Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 49363
Vorher
Eurinpro GmbH
Eingetragen
9.2.2004
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist a) der Erwerb, der Verkauf, die Bebauung (im eigenen Namen und für eigene Rechnung oder für Rechnung verbundener Unternehmen), die Vermietung und die Verwaltung von Immobilien, b) die Wertsteigerung und Verbesserung. von Grundbesitz .und Einkünften aus Grundbesitz , sowie c) die Übernahme von Aufgaben des Projekt-Managements im Bereich der Immobi-lienentwicklung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christof Prange
seit 8.9.2015
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Goodman Germany GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

BILANZ zum 30. Juni 2024

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagevermögen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 354.765,64 435.154,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 2.557,96 1.461,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.378,00 167.612,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 418.466,61 603.513,88
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 796.952,85 1.109.577,61
4. Sonstige Vermögensgegenstände 56.488,18 49.238,18
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.192.159,23 2.960.357,20
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 15.946,64 0,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 12.348.452,54 5.875.123,37
16.187.167,65 11.202.038,84

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -5.900.123,37 -2.825.712,49
III. Jahresfehlbetrag -6.473.329,17 -3.074.410,88
nicht gedeckter Fehlbetrag 12.348.452,54 5.875.123,37
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 1.514.184,41 2.023.552,08
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.638,07 19.892,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.934.474,45 8.847.015,99
3. Sonstige Verbindlichkeiten 710.870,72 311.577,87
davon aus Steuern; EUR 710.870,72 (Vorjahr EUR 310.470,79)
davon im Rahmen der sozialer Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr EUR 1.107,08)
16.187.167,65 11.202.038,84

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.07.2023 bis 30.06.2024

Goodman Germany GmbH, Düsseldorf

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 15.978.852,88 15.961.307,88
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.096,90 1.331,06
3. sonstige betriebliche Erträge 0,00 0,00
4. Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Leistungen 39.762,55 1.159.516,57
5. Personalaufwand
a.) Löhne und Gehälter 5.175.882,25 6.007.843,38
b.) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.430.289,90 4.464.320,79
6. Abschreibungen 98.180,97 96.294,08
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.628.169,77 7.323.663,79
davon aus Währungsumrechnung -14.391,18 -79.841,84
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.695,90 14.820,53
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 96.689,41 231,74
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -6.473.329,17 -3.074.410,88
12. Sonstige Steuern 0,00 0,00
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -6.473.329,17 -3.074.410,88

Anhang zum Jahresabschluss 30. Juni 2024

Goodman Germany GmbH, Düsseldorf

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Goodman Germany GmbH mit Sitz in Düsseldorf, eingetragen beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 49363, ist auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften gemäß der §§ 242 ff. und 264 ff HGB und nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Bilanz wird vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft wurden unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handesgesetzbuches und des GmbHG erstellt.

Größenabhängige Erleichterungen nach §288 HGB wurden -soweit möglich- in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs-und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. §252 Abs.1 Satz 2 HGB aufgestellt und bilanziert. Die Gesellschaft weist zum 30.Juni 2024 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 12.348.452,54 EURO auf. Diese bilanzielle Überschuldung stellt keinen Insolvenzantragsgrund da, da von der Muttergesellschaft eine harte Patronatserklärung ausgestellt wurde, entstandene Verluste auszugleichen und die Gesellschaft jederzeit mit der notwendigen Liquidität auszustatten

Die unter Beachtung steuerlicher Vorschriften angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt zum Devisenkassakurs.

Die dem Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.) und werden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr übernommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte und steuerlich zulässige Abschreibungen, angesetzt.

Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften wird von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800,- werden bei Anschaffung handelsrechtlich zugleich als Abgang erfasst, steuerlich wird vom Wahlrecht des §6 II EstG Gebrauch gemacht.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Herstellungskosten. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie von Abschreibungen, Verwaltungskosten und Zinsen für Fremdkapital wird kein Gebrauch gemacht.

Der Ansatz der Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände sowie Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zum Nennwert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Vornahme individueller Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel sind mit dem Nominalwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Eine Abzinsung erfolgt nicht, da alle Rückstellungen innerhalb eines Jahres in Anspruch genommen werden könnten.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und unbesichert.

Auf einen Ansatz der latenten Steuern wurde gemäß Wahlrecht nach §274 Abs. 1 S.2 HGB verzichtet.

III. Angaben zur Bilanz und GuV

1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus gezahlten Kautionen EUR 56.488,18.

