RAD-x GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Mozer seit 21.2.2025 | Geschäftsführer |
Ute, geb. Schanz Kimmerle seit 9.6.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Landesbank Baden-Württemberg, Anstalt des öffentlichen Rechts | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SüdLeasing Agrar GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231 Grundlagen des Unternehmens1.1 Rechtlicher RahmenDas Stammkapital der SüdLeasing Agrar GmbH, Mannheim (im Folgenden auch SL Agrar GmbH oder Gesellschaft) beträgt TEUR 25 und wird zu 100% von der SüdLeasing GmbH, Stuttgart, gehalten. Die SL Agrar GmbH ist über die SüdLeasing GmbH, Stuttgart (im Folgenden SüdLeasing oder SL GmbH), ein Konzernunternehmen der Landesbank Baden-Württemberg Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Mainz (im Folgenden LBBW). Die SL Agrar GmbH wird in den Konzernabschluss der LBBW einbezogen. 1.2 GeschäftsmodellDie Gesellschaft ist eine Leasinggesellschaft. Basis des Modells ist eine von der SL GmbH bereitgestellte Objektgesellschaft, welche in der Rechtsform einer GmbH geführt wird. Sie bietet den Kunden innovative Finanzierungslösungen für das Leasing von Mobilien an. Die SL Agrar GmbH verfügt über kein eigenes Personal. 1.3 GeschäftstätigkeitDie SL Agrar GmbH ist im Bereich des Mobilienleasings tätig. Es werden Mobilien-Leasingverträge mit Voll- und Teilamortisation, Operate Lease Verträge sowie Mietkaufverträge abgeschlossen. Die Leasingobjektpalette umfasst hauptsächlich neues und gebrauchtes John Deere Equipment, Equipment der Land- und Forstwirtschaft sowie der Rasen- und Grundstückspflege (inkl. Golf) und Equipment dieser Branchen hergestellt durch einen Dritten. Die Gesellschaft wird künftig voraussichtlich nur den Vertragsbestand verwalten und gegebenenfalls Anschlussverträge abwickeln. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 entsprach im Wesentlichen den vor Jahresbeginn durch die Wirtschaftsinstitute publizierten, gedämpften Erwartungen. Gemäß der aktuellen Konjunkturprognose des Ifo-Instituts kann über das Gesamtjahr ein Rückgang des Brutto-Inlandsprodukts von 0,3 Prozent (Vorjahresprognose: -0,1 Prozent) festgehalten werden. Die für das zweite Halbjahr erwartete Erholung blieb aus. Trotz rückläufiger Inflation und steigender Lohneinkommen hat sich die inländische Konsumnachfrage nicht wie erhofft erholt. Ebenso blieben expansive Impulse für die deutsche Exportwirtschaft durch den internationalen Warenhandel aufgrund der multiplen globalen Krisenmomente aus. Angebotsbedingte Produktionshemmnisse im Zuge von Lieferkettenengpässen verloren im Jahresverlauf an Bedeutung, während die Nachfrage nach deutschen Erzeugnissen insgesamt nachließ. Gleichzeitig ist die konjunkturelle Bedeutung staatlicher Investitionen gestiegen. 1 Die für die Leasingbranche wichtigen Ausrüstungsinvestitionen konnten im Jahr 2023 voraussichtlich um 3,8 Prozent zulegen. Dies entspricht einem leichten Rückgang gegenüber der Zunahme im Jahr 2022 (Vorjahr +4,0 %). 2 Laut BDL ist das Neugeschäft im Mobilienleasing bis zum dritten Quartal 2023 in den Anschaffungswerten um 18,0 Prozent gestiegen. Da diese Vergleichswerte jedoch nicht inflationsbereinigt sind, fällt eine abschließende Einordnung schwer. 3
1 Quelle: ifo Konjunkturprognose Winter 2023
