Altmann GmbH & Co. KG

80639 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRA 68301
Eingetragen
15.7.1999

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

Gesellschafterdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Altmann GmbH & Co. KG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen des Unternehmens

Die Altmann GmbH & Co. KG, eingetragen beim Amtsgericht München unter HRA 68301, betreibt einen technischen Großhandel für Industrietechnikprodukte wie Wälzlager, Lineartechnik, Antriebs- und Dichtungstechnik, Pneumatik / Hydraulik, Schmiertechnik und weiterer technischer Komponenten. Weiter bietet die Firma Altmann technische Dienstleistungen und Berechnungen sowie Konstruktionen und mechanische Fertigungen an.

II. Entwicklung und Themen in 2023

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 eine negative Entwicklung, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 0,3 %.

Gründe für die Rezession sind unter anderem die hohen Energiekosten, die die Industrie und die Verbraucher belasten, der Fachkräftemangel, der die Innovation und das Wachstum hemmt, und die geopolitischen Spannungen, die die Handelsbeziehungen und die Investitionen beeinträchtigen.

Die Firma Altmann spürte die negativen Auswirkungen der Rezession auf ihre Geschäftstätigkeit. Gerade die Bedarfe bei großen Bestandskunden verzeichneten deutliche Einbrüche und führten zu Umsatzrückgängen. Weiter wurden Rahmenaufträge nicht fristgerecht von den Kunden abgenommen und belasteten, dadurch die Vorräte und die Liquidität.

Trotz der negativen konjunkturellen Entwicklung und der Umsatzrückgänge bei Großkunden konnte die Firma Altmann im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum von 9,90 % verzeichnen. Dieses Ergebnis wurde vor allem durch die Akquise von Neukunden in verschiedenen Branchen und Regionen sowie die Erweiterung des Produktportfolios bei Bestandskunden erzielt. Die Firma Altmann konnte so ihre Marktposition als innovativer und flexibler Lösungsanbieter stärken.

Das Umsatzwachstum ging jedoch auch mit einer Erhöhung der Mitarbeiterzahl um 12 Personen einher, was zu entsprechenden Kostensteigerungen führte. Neben den allgemein gestiegenen Kosten wirkten sich vor allem auch die in 2023 stark gestiegenen Zinsen entsprechend auf das Ergebnis der Firma Altmann aus.

Um die Effizienz und Qualität der Geschäftsprozesse zu verbessern, investierte die Firma Altmann zudem wieder stark in die Digitalisierung. Dies, um weiterhin die richtigen Antworten auf die gestiegenen Kundenanforderungen in diesem Bereich zu haben, als auch für die Entlastung der eigenen Mitarbeiter. Ebenso wurde die Entscheidung getroffen, in einen neuen Webshop zu investieren, um den Kunden auch über diesen Kommunikations- und Vertriebsweg die gewohnt hohe Qualität zu bieten.

Ein wichtiger Schritt im Jahr 2023 war die Unterzeichnung des Mietvertrages für ein neues Gebäude in Dachau, das im Jahr 2024 bezogen werden soll. Der komplette Standort Dachau soll in die neuen Räumlichkeiten umziehen. Somit Büro, Technik mit Werkstatt und Logistik. Die neue Immobilie bietet mehr Platz und eine bessere Ausstattung für alle Bereiche, was die Qualität und Effizienz der Arbeit erhöhen wird. Nötig wurde der Umzug wegen dem anhaltenden Wachstumskurs der letzten Jahre, der zu einer Raumknappheit in den bisherigen Räumen geführt hat. In der Logistik ist nicht genügend Platz, um weiterhin die Qualität der Prozesse aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Auch die Abläufe in der Werkstatt sind in den aktuellen Räumlichkeiten nicht ideal. Mit dem Umzug wird die Firma Altmann ihren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten attraktive Räumlichkeiten bieten, die die Grundlage für weiteres erfolgreiches Wachstum für die nächsten Jahre darstellen.

III. Bevorratung

Einhergehend mit den Lieferkettenproblemen, dem Umsatzwachstum, der Gewinnung von neuen Kunden und einer, im Sinne einer breiteren Produktpalette, intensivieren Betreuung von Bestandskunden, hat sich der Lagerbestand um 5,4 % erhöht.

Ziel für 2024 ist es, den Lagerbestand auf dem Niveau zu halten und nicht weiter zu erhöhen, trotz geplantem weiteren Umsatzwachstum.

