Ferd. Rückforth Nachfolger GmbH

Domstraße 20, 50668 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 24293
Vorher
REWE Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
21.10.1993
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
der Erwerb und die Verwaltung eigenen Grundbesitzes;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Axel Koof
seit 1.2.2021
Geschäftsführer
Ralf Klüwer
seit 25.8.2017
Geschäftsführer
Telerik Schischmanow
seit 18.8.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
REWE - ZENTRALFINANZ eG
Germany
100000
100.00%

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

REWE-ZENTRALFINANZ eG

Köln

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2021

Hinweise:

Wir bemühen uns um eine gendersensible und zielgruppengerechte Sprache. Feststehende Begriffe des Konzerns und anderer Organisationen sowie rechtliche Begriffe sind davon jedoch ausgenommen. Alle Angaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in Millionen (Mio. €). Aufgrund von Rundungen können in Höhe von +/- in einer Einheit (€, %, usw.) Differenzen auftreten.

Inhaltsverzeichnis

Konzernstruktur

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

2. Branchenentwicklung

Leistungsindikatoren

Darstellung der Lage

1. Vergleich der im Vorjahr berichteten Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

2. Ertragslage

3. Finanz- und Vermögenslage

Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

1. Künftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung

2. Erwartete Entwicklung von Umsatz, internem EBITA und Nettoverschuldung

Konzernstruktur

Die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, (im Weiteren kurz: "RZF") bildet gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen den RZF Konzern (im Folgenden kurz: "Konzern") und mitsamt dem genossenschaftlich organisierten selbstständigen Einzelhandel (in den Konzern als assoziierte Unternehmen at equity einbezogen) die REWE Group, eine international tätige Unternehmensgruppe im Handels- und Touristikbereich.

Der Konzern umfasst zum 31. Dezember 2021 neben dem Mutterunternehmen RZF 287 (Vorjahr: 275) inländische und 166 (Vorjahr: 171) ausländische Tochterunternehmen.

Die Geschäftsaktivitäten des Konzerns gliedern sich in sechs sogenannte Geschäftsfelder, die sich weiter in Sparten und Geschäftseinheiten unterteilen. Der Konzern ist in den unten näher beschriebenen Geschäftsfeldern unter anderem mit den folgenden Marken aktiv:

Das Geschäftsfeld Handel Deutschland umfasst die Sparten REWE, PENNY Deutschland und Handel Deutschland Zentralgesellschaften.

Die Sparte REWE ist sowohl im Einzel- als auch im Großhandel tätig. So werden unter den Marken REWE und REWE CENTER 1.655 Super- und Verbrauchermärkte betrieben. Im Großhandelsgeschäft werden 2.722 REWE- und REWE Dortmund-Kaufleute sowie nahkauf-Märkte und andere Großkunden beliefert. Über den REWE Lieferservice auf REWE.de ist REWE zudem im Online-Geschäft aktiv.

In der Sparte PENNY Deutschland werden unter der Vertriebsmarke PENNY 2.136 Discountmärkte betrieben.

Die Sparte Handel Deutschland Zentralgesellschaften umfasst neben den inländischen Immobiliengesellschaften auch die Produktion und den Vertrieb von Backwaren unter der Marke Glocken Bäckerei und die Produktion von Fleisch- und Wurstwaren unter der Marke Wilhelm Brandenburg, in- und ausländische Warengesellschaften sowie Onlinehandel (ZooRoyal und Weinfreunde) und E-Commerce-Services (REWE Digital).

Das Geschäftsfeld Handel International umfasst die Sparten Vollsortiment Österreich, Vollsortiment CEE sowie PENNY International. Im Vollsortiment Österreich und CEE werden an insgesamt 2.765 Standorten Super- und Verbrauchermärkte betrieben. In Österreich werden Filialen unter den Marken BILLA und ADEG betrieben. Im Großhandelsgeschäft werden zudem 362 ADEG-Kaufleute beliefert. Mit dem Supermarktformat BILLA ist der Handel International auch in Bulgarien, der Slowakei und Tschechien vertreten. Daneben werden in Kroatien und Österreich unter der Marke BIPA Drogeriefachmärkte und in Litauen Supermärkte unter der Marke IKI betrieben.

In der Sparte PENNY International werden die Marken PENNY MARKT und PENNY MARKET an insgesamt 1.636 Standorten in den Ländern Italien, Österreich, Rumänien, Tschechien und Ungarn betrieben.

Das Geschäftsfeld Convenience umfasst die Sparten Convenience Deutschland, Convenience International und Convenience Zentralgesellschaften. In den Sparten Convenience Deutschland, der auch die 16 REWE To Go-Filialen zugeordnet sind, und Convenience International erfolgt unter anderem die Belieferung von Tankstellenshops, Kaufhäusern, Lebensmittel- und Getränkemärkten, Fast-Food-Ketten, Kiosken, Kantinen, Bäckereien sowie weiteren Anbietern für den bequemen Genuss on-the-go. Insgesamt werden mehr als 74.500 Verkaufsstellen beliefert. Das Geschäftsfeld Convenience ist in Deutschland und den Niederlanden unter dem Namen Lekkerland sowie in Belgien und Spanien unter der Firmierung Conway aktiv. In der Sparte Convenience Zentralgesellschaften werden zentrale Dienstleistungen sowie IT-Services zusammengefasst.

Das Geschäftsfeld Touristik gliedert sich in die Sparten Touristik Zentraleuropa, Touristik Nordeuropa, Touristik Osteuropa, Touristik Zielgebiete und Touristik Zentrale. Esumfasst unter der Dachmarke DER Touristik eine Vielzahl von Reiseveranstaltern, Reisevertrieben (Reisebüro-Ketten, Franchise-Vertriebe und Online-Portale) sowie Zielgebietsagenturen und Hotels. Die Touristik ist in den Quellmärkten Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Osteuropa und mit den Kuoni-Einheiten auch in Skandinavien, Finnland, Frankreich, Großbritannien sowie den Benelux-Ländern aktiv. Die Touristik tritt vor allem unter den Marken Apollo, Calimera, DER.COM, DER Reisebüro, DERPART, DERTOUR, EXIM Tours, FISCHER Group, Helvetic Tours, ITS, Jahn Reisen, Kuoni, Meier's Weltreisen und Sentido auf. Insgesamt verfügt die Touristik über 724 Reisebüros. Zudem werden 655 Vertriebsstellen durch Franchisenehmer betrieben.

Das Geschäftsfeld Baumarkt betreibt in Deutschland unter den Marken toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt 279 Märkte. Im Rahmen des Großhandelsgeschäfts werden zudem37 Kaufleute und Franchisenehmer:innen beliefert.

Unter dem Geschäftsfeld Sonstige werden insbesondere zentrale Dienstleistungen des Mutterunternehmens und verschiedener Tochterunternehmen für Konzernunternehmen und Dritte zusammengefasst. Es handelt sich im Wesentlichen um Beschaffungsfunktionen (Warengroßhandel und Lagerhaltung), Zentralregulierung, Delkredereübernahme, IT-Services, Energiehandel (EHA), die Finanzierung des Konzerns sowie die Koordination konzernübergreifender Werbeaktivitäten.

Standortportfolio 31.12.2021

Länder Handel Deutschland Handel International Touristik Baumarkt Convenience Gesamt
Deutschland 3.791 -- 455 279 16 4.541
Österreich -- 2.164 -- -- -- 2.164
Tschechien -- 644 70 -- -- 714
Italien -- 404 -- -- -- 404
Ungarn -- 227 7 -- -- 234
Rumänien -- 301 56 -- -- 357
Slowakei -- 158 15 -- -- 173
Nordics * -- -- 5 -- -- 5
Bulgarien -- 141 -- -- -- 141
Schweiz -- -- 72 -- -- 72
Großbritannien -- -- 30 -- -- 30
Litauen -- 231 -- -- -- 231
Frankreich -- -- 10 -- -- 10
Kroatien -- 131 -- -- -- 131
Polen -- -- 4 -- -- 4
Summe 3.791 4.401 724 279 16 9.211

* Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im Folgenden wird auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der für den Konzern wesentlichen Wirtschaftsräume eingegangen.

in Prozent 1 BIP
2021 2020
Welt 2 5,8 -3,2
Euroraum 5,3 -6,5
davon Deutschland 2,9 -4,9
davon Österreich 4,6 -6,8
MOE-Länder 3 5,4 -3,9

Quelle: Gemeinschaftsdiagnose (Frühjahr 2022)

1 BIP-Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent

2 beinhaltet Länder und Ländergruppen aus Europa, Amerika und Asien

3 mittel- und osteuropäische Länder

Die Weltwirtschaft befand sich 2021 und bis zum Ausbruch des Ukraine-Kriegs auf Erholungskurs, die Wirtschaftsleistung stieg insgesamt um 5,8 Prozent. Der Konjunkturverlauf war in den einzelnen Ländern und Regionen sehr unterschiedlich und wurde wesentlich durch den Zeitpunkt und die Stärke von Coronawellen sowie die zu ihrer Eindämmung jeweils ergriffenen Maßnahmen geprägt. Der bis zu Beginn des Jahres sehr kräftige Aufschwung der weltweiten Industrieproduktion wurde durch Lieferengpässe und ausgereizte Kapazitäten im Seeverkehr gebremst. Nur wenige Länder, wie etwa die USA, konnten das Produktionsniveau des Jahres 2019 wieder erreichen. Chinas Wirtschaft, die bereits Ende 2020 Vorkrisenniveau erreicht hatte, verlor an Dynamik: Ursächlich hierfür waren u. a. der Mangel an Vorprodukten, eine rigide Coronapolitik, Meldungen über Finanzprobleme mehrerer großer Konglomerate und Produktionseinschränkungen aufgrund von Energieknappheit. Die Lieferengpässe und der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage haben dazu beigetragen, dass sich die Inflation in den vergangenen Monaten stark erhöhte.

Die Wirtschaftsleistung im Euroraum näherte sich 2021 - und auch zu Beginn des Jahres 2022 bis zum Angriff der Ukraine durch Russland - dem Produktionsniveau vor Beginn der Coronakrise: Das Bruttoinlandsprodukt stieg insgesamt um 5,3 Prozent. Während vor allem der private Verbrauch und der Dienstleistungsaußenhandel teils noch deutlich unter Vorkrisenniveau lagen, überstiegen der Staatskonsum und die Warenimporte und -exporte das Vorkrisenniveau, Bauinvestitionen und Investitionen in Ausrüstungsgüter näherten sich dem Vorkrisenniveau an. Auf dem Arbeitsmarkt verhinderte der breite Einsatz von Kurzarbeit einen starken Einfluss der Coronakrise auf die Arbeitslosen- und Beschäftigtenzahlen. Die Rohstoffknappheit sowie höhere Energiepreise führten auch in der Eurozone insgesamt zu stark steigenden Preisen.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland war 2021 nach wie vor von der Coronapandemie gekennzeichnet, das Bruttoinlandsprodukt stieg gemäß Gemeinschaftsdiagnose um 2,9 Prozent. Zur Erholung konnte vor allem der Dienstleistungssektor beitragen, der von den allmählichen Lockerungen der Coronamaßnahmen im Frühsommer profitierte und die Umsätze wieder spürbar steigern konnte. Das Verarbeitende Gewerbe, das bis in den Sommer hinein beinahe ununterbrochen steigende Auftragseingänge aufwies, verzeichnete aufgrund der Lieferengpässe bei wichtigen industriellen Vorprodukten eine schrumpfende Wertschöpfung. Das wiederaufkeimende Infektionsgeschehen zum Jahresende hatte entscheidenden Einfluss auf das konjunkturelle Geschehen, jedoch wurden anders als vor einem Jahr keine flächendeckenden Schließungen von Wirtschaftsbereichen beschlossen, in denen es zu intensiven physischen Kontakten kommt. Ein wesentlicher Unterschied zu den vorangegangenen Coronawellen war die Verfügbarkeit von Impfstoffen und damit verbunden eine zunehmende Durchimpfung der Bevölkerung. Insgesamt führte diese Entwicklung dazu, dass die Zuwächse der Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreichen konnten.

Die Wirtschaftsleistung in Österreich stieg 2021 um 4,6 Prozent. Während der Aufschwung durch das Verarbeitende Gewerbe und den Bausektor gestützt wurde, wenn auch belastet durch Engpässe in der Lieferkette, zeigte sich der Dienstleistungssektor erneut stark abhängig von Lockerungen und Verschärfungen der Coronamaßnahmen: Im Sommer zeigte sich eine hohe Dynamik im Dienstleistungsbereich, während mit zunehmender Einschränkung Teile des Handels und Tourismus wieder massive Geschäftseinbußen erlitten.

Die Wirtschaftsleistung der mittel- und osteuropäischen Mitgliedsländer (MOE) der Europäischen Union hat sich 2021 seit dem massiven Einbruch der Konjunktur im ersten Halbjahr 2020 wieder kräftig erhöht. Insgesamt betrug das Wirtschaftswachstum 5,4 Prozent. Vor allem der exportorientierte Industriesektor konnte von der globalen Erholung profitieren, wurde aber von den Lieferengpässen bei Vorprodukten gehemmt. Die Inflationsraten, die bereits vor der Coronapandemie teilweise auf einem hohen Niveau lagen, waren 2021 aufgrund angebotsseitiger Restriktionen weiter gestiegen.

2. Branchenentwicklung

Lebensmittelhandel inkl. Convenience

In Deutschland erzielte der Einzelhandel (online und stationär) gemäß Handelsverband Deutschland - HDE e.V., Berlin, eine Umsatzsteigerung von 1,5 Prozent. Während sich besonders im Onlinehandel Wachstumseffekte zeigten, verzeichneten weite Teile des stationären Non-Food-Handels im Jahresverlauf deutliche Umsatzverluste. Laut Eurostat-Daten lag das Umsatz- und Verkaufsvolumen im Einzelhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren in Deutschland nominal bei 1,3 Prozent und damit deutlich unter den Zuwächsen des Jahres 2020.

Nachdem der Lebensmitteleinzelhandel 2020 coronabedingt stark gestiegene Umsätze generieren konnte, hat sich die Entwicklung der Umsatzerlöse 2021 wieder normalisiert. Nach GfK verzeichnete der Lebensmitteleinzelhandel ein Umsatzwachstum von nominal 0,9 Prozent (FMCG Markt). Gemäß NielsenIQ Tradedimensions generierten die 30 größten Lebensmittelhändler in Deutschland einen Gesamtumsatz von 269,5 Mrd. € (Food-Umsatz 228,0 Mrd. €) und verzeichneten einen Zuwachs um 2,5 Prozent.

In Österreich erzielte der Einzelhandel (ohne Kfz-Handel und ohne Tankstellen) gemäß Handelsverband - Verband österreichischer Handelsunternehmen, Wien (Österreich), nominal einen Anstieg der Umsätze um 4,1 Prozent gegenüber dem Coronajahr 2020. Bereinigt um die durchschnittliche Preissteigerung im Gesamtjahr betrug der Anstieg 2021 2,7 Prozent. Der Lebensmitteleinzelhandel verzeichnete laut Eurostat-Daten nominal ein leichtes Wachstum von 1,9 Prozent (real: 0,7 Prozent), was deutlich unter dem Niveau des Vorjahres lag.

Touristik

Die Coronapandemie traf die Reisebranche das zweite Jahr in Folge besonders hart.

Im Touristikjahr 2020/2021 (November 2020 bis Oktober 2021) wies der Veranstaltermarkt in Deutschland im Vergleich zum Vor-Coronajahr 2019 erneut einen Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent aus. Insbesondere der annähernde Totalausfall der Wintersaison zwischen November 2020 und April 2021 führte zu einem Umsatzrückgang von rund 90 Prozent im Vergleich zur Vorjahressaison. Der positive Verlauf der Sommersaison 2021 - in der überwiegend kurzfristige Reisen gebucht wurden und in der das Buchungsaufkommen wochenweise sogar über dem Niveau von 2019 lag - konnte die negative Entwicklung der Wintersaison allerdings nicht kompensieren: Während im Vergleich zur Vorjahressaison deutlich mehr Reisen gebucht wurden, lagen die Umsätze weiterhin deutlich unter den Ergebnissen des Vor-Coronasommers 2019, wobei die stärksten Einbrüche bei den beratungsintensiven Fernreisen und Kreuzfahrten verzeichnet wurden und damit besonders die stationären Reisebüros trafen.

Die Entwicklungen in den verschiedenen europäischen Veranstaltermärkten verliefen im Touristikjahr 2020/2021 recht ähnlich und zeigen ein ebenso dramatisches Bild: In allen relevanten Reisemärkten lagen die Umsätze deutlich unter den Umsätzen der Vorsaison.

Baumarkt

Der Baumarkthandel verzeichnete nach Aussagen des BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V., Köln, 2021 einen Umsatzrückgang von 8,2 Prozent auf 20,3 Mrd. €. Während im Vorjahr, in dem als Reaktion auf die ergriffenen Coronamaßnahmen in erhöhtem Umfang Sanierungen, Renovierungen und Reparaturen durchgeführt wurden und auch in die Gestaltung von Garten und Balkon investiert wurde, ein exorbitanter Umsatzzuwachs (+13,8 Prozent) verzeichnet worden war, beeinflussten 2021 verschiedene Faktoren (Lockdown mit teilweise wochenlangen Marktschließungen, schlechtes Wetter, Materialengpässe und Preisanstiege) die Entwicklung negativ. Im Vergleich zum Vor-Coronajahr 2019 verzeichnete die Branche eine Umsatzsteigerung von 4,5 Prozent.

Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sind Umsatz, internes EBITA und die Nettoverschuldung.

Für die Steuerung des operativen Geschäfts ist eine um IFRS 16-Effekte bereinigte Darstellung des EBITA erforderlich. Ähnliches gilt für alle Effekte, die nicht im Zusammenhang mit der Steuerung des operativen Geschäfts stehen. Es handelt sich um folgende Effekte:

Auswirkungen im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen,

Wertaufholung auf langfristige Vermögenswerte,

Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen (ohne Nutzungsrechte), als Finanzinvestition gehaltene Immobilien,

Ergebnis von freistehenden Derivaten bei Fremdwährungssicherung.

Die Überleitung stellt sich wie folgt dar:

in Mio. € 2021 2020 Veränderung absolut Veränderung
in Prozent
EBIT 1.488,5 1.221,9 266,6 21,8
Wertminderungen auf Firmenwerte 0,0 2,6 -2,6 -100,0
EBITA (externe Definition) 1.488,5 1.224,5 264,0 21,6
Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen (ohne Nutzungsrechte), als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 95,6 96,4 -0,8 -0,8
Wertaufholungen auf langfristige Vermögenswerte (ohne Nutzungsrechte) -23,6 -20,4 -3,2 15,7
Ergebnis Derivate bei Fremdwährungssicherung -8,7 2,7 -11,4 < -100
Effekte im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen:        
Aktivierung Nutzungsrechte (Mietaufwand/Reisevorleistungen) -2.033,7 -2.013,2 -20,5 1,0
Abschreibung Nutzungsrechte 1.514,9 1.509,5 5,4 0,4
Wertminderung Nutzungsrechte 178,4 278,4 -100,0 -35,9
Wertaufholung Nutzungsrechte -170,8 -93,9 -76,9 81,9
Sonstige Erträge/Aufwendungen 11,7 28,7 -17,0 -59,2
EBITA (interne Definition) 1.052,3 1.012,7 39,6 3,9

Die Veränderung des internen EBITA resultierte im Wesentlichen aus einer umsatzgenerierten positiven Rohertragsentwicklung (+42,5 Mio. €). Einer Erhöhung der Personalaufwendungen (155,6 Mio. €) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+153,2 Mio. €; ohne Effekte aus Leasingverhältnissen) standen gestiegene sonstige betriebliche Erträge (+298,5 Mio. €, ohne Effekte aus Leasingverhältnissen und ohne Wertaufholungen) gegenüber.

Die Nettoverschuldung ergibt sich wie folgt:

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Finanzschulden * 13.858,2 13.068,4
Nettoschuld aus leistungsorientierten Verpflichtungen ** 897,4 1.019,9
Latente Steuern aus leistungsorientierten Verpflichtungen ** -190,0 -205,5
Überschüssige Barmittel -545,9 -632,2
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -625,6 -709,5
abzügl. Kassenbestände und Filialgelder ** 67,5 68,8
abzügl. Bankbestände in nicht konvertierbaren Währungen und Währungen mit hohem Risiko ** 12,2 8,5
Nettoverschuldung 14.019,7 13.250,6
* in den sonstigen finanziellen Schulden enthalten    
** Definition der Nettoverschuldung wurde 2021 geändert - die Posten waren im Vorjahr nicht enthalten und wurden entsprechend angepasst.    

Die Nettoverschuldung veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr um +769,1 Mio. €. Maßgeblich für die Erhöhung war die Zunahme der Finanzschulden, die wiederum im Wesentlichen durch einen Anstieg der Leasingschulden - insbesondere in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International - sowie der Schulden gegenüber Kreditinstituten aufgrund der vermehrten Inanspruchnahme von Kreditlinien und der Aufnahme von Immobilienkrediten bedingt war. Zudem haben sich die überschüssigen Barmittel vermindert, was vor allem in der Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente begründet ist - für weitere Informationen verweisen wir auf Punkt 38 "Kapitalflussrechnung" des Konzernanhangs. Ein gegenläufiger Effekt auf die Nettoverschuldung ergab sich aus einer aufgrund gestiegener Zinsen verminderten Nettoschuld aus leistungsorientierten Verpflichtungen und den korrespondierenden latenten Steuern.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur internen Unternehmenssteuerung herangezogen. Die Inhalte dieses Abschnitts sind ungeprüfte, freiwillige Inhalte, die vom Abschlussprüfer kritisch gelesen wurden.

Der Themenkomplex Nachhaltigkeit beinhaltet verschiedene Handlungsfelder für das Unternehmen, die mithilfe definierter KPIs gemonitort werden. Das Thema Nachhaltigkeit ist sowohl in der Unternehmensstrategie als auch in der Unternehmensorganisation fest verankert. Der Grundsatz "Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und handeln nachhaltig" wurde in das Unternehmensleitbild aufgenommen, mit der 2010 verabschiedeten "Leitlinie für nachhaltiges Wirtschaften" wurde ein Handlungsrahmen geschaffen, der die Grundlage für das Nachhaltigkeitsengagement darstellt. Zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie wurden 2008 vier strategische Säulen eingeführt, die im Folgenden erläutert werden. Im jährlich erscheinenden "REWE Group-Nachhaltigkeitsbericht" werden die für die strategischen Säulen gesetzten KPIs, die Ziele, der aktuelle Status und die implementierten Maßnahmen detailliert dargestellt.

Grüne Produkte

Die Herstellung der Eigenmarkenprodukte hat Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt. Ziel der Säule "Grüne Produkte" ist es, nachhaltigere Sortimente verfügbar zu machen und diese den Konsument:innen in den Märkten anzubieten. Dabei ist die ganzheitliche Betrachtung der Lieferkette ein zentrales Element und integraler Bestandteil der Einkaufsprozesse. Mit dem PRO PLANET-Label für Eigenmarken-Produkte, dem Ausbau des Bio-Sortiments und des Sortiments regionaler Produkte, diversen rohstoffbezogenen Leitlinien sowie eigenen Projekten für nachhaltigere Lieferketten wird konsequent das Ziel verfolgt, den Anteil nachhaltigerer Eigenmarkenprodukte zu steigern.

Energie, Klima und Umwelt

Die Nachhaltigkeitssäule "Energie, Klima und Umwelt" befasst sich mit umweltrelevanten Aktivitäten, die in den eigenen Geschäftsprozessen liegen. Dazu zählen die Errichtung und der Betrieb der Märkte, Lager-, Verwaltungs- und Produktionsstandorte, die Logistik sowie Ressourcen und Materialien, die für die eigene Geschäftstätigkeit benötigt werden. Die Einsparung von Energie und die Vermeidung klimaschädigender Emissionen haben einen besonderen Stellenwert, sodass - nach dem vorzeitigen Erreichen des bisherigen Klimaziels - das Ziel definiert wurde, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Auf dem Weg dorthin sollen die absoluten Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent gegenüber dem neuen Basisjahr 2019 reduziert werden.

Mitarbeiter:innen

Engagierte und qualifizierte Mitarbeiter:innen tragen entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens bei. Die Förderung der Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit und Produktivität ist daher ein zentrales Thema. Im Rahmen der Säule "Mitarbeiter:innen" wird systematisch an einer zukunftsfähigen Aufstellung, der Gewinnung sowie der langfristigen Bindung von Talenten gearbeitet. Dazu gehören unter anderem eine faire Entlohnung, erweiterte betriebliche Leistungen über den Tariflohn hinaus, flexible Arbeitszeitmodelle, die sich an die jeweiligen Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen anpassen, und individuelle Angebote, die die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erleichtern.

Gesellschaftliches Engagement

Als international agierendes Handelsunternehmen sind wir uns der Verantwortung über das Kerngeschäft hinaus bewusst. Mithilfe starker und langfristiger Partnerschaften sowie engagierter Mitarbeiter:innen wird eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte und Maßnahmen umgesetzt, die der Gesellschaft zugutekommen. Ein besonderer Fokus liegt hier auf der Unterstützung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Eine wichtige Zusammenarbeit stellt auch die Unterstützung von Tafel Deutschland e.V., Berlin, und von Aktion Mensch e.V., Bonn, dar.

Darstellung der Lage

Bei der Darstellung der Lage ist folgender Sachverhalt zu berücksichtigen:

Mit Vertrag vom 12. Mai 2021 wurden sämtliche Anteile an der OOO BILLA, Moskau (Russland), und der OOO BILLA Realty, Moskau (Russland), mit Wirkung zum 2. August 2021 verkauft. Entsprechend den Regelungen des IFRS 5 erfolgte eine Anpassung der Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung, sodass sich die nachfolgenden Erläuterungen der Ertragslage für das Berichtsjahr und das Vorjahr nur auf die fortgeführten Geschäftsbereiche beziehen. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die den aufgegebenen Geschäftsbereichen zuzuordnenden Aufwendungen und Erträge in einer separaten Zeile ausgewiesen. Es wird hierzu auf die Ausführungen im Punkt 3 "Konsolidierung" - "Desinvestitionen" im Konzernanhang verwiesen.

1. Vergleich der im Vorjahr berichteten Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

Im Folgenden geben wir an, inwieweit die im Lagebericht 2020 prognostizierten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, internes EBITA und Nettofinanzverschuldung im Geschäftsjahr erreicht worden sind.

Die Umsatzentwicklung des Konzerns konnte mit einem Umsatz von 69,4 Mrd. € trotz der unterschiedlichen Entwicklungen der Geschäftsfelder die Erwartungen übererfüllen; im Prognosebericht 2020 sind wir von einem Umsatzvolumen auf Vorjahresniveau (68,6 Mrd. €) ausgegangen. Die Entwicklung des Jahres 2021 war wie im Vorjahr im Wesentlichen durch die Einflüsse der Coronapandemie geprägt. Das interne EBITA hat sich mit 1,1 Mrd. € insgesamt besser entwickelt als die Prognose für 2021, die eine Verminderung im Vergleich zum Vorjahr vorsah. Zur positiven Entwicklung trugen im Wesentlichen die Aktivitäten im Lebensmitteleinzelhandel sowie im Food-Service bei, während die Touristik - trotz einer gegenüber 2020 verbesserten Entwicklung - weiterhin Entwicklungsrückstände infolge der Coronapandemie zu verzeichnen hatte. Insgesamt verlief das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 trotz der Einflüsse der Coronakrise mehr als zufriedenstellend.

Im Geschäftsfeld Handel Deutschland konnte die Sparte REWE ihren Umsatz weiter steigern und die Sparte PENNY Umsätze auf Vorjahresniveau erzielen; beide Sparten liegen damit über den geplanten Erwartungen. Dies ist unter anderem auf Coronaeffekte zurückzuführen, die auch 2021 anhielten. In beiden Sparten wurde das budgetierte interne EBITA umsatzbedingt übertroffen.

Im Geschäftsfeld Handel International konnte die Sparte Vollsortiment Österreich die Umsatzerwartungen erfüllen, während PENNY International und Vollsortiment CEE (ohne BILLA Russland) - trotz eines verbesserten Umsatzes gegenüber 2020 - hinter den Erwartungen zurückblieben. Die Sparten PENNY International und Vollsortiment Österreich haben mit dem erzielten internen EBITA die Erwartungen erfüllt. Im Vollsortiment CEE konnte das erzielte interne EBITA die operativen Erwartungen hingegen nicht ganz erfüllen.

Trotz der schwierigen Situation in den Food-Sortimenten konnte das Convenience-Geschäft die Erwartungen im Umsatz insgesamt übererfüllen. Aufgrund der guten Umsätze konnte auch das interne EBITA-Ziel übertroffen werden.

Die Entwicklung im Geschäftsfeld Touristik war auch 2021 vor allem durch die Reiseeinschränkungen aufgrund der Coronapandemie beeinflusst. Die Umsätze, die zwar im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, haben die Erwartungen vor allem im ersten Halbjahr nicht erfüllt, was zu einer starken Budgetverfehlung führte. Trotz drastischer Kostenmaßnahmen und einer positiven Entwicklung im Vergleich zu 2020 konnte das interne EBITA-Ziel aufgrund der schwierigen Umsatz- und Rohertragsentwicklung nicht erreicht werden.

Das Geschäftsfeld Baumarkt konnte die budgetierten Umsätze nicht erreichen. Trotz coronabedingter Marktschließungen für die Endverbraucher:innen zu Beginn des Jahres konnte jedoch das budgetierte interne EBITA erreicht werden.

Die Nettofinanzverschuldung, für die ein Anstieg prognostiziert worden war, erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 13,2 Mrd. € (Vorjahr: 12,4 Mrd. €). Ab 2021 stellt die Nettoverschuldung einen der bedeutsamsten Leistungsindikatoren dar (vgl. Punkt "Leistungsindikatoren").

2. Ertragslage

Umsatzentwicklung

in Mio. € 2021 2020 Veränderung absolut Veränderung
in Prozent
Handel Deutschland 35.030,2 34.737,5 292,7 0,8
Handel International 15.653,0 15.299,1 353,9 2,3
Convenience 13.659,9 13.083,8 576,1 4,4
Baumarkt 2.352,2 2.656,3 -304,1 -11,5
Touristik 2.041,8 1.296,2 745,6 57,5
Sonstige 618,8 578,4 40,4 7,0
Gesamt 69.355,9 67.651,3 1.704,6 2,5

Die Umsatzerlöse konnten insgesamt um 2,5 Prozent gesteigert werden.

Der Handel Deutschland als volumenstärkstes Geschäftsfeld verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 0,8 Prozent und konnte somit das hohe, vor allem von der Coronapandemie getriebene Umsatzniveau des Vorjahres noch leicht übertreffen. Die positive Umsatzentwicklung wurde insbesondere durch die Entwicklung des Großhandelsgeschäfts getragen, der ein leichter Rückgang der Filialumsätze gegenüberstand. In der positiven Entwicklung des Großhandelsgeschäfts, das im Wesentlichen die Belieferung der REWE-Kaufleute umfasst, spiegelte sich insbesondere das organische Wachstum der REWE-Kaufleute wider. Die Geschäftseinheit REWE E-Commerce verzeichnete aufgrund der vermehrten Inanspruchnahme des REWE-Lieferdienstes ebenfalls ein deutliches Umsatzwachstum. Weitere Umsatzsteigerungen wurden in der Geschäftseinheit Handel Deutschland Produktion erzielt, vor allem bedingt durch den Erwerb der Meister feines Fleisch - feine Wurst GmbH, Gäufelden.

Das Geschäftsfeld Handel International ist mit einem Umsatz von 15,7 Mrd. € das zweitgrößte Geschäftsfeld des Konzerns. Der Anstieg der Umsatzerlöse um 2,3 Prozent (wechselkursbereinigt: 2,0 Prozent) wurde maßgeblich durch das Vollsortiment Österreich generiert. In der Sparte PENNY International konnten die Umsätze ebenfalls deutlich gesteigert werden, vor allem bedingt durch Expansionstätigkeiten und die positive Entwicklung der Stammfilialen in Rumänien, Tschechien und Ungarn. Dagegen konnte in Italien und in Österreich das hohe coronagetriebene Umsatzwachstum des Vorjahres aufgrund der angespannten Wettbewerbslage 2021 nicht wieder erreicht werden. Das Vollsortiment CEE zeigte ebenfalls eine positive Umsatzentwicklung, die wesentlich durch den Lebensmitteleinzelhandel in Litauen und der Slowakei getragen wurde.