2.2 LeistungsindikatorenZur Steuerung der Gesellschaft wird als Leistungsindikator das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit herangezogen. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung nicht hinzugezogen. 2.3 GeschäftsverlaufFür das Geschäftsjahr 2023 ging die Gesellschaft von einem deutlichen Rückgang des Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit aus. Neugeschäft wurde nicht erwartet, da lediglich der Vertragsbestand verwaltet wird. Das Geschäftsjahr endete erwartungsgemäß mit einem deutlichen Rückgang des Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit um TEUR 534,7 auf TEUR 212,2 (Vorjahr TEUR 746,9). Im Rückblick auf das abgelaufene Wirtschaftsjahr wird der Geschäftsverlauf der Gesellschaft, trotz des Rückgangs des Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit, als zufriedenstellend angesehen. 2.4 Vermögens-, Finanz- und ErtragslageErtragslage Die Ertragslage der SL Agrar GmbH stellt sich wie folgt dar:
Die Ertragslage der Gesellschaft ist durch ein im Vergleich zum Vorjahr gesunkenes Leasingergebnis beeinflusst, welches sich auf TEUR 185 (Vorjahr TEUR 532) verringerte. Der Rückgang des Leasingergebnisses resultiert aus den um TEUR 1.096 gesunkenen Leasingerträge (Vorjahr TEUR 1.361) sowie aus den um TEUR 256 gesunkenen Abschreibungen (Vorjahr TEUR 328). Die ebenfalls rückläufigen Leasingaufwendungen können die negative Entwicklung nicht stoppen. Ursächlich hierfür ist, dass im Geschäftsjahr kein Neugeschäft mehr generiert wurde, es wurden lediglich noch auslaufende Verträge verlängert. Das Zinsergebnis verschlechterte sich um TEUR 15 auf TEUR 13. Zwar sind die Zinsaufwendungen auf TEUR 6 (Vorjahr TEUR 8) zurückgegangen, jedoch sind korrespondierend auch die Zinserträge auf TEUR 18 (Vorjahr TEUR 36) gesunken. Das sonstige Ergebnis hat sich um TEUR 173 auf TEUR 14 verschlechtert. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren. Innerhalb dieser haben sich die Erträge aus abgeschriebenen Forderungen um TEUR 159 auf TEUR 13 verringert. Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 152 auf TEUR 58 (Vorjahr TEUR 210) gesunken. Ursächlich hierfür ist das geringere Jahresergebnis. Finanzlage Die Finanzlage ist überwiegend durch die Refinanzierungsmöglichkeiten innerhalb des LBBW-Konzerns bestimmt. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Über die SüdLeasing steht eine Rahmenkreditlinie für die SüdLeasing-Gruppe in Höhe von Mrd. EUR 3,5 zur Verfügung. Im Refinanzierungsmix (Darlehen/Forfaitierung) ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr folgendes Bild: Verbindlichkeiten Darlehen TEUR 301 (Vorjahr TEUR 895) und passiver Rechnungsabgrenzungsposten aus Forfaitierungserlösen TEUR 16 (Vorjahr TEUR 21). Die Refinanzierung der Vertragszugänge bzw. der Vertragsverlängerungen erfolgte im Geschäftsjahr 2023 über Darlehen. Des Weiteren sind im passiven Rechnungsabgrenzungsposten Mietsonderzahlungen von Leasingverträgen in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 19) enthalten, welche über die Laufzeit der Leasingverträge aufgelöst werden. Vermögenslage Die SL Agrar GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Zugänge bei den Leasing- und Mietkaufverträgen realisiert. Die Refinanzierung der Leasing- und Mietkaufverträge erfolgt durch Darlehen und durch Forfaitierung der Leasingforderungen über die LBBW. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch das Leasingvermögen und die Forderungen aus Mietkaufverträgen sowie deren Refinanzierung durch Darlehensaufnahme oder regresslosen Forderungsverkauf, der sich im passiven Rechnungsabgrenzungsposten widerspiegelt, geprägt. Der Vertragsbestand beläuft sich Ende 2023 auf 12 Leasing- und Mietkaufverträge (Vorjahr 29 Verträge). Die Objektwerte zu Anschaffungskosten betragen Ende 2023 Mio. EUR 1,1 gegenüber Mio. EUR 2,7 im Vorjahr. Die Restbuchwerte des Leasingvermögens in Höhe von Mio. EUR 0,1 haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr (Mio. EUR 0,2) bedingt durch Abschreibungen und insbesondere durch Anlagenabgänge verringert. Auch die Forderungen aus Mietkaufverträgen haben sich um Mio. EUR 0,3 auf Mio. EUR 0,3 verringert. Zum Bilanzstichtag wird ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.366 (Vorjahr TEUR 4.212) ausgewiesen. Es beinhaltet den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 154 (Vorjahr TEUR 545). Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als zufriedenstellend bewertet. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 RisikoberichtLeasing- und Factoringgesellschaften werden bankaufsichtsrechtlich als Finanzdienstleistungsinstitute definiert. Für die Gesellschaft ergeben sich dadurch neben Melde- und Anzeigepflichten insbesondere auch Anforderungen an eine ordnungsmäßige Geschäftsorganisation gemäß § 25a KWG, des Geldwäschegesetzes und in Bezug auf Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses Die SL Agrar GmbH ist in das Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem der SüdLeasing GmbH, Stuttgart, integriert. Die SüdLeasing GmbH hat eine Geschäftsstrategie und darauf aufbauend eine konsistente Risikostrategie entwickelt, die auch für die Gesellschaft gilt. Das derzeit für die SüdLeasing und damit für die SL Agrar GmbH bestehende Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem lässt sich wie folgt beschreiben: Risikosteuerung und -überwachung Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur hat die SüdLeasing das Kreditrisiko- und das operationelle Risiko als wesentliche Risikoarten bestätigt. Reputations- und Geschäftsrisiken werden ebenfalls als wesentlich eingestuft. Weiterhin wird über die jährliche Risikoinventur das Risikoportfolio der SüdLeasing auf Risikokonzentrationen untersucht. Im Ergebnis wurde keine Risikokonzentration als wesentlich eingestuft. Zu den zentralen Steuerungs- und Monitoringinstrumenten zählen die Vorgaben im Rahmen der Kreditrisikostrategie zur Portfolio- und Einzelwertsteuerung, das risikoadjustierte Pricing sowie die adäquate Bemessung und Analyse der Pauschal- und Einzelwertberichtigungen. Zur Risikoüberwachung wird jährlich die Risikotragfähigkeit ermittelt und ein Risikocontrollingbericht erstellt, welcher die wesentlichen risiko- und steuerungsrelevanten Informationen enthält (z.B. Ausfallkennzahlen, Ratingverteilung, bedeutende Engagements usw.). Zentrale Kennzahlen werden sowohl auf SüdLeasing als auch auf Einzelgesellschaftsebene dargestellt. Dadurch wird sichergestellt, dass Kreditrisiken frühzeitig identifiziert, analysiert und gesteuert werden. Marktpreis-, Liquiditäts- und operationelle Risiken werden ebenfalls im Risikocontrollingbericht dargestellt. Das vierteljährlich tagende Risikokomitee dient als zentrales Gremium zur Risikoüberwachung und -steuerung. Darin werden risikorelevante Informationen und Berichte kommuniziert und diskutiert. Dieses Gremium setzt sich aus der Geschäftsführung sowie Führungskräften aus Markt, Marktfolge und Stäben der SüdLeasing zusammen. Die Risikomanagementsysteme der SüdLeasing sind auf Konzernebene mit der LBBW verzahnt. So werden Risikoberichte auch an die entsprechenden Einheiten der LBBW kommuniziert sowie die Allgemeine Risikostrategie gemeinsam mit der LBBW jährlich überprüft und ggf. aktualisiert. Kreditrisiko Das Kreditrisiko wird als möglicher Wertverlust definiert, der durch Bonitätsverschlechterung von Leasingnehmern oder durch Wertveränderungen von Sicherheiten entsteht. Das Kreditrisiko wird im Kreditprozess der SüdLeasing an mehreren Stellen berücksichtigt. Die Qualität der Kreditentscheidung wird durch