Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
W + O Niettechnik GmbHLiquidiert
57462 Olpe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Dumpe seit 12.3.2010 | Geschäftsführer |
Franz Senkbeil seit 17.3.2004 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
W + O Niettechnik GmbHOlpeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Als mittelständischer Hersteller von Nieten, Bolzen und Kaltfließpressteilen (überwiegende Auftragsfertigung nach Kundenvorgabe) beschäftigen wir uns darüber hinaus mit der Verzinkung von Eigen- und Lohnfertigungsteilen nach dem Sherardverfahren. Größte Abnehmer unserer Produkte sind die Automobilindustrie sowie deren Zulieferer. Weitere bedeutende Abnehmer sind die Elektro- und Baubranche. Ein Anteil unserer Produkte wird über spezielle Logistik-Händler geliefert. 1. BranchenentwicklungGegenüber dem Vorjahr hat sich der Markt für Kaltformteile nur verhalten entwickelt. Darin spiegelt sich u.a. die Entwicklungen im europäischen Automobilbereich insbesondere im Nutzfahrzeugsektor wider. Der PKW-Sektor konnte gegenüber dem Vorjahr zwar leicht zu legen, allerdings hat sich der europäische Markt für Nutzfahrzeuge merklich abgekühlt. Diese Entwicklung ist auch für unser Unternehmen deutlich spürbar. Trotz der unbefriedigenden Umsatzentwicklung konnten aber wichtige Vertriebsprojekte erfolgreich abgeschlossen werden, die sich in 2015 positiv auswirken werden. 1.1 Geschäftsentwicklung Die Umsatzerlöse sind in 2014 um 3,6% angestiegen. Damit hat man den im Vorjahr geplanten Umsatzanstieg auf über TEUR 10.000 nicht erreicht. Wesentlicher Grund für den geringen Umsatzanstieg waren neben der Verzögerung eines Großprojektes die Entscheidung eines Kunden von Niet- auf Schraubverbindungen umzustellen. Die Gewinnung von Neukunden und neuen Produkten konnten den Umsatzrückgang bei Bestandskunden kompensieren. Vor diesem Hintergrund konnte auch der geplante EBIT von über 5 % des Umsatzes nicht erreicht werden. Der Anstieg des Inlandsumsatzes betrug + 4,4 %. Im Exportgeschäft ist ein Umsatzrückgang von - 1,8 % zu verzeichnen. Die Exportquote beträgt 16,51 %. Wichtige Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung sind die Umsatzerlöse, die Material-einsatzquote und das laufende Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). 1.2 Personal / Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2014 waren insgesamt 52 Mitarbeiter beschäftigt. Der Fachkräftebedarf wird durch eine eigene betriebliche Ausbildung weitgehend gedeckt. Die Mitarbeiteranzahl ist im Jahresverlauf nahezu konstant geblieben. Durch eine sehr geringe Fluktuation verfügt das Unternehmen über einen erfahrenen Mitarbeiterstamm. Die notwendige Qualifizierung der Mitarbeiter erfolgt in Abhängigkeit des konkreten Bedarfes. Personalentwicklungsmaßnahmen können aufgrund der Unternehmensgröße im Einzelfall entschieden werden. 1.3 Investitionen Die Investitionsbereitschaft wurde auch in 2014 weiter aufrechterhalten. Neben vereinzelten Ersatzinvestitionen wurde erneut in den Maschinenpark investiert. Ziel ist es, nachgelagerte Prozesse, die bisher extern vergeben wurden, im eigenen Unternehmen durchzuführen. So soll die Wertschöpfung deutlich erhöht und damit die Abhängigkeit von externen Einflüssen verringert werden. Dazu waren und sind hohe Investitionen notwendig. 1.4. Forschung und Entwicklung Eine eigenständige F+E-Abteilung wird nicht unterhalten. Entwicklungsunterstützung hinsichtlich neuer Zeichnungsteile von Kunden und interner Verbesserungen werden von der technischen Abteilung durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft GESIPA Blindniettechnik GmbH, Mörfelden-Walldorf, wurden die Entwicklung und der Ausbau der mobilen Niettechnik vorangetrieben. Darüber hinaus wurde ein neuer Korrosionsschutz weiterentwickelt und der Markt für dieses Produkt ausgebaut. 1.5 Organisation Kontinuierliche Verbesserungen der internen Prozesse und Verfahren bleiben ein Hauptanliegen des Managements. Als Basis hierfür dienen die Zertifizierungen des Qualitätsmanagements nach ISO/TS 16949, die Nutzung der Analysemöglichkeiten der ERP-Software SAP sowie Benchmarking-Vergleiche. Letztere konnten durch die Integration der GESIPA-Gruppe in die weltweit tätige SFS Group AG noch verstärkt werden. Die flache Hierarchie in der Unternehmensorganisation bewirkt weiterhin eine hohe Flexibilität in Entscheidungsfindungen. 2. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens2.1 Ertragslage Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr nur mäßig an. Wertschöpfungssteigernde Maßnahmen werden ihre eigentliche Wirkung nach Abschluss einer Großinvestition erst in 2015 voll entfalten. Trotz der hohen Aufwendungen für die Produktentwicklung im Bereich Korrosionsschutz und mobile Niettechnik konnte noch ein leicht positives EBIT erzielt werden. Bei einer fast unveränderten Materialeinsatzquote erhöhte sich das Rohergebnis gegenüber 2013 von TEUR 4.822 auf TEUR 5.015. Die Personalaufwendungen sind bei fast unveränderter Mitarbeiteranzahl im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich um 1,2% angestiegen. Kurzfristige Personalanpassungen sind nicht vorgesehen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im laufenden Geschäftsjahr deutlich. Der Anstieg um TEUR 169 resultierte insbesondere aus zusätzlichen Werkzeugkosten für Neuprojekte (TEUR +117) und gestiegenen Stromkosten (TEUR +41). Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt TEUR 11,6. Das Unternehmen befindet sich damit knapp oberhalb der Gewinnschwelle. Jeder zusätzlich erzielte Deckungsbeitrag ist gleichbedeutend mit Ertrag. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich leicht um TEUR 9 auf TEUR 25 verschlechtert. 2 .2 Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich zum einen im Wesentlichen durch ein langfristiges Darlehen der Muttergesellschaft und zum anderen ist sie in ein Cash-Pool der Muttergesellschaft eingebunden. Insbesondere durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft GESIPA Blindniettechnik GmbH ist die Gesellschaft gleichzeitig abgesichert und von ihr abhängig. Soweit wie möglich, werden mit Lieferanten Skonto-Vereinbarungen getroffen, die regelmäßig genutzt werden. 2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 738 auf TEUR 7.082 erhöht. Das Anlagevermögen stieg im Berichtszeitraum um rd. TEUR 589 (+ 17,2 %) auf TEUR 4.016, die Vorräte stiegen um TEUR 312 (+17,9%) auf TEUR 2.051. Der Anstieg des Anlagevermögens ist auf die Investitionen zurückzuführen, die deutlich höher waren als die planmäßigen Abschreibungen. Die Vorräte (Vormaterial und unfertige Erzeugnisse) stiegen im Wesentlichen aufgrund der Vorproduktion zur Überbrückung des Anlagenstillstandes, der im Rahmen der Großinvestition Ende 2014/Anfang 2015 durchgeführt wurde. Auf der Passivseite der Bilanz sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 743 auf TEUR 5.319 angestiegen, was größtenteils aus der Finanzierung einer Großinvestition im Anlagevermögen resultiert. In dem Saldo sind im Wesentlichen das zum Vorjahr unveränderte unverzinsliche Darlehen gegenüber der GESIPA Blindniettechnik GmbH in Höhe von TEUR 4.300 und die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool enthalten. 2.4 Zusammenfassung Aus Sicht der Geschäftsführung wird die wirtschaftliche Lage des Unternehmens insgesamt als stabil betrachtet. 2.5 Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Jahresabschluss ergeben. 3. Risiken und Chancen3.1 Risikomanagement Im Rahmen des Konzernverbundes erfolgt ein monatliches Reporting mit Hilfe von Controlling-Instrumenten. Insbesondere werden Umsatz, Ertrag und Kostenstruktur monatlich analysiert und ggf. Steuerungsmaßnahmen abgeleitet. 3.2 Risiken Risiken liegen in der deutlichen Abhängigkeit von der Automobilindustrie und den damit verbundenen Absatzschwankungen. Diesen Risiken begegnet die Gesellschaft mit einer Kundenstruktur, die weitere Märkte und Branchen bedient. Aufgrund langjähriger Kundenbindungen und deren qualifizierter Betreuung werden insbesondere vor diesem Hintergrund keine dauerhaften Kunden- bzw. Umsatzverluste erwartet. Auf der Beschaffungsseite existieren Risiken durch die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten für Vormaterial und Dienstleistungen. Auch hier werden durch Etablierung von Zweit- bzw. Ersatzlieferanten die Risiken eines Versorgungsengpasses stark reduziert. Ein weiteres Risiko ist im Forderungsausfall zu sehen. Dem wird durch ein aktives Forderungsmanagement mit Mahnsystem und insbesondere mit regelmäßigen Kreditwürdigkeitsprüfungen entgegengewirkt. Als Risiko sehen wir weiterhin die allgemein angespannte Wirtschaftslage in Europa. Es ist zu befürchten, dass sich Deutschland der sog. Euro-Krise nicht gänzlich entziehen kann. Weitere Umsatzeinbrüche wären dann möglich und damit ein nicht zu unterschätzendes Risiko. 