Boettger Food Ingredients GmbH

Falckensteinstraße 47, 10997 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 214896
Eingetragen
27.10.1949
Branche
Großhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Gegenstand
Der Handel mit Nahrungs- und Genussmitteln sowie Lebensmittelzutaten aller Art, insbesondere mit Zucker und allen sonstigen Erzeugnissen und Bedarfsgegenständen der Zuckerindustrie sowie Trockenobst, Kernen und Nüssen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Daniel Kuczera
seit 19.1.2026
Prokura
Sebastian Schmidt
seit 19.1.2026
Prokura
Stefan Dr. Feit
seit 18.2.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
801.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Boettger Zucker GmbH

Berlin

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 346,00 1
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 332.480,88 346
2. Technische Anlagen und Maschinen 171.961,50 193
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.700,00 185
642.142,38 (724)
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.048.543,24 1.065
2. Beteiligungen 60.940,15 61
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 0
1.109.484,39 (1.126)
1.751.972,77 (1.851)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 141.896,17 84
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 467.979,30 654
3. Geleistete Anzahlungen 36.300,74 0
646.176,21 (738)
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.187.489,12 1.379
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.059.667,23 7.056
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.288
4. Sonstige Vermögensgegenstände 113.280,66 75
8.360.437,01 (9.798)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 334.836,57 400
9.341.449,79 (10.936)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.686,93 63
11.159.109,49 12.850

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.851.000,00 3.851
II. Kapitalrücklage 3.251.652,04 3.252
III. Gewinnrücklagen (Andere Gewinnrücklagen) 368.386,99 368
IV. Bilanzgewinn 215.161,27 925
7.686.200,30 (8.396)
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 489.538,16 490
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 126.362,50 127
2. Steuerrückstellungen 488.391,81 1.345
3. Sonstige Rückstellungen 927.125,00 1.000
1.541.879,31 (2.472)
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.968,00 371
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 13.968,00 (Vorjahr: T€ 371)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.350.657,35 1.073
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.350.657,35 (Vorjahr: T€ 1.073)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 352,24 12
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 352,24 (Vorjahr: T€ 12)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 42.537,09 9
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 42.537,09 (Vorjahr: T€ 9)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 33.977,04 27
davon 1.441.491,72 (1.492)
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 33.977,04 (Vorjahr: T€ 27)
- aus Steuern: € 20.407,00 (Vorjahr: T€ 23)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 2.143,61 (Vorjahr: T€ 2)
11.159.109,49 12.850

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 51.732.185,78 45.009
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -31.223,60 -37
3. Sonstige betriebliche Erträge 303.898,61 420
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -45.565.103,58 -36.086
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.373.982,71 -1.578
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -248.409,19 -275
- davon für Altersversorgung: € -4.742,08 (Vorjahr: T€ -7) -1.622.391,90 (-1.853)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -96.869,23 -117
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.398.966,57 -5.439
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.772,50 18
9. Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0
10. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen -17.357,79 -72
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.359,48 -12
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -15.257,49 -840
13. Ergebnis nach Steuern 296.327,25 991
14. Sonstige Steuern -6.674,39 -6
15. Konzernjahresüberschuss 289.652,86 985

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der HRB 2229 B eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss der Boettger Zucker GmbH, Berlin, wurde zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 freiwillig unter sinngemäßer Anwendung der §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB auf.

Der Konzernabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Anlehnung an die §§ 266 und 275 HGB vorgenommen.

Grundsätzlich ist der Konzernabschluss unter Beibehaltung der für den Vorjahreskonzernabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs.1 Nr. 2 HGB).

Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Das Wahlrecht der Aktivierung latenter Steuern wurde nicht in Anspruch genommen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet.

Die Firmenwerte aufgrund Kapitalkonsolidierung, die die aktivischen Unterschiedsbeträge aus der Aufrechnung des Beteiligungswertes mit dem anteiligen Kapital ausweisen, werden planmäßig über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 50 Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Bis einschließlich 2017 wurden hinsichtlich der Zugänge bei den geringwertigen Vermögensgegenständen die steuerlichen Vorschriften zur Bildung eines Sammelpostens und zur Auflösung über fünf Jahre (§ 6 Abs. 2a EStG) auch in der Handelsbilanz angewendet. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen € 250,01 und € 800,00 sofort im Jahr der Anschaffung oder Herstellung zu 100 % abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 EStG).

Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen aufgrund einer negativen Ertragslage bzw. negativen Ertragsaussichten werden durch Vornahme außerplanmäßiger Abschreibungen berücksichtigt. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für die ursprüngliche Wertminderung nicht mehr bestehen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen abzüglich der notwendigen Bewertungsabschläge aktiviert.

Die Bestände an fertigen Erzeugnissen werden gemäß § 255 HGB zu Herstellungskosten bewertet. Neben den direkt zurechenbaren Materialkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung werden auch angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten und der notwendigen Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Eine verlustfreie Bewertung wird im Rahmen der Feststellung der Werthaltigkeit und unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Verkaufspreise gewährleistet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderung ausreichend Rechnung getragen.