standardisierte Ratingprozesse und eine umfangreiche Risikoanalyse des Kunden sichergestellt. Bei der Beurteilung fließen qualifizierte und/oder quantifizierte Merkmale ein. Bei der regelmäßigen Bestandsbewertung werden die Bonitätseinstufungen der Kunden aktualisiert. Intensivbetreuungsfälle nach MaRisk werden in einer eigenen Organisationseinheit betreut. Nach 90 Tagen Verzug liegt die Bonitätsklassifizierung als Ausfall nach Basel II vor. Zur Steuerung und Überwachung des Kreditrisikos werden u.a. die Portfolioziele der Kreditrisikostrategie (KRS) im vierteljährlichen Reporting überwacht. Für das Bonitätsrisiko wird durch Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen eine angemessene Risikovorsorge getroffen. Die Verfahren zur Risikoklassifizierung, PD und LGD, wurden im Jahr 2023 turnusmäßig validiert. Das Bestandsvolumen zu Barwerten teilt sich folgendermaßen auf: Risikoart
Vertragsart
Ratingcluster
Operationelle Risiken Operationelle Risiken können aus sämtlichen betrieblichen Aktivitäten resultieren und sind damit impliziter Teil des unternehmerischen Handelns in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder externen Ereignissen. Ein systematisches Risikomanagement ermöglicht es, diese Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Steuerungsmaßnahmen zu deren Vermeidung oder Begrenzung zu ergreifen. Der Risikomanagementprozess sieht daher eine regelmäßige Risikoinventur in Form eines Self-Assessment (Selbsteinschätzung) in den Fachbereichen der SüdLeasing vor. Dieses beinhaltet sowohl qualitative als auch quantitative Aspekte. Die Ergebnisse des Self Assessments dienen der Ergänzung der historischen Schadensfallsammlung. Die vorherrschende Handlungsstrategie gegenüber operationellen Risiken besteht darin, Risiken zu reduzieren. Als wesentliche Maßnahmen zur Schadensprävention werden die konsequente und zeitnahe Mitarbeitersensibilisierung über die aktuellen Methoden des externen Betruges und der Risiken des mobilen Arbeitens bzw. der Remote-Arbeit gesehen. Die SüdLeasing hat im Rahmen der andauernden Corona-Pandemie weiterhin auf mobiles Arbeiten bzw. Remote-Arbeit gesetzt. Die SüdLeasing hat während der andauernden Pandemie weiterhin auf die Risiken durch Remote-Arbeit mittels Mitarbeiterschulungen und Information hingewiesen. Für die Erfassung von operationellen Risiken gibt es eine konzernweite Schadensfalldatenbank (ORC-Datenbank). Darin werden alle Schadensfälle auf Basis einheitlicher Standards erfasst und können ausgewertet werden. Das implementierte Notfallkonzept der SüdLeasing, welches die zeit- und geschäftskritischen Prozesse im Detail analysiert und konkrete Maßnahmen im Falle eines Notfalls definiert, wird regelmäßig überprüft. Aus heutiger Sicht sind keine wesentlichen operationellen Risiken erkennbar, die die SL Agrar GmbH nachhaltig gefährden oder die künftige wirtschaftliche Lage beeinträchtigen könnten. Marktpreis- und Liquiditätsrisiken Die Marktpreisrisiken umfassen im Wesentlichen das Restwertrisiko 4 , das Zinsänderungsrisiko sowie das Währungsrisiko. Das Marktpreisrisiko wurde i.R. der Risikoinventur als unwesentlich eingestuft. Die Gesellschaft refinanziert sich nach Geschäftsabschluss unverzüglich zins- und währungsneutral. Zins- und Währungsrisiken bestehen daher nicht. Liquiditätsrisiken sind für die Gesellschaft unwesentlich, da die Konzernmutter (LBBW) den offenen Liquiditätsbedarf vor Abschluss von Kundengeschäften zur Verfügung stellt. Hierdurch ist sowohl das Liquiditätsrisiko im engen Sinne, als auch das Marktliquiditätsrisiko abgedeckt. Reputations- und Geschäftsrisiken Die Messung der