BürgerEnergieHof eG
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jean Petrahn seit 17.5.2016 | Geschäftsführer |
Jürgen Bolz seit 7.4.2005 | Prokura |
Jörg Richartz seit 7.4.2005 | Prokura |
Stefan Nürmberger seit 19.8.2003 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HofVerkehr GmbHHofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31.12.2015
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.2015 - 31.12.2015
Anhang des Geschäftsjahres 2015
Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der HofVerkehr GmbH für das Geschäftsjahr 2015 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß § 12 des Gesellschaftsvertrages ist der Jahresabschluss und der Lagebericht nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufzustellen. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das gesetzliche Gliederungsschema wurde um das Betriebsergebnis erweitert. Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, im Zugangsjahr zeitanteilige, lineare Abschreibungen ausgewiesen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgten zeitanteilig. Gewährte Investitionszuschüsse der Regierung von Oberfranken für Vorhaben des ÖPNV wurden entsprechend dem handelsrechtlichen Wahlrecht, wie in den Vorjahren, direkt von den Anschaffungskosten abgesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 150 nicht überstiegen. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens nach dem 1. Januar 2010 mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 410, die selbstständig nutzbar sind, wurde gemäß § 6 Abs. 2 EStG von dem Wahlrecht zur Sofortabschreibung im Jahr der Anschaffung Gebrauch gemacht. Für geringwertige Vermögensgegenstände zwischen EUR 410 und EUR 1.000 wurde in den Vorjahren ein jährlicher Sammelposten gebildet. Dieser wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungswerten, die Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit ihrem Nennwert und die sonstigen Ausleihungen mit dem Barwert bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalbeträgen bilanziert. Erkennbare Risiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren wirtschaftlichen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurde nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellung erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,02 % p. a. (i. Vj. 2,93 %), zukünftige Lohn- und Gehaltssteigerung von 3,0 % p. a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde für zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Die Rückstellung für Zuwendungen anlässlich eines Dienstjubiläums wurde auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Sie wurde pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 3,89 % (i. Vj. 4,54 %). Bei der Ermittlung der Rückstellung wurde eine Fluktuation von 1,0 % p. a. unterstellt. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d. h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Angaben zu Positionen der BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Bilanzpositionen und die Abschreibungen sind dem Anlagespiegel zu entnehmen, der Teil des Anhanges ist. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um den Anteil an der HofBus GmbH. Im Jahr 2015 wurden von der VB Bachstein GmbH weitere Anteile der Gesellschaft im Wert von TEUR 45 erworben. Die HofBus GmbH schloss das Geschäftsjahr 2014 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 24 (i. Vj. TEUR 26) ab. Der vorläufige ungeprüfte Jahresabschluss 2015 weist einen Überschuss von TEUR 47 aus. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen ein Darlehen i. H. v. TEUR 400 gegenüber der HofBus GmbH. Das Darlehen ist mit einer Laufzeit von zehn Jahren vereinbart und mit dem vollen Darlehensbetrag am Ende der Laufzeit fällig. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 121, i. Vj. TEUR 101) enthalten die Forderungen an die Regierung von Oberfranken für die Erstattung der Fahrgeldausfälle nach dem Schwerbehindertenrecht und den Ausgleich für gemeinwirtschaftliche Leistungen im Straßenpersonenverkehr mit TEUR 121 (i. Vj. TEUR 99). Forderungen gegen verbundene UnternehmenIn dieser Position sind Forderungen an den Gesellschafter Stadtwerke Hof GmbH aus der Jahresverlustübernahme 2015 mit TEUR 1.573 (i. Vj. TEUR 1.647) enthalten. Unterjährig wurde bereits eine Abschlagszahlung in Höhe von TEUR 500 geleistet. Der Vorsteuervergütungsanspruch wird von der Stadtwerke Hof GmbH, als Umsatzsteuerorganträger, in Höhe von TEUR 84 (i. Vj. TEUR 0) gefordert. Des Weiteren sind hier Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die HofBus GmbH mit TEUR 284 (i. Vj. TEUR 247), und gegen die HEW HofEnergie+Wasser GmbH mit TEUR 10 (i. Vj. TEUR 10) ausgewiesen. Sonstige RückstellungenIn dieser Position in Höhe von TEUR 217 (i. Vj. TEUR 306) werden Rückstellungen für Personalausgaben (TEUR 119, i. Vj. TEUR 190), Jahresabschlusskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Archivierungskosten ausgewiesen. Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen entstanden in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 6). Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen entstand in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 0). VerbindlichkeitenAlle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr (TEUR 338; i. Vj. TEUR 449). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Stadtwerke Hof GmbH bestehen in 2015 in Höhe von TEUR 0,1 (i. Vj. TEUR 28). Sonstige VerbindlichkeitenDiese Position enthält Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 8). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit wurden unterjährig ausgeglichen. Angaben zu Positionen der Gewinn- und VerlustrechnungGliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus:
Die periodenfremden Erträge bestehen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. MaterialaufwandDer Materialaufwand in Höhe von TEUR 4.502 (i. Vj. TEUR 4.550) entfällt mit TEUR 4.173 (i. Vj. TEUR 4.296) auf bezogene Leistungen der HofBus GmbH. PersonalaufwandDer Personalaufwand von TEUR 921 (i. Vj. TEUR 941) sank gegenüber dem Vorjahr um TEUR 20. Abrechnungsgrundlage ist der Tarifvertrag Nahverkehr in Bayern (TV-N). Aufwendungen für Altersversorgung sind in Höhe von TEUR 61 (i. Vj. TEUR 69) enthalten. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen aus:
Erträge aus Ausleihungen des AnlagevermögensDie Erträge (TEUR 15, i. Vj. TEUR 15) entfallen in Höhe von TEUR 15 (i. Vj. TEUR 15) auf mit verbundenen Unternehmen abgerechnete Darlehenszinsen. Angaben zum JahresergebnisMit der Stadtwerke Hof GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Finanzielle VerpflichtungenFür die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht eine betriebliche Altersversorgung. Von der Belegschaft waren bei der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden nach Maßgabe der Satzung im Geschäftsjahr 2015 18 Personen versichert. Der Umlagesatz betrug 2015 3,75 % zuzüglich eines Zusatzbeitrages von 4,0 %. Der Umlagesatz und der Zusatzbeitrag bleiben in 2016 konstant. Die Summe der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter belief sich auf TEUR 732. Es sind keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Ergänzende AngabenDie Anteile der Gesellschaft werden zum Bilanzstichtag mit 100,0 % von der Stadtwerke Hof GmbH gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke Hof GmbH, Hof, einbezogen. Die Offenlegung des Jahresabschlusses 2015 erfolgt fristgerecht beim elektronischen Bundesanzeiger. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Hof GmbH übernimmt als Beschlussgremium Aufgaben der HofVerkehr GmbH. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister Hof Abteilung B unter Nr. 2928. Für Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB bezüglich des Abschlussprüferhonorars wird auf den Anhang des Konzernabschlusses der Stadtwerke Hof GmbH verwiesen. GeschäftsführungDipl.-Ing. Claus Müller, Geschäftsführer Stadtwerke Hof GmbH HEW HofEnergie+Wasser GmbH HofBad GmbH HofVerkehr GmbH Stadterneuerung Hof GmbH Hofer Energiedienstleistungen GmbH
Der Geschäftsführer hat keine Vergütung von der Gesellschaft bezogen. BelegschaftDurchschnittliche Zusammensetzung der Belegschaft:
Die Belegschaft wurde durch einen Personalgestellungsvertrag an die Tochtergesellschaft HofBus GmbH ausgeliehen.
Hof, 18. März 2016 HofVerkehr GmbH Dipl.-Ing. Claus Müller Geschäftsführung Anlagenspiegel zum 31.12.2015
Lagebericht des Geschäftsjahres 2015
1. Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Hofer Amtsgerichts unter HRB 2928 eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Unterkotzauer Weg 25 in 95028 Hof. Gegenstand der Gesellschaft ist die Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs in Hof. Die Gesellschaft betreibt hierzu in Hof zwölf Linien auf der Grundlage eines Konzessionsvertrages und eines Betrauungsbeschlusses des Hofer Stadtrates. Die HofVerkehr GmbH erbringt die Fahrleistungen nicht selbst, sondern hat hierzu die HofBus GmbH beauftragt. Die Anteile an der HofBus GmbH hat die HofVerkehr GmbH bislang zu 74,9 % gehalten. Im Hinblick auf die Anschlussbetrauung der HofVerkehr GmbH durch die Stadt Hof im Rahmen einer sogenannten Direktvergabe ab Ende 2016 hat die HofVerkehr GmbH die bislang von der Verkehrsbetriebe Bachstein, Celle, gehaltenen Anteile von 25,1 % an der HofBus GmbH übernommen, so dass nunmehr unmittelbare Durchgriffsmöglichkeiten auf die HofBus GmbH als Fuhrdienstleister der HofVerkehr GmbH bestehen. Ziel der Gesellschaft ist es, unter Einhaltung des Wirtschaftsplans, insbesondere der geplanten Verlustobergrenze, und unter Anwendung wirtschaftlicher Betriebsführungsmethoden ein attraktives Angebot an Verkehrsdienstleistungen zu erbringen. Die Überwachung der Erfüllung des Zwecks der Gesellschaft erfolgt u.a. mittels der Auswertung der monatlichen Beförderungsstatistik. Außerdem wird mindestens quartalsweise eine Analyse der Einnahmen und Ausgaben vorgenommen. 2. Geschäftsverlauf und Ertragslage Der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme durch die Stadtwerke Hof GmbH beträgt für das Geschäftsjahr 2015 T€ 2.073 und liegt unter den Planungen und Erwartungen für dieses Geschäftsjahr. Der Fehlbetrag liegt geringfügig unter dem Fehlbetrag des Vorjahres (T€ 2.147). Ursächlich für den geringfügigen Rückgang des Verlustes ist vor allem das Sinken der Kosten für die Fuhrleistungen; dies ist u.a. auf den Rückgang der Dieselpreise zurückzuführen. Die Ticketpreise blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Tickets stiegen um etwa 1,7 % von T€ 2.172 auf T€ 2.210. Die Kosten für die Auftragsfahrten durch die HofBus GmbH sanken um T€ 101 bzw. 2,4 %. Die Kosten für Auftragsfahrten durch andere sanken um T€ 11. Der Umfang der von der HofBus GmbH gefahrenen Kilometer stieg geringfügig um 0,5 %. Im Jahr 2015 haben die Landkreise Hof und Wunsiedel, die HofVerkehr GmbH sowie die Städte Rehau und Schönwald mit der Deutsche Bahn Netze AG einen Vertrag zur Reaktivierung der Bahnstrecke Selb-Plößberg - Landesgrenze CZ geschlossen. Mit der Ertüchtigung dieser Strecke wird nunmehr eine direkte Verbindung zwischen Hof und Cheb (Eger) angeboten. Die Gesellschaft hat sich hierbei mit einem Baukostenzuschuss von T€ 168 beteiligt. Diesem Baukostenzuschuss steht eine Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Personenverkehrs gegenüber. Die Anzahl der verkauften Einzelfahrscheine stieg gegenüber dem Vorjahr um 5.160 bzw. 2,7 % auf 193.237. Weiterhin wurden 75.377 (i. Vj. 77.641) Mehrfahrtenkarten für vier Fahrten verkauft. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt 2.264 Stück bzw. 2,9 %. Die Anzahl der verkauften Tageskarten stieg überraschend um 7.163 auf 35.140. Die Anzahl der verkauften Monatskarten verringerte sich um 1.547 bzw. 7,0 % auf 20.501. Die statistisch ermittelte Beförderungsleistung hat sich um 44.828 Fahrgäste bzw. 0,9 % auf 5.139.211 beförderte Personen verringert. Der stete Rückgang der Beförderungsleistung ist vor dem Hintergrund des Rückgangs der Bevölkerung in der Region zu sehen. Bezogen auf die Fahrgeldeinnahmen errechnet sich ein Erlös je Beförderungsfall von € 0,43 (i. Vj. € 0,42). Die Gesamteinnahmen der Gesellschaft aus dem Verkauf von Fahrkarten und den öffentlichen Zuschüssen (u. a. für Schüler- und Schwerbehindertenbeförderung) betragen im Geschäftsjahr T€ 2.902 (i. Vj. T€ 2.840). Die Einnahmen aus dem Semesterticket stiegen um T€ 29. Die Zuschüsse für die Schwerbehindertenbeförderung stiegen gegenüber dem Vorjahr um T€ 19 auf T€ 281. Dieser Anstieg ist auf die höheren Fahrgeldeinnahmen zurückzuführen. Die Zuschüsse für Schülerbeförderung stiegen um T€ 6 auf T€ 247. Unter Berücksichtigung aller Zuschüsse errechnet sich ein Erlös je Beförderungsfall von € 0,56 (i. Vj. € 0,55). Die Gesamteinnahmen aus dem Verkauf von Fahrkarten und den öffentlichen Zuschüssen decken im Geschäftsjahr 2015 somit 48,0 % (i. Vj. 47,4 %) der im Betriebsergebnis erfassten Gesamtkosten (einschließlich sonstiger Steuern) von T€ 6.049 (i. Vj. T€ 5.997). Insgesamt bleibt bei der Betrachtung des Jahresergebnisses 2015 festzuhalten, dass das selbst gesteckte Ziel, den Verlust vor Ausgleich unter € 2,0 Mio. jährlich zu begrenzen, nicht erreicht wurde. Durch die Einbindung in den Stadtwerke Konzern ist die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft insgesamt stabil. 