Karl Etzel GmbH & Co KGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRA 510614
Eingetragen
23.12.1994

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Karl Etzel GmbH & Co KG

Mühlacker

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Weltwirtschaft

Der weltweite Finanzmarkt sowie verschiedene Großindustrien stehen, bedingt durch die Wirtschaftskrise, kurz vor dem Zusammenbruch und können nur mit staatlichen Hilfen überleben.

Im Vordergrund stehen die Banken und die Automobilindustrie. Es sind fast alle Industriebereiche betroffen, ausgenommen Medizintechnik.

Staatliche Programme für verschiedene Industriebereiche und Banken retten uns vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch.

Deutschland

Wir sind Exportweltmeister, somit sind wir von dem weltweiten Zusammenbruch der Banken und der Großindustrie schwer getroffen.

Die staatlichen Programme wie Kurzarbeit und "Abwrackprämie" zeigen den erhofften kurzfristigen Erfolg.

Branche

Die Automobilindustrie lebt im Kleinfahrzeugsegment von der staatlichen Unterstützung, der Abwrackprämie.

Überproduktionen werden gestoppt. Der Markt produziert nur noch nach Bedarf.

Bei Etzel beginnt die Serienproduktion der Neuprodukte und bringt im zweiten Halbjahr den benötigten Aufschwung.

Entwicklungstrends bei Karl Etzel GmbH & Co. KG

Das Ergebnis 2009 entspricht der Planung der Geschäftsleitung. Bedingt durch den Anlauf der E-Klasse konnte die Teileproduktion gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Mio € gesteigert werden. Auch bei den Werkzeugumsätzen ergab sich eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2010 geht die Unternehmensleitung von einer deutlichen Produktionsausweitung aus. Aufgrund des hohen Investitionsaufwandes wird sich jedoch das Betriebsergebnis nicht im gleichen Verhältnis steigern.

Investitionen

Nach Bezug der neuen Montage- und Logistikhalle in 2008 betrafen die Investitionen des Jahres 2009 im Wesentlichen Maschinen und EDV-Hardware.

Personal- und Sozialbereich

Entwicklung der Mitarbeiterzahl

Zum 31.12.2009 waren 144 Personen beschäftigt; somit ist die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr um 8 Personen gestiegen.

Entwicklung auf dem Personalbeschaffungsmarkt

Bedingt durch die Umsatzsteigerungen und den Anlauf weiterer Neuprojekte ist ein weiterer Personalaufbau notwendig.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Zum Jahreswechsel 2008/2009 wurde der Neubau ( Logistik und Montage) in Betrieb genommen.

Auch Etzel war in 2009 von der wirtschaftlichen Krise betroffen und wir hatten in den Monaten März und April 2009 Kurzarbeit.

Danach folgte der Serienstart Neuprodukte für die Automobilkunden.

Darstellung der Lage

Durch den Vertriebsaufbau ist es uns gelungen, entsprechende Neuprojekt-Aufträge zu erhalten. So beliefern wir zukünftig sämtliche PKW-Premium-Hersteller mit unseren Kunststoffprodukten.

Etzel setzt aber nicht nur auf das Thema Automobil.

Im Produktbereich Reinigungsgeräte und Bauindustrie haben wir weitere Großkunden außerhalb der Automobilindustrie.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2009 von 16.521 TEUR auf 16.649 TEUR erhöht.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag Bank- und Kassenguthaben in Höhe von 1.028 TEUR aus.

Die sonstigen Rückstellungen sanken im Geschäftsjahr 2009 um 156 TEUR auf 342 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken im Geschäftsjahr 2009 um 424 TEUR auf 10.945 TEUR.

Ertragslage

Die Gesamtleistung in Höhe von 21.791 TEUR verändert sich gegenüber dem Vorjahreswert 16.930 TEUR um 28,71 %.

Der Personalaufwand ist um 26 TEUR auf 3.707 TEUR gesunken. Er sank damit von 22,05 % der Gesamtleistung auf 17,01 %.

Die Abschreibung erhöhte sich von 697 TEUR auf 893 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 10 TEUR auf 2.294 TEUR erhöht, das sind prozentual zur Gesamtleistung 10,53 %.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 56 TEUR auf 323 TEUR im Geschäftsjahr 2009

Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Mit dem erfolgreichen Vertriebsaufbau sichern wir weiteres Wachstum.

Die Finanzierung der Projekte, Werkzeuge und Investitionen wird durch Fremdfinanzierung erfolgen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Es lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor.

