Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 19872
Vorher
iconec International Communication Network Consulting GmbH
Eingetragen
4.2.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
Die Beratung und Unterstützung von national und international tätigen IT - und Telekommunikationsunternehmen im technischen Bereich, die Zusammenstellung und Betreuung von Projektteams, sowie Planung, Aufbau, Inbetriebnahme und Wartung von IT - und Telekommunikationsinfrastruktureinrichtun gen. Genehmigungspflichtige Tätigkeiten sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Goltz
seit 4.2.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert33.33% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ALTEN EUROPE S.à.r.l.FRA
33.33%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
ALTEN EUROPE S.à.r.l.
France
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

iconec GmbH

Schwabach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die iconec GmbH ist seit dem 22. Dezember 2022 eine 100%ige Tochter der ATEXIS GmbH, Hamburg und damit eingebunden in die ALTEN-Gruppe.

Die iconec GmbH hat Ihren Sitz in Schwabach.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der iconec GmbH lag wie in den Vorjahren in der Erbringung von IT-Dienstleistungen, insbesondere die Beratung und Unterstützung von national und international tätigen IT- und Telekommunikationsunternehmen im technischen Bereich, die Zusammenstellung und Betreuung von Projektteams sowie Planung, Aufbau, Inbetriebnahme und Wartung von IT- und Telekommunikationsinfrastruktureinrichtungen.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken geraten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 um 0,3 % (kalenderbereinigt 0,1%) niedriger als im Vorjahr. Die trotz der Rückgänge zum Jahresende nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Auswirkungen der Pandemie, u.a. durch die Umstrukturierung von Bürobetrieb zum mobilen Arbeitsplatz aufgrund der Pandemie und die beschleunigte Digitalisierung wirken sich positiv auf den Telekommunikationsmarkt aus.

Die Branche verzeichnet weiter Umsatzsteigerungen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Marktvolumen der IKT-Branche erneut moderat gestiegen. Sie profitierte davon, dass Digitalisierungen und digitale Transformationsprozesse immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Umsätze sollen auch in den Folgejahren weiterwachsen, jedoch mit schwächeren Wachstumsraten.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft war im Jahr 2023 geprägt von der Normalisierung der Abläufe nach der Übernahme durch die ATEXIS GmbH, der damit einhergehenden Integrierung in die ALTEN-Gruppe, aber auch durch knappe Personalkapazitäten erschwert.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Leistungsindikatoren (KPIs) der iconec GmbH sind die Umsatzerlöse sowie die Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern und Ergebnisabführung. Die Umsatzerlöse stiegen insbesondere aufgrund eines neuen Großprojektes im Vergleich zum Vorjahr stark an. Das Ergebnis vor Steuern entwickelte sich jedoch aufgrund gestiegener operativer Kosten stark rückläufig.

Ertragslage

Der Umsatz der iconec GmbH lag in 2023 mit EUR 21,5 Mio. deutlich über dem Vorjahresniveau (EUR 17,1 Mio.). Die Planung für das Geschäftsjahr konnte hinsichtlich des Umsatzes voll erreicht werden. Die Anzahl der Mitarbeiter ist leicht angestiegen. Im Jahresdurchschnitt waren im Jahr 2023 77 Mitarbeiter (2022: 74 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die bezogenen Leistungen und die Personalkosten machen als wesentliche Positionen im Jahr 2023 58,2% (Vorjahr 44,4%) bzw. 27,8% (Vorjahr 32,0%) der Gesamtleistung aus und haben sich in Summe auf insgesamt 86,0 % (Vorjahr 76,4 %) erhöht, was ursächlich für die rückläufige Ertragslage war.

Der Anstieg der bezogenen Leistungen um TEUR 4.852 auf TEUR 12.432 resultiert insbesondere aus der Aufnahme neuer Geschäftsfelder ins Portfolio, was zu höheren Erstaufwendungen führte. Entsprechend erhöhte sich die Materialaufwandsquote trotz gestiegener Umsatzerlöse von 44,4% auf 58,2%.

Die Personalaufwendungen sind bei leicht gestiegenen Mitarbeiterzahlen infolge von allgemeinen Entgelterhöhungen um 516 TEUR angestiegen.

Die Abschreibungen stiegen um TEUR 30 auf TEUR 143. Der Anstieg resultiert aus Investitionen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 943 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 667) deutlich angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Umlagen der ALTEN-Gruppe zurückzuführen. Ein weiterer bedeutsamer Anstieg ist auf die höhere Pauschalwertberichtigung aufgrund des höheren Forderungsbestands zurückzuführen.

