Green Bunker Solutions GmbH
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Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RvH AG & Co. KG. i.L.HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 1. Jan. 2015 bis 31. Dez. 2015
Anlagenspiegel
AnhangI. Allgemeines Die Erlaubnis zum Betreiben des Finanzierungsleasings und des Factoring ist für die RvH AG & & Co. KG i.L. Ende 2011 erloschen, Gemäß Schreiben der BaFin gelten für den Jahresabschluss weiterhin die ergänzenden Vorschriften der RechKredV. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Berichtsjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter Beachtung der am 31. Dezember 2012 beschlossenen Liquidation der Gesellschaft maßgebend. Von der Going Concern Prämisse wurde liquidationsbedingt Abstand genommen. Das Leasingvermögen wird über die Laufzeit der Leasingverträge abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - bis auf Mietkaufforderungen - zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschal-wertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Die Mietkaufforderungen sind zum Amortisationsrestwert angesetzt. Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Nutzungs¬überlassungs-verpflichtungen aus Mietsonderzahlungen, welche grundsätzlich entsprechend der Laufzeit der Leasingverträge linear aufgelöst werden. III. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses III. 1. Bilanz III. 1. a. Forderungen an Kunden Die Position Forderungen an Kunden umfasst vor allem Forderungen gegen Leasinggesellschaften und Leasingnehmern (aus in die Eigenverwaltung übernommenen Leasingverträgen) aus Schadensabrechnungen, Restwertrechnungen und Leasingraten sowie gestundeten Forderungen an ehemals verbundene Unternehmen. Insgesamt wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von EUR 841.878 (Vj. EUR 1.807.789) gebildet. ?Für die Forderungen gelten die folgenden Restlaufzeiten: ZAHLEN für 2015 passen nicht??
III. 1. b. Leasingvermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Leasingvermögens und des Sachanlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. III. 1. c. Immaterielle Anlagewerte Der Ausweis betrifft ausschließlich die Vertragsmargen aus dem Erwerb von Leasinggeschäften, die über die Laufzeit der erworbenen Leasingverträge abgeschrieben werden. III. 1. d. Sonstige Vermögensgegenstände Die Position Sonstige Vermögensgegenstände enthält: • Guthaben auf Treuhandkonten beauftragter Rechtsanwälte, die rechtliche Verfahren für die Gesellschaft durchsetzen i.H.v. EUR 192.398 (Vj. EUR 21.590). • Umsatzsteuerguthaben EUR 250.566 (Vj. EUR 438.227) haben sich aufgrund von Sondereinflüssen im Vorjahr im Zusammenhang mit der Abwicklung der ABS-Struktur im Berichtsjahr ermäßigt. III. 1. f. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
III. 1. g. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die Position enthält mit EUR 180 (Vj. EUR 505.806) eine Restposition aus einer Mietsonderzahlung zu einem Leasingvertrag. III. 1. h. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und betreffen:
Die Rückstellungen für Gewerbesteuer betrifft die Jahre 2005 ff. Für diese Jahre mussten aufgrund der Ergebnisse der Betriebsprüfung 2008 bis 2010 Nachzahlungen aus geändertem steuerlichen Ergebnis berücksichtigt werden. Die Position Prozesskosten beinhaltet im Wesentlichen Kosten für Prozesse im Zusammenhang mit Anlegerklagen. Die Rückstellungen für Drohverluste haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der reduzierten Anzahl von laufenden Verträgen weiter reduziert. III. 1. i. Eigenkapital Die persönlich haftende Gesellschafterin, die RvH Verwaltungs AG, Baden-Baden, hat eine feste Komplementäreinlage von TEUR 200 voll eingezahlt. Die ursprünglichen Kommanditisten haben zum Bilanzstichtag ein Kommanditkapital in Höhe von EUR 1.720.000 und der Treuhandkommanditist EUR 61.152.320 gezeichnet. Im Rahmen von Vergleichsvereinbarungen mit Anlegern hat die RvH GmbH bis zum 31.12.2015 Anteile in Höhe von EUR 109.543.760 übernommen. Die ? Kommanditisten haben auf ihre Zeichnungssumme ein Agio in Höhe von 6% gezahlt. Dieses wird als