Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 120217
Vorher
APOprojekt GmbH
Eingetragen
13.10.2011
Branche
Bauträger für WohngebäudeArchitekturbüros für HochbauIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
der schlüsselfertige Innenausbau von Gewerbeimmobilien, insbesondere von Büro-, Praxis- und Einzelhandelsflächen sowie die Erbringung von Dienstleistungen für Bauherren, Eigentümer und Mieter solcher Gewerbeimmobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Björn Nemitz
seit 17.6.2025
Prokura
Maike Blustein
seit 1.8.2024
Prokura
Tilman Auer
seit 5.12.2023
Prokura
Sebastian Mall
seit 19.1.2023
Prokura
Nina Grauting
seit 19.1.2023
Prokura
Daniel Bankamp
seit 15.12.2021
Prokura
Stefanie Möhring
seit 14.9.2021
Prokura
Stephan Matthias Winn
seit 15.7.2020
Geschäftsführer
Tim Fresenborg
seit 26.2.2015
Prokura
Thomas Wagner
seit 16.1.2012
Prokura
Alexander Knälmann
seit 13.10.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FEBEMA Holding GmbH
Germany
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

apoprojekt GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäftstätigkeit

a. Grundlagen

Als Immobilien- und Bauunternehmen hat sich apoprojekt auf die Transformation von gewerblich genutzten Bestandsimmobilien spezialisiert. Dabei übernimmt das 2007 gegründete Unternehmen die Aufgabe eines Generalübernehmers und koordiniert alle Aspekte eines Bauvorhabens von der Planung bis zur Fertigstellung. apoprojekt entwickelt Konzepte, Baupläne, beschaffen Genehmigungen, wählt Subunternehmer aus und überwacht den gesamten Bauprozess. Eine besondere Bedeutung haben die Anforderungen an die Nachhaltigkeit einer Immobilie gewonnen. So wird sichergestellt, dass Bauprojekte den neuesten ESG-Standards entsprechen und nachhaltige Materialien, Anlagen und Technologien verwendet werden. Zusätzlich sorgt das Unternehmen für die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten am Bau sowie der zukünftigen Nutzer des Gebäudes.

Die Geschäftstätigkeit beginnt typischerweise damit, eine umfassende Analyse der Immobilie durchzuführen, um den aktuellen Zustand zu bewerten und potenzielle Herausforderungen zu identifizieren. Basierend auf dieser Analyse wird ein detailliertes Konzept für die Umgestaltung der Immobilie entwickelt, wobei Aspekte wie Raumnutzung, Energieeffizienz und die Integration einer modernen Ausstattung berücksichtigt werden.

Insgesamt arbeitet apoprojekt daran, die Lebensdauer bestehender Gebäude zu verlängern und ihre Funktionalität und Energieeffizienz zu verbessern. Das Unternehmen ist bestrebt, die Bedürfnisse seiner Kunden zu erfüllen und sicherzustellen, dass die Immobilie sowohl technisch als auch ästhetisch den höchsten Standards entspricht.

Die Geschäftstätigkeit besteht im Wesentlichen aus drei Dienstleistungsprodukten:

ESG-Beratung

Die ESG-Beratung für Bestandsimmobilien konzentriert sich auf die Unterstützung von Immobilienbesitzern und -managern bei der Erstellung von individuellen Dekarbonisierungspfaden ihres vorhandenen Immobilienbestandes. Dies geschieht immer unter Berücksichtigung vorhandener Budgetvoraussetzungen bzw. der Einbeziehung der Wirtschaftlichkeit der geplanten Nutzung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Umsetzbarkeit der Maßnahmen, die im Design & Build-Verfahren aus einer Hand angeboten werden. Die Realisierung des Beratungsergebnisses kann sowohl im Geschäftsfeld Mieterausbau als auch in der Revitalisierung/ im Refurbishment sichergestellt werden.

Mieterausbau

Seit Gründung vor 17 Jahren bietet apoprojekt seinen Kunden Mieterausbau an. Es werden sowohl Immobilieneigentümer und -verwalter beim Mieterausbau für den nächsten Nutzer als auch Nutzer direkt bei der Anpassung ihrer gemieteten Räumlichkeiten an ihre spezifischen Anforderungen und Bedürfnisse unterstützt.

