Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 105117
Eingetragen
29.4.1993
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit sonstigen Holzhalbwaren sowie Bauelementen aus HolzHerstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus Holz
Gegenstand
Herstellung von und Handel mit Holzwaren, Bauelementen, Heimwerkerbedarf und verwandten Erzeugnissen sowie deren Montage.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Julian Hauff
seit 21.7.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Stuttgarter Straße 22, 74211 Leingarten
507.375 €
49.50%
Stuttgarter Straße 18, 74211 Leingarten
507.375 €
49.50%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Holz-Hauff GmbH

Leingarten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von und der Handel mit Holzwaren, Bauelementen, Heimwerkerbedarf und verwandten Erzeugnissen sowie deren Montage.

2. Forschung und Entwicklung

Eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden nicht betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung geprägt von Unsicherheiten infolge geopolitischer Spannungen, einer hohen Inflationsrate und damit einhergehenden gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten. Im Baugewerbe führten Zinssteigerungen zu einer Zurückhaltung bei Bauvorhaben. Wir standen vor der Herausforderung einer schwächeren Kaufkraft der Verbraucher und in der Folge einer abschwächenden Nachfrage unserer gewerblichen Kunden.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr eine Reduzierung von 16%. Preisrückgänge und die schwächere Nachfrage sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich führten insgesamt zu diesem deutlichen Rückgang. Auch der Rohertrag reduzierte sich deutlich um über 20%, sodass die hohe Rohmarge des Vorjahres in diesem Jahr nicht gehalten werden konnte.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohergebnis 6.925,5 8.843,5 -1.918,0 -21,7
Betriebsergebnis 110,3 1.260,8 -1.150,5 -91,2
Finanzergebnis 1,6 -27,9 29,5 105,7
Steuerergebnis -31,6 -359,7 328,1 17,1
Jahresüberschuss 80,3 873,2 -792,9 -90,8

Die Ertragslage des Unternehmens hat sich im Geschäftsjahr erheblich verschlechtert. Das Rohergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr um 21,7% auf TEUR 6.925,5, was auf eine gesunkene Nachfrage und gestiegene Kosten zurückzuführen ist. Das Betriebsergebnis verzeichnete einen noch drastischeren Rückgang von 91,2% auf TEUR 110,3, was die Herausforderungen im operativen Geschäft unterstreicht. Trotz einer Verbesserung des Finanzergebnisses um TEUR 29,5 (105,7%) konnte der Jahresüberschuss die Rückgänge nicht kompensieren und sank um 90,8% auf TEUR 80,3. Das Steuerergebnis ergibt sich aus dem laufenden Vorsteuerergebnis.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote hat sich von 59,4% auf 58,4% der Bilanzsumme ermäßigt. Ursache hierfür ist der geringere Jahresüberschuss mit einer höheren Gewinnausschüttung 2022 in 2023. Der Rückgang der Bilanzsumme verhinderte eine stärker rückläufige Eigenkapitalquote.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind deutlich gestiegen. So konnten die Investitionen zu günstigen Zinsen gesichert werden. Ausgewiesen werden nur langfristige Investitionskredite mit vereinbarter Ratenzahlung.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr größere Ersatzinvestitionen durchgeführt, die unsere Gesellschaft für die Zukunft besser aufstellt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich durch das rückläufige Ergebnis verringert.

c) Vermögenslage

wesentliche Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Bilanzposten TEUR TEUR TEUR %
Aktiva
Anlagevermögen 2.011 1.812 199 11,0
übrige Vermögensgeg. 5.546 6.428 -882 -13,7
liquide Mittel 1.735 1.185 550 46,4
Bilanzsumme 9.292 9.425 -133 -1,4
Passiva
Eigenkapital 5.426 5.596 -170 -3
Verbindlichkeiten 3.866 3.829 37 1
Bilanzsumme 9.292 9.425 -133 -1,4

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden wieder größere Ersatzinvestitionen durchgeführt. Schwerpunkt waren in diesem Jahr verschiedene Betriebsausstattungen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als regionales Handelsunternehmen stehen wir in Konkurrenz mit örtlichen und überörtlichen Mitbewerbern.

Die wichtigen Leistungsfaktoren sind für uns das Roh- und Betriebsergebnis. Diese haben sich im Berichtsjahr abgeschwächt.

Durch unsere Lagergröße haben wir eine bessere Lieferbereitschaft als unsere Mitbewerber. Wir wollen unser Lager stabil halten, ohne unsere Liquidität bei steigenden Preisen zu verschlechtern.

