HLV Real Assets GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Egert seit 11.9.2023 | Prokura |
Henning Dr. Kuschewitz seit 26.1.2023 | Prokura |
Thomas Prieß seit 30.6.2020 | Prokura |
Stefan Eversberg seit 6.5.2019 | Vorstandsmitglied |
Claudia Scheithauer seit 19.7.2018 | Prokura |
Heiko Dr. Schmitz-Elvenich seit 19.7.2018 | Prokura |
Fabian von Löbbecke seit 19.10.2011 | Vorsitzender des Vorstands |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HDI-Gerling Pensionsmanagement AktiengesellschaftKölnJahresabschluss zum 31.12.2009Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr laufend anhand
schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstandes
über alle wichtigen geschäftlichen Entwicklungen
und Entscheidungen des Unternehmens unterrichten lassen.
Darüber hinaus wurde der Aufsichtsratsvorsitzende
durch den Vorstand laufend über alle wichtigen
Geschäftsvorfälle informiert. Im
Geschäftsjahr 2009 fanden zwei Aufsichtsratssitzungen
am 19.3.2009 und 12.11.2009 statt.
PersonaliaIm Vorstand hat es die folgenden Veränderungen
gegeben:
Herr Björn Schütt-Alpen ist zum 31.8.2009
einvernehmlich aus der Gesellschaft ausgeschieden.
Mit schriftlichem Beschluss vom 4.1.2010 bestellte der
Aufsichtsrat Herrn Jörg Maibom zum stellvertretenden
Vorstandsmitglied und beschloss gleichzeitig die an die
Vorstandsveränderungen angepasste Ressortverteilung.
Im Aufsichtsrat hat es die folgenden Veränderungen
gegeben:
Für den am 27.3.2009 verstorbenen Herrn Thomas
Schulz wählte die außerordentliche
Hauptversammlung vom 21.4.2009 Herrn Michael Böck
für die laufende Amtsperiode in den Aufsichtsrat.
Mit Wirkung zum 31.7.2009 hat Herr Dr. Hans Löffler
sein Mandat als Mitglied und Vorsitzender des
Aufsichtsrates niedergelegt. Die außerordentliche
Hauptversammlung vom 27.7.2009 wählte Herrn Dr.
Heinz-Peter Roß für die laufende Amtsperiode zum
Nachfolger von Herrn Dr. Löffler. Mit schriftlichem
Beschluss vom 1.8.2009 wählte der Aufsichtsrat Herrn
Dr. Roß zu seinem Vorsitzenden.
Nachdem Herr Dr. Heinz-Peter Roß sein Mandat als
Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrates zum 31.12.2009
niedergelegt hat, wählte die außerordentliche
Hauptversammlung vom 15.12.2009 Herrn Peter Klingspor zu
seinem Nachfolger. Aus seiner Mitte wählte der
Aufsichtsrat mit schriftlichem Beschluss vom 4.1.2010 Herrn
Michael Böck zu seinem Vorsitzenden.
Geschäftsentwicklung / JahresplanungIn den beiden Sitzungen vom 19.3.2009 und 12.11.2009 hat
der Aufsichtsrat insbesondere die strategische Ausrichtung
der Gesellschaft sowie die Auswirkungen der
Finanzmarktkrise auf die Gesellschaft intensiv mit dem
Vorstand erörtert. Der Vorstand berichtete dem
Aufsichtsrat zudem über die Risiken der Gesellschaft
und erläuterte die Maßnahmen, die zum Ausschluss
bzw. zur Begrenzung der Risiken ergriffen worden sind.
Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung vom 12.11.2009 wurde
zudem die Rahmenplanung 2010 sowie die notwendigen
Maßnahmen und Zielsetzungen durch den Vorstand
vorgestellt, im Aufsichtsrat diskutiert und durch diesen
verabschiedet. Auf Grund der negativen Ertragslage der
Gesellschaft wurden mit dem Vorstand konkrete
Maßnahmen zur Neuausrichtung und damit einhergehender
Ergebnisverbesserung des Unternehmens vereinbart.
Jahresabschluss 2009Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum
31.12.2009 und der Lagebericht sind unter Einbeziehung der
Buchführung von der KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln,
geprüft worden; diese hat nach ihrer Prüfung
einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
erteilt.
Der Prüfungsbericht wurde an die
Aufsichtsratsmitglieder ausgehändigt und geprüft.
Der Abschlussprüfer war bei der Sitzung über die
Beratung des Jahresabschlusses anwesend und hat seinen
Bericht erläutert sowie die Fragen des Aufsichtsrates
beantwortet.
Auf Basis dieser Erläuterungen kommt der
Aufsichtsrat zum gleichen Ergebnis wie der
Abschlussprüfer. Eine Prüfung gemäß
§ 111 Abs. 2 AktG hat der Aufsichtsrat nicht
vorgenommen.
Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden
Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen erhoben und
den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss in der
heutigen Sitzung gebilligt. Der Jahresabschluss ist hiermit
festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der Gesellschaft
für den Einsatz und die geleistete Arbeit.
Köln, den 9. März 2010
Der Aufsichtsrat
Michael Böck Vorsitzender Aufsichtsrat und VorstandAufsichtsratMichael Böck
Schwabach
Mitglied des Vorstands der ASPECTA Lebensversicherung
AG, Köln
Mitglied des Vorstands der HDI-Gerling Leben
Vertriebsservice AG, Köln
Mitglied des Vorstands der PARTNER OFFICE AG, Köln
Vorsitzender (seit dem 4.1.2010)
(eingetreten am 21.4.2009)
Dr. Heinz-Peter Roß
Gräfelfing
Vorsitzender des Vorstands der HDI-Gerling Leben
Serviceholding AG, Köln
Vorsitzender des Vorstands der HDI-Gerling
Lebensversicherung AG, Köln
Vorsitzender des Vorstands der ASPECTA
Lebensversicherung AG, Köln
Vorsitzender des Vorstands der HDI-Gerling Firmen und
Privat Versicherung AG, Hannover
Vorsitzender des Vorstands der HDI Direkt Versicherung
AG, Hannover
Mitglied des Vorstands der HDI-Gerling Sach
Serviceholding AG, Hannover
Mitglied des Vorstands der Talanx AG, Hannover
Vorsitzender
(eingetreten am 1.8.2009, ausgeschieden am 31.12.2009)
Dr. Hans Löffler
Köln
Vorsitzender
(ausgeschieden am 31.7.2009)
Peter Klingspor
Adendorf
Mitglied des Vorstands der HDI-Gerling Leben
Serviceholding AG, Köln
(eingetreten am 1.1.2010)
Udo Münstermann
Bonn
Mitglied des Vorstands der HDI-Gerling Leben
Serviceholding AG, Köln
Mitglied des Vorstands der HDI-Gerling
Lebensversicherung AG, Köln
Mitglied des Vorstands der ASPECTA Lebensversicherung
AG, Köln
Mitglied des Vorstands der HDI-Gerling Pensionskasse AG,
Köln
Mitglied des Vorstands der HDI-Gerling Pensionsfonds AG,
Köln
Thomas Schulz
Wiehl
(verstorben am 27.3.2009)
VorstandMichael Ehlers
Erftstadt
Jörg Maibom
Wedemark
(bestellt zum 4.1.2010)
Björn Schütt-Alpen
Köln
(ausgeschieden am 31.8.2009)
Die Talanx-Gruppe im Überblick
Die HDI-Gerling Leben-Gruppe im Überblick
LageberichtMärkte und wirtschaftliche RahmenbedingungenVolkswirtschaftliche EntwicklungIm ersten Halbjahr 2009 wurden die negativen
Auswirkungen der Finanzkrise mit aller Härte deutlich.
Der bereits 2008 zu beobachtende Einbruch der
Realwirtschaft setzte sich mit einer enormen Dynamik fort
und führte zum stärksten Abschwung seit dem
zweiten Weltkrieg. Die Industrieproduktion der entwickelten
Länder stürzte in einem bis dahin unbekannten
Ausmaß ab, Konsumenten- und Stimmungsindizes
markierten wiederholt neue Allzeittiefs. In Deutschland
fiel die Industrieproduktion auf das Niveau von vor zehn
Jahren zurück. Mit konzertierten Rettungs- und
Stützungsmaßnahmen von Regierungen und
Zentralbanken rund um den Globus konnte mit der
Überwindung der systemischen Risiken die Trendwende
für den Finanzsektor eingeläutet werden. Durch
das Schnüren von großen Konjunkturprogrammen und
eine extrem expansive Geldpolitik der Zentralbanken gelang
es, den globalen Abschwung aufzuhalten. Zunächst
drehten die Stimmungs- und Frühindikatoren und
deuteten auf eine Stabilisierung der Wirtschaft hin. In den
letzten Monaten des Jahres wurden diese Anzeichen zunehmend
durch "harte" realwirtschaftliche Daten bestätigt.
Eine Wiederbelebung des Außenhandels ging mit
steigender Industrieproduktion in Deutschland und den USA
einher. Zuletzt mehrten sich die Zeichen, dass der
Arbeitsmarkt in den USA die Talsohle bald durchschritten
hat.
