Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 403763
Eingetragen
29.7.1996
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
die Entwicklung und Produktion von elektronischen Systemen, insbesondere von Funkanlagen, komplexen elektronischen Steuerungen, intelligenten Antriebssystemen sowie der Entwicklung der jeweils dazugehörigen Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Halbauer
seit 7.10.2021
Geschäftsführer
Kathrin Quensel
seit 30.9.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
51.75%
Nelli Straub
48.25%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Christine Wirth
Goethestraße 4, 99099 Erfurt
140.000 DM
78.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deltron Elektronische Systeme GmbH

Nottertal-Heilinger Höhen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DELTRON ELEKTRONISCHE SYSTEME GMBH, NOTTERTAL-HEILINGER HÖHEN OT SCHLOTHEIM

I. GRUNDLAGEN

1. Geschäftsmodell

Auf Basis von eigenem Knowhow und langjähriger Erfahrung entwickelt und produziert Deltron innovative elektronische Systeme und Erzeugnisse für sich selbst und für strategische Kunden.

Der Fokus liegt weiterhin auf der Ergänzung und Erweiterung des Knowhows und des Produktsortiments mit den Schwerpunkten elektronische Steuerungen, Energieeffizienz und Sicherheitstechnik, mit dem Ziel, einem breiten Kundenspektrum komplette Systeme entsprechend deren Bedürfnissen anbieten zu können.

2. Entwicklung

Schwerpunkte der Entwicklung sind:

Erweiterung des Produktspektrums in der modernen "Deltron"-Funktechnik (bidirektional, Schmalband GFSK mit Kryptologie) + Sensorik

Überarbeitung bestehender Produkte in Verbindung mit der Ablösung abgekündigter Funkschaltkreise und der ständigen Suche nach alternativen, preiswerteren Lösungen

Implementierung von Bluetooth und NFC in bestehende Funkformate / Möglichkeiten zur Kompatibilität zu IP basierten Anwendungen

Erweiterungen der Neuentwicklungen für TX / RX Komponenten auf MEMS Basis in 27 und 40 MHz als Alternative für Applikationen im stark frequentierten sub-Gigahertz Bereich

Proprietäre Funksysteme zur Kommunikation diverser Sensorik im Alarmbereich und BMA

Kundenspezifische Produktentwicklungen auf Basis Deltron Knowhow

Kundenspezifische Weiterentwicklungen im Bereich von Tür/Fenster Antriebssteuerungen für Schließeinrichtungen, sowie Motoren im Drehstrombereich

Die F+E- Kapazitäten sollen in Verbindung mit neuen Themen und Projekten erweitert werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

Auch im Jahr 2023 war die Geschäftsentwicklung durch Krisenfaktoren beeinträchtigt. Das waren insbesondere:

Geopolitische Auseinandersetzungen und Unsicherheiten;

Wirtschaftspolitische Schwächen und hohe Bürokratie in Deutschland;

Preissteigerungen und Unsicherheiten im Zulieferbereich;

Hoher Druck auf eine überdurchschnittliche Steigerung der Personalkosten;

Mangel an verfügbaren Fachkräften.

Dazu kam ein im Jahr 2022 beginnender deutlicher Bedarfsrückgang ausgelöst durch konjunkturelle Schwächen in Deutschland, insbesondere im Baugewerbe.

Wie erwartet ist der Umsatz 2023 um rund 20 % zurückgegangen. In der Quartalsentwicklung zeigt sich, dass nach einem Tief ab dem 04. Quartal 2023 wieder ein leichtes Wachstum erreicht werden konnte.

Wichtig waren die Fortsetzung und erfolgreiche Implementierung von Maßnahmen und Projekten zur Kostensenkung, Rationalisierung und Automatisierung. Durch Einsparung von Arbeitsplätzen konnte auch dem Personalbedarf entgegengewirkt werden.

Damit konnte trotz des niedrigen Umsatzes ein Gewinn von 421,8 T€ realisiert werden.