Das Unternehmen arbeitet eng mit Auftraggebern zusammen. So wird sichergestellt, dass die jeweils spezifischen Anforderungen erfüllt werden. apoprojekt setzt seine langjährige Erfahrung und Fachwissen ein, um Kunden einwandfreie und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu liefern.

Revitalisierungen/ Refurbishments

Das Bauunternehmen mit dem Fokus auf Bestandsimmobilien bietet seinen Kunden Revitalisierungs- und Refurbishment-Dienstleistungen an. Das Ziel ist es, vorhandene Gebäude zu modernisieren, um sie an die heutigen Bedürfnisse anzupassen und sie einem neuen Nutzungszyklus zuzuführen.

Die Geschäftstätigkeit umfasst die Planung und Durchführung von Bau- und Renovierungsarbeiten an bestehenden Gebäuden. Dazu gehört auch die Überprüfung der Gebäudehülle, der technischen Gebäudeausstattung und der Energieeffizienz, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Leistungen des Unternehmens haben einen Schwerpunkt in der technischen Gebäudeausstattung und umfassen unter anderem die Installation von Heizungs-, Kälte- und Klimaanlagen, Elektro- und Beleuchtungssystemen, Sanitär- und Aufzugsanlagen.

Die Mitarbeitenden von apoprojekt verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Durchführung von Revitalisierungs- und Refurbishment-Projekten und setzen moderne Technologien und nachhaltige Materialien ein. Es wird darauf geachtet, modernen Komfort und Funktionalität zu gewährleisten.

apoprojekt setzt sich dafür ein, dass Revitalisierungen und Refurbishments von Bestandsimmobilien nachhaltig und verantwortungsvoll durchgeführt werden und den neuesten ESG-Standards entsprechen. Das Ziel des Unternehmens ist es, Immobilien zu schaffen, die nicht nur funktional und ästhetisch ansprechend sind, sondern auch umweltfreundlich und sozial verantwortlich.

b. Vision, Mission und Strategie

In einem umfangreichen Prozess wurde die Strategie des Unternehmens festgeschrieben: Die Vision von apoprojekt ist es, aus unternehmerischer Überzeugung heraus Verantwortung für den Erfolg von Kundenprojekten zu übernehmen. Dies umfasst alle Transformationsaufgaben für gewerblich genutzte Immobilien im Bestand. Als Voraussetzung dafür wird eine Planung und Ausführung aus einer Hand gesehen, um Schnittstellen zu reduzieren und einen Effizienzgewinn für Kunden zu realisieren. Dieser integrierte Ansatz benötigt eine besondere Kompetenz und die Fähigkeit, ein Projekt im Design & Build-Verfahren umzusetzen. In der konkreten Zusammenarbeit sowohl mit dem Auftraggeber als auch den Nachunternehmern setzt sich apoprojekt für eine transparente Kommunikation und eine direktere Zusammenarbeit ein.

Die Unternehmensstrategie umfasst vier klar definierte Säulen der künftigen Unternehmensentwicklung:

1. Methodik - Für eine integrale Planung wird auf Lean Construction Management gesetzt. Dadurch wird ein methodenbasierter Kompetenz- und Informationsaustausch mit dem Ziel kontinuierlicher Verbesserung, optimierter Kommunikation und eines stetigen Projektflusses sichergestellt.

2. Technologie - apoprojekt verwendet modernste Software und digitalisiert seine Prozesse. Dafür wird unter anderem BIM zur Vernetzung von Planung, Ausbau und späterem Betrieb sowie zur Steigerung der Qualität und Effizienz aller Projektbeteiligter verwendet.

3. Kompetenzen - Die Fachkompetenzen werden kontinuierlich ausgebaut. Das beinhaltet auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Netzwerkpartnerschaften. Ein Schwerpunkt liegt insbesondere in der Sicherstellung der ESG-Konformität durch Expertenwissen im nachhaltigen Bauen.

