Pietsch Hamburg-Ost Damaschke Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
1 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dr. Pietsch Holding GmbH & Co. KG BeteiligungenAhausKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021der Dr. Pietsch Holding GmbH & Co. KG Beteiligungen, AhausA. Grundlage des Konzerns I. Geschäftsmodell des Konzerns Bei der Unternehmensgruppe Pietsch handelt es sich um ein familiengeführtes Großhandelsunternehmen im Bereich der Gebäudetechnik. Die Ursprünge gehen auf das im Jahr 1947 gegründete Unternehmen, die heutige Kurt Pietsch GmbH & Co. KG zurück. In den Konzernjahresabschluss werden im Wege der Vollkonsolidierung neben der Muttergesellschaft alle Gesellschaften einbezogen an denen die Muttergesellschaft direkt oder indirekt die Mehrheit der Anteile hält. Bei drei weiteren Gesellschaften besteht eine 16,7%-ige Beteiligung. Diese Unternehmen wurden als assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss im Rahmen der Equity-Konsolidierung einbezogen. Für diese Unternehmen wurde von der Schutzklausel gemäß § 313 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Gegenstand der Unternehmen ist der Fachgroßhandel mit folgende Warengruppen der Gebäudetechnik:
Die Produkte werden an den konzessionierten Fachhandwerker des Installationsgewerbes vertrieben. Die Vertriebsgebiete der Tochterunternehmen befinden sich in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Im Vertriebsgebiet stehen den Kunden 86 Fachcenter und 27 Badausstellungen zur Verfügung. II. Ziele und Strategien Kern der Strategie der Unternehmensgruppe Pietsch ist die Unternehmensvision. Sie setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen: Gemeinsam. Zukunft. Nachhaltig. Bauen. Gemeinsam. Wir, das sind alle Mitarbeiter/-innen unseres Unternehmens. Diversity ist für uns eine Selbstverständlichkeit und Verpflichtung gleichzeitig. Jeder Mensch ist wichtig und bedeutend für den Erfolg unseres Unternehmens. Wir profitieren vom Erfolg und der Zufriedenheit unserer Kunden, sowie derer Kunden. Mit unseren Lieferanten leben wir eine verbindliche Partnerschaft. Zukunft. Zeit, die vor uns liegt und in der wir Verantwortung für die nachhaltige positive Wirkung unseres Handelns übernehmen. Sie beginnt jetzt und bildet den für uns planbaren zeitlichen Horizont. Nachhaltig. Wir planen langfristig mit vollem Bewusstsein der Auswirkungen. Wir schützen unsere Umwelt und übernehmen Verantwortung, Ressourcen zu schonen. Wir denken und handeln führend in unserer Branche nachhaltig. Bauen. Wir bauen gemeinsam an der Zukunft. Das heißt für uns Bestehendes kontinuierlich zu verbessern und Neues zu schaffen, um erfolgreich zu sein. Dabei übernehmen wir aktiv Verantwortung. Unsere Unternehmenskultur ist unser Fundament und ist die Basis für die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie. Unsere Kultur mit unseren Grundsätzen und Werten ist der Maßstab unseres Handelns und beschreibt, wie wir miteinander arbeiten: Wir tun dies stets mit Plan und Prinzip, den Grundsätzen unserer Kultur. In unserem Unternehmenslogo steht seit jeher ein Doppelpunkt, der unsere zwei Pole widerspiegelt. Wir haben einen Plan: Wenn wir loslegen, dann ist klar, wohin wir wollen, wie wir es machen die Menschen bei uns wissen, wo wir stehen und woran sie sind. Manche nennen das transparent und prozessorientiert. Wir nennen es fachliche Professionalität. Wir haben ein Prinzip: Wenn wir unterstützen und fördern können, tun wir das. Uns gegenseitig, unsere Kunden und auch über unser Unternehmen hinaus. Manche nennen das hilfsbereit und offen. Wir nennen es menschliche Reife. III. Steuerungssysteme Die Unternehmensplanung erfolgt als jährliche Umsatz-, Investitions-, Personal- und Kostenplanung. Die Zielvorgaben werden in einem detaillierten Planungsprozess durch Abwägung von Chancen und Risiken, Kosten und Nutzen in den Profit- und Cost-Centern abgebildet. Ein dezidiertes Berichtswesen stellt Abweichungen von den monatlichen Planwerten zeitnah dar und stellt diese den Verantwortlichen zur Verfügung. In regelmäßige Besprechungen auf den verschiedenen Leitungsebenen werden Handlungsnotwendigkeiten analysiert und Maßnahmen eingeleitet. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Branchenentwicklung Der Umsatz im Bereich der Haustechnik hat sich im Kalenderjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % gesteigert. Die Steigerung hat sich auf die einzelnen Sparten mit 13,2 % Heizung, 9,8 % Installation und 2,1 % Sanitär verteilt. (Quelle: DG Haustechnik Monatsreporting) Damit hat die Branche in 2021 insgesamt einen positiven Verlauf und erneut eine deutliche Steigerung zum Vorjahr gezeigt. Entwicklung Gesamtwirtschaft Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2020 merkliche Zuwächse. So nahm die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister, zu denen Forschung und Entwicklung, Rechts- und Steuerberater sowie Ingenieurbüros zählen, um 5,4 % zu. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen mit einem Plus von 3,0 % etwas verhaltener aus. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 keine sichtbaren Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 leicht um 0,4 % zurück. Trotz der Zuwächse im Jahr 2021 hat die Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. So lag die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe 2021 noch 6,0 % unter dem Niveau von 2019. Die sonstigen Dienstleister, zu denen neben Sport, Kultur und Unterhaltung auch die Kreativwirtschaft zählt, waren besonders stark von der anhaltenden Corona-Pandemie beeinträchtigt. Hier lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung 2021 sogar noch 9,9 % unter dem Vorkrisenniveau. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit wurde der Rückgang der Wirtschaftsleistung aus dem Krisenjahr 2020 im Jahr 2021 nahezu kompensiert. Das Baugewerbe und der Bereich Information und Kommunikation konnten sich in der Pandemie behaupten und ihre Wirtschaftsleistung im Vergleich zu 2019 merklich steigern. (Quelle: Pressemitteilung Nr. 020 vom 14. Januar 2022 - Statistisches Bundesamt) II. Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Konzernaußenumsatz von 387.439 T€ erzielt werden. Die wesentlichen Tochtergesellschaften haben sich umsatzseitig in 2021 gut entwickelt:
Im Geschäftsjahr 2021 lag ein besonderer Fokus auf der Stärkung der Deckungsbeiträge und damit dem Rohergebnis der einzelnen Handelsgesellschaften. Im Konzernschnitt wurde hier ein Zuwachs von 9,80 % erreicht. Das relative Rohergebnis im Verhältnis zum Umsatz hat sich damit von 26,05 % auf 26,98 % gesteigert. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme im Konzern ist um 7.181 T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegen und beträgt per 31. Dezember 2021 131.678 T€. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrugen 4.473 T€ und entfielen mit 3.061 T€ auf den Fuhrpark und mit 1.207 T€ auf Lager-, Betriebs- und Geschäftsausstattung. 87 % der Bilanzsumme betreffen das Umlaufvermögen, welches zum Bilanzstichtag 115.676 T€ betrug. Vom Umlaufvermögen entfallen 52 % auf die Vorräte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen 27.548 T€, das entspricht 23,8 % des Umlaufvermögens. Unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern liegt das wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns bei 53.939 T€ und beträgt im Berichtsjahr 40,96 % der Bilanzsumme. 2. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Geschäftsjahr um 4.066 T€ gesunken. Die Liquiditätslage im Konzern war im Berichtsjahr gut. Der Konzern konnte seine finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen. 3. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Konzernaußenumsatz von 387.439 T€ erzielt werden. Die Materialeinsatzquote lag im Berichtsjahr bei 73,5 % vom Umsatz. Absolut betrug der Materialaufwand 284.806 T€. Der Personalaufwand inkl. sozialer Abgaben lag bei 56.091 T€. Die Personalkostenquote im Konzern lag damit bei 14,47 % vom Umsatz. Abschreibungen sind in Höhe von 4.388 T€ angefallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 29.283 T€. Es wurde ein positives Finanzergebnis in Höhe von 552 T€ realisiert. Der Konzernjahresüberschuss betrug 12.418 T€, das entspricht einer Umsatzrendite von 3,2 %. 