Bei der Bemessung der Einzelwertberichtigung wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung abgesichert sind.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. In 2021 wird ein von der Deutschen Bundesbank gegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,87 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Die Pensionsanpassungen wurden mit 1,50 % p. a. berücksichtigt.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 14. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Zur Fremdwährungsumrechnung werden die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem von der Europäischen Zentralbank veröffentlichten Referenzkurs.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

IV. Konsolidierungskreis

Mutterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 1 HGB ist die Boettger Zucker GmbH, Berlin.

Der Konsolidierungskreis umfasst ferner die Tochterunternehmen, die aufgrund unmittelbarer und mittelbarer Beteiligungen im Mehrheitsbesitz der Boettger Zucker GmbH stehen.

Mit der Spezialzucker-Raffinerie Lage GmbH & Co. Betriebs-KG, Lage, und der Spezialzucker-Raffinerie Lage GmbH, Lage, werden zwei Unternehmen einbezogen, die nicht im Mehrheitsbesitz der Boettger Zucker GmbH stehen. Die Geschäfte werden jedoch unter gemeinschaftlicher einheitlicher Leitung der Boettger Zucker GmbH und dem Mitgesellschafter geführt. Die Spezialzucker-Raffinerie Lage GmbH & Co. Betriebs-KG und die Spezialzucker-Raffinerie Lage GmbH werden anteilsmäßig zu 50 % in die Konsolidierung gemäß § 310 Abs. 1 HGB einbezogen (Quotenkonsolidierung).

Als assoziiertes Unternehmen wird die Norddeutsche Flüssigzucker GmbH & Co. KG, Braunschweig, in den Konsolidierungskreis einbezogen.

Die folgende Übersicht zeigt den Konsolidierungskreis:

Verbundene Unternehmen Beteiligungen
%
ZHU Zuckerhandelsunion GmbH, Berlin * 100,00
Boettger Food Ingredients GmbH, Berlin ** 100,00
Boettger Flüssigzucker GmbH, Berlin 100,00
Spezialzucker-Raffinerie Lage GmbH & Co. Betriebs-KG, Lage 50,00
Spezialzucker-Raffinerie Lage GmbH, Lage 50,00

* vormals Boettger Zucker Verwaltungsgesellschaft mbH, Berlin
** in 2020 mit Zuckerhandelsunion GmbH & Co. KG, Berlin verschmolzen

Die verbundenen Tochterunternehmen mit einer Beteiligung von 100 % sind entsprechend § 264 Abs. 3 HGB von den Verpflichtungen der Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 im elektronischen Bundesanzeiger befreit.

Die Boettger Zucker GmbH ist mittelbar mit der Industrie- und Handelsunion Dr. Wolfgang Boettger GmbH & Co. KG, Berlin, verbunden, die mittelbar und unmittelbar an einer Reihe von weiteren Gesellschaften beteiligt ist. Die Industrie- und Handelsunion Dr. Wolfgang Boettger GmbH & Co. KG stellt einen freiwilligen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 auf, der den größten Konzernkreis umfasst. Dieser freiwillige Konzernabschluss wird nicht offengelegt.

Folgende Tochterunternehmen werden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns unter Anwendung von § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:

 

Norddeutsche Flüssigzucker Verwaltungs-GmbH, Braunschweig

 

Promociones La Cazuela Sociedad Limitada, Las Palmas de Gran Canaria, Spanien

 

Zuckerhandel Trading Co. LLC, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

Assoziierte Unternehmen Beteiligung
%
Norddeutsche Flüssigzucker GmbH & Co. KG, Braunschweig 30,00

Die Norddeutsche Flüssigzucker GmbH & Co. KG hat ein vom Mutterunternehmen abweichendes Geschäftsjahr vom 1. März bis zum 28./29. Februar. Für die Norddeutsche Flüssigzucker GmbH & Co. KG erfolgte die Aufstellung eines Zwischenabschlusses zum 31. Dezember 2021.

Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember 2021. Zu diesem Stichtag schließen sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ihr Geschäftsjahr ab.

V. Konsolidierungsmethoden

Sämtliche der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben Einzelabschlüsse zum 31. Dezember 2021 aufgestellt.

In den Konzernabschluss werden drei Tochterunternehmen mittels Vollkonsolidierung und zwei Konzernunternehmen mittels Quotenkonsolidierung sowie ein Konzernunternehmen nach der Equity-Methode einbezogen.

Die Kapitalkonsolidierung der voll- und quotenkonsolidierten Unternehmen erfolgte überwiegend nach der Buchwertmethode, bei Erstkonsolidierung nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) nach der Neubewertungsmethode. Die Konsolidierung erfolgt jeweils zum Erwerbszeitpunkt bzw. bei erstmaliger Einbeziehung in den Konzernabschluss. Sofern sich aktive Unterschiedsbeträge ergeben haben, werden diese Firmenwerte planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird entsprechend der Erwartungen an die positiven Effekte des Zusammenspiels und Synergien der einzelnen Unternehmen im Konzern mit 15 Jahren angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Umsätze, Erträge und Aufwendungen zwischen den voll- und quotenkonsolidierten Unternehmen wurden voll bzw. quotal eliminiert.

Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen konnte im Wesentlichen verzichtet werden, da daraus ein nur untergeordneter Einfluss auf den zutreffenden Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgeht.

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen werden einheitlich nach den nachstehenden Grundsätzen bilanziert.

VI. Angaben zur Bilanz

AKTIVA

Die Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage a zum Anhang dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, im Einzelnen:

Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis ***
% Jahr
Beteiligungen
Zuckerhandel Trading Co. LLC, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate * 53.000,00 49,00 11.286,94 119,75 2019
Norddeutsche Flüssigzucker Verwaltungs-GmbH, Braunschweig ** 25.000,00 30,00 50.547,54 3.748,81 2021
Promociones La Cazuela Sociedad Limitada, Las Palmas de Gran Canaria, Spanien * 9.015,00 25,00 -61.085,75 -2.748,64 2017

* Die Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2021 liegen noch nicht vor.
** Abweichendes Geschäftsjahr vom 1. März bis zum 28./29. Februar, ausgewiesen wird Jahresergebnis für den Zeitraum 1. März 2020 bis 28. Februar 2021
*** Die ausgewiesenen Jahresergebnisse beziehen sich auf eine Beteiligungsquote von 100 %

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden unter anderem Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 5.746 (im Vorjahr: T€ 6.904) ausgewiesen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 47 (Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Vorsteueransprüche) als antizipative Forderungen ausgewiesen (im Vorjahr: T€ 19).

PASSIVA

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 zeigt der als Anlage 5 beigefügte Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021.

Unter der Position Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird folgender Betrag ausgewiesen:

Spezialzucker-Raffinerie Lage GmbH & Co. Betriebs-KG, Lage 65.205,05
Boettger Food Ingredients GmbH (vormals: Zucker-Vertriebsgesellschaft mbH), Berlin 424.333,11
489.538,16

Sonstige Rückstellungen wurden gebildet für:

T€
Ausstehende Rechnungen 378
Rückzahlungsrisiken 250
Personal (Tantiemen, Urlaub) 158
Rechts- und Beratungsaufwendungen 74
Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen 45
Übrige 22
927

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt, der dem Anhang als Anlage b beigefügt ist.

Passive latente Steuern wurden im Konzernabschluss nicht gebildet, da sich ein Überhang von aktiven latenten Steuern ergibt, im Einzelnen:

01.01.2021 Zugang Verbrauch 31.12.2021
- € - - € - - € - - € -
Aktive Steuerlatenz 331.459,44 370,12 64.066,14 267.763,42
Passive Steuerlatenz -82.902,88 0,00 6.087,58 -76.815,30

Für die Berechnung der latenten Steuern wurde bei Kapitalgesellschaften eine Steuerbelastung von 30 % und bei Personengesellschaften eine Steuerbelastung von 15 % unterstellt.

VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 65 aus einem bis zum 31. Dezember 2022 unkündbaren Mietvertrag für Büro- und Nebenflächen mit einem verbundenen Unternehmen.

Bewertungseinheiten nach § 254 HGB

Zur Absicherung der Wechselkurse werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Den Devisentermingeschäften liegen einzeln zuordenbare Absatzgeschäfte zugrunde. Die Bewertung erfolgt im Rahmen einer Bewertungseinheit als geschlossene Position nach § 254 HGB. Der Betrag der gesicherten Position beträgt T€ 127.

VIII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse teilen sich auf:

T€
Deutschland 37.465
Europa 10.026
Restliche Welt 4.241
51.732

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 179 (Vorjahr: T€ 125) ausgewiesen.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 112 (Vorjahr: T€ 175) ausgewiesen.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 9) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 8) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

IX. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 102 Arbeitnehmer beschäftigt, im Einzelnen:

Arbeitnehmer der
vollkonsolidierten Unternehmen quotenkonsolidierten Unternehmen assoziierten Unternehmen Gesamt
Geschäftsjahr 2021 13 17 72 102
Geschäftsjahr 2020 12 18 71 101

Die Mitglieder der Geschäftsführung, Auszubildende und Praktikanten wurden hier nicht einbezogen.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch:

 

Alexander Mock, Berlin, Kaufmann

 

Knut Schindler, Berlin, Bankkaufmann

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüferleistungen T€ 33.

Nachtragsbericht

Der Ukraine-Krieg ist ein seit dem 24. Februar 2022 von Russland ausgehender Angriffskrieg gegen die Ukraine. Der Verlauf des Krieges und die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf des Konzerns werden laufend überwacht. Auf der Grundlage der aktuellen Entwicklung geht die Gesellschaft davon aus, dass der Krieg keine direkten Auswirkungen auf den Absatz des Konzerns haben wird. Indirekt kann die höhere Volatilität der weltweiten Rohstoffpreise auch die Preise unserer gehandelten Rohstoffe beeinflussen.

Die Einschätzungen und Annahmen für das Geschäftsjahr des Konzerns sind im Prognosebericht berücksichtigt und beschrieben.