2. Lage

a) Ertragslage

Der Rohertrag der letzten 5 Jahre hat sich wie folgt entwickelt:

2019
T€
2020
T€
2021
T€
2022
T€
2023
T€
Gesamtleistung (inkl. sonstige betriebliche Erträge) 11.763 12.402 13.439 12.551 19.750
Materialeinsatz 7.584 8.199 8.182 7.686 5.927
Rohertrag 4.179 4.203 5.257 4.865 3.823

Die Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Rationalisierung zeigen Erfolge. Die Materialaufwandsquote ist leicht gesunken. Durch Rationalisierungsmaßnahmen und temporäre Kurzarbeit konnte der Personalaufwand insgesamt um rd. 11 % gesenkt werden.

b) Finanzlage (Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität)

Der erzielte Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 605 T€ sowie die vorhandenen liquiden Mittel ermöglichten die Finanzierung der notwendigen Investitionen und F&E Aufwendungen.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft und der Eigenkapitalanteil (89,3%, Vorjahr 85,0 %) sind weiterhin auf hohem Niveau stabil.

Die Investitionen des Jahres 2023 (328 T€) betrafen im Wesentlichen Maschinen und Geräte zur Automatisierung im Bereich Verpackung/Versand sowie im Leiterplattendruck. Sie wurden aus Eigenmitteln finanziert.

Zum Jahresende 2023 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Finanzierungsspielraum besteht durch eine kurzfristige Kreditlinie in Höhe von 1,25 Mio. €.

c) Vermögenslage

Zum Anlagevermögen der Deltron GmbH gehören u. a. das Betriebsgrundstück einschließlich Bürogebäude und Produktionshalle, Maschinen, Geschäftsausstattung und Büroeinrichtungen.

Die Bilanzsumme ist auf 7,35 Mio. € leicht gestiegen (Vorjahr 7,25 Mio. €).

Zur Sicherstellung der Produktionsabläufe und Sicherung einer hohen Flexibilität arbeitet Deltron mit einem relativ hohen Materialbestand. Durch diese Strategie und dem Aufbau von Beständen bei Funk-Schaltkreisen mit Lieferende ist das Vorratsvermögen mit rund 4,4 Mio. € und rd. 60 % der Aktiva weiter auf hohem Niveau. Gegenüber dem Vorjahr konnten die Vorräte um rd. 7% reduziert werden.

d) Gesamtaussage

Der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft sind auch auf niedrigerem Umsatzniveau positiv zu bewerten. Zur Kostensenkung und Ergebnisverbesserung wird kontinuierlich an Optimierungen gearbeitet. Schwerpunkte sind hierbei Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität und Effizienz, Digitalisierung von Prozessen und Geschäftsabläufen, Rationalisierungsmaßnahmen, produktspezifische Kostenoptimierungen und die Überprüfung einzelner nicht-produktionsabhängiger Kostenpositionen.

III. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die äußeren Faktoren und die Konjunkturindikatoren sind auch für das Jahr 2024 als krisenhaft einzustufen. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe bleiben zunächst auf niedrigem Niveau. Die allgemein erhöhte Unsicherheit und kostensteigernde Tendenzen wirken sich negativ auf die Geschäftsentwicklung und die Planbarkeit aus.

Für Deltron bleiben Innovation, Flexibilität und die enge Partnerschaft zu den Kunden weiterhin wichtige Basis des Geschäftsmodells.

Das vorhandene Knowhow von Deltron wird für die Entwicklung eigener Produkte und Systemlösungen verwendet, mit dem Ziel das Sortiment stetig zu optimieren und zu erweitern. Dafür sollen u.a. auch die eigenen Kapazitäten für Forschung und Entwicklung erweitert werden. Parallel dazu wird mit Fertigungsaufträgen die Produktionskapazität sinnvoll ausgelastet.

Die Maßnahmen zur Rationalisierung und Effizienzsteigerung werden fortgeführt. Entsprechende Projekte und Investitionen mit kurzem ROI (Return On Investment) werden verfolgt.

Für das Jahr 2024 sind weiterhin Auswirkungen der aktuellen Krisen zu erwarten.

Die wie befürchtet eingetretene Rezession wird in den Konjunkturindikatoren und Wirtschaftsdaten der EU sichtbar. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe bleiben weiter auf eher niedrigem Niveau. Die Erwartungen für das 2. HJ 2024 und das Jahr 2025 bleiben auf dem Niveau des Jahres 2023.

2. Risikobericht

Risiken werden auf Geschäftsführungs- und Gesellschafterebene kontinuierlich beurteilt.

Die zukünftige Entwicklung geopolitischer Konflikte und Krisen, Auswirkungen der hohen Inflation, Preissteigerungen und Unsicherheiten im Zulieferbereich, die Verteuerung für Energie, Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Rohstoffen und weitere Kostensteigerungen werden weiterhin als Risiko bewertet.