Reputations- und Geschäftsrisiken erfolgt anhand einer Expertenschätzung, welche jährlich validiert wird. Trotz diverser globaler Konflikte wurde kein Sachverhalt bekannt, welcher eine Auswirkung auf das institutsindividuelle Reputations- und Geschäftsrisiko gehabt hätte. Risikotragfähigkeit und Kapitalbedarfsplanung Die Gesellschaft verfügt über ein entsprechendes Modell zur Steuerung und Überwachung der Risikotragfähigkeit. Die Ermittlung der Risikotragfähigkeit erfolgt jährlich durch die SüdLeasing. Die Ermittlung der Risikodeckungsmasse folgt den Empfehlungen des BDL (Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V.). Sie besteht maßgeblich aus dem Substanzwert inkl. Eigenkapital und stillen Reserven und Sonderposten als Maß für künftige Erträge der Bestandsverträge. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur wurden das Kreditrisiko, das operationelle Risiko sowie das Geschäfts- und Reputationsrisiko als wesentlich eingestuft und werden i.R. der Risikotragfähigkeitsermittlung berücksichtigt. Die Messung der Kreditrisiken erfolgt mittels Unexpected Loss gemäß CRR-Formel. Dadurch werden Korrelationen berücksichtigt. Klumpenrisiken werden zusätzlich berücksichtigt. Das operationelle Risiko wird anhand des alternativen Standardansatzes gemäß Artikel 319 CRR gemessen. Reputations- und Geschäftsrisiken werden über eine Quote der gemessenen Risiken berücksichtigt und durch eine Expertenschätzung validiert. Zum Stichtag 31.12.2023 lag die Gesamtrisikoauslastung für die SL Agrar bei 0 % der Risikodeckungsmasse. Das Kreditrisiko betrug TEUR 7,6 und das operationelle Risiko TEUR 8,0. Die interne Kapitalbedarfsplanung setzt auf die Risikotragfähigkeitsberechnung auf und erweitert diese um eine Mehrperiodensicht. Der Substanzwert beinhaltet die Mehrperiodensicht bis zum jeweiligen Vertragsende. Durch die Erweiterung des Betrachtungshorizonts der Risikomessung auf einen Mehrjahreszeitraum wird hieraus der Kapitalbedarf abgeleitet. Im Berichtsjahr ergab sich kein zusätzlicher Kapitalbedarf. Zusätzlich wird die Kapitalbedarfsplanung, ebenfalls jährlich, in einem adversen Szenario betrachtet. Daneben wird jährlich im Rahmen des Planungsprozesses eine Kapitalbedarfsplanung inkl. Neugeschäftsannahmen erstellt. In der Risikotragfähigkeit werden regelmäßig sechs Stressszenarien durchgeführt. Die Stressszenarien simulieren mit zunehmendem Schweregrad (Szenarien 1, 2 und 3) eine konjunkturelle Schwächephase und werden über verschlechterte Verwertungsquoten, abnehmende Kundenbonitäten und ansteigende operationelle Risiken beschrieben. Die Stressszenarien bilden neben einer kurzfristigen konjunkturellen Schwächephase auch eine länger anhaltende Rezession ab. Die SüdLeasing sieht weiterhin im Portfolio keine signifikante Verschlechterung aufgrund der Corona-Pandemie. Wir gehen jedoch davon aus, dass die von der SüdLeasing definierten Stressszenarien im weiteren Verlauf der globalen Konflikte und der wirtschaftlichen Situation adäquat sind. Darüber hinaus werden hypothetische Anstiege der internen Kosten, Margenrückgänge sowie der mögliche Verlust wichtiger Kundenbeziehungen simuliert. Ein schwerer Konjunktureinbruch wird ebenfalls simuliert. Zusätzlich zu den Stressszenarien in der Risikotragfähigkeit und der Kapitalbedarfsplanung führt die Gesellschaft einmal jährlich einen inversen Stresstest durch, indem existenzgefährdende Szenarien ermittelt werden. Im nächsten Schritt werden die als relevant eingeschätzten Ereignisse genauer betrachtet und ggf. Gegenmaßnahmen eingeleitet.
4 Für die Gesellschaft bestehen aufgrund
bestehender Restwertgarantien keine Restwertrisiken.