Weitere Ergebnisse nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten, welche eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns haben könnten.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis 2021 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 10. März 2022

Boettger Zucker GmbH

gez. Knut Schindler

gez. Alexander Mock

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2021

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2021 Zugänge Abgänge Währungsdifferenzen Stand am 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 215.916,20 366,13 1.456,00 0,00 214.826,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert 178.164,60 0,00 0,00 0,00 178.164,60
394.080,80 366,13 1.456,00 0,00 392.990,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.189.304,57 0,00 0,00 0,00 1.189.304,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.671.801,87 13.007,94 9.532,94 0,00 1.675.276,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 701.970,59 6.817,66 55.819,21 0,01 652.969,05
3.563.077,03 19.825,60 65.352,15 0,01 3.517.550,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.065.901,03 0,00 17.357,79 0,00 1.048.543,24
3. Beteiligungen 108.664,70 0,00 0,00 0,00 108.664,70
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
1.179.565,73 0,00 17.357,79 0,00 1.162.207,94
5.136.723,56 20.191,73 84.165,94 0,01 5.072.749,36
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2021 Zugänge Abgänge Währungsdifferenzen Stand am 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 215.123,70 812,63 1.456,00 0,00 214.480,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert 178.164,60 0,00 0,00 0,00 178.164,60
393.288,30 812,63 1.456,00 0,00 392.644,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 843.310,69 13.513,00 0,00 0,00 856.823,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.478.710,87 34.137,44 9.532,94 0,00 1.503.315,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 517.400,09 48.406,16 50.537,21 0,01 515.269,05
2.839.421,65 96.056,60 60.070,15 0,01 2.875.408,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 47.724,55 0,00 0,00 0,00 47.724,55
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.999,00 0,00 0,00 0,00 4.999,00
52.723,55 0,00 0,00 0,00 52.723,55
3.285.433,50 96.869,23 61.526,15 0,01 3.320.776,59
Buchwerte
Stand am 31.12.2020 Stand am 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 792,50 346,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
792,50 346,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 345.993,88 332.480,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 193.091,00 171.961,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.570,50 137.700,00
723.655,38 642.142,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.065.901,03 1.048.543,24
3. Beteiligungen 60.940,15 60.940,15
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 1,00
1.126.842,18 1.109.484,39
1.851.290,06 1.751.972,77

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2021

Restlaufzeit
bis ein Jahr zwischen ein und fünf Jahren mehr als fünf Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.968,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.350.657,35 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 352,24 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 42.537,09 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 33.977,04 0,00 0,00
1.441.491,72 0,00 0,00
Verbindlichkeiten Sicherung
Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020 Betrag der gesicherten Verbindlichkeiten Art und Form der Sicherheit
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.968,00 371.125,09 0,00 -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.350.657,35 1.073.122,10 0,00 -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 352,24 11.870,93 0,00 -
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 42.537,09 8.637,09
5. Sonstige Verbindlichkeiten 33.977,04 27.231,26 0,00 -
1.441.491,72 1.491.986,47 0,00

Konzern-Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2021

Vorjahr
T€ T€
Konzernjahresüberschuss 290 984
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 97 117
+/- Zunahme/Abnahme der langfristigen Rückstellungen 7 1
+/- Sonstiges zahlungsunwirksames Ergebnis 17 72
Cashflow nach DVFA/SG 411 1.174
+/- Zunahme/Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen -222 32
-/+ Gewinn/Verlust (Saldo) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1 -1
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 277 861
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -38 -694
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge -7 -6
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 15 840
+/- Ertragsteuerzahlungen -731 -23
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -296 2.183
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 6 1
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -20 -58
+ Erhaltene Zinsen 17 18
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit 3 -39
- Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -1.000 -1.800
- Gezahlte Zinsen -9 -12
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.009 -1.812
= Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -1.302 332
+ Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres * 7.222 6.890
= Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres * 5.920 7.222

* Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 335 400
Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Cash-Pooling 5.585 6.822
5.920 7.222

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021

Kapitalanteile Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn Gesamt
T€ T€ T€ T€ T€
Stand am 31. Dezember 2019 3.851 3.252 368 1.436 8.907
Konzernjahresüberschuss 2020 984 984
Gewinnausschüttung -1.495 -1.495
Stand am 31. Dezember 2020 3.851 3.252 368 925 8.396
Konzernjahresüberschuss 2021 290 290
Gewinnausschüttung -1.000 -1.000
Stand am 31. Dezember 2021 3.851 3.252 368 215 7.686

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Grundlagen des Konzerns

Die Boettger Zucker GmbH fungiert als operative Holdinggesellschaft des Teilkonzerns Zucker innerhalb der Boettger Gruppe mit der Muttergesellschaft Industrie- und Handelsunion Dr. Wolfgang Boettger GmbH & Co. KG.

Das Portfolio der BOETTGER ZUCKER umfasst unter anderem mit den Unternehmen Boettger Food Ingredients GmbH (BFI), Spezialzucker-Raffinerie Lage GmbH & Co. KG (SZR KG) sowie Norddeutsche Flüssigzucker GmbH & Co. KG (NFZ KG) verschiedene Spezialisten aus dem Geschäftsfeld Zucker.

Die BFI, ist einer der profilierten Kristallzucker- und Flüssigzuckeranbieter und enger Partner der Lebensmittelindustrie. Die Erweiterung des Unternehmensgegenstandes auf den Handel mit weiteren Lebensmittelrohstoffen wie Nüssen und Trockenfrüchten ging aus dem Zusammenschluss der ehemaligen ZVG und ZHU einher.

