Tätigkeiten von Werbeagenturen
Lantheus Germany GmbH
Heidestraße 37, 10557 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mary Anne Heino seit 16.4.2026 | Geschäftsführer |
Brian Andrew Markison seit 23.10.2025 | Geschäftsführer |
Robert John Marshall Jr. seit 23.10.2025 | Geschäftsführer |
Daniel Maciej Niedzwiecki seit 23.10.2025 | Geschäftsführer |
Ludger Dr. Dinkelborg seit 24.4.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Lantheus Medical Imaging, Inc. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Life Molecular Imaging GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LageberichtI. Unternehmensgrundlagen Die Life Molecular Imaging GmbH ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen mit Hauptsitz in Berlin, das sich auf die Bereitstellung von Forschungs-, Entwicklungs- und anderen Dienstleistungen für Pharmaunternehmen spezialisiert hat. Das Unternehmen ist in einer dynamischen und wettbewerbsintensiven Branche tätig und strebt nach Innovationen und der Bereitstellung hochwertiger Lösungen für seine Kunden. Mit einer starken Präsenz sowohl im Forschungsdienstleistungs- als auch im Pharmaproduktmanagementmarkt möchte LMI zu Fortschritten im Gesundheitswesen beitragen und den Shareholder Value maximieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Laufe des Jahres 2023 stand die deutsche Wirtschaft vor vielfältigen Herausforderungen und moderatem Wachstum. Laut Statistischem Bundesamt wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 Prozent (Vorjahr: 1,9 Prozent). Kalenderbereinigt betrug das Wachstum 0,6 Prozent. Neben den anhaltenden Folgen des Ukraine-Krieges wirkten sich allgemeine Preissteigerungen und anhaltend hohe Energiepreise sowie Material- und Lieferengpässe negativ auf die Konjunktur aus. Der Dienstleistungssektor profitierte von den anhaltenden Erholungsbemühungen nach COVID-19. Auch im Verkehrs- und Gastgewerbe konnte sich das Verkehrs- und Gastgewerbe verbessern, das im kombinierten Wirtschaftssektor "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" ein Wachstum von 3,0 Prozent verzeichnete. Die Bruttowertschöpfung im Handel sank jedoch im Vergleich zum Vorjahr. Gemessen an der Bruttowertschöpfung konnten sich das Baugewerbe und das Verarbeitende Gewerbe im Jahr 2023 aufgrund nachlassender Materialknappheit und stabiler Nachfrage leicht verbessern. Gemäß IWF wuchs die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 2,8 Prozent, nach einem Plus von 3,4 Prozent im Jahr 2022. Das Jahr 2023 war geprägt von anhaltend hohen Energiepreisen, anhaltenden Lieferengpässen und erhöhten Inflationsraten sowohl in den Schwellen- als auch in den Industrieländern. Darüber hinaus wirkte sich der Ukraine-Krieg weiterhin negativ aus. Im ersten Quartal 2024 hat sich die Inflation in Deutschland auf 6,5 Prozent abgeschwächt. Diese Verringerung wurde auf den Basiseffekt zurückgeführt. Im 1. Quartal 2024 ersetzten die Gesundheitskosten die Lebensmittelpreise, da dies die Produkte mit den höchsten Preissteigerungen waren. Sowohl die Industrie- als auch die Bauproduktion wuchsen weiter, angetrieben durch die fortschreitende Lösung der Materialknappheit, einen weiteren Rückgang der Energiepreise und günstige Witterungsbedingungen. Darüber hinaus waren im Januar und Februar deutliche Produktionszuwächse und Auftragseingänge in der Industrie zu beobachten. Aktuelle Konjunktur- und Frühindikatoren deuten auf ein moderat positives BIP-Wachstum im ersten Quartal hin. Für das Gesamtjahr 2024 wird für das BIP in Deutschland jedoch nur ein marginales Wachstum prognostiziert. Für 2024 prognostiziert der IWF ein globales Wachstum von 3,0 Prozent, was mit seinen Prognosen aus dem