3.2 Prognosebericht und wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDas Münchner ifo-Institut geht in seiner jüngsten Prognose von einer leichten konjunkturellen Erholung ab dem zweiten Quartal 2024 aus. Für das Gesamtjahr wird mit einem BIP-Zuwachs von 0,9 Prozent in Deutschland gerechnet. Eine ähnliche Entwicklung wird für den Euroraum unterstellt (Wachstum von 1,0 Prozent). Die für das Leasinggeschäft zentralen Bruttoausrüstungsinvestitionen sollen in der Bundesrepublik um 1,5 Prozent ansteigen. 5 Der Ausblick auf moderate BIP-Zuwächse basiert auf der Annahme, dass sich die Inflationsrate weiter normalisiert. Im Verbund mit den zum Teil hohen Tarifanpassungen in 2023 dürfte dies zu einer Abschwächung der allgemeinen Konsumzurückhaltung führen. Bis Mitte des Jahres wird zudem mit einer ersten Leitzinssenkung durch FED und EZB gerechnet. Damit würden positive Kaufkrafteffekte in wesentlichen Zielmärkten der deutschen Exportwirtschaft einhergehen. Darüber hinaus wird unterstellt, dass staatliche Maßnahmen (Investitionszuschüsse, Subventionen) grundsätzlich wie geplant umgesetzt werden und ihre konjunkturstützende Wirkung beibehalten. Mit dem Krieg in der Ukraine besteht Mitten in Europa eine geopolitische Krise mit latentem Eskalationspotential. Anzeichen für einen Waffenstillstand oder eine friedliche Beilegung des Konflikts zeichnen sich zum Jahreswechsel weiterhin nicht ab. Im Jahr 2023 ist mit dem Gaza-Konflikt ein weiterer Krisenherd hinzugekommen, welcher sich regional, aber auch international ausweiten könnte. Erneute Verwerfungen auf den Finanzmärkten und Ölpreisschwankungen wären die Folge. Den schwellenden Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und der VR China sowie die Formation der BRICS-Staaten als Handelsblock gilt es weiter zu beobachten, insbesondere im Jahr der US-Präsidentschaftswahlen. Im Inland ist der Umgang der Bundesregierung mit der durch den Entscheid des Bundesverfassungsgerichts entstandenen Haushaltslücke von entscheidender Bedeutung. Insgesamt hat sich die politische Landschaft in der Bundesrepublik deutlich gewandelt, was nicht zuletzt in den Bauernprotesten zum Jahresbeginn 2024 Ausdruck findet. Zusammenfassend kann konstatiert werden, dass der konjunkturelle Verlauf deutlich schwerer prognostizierbar ist als in den Vorjahren. Die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft ist durch stabile und ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten innerhalb des LBBW-Konzerns gesichert. Über die SL steht eine Rahmenkreditlinie für die SüdLeasing-Gruppe in Höhe von Mrd. EUR 3,5 zur Verfügung. Die Chancen und Risiken in der weiteren Geschäftstätigkeit resultieren hauptsächlich aus der wirtschaftlichen Entwicklung und der geschäftspolitischen Ausrichtung des Gesellschafters sowie den Refinanzierungskonditionen der LBBW. Die Gesellschaft wird künftig voraussichtlich nur den Vertragsbestand verwalten und gegebenenfalls Anschlussverträge abwickeln. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Rahmenbedingungen sowie der planmäßigen Abwicklung des geringen Vertragsbestandes wird für das Ergebnis des Jahres 2024 im Vergleich zum Vorjahr mit einem negativen Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit gerechnet.