Das Geschäftsfeld Convenience hat einen Umsatz von 13,7 Mrd. € erzielt, der damit im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent gestiegen ist. Insbesondere in Deutschland, den Niederlanden und in Spanien konnten deutliche Umsatzsteigerungen erzielt werden. Insgesamt wirkten sich vor allem das veränderte Kaufverhalten in der Coronakrise und die gestiegenen Umsätze mit Tankstellen sowie die Generierung neuer Großkunden positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

Das Geschäftsfeld Baumarkt verzeichnete einen Umsatzrückgang von 11,5 Prozent und konnte somit das hohe Umsatzniveau des Vorjahres (Umsatzanstieg 2020: 19,9 Prozent) nicht fortführen, das vornehmlich durch die im Zuge der Coronamaßnahmen deutlich gestiegene Nachfrage nach Heimwerker- und Gartenartikeln getrieben war. Zudem wirkte sich der coronabedingte "Lockdown" negativ auf die Umsatzentwicklung aus, da Baumärkte Anfang 2021 teilweise geschlossen waren bzw. enormen Verkaufsrestriktionen unterlagen.

Das Geschäftsfeld Touristik hat einen Umsatz von 2,0 Mrd. € erzielt (vermittelter Reiseumsatz: 2,4 Mrd. €), der damit im Vergleich zum Vorjahr um 57,5 Prozent gestiegen ist, jedoch noch weit unter dem Niveau vor Corona (2019) lag. Insbesondere in den Sparten Touristik Zentraleuropa und Touristik Osteuropa konnten Umsatzsteigerungen verzeichnet werden. Hier führte vor allem die Lockerung der coronabedingten Reisebeschränkungen zu einer Markterholung und einem deutlichen Umsatzanstieg in den Sommer- und Herbstmonaten. Zudem wirkte sich der erstmals ganzjährige Einbezug der im Vorjahr erworbenen FISCHER Group positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

Ergebniskennzahlen

in Mio. € 2021 2020 Veränderung absolut Veränderung
in Prozent
Umsatzerlöse 69.355,9 67.651,3 1.704,6 2,5
Materialaufwand und Bestandsveränderung -54.083,2 -52.432,7 -1.650,5 3,1
Rohertrag 15.272,7 15.218,6 54,1 0,4
Rohertragsquote 22,0% 22,5%    
EBITDA 4.388,1 4.308,4 79,7 1,8
Abschreibungen/Zuschreibungen und Wertminderungen (ohne Firmenwerte) -2.899,6 -3.083,9 184,3 6,0
EBITA 1.488,5 1.224,5 264,0 21,6
Nachrichtlich: internes EBITA * 1.052,3 1.012,7 39,6 3,9
Wertminderungen auf Firmenwerte 0,0 -2,6 2,6 100,0
EBIT 1.488,5 1.221,9 266,6 21,8
Finanzergebnis -385,3 -487,2 101,9 20,9
EBT 1.103,2 734,7 368,5 50,2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -310,6 -280,2 -30,4 -10,8
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 792,6 454,5 338,1 74,4
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -37,0 -39,2 2,2 5,6
EAT / Jahresergebnis 755,6 415,3 340,3 81,9

* Überleitung vgl. Punkt "Leistungsindikatoren"

Das EBITDA erhöhte sich um 79,7 Mio. €. Ursächlich für die Veränderung waren gestiegene sonstige betriebliche Erträge (289,1 Mio. €; ohne Berücksichtigung von Zuschreibungen) und ein gestiegener Rohertrag (+54,1 Mio. €), dem erhöhte Personalaufwendungen (+155,6 Mio. €) und sonstige betriebliche Aufwendungen (+107,9 Mio. €) gegenüberstanden. Da der Anstieg des Materialaufwands stärker ausfiel als die Veränderung der Umsatzerlöse, verminderte sich die Rohertragsquote auf 22,0 Prozent (Vorjahr: 22,5 Prozent).

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge resultierte im Wesentlichen aus dem Geschäftsfeld Handel Deutschland aufgrund erhöhter Erträge aus Werbedienstleistungen - bedingt durch eine Zunahme der erbrachten Leistungen für Werbeaktivitäten - sowie gestiegener Entsorgungserträge. Zudem stiegen in dem Geschäftsfeld auch die Miet- und Pachterträge, die vornehmlich im Zusammenhang mit der Vermietung an REWE-Kaufleute generiert wurden; hier ergaben sich ein Anstieg der Anzahl von Märkten sowie eine Zunahme der umsatzabhängigen Mieten.

Ursächlich für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren höhere Aufwendungen für Instandhaltung und Verbrauchsmaterial, Werbeaufwendungen, Aufwendungen für Fuhrpark und Frachten sowie sonstige Raumkosten, denen rückläufige Aufwendungen aus Wechselkursänderungen gegenüberstanden.

Der Anstieg der Aufwendungen für Instandhaltung und Verbrauchsmaterial betraf vor allem die Geschäftsfelder Handel Deutschland sowie Handel International und war maßgeblich bedingt durch bauliche Veränderungen im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen.

Verstärkte Werbeaktivitäten führten im Wesentlichen im Geschäftsfeld Sonstige zu gestiegenen Werbeaufwendungen.

Die Aufwendungen für Fuhrpark und Frachten erhöhten sich bedingt durch einen höheren Fremdbezug für Logistikdienstleistungen aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Convenience.

Insbesondere im Geschäftsfeld Handel International erhöhten sich die Raumkosten aufgrund gestiegener Energiekosten.

Die Aufwendungen aus Wechselkursänderungen verminderten sich aufgrund der Wechselkursentwicklung vor allem in den Geschäftsfeldern Handel International und Touristik, hier auch aufgrund der Wiederaufnahme von hedge accounting aufgrund zunehmender Planungssicherheit (vgl. Kapitel 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" im Konzernanhang).

Die Veränderung der Personalaufwendungen um +2,0 Prozent resultierte im Wesentlichen aus gestiegenen Kosten in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland - bedingt durch Tariferhöhungen und Sonderzahlungen - und Handel International, denen rückläufige Effekte in den Geschäftsfeldern Touristik und Baumarkt unter anderem bedingt durch den Einsatz von Kurzarbeit gegenüberstanden.

Das EBITA betrug 1.488,5 Mio. € und lag damit 264,0 Mio. € (+21,6 Prozent) über dem Wert des Vorjahres.

Das Finanzergebnis verbesserte sich um 101,9 Mio. € auf -385,3 Mio. € (Vorjahr: -487,2 Mio. €). Ursächlich hierfür war ein um 54,0 Mio. € erhöhtes sonstiges Finanzergebnis bedingt durch gestiegene Erträge im Geschäftsfeld Sonstige aus der Anpassung der Beteiligung an der Flink SE, Berlin, an den beizulegenden Zeitwert sowie verminderte Währungskursverluste aus Finanzierungstätigkeit. Zudem verbesserten sich das Zinsergebnis um 37,2 Mio. € aufgrund verminderter Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit Immobilienleasing sowie das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen, unter anderem bedingt durch Erträge aus einer disproportionalen Kapitalerhöhung an der commercetools GmbH, München. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten (-13,4 Mio. €) im Geschäftsfeld Sonstige.

Aus den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergab sich ein Aufwand in Höhe von 310,6 Mio. € (Vorjahr: 280,2 Mio. €). Dieser setzte sich aus einem laufenden Steuer¬aufwand in Höhe von 271,5 Mio. € (Vorjahr: 364,2 Mio. €) und einem Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von 39,1 Mio. € (Vorjahr: Ertrag 84,0 Mio. €) zusammen. Im laufenden Steueraufwand war ein Aufwand in Höhe von 1,4 Mio. € (Vorjahr: 5,0 Mio. €) aus Steuern für Vorjahre enthalten.

3. Finanz- und Vermögenslage

Finanzlage

Dem Konzern stehen derzeit im Wesentlichen folgende Fremdfinanzierungsmittel zur Verfügung:

Fremdfinanzierungsmittel

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020 Laufzeitende
Syndizierter Kredit 2.000,0 2.000,0 3. Dezember 2025
Syndizierter Kredit 750,0 0,0 30. September 2023
Syndizierter Kredit 0,0 1.000,0 7. Juli 2021
Schuldscheindarlehen 938,0 1.000,0 28. Februar 2023 bis 28. Februar 2028
Schuldscheindarlehen 235,5 537,0 20. Dezember 2022 bis 20. Dezember 2029
Schuldscheindarlehen 175,0 175,0 2. September 2024
US-Private-Placement 30,0 30,0 15. August 2027
Gesamt 4.128,5 4.742,0  

Dem Konzern steht ein syndizierter Kredit in Höhe von 2,0 Mrd. €, in den Kreditlinien in Höhe von 500,0 Mio. € inkludiert sind, zur Verfügung. Der syndizierte Kredit (ohne die inkludierten Kreditlinien) wurde weder zum aktuellen Bilanzstichtag noch zum Vorjahresstichtag in Anspruch genommen. Die inkludierten Kreditlinien wurden zum Bilanzstichtag in Höhe von 297,6 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) in Anspruch genommen.

Der zum 31. Dezember 2020 bestehende syndizierte Kredit über 1,0 Mrd. € wurde im Januar 2021 halbiert und im März 2021 durch eine Linie mit einem Volumen von 750,0 Mio. € abgelöst, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Die Verlängerungsoption um 12 Monate wurde ausgeübt, sodass die Laufzeit nun am 30. September 2023 endet.

Im Berichtszeitraum erfolgte für das Schuldscheindarlehen über 1,0 Mrd. € eine planmäßige Rückzahlung in Höhe von 62,0 Mio. €, für das Schuldscheindarlehen über 537,0 Mio. € erfolgten vorzeitige Rückzahlungen in Höhe von insgesamt 301,5 Mio. €.

Durch den internen Finanzausgleich (Cash pooling) werden eine Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens sowie eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen erreicht. Das Cash pooling ermöglicht die Nutzung der Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften des Konzerns zur internen Finanzierung.

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich Kontokorrentkredite im Berichtsjahr. Es wird unterschieden zwischen Veränderungen aus betrieblicher Tätigkeit, aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit.

Veränderung des Finanzmittelfonds

in Mio. € 2021 2020
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 709,5 557,6
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen 3.187,1 3.621,5
Cashflow aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen -2.237,5 -1.828,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen -1.352,7 -1.664,9
Cashflow aus fortgeführten Geschäftsbereichen -403,1 128,5
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 27,5 68,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 218,3 6,7
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -17,4 -45,4
Cashflow aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 228,4 29,3
Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,0 0,2
Währungskursunterschiede 2,7 -6,1
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 537,5 709,5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode der fortgeführten Geschäftsbereiche 537,5 709,5
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 625,6 709,5
davon Kontokorrentkredite -88,1 0,0

Weitere Erläuterungen sind dem Punkt 38 "Kapitalflussrechnung" des Konzernanhangs zu entnehmen.

Darüber hinaus wird zu weiteren Informationen zur Währungs- und Zinsstruktur auf Punkt 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" im Konzernanhang verwiesen.

Vermögenslage

Aktiva

Im Berichtsjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.753,9 Mio. € auf 35.190,4 Mio. €.

Die Veränderung des Anlagevermögens resultierte im Wesentlichen aus einem Anstieg in Höhe von 2.195,9 Mio. € (Vorjahr: 1.975,9 Mio. €) aus der Aktivierung von Nutzungsrechten an Immobilien vornehmlich in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International. Zudem investierte der Konzern in Höhe von 2.288,4 Mio. € (Vorjahr: 1.888,1 Mio. €) in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Die Investitionen betrafen hauptsächlich die Erweiterung und die Modernisierung des bestehenden Filialnetzes und der Lagerstandorte sowie der Produktionsunternehmen. Mindernd wirkten sich auf das Anlagevermögen vor allem der Abgang von Anlagevermögen, Wertminderungen und Abschreibungen aus.

Im Berichtsjahr wurden in Nutzung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 73,1 Mio. € (Vorjahr: 84,6 Mio. €) ausgewiesen. Daneben bestanden noch in Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte. Bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten handelte es sich hauptsächlich um Software-Projekte. Des Weiteren fielen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 85,7 Mio. € (Vorjahr: 72,1 Mio. €) an, die direkt als Aufwand erfasst wurden.

Die Veränderung der übrigen langfristigen Vermögenswerte ergab sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der at equity bilanzierten Unternehmen (+103,8 Mio. €) und der sonstigen finanziellen Vermögenswerte (+89,0 Mio. €), denen verminderte latente Steuerforderungen (-69,0 Mio. €) gegenüberstanden. Die Zunahme der at equity bilanzierten Unternehmen resultierte im Wesentlichen aus dem Erwerb von 50,0 Prozent der Anteile an der zuvor neu gegründeten DR Hospitality GmbH & Co. KG, Rostock, und der DR Hospitality Verwaltungsgesellschaft mbH, Rostock, (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung" - "Akquisitionen" im Konzernanhang) und einer disproportionalen Kapitalerhöhung an der commercetools GmbH, München. Der Anstieg der langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte ergab sich vornehmlich aus der Beteiligung an der Flink SE, Berlin. Gegenläufig entwickelten sich in dem Posten die langfristigen Darlehen gegen assoziierte Unternehmen, die vornehmlich REWE-Kaufleute betrafen.

Die Verminderung der latenten Steuerforderungen resultierte maßgeblich aus dem Geschäftsfeld Sonstige.

Die Vorräte sind im Wesentlichen aufgrund einer Erhöhung der fertigen Erzeugnisse und Waren angestiegen, und zwar vornehmlich in den Geschäftsfeldern Handel International und Sonstige. Gründe waren die Ausweitung des Geschäftsvolumens und eine höhere Bevorratung angesichts drohender Containerknappheiten. Im Geschäftsfeld Touristik erhöhten sich die vorausbezahlten Reiseleistungen, die zum Stichtag begonnene Reisen betreffen, aufgrund eines gestiegenen Buchungsvolumens. Gegenläufig entwickelten sich hier die geleisteten Anzahlungen, da im Geschäftsfeld Touristik die Anzahlungsbedingungen geändert wurden.

Die Zunahme der übrigen kurzfristigen Vermögenswerte war wesentlich bedingt durch einen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+204,3 Mio. €). Dem stand eine Verminderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (-83,9 Mio. €) und der laufenden Ertragsteueransprüche (-28,3 Mio. €) gegenüber. Die stichtagsbedingte Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultierte im Wesentlichen aus den Geschäftsfeldern Convenience und Sonstige, der verminderte Forderungen gegen assoziierte Unternehmen im Geschäftsfeld Handel Deutschland gegenüberstanden. Die laufenden Ertragsteueransprüche verminderten sich insbesondere im Geschäftsfeld Sonstige. Zur Entwicklung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verweisen wir auf die Ausführungen zur Veränderung des Finanzmittelfonds in der Darstellung der Finanzlage.

Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 26,8 Mio. €. Im Geschäftsjahr wurden - neben einer Immobilie im Handel Deutschland - die Vermögenswerte der C & C Abholgroßmärkte Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf (Österreich; im Weiteren kurz "AGM"), in den Posten umklassifiziert. Die im Vorjahr unter dem Posten ausgewiesenen Vermögenswerte des Bereichs "Getränkemärkte" der REWE Markt GmbH, Köln, wurden in der Berichtsperiode veräußert. Die Liegenschaft in Kroatien blieb unverändert in dem Posten, während die Liegenschaft in Österreich nicht mehr als zur Veräußerung gehalten bilanziert wurde, da dies eine Auflage der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) für die Veräußerung der Geschäftsanteile der AGM war.

Passiva

Die Bilanz wies zum 31. Dezember 2021 ein Eigenkapital in Höhe von 8.619,8 Mio. € (Vorjahr: 7.555,0 Mio. €) aus; das entspricht einer Eigenkapitalquote von 24,5 Prozent (Vorjahr: 22,6 Prozent). Die Eigenkapitalrendite der fortgeführten Geschäftsbereiche betrug 10,5 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent).

Die Gewinnrücklagen erhöhten sich um 843,3 Mio. € auf 7.148,3 Mio. €. Wesentlicher Bestandteil dieser Veränderung war das im Geschäftsjahr erwirtschaftete, den Anteilseignern des Mutterunternehmens zustehende Jahresergebnis in Höhe von 724,0 Mio. € (Vorjahr: 391,1 Mio. €), das ebenso zu einer Erhöhung der Gewinnrücklagen führte wie die Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen. Der Anstieg der übrigen Rücklagen um 172,1 Mio. € auf 40,7 Mio. € (Vorjahr: -131,4 Mio. €) resultierte überwiegend aus der Rücklage für Währungsumrechnung, zusätzlich erhöhte sich die Rücklage für Cashflow hedges.

Die Veränderung der langfristigen Schulden resultierte maßgeblich aus dem Anstieg der langfristigen sonstigen finanziellen Schulden (+252,7 Mio. €), denen eine Verminderung der langfristigen Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer (-133,5 Mio. €) gegenüberstand. Die Zunahme der langfristigen sonstigen finanziellen Schulden war maßgeblich bedingt durch einen Anstieg der Leasingschulden insbesondere in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International. Zudem erhöhten sich die langfristigen Schulden aus sonstigen Darlehen im Geschäftsfeld Sonstige insbesondere dadurch, dass seit Mitte des Berichtsjahres auch langfristig Gelder bei der REWE International Finance B.V., Venlo (Niederlande), angelegt werden konnten. Die Darlehen gegenüber assoziierten Unternehmen stiegen vor allem aufgrund zunehmender Geldanlagen der REWE-Kaufleute. Gegenläufig entwickelten sich die langfristigen Schulden gegenüber Kreditinstituten, da im Geschäftsjahr Tranchen von Schuldscheindarlehen vorzeitig getilgt wurden. Der Rückgang der langfristigen Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer ist im Wesentlichen verursacht durch eine Verminderung der langfristigen Pensionsrückstellungen aufgrund gestiegener Zinsen.

Die Schulden aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um 153,9 Mio. €.

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich maßgeblich durch den Anstieg der kurzfristigen finanziellen Schulden (+519,5 Mio. €) sowie der kurzfristigen sonstigen Schulden (+227,9 Mio. €). Die Erhöhung der kurzfristigen finanziellen Schulden resultierte hauptsächlich aus einem Anstieg der Schulden gegenüber Kreditinstituten, unter anderem bedingt durch die Inanspruchnahme von Kreditlinien und die Aufnahme von Immobilienkrediten. Außerdem erhöhten sich die Schulden gegenüber assoziierten Unternehmen und die kurzfristigen Leasingschulden. Gegenläufig entwickelten sich in dem Posten die kurzfristigen Schulden aus sonstigen Darlehen gegenüber nahestehenden Personen im Geschäftsfeld Sonstige. Die Veränderung der kurzfristigen sonstigen Schulden resultierte maßgeblich aus dem Geschäftsfeld Touristik: Aufgrund eines wieder anziehenden Touristikgeschäfts erhöhten sich sowohl die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen als auch die Schulden aus Reisevorleistungen. Gegenläufig entwickelten sich die laufenden Ertragsteuerschulden, die vornehmlich im Geschäftsfeld Sonstige sanken.

Die Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen erhöhten sich um 11,3 Mio. €. Im Geschäftsjahr wurden Schulden der AGM in den Posten umklassifiziert. Die im Vorjahr ausgewiesenen Schulden aus dem Bereich "Getränkemarkt" der REWE Markt GmbH, Köln, sind mit dem Verkauf des Bereichs abgegangen.

Ferner bestanden zum Bilanzstichtag Eventualschulden in Höhe von 614,1 Mio. € (Vorjahr: 590,3 Mio. €), die im Wesentlichen Bürgschaften für Warenschulden beinhalten. Darüber hinaus wurden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 365,0 Mio. € (Vorjahr: 224,4 Mio. €) für Erwerbsverpflichtungen in Sachanlagen sowie in Höhe von 70,8 Mio. € (Vorjahr: 76,2 Mio. €) im Geschäftsfeld Touristik gegenüber Leistungsträgern eingegangen.

Wesentliche Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode werden unter Punkt 43 "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag" im Konzernanhang beschrieben.

Risiko- und Chancenbericht

Stellenwert des Risikomanagements

Als international tätiger Handels- und Touristik-Konzern sind wir im Rahmen unserer Geschäftstätigkeiten den unterschiedlichsten Risiken mit zum Teil kurzen Reaktionszeiten ausgesetzt.

Risiken sind unsichere unternehmensexterne und -interne Einflussfaktoren, die Erfolgspotenziale (Vermögen, Erfolg und Liquidität) und/oder die Unternehmensreputation beeinträchtigen und damit die Realisierung geplanter Ziele verhindern oder drohen zu verhindern bzw. die weitere Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen können. Chancen sind dagegen unternehmensexterne und -interne Einflussfaktoren, die Erfolgspotenziale (Vermögen, Erfolg und Liquidität) schaffen und damit die geplanten Ziele bzw. die weitere Geschäftsentwicklung positiv beeinflussen können.

Mit dem Einsatz eines konzernweiten und einheitlichen Risikomanagements begegnen wir diesem Gefahrenpotenzial und sichern nachhaltig unser Chancenpotenzial. Dabei verstehen wir Risikomanagement als einen kontinuierlichen Prozess, der als regelmäßiger Vorgang in unsere betrieblichen Abläufe fest integriert ist.

Für den Umgang mit Risiken gelten allgemein die wesentlichen vier Risikostrategien: Vermeidung, Verminderung, Transfer und Akzeptanz.

Alle Risiken unterliegen im Konzern einer Steuerungspflicht und werden soweit möglich durch operative Maßnahmen in ihrer Schadensauswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit begrenzt. Der Umfang des damit verbundenen Handlungsbedarfs und der Zeitpunkt für die Einleitung entsprechender Maßnahmen richten sich dabei nach der Dringlichkeit (mögliche Eintrittswahrscheinlichkeit) sowie dem Bedrohungspotenzial (mögliches Schadenspotenzial, ermittelt aus der monetären, reputativen und rechtlichen Auswirkung) des Risikos.

Organisation des Risikomanagements

Die Rahmenbedingungen, Richtlinien und Prozesse für ein konzerneinheitliches Risikomanagement werden zentral durch den Bereich Konzern-Controlling in Abstimmung mit den Zentralbereichen Governance & Compliance und Betriebswirtschaft erarbeitet.

Der Aufbau und der Ablauf des operativen Risikomanagementprozesses werden im Rahmen vorgegebener Richtlinien des Konzerns über definierte Risikofelder in deren Eigenverantwortung dezentral organisiert.

Meldepflichtige Risiken werden in einer jährlichen Risikoinventur in unseren Risikofeldern von definierten Risikoverantwortlichen über einen Bottom-up-Ansatz identifiziert, klassifiziert, konzerneinheitlich bewertet und eigenverantwortlich gesteuert. Risiken, die zwischen den jeweiligen Risikoinventuren auftreten, sind bei wesentlichen Konzernauswirkungen über eine Ad-hoc-Meldung anzuzeigen.

Risiko-Checklisten in Form von Konzernempfehlungen werden von unseren Zentralbereichen erarbeitet und den Risikoverantwortlichen in den Risikofeldern regelmäßig zur Unterstützung ihrer Risikoidentifikation und -analyse im Vorfeld der jährlichen Risikoinventur zur Verfügung gestellt. Dies sichert die konzernweite Berücksichtigung zentralseitig gesehener möglicher Risikoereignisse. Die Risikoanalyse erstreckt sich auf einen Betrachtungszeitraum von drei Jahren, analog dem Zeitraum unserer Mittelfristplanung.

Risiken mit relevanter Bedeutung für den Konzern werden von ausgewählten Zentralbereichen aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz kontrolliert und überwacht. Im Fokus stehen dabei neben operativen Geschäftsbetriebsrisiken mit wesentlichem Bedrohungspotenzial auch bedeutende Risiken aus den Kategorien: Compliance, Finanzen, IT, Finanzberichterstattung, Steuern, Datenschutz und Informationssicherheit. Risikoeinschätzungen werden anlassbezogen von den zentralen Fachbereichen mit den Risikoverantwortlichen in den Risikofeldern nach Beendigung der Risikoinventur und vor Erstellung des Risikoberichts diskutiert und abgestimmt.

Abbildung: Organisatorischer Aufbau des Risikomanagements der REWE-ZENTRALFINANZ eG

Jährlich werden Vorstand und Aufsichtsrat über die aktuelle Risikolage des Konzerns in standardisierter Form unterrichtet. Hierzu melden die Risikoverantwortlichen über Risikoinventuren begleitend zum Planungsprozess im November melderelevante Einzelrisiken aus den Risikofeldern an den Konzern. Risiken mit ähnlichen Inhalten und Ursachen werden dabei auf Ebene des Konzerns zu Risikoarten gruppiert und gemäß ihres Bedrohungspotenzials für unsere Geschäftstätigkeit, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, Cashflows sowie unsere Reputation bezüglich der Konzernrelevanz aggregiert.

Chancen bewerten und steuern wir im Zuge unserer turnusmäßigen operativen und strategischen Planungen. Eine Saldierung von Chancen und Risiken auf Ebene des Konzerns findet nicht statt.

Darüber hinaus wurden verbindliche Regelungen getroffen, nach denen eine Ad-hoc-Berichterstattung zeitnah und auf direktem Wege an unsere operativ verantwortlichen Führungsgremien sowie an das zuständige Vorstandsressort und den Vorstandsvorsitzenden zu erfolgen hat. Die implementierten Vorgaben gelten für neu identifizierte, bedeutende Risiken sowie für bestehende Risiken mit wesentlichen Auswirkungen, Entwicklungsänderungen und hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten in den Risikofeldern.

Unsere Konzernrevision begutachtet als Kontrollinstanz in regelmäßigen Abständen die Qualität und Funktionsfähigkeit unseres Risikomanagementsystems.

Das vorhandene Risikomanagementsystem unterliegt einem stetigen Weiterentwicklungs- und Optimierungsprozess, um sich den neuen internen und externen Veränderungen anpassen zu können. So wurden innerhalb des Geschäftsjahres weitere methodische Optimierungen umgesetzt: In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Einführung der Dreiecksverteilung (Risiken werden in drei Szenarien bewertet: best case, most likely case, worst case), die Etablierung eines Risikotragfähigkeitskonzepts sowie die Berücksichtigung von Interdependenzen zu nennen.

Sämtliche Risiken klassifizieren wir nach einheitlichen Kriterien anhand quantitativer und qualitativer Maßstäbe. Bewertet wird zum einen das potenzielle Schadensausmaß, das negative Auswirkungen auf unsere Unternehmensziele beinhaltet. Die wesentliche Kennziffer ist hier das interne EBITA. Zum anderen beurteilen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit. Dabei unterscheiden wir jeweils wie folgt:

Value at risk Auswirkung
≥ 100 Mio. € Wesentlich
≥ 75 und < 100 Mio. € Hoch
≥ 50 und < 75 Mio. € Bedeutend
≥ 20 und < 50 Mio. € Mittel
≥ 1 und < 20 Mio. € Niedrig
< 1 Mio. € Unbedeutend
Eintrittswahrscheinlichkeiten Relative Häufigkeit
von bis
Fast sicher 80% <100%
Wahrscheinlich 50% <80%
Gelegentlich 30% <50%
Vorstellbar 10% <30%
Selten 1% <10%
Unwahrscheinlich 0% <1%

Darstellung der Risiken

Die Risikobewertung erfolgt auf der Basis von gegebenen bzw. realistisch erwartbaren Umständen. Die Veränderung des Risikoumfelds, die Einleitung von Maßnahmen und die Veränderung von Planungsansätzen führen dazu, dass sich das Risikoportfolio ändert. Aufgrund der umfassenden Überarbeitung des Risikomanagementsystems unter anderem in Bezug auf Detaillierung und Konkretisierung hat sich der Risikoatlas maßgeblich im Hinblick auf die Inhalte und/oder Bezeichnung von Risikoarten verändert: So wurden die einzelnen Risiken zu Datensicherheit und Informationssicherheit zusammengefasst, neu hinzugekommen im Vergleich zum Vorjahr sind die Risiken Energieversorgung und IT-Delivery; nicht mehr unter den Top-Risiken finden sich Personal, Rohstoffe, Preisentwicklung, Forderungsmanagement und Mitwettbewerber. Das Risiko Pandemie war im Vorjahr ein Teilrisiko der Risikoart Katastrophen.

Das Risikoportfolio der wesentlichen Risiken, die im Rahmen der jährlichen Risikoinventur gemeldet wurden, werden in der folgenden Tabelle dargestellt.

Risikoart Besonderheit der relevanten Risiken Value at risk Eintrittswahrscheinlichkeit
Datensicherheit und Cyberkriminalität Cyberangriffe und Datensicherheitsanforderungen Wesentlich Selten
Bewertungsrisiken Bewertung und Impairment Wesentlich Selten
Pandemie Wesentlich Gelegentlich
Compliance Kartellrecht Wesentlich Selten
IT-Delivery Einführung IT-System Bedeutend Gelegentlich
Warenbeschaffung Lieferkette Bedeutend Selten
Energieversorgung Energiepreise Bedeutend Wahrscheinlich
Kundenmarketing Werbeprozesse Bedeutend Selten

Auf die Risiken aus dem seit Februar andauernden Ukraine-Krieg gehen wir gesondert ein.

Datensicherheit und Cyberkriminalität

Die von uns beobachtete Zunahme von Bedrohungen für die Cybersicherheit und eine größere Professionalität in der Computerkriminalität führen zu Risiken in Bezug auf die Sicherheit der Systeme und Netzwerke sowie zu Risiken hinsichtlich der Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Daten. Risiken durch Hackerangriffe und vergleichbare Bedrohungen erhöhen sich massiv. Zu den Folgen zählen Betriebsunterbrechungen und Produktionsstopps, aber auch eine massive Beschädigung von Reputation und Image. Durch die Schaffung von Schutzmechanismen und Sicherheitsstandards sowie deren laufende Weiterentwicklung versuchen wir, das Risiko auf ein Mindestmaß zu reduzieren, da sich andernfalls erhebliche negative Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis ergeben können.

Bewertungsrisiken

Unerwartete Budget- oder Prognoseabweichungen sowie Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können dazu führen, dass Vermögenswerte, wie Immobilien, Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Nutzungsrechte, neu bewertet werden müssen. Dies kann die Ergebnisentwicklung des Konzerns wesentlich beeinflussen. Veränderungen der Input-Faktoren können durch Wertminderungen zu Belastungen führen. Der Vorstand strebt an, notwendige strategische Maßnahmen zur Reduzierung des Wertminderungsrisikos rechtzeitig zu treffen.

Pandemie

Die Entstehung und Ausbreitung von Pandemien können starke wirtschaftliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Konzernunternehmen haben. Einschränkungen im Produktions-, Handels- und Touristikbereich können sich auf die einzelnen Unternehmensbereiche unterschiedlich auswirken.

Die von der Coronapandemie betroffenen Länder verhängen zur Eindämmung eine Vielzahl von Maßnahmen und Restriktionen, die je nach Situationseinschätzung der jeweiligen Regierung in ihrer Intensität unterschiedlich ausfallen. Diese Differenzen können dazu führen, dass die Auswirkungen der Risiken der Coronapandemie durch die Einheiten in den Ländern unterschiedlich bewertet werden.

Im Geschäftsfeld Touristik können regionale Reisebeschränkungen und Reisewarnungen die Reise- und Urlaubsaktivitäten zum Erliegen bringen und somit die Ertragslage des Unternehmens wesentlich verschlechtern. Aufgrund der aktuell anhaltenden Coronapandemie besteht eine hohe Unsicherheit über die Intensität und Länge der zukünftigen Einschränkungen und die damit einhergehenden Ertragsverluste. Entwicklungen und Maßnahmen, die über die bereits prognostizierten Einflüsse hinausgehen, können zusätzlich einen negativen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung haben.

In den Geschäftsfeldern der Handelsbereiche können nicht prognostizierte staatlich verordnete Marktschließungen bzw. Verkaufseinschränkungen zu Umsatz- und Ertragsverlusten führen. Ausfälle von Lieferanten und Dienstleistern können die Lieferfähigkeit von Produkten und Leistungen stark einschränken und somit negativ auf die Leistungs- und Ertragskraft des Unternehmens wirken.

Positiv können sich durch Einschränkungen verursachte Veränderungen des Käuferverhaltens auswirken. So kann der Lebensmittelhandel von der Verringerung des "Out-of-Home-Konsums" sowie dem "One-Stop-Shopping" profitieren.

Durch ständige Beobachtung der aktuellen Entwicklung, Einhaltung und Weiterentwicklung der vorgegebenen Maßnahmen und ein gutes Krisenmanagement können die Auswirkungen gemildert, aber nicht verhindert werden. Intensive Analysen und Bewertungen der aktuellen Lage helfen uns bei zukünftigen Simulationen, die Auswirkungen besser bewerten und Entscheidungen schneller und mit höherer Qualität treffen zu können. Auf Basis von effizienten und flexiblen Prozessen und Strukturen können wir besser auf Veränderungen reagieren und somit den Auswirkungen des Ertragsverlustes entgegenwirken.

Compliance

Für den Konzern als international tätiges Unternehmen bestehen grundsätzlich Compliance-Risiken im Hinblick auf Wettbewerbsbestimmungen, sodass Verfahren durch Wettbewerbsbehörden eingeleitet werden können. Entsprechende Verfahren wären mit einem Reputationsverlust verbunden, können zum Erlass von hohen Bußgeldern führen und dann zusätzlich Ersatzansprüche von Dritten nach sich ziehen.

