Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 193803
Eingetragen
26.7.1983
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Handel einschließlich des Im- und Exports mit Gütern und mit industriellen Rohmaterialien sowie Vornahme aller Rechtsgeschäfte und Handlungen, die diesen Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Naofumi Yamamura
seit 13.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Riken CorporationJPNEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Riken Corporation
Japan
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Euro-Riken GmbH

Unterschleißheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2. Ertragslage

3. Finanzlage

4. Vermögenslage

5. Forschung und Entwicklung

6. Risiko- und Chancenbericht

7. Prognosebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Euro-Riken GmbH, ansässig in 85716 Unterschleißheim - im Weiteren auch kurz "Gesellschaft" genannt - ist die europäische Tochtergesellschaft des japanischen RIKEN Konzerns mit Sitz in Tokio, Japan, und betreibt Handel mit Motorenteilen für die Automobilindustrie im OEM-Segment und leistet die hierfür notwendige technische Kundenberatung.

Die Gesellschaft ist eine europäische Handelsplattform für Produkte der RIKEN Gruppe und liefert diese Produkte an Gesellschaften der europäischen Automobilindustrie. Das Geschäft basiert auf langfristig mit den Kunden abgeschlossenen Lieferverträgen.

Die Gesellschaft konnte in den letzten Jahren mit der Unterstützung ihres Vertriebsteams an neuen Projekten der Autoindustrie teilnehmen und ihre Position als zuverlässiger Partner von Automobilherstellern und sogenannten Tier-1-Zulieferern halten und weiter festigen.

Das EU-Marktwachstum (BIP-Wachstum) betrug in 2023 0,5 % (Eurostat; https://ec.europa.eu/eurostat/documents/) im Vergleich zu dem Vorjahr 2022 (BIP 3,5 %), welches aus Sicht der Autozulieferindustrie immer noch von Engpässen bei Halbleitern geprägt war.

Im Jahr 2023 wurden in der Europäischen Union etwa 10,5 Millionen Personenkraftwagen neu für den Straßenverkehr zugelassen, was einen Zuwachs von knapp 14 % gegenüber 2022 darstellt (Auto Motor Sport, https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/eu-neuzulassungen-2023-gesamtjahr-und-dezember/). Im Kontext ist allerdings zu berücksichtigen, dass das Vor-Corona Rekord-niveau von 15,3 Millionen PKW (2019) bei weitem nicht erreicht wurde.

2. Ertragslage

Zentraler finanzieller Leistungsindikator ist, neben den Umsatzerlösen, insbesondere die Rohgewinnmarge.

Der Umsatz der Gesellschaft stieg in 2023 deutlich auf TEUR 35.409 an, was in etwa der Erhöhung der PKW-Neuzulassungen (EU27) im Geschäftsjahr entspricht.

Die Rohgewinnmarge stieg auf TEUR 4.686 (Rohgewinnquote: 13,2 %) in 2023 von TEUR 4.210 (Rohgewinnquote: 13,5 %) in 2022 an. Die Rohgewinnmarge entspricht dem Umsatz gemindert um den Materialaufwand. Für die kommenden Jahre wird tendenziell eher mit einer Verringerung der Rohgewinnquote gerechnet, was vor allem dem steigenden Preis- u. Wettbewerbsdruck geschuldet ist.

Das Jahresergebnis konnte (überproportional) auf TEUR 1.519 gesteigert werden. Unter anderem konnten die gestiegenen Materialpreise erfolgreich an die Kunden weitergegeben werden und es fand eine Verlagerung zu margenstärkeren Komponenten aus dem Industrie- und Schiffsmotorengeschäft statt.

3. Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich um TEUR 3.237 auf TEUR 8.846 erhöht. Die Gesellschaft ist in der wirtschaftlich bevorzugten Lage, dass der gesamte Umsatz einschließlich der notwendigen Vorräte im Wesentlichen durch Eigenkapital bzw. kurzfristige Lieferantenverbindlichkeiten der Muttergesellschaft finanziert werden kann. Bankkredite werden nicht in Anspruch genommen, daraus resultierende Zinsverpflichtungen bestehen nicht.

4. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft in 2023 ist von einer Erhöhung der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.069 (9,4 %) gekennzeichnet.