5 Quelle: ifo Konjunkturprognose Winter 2023
Mannheim, 21. Mai 2024 Geschäftsführung der SüdLeasing Agrar GmbH Peter Wolf Ute Kimmerle Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDie SüdLeasing Agrar GmbH, Mannheim, die gewerbsmäßig das Finanzierungsleasing betreibt, ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG und unterliegt damit der Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Deutschen Bundesbank. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 9452 eingetragen. Das Stammkapital der SüdLeasing Agrar GmbH in Höhe von TEUR 25 wird zu 100 % von der SüdLeasing GmbH, Stuttgart (SüdLeasing GmbH), gehalten. Die SüdLeasing Agrar GmbH ist über die SüdLeasing GmbH ein verbundenes Unternehmen zur Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Mainz. Die SüdLeasing Agrar GmbH wird in den Konzernabschluss der LBBW einbezogen. Der Konzernabschluss der LBBW wird beim Bundesanzeiger eingereicht und auf dessen Internetseite veröffentlicht. Der Jahresabschluss der SüdLeasing Agrar GmbH wird in elektronischer Form beim Bundesanzeiger eingereicht und auf dessen Internetseite bekanntgemacht. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss der SüdLeasing Agrar GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. Handelsgesetzbuch (HGB), des GmbH-Gesetzes und nach den für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die Forderungen an Kreditinstitute sind zu Anschaffungskosten oder zum Nennwert ausgewiesen. Ausfallrisiken werden durch Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Bewertungsverfahren hierzu wird unter Forderungen an Kunden erläutert. Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Mietkaufforderungen wurden mit ihrem Barwert angesetzt. Die übrigen Kundenforderungen wurden zu Anschaffungskosten oder zum Nennwert ausgewiesen. Ausfallrisiken bei den Kundenforderungen werden durch Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen werden gebildet, wenn objektive Hinweise auf einen möglichen Ausfall vorliegen. Die Pauschalwertberichtigungen für Forderungen werden aktivisch abgesetzt, für Leasingvermögen erfolgt die Bildung einer Drohverlustrückstellung. Die Gesellschaft ermittelt die latenten Bonitätsrisiken mittels Expected Loss Ansatz. Dieser berechnet sich aus dem Produkt der folgenden Parameter: Prognostizierte Ausfallwahrscheinlichkeiten (PD), prognostizierte Verlustquoten bei Ausfall (LGD), Engagementhöhe zum Zeitpunkt des Ausfalls (EAD) und Zeitraum zwischen Eintritt und Erkennung des Verlustereignisses (LIP). Das Leasingvermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung des Leasingvermögens erfolgt seit 2008 linear pro rata temporis über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Soweit erforderlich, wurden im Geschäftsjahr Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) enthält im Voraus bezahlte Aufwendungen, welche die nachfolgenden Geschäftsjahre betreffen. Diese resultieren aus Vertragsverwaltungskosten an die SüdLeasing GmbH. Es bestehen aktive latente Steuern, für die das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB angewendet wird. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Refinanzierung der Leasing- und Mietkaufgeschäfte erfolgt mittels Forderungsverkauf bzw. Darlehensaufnahme über die LBBW. Die Besicherung erfolgt durch Sicherungsübereignung der Leasingobjekte, bei Forderungskaufverträgen zusätzlich durch die Abtretung sämtlicher sonstigen Rechte und Ansprüche der SüdLeasing Agrar GmbH aus den jeweiligen Leasingverträgen, soweit sie die angekauften Forderungen betreffen. Gemäß den Forderungskaufverträgen übernimmt der Forfaiteur das Bonitätsrisiko. Bei der SüdLeasing Agrar GmbH verbleibt die Haftung für den rechtlichen Bestand und das Entstehen der Forderungen (Veritätsrisiko). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet zum überwiegenden Teil abgegrenzte Erlöse aus dem Verkauf von Leasingraten sowie dem Verkauf von Andienungsrechten. Daneben werden in diesem Posten im Wesentlichen Mietvorauszahlungen und Mietsonderzahlungen abgegrenzt. Die Steuerrückstellungen und die anderen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Eine Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 HGB war aufgrund des kurzfristigen Charakters der Rückstellungen nicht notwendig. 3. FristengliederungDie nach der RechKredV geforderte Fristengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
4. Erläuterungen zur BilanzDie täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute enthalten ein Giroguthaben bei der LBBW in Höhe von TEUR 4.454 (Vorjahr TEUR 4.522). Unter den Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 255 (Vorjahr TEUR 624) werden in Höhe von TEUR 254 Forderungen aus Mietkaufgeschäften (Vorjahr TEUR 539) und in Höhe von TEUR 1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr TEUR 85) ausgewiesen. Sie betreffen in voller Höhe Forderungen aus dem Leasinggeschäft. Die Entwicklung des Leasingvermögens ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ertragssteuerforderungen aus dem laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 0) sowie Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr Verbindlichkeiten TEUR 6) Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) enthält im Voraus erstattete Vertragsverwaltungskosten an die SüdLeasing GmbH in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 10), die über die Restlaufzeit der Leasing- und Mietkaufverträge abgegrenzt werden. Die täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Verbindlichkeiten aus der Forfaitierung von Leasing- und Mietkaufverträgen mit der LBBW. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist resultieren aus Darlehen von der LBBW. Diese sind vollständig durch Sicherungsübereignung besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr TEUR 40) enthält die Forfaitierungserlöse der Barwerte der verkauften Leasingforderungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 21). Diese Verkaufserlöse werden, mit Ausnahme der hierin enthaltenen Gegenwerte für Andienungsrechte, während der Mietlaufzeit linear vereinnahmt. Erlöse für Andienungsrechte werden bis zum Zeitpunkt ihrer Realisation auf den Nominalwert aufgezinst. Bei forfaitierten Mietkaufverträgen werden die voraussichtlichen zukünftigen Abwicklungskosten abgegrenzt. Außerdem enthält der passive Rechnungsabgrenzungsposten Mietvorauszahlungen in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr TEUR 19), welche über die Mietlaufzeit linear vereinnahmt werden. Steuerrückstellungen betreffen die Körperschaftssteuer in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr TEUR 59) und die Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 56. Die anderen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für die Prüfung des Jahresabschlusses des laufenden Berichtsjahres in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 17) und Rückstellungen für Steuerberatungsleistungen der LBBW in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 5). Die SüdLeasing Agrar GmbH erzielte im laufenden Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 154 (Vorjahr TEUR 545). 5. Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHGZum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin SüdLeasing GmbH in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr Verbindlichkeiten TEUR 6). 6. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Leasingerträge in Höhe von TEUR 265 (Vorjahr TEUR 1.361) entfallen auf das Leasinggeschäft in Höhe von TEUR 269 (Vorjahr TEUR 1.366). Ertragsminderungen aus dem Mietkaufgeschäft ergeben sich aus der Auflösung abgegrenzter Verwaltungskostenaufwendungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 5). Diese sind jedoch voll kompensiert durch Zinserträge im Mietkaufgeschäft. Die Leasing- und Mietkauferträge betreffen Geschäfte mit inländischen Kunden. Die Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 502) einhalten im Wesentlichen den Abgang der Restbuchwerte der verkauften Leasingobjekte nach Abschreibung in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 437) und den Wareneinsatz bei der vorzeitigen Veräußerung und aus gekündigten Verträgen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 65). Die Zinserträge in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 36) resultieren im Wesentlichen aus dem Mietkaufgeschäft mit inländischen Kunden in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr TEUR 29). Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 8) resultieren aus bei Banken aufgenommenen Darlehen zur Refinanzierung des Leasinggeschäfts. Sie betreffen vollumfänglich verbundene Unternehmen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Auflösungen sonstiger Rückstellungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 2) enthalten. Die unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ausgewiesenen anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr TEUR 27) beinhalten im Wesentlichen Prüfungsaufwendungen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 17) sowie von verbundenen Unternehmen berechnete Beratungsaufwendungen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 7). Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf das Leasingvermögen des Geschäftsjahres teilen sich auf in planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr TEUR 325) und außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 3). Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft wurden für Einzel- und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Die Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft resultieren im Berichtsjahr im Wesentlichen aus Erträgen abgeschriebener Forderungen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 181) sowie aus der Auflösung der Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr TEUR 57). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus Aufwendungen für die Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 108), Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 114) sowie aus Steuernachzahlungen für das vorangegangene Wirtschaftsjahr in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr Steuererstattungen TEUR 12). 7. Sonstige AngabenVorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage waren nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen. Geschäftsführer der SüdLeasing Agrar GmbH waren im Berichtsjahr
Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Angestellten. Das als Aufwand erfasste Honorar für die Durchführung der Jahresabschlussprüfung zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 17. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 154 zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 4.187 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mannheim, 21. Mai 2024 Geschäftsführung der SüdLeasing Agrar GmbH Peter Wolf Ute Kimmerle Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 in EUR
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SüdLeasing Agrar GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SüdLeasing Agrar GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SüdLeasing Agrar GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 21. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Dr. Marijan Nemet, Wirtschaftsprüfer Nicole Geysel, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde mit Beschluss vom 17. Juni 2024 festgestellt. |
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