Die Zinsaufwendungen sind hauptsächlich bedingt durch die Beendigung des Factoring-Vertrags von TEUR 122 auf TEUR 72 gesunken.

Das Ergebnis vor Steuern veränderte sich aufgrund der oben beschriebenen Entwicklungen von TEUR 3.250 auf TEUR 1.931 und liegt damit über den Erwartungen. Dies entspricht einer Umsatzrendite vor Steuern von 9,0 %, die damit unter Vorjahresniveau (19,0 %) liegt.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind bedingt durch die in 2023 erstmalige ertragsteuerliche Organschaft mit der ATEXIS GmbH von TEUR 1.286 auf TEUR 0 gesunken.

Dementsprechend betrug das Ergebnis nach Steuern der iconec GmbH in 2023 TEUR 1.930 gegenüber TEUR 2.262 im Jahr 2022.

Vermögens- und Finanzlage

Die Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 163 (Vj. TEUR 211) und betreffen allgemeinen EDV-Bedarf, Einrichtung 5G-Labor und PKW. Das Anlagevermögen ist dadurch, sowie unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen, insgesamt von TEUR 209 auf TEUR 228 angestiegen.

Die Mittelbindung im Unternehmen hat sich auf der Grundlage einer gestiegenen Bilanzsumme, die nunmehr EUR 16,7 Mio. (Vorjahr: EUR 7,1 Mio.) beträgt, deutlich erhöht.

Ursächlich dafür ist die Entwicklung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich am Bilanzstichtag von EUR 3,1 Mio. auf EUR 15,5 Mio. erhöht haben. Dies ist auf die Beendigung des Factorings als auch auf ein im zweiten Halbjahr 2023 gewonnenes Großprojekt mit längerem Zahlungsziel zurückzuführen. Gegenläufig sind die liquiden Mittel stichtagsbedingt von EUR 3,3 Mio. auf EUR 0,5 Mio. gesunken.

Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich insgesamt um TEUR 76 auf TEUR 492. Dies ist im Wesentlichen auf Forderungen gegen den ehemaligen Organträger der umsatzsteuerlichen Organschaft aus dem Jahr 2022 zurückzuführen sowie im Folgejahr abziehbare Vorsteuer aus Eingangsrechnungen.

Das Eigenkapital bleibt im Berichtszeitraum konstant bei EUR 5,0 Mio. (Vorjahr: EUR 5,0 Mio.). Dies ist auf den in 2023 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag mit der ATEXIS GmbH zurückzuführen. Es ergibt sich zum Stichtag eine stark gesunkene Eigenkapitalquote von 29,9 % (Vorjahr: 70,4 %). Der Rückgang resultiert aus der stark gestiegenen Bilanzsumme. Dies ist auf Seite der Passiva insbesondere auf die gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 9,0 Mio. (Vorjahr: EUR 0,5 Mio.) zurückzuführen.

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 188 auf TEUR 448 angestiegen. Dies ist überwiegend auf die Rückstellung für Abschluss und Prüfung zurückzuführen, da die Erstellung und Abschlussprüfung des Geschäftsjahres 2022 zum Erstellungszeitpunkt noch nicht abgerechnet wurde. Des Weiteren resultiert der Anstieg aus gestiegenen Personalkosten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von TEUR 1.149 auf TEUR 2.136 angestiegen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 233 auf TEUR 185 im hauptsächlich infolge geringerer Umsatzsteuerverbindlichkeiten verringert.

Die Liquidität war während des Geschäftsjahres stets gewährleistet.

Der Geschäftsverlauf insgesamt, und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, werden seitens der Geschäftsführung als zufriedenstellend erachtet.

3. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft mit ihren Chancen und Risiken

Chancen

Die Chancen sind nachfolgend gemäß ihrer Bedeutung für die Gesellschaft in absteigender Reihenfolge dargestellt.

Die stark forcierte Digitalisierung in allen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen unterstützt den immer schneller fortschreitenden Ausbau im IT-System. Internationalisierung und die Digitalisierung der Geschäftsprozesse führt tendenziell zu einer Ausweitung des Geschäftsvolumens der iconec GmbH.

Die kontinuierliche Erweiterung im osteuropäischen Ausland gibt die Möglichkeit, dem Kunden umfassendere Dienstleistungen zu wettbewerbsgerechten Preisen anzubieten und so das Geschäft auszubauen.

