beCoding SoMa GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Jahn seit 18.3.2021 | Geschäftsführer |
Gabriele Maria Spechtner seit 15.5.2018 | Prokura |
Dagmar Grasnick seit 6.2.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Iden System Großhandels GmbHBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2 ́023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des HGB sowie des GmbHG, sie sind im Wesentlichen und soweit zulässig an den steuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Beteiligung besteht an der Europakontor Immobilien und Beteiligungs Verwaltungs GmbH & Co. KG sowie an der Europakontor Verwaltungs GmbH. Die Waren sind zu Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet. Die Ermittlung des Warenbestandes erfolgt über eine permanente Inventur. Zur Berücksichtigung fehlender Gängigkeit sind Gängigkeitsabschläge in Abhängigkeit von der Lagerdauer des Bestandes vorgenommen. Die Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Als Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften ausgewiesen, deren Gesellschafter Herr Hans Iden sowie Herr Hans Jörg Iden sind. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern des Berichtsjahres. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEin grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des in der Bilanz erfassten Anlagevermögens im Jahre 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzel- und Pauschalwertberichtigungen mit insgesamt T€ 4 abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände per 31.12.2023 enthalten im Wesentlichen mit T€ 477 debitorische Kreditoren, welche aus Bonusansprüchen gegenüber Lieferanten resultieren, weiterhin Bonusansprüche in Höhe von T€ 52 deren Abrechnung erst im Folgejahr erfolgt ist sowie Forderungen aus Steuerüberzahlungen und im Folgejahr abziehbare Vorsteuerbeträge in Höhe von T€ 33. Das Gezeichnete Kapital beträgt € 255.645,94. Die sonstigen Rückstellungen per 31.12.2023 betreffen neben den eigenen Aufwendungen der Abschlusserstellung die Kosten der Abschlussprüfung und Steuerberatung für das Jahr 2023 mit T€ 26, Urlaubsrückstellungen mit T€ 41, Rückstellungen für sonstige Personalkosten mit T€ 27, Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen mit T€ 10, Rückstellungen für Garantie und Kundenboni mit T€ 42 sowie Rückstellungen für Beiträge zur Berufsgenossenschaft mit T€ 23. Die Verbindlichkeiten wurden mit Ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverhältnissen belaufen sich auch künftig auf rd. T€ 106, fällig innerhalb eines Jahres. Im Berichtsjahr wurden die Verpflichtungen vollständig erfüllt. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Von den Umsatzerlösen wurden im Berichtsjahr T€ 406 innerhalb des übrigen europäischen Gemeinschaftsgebiets erzielt. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich der Art nach um regelmäßig wiederkehrende Beträge. Erfasst sind im Wesentlichen Erträge aus Versicherungserstattungen, aus Erlösen aus Anlageverkäufen sowie verrechnete Sachbezüge. Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Sonstige AngabenDas vom Abschlussprüfer berechnete bzw. für das Geschäftsjahr berücksichtigte Gesamthonorar beträgt T€ 20, dies entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 52 weibliche und 44 männliche Mitarbeiter. Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer des Unternehmens waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Hans Iden sen., Berlin, Herr Hans Jörg Iden jun., Berlin und Herr Torsten Jahn, Magdeburg. Herr Hans Iden und Herr Hans Jörg Iden sind von den einschränkenden Bestimmungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge Gebrauch gemacht Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn des Geschäftsjahres 2023 in das Folgejahr vorzutragen.