3. Die Restlaufzeiten der Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betragen weniger als ein Jahr.

4. In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:

TEUR
- Rückstellung für Gewährleistung 119
- Rückstellung für ausstehende Rechnungen 222
- Rückstellungen für Tantiemen und Boni 1.005
- Rückstellungen für ausstehenden Urlaub 168
1.514

1. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind unbesichert (davon aus Steuern 711.275,03 EUR, im Vorjahr 310.470,79 EUR). Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit bestehen nicht, da diese zum Zeitpunkt der Gehaltszahlung ausgeglichen werden.

2. Die Zinserträge sind in vollem Umfang Zinserträge aus verbundenen Unternehmen.

3. Geschäftsvorfälle in Fremdwährungen wurden zum jeweils tagesaktuellen Kurs umgerechnet. Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestanden zum Bilanzstichtag keine.

IV. Sonstige Angaben

1. Die Zahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt

2023/24 2022/23
Angestellte 41,25 43,75

2. Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von jährlich EUR 650.944,38. Die Mietverhältnisse haben eine Restlaufzeit zwischen einem von bis zu fünf Jahren.

3. Aufwendungen für Abschlussprüfer: Auf die Angabe des im Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach §285 Nr. 17HGB wird aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Goodman Ltd., Sydney/Australien verzichtet.

4. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans waren

Herr Philippe Marie Van der Beken, Kaufmann

Herr Christof Prange, Kaufmann

5. Goodman Germany GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der in Luxemburg ansässigen Goodman Management Holdings (Lux) S.à.r.l., Luxemburg. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf. Das Unternehmen, welches den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Goodman International Ltd., Sydney. Der Konzernabschluss ist bei der ASIC,Sydney erhältlich.

6. Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wird gemäß § 286 HGB verzichtet.

7. Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres 2023/2024 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

 

Düsseldorf, den 09.06.2025

Philippe Marie Van der Beken

Christof Prange

Anlagengitter zum 30.06.2024

Anschaffungskosten
Stand 01.07.2023 Zugänge Abgänge Stand 30.06.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
Firmen-und Geschäftswert 3.605,75 0,00 0,00 3.605,75
Sachanlagen
Betriebs-und Geschäftsausstattung 931.958,05 17.792,06 0,00 949.750,11
935.563,80 € 17.792,06 € 0,00 € 953.355,86 €
Abschreibungen
Stand 01.07.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Stand 30.06.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
Firmen-und Geschäftswert 3.605,75 0,00 0,00 3.605,75
Sachanlagen
Betriebs-und Geschäftsausstattung 496.803,50 98.180,97 0,00 594.984,47
500.409,25 € 98.180,97 € 0,00 € 598.590,22 €
Buchwerte
Stand 30.06.2024 Stand 30.06.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Firmen-und Geschäftswert 0,00 0,00
Sachanlagen
Betriebs-und Geschäftsausstattung 354.765,64 435.154,55
354.765,64 € 435.154,55 €

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

I. Grundlagen des Unternehmens

(1) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Goodman Germany GmbH hat sich auf die Entwicklung, Verwaltung und Vermarktung von Immobilien spezialisiert. Ihr Produktbereich umfasst Data Centre, Logistikimmobilien, Multilevel- und Last Mile Immobilien und Business Parks. Sie ist im Geschäftsjahr 2023/24 hauptsächlich für konzernverbundene Unternehmen der Goodman Group als Projektsteuerer tätig und realisiert eine Development Management Fee, die sich nach den Projektkosten richtet und sich aus einem einheitlichen Kostenaufschlagssatz ergibt. Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft Property Management Dienstleistungen.

(2) Forschung und Entwicklung

Die Goodman Germany GmbH investiert keine Kosten in die Forschung und Entwicklung, da dies nicht dem Geschäftsmodell entspricht.