Die BFI ist daher auch ein international anerkannter Händler von Rüben- und Rohrzucker sowie Zuckerspezialitäten. Die Handelsaktivitäten werden vom Firmensitz in Berlin abgewickelt. Die BFI ist sowohl im europäischen Markt als auch auf dem Weltmarkt aktiv.

Die SZR KG produziert Flüssigzucker, Invertzuckersirup, Mischsirup, Fruktosesirup, Kulör und Karamellsirup. Aufgrund der großen Flexibilität und durch langjährig erworbene Kompetenz vor Ort kann die SZR KG variabel auf Kundenwünsche eingehen und speziell zugeschnittene Produkte entwickeln und herstellen.

Die NFZ KG ist ein weiterer Spezialist auf dem Gebiet der Flüssigzuckerproduktion. Sie produziert verschiedene Sorten Flüssigzucker, Mischungen mit flüssigen und kristallinen Komponenten, Fondant, Fruktose-, und Bienenfuttersirup sowie Bienenfutterteig und vervollständigt damit das breite Angebotsspektrum.

Die drei Unternehmen bilden den Kernbereich des Zuckergeschäftes der Boettger Gruppe. Damit bietet der Teilkonzern Zucker der Boettger Gruppe ein breites und starkes Angebot im Bereich internationaler Zuckervermarktung und -handel.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Finanzielle Leistungsindikatoren im Überblick

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die finanziellen Leistungsindikatoren des Teilkonzerns:

2021 2020 2019 2018 2017
Konzernjahresergebnis (in T€) 290 985 2.444 -175 334
Eigenkapitalrentabilität (in %) 3,4 11,0 29,4 -2,9 6,9
EBIT (in T€) 315 1.891 3.028 -196 413
EBITDA (EBIT vor Abschreibungen) 412 2.008 3.148 -27 546
Cashflow nach DVFA/SG (in T€) 411 1.174 2.628 -18 409
Eigenkapitalquote (in %) 73,3 69,2 70,8 73,6 72,3

k A. = keine Aussagekraft

2.2. Konzernertragslage

Das Betriebsergebnis, das um die neutralen Aufwendungen und Erträge bereinigte EBIT, spiegelt den operativen, aus dem ordentlichen Geschäft resultierenden Erfolg des Konzerns wider. Mit 208 T€ ist ein positives Betriebsergebnis erreicht worden.

Folgende Übersicht zeigt die Entwicklung ausgewählter Posten der Konzernertragslage in den letzten fünf Geschäftsjahren.

Konzernertragslage 2021 2020 2019 2018 2017
T€ T€ T€ T€ T€
Umsatzerlöse 51.732 45.009 42.212 36.241 44.594
Bestandsveränderung -31 -37 31 -37 -43
Sonstige betriebliche Erträge 47 58 127 113 210
Materialaufwand -45.565 -36.086 -32.659 -30.089 -38.588
Rohertrag 6.183 8.944 9.711 6.228 6.173
Personalaufwand -1.623 -1.852 -2.010 -2.032 -1.866
Normalabschreibungen -97 -117 -120 -169 -133
Sonstiger betrieblicher Aufwand -4.255 -4.964 -4.780 -3.983 -4.000
Betriebsergebnis 208 2.011 2.801 44 174
Finanzergebnis 7 6 8 -11 -21
Beteiligungsergebnis -17 -72 -53 30 0
Ordentliches Ergebnis 198 1.945 2.756 63 153
Neutrales Ergebnis 107 -120 227 -240 239
Jahresergebnis vor Ertragsteuern 305 1.825 2.983 -177 392
Ertragsteuern -15 -840 -539 2 -58
Konzernjahresergebnis 290 985 2.444 -175 334

Die Konzernumsatzerlöse teilen sich in den Sparten wie folgt auf:

Konzernumsatzerlöse 2021 2020 2019 2018 2017
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Sparten
Zucker 46,9 41,7 38,1 36,1 44,6
Nuss * 4,8 3,3 4,1 0,1 0,0
Gesamt 51,7 45,0 42,2 36,2 44,6

* Umsatzerlöse aus Nussgeschäften erst ab 2018

Die Steigerung der Umsatzerlöse resultiert u.a. aus höheren Absatzmengen und gestiegenen Verkaufspreisen in der Zuckersparte.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnungen.

Der Materialaufwand hat sich überproportional zu den Umsatzerlösen entwickelt. Die Ursache ist hier im Wesentlichen ein neuer Vertrag mit einem Hauptlieferanten für Kristallzucker sowie die Entwicklung des Marktpreisniveaus im Bereich Zucker.

Die Minderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Aufwendungen für Frachten.

Insgesamt konnten wir ein positives Konzernjahresergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 0,3 Mio. € (im Vorjahr 1,8 Mio. €) erwirtschaften.

2.3. Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns

Zur Darstellung der Vermögenslage des Konzerns haben wir die Posten der Konzernbilanz nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengefasst und den Posten des Vorjahres gegenübergestellt.