Berlin, 24. April 2024 Hans Iden Hans Jörg Iden Torsten Jahn Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde im Jahr 2023 von verschiedenen Unsicherheiten und Krisen geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3% rückläufig gewesen. Damit entsprach die Wirtschaftsentwicklung weitgehend der Konjunkturprognose des Sachverständigenrates. Nachdem deutliche Preissteigerungen für wesentliche Rohmaterialien und verschiedene Warengruppen bereits im Vorjahr zu einer Inflationsrate von 6,9% geführt hatten, lag die Teuerungsrate im Jahr 2023 mit 5,9% erneut deutlich über dem langfristigen Ziel der Bundesregierung. Die gestiegenen Verbraucherpreise wirkten sich schließlich negativ auf die Entwicklung des privaten Konsums aus, der im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8% rückläufig gewesen ist. Damit liegt der private Konsum des Jahres 2023 preisbereinigt um 1,5%-Punkte unter dem des letzten Vorkrisenzeitraums 2019. Insgesamt verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Während das Produzierende Gewerbe (-2,0%) und der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0%) eine rückläufige Entwicklung aufzeigten, konnte in den Sektoren Information und Kommunikation (+2,6%) sowie Sonstige Dienstleistungen (+1,8%) eine zufriedenstellende Wachstumsrate erzielt werden. Im deutschen Einzelhandel wurden im Jahr 2023 laut Handelsverband Deutschland (HDE) 649,0 Mrd. EUR umgesetzt. Dies entspricht einem nominalen Umsatzwachstum von 2,9%, welches jedoch nur über höhere Preise erzielt werden konnte. Preisbereinigt ergibt sich für das Jahr 2023 eine reale Umsatzentwicklung von -3,4%. Betrachtet man ausschließlich den für die Iden Gruppe relevanten Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln, so ist auch dieser (preisbereinigt) im abgelaufenen Geschäftsjahr mit -3,1% rückläufig gewesen. Damit liegt der Umsatz mit Nicht-Lebensmitteln im Jahr 2023 preisbereinigt nur noch um 5,3% über dem des Jahres 2019. In seiner aktuellen Konjunkturprognose geht der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 von einem geringen Wachstum des BIP in Höhe von 0,2% aus. Die Auftragslage in Industrie und Baugewerbe und auch der Konsum der privaten Haushalte wird im ersten Halbjahr schwach bleiben. Erst zur Mitte des Jahres 2024 soll die Wirtschaftskraft in Deutschland demnach wieder anziehen. Wichtige Impulse werden dabei von einer Belebung des privaten Konsums erwartet, der im zweiten Halbjahr die Konjunktur stützen und zu einem Wachstumstreiber für die deutsche Wirtschaft werden soll. Auch der HDE geht davon aus, dass der deutsche Einzelhandel im Jahr 2024 auf einen Wachstumskurs zurückfindet. Für den gesamten Einzelhandel wird ein reales Wachstum von 1,0% erwartet, welches sowohl von höheren Realumsätzen im stationären Handel (+1,0%), als auch im Onlinehandel (+1,4%) getragen werden soll. Von einem Ende des mehrjährigen Abwärtstrends im Onlinehandel geht auch der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (BEVH) aus. Der BEVH erwartet für das Jahr 2024 im deutschen Onlinehandel ein nominales Wachstum von 2,0%, was bei einer Inflationserwartung von 2,4% preisbereinigt nahezu ein Verharren auf dem Vorjahresniveau bedeuten würde. Für das Jahr 2025 geht der Sachverständigenrat davon aus, dass sich die Inflationsrate mit 2,1% dem langfristigen Ziel der Bundesregierung (2,0%) annähern und sich die erhöhte Nachfrage der Privathaushalte fortsetzen wird. Die Senkung der Leitzinsen durch die EZB wird Unternehmens und private Investitionen ankurbeln und die Exporte sollten von einem steigenden Welthandel profitieren. Im Ergebnis erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2025 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 0,9%. (Quellen: Statistisches Bundesamt (Destatis)- Pressemitteilung 019 / 24 vom 15.01 . 