II. Wirtschaftsbericht

(1) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Zeitraum vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland von einer Kombination aus moderatem Wachstum, hoher Inflation, steigenden Finanzierungskosten und strukturellen Herausforderungen geprägt. Die deutsche Wirtschaft durchlief im Geschäftsjahr 2023/2024 eine Phase schwachen Wachstums. Nachdem die Konjunktur im Jahr 2023 durch hohe Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten und eine nachlassende Industrieproduktion belastet wurde, zeichnete sich Anfang 2024 eine leichte Stabilisierung ab. Dennoch korrigierte die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für das Gesamtjahr 2024 nach unten und erwartete lediglich ein Plus von 0,3 %. Die Zurückhaltung bei Investitionen sowie eine schwache Inlandsnachfrage sorgten für ein insgesamt herausforderndes wirtschaftliches Umfeld. Die Inflation blieb über weite Teile des Geschäftsjahres auf einem erhöhten Niveau, wenngleich sie gegenüber den Höchstständen von 2022 leicht nachgab. Insbesondere die gestiegenen Kosten für Energie, Bau- und Rohstoffe wirkten sich weiterhin auf die gesamte Immobilienbranche aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte auf die anhaltend hohe Inflation mit mehreren Zinserhöhungen, wodurch sich die Finanzierungskosten für Projektentwickler deutlich verteuerten. Die Energiepreise lagen im Geschäftsjahr 2023/2024 unter den Höchstständen des Jahres 2022, blieben jedoch weiterhin auf einem für Unternehmen herausfordernden Niveau. Dies wirkte sich insbesondere auf energieintensive Branchen wie die Logistik und den Bau aus. Gleichzeitig blieben die Baukosten auf einem historisch hohen Stand, was vor allem durch gestiegene Material- und Arbeitskosten bedingt war. Dies führte dazu, dass sich viele Projektentwickler mit Neubauprojekten zurückhielten oder alternative Finanzierungsmodelle in Betracht zogen. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere durch den andauernden Ukraine-Krieg und die instabile Lage im Nahen Osten, hatten auch im Geschäftsjahr 2023/2024 Auswirkungen auf die globale Wirtschaft. Während sich die weltweiten Lieferketten im Vergleich zu den Krisenjahren 2021 und 2022 weitgehend normalisierten, blieb die Abhängigkeit von asiatischen Produktionsstandorten ein Risiko für die Logistikbranche. Zudem verstärkten protektionistische Handelsmaßnahmen und veränderte Produktionsstrukturen (Stichwort "Nearshoring") die Dynamik auch im Logistiksektor.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

- Logistik

Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren Projektentwicklungen im Logistikimmobilienbereich durch ein herausforderndes Marktumfeld gekennzeichnet. Während die strukturelle Nachfrage nach modernen Logistikflächen - etwa durch E- Commerce, Automobilindustrie und Nearshoring - weiter hoch blieb, wirkten sich verschiedene äußere Faktoren dämpfend auf die Neubaudynamik aus.

Die anhaltend hohen Leitzinsen infolge der Inflationsbekämpfung durch die EZB verteuerten die Fremdfinanzierung von Neubauprojekten deutlich. Banken zeigten sich restriktiver in der Kreditvergabe, insbesondere bei spekulativen Projektentwicklungen ohne langfristige Vorvermietung. In der Folge verschoben viele Entwickler Investitionsentscheidungen oder fokussierten sich auf Build-to-Suit- Projekte mit festen Mietverträgen.

Die Baukosten blieben auf einem historisch hohen Niveau. Preistreiber waren insbesondere Materialengpässe (z. B. bei Beton, Dämmstoffen, Stahl) sowie gestiegene Lohnkosten im Baugewerbe. Viele Projektentwickler mussten ihre Kalkulationen anpassen, was zu Verzögerungen, vermehrten Planungsüberarbeitungen oder dem Verzicht auf Projekte führte.

Zunehmende behördliche Anforderungen - etwa im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) oder der Nachhaltigkeitsberichterstattung (EU-Taxonomie) - führten zu erhöhtem Planungsaufwand. Gleichzeitig wuchsen die Erwartungen der Mieter und Investoren an ESG-konforme Immobilien. Neubauprojekte mussten zunehmend energieeffizient, CO 2 -arm und zukunftsfähig konzipiert werden, um am Markt bestehen zu können. Zertifizierungen wie DGNB, LEED oder BREEAM wurden nahezu zum Standard.

In vielen Metropolregionen herrscht akuter Mangel an verfügbaren, gewerblich nutzbaren Grundstücken. Gleichzeitig verschärfte sich der politische Widerstand auf kommunaler Ebene gegen den Bau großflächiger Logistikzentren - etwa aufgrund von Flächenversiegelung, Verkehrsbelastung oder Zielkonflikten mit dem Wohnungsbau. Dies erforderte von Projektentwicklern zunehmend strategisches Flächenrecycling, intensivere Abstimmungen mit Behörden und längere Vorlaufzeiten.

Trotz der genannten Herausforderungen blieb die Nachfrage nach gut gelegenen, energieeffizienten Logistikimmobilien insbesondere in den etablierten Hub (z. B. Rhein-Ruhr, Rhein-Main, München) stabil. Eigennutzerprojekte und Anfragen aus wachsenden Branchen wie Pharma, E-Commerce oder Ersatzteil-Logistik sorgten für eine konstante Grundauslastung des Markts. Dabei verschob sich der Fokus vermehrt auf qualitative Faktoren wie Automatisierbarkeit, Energieversorgung (z. B. PV- Anlagen) und multimodale Anbindung.