Ferner bestehen Korruptions- und Bestechungsrisiken darin, dass Organe oder Mitarbeiter:innen des Konzerns gegen Gesetze oder interne Regelungen verstoßen und in der Folge der Konzern Vermögens- und Imageschäden erleidet.

Zur Sicherstellung der Einhaltung von gesetzlichen und unternehmensinternen Vorgaben verfügt der Konzern seit 2010 über ein Compliance-Management-System (CMS). Das CMS umfasst insbesondere präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Compliance-Verstößen mit dem Fokus auf Kartell- und Korruptionsrisiken und wird fortlaufend weiterentwickelt. Die dezentral strukturierte Compliance-Organisation verfügt auf Holdingebene durch den bei der RZF angesiedelten Zentralbereich Compliance über einen unmittelbaren Berichtsweg zum Vorstandsvorsitzenden der RZF.

Auf den REWE-internen Mitarbeiterplattformen stehen den Mitarbeiter:innen weiterhin wesentliche Compliance-Informationen verständlich und aktuell zur Verfügung. Dort wird auch das Hinweismanagementsystem des Konzerns vorgestellt und werden verschiedene Kontaktdaten für eine Hinweismeldung veröffentlicht. Wesentliche Informationen zum CMS sowie der Verhaltenskodex sind darüber hinaus auch auf den Internetseiten der REWE Group verfügbar.

IT-Delivery

Wir verfügen über immer leistungsfähigere IT-Systeme, die wir beständig ausbauen und modernisieren. Durch die Einführung bzw. Ablösung zentraler IT-Systeme können Ausfälle der aktuellen und zukünftigen technischen Infrastruktur nicht vollständig ausgeschlossen werden und im Einzelfall bei Ausfall von Kassen- und Warenwirtschaftssystemen zu einem Umsatzausfall führen.

Warenbeschaffung

Die Lieferketten von Waren und Dienstleistungen sind in einem Handels- und Touristikunternehmen von grundsätzlicher Bedeutung. Im Handelsgeschäft hat die Rohstoffpreisentwicklung einen wesentlichen Einfluss auf die Einkaufspreise der Handelswaren. Steigende Preise können zu Ertragsverlusten führen, da die Erfahrungen aus der Vergangenheit gezeigt haben, dass steigende Kosten nicht immer über Preisanpassungen an unsere Kund:innen weitergegeben werden können. Demgegenüber können sinkende Rohstoffpreise zu einer Verbesserung der Roherträge führen.

Auftretende Engpässe in der Beschaffungslogistik können dazu führen, dass Waren nicht rechtzeitig geliefert werden, was zur Folge hat, dass Waren nicht verkauft und Umsätze nicht realisiert werden können.

Auf unseren weltweiten Beschaffungsmärkten achten wir bei der Auswahl unserer Lieferanten sehr genau auf die Einhaltung sozialer Standards und Rahmenbedingungen. Trotz strenger Vorgaben und regelmäßiger Kontrollen können wir nicht zu 100 Prozent sicherstellen, dass alle Regeln durch unsere Lieferanten zu jeder Zeit eingehalten werden. Daher besteht das Risiko, dass Verstöße unserer Lieferanten auch uns einen Imageschaden zufügen können.

Energieversorgung

Die Einkaufspreise von Energie können aufgrund von Marktbedingungen oder der Gesetzgebung erheblichen Schwankungen unterliegen. Dauerhaft stark ansteigende Energiepreise können die Ergebnisentwicklung des Konzerns wesentlich beeinflussen. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass steigende Kosten zu Ertragsverlusten führen können, da sie nicht immer über Preisanpassungen an unsere Kunden weitergegeben werden können.

Das Risiko schwankender Energiekosten minimieren wir über die konzerneigene -EHA- Energie-Handels-Gesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, die eine an der Marktentwicklung ausgerichtete kurz- und mittelfristige Beschaffungsstrategie verfolgt und somit auf Marktveränderungen schnell reagieren kann.

Kundenmarketing

Im Bereich des Kundenmarketings entstehen vor allem Risiken bei der Verbreitung und Verteilung der Kunden- und Produktinformation. Störungen im Informationsprozess sowie verzögerte oder falsche Kundeninformationen haben wesentlichen Einfluss auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung. Die Verteilung der Aufgaben auf mehrere Lieferanten und Dienstleister soll das Risiko einer Abhängigkeit sowie wesentlicher Kommunikationsstörungen verringern.

Ukraine-Krieg

Der in der Ukraine durch Russland geführte Krieg kann sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung des RZF Konzerns auswirken. Als Folgen können sich erhöhte Kosten für Warenbezug und Energie, Störungen in der Lieferkette, knappe und verteuerte Logistikkapazitäten, erhöhte operative Kosten infolge der Inflation und ein steigender Druck auf Refinanzierungskosten ergeben. Der Preisauftrieb in unseren Kernmärkten wird voraussichtlich für unsere Kund:innen in allen Versorgungsbereichen spürbar werden. Negative Auswirkungen sind deshalb insbesondere auf das Geschäftsfeld Baumarkt und noch mehr auf das Geschäftsfeld Touristik möglich. Auch ein aufgrund der höheren Inflation angepasstes Einkaufs- und Konsumverhalten sowie Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt infolge einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung können sich ungünstig auf die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 des Konzerns hinsichtlich Umsatz und internes EBITA auswirken.

Wir gehen davon aus, dass mögliche massive Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf Warenbeschaffungs- und Vertriebskosten von den Händlern nicht ohne Preisanpassungen allein getragen werden. Die jüngsten Entwicklungen im Jahr 2022 bestätigen bereits, dass Verkaufspreisanpassungen durch Handelsunternehmen umgesetzt werden, um Kostensteigerungen zu kompensieren.

Darstellung der Chancen

Markt und Kund:innen

Der Konzern ist in den Ländern West-, Süd- und Osteuropas mit erfolgreichen Marken und Vertriebsstrategien vertreten. Durch die Weiterentwicklung innovativer Vertriebskonzepte sowie die konsequente Ausrichtung des Handels auf die Bedürfnisse der Kund:innen kann der Konzern seine Chancen im Markt nutzen.

Hierbei stehen die Kund:innen im Mittelpunkt des Handelns. Durch den Fokus der Sortimente auf regionale und nachhaltige Produkte sieht sich der Konzern in einer Vorreiterrolle im Lebensmittelhandel, die zu einer deutlichen Differenzierung von den Wettbewerbern führt.

Im internationalen Geschäft steht der Konzern im Handel für Marken wie BILLA, BIPA, PENNY und IKI, die einen hohen Bekanntheitsgrad haben. Unsere Stärke ist ein landesspezifisches und innovatives Sortiment, das es ständig zu verbessern und auszubauen gilt. Verbesserungen im Bereich Qualität und Frische stehen im Fokus und sollen durch eine positive Kundenwahrnehmung unsere Position im Wettbewerb verbessern.

Durch das 2020 neu hinzugekommene Geschäftsfeld Convenience hat der Konzern seine Aktivitäten auf das Food-Service-Geschäft ausgeweitet. Mit den starken Marken Lekkerland, Conway und REWE To Go hat der Konzern ein Portfolio, um national und international die Food-Service-Kunden mit Convenience-Sortimenten und -Dienstleistungen optimal zu versorgen und mit innovativen Konzepten zu unterstützen.

Investitionen in ein modernes und flächendeckendes Filialnetz und die Fokussierung auf starke Marken und Vertriebskonzepte verstärken unsere Chancen, unseren Marktanteil zu verbessern.

Durch den verstärkten Ausbau unseres Touristikgeschäfts können wir unsere starke Position im europäischen Markt behaupten. Der Ausbau der Wertschöpfungskette und die Expansion in weitere Quellmärkte führen zu zusätzlichen Wertbeiträgen und erhöhen das Potenzial, Chancen im Markt zu realisieren.

Durch den weiteren Ausbau unserer Onlineaktivitäten wollen wir weiterhin die Chancen nutzen, vom Wachstum des Onlinehandels bzw. Onlinegeschäfts zu profitieren. Gleichzeitig können wir unsere Marktposition durch eine sinnvolle Verknüpfung unserer starken stationären Handelsaktivitäten und Dienstleistungsaktivitäten in der Touristik weiter ausbauen.

Durch die Stärkung unserer Geschäftsmodelle werden wir unsere Chancen nutzen, um weiteres stetiges Wachstum zu generieren und Synergien zu nutzen.

Preise

Der vorherrschende starke Wettbewerb im Lebensmittelhandel und die anhaltenden Preiskämpfe sowie die verstärkte Markenartikellistung im Discountbereich belasten die Margen des Lebensmittelhandels stark. Sollten die Preiskämpfe und der Wettbewerbsdruck abnehmen bzw. sich entspannen, kann dies zu steigenden Umsätzen und Margen und somit zu einer positiven Entwicklung der Roherträge führen.

Der Erfolg unserer Handelsunternehmen ist in erheblichem Maße von den Einkaufspreisen abhängig. Um den wachsenden Herausforderungen des Wettbewerbs im Handel und der zunehmenden Internationalisierung des Lebensmitteleinzelhandels gerecht zu werden, haben wir in der Vergangenheit eine Einkaufsgesellschaft mit E.Leclerc in Brüssel gegründet.

Weiterhin besteht mit weiteren europäischen Handelsunternehmen die strategische Allianz COOPERNIC. Durch den gemeinsamen Einkauf und die Konditionsverhandlungen können wir dem Risiko der Einkaufspreisvolatilität entgegenwirken und internationale Einkaufspotenziale heben.

Kosten

Kontinuierliche Prozess- und Kostenoptimierungen führen zu Produktivitätsverbesserungen, die sich positiv auf die Kosten und somit auf das Ergebnis auswirken.

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Der Vorstand und Aufsichtsrat der RZF werden regelmäßig über die Risikosituation des Unternehmens informiert. Für die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation haben wir die Risiken mithilfe moderner Simulationsverfahren (Monte-Carlo-Simulation) bewertet und aggregiert.

Der Konzern stellt unter Berücksichtigung von Interdependenzen innerhalb seines Risikoportfolios sicher, dass die in das Risikotragfähigkeitskonzept aufgenommenen Risiken durch das Risikodeckungspotenzial laufend abgedeckt sind und damit die Risikotragfähigkeit jederzeit gegeben ist.

Insgesamt sind keine Risiken, weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit, erkennbar, deren Eintritt in den nächsten zwölf Monaten den Fortbestand des Konzerns gefährden könnte.

Prognosebericht

Künftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im Folgenden wird auf die Prognose der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der für den Konzern wesentlichen Wirtschaftsräume eingegangen:

Prognose der Wirtschaftsdaten der konzernrelevanten Länder

in Prozent 1 BIP
2021 2022e
Welt 2 5,8 3,5
Euroraum 5,3 3,3
davon Deutschland 2,9 2,9
davon Österreich 4,6 3,6
MOE-Länder 3 5,4 3,6

Quellen: Gemeinschaftsdiagnose (Frühjahr 2022)

1 BIP-Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent

2 beinhaltet Länder und Ländergruppen aus Europa, Amerika und Asien

3 mittel- und osteuropäische Länder

Am 24. Februar 2022 hat Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Der Krieg und die umfangreichen Sanktionen gegen Russland fügen der Weltwirtschaft einen erheblichen Schaden zu: Wurde vor Kriegsausbruch aufgrund der erwarteten Entspannung der Coronalage noch mit einem Wirtschaftswachstum von 4,2 Prozent gerechnet, geht man nun davon aus, dass die Weltkonjunktur einen Anstieg von 3,5 Prozent erreichen wird. Die Preise für fossile Brennstoffe und Industriemetalle, für die die Ukraine und Russland Hauptlieferanten auf dem Weltmarkt sind, sind stark gestiegen. Auch die Nahrungsmittelpreise haben sich deutlich erhöht, da die Ausfuhr von Getreide und Düngemitteln aus der Ukraine und Russland rückläufig ist. Zudem verstärken der Krieg und die von der Weltgemeinschaft verhängten Sanktionen die ohnehin strapazierten Lieferketten. Wegen der geografischen Nähe und der stärkeren Verflechtung mit Russland und der Ukraine sind die europäischen Volkswirtschaften, vor allem die in Mittel- und Osteuropa, besonders betroffen. Kritisch ist für viele EU-Länder die hohe Abhängigkeit von russischem Erdgas. Zudem stehen sie vor der Aufgabe, Millionen ukrainischer Flüchtlinge aufzunehmen. Der starke Anstieg der Rohstoffpreise trägt dazu bei, dass die Inflation weltweit hoch bleiben wird. Allerdings gehen die Institute in ihrem Basisszenario davon aus, dass die Rohstoffexporte Russlands in die Europäische Union nicht gestoppt werden und insbesondere Rationierungen des Gasverbrauchs in Europa vermieden werden können. Wenn es zu einem Gaslieferstopp käme, wäre eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Entwicklung zu erwarten. Positiv auf die internationale Konjunktur wirkt sich aus, dass die Coronapandemie die wirtschaftlichen Aktivitäten außerhalb Chinas immer weniger belastet, nicht zuletzt, weil sich mit Omikron eine für Geimpfte und Genesene weniger gefährliche Variante durchgesetzt hat. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind in den meisten Ländern weitgehend aufgehoben worden. Allein die damit verbundene Normalisierung des Konsumverhaltens dürfte der Konjunktur einen kräftigen Schub verleihen. Die Erholung der Weltwirtschaft von den Folgen der Pandemie wird nun aber durch den Krieg in der Ukraine und seine wirtschaftlichen Folgen gebremst.

Für den Euroraum, für den vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs ein Anstieg der Wirtschaftsleistung von 4,6 Prozent prognostiziert wurde, wird nun ein Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent erwartet. Der Krieg in der Ukraine trifft die europäische Wirtschaft in einer Phase, in der sie sich von der Coronakrise erholt. In dem Maße, wie die wirtschaftliche Aktivität nicht länger durch Infektionsschutzmaßnahmen beeinträchtigt wird, wäre eine kräftige Zunahme der wirtschaftlichen Aktivität zu erwarten. Dies wird nun durch den Anstieg der Öl- und Gaspreise, den einbrechenden Handel mit Russland und der Ukraine sowie einen allgemeinen Anstieg der Unsicherheit gebremst. Die Spannungen und die gegen Russland verhängten Sanktionen werden insbesondere in den osteuropäischen EU-Mitgliedsländern den Warenhandel dämpfen. Die stark anziehenden Energiepreise belasten die real verfügbaren Einkommen der Haushalte deutlich. Trotzdem wird davon ausgegangen, dass neben dem privaten Konsum - auch bedingt durch die hohe Sparquote - zunehmende Investitionen die wirtschaftliche Entwicklung stützen werden, und zwar angesichts anhaltend günstiger Finanzierungsbedingungen, aufgrund unterbliebener Investitionen während der Coronapandemie und als Folge der zunehmenden Investitionshilfen aus dem NextGenerationEU-Programm (im Weiteren kurz: NGEU). Zudem dürfte im Jahresverlauf insbesondere der Dienstleistungshandel kräftig zulegen, wenn die Restriktionen im Tourismus fast vollständig entfallen.

In Deutschland wird nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs ein Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent erwartet - vor Ausbruch war man noch davon ausgegangen, dass 2022 die Beeinträchtigung der Konjunktur durch Pandemie und Lieferengpässe nach und nach zurückgehen würde und ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 5,1 Prozent erreicht werden könnte. Die abflauende Coronapandemie geht isoliert betrachtet mit einer kräftigen Erholung der Wirtschaftsleistung einher - insbesondere in kontaktintensiven Dienstleistungsbereichen werden der Wegfall von Infektionsschutzmaßnahmen sowie die in den privaten Haushalten gebildeten Ersparnisse dazu führen, dass diese wieder vermehrt in Anspruch genommen werden. Das Verarbeitende Gewerbe und die Industrieproduktion, die beide hohe Auftragseingänge verzeichnen, haben weiterhin mit Lieferengpässen, die bereits vor dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs bestanden, zu kämpfen. Die ab dem Frühjahr ursprünglich erwartete Überwindung der Folgen der Coronapandemie wird durch den Kriegsausbruch deutlich gebremst. Die Unsicherheit bezüglich der Rohstoffversorgung insbesondere bei Energierohstoffen hat den Preisauftrieb weiter angefacht. Die Inflationsrate wird gemäß der Prognose mit 6,1 Prozent den stärksten Anstieg seit 40 Jahren verzeichnen.

In Österreich wurde vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs damit gerechnet, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung in den kommenden Monaten fortsetzen würde, die Prognose des Bruttoinlandsprodukts belief sich auf ein Wachstum von 4,5 Prozent. Die aktuelle Prognose sieht ein Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent vor. Die Lockerung der Pandemiemaßnahmen und eine leichte Entspannung der Lieferprobleme haben der österreichischen Wirtschaft mehr Rückenwind verliehen und den Konjunkturoptimismus gegenüber dem Jahreswechsel erhöht. Mit der Eskalation in der Ukraine haben sich die Rahmenbedingungen jedoch verändert. Die Erholung der österreichischen Wirtschaft wird sich spürbar verlangsamen: Zum einen beeinträchtigen die Russland-Sanktionen direkt den Außenhandel, vor allem aber werden die höheren Energiepreise indirekt über Einkommens- und Gewinneinbußen die Nachfrage abschwächen.

Für die mittel- und osteuropäischen Länder wird nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von 3,6 Prozent erwartet, während für den Prognosezeitraum vor Ausbruch des Kriegs ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 4,7 Prozent erwartet wurde. Vor Ausbruch des Kriegs standen die Chancen für eine fortgesetzte deutliche Erholung von der Coronakrise gut. Die Situation in der Ukraine dämpft die Dynamik in den Ländern durch die Auswirkungen des Kriegs auf Außenhandel und Finanzmärkte bedingt durch anhaltende Lieferengpässe und höhere Energiepreise, mit den entsprechenden Konsequenzen auf die Inflationsrate (Prognose: 8,3 Prozent). Stützend sollten sich die Auszahlung von verbliebenen Fördermitteln aus dem EU-Finanzrahmen 2014 bis 2020 und von Mitteln des EU-Haushalts 2021 bis 2027 sowie Zahlungen im Rahmen des NGEU-Programms auf die Wirtschaft auswirken.

2. Erwartete Entwicklung von Umsatz, internem EBITA und Nettoverschuldung

Die Prognose basiert auf dem bis zum 29. April 2022 erlangten Kenntnisstand. Die im Risiko- und Chancenbericht dargestellten Risiken und Chancen können zu einer Abweichung zwischen der Prognose und den Werten, die am Jahresende tatsächlich erreicht werden, führen. Weiterhin können sich Abweichungen aus den für die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen vorgenommenen Annahmen ergeben.

Eine Quantifizierung möglicher Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die Prognose ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Mögliche Auswirkungen werden laufend überwacht; bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzern-Lageberichts haben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf im Jahr 2022 im Vergleich zur Prognose ergeben.

Die Annahmen zu den Auswirkungen der anhaltenden Coronapandemie haben wir in den nachfolgenden Ausführungen berücksichtigt; mögliche Abweichungen sind im Risikobericht aufgeführt.

Für die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und internes EBITA ergeben sich folgende Prognosen:

Handel Deutschland

Für die Sparte REWE stehen im Geschäftsjahr 2022 weiterhin die Stärkung der Preis- und Leistungswahrnehmung im stationären Geschäft, die Weiterentwicklung des Online-Handels sowie die Stärkung der Kaufleute im Vordergrund. Investitionen in das bestehende Ladennetz und in die Logistik sowie die verstärkte Investition in die Expansion sichern langfristig die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Aufgrund einer im laufenden Jahr zu erwartenden Entspannung der Auswirkungen der Coronapandemie und der daraus resultierenden weiteren Steigerung des Außer-Haus-Konsums erwarten wir nur leicht steigende Umsätze. Aufgrund stark steigender Preise bei Energie, Bau- und Transportkosten gehen wir trotz steigender Umsätze für 2022 von einem im Vergleich zum Vorjahr signifikant abnehmenden internen EBITA aus, das sich im Vorjahr aufgrund der Coronapandemie sehr überdurchschnittlich darstellte.

Für die Sparte PENNY planen wir für 2022 im Vergleich zum Vorjahr leicht steigende Umsätze. Wir gehen weiterhin von einem positiven internen EBITA aus, das gegenüber dem Vorjahr - das durch eine überdurchschnittliche Entwicklung während der Coronapandemie geprägt war - signifikant abnehmen wird. Maßgeblich hierfür sind die verstärkte Wettbewerbsentwicklung im Discountbereich, Maßnahmen in den bestehenden Standorten zur Verbesserung der Kundenwahrnehmung sowie eine zum Teil sehr starke Preisentwicklung bei den Kosten.

Handel International

In der Sparte Vollsortiment Österreich erwarten wir solide steigende Umsätze. Durch verstärkte Aktivitäten in die Preis- und Leistungswahrnehmung sowie durch die 2021 vorgenommene Umstellung der Einmarkenstrategie von MERKUR auf BILLA PLUS in Österreich planen wir in der Sparte ein signifikant wachsendes, über dem Vorjahr liegendes internes EBITA.

Auch in der Sparte Vollsortiment CEE erwarten wir aufgrund verstärkter Aktivitäten in die Preis- und Leistungswahrnehmung sowie der Forcierung der Expansionsaktivitäten ein deutliches Wachstum der Umsätze. Insgesamt erwarten wir für 2022 ein gegenüber dem Vorjahr signifikant abnehmendes internes EBITA.

In der Sparte PENNY International wird ein deutliches Umsatzwachstum gegenüber 2021 erwartet. Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung bestehender Märkte und auf die weitere Expansion - vor allem in Rumänien - zurückzuführen. Die positive Umsatzentwicklung wirkt sich zudem positiv auf die Ertragslage aus, wird aber durch Kostensteigerungen kompensiert. Insgesamt planen wir für das Jahr 2022 ein leicht wachsendes internes EBITA.

Convenience

Im Geschäftsfeld Convenience gehen wir im Verlauf des Jahres 2022 von einer Normalisierung der Geschäftsentwicklung aus. Wir erwarten aufgrund eines verstärkten Außer-Haus-Konsums steigende Food-Umsätze und Tabakumsätze, die weiterhin auf einem hohen Niveau verbleiben. Dies führt zu einer Normalisierung des Sortimentmixes und insgesamt zu einem Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau. Insgesamt erwarten wir aber für 2022 aufgrund von Kostensteigerungen ein signifikant unter dem Vorjahr liegendes internes EBITA.

Touristik

Die Entwicklung der Tourismusbranche wird auch weiter von den Auswirkungen der Coronakrise abhängen. Wir gehen davon aus, dass die Buchungszahlen im Laufe des Jahres zwar steigen und über dem Niveau von 2021 liegen werden, aber noch nicht das Buchungsniveau von 2019 erreichen werden.

Im Geschäftsfeld Touristik erwarten wir in allen Quellmärkten und den Zielgebieten signifikant ansteigende Umsätze und interne EBITAs insbesondere bedingt durch die budgetierten positiven Entwicklungen in den Sparten Touristik Zentraleuropa und Touristik Nordeuropa.

Baumarkt

Für 2022 erwarten wir - im Gegensatz zu 2021, als Baumärkte zu Beginn des Jahres durch staatlich verordnete Marktschließungen starke Umsatz- und Ergebniseinbußen verkraften mussten - keine wesentlichen coronabedingten Einschränkungen. Aus diesem Grund planen wir für das Geschäftsfeld Baumarkt ein deutliches Umsatzwachstum. Aufgrund zum Teil starker Preiserhöhungen in den Kostenpositionen erwarten wir für das Geschäftsfeld Baumarkt ein leicht abnehmendes internes EBITA.

Gesamtaussage der Unternehmensleitung zur Entwicklung von Umsatz, internem EBITA und Nettoverschuldung

Insgesamt gehen wir im Konzern für 2022 von deutlich steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr aus. Dabei tragen alle Geschäftsfelder zu der positiven Entwicklung bei, vor allem aber die erwartete Erholung im Geschäftsfeld Touristik unterstützt die positive Entwicklung maßgeblich.

Aufgrund des Preis- und Wettbewerbsdrucks sowie sehr starker Kostensteigerungen erwarten wir hingegen ein signifikant vermindertes internes EBITA im Vergleich zum Vorjahr.

Die Nettoverschuldung wird bis zum Jahresende 2022 maßgeblich aufgrund der hohen Investitionen sowie hoher Steuerzahlungen bedingt durch das positive Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 geringfügig anwachsen. Der Konzern verfügt über ausreichende Kreditlinien, um im Prognosezeitraum Zahlungssicherheit zu gewährleisten.

 

Köln, den 29. April 2022

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

in Mio. € Anhang Nr. 2021 2020 *
Umsatzerlöse 8 69.355,9 67.651,3
Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen 9 73,8 -61,7
Sonstige betriebliche Erträge 10 4.059,2 3.690,1
Materialaufwand 11 -54.157,0 -52.371,0
Personalaufwand 12 -8.123,4 -7.967,8
Abschreibungen und Wertminderungen 13 -3.094,0 -3.200,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen 14 -6.626,0 -6.518,1
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten   -16,4 -69,5
Sonstiges   -6.609,6 -6.448,6
Betriebsergebnis   1.488,5 1.221,9
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 15 126,1 102,0
Ergebnis aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten 16 -5,9 7,5
Zinsergebnis 17 -536,2 -573,4
Zinsen und ähnliche Erträge   20,7 27,4
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -556,9 -600,8
Sonstiges Finanzergebnis 18 30,7 -23,3
Finanzergebnis   -385,3 -487,2
Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   1.103,2 734,7
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19 -310,6 -280,2
Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen   792,6 454,5
Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 3 -37,0 -39,2
Konzernergebnis   755,6 415,3
den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Konzernergebnis   724,0 391,1
den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnendes Konzernergebnis 20 31,6 24,2

* Die Vorjahresbeträge wurden aufgrund eines aufgegebenen Geschäftsbereichs angepasst.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

in Mio. € 2021 2020
Konzernergebnis 755,6 415,3
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Tochterunternehmen 160,1 -40,2
davon ergebnisneutrale Änderung 49,6 -72,5
davon ergebniswirksame Änderung 110,5 32,3
Gewinne und Verluste aus designierten Risikokomponenten von Sicherungsinstrumenten 16,1 -5,6
davon ergebnisneutrale Änderung 19,1 -18,3
davon ergebniswirksame Änderung -3,0 12,7
Gewinne und Verluste aus Absicherungskosten von Sicherungsinstrumenten 0,7 -5,7
davon ergebnisneutrale Änderung 1,2 5,0
davon ergebniswirksame Änderung -0,5 -10,7
Sonstiges Ergebnis von at equity bilanzierten Unternehmen 0,2 -0,1
davon ergebnisneutrale Änderung 0,2 -0,1
Latente Steuern auf vorstehend genannte Gewinne und Verluste des sonstigen Ergebnisses -4,9 4,2
davon ergebnisneutrale Änderung -4,9 4,2
Sonstiges Ergebnis, das auf Posten entfällt, die bei Erfüllung von Bedingungen zu einem späteren Zeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliedern sind 172,2 -47,4
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 145,9 -90,9
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von Eigenkapitalinstrumenten 0,0 2,9
Sonstiges Ergebnis von at equity bilanzierten Unternehmen 0,0 -0,2
Latente Steuern auf vorstehend genannte Gewinne und Verluste des sonstigen Ergebnisses -20,6 16,3
Sonstiges Ergebnis, das auf Posten entfällt, die zu keinem Zeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliedern sind 125,3 -71,9
Sonstiges Ergebnis 297,5 -119,3
Gesamtergebnis 1.053,1 296,0
den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Gesamtergebnis 1.015,0 277,1
den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnendes Gesamtergebnis 38,1 18,9

(Erläuterung siehe Punkt 32 "Eigenkapital")

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

in Mio. € Anhang Nr. 31.12.2021 31.12.2020
Immaterielle Vermögenswerte 21 3.475,1 3.558,7
Sachanlagen und Nutzungsrechte 22, 24 20.813,0 19.501,6
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 23 14,5 21,8
At equity bilanzierte Unternehmen 25 412,5 308,7
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 26 366,2 277,2
Sonstige Vermögenswerte 28 204,9 205,6
Laufende Ertragsteueransprüche 30 0,1 0,0
Latente Steuerforderungen 30 613,7 682,7
Langfristige Vermögenswerte   25.900,0 24.556,3
Vorräte 29 4.854,6 4.566,4
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 26 1.358,3 1.350,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27 1.932,7 1.728,4
Sonstige Vermögenswerte 28 416,1 421,0
Laufende Ertragsteueransprüche 30 66,6 94,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 31 625,6 709,5
Zwischensumme kurzfristige Vermögenswerte   9.253,9 8.870,5
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 3 36,5 9,7
Kurzfristige Vermögenswerte   9.290,4 8.880,2
Bilanzsumme   35.190,4 33.436,5

PASSIVA

     
in Mio. € Anhang Nr. 31.12.2021 31.12.2020
Kapitalrücklage 32 1.219,8 1.219,8
Gewinnrücklagen 32 7.148,3 6.305,0
Übrige Rücklagen 32 40,7 -131,4
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Eigenkapital   8.408,8 7.393,4
Anteile anderer Gesellschafter 32 211,0 161,6
Eigenkapital   8.619,8 7.555,0
Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer 33 1.101,8 1.235,3
Sonstige Rückstellungen 34 85,5 100,6
Sonstige finanzielle Schulden 35 11.277,7 11.025,0
Leasingschulden   9.459,5 9.055,9
übrige sonstige finanzielle Schulden   1.818,2 1.969,1
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 36 9,3 10,5
Sonstige Schulden 37 93,0 69,7
Latente Steuerschulden 30 129,4 137,0
Langfristige Schulden   12.696,7 12.578,1
Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer 33 660,6 668,1
Sonstige Rückstellungen 34 713,0 679,1
Sonstige finanzielle Schulden 35 2.743,0 2.223,5
Leasingschulden   1.683,3 1.630,3
übrige sonstige finanzielle Schulden   1.059,7 593,2
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 36 8.044,0 7.888,9
Sonstige Schulden 37 1.610,9 1.383,0
Laufende Ertragsteuerschulden 30 89,3 459,0
Zwischensumme kurzfristige Schulden   13.860,8 13.301,6
Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen 3 13,1 1,8
Kurzfristige Schulden   13.873,9 13.303,4
Bilanzsumme   35.190,4 33.436,5

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

in Mio. € 2021 2020 *
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 792,6 454,5
Finanzergebnis 385,3 487,2
Ertragsteueraufwendungen 310,6 280,2
Ab- / Zuschreibungen und Nachaktivierungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und finanzielle Vermögenswerte 2.853,4 3.071,8
Abnahme / Zunahme der Rückstellungen -193,8 280,9
Verluste aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und finanziellen Vermögenswerten 14,6 15,7
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge 199,1 38,9
Zunahme der Vorräte, Liefer- und Leistungsforderungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -616,4 -68,3
Zunahme / Abnahme der Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 454,1 -478,0
Gezahlte / erhaltene Ertragsteuern -615,8 17,3
Erhaltene Dividenden 131,0 48,5
Zwischensumme 3.714,7 4.148,7
Erhaltene Zinsen 20,3 66,8
Gezahlte Zinsen -547,9 -594,0
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen 3.187,1 3.621,5
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 27,5 68,0
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 3.214,6 3.689,5
Einzahlungen aus den Abgängen von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien 101,1 93,0
Einzahlungen aus den Abgängen finanzieller Vermögenswerte und at equity bilanzierter Unternehmen 387,5 277,0
Einzahlungen aus dem Verkauf von Anteilen an konsolidierten Unternehmen 1,6 0,4
Auszahlungsüberschüsse aus dem Verkauf von Anteilen an konsolidierten Unternehmen -12,7 0,0
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien -2.288,4 -1.888,1
Auszahlungen für Investitionen in finanzielle Vermögenswerte und at equity bilanzierte Unternehmen -407,0 -271,3
Einzahlungsüberschüsse aus Unternehmenszusammenschlüssen und dem Erwerb von Anteilen an konsolidierten Unternehmen 0,0 59,8
Auszahlungen für Unternehmenszusammenschlüsse und den Erwerb von Anteilen an konsolidierten Unternehmen -19,6 -98,9
Cashflow aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen -2.237,5 -1.828,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 218,3 6,7
Cashflow aus Investitionstätigkeit -2.019,2 -1.821,4
Gezahlte Dividenden, Ausgleichsverpflichtungen und sonstige Ergebnisanteile -18,6 -19,6
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 29,5 0,0
Auszahlungen aus der Veränderung von Anteilen anderer Gesellschafter 0,0 -0,2
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 840,6 467,4
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -625,7 -661,6
Auszahlungen für die Reduzierung von Schulden aus Leasingverhältnissen -1.578,5 -1.450,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen -1.352,7 -1.664,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -17,4 -45,4
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -1.370,1 -1.710,3
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -174,7 157,8
Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,0 0,2
Währungskursunterschiede 2,7 -6,1
Gesamtveränderung des Finanzmittelfonds -172,0 151,9
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 709,5 557,6
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 537,5 709,5

* Die Vorjahresbeträge wurden aufgrund eines aufgegebenen Geschäftsbereichs angepasst.