Mit unserer guten Eigenkapitalquote, dem guten Cashflow und den immer noch günstigen Finanzierungskosten konnten wir weitere Ersatzinvestitionen durchführen. Neben einem modernen Maschinenpark, der uns an geänderte Anforderungen im Großhandel hilft, liegt unser Augenmerk darauf betriebliche Prozesse im Lager und in der Logistik zu verbessern.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögenslage schätzen wir als gut ein. Die Finanzlage konnte mit den Anpassungsmaßnahmen weiter verbessert werden. Mit der Ertragslage sind wir auf diesem Niveau nicht zufrieden.

Die Umsatzentwicklung war stark rückläufig. Für 2024 erwarten wir ein weiteres herausforderndes Jahr und möglicherwiese weitere Umsatzrückgänge.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Es werden sämtliche Skontoabzüge realisiert. Die Forderungen werden weitgehend innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

III. Prognosebericht

Die Branchenentwicklung wird sicherlich durch eine weitere Konsolidierung der Wettbewerber geprägt sein. Die Digitalisierung und die gestiegenen Qualitätsanforderungen der Kunden stellen weitere Herausforderungen dar.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürften sich 2024 stabilisieren. Die hohe Inflation und das erhöhte Zinsniveau werden nach wie vor die Kaufkraft der Verbraucher belasten. Die Konsumzurückhaltung wird sich voraussichtlich fortsetzen.

Positiv stimmen uns die weitere Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter. Darüber hinaus erwarten wir, dass sich Investitionen in Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit mittel- bis langfristig positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirken werden.

IV. Chancen- und Risikobericht

Grundlage für die Risikobewertung des Unternehmens ist die Festlegung von Zielen und deren regelmäßigen Überprüfung durch die Geschäftsleitung. Nach Fertigstellung der Monatsauswertungen werden die Zahlen analysiert. Abweichungen von den Zielvorgaben werden somit zeitnah erkannt und gegebenenfalls mit Gegenmaßnahmen abgemildert oder auch ganz vermieden.

1. Risikobericht

Risiken aus konjunkturellen Nachfragerückgängen

Durch einen möglicherweise starken Konjunktureinbruch, insbesondere durch die Privatkunden besteht das Risiko, dass Umsatz, Rohertrag und Betriebsergebnis sich rückläufig entwickeln.

Preisrisiken

Durch die Wettbewerbssituation ist es weiterhin sehr wichtig, Aufträge zu finden, die sich nach den Vorgaben noch ausreichend gut rechnen. Dies heißt auch, auf einzelne Aufträge zu verzichten.

Personalrisiken

Die Personalgewinnung wird zunehmend schwieriger. Die stark gestiegene Inflation lässt die Mitarbeiter auf deutliche Lohnsteigerungen hoffen. Lohnsteigerungen bedeuten Belastungen, die nur über steigende Umsätze oder über Margenzuwächse aufgefangen werden können.

Zinsrisiken

Für zukünftige Investitionen müssen auch wir mit gestiegenen Zinsen kalkulieren.

2. Chancenbericht

Steigende Zinsen belasten unser Unternehmen zunächst nicht, da wir nur Bankkredite beanspruchen mit festgeschriebenen Zinsen bis Laufzeitende. Erwartungsgemäß wird die Bautätigkeit insbesondere im Wohnungsbau durch steigende Zinsen jedoch gebremst.

Unsere Stellung im Markt, unsere Leistungsfähigkeit und der langjährige Umgang mit Marktveränderungen zeigen uns einen gewissen Wettbewerbsvorteil.

Aus heutiger Sicht sehen wir keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

3. Gesamtaussage

Wir, die Geschäftsführung beurteilen die Entwicklung des Unternehmens trotz der rückläufigen Geschäftszahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend und erwarten aufgrund der allgemeinen Konjunkturlage ein eher herausforderndes Geschäftsjahr 2024.

Risiken, die Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Leingarten, den 30. September 2024

Holz-Hauff GmbH

gez. Fabian Hauff, Geschäftsführer

gez. Sebastian Hauff, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.010.799,22 1.812.555,24
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15,00 14,00
II. Sachanlagen 1.331.358,00 1.385.261,86
1. technische Anlagen und Maschinen 378.966,00 511.368,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 823.392,00 845.230,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 129.000,00 28.663,86
III. Finanzanlagen 679.426,22 427.279,38
1. Beteiligungen 8.676,61 8.676,61
2. Sonstige Finanzanlagen 670.749,61 418.602,77
B. Umlaufvermögen 7.223.699,72 7.540.885,88
I. Vorräte 4.105.900,00 5.011.800,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.382.714,74 1.344.574,70
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000,00 320,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.735.084,98 1.184.511,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.278,80 71.705,49
Summe Aktiva 9.291.777,74 9.425.146,61