3. Vermögens- und Finanzlage Im Geschäftsjahr wurden nach Abzug von Zuschüssen insgesamt T€ 54 (i. Vj. T€ 122) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Investitionen erfolgten hauptsächlich in neue Buswartehäuschen. Unter Berücksichtigung der Finanzanlagen und der planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres hat das gesamte Anlagevermögen nunmehr einen Anteil an der Bilanzsumme von 25,2 % (i. Vj. 25,2 %). Das Eigenkapital beträgt unverändert T€ 3.347. Bei einer Bilanzsumme von T€ 3.995 (i. Vj. T€ 4.178) errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 83,8 % (i. Vj. 80,1 %). Für 2016 sind Investitionen von T€ 285 (im Wesentlichen für neue Fahrausweisdrucker und Buswartehäuschen) geplant. Die Investitionen in 2016 sollen über Abschreibungen und mit Eigenmitteln der Gesellschaft finanziert werden. Die Liquidität der Gesellschaft wird im Übrigen über die Muttergesellschaft sichergestellt. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit verschlechterte sich um T€ 270 auf T€ -2.269, obwohl sich das Periodenergebnis leicht verbesserte (T€ 74). Die um T€ 27 gesunkenen Abschreibungen, die Veränderung der Rückstellungen (T€ -92) sowie die Veränderung der Forderungen (T€ 141) führen insgesamt zu einer Belastung des Cash Flows. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit reduzierte sich um T€ 23 von T€ -121 auf T€ -98 aufgrund der geringeren Investitionen in das Anlagevermögen (T€ 99; i. Vj. T€ 122). Wegen der gegenüber dem Vorjahr geringeren Einzahlungen aus Verlustübernahme (T€ -531) sinkt der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit auf T€ 2.147. Der positive Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit reicht nicht vollständig aus um den Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Investitionstätigkeit vollständig zu decken. Daher erfolgt eine Abnahme des Finanzmittelfonds am Periodenende um T€ 202. 4. Ausblick Für 2016 wird mit einem Verlust von unter € 2,0 Mio gerechnet. Ergebnisverbessernd dürfte die zum 1. Januar 2016 beschlossene Ticketpreisanpassung wirken; beim Anhalten der niedrigen Dieselpreise sollten auch die Kosten für die Fuhrleistungen eher sinken als steigen. Auch für das Jahr 2017 und die Jahre danach ist mit einem jährlichen Fehlbetrag der HofVerkehr GmbH von ca. € 2,0 Mio. zu rechnen, solang die Tarifparteien bei der Anpassung der Gehälter Augenmaß bewahren. Ziel der Geschäftsführung ist es unverändert, in enger Abstimmung mit dem Aufgabenträger und der HofBus GmbH den Verlust nach Möglichkeit nachhaltig langfristig nicht über € 2,0 Mio. steigen zu lassen. Für die kommenden Jahre wird mit einem weiteren Rückgang der Beförderungsleistung von jährlich etwa 1 bis 2 % gerechnet. Die für die Mitarbeiter der Gesellschaft gültigen Tarifentgelte des Tarifvertrages für Nahverkehr in Bayern (TV-N) wurden zum 1. Juni 2015 um 2,4 % erhöht. Für 2016 ist ein Tarifabschluss in ähnlicher Höhe zu erwarten. 5. Chancen und Risiken Als Chance ist zu sehen, dass es der HofVerkehr GmbH in Zusammenarbeit mit der HofBus GmbH gelingt, den Nahverkehr in Hof weiterhin günstig und attraktiv zu gestalten. Die HofVerkehr GmbH ist in das Risikomanagementsystem des Konzerns Stadtwerke Hof GmbH einbezogen. Das Risikomanagement erfolgt durch die Stadtwerke Hof GmbH im Rahmen des kaufmännischen Betriebsführungsvertrages. Existenzgefährdende Risiken werden derzeit auf Grund des bestehenden Verlustübernahmevertrages mit der Stadtwerke Hof GmbH nicht gesehen. Gleichwohl könnten bei wieder steigenden Treibstoffkosten und weiter rückläufigen Fahrgastzahlen die Jahresfehlbeträge ansteigen. Als Risiko wird hierbei insbesondere der Bevölkerungsrückgang in der Hofer Region gesehen. Außerdem ist mittel- und langfristig nicht auszuschließen, dass die Muttergesellschaft, die Stadtwerke Hof GmbH ohne Unterstützung der Stadt Hof nicht mehr in der Lage ist, die Fehlbeträge der HofVerkehr GmbH in voller Höhe auszugleichen und damit den ÖPNV sicherzustellen. Nach Schluss des Geschäftsjahres 2015 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Hof, 18. März 2016 HofVerkehr GmbH Dipl.-Ing. Claus Müller Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HofVerkehr GmbH, Hof, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 22. April 2016 KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Herr, Wirtschaftsprüfer Hocker, Wirtschaftsprüfer |
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