(Erläuterung siehe Punkt 38 "Kapitalflussrechnung")

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr 2021

Übrige Rücklagen

in Mio. € Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Rücklage für Cashflow hedges
Stand zum 01.01.2020 1.219,8 5.983,2 -5,1
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 0,0 0,0
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 0,0 -5,6
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 -69,5 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,0 2,9 0,0
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,0 -0,2 0,0
Sonstiges Ergebnis 0,0 -66,8 -5,6
Konzernergebnis 0,0 391,1 0,0
Gesamtergebnis 0,0 324,3 -5,6
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 0,0 0,0
Dividendenausschüttung 0,0 -2,2 0,0
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 -2,2 0,0
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 0,0 0,0
Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter 0,0 -0,3 0,0
Sonstige Eigenkapitaländerungen 0,0 0,0 1,1
Endbestand zum 31.12.2020 1.219,8 6.305,0 -9,6
in Mio. € Rücklage für Absicherungskosten für hedge accounting Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung
Stand zum 01.01.2020 6,8 -85,0
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 -39,9
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 0,0
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten -5,7 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis -5,7 -39,9
Konzernergebnis 0,0 0,0
Gesamtergebnis -5,7 -39,9
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 0,0
Dividendenausschüttung 0,0 0,0
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 0,0
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 0,0
Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter 0,0 0,0
Sonstige Eigenkapitaländerungen -1,1 0,0
Endbestand zum 31.12.2020 0,0 -124,9
in Mio. € Rücklage für ergebnisneutrale Bestandteile der Equity-Bewertung Rücklage für latente Steuern Eigenkapital Mutterunternehmen Anteile anderer Gesellschafter Gesamt
Stand zum 01.01.2020 -0,1 -0,8 7.118,8 159,4 7.278,2
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 0,0 -39,9 -0,3 -40,2
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 4,2 -1,4 0,0 -1,4
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 -5,7 0,0 -5,7
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 0,0 -69,5 -5,0 -74,5
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,0 -0,1 2,8 0,0 2,8
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen -0,1 0,0 -0,3 0,0 -0,3
Sonstiges Ergebnis -0,1 4,1 -114,0 -5,3 -119,3
Konzernergebnis 0,0 0,0 391,1 24,2 415,3
Gesamtergebnis -0,1 4,1 277,1 18,9 296,0
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 0,0 0,0 -0,8 -0,8
Dividendenausschüttung 0,0 0,0 -2,2 -17,4 -19,6
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 0,0 -2,2 -18,2 -20,4
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 0,0 0,0 1,5 1,5
Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter 0,0 0,0 -0,3 0,0 -0,3
Sonstige Eigenkapitaländerungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Endbestand zum 31.12.2020 -0,2 3,3 7.393,4 161,6 7.555,0

Übrige Rücklagen

in Mio. € Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Rücklage für Cashflow hedges
Stand zum 01.01.2021 1.219,8 6.305,0 -9,6
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 0,0 0,0
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 0,0 16,1
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 119,0 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,0 119,0 16,1
Sonstiges Ergebnis 0,0 724,0 0,0
Konzernergebnis 0,0 843,0 16,1
Gesamtergebnis 0,0 0,0 0,0
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 0,0 0,0
Dividendenausschüttung 0,0 0,0 0,0
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 -0,1 0,1
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 0,4 0,0
Endbestand zum 31.12.2021 1.219,8 7.148,3 6,6
in Mio. € Rücklage für Absicherungskosten für hedge accounting Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung
Stand zum 01.01.2021 0,0 -124,9
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 159,9
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 0,0
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,7 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,7 159,9
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0
Konzernergebnis 0,7 159,9
Gesamtergebnis 0,0 0,0
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 0,0
Dividendenausschüttung 0,0 0,0
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 0,0
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 0,0
Endbestand zum 31.12.2021 0,7 35,0
in Mio. € Rücklage für ergebnisneutrale Bestandteile der Equity-Bewertung Rücklage für latente Steuern Eigenkapital Mutterunternehmen Anteile anderer Gesellschafter Gesamt
Stand zum 01.01.2021 -0,2 3,3 7.393,4 161,6 7.555,0
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 0,0 159,9 0,2 160,1
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 -4,9 11,2 0,0 11,2
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 0,7 0,0 0,7
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 0,0 119,0 6,3 125,3
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,2 -4,9 291,0 6,5 297,5
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0 724,0 31,6 755,6
Konzernergebnis 0,2 -4,9 1.015,0 38,1 1.053,1
Gesamtergebnis 0,0 0,0 0,0 30,1 30,1
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 0,0 0,0 -18,6 -18,6
Dividendenausschüttung 0,0 0,0 0,0 11,5 11,5
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 0,0 0,4 -0,2 0,2
Endbestand zum 31.12.2021 0,0 -1,6 8.408,8 211,0 8.619,8

(Erläuterungen siehe Punkt 32 "Eigenkapital")

Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 2021

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses

1. Grundlagen

2. Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften

3. Konsolidierung

4. Zuwendungen der öffentlichen Hand

5. Währungsumrechnung

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

7. Bedeutende bilanzielle Ermessensspielräume sowie Schätzungen und Beurteilungen

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

8. Umsatzerlöse

9. Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen

10. Sonstige betriebliche Erträge

11. Materialaufwand

12. Personalaufwand

13. Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen

14. Sonstige betriebliche Aufwendungen

15. Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen

16. Ergebnis aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten

17. Zinsergebnis

18. Sonstiges Finanzergebnis

19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

20. Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnendes Konzernergebnis

Erläuterungen zur Bilanz

21. Immaterielle Vermögenswerte

22. Sachanlagen

23. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

24. Leasing

25. At equity bilanzierte Unternehmen

26. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

27. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

28. Sonstige Vermögenswerte

29. Vorräte

30. Laufende und latente Steuern

31. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

32. Eigenkapital

33. Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer

34. Sonstige Rückstellungen

35. Sonstige finanzielle Schulden

36. Schulden aus Lieferungen und Leistungen

37. Sonstige Schulden

38. Kapitalflussrechnung

Sonstige Angaben

39. Angaben zum Kapitalmanagement

40. Management der finanzwirtschaftlichen Risiken

41. Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten

42. Eventualschulden/-forderungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen

43. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

44. Angaben über die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

45. Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

46. Befreiungswahlrechte nach §§ 264 Abs. 3, 264b und 291 HGB

47. Vorstand und Aufsichtsrat

Anlage: Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2021

Allgemeine Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses

1. Grundlagen

Die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, (im Weiteren kurz "RZF") ist eine eingetragene Genossenschaft nach deutschem Recht. Sie ist nach § 11 PublG zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss des Unternehmens umfasst das Unternehmen und seine Tochterunternehmen (zusammen als "Konzern" bezeichnet).

Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind (im Weiteren kurz "IFRS"), den nach § 315e Abs. 1 HGB ergänzend zu beachtenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften der Satzung der RZF im Hinblick auf die Ergebnisverwendung aufgestellt und von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft. Er wurde am 29. April 2022 vom Vorstand zur Billigung an den Aufsichtsrat freigegeben.

Einzelheiten zu den Rechnungslegungsgrundsätzen und -methoden finden sich in Punkt 6 "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Das Geschäftsjahr der RZF und ihrer Tochterunternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

Die RZF hat ihren Sitz in der Domstraße 20 in Köln (Deutschland) und ist im Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Köln unter GnR 631 eingetragen.

Die Geschäftsaktivitäten des Konzerns gliedern sich in sechs sogenannte Geschäftsfelder, die sich weiter in Sparten und Geschäftseinheiten unterteilen. Der Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten liegt im filialisierten Lebensmitteleinzelhandel (Vollsortiment und Discount) sowie im Großhandel mit Unterwegsversorgung.

Das Geschäftsfeld Handel Deutschland umfasst die Sparten REWE, PENNY Deutschland und Handel Deutschland Zentralgesellschaften.

Die Sparte REWE ist sowohl im Einzel- als auch im Großhandel tätig. Im Einzelhandel werden unter den Marken REWE und REWE CENTER Super- und Verbrauchermärkte betrieben. Im Großhandel werden REWE- und REWE Dortmund-Kaufleute, nahkauf-Märkte und andere Großkunden beliefert. Die Sparte umfasst mit dem REWE Lieferservice auf REWE.de zudem Online-Aktivitäten.

In der Sparte PENNY Deutschland werden unter der Vertriebsmarke PENNY Discountmärkte betrieben.

Die Sparte Handel Deutschland Zentralgesellschaften umfasst inländische Immobiliengesellschaften, Gesellschaften für die Produktion und den Vertrieb von Backwaren (Glocken Bäckerei) und für die Produktion von Fleisch- und Wurstwaren (Wilhelm Brandenburg). Zudem finden sich hier auch in- und ausländische Warengesellschaften (EUROGROUP-Gesellschaften, REWE Group Fruchtlogistik GmbH, Köln, REWE Wein online GmbH, Köln, u.a.), Gesellschaften des Online-Handels (ZooRoyal und Weinfreunde) und der E-Commerce-Service (REWE Digital).

Das Geschäftsfeld Handel International umfasst die Sparten Vollsortiment Österreich, Vollsortiment CEE und PENNY International. In den Sparten Vollsortiment Österreich und Vollsortiment CEE werden Super- und Verbrauchermärkte sowie Drogeriefachmärkte betrieben, und zwar:

Supermärkte unter der Marke BILLA in Österreich, Bulgarien, Tschechien und der Slowakei und unter der Marke IKI in Litauen,

Verbrauchermärkte unter der Marke ADEG in Österreich sowie

Drogeriefachmärkte unter der Marke BIPA in Österreich und Kroatien.

Im Großhandelsgeschäft werden zudem in Österreich ADEG-Märkte beliefert.

In der Sparte PENNY International werden die Marken PENNY MARKT und PENNY MARKET in den Ländern Italien, Österreich, Rumänien, Tschechien und Ungarn betrieben.

Das Geschäftsfeld Convenience umfasst die Sparten Convenience Deutschland, Convenience International und Convenience Zentralgesellschaften. In den Sparten Convenience Deutschland und Convenience International erfolgt unter der Marke Lekkerland u. a. die Belieferung von Tankstellenshops, Kaufhäusern, Lebensmittel- und Getränkemärkten, Fast-Food-Ketten, Kiosken, Kantinen, Bäckereien sowie weiterer Anbieter für den bequemen Genuss on-the-go. Mit dem Konzept REWE To Go wird in Deutschland sowohl in eigenen Stores als auch in vielen ARAL-Tankstellen ein breites Sortiment für die Unterwegsversorgung angeboten. Das Geschäftsfeld Convenience ist in Deutschland und den Niederlanden unter dem Namen Lekkerland sowie in Belgien und Spanien unter der Firmierung Conway aktiv. In der Sparte Convenience Zentralgesellschaften erfolgen zentrale Dienstleistungen sowie IT-Services.

Das Geschäftsfeld Touristik gliedert sich in die Sparten Touristik Zentraleuropa, Touristik Nordeuropa, Touristik Osteuropa, Touristik Zielgebiet und Touristik Zentrale. Esumfasst unter der Dachmarke DER Touristik eine Vielzahl von Reiseveranstaltern, Reisevertrieben (Reisebüro-Ketten, Franchise-Vertriebe und Online-Portale) sowie Zielgebietsagenturen und Hotels. Der Konzern ist hier in den Quellmärkten Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Osteuropa und mit den Kuoni-Einheiten auch in Skandinavien, Finnland, Frankreich, Großbritannien sowie den Benelux-Ländern aktiv. Das Geschäftsfeld Touristik tritt vor allem unter den Marken Apollo, Calimera, DER.COM, DER Reisebüro, DERPART, DERTOUR, Exim Tours, FISCHER Group, helvetic tours, ITS, Jahn Reisen, Kuoni, Meier's Weltreisen und Sentido auf. Das Geschäft wird über eigene Reisebüros, Franchisenehmer:innen und über Online-Portale betrieben.

Das Geschäftsfeld Baumarkt betreibt in Deutschland Baumärkte unter der Marke toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt. Im Rahmen des Großhandelsgeschäfts werden zudem toom Baumarkt-Kaufleute und Franchisenehmer:innen beliefert.

Unter dem Geschäftsfeld Sonstige werden insbesondere zentrale Dienstleistungen des Mutterunternehmens und verschiedener Tochterunternehmen für Konzernunternehmen und Dritte zusammengefasst. Es handelt sich im Wesentlichen um Beschaffungsfunktionen (Warengroßhandel und Lagerhaltung), Zentralregulierung, Delkredereübernahme, IT-Services, Energiehandel (EHA), die Finanzierung des Konzerns sowie die Koordination gruppenübergreifender Werbeaktivitäten.

Eine vollständige Übersicht über alle Tochtergesellschaften des Konzerns enthält die Anteilsbesitzliste in der Anlage zum Anhang.

2. Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften

Im Geschäftsjahr 2021 wurden folgende Rechnungslegungsvorschriften erstmalig angewandt:

Name des Standards, der Standardänderung oder der Interpretation
IAS 12 Änderung: Latente Steuern in Zusammenhang mit Vermögenswerten und Schulden aus einer einzelnen Transaktion
IFRS 4 1 Änderung: Verlängerung der vorübergehenden Befreiung von der Anwendung des IFRS 9
IFRS 9/IAS 39/IFRS 7/ IFRS 4/IFRS 16 1 Reform der Referenzzinssätze - Phase 2
IFRS 16 1 Änderungen: Mietzugeständnisse im Zusammenhang mit COVID-19

1 Aus dem Standard, der Standardänderung oder der Interpretation resultieren keine bzw. nur unwesentliche Auswirkungen.

Latente Steuern in Zusammenhang mit Vermögenswerten und Schulden aus einer einzelnen Transaktion

(Änderungen an IAS 12)

Den Änderungen gemäß sind latente Steuern für Transaktionen anzusetzen, aus denen bei der erstmaligen Erfassung betragsgleiche steuerpflichtige und abzugsfähige temporäre Differenzen entstehen. Die Änderungen sind für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2023 beginnen. Bei Leasingverhältnissen und Entsorgungsverpflichtungen müssen die zugehörigen latenten Steueransprüche und Steuerschulden ab dem Beginn der frühesten Vergleichsperiode erfasst werden, wobei alle kumulierten Auswirkungen als Anpassung der Gewinnrücklagen zu diesem Zeitpunkt ausgewiesen werden. Für alle anderen Transaktionen gelten die Änderungen für Transaktionen, die nach dem Beginn der frühesten dargestellten Periode stattfinden.

Der Konzern verfolgte bisher eine Netto-Bilanzierung der latenten Steuern auf Leasingverhältnisse, was zu einer ähnlichen Auswirkung führte, welche die Änderungen verfolgen. Den Änderungen gemäß weist der Konzern latente Steueransprüche und latente Steuerschulden separat aus. Die Anwendung der Änderungen hat keine Auswirkungen auf die Gewinnrücklagen. Zum Ausweis vgl. Punkt 19 "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag".

Veröffentlichte, aber im Geschäftsjahr 2021 noch nicht angewandte neue bzw. überarbeitete Rechnungslegungsvorschriften

Die nachfolgend aufgeführten neuen Standards und Interpretationen sowie Änderungen an bestehenden Standards wurden vom IASB herausgegeben, waren jedoch im Geschäftsjahr 2021, sofern bereits in europäisches Recht übernommen, noch nicht verpflichtend anzuwenden. Ein eventuelles Wahlrecht zur freiwilligen vorzeitigen Anwendung wurde für diese Rechnungslegungsvorschriften nicht in Anspruch genommen.

Anwendung verpflichtend/ voraussichtlich im Geschäftsjahr 2022
Name des Standards, der Standardänderung oder der Interpretation Übernahme in europäisches Recht bereits erfolgt
IFRS 3 1 Änderung: Verweis auf das Rahmenkonzept Ja
IAS 16 1 Änderung: Erträge vor der geplanten Nutzung Ja
IAS 37 1 Änderung: Klarstellung bzgl. der einzubeziehenden Vertragserfüllungskosten Ja
Diverse 1 Jährliche Verbesserungen an den IFRS Standards 2018 - 2020 Ja
Anwendung verpflichtend/ voraussichtlich im Geschäftsjahr 2023
Name des Standards, der Standardänderung oder der Interpretation Übernahme in europäisches Recht bereits erfolgt
IAS 1 1 Änderung: Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig Nein 2
IAS 1 1 Änderung: Offenlegung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ja
IAS 8 1 Änderung: Definition von Schätzung bei der Rechnungslegung Ja
IFRS 17 1 Versicherungsverträge und Änderungen zum IFRS 17 Ja
IFRS 17 1 Änderung: Erstmalige Anwendung von IFRS 17 und IFRS 9 -Vergleichsinformationen Nein 2

1 Aus dem Standard, der Standardänderung oder der Interpretation resultieren keine bzw. nur unwesentliche Auswirkungen.

2 Da der Standard, die Änderung oder die Interpretation noch nicht in europäisches Recht übernommen ist, besteht kein verbindlicher Anwendungstermin innerhalb der Europäischen Union. Gegenüber dem für die Zuordnung zu Geschäftsjahren zugrunde gelegten Erstanwendungstermin, wie er vom IASB vorgesehen ist, können sich daher noch Änderungen ergeben.

3. Konsolidierung

Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wird in Übereinstimmung mit den nachfolgend dargestellten Konsolidierungsgrundsätzen und -methoden aufgestellt.

a) Tochterunternehmen

Tochterunternehmen sind vom Konzern (hier: RZF als Mutterunternehmen des Konzerns) beherrschte Unternehmen. Der Konzern beherrscht ein Unternehmen, wenn er schwankenden Renditen aus seinem Engagement bei dem Unternehmen ausgesetzt ist bzw. Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Unternehmen zu beeinflussen.

Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen (Vollkonsolidierung), zu dem die Beherrschung direkt oder indirekt auf die RZF übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, zu dem die Beherrschung endet. Tochterunternehmen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurden, werden nach den Regelungen für zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen und aufgegebene Geschäftsbereiche bilanziert.

Die Bilanzierung erworbener Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem zum Transaktionszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden. Mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Kosten werden stets als Aufwand behandelt, unabhängig davon, ob sie direkt zurechenbar sind oder nicht. Die bei dem Erwerb übertragene Gegenleistung und die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Nicht beherrschende Anteile werden zum Erwerbszeitpunkt mit ihrem entsprechenden Anteil am identifizierbaren Nettovermögen des erworbenen Unternehmens bewertet.

Der Überschuss der Anschaffungskosten des Erwerbs über das zum beizulegenden Zeitwert bewertete anteilige erworbene Nettovermögen wird als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Sind die Anschaffungskosten geringer als das zum beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen des erworbenen Tochterunternehmens, wird der Unterschiedsbetrag nach nochmaliger Prüfung der Bewertung direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" erfasst.

Transaktionen und daraus resultierende Gewinne zwischen Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden, werden eliminiert. Verluste werden ebenso eliminiert, es sei denn, die Transaktion deutet auf eine Wertminderung des übertragenen Vermögenswerts hin.

b) Gemeinschaftsunternehmen und gemeinschaftliche Tätigkeiten

Gemeinsame Vereinbarungen sind vertragliche Vereinbarungen von mindestens zwei Partnern über die direkte oder indirekte gemeinschaftliche Führung entweder eines Gemeinschaftsunternehmens oder einer gemeinschaftlichen Tätigkeit. Sie werden in den Konzernabschluss einbezogen und dort nach der Equity-Methode bewertet. Die RZF ist derzeit nur Partner von Gemeinschaftsunternehmen, nicht von gemeinschaftlichen Tätigkeiten. Zur Vorgehensweise der Bilanzierung nach der Equity-Methode wird auf die nachfolgenden Erläuterungen zu den assoziierten Unternehmen verwiesen. Die Erfassung erfolgt von dem Zeitpunkt an, ab dem die gemeinschaftliche Führung ausgeübt werden kann, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die gemeinschaftliche Führung endet. Gemeinschaftsunternehmen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurden, werden nach den Regelungen für zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen und aufgegebene Geschäftsbereiche bilanziert. Unternehmen, bei denen trotz entsprechender Stimmrechtsquote keine gemeinschaftliche Beherrschung ausgeübt werden kann, werden als assoziierte Unternehmen oder als sonstige Beteiligungen eingestuft.

c) Assoziierte Unternehmen

Ein Unternehmen, bei dem der Konzern die Möglichkeit hat, die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich zu beeinflussen und an dem er direkt oder indirekt regelmäßig einen Stimmrechtsanteil von 20 bis 50 Prozent besitzt, wird als assoziiertes Unternehmen eingestuft und im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bewertet. Bei einem Stimmrechtsanteil von unter 20 Prozent der Stimmrechte spricht die Vermutung grundsätzlich gegen die Möglichkeit der Ausübung eines maßgeblichen Einflusses, ein Gegenbeweis ist aber zulässig.

Die Equity-Methode findet keine Anwendung, wenn ein assoziiertes Unternehmen als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurde. Ein Unternehmen, an dem der Stimmrechtsanteil bei 20 Prozent oder mehr liegt, auf dessen finanz- und geschäftspolitische Entscheidungen aber dennoch kein maßgeblicher Einfluss möglich ist, wird als sonstige Beteiligung eingestuft. Diese Anteile werden unter den langfristigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen und zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Kann der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden, werden die fortgeführten Anschaffungskosten als bester Schätzwert angenommen.

Die Aufnahme in den Kreis der nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten Unternehmen erfolgt zu dem Zeitpunkt, ab dem ein maßgeblicher Einfluss auf ein Unternehmen erstmalig ausgeübt werden kann. Ein Unternehmen wird ab dem Zeitpunkt, von dem an kein maßgeblicher Einfluss mehr ausgeübt werden kann, nicht mehr nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Ein assoziiertes Unternehmen, das als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurde, wird nach den Regelungen für zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen und aufgegebene Geschäftsbereiche bilanziert.

Die Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen wird anfänglich mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten reflektieren neben dem anteiligen Nettovermögen, den aufgedeckten stillen Reserven und stillen Lasten auch einen gezahlten Aufpreis in Form eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Ein negativer Unterschiedsbetrag wird sofort ergebniswirksam erfasst. Bei Anhaltspunkten für eine Wertminderung des nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmens unterliegt der Equity-Ansatz zur Gänze einem Werthaltigkeitstest. Eine spätere Wertaufholung bezieht sich ebenfalls auf den gesamten Equity-Ansatz.

Der Anteil des Konzerns an einem assoziierten Unternehmen beinhaltet den beim Erwerb identifizierten Geschäfts- oder Firmenwert, Folgewirkungen aus der Fortschreibung stiller Reserven und Lasten sowie anteilige Gewinne und Verluste des assoziierten Unternehmens ab dem Zeitpunkt des Erwerbs abzüglich der aus Werthaltigkeitstests des Equity-Ansatzes resultierenden kumulierten Wertminderungen.

Im Rahmen der Folgekonsolidierung erhöht oder verringert sich der Bilanzansatz entsprechend dem auf den Konzern entfallenden Anteil am Periodenergebnis des assoziierten Unternehmens. Unmittelbar im Eigenkapital des assoziierten Unternehmens erfasste Änderungen werden im Konzernabschluss in Höhe des Anteils des Konzerns ebenfalls unmittelbar im Eigenkapital erfasst. Sind der Beteiligungsbuchwert sowie andere ungesicherte Forderungen des Konzerns aufgrund anteiliger Verluste des assoziierten Unternehmens vollständig wertberichtigt, erfasst der Konzern keine weiteren Verluste, es sei denn, er ist eine rechtliche oder faktische Verpflichtung eingegangen oder hat für das assoziierte Unternehmen Zahlungen geleistet.

"Upstream"- und "Downstream"-Transaktionen und daraus resultierende Gewinne zwischen Unternehmen des Konzerns einerseits und einem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen andererseits werden eliminiert.

Zur Gewährleistung einer einheitlichen Bilanzierung werden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden assoziierter Unternehmen in erforderlichem Maße geändert.

d) Unternehmen von untergeordneter Bedeutung

Der Konzern bilanziert Tochter-, Gemeinschafts- sowie assoziierte Unternehmen von untergeordneter Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu fortgeführten Anschaffungskosten.

Konsolidierungsgrundsätze im Rahmen von Auf- und Abstockungen

a) Erlangung einer Beherrschung durch sukzessive Anteilserwerbe

Wird durch einen sukzessiven Anteilserwerb erstmals ein Beherrschungsverhältnis begründet, erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs eine Aufwärtskonsolidierung. Dabei werden zunächst die bisher gehaltenen Anteile ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Anschließend erfolgt eine Erstkonsolidierung auf Basis der beizulegenden Zeitwerte aller erworbenen Anteile. Zusammen mit der übertragenen Gegenleistung für die zuletzt erworbenen Anteile, dem Betrag aller Anteile anderer Gesellschafter sowie dem Nettovermögen des Tochterunternehmens bildet der neubewertete Anteil die Berechnungsgrundlage für einen zu ermittelnden Geschäfts- oder Firmenwert bzw. negativen Unterschiedsbetrag.

Wurden die bisher gehaltenen Anteile als Eigenkapitalinstrumente eingestuft, für welche die fair value-Option ausgeübt wurde, so sind die im Eigenkapital erfassten Änderungen des beizulegenden Zeitwerts erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen umzugliedern.

Beim Übergang von der Equity-Methode zur Vollkonsolidierung wird der bisher nach der Equity-Methode bilanzierte Anteil ebenfalls ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert neubewertet. Im Eigenkapital ergebnisneutral erfasste Rücklagen werden so aufgelöst, als sei die bisher gehaltene Beteiligung veräußert worden. Bei einer Veräußerung bestimmt sich die Auflösung dieser Rücklagen nach den Regeln der Einzelstandards, nach denen sie gebildet wurden.

b) Verlust der Beherrschung mit Rückbehalt von Anteilen

Bei Verlust der Beherrschung erfolgt eine ergebniswirksame Entkonsolidierung der abgehenden Anteile. Gleichzeitig werden auch ergebnisneutral im Eigenkapital erfasste Beträge, die diese Beteiligung betreffen, abhängig von den Regeln der Einzelstandards, nach denen diese Rücklagen gebildet wurden, entweder ergebniswirksam realisiert oder in andere Gewinnrücklagen umgegliedert. Ein verbleibender Anteil an dem Unternehmen wird zum Zeitpunkt des Abwärtswechsels im Konzernabschluss ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Seine Bilanzierung in den Folgeperioden erfolgt nach den Regelungen für Finanzinstrumente, für assoziierte Unternehmen oder für Gemeinschaftsunternehmen.

c) Aufstockungen oder Abstockungen ohne Verlust der Beherrschungsmöglichkeit

i) Aufstockungen der Anteile an beherrschten Unternehmen

Erwerbe von Anteilen an einem Tochterunternehmen, dessen Beherrschung dem Mutterunternehmen bereits vor dem Erwerbsvorgang direkt oder indirekt möglich war, werden als Eigenkapitaltransaktionen zwischen den Gesellschaftern bilanziert. Ein aus solchen Erwerben resultierender Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem Anteil, der den Anteilen anderer Gesellschafter bisher am Nettovermögen zuzurechnen war, wird ergebnisneutral im Eigenkapital des Konzernabschlusses erfasst.

ii) Abstockungen von Anteilen an beherrschten Unternehmen

Die Veräußerung von Anteilen an einem Tochterunternehmen ohne Verlust der Beherrschung wird analog zur Aufstockung von Mehrheitsbeteiligungen als reine Eigenkapitaltransaktion behandelt. Infolgedessen werden aus Verkäufen an andere Gesellschafter resultierende Differenzen, die sich zwischen Verkaufserlös und dem entsprechenden Anteil am Buchwert des Reinvermögens der Tochtergesellschaft ergeben, ebenfalls ergebnisneutral im Eigenkapital des Konzernabschlusses erfasst.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden im Berichtsjahr insgesamt 453 (Vorjahr: 446) Tochterunternehmen einbezogen, davon 287 (Vorjahr: 275) inländische und 166 (Vorjahr: 171) ausländische.

Veränderung des Konsolidierungskreises im Geschäftsjahr 2021

Vollkonsolidierte Tochterunternehmen Inland Ausland Gesamt
Stand zum 01.01.2021 275 171 446
Zugänge 18 5 23
davon Gründungen oder Erstkonsolidierungen bereits beherrschter Unternehmen 17 3 20
davon Erwerbe 1 2 3
Abgänge 6 10 16
davon Verschmelzungen, Anwachsungen oder Liquidationen 5 5 10
davon Veräußerungen 1 5 6
Stand zum 31.12.2021 287 166 453

Erläuterung zu Veränderungen des Konsolidierungskreises

Im Berichtsjahr erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogene Unternehmen

Nr. Name, Sitz

Inland

1. Meister feines Fleisch - feine Wurst GmbH, Gäufelden *

2. Reisebüro Rominger actionade GmbH, Baden-Baden

3. REWE LOG 33 GmbH, Köln

4. REWE LOG 34 GmbH, Köln

5. REWE LOG 35 GmbH, Köln

6. REWE LOG 36 GmbH, Köln

7. REWE LOG 53 GmbH, Köln

8. REWE LOG 70 GmbH, Köln

9. REWE LOG 71 GmbH, Köln

10. REWE LOG 72 GmbH, Köln

11. REWE Märkte 60 GmbH, Köln

12. REWE Märkte 61 GmbH, Köln

13. REWE Märkte 62 GmbH, Köln

14. REWE Märkte 63 GmbH, Köln

15. REWE Märkte 78 GmbH, Köln

16. REWE Märkte 79 GmbH, Köln

17. REWE Märkte 90 GmbH, Köln

18. REWE Märkte 91 GmbH, Köln

* Erwerbe

Nr. Name, Sitz

Ausland

1. Convenience Retail Solutions B.V., HR Son (Niederlande)

2. Off the shelf 10210 AB, Stockholm (Schweden) *

3. PMI Guest Services, S.L., Palma de Mallorca (Spanien)

4. REWE DIGITAL BULGARIA EOOD, Sofia (Bulgarien)

5. UAB Greituolis, Vilnius (Litauen) *

* Erwerbe

Im Berichtsjahr aufgrund von Veräußerungen entkonsolidierte oder aufgrund von Verschmelzungen, Anwachsungen und Liquidationen untergegangene Unternehmen

Nr. Name, Sitz

Inland

1. Grundstücksgesellschaft Herborn mbH, Köln

2. Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG, Frechen

3. LUPOS GmbH & Co. KG, Köln *

4. REWE-HANDELSGRUPPE GmbH, Köln

5. Rewe-Verlag Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln

6. Willi Gleichmann GmbH. & Co. KG., Köln

* Veräußerungen

Nr. Name, Sitz

Ausland

1. Eff fünfzigvier Beteiligungsv. GmbH, Wien (Österreich)

2. Galo Resort Hotels S.A., Caniςo de Baixo (Portugal)

3. Jet Nordic Holding AB, Stockholm (Schweden) *

4. Nova Airlines AB, Stockholm (Schweden) *

5. Novair AS, Oslo (Norwegen) *

6. OOO BILLA, Moskau (Russland) *

7. OOO BILLA Realty, Moskau (Russland) *

8. REPRIS Projektentwicklung Bt., Alsónémedi (Ungarn)

9. Rewe Buying Group s.r.o., Jirny (Tschechien)

10. REWENTA 7 Kft., Alsónémedi (Ungarn)

* Veräußerungen

Der Konzern ist an insgesamt 1.339 (Vorjahr: 1.311) REWE- und toom Baumarkt-Kaufmannsgesellschaften beteiligt, die als assoziierte Unternehmen at equity einbezogen werden.

Darüber hinaus bestehen Beteiligungen an 13 (Vorjahr: 13) weiteren assoziierten Unternehmen sowie an 10 (Vorjahr: 9) Gemeinschaftsunternehmen, die gemäß der Equity-Methode einbezogen werden.

Eine vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns gemäß § 313 Abs. 2 Nr.1 bis 4 HGB ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Diese wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und nach der Einreichung im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Akquisitionen

Zum 1. Oktober 2021 erwarb der Konzern sämtliche Anteile an der Meister feines Fleisch - feine Wurst GmbH, Gäufelden (im Weiteren kurz "Meister Fleisch"), inklusive der Markenrechte an der Marke MEISTER und des zugehörigen Betriebsgrundstücks. Der Gesamtkaufpreis beträgt 18,6 Mio. €. Die erworbene Gesellschaft ist in der Herstellung, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Fleisch, Wurst und ähnlichen Waren tätig. Es handelt sich um einen Geschäftsbetrieb im Sinne des IFRS 3.