IV. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine Forschung und Entwicklung.

V. Prognosebericht - Ausblick auf das Jahr 2024

Trotz der vielen Unsicherheiten, wie dem anhaltenden Ukraine-Krieg, dem Krieg im Nahen Osten und den gestiegenen Energiekosten, geht die Firma Altmann zwar von einer stagnierenden konjunkturellen Entwicklung der Wirtschaft aus aber von einer positiven Entwicklung der Unternehmenszahlen.

Grundlage für das weitere Wachstum sind die kompetenten Mitarbeiter, die strategische Positionierung als "Technischer Dienstleister" und die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Lieferanten der Firma Altmann.

Ziel ist eine noch intensivere Marktbearbeitung und -Präsenz in 2024. Gleichzeitig sollen die Prozesse und Abläufe weiter verbessert und, soweit möglich und sinnvoll, digitalisiert werden.

Großes Thema im Jahr 2024 wird die Planung und Durchführung des Umzugs des Standorts Dachau in die neuen Räumlichkeiten. Dies soll ohne Störung der Geschäftsabläufe und ohne negativen Einfluss auf die Kundenbetreuung ablaufen. Dies erfordert gerade im Bereich der Logistik und der Werkstatt eine detaillierte Planung.

Die im Lagebericht getroffenen Einschätzungen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen und Prognosen sowie den derzeit verfügbaren Informationen. Aufgrund der jeder Planung innewohnenden Unsicherheit kann die tatsächliche Entwicklung von diesen Einschätzungen abweichen.

 

München, den 22. April 2024

Altmann GmbH & Co. KG

Joachim Scheuerer, GF

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 911.828,00 534.910,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.793,50 13.196,50
II. Sachanlagen 825.134,50 472.813,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.945,00 61.417,00
2. technische Anlagen und Maschinen 423.256,00 78.045,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 345.933,50 333.351,50
III. Finanzanlagen 53.900,00 48.900,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.000,00 28.000,00
2. Beteiligungen 20.900,00 20.900,00
3. Sonstige Finanzanlagen 5.000,00
B. Umlaufvermögen 13.360.944,37 12.383.426,67
I. Vorräte 8.851.128,50 8.656.083,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.339.669,26 3.540.361,85
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 60.475,00 60.475,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 60.475,00 60.475,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.279.194,26 3.479.886,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 170.146,61 186.980,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 81.400,34 83.054,46
Summe Aktiva 14.354.172,71 13.001.391,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 961.291,87 961.291,87
I. Kapitalanteile 269.100,98 269.100,98
1. Kapitalanteile Kommanditisten 269.100,98 269.100,98
II. Rücklagen 692.190,89 692.190,89
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen 389.414,67 476.309,00
C. Verbindlichkeiten 13.003.466,17 11.563.790,26
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.165.133,48 3.295.569,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.515.133,48 2.533.105,15
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 650.000,00 762.464,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.086.083,57 3.229.834,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.086.083,57 3.229.834,21
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 900.000,00 550.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 900.000,00 550.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 4.852.249,12 4.488.386,57
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.371.849,12 2.847.986,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 495.400,00 620.400,00
Summe Passiva 14.354.172,71 13.001.391,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.702.104,91 14.789.955,16
2. Personalaufwand 8.630.902,75 8.064.041,41
a) Löhne und Gehälter 7.187.368,85 6.642.996,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.443.533,90 1.421.044,86
davon für Altersversorgung 166.957,24 148.249,54
3. Abschreibungen 161.969,53 125.439,20
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 161.969,53 125.439,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.543.065,95 3.024.106,20
5. Erträge aus Beteiligungen 50.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.129,43 1.247,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 467.671,53 340.875,18
davon an verbundene Unternehmen 35.187,51 27.222,26
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 458.114,00 494.641,65
9. Ergebnis nach Steuern 2.442.510,58 2.792.098,52
10. Jahresüberschuss 2.442.510,58 2.792.098,52
11. Gutschrift auf Kapitalkonten 2.442.510,58 2.792.098,52
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Hinweise