4. Werte - Eine wertegeleitete Unternehmensführung wird als wesentlicher Erfolgsfaktor betrachtet. Sowohl mit Auftraggebern als auch Nachunternehmern werden echte Partnerschaften gelebt. Geleitet werden die Mitarbeitenden von dem Selbstverständnis, Versprechen einzuhalten. Sie wollen Gemeinschaft und das Miteinander in der Branche fördern.

c. Geschäftsmodell

Als Design & Build-Partner bietet apoprojekt seinen Kunden - meist institutionellen Immobilieneigentümern - eine auf deren Bedürfnisse abgestimmte Dienstleistung rund um das Bauen im Bestand. Die Integration von Planungs- und Ausführungsleistungen schafft Kostensicherheit zum frühestmöglichen Zeitpunkt und reduziert die Aus- und Umbauzeiten sowie Kosten zum Teil erheblich. Zur Unterstützung der Kunden, bereits in der Vermietungsphase, wurden verschiedene Lösungen entwickelt. Diese reichen vom klassischen Mieterausbau bis hin zum komplexen Großprojekt. Sie umfassen ebenso Neupositionierungen von Objekten mit strukturellen Leerständen wie auch individuelle Konzepte für Büro-Nutzer. Hinzu kommt ein 2022 zusätzlich neu etabliertes Beratungsangebot für die Erstellung von individuellen Dekarbonisierungspfaden von bestehenden Immobilien, die dem Pariser Klimaschutzabkommen und dem 1,5 Grad-Ziel entsprechen. Die ESG-Beratung ist der Planungs- und Umsetzungsphase vorgeschaltet und Grundlage zur Sicherstellung der nachhaltigen Nutzung einer Immobilie. Die bundesweite Aufstellung mit einer Niederlassungsstruktur in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Stuttgart entspricht den Anforderungen der Kunden, die ihre bundesweit gestreuten Immobilienportfolios nach einheitlichen Standards bewirtschaften wollen.

B. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr 2023 geprägt von weiterhin hohen Preisen sowie ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch hohe Zinsen. Das Bruttoinlandsprodukt ist 2023 daher um 0,1% zurückgegangen (2022: Anstieg um 1,9%). Die für den Geschäftsverlauf wesentlichere Entwicklung ist jedoch der Büroflächenumsatz, dieser zeigt die nach Vermietung herzurichtenden Flächen. Mit einem Flächenumsatz von 2,6 Mio. m 2 (Vorjahr: 3,4 Mio. m 2 ) an den acht wichtigsten deutschen Bürostandorten ist dieser gegenüber dem Vorjahreswert um etwa 24% zurückgegangen.

b. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 hatten die gestiegenen Zinsen negative Auswirkung auf einen Teil der Auftraggeber von apoprojekt, zuvorderst die Projektentwickler. Dies hat zu verzögerten bzw. geringeren Beauftragungen insbesondere im Bereich der großvolumigen Revitalisierungs- und Refurbishmentprojekte geführt. Zudem hat sich ein wesentliches Projektrisiko materialisiert, welches eine deutlich negative Auswirkung auf das Unternehmensergebnis hat. Der prognostizierte starke Anstieg der Umsatzerlöse konnte somit nicht realisiert werden. Die Umsatzerlöse stiegen um T€ 10.243 auf T€ 306.461. Die Bauleistung dagegen konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Die wirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin als günstig beurteilt.

c. Ertragslage

Die bezogenen Leistungen und der Personalaufwand stellen die wesentlichen Aufwandsarten im Generalübernehmergeschäft dar. Die bezogenen Leistungen sowie der Personalaufwand sind mit der gestiegenen Gesamtleistung ebenfalls angestiegen.

Für das kommende Jahr wird anhand einer steigenden Gesamtleistung ein entsprechender Anstieg der bezogenen Leistungen und des Personalaufwands erwartet.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich mit T€ 11.684 (Vorjahr: T€ 13.630) leicht verschlechtert. Dies entspricht einer Vorsteuerumsatzrendite von 3,8% (Vorjahr: 4,6%). Die gesunkene Vorsteuerrendite ist insbesondere auf die Materialisierung eines großen Projektrisikos zurückzuführen.

d. Finanzlage

Die Finanzlage war in 2023 durchgehend positiv, die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Zum 31.12.2023 liegt der Bestand an flüssigen Mitteln mit T€ 29.284 über dem Vorjahreswert von T€ 23.439. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen planmäßig nachgekommen.

Es bestehen als außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente Bürgschaften über Kredit- und Versicherungsunternehmen. Die Gesellschaft hat zum Ziel, die Höhe der Sicherheitseinbehalte durch Kunden so gering wie möglich zu halten und bedient sich hierzu Bürgschaften zur Sicherstellung des Gewährleistungsanspruchs des Kunden mit einer Laufzeit über die Gewährleistungsfrist.