Geschäftsverlauf 2009Kompetenzzentrum der betrieblichen
Altersversorgung
Als unabhängiges Beratungsunternehmen im Bereich
des komplexen Themas betrieblichen Altersversorgung (bAV)
bietet die HDI-Gerling Pensionsmanagement AG (HG-PM),
Köln, ihren Kunden ein umfassendes
Dienstleistungsspektrum an. Zu den Spezialthemen der bAV,
die hohes Fachwissen und Beratungsbedarf erfordern,
erarbeiten unsere Experten im Innendienst sowie unsere
Consultants im Außendienst kundenorientierte
Lösungen. Von der grundlegenden Versorgungsanalyse
über die Neukonzeption bis hin zur Einführung und
laufenden Betreuung bieten wir im Interesse unserer Kunden
eine ganzheitliche Beratung. Auch die Auslagerung von
Pensionsverpflichtungen, die Implementierung von
Zeitwertkonten oder Contractual Trust Arrangement
(CTA-Modelle) gehören zu unseren Kernkompetenzen.
Unser Aktuariat erstellt versicherungsmathematische
Gutachten für unmittelbare und mittelbare
Pensionsverpflichtungen nach nationalen und internationalen
Rechnungslegungsvorschriften. Mit der bilanziellen
Bewertung des Versorgungssystems verschaffen wir unseren
Kunden darüber hinaus eine umfassende
Entscheidungsvorlage auch für die zukünftigen
Jahre.
Seit 2007 wird die versicherungsmathematische
Begutachtung der Pensionsverpflichtungen aller deutschen
Gesellschaften im Talanx-Konzern durch die HG-PM
durchgeführt. Die Bewertungen werden sowohl
gemäß den Regelungen des § 6a EStG für
den handels- und steuerbilanziellen Ansatz als auch nach
IAS 19 für den Ansatz unter IFRS durchgeführt.
Mit dem Inkrafttreten des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ist eine
zusätzliche handelsrechtliche Bewertung zu erstellen.
Um die in den letzten Jahren ständig gestiegenen
Anforderungen auf Seiten der Auftraggeber und des
Gesetzgebers auch zukünftig zuverlässig und
flexibel abbilden zu können, wird derzeit ein neues
Berechnungsprogramm für versicherungsmathematische
Gutachten entwickelt. Der Fertigstellungstermin ist
für das Ende des 3. Quartals 2010 geplant.
BilMoGMit den Neuerungen des BilMoG sind weit reichende
Veränderungen des Jahresabschlusses verbunden. Zur
Einschätzung bezüglich der Auswirkungen bei
bestehenden Versorgungswerken nehmen wir frühzeitig
eine Analyse des Status Quo vor (Neuberechnung der
Pensionsrückstellung nach BilMoG-orientierten
Wertansätzen, Prüfung der
Finanzierungsstrategie). Auf dieser Grundlage kann
festgestellt werden, ob bzw. in welcher Form
Veränderungen an den bestehenden Verpflichtungen und
der bisherigen Finanzierungsstrategie, z.B. in Richtung
Auslagerung der Pensionsverpflichtungen, sinnvoll sind.
Durch das Management betrieblicher Versorgungssysteme
ist HG-PM in der Lage, bestehende Versorgungswerke und
zukünftige Versorgungsordnungen innerhalb eines
Unternehmens in ein leistungsfähiges Abwicklungssystem
zu integrieren. Die Auslagerung der zeitintensiven
Verwaltung von komplexen Versorgungswerken erfreut sich
insbesondere unter Kostengesichtspunkten zunehmender
Beliebtheit bei den Unternehmen. So zeichnet sich ein
stetig steigender Rentnerbestand ab. Auch die Verwaltung
der konzerneigenen Versorgung über die
Durchführungswege Pensionszusage, Pensionskasse und
Unterstützungskasse wird in diesem Bereich
vorgenommen.
ZeitwertkontenDurch das Inkrafttreten des neuen Flexi II-Gesetzes
(Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der
sozialrechtlichen Absicherung flexibler
Arbeitszeitregelungen) wurde die Position von
Zeitwertkonten zum 1.1.2009 - insbesondere über den
verbesserten Insolvenzschutz - gestärkt. Unsere
Gesellschaft hat an einigen Ausschreibungen teilgenommen,
die den Wechsel von bereits getätigten Fondsanlagen
auf das Kapitalisierungsprodukt mit der erforderlichen
Mindestgarantie zum Gegenstand hatten.
Mit unserer webbasierten Verwaltungsplattform für
Zeitwertkonten minimieren wir den Verwaltungsaufwand
unserer Kunden, so dass entsprechende Kostenreduktionen in
den Unternehmen erzielt werden können. Auch
Altersteilzeit-Modelle mit Rückdeckungsversicherungen
können seit 2009 auf dieser Plattform verwaltet
werden.
Die Qualität unseres Produktes wurde auch von der
Zeitschrift Ökotest beim Anbietertest zu
Zeitwertkonten-Produkten mit dem zweiten Platz honoriert.