- Data Centre

Im Zeitraum vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 erlebte der deutsche Rechenzentrumsmarkt ein dynamisches Wachstum, getrieben durch die fortschreitende Digitalisierung, die steigende Nachfrage nach Cloud-Diensten und die zunehmende Bedeutung von Technologien wie Künstlicher Intelligenz (Kl) und dem Internet der Dinge (IoT). Gleichzeitig standen Betreiber vor Herausforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Fachkräftemangel.

Der deutsche Rechenzentrumsmarkt wuchs im Geschäftsjahr 2023/2024 kontinuierlich. Die IT-Anschlussleistung der Rechenzentren in Deutschland stieg zwischen 2010 und 2022 um über 90%, wobei dieser Trend auch im aktuellen Berichtszeitraum anhielt. Treiber dieses Wachstums war die verstärkte Nutzung von Cloud-Diensten durch Unternehmen und private Haushalte.

Frankfurt am Main behauptete seine Position als führender Standort für Rechenzentren in Deutschland, mit über 75% der nationalen Kapazität. Berlin verzeichnete ebenfalls erhebliche Zuwächse, insbesondere durch die Eröffnung neuer Serviceregionen durch Cloud-Anbieter.

Die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gewannen im Rechenzentrumssektor weiter an Bedeutung.

Der Rechenzentrumsmarkt etablierte sich zunehmend als eigenständiger Sektor innerhalb der Immobilienwirtschaft. Institutionelle Investoren zeigten verstärkt Interesse an Rechenzentren als renditestarke und zukunftsträchtige Assetklasse. Die Kombination aus technologischer Entwicklung und der Notwendigkeit nachhaltiger Infrastrukturen machte Investitionen in Rechenzentren attraktiv.

(2) Geschäftsverlauf und Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Berichtsjahr war die Gesellschaft ausschließlich für andere Unternehmen der Goodman-Gruppe tätig.

Das Unternehmen hat in diesem und in den vorherigen Geschäftsjahren zwar hohe Verluste erwirtschaftet, wir sehen aber insgesamt keine Going Concern Problematik, da sich diese Verluste aus dem Geschäftsmodell ergeben und auch in den folgenden Jahren wieder ausgleichen werden. Das negative Ergebnis resultiert unter anderem durch die Fokussierung auf den Ausbau des neuen Geschäftsfeldes Data Centre mit hohen Anlaufkosten. Zeitgleich ist das Anfragevolumen nach Logistikimmobilien aufgrund der beschriebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich leicht von 15.961 TEUR im Geschäftsjahr 2022/23 auf 15.979 TEUR im Geschäftsjahr 2023/24 erhöht. Die Umsatzerlöse bleiben somit auf vergleichbarem Niveau zum Vorjahr.

Der Materialeinsatz verringerte sich von 1.160 TEUR im Geschäftsjahr 2022/23 auf 40 TEUR im Geschäftsjahr 2023/24. Der Rückgang resultiert vor allen Dingen aus der Weiterberechnung von aufgelaufenen Kosten an die jeweiligen neuen Projektgesellschaften.

Das Jahresergebnis ist weiterhin negativ und das Geschäftsjahr schloss mit einem Fehlbetrag in Höhe von 6.473 TEUR ab. Im Vergleich zum Vorjahr, welches mit einem Jahresfehlbetrag von 3.074 TEUR aabschloss,verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg der weiterberechneten gruppeninternen Belastungen, getrieben durch den Aufbau des Data Centre Bereiches, die auf früheren Forecast Planungen basieren und in Rechnung gestellt wurden.

Das weiterhin negative Ergebnis ergibt sich aus der deutlich längeren Projekt- und Bauphase der Entwicklungen des neuen Geschäftsfeldes Data Centre, so dass die Umsatzerlöse erst in den folgenden Jahren generiert werden.

b) Finanzlage

Das negative Eigenkapital beläuft sich zum 30.06.2024 auf 12.348 TEUR. Aufgrund des aufgebrauchten Eigenkapitals der Gesellschaft und der damit bestehenden Überschuldungssituation hat die Goodman Germany GmbH zur Absicherung und Unterstützung des Going Concern Ansatzes eine harte Patronatserklärung ihrer Muttergesellschaft Goodman Management Holdings (Lux) S.à r.l. erhalten, die bis mindestens 2026 Gültigkeit hat. Darin wird zugesichert, dass die Goodman Germany GmbH jederzeit finanziell so ausgestattet wird, dass sie ihren Verbindlichkeiten nachkommen kann.