Kapitalrücklage mit einem Betrag von TEUR 10.419 ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestehen ausstehende, noch nicht eingeforderte Einlagen in Höhe von EUR 22.568.120. Die Gesellschaft hat die Anleger zur Rückzahlung der im Laufe der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft gewährten Entnahmen soweit diese zu negativen Kapitalkonten führten, aufgefordert. Es wurde ein Betrag von EUR 15.686.158 (Vj. TEUR 17.475) zum Bilanzstichtag als nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile und Entnahmen der Kommanditisten gemäß § 264 c HGB aktiviert. Saldiert beträgt das bilanzierte Eigenkapital EUR 708.278 (Vj. TEUR 1.413) zum Jahresultimo 2015. Der getrennte Ausweis von positiven und negativen Kapitalkonten der Kommanditisten entsprechend § 264 c HGB wurde in das Formblatt zur RechKredV, nach der die Gesellschaft zu bilanzieren hat, zur Steigerung der Transparenz aufgenommen. III. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung III. 2. a. Leasingergebnis Die Leasingerträge und -aufwendungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
III. 2. b. Sonstige betriebliche Erträge Im Wesentlichen wird diese Position gebildet aus Ausbuchungen von Verbindlichkeiten aus angekauften Vertragsmargen von Leasinggesellschaften sowie Erträgen aus der Vereinnahmung von Mietkautionen für schadhafte Verträge. III. 2. C. Andere Verwaltungsaufwendungen Die wesentlichen Positionen betreffen: • • Kosten für die Leasingfondsverwaltung TEUR 465 (Vj. TEUR 1.838); • Kosten der Geschäftsführung TEUR 1.206 (Vj. TEUR 1.113). III. 2. d. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasing- und Sachanlagevermögen Unter dieser Position werden die planmäßigen Abschreibungen auf Leasingobjekte ausgewiesen sowie notwendige zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen bei zahlungsgestörten Leasingverträgen. Aufgrund der gebildeten Wertberichtigungen i. H. v. TEUR 16,6 (Vj. TEUR 91,6) sind die entsprechenden Leasingobjekte nach heutiger Einschätzung verlustfrei bewertet. III. 2. e. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere Diese Position enthält mit TEUR 263 (Vj. EUR 1.590) Forderungsverluste auf Kundenforderungen sowie Zuführungen zu pauschal- und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen i. H. v. TEUR 158 (Vj. TEUR 840). III. 3. Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. IV. Sonstige Angaben IV. 1. Haftungsverhältnisse, Sicherungsübereignungen, Zessionen und Bürgschaften Im Berichtsjahr wurden alle refinanzierten Verträge abgelöst, um die damit verbunden Bardepots aufzulösen und so weitere Liquidität zu schaffen. Damit bestehen keine weiteren Sicherungsübereignungen o.ä.. IV. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus: • Für die laufende Verwaltung der Kommanditisten erhält die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH, Hamburg, seit März 2015 eine pauschale monatliche Fixvergütung von TEUR 35. • Die HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH, Hamburg, erhält für die Tätigkeit als Treuhandkommanditist eine jährliche Vergütung in Höhe von 0,1% auf das von ihr treuhänderisch gehaltene gezeichnete Kommanditkapital. IV. 3. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr keine Mitarbeiterkeine Mitarbeiter beschäftigt; die laufenden Tätigkeiten der Geschäftsführung führt die RvH Verwaltungs AG durch, die ihrerseits seit Mai 2014 die Leistungen von der IMPALA Servicing GmbH bezieht. IV. 4. Persönlich haftende Gesellschafter Persönlich haftende Gesellschafterin der RvH AG & & Co. KG i. L., Hamburg, ist die RvH Verwaltungs AG, Baden-Baden, mit einem Grundkapital von EUR 200.000. Zum 4.2.2015 wurde die Reduzierung des Grundkapitals auf TEUR 200 im Handelsregister eingetragen. IV. 5. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird durch die RvH Verwaltungs AG vorgenommen, diese vertreten durch den Vorstand Herrn Peter Schorn. IV. 7. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zu dem Konzern der RvH GmbH, Baden-Baden. Auf die Erstellung eines Konzernabschlusses wird verzichtet, da die Größenordnungen gemäß § 293 HGB unterschritten sind.
