Beerbaum Stables GmbH
Surenburg 20, 48477 Hörstel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karsten Lütteken seit 4.7.2016 | Geschäftsführer |
Ludger Beerbaum seit 4.7.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
StandbyCo Germany ApS | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Beerbaum Stables GmbHHörstelJahresabschluss zum 30. Juni 2024BILANZ ZUM 30. JUNI 2024AKTIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24Allgemeine Angaben Die Beerbaum Stables GmbH hat ihren Sitz in Hörstel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt unter HRB 11298 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Lage der Gesellschaft Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist aufgrund der weiteren Geschäftsentwicklung von Finanzierungsbeiträgen der verbundenen Unternehmen abhängig. Die Gesellschaft erstellt regelmäßig Ergebnis- und Liquiditätsplanungen sowie eine Liquiditätsvorschau unter Ausnutzung der vorhandenen Kreditlinien, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Im Jahr 2023/2024 wurden weitere Beiträge der verbundenen Unternehmen zur Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft geleistet. Ferner sind die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 14,7 Mio. EUR mit entsprechenden Rangrücktrittsvereinbarungen versehen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschluss bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Nutzungsdauer der Sachanlagen scroll
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten in Anlehnung an die steuerlichen Bewertungsvorschriften neben den direkten Material- und Fertigungskosten in angemessenem Umfang notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung, freiwillige soziale Aufwendungen sowie Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung wurden nicht in die Herstellungskosten eingerechnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/24 ist im Anlagenspiegel der Beerbaum Stables GmbH dargestellt. 2. Verbindlichkeiten scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer Grundschuld über insgesamt 5.500.000,00 EUR besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung Angabe gemäß § 277 Abs. 5 HGB Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 0 TEUR (Vorjahr: 3 TEUR) aus der Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten 30 TEUR (Vorjahr: 46 TEUR) aus der Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Ludger Beerbaum Karsten Lütteken Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 48 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt: scroll
3. Anteilsbesitz Zum 30. Juni 2024 war die Gesellschaft an dem folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt: scroll
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen für die Gesellschaft bis zum 30. Juni 2025 Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von 877 TEUR. Für den Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis zum 30. Juni 2029 wird mit einer Verpflichtung in Höhe von 725 TEUR gerechnet. Nach dem 30. Juni 2029 sind erwartungsgemäß 136 TEUR fällig. Außerdem wurde ein Erbaurechtsvertrag mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2119 abgeschlossen. Die jährlichen Erbbauzinsen belaufen sich auf 85.191 EUR. 5. Name und Sitz des Mutterunternehmens Die Beerbaum Stables GmbH wird in den Konzernabschluss der Global Equestrian Group Holding ApS, Dänemark, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im dänischen Unternehmensregister veröffentlicht.
Hörstel, den 20. Dezember 2024 Beerbaum Stables GmbH gez. Ludger Beerbaum gez. Karsten Lütteken Geschäftsführung Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 15. Mai 2025 festgestellt. scroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024I Wirtschaftsbericht 1 Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1 Wirtschaftliches Umfeld Die Gesellschaft ist im Bereich der Pferdewirtschaft und des Reitsports tätig und befasst sich vorrangig mit der sportlichen Vorbereitung und Ausbildung von eigenen oder fremden Pferden für die Teilnahme an nationalen und internationalen Turnierveranstaltungen sowie der Durchführung von Pferdesportveranstaltungen und dem Handel mit Pferden. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr 2023/2024 gekennzeichnet durch Stagnation. Laut dem Jahresbericht 2023 der Deutschen Reiterlichen Vereinigung liegt der Umsatz der Pferdewirtschaft in Deutschland bei ca. 7,0 Mrd. Euro. Die Pferdewirtschaft stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Deutschland dar. 1.2 Geschäftsverlauf Das erzielte Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 entspricht nicht der geplanten Entwicklung eines positiven Ergebnisses. Die Durchführung der FEI Europameisterschaften Dressur & Para-Dressur im Sommer 2023 war eine große Chance für das Unternehmen. Die Ausrichtung hat zu erweiterten Erfahrungen nicht nur für das Turnierzentrum Riesenbeck International, sondern auch in weiteren Teilen der Spring- und Dressursportaktivitäten geführt. Leider war es schwierig, ausreichend große Sponsoren zur Deckung der Kosten zu gewinnen, weshalb das Gesamtergebnis im Geschäftsjahr 2023/2024 negativ beeinflusst wird. Unerwartet hohe Abschreibungen im Bereich des Pferdebestands und eine nicht realisierbare Steigerung der Umsätze führten dazu, dass das Ergebnis negativ ausfiel. 