Soweit die Vermögensgegenstände eine Bindungsfrist bzw. die Verbindlichkeiten eine Fälligkeit innerhalb der nächsten zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag besitzen, werden sie als "kurzfristig" ausgewiesen; darüberhinausgehende Laufzeiten gelten als "mittel- und langfristig".

Vermögens- und Kapitalstruktur 31.12.2021 31.12.2020 Veränderung
Aktiva T€ % T€ % T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0,0 1 0,0 -1
Sachanlagen 642 5,8 724 5,6 -82
Finanzanlagen 1.110 9,9 1.126 8,8 -16
Anlagevermögen 1.752 15,7 1.851 14,4 -99
Vorräte 646 5,8 738 5,7 -92
Forderungen 8.247 73,9 9.723 75,7 -1.476
Sonstige Vermögensgegenstände 113 1,0 75 0,6 38
Liquide Mittel 335 3,0 400 3,1 -65
Umlaufvermögen 9.341 83,7 10.936 85,1 -1.595
Rechnungsabgrenzungsposten 66 0,4 63 0,5 3
Bilanzsumme 11.159 100,0 12.850 100,0 -1.691
Passiva T€ % T€ % T€
Eigenkapital 8.176 73,3 8.886 69,2 -710
lang- und mittelfristiges Fremdkapital 179 1,9 172 1,3 7
Eigenkapital und lang- und mittelfristiges Fremdkapital 8.355 74,9 9.058 70,5 -703
kurzfristiges Fremdkapital 2.804 25,1 3.792 29,5 -988
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,0 0 0,0 0
Bilanzsumme 11.159 100,0 12.850 100,0 -1.691

Die Vorräte mindern sich um 0,1 Mio. € auf 0,6 Mio.€.

In den Forderungen sind allein 5,6 Mio. € (Vorjahr 6,8 Mio. €) Forderungen gegen die Konzerngesellschafterin aus Cash-Pooling-Guthaben enthalten.

Aufgrund der Gewinnausschüttung in Höhe von 1,0 Mio. € verminderte sich das Konzerneigenkapital um 0,7 Mio. € auf 8,2 Mio. € und liegt mit 73,3 % weiter auf hohem Niveau.

Korrespondierend mit der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,8 Mio. € auf 2,2 Mio. € haben sich auch unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,3 Mio. € auf 1,3 Mio. € zum Jahresende erhöht. Der stärkere Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus eingeräumten längeren Zahlungszielen bei einigen Kunden.

2.4. Finanzlage des Konzerns

Die Zahlungsfähigkeit der Konzerngesellschaften war in 2021 jederzeit gegeben.

Der Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres 2021 setzt sich aus Kontokorrentguthaben sowie Cash-Pooling-Konten und täglich fälligen liquiden Mitteln zusammen. Zur detaillierten Darstellung der Entwicklung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr 2021 verweisen wir auf die Konzern-Kapitalflussrechnung (Anlage 4). Die Entwicklung der Cashflows und des Finanzmittelfonds in den Geschäftsjahren 2017 bis 2021 zeigt folgende Darstellung:

Cashflows und Finanzmittelfonds 2021 2020 2019 2018 2017
T€ T€ T€ T€ T€
Cashflow nach DVFA/SG 411 1.174 2.628 -18 409
Konzernjahresergebnis
+ Abschreibungen auf das Anlagevermögen
+/- Veränderung der langfristigen Rückstellungen
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -296 2.183 2.686 252 1.389
gemäß Kapitalflussrechnung DRS 21 (bis 2014 gemäß Kapitalflussrechnung DRS 2)
Cashflow aus Investitionstätigkeit 3 -39 -14 -68 -145
gemäß Kapitalflussrechnung DRS 21 (bis 2014 gemäß Kapitalflussrechnung DRS 2)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -1.009 -1.812 -15 -96 -26
gemäß Kapitalflussrechnung DRS 21 (bis 2014 gemäß Kapitalflussrechnung DRS 2)
Zahlungswirksame Veränderung des Finzanzmittelfonds -1.302 332 2.657 88 1.218
Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres 7.222 6.890 4.233 4.145 2.927
Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres 5.920 7.222 6.890 4.233 4.145

Der gesunkene Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem im Vergleich zum Vorjahr geminderten Betriebsergebnis.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus den Investitionen in das Sachanlagevermögen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der Auszahlung an den Konzerngesellschafter.

3. Risiko- und Chancenbericht

3.1. Voraussichtliche Entwicklung im kommenden Geschäftsjahr

Für das Jahr 2022 wird ein positives Ergebnis erwartet. Unter Berücksichtigung der Annahme, dass einerseits die Märkte in 2022 stabil bleiben und sich andererseits die weitere Dynamik und die Folgen des Krieges in der Ukraine sowie der Corona-Pandemie schwer abschätzen lassen, wird weiterhin eine positive Entwicklung des Betriebsergebnisses erwartet. Die Margenhöhe im Bereich Kristallzucker erwarten wir leicht über Ergebnissen des Jahres 2021. Ein Großteil der Einkaufsmengen des Zuckerwirtschaftsjahres 2021/2022 konnten bereits verkauft werden, sodass wir mit einer Ergebnisverbesserung rechnen.