Die Altmann GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg.Nr. HRA 68301).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den allgemeinen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und den besonderen Vorschriften der §§ 264 - 289 HGB für Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRuG) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Da die Gesellschaft eine Kommanditgesellschaft ist, bei der nicht wenigstens ein persönlich haftender Gesellschafter im Sinne des § 264a Absatz 1 Nr. 1 und 2 HGB beteiligt ist, sind die Vorschriften der §§ 264 - 330 HGB auch auf die Altmann GmbH & Co. KG anzuwenden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung nach § 275 Absatz 2 HGB ist im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. Die Bilanz wurde entsprechend der Regelungen des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren (im Wesentlichen) unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibung kam die lineare Abschreibung zur Anwendung.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um lineare Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze (amtliche AfA-Tabellen) vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von Euro 250,01 bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. Nennwerten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird, sofern notwendig, durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet, soweit dieser am Bilanzstichtag niedriger war als der Einstandskurs. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet, soweit dieser höher war als der Einstandskurs.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken in angemessenem Umfang und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auswirkungen auf den Jahresabschluss

Das Jahr 2023 war geprägt durch stark gestiegene Energiepreise und eine weiterhin hohe Inflation. Die hohe Inflation hat sich sowohl auf die Beschaffungspreise als auch auf die Absatzpreise ausgewirkt. Dies zeigt sich insbesondere in der Steigerung des Wareneinsatzes.

Als Folge lag das Jahresergebnis unter dem des Vorjahres.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres detailliert im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 303.461,81 26.048,41
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 303.461,81 26.048,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 82.667,92
2. technische Anlagen und Maschinen 169.178,52 373.652,14
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.374.651,35 134.186,98
Summe Sachanlagen 1.626.497,79 507.839,12
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.000,00
2. Beteiligungen 20.900,00
3. Genossenschaftsanteile 0 5.000,00
Summe Finanzanlagen 48.900,00 5.000,00
Summe Anlagevermögen 1.978.859,60 538.887,53
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Euro
Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 329.510,22 290.265,31 6.451,41
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 329.510,22 290.265,31 6.451,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 82.667,92 21.250,92 5.472,00
2. technische Anlagen und Maschinen 542.830,66 91.133,52 28.441,14
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.508.838,33 1.041.299,85 121.604,98
Summe Sachanlagen 2.134.336,91 1.153.684,29 155.518,12
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.000,00 0
2. Beteiligungen 20.900,00 0
3. Genossenschaftsanteile 5.000,00 0
Summe Finanzanlagen 53.900,00 0
Summe Anlagevermögen 2.517.747,13 1.443.949,60 161.969,53
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro
Zuschreibung Geschäftsjahr
Euro
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 296.716,72 32.793,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 296.716,72 32.793,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.722,92 55.945,00
2. technische Anlagen und Maschinen 119.574,66 423.256,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.162.904,83 345.933,50
Summe Sachanlagen 1.309.202,41 825.134,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 28.000,00
2. Beteiligungen 0 20.900,00
3. Genossenschaftsanteile 0 5.000,00
Summe Finanzanlagen 0 53.900,00
Summe Anlagevermögen 1.605.919,13 911.828,00

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Gesellschaft verfügte im Berichtsjahr über folgende angabepflichtigen Beteiligungen:

Beteiligung Kapital
EUR
Anteil am Kapital Ergebnis 2023
in TEUR
Altmann Service GmbH, Dachau 28.000,00 100 % TEUR 156 Vj: TEUR 161

Vorräte

Die Vorräte wurden im Wesentlichen durch eine permanente Inventuraufnahme mengenmäßig erfasst. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. mit einem niedrigeren beizulegenden Wert. Es wurden dabei ausschließlich artikelbezogene Bestandsabwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.137.394,99 3.089.915,26
- davon mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00)
Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 60.475,00 60.475,00
- davon mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 60.475,00 (Vj. Euro 60.475,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 141.799,27 389.971,59
- davon mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 0,00 (Vj. Euro 0,00)
4.339.669,26 3.540.361,85

Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in Höhe des Festkapitals und der Rücklagen ausgewiesen. Die persönlich haftende Gesellschafterin, die Altmann & Co. Beteiligungs-GmbH, ist am Kapital der Gesellschaft nicht beteiligt.