Die beizulegenden Zeitwerte der identifizierten Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt stellen sich wie folgt dar:

in Mio. € Meister Fleisch
Immaterielle Vermögenswerte 1,6
Sachanlagen 13,6
Vorräte 3,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögenswerte 9,3
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 6,9
Latente Steuerforderungen 0,4
Summe Vermögenswerte 35,3
Leistungen an Arbeitnehmer 2,4
Sonstige Rückstellungen 3,0
Schulden aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Schulden 5,3
Laufende Ertragsteuerschulden 2,1
Summe Schulden 12,8
Beizulegender Zeitwert des Nettovermögens 22,5
Anschaffungskosten 18,6
Negativer Unterschiedsbetrag -3,9

Der negative Unterschiedsbetrag wurde im Konzern in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Dass die übertragene Gegenleistung unter dem beizulegenden Zeitwert des erworbenen Nettovermögens liegt, ist auf Standortabgaben der real GmbH (als einzigem Kunden der Meister Fleisch) an Wettbewerber zurückzuführen. Durch die Standortabgaben drohte Meister Fleisch ein deutlicher Umsatzeinbruch.

Es ist kein steuerlich abzugsfähiger Geschäfts- oder Firmenwert entstanden.

In der Zeit vom 1. Oktober 2021 bis 31. Dezember 2021 trug Meister Fleisch mit 32,8 Mio. € zum Umsatz und mit 1,3 Mio. € zum Konzernergebnis bei. Hätte der Erwerb bereits zum 1. Januar 2021 stattgefunden, wären konsolidierte Pro-forma-Umsatzerlöse in Höhe von 129,3 Mio. € und ein Ergebnis von 2,3 Mio. € für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2021 ausgewiesen worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte sowie die sonstigen finanziellen Vermögenswerte sind mit ihren Bruttobeträgen von 9,3 Mio. € bzw. 0,5 Mio. € erfasst, von denen zum Erwerbszeitpunkt keine als uneinbringlich eingeschätzt wurden. Im Zusammenhang mit dem Erwerb sind im Berichtsjahr nur unwesentliche Anschaffungsnebenkosten angefallen. Aus dem Erwerb ergab sich zum Erstkonsolidierungszeitpunkt ein Zahlungsmittelabfluss von 11,7 Mio. €.

Desinvestitionen

a) Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Schulden

Der Konzern beschloss, sich in Österreich künftig auf den Lebensmitteleinzelhandel zu konzentrieren und sich daher dort von wesentlichen Teilen des Großhandelsgeschäfts zu trennen. Am 26. August 2021 wurde ein Vertrag über die Veräußerung sämtlicher Geschäftsanteile an der C & C Abholgroßmärkte Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf, (Österreich; im Weiteren kurz "AGM") abgeschlossen. Ende September 2021 versagte die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) den Verkauf und stellte einen Antrag auf Prüfung beim Kartellgericht. Daraufhin führte der Konzern Verhandlungen, um den Verkauf unter Auflagen durchführen zu können. Zum Bilanzstichtag werden AGM und vier Immobilien, deren Veräußerung in diesem Zusammenhang im Rahmen eines Asset Deals ebenfalls vorgesehen war, als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen bilanziert, weil es höchstwahrscheinlich ist, dass sie zum überwiegenden Teil veräußert statt fortgesetzt genutzt werden. Die positive Entscheidung des Kartellgerichts für einen Verkauf unter Auflagen wurde mit Wirkung vom 26. April 2022 rechtskräftig.

Aufgrund der genannten Auflagen wird der im Vorjahr als zur Veräußerung gehaltene AGM-Standort Floridsdorf (Österreich; 2,5 Mio. €) nicht mehr als zur Veräußerung gehalten bilanziert.

Die Vermögenswerte und Schulden der AGM setzen sich wie folgt zusammen:

in Mio. € 31.12.2021
Sachanlagen 8,8
Vorräte 10,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3,5
Sonstige Vermögenswerte 0,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,2
Latente Steuerforderungen 0,9
Summe Vermögenswerte 24,0
Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer 1,3
Sonstige Rückstellungen 4,4
Sonstige finanzielle Schulden 3,0
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 0,8
Schulden aus sonstigen Steuern 1,6
Sonstige Schulden 1,7
Latente Steuerschulden 0,3
Summe Schulden 13,1

Der Buchwert der Immobilien aus dem Asset Deal beträgt 9,6 Mio. €, der Verkaufspreis 25,4 Mio. €.

Im Handel Deutschland wurde eine Immobilie als zur Veräußerung gehalten klassifiziert und nach den Regelungen des IFRS 5 bewertet. Hieraus resultierte eine Wertminderung in Höhe von 1,7 Mio. €, die unter den Abschreibungen und Wertminderungen erfasst wird. Der Buchwert beträgt zum Bilanzstichtag 1,4 Mio. €.

Zudem wird im Berichtsjahr weiterhin eine Liegenschaft in Kroatien (1,5 Mio. €) als zur Veräußerung gehalten ausgewiesen.

b) Veräußerungen im Geschäftsjahr

BILLA Russland

Aus strategischen Gründen hatte der Konzern beschlossen, den Fokus der künftigen internationalen Aktivitäten im Vollsortiment CEE mit den Vertriebslinien BILLA und IKI auf das Geschäft in den EU-Ländern zu legen. Hierzu wurde am 12. Mai 2021 ein Verkaufsvertrag über sämtliche Anteile an der OOO BILLA, Moskau (Russland), und der OOO BILLA Realty, Moskau, (Russland; im Weiteren kurz "BILLA Russland"), unterzeichnet. Die beiden Gesellschaften betrieben 161 Supermärkte unter der Marke BILLA im Großraum Moskau.

BILLA Russland wurde als aufgegebener Geschäftsbereich qualifiziert. Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte und Schulden werden in der Bilanz in zusammengefasster Form und getrennt von den übrigen Vermögenswerten und Schulden ausgewiesen. Vor Umklassifizierung nach IFRS 5 wurden ferner sämtliche Erträge und Aufwendungen aus konzerninternen Transaktionen zwischen dem aufgegebenen und dem fortgeführten Geschäftsbereich eliminiert. Die Gesellschaften wurden mit Verlust der Beherrschung am 2. August 2021 entkonsolidiert.

Nachstehend sind die zum Entkonsolidierungszeitpunkt erfassten Beträge der veräußerten Vermögenswerte und Schulden zusammengefasst:

in Mio. € 02.08.2021
Immaterielle Vermögenswerte 37,1
Sachanlagen 115,2
Vorräte 22,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5,0
Sonstige Vermögenswerte 6,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 5,3
Latente Steuerforderungen 0,7
Summe Vermögenswerte 191,7
Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer 2,4
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 40,4
Abgegrenzte Schulden 3,0
Sonstige Schulden 3,9
Latente Steuerschulden 7,0
Summe Schulden 56,7

Der Entkonsolidierungsverlust ermittelt sich wie folgt:

in Mio. € 2021
Erhaltene Gegenleistung 225,5
Abgang Firmenwert Mutterunternehmen -25,4
Veräußertes Nettovermögen -135,0
Abgrenzungen im Rahmen der Veräußerung -15,2
Recycling OCI IAS 21 -109,9
Entkonsolidierungsverlust -60,0

Konzerninterne Aufwendungen und Erträge zwischen dem fortgeführten und dem aufgegebenen Geschäftsbereich wurden vollständig eliminiert. Im fortgeführten Geschäftsbereich wurden Erträge in Höhe von 7,3 Mio. € (Vorjahr: 13,0 Mio. €) eliminiert; die Eliminierung der korrespondierenden Aufwendungen erfolgte im aufgegebenen Geschäftsbereich. Der Ausweis betraf mit 5,5 Mio. € (Vorjahr: 10,5 Mio. €) die sonstigen betrieblichen Erträge, mit 11,4 Mio. € (Vorjahr: 20,7 Mio. €) die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und mit -1,4 Mio. € (Vorjahr: -2,8 Mio. €) das Finanzergebnis.

Das Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich nach Steuern ermittelt sich wie folgt:

in Mio. € 2021 2020
Erlöse 331,2 595,8
Aufwendungen -310,7 -616,7
Konsolidierung der Aufwendungen 7,3 13,0
Externe Aufwendungen -303,4 -603,7
Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit 27,8 -7,9
Ertragsteuern -4,8 -1,1
Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit, nach Steuern 23,0 -9,0
Verlust aus dem Verkauf des aufgegebenen Geschäftsbereichs -60,0 0,0
Ergebnis aus aufgegebenem Geschäftsbereich, nach Steuern -37,0 -9,0

Das Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich nach Steuern von 37,0 Mio. € ist ausschließlich den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen.

Novair-Gesellschaften (Schweden)

Mit Vertrag vom 31. März 2021 verkaufte der Konzern sämtliche Anteile an der Jet Nordic Holding AB, Stockholm (Schweden), (vormals Off The Shelf 10210 AB; im Weiteren kurz "Jet Nordic Holding"), inklusive ihrer Tochtergesellschaften Nova Airlines AB, Stockholm (Schweden), und Novair AS, Oslo (Norwegen). Vor der Umklassifizierung nach IFRS 5 erfolgte eine Wertminderung auf den beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten in Höhe von 5,8 Mio. €, die unter den Abschreibungen und Wertminderungen erfasst wurde. Der Verkaufspreis abzüglich Veräußerungskosten wurde als beizulegender Zeitwert der Stufe 3 zugeordnet.

Im Rahmen der Veräußerung erfolgte der Abgang folgender Vermögenswerte und Schulden:

in Mio. € 15.08.2021
Sachanlagen 47,2
Vorräte 2,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 3,5
Forderungen aus Vorauszahlungen und Kautionen 9,9
Sonstige Vermögenswerte 11,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 12,7
Summe Vermögenswerte 87,9
Verbindlichkeiten aus Leistungen an Arbeitnehmer 1,7
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6,2
Schulden aus Reisevorleistungen 16,8
Sonstige finanzielle Schulden 51,1
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 4,3
Abgegrenzte Schulden 3,5
Sonstige Schulden 3,3
Summe Schulden 86,9

Die zuvor im sonstigen Ergebnis bilanzierten Rücklagen für Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung (0,8 Mio. €) sowie für Cashflow hedges und Absicherungskosten (-0,1 Mio. €) wurden ergebniswirksam aufgelöst.

Das Ergebnis aus Entkonsolidierung in Höhe von -1,7 Mio. € wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Im Rahmen des Verkaufs der Jet Nordic Holding wurde eine Vereinbarung geschlossen, die die Anmietung von Flugkapazitäten inklusive eines vollständigen Service beinhaltet. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit bis zum 30. November 2023 und wurde nach der Entkonsolidierung der Jet Nordic Holding im Konzern als Leasingverhältnis bilanziert.

Sonstige

Der im Vorjahr als zur Veräußerung gehalten klassifizierte Bereich "Getränkemärkte" der REWE Markt GmbH, Köln, wurde in der Berichtsperiode veräußert. Hieraus resultierte ein Veräußerungsgewinn von 5,8 Mio. €, der in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wird.

Im Geschäftsfeld Handel Deutschland wurde im Berichtsjahr eine Immobilie mit einem Buchwert von 5,7 Mio. € zu einem Verkaufspreis von 11,5 Mio. € veräußert. Der Veräußerungsgewinn in Höhe von 5,8 Mio. € wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

4. Zuwendungen der öffentlichen Hand

Einige Konzerngesellschaften in Deutschland und in anderen Ländern erhielten im abgelaufenen Geschäftsjahr nach den jeweiligen landesspezifischen Regelungen Zuwendungen der öffentlichen Hand im Zusammenhang mit der Coronapandemie.

In Deutschland erfolgten Zuwendungen für konkrete Personalaufwendungen auf Basis der gesetzlichen Regelungen zu Kurzarbeit und Infektionsschutz. Der Konzern hat

Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit (BA) in Bezug auf Löhne und Gehälter als durchlaufenden Posten behandelt,

in diesem Zusammenhang anfallende Sozialversicherungsbeiträge, die er zu tragen hat und von der BA erstattet werden, von der entsprechenden Aufwandsposition abgezogen (Nettoausweis).

Die ausländischen Konzernunternehmen erfassen diese Leistungen nach Maßgabe der landesspezifischen Vorgaben.

Die Erstattungen bzw. Zuwendungen für Personal an in- und ausländische Konzernunternehmen, die im Zusammenhang mit Erleichterungen im Rahmen der Coronapandemie stehen, betragen insgesamt 52,3 Mio. €, davon entfallen 9,0 Mio. € auf Sozialversicherungsbeiträge.

Zudem erhielt der Konzern weitere Zuwendungen im Zusammenhang mit der Coronapandemie in Höhe von insgesamt 23,6 Mio. €, die im Wesentlichen im Ausland im Rahmen von Härtefallentschädigungen gewährt wurden. Diese wurden hauptsächlich von den entsprechenden Aufwandsposten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (vgl. Punkt 14 "Sonstige betriebliche Aufwendungen") abgezogen und sind größtenteils nicht rückzahlbar.

5. Währungsumrechnung

Der Konzernabschluss wird in Euro dargestellt.

Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen werden gemäß IAS 21 nach dem Konzept der funktionalen Währung aufgestellt und, sofern ihre funktionale Währung nicht der Euro ist, zu Konsolidierungszwecken in Euro umgerechnet. Als funktionale Währung gilt hiernach die Währung des primären Wirtschaftsumfelds, in dem das Tochterunternehmen tätig ist. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen betreiben ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht grundsätzlich selbstständig, sodass ihre jeweilige Landeswährung in der Regel die funktionale Währung darstellt.

Umrechnung von Geschäftsvorfällen im Einzelabschluss

In den Einzelabschlüssen der einbezogenen Unternehmen des Konzerns werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit dem zum Transaktionszeitpunkt gültigen Wechselkurs in die Berichtswährung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagskurs von in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.

Umrechnung von Abschlüssen von Tochterunternehmen mit abweichender Währung in die Berichtswährung Euro

Abschlüsse von Tochterunternehmen in Fremdwährung werden gemäß dem Konzept der funktionalen Währung umgerechnet: Vermögenswerte und Schulden werden zu jedem Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Die Ertrags- und Aufwandsposten der Gewinn- und Verlustrechnung werden vereinfachend mit dem monatlichen Durchschnittskurs der Periode umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in Fremdwährung werden im sonstigen Ergebnis erfasst und in der Währungsumrechnungsrücklage im Eigenkapital erfasst. Eine erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Umrechnungsdifferenz wird erst dann realisiert, wenn der entsprechende ausländische Geschäftsbetrieb entkonsolidiert wird.

Abschlüsse, die der Equity-Bewertung zugrunde liegen und in Fremdwährung aufgestellt sind, werden für die Eigenkapitalfortschreibung ebenfalls nach dem Konzept der funktionalen Währung umgerechnet.

Währungsumrechnungskurse der Länder, die nicht an der Europäischen Währungsunion teilnehmen

ISO-Code Land Währung Stichtagskurs je
Durchschnittskurs je €
31.12.2021 31.12.2020 2021 2020
AED Vereinte Arabische Emirate Dirham 4,162 4,510 4,346 4,193
AUD Australien Dollar 1,559 1,603 1,575 1,655
BGN Bulgarien Lew 1,956 1,956 1,956 1,956
CAD Kanada Dollar 1,448 1,570 1,483 1,530
CHF Schweiz Franken 1,036 1,086 1,082 1,071
CNY China Yuan 7,223 8,013 7,635 7,874
CZK Tschechische Republik Krone 24,917 26,252 25,649 26,452
DKK Dänemark Krone 7,437 7,439 7,437 7,454
GBP Großbritannien Pfund 0,839 0,903 0,860 0,890
HKD Hongkong Dollar 8,840 9,521 9,199 8,856
HRK Kroatien Kuna 7,521 7,546 7,529 7,538
HUF Ungarn Forint 370,150 364,880 358,418 351,120
INR Indien Rupie 84,257 89,882 87,470 84,588
JPY Japan Yen 130,440 126,570 129,870 121,828
MAD Marokko Dirham 10,476 10,955 10,629 10,823
NOK Norwegen Krone 9,970 10,547 10,165 10,720
NZD Neuseeland Dollar 1,655 1,707 1,673 1,756
PLN Polen Zloty 4,596 4,557 4,565 4,442
QAR Katar Riyal 4,126 4,470 4,308 4,156
RON Rumänien Leu 4,949 4,868 4,921 4,838
RUB Russische Föderation Rubel 84,889 91,885 87,205 82,641
SEK Schweden Krone 10,244 10,057 10,145 10,486
SGD Singapur Dollar 1,533 1,626 1,590 1,574
THB Thailand Baht 37,867 36,769 37,833 35,695
TND Tunesien Dinar 3,265 3,298 3,288 3,199
UAH Ukraine Griwna 30,869 34,666 32,285 30,819
USD USA Dollar 1,133 1,228 1,184 1,142
ZAR Südafrika Rand 18,017 18,005 17,472 18,757

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die nachfolgend dargestellten wesentlichen Regelungen zum Ansatz und zur Bewertung sind einheitlich für alle in diesem Abschluss dargestellten Rechnungslegungsperioden angewendet worden.

Immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte werden mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Bei bestimmbarer Nutzungsdauer werden sie über ihre Vertragslaufzeit oder die kürzere wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Den Abschreibungen zugrunde liegende wirtschaftliche Nutzungsdauern

in Jahren Nutzungsdauer
Software 3 - 5
Markenrechte 5 - 50
Kundenbeziehungen 4 - 21
Lizenzen 1 - 45
Mietrechte 1 - 25
Dauernutzungsrechte 2 - 30

Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte sind nur bei Vorliegen bestimmter, genau bezeichneter Voraussetzungen aktivierungspflichtig. Im Konzernabschluss betrifft dies eigenentwickelte Software. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Kosten, die zur Vorbereitung und Herstellung der Softwareprodukte erforderlich sind. Neben externen Kosten umfassen diese auch interne Personalkosten. Die aktivierten Entwicklungsausgaben werden planmäßig über den erwarteten Nutzungszeitraum der neu entwickelten Software abgeschrieben. Forschungsausgaben werden in der Periode ihrer Entstehung als Aufwand erfasst.

Als Geschäfts- oder Firmenwert setzt der Konzern den positiven Unterschiedsbetrag an, der sich aus der Gegenüberstellung seiner Anschaffungskosten für ein Unternehmen und seinem Anteil am erworbenen Nettovermögen ergibt, das zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird. Ein solcher Geschäfts- oder Firmenwert wird den immateriellen Vermögenswerten zugeordnet und mindestens jährlich im Rahmen eines Werthaltigkeitstests auf Werthaltigkeit überprüft. Geschäfts- oder Firmenwerte, die auf ausländische Gesellschaften entfallen, werden in lokaler Landeswährung geführt und unterliegen der Fremdwährungsumrechnung. Ein für Geschäfts- oder Firmenwerte erfasster Wertminderungsaufwand wird in nachfolgenden Perioden nicht aufgeholt.

Ein Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Erwerb eines assoziierten Unternehmens oder eines Gemeinschaftsunternehmens ist im Buchwert der Beteiligung an assoziierten Unternehmen oder an Gemeinschaftsunternehmen enthalten.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten beinhalten die direkt dem Erwerb zurechenbaren Aufwendungen. Fremdkapitalkosten werden ausschließlich bei der Herstellung von wertmäßig bedeutsamen Vermögenswerten aktiviert, deren Versetzung in einen gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand mehr als zwölf Monate erfordert. Dies betrifft im Konzern insbesondere Lager und Verwaltungsgebäude. Alle anderen Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Erhaltene öffentlich-rechtliche Investitionszuschüsse sowie freie Investitionszulagen werden berücksichtigt, indem die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts um den Betrag des Zuschusses bzw. der Zulage gekürzt werden.

In den Sachanlagen werden auch die Nutzungsrechte, die aus Leasingverhältnissen (Anmietverträge) resultieren, ausgewiesen. Als Anschaffungskosten dieser Nutzungsrechte werden der Barwert der Leasingverpflichtung sowie weitere Nebenkosten angesetzt.

Die Abschreibung der Nutzungsrechte erfolgt linear über die voraussichtliche Mietvertragslaufzeit. Die Ausübung von Kündigungs- und Verlängerungsoptionen wurde dann berücksichtigt, wenn die Ausübung hinreichend sicher ist.

Die Abschreibungen der übrigen Sachanlagen erfolgen linear über die jeweilige wirtschaftliche Nutzungsdauer. Die wirtschaftlichen Nutzungsdauern werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Den Abschreibungen zugrunde liegende wirtschaftliche Nutzungsdauern

in Jahren Nutzungsdauer
Gebäude 25 - 50
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 25 - 50
Einbauten in fremden Gebäuden 7 - 15
Technische Anlagen und Maschinen 8 - 20
Kraftfahrzeuge 5 - 8
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 23

Rückbauverpflichtungen betreffen Nutzungsrechte und werden in Höhe des abgezinsten Erfüllungsbetrags in die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Mietereinbauten mit einbezogen. Die Abschreibung dieser aktivierten Rückbaukosten erfolgt ratierlich über die Nutzungsdauer des Vermögenswerts. Aufwendungen für Arbeiten, die das Maß für reine Instandhaltung übersteigen, werden gesondert gemäß den Ansatzkriterien für Sachanlagen auf Aktivierung hin geprüft. Gewinne und Verluste aus den Abgängen von Vermögenswerten werden als Unterschiedsbetrag zwischen Veräußerungserlösen und den Buchwerten ermittelt und ergebniswirksam erfasst.

Wertminderungstest von Vermögenswerten

Der in diesem Abschnitt beschriebene Werthaltigkeitstest gilt nicht für Vorräte, Vermögenswerte aus Leistungen an Arbeitnehmer, finanzielle Vermögenswerte aus dem Anwendungsbereich des IFRS 9 sowie latente Steuern.

a) Wertminderungstest von Geschäfts- oder Firmenwerten

Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden regelmäßig einmal pro Jahr zum Bilanzstichtag - bei Vorliegen von Anhaltspunkten auch vorzeitig - auf Wertminderungen hin überprüft. Bei Vorliegen einer Wertminderung wird diese erfolgswirksam erfasst. Zur Ermittlung einer möglichen Wertminderung wird der erzielbare Betrag einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE-Gruppe) mit der Summe der zugehörigen Buchwerte verglichen. Der erzielbare Betrag ergibt sich aus dem höheren Wert aus Nutzungswert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Da wir aber annehmen, dass der ermittelte beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten in etwa dem Nutzungswert der ZGE entspricht bzw. darüber liegt, beschränken wir uns für Zwecke des Wertminderungstests auf eine Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts.

Eine Wertminderung für den einer ZGE-Gruppe zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwert liegt nur dann vor, wenn der erzielbare Betrag kleiner als die Summe der relevanten Buchwerte dieser Gruppe ist. Eine Wertaufholung erfolgt bei Wegfall der Gründe einer in Vorperioden vorgenommenen Wertminderung nicht.

i) Zuordnung zahlungsmittelgenerierende Einheit

Die Zuordnung eines Geschäfts- und Firmenwerts zu einer ZGE-Gruppe orientiert sich an der niedrigsten Ebene, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird. Die Zuordnung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgte unter Beachtung der Einheiten, die aus den Synergien des Unternehmenszusammenschlusses Nutzen ziehen sollen.

ii) Bewertungsmodell und wesentliche Bewertungsparameter

Der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten wird unter Anwendung des Discounted-Cashflow-Verfahrens, basierend auf Level 3-Inputfaktoren, bestimmt.

Die wesentlichen Bewertungsparameter sind die im Diskontierungszinssatz berücksichtigten Kapitalkosten (länderspezifischer WACC), die im Diskontierungszinssatz für die ewige Rente berücksichtigte nachhaltige Wachstumsrate sowie die Entwicklung der prognostizierten Cashflows der ZGE im Planungszeitraum.

Die Ermittlung des erzielbaren Betrags einer ZGE-Gruppe basiert auf den prognostizierten Cashflows, die aus der Dreijahresplanung abgeleitet werden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der RZF genehmigten einstimmig und ohne Enthaltungen die vorgestellte Budget- und Investitionsplanung und nahmen ebenfalls die vorgestellten Mittelfristplanungen zustimmend zur Kenntnis. Die Dreijahresplanung wird auf Grundlage unternehmensinterner Erfahrungswerte und Erwartungen bezüglich der zukünftigen Marktentwicklung erstellt und für interne Steuerungszwecke verwendet. Länderspezifische wirtschaftliche Rahmendaten wie das Wirtschaftswachstum, Verbraucherpreise, privater Konsum und die Arbeitslosenquote werden dabei berücksichtigt. Das letzte Planjahr wird als Basis für die ewige Rente im Bewertungsmodell angesetzt.

Für die ewige Rente wird im Bewertungsmodell ein Wachstumsabschlag im Diskontierungszinssatz berücksichtigt. Bei der Bestimmung der landesspezifischen Wachstumsabschläge wurden die von internationalen Organisationen prognostizierten Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts bis zum Jahr 2024 herangezogen.

Die verwendeten Diskontierungszinssätze spiegeln die speziellen Risiken der entsprechenden ZGE wider. Die Ermittlung der Kapitalkosten (WACC) basiert auf Marktwerten. Die spezifischen Beta-Faktoren wurden aus Kapitalmarktdaten mehrerer vergleichbarer Unternehmen abgeleitet.

b) Wertminderungstest der immateriellen Vermögenswerte, der Sachanlagen und Nutzungsrechte

Bestehen bei sonstigen immateriellen und materiellen Vermögenswerten - bzw. einer (Gruppe von) zahlungsmittelgenerierenden Einheit(en) - Anhaltspunkte für eine Wertminderung, wird ein Wertminderungstest gemäß IAS 36 (Wertminderung von Vermögenswerten) durchgeführt. Liegt hierbei der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, wird eine Wertminderung erfasst. Bei Wegfall der Gründe für die Wertminderung wird eine Zuschreibung auf die fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten vorgenommen, die sich ergeben hätten, wenn in früheren Perioden kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre.

i) Zuordnung zahlungsmittelgenerierende Einheit

Ist die Ermittlung des erzielbaren Betrags für den einzelnen Vermögenswert nicht isoliert möglich, wird der Wertminderungstest auf Ebene der ZGE durchgeführt. Eine ZGE ist die kleinste Gruppe von Vermögenswerten, die zusammen separate Zahlungsmittelzuflüsse generieren. Die ZGE stellt die jeweilige operative Vertriebsstelle (also Markt, Baumarkt oder Reisebüro) dar, dem der Vermögenswert zugeordnet werden kann.

Gemeinschaftlich genutzte Vermögenswerte, wie z. B. Logistik- und Verwaltungsstandorte, können nicht einer einzelnen operativen Vertriebsstelle (Markt, Baumarkt oder Reisebüro) zugeordnet werden. Bei Vorliegen von Anzeichen für eine Wertminderung wird der Wertminderungstest auf Ebene der niedrigsten ZGE-Gruppe vorgenommen, auf der diese Vermögenswerte für Managementzwecke überwacht werden und für die separate Cashflows identifiziert werden können.

Sofern ein Wertminderungsaufwand auf Ebene einer ZGE oder einer ZGE-Gruppe ermittelt wird, wird dieser nach den Vorschriften von IAS 36 auf die Vermögenswerte der ZGE bzw. der ZGE-Gruppe verteilt.

ii) Bewertungsmodell und wesentliche Bewertungsparameter

Der erzielbare Betrag einer ZGE oder ZGE-Gruppe ist der höhere Wert aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert, die beide unter Anwendung des Discounted-Cashflow-Verfahrens, basierend auf Level 3-Inputfaktoren, bestimmt werden.

Der Konzern ermittelt den beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten der ZGE. Hier wird angenommen, dass der ermittelte beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten in etwa dem Nutzungswert der ZGE entspricht bzw. darüber liegt. Auf eine separate Ermittlung eines Nutzungswerts für den Wertminderungstest wird infolgedessen verzichtet. Die Bewertung des erzielbaren Betrags basiert auf den prognostizierten Cashflows, die aus der Planung auf Ebene der ZGE oder der ZGE-Gruppe abgeleitet werden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der RZF genehmigten einstimmig und ohne Enthaltungen die vorgestellte Budget- und Investitionsplanung und nahmen ebenfalls die vorgestellten Mittelfristplanungen zustimmend zur Kenntnis. Die Planungen werden auf Grundlage unternehmensinterner Erfahrungswerte ebenso wie aufgrund von Erwartungen bezüglich der zukünftigen Marktentwicklung erstellt und werden für interne Steuerungszwecke verwendet. Länderspezifische wirtschaftliche Rahmendaten wie das Wirtschaftswachstum, Verbraucherpreise, privater Konsum und die Arbeitslosenquote werden berücksichtigt.

Die im Diskontierungszinssatz berücksichtigten Kapitalkosten (länderspezifischer WACC) spiegeln die speziellen Risiken der entsprechenden ZGE bzw. ZGE-Gruppe wider. Die Ermittlung der Kapitalkosten basiert auf Marktwerten. Die spezifischen Beta-Faktoren wurden aus Kapitalmarktdaten mehrerer vergleichbarer Unternehmen abgeleitet.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien umfassen Immobilien (Grundstücke, Gebäude bzw. Teile von Gebäuden), die

zum Zweck der Erzielung von Mieteinnahmen oder der Realisierung von Wertsteigerungen gehalten werden und

weder in der Produktion noch für Verwaltungszwecke eingesetzt und

auch nicht im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verkauft werden.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden entsprechend dem Anschaffungskostenmodell mit den um kumulierte Abschreibungen und kumulierte Wertminderungen verringerten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Sie werden über die erwartete Nutzungsdauer linear abgeschrieben und bei Vorliegen von Anhaltspunkten einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Hinsichtlich der Nutzungsdauer wird auf die Ausführungen zu den Sachanlagen verwiesen.

Eine gemischt genutzte Immobilie wird anhand des Anteils der Eigennutzung eingestuft. Beträgt dieser mehr als fünf Prozent, handelt es sich um keine als Finanzinvestition gehaltene Immobilie.

Sonstige finanzielle Vermögenswerte

a) Klassifizierung

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte im Anwendungsbereich des IFRS 9 werden einer der folgenden Bewertungskategorien zugeordnet:

zu fortgeführten Anschaffungskosten,

zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam oder

zum beizulegenden Zeitwert erfolgsneutral.

Zunächst sind sonstige finanzielle Vermögenswerte gemäß IAS 32 als Eigenkapital- oder Schuldinstrument einzustufen. Sofern es sich um ein Schuldinstrument handelt, ist die Klassifizierung anschließend abhängig von:

dem Geschäftsmodell zur Steuerung des finanziellen Vermögenswerts und

den vertraglichen Zahlungsströmen.

Finanzielle Vermögenswerte (Schuldinstrumente), die im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten werden, dessen Zielsetzung darin besteht, die vertraglichen Zahlungsströme, die ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen, zu vereinnahmen, werden der Bewertungskategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten" zugeordnet.

Schuldinstrumente, die zwar die Zahlungsstrombedingungen erfüllen, jedoch in einem Geschäftsmodell gehalten werden, das sowohl die Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme als auch die Veräußerung finanzieller Vermögenswerte vorsieht, sind in die Bewertungskategorie "zum beizulegenden Zeitwert erfolgsneutral" einzuordnen. Der Konzern hält keine finanziellen Vermögenswerte, die dieser Kategorie zuzuordnen sind.

Eine Klassifizierung als "zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam" ist gemäß den Klassifizierungsvorschriften des IFRS 9 unter den folgenden Voraussetzungen notwendig:

Die Zahlungsstrombedingung ist nicht erfüllt.

Der finanzielle Vermögenswert wird zu Handelszwecken gehalten (Geschäftsmodell Verkaufen).

Das Wahlrecht, Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts erfolgswirksam zu erfassen (FVPL-Option), wird unter Berücksichtigung der Voraussetzungen gemäß IFRS 9 ausgeübt.

Der finanzielle Vermögenswert erfüllt die Definition eines Derivats.

Eine Umklassifizierung von Schuldinstrumenten erfolgt nur bei einer Änderung des Geschäftsmodells zur Steuerung der finanziellen Vermögenswerte.

Bei Investitionen in Eigenkapitalinstrumente, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, besteht nach IFRS 9 beim erstmaligen Ansatz das unwiderrufliche Wahlrecht, die zum beizulegenden Zeitwert bemessenen Bewertungseffekte erfolgsneutral zu erfassen (FVOCI-Option). Die im sonstigen Ergebnis erfassten Bewertungseffekte werden bei einem späteren Abgang des Eigenkapitalinstruments nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

b) Ansatz und Ausbuchung

Bei marktüblichen Käufen und Verkäufen von finanziellen Vermögenswerten erfolgt die Bewertung zum am Handels- bzw. Erfüllungstag beizulegenden Zeitwert. Ein finanzieller Vermögenswert wird ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungsmittelzuflüsse aus dem Vermögenswert auslaufen oder der finanzielle Vermögenswert übertragen wird. Letzteres ist dann der Fall, wenn alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum an dem Vermögenswert verbunden sind, übertragen werden oder die Verfügungsmacht über den Vermögenswert abgegeben wird.

