Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 421798
Vorher
JHG-Juchheim Handelsgesellschaft mbH Stahlhandel - Industrieerzeugnisse
Eingetragen
23.3.1983
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Der Handel mit Industrieerzeugnissen aller Art, insbesondere mit Stahl

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Schröder
seit 20.3.2025
Prokura
Robin Philipp
seit 20.3.2025
Prokura
Prokura
Ekkehard Juchheim
seit 5.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Viktoriastraße 25, 69126 Heidelberg
900.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JHG Juchheim Handels GmbH

Hockenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1) Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.340,00 9.212,00
III. Finanzanlagen
1. Betiligungen
100.000,00 100.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 6.115.100,02 8.779.536,42
2. geleistete Anzahlungen 364.138,38 494.320,21
6.479.238,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.335.726,43 2.282.796,80
2. sonstige Vermögensgegenstände 255.634,26 31.398,21
1.591.360,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1,17 240,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.725,43 4.350,14
8.182.666,69 11.701.855,16

Passiva

Prüfungsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 1.534.628,82 1.372.128,65
III. Jahresüberschuss 241.505,72 162.500,17
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 334.052,00 314.222,00
2. Steuerrückstellungen 53.147,78 59.303,66
3. sonstige Rückstellungen 280.242,50 294.957,00
667.442,28
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.220.651,20 1.903.144,91
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Euro 720.651,20 Vorjahr Euro 1.003.144,91
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Euro 500.000,00 Vorjahr Euro 900.000,00
3. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen 1.465.352,05 3.812.928,64
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Euro 1.465.352,05 Vorjahr Euro 3.812.928,64
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 767,94 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Euro 767,94 Vorjahr Euro 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.552.318,68 3.282.670,13
davon aus Steuern Euro 22.081,24 Vorjahr Euro 32.898,95 5.239.089,87
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Euro 2.552.318,68 Vorjahr Euro 3.282.670,13
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
8.182.666,69 11.701.855,16
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 26.900.972,75 30.472.933,55
2. Gesamtleistung 26.900.972,75 30.472.933,55
3. sonstige betriebliche Erträge 76.484,68 45.114,77
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -24.790.359,76 -28.555.550,63
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -525.640,08 -25.315.999,84 -496.046,64
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -638.652,60 -625.378,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersverosrogung und für Unterstützung -133.545,95 -89.539,67
davon für Altersversorgung
Euro
Vorjahr Euro -772.198,55
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie für aktivierte Aufwendugen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -6.603,19 -5.862,25
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -394.873,74 -419.316,53
8. Zinsen und ähnliche Erträge 150.623,96 101.212,34
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -282.713,76 -132.089,80 -188.011,27
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 355.692,31 239.555,65
11. außerordentliche Erträge 0,00 0,00
12. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00
13. Steuern von Einkommen und vom Ertrag -113.740,26 -76.133,48
14. sonstige Steuern -446,33 -114.186,59 -922,00
15. Jahresüberschuss 241.505,72 162.500,17

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungskosten
Stand am 01. 01. 2023 Zugänge Abgänge Stand am 31. 12. 2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.000,00 0,00 0,00 15.000,00
15.000,00 0,00 0,00 15.000,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.431,94 2.731,19 1.582,19 79.580,94
78.431,94 2.731,19 1.582,19 79.580,94
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
193.431,94 2.731,19 1.582,19 194.580,94
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01. 01. 2023 Zuführung (Abschreibung) Abgänge Stand am 31. 12. 2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.999,00 0,00 0,00 14.999,00
14.999,00 0,00 0,00 14.999,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69.219,94 6.603,19 1.582,19 74.240,94
69.219,94 6.603,19 1.582,19 74.240,94
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
84.218,94 6.603,19 1.582,19 89.239,94
Nettobuchwerte
31.12.2023 Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.340,00 9.212,00
5.340,00 9.212,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
100.000,00 100.000,00
105.341,00 109.213,00

2) Anhang und Lagebericht

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: JHG Juchheim Handels GmbH
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Sitz: 68766 Hockenheim
Handelsregister: Amtsgericht Mannheim HRB 421798

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgrosse Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertungsmethode

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert bewertet. Unverzinsliche Ausleihungen sind zum Barwert angesetzt.

Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet sofern keine Verrechnung mit ausschließlich der Erfüllung von Schulden von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen vorzunehmen ist.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände 1.591.361 € 2.314.195 €

Eigenkapital

Das Stammkapital von 500.000 € ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren bewertet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen und Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten 5.239.089 € 4.739.089 €
Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten 8.998.744 € 8.998.744 €

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine außerbilanziellen Haftungsverhältnisse.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Name, Vorname Tätigkeit/ausgeübter Beruf
Juchheim, Ekkehard Kaufmann

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Sonstige Angabe

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt gemäß § 285 Nr. 7 HGB 9 Personen.

Vergütungender Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ergebnisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen können.