Bankverbindlichkeiten oder Kreditverbindlichkeiten gegenüber fremden Dritten bestehen nicht. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich konzernintern und war bzw. ist jederzeit gesichert.

Die Liquidität der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt gesichert.

Cash flow Rechnung

1. + Jahresüberschuss / -fehlbetrag -6.473.329,17
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 98.180,97
3. +/- Zunahme/Abnahme von Rückstellungen -509.367,67
4. +/- sonstige Zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
5. +/- Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen 0,00
6. +/- Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen und sonstigen Aktiva 639.613,48
7. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten und sonstigen Passiva 5.494.496,48
8. CF aus laufender Geschäftstätigkeit -750.405,91
9. + Einzahlungen korrigiert um Gewinn und Verlust aus Anlagenabgang 0,00
10. - Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen 17.792,06
11. CF der Investitionstätigkeit -17.792,06
12. + Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen und Zuschüsse der Gesellschafter 0,00
13. - Auszahlungen an Gesellschafter z.B. Dividenden 0,00
14. + Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0,00
15. - Auszahlungen für die Tilgung von Krediten 0,00
16. CF aus Finanzierungstätigkeiten 0,00
17. + zahlungswirksame Veränderungen der Finanzmittelbestände (8+11+16) -768.197,97
18. +/- Wechselkursbedingte und sonstige Wertänderungen des Finanzmittelbestandes
19. + Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 2.960.357,20
20. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 2.192.159,23
2.192.159,23 €

c) Vermögenslage:

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr in Vorjahr in Veränderung in
TEUR TEUR TEUR
AKTIVA
Langfristige Vermögenswerte 355 435 -80
Kurzfristige Vermögenswerte 1.276 1.932 -656
Liquide Mittel 2.192 2.960 -768
Rechnungsabgrenzungsposten 16 0 16
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 12.348 5.875 6.473
PASSIVA
Eigenkapital 0 0 0
Steuerrückstellungen 0 0 0
Sonstige Rückstellungen 1.514 2.024 -510
Verbindlichkeiten 14.673 9.178 5.495

Die wesentlichen Positionen der Aktivseite betreffen vor allem den Abbau der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 185 TEUR und den Abbau der Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 313 TEUR, sowie die Erhöhung des negativen Eigenkapitals durch das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von 6.473 TEUR.

Auf der Passivseite hat sich im Wesentlichen die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen um 5.087 TEUR erhöht. Steuerrückstellungen wurden keine gebildet. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 510 TEUR verringert.

(3) Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung und

Betriebsergebnis.

Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf einen negativen Betrag in Höhe von - 6.473 TEUR (im Vorjahr 3.074 TEUR). Das weiterhin hohe negative Ergebnis resultiert aus der verstärkten Aktivität in Bezug auf den Erwerb von Grundstücken vor bestehenden Mietverträgen. Dies hatte auch bereits im Vorjahr und im Berichtsjahr Auswirkungen auf die Ergebnissituation. Diesen Anlaufkosten steht bisher weder eine Aktivierung als Unfertige Leistung noch ein entsprechend hoher Umsatzerlös gegenüber.

Die Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr ist leicht positiv, wohingegen das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr immer noch negativ ist. Das ist der Tatsache geschuldet, dass sich die Projekte auch im laufenden Geschäftsjahr noch in der Anbahnungs- bzw. Anfangsphase befinden und damit das laufende Ergebnis noch nicht deutlich positiver beeinflussen konnten.

(4) Gesamtaussage

Auch wenn das Betriebsergebnis weiterhin negativ ist, schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als stabil ein.

Eingebettet in die Konzernstrategie haben wir im Geschäftsjahr 2023/24 sehr intensiv und erfolgreich an der Akquise strategischer Grundstücke für unsere konzernverbundenen Immobilienfonds in Top Lagen gearbeitet. Im Fokus dieser Tätigkeiten stand unser neues Produkt Data Centre, sowie Multilevel und Business Parks.

Damit erklärt sich, dass es sich um strategische Anlaufverluste handelt, die erst in den kommenden zwei bis fünf Geschäftsjahren Früchte tragen werden. Unser Geschäftsmodell der Projektentwicklung von Immobiliengrundstücken für Data Centre ist ein eher langwieriges Geschäft, Erträge werden nicht direkt geerntet, sondern müssen erst entwickelt werden. Somit bleibt es auch in diesem Geschäftsjahr bei einem deutlich negativen Ergebnis, unter Berücksichtigung der oben genannten Konzernstrategie.

