Backeria GmbH & Co. KGLiquidiert
24782 Büdelsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Backeria GmbH & Co. KGBüdelsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BilanzAKTIVA
AnhangA. Rechnungslegungsgrundsätze Im Geschäftsjahr 2010 wurden die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (kurz: BilMoG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Die Vorjahreszahlen wurden in Ausübung des Wahlrechts in Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Durch die Anwendung des BilMoG ergaben sich insbesondere Änderungen bei Ansatz und Bewertung der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Unter Außerachtlassung der Änderungen durch das BilMoG entsprechen Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses den Vorjahresgrundsätzen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Seit dem 1. Januar 2008 werden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 gemäß § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei grundsätzlich für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Lieferund Leistungsverkehr mit 1 % gebildet worden. Das in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagio wird linear über den Zeitraum der Zinsbindung des entsprechenden Darlehens abgeschrieben. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 5,15 %. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,0 % bei Renten ausgegangen. Eine Fluktuationsrate wird aufgrund des engen Personenkreises der Begünstigten nicht berücksichtigt. Gleiches gilt für einen Gehaltstrend, da die Zahlungsverpflichtungen nicht an eine künftige Gehaltsentwicklung gekoppelt sind. Im Vorjahr wurden die Pensionsverpflichtungen versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6 a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG (Neubewertung Pensionsverpflichtungen) hat sich zum 1. Januar 2010 eine Unterdotierung in Höhe von EUR 8.333,33 ergeben. Das Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird nicht angewendet. Entsprechend erfolgte im Geschäftsjahr 2010 eine Verbuchung im außerordentlichen Aufwand in Höhe von TEUR 8. Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden im Finanzergebnis gezeigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG hat sich zum 1. Januar 2010 eine Minderung in Höhe von EUR 7.996,23 ergeben, die als außerordentlicher Ertrag ausgewiesen ist. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. I. Bilanz 1. Firmenwert Der im Rahmen der Übernahme des Geschäftsbetriebs in 2007 erworbene Firmenwert von ursprünglich TEUR 278 wird über eine betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Backeria ehemals Sehestedter Backstube ist seit 1887 auf dem regionalen Markt etabliert und familiengeführt. Die Marke genießt einen fast 125-jährigen Ruf. Eine kurzfristige Veräußerung des Unternehmens ist nicht geplant. Es wird darauf hingearbeitet, den Betrieb auch an die sechste Generation übergeben zu können. Die Bäckereibranche wird von außen als sehr stabil eingestuft und ist geprägt durch gleichbleibende Kundenzahlen. Die langjährigen Mitarbeiter halten dem Unternehmen auch nach dessen Übernahme in 2007 die Treue. Vor diesem Hintergrund wurde für den Geschäfts- und Firmenwert von einer Nutzungsdauer von über fünf Jahren ausgegangen. 2. Rechnungsabgrenzungsposten In dem Posten ist ein Disagio in Höhe von EUR 30.760,54 (Vj. EUR 33.146,98) enthalten. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 57.000,00 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen sowie ausstehende Rechnungen. 5. Verbindlichkeiten und gewährten Sicherheiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung, Bürgschaften, Grundschulden sowie Abtretungen von Versicherungsansprüchen besichert. C. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführerin ist: LS Management GmbH, Sehestedt, vertreten durch Herrn Lorenz Schulz 2. Persönlich haftende Gesellschafterin Alleinige persönlich haftende Gesellschafterin ist die LS Management GmbH mit Sitz in Sehestedt. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00.
LS Management GmbH vertreten durch Lorenz Schulz Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 08.04.2011 |
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