Hamburg, den 20. September 2016 RvH
Verwaltungs AG
Der Vorstand LageberichtA. Unternehmensprofil A. I. Ursprüngliche Geschäftsstrategie Die RvH AG & Co. KG i.L. positionierte sich seit ihrer Gründung als Anbieter für Finanzierungslösungen im Marktsegment Leasinggesellschaften. Neben dieser Zielgruppe waren Leasingvermittler, Hersteller und Händler Zielgruppe der RvH AG & Co. KG i.L. A. II. Entwicklung der RvH AG & Co. KG i.L. Infolge eines Anlegerschreibens vom 25. Oktober 2012 stimmten die Anleger der RvH AG & Co. KG i.L. mit 80,48 % der abgegebenen Stimmen der Liquidition der RvH AG & Co. KG i.L. zu. Mit Wirkung zum 31. Dezember 2012, 24:00 Uhr, erfolgte die Liquidation der Gesellschaft. Als Liquidatorin ist die persönlich haftende Gesellschafterin bestimmt. Die Anteile an der RvH Verwaltungs AG, die als Komplementärin der Fondsgesellschaft RvH AG & Co. KG i.L. fungiert, werden seit November 2011 von der RvH GmbH mit Sitz in Baden-Baden gehalten. A. III. Unternehmenssteuerung A. III. a. Ertragssteuerung Monatliche Soll-Ist-Kostenanalysen und intensive Kostenkontrollen bei Einzelmaßnahmen gewährleisten eine Kontrolle der innerbetrieblichen Prozesse. Bei den Verwertungen der Objekte gekündigter Leasingverträge wird in engem Bezug zu den aktuellen Marktentwicklungen durch eine strenge Kontrolle der erzielten Erlöse dem Ziel eines maximalen Kapitalerhalts Rechnung getragen. Über branchenübliche Substanzwertrechnungen wird auch der außerbilanzielle Teil unseres Leasing-Bestandes einer ständigen Kontrolle und damit auch die zukünftige Ergebnisentwicklung der Gesellschaft einem ständigen Review unterzogen. Die Refinanzierung wurde weitestgehend vorzeitig abgelöst. Dies betrifft nicht nur die ABS Struktur Isaria No. I Inc. sondern auch einige Geschäftsbanken. Lediglich gegenüber einer Bank bestehen zum Bilanzstichtag noch Restdarlehensverbindlichkeiten, die im laufenden Geschäftsjahr getilgt werden. A. III. b. Liquiditätssteuerung Die Liquiditätsplanung und -steuerung wird über eine monatlich revolvierende Liquiditätsplanung und eine tägliche Liquiditätssteuerung sichergestellt. Die monatliche Planung zeigt die voraussichtliche Entwicklung der Ein- und Auszahlungen in Verbindung mit den Refinanzierungslinien und gibt darüber Auskunft, wie der Bestand finanziert wird. Über die tägliche Liquiditätssteuerung und den Bankenspiegel werden die Auszahlungen entsprechend den Fälligkeiten gesteuert. Damit sollen Überziehungen vermieden und die Rückführung der Kreditlinien der Geschäfte im Rahmen der geplanten Kosten durchgeführt werden. Im Berichtsjahr wurden die Bankenlinien in jedem Fall eingehalten. Die Liquiditätsrisiken werden aktiv überwacht. Einer möglichen Fehlentwicklung wird durch die vorausschauende Planung entgegengewirkt. Verbindlichkeiten werden zum Ende des laufenden Geschäftsjahres nur noch im Lieferungs- und Leistungsbereich i.W. gegenüber der die Rechtsfälle betreuenden Anwaltskanzlei und dem Servicer, der die Anlegerverwaltung vornimmt, bestehen. Im Falle auftretender Liquiditätsengpässe steht es diesen Gläubigern frei, alternativ sich bei denjenigen Kommanditisten zu erholen, die entnahmebedingt ausstehende Einlagen aufweisen. B. Geschäftsjahr 2015 B. I. Geschäftsentwicklung B. I. a. Allgemeine Entwicklung Die ordnungsgemäße Liquidation der Gesellschaft ist weit vorangeschritten. Wie geplant führten Verhandlungen mit verschiedenen Dienstleistern zu dem Ergebnis weiterer Kostenreduzierungen. Das laufende Leasingportfolio hat sich wie vorausgesehen weiter reduziert. B. I. b. Ertragslage Die abwicklungsbedingt in Höhe von rd. EUR 3,6 Mio. negative Ertragslage der Gesellschaft ist maßgeblich durch die zuvor beschriebene Entwicklung beeinflusst. Zu den Kostentreibern zählen die zu ersetzenden Kosten der Liquidatorin (EUR 1,2 Mio.), die Rechtsberatungskosten (EUR 1.6 Mio.) sowie Risikovorsorgemaßnahmen (EUR 0,4 Mio.) und IT-Kosten (EUR 0,1 Mio.). Im Einzelnen: • die Leasingerträge sind, aufgrund von vertragsgemäßen und