Des Weiteren erklärt sich der Verlust neben dem Rückgang bei den Umsatzerlösen, aus hohen Anbahnungskosten, die noch nicht auf Projekte umgelegt werden konnten.

Generell ist unser Finanzmanagement darauf ausgerichtet, keine Verbindlichkeiten von Dritten aufzunehmen und allen externen Zahlungsverpflichtungen zeitnah nachzukommen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch die harte Patronatserkärung der Muttergesellschaft sichergestellt, eine weitere Finanzierung innerhalb der Goodman Gruppe wäre zudem jederzeit möglich.

III. Zweigniederlassungen

Im Geschäftsjahr 2023/24 bestanden Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg und München.

IV. Prognosebericht

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland bleibt im Geschäftsjahr 2024/2025 herausfordernd, aber mit stabilen Wachstumsperspektiven für den Rechenzentrumssektor. Während die allgemeine Konjunktur durch hohe Zinssätze, Inflation und geopolitische Unsicherheiten gedämpft wird, sorgt die anhaltend starke Nachfrage nach digitalen Infrastrukturen für ein robustes Marktumfeld für Data-Center-Entwickler.

Die Finanzierung neuer Projekte bleibt durch das anhaltend hohe Zinsniveau anspruchsvoll. Dennoch könnte eine erwartete Stabilisierung der Geldpolitik mittelfristig Investitionen erleichtern. Gleichzeitig beeinflussen steigende Energiepreise und strengere regulatorische Vorgaben die Betriebskosten und erfordern nachhaltige Lösungen. Die zunehmende Bedeutung von ESG-Kriterien zwingt Unternehmen dazu, verstärkt auf energieeffiziente Bauweisen, erneuerbare Energien und Abwärmenutzung zu setzen. In Deutschland bleibt insbesondere der Raum Frankfurt ein zentraler Markt für Rechenzentren, aber auch Standorte wie Berlin und München gewinnen an Bedeutung.

Für das kommende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einer weiterhin positiven Entwicklung aus. Neue Projektentwicklungen in strategisch günstigen Regionen, der Ausbau nachhaltiger Baukonzepte und eine enge Zusammenarbeit mit Hyperscalern und Cloud-Anbietern werden das Wachstum sichern. Trotz regulatorischer Herausforderungen, steigender Baukosten und volatiler Energiepreise wird eine stabile Umsatzentwicklung mit steigenden Margen angestrebt. Das Unternehmen sieht sich gut positioniert, um von der wachsenden Nachfrage nach leistungsfähiger und nachhaltiger digitaler Infrastruktur in Deutschland zu profitieren.

Deswegen stehen weiterhin die Akquise neuer Projekte sowie die langfristige Kundenbindung und Pflege des Immobilienportfolios im Fokus der nächsten Jahre. Wir werden uns auch in den kommenden Jahren gemäß der globalen Konzernstrategie auf die Akquise und Entwicklung strategischer Grundstücke in Top Lagen für die Data Centre Entwicklung sowie Immobilienkonzepte wie bspw. mehrstöckige-/CO 2 neutrale Logistikimmobilien, etc. für konzernverbundene Unternehmen/Immobilienfonds konzentrieren. Wir erwarten in den kommenden Jahren nach erfolgreicher Projektanbahnung im Data Centre Bereich deutlich höhere Umsatzerlöse aus den Development Management Fees.

Weitere wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind derzeit nicht geplant. Aufgrund der Nachfrage nach unseren Entwicklungen und Planungen von Immobilien und Grundstücken kann die Entwicklung des Unternehmens weiterhin insgesamt als positiv beurteilt werden, auch wenn die aktuellen Geschäftsjahreszahlen dies nicht widerspiegeln.

Das Unternehmen steht im Dialog mit Grundstückseigentümern, Kunden und Stakeholdern, um die angebotenen Immobilienlösungen nachhaltig den Anforderungen des Marktes anzupassen und so erfolgreich an den aktuellen Entwicklungen partizipieren zu können.