Zum Bilanzstichtag bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von € 10 Mio.

e. Vermögenslage

Das Ergebnis 2022 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital, das sich aus dem Stammkapital, dem Gewinnvortrag und dem Jahresüberschuss zusammensetzt, wurde leicht erhöht und beträgt T€ 42.805 (Vorjahr: T€ 38.936) was einer Eigenkapitalquote von 33,1 % (Vorjahr: 34,7 %) entspricht.

Die Erhöhung der Bilanzsumme um T€ 17.159 auf T€ 129.508 liegt auf der Aktivseite insbesondere in der Erhöhung der unfertigen Bauten um T€ 23.276 sowie dem Anstieg der flüssigen Mittel um T€ 5.845 dem eine Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 10.725 entgegensteht. Auf der Passivseite haben sich insbesondere die sonstigen Rückstellungen um T€ 7.160, das Eigenkapital um T€ 3.869 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 3.826 erhöht.

f. Mitarbeiterzufriedenheit

Wir sehen unsere Mitarbeitenden als zentralen Erfolgsfaktor. Daher kommt der wertebasierten Unternehmenskultur eine besondere Bedeutung zu. Mit vielfältigen Aktivitäten werden gegenseitiges Vertrauen, hohe Leistungsbereitschaft und die Offenheit für eine gelebte Zusammenarbeit gefördert. Mit flexibler Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung, wettbewerbsfähigen Benefits, Teamaktivitäten und vielfältigen Weiterbildungsangeboten sichern wir eine hohe Attraktivität als moderner Arbeitgeber. Zur Messung der Mitarbeiterzufriedenheit gibt es regelmäßige Befragungen. So nimmt apoprojekt turnusgemäß alle zwei Jahre an der TOP JOB-Befragung teil. Zuletzt wurde apoprojekt 2023 mit dem TOP JOB-Siegel ausgezeichnet. Zusätzlich werden Pulse-Checks, kurze Mitarbeiterbefragungen, durchgeführt, um die Wirkung aktueller Entscheidungen zu ermitteln und entsprechende Aktionen zur Steigerung der Mitarbeiterbindung abzuleiten.

C. Risikobericht

Dem Risikomanagement kommt grundsätzlich eine wesentliche Bedeutung zu. In der aktuellen Lage bestehen neben den allgemeinen Marktrisiken die im Folgenden beschriebenen Risikocluster. Die Reihenfolge berücksichtigt nicht die Wertigkeit der Eintrittswahrscheinlichkeit oder des potenziellen Schadens.

a. Projektrisiken

Die Projektrisiken bestehen im Wesentlichen aus der Einhaltung der geschuldeten Qualität zum vereinbarten Termin bei Einhaltung der Kosten. Bei Materialisierung dieses Risikos ergäbe sich eine negative Auswirkung auf das Unternehmensergebnis. Durch einen ausgewogenen Mix aus kleinen, mittleren und größeren Bauvorhaben wird das Risiko hoher negativer Deckungsbeiträge bei einzelnen Aufträgen minimiert. Zudem soll die inzwischen etablierte Methodik des Lean Construction Managements die Stabilität der Projektabwicklung insbesondere in Großprojekten sicherstellen.

b. Finanzrisiken

Das wesentliche Finanzrisiko stellt grundsätzlich das Liquiditätsrisiko dar. Bei Materialisierung dieses Risikos ergäbe sich - per Definition - eine negative Auswirkung auf die Fortführungsprognose des Unternehmens. Die zügige und vollständige Abrechnung der Projekte wird laufend kontrolliert und nachgehalten. Die administrativen Prozesse von der Kalkulation über die Beauftragung und Vergabe, das Management von Zusatzaufträgen bis hin zur debitorischen und kreditorischen Abrechnung sind ausführlich dokumentiert. Ein tagesaktuelles Projektcontrolling ist für die Vorausschau unabdingbar und wird von jedem Projektleiter gepflegt.