vorzeitigen Vertragsbeendigungen, im Berichtsjahr von TEUR 1.627 in 2014 auf TEUR 1.234 in 2015 gesunken. Das Neugeschäft wurde Ende 2011 eingestellt. Die Gesellschaft konzentriert sich nun auf die Abwicklung des bestehenden Vertragsbestands. Die Position enthält TEUR 839 (Vj. TEUR 1.170) Erlöse aus dem Abgang von Leasinganlagen; • die Leasingaufwendungen reduzierten sich entsprechend der Entwicklung des Vertragsbestands von TEUR 539 in 2014 auf TEUR 465 in 2015; • die Zinsaufwendungen betrugen TEUR 465 in 2015 nach TEUR 228 in 2014. Im Berichtsjahr haben wir unter dieser Position die Ablösung der Refinanzierung durch die NIBC Bank ausgewiesen. Die entsprechenden Auflösungen der Erlösabgrenzungen sind in den Leasingerträgen erfaßt. • die mit TEUR 281 (Vj. TEUR 1.889) ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Vereinnahmung von Margenverbindlichkeiten wegen vorzeitig beendeter Leasingverträge sowie Erträge aus der Vereinnahmung von Mietkautionen für schadhafte Verträge. • Die anderen Verwaltungsaufwendungen haben sich im Berichtszeitraum von TEUR 4.421 in 2014 auf TEUR 3.716 in 2015 deutlich reduziert. Die Entwicklung des Kostenvolumens wird im Wesentlichen durch die reduzierten Kosten für die Fondstruktur sowie geringere Versicherungskosten bewirkt; • unter der Position "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere" werden Forderungsverluste aus der Bereinigung des Vertragsbestands sowie der Vorsorge für zukünftige Verluste ausgewiesen. Der Bestand der Forderungen hat sich mit der Reduzierung des Geschäftsumfanges weiter verringert. Entsprechend hat sich der Abschreibungsbedarf von TEUR 1.144 in 2014 auf TEUR 112 in 2015 verringert. • unter Berücksichtigung der Kosten für die Vertragsverwaltung von Leasingverträgen sowie der Belastungen aus Wertberichtigungen und Abschreibungen wird mit TEUR -3.566 ein negatives Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ausgewiesen (Vj. TEUR -3.302); • der Jahresfehlbetrag zuzüglich der Geschäftsbesorgungs- und Haftungsvergütung sowie der Treuhandvergütung wird vertragsgemäß vollständig den Konten der Kommanditisten zugewiesen. B. I. c. Finanz- und Vermögenslage Das nominelle Kommanditkapital beträgt zum Jahresende EUR 172,4 Mio. (Vj. EUR 172,4 Mio.). Davon waren EUR 22,5 Mio. (Vj. EUR 22,5 Mio.) aus Sprint- und Classic-Plus-Verträgen noch nicht zur Einzahlung fällig. Ende März 2012 hat die Gesellschaft alle Kommanditisten angeschrieben und zur Rückzahlung der zwischenzeitlich vorgenommenen gewinnunabhängigen Ausschüttungen/ Entnahmen aufgefordert. Auch in 2015 entschieden sich mehrere Anleger, weitere Einzahlungen zu leisten. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt damit unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses 2015 und der Rücklagen sowie der nicht durch Vermögenseinlagen gedeckten Verlustanteile und Entnahmen der Kommanditisten EUR 0,7 Mio. (Vj. EUR 1,5 Mio.). Dies entspricht, bei einer gegenüber dem Vorjahr reduzierten Bilanzsumme, einer Eigenkapitalquote von numehr 3,9 % (Vj. 6,3 %). Im Berichtszeitraum sind der RvH AG & Co. KG i.L. EUR 0,3 Mio. aus Rateneinzahlungen der Kapitalanleger Typ "Sprint" zugeflossen (Vorj. EUR 0,2 Mio.). Wie auch im Vorjahr wurden gewinnunabhängige Auszahlungen im Jahr 2015 an die Kommanditisten nicht vorgenommen. Damit konnte eine zusätzliche Belastung der Liquidität der Gesellschaft vermieden werden. Neben dem bilanziellen Eigenkapital sind auch die Barwerte der zukünftigen Erlöse aus ab-geschlossenen Leasing- und Forderungskaufverhältnissen abzüglich der dafür anfallenden Kosten zu berechnen. Dieser Substanzwert betrug zum Jahresende EUR 0,02 Mio. (Vj. EUR 0,02 Mio.) damit ergibt sich ein erweitertes betriebswirtschaftliches Eigenkapital von EUR 0,7 Mio. (Vj. EUR 1,4 Mio.). Unter Berücksichtigung der Auszahlungen von Refinanzierungsbanken, der Einzahlungen aus laufenden und vorzeitigen Tilgungen sowie der betrieblichen Kosten verblieb der Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres eine freie Liquidität von EUR 0,6 Mio. (Vj. EUR 0,7 Mio.). Die Fixkosten konnten zwar teilweise durch Nachverhandlungen mit Lieferanten und Dienstleistern absolut reduziert werden, durch den Wegfall von Neugeschäft konnte auf diese Weise aber der weitere Werteverzehr und damit verbunden die Belastung der Liquidität nicht verhindert werden. C. Prognosebericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken für 2016 C. I. Chancen und Risiken Die Liquidation der RvH AG & Co. KG i.L. ist weit fortgeschritten und entsprechend der Planung verlaufen. Die Rückzahlungen auf in den Vorjahren erfolgte Ausschüttungen sowie die Rückflüsse aus Rechtsverfahren mit Kunden aus überfälligen Forderungen und Vergleichen bilden in Anbetracht des auslaufenden Leasinggeschäfts die wesentliche Stütze der Einnahmenseite. Im Zuge der fortgeschrittenen Abwicklung der Gesellschaft sind nicht nur die Vermögenswerte und Schulden, sondern auch das Eigenkapital (per Saldo zum Bilanzstichtag noch TEUR 708) reduziert worden. Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag noch TEUR 18.346, wobei aktivisch TEUR 15.686 auf "Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Verlustanteile und Entnahmen der Kommanditisten" und passivisch TEUR 16.394 auf den Eigenkapitalausweis entfallen. Bei einer Saldierung der Eigenkapitalposten würde sich eine Bilanzsumme von TEUR 2.660 ergeben, dem ein Eigenkapital von TEUR 708 (26,6%) gegenübersteht. C.II Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es haben sich keine besonderen Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres ergeben. C. III. Erwartete Geschäftsentwicklung Die Liquidation nimmt einen planmäßigen Verlauf. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt weiterhin in der ordnungsgemäßen Realisierung und damit der kontinuierlichen Reduzierung des Leasingvermögens und der damit korrespondierenden Forderungen sowie der, auch infolge von erfolgreichen Verhandlungen mit Lieferanten, umfassenden Rückführung der Verbindlichkeiten. Ziel ist, die leasinggeschäftsbezogene operative Geschäftstätigkeit bis zum Jahresende 2016 weitestgehend einstellen zu können. Durch Abschlüsse weiterer Vergleiche mit Kommanditisten gelingt es weitgehend, zusätzliche Gerichtsverfahren zu vermeiden und die notwendige Liquidität für die Gesellschaft zu erhalten. Eine weiterhin erfolgreiche Liquidation wird u. a. davon abhängen, wie sich die noch verbleibenden Kommanditisten verhalten. Dennoch ist es nicht gänzlich auszuschliessen, dass in Folge der weiter - wenn auch in deutlich geringerem Maße - anfallenden Kosten eine bilanzielle Überschuldung eintreten könnte. Die würde jedoch absehbar frühestens dann eintreten, wenn die noch bestehenden Restvaluten gegenüber Banken getilgt sind. D. Sonstiges Als persönlich haftender Gesellschafter erhält die RvH Verwaltungs AG gemäß § 11 Ziff. 1 Lit. a) des Kommanditgesellschaftsvertrages vorab eine ergebnisunabhängige Geschäftsbesorgungs- und Haftungsvergütung von 0,75 % p. a. zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer auf das jeweils zum Jahresende gezeichnete Kommanditkapital der RvH AG & Co. KG i.L. Diese Haftungsvergütung wurde vollständig im Rahmen der Ergebnisverteilung berücksichtigt.
Hamburg, 20. September 2016 Der Vorstand der RvH Verwaltungs AG Peter Schorn Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die RvH AG & Co. KG i.L. Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RvH AG & Co. KG i.L., Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf die Ausführungen im Anhang und im Lagebericht hin. Im Anhang und im Lagebericht ist in Abschnitt II bzw. A.II. ausgeführt, dass die Liquidation der Gesellschaft beschlossen wurde. Der Jahresabschluss ist daher in Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt worden. Ich erstatte diesen Prüfungsbericht nach § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen.
Hamburg, den 20. September 2016 Dietmar Genz Wirtschaftsprüfer |
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