4. Mitarbeiter Die Pietsch-Gruppe beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.375 Mitarbeiter, davon waren 162 Auszubildende. C. Chancen- und Risikobericht I. Risikofaktoren Unternehmerisches Handeln ist grundsätzlich immer mit Chancen und Risiken verbunden. Zu den klassischen Unternehmerrisiken zählen u. a. kunden- und branchenbezogene Nachfragerückgänge, Ausfallrisiken bei Kunden, Liquiditätsrisiken, Personalrisiken und IT-Sicherheit. Im Haustechnik-Großhandel sind diese im Vergleich zu anderen Branchen als niedrig zu bewerten. Die Marktrisiken sind sehr breit gestreut, da unterschiedliche Marktfelder wie Privat- und Gewerbebau, Industriekunden, öffentliche Auftraggeber, Neubau und Modernisierung bedient werden und der Umsatz mit einer Vielzahl von Produkten, Lieferanten und Kunden getätigt wird. II. Risikomanagement Zur Risikoprävention setzt die Unternehmensgruppe auf ein ausgebautes Risikomanagementsystem zur konsequenten Überwachung der Geschäftsrisiken. Risikofaktoren werden in die strategischen Überlegungen und Planungen einbezogen, um den sich möglicherweise ergebenden Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, so gut wie möglich zu begegnen. Die bestehenden Verfahren, Regelungen, das Berichtswesen und die sonstigen Anweisungen sind geeignet, die Geschäftsführung über die Entwicklung und die Bewältigung der Risiken zeitnah und sachgerecht in Kenntnis zu setzen. Zur Absicherung von Ausfallrisiken wird ein striktes Forderungsmanagement betrieben. Durch die Vergabe von Kreditlimiten sowie die Sicherung von Forderungen durch eine Warenkreditversicherung ist das Ausfallrisiko stark begrenzt. Im Rahmen der Liquiditätssicherung werden ausreichend Kreditlinien zur Verfügung gestellt. Durch tägliche Abbildung des Finanzstatus und der Finanzprognose sind eine permanente Betrachtung des Liquiditätsbedarfs und damit eine entsprechende Finanzdisposition möglich. Das Rechenzentrum mit allen Funktionen wurde, sowohl am Standort Ahaus, als auch im Bereich des technischen Betriebs der Warenwirtschaft in die Hände eines renommierten Outsourcing-Dienstleisters gegeben. Dadurch wird die Verfügbarkeit und die Datensicherheit der zentralen Warenwirtschaftsanwendung SAP in gefordertem Maße gewährleistet. Redundante Datenhaltung in zwei völlig voneinander getrennten Rechenzentren mit modernster IT-Ausstattung garantieren eine sehr hohe Sicherheit gegen Ausfall und Datenverlust. Alle Zugänge zum System von sämtlichen Standorten sind doppelt ausgelegt. Die Geschäftsführung der Tochterunternehmen sowie der zentralen Unternehmensbereiche sind durch Stellvertreterregelungen gegen Personalausfälle gesichert. Das Unternehmen ist hinreichend versichert gegen Haftungsschäden sowie gegen Sachschäden und daraus resultierenden Schäden wegen Betriebsunterbrechungen. III. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Der anhaltende Preisdruck im Baugewerbe stellt für den Haustechnik-Großhandel eine besondere Herausforderung dar. Dieser begegnet das Unternehmen mit einer strategischen Sortimentspolitik, einem möglichst hohen Servicegrad und niedriger Fehlerquote in der Leistungserstellung sowie einem sehr differenzierten Preissystem. Des Weiteren wird in der Geschäftspolitik ein besonderer Fokus auf das Thema Prozessoptimierung und -verknüpfung gelegt, um so gemeinsam mit den Geschäftspartnern auf Kunden- und Lieferantenseite weitere Produktivitäts-, Synergie- und Kostensenkungspotentiale zu heben. Auf das Risiko eines möglichen Auftrags- und Ertragsrückganges bereitet sich der Konzern durch Planungsszenarien und entsprechende Maßnahmen im personellen Bereich sowie bei den geplanten Investitionen vor. Dem aufgrund des demographischen Wandels drohenden Fachkräftemangel begegnet das Unternehmen mit einer vergleichsweise hohen Ausbildungsquote und entsprechenden Personalentwicklungs- und -bindungsmaßnahmen. Eine Analyse des Risikoprofils hat ergeben, dass wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale nach derzeitigem Wissensstand nicht gegeben sind. Das erste Halbjahr 2022 hat bereits gezeigt, dass sich die positive Entwicklung der Unternehmensgruppe Pietsch auch in 2022 zunächst fortsetzt. Insbesondere die hohe Bereitschaft zur Investition in private, gewerbliche und öffentliche Immobilien bedeuten eine weiterhin hohe Nachfrage im SHK-Gewerbe. Den zum Teil erheblichen Preissteigerungen der Hersteller, die durch Materialknappheit und Lieferkettenstörungen bedingt sind, wird durch eine dynamische Einkauf- und Lagerstrategie begegnet. Somit ist die Lieferfähigkeit im Kernsortiment weiterhin gewährleistet. Als Herausforderung für die Zukunft sind die steigenden Energiepreise und die konjunkturelle Entwicklung der Zukunft zu benennen. Den Energiepreisen begegnet die Unternehmensgruppe bereits jetzt durch entsprechende Modernisierungs- und Einsparmaßnahmen. Weniger Einfluss besteht auf die konjunkturelle Entwicklung. Hier besteht eine große Chance durch einen Beitrag zur Energiewende und den damit verbundenen Anforderungen an die Bereitstellung moderner Wärmeerzeuger. Wichtigstes Kriterium hierfür verbleibt aber, dass die Industrie entsprechende Mengen liefern kann. Die Konzernunternehmen rechnen damit, ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.