Aktuelle Beratungsthemen der bAVDie HG-PM hatte bisher für das hauseigene
Contractual Trust Arrangement (HG Treuhand e.V.) von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
(BaFin) die Freistellung zur Kapitalanlage in Fonds. Seit
2009 besteht zusätzlich die Möglichkeit, auch
Rückdeckungsversicherungen in das CTA einzubringen.
Mit dem Gruppen-CTA bietet sich für
mittelständische Unternehmen einerseits eine
vereinfachte Möglichkeit, bestehende
Pensionsverpflichtungen auszulagern und andererseits
Versorgungsansprüche aus Zeitwertkonten gegen die
Insolvenz des Arbeitgebers zu sichern. Durch die
Erweiterung der Einbringung um
Rückdeckungsversicherungen sehen wir großes
Geschäftspotential für den HG Treuhand e.V.
Auch die Strukturreform des Versorgungsausgleichs bei
Ehescheidungen, die zum 1.9.2009 in Kraft getreten ist,
beschert den Unternehmen einen erheblichen
Verwaltungsmehraufwand. Nach dem neuen Gesetz müssen
alle von einem Ehepartner während der Ehe erworbenen
Ansprüche im jeweiligen Versorgungssystem geteilt
werden, so dass der ausgleichsberechtigte Ehepartner als
zusätzlicher Versorgungsberechtigter geführt
werden muss. Unternehmen mit einer Direktzusage müssen
sich frühzeitig mit dem Fragekomplex auseinander
setzen und sich bei der Formulierung einer Teilungsordnung
beraten lassen. Auch hierbei kann unsere Gesellschaft mit
ihrer Expertise und ihren Konzepten den erhöhten
Beratungs- und Verwaltungsaufwand abdecken.
Deutsche ArbeitgebertagAuf dem Deutschen Arbeitgebertag im November in Berlin,
einer Veranstaltung der Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände, sowie auf dem Kölner
Arbeitgebertag im Hause HDI-Gerling im November ist die
HG-PM mit dem Schwerpunkt-Thema FLEX Pat, dem
Dienstleistungspaket rund um das Thema Auslandsentsendung,
aufgetreten. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft
und Verbänden diskutierten dort aktuelle
wirtschaftspolitische Ereignisse und Entwicklungen. Hierbei
konnten wir interessante Kontakte zu mittelständischen
Unternehmen gewinnen.
Die HG-PM ist als geschäftsführendes Mitglied
des International Benefit Networks (IBN) auf Grund seiner
jahrzehntelangen Erfahrung in der Lage, weltweit
operierende Unternehmen in allen Fragen der betrieblichen
Altersversorgung umfassend und vor Ort zu beraten,
individuelle Systeme zu konzipieren und erfolgreich lokal
umzusetzen.
Rund-um-Betreuung im Bereich International Employee BenefitsIm Bereich International Employee Benefits (IEB) wurde
das Dienstleistungspaket FLEX Pat (Lösungen für
die Entsendung von qualifizierten Mitarbeitern ins Ausland)
um weitere Bausteine wie Rechtsschutz, Kidnap & Ransom
und Auslandreise-Versicherung erweitert. Mit diesem Modell
ist die HG-PM der einzige Anbieter einer Rund-um-Betreuung
aus einer Hand für Arbeitgeber, die ihre Arbeitnehmer
einen längeren Zeitraum an einem ausländischen
Standort einsetzen. Auf verschiedenen Personalmessen wurde
diese Dienstleistung in den Fokus gestellt, um die
Marktdurchdringung weiter auszubauen. Der Bereich IEB hat
deutschlandweit sechs Fachtagungen im Rahmen des "HR Round
Table" durchgeführt, um die internationalen
Personalthemen mit seinen Kunden zu diskutieren.
Bei unserem Dienstleistungsangebot "Benefits Audit"
führen wir eine Bestandsaufnahme aller bestehenden
Versorgungsverpflichtungen im Ausland durch, denn nur eine
umfassende Analyse schafft Klarheit und ist ausschlaggebend
für die richtige Entscheidung in der Zukunft.
GeschäftsverlaufInsbesondere auf Grund der ungünstigen
wirtschaftlichen Gesamtlage ist das Geschäftsergebnis
unserer Gesellschaft für 2009 deutlich schlechter
ausgefallen als in 2008 noch prognostiziert. So sanken die
Umsatzerlöse von 12.550 Tsd. € im Vorjahr auf
8.328 Tsd. € im Geschäftsjahr. Neben den
Erlösen aus erbrachten Dienstleistungen von 7.010 Tsd.