2024 / HDE Handelsverband Deutschland - Einzelhandelsumsatz 2021-2024 / Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Pressemitteilung zur Konjunkturprognose für 2024 / Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (BEVH)) 2. Entwicklung der Branche PBS Markt Der Gesamtmarkt für Papier-, Büro- und Schreibwarenartikel (PBS) weist laut dem Handelsverband Büro- und Schreibkultur (HBS) für das Jahr 2023 ein Marktvolumen von 13,3 Mrd. EUR und damit ein nominales Umsatzplus von 1,6% aus. Die GfK weist für den von ihr deutlich enger abgegrenzten Markt für "Schreibgeräte und Bürobedarf" für das Jahr 2023 ein nominales Umsatzwachstum von 4,0% aus, das insbesondere von höheren (nominalen) Umsätzen mit Heften, Blöcken und anderen Papiererzeugnissen getragen wird. Das nominale Wachstum ist jedoch in beiden Marktstatistiken ausschließlich auf gestiegene Preise zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der vom IFH Köln für 2023 ermittelten Teuerungsrate für sämtliche PBS-Produktsegmente in Höhe von 11,2%, ergibt sich für den deutschen PBS-Markt erneut ein deutlicher realer Rückgang der Wirtschaftsleistung. Dieser Trend sollte sich aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen auch in den Folgejahren fortsetzen. Dem entgegen wirken können Wachstumsimpulse für Schulartikel und Kreativprodukte, die sich aus steigenden Schülerzahlen infolge einer verstärkten Zuwanderung ergeben können. Mittelfristig ist für den deutschen PBS-Gesamtmarkt kein Wachstum oberhalb der prognostizierten Wachstumsraten des deutschen Bruttoinlandsproduktes zu erwarten. Spielwarenmarkt Während die Spielwarenbranche noch in den Corona-Jahren 2020 und 2021 als robust und wachstumsstark galt, hat sich dieses Bild seit dem Jahr 2022 geändert. Nach Einschätzung des Bundesverbands des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) und des Marktforschungsunternehmens Circana ist der Spielwarenmarkt in den Jahren 2022 und 2023 um jeweils 5% geschrumpft. Demnach konnten im Jahr 2023 nur noch 5 der 25 größten Markenhersteller ein Umsatzwachstum erzielen, während der Großteil der Hersteller nach dem deutlichen Wachstum der Jahre 2020 und 2021 Umsatzrückgänge zu verzeichnen hatte. Betrachtet man die Umsatzentwicklung in den einzelnen Warengruppen, so konnten Umsatzzuwächse nur noch in den Produktsegmenten Spiele und Puzzle sowie Plüsch mit einem Umsatzanstieg um jeweils 6% erzielt werden. Mit einem Marktanteil von 19,5% bzw. 19,0% bleiben die Kategorien Spiele und Puzzle sowie Baukästen und Klemmbausteine die mit Abstand größten Warengruppen im deutschen Spielwarenmarkt. Mit deutlichen Umsatzrückgängen in Höhe von -18% hat die Warengruppe Outdoor-Equipment auch im Jahr 2023 deutlich verloren. Anhaltend positiv und gegen den allgemeinen Markttrend entwickelten sich hingegen wie schon in den Vorjahren die Umsätze mit Lizenzartikeln, insbesondere mit Pokemon und Disney Locarna Sammelkartenspielen. (Quelle: Handelsverband Büro- und Schreibkultur (HBS) / IFH Köln GmbH / Toys Kids 1-2 / 2024: ., Brennpunkt: Spielware im Kontext der Krise " / Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) / Gemeinsame Pressemitteilung von DVSI, BVS und Circana zur Pressekonferenz 2023 der Spielwarenbranche (28 . 11.2023)) 3. Umsatz- und Geschäftsentwicklung Die Iden-Unternehmenszentrale Berlin-Südkreuz hat sich auch im Berichtsjahr am Markt behauptet und sich bietende Entwicklungspotenziale aktiv genutzt. infolgedessen konnten die Umsatzerlöse des Berliner Standortes im Jahr 2023 erneut gesteigert werden. Wesentlich zur positiven Umsatzentwicklung beigetragen hat insbesondere das Geschäft mit Kunden des filialisierten Einzelhandels. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft die Vorteile des günstig gelegenen Berliner Standortes genutzt und von ihren effizienten und flexibel anpassbaren Logistikprozessen profitiert. Der langjährigen Ausrichtung des Unternehmens folgend, wird am Standort Berlin Südkreuz ein unverändert großes Augenmerk auf moderne Vertriebskonzepte und die kontinuierliche Erweiterung des Kundenstammes gelegt. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Prozessabläufen können zudem die Qualität und die Effizienz der Logistik- und Distributionsdienstleistungen weiter erhöht werden. Die Positionierung der Marke ldena wird weiter geschärft und Marketingimpulse an wesentlichen Touchpoints der Customer Journey gezielt gesetzt. 4. Investitionen Die Digitalisierung treibt den stetigen Wandel der Prozessabläufe voran und erhielt in der Iden Gruppe im Berichtsjahr weitere Impulse. Dabei lag im Jahr 2023 ein besonderer Schwerpunkt auf vorbereitenden Analysen und Prozessaufnahmen zu der für das Jahr 2024 geplanten Einführung neuer IT-Systeme in den Bereichen ERP, PIM, Archiv und B2B-Webshop. Am Berliner Unternehmensstandort wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr lediglich kleinere Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen für technische Anlagen, die IT und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. 