Ahaus, 02. September 2022 Dr. Kurt-Michael Pietsch, Geschäftsführer BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernanhang zum 31. Dezember 2021der Dr. Pietsch Holding GmbH & Co Beteiligungen. KG, AhausI. Angaben gemäß § 264 Abs. 1 a HGB Das Mutterunternehmen, Dr. Pietsch Holding GmbH & Co. KG Beteiligungen, mit Sitz in Ahaus, ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter der Nummer HRA 2553 eingetragen. II. Allgemeine Angaben 1. Anzuwendende Vorschriften Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 ist entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches nach den für Konzernabschlüsse geltenden Vorschriften aufgestellt worden. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Konsolidierungskreis Neben der Muttergesellschaft werden 21 Tochtergesellschaften, an denen die Muttergesellschaft direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte hat und somit einen unmittelbar oder mittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann, gemäß § 300 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. Drei Gesellschaften wurden nach der Equity-Methode einbezogen. Die nachfolgende Aufstellung zeigt den direkt oder indirekt gehaltenen Anteilsbesitz der Dr. Pietsch Holding GmbH & Co. KG Beteiligugen:
*) Inanspruchnahme von Befreiungen
gemäß § 264 b HGB
Von der Schutzklausel des § 313 Abs. 3 S. 1 HGB wurde für drei assoziierte Unternehmen Gebrauch gemacht. 3. Konsolidierungsgrundsätze Sämtliche Tochtergesellschaften, an denen die Muttergesellschaft direkt oder indirekt die Mehrheit der Anteile hält und somit einen unmittelbar oder mittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann, wurden mit zwei Ausnahmen im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Diese aufgrund von § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogenen Gesellschaften sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung. Die Kapitalkonsolidierung für Erwerbe nach dem 31. Dezember 2009 erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Sich dabei ergebende aktivische Unterschiedsbeträge wurden den Vermögensgegenständen des Tochterunternehmens zugeordnet. Die darüberhinausgehenden Beträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte im Konzernabschluss ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung wurden in die Konzernbilanz übernommen. Die in den Vorjahren (vor Einführung BilMoG) zulässigerweise durchgeführten Kapitalkonsolidierungen nach der Buchwertmethode durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes beim Mutterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital des konsolidierten Tochterunternehmens im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden unverändert fortgeführt. Sich dabei ergebende passivische Unterschiedsbeträge wurden direkt mit den Rücklagen des Konzerns verrechnet. Aktivische Unterschiedsbeträge im Rahmen von Erstkonsolidierungen wurden als Firmenwerte ausgewiesen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss oder zum Erwerbszeitpunkt des Tochterunternehmens. Die Beteiligungen an den assoziierten Unternehmen sind nach der Equity-Methode gemäß § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB mit dem Buchwert angesetzt worden. Als Zeitpunkt der Gegenüberstellung des Buchwerts mit dem anteiligen Eigenkapital der assoziierten Unternehmen wurde grundsätzlich der Zeitpunkt gewählt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist. Ein Unterschiedsbetrag gemäß § 312 Abs. 1 S. 2 HGB hat sich nicht ergeben. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Zwischengewinne in den Vorräten aller in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften wurden wegen Geringfügigkeit nicht eliminiert. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert. Latente Steuern aus Konsolidierungsvorgängen nach § 306 HGB ergaben sich nicht. Das Geschäftsjahr aller konsolidierten Unternehmen ist das Kalenderjahr. 4. Währungsumrechnung Alle einbezogenen Unternehmen bilanzieren in EUR. 5. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der linearen und degressiven Abschreibungsmethode vorgenommen. Die Geschäfts- oder Firmenwerte wurden über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Verbrauchsfolgeverfahrens LiFo am Bilanzstichtag angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aufgrund der Lagerdauer oder der geminderten Verwertbarkeit ergeben, werden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen sind mit ihrem Nominalbetrag bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit-risiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Der Ansatz des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgten ebenfalls zum Nennwert. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zeitanteilig ermittelt. Die Pensionsverpflichtungen wurden zum Barwert nach der Projected Unit Credit-Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,87 % sowie eines Rententrends von 1,50 % ermittelt. Es wurden die Richttafeln 2018 G zugrunde gelegt. Die Pensionsrückstellungen wurden in Höhe von 573 TEUR mit Rückdeckungsversicherungen und Wertpapieren gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 281.481,00 EUR. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten; sie sind in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde in Höhe von 492 TEUR mit Wertpapierguthaben gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive und passive latente Steuern, die sich aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in den Handels- und Steuerbilanzen der einbezogenen Unternehmen unter Anwendung der unternehmensspezifischen Steuersätze ergaben, wurden verrechnet. Passivische Überhänge ergaben sich nicht. Für die aktivischen Überhänge wurde vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultierende latente Steuern nach § 306 HGB ergaben sich nicht. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Anlageposten ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Bei der ausgewiesenen Kommanditeinlage handelt es sich um das im Handelsregister eingetragene Kommanditkapital der Muttergesellschaft. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind bis auf einen Betrag von 1.791 TEUR innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 a HGB bestehen in Form von üblichen Miet- und Leasingverträgen für Gebäude und Gegenstände der Geschäftsausstattung. Der monatliche Mietaufwand beträgt zur Zeit rd. 918 TEUR für Gebäude und Grundstücke sowie 43 TEUR für Geschäftsausstattungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Negativ- und Gleichbehandlungserklärung zum Umlaufvermögen sowie Sicherungsübereignung des Anlagevermögens und Warenlagers gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen aus Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Handelserlöse aus dem Verkauf von Sanitärinstallationsartikeln, Heizungen und Umwelttechnik. Der Gesamtumsatz teilt sich wie folgt auf (in TEUR):
V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Von den in 2021 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeitern sind 162 Auszubildende, enthalten. Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar betrug für:
Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Dr. Pietsch Holding GmbH, Ahaus. Das gezeichnete Kapital beträgt 4.000 TEUR. Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin ist:
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Gemäß § 264 b HGB sind neben der Muttergesellschaft folgende Tochtergesellschaften von der Pflicht zur Offenlegung sowie von der Pflicht zur Aufstellung eines Lageberichtes befreit:
Ahaus, 02. September 2022 Dr. Kurt-Michael Pietsch, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Konzernkapitalflussrechnung 2021der Dr. Pietsch Holding GmbH & Co. KG Beteiligungen, Ahaus
Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Konzerneigenkapitalspiegel 2021der Dr. Pietsch Holding GmbH & Co. KG Beteiligungen, Ahaus
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dr. Pietsch Holding GmbH & Co. KG Beteiligungen, Ahaus Prüfungsurteil Wir haben den Konzernabschluss der Dr. Pietsch Holding GmbH & Co. KG Beteiligungen, Ahaus, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Dr. Pietsch Holding GmbH & Co. KG Beteiligungen, Ahaus, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durch-geführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzern-abschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 02. September 2022 Weber
& Richter GmbH
B. Baumeister, Wirtschaftsprüfer A. Groß-Ophoff, Wirtschaftsprüfer |
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