€ (i. V. 10.778 Tsd.€) wurden Provisionen von
1.318 Tsd. € (i. V. 1.772 Tsd. €) erzielt.
Darüber hinaus fielen sonstige betriebliche
Erträge in Höhe von 409 Tsd. € (i. V. 133
Tsd. €) an. Die Personalaufwendungen beliefen sich auf
7.643 Tsd. € (i. V. 7.444 Tsd. €). Sonstige
betriebliche Aufwendungen fielen in Höhe von 5.620
Tsd. € (i. V. 5.310 Tsd. €) und Abschreibungen in
Höhe von 50 Tsd. € (i. V.101 Tsd. €) an.
Unter Berücksichtigung eines Zinsergebnisses von
saldiert 37 Tsd. € (i. V. 189 Tsd. €) weist die
Gesellschaft im Berichtsjahr ein negatives Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe
von -4.539 Tsd. € (i. V. 17 Tsd. €) aus.
Zuzüglich einer Steuererstattung von 12 Tsd. €
(i. V. Aufwand von 2 Tsd. €) ergibt sich ein
Jahresfehlbetrag von 4.527 Tsd. € (i. V.
Überschuss von 16 Tsd. €).
ErgebnisverwendungUnsere Gesellschaft hat mit Vertrag vom 19.4.2007 mit
der HDI-Gerling Leben Serviceholding (HG-LSH), Köln,
einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag
geschlossen, der am 2.7.2007 in das Handelsregister
eingetragen und rückwirkend ab dem 1.1.2007 wirksam
wurde.
Der Jahresfehlbetrag von 4.526.872,85 € wurde durch
die HG-LSH ausgeglichen.
Infolge des ausgeglichenen Ergebnisses besteht der
Bilanzverlust in Höhe von 375.051,85 €
ausschließlich aus dem Verlustvortrag des Vorjahres.
Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.
PersonalPersonalentwicklungDie Potentiale unserer Mitarbeiter sind die zentrale
Basis für die erfolgreiche geschäftliche
Tätigkeit unseres Unternehmens. Daher war und ist die
kontinuierliche Förderung und Entwicklung von Fach-
und Führungskräften ein besonders wichtiges
Unternehmensziel. 2009 wurde auf der Basis der
Bedarfssituation der Unternehmensgruppe ein systematisches
Personalentwicklungskonzept mit dem Ziel erarbeitet, die
überdurchschnittliche Qualifikation unserer
Mitarbeiter dauerhaft zu sichern und die HDI-Gerling
Leben-Gruppe optimal auf die Herausforderungen des Marktes
vorzubereiten. Von diesem Personalentwicklungskonzept
profitieren auch die Mitarbeiter unserer Gesellschaft.
Dieses Konzept ist darauf ausgerichtet, das
Leistungspotential unserer Mitarbeiter bestmöglich zu
fördern, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen
und Fach- und Führungskräfte an die
Unternehmensgruppe zu binden. In unserer Gesellschaft waren
zum Jahresende 81 Mitarbeiter beschäftigt.
Risiken der künftigen EntwicklungDas gemäß § 91 Abs. 2 AktG geforderte
Überwachungssystem ist für die Gesellschaften der
HDI-Gerling Leben-Gruppe in einem einheitlichen
Risikocontrolling und -berichtswesen verbindlich geregelt.
RisikomanagementDas Risikomanagement orientiert sich an der dezentralen
Organisation des Talanx-Konzerns. Dieser begreift seine
Dezentralität - im Rahmen zentral ausgeübter
Richtlinienkompetenz -als ausgewiesene Stärke. Deshalb
ist das Erfassen, Bewerten und Steuern von
Unternehmensrisiken Kernaufgabe der
Führungskräfte jeder Gesellschaft. Hierbei werden
sie durch Risikocontroller unterstützt. Das
Risikomanagement wird im gesamten Unternehmen durch
zahlreiche zentrale und dezentrale Funktionen und
Mechanismen zur Risikoerkennung und -handhabung
ergänzt.
Das Risikomanagement wird, wie alle anderen Prozesse
auch, von prozessunabhängigen Instanzen
überwacht. Hauptträger der internen
Überwachung ist die interne Revision, die das
Risikomanagement jährlich prüft.
Das Zentrale Risikocontrolling in der HG-LB
übernimmt - im Rahmen ihrer Tätigkeit für
die Leben-Gruppe - das Risikocontrolling für die HG-PM
und berichtet hierüber im internen Risikobericht im
Kapitel "Risiken bei weiteren Tochterunternehmen und
Beteiligungen".