V. Chancen und Risikobericht

(1) Branchenspezifische Chancen und Risiken

Der Rechenzentrumsmarkt in Deutschland bietet trotz regulatorischer und wirtschaftlicher Herausforderungen zahlreiche Wachstumschancen. Die steigende Nachfrage nach leistungsfähiger digitaler Infrastruktur, neue technologische Entwicklungen und Nachhaltigkeitsinitiativen eröffnen Unternehmen in diesem Sektor vielversprechende Perspektiven. Die zunehmende Verbreitung von Cloud-Computing, künstlicher Intelligenz (KI), Big Data und IoT (Internet of Things) sorgt für einen stetig steigenden Bedarf an leistungsfähigen Rechenzentren. Besonders KI-Anwendungen erfordern enorme Rechenkapazitäten, was den Bau neuer High-Performance- Rechenzentren (HPC) attraktiv macht. Unternehmen, die frühzeitig auf diese Entwicklung reagieren, können sich Wettbewerbsvorteile sichern.

Deutschland bleibt einer der wichtigsten Rechenzentrumsstandorte in Europa, insbesondere Frankfurt als führender Internetknotenpunkt (DE-CIX). Die Nähe zu großen Wirtschafts- und Finanzzentren macht den Markt weiterhin attraktiv für internationale Hyperscaler und Cloud-Anbieter. Gleichzeitig entstehen neue Rechenzentrumscluster in Städten wie Berlin, Düsseldorf, München oder Hamburg, die weiteres Wachstum ermöglichen.

Angesichts steigender Energiepreise und neuer ESG-Vorgaben (EU-Taxonomie, CSRD) wächst die Nachfrage nach energieeffizienten und nachhaltigen Rechenzentren. Unternehmen, die auf grüne Energiequellen, innovative Kühltechnologien und Abwärmenutzung setzen, können sich nicht nur regulatorische Vorteile verschaffen, sondern auch neue Kunden gewinnen, die auf nachhaltige IT- Lösungen angewiesen sind. Die steigende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien in Deutschland verstärkt diesen Trend.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist ein politisches Ziel auf nationaler und EU-Ebene. Förderprogramme für nachhaltige Rechenzentren, steuerliche Anreize und vereinfachte Genehmigungsverfahren für energieeffiziente Neubauten könnten in den kommenden Jahren den Markteintritt und die Expansion erleichtern.

Die Rechenzentrumsbranche in Deutschland bietet trotz wirtschaftlicher und regulatorischer Herausforderungen attraktive Wachstumschancen. Unternehmen, die auf innovative Technologien, nachhaltige Lösungen und strategische Standortentwicklung setzen, können sich langfristig erfolgreich im Markt positionieren. Besonders der steigende Bedarf an KI-Rechenzentren, energieeffizienten Infrastrukturen und Edge-Computing-Lösungen wird das Wachstum in den kommenden Jahren weiter antreiben.

Die Entwicklung von Rechenzentren sind mit einer Reihe branchenspezifischer Risiken verbunden, die sich im Geschäftsjahr 2024/2025 auf die Marktbedingungen auswirken könnten.

Ein wesentliches Risiko stellt die zunehmende Regulierung dar, die zu höheren Kosten führen wird. Strengere Umwelt- und Energiestandards, wie die EU-Taxonomie und nationale Vorgaben zur Nachhaltigkeit, könnten Bau- und Betriebskosten weiter erhöhen. Genehmigungsverfahren für neue Rechenzentren dauern in vielen Regionen bereits länger, insbesondere in Ballungsräumen wie Frankfurt, wo Flächenverfügbarkeit und Stromkapazitäten zunehmend limitiert sind. Diese Verzögerungen im Planungs- und Bauprozess können Investitionsrenditen beeinflussen.

Parallel dazu können sich geopolitische Spannungen durch regulatorische Bestrebungen der neuen US-Regierung ergeben, die Entwicklung und Nutzung von Kl-Technologien stärker auf den Heimatmarkt zu konzentrieren. Eine daraus resultierende Umverteilung globaler Rechenkapazitäten könnte mittel- bis langfristig Auswirkungen auf die Standortattraktivität europäischer Rechenzentren haben. Die genaue Ausgestaltung dieser Maßnahmen ist derzeit noch unklar, birgt jedoch ein strategisches Risiko hinsichtlich der internationalen Nachfrage und Flächenvergabe.

Ein weiteres Risiko sind steigende Bau- und Betriebskosten, insbesondere durch hohe Materialpreise und Fachkräftemangel. Die anhaltende Inflation könnte die Investitionsbudgets belasten und die Rentabilität neuer Projekte verringern. Gleichzeitig bleibt die Abhängigkeit von einer stabilen und kosteneffizienten Energieversorgung ein kritischer Faktor. Schwankende Strompreise sowie Unsicherheiten in der Versorgung durch den steigenden Strombedarf der Branche könnten langfristige Planungen erschweren.

