Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 25153
Eingetragen
23.1.1990
Branche
Herstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Der Import, Export, die Herstellung und der Vertrieb von Edelstahl, Draht, Kabeln und anderen Metallprodukten in Europa.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Youngjun Yoon
seit 12.3.2019
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KOS Europe GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 12.929,00 13.953,00
I. Sachanlagen 12.929,00 13.953,00
B. Umlaufvermögen 14.618.471,79 19.087.701,96
I. Vorräte 10.025.551,24 12.096.397,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.459.501,53 5.524.888,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.121,42 13.121,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.133.419,02 1.466.416,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.978,53 4.124,53
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.639.379,32 19.105.779,49

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 314.025,28 859.220,70
I. gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Bilanzgewinn 262.896,09 808.091,51
B. Rückstellungen 216.318,02 328.499,09
C. Verbindlichkeiten 14.109.036,02 17.918.059,70
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.109.036,02 17.918.059,70
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.639.379,32 19.105.779,49

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 31.12.2023 01.01.2022 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 959.729,41 1.967.532,85
2. Personalaufwand -524.825,42 -516.246,10
a) Löhne und Gehälter -463.748,77 -466.090,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -61.076,65 -50.155,75
3. Abschreibungen -4.950,58 -6.274,59
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.950,58 -6.274,59
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.071.603,07 -1.170.639,98
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 956,51 510,93
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 95.928,73 -92.897,65
7. Ergebnis nach Steuern -544.764,42 181.985,46
8. sonstige Steuern -431,00 -510,72
9. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -545.195,42 181.474,74

Ergebnisverwendung

01.01.2023 31.12.2023 01.01.2022 31.12.2022
EUR EUR
9. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -545.195,42 181.474,74
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 808.091,51 626.616,77
11. Bilanzgewinn 262.896,09 808.091,51

Anhang für das Geschäftsjahr in der zur Offenlegung bestimmten Fassung

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die Erleichterungen gemäß § 288 HGB in Anspruch genommen.

Für die zur Offenlegung bestimmte verkürzte Fassung des Jahresabschlusses anwendbare größenabhängige Erleichterungen werden in folgendem Umfang in Anspruch genommen:

Verkürzung der Bilanzgliederung gemäß § 327 Satz 1 Nr. 1 HGB.

Zusammenfassung bestimmter Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zum "Rohergebnis" gemäß § 276 Satz 1 HGB.

Weglassen der Erläuterungen der sonstigen Rückstellungen gemäß § 327 Abs. 2 HGB.

Im Bezug auf die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers wird vom Wahlrecht gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und die Angabe nicht gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma KOS Europe GmbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 25153 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 (Vorjahr EUR 800,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Bestände an Waren sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die endgültig uneinbringlichen Forderungen wurden ausgebucht.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen 'davon'-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 202 (Vorjahr TEUR 202). Es handelt sich dabei um Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Restlaufzeit beträgt bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.558(Vorjahr TEUR 8.727) und resultieren ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Restlaufzeit beträgt bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 9.409 (Vorjahr TEUR 8.933)Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeit beträgt bis zu einem Jahr.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB.

Die Gesellschaft unterhält ein Konsignationslager direkt bei ihrem Abnehmer in Portugal. Es bestehen entsprechende Vereinbarungen mit dem Kunden. Besondere Chancen und Risiken, die über die für Konsignationsläger typischen hinausgehen, bestehen nicht.

Die Gesellschaft hat die betriebliche Funktion der Finanzbuchhaltung ausgelagert.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 21 Teilsatz 3 HGB wurden die Geschäfte zu sachgerechten Kategorien zusammengefasst. Die Gesellschaft hat an verbundene Unternehmen und die Gesellschafterin im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 542 (Vorjahr TEUR 799) Dienstleistungen erbracht und in Höhe von TEUR 23.345 (Vorjahr TEUR 31.225) Einkäufe getätigt.

Geschäftsführung

Herr Youngjun Yoon, Kaufmann (seit 2. Januar 2019).

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres neben dem Geschäftsführer beschäftigten Arbeitnehmer betrug 3 (Vorjahr 3).

Konzernverhältnisse

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die KOS Ltd., Seoul, Korea.

Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der KOS Ltd., Seoul, Korea, erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 545.195,42 (Vorjahr: Jahresüberschuss EUR 181.474,74) mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 808.091,51 (Vorjahr EUR 626.616,77) zu saldieren und den Saldo (Bilanzgewinn ) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 31. Mai 2024

KOS Europe GmbH

Geschäftsführung

Youngjun Yoon, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

KOS Europe GmbH, Düsseldorf

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.807,74 3.926,58 0,00 0,00 86.734,32
Summe Sachanlagen 82.807,74 3.926,58 0,00 0,00 86.734,32
Summe Anlagevermögen 82.807,74 3.926,58 0,00 0,00 86.734,32
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.854,74 4.950,58 0,00 0,00 73.805,32
Summe Sachanlagen 68.854,74 4.950,58 0,00 0,00 73.805,32
Summe Anlagevermögen 68.854,74 4.950,58 0,00 0,00 73.805,32
Buchwerte
Zuschreibungen Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 12.929,00 13.953,00
Summe Sachanlagen 0,00 12.929,00 13.953,00
Summe Anlagevermögen 0,00 12.929,00 13.953,00

Lagebericht 2023

A. Das Geschäft im Jahr 2023

1. Bereich

Die KOS Europe GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der KOS Limited in Seoul, Korea, und ist hauptsächlich im Bereich Edelstahldraht und Drahtseilprodukte tätig.

Wir importieren die Waren von unserer Muttergesellschaft KOS Limited und den mit ihr verbundenen Unternehmen, die überwiegend in Korea ansässig sind, und vertreiben sie in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Unsere Produkte werden als Rohstoffe in den verschiedensten Branchen eingesetzt, u. a. in der Automobilindustrie, Medizintechnik, Chemie/Pharma, Elektronik und Konsumgüterindustrie. Unsere Hauptmärkte in Europa sind Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien.

2. Die Geschäftsentwicklung

a. Gesamtwirtschaftliche Lage

Nach einem Wachstumsrückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in der EU27 im Jahr 2020 (-5,6%), gab es eine große Trendwende. Trotz des durchschnittlichen Wachstums von 3,5% im Jahr 2022, war das durchschnittliche Wachstum für das Jahr 2023 mit nur 0,4% sehr enttäuschend. Deutschland, das sowohl das größte BIP unter den EU27-Ländern als auch den größten Verbraucher- und Produzentenmarkt für die Automobilindustrie in Europa aufweist, hatte sogar einen Wachstumsrückgang von -0,3% (vorläufig) zu verzeichnen.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe der Eurozone erholte sich nicht von dem Wert des Vorjahres 2022. Im Laufe des Jahres 2023 sank der Index kontinuierlich auf rund 42,7% (August 2023).

Der Wirtschaftsboom nach der Covid-19-Pandemie wurde als Wirtschaftsblase angesehen und die Folgen im Jahr 2022 wurden im Jahr 2023 noch schlimmer. Dennoch zeigt der PMI des verarbeitenden Gewerbes seit Beginn des Jahres 2024 bessere Zahlen und bewegt sich über 45. Dies sollte kontinuierlich beobachtet werden, da es sich möglicherweise um einen unmittelbaren Einfluss der Schließung der Routen über den Suez- und Panamakanal handeln könnte.

Die Zinssätze der US-Notenbank (FED) und der Europäischen Zentralbank (EZB) wurden 2023 weiter erhöht und blieben auf einem hohen Niveau (5,5 % bzw. 4,5 %), was die verarbeitende Industrie veranlasste, konservativ zu bleiben. Allerdings gibt es jetzt Anzeichen für eine mögliche Senkung der Zinssätze, die das Wachstum der Weltwirtschaft etwas ankurbeln könnte.

b. Marktsektoren und Preise

Der Hauptabsatzmarkt der KOS Europe GmbH ist die Automobilindustrie, insbesondere die deutschen Hersteller. Daher spielt der deutsche Automobilmarkt eine wichtige Rolle für das Geschäft der KOS Europe GmbH.