Wesentliche RisikenDer Erfolg der HG-PM ist zumindest indirekt von der
Marktstruktur abhängig. Sobald sich diese, z. B. auf
Grund neuer wirtschaftlicher oder rechtlicher
Rahmenbedingungen, deutlich verändert, können
hieraus Risiken und Chancen entstehen. Von besonderer
Bedeutung ist dabei das Marktanteilsverlustrisiko, welches
sich darin konkretisiert, dass die
Neugeschäftsplanungen nicht erreicht werden
können. Ein laufendes Controlling stellt sicher, dass
Steuerungsmaßnahmen ggf. rechtzeitig ergriffen werden
können.
Des Weiteren können sich für unsere
Gesellschaft, deren Tätigkeitsspektrum im Wesentlichen
durch Dienstleistungsverträge bestimmt ist,
operationale Risiken kostenmäßiger und
technischer Art sowie finanzierungstechnische Risiken
ergeben. Mögliche Risiken aus einer Berater- oder
Maklerhaftung werden auch mit Hilfe entsprechender
Versicherungen verringert.
Während betriebstechnische Schwierigkeiten durch
Unterstützung von Konzern-Schwestergesellschaften und
zusätzliche eigene Absicherungen weitestgehend
vermieden werden können, verfolgen wir die
Kostenentwicklung sowie die Finanzierungssituation durch
ein laufendes Controlling.
Unsere Gesellschaft ist im Rahmen des strategischen
Programms der HDI-Gerling Leben-Gruppe Gegenstand der
Überprüfung der Ablauf- und Aufbauorganisation
der bAV. Hieraus können sich zum einen operationale
Risiken aus der Umstellung von Prozessen und Systemen
ergeben. Zum anderen wird vor dem Hintergrund der zu
erwartenden Veränderungen einer denkbaren
unerwünschten Abwanderung von Kompetenzträgern
frühzeitig begegnet.
Weitere erwähnenswerte Risiken bestehen bei unserer
Gesellschaft nicht. Darüber hinaus ist unsere
Gesellschaft durch einen Ergebnisabführungsvertrag mit
der HG-LSH verbunden bzw. geschützt.
Gesamteinschätzung der RisikolageIm Ergebnis ist damit festzustellen, dass
gegenwärtig keine Risiken bestehen, welche die
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage unserer
Gesellschaft nachhaltig beschädigen oder sogar deren
Bestand gefährden könnten.
NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von
besonderer Bedeutung eingetreten, die die Ertrags-,
Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft
nachhaltig beeinträchtigen würden.
PrognoseberichtNeuausrichtung der bAV-AktivitätenIn 2009 wurde mit dem Projekt "Optimierung der Ablauf-
und Aufbauorganisation der bAV" der Grundstein für die
Neuausrichtung der bAV-Aktivitäten in der HDI-Gerling
Leben-Gruppe gelegt. Die Umsetzung der Maßnahme ist
im ersten Halbjahr 2010 geplant. Der Vertrieb von
Versicherungslösungen im Bereich der betrieblichen
Altersversorgung wird auf unsere Schwestergesellschaft
HDI-Gerling Leben Vertriebsservice AG, Köln,
übertragen, so dass bei der HG-PM im Wesentlichen die
beiden Kernbereiche "Aktuariat" mit der Erstellung von
aktuariellen Dienstleistungen und Prognoserechnungen sowie
"Management Versorgungswerken" mit der Verwaltung von
betrieblichen Versorgungssystemen und
Zeitwertkonten-Modellen verbleiben werden.
Weiterhin erfolgt in reduziertem Umfang die Beratung zu
Spezialthemen der bAV, wie die Neuordnung von
Versorgungsordnungen, Due Diligence-Prüfungen im
Bereich bAV, Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf
CTAs und die Einrichtung von Zeitwertkonten-Modellen.
In dem durch die Wirtschaftskrise geprägten Jahr
2009 haben wir in zahlreichen Beratungsgesprächen
unsere Kernkompetenzen bei den Unternehmen darstellen
können. Sobald eine Erholung der wirtschaftlichen
Situation zu verzeichnen ist, erwarten wir einen
Nachfrageanstieg zu den Verwaltungs- und Beratungsthemen
der bAV sowie die entsprechende Umsetzung in den
Unternehmen. Viele Themen, wie z.B. BilMoG,
Versorgungsausgleich und auch die Rente mit 67 Jahren sind
gesetzlich verankert und werden daher in den Unternehmen zu
Handlungsbedarf führen. Durch das neue Flexi II-Gesetz
erwarten wir ein steigendes Interesse an Zeitwertkonten.
Auch die Einführung der Rente mit 67 Jahren ist
mittlerweile in den Köpfen der Arbeitnehmer verankert,
so dass Zeitwertkonten als ein ideales Instrument zur
Abfederung des neuen Renteneintrittsalters deutlich an
Attraktivität gewinnen werden.