Die Prognose des Absatzes im Bereich des Flüssigzuckers steigt im Vergleich zu 2021 leicht. Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf COVID und der damit einhergehenden geringeren Auslastungskapazität im Bereich von Großveranstaltungen, Konzerten und Sportveranstaltungen wird der Konsum im Flüssigzuckerbereich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig wachsen können. Jedoch sollten insbesondere die heißeren Sommermonate (drittes Quartal) wieder für eine überproportionale Nachfrage im Bereich Flüssigzucker im Vergleich zu den anderen Quartalen führen, indem zumindest Großveranstaltungen im Bereich Sport und Kultur draußen stattfinden können. Gleichzeitig wird mit einer weiteren Steigerung im Handel mit Nüssen und Trockenfrüchten gerechnet. Im Bereich Spezialitäten wird von konstanten Absätzen ausgegangen.

Der Ukrainekrieg hat keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft, da weder die Ukraine noch Russland einen Absatzmarkt für uns darstellen. Indirekt kann die höhere Volatilität der weltweiten Rohstoffpreise auch die Preise unserer gehandelten Produkte beeinflussen. Hinzu kommen mögliche Disruptoren der Logistikketten.

Mögliche längerfristige Auswirkungen auf den Absatz als Folge der Corona-Pandemie und des Ukrainekrieges sind derzeit nicht abschätzbar und im Ausblick daher nicht enthalten.

3.2. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung und zusammenfassende Bewertung

Die nachfolgend beschriebenen Risiken und Chancen haben Auswirkungen auf die finanziellen Leistungsindikatoren, die als niedrig, mittel oder hoch eingestuft werden können. Sie sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft aufgeführt.

Wie im Abschnitt 3.1 bereits erläutert, ist unser größtes Risiko die Volatilität der Zuckerpreise. Im Geschäftsjahr 2022 wird die BFI in den ersten drei Quartalen zwar von dem gestiegenen Marktpreisniveau profitieren, mittel- bis langfristig bleiben die Märkte aber volatil.

Eine weitere Unsicherheit, aber auch Chance besteht durch branchenbedingte Fristenunterschiede zwischen den Einkaufs- und Verkaufskontrakten. Verkaufskontrakte an die Lebensmittelbranche haben tendenziell eine Laufzeit auf Kalenderjahresniveau (01.01. bis 31.12.2022). In der Zuckerproduktion kontrahiert man erntebedingt im Zuckerwirtschaftsjahr 1.10. bis 30.09. eines jeden Jahres, so dass hierbei der zukünftige Einkaufspreis im vierten Quartal den Deckungsbeitrag stark beeinflussen kann. Bei konstant kontrahierten Verkaufspreisen auf Geschäftsjahresniveau würden höhere Einkaufspreise das Ergebnis im vierten Quartal negativ beeinflussen. Gewinnchancen eröffnen sich aber auch bei niedrigeren Einkaufspreisen.

Auf Basis des gestiegenen Marktpreisniveaus bei Rohstoffen weltweit könnten auch steigende Kraftstoffpreise die Frachtkosten erhöhen. Die Händler lassen sich jedoch die Frachtkosten bei Kontraktabschluss von der jeweiligen Spedition über die Kontraktlaufzeit im Rahmen eines Festpreises zusichern.

Die Risikolage im Zuge der Corona-Pandemie bleibt insbesondere für den Handel mit Flüssigzucker angespannt. Sollte es zu keiner Abschwächung der Infektionszahlen kommen, so dass allgemeine Kontaktbeschränkungen beibehalten werden, könnten weiterhin Großveranstaltungen ausfallen und der Konsum von Getränken mit Flüssigzuckeranteil würde weiter sinken. Dementsprechend würde auch unser Absatz mit diesem Produkt sinken.

Weitere Reisebeschränkungen hätten keinen signifikanten Einfluss auf unser Geschäft.

Auf der Seite der Chancen ist zu vermerken, dass die allgemeine Nachfrage nach Süßigkeiten erfahrungsgemäß gerade in Krisenzeiten steigt.

Weitere Chancen bestehen in einer geplanten Diversifikation unseres Produktportfolios und der Erschließung neuer Absatzmärkte, wie Zuckeralternativen und Trockenfrüchte. Chancen bestehen auch im Ausbau des Geschäfts bereits bestehender Handelsprodukte wie Karamell oder Kulör.

4. Risikomanagement

Die schon bisher eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden weiterentwickelt, um die Risiken optimal bewerten und handhaben zu können.