Die Vorräte verminderten sich um TEUR 175. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um TEUR 720. Die sonstigen Vermögensgegenstände (Umsatzsteuerforderungen) verminderten sich um TEUR 295, jedoch nahmen die Bankbestände um TEUR 3.237 zu.

Auf der Passivseite haben sich, im Vergleich zum Vorjahr, im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 389 erhöht. Hiervon entfallen TEUR 156 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Erhöhung der Bankbestände und die damit verbundene Erhöhung der Bilanzsumme des Geschäftsjahres führten zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote auf 58,5 %, im Vergleich zu 57,1 % im Vorjahr.

Auch das Jahr 2023 ist von Herausforderungen auf Kunden- und Lieferantenseite geprägt. Die sehr späte Einführung der Abgasgesetzgebung Euro 7 führte zu einer massiven Verzögerung von Neuentwicklungsprojekten auf der Kundenseite. Auf der Lieferantenseite führen steigende Energiekosten vor allem in Japan zu höheren Einkaufspreisen. Die Entwicklung der Elektromobilität (EU-Marktanteil 2023: 14,6 %) führt zu weiteren Risiken (Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1248830/umfrage/anteil-der-neuzulassungen-von-pkw-in-der-eu-nach-antrieb/). Positiv zu beurteilen ist die allgemeine Erholung des Marktes sowie ein Ausbau des Industriemotorengeschäfts. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen zufriedenstellend und wird als wirtschaftlich stabil betrachtet. Die Vorjahresprognose wurde übertroffen.

5. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird ausschließlich durch die Muttergesellschaft, RIKEN Corporation, betrieben.

6. Risiko- und Chancenbericht

Bei den Forderungen wird ein Kredit-Ausfallrisiko von der Gesellschaft zu Recht als minimal angesehen, da die Kunden der Gesellschaft ausnahmslos Tochtergesellschaften von europäischen Automobilherstellern oder angesehene Zuliefererunternehmen sind. Jedoch wird das Kreditrisiko durch ein sorgfältiges Forderungsmanagement reduziert.

Soweit Umsätze in anderen Währungen als Euro fakturiert werden, wird der Wareneinsatz hierzu auch in derselben Währung eingekauft, um das Risiko aus Währungsdifferenzen zu minimieren.

Das Lagerrisiko bei den Vorräten wird bei der Gesellschaft dadurch reduziert, dass nur Waren gelagert werden, die auf Abruf vorgehalten werden müssen, deren Abnahme aber durch langfristige Lieferverträge abgesichert ist. Die Vorräte werden durch ein spezielles Analyse-Programm permanent kontrolliert. Waren, die nicht im normalen Geschäftsgang verkauft werden können, werden von der Gesellschaft entsprechend abgeschrieben.

Das Qualitätsrisiko wird von den Zulieferern (den Werken der verbundenen Unternehmen der RIKEN-Gruppe) übernommen und stellt somit kein Risiko für die Gesellschaft dar.

Langfristig besteht das Risiko von Umsatzrückgängen in größerem Umfang, falls die Automobilhersteller weitere Fortschritte in der Elektromotorentechnologie und anderen alternativen Antriebsformen erzielen und / oder weitere EU-Gesetze zur Förderung des Verkaufs von Elektrofahrzeugen (BEV - Battery Electric Vehicle) bzw. die weitere finanzielle Belastung / Benachteiligung beim Kauf konventioneller PKW, einschließlich der künstlichen Verteuerung von Kraftstoffen, folgen.

Diesem Risiko wird vor allem durch folgende Maßnahmen entgegengetreten: Innerhalb des Geschäfts mit Motorenteilen ist die Gesellschaft bestrebt, das Geschäft mit Industrie, Groß- und Schiffsmotoren massiv auszubauen, um von der klassischen Automobilindustrie unabhängiger zu werden.

Außerhalb des klassischen Automobilgeschäfts bietet sich uns eine Chance und neue Gelegenheit, mit Produkten aus dem Bereich Heizelemente zu wachsen.

Ein 2022 erhaltener Erstauftrag eines führenden deutschen Unternehmens der chemischen Industrie konnte im Jahr 2023 bereits fakturiert werden. Weitere Aufträge für die Folgejahre sind geplant bzw. in Reichweite.