Multiplikatoren für unsere Themen sind
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und
Insolvenzverwalter, mit denen wieder gemeinsame
Fachveranstaltungen für 2010 geplant sind, um unsere
Beratungsthemen angemessen zu platzieren.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass wir durch
die Konzentration auf unsere Kernbereiche eine
Intensivierung unserer Beratungstätigkeiten am Markt
und durch Reduktion der Personal- und Sachkosten die
Ergebnissituation unserer Gesellschaft deutlich verbessern
werden.
Köln, den 24. Februar 2010
Der Vorstand: Michael Ehlers Jörg Maibom Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Passiva
Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009
Anmerkung: Aufwandsposten sind zusätzlich mit einem
Minuszeichen vor dem entsprechenden Betrag gekennzeichnet.
AnhangBilanzierungs- und BewertungsmethodenAktivaDie immateriellen Vermögensgegenstände wurden
mit den Anschaffungskosten vermindert um
planmäßige Abschreibungen entsprechend der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.
Geleistete Anzahlungen wurden mit dem Nennwert
angesetzt.
Die Sachanlagen wurden, soweit es sich um langlebige
Wirtschaftsgüter handelt, mit den Anschaffungskosten
abzüglich der Abschreibungen in Höhe der
steuerlich zulässigen Sätze aktiviert.
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von
bis zu 150 € zzgl. USt. wurden im Jahr der Anschaffung
vollständig abgeschrieben.
Die Forderungen und alle übrigen Aktivposten wurden
mit dem Nennwert, abzüglich
außerplanmäßiger Abschreibungen,
angesetzt.
PassivaDie Berechnung der Pensionsrückstellungen aus
Entgeltumwandlung erfolgte nach Maßgabe von § 6a
EStG unter Anwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr.
Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 6,0 %.
Bei der Berechnung der Rückstellungen für die
Altersteilzeit wurden alle Mitarbeiter der Gesellschaft
berücksichtigt, die die Altersteilzeit in Anspruch
genommen haben. Darüberhinaus wurden künftige
mögliche Altersteilzeitfälle aus einer neuen
Konzernregelung, die den Kreis der Anspruchsberechtigten
erweitert hat, einbezogen und mit einer
Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit von 40 % bewertet. Die
Berechnungen erfolgten unter Anwendung der "Richttafeln
2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem
Rechnungszinssatz von 5,5 %.
Die Jubiläumsrückstellungen sind nach der
Betriebszugehörigkeit und den bestehenden
Anspruchsvoraussetzungen unter Berücksichtigung des
Anwachsens der entsprechenden Anwartschaften gebildet
worden.
Die anderen Rückstellungen wurden nach dem
Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Bewertung mit
dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.
Alle übrigen Passivposten wurden mit dem
Rückzahlungsbetrag bewertet.
WährungsumrechnungSoweit die Bilanzposten oder Positionen der Gewinn- und
Verlustrechnung Beträge in ausländischer
Währung enthalten, wurden sie zu den amtlich fixierten
Mittelkursen vom 31.12.2009 bzw. zu Transaktionskursen
umgerechnet.
Hinweis:Auf Grund der teilweise maschinellen Erstellung dieses
Berichts kann es zu Rundungsdifferenzen kommen.
Angaben zur Bilanz - AktivaZu A. AnlagevermögenEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009
Zu B. AnlagevermögenZu B.I. Immaterielle VermögensgegenständeDiese Position beinhaltet ausschließlich Rechte an
bzw. Anzahlungen auf fremderstellte Software.
Zu B.III. BeteiligungenUnter dieser Position wird die 10 %-ige Beteiligung an
der International Benefits Network Ltd., London,
ausgewiesen.
Zu C. UmlaufvermögenZu C.I.1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
Zu C.I.2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (gegen Gesellschafter)
Infolge einer Umstellung der konzerninternen
Verrechnungswege kommt es gegenüber dem Vorjahr zu
einem Anstieg der aus Kontokorrentbeziehungen
resultierenden Forderungen.
Zu C.I.3. sonstige
Vermögensgegenstände
Zu C.II.1. sonstige WertpapiereSicherungsfondsDie sonstigen Wertpapiere resultieren aus
Investmentanteilen, die zur Sicherung von
Altersteilzeitverpflichtungen von dem Talanx Treuhand e. V.
verwaltet werden.
Angaben zur Bilanz - PassivaZu A. EigenkapitalZu A.I. Gezeichnetes KapitalDas als "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesene Grundkapital
der Gesellschaft beträgt 8.100.000 €. Es ist
eingeteilt in 8.100 Stück auf den Namen lautende
Aktien im Nennwert von je 1.000 €.
Satzungsgemäß wurde das Gezeichnete Kapital
zu einem Viertel eingezahlt. Die ausstehenden Einlagen auf
das Gezeichnete Kapital betragen zum Bilanzstichtag
5.962.500 €.