Es bestehen übliche Risiken aus dem Wettbewerb und aus der Entwicklung und Fertigungseinführung neuer Erzeugnisse. Aufgrund der hohen Qualität und Zuverlässigkeit unserer Erzeugnisse ist das Gewährleistungsrisiko eher gering.

Maßnahmen zur Reaktion auf die Unsicherheiten und Preissteigerungen im Zulieferbereich sind weiter erforderlich. Die Sicherheitsbestände und die Flexibilität von Deltron sollen auf hohem Niveau gehalten werden.

3. Chancenbericht

Deltron verfügt aufgrund seiner Innovationsfähigkeit und der Fertigungskompetenz über ein breites Produktspektrum.

Deltron hat durch Sortimentserweiterung, Kostenoptimierung und langjährige Kundenbeziehungen gute Aussichten, auch in Krisenzeiten gute wirtschaftliche Ergebnisse zu erzielen.

Bei der Entwicklung stehen weiterhin intuitiv bedienbare Lösungen im Vordergrund, die gleichzeitig sehr wenig Energie verbrauchen.

Mit den erfolgten Investitionen in moderne IT-Systeme, in Robot-Technik und solare Energieerzeugung sowie weiteren geplanten Automatisierungslösungen kann Deltron den anstehenden negativen Risikofaktoren entgegenwirken.

 

Nottertal-Heilinger Höhen, den 27. August 2024

DELTRON ELEKTRONISCHE SYSTEME GMBH

Kathrin Quensel

Andreas Halbauer

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DELTRON ELEKTRONISCHE SYSTEME GMBH, NOTTERTAL-HEILINGER HÖHEN OT SCHLOTHEIM

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.328.062,98 1.219.316,81
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 414,00 827,00
II. Sachanlagen 1.255.547,31 1.216.769,81
III. Finanzanlagen 72.101,67 1.720,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.002.065,83 6.002.986,99
I. Vorräte 4.406.025,23 4.751.813,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 363.589,70 276.279,77
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.232.450,90 974.893,44
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 16.824,99 24.761,47
7.346.953,80 7.247.065,27

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 6.563.687,03 6.191.844,00
I. Gezeichnetes Kapital 51.300,00 51.300,00
II. Gewinnvortrag 6.090.544,00 5.129.623,84
III. Jahresüberschuss 421.843,03 1.010.920,16
B. RÜCKSTELLUNGEN 452.202,62 674.057,23
C. VERBINDLICHKEITEN 331.064,15 381.164,04
- davon aus Steuern: € 64.277,17 (Vorjahr: € 163.747,79)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 2.148,58 (Vorjahr: € 1.295,25)
7.346.953,80 7.247.065,27

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 3.822.505,35 4.865.222,08
2. Personalaufwand -2.362.342,98 -2.655.286,98
a) Löhne und Gehälter -1.964.084,28 -2.194.443,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -398.258,70 -460.843,43
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -199.636,14 -169.804,53
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -586.384,22 -613.491,79
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 8.020,94 (Vorjahr: € 24.434,08)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.459,23 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -15.283,39 -14.668,80
- davon Aufwendungen aus Aufzinsung: € 8.175,00 (Vorjahr: € 8.332,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -225.779,66 -393.429,52
8. Ergebnis nach Steuern 439.538,19 1.018.540,46
9. Sonstige Steuern -17.695,16 -7.620,30
10. Jahresüberschuss 421.843,03 1.010.920,16

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DELTRON ELEKTRONISCHE SYSTEME GMBH, NOTTERTAL-HEILINGER HÖHEN OT SCHLOTHEIM

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Firmenname laut Registergericht: Deltron Elektronische Systeme GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Nottertal-Heilinger Höhen OT Schlotheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Jena
Register-Nr.: HR B 403 763

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Deltron Elektronische Systeme GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen der § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht, auf die Anwendung des § 276 HGB wurde verzichtet.

Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB in Kontenform, die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 1 und 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang aufgeführt werden können, sind weitgehend im Anhang zu finden.

Auf das Wahlrecht der Aktivierung einer sich ergebenden Steuerentlastung aus aktiven latenten Steuern wurde verzichtet.

II. ERLÄUTERUNG ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGS-METHODEN

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder bei dauernder voraussichtlicher Wertminderung mit dem geminderten Wert angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 800,00 werden sofort abgeschrieben.