7. Prognosebericht

Die Gesellschaft führt eine permanente Auftragsbilanz, um die möglichen Entwicklungen auf dem Markt zu kontrollieren. Die Gesellschaft pflegt engen Kontakt mit den Einkaufsabteilungen der Kunden, um proaktiv Strategien für die Zukunft zu entwickeln. So sollen mögliche Probleme, die in einen möglichen Verlust für die Gesellschaft resultieren, minimiert werden.

Der Fokus der Gesellschaft liegt auf der Unterzeichnung von Absichtserklärungen, um die Verkaufsbasis zu erweitern und neue Aufträge zu akquirieren. Dabei sollen zukünftig nicht nur High-End-Produkte vertrieben werden, sondern auch konventionelle, kosteneffektive Produkte für die Schwellenländer. Letztere sind Produkte der RIKEN Gruppe, deren Qualität von der Qualitätssicherung des Konzerns garantiert wird. Die Gesellschaft hat großes Vertrauen, dass durch diese Maßnahmen die Umsätze in der Zukunft nachhaltig gesteigert werden können.

Mit großer Sicherheit wird die Automobilindustrie auch in der Wirtschaft der Zukunft eine tragende Rolle spielen. RIKEN entwickelt die Produkte nach den Anforderungen der Kunden, die mehr und mehr auf die Umweltfreundlichkeit Wert legen. Die Produkte der Gesellschaft tragen bei der Verwirklichung der Energieeffizienz in der Automobilindustrie bei. So kann auch die Gesellschaft zu Recht annehmen, ein Teil dieser Zukunft zu sein.

Für das Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft mit in etwa gleichbleibenden Umsätzen und in etwa konstanten Rohgewinnmargen geplant. Allerdings bleibt das Marktumfeld anspruchsvoll, auch bedingt durch steigende Energiekosten sowie die starke Fokussierung der Europäischen Union auf rein batterieelektrische Fahrzeuge. Auch die wirtschaftlichen Rahmendaten für die Europäische Union bzw. Deutschland (BIP-Wachstum EU27 wird mit 0,9 % prognostiziert) sind eher schwach.

 

Unterschleißheim, den 17. Juni 2024

Euro-Riken GmbH

gez. N. Yamamura, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 146.841,14 162.408,64
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 54.419,64 57.106,64
II. Sachanlagen 92.421,50 105.302,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 92.421,50 105.302,00
B. Umlaufvermögen 23.741.106,82 21.621.276,16
I. Vorräte 8.696.050,35 8.871.323,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.198.775,94 7.140.489,56
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 74.057,50 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.124.718,44 7.140.489,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.846.280,53 5.609.463,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 157.791,27 193.056,94
Summe Aktiva 24.045.739,23 21.976.741,74

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.072.324,40 12.553.679,86
I. Gezeichnetes Kapital 664.679,45 664.679,45
II. Gewinnvortrag 11.889.000,41 10.897.638,59
III. Jahresüberschuss 1.518.644,54 991.361,82
B. Rückstellungen 580.212,40 522.465,59
C. Verbindlichkeiten 9.231.271,43 8.689.056,29
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.641.938,79 8.486.165,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.641.938,79 8.486.165,11
2. sonstige Verbindlichkeiten 589.332,64 202.891,18
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 589.332,64 202.891,18
D. Rechnungsabgrenzungsposten 161.931,00 211.540,00
Summe Passiva 24.045.739,23 21.976.741,74

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.132.588,67 4.427.696,56
2. Personalaufwand 1.412.896,03 1.531.088,52
a) Löhne und Gehälter 1.226.998,96 1.347.580,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 185.897,07 183.508,32
davon für Altersversorgung 5.267,00 6.852,00
3. Abschreibungen 181.560,92 31.333,30
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 30.575,03 31.333,30
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 150.985,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.643.465,07 1.451.431,62
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 248.244,66 101.592,46
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.482,49 8.676,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.293,75
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 437.473,18 428.604,80
8. Ergebnis nach Steuern 1.520.382,21 993.914,32
9. sonstige Steuern 1.737,67 2.552,50
10. Jahresüberschuss 1.518.644,54 991.361,82

Anhang

INHALTSVERZEICHNIS

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

III. Erläuterungen zur Bilanz

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

V. Sonstige Pflichtangaben

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Euro-Riken GmbH hat ihren Sitz in Unterschleißheim, Landkreis München, und wird beim Amtsgericht München unter der Handelsregisternummer HRB 193803 geführt.