Vorjahr übereinstimmt. In dieser Prognose ist eine weitere Reduzierung der Inflationsrate von 7,0 Prozent im Jahr 2023 auf 6,3 Prozent im Jahr 2024 enthalten, was im Wesentlichen auf den anhaltenden Rückgang der Rohstoffpreise zurückzuführen ist. Auch der IWF rechnet mit einem weiteren Rückgang des allgemeinen Zinsniveaus, im Einklang mit dem erwarteten Rückgang der Inflationsrate. Als Hauptstadt Deutschlands profitiert Berlin von einer stabilen und robusten Wirtschaft. Deutschland genießt den Ruf einer führenden globalen Wirtschaftsmacht, die sich durch eine gut entwickelte Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte und ein günstiges Geschäftsumfeld auszeichnet. Die Pharmaindustrie in Deutschland verzeichnet ein stetiges Wachstum, das auf Länderfaktoren wie eine alternde Bevölkerung, steigende Gesundheitsausgaben und technologische Fortschritte zurückzuführen ist. Deutschland hat einen starken Fokus auf Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E), wobei erhebliche Investitionen in den Bereichen Gesundheitswesen und Biowissenschaften getätigt werden. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Gesellschaft kann in 2022/2023 auf eine zufriedenstellende Entwicklung zurückblicken. Insgesamt ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1.564 TEUR bzw. 9,3 % gestiegen. Gleichzeitig konnte ein um 573 TEUR höherer Jahresüberschuss erzielt werden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als stabil ein. a. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Die Vermögenslage ist, ähnlich dem Vorjahr, durch kurzfristiges Vermögen, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen gekennzeichnet. Das langfristige Vermögen, hier hauptsächlich technische Anlagen und Maschinen, macht lediglich 9,9 % der Bilanzsumme aus (Vj.: 9,4 %). Die Zunahme der Bilanzsumme (+1.101 TEUR) ist nahezu ausschließlich auf die Entwicklung des Umlaufvermögens zurückzuführen (+975 TEUR). Die Eigenkapitalquote zum Ende des Geschäftsjahres ist mit 22,2 % im Vergleich zum Vorjahr (16,9 %) leicht gestiegen, was ausschließlich auf das Jahresergebnis zurückzuführen ist. Die vergleichsweise leichte Zunahme des Fremdkapitals ist ebenfalls im kurzfristigen Bereich, vornehmlich bei den sonstigen Rückstellungen sowie den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen begründet, die teilweise durch einen Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen kompensiert werden. Die Ertragslage des Geschäftsjahres zeigt einen leichten Umsatzanstieg (+9,25 %). Im Gegensatz dazu haben sich die Materialaufwendungen um 16,88 % vermindert. Dementsprechend ist der Rohgewinn als Differenz zwischen Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen einerseits und den Materialaufwendungen andererseits von 10.125 TEUR im Vorjahr auf 13.336 TEUR im Geschäftsjahr und damit um 31,71 % gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auch der Grund für die positive Entwicklung des Jahresüberschusses, was nunmehr einer Umsatzrentabilität von 5,86 % entspricht. Die Finanzlage ist geprägt von einem im Vergleich zum Vorjahresstichtag deutlichen Anstieg des Bestandes an Bankguthaben bzw. Kassenbestand um 516 TEUR. Dies ist umso positiver zu sehen, als dass gleichzeitig die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 943 TEUR gesunken sind. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und das Sachanlagevermögen im Umfang von 563 TEUR getätigt. Zudem besteht ein negativer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 213 TEUR. Der Cash-outflow aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit wurde kompensiert durch einen positiven Cashflow aus operativer Tätigkeit in Höhe von 1.300 TEUR. b. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung und EBITDA. Die Umsatzentwicklung ist mit einem Zuwachs von 9,25 % gegenüber dem Vorjahr als positiv zu bewerten. Das EBITDA wurde auf 2.064 TEUR (VJ: 1.089 TEUR) verbessert und die Umsatzrentabilität bezogen auf die Gesamtleistung liegt bei 9,34 % (VJ: 4,63 %). c. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als gut ein. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Forschungs- und Entwicklungsbericht LMI legt großen Wert auf Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) als eine wichtige Säule seiner gesamten Geschäftsstrategie. LMI hat ein Team hochqualifizierter und sachkundiger Forscher und Experten in ihren jeweiligen Fachgebieten zusammengestellt. Dieses Team verfügt über vielfältige Fachkenntnisse, die es dem Unternehmen ermöglichen, komplexe Forschungsprojekte durchzuführen. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Das Marktumfeld für LMI bietet mehrere Wachstums- und Expansionsmöglichkeiten. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Forschungsdienstleistungen und pharmazeutischen Produkten stark bleibt und LMI zahlreiche Möglichkeiten bietet, von Markttrends zu profitieren und Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Der Sitz von LMI in Berlin bietet mehrere Vorteile. Berlin ist ein florierendes Zentrum für die Pharma- und Gesundheitsbranche mit einem günstigen Geschäftsumfeld, hervorragender Infrastruktur und Zugang zu einem Pool qualifizierter Talente. Die strategische Lage der Stadt bietet auch die Nähe zu wichtigen europäischen Märkten. Die Stärke und das Fachwissen der LMI-Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Unternehmens. Die engagierten und qualifizierten Mitarbeiter des Unternehmens spielen eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung hochwertiger Forschungsdienstleistungen und der Entwicklung innovativer pharmazeutischer Produkte. Die Förderung einer positiven Arbeitskultur, die Bereitstellung kontinuierlicher Schulungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie die Förderung des Mitarbeiterengagements sind von entscheidender Bedeutung, um Top-Talente anzuziehen und zu halten und so das Wachstum und den Wettbewerbsvorteil des Unternehmens voranzutreiben. Obwohl der Markt Chancen bietet, ist es wichtig, potenzielle Risiken und Herausforderungen zu erkennen. Die Pharmaindustrie ist stark reguliert und jede Änderung der Vorschriften oder Richtlinien kann sich auf die Geschäftstätigkeit von LMI auswirken. Zu den produktbezogenen Risiken zählen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, der Schutz geistigen Eigentums sowie die Produktqualität und -sicherheit. LMI stellt die strikte Einhaltung regulatorischer Anforderungen sicher. Der Schutz geistiger Eigentumsrechte ist von entscheidender Bedeutung, um die unbefugte Nutzung oder Vervielfältigung von Forschungsergebnissen und Innovationen zu verhindern. Die Einhaltung strenger Qualitätskontrollmaßnahmen ist von wesentlicher Bedeutung, um die Sicherheit und Wirksamkeit pharmazeutischer Produkte zu gewährleisten und das Vertrauen der Kunden aufrechtzuerhalten. Aufgrund der aktuellen Marktentwicklung ist die Prognose für das Unternehmen positiv. Die erwartete Zulassung eines Alzheimer-Medikaments stellt einen wichtigen Meilenstein für die gesamte Gruppe der LMI-Unternehmen dar. Diese Genehmigung stellt eine Anerkennung der Forschung und Entwicklung des Unternehmens im Bereich der Diagnose der Alzheimer-Krankheit dar. Es öffnet Türen zu einer erheblichen Marktchance für die breitere Unternehmensgruppe und wird es LMI ermöglichen, die Entwicklung zukünftiger Diagnosemittel zu beschleunigen.