Das Liquiditätsmanagement wird mit Hilfe eines auf der integrierten und auf Bauprozesse abgestellten Datengut-Software basierenden Methodik durchgeführt. Dadurch waren die Risiken jederzeit kontrollierbar.

c. Zins- und Wertentwicklung

Das im Jahr 2023 weiter gestiegene Zinsniveau hat zu einem weiteren Anstieg der Kreditzinsen geführt. Dies stellt für einen Teil der Kunden, insbesondere für Projektentwickler, ein hohes Risiko dar, da einerseits die potentiellen Verkaufspreise sinken und andererseits Refinanzierungen zu dann höheren Zinsen anstehen. Ihr Geschäftsmodell rechnet sich häufig schlichtweg nicht mehr. Für apoprojekt bedeutet dies einerseits ein geringeres Vertriebspotential sowie andererseits ein erhöhtes Risiko bei bereits laufenden Projekten mit diesen Kunden. Dieses Risiko wird mit einem engen Projektcontrolling adressiert, welches insbesondere darauf abzielt, möglichst nicht in Vorleistung zu gehen und im Zweifel rechtzeitig Sicherheiten zu verlangen bzw. die Leistung einzustellen.

d. Gesamtrisiko

Gegen geschäftsübliche Risiken mit potenziell negativen Auswirkungen auf die Entwicklung der apoprojekt GmbH hat das Unternehmen in ausreichendem Umfang Vorsorge getroffen. Wesentliche wirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale für die Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar.

D. Chancenbericht

Chancen für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung ergeben sich insbesondere aus den folgenden Aspekten:

a. Bauen im Bestand

Bei der Erreichung der Pariser Klimaschutzziele kommt dem Gebäudesektor, der für rund ein Drittel aller Emissionen verantwortlich ist, eine entscheidende Verantwortung zu. Mit dem klaren Fokus auf das Bauen im Bestand bietet apoprojekt in einem immobilienwirtschaftlichen Umfeld, in dem es Projektentwicklungen im Neubau zunehmend schwerer haben, die passende Dienstleistung zum richtigen Zeitpunkt. Mit der langjährigen Erfahrung sowohl im Mieterausbau als auch im Bereich der Revitalisierung und dem Refurbishment ist das Unternehmen Experte in der nachhaltigen Transformation von gewerblich genutzten Gebäuden. Diese ausschließliche Spezialisierung auf den Bestand sorgt neben einer hohen Nachfrage auf der Auftraggeberseite auch für eine hohe Attraktivität als Arbeitgeber. Viele Fachkräfte, Talente und Führungskräfte sehen zunehmend einen größeren Sinn in der umweltschonenden Ertüchtigung von bestehenden Immobilien als im nicht-nachhaltigen Abriss und emissionsintensiven Neubau.

b. ESG

Mit dem European Green Deal müssen kapitalmarktorientierte Immobilienbestandshalter bei jedem Aus- oder Umbau das ESG-Scoring der Immobilie berücksichtigen, da dieses einen massiven Einfluss auf die Wertentwicklung der Immobilie haben kann. Der gestiegenen Bedeutung der ESG-konformen Transformation des Bestands hat apoprojekt 2023, durch den Ausbau der bundesweiten Kompetenz in der ESG-Beratung, Rechnung getragen. Das Beratungsangebot wird stetig weiterentwickelt und ist bereits stark nachgefragt. Hiervon profitiert neben der Kundenseite auch das Unternehmen selbst in der Umsetzung von Bauleistungen. Dieser Bereich wird mit großem Wachstumspotential bewertet.

c. Mitarbeiterstamm

Unsere hochmotivierten Mitarbeiter sind der Garant unseres Erfolges. Sie sorgen für den qualitativ hochwertigen und termingerechten Ausbau für unsere Kunden und stellen somit auch die Basis unseres zukünftigen Erfolges dar.

d. Vision und Strategie

Die Unternehmensvision, -mission und -strategie umfasst vier klare Säulen der künftigen Unternehmensentwicklung, namentlich sind dies "Methodik" (Lean Management), "Technologie" (BIM), "Kompetenzen" (ESG-Konformität und nachhaltiges Bauen) sowie "Werte" (Partnerschaft und Verantwortung). Diese zukunftsorientierte Ausrichtung wird vielfältige Chancen eröffnen.

e. Niederlassungsstruktur

Die bundesweite Aufstellung mit einer Niederlassungsstruktur in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Stuttgart entspricht den Anforderungen der Kunden von apoprojekt - meist institutionellen Immobilieneigentümern - und bietet damit die Chance, weiterhin wachsendes Geschäft mit diesen Kunden zu generieren.