Rückstellungsspiegel

Bezeichnung 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2023
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuerrückstellung 31.861,00 31.861,00 35.428,00 35.428,00
Körperschaftsteuerrückstellung 17.719,78
(incl.Solz) 27.442,66 27.442,66 17.719,78
Latente Steuern
59.303,66 59.303,66 53.147,78 53.147,78
Rückstellungen für Pensionen und a. Verpflichtg.
Pensionsansprüche - Rückdeckung 314.222,00 19.830,00 334.052,00
314.222,00 19.830,00 334.052,00
Sonstige Rückstellungen
Urlaub 11.477,00 11.477,00 9.434,00 9.434,00
Tantiemen 140.900,00 140.900,00 118.120,00 118.120,00
Ausstehende Rechnungen,
Reklamationen 103.240,00 103.240,00 96.118,50 96.118,50
Jahresabschlußerstellung 8.000,00 8.000,00 10.000,00 10.000,00
Jahresabschlussprüfung 12.000,00 334052. 15.000,00 27.000,00
Garantien, Gewährleistungen 15.000,00 15.000,00
Aufbewahrung, Archivierung 4.340,00 4.340,00 4.570,00 4.570,00
294.957,00 267.957,00 204.932,50 280.242,50
668.482,66 267.957,00 59.303,66 254.826,19 667.442,28

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die JHG Juchheim Handels GmbH ist im Import- und Exportgeschäft von Stahl- und Aluminiumprodukten tätig. Ausgehend von reinen Walzwerkserzeugnissen beinhaltet das Portfolio inzwischen auch geschmiedete Stahlprodukte, Halbzeuge, Blankstahl, Freiformschmiedeteile sowie Aluminiumgussteile.

Zu den Kunden zählen bedeutende Stahlhandelsketten, lagerhaltende Stahlhändler sowie die stahlverarbeitende Industrie.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung des Angebotes - insbesondere durch ausländische Anbieter - gekennzeichnet. Die eigene kompakte Unternehmensstruktur erlaubt es der JHG, schnell und flexibel auf veränderte Nachfragesituationen zu reagieren. Sie erschließt neue Einkaufsmärkte und erarbeitet maßgeschneiderte Beschaffungskonzepte für die Kunden.

2. Geschäftsverlauf

Die Firma hat 2023 trotz eines Umsatzrückgangs von 11,7% ein gegenüber dem Vorjahr besseres Ergebnis erzielt

3. Lage

Die Lage des Unternehmens in 2023 war den Umständen entsprechend zufriedenstellend, für 2024 zeichnet sich hier eine weitere Verbesserung ab

a) Ertragslage

Die wesentlichen Ergebnisquellen der JHG stellen die Streckengeschäfte dar. Diese machen rd. 60 % der gesamten Umsätze aus. Die Umsätze hängen hier stark von der Wettbewerbsfähigkeit der Lieferwerke auf dem Weltmarkt ab. Die restlichen 40 % verteilen sich auf Veredelungen und auf Konsignationslagergeschäfte

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen..

Die Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat die Konsolidierungspolitik, aufgrund derer die erwirtschafteten Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen werden. Dadurch konnte das Eigenkapital in den Vorjahren deutlich gestärkt werden.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft blieb gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Der Wert der Forderungen und Konsignationslagerbestände, die über Verträge zu verbindlichen und fest fixierten Preisen für die Kunden vorgehalten werden, übersteigt die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten deutlich.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Unternehmenssteuerung werden vom Unternehmen die Kennzahlen Rohertragsspanne in % vom Umsatz und Verhältnis Rohertrag zu Kosten herangezogen. Danach kann die wirtschaftliche Lage insgesamt als befriedigend bezeichnet werden

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, soll zukünftig weiterhin die Rohertragsspanne durch den Vertrieb hochwertiger Produkte erhöht werden bei gleichbleibenden Kosten und gegebenenfalls geringeren Mengen.

Die Struktur des Unternehmens als Nischenlieferant ist in Zeiten der Oligopolisierung auf der Anbieterseite zukunftsträchtig.

In der Planung für das Jahr 2024 geht die Unternehmensleitung insbesondere aufgrund von Preissteigerungen von einer Umsatzerhöhung aus bei steigender Rendite.

V. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Veränderung von Lieferschwerpunkten durch politische Eingriffe oder Missmanagement. Einführung von Importquoten seitens der EU auf Stahlprodukt aus nicht EU-Ländern. Strukturwandel in der Automobilindustrie und dem damit verbundenen Wegfall vieler Komponenten aus Stahl und Metall.

Ertragsorientierte Risiken

Verminderung des Ertrages durch starken Rückgang des Bedarfs und damit der Tonnage auf den Märkten..

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken liegen bei dem Unternehmen nicht vor, da zu 95 % in EUR fakturiert wird..

2. Chancenbericht

Die ständige Suche nach neuen Lieferquellen, neuen Kunden und neuen Produkten führt regelmäßig zu neuen Chancen. Dazu gehört auch, dass sich die Konkurrenzsituation durch das Wegfallen schlecht geführter Konkurrenten entspannen könnte. Durch die Ausrichtung auf zusätzliche Lieferpartner in Asien, wird der zunehmenden Bedeutung dieser Länder in der Lieferkette vieler Stahlverbraucher Rechnung getragen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Factoring, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Mezzaninkapital.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken sowie seit 2019 über Factoring.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsverbindung stets über die Bonität unserer Kunden.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An JHG Juchheim Handels GmbH:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der JHG Juchheim Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

Ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meins Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

Beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Mannheim, den 29.11.2024

Walter Okon, Wirtschaftsprüfer

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