Finanzielle Vermögenswerte zählen zu den kurzfristigen Vermögenswerten, soweit ihre Fälligkeit innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag liegt. Andernfalls werden sie als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen.

c) Bewertung

Beim erstmaligen Ansatz werden finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich bzw. abzüglich der direkt auf den Erwerb des finanziellen Vermögenswerts entfallenden Transaktionskosten bewertet. Bei originären Finanzinstrumenten entspricht der Zeitwert grundsätzlich dem Transaktionspreis. Transaktionskosten von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten werden sofort erfolgswirksam erfasst. Soweit der Transaktionspreis vom beizulegenden Zeitwert abweicht, wird die Differenz erfolgswirksam vereinnahmt.

Die Folgebewertung finanzieller Vermögenswerte erfolgt in Abhängigkeit der Bewertungskategorie:

Schuldinstrumente

Zu fortgeführten Anschaffungskosten:

Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Wertminderungserträge oder -aufwendungen sind ergebniswirksam zu erfassen. Gewinne und Verluste aus der Ausbuchung dieser Vermögenswerte werden einschließlich ihrer Zinserträge in der Periode ihres Entstehens ergebniswirksam erfasst.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert:

Gewinne und Verluste aus der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts einschließlich ihrer Zinserträge werden in der Periode ihres Entstehens ergebniswirksam erfasst.

Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert:

Der Konzern hält keine finanziellen Vermögenswerte dieser Bewertungskategorie.

Eigenkapitalinstrumente

Investitionen in Eigenkapitalinstrumente werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden einschließlich ihrer Dividendenerträge in der Periode ihres Entstehens ergebniswirksam erfasst.

Beim erstmaligen Ansatz eines Eigenkapitalinstruments, das nicht zu Handelszwecken gehalten wird, kann der Konzern unwiderruflich wählen, Folgeänderungen im beizulegenden Zeitwert des Investments im sonstigen Ergebnis zu zeigen. Diese Wahl wird einzelfallbezogen für jedes Investment getroffen. Die im sonstigen Ergebnis erfassten Bewertungseffekte werden bei einem späteren Abgang des Eigenkapitalinstruments nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Dividenden hingegen sind erfolgswirksam zu erfassen, es sei denn, die Dividende ist eindeutig als Rückzahlung eines Teils der Kosten des Eigenkapitalinstruments anzusehen.

d) Wertminderungen

Das Ausfallrisiko von Schuldinstrumenten, die der Kategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten" zugeordnet werden, wird anhand eines dreistufigen Wertminderungsmodells bemessen. Das Modell beinhaltet zukunftsgerichtete Inputfaktoren und spiegelt signifikante Erhöhungen von Kreditrisiken wider.

Bereits bei Erstansatz der finanziellen Vermögenswerte ist eine Risikovorsorge auf Basis der erwarteten Verluste, die aus einem innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag auftretenden Verlustereignis resultieren würden, zu ermitteln und erfolgswirksam anzusetzen (Stufe 1). Weisen Finanzinstrumente am Abschlussstichtag im Vergleich zum Zugangszeitpunkt eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos auf, ist die Risikovorsorge in Höhe aller erwarteten Verluste über die Restlaufzeit des Instruments zu bilden (Stufe 2). Indikationen für eine signifikante Erhöhung des Kreditrisikos sind unter anderem erhebliche finanzielle Schwierigkeiten eines Schuldners sowie eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass ein Schuldner in Insolvenz oder in ein sonstiges Sanierungsverfahren geht. Liegen neben einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos am Abschlussstichtag zusätzlich objektive Hinweise auf Wertminderung wie z. B. ein Vertragsbruch im Rahmen eines Ausfalls oder ein Verzug von Zins- und Tilgungszahlungen vor, gilt der finanzielle Vermögenswert in seiner Bonität beeinträchtigt und die Bemessung der individuellen Wertminderung erfolgt, unter Berücksichtigung der vorliegenden Hinweise, ebenfalls auf Basis des Barwerts der erwarteten Verluste über die Restlaufzeit (Stufe 3).

Bei der Ermittlung des künftig zu erwartenden Wertminderungsbedarfs wird auf historische Ausfallwahrscheinlichkeiten abgestellt, die um für das Kreditrisiko relevante Zukunftsparameter ergänzt werden.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn nach angemessener Erwartung keine Rückzahlung erfolgen wird. Bei einer Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten unternimmt der Konzern weiterhin Vollstreckungsmaßnahmen, um zu versuchen, die fälligen Forderungen einzuziehen.

Die nicht durch eine individuelle Wertminderung korrigierten sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte wurden aufgrund der Coronapandemie im Berichtsjahr einer detaillierten Analyse unterzogen. Auf Basis von Wahrscheinlichkeiten in Bezug auf Realisier- bzw. Verrechenbarkeit wurden in Verbindung mit vergangenheitsorientierten Ausfallquoten Wertminderungen gebildet.

Die Analyse ergab keine Notwendigkeit einer Risikovorsorge für sonstige finanzielle Vermögenswerte.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fallen als finanzielle Vermögenswerte in die Bewertungskategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten", da diese zur Vereinnahmung der vertraglichen Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag bis zur Fälligkeit gehalten werden.

Die Zugangsbewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert oder, soweit keine signifikante Finanzierungskomponente vorhanden ist, zum Transaktionspreis.

Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten nach der Effektivzinsmethode. Wertminderungen bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Anwendung des vereinfachten Wertminderungsmodells nach IFRS 9 vorgenommen. Hiernach wird der über die Restlaufzeit erwartete Kreditverlust bereits bei Erstansatz erfolgswirksam erfasst. Erhebliche finanzielle Schwierigkeiten eines Schuldners, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz oder eines sonstigen Sanierungsverfahrens sowie ein Vertragsbruch (wie z. B. ein Ausfall oder ein Verzug von Zins- und Tilgungszahlungen) gelten als objektive Hinweise für eine Wertminderung. Das Vorliegen solcher objektiven Hinweise führt zu einer individuellen Wertminderung der Forderungen im vereinfachten stufenbasierten Modell.

Sonstige Vermögenswerte

Unter den sonstigen Vermögenswerten werden alle sonstigen Ansprüche bilanziert. Alle sonstigen Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden bei Anzeichen von Wertminderungen auf den niedrigeren erzielbaren Betrag wertberichtigt.

Vorräte

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aller nachträglichen Anschaffungskostenminderungen oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert angesetzt.

Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu gleitenden Durchschnittspreisen. Für Bestandsrisiken werden im Einzelfall zum Bilanzstichtag ermittelte Wertabschläge berücksichtigt, um den niedrigeren Nettoveräußerungswert anzusetzen.

Als Nettoveräußerungswert werden die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Fertigstellungs- und Verkaufskosten angesetzt. Wertminderungen bei den Handelswaren auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert werden in Form von Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Bei Wegfall des Abwertungsgrundes oder bei einem Anstieg des Nettoveräußerungswerts wird der Betrag der Wertminderung rückgängig gemacht.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert angesetzt. Sie enthalten alle dem Herstellungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu gehören die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie anteilige Kosten des sozialen Bereichs. Da zur Herstellung der Vorräte nur in Ausnahmefällen langfristige Produktionsprozesse erforderlich sind, werden Finanzierungskosten regelmäßig nicht als Teil der Herstellungskosten angesetzt.

Vorausbezahlte Reiseleistungen beinhalten vorausbezahlte konkrete Reiseleistungen, die noch nicht in Gänze im Rahmen der Leistungserbringung auf die Kund:innen übertragen wurden.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Zu den Zahlungsmitteln zählen Barmittel, erhaltene Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Zahlungsmitteläquivalente sind kurzfristige, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die jederzeit oder - sofern sie dem Ziel dienen, kurzfristige Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens zu erfüllen - innerhalb eines Zeitraums von höchstens drei Monaten in bestimmte Zahlungsmittelbeträge umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegen. Derzeit liegen im Konzern keine Zahlungsmitteläquivalente vor.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente unterliegen ebenfalls wie sonstige finanzielle Vermögenswerte den allgemeinen Wertminderungsvorschriften von IFRS 9.

Laufende und latente Steuern

Der laufende Steueraufwand bzw. Steuerertrag wird auf Basis der jeweiligen nationalen steuerlichen Ergebnisse des Jahres (zu versteuerndes Einkommen) unter Anwendung der gesellschaftsbezogenen nationalen Steuervorschriften ermittelt. Die Verbindlichkeiten oder die Forderungen der Konzernunternehmen aus laufenden Steuern werden auf Grundlage der geltenden Steuersätze der Länder, in denen die Unternehmen ansässig sind, die in den Konzernabschluss mit einbezogen werden, berechnet. Ungewisse Ertragsteueransprüche und -schulden werden angesetzt, sobald die Eintrittswahrscheinlichkeit höher als 50 Prozent ist.

Für den Ansatz und die Bewertung von ertragsteuerlichen Unsicherheiten sind Schätzungen und Annahmen zu treffen, z.B. ob eine Einschätzung gesondert oder zusammen mit anderen Unsicherheiten vorgenommen wird, ein wahrscheinlicher oder erwarteter Wert für die Unsicherheit herangezogen wird und ob Änderungen im Vergleich zur Vorperiode eingetreten sind. Das Entdeckungsrisiko ist für die Bilanzierung unsicherer Bilanzpositionen unbeachtlich. Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme, dass die Steuerbehörden den fraglichen Sachverhalt untersuchen und ihnen alle relevanten Informationen vorliegen.

Steuerliche Risiken ergeben sich insbesondere aus laufenden und noch ausstehenden Betriebsprüfungen. Unternehmen des Konzerns unterliegen in diversen europäischen Ländern den jeweiligen steuerlichen Rechtsvorschriften. Bei der Beurteilung der europaweiten Steueransprüche und Steuerschulden kann insbesondere die Interpretation steuerlicher Vorschriften mit Unsicherheiten behaftet sein. Eine unterschiedliche Sichtweise der jeweiligen Finanzbehörden bezüglich der richtigen Interpretation von steuerlichen Vorschriften kann nicht ausgeschlossen werden. Änderungen der Annahmen über die richtige Interpretation von steuerlichen Normen fließen in die Bilanzierung ungewisser Ertragsteueransprüche und -schulden ein. Diese und mögliche rechtliche Risiken werden grundsätzlich durch die Bildung von Steuerschulden bzw. durch eine Wertberichtigung von Ansprüchen bilanziell berücksichtigt. Bilanzierte unsichere Ertragsteuerpositionen werden mit dem wahrscheinlichsten Wert angesetzt. Steuerliche Risiken werden durch die intensive Betreuung und Information der operativen Bereiche durch ausgebildete Steuerexpert:innen, die Einbindung dieser Expert:innen in Veränderungsprojekte und Vertragsangelegenheiten und durch das interne Kontrollsystem (insbesondere das Tax-Compliance-Management-System) vermindert.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach der Liability-Methode (bilanzorientierte Verbindlichkeiten-Methode). Danach werden temporäre Differenzen von Vermögenswerten und Schulden zwischen den im Konzernabschluss angesetzten Buchwerten nach IFRS und den steuerlichen Wertansätzen bilanziert. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern für steuerliche Verlustvorträge unter Berücksichtigung einer Mindestbesteuerungsregelung sowie für Zinsvorträge und Realisierungsvorträge stiller Lasten aus Verpflichtungsübertragungen gebildet. Es werden keine latenten Steuern auf temporäre Differenzen angesetzt, wenn diese aus dem erstmaligen Ansatz von Vermögenswerten oder Schulden bei einem Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist, resultieren und zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das IFRS-Ergebnis noch das steuerliche Ergebnis beeinflusst wird. Dies gilt nicht, wenn sich bei einem solchen Geschäftsvorfall betragsgleiche zu versteuernde und abzugsfähige temporäre Differenzen ergeben. Zudem werden keine passiven latenten Steuern bilanziert, welche im Zusammenhang mit der erstmaligen Bilanzierung eines Goodwills stehen. Passive latente Steuern im Zusammenhang mit temporären Differenzen aus Anteilen an Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen werden grundsätzlich gebildet, es sei denn, die RZF ist in der Lage, den zeitlichen Verlauf der Umkehrung der temporären Differenz zu steuern, und die temporären Differenzen werden sich wahrscheinlich in absehbarer Zeit nicht umkehren. Eine Umkehrung der temporären Differenzen wird angenommen, soweit eine Ausschüttung, Beteiligungsveräußerung oder die Liquidation geplant ist.

Latente Steuern werden unter Anwendung der jeweiligen landesspezifischen Steuersätze und Steuervorschriften bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierbarkeit der latenten Steuerforderungen bzw. der Begleichung der latenten Steuerschulden erwartet wird.

Latente Steueransprüche werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftig zu versteuerndes Ergebnis des gleichen Steuersubjekts auf Ebene der gleichen Steuerbehörde verfügbar sein wird, gegen das die temporäre Differenz verrechnet werden kann.

Künftig zu erwartende Steuerminderungen aus Verlustvorträgen und Zinsvorträgen werden aktiviert, wenn es in absehbarer Zukunft wahrscheinlich ist, dass in ausreichendem Umfang steuerpflichtiges Ergebnis erzielt wird oder zu versteuernde temporäre Differenzen vorhanden sind, die sich künftig umkehren werden und mit denen die Verlustvorträge in der betroffenen Periode verrechnet werden könnten. Für die Prognose der zukünftigen steuerlichen Ergebnisse und der zu versteuernden temporären Differenzen wird auf die Planung für interne Managementzwecke zurückgegriffen.

Veränderungen von latenten Steuern in der Bilanz werden als latenter Steueraufwand/-ertrag erfasst, sofern der zugrunde liegende Sachverhalt nicht direkt im Eigenkapital berücksichtigt wird. Für die im Eigenkapital abgebildeten Effekte werden die latenten Steueransprüche und Steuerschulden erfolgsneutral erfasst.

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden saldiert, sofern diese ertragsteuerlichen Ansprüche und Schulden gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen und sich auf dasselbe Steuersubjekt beziehen. Eine Abzinsung aktiver und passiver latenter Steuern wird nicht vorgenommen.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen und aufgegebene Geschäftsbereiche

Langfristige Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten und Schulden werden als zur Veräußerung gehalten klassifiziert, wenn ihr Buchwert im Wesentlichen durch einen höchstwahrscheinlichen Verkauf innerhalb der nächsten zwölf Monate oder durch ein bereits abgewickeltes Veräußerungsgeschäft statt durch fortgesetzte betriebliche Nutzung realisiert wird. Sie werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Sofern Anlagevermögen mit bestimmbarer Nutzungsdauer veräußert wird, wird dieses ab dem Zeitpunkt der Klassifizierung als zur Veräußerung gehalten nicht mehr planmäßig abgeschrieben.

Diese Vermögenswerte und Schulden werden in der Bilanz gesondert in den Posten "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" bzw. "Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen" ausgewiesen. Die zugehörigen Aufwendungen und Umsätze sind bis zur Veräußerung im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten enthalten, es sei denn, die Veräußerungsgruppe gilt für die Berichterstattung als aufgegebener Geschäftsbereich.

Die Ergebnisse eines Unternehmensbestandteils werden als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen, wenn dieser einen wesentlichen Geschäftszweig oder einen gesonderten wesentlichen geografischen Geschäftsbereich darstellt. Ergebnisse aus aufgegebenen Geschäftsbereichen werden in der Periode berücksichtigt, in der sie anfallen, und gesondert in der Gewinn- und Verlustrechnung als "Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung der Vorperiode wird entsprechend angepasst. Die Cashflows aus aufgegebenen Geschäftsbereichen werden in der Kapitalflussrechnung gesondert von denen der fortgeführten Geschäftsbereiche ausgewiesen.

Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer

Einbezogene Unternehmen haben sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Pensionspläne.

Bei beitragsorientierten Plänen leisten einbezogene Unternehmen aufgrund einer gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtung oder freiwillig Beiträge an öffentliche oder private externe Pensionssicherungspläne. Die einbezogenen Unternehmen haben über die Zahlung der Beiträge hinaus keine weiteren Zahlungsverpflichtungen. Die Beiträge werden bei Fälligkeit im Personalaufwand erfasst. Vorauszahlungen von Beiträgen werden in dem Umfang als Vermögenswerte angesetzt, in dem ein Recht auf eine Rückzahlung oder eine Minderung künftiger Beitragszahlungen besteht.

Ein leistungsorientierter Plan ist ein Pensionsplan, der einen Betrag an Pensionsleistungen festschreibt, den die Mitarbeiter:innen bei Renteneintritt erhalten werden, dessen Höhe im Regelfall von einem oder mehreren Faktoren wie Alter, Dienstzeit und Gehalt abhängig ist. Die in der Bilanz angesetzte Rückstellung für leistungsorientierte Pläne (Nettopensionsverpflichtung) entspricht dem Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (defined benefit obligation, kurz DBO) am Bilanzstichtag abzüglich des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens. Die DBO wird jährlich von unabhängigen versicherungsmathematischen Gutachter:innen unter Anwendung der Anwartschaftsbarwertmethode (projected unit credit method) berechnet. Die DBO wird berechnet durch Abzinsung der erwarteten zukünftigen Mittelabflüsse mit dem Zinssatz von Industrieanleihen höchster Bonität, die auf die Währung lauten, in der auch die Leistungen bezahlt werden, und deren Laufzeiten denen der Pensionsverpflichtung entsprechen.

In den Fällen, in denen Beiträge in ein leistungsorientiertes, gemeinschaftliches Planvermögen mehrerer Arbeitgeber geleistet werden, jedoch dieses Planvermögen den einzelnen Unternehmen nicht zuverlässig zugeordnet werden kann, wird dieser Plan als beitragsorientierter Plan behandelt. Somit wird hierfür keine Rückstellung bilanziert, sondern die Beitragszahlungen werden als laufender Aufwand erfasst.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, die auf erfahrungsbedingten Anpassungen und Änderungen versicherungsmathematischer Annahmen basieren, werden in der Gesamtergebnisrechnung im sonstigen Ergebnis ausgewiesen und in den Gewinnrücklagen erfasst.

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand wird im Zeitpunkt seines Anfalls unmittelbar ergebniswirksam erfasst.

Die in den Pensionsaufwendungen enthaltenen Zinsanteile bestehen aus der Aufzinsung der DBO und der Verzinsung des Planvermögens. Diese werden zu einer Nettozinskomponente zusammengefasst und im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Nettozinskomponente ermittelt sich unter Anwendung des oben beschriebenen Zinssatzes.

Auch die erwarteten Erträge aus Erstattungsansprüchen gegen Treuhandvereine werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Diese ermitteln sich ebenfalls unter Anwendung des oben beschriebenen Zinssatzes.

Die übrigen Bestandteile der Pensionsaufwendungen werden im Personalaufwand ausgewiesen.

Abfertigungen und Trattamento di Fine Rapporto (TFR) sind einmalige Zahlungen, die aufgrund arbeitsrechtlicher Vorschriften in Österreich und Italien bei Kündigung einer Arbeitnehmer:in sowie regelmäßig bei Pensionseintritt zu leisten sind. Als leistungsorientierte Pensionspläne werden sie entsprechend den oben dargestellten Grundsätzen zur Erfassung solcher Pläne bilanziert.

Bei Ruhestandsbeihilfen handelt es sich um Leistungen an Arbeitnehmer:innen, die unter bestimmten Voraussetzungen bei Eintritt in den Ruhestand gezahlt werden. Hinterbliebenenbezüge sind Zahlungen, die in Abhängigkeit der Betriebszugehörigkeit bei Tod der Arbeitnehmer:in an deren Erbberechtigten geleistet werden. Da es sich bei Ruhestandsbeihilfen und Hinterbliebenenbezügen um leistungsorientierte Versorgungspläne handelt, werden diese entsprechend den oben dargestellten Grundsätzen zur Erfassung leistungsorientierter Pensionspläne bilanziert.

Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Deutschland erfolgt entsprechend den versicherungsmathematischen Gutachten der Hamburger Pensionsverwaltung e.G., Hamburg, auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines angemessenen Zinssatzes. Die Rückstellungen für die Aufstockungsbeträge aus Altersteilzeitverpflichtungen werden über den Zeitraum des Erdienens der Ansprüche angesammelt.

Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen entspricht dem vollen Verpflichtungsumfang und wurde nach finanzmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung eines angemessenen Fluktuationsabschlags und Zinssatzes ermittelt. Die Bewertung in Deutschland erfolgte auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck für das frühestmögliche Bezugsalter der gesetzlichen Rentenversicherung.

In die Bewertung der Urlaubsrückstellung wird die Höhe der im Folgejahr erwarteten Tagessätze bzw. durchschnittlichen Stundensätze einschließlich erwarteter zusätzlicher Bezüge (z. B. Sachbezüge, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und vermögenswirksame Leistungen) und anfallender Sozialabgaben einbezogen.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultiert, deren Erfüllung erwartungsgemäß mit einem Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen verbunden ist und deren Höhe hinreichend zuverlässig geschätzt werden kann.

Die Bewertung erfolgt mit dem besten Schätzwert des Erfüllungsbetrags. Es findet keine Verrechnung mit Rückgriffsansprüchen statt. Sollte es mehrere mögliche Ereignisse geben, die die Höhe der Rückstellung beeinflussen, wird der Betrag als Erwartungswert geschätzt. Langfristige Rückstellungen sind mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sonstige finanzielle Schulden

a) Klassifizierung

Sonstige finanzielle Schulden im Anwendungsbereich des IFRS 9 werden aufgrund der Charakteristika der Schulden grundsätzlich der Bewertungskategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten" zugeordnet.

Davon ausgenommen sind beispielsweise derivative finanzielle Schulden, die der Kategorie "zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam" zugeordnet werden.

Eine Umklassifizierung von finanziellen Schulden ist nicht möglich.

b) Ansatz und Ausbuchung

Der Konzern erfasst eine finanzielle Schuld in dem Zeitpunkt, wenn er Vertragspartei wird.

Eine finanzielle Schuld wird ausgebucht, wenn die dieser Schuld zugrunde liegende Verpflichtung erfüllt, gekündigt oder erloschen ist. Wird eine bestehende finanzielle Schuld durch eine andere finanzielle Schuld desselben Kreditgebers mit substanziell verschiedenen Vertragsbedingungen ausgetauscht oder werden die Bedingungen einer bestehenden Schuld wesentlich geändert, wird ein solcher Austausch oder eine solche Änderung als Ausbuchung der ursprünglichen und Ansatz einer neuen Schuld behandelt. Die Differenz zwischen den jeweiligen Buchwerten wird im Periodenergebnis erfasst.

Finanzielle Schulden zählen zu den kurzfristigen Schulden, soweit ihre Fälligkeit innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag liegt. Andernfalls werden sie als langfristige Schulden ausgewiesen.

c) Bewertung

Beim erstmaligen Ansatz werden finanzielle Schulden zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich bzw. abzüglich der direkt auf den Erwerb der finanziellen Schuld entfallenden Transaktionskosten bewertet. Transaktionskosten von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Schulden werden erfolgswirksam erfasst.

In der Folgebewertung werden grundsätzlich alle finanziellen Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet, wobei der Zinsaufwand entsprechend dem Effektivzinssatz erfasst wird.

Davon ausgenommen sind folgende finanzielle Schulden:

derivative Finanzinstrumente,

eine bedingte Gegenleistung, die gemäß IFRS 3 vom Erwerber angesetzt und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird,

Finanzgarantien, bei denen der höhere der beiden folgenden Beträge angesetzt wird: entweder der nach den Regelungen des IFRS 9 bestimmte Betrag der Wertminderungen oder der um kumulierte Amortisationen geminderte ursprüngliche Betrag.

Das Wahlrecht der freiwilligen erfolgswirksamen Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert wird vom Konzern nicht ausgeübt (FV-Option).

Schulden aus Lieferungen und Leistungen

Schulden aus Lieferungen und Leistungen fallen als finanzielle Schulden unter die Bewertungskategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten".

Sie werden bei Zugang zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.

Der Konzern nimmt an einem Supply Chain Finance-Programm (SCF) teil - Näheres siehe Punkt 36 "Schulden aus Lieferungen und Leistungen".

Sonstige Schulden

Die sonstigen Schulden werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Verträge, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses übernommen werden und deren Vertragsbedingungen ungünstiger als die Marktbedingungen zum Erwerbszeitpunkt sind, werden unter den sonstigen Schulden ausgewiesen. Die Schuldposten für ungünstige Verträge werden über die Restlaufzeit des zugrunde liegenden Vertrags linear aufgelöst.

Leasing

Bei Vertragsbeginn beurteilt der Konzern, ob der Vertrag ein Leasingverhältnis begründet oder beinhaltet. Dies ist der Fall, wenn der Vertrag dazu berechtigt, die Nutzung eines identifizierten Vermögenswerts gegen Zahlung eines Entgelts für einen bestimmten Zeitraum zu kontrollieren. Um zu beurteilen, ob ein Vertrag das Recht zur Kontrolle eines identifizierten Vermögenswerts beinhaltet, legt der Konzern die Definition eines Leasingverhältnisses nach IFRS 16 zugrunde.

a) Kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse, denen Vermögenswerte von geringem Wert zugrunde liegen

Im Konzern wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten für Leasingverhältnisse, denen Vermögenswerte von geringem Wert zugrunde liegen, sowie für kurzfristige Leasingverhältnisse nicht anzusetzen. Im Konzern werden die mit diesen Leasingverhältnissen in Zusammenhang stehenden Leasingzahlungen über die Laufzeit des Leasingverhältnisses linear als Aufwand erfasst.

b) Leasingnehmer

Am Bereitstellungsdatum oder bei Änderung eines Vertrags, der eine Leasingkomponente enthält, teilt der Konzern das vertraglich vereinbarte Entgelt auf Basis der relativen Einzelveräußerungspreise auf. Für Immobilien-Leasingverträge hat der Konzern jedoch beschlossen, von einer Trennung der Nichtleasingkomponenten abzusehen und stattdessen Leasing- und Nichtleasingkomponente gemeinsam zu bilanzieren.

Am Bereitstellungszeitpunkt erfasst der Konzern einen Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht sowie eine Leasingverbindlichkeit. Das Nutzungsrecht wird erstmalig zu Anschaffungskosten bewertet, die der erstmaligen Bewertung der Leasingverbindlichkeit entsprechen, angepasst um am oder vor dem Bereitstellungsdatum geleistete Zahlungen, zuzüglich etwaiger anfänglicher direkter Kosten sowie der geschätzten Kosten zur Demontage oder Beseitigung oder zur Wiederherstellung des zugrunde liegenden Vermögenswerts bzw. des Standortes, an dem dieser sich befindet, abzüglich etwaiger erhaltener Leasinganreize.

Das Nutzungsrecht wird grundsätzlich vom Bereitstellungsdatum bis zum Ende des Leasingzeitraums linear abgeschrieben. In den Fällen, in denen hinreichend sicher ist, dass das Eigentum an dem zugrunde liegenden Vermögenswert zum Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses auf den Konzern übergeht (Kaufoption), ist das Nutzungsrecht über die Nutzungsdauer des zugrunde liegenden Vermögenswerts abzuschreiben, die nach den Vorschriften für Sachanlagen ermittelt wird. Zusätzlich wird das Nutzungsrecht fortlaufend um Wertminderungen, sofern notwendig, berichtigt und um bestimmte Neubewertungen der Leasingverbindlichkeiten angepasst.

Der erstmalige Ansatz der Leasingverbindlichkeit erfolgt zum Barwert der am Bereitstellungsdatum noch nicht geleisteten Leasingzahlungen, abgezinst mit dem dem Leasingverhältnis zugrunde liegenden Zinssatz oder, wenn sich dieser nicht ohne Weiteres bestimmen lässt, mit dem landesspezifischen, laufzeitadäquaten und assetspezifischen Grenzfremdkapitalzinssatz. Normalerweise nutzt der Konzern den Grenzfremdkapitalzinssatz als Abzinsungssatz.

Zur Ermittlung seines Grenzfremdkapitalzinssatzes greift der Konzern auf Finanzinformationen aus externen Quellen zu. Das gilt auch für den risikofreien Zins, den der Konzern um verschiedene Faktoren (etwa Kreditrisiko und Laufzeit/Duration) anpasst. Darüber hinaus werden immobilienspezifische Faktoren bzgl. Lage/Zustand/Art der Immobilie berücksichtigt.

Bei der Einschätzung, ob die Ausübung von Optionen in einem Leasingvertrag für Immobilien als hinreichend sicher angenommen werden kann, wird geprüft, ob das Vertragsobjekt in der Planung Berücksichtigung findet und ob wesentliche Mietereinbauten für die Immobilie budgetiert sind. Die gleiche Vorgehensweise gilt auch für die Bewertung von Leasingverhältnissen, die sich auf Verträge beziehen, die keine Optionen beinhalten, aber mit einer automatischen Verlängerung versehen sind, solange keine Kündigung ausgesprochen wird.

Die in die Bewertung der Leasingverbindlichkeit einbezogenen Leasingzahlungen umfassen:

feste Zahlungen, einschließlich de facto festen Zahlungen,

variable Leasingzahlungen, die an einen Index oder (Zins-)Satz gekoppelt sind, erstmalig bewertet anhand des am Bereitstellungsdatum gültigen Indexes bzw. (Zins-)Satzes,

Beträge, die aufgrund einer Restwertgarantie voraussichtlich zu zahlen sind, und

den Ausübungspreis einer Kaufoption, wenn es hinreichend sicher ist, dass sie ausgeübt wird, sowie Strafzahlungen für eine vorzeitige Kündigung des Leasingverhältnisses, es sei denn, es ist hinreichend sicher, dass keine vorzeitige Kündigung erfolgt.

Die Leasingverbindlichkeit wird zum fortgeführten Buchwert unter Nutzung der Effektivzinsmethode bewertet. Sie wird neu bewertet, wenn

sich die künftigen Leasingzahlungen aufgrund einer Index- oder (Zins-)Satzänderung verändern,

im Konzern die Schätzung zu den voraussichtlichen Zahlungen im Rahmen einer Restwertgarantie angepasst wird,

im Konzern die Einschätzung über die Ausübung einer Kauf-, Verlängerungs- oder Kündigungsoption geändert wird oder

sich eine de facto feste Leasingzahlung ändert.

Bei einer solchen Neubewertung der Leasingverbindlichkeit wird eine entsprechende Anpassung des Buchwerts des Nutzungsrechts vorgenommen bzw. wird diese erfolgswirksam vorgenommen, wenn sich der Buchwert des Nutzungsrechts auf null verringert hat.

In der Bilanz werden Nutzungsrechte in den Sachanlagen und Leasingverbindlichkeiten in den anderen finanziellen Schulden ausgewiesen.

c) Leasinggeber

Wenn die Konzerngesellschaften als Leasinggeber auftreten, stufen sie bei Vertragsbeginn jedes Leasingverhältnis entweder als Finanzierungsleasing oder als Operating-Leasingverhältnis ein. Zur Einstufung eines Leasingverhältnisses wird eine Gesamteinschätzung vorgenommen, ob mit dem Leasingverhältnis im Wesentlichen alle Risiken und Chancen übertragen werden. Wenn dies der Fall ist, wird das Leasingverhältnis als Finanzierungsleasing eingestuft; wenn nicht, handelt es sich um ein Operating-Leasingverhältnis.

Der Konzern bilanziert das Hauptleasingverhältnis und das Unterleasingverhältnis separat, wenn er als zwischengeschalteter Leasinggeber auftritt. Er stuft das Unterleasingverhältnis auf Grundlage seines Nutzungsrechts aus dem Hauptleasingverhältnis und nicht auf Grundlage des zugrunde liegenden Vermögenswerts ein. Wenn es sich bei dem Hauptleasingverhältnis um ein kurzfristiges Leasingverhältnis handelt, auf das der Konzern die oben beschriebene Ausnahme anwendet, stuft er das Unterleasingverhältnis als Operating-Leasingverhältnis ein.

Wenn eine Vereinbarung Leasing- und Nichtleasingkomponenten enthält, wenden die Konzerngesellschaften IFRS 15 zur Aufteilung des vertraglich vereinbarten Entgelts an.

Erfolgt die (Unter-)Vermietung im Rahmen eines Finanzierungsleasings, werden die Ausbuchungs- und Wertminderungsvorschriften des IFRS 9 auf die Nettoinvestition in das Leasingverhältnis angewendet. Die bei der Berechnung der Bruttoinvestition in das Leasingverhältnis angesetzten geschätzten, nicht garantierten Restwerte werden im Konzern regelmäßig überprüft. Die Zugangsbewertung erfolgt zum Barwert der zukünftigen Leasingzahlungen. Die Folgebewertung erfolgt durch Berücksichtigung planmäßiger Zins- und Tilgungsleistungen.