Berlin, den 17. Juli 2024 Dr. Ludger Dinkelborg, Geschäftsführer Michel Jongens, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Grundsätzliches zum Jahresabschluss Die Life Molecular Imaging GmbH mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 136823 B eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Das Geschäftsjahr umfasst abweichend vom Kalenderjahr den Zeitraum vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 30. September des Folgejahres. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB. Die Aufstellungserleichterungen des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Zur Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten bemerken wir Folgendes: Die Bewertung erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Berechnung erfolgte nach der linearen Methode für eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Berichtsjahr bei Zugang voll abgeschrieben. Die jährlichen Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit den ihnen am Stichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die als Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach zu erfassen sind. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag und in Übereinstimmung mit dem Ausweis im Handelsregister ausgewiesen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren passivierungspflichtigen Risiken in angemessener Höhe. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses 1. Anlagevermögen Im Anlagenspiegel ist die Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. 2. Finanzanlagen Unter den Finanzanlagen wird die Beteiligung an der folgenden Gesellschaft ausgewiesen: • Life Molecular Imaging Inc. mit Sitz in Boston (USA):
3. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 821.917,32 (Vj.: EUR 1.145.093,71) aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von EUR 10.284.432,15 (Vj.: EUR 7.249.326,72) aus Darlehensforderungen nebst aufgelaufener Zinsen. Forderungen gegen die Alleingesellschafterin bestehen zum Bilanzstichtag nicht (Vj.: EUR 318.000,00). 4. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden u. a. Kautionen in Höhe von EUR 20.208,99 ausgewiesen. Diese haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 5. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000,00 und ist vollständig eingezahlt. 6. Sonderposten Die Investitionszuschüsse für bestimmte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden in einem Sonderposten ausgewiesen. Der Posten wird parallel zur Abschreibung über die Restnutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst. Die Auflösung beträgt EUR 4.088,00 (Vj.: EUR 4.087,00) und wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. 7. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die folgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit EUR 7.324.564,29 (Vj.: EUR 7.395.006,94) aus Darlehensgewährung und in Höhe von EUR 705.394,19 (Vj.: EUR 425.802,22) aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen zum Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr nicht. Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheit bestehen in Höhe von EUR 3.147,52 (Vj.: EUR 21.204,04). Von den gesamten Verbindlichkeiten haben EUR 1.224.122,13 (Vj.: EUR 1.907.526,30) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 7.324.564,29 (Vj.: EUR 7.395.006,94) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. IV. sonstige Angaben 1. Angaben zum Personal Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 61 (Vj.: 65) Mitarbeiter beschäftigt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen beläuft sich auf jährlich TEUR 265. 3. Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung. Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: • Dr. Ludger Dinkelborg, Berlin/Deutschland • Michel Jongens, Den Haag/Niederlande Auf die Angabe der Organbezüge wurde mit Verweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Konzernzugehörigkeit Alleingesellschafterin der Life Molecular Imaging GmbH ist die Life Molecular Imaging Ltd., Hampshire/Großbritannien. Oberste Konzernmuttergesellschaft ist die Life Healthcare Group Holdings Limited, Illovo/Südafrika. Die Life Healthcare Group Holdings Limited stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der Life Molecular Imaging GmbH, Berlin, einbezogen wird. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt in Südafrika und ist am Sitz der aufstellenden Gesellschaft erhältlich. 5. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Der Abschlussprüfer hat im Geschäftsjahr ein Honorar von TEUR 20 berechnet, welches ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen angefallen ist. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten.
Berlin, den 3. Juli 2024 Dr. Ludger Dinkelborg, Geschäftsführer Michel Jongens, Geschäftsführer Vorstehende Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang sind eine verkürzte Fassung des aufgestellten Jahresabschlusses. Beschluss über die ErgebnisverwendungGemäß Gesellschafterbeschluss vom 24.09.2024 wird der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.081.483,74 auf neue Rechnung vorgetragen. Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Life Molecular Imaging GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Life Molecular Imaging GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Life Molecular Imaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 3. September 2024 SMART
GmbH
Torsten Frank, Wirtschaftsprüfer |
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