 

Berlin, 10. März 2022

Boettger Zucker GmbH

gez. Knut Schindler

gez. Alexander Mock

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Boettger Zucker GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Boettger Zucker GmbH, Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Boettger Zucker GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 31. März 2022

Marzars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Bert Franke, Wirtschaftsprüfer

gez. Ingo Fehlberg, Wirtschaftsprüfer

Protokoll über die außerordentliche Gesellschafterversammlung der Boettger Flüssigzucker GmbH, Berlin

Unter Verzicht auf alle Frist- und Formerfordernisse hält die alleinige Gesellschafterin der Boettger Flüssigzucker GmbH, die Boettger Zucker GmbH, Berlin, diese handelnd durch ihre einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Knut Schindler und Alexander Mock, eine außerordentliche Gesellschafterversammlung ab und fasst folgende Beschlüsse:

 

Der Jahresabschluss der Boettger Flüssigzucker GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr 2021 wird nach § 264 Abs. 3 HGB nicht im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Stattdessen wird der Jahresabschluss in den Konzernabschluss der Boettger Zucker GmbH, Berlin, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlich wird, einbezogen.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Berlin, den 02.12.2022

Boettger Zucker GmbH

Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die Boettger Flüssigzucker GmbH, Berlin, wurde in den Konzernabschluss der Boettger Zucker GmbH, Berlin, (HRB 2229 B) einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Befreiung der Gesellschaft nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 wird hiermit mitgeteilt.

Verpflichtungsvereinbarung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB

Die Boettger Zucker GmbH, Berlin, hat sich bereit erklärt, für die von der Boettger Flüssigzucker GmbH, Berlin, bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen.

Befreiungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 02.12.2022 hat die Gesellschafterin, die Boettger Zucker GmbH, Berlin, beschlossen, den Jahresabschluss der Boettger Flüssigzucker GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr 2021 nach § 264 Abs. 3 HGB nicht im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

 

Berlin, den 02.12.2022

Boettger Zucker GmbH

vertreten durch ihre alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB vollumfänglich befreiten Geschäftsführer

Knut Schindler

und/oder

Alexander Mock

Protokoll über die außerordentliche Gesellschafterversammlung der ZHU Zuckerhandelsunion GmbH, Berlin

Unter Verzicht auf alle Frist- und Formerfordernisse hält die alleinige Gesellschafterin der ZHU Zuckerhandelsunion GmbH, die Boettger Zucker GmbH, Berlin, diese handelnd durch ihre einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Knut Schindler und Alexander Mock, eine außerordentliche Gesellschafterversammlung ab und fasst folgende Beschlüsse:

 

Der Jahresabschluss der ZHU Zuckerhandelsunion GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr 2021 wird nach § 264 Abs. 3 HGB nicht im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Stattdessen wird der Jahresabschluss in den Konzernabschluss der Boettger Zucker GmbH, Berlin, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlich wird, einbezogen.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Berlin, den 02.12.2022

Boettger Zucker GmbH

Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die ZHU Zuckerhandelsunion GmbH, Berlin, wurde in den Konzernabschluss der Boettger Zucker GmbH, Berlin, (HRB 2229 B) einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Befreiung der Gesellschaft nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 wird hiermit mitgeteilt.

Verpflichtungsvereinbarung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB

Die Boettger Zucker GmbH, Berlin, hat sich bereit erklärt, für die von der ZHU Zuckerhandelsunion GmbH, Berlin, bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen.

Befreiungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 02.12.2022 hat die Gesellschafterin, die Boettger Zucker GmbH, Berlin, beschlossen, den Jahresabschluss der ZHU Zuckerhandelsunion GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr 2021 nach § 264 Abs. 3 HGB nicht im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

 

Berlin, den 02.12.2022

Boettger Zucker GmbH

vertreten durch ihre alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB vollumfänglich befreiten Geschäftsführer

Knut Schindler

und/oder

Alexander Mock

Protokoll über die außerordentliche Gesellschafterversammlung der Boettger Food Ingredients GmbH, Berlin

Unter Verzicht auf alle Frist- und Formerfordernisse hält die alleinige Gesellschafterin der Boettger Food Ingredients GmbH, die Boettger Zucker GmbH, Berlin, diese handelnd durch ihre einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Knut Schindler und Alexander Mock, eine außerordentliche Gesellschafterversammlung ab und fasst folgende Beschlüsse:

 

Der Jahresabschluss der Boettger Food Ingredients GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr 2021 wird nach § 264 Abs. 3 HGB nicht im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Stattdessen wird der Jahresabschluss in den Konzernabschluss der Boettger Zucker GmbH, Berlin, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlich wird, einbezogen.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Berlin, den 02.12.2022

Boettger Zucker GmbH

Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die Boettger Food Ingredients GmbH, Berlin, wurde in den Konzernabschluss der Boettger Zucker GmbH, Berlin, (HRB 2229 B) einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Befreiung der Gesellschaft nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 wird hiermit mitgeteilt.

Verpflichtungsvereinbarung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB

Die Boettger Zucker GmbH, Berlin, hat sich bereit erklärt, für die von der Boettger Food Ingredients GmbH, bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen.

Befreiungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 02.12.2022 hat die Gesellschafterin, die Boettger Zucker GmbH, Berlin, beschlossen, den Jahresabschluss der Boettger Food Ingredients GmbH für das Geschäftsjahr 2021 nach § 264 Abs. 3 HGB nicht im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

 

Berlin, den 02.12.2022

Boettger Zucker GmbH

vertreten durch ihre alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB vollumfänglich befreiten Geschäftsführer

Knut Schindler

und/oder

Alexander Mock

HRB 2229 B

Billigung des Konzernabschlusses

Die Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 erfolgte am 2. Dezember 2022.

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