Seiler GmbHLiquidiert

09235 Burkhardtsdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 14238
Vorher
BS Trans GmbH Burgstädt
Eingetragen
23.4.1997
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Verlegung von Fugenband in Asphaltdecken; Schneiden und Vergießen von Fugen in Asphalt- und Betondecken; Baumaschinen- und Baustoffhandel

Historie

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Management

NameRolle
Wolfgang Seiler
seit 8.1.2019
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Seiler GmbH

Burkhardtsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

AKTIVA

  Euro Geschäftsjahr
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital   0,00   12.782,30
-davon eingefordert EUR 0,00 (EUR 12.782,30)        
B. Anlagevermögen        
I. Sachanlagen   1.852,57   3.961,04
C. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   15.971,54   2.700,11
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   29.648,15   22.240,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten   324,36   127,06
Summe Aktiva   47.796,62   41.810,53

PASSIVA

       
  Euro Geschäftsjahr
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   25.564,59   25.564,59
II. Verlustvortrag   3.238,27-   15.217,97-
III. Jahresüberschuss   9.722,01   11.979,70
B. Rückstellungen   9.496,64   10.000,00
C. Verbindlichkeiten   6.251,65   9.484,21
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr   3.751,65   4.734,21
Summe Passiva   47.796,62   41.810,53

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 31. DEZEMBER 2010

SEILER GMBH BURKHARDTSDORF

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2010 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft macht bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von den Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften teilweise Gebrauch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff) und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) aufgestellt worden.

2.1. Ausstehende Einlagen

Die Ausstehenden Einlagen wurden in Höhe des Nominalbetrages des noch nicht eingezahlten Stammkapitals angesetzt und auf Grund der Änderung durch das BilMoG unter den Forderungen gesondert ausgewiesen, da es sich um eingeforderte, aber noch nicht eingezahlte Einlagen handelt.

2.2. Sachanlagen

Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die abnutzbaren Anlagegüter/Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich linearer und degressiver Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.

Bei den Zugängen wurden die linearen und degressiven Abschreibungen pro rata temporis berechnet.

Die Nutzungsdauer wurde in Übereinstimmung mit der steuerrechtlichen Abschreibungstabelle ermittelt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Absatz 2 EStG im Jahr des Zugangs/der Anschaffung voll abgeschrieben.

Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 150,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen wurde im Jahr 2009 gem. § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Der Sammelposten ist handelsrechtlich von untergeordneter Bedeutung.

2.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen wurden zum Nominalbetrag vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es sind keine Forderungen ausgewiesen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren.

2.4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

2.5. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Entsprechend der Verlautbarung des Deutschen Steuerberaterverbandes sind kleine Kapitalgesellschaften von der Bilanzierung der Rückstellungen latenter Steuern (§ 274a Nr. 5 HGB) befreit. Der Bilanzersteller hat sich dieser Ansicht angeschlossen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in der Höhe bemessen, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

2.6. Verbindlichkeiten

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Alle Verbindlichkeiten des Unternehmens sind bilanzgemäß, soweit sie zum Bilanzstichtag bekannt und nachgewiesen waren, vollständig berücksichtigt.

3. Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Bilanz und GuV

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage dargestellt, aus der sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben. Die Anlage ist Bestandteil dieses Anhangs.

3.1. Ausstehende Einlagen

Die ausstehenden Einlagen betragen EUR 12.782,30. Sie wurden bisher eingefordert, aber noch nicht eingezahlt.

Es sind keine Warenbestände zum Bilanzstichtag vorhanden.

3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 383,32 (Vorjahr: EUR 110,00).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter bzw. bis zu einem Jahr.

Das Stammkapital in Höhe von EUR 25.564,59 ist nicht voll eingezahlt.

3.3. Sonstige Rückstellungen

Es handelt sich um Rückstellungen für Archivierungs- und Jahresabschlusskosten sowie um Rückstellungen für Gewährleistungen, Personalkosten und Kosten für Berufsgenossenschaft.

3.4. Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 84,00 (Vorjahr: EUR 184,63).

Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.500,00, welche eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren haben. Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit EUR 129,74 zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 1.150,04 und Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von EUR 2.288,57 sowie Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben in Höhe von EUR 99,30 und Verbindlichkeiten für soziale Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 enthalten.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvor- behalte der Lieferanten.

4. Sonstige Angaben

4.1. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2010 durchschnittlich 3 Arbeitnehmer.

4.2. Organe

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Wolfgang Seiler, welcher seit 01.07.2006 alleiniger Geschäftsführer der Seiler GmbH ist.

Die Gesellschafter und deren Einlagen betragen gemäß dem geänderten Gesellschaftsvertrag, durch Beschluss vom 26.09.2006, im Folgenden:

Herr Wolfgang Seiler in Höhe von 25.053,30 EUR zu 98,00 % vom 01.01.2010 bis 31.12.2010;

Frau Katrin Hohmuth-Seiler in Höhe von 511,29 EUR zu 2,00 % vom 01.01.2010 bis 31.12.2010;

Diese Änderung wurde durch einen Geschäftsanteilsveräußerungs- und Abtretungsvertrag und Gesellschafterbeschluss mit der Urkundenrollennummer 1967/2006 am 26.09.2006 vom Notar vorgenommen.

4.3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB (u. a. Leasingverträge, etc.) i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Burkhardtsdorf, im März 2012

Seiler GmbH

Wolfgang Seiler

Katrin Hohmuth-Seiler

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 29.03.2012

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