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.425.842,19 5.595.571,94
I. Gezeichnetes Kapital 1.025.000,00 1.025.000,00
II. Gewinnvortrag 4.320.571,94 3.697.397,93
III. Jahresüberschuss 80.270,25 873.174,01
B. Rückstellungen 1.004.237,00 1.447.002,00
C. Verbindlichkeiten 2.857.448,55 2.382.572,67
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.575.720,36 782.793,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 415.546,40 268.752,95
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.160.173,96 514.040,64
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.281.728,19 1.599.779,08
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.175.674,86 1.499.394,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 106.053,33 100.384,55
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.250,00
Summe Passiva 9.291.777,74 9.425.146,61

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.088.999,96 9.035.154,55
2. Personalaufwand 4.724.335,21 5.524.238,06
a) Löhne und Gehälter 3.747.915,01 4.486.326,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 976.420,20 1.037.911,23
davon für Altersversorgung 92.321,67 128.153,21
3. Abschreibungen 412.713,30 434.411,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 412.713,30 434.411,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.808.044,01 1.781.561,75
5. Erträge aus Beteiligungen 10.619,88 10.678,97
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 9.894,97 8.711,75
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.725,34 16.386,42
davon Erträge aus Abzinsung 2.504,92 14.276,26
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 40.988,41
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 40.988,41
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.679,00 22.730,05
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 15.814,00 8.498,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 31.608,46 359.702,51
11. Ergebnis nach Steuern 113.860,17 907.298,93
12. sonstige Steuern 33.589,92 34.124,92
13. Jahresüberschuss 80.270,25 873.174,01

Anhang

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Bilanzierungsmethoden

b) Bewertungsmethoden

IV. Erläuterungen zur Bilanz

V. Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustverrechnung

VI. Sonstige Pflichtangaben

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Holz-Hauff GmbH hat ihren Sitz in Leingarten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 105117 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Holz-Hauff GmbH ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

Der Gliederung der Bilanz liegen die Formvorschriften des § 266 HGB, der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung die Vorschriften des § 275 Abs. 2 HGB zugrunde.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Offenlegung erfolgt mit den Mindestangaben von mittelgroßen Kappitalgesellschaften. Der ausführliche Jahresabschluss ist bei uns hinterlegt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Bilanzierungsmethoden

Die auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Gewinnermittlungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Grundsätze der Ausweis- und Bewertungsstetigkeiten wurden beachtet.

b) Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Bewertung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betrieblichen Nutzungsdauer. Als Nutzungsdauer wird bei Standardsoftware drei Jahre unterstellt. Ab dem Zugangsmonat wird der anteilige Jahresbetrag angesetzt. Die Investitionen im laufenden Jahr waren nach Projekteinstellung voll abzuschreiben.

2. Sachanlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen grundsätzlich linear vorgenommen. Bei Vermögensgegenständen aus Altjahren wird die lineare und degressive Abschreibung planmäßig fortgeführt.

Im Zugangsjahr werden EDV-Geräte grundsätzlich voll abgeschrieben. Als Nutzungsdauer bei EDV-Geräten wird ein Jahr unterstellt.

Die Zugänge an geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Alle Gegenstände des Anlagevermögens - mit Ausnahme der geringwertigen Wirtschaftsgüter - sind in einem Bestandsverzeichnis erfasst, aus dem die Wertbewegungen m Einzelnen ersichtlich sind. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden auf besonderen Konten verbucht.

Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Bilanzposten des Anlagevermögens (Brutto-Anlagenspiegel) ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte waren in Höhe von EUR 38.421,50 (Vj. EUR 40.988,41) vorzunehmen. Somit ergibt sich im laufenden Jahr eine Zuschreibung von EUR 2.566,91.

4. Vorräte

Die Warenbestände werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Falls nötig werden Artikel mit Gängigkeitsabschreibungen zum niedrigeren beizulegenden Wert erfasst.

5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Diese Posten sind mit den Nennwerten angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird erkennbaren Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die übrigen Debitoren wird wegen des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung abzüglich anteiliger Umsatzsteuer gebildet.

6. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

In den sonstigen Vermögensgegenständen wird eine Forderung ausgewiesen mit einer Laufzeit länger als ein Jahr in Höhe von EUR 1.000,00 (Vj. EUR 320,00).

7. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert.

8. Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden geleistete Zahlungen für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag.