Durch die Übernahme der iconec Anteile über eine ALTEN SA Konzerntochter (ATEXIS GmbH) bieten sich im Telekommunikations- und IT-Bereich sehr viele neue Perspektiven, um das Potenzial der iconec GmbH voll auszuschöpfen. Ein weltweit agierendes Vertriebsteam, etablierte Strukturen, und Prozesse ermöglichen weiteres Wachstum.

Risiken

Die Risiken sind nachfolgend gemäß ihrer Bedeutung für die Gesellschaft in absteigender Reihenfolge dargestellt.

Derzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Personal und der damit verbundenen höheren Gehaltsforderungen, insbesondere bei IT-Spezialisten, besteht das Risiko, dass wichtige Mitarbeiter abgeworben und offene Stellen kurzfristig nicht adäquat nachbesetzt werden können.

Die mangelnde Kundendiversifizierung stellt das Unternehmen vor größere Anstrengungen (um weitere Kundenkreise zu akquirieren).

Risiken werden durch Einbindung in den ALTEN Konzern deutlich verringert, da hiermit auch der Zugang zu anderen Kunden und Personal-Ressourcen verbunden ist.

Da die iconec ihre Dienstleistungen auch an internationale Großkunden und Konzerngesellschaften erbringt, sind typische Kundenrisiken von untergeordneter Bedeutung. Durch die stabilen Finanzierungsmöglichkeiten des ALTEN Konzerns werden Liquiditätsrisiken minimiert.

Zukünftige Entwicklung

Für das Jahr 2024 erwarten wir, insbesondere aufgrund im Vorjahr gewonnener Aufträge, einen moderaten Anstieg der Umsätze bei einem erneut deutlich geringeren Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung im negativen Bereich, jeweils im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Grund hierfür sind die fortgesetzten Anpassungen an die Konzernstrukturen der ALTEN Muttergesellschaft, sowie der erhöhten mengen- und preisbedingte Aufwendungen für bezogene Leistungen.

 

Schwabach, den 29. November 2023

Geschäftsführung

gez. Matthias Goltz

gez. Thomas Neukam

gez. Olav Liebing

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 228.211,00 208.770,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.883,00 12.746,00
II. Sachanlagen 209.328,00 196.024,00
B. Umlaufvermögen 16.465.765,72 6.840.755,47
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.989.746,73 3.557.870,34
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 476.018,99 3.282.885,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.416,30 57.185,11
Summe Aktiva 16.761.393,02 7.106.710,58

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.008.454,24 5.008.454,24
I. Gezeichnetes Kapital 25.200,00 25.200,00
II. Bilanzgewinn 4.983.254,24 4.983.254,24
B. Rückstellungen 448.423,83 260.467,75
C. Verbindlichkeiten 11.301.764,95 1.837.788,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.750,00
Summe Passiva 16.761.393,02 7.106.710,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.066.754,24 9.619.988,56
2. Personalaufwand 5.986.414,34 5.470.367,05
a) Löhne und Gehälter 5.015.072,78 4.577.379,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 971.341,56 892.987,36
davon für Altersversorgung 44.983,66 43.130,97
3. Abschreibungen 143.280,32 113.200,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 143.280,32 113.200,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 942.599,32 666.666,49
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.389,16
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.770,72
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.352,75 122.434,43
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 987.219,26
9. Ergebnis nach Steuern 1.930.878,23 2.262.489,66
10. sonstige Steuern 3.716,00 2.374,00
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.927.162,23
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 2.260.115,66
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.983.254,24 2.723.138,58
14. Bilanzgewinn 4.983.254,24 4.983.254,24

Anhang

Allgemeine Angaben und Gliederung

Die iconec GmbH, Schwabach, wird vom Registergericht Nürnberg unter der Nummer HRB 19872 geführt.

Bei der iconec GmbH handelt es sich zum Stichtag um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert.

Abweichungen zum Vorjahr sind nicht gegeben; Anpassungen im Ausweis waren daher nicht erforderlich.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden Angaben gemäß § 253 Abs. 6 S. 3, § 268 Abs. 4 S. 1 HGB und § 268 Abs. 5 S. 1 HGB im Anhang dargestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des deutschen Handelsgesetzbuches maßgebend.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und der handelsrechtlichen Bestimmungen festgelegt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über € 250,00 und bis zu € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagengitter als Abgang gezeigt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, flüssige Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Uneinbringliche Forderungen waren zu verzeichnen und wurden ausgebucht. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden aktivisch abgesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie Aufwand der Folgejahre darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundsätze der Umsatzrealisierung

Grundsätzlich wird die Umsatzrealisierung nach der Completed Contract Methode vollzogen, sofern nicht abrechnungsfähige Teilleistungen vorliegen.

II. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten in der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, des Sachanlagevermögens und der Finanzanlagen ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu ersehen, der Bestandteil des Anhangs ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:

31.12.2023
31.12.2022
sonstige Vermögensgegenstände 16.800,00 16.800,00

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten ist nachstehend angegeben:

31.12.2023
31.12.2022
Lieferungen und Leistungen 3.692,00 0,00

Eigenkapital

Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Das Jahresergebnis wurde in 2023 erstmalig an die Gesellschafterin abgeführt. Im Bilanzgewinn in Höhe von € 4.983.254,24 ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 4.983.254,24 enthalten.

Verbindlichkeiten
Gesamtsumme der Verbindlichkeiten: T€ 11.301,8 (Vj T€ 1.837,8)
davon bis 1 Jahr: T€ 10.285,9 (Vj T€ 1.837,8)
davon über 1 Jahr: T€ 1.015,9 (Vj T€ 0,0)
davon über 5 Jahre: T€ 0,0 (Vj T€ 0,0)
davon gesichert durch Pfand- oder ähnliche Rechte: T€ 0,0 (Vj T€ 0,0)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzpositionen ist nachstehend angegeben:

31.12.2023
31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 980.046,7 454.541,67
sonstige Verbindlichkeiten 8.001.182,1 1.227,73
8.981.228,73 455.769,40

III. Erläuterungen und Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerplanmäßige Abschreibungen

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind € 0,00 (Vj. € 20.700,00) außerplanmäßige Abschreibungen enthalten.

IV. Ergänzende Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Miet- und Leasingverträgen in betriebsüblichem Umfang.

Angabe gemäß § 327 (1) Nr. 1 HGB

A II 3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 209.328,00 (Vj. € 196.024,00)
B II 2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 3.692,00 (Vj. € 0,00)
C 6 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 8.981.228,73 (Vj. € 455.769,40)
- davon bis 1 Jahr: T€ 7.965,3 (Vj T€ 455,8)
- davon über 1 Jahr: T€ 1.015,9 (Vj T€ 0,0)

Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 77 Arbeitnehmer beschäftigt.

Vollzeit 69
Teilzeit 8
Gesamt 77

Angaben zu Leitungsorganen

Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum:

Herr Matthias Goltz

Herr Thomas Neukam

Herr Olav Liebing

Im Berichtsjahr unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 286 IV HGB.

Konzernverhältnisse

Oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Alten S.A., Paris, Frankreich. Diese Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von einbezogenen Unternehmen auf. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Journal Officiel.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Gesellschaft hat am 17. Juni 2024 einen Verschmelzungsvertrag mit der expond GmbH abgeschlossen. Dabei wird die expond GmbH auf die iconec GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2024 verschmolzen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB:

 

Schwabach, 29. November 2024

iconec GmbH, Schwabach

Geschäftsleitung

gez. Matthias Goltz

gez. Thomas Neukam

gez. Olav Liebing

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten:

01.01.2023
Zugänge U=Umbuchung
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 56.695,00 18.725,00 0,00 75.420,00
II. Sachanlagen 426.880,24 143.998,32 41.302,52 529.576,04
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 426.880,24 143.998,32 41.302,52 529.576,04
Summe Anlagevermögen 483.575,24 162.723,32 41.302,52 604.996,04

Abschreibungen:

01.01.2023
Abschreibungen
Abgänge Z=Zuschreibung
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.949,00 12.588,00 0,00 56.537,00
II. Sachanlagen 230.856,24 130.692,32 41.300,52 320.248,04
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.856,24 130.692,32 41.300,52 320.248,04
Summe Anlagevermögen 274.805,24 143.280,32 41.300,52 376.785,04

Buchwerte:

31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.883,00 12.746,00
II. Sachanlagen 209.328,00 196.024,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.328,00 196.024,00
Summe Anlagevermögen 228.211,00 208.770,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.02.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der iconec GmbH mit einer Bilanzsumme von € 16.761.393,02 und einem Jahresüberschuss von € 0,00 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die iconec GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der iconec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iconec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fürth, den 2. Dezember 2024

DÜNKEL & KOLLEGEN GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Florian Bletschacher, Wirtschaftsprüfer

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