E. Prognosebericht

Das Beauftragungsvolumen zum Jahresende lag mit ca. € 356 Mio. leicht über dem Vorjahreswert von ca. € 328 Mio. Die Anzahl der bearbeiteten Projektanfragen liegt mit ca. +14% deutlich über Vorjahresniveau (2023: 1340; 2022: 1171).

Die Herausforderungen für 2024 bestehen in der Stabilisierung der Ertragsentwicklung und in der Sicherstellung der Qualität der Leistungserbringung.

Für 2024 geht apoprojekt von leicht steigenden Umsatzerlösen bei einem Ergebnis vor Steuern leicht über Vorjahreshöhe aus.

Bilanz zum 31.12.2023

apoprojekt GmbH, Hamburg

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 162.678,00 37.801,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in gemietete Räume 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.786.353,01 1.289.851,01
1.786.354,01 1.289.852,01
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 2.978.018,21
Summe Anlagevermögen 1.949.032,01 4.305.671,22
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Bauten 155.659.667,75 100.738.561,88
2. erhaltene Anzahlungen -111.617.145,48 -79.972.178,83
44.042.522,27 20.766.383,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48.502.917,51 59.228.022,33
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 0,00)
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.063.762,00 4.153.400,66
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 387.069,76 (EUR 385.075,17)
53.566.679,51 63.381.422,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 29.284.167,85 23.438.681,55
Summe Umlaufvermögen 126.893.369,63 107.586.487,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 665.664,42 457.151,19
129.508.066,06 112.349.310,00

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 32.936.200,20 27.717.341,57
III. Jahresüberschuss 7.868.909,65 9.218.858,63
Summe Eigenkapital 42.805.109,85 38.936.200,20
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 50.710.940,36 43.551.273,36
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 91.264,74 25.886,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 91.264,74 (EUR 25.886,45)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.399.365,34 17.573.695,62
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 21.399.365,34 (EUR 17.573.695,62)
3. sonstige Verbindlichkeiten 14.364.305,67 12.254.422,12
- davon aus Steuern EUR 14.058.771,10 (EUR 12.025.500,74)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 161.928,04 (EUR 148.134,75)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 14.364.305,67 (EUR 12.254.422,12)
35.854.935,75 29.854.004,19
D. Rechnungsabgrenzungsposten 137.080,10 7.832,25
129.508.066,06 112.349.310,00

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

apoprojekt GmbH, Hamburg

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 306.461.446,71 296.218.911,55
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 61.440.740,28 -6.186.145,10
3. sonstige betriebliche Erträge 9.440.666,18 11.737.002,67
377.342.853,17 301.769.769,12
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 284.280.583,16 225.876.492,05
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 36.426.094,40 30.699.709,44
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.468.360,86 5.376.837,76
- davon für Altersversorgung EUR 45.031,36 (EUR 38.496,25)
42.894.455,26 36.076.547,20
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 753.057,79 543.174,45
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens 6.519.634,41 421.761,82
7.272.692,20 964.936,27
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 30.917.036,45 24.806.577,94
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 267.332,03 6.530,74
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 561.714,65 422.237,21
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (EUR 0,00)
294.382,62 415.706,47
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.781.589,83 4.374.835,56
11. Ergebnis nach Steuern 7.902.113,65 9.254.673,63
12. sonstige Steuern 33.204,00 35.815,00
13. Jahresüberschuss 7.868.909,65 9.218.858,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die apoprojekt GmbH mit Sitz in Hamburg ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 120217 im Handelsregister eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Dabei wurden die allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) sowie die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 289 a HGB) beachtet.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Zur Gliederung der Sachanlagen, Vorräte und des Materialaufwandes wurde von der Regelung des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht. Die Postenbezeichnungen wurden wie folgt angepasst:

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken = Einbauten in gemieteten Räumen
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen = unfertige Bauten ./. erhaltene Anzahlungen
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen = Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Bauten

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren) angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 25 Jahren) angesetzt. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern mit einem Wert bis zu 800,00 € werden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten, allgemeine Verwaltungskosten, Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes sowie freiwillige soziale Leistungen und Leistungen für die betriebliche Altersversorgung) unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Aufgrund der erkennbaren Einzelrisiken werden Abschreibungen vorgenommen. Gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurden erhaltene Anzahlungen auf zum Stichtag bilanzierte unfertige Bauten von diesen offen abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nominalwerten abzüglich erkennbarer Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalwerten ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Kassenbestände wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

C. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 387.069,76 € enthalten.