5. Personal- und Sozialbereich Unter Berücksichtigung des zunehmenden Wettbewerbes um gute Fachkräfte liegt der Fokus unverändert auf der langfristigen Bindung von qualifizierten Arbeitskräften. Das Qualitätsniveau der Mitarbeiter ist ein entscheidendes Wettbewerbskriterium, so dass die Entwicklung des Personalstammes mit Fokus auf die Stärkung von Kompetenzen und die Erweiterung von Qualifikationen stattfindet. Bei insgesamt konstantem Personalbestand konnten offene Stellen in der Logistik, im Verkauf und in der allgemeinen Verwaltung konnten durch gezielte Recruitingmaßnahmen besetzt werden. Zudem ist das Unternehmen durch den Eintritt verschiedener Fachkräfte in Schlüsselpositionen weiter gestärkt worden. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Vermögenslage wird unter Berücksichtigung des werthaltigen Anlage- und Umlaufvermögens insgesamt als sehr stabil eingeschätzt. Der Bilanzgewinn hat sich aufgrund des erzielten Jahresüberschusses des Jahres 2023 erneut erhöht und damit zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals beigetragen. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft in Höhe von 92,1% liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt und ist als außerordentlich solide zu bezeichnen. Die Anlagenintensität ist im Berichtsjahr aufgrund planmäßiger Abschreibungen leicht gesunken, mit 32,0% jedoch unverändert auf einem hohen Niveau. Zudem ist davon auszugehen, dass im Sachanlagevermögen der Gesellschaft wesentliche stille Reserven enthalten sind. Die Finanzierung des Anlagevermögens ist teilweise durch langfristige Investitionsdarlehen erfolgt, deren Tilgung planmäßig fortgeführt wird und auch im Jahr 2024 aus dem operativen Cash Flow der Gesellschaft finanziert werden soll. 2. Finanzlage Die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft konnte im Jahr 2023 weiter verbessert werden. Dies ist insbesondere das Ergebnis der von 90,5% auf 92,1% gesteigerten Eigenkapitalquote sowie der planmäßigen Rückführung von Darlehensverbindlichkeiten. Dem langfristigen Fremdkapital steht das werthaltige Anlagevermögen gegenüber. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag durch Bankguthaben und andere liquide Mittel vollständig gedeckt. 3. Ertragslage Einhergehend mit höheren Umsatzerlösen konnte die Gesellschaft im Berichtsjahr auch das absolute Rohergebnis steigern. Nach einer rückläufigen Rohertragsmarge im Vorjahr ist es der Gesellschaft im Berichtsjahr gelungen, die relative Marge in den Bereich des mehrjährigen Durchschnitts zurückzuführen. Im Personalaufwand ergeben sich Kostensteigerungen aufgrund von Neueinstellungen in wichtigen Schlüsselpositionen sowie branchenüblichen Gehaltsanpassungen. Darüber hinaus hat sich die Unternehmensleitung im Jahr 2023 entschieden, Gutscheinkarten an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszugeben und damit die persönlichen Auswirkungen von inflationsbedingten Kostensteigerungen für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter zu reduzieren. Das Unternehmen geht davon aus, dass die eingeleiteten Personalmaßnahmen mittel- und langfristig zu einer weiteren Stärkung der Gesellschaft führen werden. Im Berichtsjahr haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen insgesamt um 3,9% erhöht. Dies ist insbesondere auf gestiegene Bezugskosten für Strom und Gas zurückzuführen. Darüber hinaus haben höhere Instandhaltungskosten sowie Ausgaben für Messen und Werbung zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen geführt. Im Ergebnis der beschriebenen Ertrags- und Kosteneffekte ist das Betriebsergebnis der Gesellschaft leicht zurückgegangen. Da gleichzeitig die kurzfristige Anlage von Barreserven des Unternehmens zu einem deutlich höheren Zinsergebnis geführt hat, konnte der Jahresüberschuss im Jahr 2023 erneut gesteigert werden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Wie in den Vorjahren wird kontinuierlich am Marketingkonzept und der weiteren Verbesserung der Kundenkommunikation gearbeitet. Der Notwendigkeit zur ständigen Optimierung der internen Organisationsprozesse wird mit einer Digitalisierungsstrategie begegnet, welche die schrittweise Digitalisierung wesentlicher Geschäftsprozesse zum Ziel hat. Wir sind überzeugt, dass durch digitale Lösungen die kontinuierliche Optimierung der Logistikprozesse unterstützt und weitere Effizienzgewinne erzielt werden können und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft weiter gestärkt wird. Die Ausfallrisiken für Kundenforderungen werden auch weiterhin durch ein organisiertes Mahnwesen sowie durch die unverändert bestehende Versicherung des Forderungsausfalls begrenzt. Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden wegen der ausreichend vorhandenen bzw. kurzfristig verfügbaren Barmittel als gering eingeschätzt. Die Einschätzung von Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung erfolgt mit Bezug auf die derzeitigen geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten sowie die Entwicklung der PBS- und Spielwarenbranche in Deutschland. Risiken der zukünftigen Entwicklung könnten für die Gesellschaft vor allem dann entstehen, wenn Kostensteigerungen an wesentlichen Beschaffungsmärkten oder auch die Verteuerung von Energie, Transport- und Logistikdienstleistungen nicht oder nicht vollumfänglich an nachgelagerte Handelsstufen weitergegeben werden können. Die zukünftigen Geschäftsrisiken werden insbesondere vom weiteren Verlauf des Krieges in der Ukraine, von der Entwicklung der Konflikte im Nahen Osten sowie von der generellen geopolitischen Entwicklung und den sich daraus ergebenden Auswirkungen auf Bezugskosten und Warenverfügbarkeiten abhängen. Darüber hinaus könnte eine erneut steigende Inflationsrate negative Auswirkungen auf das frei verfügbare Haushaltseinkommen der Konsumenten haben und somit das Umsatz- und Ertragspotential des Unternehmens reduzieren. Dem gegenüber stehen Chancen, die sich grundsätzlich in volatilen Beschaffungsmärkten ergeben. Es ist das erklärte Ziel der Gesellschaft, sich ergebende Chancen durch ein aktives Prozess-, Kosten- und Bestandsmanagement zu nutzen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Bewertung von Chancen und Risiken gewidmet, die mit dem umfassenden Einsatz von IT-Lösungen einhergehen. Durch den Einsatz moderner Softwaresysteme ist es dem Unternehmen möglich, kundenindividuelle Lösungen in Marketing, Vertrieb und Logistik abzubilden, Prozesse zu automatisieren und ein aussagekräftiges Berichtswesen zur kontinuierlichen Bewertung des Unternehmenserfolgs zu etablieren. Gleichzeitig wird Risiken des unberechtigten Datenzugriffs, des Datenmissbrauchs durch Mitarbeiter sowie des Ausfalls einzelner IT-Systeme durch geeignete Maßnahmen entgegengewirkt. Hierzu zählen unter anderem die regelmäßige Erstellung von Daten- und System-Backups, der Einsatz von Viren- und Zugangsschutzsoftware sowie die Überwachung wichtiger Systemkomponenten mit zeitgemäßen Monitoringsystemen. Im Zuge der Einführung eines neuen ERP-Systems sowie einer neuen B2B-Bestellplattform im Monat März 2024 sind die Umsätze im ersten Quartal des laufenden Jahres erwartungsgemäß geringer als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum ausgefallen. Eine ähnliche Umsatzentwicklung wird auch für das zweite Quartal des Jahres erwartet. Nach einer Phase umfassender Systemoptimierungen und der Einrichtung von kundenspezifischen Lösungen in den neuen IT Systemen, wird für das zweite Halbjahr des laufenden Jahres ein positives Umsatzwachstum erwartet. Für das Gesamtjahr 2024 geht die Geschäftsführung der Iden System Großhandels GmbH davon aus, dass sich die Umsatzerlöse insgesamt im Rahmen der allgemeinen Marktentwicklung entwickeln und im einstelligen Prozentbereich hinter den Umsätzen des Vorjahres zurückbleiben werden. Damit einhergehend wird für das Jahr 2024 ein Rohertrag unter dem Niveau des Vorjahres jedoch oberhalb des mehrjährigen Mittelwertes erwartet.
Berlin, 24. April 2024 Hans Iden Hans Jörg Iden Torsten Jahn Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Iden System Großhandels GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Iden System Großhandels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Iden System Großhandels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 24. April 2024 CONFIDIS
Treuhand GmbH
Fabian Tolksdorf, Wirtschaftsprüfer |
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