Ausblick 2010

Wir erwarten eine positive Umsatzentwicklung in 2010. Die Kunden werden erstmals ein kompl. Kalenderjahr mit den Neuprodukten beliefert.

Zum Jahresende zeigen sich erste Engpässe im Bereich Rohstoffbeschaffung und Zukaufteile.

Der Export nach Asien u.a. China und Indien wird von allen Branchen ausgebaut. Die Wachstumsmärkte sichern die Umsatzsteigerungen in den nächsten Jahren, jedoch darf die Großindustrie "Europa" nicht vergessen.

Voraussichtliche Entwicklung

Die Entwicklung im Bereich Automobilbau verläuft derzeit recht positiv. Wir gehen davon aus, an dieser Entwicklung teilhaben zu können.

Forschung und Entwicklung

Nach dem Aufbau der Entwicklungsabteilung werden wir von unseren Kunden als Entwicklungspartner für Kunststoffteile im Fahrzeuginnenraum anerkannt.

Risikomanagement bei Karl Etzel GmbH & Co. KG

Das Finanzmanagement ist Sache der Geschäftsleitung.

Eine kontinuierliche Abstimmung mit dem Finanzwesen und dem Steuerberater bilden die Basis für unser Finanzmanagement.

Auch die Hausbank Sparkasse Pforzheim-Calw ist eingebunden in die Etzel-Strategie.

Die Finanzierung der Neuprojekte, Werkzeuge und Investitionen wird in den kommenden Jahren die Herausforderung im Finanzwesen sein.

Risikobegrenzung durch Versicherungen

Alle relevanten Risiken sind im Rahmen der den Geschäftstätigkeiten zugrunde liegenden Risiken durch Versicherungen abgedeckt.

Der Umfang der Versicherungen wird laufend geprüft und angepasst. Aufgrund der abgeschlossenen Versicherungen, der getroffenen Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme kann davon ausgegangen werden, dass eventuell eintretende Schadensfälle dadurch mit abgesichert sind.

Spezialgesetzliche Angabepflichten

Es gibt keine spezialgesetzlichen Angabepflichten.

 

Mühlacker

Andreas Schürrle, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 7.334.431,69 7.884.187,39
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 233.424,00 258.286,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 64.888,00 82.115,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 168.536,00 176.171,00
II. Sachanlagen 7.075.443,10 7.600.336,80
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.094.834,10 5.400.278,80
2. technische Anlagen und Maschinen 923.285,00 1.182.037,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.057.324,00 1.018.021,00
III. Finanzanlagen 25.564,59 25.564,59
1. Beteiligungen 25.564,59 25.564,59
B. Umlaufvermögen 9.100.440,10 8.443.205,33
I. Vorräte 5.437.324,25 6.353.290,83
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 179.999,98 128.040,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.634.296,15 1.479.645,57
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.634.296,15 1.479.645,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.873,89 2.734,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.028.819,70 610.268,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 214.429,95 194.059,55
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.649.301,74 16.521.452,27

Passiva

   
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 291.587,13 229.468,13
I. Kapitalanteile 291.587,13 229.468,13
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 291.587,13 229.468,13
B. Rückstellungen 342.319,00 543.735,00
C. Verbindlichkeiten 16.015.395,61 15.748.249,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.945.331,27 11.368.905,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.785.000,00 4.388.062,79
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.136.807,36 1.079.545,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.136.807,36 1.079.545,77
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.933.256,98 3.299.798,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.473.256,98 2.839.798,22
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.649.301,74 16.521.452,27

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 7.906.134,52 7.811.847,67
2. Personalaufwand 3.707.016,13 3.728.059,23
a) Löhne und Gehälter 3.082.887,10 3.107.898,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 624.129,03 620.160,52
3. Abschreibungen 893.529,67 697.603,68
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 893.529,67 697.603,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.294.254,63 2.284.540,63
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 770,01 1.090,23
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 688.327,08 726.709,62
davon an verbundene Unternehmen 0,00 1.278,23
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 323.777,02 376.024,74
8. außerordentliche Aufwendungen 365,32 0,00
9. außerordentliches Ergebnis -365,32 0,00
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 48.610,00 67.235,00
11. sonstige Steuern 16.104,81 7.071,57
12. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 134.459,49 77.976,06
13. Jahresüberschuss 124.237,40 223.742,11

Anhang

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Karl Etzel GmbH & Co.KG wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Steuerrechts aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des KapCoRiLi-Gesetzes zu beachten. Im einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig linear und degressiv vorgenommen.