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt 42.805.109,86 €. Hierin ist ein voll eingezahltes Stammkapital in Höhe von 2.000.000,00 € enthalten.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für nachlaufende Rechnungen (T€ 45.585), Ansprüche aus Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 1.719) sowie Rückstellungen für Personalkosten (T€ 1.377).

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in einer Höhe von T€ 13.258.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

1. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 6.600 aus Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen, Auflösungen von Rückstellungen sowie Ausbuchung von Verbindlichkeiten enthalten.

2. Materialaufwand

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 8.721.178,68 € (Vorjahr: 8.558.432,97 €) enthalten.

3. Abschreibungen

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von 6.519.634,41 € betreffen außerplanmäßige Abschreibungen, von einer außergewöhnlichen Größenordnung, auf Vorräte aufgrund der erkennbaren Einzelrisiken.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Das in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene Honorar des Abschlussprüfers beträgt 22.000,00 € und betrifft in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 7.241 aus Ausbuchung von Forderungen insbesondere aufgrund von Schlussrechnungsvereinbarungen enthalten.

5. Zinserträge und Zinsaufwendungen

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung der Rückstellungen in Höhe von 2.196,13 € enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellungen in Höhe von 568,26 € enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

 

Herr Alexander Knälmann, Kaufmann, Wentorf

 

Herr Hendrik von Paepcke, Kaufmann, Lehmkuhlen

 

Herr Stephan Winn, Architekt, Kleinmachnow

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils allein, Herr Alexander Knälmann und Herr Hendrik von Paepcke sind zusätzlich von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angaben zu den Bezügen der Organmitglieder nach § 285 Satz 1 Nr. 9 a HGB wurden unter Anwendung der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

2. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des abgelaufenen Geschäftsjahres 558 Arbeitnehmer (Vorjahr: 474), davon 9 (Vorjahr: 9) leitende Angestellte.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag/-beschluss

Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 7.868.909,66 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind, sind uns nicht bekannt.

 

Hamburg, 28. März 2024

Die Geschäftsführung

Anlagengitter zum 31. Dezember 2023

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.730.280,31 167.375,00 0,00 0,00 1.897.655,31
II. Sachanlagen:
1. Einbauten in gemieteten Räumen 31.510,16 0,00 0,00 0,00 31.510,16
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.615.130,05 1.259.434,78 167.996,53 0,00 4.706.568,30
3.646.640,21 1.259.434,78 167.996,53 0,00 4.738.078,46
III. Finanzanlagen:
1. sonstige Ausleihungen 3.000.000,00 0,00 3.000.000,00 0,00 0,00
8.376.920,52 1.426.809,78 3.167.996,53 0,00 6.635.733,77
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 1. Jan. 2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Zuschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Stand 31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.692.479,31 42.498,00 0,00 0,00 1.734.977,31
II. Sachanlagen:
1. Einbauten in gemieteten Räumen 31.509,16 0,00 0,00 0,00 31.509,16
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.325.279,04 709.065,78 0,00 114.129,53 2.920.215,29
2.356.788,20 709.065,78 0,00 114.129,53 2.951.724,45
III. Finanzanlagen:
1. sonstige Ausleihungen 21.981,79 0,00 15.960,18 6.021,61 0,00
4.071.249,30 751.563,78 15.960,18 120.151,14 4.686.701,76
Restbuchwerte
Stand 31. Dez. 2023 Stand 31. Dez. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 162.678,00 37.801,00
II. Sachanlagen:
1. Einbauten in gemieteten Räumen 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.786.353,01 1.289.851,01
1.786.354,01 1.289.852,01
III. Finanzanlagen:
1. sonstige Ausleihungen 0,00 2.978.018,21
1.949.032,01 4.305.671,22

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die apoprojekt GmbH, Hamburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der apoprojekt GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der apoprojekt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 12. Juli 2024

NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Holger Martens, Wirtschaftsprüfer

Sven Ole Raap, Wirtschaftsprüfer

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