3.3 Chancen Chancen sehen wir neben der Fokussierung auf wichtige Bestandskunden in der Erhöhung der betriebsinternen Wertschöpfung und in der Entwicklung der mobilen Niettechnik. Dabei wird eine weitere Konzentration auf die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie unerlässlich sein. Der Handel spielt eine untergeordnete Rolle. Weitere Chancen sehen wir in der Nutzung von Synergieeffekten durch die verstärkte Zusammenarbeit mit der Unternehmensgruppe der SFS. Unsere grundsätzlich schlanke Personalstruktur bietet noch ausreichend Potential für weiteres Umsatzwachstum, ohne dass Personaleinstellungen notwendig wären. 4. AusblickWir sehen uns in einer guten Marktposition, um im Wettbewerb bestehen zu können. Die Finanzlage des Unternehmens wird aufgrund der Fortführung des Cash-Pool-Managements durch GESIPA Blindniettechnik GmbH aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin stabil bleiben. Bei dem von uns geplanten steigenden Umsatz wird sich der Ertrag in den nächsten Jahren aufgrund erhöhter Wertschöpfung deutlich verbessern. Aufgrund der Erfolge bei der Neuteilakquise in 2014 sowie der Einleitung von Maßnahmen zur Profitabilitätsverbesserung plant die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2015 einen Bruttoumsatzanstieg von mehr als 15 % sowie eine Steigerung des EBIT auf über 5 % der Umsatzerlöse.
Olpe, den 27. Januar 2015 Christoph Dumpe BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der W+O Niettechnik GmbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die W+O Niettechnik GmbH, Olpe, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Damit ergibt sich für den Jahresabschluss keine Änderung gegenüber dem Vorjahr. Somit werden weiterhin die Regelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewendet. Insbesondere macht die Gesellschaft von den größenabhängigen Aufstellungserleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB durch den Verzicht auf bestimmte Angaben im Anhang gebrauch. Unter Anwendung der größenabhängigen Erleichterung des § 276 HGB werden in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 unter dem Posten "Rohergebnis" zusammengefasst. Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 1.000.000. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB vermindert um die planmäßigen Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear, bei Anschaffung vor dem 1. Januar 2010 in Einzelfällen auch degressiv. Der Wechsel zur linearen Abschreibungsmethode erfolgt in diesen Fällen, sobald diese zu höheren jährlichen Abschreibungen führt. Die Nutzungsdauer beträgt bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und fünfzehn Jahren. Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 410 nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 sind für die Geschäftsjahre 2009 und 2010 jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst worden, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die Vorräte werden im Rahmen einer permanenten Inventur erfasst. Die körperliche Bestandsaufnahme erfolgt unterjährig unter Fortschreibung von Menge, Art und Wert der einzelnen Vorräte. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag. In die Herstellungskosten werden mittels Zuschlagssätzen angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Es werden pauschale Wertberichtigungen in Abhängigkeit von der Umschlagshäufigkeit und der Reichweite der einzelnen Artikel vorgenommen. Für im Bestand befindliche Produktionswerkzeuge wird das Wahlrecht des § 240 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen und es wird ein Festwert angesetzt. Bei den Forderungen wird dem Ausfall- und Kreditrisiko durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die pauschalen Wertberichtigungen belaufen sich unverändert auf 1,25% des nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestandes. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zunächst zum Nennwert, aufgrund der vorgenommenen Wertberichtigungen resultiert insoweit ein Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die übrigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert und, soweit erforderlich, mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Der Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Des Weiteren wird unter den Posten ein Geldmarktfond ausgewiesen. Dieser wird mit den Anschaffungskosten oder dem sich ergebenden niedrigeren Börsenkurs bewertet. Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen, zeitanteilig abgegrenzt. Das Eigenkapital wird zum Nominalwert ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Die im Vorjahr bestehenden Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen wurden im Geschäftsjahr vollständig beglichen. Somit bestehen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 keine Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen mehr. Dadurch reduzierte sich der im Vorjahr ausgewiesene aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung entsprechend. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. C. Erläuterungen zur Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung1. Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens in 2014 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung in Höhe von EUR 416,46 (Vorjahr EUR 544,74) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Restlaufzeit der anderen Forderungen beträgt, ebenfalls unverändert zum Vorjahr, nicht mehr als ein Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr gleichzeitig um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegen die Gesellschafterin bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 0). Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Unter dem Posten wird wie im Vorjahr in Höhe von TEUR 128,5 (Vorjahr TEUR 84) ein Geldmarktfond ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Vorsorgen für Gewährleistungen (TEUR 15), ausstehende Rechnungen (TEUR 30) und Personalaufwendungen (TEUR 87). Latente Steuern Latente Steuern werden ab 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Aufgrund der bestehenden ertragssteuerlichen Organschaft werden die latenten Steuern im Jahresabschluss des Organträgers bilanziert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 5.319 die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin GESIPA Blindniettechnik GmbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber GESIPA Blindniettechnik GmbH betreffen im Wesentlichen die mit dieser Gesellschaft unverändert bestehenden unverzinslichen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.300 sowie die Verbindlichkeiten aus dem Cashpool in Höhe von TEUR 1.019. Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die gegenüber der GESIPA Blindniettechnik GmbH bestehenden Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von unverändert TEUR 4.300 sind unbefristet gewährt und können kurzfristig zum Monatsende gekündigt werden. Faktisch gehen wir aufgrund der Gesellschafterstellung von einer langfristigen Zusage aus und haben sie daher im Verbindlichkeitenspiegel mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren zugeordnet. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern TEUR 45 (Vorjahr TEUR 28). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Teil durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 4 (im Vorjahr TEUR 0) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 24 (im Vorjahr TEUR 33). Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 19). ErgebnisabführungAufgrund des mit der GESIPA Blindniettechnik GmbH, Mörfelden-Walldorf, bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde das Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 11 an die Gesellschaft abgeführt. D. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Leasingverträgen
Das Bestellobligo beläuft sich zum 31. Dezember 2014 auf TEUR 167. Geschäftsführer Zum Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:
Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge hat die Gesellschaft von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Konsolidierungskreis Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der GESIPA Blindniettechnik GmbH, Mörfelden-Walldorf, die wiederum eine Tochtergesellschaft der SFS intec GmbH und der SFS intec Beteiligungen GmbH & Co. KG ist (beide Gesellschaften mit Sitz in Oberursel). Die SFS Holding AG, Heerbrugg, Schweiz, bildet den kleinsten und größten Konsolidierungskreis, in den die W+O Niettechnik GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss und Geschäftsbericht der SFS Holding AG ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Olpe, den 27. Januar 2015 Christoph Dumpe, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der W+O Niettechnik GmbH, Olpe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Siegen, den 27. Januar 2015 PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Maic Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Benjamin Kaufmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 14. April 2015 festgestellt. |
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