Sonstige Ausleihungen betreffen gewährte Darlehen an Mitarbeiter, die mit dem Nennbetrag angesetzt wurden.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt nach dem Herstellungskostenprinzip. Es wurden Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten in die Berechnung mit einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag bilanziert. Auf zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen, uneinbringliche Forderungen - soweit vorhanden - werden abgeschrieben. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen, angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,82 % angesetzt (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen 7 Jahre von 1,70 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 4.867 € (Vorjahr 16.138 €). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die zur Verfügung stehenden liquiden Mittel (T€ 147, Vorjahr T€ 178) werden auf Grund der Einzahlung auf ein verpfändetes Konto gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Pensionsrückstellung (T€ 443, Vorjahr T€ 462) saldiert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen ergeben sich Differenzen, die sich in den späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Daraus ergibt sich eine Steuerentlastung (aktive latente Steuer), die in der Bilanz nicht angesetzt wurde.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist als Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Die Finanzanlagen beinhalten zum einen Wertpapiere (Aktien) sowie Ausleihungen an Arbeitnehmer (T€ 2,0; VJ: T€ 1,7).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Für die Ausschüttung gesperrt i. S. d. § 268 VIII HGB sind Beträge in Höhe von € 4.867 (Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre).

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen (unsaldiert T€ 443) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Wert der in 2015 ausgezahlten Rückdeckungsversicherung, abzüglich der geleisteten Pensionszahlungen saldiert, da die Auszahlung der Rückdeckungsversicherung auf ein verpfändetes Konto erfolgte.

Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betragen T€ 8.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen werden insbesondere Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche (T€ 46), für ausstehenden Urlaubsanspruch (T€ 14) und Überstunden (T€ 8), für Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 9) sowie für Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 12) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

IV. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023:

Kathrin Quensel, Erfurt, Bilanzbuchhalterin (IHK)

Andreas Halbauer, Schlotheim, Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 74 (Vorjahr: 79), davon 27 Angestellte, 43 Lohnempfänger und 4 geringfügig Beschäftigte. Hinzu kommen 2 Auszubildende und die Geschäftsführer.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss (€ 421.843,03) und den Gewinnvortrag (€ 6.090.544,00) auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB, Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

 

Nottertal-Heilinger Höhen, den 27. August 2024

Deltron Elektronische Systeme GmbH

Kathrin Quensel

Andreas Halbauer

Geschäftsführung

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software und Lizenzen 9.788,84 0,00 0,00 9.788,84
9.788,84 0,00 0,00 9.788,84
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.317.919,14 0,00 0,00 1.317.919,14
Technische Anlagen und Maschinen 3.110.093,91 131.529,90 167.252,06 3.074.371,75
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.382.677,48 89.885,24 77.527,16 1.395.035,56
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 34.348,50 0,00 34.348,50
5.810.690,53 255.763,64 244.779,22 5.821.674,95
III. FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 70.100,00 0,00 70.100,00
Sonstige Ausleihungen 1.720,00 2.055,72 1.774,05 2.001,67
1.720,00 72.155,72 1.774,05 72.101,67
5.822.199,37 327.919,36 246.553,27 5.903.565,46
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
Zuführungen
Auflösungen
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software und Lizenzen 8.961,84 413,00 0,00 9.374,84
8.961,84 413,00 0,00 9.374,84
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.105.134,33 6.979,00 0,00 1.112.113,33
Technische Anlagen und Maschinen 2.380.457,91 126.761,90 167.250,06 2.339.969,75
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.108.328,48 65.482,24 59.766,16 1.114.044,56
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.593.920,72 199.223,14 227.016,22 4.566.127,64
III. FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.602.882,56 199.636,14 227.016,22 4.575.502,48
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software und Lizenzen 414,00 827,00
414,00 827,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 205.805,81 212.784,81
Technische Anlagen und Maschinen 734.402,00 729.636,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 280.991,00 274.349,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.348,50 0,00
1.255.547,31 1.216.769,81
III. FINANZANLAGEN
Wertpapiere des Anlagevermögens 70.100,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 2.001,67 1.720,00
72.101,67 1.720,00
1.328.062,98 1.219.316,81

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Deltron Elektronische Systeme GmbH, Nottertal-Heilinger Höhen OT Schlotheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deltron Elektronische Systeme GmbH, Nottertal-Heilinger Höhen OT Schlotheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deltron Elektronische Systeme GmbH, Nottertal-Heilinger Höhen OT Schlotheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, 27. August 2024

MSC Schwarzer Albus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marijke Albus, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde unverändert festgestellt am 4. September 2024.

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