9. Eigenkapital

Das Gezeichnete Stammkapital von EUR 1.025.000,00 ist voll einbezahlt.

10. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellung wurde nach § 253 HGB ermittelt.

Das Wertgutachten berücksichtigt die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und einen Rechnungszins von 1,82%. Als Bewertungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren genutzt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag von EUR 3.502,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Es bestehen keine Rückdeckungsversicherungen.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit betreffen die erdienten Gehaltszahlungen für die Freistellungsphase. Die Rückstellung wurde mit 5,5% abgezinst.

Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der zu erwartenden Schlusszahlungen eingestellt.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des voraussichtlichen Bedarfs. Alle bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt.

11. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren voraussichtlichen Rückzahlungsbeträgen bilanziert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Bilanzposten des Anlagevermögens (Brutto-Anlagenspiegel) ist als Anlage zum Anhang beigefügt.

2. Eigenkapital

Das Gezeichnetes Stammkapital von EUR 1.025.000,00 ist voll einbezahlt. Es wird ein Eigenkapital von EUR 5.425.842,19 ausgewiesen.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 630.977,00 (Vj. EUR 902.330,00).

Davon entfallen auf:

Berufsgenossenschaftsbeiträge EUR 41.300,00
Jahresabschlusskosten, Prüfung, Offenlegung EUR 50.500,00
Aufbewahrungskosten von Geschäftsunterlagen EUR 21.900,00
Rückstellung für Altersteilzeit EUR 126.400,00
Rückstellung für Betriebsprüfungen EUR 16.900,00
Personalkosten (Urlaub, Überstunden, Tantiemen u.a.) EUR 373.977,00
EUR 630.977,00

4. Verbindlichkeitenspiegel

Die Altersgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Darstellung:

Restlaufzeit
Gesamt
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 1.575.720,36 415.546,40 993.419,96 166.754,00
Erhaltene Anzahlungen 147.469,01 147.469,01 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus
Liefer- und Leistungen 438.082,00 438.082,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichk. 696.177,18 590.123,85 106.053,33 0,00
2.857.448,55 1.591.221,26 1.099.473,29 166.754,00

5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00) enthalten.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der ausgewiesene Jahresüberschuss resultiert aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Wesentliche außerordentliche und periodenfremde Erträge sind im Jahresergebnis nicht enthalten. Belastet wurde das Ergebnis durch außerplanmäßige Abschreibungen bei den immateriellen Vermögensgegenständen von EUR 52.902,12 und den Wertpapieren von EUR 0,00.

1. Umsatzerlöse

Die Umsätze werden fast ausschließlich in einem Umkreis von ca. 100 km erzielt. Nur ausnahmsweise wird Ware durch Kunden ins Ausland verbracht.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen/Sonstige betriebliche Erträge

Diese Position enthält auch folgende Aufwendungen und Erträge:

Forderungsverluste EUR 6.097,33
Ertrag aus der Anpassung von Wertberichtigungen zu Forderungen EUR 12.100,00
EUR 6.002,67

3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Einnahmen aus der Solaranlage werden ab 2022 von der Besteuerung freigestellt.

4. Zinsergebnis

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten in Höhe von EUR 15.814,00 (Vj. EUR 8.498,00).

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten in Höhe von EUR 2.504,92 (Vj. EUR 14.276,26).

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten beträgt:

Dauerbeschäftigte Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) 75 Personen
Teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer 20 Personen
95 Personen

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Die Geschäfte des Unternehmens werden geführt von:

- Fabian Hauff, Bachelor of Arts (B.A.), Leingarten

- Sebastian Hauff, Diplom-Kaufmann, Leingarten

3. Gesamtbezüge der Organe

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB beläuft sich auf EUR 975.948,82 (Vj. EUR 1.030.680,73).

Miet- und Pachtverträge
davon bis 1 Jahr EUR 439.200,00
1 bis 5 Jahre EUR 439.200,00
> 5 Jahre EUR 0,00
Leasingverträge
davon bis 1 Jahr EUR 16.465,29
1 bis 5 Jahre EUR 8.065,23
> 5 Jahre EUR 0,00
Wartungs- und sonstige Verträge
davon bis 1 Jahr EUR 65.870,26
1 bis 5 Jahre EUR 7.148,04
> 5 Jahre EUR 0,00

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Es ergeben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres.

 

Leingarten, den 30. September 2024

Holz-Hauff GmbH

gez. Fabian Hauff, Geschäftsführer

gez. Sebastian Hauff, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Holz-Hauff GmbH, Leingarten

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Holz-Hauff GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holz-Hauff GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 27. Dezember 2024

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