Die Zugänge der geringwertigen Wirtschaftsgüter betreffen Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von Euro 150,01 bis zu Euro 1.000,00. Diese wurden in einem Sammel-posten zusammengefasst und werden auf 5 Jahre linear abgeschrieben

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden ausreichend pauschale Wertberichtigungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Sicherheiten der Sparkasse Pforzheim-Calw für das Gesamtengagement der Karl Etzel GmbH & Co. KG.

- 5.700.000 Euro Grundschulden zu Lasten des Gewerbeanwesens In den Waldäckern 37, Mühlacker.

- 3.000.000 Euro selbstschuldnerische Bürgschaften des Herrn Andreas Schürrle für Kontokorrent-Kredit und Darlehen.

- Globalzession der Kundenforderungen A-Z.

- Sicherheitsübereignungsverträge für diverse Maschinen, Geräte, Geschäftsausstattung, Fahrzeuge und Spritzgusswerkzeuge.

- 90% Haftungsfreistellung für L-Bank-Darlehen.

- Abtretung der Risiko-Lebensversicherung, versicherte Person Andreas Schürrle.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenspiegel / Abschreibungen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Gesamtabschreibung betrug im laufenden Kalenderjahr 893.529,67 Euro (i.V. 697.603,68 Euro), davon entfielen 54.567,61 Euro (i.V. 28.014,96 Euro) auf immaterielle Vermögensgegenstände.

Haftungsverhältnise aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Dabei handelt es sich um sowohl um Miet- als auch um Leasingverträge. Folgende Verpflichtungen bestehen:

a) Verpflichtungen aus Mietverträgen

Mietverträge über Produktionsräume mit unbestimmter Laufzeit jährliche Belastung 469.020,00 Euro

b) Verpflichtungen aus Leasingverträgen

Fahrzeugleasing mit Laufzeit bis längstens 09/2013, jährliche Belastung 38.746,80 Euro.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand i.H.v. 48.610,00 Euro betrifft ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Ergebnisverwendung

Gemäß dem Beschluss der Gesellschafterversammlung ist der verbleibende Jahresüberschuss zu 50% dem Rücklage-II-Konto des Kommanditisten Andreas Schürrle zuzurechnen. Der verbleibende Restbetrag wird nach Zinsverrechnung der Gesellschafterdarlehen dem Darlehenskonto des Kommanditisten belastet.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens- Finanz- und Ertragslage

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage zutreffend wieder.

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Andreas Schürrle und Ernst Franz jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Gesellschafter

Persönlich haftende Gesellschafterin ist:

die Karl Etzel Verwaltungs GmbH mit Sitz in 75417 Mühlacker;

das Gezeichnete Kapital beträgt 25.564,59 Euro.

Durchschnittliche Zahl der während

des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 133.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Anzahl
Angestellte 25
Arbeiter 163
Davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 155
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 33

 

Mühlacker, den 18. Juni 2010

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2009
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2009
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2009
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 353.660,69 46.933,61 1.447,46 230.610,84 0,00 168.536,00
Geschäfts- oder Firmenwert 258.749,56 0,00 0,00 193.861,56 0,00 64.888,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 612.410,25 46.933,61 1.447,46 424.472,40 0,00 233.424,00
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.431.785,97 9.985,74 3.345,05 343.592,56 0,00 5.094.834,10
technische Anlagen und Maschinen 6.961.739,44 189.015,00 5.496,62 6.221.972,82 0,00 923.285,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.064.425,69 274.172,67 14.902,03 2.266.372,33 0,00 1.057.324,00
Summe Sachanlagen 15.457.951,10 473.173,41 23.743,70 8.831.937,71 0,00 7.075.443,10
Finanzanlagen            
Beteiligungen 25.564,59 0,00 0,00 0,00 0,00 25.564,59
Summe Finanzanlagen 25.564,59 0,00 0,00 0,00 0,00 25.564,59
Summe Anlagevermögen 16.095.925,94 520.107,02 25.191,16 9.256.410,11 0,00 7.334.431,69

Aufnahme Unterschiedsbetrag (Damnum/Disagio) in aktive Rechnungsabgrenzungsposten

1.1.2009 - 31.12.2009

Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 161.876,00 EUR.

1.1.2008 - 31.12.2008

Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 165.199,00 EUR.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Karl Etzel GmbH & Co. KG, Mühlacker, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Feststellung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen und ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Östringen, den 03. August 2010

Dr. Manfred Mertens, Wirtschaftsprüfer

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