Der Jahresüberschuss wird in der Bilanz nicht ausgewiesen, da er auf die Gesellschafter entsprechend dem Verhältnis ihrer (Fest-) Kapitalanteile zu verteilen ist. Da eine Gewinnverteilung durch Gesellschafterbeschluss im Gesellschaftsvertrag nicht vorgesehen ist, hat ein Ausweis im Eigenkapital unter der Bezeichnung Jahresüberschuss nicht zu erfolgen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für die Verpflichtung zur Aufbewahrung der in § 257 Absatz 1 HGB genannten Unterlagen in Höhe von Euro 117.500,00 (Vj.: Euro 117.500,00), für Gewährleistungen in Höhe von Euro 144.445,00 (Vj.: Euro 131.482,00), für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von Euro 48.000,00 (Vj.: Euro 48.000,00), für den Berufsgenossenschaftsbeitrag in Höhe von Euro 39.500,00 (Vj.: Euro 0,00) und für sonstige Rückstellungen in Höhe von Euro 15.000,00 (Vj.: Euro 47.000,00) gebildet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von Euro 4.165.133,48 (Vj: Euro 3.295.569,48), aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 695.114,54 (Vj: Euro 166.623,23) und gegenüber Gesellschaftern in Höhe von insgesamt Euro 3.062.926,89 (Vj.: Euro 3.206.677,53). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Darlehen von Nichtgesellschaftern in Höhe von insgesamt Euro 3.740.400,00 (Vj.: Euro 3.895.400,00).

Verbindlichkeitenspiegel 2023 Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Gesamtbetrag
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.615.133,48 400.000,00 150.000,00 4.165.133,48
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 695.114,54 0,00 0,00 695.114,54
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 900.000,00 0,00 0,00 900.000,00
Verbindlichkeiten gegenüber persönlich haftenden Gesellschaftern 23.156,68 0,00 0,00 23.156,68
Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten 3.062.926,89 0,00 0,00 3.062.926,89
Sonstige Verbindlichkeiten 416.734,58 3.740.400,00 0,00 4.157.134,58
- davon übrige Verbindlichk. (39.353,62) (3.740.400,00) (0,00) (3.779.753,62)
- davon soziale Sicherheit (18.440,12) (0,00) (0,00) (18.440,12)
- davon Steuern (358.940,84) (0,00) (0,00) (358.940,84)
8.713.066,17 4.140.400,00 150.000,00 13.003.466,17

Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Haftungsrisiken der Gesellschaft aus gegebenen Bürgschaften.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von Euro 1.002.846,08 (Vj.: Euro 906.948,36) pro Jahr. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverträge.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023
Euro
2022
Euro
Kosten der Warenabgabe 862.543,98 806.990,65
Fahrzeugkosten 757.334,04 700.959,11
Raumkosten 652.872,55 603.548,90
verschiedene betriebliche Kosten 526.493,42 473.229,75
Reparaturen und Instandhaltung 348.336,90 219.492,76
Werbe- und Reisekosten 259.291,19 119.611,14
Versicherungen, Beiträge und Abgaben 121.552,17 81.238,80
Forderungsverluste / Wertberichtigungen 14.141,70 19.035,09
übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 500,00 0,00
3.543.065,95 3.024.106,20

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag betrifft ausschließlich die Gewerbesteuer.

Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgt gemäß Gesellschaftsvertrag ausschließlich durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die Altmann & Co. Beteiligungs-GmbH. Sitz der Gesellschaft ist München. Die Gesellschaft hat ein Stammkapital von Euro 27.050,00. Die Altmann & Co. Beteiligungs-GmbH hat drei Geschäftsführer, Herrn Joachim Scheuerer, Kaufmann, Herrn Erich Bleimund, Kaufmann, und Herrn Christian Dendl, Kaufmann. Herr Joachim Scheuerer und Herr Erich Bleimund sind als Geschäftsführer für die Altmann & Co. Beteiligungs-GmbH einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 133 (im Vj 121).

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der vollständigen Gewinnverwendung aufgestellt. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.442 ab. Gemäß § 11 des Gesellschaftsvertrages wurde der Jahresüberschuss den Kapitalkonten der Gesellschafter gutgeschrieben.

Konzernverhältnisse

Zum 31. Dezember 2023 ist die Altmann GmbH & Co. KG weder als Konzerntochter in einen Konzernabschluss einzubeziehen, noch ist sie selbst verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen.

Nachtragsbericht

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfelds ergeben, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Altmann GmbH & Co. KG haben.

 

München, den 03. Mai 2024

Altmann GmbH & Co. KG

gez. Joachim Scheuerer, GF

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Altmann GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Altmann GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Altmann GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW EPS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehenden Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt meine vorherige Zustimmung voraus.

 

Bad Aibling, 08. Mai 2024

Peter Rapp, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

14 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.