Wertminderungen bei Leasingforderungen werden unter Anwendung des vereinfachten Wertminderungsmodells nach IFRS 9 vorgenommen. Hiernach wird der über die Restlaufzeit erwartete Kreditverlust bereits bei Erstansatz erfolgswirksam erfasst. Erhebliche finanzielle Schwierigkeiten eines Schuldners, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz oder eines sonstigen Sanierungsverfahrens sowie ein Vertragsbruch (wie z. B. ein Ausfall oder ein Verzug von Zins- und Tilgungszahlungen) gelten als objektive Hinweise für eine Wertminderung. Das Vorliegen solcher objektiven Hinweise führt zu einer individuellen Wertminderung der Forderungen im vereinfachten stufenbasierten Modell.

Leasingzahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen werden vom Konzern über die Laufzeit des Leasingverhältnisses linear als Ertrag in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Eventualschulden und -forderungen

Eine Eventualschuld ist eine mögliche Verpflichtung, die aus vergangenen Ereignissen resultiert und deren Existenz durch das Eintreten oder Nichteintreten von künftigen Ereignissen, die nicht vollständig unter der Kontrolle des Unternehmens stehen, erst noch bestätigt wird. Daneben zählen auch bestehende Verpflichtungen, die aus vergangenen Ereignissen resultieren, zu den Eventualschulden, wenn für diese keine Rückstellung passiviert wurde, weil der Abfluss wirtschaftlicher Ressourcen nicht wahrscheinlich ist oder nicht verlässlich geschätzt werden kann. Sofern die Möglichkeit eines Abflusses von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen nicht unwahrscheinlich ist, erfolgt eine Angabe im Anhang. Eventualschulden werden ausschließlich im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen passiviert.

Eventualforderungen werden nicht bilanziert, sondern nur im Anhang erläutert.

Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten und Sicherungsbeziehungen

Im Konzernabschluss werden unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten und den sonstigen finanziellen Schulden neben originären Finanzinstrumenten unter anderem auch derivative Finanzinstrumente ausgewiesen.

Derivative Finanzinstrumente werden erstmalig am Tag des Vertragsabschlusses mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die ergebniswirksame oder ergebnisneutrale Erfassung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts hängt davon ab, ob das Derivat als Sicherungsinstrument in einer Sicherungsbeziehung unter Anwendung von hedge accounting designiert wurde und, wenn dies der Fall ist, von dem abgesicherten Grundgeschäft.

Die einbezogenen Unternehmen designieren bestimmte Derivate als Sicherung der Cashflows eines bilanzierten Vermögenswerts, einer bilanzierten Schuld oder einer mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktion (Cashflow hedge).

Bei Designation der Derivate werden die Sicherungsbeziehung zwischen Sicherungsinstrument und Grundgeschäft sowie die Risikomanagementstrategie und -ziele dokumentiert.

Dazu zählen sowohl die konkrete Zuordnung der Sicherungsinstrumente zu den entsprechenden Vermögenswerten bzw. Verbindlichkeiten oder (fest vereinbarten/erwarteten) künftigen Transaktionen als auch die Einschätzung des Grads der Wirksamkeit (Effektivität) der eingesetzten Sicherungsinstrumente. Bestehende Sicherungsbeziehungen werden fortlaufend auf ihre Wirksamkeit hin überwacht. Sind die Voraussetzungen für die Anwendung von hedge accounting nicht mehr erfüllt, wird die Sicherungsbeziehung umgehend aufgelöst.

a) Cashflow hedge

Der Konzern setzt Cashflow hedges zur Absicherung gegen das Risiko ergebniswirksamer Schwankungen von Zahlungsströmen aus erfassten Vermögenswerten, erfassten Schulden oder höchstwahrscheinlich vorgesehenen Transaktionen ein.

Der effektive Teil der Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten, die für eine Absicherung des Cashflows bestimmt sind und qualifizierte Sicherungsinstrumente darstellen, wird im Eigenkapital erfasst.

Dabei wird zwischen Änderungen aus designierten und aus der Sicherungsbeziehung ausgeschlossenen Wertkomponenten der Sicherungsinstrumente unterschieden. Für Devisenderivate wurde neben den Fremdwährungs-Basis-Spreads die Terminkomponente des Sicherungsgeschäfts nicht designiert.

Die effektiven Wertänderungen der ausgeschlossenen Komponenten des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgsneutral in der Rücklage für Absicherungskosten erfasst. Die effektiven Wertänderungen der designierten Komponenten werden in der Rücklage für designierte Risikokomponenten ausgewiesen.

Resultierende Ineffektivitäten der designierten und ausgeschlossenen Komponenten werden dagegen direkt erfolgswirksam im Periodenergebnis erfasst.

Führt das gesicherte Grundgeschäft zum Ansatz eines nicht finanziellen Vermögenswerts oder einer nicht finanziellen Schuld, werden die bis dahin im sonstigen Ergebnis erfassten effektiven Wertänderungen des Sicherungsinstruments direkt in die ursprünglichen Anschaffungskosten bzw. in den Buchwert des Vermögenswerts bzw. der Schuld einbezogen. Kommt es nicht zum Ansatz eines nicht finanziellen Vermögenswerts oder einer nicht finanziellen Schuld, werden die im Eigenkapital erfassten Beträge in der Periode in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht und als Ertrag oder Aufwand erfasst, in der das abgesicherte Grundgeschäft ergebniswirksam wird.

Wenn ein Sicherungsinstrument ausläuft, veräußert wird oder die Sicherungsbeziehung nicht mehr die Kriterien gemäß IFRS 9 für die Bilanzierung als Cashflow hedge erfüllt, so verbleibt der kumulierte Gewinn oder Verlust im Eigenkapital. Der im Eigenkapital erfasste Gewinn oder Verlust wird erst dann erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn die zugrunde liegende erwartete Transaktion eintritt. Wird der Eintritt der zukünftigen Transaktion nicht länger erwartet, werden die kumulierten Gewinne oder Verluste, die im Eigenkapital erfasst wurden, sofort in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht.

Das Ersetzen oder Fortsetzen eines Sicherungsinstruments durch ein anderes gilt nicht als Auslaufen oder Beendigung der Sicherungsbeziehung, vorausgesetzt die dokumentierte Sicherungsstrategie sieht ein derartiges Ersetzen oder Fortsetzen vor. Die Novation eines Sicherungsinstruments auf eine zentrale Gegenpartei führt ebenfalls nicht zu einer Auflösung der Sicherungsbeziehung, wenn die Novation aufgrund gesetzlicher Änderungen erfolgt oder durch die Novation die zentrale Gegenpartei der Vertragspartner aller Parteien des jeweiligen Derivatvertrags wird. Weiterhin darf es keine Änderungen an den Vertragsbedingungen des ursprünglichen Derivats geben, abgesehen von Änderungen, die notwendige Folge der Novation sind.

b) Derivate, die nicht als Sicherungsinstrument designiert sind

Bestimmte derivative Finanzinstrumente wie geschriebene Optionen erfüllen nicht die Voraussetzungen für die Anwendung von hedge accounting nach IFRS 9. Zudem bestehen derivative Finanzinstrumente, wie Devisentermingeschäfte und -swaps, die nicht oder nur teilweise als Sicherungsgeschäft unter Anwendung von hedge accounting designiert sind. Etwaige Änderungen des beizulegenden Zeitwerts nicht designierter Derivate oder Anteile hiervon werden direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Dabei richtet sich der Ausweis des Bewertungsergebnisses nach dem Ergebnisausweis der ökonomisch zugrunde liegenden gesicherten Geschäfte.

Sofern Devisenderivate zur ökonomischen Sicherung von Fremdwährungsdarlehen eingesetzt werden, werden die Ergebnisse aus der Marktwertveränderung der freistehenden Derivate im Finanzergebnis ausgewiesen. Bewertungsergebnisse aus freistehenden Derivaten, die zur ökonomischen Sicherung von Wareneinkäufen in Fremdwährung oder zur Sicherung von Fremdwährungsschulden aus Hoteleinkäufen abgeschlossen werden, werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen.

Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts

Der beizulegende Zeitwert eines spezifischen Vermögenswerts bzw. einer Schuld ist der Veräußerungspreis einer zum Bewertungsstichtag angenommenen hypothetischen Transaktion (Verkauf/Übertragung) zwischen Marktteilnehmern zu den vorherrschenden Marktbedingungen auf dem vorrangigen oder vorteilhaftesten Markt.

Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts sind markt-, kosten- und ertragsorientierte Bewertungsmodelle anwendbar. Hierbei wird eine dreistufige Bewertungshierarchie für die zugrunde gelegten Inputfaktoren unterstellt: Level 1-Inputfaktoren sind nicht-angepasste börsennotierte Kurse und Marktpreise auf dem aktiven vorrangigen oder vorteilhaftesten Markt für identische Vermögenswerte und Schulden, auf die die bilanzierende Einheit zum Bewertungsstichtag zugreifen kann. Level 2-Inputfaktoren sind über die gesamte Laufzeit des Vermögenswerts oder der Schuld direkt oder indirekt beobachtbare Marktdaten. Level 3-Inputfaktoren sind nicht-beobachtbare Parameter (nicht marktbasiert) und nur einzusetzen, wenn keine beobachtbaren Parameter vorliegen.

Der beizulegende Zeitwert von Fremdwährungstermingeschäften wird unter Anwendung der Devisenterminkurse am Bilanzstichtag ermittelt und abgezinst. Der beizulegende Zeitwert von Zinsswaps berechnet sich aus dem Barwert der geschätzten zukünftigen Zahlungsströme. Bei Rohstoffderivaten leitet sich der beizulegende Zeitwert aus der Volatilität und den Forward-Preisen des jeweiligen Rohstoffs (z. B. Flugbenzin) ab.

Für derivative Finanzinstrumente ohne Optionskomponente, dazu zählen Termingeschäfte und Zinsswaps, werden zukünftige Zahlungsströme anhand von Terminkurven ermittelt. Der fair value dieser Instrumente entspricht der Summe der diskontierten Zahlungsströme. Die Optionen auf Währungspaare werden auf der Basis von marktüblichen Optionspreismodellen bewertet.

Bei Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen wird angenommen, dass der Nominalbetrag abzüglich Wertberichtigungen und gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Abzinsungen dem beizulegenden Zeitwert entspricht.

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts wird der Einfluss des Kreditrisikos berücksichtigt.

Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden anerkannte kapitalwertorientierte Bewertungsverfahren angewendet.

Erlöse aus Verträgen mit Kunden

Erlöse werden nach dem fünfstufigen Modell des IFRS 15 erfasst:

Identifizierung des Vertrags,

Identifizierung der einzelnen Leistungsverpflichtungen,

Bestimmung des Transaktionspreises,

Aufteilung des Transaktionspreises,

Umsatzrealisierung bei Erfüllung der Leistungsverpflichtungen.

Die Erlöse werden erst realisiert, wenn die Verfügungsgewalt über ein Gut oder eine Dienstleistung an die Kund:innen übertragen wurde.

Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Waren an Groß- und Einzelhändler:innen sowie an die einzelnen Kund:innen werden erfasst, wenn Produkte an die Kund:innen geliefert wurden und diese die Ware angenommen haben. Boni, Skonti sowie Rabatte werden vom Transaktionspreis in Abzug gebracht, die entsprechenden Umsatzerlöse werden somit netto ausgewiesen. Die variablen Bestandteile des Preises beinhalten einkaufsabhängige Boni, die an die Kund:innen im Großhandel anhand von vergangenheitsorientierten und prognostizierten Umsatzschwellen weitergegeben werden. Die Erträge aus Dienstleistungen und der Vermietung von Immobilien gegenüber den Kaufleuten werden innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen, weil es sich um Nebentätigkeiten des Groß- und Einzelhandels handelt.

Im Geschäftsfeld Touristik werden Umsätze aus dem Reiseveranstaltergeschäft und aus dem Reisevermittlungsgeschäft generiert.

Im Reiseveranstaltergeschäft werden Reisen verkauft, für die mehrere Einzelleistungen, die voneinander abhängig bzw. miteinander verbunden sind, zu einer Reise gebündelt werden, und die somit unter das Pauschalreiserecht fallen. Solche Reisen werden für die Umsatzlegung als jeweils eine einzige Leistungsverpflichtung behandelt. Die Umsatzerlöse werden gleichmäßig über die Dauer der Reise realisiert, da der Konzern die Dienstleistung gegenüber den Kund:innen zeitanteilig erbringt und die Kund:innen die Reise zeitanteilig konsumieren. Daneben werden Reiseleistungen auch als Einzelleistungen verkauft. Hier erfolgt die Umsatzrealisierung zu dem Zeitpunkt, zu dem die Leistung erbracht wird. In beiden Fällen agiert der Veranstalter als Prinzipal. Bei Buchung erfolgt eine Anzahlung von bis zu 20 Prozent des Reisepreises. Der Restbetrag wird bis zu vier Wochen vor Reisebeginn fällig. Bei Reisen, bei denen der Reisebeginn innerhalb von vier Wochen nach Buchung liegt, erfolgt eine Zahlung des vollen Reisepreises bei Buchung.

Im Reisevermittlungsgeschäft werden die Vermittlungsprovisionen netto vereinnahmt, da der Vermittler hier als Agent handelt. Die Leistung ist mit Reiseantritt der Kund:innen erbracht und wird zu diesem Zeitpunkt realisiert. Die Zahlung der Reiseprovision erfolgt in Abhängigkeit von den einzelvertraglichen Regelungen mit den Leistungsträgern zu einem Zeitpunkt zwischen Reisebuchung und des auf den Reiseantritt folgenden Monats.

Bei den Erlösen aus Strom und Gas im Geschäftsfeld Sonstige handelt es sich um zeitraumbezogene Leistungsverpflichtungen. Der Nutzen fließt den Kund:innen durch den kontinuierlichen Verbrauch zu. Der Leistungsfortschritt wird branchenüblich auf Basis von historischen Verbrauchsmengen rollierend ermittelt.

Kundenbindungsprogramme gelten gemäß IFRS 15 als wesentliches Recht, eine Vergünstigung auf einen zukünftigen Einkauf zu erhalten. Der Konzern ordnet einen Teil der erhaltenen Vergütung den Treuepunkten zu. Die Zuordnung basiert auf den relativen Einzelveräußerungspreisen. Der dem Kundenbindungsprogramm zugeordnete Betrag wird abgegrenzt und dann als Umsatz erfasst, wenn die Treuepunkte eingelöst werden oder die Wahrscheinlichkeit der Einlösung der Treuepunkte durch die Kund:innen als gering einzustufen ist. Der abgegrenzte Umsatz ist in den Vertragsverbindlichkeiten enthalten. Sofern der rechtliche Anspruch der Kund:innen verfällt, erfolgt eine erfolgswirksame Ausbuchung in die sonstigen betrieblichen Erträge.

Soweit Waren mit einer Verpflichtung zur Rücknahme verkauft werden, werden die Umsatzerlöse gemäß IFRS 15 zu jedem Stichtag mit der potenziellen Rückgabewahrscheinlichkeit als Rückerstattungsverpflichtung basierend auf Erfahrungswerten (Erwartungswertmethode) in den sonstigen finanziellen Schulden angesetzt. Im Gegenzug wird ein Recht auf Rückerhalt dieser Waren in den sonstigen Vermögenswerten aktiviert. Mit dem Auslaufen des Rückgaberechts werden beide zuvor abgegrenzten Posten realisiert. Da wir davon ausgehen, dass Gutscheine vollständig eingelöst werden, wird keine Nicht-Einlösequote ("Breakage") berücksichtigt. Sofern es zu Änderungen in dieser Schätzung kommt, werden diese in laufender Rechnung berücksichtigt. Der Konzern gewährt keine wesentlichen Finanzierungen zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen. Die durchschnittlichen Zahlungsziele variieren dabei zwischen den Geschäftsfeldern. Während im Handel durchschnittliche Zahlungsziele von bis zu acht Tagen gewährt werden, werden im Geschäftsfeld Touristik Vorauszahlungen bei Bestellungen von ein bis vier Wochen vor Reiseantritt verlangt, die sofort fällig sind.

Im Hinblick auf den Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung sind Rückvergütungen von Lieferanten danach zu unterscheiden, ob es sich um warenbezogene Anschaffungskostenminderungen der Handelswaren oder um andere Vergütungen des Lieferanten, wie Kostenerstattungen oder Vergütungen für erbrachte Dienstleistungen, handelt. Die Kategorisierung hat Auswirkungen auf die Bewertung der Handelswaren und den Rohertrag. Grundsätzlich handelt es sich bei Lieferantenvergütungen um Anschaffungskostenminderungen der Vorräte gemäß IAS 2.11. Hingegen handelt es sich um sonstige betriebliche Erträge, wenn Lieferantenvergütungen an konkrete, nachzuweisende Marketingaufwendungen geknüpft sind oder Vergütungen für vertraglich eigenständige abgrenzbare Dienstleistungen vereinbart wurden.

Finanzerträge und Finanzierungsaufwendungen

Zinserträge und -aufwendungen werden nach der Effektivzinsmethode im Gewinn oder Verlust erfasst.

Dividenden werden zu dem Zeitpunkt im Gewinn oder Verlust erfasst, in dem der Rechtsanspruch des Konzerns auf Zahlung besteht.

7. Bedeutende bilanzielle Ermessensspielräume sowie Schätzungen und Beurteilungen

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfordert, dass Ermessensentscheidungen getroffen und Schätzungen und Beurteilungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualschulden auswirken. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Ermessensentscheidungen bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sämtliche Ermessensentscheidungen werden fortlaufend neu bewertet und basieren auf historischen Erfahrungen und Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen vernünftig erscheinen.

Folgende Ermessensentscheidungen haben die im Abschluss erfassten Beträge am wesentlichsten beeinflusst:

Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen: Bestimmung, ob der Konzern bei den 1.339 (Vorjahr: 1.311) Gesellschaften der REWE- bzw. toom Baumarkt-Kaufleute (vgl. Punkt 25 "At equity bilanzierte Unternehmen") maßgeblichen Einfluss auf die Finanzanlage hat oder mit den jeweiligen Kaufleuten gemeinsam Beherrschung ausübt. Aufgrund gesellschaftsvertraglicher Regelungen hat der Konzern entschieden, dass er auf die Gesellschaften der Kaufleute lediglich maßgeblichen Einfluss ausüben kann, sodass die Beteiligungen an diesen Unternehmen nach IAS 28 als assoziierte Unternehmen at equity einzubeziehen sind. Die Rechte des Konzerns, insbesondere zu Planung und Konzept, stellen nach unserer Einschätzung Schutzrechte dar, sodass die Kaufleute die Mehrheit der maßgeblichen Tätigkeiten in der Gesellschaft bestimmen können, um die Renditen zu beeinflussen.

Konsolidierung: Bestimmung, ob aufgrund vertraglicher Rechte Beherrschung für Beteiligungen unter 50 Prozent vorliegt (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung"). Der Konzern beherrscht die REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund, kraft einer mit den anderen Anteilseignern abgeschlossenen Vereinbarung. Er hat De-facto-Stimmrechtsmehrheit im Beirat, dem Gremium der Gesellschaft, in dem über die maßgeblichen Tätigkeiten beschlossen wird. Der Beirat wird zur Hälfte aus Mitgliedern des Konzerns gebildet, wobei der Beiratsvorsitzende immer von den Mitgliedern des Konzerns bestimmt wird. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit hat der Vorsitzende in erneuter Abstimmung eine weitere Stimme.

Laufzeit von Leasingverträgen: Bestimmung, ob die Ausübung von Verlängerungsoptionen hinreichend sicher ist; hierfür ist maßgeblich, ob das Vertragsobjekt in der Planung Berücksichtigung findet und ob wesentliche Mietereinbauten für die Immobilie budgetiert sind (vgl. Punkt 6 "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" - "Leasing").

Prinzipal/Agent: Bestimmung, ob der Konzern bei Umsatztransaktionen als Prinzipal oder als Agent handelt. Es ist auf Basis der vertraglichen Gegebenheiten zu beurteilen, ob das Konzernunternehmen die Leistungsverpflichtung selbst ausführt und folglich als Prinzipal agiert oder ob es die Übertragung spezifizierter Güter bzw. Dienstleistungen arrangiert und daher als Agent auftritt. Die Geschäftsmodelle Reiseveranstalter- und Reisevermittlungsgeschäft, Energielieferung, Shop-in-Shop-Verkäufe und Verkäufe von E-Vouchern wurden dahingehend analysiert. Sowohl das Reiseveranstaltergeschäft als auch die Energielieferungen beurteilt der Konzern als Prinzipaltätigkeit. Bei den Übrigen handelt der Konzern als Agent und realisiert lediglich eine Vermittlungsprovision (vgl. Punkt 8 "Umsatzerlöse" und Punkt 10 "Sonstige betriebliche Erträge").

Rückvergütungen von Lieferanten: Bestimmung, ob Rückvergütungen von Lieferanten in Verbindung mit bezogenen Waren oder aufgrund von Kostenerstattungen geleistet werden (vgl. Punkt 6 "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden", Punkt 10 "Sonstige betriebliche Erträge" und Punkt 11 "Materialaufwand").

Schätzungen und Beurteilungen

Die Aufstellung von in Einklang mit den IFRS stehenden Abschlüssen erfordert Schätzungen. Jegliche Annahmen und Schätzungen bergen Unsicherheiten in sich und damit implizit das Risiko, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres durch Konkretisierung der Umstände eine wesentliche Anpassung der Buchwerte der ausgewiesenen Vermögenswerte und Schulden erforderlich werden kann. Sämtliche Schätzungen und Beurteilungen werden fortlaufend aktualisiert und basieren auf historischen Erfahrungen und weiteren Faktoren, einschließlich Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen vernünftig erscheinen. Die hieraus abgeleiteten Schätzungen werden naturgemäß in den seltensten Fällen den späteren tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis in der Regel ergebniswirksam berücksichtigt.

In den nachfolgend aufgeführten Bereichen sind zum 31. Dezember 2021 Annahmen und Schätzunsicherheiten enthalten:

Wertminderungstest: wesentliche Annahmen, die der Ermittlung des erzielbaren Betrags zugrunde gelegen haben (vgl. Punkt 13 "Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen"),

Ansatz aktiver latenter Steuern: Verfügbarkeit künftig zu versteuernder Ergebnisse, gegen die abzugsfähige temporäre Differenzen und die steuerlichen Verlustvorträge verwendet werden können (vgl. Punkt 19 "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag"),

Ermittlung beizulegender Zeitwert: Ableitung des beizulegenden Zeitwerts der Beteiligung an der Flink SE, Berlin, anhand von Marktmultiplikatoren (Marktwertansatz) vergleichbarer börsennotierter Unternehmen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Aufwendungen und Erträge der unter Punkt 3 "Konsolidierung" dargestellten aufgegebenen Geschäftsbereiche in einer separaten Zeile ausgewiesen. Daher erfolgte entsprechend den Regelungen des IFRS 5 eine Anpassung der Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung, sodass sich die nachfolgenden Erläuterungen der Aufwendungen und Erträge für das Berichtsjahr und das Vorjahr nur auf die fortgeführten Geschäftsbereiche beziehen.

8. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 2,5 Prozent gestiegen. Sie resultieren alle aus Verträgen mit Kund:innen (Details zur Umsatzentwicklung siehe Konzernlagebericht).

Gliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern

in Mio. € 2021 2020
Handel Deutschland 35.030,2 34.737,5
Handel International 15.653,0 15.299,1
Convenience 13.659,9 13.083,8
Baumarkt 2.352,2 2.656,3
Touristik 2.041,8 1.296,2
Sonstige 618,8 578,4
Gesamt 69.355,9 67.651,3

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Handel Deutschland Handel International Convenience
2021
Umsatzkategorien 35.030,2 15.653,0 13.659,9
Einzelhandel 22.630,3 15.116,3 27,8
Großhandel 12.399,9 536,7 13.632,1
touristische Leistungen 0,0 0,0 0,0
Sonstiges 0,0 0,0 0,0
Zeitpunkt der Erlösrealisierung 35.030,2 15.653,0 13.659,9
zu einem bestimmten Zeitpunkt 35.024,8 15.640,7 13.659,9
über einen Zeitraum 5,4 12,3 0,0
Baumarkt Touristik Sonstige Summe
2021
Umsatzkategorien 2.352,2 2.041,8 618,8 69.355,9
Einzelhandel 2.168,5 0,0 0,0 39.942,9
Großhandel 183,7 0,0 0,0 26.752,4
touristische Leistungen 0,0 2.041,8 0,0 2.041,8
Sonstiges 0,0 0,0 618,8 618,8
Zeitpunkt der Erlösrealisierung 2.352,2 2.041,8 618,8 69.355,9
zu einem bestimmten Zeitpunkt 2.352,2 74,9 25,4 66.777,9
über einen Zeitraum 0,0 1.966,9 593,4 2.578,0
in Mio. € Handel Deutschland Handel International Convenience
2020
Umsatzkategorien 34.737,5 15.299,1 13.083,8
Einzelhandel 22.905,8 14.767,1 32,0
Großhandel 11.831,7 532,0 13.051,8
touristische Leistungen 0,0 0,0 0,0
Sonstiges 0,0 0,0 0,0
Zeitpunkt der Erlösrealisierung 34.737,5 15.299,1 13.083,8
zu einem bestimmten Zeitpunkt 34.737,0 15.284,7 13.081,9
über einen Zeitraum 0,5 14,4 1,9
in Mio. € Baumarkt Touristik Sonstige Summe
2020
Umsatzkategorien 2.656,3 1.296,2 578,4 67.651,3
Einzelhandel 2.466,7 0,0 0,0 40.171,6
Großhandel 189,6 0,0 0,0 25.605,1
touristische Leistungen 0,0 1.296,2 0,0 1.296,2
Sonstiges 0,0 0,0 578,4 578,4
Zeitpunkt der Erlösrealisierung 2.656,3 1.296,2 578,4 67.651,3
zu einem bestimmten Zeitpunkt 2.656,3 65,7 18,3 65.843,9
über einen Zeitraum 0,0 1.230,5 560,1 1.807,4

Die Umsätze des Geschäftsfelds Sonstige beinhalten Erträge aus Energielieferungen und Zentralregulierung. Die Umsatzrealisation bei Energielieferungen erfolgt über einen Zeitraum.

Zum Stichtag bestehen konzernweit keine Vertragsvermögenswerte, aber folgende Vertragsverbindlichkeiten:

Vertragsverbindlichkeiten

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 333,8 166,1
Schulden aus Kundenbindungsprogrammen 182,8 177,5
Schulden aus Gutscheinen 189,8 240,6
Gesamt 706,4 584,2

Von den Vertragsverbindlichkeiten, die am 1. Januar 2021 bestanden, sind 283,3 Mio. € (Vorjahr: 178,1 Mio. €) im Berichtsjahr als Umsatzerlöse vereinnahmt worden. Die Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen aufgrund der Lockerungen der coronabedingten Reisebeschränkungen und dem hieraus resultierenden zunehmenden Buchungsvolumen im Geschäftsfeld Touristik.

Die Vertragsverbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der sonstigen Schulden ausgewiesen - eine Ausnahme stellen die Gutscheine dar, die an eigene Mitarbeiter:innen ausgegeben werden: Diese werden unter den Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer:innen erfasst. Die Vertragsverbindlichkeiten stellen den wesentlichen Teil der Gesamthöhe der Transaktionspreise der zum Ende der Berichtsperiode nicht erfüllten Leistungsverpflichtungen dar. Für die Vertragsverbindlichkeiten, die zum 31. Dezember 2021 bestehen, wird eine Umsatzrealisierung im Jahr 2022 in Höhe von 593,7 Mio. €, im Jahr 2023 in Höhe von 66,5 Mio. € und nach dem Jahr 2023 in Höhe von 46,2 Mio. € erwartet.

Innerhalb der sonstigen Rückstellungen werden Rückstellungen für gesetzliche Garantien ausgewiesen, die keine eigenständige Vertragsverbindlichkeit im Sinne des IFRS 15 darstellen (vgl. Punkt 34 "Sonstige Rückstellungen").

9. Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen

Gliederung der Bestandsveränderung und der aktivierten Eigenleistungen

in Mio. € 2021 2020
Bestandsveränderung 30,5 -101,4
Aktivierte Eigenleistungen 43,3 39,7
Gesamt 73,8 -61,7

Die Abweichung bei der Bestandsveränderung betrifft im Wesentlichen das Geschäftsfeld Touristik. Hier waren im Vorjahr die vorausbezahlten Reiseleistungen aufgrund des pandemiebedingten Einbruchs des Reisegeschäfts deutlich zurückgegangen.

10. Sonstige betriebliche Erträge

Gliederung der sonstigen betrieblichen Erträge

in Mio. € 2021 2020
Miet- und Pachterträge 1.087,7 1.027,9
Erträge aus Nebenleistungen des Warenverkehrs 865,5 856,0
Erträge aus Werbedienstleistungen 772,6 635,9
Erträge aus sonstigen Leistungen 631,6 542,0
Erträge aus Wertaufholungen aus langfristigen Vermögenswerten 194,4 114,4
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 123,2 96,8
Erträge aus der Auflösung von Abgrenzungsposten 63,1 93,5
Erträge aus dem Verkauf von Betriebsstoffen 48,8 36,6
Erträge aus Schadensfällen 37,3 28,1
Erträge aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte 32,4 50,8
Erträge aus Wechselkursänderungen 30,4 53,1
Erträge aus der Vereinnahmung von Schulden 20,6 20,0
Übrige sonstige betriebliche Erträge 151,6 135,0
Gesamt 4.059,2 3.690,1

Die positive Entwicklung der Miet- und Pachterträge resultiert überwiegend aus dem Anstieg der Erträge aus der Vermietung an REWE-Kaufleute im Geschäftsfeld Handel Deutschland. Hier wirkten sich sowohl die gestiegene Anzahl der Märkte als auch die infolge höherer Umsatzerlöse gestiegenen umsatzabhängigen Mieten positiv aus.

Die Erträge aus Nebenleistungen des Warenverkehrs beinhalten Erstattungen aus der für Lieferant:innen übernommenen Entsorgung von Einweg-Getränkeverpackungen (Pfand). Diesen Erstattungen stehen entsprechende betriebliche Aufwendungen in gleicher Höhe gegenüber (vgl. Punkt 14 "Sonstige betriebliche Aufwendungen").

Die Erträge aus Werbedienstleistungen sind im Wesentlichen im Geschäftsfeld Handel Deutschland gestiegen. Hier wurden vermehrt Werbeleistungen in Funk und Fernsehen, den Printmedien und in den Außenbereichen erbracht.

Der Anstieg der Erträge aus sonstigen Leistungen ist unter anderem auf die erhöhten Erträge aus Wertstoffentsorgungen zurückzuführen. Gestiegene Rohstoffpreise und ein größeres Geschäftsvolumen haben zum Anstieg beigetragen. Eine weitere Ursache ist die vermehrte Bereitstellung von Dienstleistungen an die REWE-Kaufleute im Geschäftsfeld Handel Deutschland. Ferner erhöhten sich die Erstattungen von Lieferant:innen für die Übernahme von Logistikleistungen.

Die Erträge aus der Wertaufholung aus langfristigen Vermögenswerten betreffen immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen - insbesondere Nutzungsrechte (vgl. Punkt 13 "Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen").

Der Anstieg der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betrifft im Wesentlichen Rückstellungen für Prozessrisiken, Archivierungskosten und Restrukturierungen.

Die verminderten Erträge aus der Auflösung von Abgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen das Geschäftsfeld Sonstige. Hier erfolgte im Vorjahr die Auflösung von Abgrenzungen für ausstehende Rechnungen für IT-Dienstleistungen.

Die Erträge aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte resultieren im Wesentlichen aus dem Abgang von Sachanlagen.

Der Rückgang der Erträge aus Wechselkursänderungen resultiert im Wesentlichen aus der Bewertung von Devisenderivaten in den Geschäftsfeldern Touristik und Handel International (vgl. Punkt 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken - Währungsrisiko") sowie aus Erträgen aus der stichtagsbedingten Währungsumrechnung monetärer Posten.

11. Materialaufwand

Gliederung des Materialaufwands

in Mio. € 2021 2020
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 52.160,2 51.203,5
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.996,8 1.167,5
Gesamt 54.157,0 52.371,0

Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr mit 3,4 Prozent überproportional zu den Umsatzerlösen (+2,5 Prozent) gestiegen. Der Anstieg der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ist im Wesentlichen auf die Geschäftsfelder Handel Deutschland und Convenience zurückzuführen. Der Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen ist primär auf das Geschäftsfeld Touristik zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2021 konnten wieder deutlich mehr Reisen durchgeführt werden. Die Rohertragsmarge ist - unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung - von 22,5 Prozent auf 22,0 Prozent gesunken.

12. Personalaufwand

Gliederung des Personalaufwands

in Mio. € 2021 2020
Löhne und Gehälter 6.611,9 6.517,5
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.511,5 1.450,3
Gesamt 8.123,4 7.967,8

Der Anstieg des Personalaufwands ist im Wesentlichen auf die Lohn- und Gehaltssteigerungen in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International zurückzuführen. Im Geschäftsfeld Touristik ist der Personalaufwand dagegen aufgrund der übergangsweise eingeführten Kurzarbeit rückläufig.