Der Jahresabschluss der Euro-Riken GmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB vorgenommen. Die Sondervorschriften der §§ 265 bis 283 HGB für Kapitalgesellschaften betreffend Gliederung, Ansatz und Bewertung wurden berücksichtigt.

Ein Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

AKTIVA

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, sofern sie der Abnutzung unterliegen, bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Jahr des Zugangs werden die Anlagegüter zeitanteilig abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert bis 800 Euro (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben.

Vorräte

Die Bewertung der Waren erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Abwertungen wegen mangelnder Gängigkeit bzw. unzureichender Verwertbarkeit werden im notwendigen und angemessenen Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen angesetzt.

Zur Deckung des latenten Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr berechnet, welche vom Bilanzansatz aktivisch abgesetzt werden.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten entspricht den zeitanteiligen Vorleistungen.

PASSIVA

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht der Eintragung im Handelsregister.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von zukünftigen Kosten- und Preissteigerungen angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Währungsumrechnungen

Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden mit den Wechselkursen zum Entstehungszeitpunkt umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Am Bilanzstichtag bestanden in Fremdwährung keine Forderungen oder Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Forderungen

In diesem Posten sind mit Ausnahme der unten dargestellten Mietkautionen wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Mietkautionen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 30) aktiviert, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Die übrigen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Personalrückstellungen und ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit TEUR 5.317 (Vorjahr: TEUR 4.954) enthalten. Sie beinhalten solche aus Lieferungen und Leistungen. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 3.325; Vorjahr: TEUR 3.532) betreffen ebenfalls größtenteils Lieferungen und Leistungen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 185 (Vorjahr: TEUR 75).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 248 (Vorjahr: TEUR 102), sowie periodenfremde Aufwendungen von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 7).

V. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen von TEUR 176 (Vorjahr: TEUR 198). Davon haben TEUR 120 (Vorjahr: TEUR 104) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten während des Geschäftsjahres 2023 betrug 14 (Vorjahr: 16), davon 5 Mitarbeiter in der Logistik, 8 im Vertrieb und 1 in der Verwaltung.

Organ der Gesellschaft

Herr Naofumi Yamamura, Geschäftsführer, Tokio (seit 1. Januar 2024).

Herr Rolf Helle, Geschäftsführer, München (bis 31. Dezember 2023).

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Unter Inanspruchnahme der Vorschriften gemäß § 286 Abs. 4 HGB werden die Geschäftsführerbezüge nicht offengelegt, da lediglich der hauptamtliche Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Die Euro-Riken GmbH, Unterschleißheim, ist ein Unternehmen des von der Riken Corporation, Tokio/Japan, geführten Riken-Konzerns, in dessen Konzernabschluss der Jahresabschluss der Gesellschaft mit einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist unter www.riken.co.jp erhältlich und wird im japanischen EDINET (Electric Disclosure for Investor's NETwork) unter der Nummer E01598 veröffentlicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 1.518.644,54 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Unterschleißheim, den 17. Juni 2024

Euro-Riken GmbH

gez. Naofumi Yamamura, Geschäftsführer

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.366,14 0,00 0,00 0,00 52.366,14
2. Geleistete Anzahlungen 51.458,14 280,00 0,00 0,00 51.738,14
103.824,28 280,00 0,00 0,00 104.104,28
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.148,51 14.727,53 0,00 0,00 329.876,04
315.148,51 14.727,53 0,00 0,00 329.876,04
418.972,79 15.007,53 0,00 0,00 433.980,32
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.717,64 2.967,00 0,00 0,00 49.684,64
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
46.717,64 2.967,00 0,00 0,00 49.684,64
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.846,51 27.608,03 0,00 0,00 237.454,54
209.846,51 27.608,03 0,00 0,00 237.454,54
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.681,50 5.648,50
2. Geleistete Anzahlungen 51.738,14 51.458,14
54.419,64 57.106,64
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 92.421,50 105.302,00
92.421,50 105.302,00
146.841,14 162.408,64

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Euro-Riken GmbH, Unterschleißheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Euro-Riken GmbH, Unterschleißheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht Euro-Riken GmbH, Unterschleißheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 17. Juni 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Martin Kolb, Wirtschaftsprüfer

gez. Tarek Atta, Wirtschaftsprüfer

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