Die Produktion von Personenkraftwagen in Deutschland im Jahr 2023 war mit durchschnittlich 342000 Fahrzeugen pro Monat besser als im Jahr zuvor (290 000 Fahrzeuge pro Monat), aber immer noch auf einem niedrigen Niveau im Vergleich zu den Jahren vor der Covid-19-Pandemie, als diese in den meisten Jahren über 400.000 Fahrzeuge betrug.

Der drastische Preisverfall bei den Rohstoffen seit der zweiten Jahreshälfte 2022 und während des gesamten Jahres 2023 hat sich sehr negativ auf die Umsatzmarge ausgewirkt, da der Lagerwert viel höher ist als der Umsatzwert. Allerdings beginnen die Rohstoffpreise seit März 2023 zu steigen, was bei anhaltendem Trend zu einer besseren Rentabilität führen könnte.

c. Beschaffung

Die Handelswaren werden von der Muttergesellschaft und den verbundenen Unternehmen in Korea bezogen. Unser Geschäft basiert hauptsächlich auf langfristigen (jährlichen) Verträgen (Rahmenbestellungen) oder festen Bestellungen von meist zuverlässigen, langjährigen Kunden.

In Anbetracht der langen Vorlaufzeit aus Korea (mindestens drei Monate) versuchen wir, für die EU-Kunden einen Sicherheitsvorrat anzulegen, um die Vorlaufzeit aus Korea zu überbrücken.

Bei den meisten unserer Produkte handelt es sich um hochwertige Erzeugnisse, die einen langen Genehmigungsprozess und zuverlässige Dienstleistungen wie JIT-Lieferungen (just in time) und Qualitätssicherung erfordern. Wir können einen stabilen Umsatz erwarten, solange keine großen Auswirkungen auf die Nachfrage der Kunden zu verzeichnen sind.

Die Konjunkturblase ab 2022 führte zu sehr hohen Lagerbeständen und die erwartete Marktnachfrage schrumpfte plötzlich und schnell, da immer wieder Aufträge storniert wurden und sich die Nachfrageprognosen änderten. Das Jahr 2023 war das Jahr, in dem die Lagerbestände durch eine Begrenzung des Einkaufsvolumens auf ein durchschnittliches Niveau gesenkt wurden, was als Bremse für den Abbau der hohen Lagerbestände wirkte. Dies trug am Ende wesentlich zu dem großen Verlust des Jahres bei.

d. Finanzierung

Wie erwartet, war das Jahr 2023 aufgrund des hohen Lagerwerts und der niedrigen Marktpreise ein finanziell herausforderndes Jahr. Wir waren jedoch in der Lage, sehr gut ohne Bankdarlehen auszukommen. Unser Geschäft ist in Bezug auf den Wechselkurs recht sicher, da die einzige Währung für den Einkauf und den Verkauf der Euro ist, mit Ausnahme eines kleinen Prozentsatzes der Verkäufe aus dem Vereinigten Königreich in GBP, dessen Schwankungen keine nennenswerten Auswirkungen auf unser Gesamtgeschäft hatten.

e. Chancen und Risiken

Obwohl das Verkaufsvolumen im Jahr 2023 an sich stabil war, wurde der hohe Verlust im Jahr 2023 hauptsächlich durch die außerordentlich große Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis verursacht. Wie bereits erläutert, wurde diese Diskrepanz durch die plötzliche und starke Fluktuation des Marktpreises verursacht, die mit einer Reihe von Faktoren wie der Energiekostenkrise, der Blase in der Marktnachfrage usw. zusammenhing.

Für das Jahr 2024 sehen wir jedoch eine verhältnismäßig viel bessere Leistung voraus. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt zeigen alle Indikatoren vielversprechende Werte an. Die Marktpreise steigen allmählich wieder und die PMIs des verarbeitenden Gewerbes in der EU27 und in China zeigen im Allgemeinen relativ positive Anzeichen. Darüber hinaus besteht eine hohe Tendenz zur Senkung des Zinssatzes durch die Europäische Zentralbank im Jahr 2024.

 

Düsseldorf, den 31. Mai 2024

KOS Europe GmH

Geschäftsführung

Youngjun Yoon, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KOS Europe GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KOS Europe GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KOS Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 31. Mai 2024

Schiff-Martini & Cie. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Weiler, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Bolkovac, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin

Sonstige Berichtsbestandteile

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30. August 2024 festgestellt worden.

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