Zu A.II. KapitalrücklageDie Kapitalrücklage beträgt zum 31.12.2009
unverändert 4.644.475 €.
Zu B. RückstellungenZu B.3. sonstige Rückstellungen
Zu C. VerbindlichkeitenZu C.2. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
Infolge einer Umstellung der konzerninternen
Verrechnungswege kommt es gegenüber dem Vorjahr zu
einem Anstieg der aus Kontokorrentbeziehungen
resultierenden Verbindlichkeiten.
Zu C.3. sonstige Verbindlichkeiten
Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungZu 1. Umsatzerlöse
Zu 4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Zu 5. sonstige betriebliche Aufwendungen
Zu 7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zusätzliche AngabenHaftungsverhältnisseDie Talanx AG, Hannover, hat im Innenverhältnis zur
HG-PM die Erfüllung der Verpflichtungen unserer
Gesellschaft aus der Altersversorgung unserer aktiven und
ehemaligen Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter
übernommen. Aus diesen Versorgungsversprechen besteht
für unsere Gesellschaft eine Mithaftung, deren
Höhe sich am Ende des Geschäftsjahres auf 3.917
Tsd. € belief. Als Rechnungsgrundlagen dienten die
"Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der
Rechnungszins beträgt 6 %.
Unsere Gesellschaft haftet als Trägerunternehmen
der Gerling Versorgungskasse, Köln, anteilig für
eventuelle Fehlbeträge.
Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des §
285 Ziff. 3 HGB bestehen für unsere Gesellschaft aus
Servicevereinbarungen in Höhe von 947 Tsd. €,
davon 847 Tsd. € gegenüber verbundenen
Unternehmen. Diesen Verpflichtungen stehen vertragliche
Ausgleichsansprüche an verbundene Unternehmen in
gleicher Höhe und Fälligkeit gegenüber.
Beteiligungen an unserer GesellschaftHauptaktionär unserer Gesellschaft ist die
HDI-Gerling Leben Serviceholding AG, Köln, die
über mehr als die Hälfte unseres Grundkapitals
verfügt. Diese Mehrheitsbeteiligung ist uns nach
§ 20 Abs. 4 AktG angezeigt worden.
KonzernabschlussDer Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den
Konzernabschluss und Konzernlagebericht des HDI
Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V.a.G.,
Hannover, sowie in den Konzernabschluss und
Konzernlagebericht der Talanx AG, Hannover, einbezogen. Die
Konzernabschlüsse und Konzernlageberichte werden im
elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben und sind auch
am jeweiligen Sitz der Muttergesellschaften in Hannover,
Riethorst 2, erhältlich.
MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte im Berichtszeitraum
durchschnittlich 84Mitarbeiter, davon 9
Führungskräfte.
OrganeDie Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind
auf den Seiten 6 und 7 aufgeführt.
OrganschaftsbezügeDie Gesamtbezüge der aktiven Vorstandsmitglieder
für ihre Tätigkeit in unserer Gesellschaft
betrugen 367 Tsd. €. Sofern sie auch Organe anderer
Gesellschaften des Talanx-Konzerns sind, erhielten die
Vorstandsmitglieder darüber hinaus Bezüge
für ihre Tätigkeit in diesen Gesellschaften.
Für diesen Personenkreis bestehen Anwartschaften auf
Pensionen in Form von laufenden Leistungen in Höhe von
17 Tsd. € sowie in Form von Einmalzahlungen in
Höhe von 79 Tsd. €. Rückstellungen für
Anwartschaften wurden in Höhe von 50 Tsd. € bei
unserer Gesellschaft und in Höhe von 8 Tsd. € bei
unserer Obergesellschaft, der Talanx AG gebildet.
Für ihre Tätigkeit in unserer Gesellschaft
erhielten ehemalige Vorstände bzw. ehemalige
Geschäftsführer der GERLING Pensions-Management
GmbH, Köln, oder deren Hinterbliebene Bezüge von
7 Tsd. €. Für diesen Personenkreis wurden bei der
Talanx AG Rückstellungen in Höhe von insgesamt
424 Tsd. € gebildet.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für ihre
Tätigkeit im Berichtsjahr keine Bezüge.
Köln, den 24. Februar 2010
Der Vorstand: Michael Ehlers Jörg Maibom Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -- bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -- unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
HDI-Gerling Pensionsmanagement AG, Köln, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen in der Satzung liegen in der Verantwortung des
Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §
317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt
unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
HDI-Gerling Pensionsmanagement AG, Köln. Der
Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 8. März 2010
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
HDI-Gerling Pensionsmanagement AG50580 Köln
Telefon 0221 144-1
Telefax 0221 144-3833
Amtsgericht Köln, HRB 59469
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