1.3 Auftragsbestand Der Bestand an Zucht- und Sportpferden zu Beginn des Geschäftsjahres betrug rd. 17,0 Mio. EUR und entwickelte sich bis zum Ende des Geschäftsjahres auf rd. 12,8 Mio EUR (Buchwerte). 1.4 Personal- und Sozialbereich Zum 30. Juni 2024 waren insgesamt 48 Mitarbeiter (Vorjahr: 49) bei der Gesellschaft beschäftigt. Der Personalaufwand pro Mitarbeiter beträgt rd. TEUR 62 und ist gegenüber dem Vorjahr (57 TEUR) bedingt durch die Inflation leicht gestiegen. 1.5 Umweltschutz Die Gesellschaft verarbeitet keine in besonderer Weise umweltunverträglichen Stoffe. Trotzdem werden im Betrieb alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um eine Beeinträchtigung der Umwelt zu vermeiden. Schadensfälle im Umweltbereich hat es im Berichtsjahr nicht gegeben. 1.7 Sonstige Darstellungen 1.7.1 Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb eines Reitsportzentrums mit dem Ziel der sportlichen Vorbereitung und Ausbildung von eigenen und fremden Pferden für die Teilnahme an nationalen und internationalen Turnierveranstaltungen, Ausbildung von Reitern, Durchführung von Pferdesportveranstaltungen aller Art, Lehrgängen und Seminaren, der Betrieb einer Deckstation sowie der Handel mit Sportpferden. 1.7.2 Stärken und Schwächen des Unternehmens Hoch qualifizierte und dem Pferdesport leidenschaftlich verbundene Mitarbeiter sind das Kapital der Beerbaum Stables GmbH. Das hohe Know-how der Mitarbeiter wird durch ständige Fort- und Weiterbildung auf hohem Niveau gehalten. Darüber hinaus verfügt die Beerbaum Stables GmbH über einen außerordentlich werthaltigen Bestand an Zucht- und Sportpferden, welcher am Markt seine Anerkennung findet. Daneben profitiert die Gesellschaft von ihrem internationalen Netzwerk und dem internationalen Bezug des Managements bei der Gewinnung von Kunden und der Ausrichtung von Pferdesportveranstaltungen. 1.7.3 Interne Organisation und Entscheidungsfindung Die Organisation ist stetig den Erfordernissen eines mittelständischen Unternehmens der Pferdewirtschaft angepasst worden. Sie ist geeignet, durch kurze Wege den Entscheidungsträgern die erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Information der Geschäftsleitung sowie die Entscheidungsfindung erfolgen in regelmäßigen Sitzungen der Führungskräfte. Damit ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung bei Bedarf kurzfristig über wesentliche Ereignisse informiert wird. 1.7.4 Segmente und Tätigkeitsgebiete Die Unternehmensaktivitäten sind in folgende operative Segmente unterteilt:
2 Darstellung der Lage 2.1 Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht: scroll
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2.2 Finanzlage 2.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft. 2.2.2 Investitionen Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betragen im abgeschlossenen Geschäftsjahr rd. 264 TEUR. 2.2.3 Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar: scroll
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 968 TEUR wurde hauptsächlich durch Veränderungen im Umlaufvermögen sowie den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen negativ beeinflusst. Einerseits entstanden durch unerwartet hohe Abschreibungen auf den Pferdebestand sowie andererseits durch den parallelen Abbau von Kreditorenverbindlichkeiten liquiditätsbelastende Effekte. Die Reduzierung im Cash-Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von 123 TEUR zeigt Ausgaben für die Herstellung der Turnierflächen. Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit zeigt die Mittelabflüsse aufgrund der Kapitaldienstfähigkeit, welche sich gegenüber dem Vorjahr erhöht hat. 2.3 Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024: scroll