Auch der technologische Wandel birgt Herausforderungen. Die zunehmende Verlagerung von IT-Workloads in die Cloud sowie neue Entwicklungen im Bereich Edge-Computing könnten traditionelle Rechenzentrumsmodelle unter Druck setzen. Unternehmen müssen flexibel bleiben, um sich an veränderte Marktanforderungen anzupassen.

Zusätzlich ist der Rechenzentrumssektor einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Cyberangriffe und Datenlecks stellen eine wachsende Bedrohung dar, sodass Investitionen in IT-Sicherheit und Redundanzlösungen weiter steigen müssen.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach leistungsfähiger digitaler Infrastruktur hoch. Unternehmen, die auf nachhaltige, effiziente und sichere Lösungen setzen, haben gute Chancen, sich langfristig am Markt erfolgreich zu positionieren.

Aus der Projektentwicklung selbst entsteht kein Risiko, da die Gesellschaft lediglich Development Management Fees in Form von festen Kostenaufschlagsätzen auf die Projektkosten realisieren wird.

(2) Ertragsorientierte Chancen und Risiken

Die Chancen ergeben sich aus der Gruppenzugehörigkeit der Goodman Germany GmbH. Hierdurch ist besonders die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer breit aufgestellten Expertise zu nennen sowie die Nutzung aller konzerninternen Strukturen. Durch die Konzernzugehörigkeit können wir schnell und marktgerecht auf Kundenanfragen reagieren und diese auch zeitnah umsetzen.

Weitere Chancen sehen wir durch die Konzernstrategie sich auf Core Standorte zu konzentrieren.

Aus dem Portfoliomanagement heraus werden sich vermehrt Chancen aus der Generierung von zusätzlichen Fees aus der Nachvermietung ergeben, da zwischenzeitlich das betreute Portfolio verstärkt auslaufende Mietverträge beinhaltet.

Ein Risiko für das Unternehmen stellt die zunehmende Konkurrenzsituation dar, wobei viele der Konkurrenzunternehmen weder über die Erfahrung noch über die über lange Jahre erworbene und erprobte Professionalität verfügen. Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und das hohe Maß an Qualität und Professionalität sollen dem Konkurrenzdruck aus unserer Sicht entgegenwirken.

(3) Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Die Chancen ergeben sich aus der Gruppenzugehörigkeit, und dadurch einer jederzeit möglichen Querfinanzierung. Die Gesellschaft ist nicht auf eine mögliche Fremdfinanzierung angewiesen und weist eine stabile Liquiditätslage auf. Mögliche negative Effekte können innerhalb der Gruppe aufgefangen werden.

Die Eigenkapitalsituation ist momentan angespannt aufgrund der Verluste des vergangenen und dieses Jahres, dies ist aber aus unserer Sicht nur ein temporärer Effekt. Im laufenden Geschäftsjahr sehen wir eine positive Nachfrage- und Umsatzentwicklung und erwarten in den kommenden Geschäftsjahren auch wieder ein positives Ergebnis.

Liquiditätsrisiken sind für unsere Gesellschaft derzeit nicht zu erkennen. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen jegliche finanziellen Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Aufgrund der starken Expertise, der hohen Anzahl an realisierten Neubauprojekten und einer Vermietungsquote von 98% unseres betreuten Portfolios hat sich das Unternehmen als feste Größe am Markt etabliert. Das positive Markenimage wird zusätzlich durch eine kontinuierliche Medienpräsenz sowie die nachhaltige Neu- und Bestandskundenpflege gestärkt.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der Goodman Gruppe und auch einer starken Muttergesellschaft, welche die Goodman Germany GmbH in finanzieller Hinsicht absichern kann, sowie einer umsichtigen Kostenkontrolle, sehen wir uns für die Bewältigung möglicher Risiken auch in Zukunft gut positioniert und können die entstandenen Anlaufkosten in der nahen Zukunft kompensieren und in Erträge umwandeln. Die Ausstellung der harten Patronatserklärung sorgt hier für die Aufhebung der bilanziellen Überschuldung für das abgeschlossene Geschäftsjahr und auch für die weitere Bilanzierung unter Going-concern Prämissen.

Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig zu halten bzw. weiter auszubauen.

Aufgrund zukünftiger Entwicklungen können sich Abweichungen in unserer Einschätzung ergeben.

 

Düsseldorf, den 09.06.2025

Philippe Van der Beken

Christof Prange

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Goodman Germany GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Goodman Germany GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Goodman Germany GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 10. Juni 2025

RBC Rölfs Business Consulting GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Julia Rölfs-Schuster, Wirtschaftsprüferin

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