Für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 30. Juli 2024 prognostizierte die Gesellschaft einen gesteigerten Umsatz und ein positives Ergebnis. Das Nichterreichen dieser Ziele sowie die Notwendigkeit von erheblichen Abschreibungen führten zu einem nicht zufriedenstellenden Jahresergebnis. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzerlöse sind im Vergleich gesunken. Durchgeführte Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen wurden im Geschäftsjahr sowohl aus dem laufenden Cash-Flow als auch durch Fremdmittel finanziert. Die Vermögens- und Finanzsituation betrachten wir als geordnet. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 28,8 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen rund 12,7 % der Bilanzsumme aus. Zur wertorientierten Steuerung der Gesellschaft sowie der einzelnen Geschäftsfelder ist ein standardisiertes System erforderlich. Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Entwicklung der Ertragslage sind der Umsatz sowie das um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsergebnis. Das bereinigte Betriebsergebnis definieren wir als das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und neutralen Erträgen und Aufwendungen. Für die Entwicklung der Finanzlage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 haben wir die Nettosach- und Finanzinvestitionen sowie den Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit als die bedeutsamsten Leistungsindikatoren identifiziert. II Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1 Bestandsgefährdende Risiken Die Liquiditätslage ist aufgrund der weiteren Geschäftsentwicklung von Finanzierungsbeiträgen der verbundenen Unternehmen abhängig. Es werden regelmäßig Ergebnis- und Liquiditätsplanungen sowie eine Liquiditätsvorschau unter Ausnutzung der vorhandenen Kreditlinien, um die Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Im Jahr 2023/2024 wurden weitere Beiträge der verbundenen Unternehmen zur Verbesserung der Liquidität der Berichtsgesellschaft geleistet. Ferner sind die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 14,7 Mio. EUR mit entsprechenden Rangrücktrittsvereinbarungen versehen. Darüber hinaus hat die Global Equestrian Group ApS zur Sicherstellung der Liquidität eine Patronatserklärung für diese Gesellschaft abgegeben. 2 Finanzinstrumente 2.1 Liquiditätsrisiko Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie in der Gesellschaft vorhandene und nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen die Liquiditätsversorgung sicher. 2.2 Finanzierungsrisiko 2.2.1 Währungsrisiko Wesentliche Währungsrisiken bestehen nicht, da sowohl der Einkauf als auch der Verkauf weitestgehend im Euro-Währungsraum abgewickelt werden. Die in Fremdwährung (Dänische Kronen) notierte Finanzierung durch verbundene Unternehmen impliziert kein Währungsrisiko, da eine feste Kopplung zwischen den beiden Währungen besteht. 2.2.2 Zinsrisiko Besondere Zinsrisiken bestehen nicht, da die Gesellschaft keine Finanzinstrumente zur Aufrechterhaltung der Liquidität einsetzt. 2.3 Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte gegenüber den jeweiligen Kontrahenten. Die Gesellschaft geht davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist. 2.4 Risiko aus Zahlungsstromschwankungen Das Cashflow-Risiko wird durch eine flexible Währungs- und Zinssicherungsstrategie begrenzt. 3 Prognose- und Chancenbericht Das Unternehmen wird das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 mit gesunkenen Umsätzen abschließen. Die Gesamtsituation der Gesellschaft wird sich im Bereich Ertrag und Liquidität nicht wesentlich verändern. Durch die weitere Steigerung unserer Marktanteile erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 ein positives Ergebnis. Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Der Personalbestand wird zukünftig auf dem gleichen Nivaue gehalten werden. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens findet ihre Fortführung in 2024/2025 durch die weitere Fokusierung auf die Ausrichtung nationaler und internationaler Pferdesportveranstaltungen sowie den Ausbau des internationalen Marketingnetzwerks. 4 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes wesentliche Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Auftraggeber abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.
Hörstel, den 20. Dezember 2024 Geschäftsführung Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Beerbaum Stables GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Beerbaum Stables GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Beerbaum Stables GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angabe "II Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken" im Lagebericht, in der die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft von der weiteren Finanzierung durch die verbundenen Unternehmen abhängig ist. Wie im Lagebericht dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit den anderen dort ausgeführten Sachverhalten das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unser Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhaltes nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 20. Dezember 2024 Treuhand Weser-Ems GmbH Sanders, Wirtschaftsprüfer Reichelt, Wirtschaftsprüfer |
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