Für beitragsorientierte Versorgungspläne fielen im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von 625,4 Mio. € (Vorjahr: 606,1 Mio. €) an. Der Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung betrug hierbei 607,1 Mio. € (Vorjahr: 587,2 Mio. €).

Bei dem Versorgungsplan eines niederländischen Tochterunternehmens handelt es sich um einen leistungsorientierten Plan mit gemeinschaftlichem Planvermögen mehrerer Arbeitgeber. Da das Planvermögen nicht zuverlässig den einzelnen Unternehmen zugeordnet werden kann, wird keine Pensionsrückstellung bilanziert. Stattdessen werden die laufenden Beitragszahlungen im Personalaufwand erfasst (vgl. Punkt 33 "Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer"). Im Geschäftsjahr wurden für diesen Plan Beiträge in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 2,2 Mio. €) erfasst. Im folgenden Geschäftsjahr werden Beiträge in gleicher Höhe erwartet.

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter:innen

Durchschnittliche
Anzahl
2021 2020
Vollzeitkräfte 120.721 121.398
Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte 129.718 127.627
Auszubildende 7.557 7.137
Gesamt 257.996 256.162

Von der oben genannten Anzahl der Mitarbeiter:innen entfallen 2.645 Mitarbeiter:innen (Vorjahr: 5.153 Mitarbeiter:innen) auf den zunächst als aufgegeben klassifizierten und zum 2. August 2021 veräußerten Geschäftsbereich BILLA Russland.

13. Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen

Gliederung der Abschreibungen und Wertminderungen

in Mio. € 2021 2020
Abschreibungen 2.819,9 2.823,5
Abschreibungen auf Nutzungsrechte (Leasing) 1.516,1 1.511,0
Abschreibungen auf übrige Sachanlagen 1.141,1 1.133,2
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 162,2 178,7
Abschreibungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 0,5 0,6
Wertminderungen 274,1 377,4
Wertminderungen auf Nutzungsrechte (Leasing) 178,5 278,4
Wertminderungen auf übrige Sachanlagen 76,8 66,4
Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte 18,4 29,7
Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0,0 2,6
Wertminderungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 0,4 0,3
Gesamt 3.094,0 3.200,9

Die Wertminderungen auf Nutzungsrechte (Leasing) und Sachanlagen beziehen sich auf ergebnisschwache ZGEs. Trotz positiver Gesamtentwicklung der REWE- und PENNY-Filialen sowie der Baumärkte und des Großhandelsgeschäfts wird keine positive Entwicklung über die restliche Nutzungsdauer ergebnisschwacher Filialen und Baumärkte erwartet. Die im Rahmen der Coronapandemie erlassenen drastischen Reisebeschränkungen und die anhaltende Unsicherheit in der Bevölkerung bewirkten einen Nachfragerückgang nach touristischen Leistungen. Dies machte die Wertminderung ergebnisschwacher Reisebüros und von Nutzungsrechten aus Hotelkontingenten notwendig. Die Wertminderungen auf Nutzungsrechte (Leasing) entfielen mit 171,3 Mio. € (Vorjahr: 278,4 Mio. €) im Wesentlichen auf Immobilien. Ferner enthält der Posten 7,2 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) aus der Wertkorrektur sonstiger angemieteter Anlagen sowie angemieteter Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Wertminderungen auf übrige Sachanlagen entfielen mit 40,7 Mio. € (Vorjahr: 42,7 Mio. €) auf Einbauten in fremde Gebäude, mit 31,2 Mio. € (Vorjahr: 21,1 Mio. €) auf Eigentumsimmobilien und mit 4,4 Mio. € (Vorjahr: 2,2 Mio. €) auf Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie mit 0,5 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €) auf technische Anlagen und Maschinen.

Die Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte entfielen im Wesentlichen auf selbst erstellte Software. Im Laufe des Jahres 2021 ergab eine Prüfung, dass eine Software nicht mehr in dem ursprünglich geplanten Umfang genutzt werden wird. Sie wurde daher - basierend auf einem Nutzungswert von null - vollständig wertgemindert. Die Schätzung der erzielbaren Beträge basierte auf den Nutzungswerten der Software.

Gliederung der Wertaufholungen

in Mio. € 2021 2020
Wertaufholungen auf Nutzungsrechte (Leasing) 170,8 94,0
Wertaufholungen auf übrige Sachanlagen 21,3 20,4
Wertaufholungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 2,3 0,0
Gesamt 194,4 114,4

Eine Wertaufholung erfolgt, sobald substanzielle Hinweise vorliegen bzw. die Annahme begründet ist, dass die wirtschaftliche Ertragskraft der ZGE (des einzelnen Vermögenswerts) besser ist oder sein wird als ursprünglich zum Zeitpunkt der Wertminderung erwartet wurde. Die Wertaufholungen sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst (vgl. Punkt 10 "Sonstige betriebliche Erträge").

Die Wertaufholungen auf Nutzungsrechte (Leasing) entfielen mit 170,8 Mio. € (Vorjahr: 94,0 Mio. €) auf Immobilien. Die Wertaufholungen auf übrige Sachanlagen entfielen mit 12,8 Mio. € (Vorjahr: 11,6 Mio. €) auf Eigentumsimmobilien und mit 8,1 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €) auf Einbauten in fremde Gebäude. Ferner enthält der Posten 0,4 Mio. € (Vorjahr: 4,3 Mio. €) aus der Wertkorrektur von Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die wesentlichen Bewertungsparameter sind die im Diskontierungszinssatz berücksichtigten Kapitalkosten (länderspezifischer WACC) sowie die prognostizierten Cashflows der ZGE im Planungszeitraum. Zugleich werden zur Ableitung des beizulegenden Zeitwerts des Nutzungsrechts länderspezifische Untervermietungsquoten sowie zur Ableitung des beizulegenden Zeitwerts von Eigentumsimmobilien länderspezifische Liegenschaftszinssätze, Bodenrichtwerte und marktübliche Mieten angesetzt.

Der erzielbare Betrag wurde für jede ZGE (jeden Vermögenswert), für die (den) Anhaltspunkte auf eine Wertminderung oder Anhaltspunkte für den Wegfall eines in der Vergangenheit erfassten Wertminderungsaufwands identifiziert wurden, zum 31. Dezember 2021 geschätzt. Der erzielbare Betrag wurde auf Basis prognostizierter Cashflows bestimmt. Weitere Informationen zur Ermittlung des erzielbaren Betrags sind unter Punkt 6 "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" enthalten. Am 31. Dezember 2021 beliefen sich die erzielbaren Beträge der ZGEs (Vermögenswerte) auf folgende Werte:

Gliederung des erzielbaren Betrags auf ZGE-Ebene nach ZGE-Gruppen

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Handel Deutschland 1.595,6 968,1
davon bezogen auf Wertminderungen 609,8 458,6
davon bezogen auf Wertaufholungen 985,9 509,6
Handel International 282,5 292,9
davon bezogen auf Wertminderungen 108,9 164,1
davon bezogen auf Wertaufholungen 173,7 128,8
Convenience 1,0 0,0
davon bezogen auf Wertminderungen 1,0 0,0
Baumarkt 164,9 220,1
davon bezogen auf Wertminderungen 46,0 72,4
davon bezogen auf Wertaufholungen 118,9 147,7
Touristik 9,1 6,8
davon bezogen auf Wertminderungen 5,5 6,7
davon bezogen auf Wertaufholungen 3,7 0,1
Summe des erzielbaren Betrags 2.053,2 1.487,9

Der erzielbare Betrag wurde unter Verwendung eines Abzinsungssatzes vor Steuern ermittelt.

Diskontierungszinssätze Handel im Vorjahresvergleich nach Ländern

in Prozent 31.12.2021 31.12.2020
Bulgarien 6,7 6,1
Deutschland 6,4 6,8
Italien 8,2 8,6
Kroatien 7,9 7,3
Litauen 6,2 5,9
Österreich 6,3 6,3
Rumänien 8,9 10,4
Slowakei 6,3 6,7
Tschechien 6,5 7,4
Ungarn 8,8 8,2

Diskontierungszinssätze Touristik im Vorjahresvergleich nach Ländern

in Prozent 31.12.2021 31.12.2020
Deutschland 11,4 10,3
Frankreich 11,6 10,4
Schweiz 8,2 8,8
Vereinigtes Königreich 10,8 9,9

14. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Gliederung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen

in Mio. € 2021 2020
Werbeaufwand 1.068,2 1.012,6
Sonstige Raumkosten 1.013,7 981,1
Aufwand für Instandhaltung und Verbrauchsmaterial 992,4 931,3
Aufwand für Fuhrpark und Frachten 941,1 898,0
Aufwand aus Nebenleistungen des Warenverkehrs 865,5 856,0
Aufwand für fremde Dienstleistungen 619,4 638,6
Verwaltungsaufwand 276,1 257,3
Freiwillige soziale Aufwendungen 116,9 116,7
Aufwand für Mieten und Leasing 106,7 105,7
Aufwendungen für WES Betriebsstoffe 48,7 36,4
Verluste aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte 48,1 40,1
Aufwand für Kommunikations- und Datenbanksysteme (Touristik) 44,7 39,7
Aufwand aus sonstigen Steuern 44,3 49,9
Rechtskosten 40,6 36,0
Versicherungsaufwand 36,1 34,3
Beiträge, Gebühren und Abgaben 31,6 28,7
Sonstiger Personalaufwand 25,7 31,5
Reiseaufwand 24,7 27,5
Aufwendungen aus Wechselkursänderungen 21,3 58,0
Verluste aus Wertber. auf Ford. - fin. Vermögenswerte 16,4 69,5
Verluste aus Wertberichtigungen auf Forderungen 4,9 13,6
Übriger sonstiger betrieblicher Aufwand 238,9 255,6
Gesamt 6.626,0 6.518,1

Verstärkte Werbeaktivitäten in Funk und Fernsehen, den Printmedien sowie den Werbemitteln im Geschäftsfeld Sonstige führten zu einem Anstieg des Werbeaufwands.

Die gestiegenen Energiekosten trugen insbesondere im Geschäftsfeld Handel International zu erhöhten Raumkosten bei.

Der Anstieg der Aufwendungen für Instandhaltung und Verbrauchsmaterial beruht auf baulichen Veränderungen im Rahmen von Modernisierungsmaßnahmen in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International.

Der Anstieg der Aufwendungen für Fuhrpark und Frachten beruht auf einem höheren Fremdbezug für Logistikdienstleistungen aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Convenience.

Der Rückgang der Verluste aus Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte betrifft im Wesentlichen das Geschäftsfeld Touristik. Im Vorjahr kam es pandemiebedingt zu größeren Wertminderungen.

Der Aufwand aus Nebenleistungen des Warenverkehrs beinhaltet Aufwendungen für die für Lieferanten übernommene Entsorgung von Einweg-Getränkeverpackungen (Pfand). Diesen Aufwendungen stehen entsprechende betriebliche Erträge in gleicher Höhe gegenüber (vgl. Punkt 10 "Sonstige betriebliche Erträge").

Der Aufwand für fremde Dienstleistungen hat sich im Geschäftsfeld Handel Deutschland aufgrund reduzierter Ausgaben für Bewachungsdienste verringert, da im Berichtsjahr weniger Sicherheitskräfte für Pandemiemaßnahmen benötigt wurden. Ebenso waren im Berichtsjahr weniger Aufwendungen im Rahmen von Werkverträgen für Lagerdienstleistungen notwendig. Gegenläufig entwickelten sich die Ausgaben für fremdbezogene IT-Dienstleistungen im Geschäftsfeld Sonstige.

In den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Sonstige wurden vermehrt Beratungsleistungen in Anspruch genommen, was - unter anderem - zu höherem Verwaltungsaufwand führte.

Die Aufwendungen aus Wechselkursänderungen betreffen insbesondere die Geschäftsfelder Touristik und Handel International. Der Rückgang im Geschäftsfeld Touristik resultiert unter anderem aus Bewertungseffekten für Devisenderivate (vgl. Punkt 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken - Währungsrisiko"). Stichtagskursanpassungen monetärer Posten führten im Geschäftsfeld Handel International zu verminderten Aufwendungen.

Der Rückgang des übrigen sonstigen betrieblichen Aufwands resultiert im Wesentlichen aus im Berichtsjahr erhaltenen Zuschüssen im Zusammenhang mit der Coronapandemie im Geschäftsfeld Touristik.

15. Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen

At Equity-Ergebnis

in Mio. € 2021 2020
Assoziierte Unternehmen 127,1 98,9
Gemeinschaftsunternehmen -1,0 3,1
Gesamt 126,1 102,0

Der Anstieg des Ergebnisses aus assoziierten Unternehmen ist mit 34,8 Mio. € auf eine disproportionale Kapitalerhöhung zurückzuführen (vgl. Punkt 25 "At equity bilanzierte Unternehmen").

16. Ergebnis aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten

Zur Absicherung gegen Zinsänderungs-, Währungs- und Rohstoffpreisrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Diese derivativen Finanzinstrumente sind unter Punkt 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" erläutert.

Aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente ergab sich im Berichtsjahr insgesamt ein Aufwand in Höhe von 5,9 Mio. € (Vorjahr: Ertrag 7,5 Mio. €). Dieser resultiert aus der Marktwertbewertung freistehender Devisenderivate der REWE International Finance B.V., Venlo (Niederlande; im Weiteren kurz "RIF"). Diese dienen der Währungssicherung von Fremdwährungsdarlehen. Gegenläufige Ergebnisse aus der Währungsumrechnung dieser Darlehen finden sich im Sonstigen Finanzergebnis.

Die Bewertungsergebnisse aus freistehenden Derivaten, die zur Sicherung von Fremdwährungsschulden aus Hoteleinkäufen und der Währungssicherung von Wareneinkäufen dienen, werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen.

17. Zinsergebnis

Gliederung des Zinsergebnisses

in Mio. € 2021 2020
Zinsen und ähnliche Erträge 20,7 27,4
Zinserträge aus der Finanzierungstätigkeit 7,9 7,6
Zinserträge aus Steuern 4,1 5,0
Sonstige Zinserträge 8,7 14,8
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -556,9 -600,8
Zinsaufwendungen aus Leasing -508,4 -546,4
Zinsaufwendungen aus der Finanzierungstätigkeit -33,7 -37,7
Zinsaufwendungen aus Steuern -6,0 -6,0
Nettozinsaufwand aus leistungsorientierten Versorgungsplänen -2,9 -6,0
Zinsaufwendungen aus derivativen Finanzinstrumenten -1,4 -1,4
Sonstige Zinsaufwendungen -4,5 -3,3
Gesamt -536,2 -573,4

18. Sonstiges Finanzergebnis

Gliederung des sonstigen Finanzergebnisses

in Mio. € 2021 2020
Erträge aus der fair value-Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten 37,0 0,0
Erträge aus Ausleihungen 4,5 1,0
Erträge aus Beteiligungen 3,8 6,9
Kursergebnis aus Finanzierungstätigkeit -7,0 -17,4
Sonstige Erträge und Aufwendungen -7,6 -13,8
Gesamt 30,7 -23,3

Die Veränderung des sonstigen Finanzergebnisses resultiert vornehmlich aus gestiegenen Erträgen aus der fair value-Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten bedingt durch eine Anpassung an den beizulegenden Zeitwert der Beteiligung an der Flink SE, Berlin, (vgl. Punkt 41 "Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten") und aus einem Rückgang von Währungskursverlusten.

19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Gliederung des Gesamtbetrags der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

in Mio. € 2021 2020
Laufender Steuerertrag/-aufwand -271,5 -364,2
davon Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das Berichtsjahr -270,1 -359,2
davon Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für Vorjahre -1,4 -5,0
Latente Steuern -39,1 84,0
Gesamtbetrag der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -310,6 -280,2

In folgenden Ländern wurden die Körperschaftsteuersätze geändert: In

Griechenland mit Wirkung zum 1. Januar 2021 von 24,0 Prozent auf 22,0 Prozent,

Großbritannien mit Wirkung zum 1. April 2023 von 19,0 Prozent auf 25,0 Prozent,

den Niederlanden mit Wirkung zum 1. Januar 2022 von 25,0 Prozent auf 25,8 Prozent,

Schweden mit Wirkung zum 1. Januar 2021 von 21,4 Prozent auf 20,6 Prozent,

Sri Lanka mit Wirkung zum 1. Januar 2021 von 28,0 Prozent auf 14,0 Prozent für Touristikunternehmen,

Südafrika mit Wirkung zum 1. April 2022 von 28,0 Prozent auf 27,0 Prozent,

Tunesien mit Wirkung zum 1. Januar 2022 von 25,0 Prozent auf 15,0 Prozent,

der Türkei mit Wirkung zum 1. Januar 2022 von 25,0 Prozent auf 23,0 Prozent.

Die latenten Steueransprüche und latenten Steuerschulden, die erwartungsgemäß in den nächsten Jahren realisiert oder erfüllt werden, wurden auf Grundlage der anzuwendenden Steuersätze für Griechenland (22,0 Prozent), Großbritannien (23,93 Prozent), die Niederlande (25,8 Prozent), Schweden (20,6 Prozent), Sri Lanka (14,0 Prozent), Südafrika (27,0 Prozent), Tunesien (15,0 Prozent) und die Türkei (23,0 Prozent) bewertet. Die Auswirkung der Änderung des Steuersatzes wurde erfolgswirksam im Steueraufwand erfasst, es sei denn, latente Steueransprüche oder latente Steuerschulden wurden zuvor erfolgsneutral bilanziert.

Überleitung von der rechnerischen Ertragsteuer zum tatsächlichen Ertragsteueraufwand

in Mio. € 2021 2020
Ergebnis vor Ertragsteuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen * 1.103,2 734,7
Ergebnis vor Ertragsteuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen * -32,2 -38,1
Ergebnis vor Ertragsteuern: Gewinn (+)/Verlust (-) 1.071,0 696,6
Konzernsteuersatz 30% 30%
Erwarteter Steueraufwand -321,3 -209,0
Auswirkungen wegen abweichender Steuersätze zum Konzernsteuersatz -2,4 -2,9
Auswirkungen von Steuersatzänderungen 9,2 -1,5
Auswirkungen von im Geschäftsjahr erfassten Steuern aus Vorjahren 6,5 56,4
Auswirkungen nicht anrechenbarer Ertragsteuern (Quellensteuer und ausländische Steuern) 0,0 -0,4
Auswirkungen von nicht abziehbaren Betriebsausgaben -22,5 -34,1
Auswirkungen steuerfreier Erträge 9,7 28,8
Auswirkungen von gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen/Kürzungen -7,5 -8,4
Auswirkungen der permanenten Effekte 19,9 -23,2
Auswirkungen von Bemessungsgrundlagentransfers von/an nicht einbezogenen Unternehmen 9,0 -14,7
Auswirkungen von Ansatzkorrekturen und Wertberichtigungen latenter Steuerforderungen -25,6 -69,6
Effekte aus der Equity-Konsolidierung 9,6 -2,7
Gesamter Steuerertrag (+)/Steueraufwand (-) gemäß Überleitungsrechnung -315,4 -281,3
davon aus fortgeführten Geschäftsbereichen -310,6 -280,2

* Die Vorjahresbeträge wurden aufgrund eines aufgegebenen Geschäftsbereichs angepasst.

Der Konzernsteuersatz für das Jahr 2021 beläuft sich unverändert auf 30,0 Prozent, bestehend aus der Körperschaftsteuer mit einem Steuersatz von 15,0 Prozent und dem Solidaritätszuschlag, der in Höhe von 5,5 Prozent auf die Körperschaftsteuer erhoben wird, sowie der Gewerbeertragsteuer.

Im Geschäftsjahr 2021 beträgt die effektive Steuerquote 29,4 Prozent (Vorjahr: 40,4 Prozent). Der Steueraufwand im Geschäftsjahr 2021 basiert im Wesentlichen auf der operativen Ergebnisentwicklung.

Der latente Steueraufwand ist infolge von Abwertungen von latenten Steueransprüchen im Saldo in Höhe von 41,9 Mio. € (Vorjahr: 69,6 Mio. €) gestiegen. Demgegenüber wurde der latente Steueraufwand infolge bisher in den Vorjahresperioden nicht berücksichtigter steuerlicher Verluste und infolge bisher nicht berücksichtigter temporärer Differenzen um 20,1 Mio. € (Vorjahr: 1,3 Mio. €) reduziert.

In Höhe von 72,8 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €) werden bei Gesellschaften, die in der laufenden Periode oder in der Vorperiode steuerliche Verluste aufweisen, latente Steuerforderungen auf in zukünftigen Perioden abzugsfähige temporäre Differenzen und Verlustvorträge gebildet, welche höher als die Ergebniseffekte aus der Auflösung bestehender zu versteuernder temporärer Differenzen sind. Die Verluste, die zu der Erhöhung des angesetzten Aktivüberhangs gegenüber dem Vorjahr führen, resultieren im Wesentlichen aus nicht wiederkehrenden Sondereffekten im Jahr 2021. Für den Ansatz latenter Steuerforderungen liegen aufgrund bestehender Steuerplanungsrechnungen ausreichende substanzielle Hinweise vor, dass sie in zukünftigen Perioden infolge von strukturellen Maßnahmen realisiert werden können.

Herkunft der latenten Steuerforderungen und -schulden auf temporäre Wertdifferenzen aufgrund unterschiedlicher Wertansätze nach Bilanzpositionen

31.12.2021 31.12.2020
in Mio. € latente Steuerforderungen latente Steuerschulden latente Steuerforderungen latente Steuerschulden
AKTIVA        
Immaterielle Vermögenswerte 80,0 325,1 134,0 319,0
Sachanlagen * 247,4 3.408,0 175,3 3.223,4
davon gem. IFRS 16 * 48,4 3.211,2 3,4 3.020,1
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 53,0 44,5 53,3 40,9
Vorräte 74,5 7,4 72,0 7,8
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 57,2 30,9 75,3 26,2
Verlustvorträge 40,9 0,0 39,1 0,0
Sonstige außerbilanzielle Sachverhalte 3,4 0,0 3,6 0,0
PASSIVA        
Pensionsrückstellungen 205,4 15,4 224,9 19,4
Sonstige Rückstellungen 74,9 31,8 77,5 41,2
Schulden * 3.540,6 29,9 3.414,4 45,8
davon gem. IFRS 16 * 3.496,4 1,8 3.388,7 0,1
Gesamtbetrag latenter Steuerforderungen/-schulden 4.377,3 3.893,0 4.269,4 3.723,7
Saldierung -3.763,6 -3.763,6 -3.586,7 -3.586,7
Bilanzansatz 613,7 129,4 682,7 137,0

* Die Vorjahresbeträge wurden aufgrund einer Ausweisänderung bedingt durch die nachfolgend beschriebene vorzeitige Anwendung des IAS 12 angepasst.

Der Anstieg der latenten Steuerschulden auf Sachanlagen und der latenten Steuerforderungen auf Schulden resultiert im Wesentlichen aus weiteren Leasingverhältnissen und darüber hinaus aus Änderungen zu IAS 12, demgemäß latente Steuern für Transaktionen anzusetzen sind, aus denen bei der erstmaligen Erfassung betragsgleiche steuerpflichtige und abzugsfähige temporäre Differenzen entstehen. Der Konzern verfolgte bisher eine Netto-Bilanzierung der latenten Steuern auf Leasingverhältnisse, was zu einer ähnlichen Auswirkung führte, wie sie die Änderungen des Standards vorsehen. Gemäß den Änderungen des IAS 12 weist der Konzern latente Steueransprüche und latente Steuerschulden nun separat aus. Die Anwendung der Änderungen hat keine Auswirkungen auf die Gewinnrücklagen. Gegenläufig wirkte sich ein Rückgang der latenten Steuerforderungen auf immaterielle Vermögenswerte aus, der im Wesentlichen aus der Weiterentwicklung temporärer Differenzen aus aktivierten immateriellen Vermögenswerten aus dem im Vorjahr erfolgten Erwerb der Lekkerland-Gruppe resultiert.

Für abzugsfähige temporäre Differenzen in Höhe von 309,8 Mio. € (Vorjahr: 367,4 Mio. €) wurden keine latenten Steueransprüche bilanziert.

Zusammensetzung der Vorträge, für die keine latenten Steuern angesetzt wurden

in Mio. € 2021 2020
Körperschaftsteuer - Verlustvorträge    
KSt - Verlustvorträge zum 31. Dezember 1.096,1 1.059,3
KSt − nicht angesetzte Verlustvorträge zum 31. Dezember 958,1 904,6
KSt - nicht angesetzte Verlustvorträge − Verfall innerhalb von 1 Jahr 0,2 0,0
KSt − nicht angesetzte Verlustvorträge − Verfall innerhalb von 2 Jahren 37,8 23,9
KSt − nicht angesetzte Verlustvorträge − Verfall innerhalb von 3 Jahren 8,3 0,0
KSt − nicht angesetzte Verlustvorträge − Verfall innerhalb von 4 Jahren 42,0 15,6
KSt − nicht angesetzte Verlustvorträge − Verfall innerhalb von 5 Jahren 0,0 114,5
KSt − nicht angesetzte Verlustvorträge − unbegrenzt vortragsfähig 869,8 750,6
Gewerbesteuer − Verlustvorträge    
GewSt − Verlustvorträge zum 31. Dezember 403,9 374,1
GewSt − nicht angesetzte Verlustvorträge zum 31. Dezember 319,5 328,2
GewSt − nicht angesetzte Verlustvorträge − unbegrenzt vortragsfähig 319,5 328,2
Verluste nach § 15a EStG    
Verluste nach § 15a EStG zum 31. Dezember 10,2 10,3
Verluste nach § 15a EStG − nicht angesetzte Verlustvorträge zum 31. Dezember 10,2 10,3
Verluste nach § 15a EStG − nicht angesetzte Verlustvorträge − unbegrenzt vortragsfähig 10,2 10,3
Körperschaftsteuer − Zinsvorträge    
KSt − Zinsvorträge zum 31. Dezember 5,8 0,0
KSt − Zinsvorträge − nicht angesetzt zum 31. Dezember 5,8 0,0
Zinsvorträge − nicht angesetzt − unbegrenzt vortragsfähig 5,8 0,0
Gewerbesteuer − Zinsvorträge    
GewSt − Zinsvorträge zum 31. Dezember 0,7 0,0
GewSt − nicht angesetzte Zinsvorträge zum 31. Dezember 0,7 0,0
GewSt − nicht angesetzte Zinsvorträge − unbegrenzt vortragsfähig 0,7 0,0
Steuervorteil außerbilanziell    
Steuervorteil außerbilanziell zum 31. Dezember 11,9 12,4
Steuergutschriften    
Steuergutschriften zum 31. Dezember 0,0 0,1
Steuergutschriften − nicht angesetzt zum 31. Dezember 0,0 0,1
Steuergutschriften − nicht angesetzt − unbegrenzt vortragsfähig 0,0 0,1

Die körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge sind um 36,8 Mio. € auf 1.096,1 Mio. € im laufenden Geschäftsjahr angewachsen. Die Erhöhung dieser Verlustvorträge basiert im Wesentlichen mit 122,9 Mio. € auf dem Geschäftsfeld Touristik. Demgegenüber sind körperschaftsteuerliche Verlustvorträge im Geschäftsfeld Handel International mit 96,8 Mio. € infolge von Nutzung bzw. Abgang zurückgegangen.

Die gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sind gegenüber dem Vorjahr um 29,8 Mio. € auf 403,9 Mio. € bedingt durch die Entwicklung im Geschäftsfeld Touristik gestiegen.

Im laufenden Geschäftsjahr ist durch die Nutzung bisher nicht angesetzter Verlustvorträge in Höhe von 11,8 Mio. € (Vorjahr: 34,0 Mio. €) der tatsächliche Ertragsteueraufwand gemindert worden.

Bilanzveränderung latenter Steuerforderungen und -schulden

in Mio. € 2021 2020
Bilanzansatz latente Steuern 484,3 545,7
Bilanzveränderung gegenüber dem Vorjahr -61,4 41,6
Veränderung latenter Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Sachverhalte (IAS 39, IAS 19, IFRS 9) -25,5 20,5
Bewegung erfolgsneutraler latenter Steuern aus Akquisitionen/Desinvestitionen -0,2 -48,7
Bewegung erfolgsneutraler latenter Steuern aus Währungsänderungen 0,3 -1,4
Erfolgswirksame Veränderung latenter Steuern aufgrund temporärer Differenzen -40,9 96,1
Erfolgswirksame Veränderung latenter Steuern aufgrund von Verlust- und Zinsvorträgen 1,8 -24,3
Umgliederung der erfolgswirksamen Veränderung latenter Steuern in aufgegebene Geschäftsbereiche -4,4 0,0
Umgliederung Bilanzansatz latenter Steuern in aufgegebene Geschäftsbereiche 7,5 -0,6

Die Veränderung latenter Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Sachverhalte resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang latenter Steuerforderungen auf Pensionsrückstellungen hauptsächlich in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International.

Die erfolgswirksame Veränderung der latenten Steuern aufgrund temporärer Differenzen resultiert im Wesentlichen aus Leasingverhältnissen, ebenfalls hauptsächlich aus den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International.

Die erfolgswirksame Veränderung der latenten Steuern aufgrund von Verlust- und Zinsvorträgen betrifft hauptsächlich die Auflösung von Wertberichtigungen bei Gesellschaften aus den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International. Im Geschäftsfeld Touristik wurden Wertberichtigungen auf latente Steuerforderungen dagegen beibehalten bzw. neu gebildet.

Die erfolgsneutral direkt im Gesamtergebnis erfassten latenten Steuerforderungen und -schulden sowie entsprechender Grundgeschäfte haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

in Mio. € Endbestand 2021 Veränderung 2021 Anfangsbestand 2021
Bestand der im Eigenkapital (OCI) erfassten Grundgeschäfte -360,5 162,9 -523,4
Als Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponente (Cashflow hedges) 6,5 16,1 -9,6
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,7 0,7 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen -350,4 138,5 -488,9
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,0 0,2 -0,2
Minderheitenanteile zu erfolgsneutralen Rücklagen -17,3 7,4 -24,7
Bestand der im Eigenkapital (OCI) erfassten latenten Steuern 109,8 -25,5 135,3
Als Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponente (Cashflow hedges) -1,6 -4,9 3,3
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 108,5 -19,5 128,0
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,1 0,0 0,1
Minderheitenanteile zu erfolgsneutralen Rücklagen 2,8 -1,1 3,9
Bestand der im Eigenkapital (OCI) erfassten Rücklagen inkl. Steuern -250,7 137,4 -388,1
Als Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponente (Cashflow hedges) 4,9 11,2 -6,3
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,7 0,7 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen -241,9 119,0 -360,9
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,1 0,2 -0,1
Minderheitenanteile latenter Steuern in obigen Posten -14,5 6,3 -20,8

Im Vergleich hierzu stellt sich die Entwicklung der erfolgsneutral im Gesamtergebnis erfassten latenten Steuerforderungen und -schulden im Vorjahr wie folgt dar:

in Mio. € Endbestand 2020 Veränderung 2020 Anfangsbestand 2020
Bestand der im Eigenkapital (OCI) erfassten Grundgeschäfte -523,4 -91,4 -432,0
Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere und Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0,0 10,9 -10,9
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponente (Cashflow hedges) -9,6 -4,5 -5,1
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 -6,8 6,8
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen -488,9 -85,1 -403,8
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen -0,2 -0,1 -0,1
Minderheitenanteile zu erfolgsneutralen Rücklagen -24,7 -5,8 -18,9
Bestand der im Eigenkapital (OCI) erfassten latenten Steuern 135,3 20,5 114,8
Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere und Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0,1 -0,1 0,2
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponente (Cashflow hedges) 3,2 4,2 -1,0
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 128,0 15,5 112,5
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,1 0,0 0,1
Minderheitenanteile zu erfolgsneutralen Rücklagen 3,9 0,9 3,0
Bestand der im Eigenkapital (OCI) erfassten Rücklagen inkl. Steuern -388,1 -70,9 -317,2
Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere und Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0,1 10,8 -10,7
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponente (Cashflow hedges) -6,4 -0,3 -6,1
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 -6,8 6,8
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen -360,9 -69,6 -291,3
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen -0,1 -0,1 0,0
Minderheitenanteile latenter Steuern in obigen Posten -20,8 -4,9 -15,9

Zum 31. Dezember 2021 ergeben sich aus bereits geplanten Ausschüttungen und Veräußerungen von Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen oder assoziierten Unternehmen auf temporäre Differenzen latente Steuerschulden in Höhe von 3,5 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €), die entsprechend bilanziert werden.

Auf andere ausschüttungsfähige Gewinne von Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen oder assoziierten Unternehmen, bei denen eine Ausschüttung dieser Gewinne auch in absehbarer Zukunft nicht beabsichtigt oder erkennbar ist und die Muttergesellschaft in der Lage ist, den zeitlichen Verlauf der Umkehrung der temporären Differenzen zu steuern, werden Gewinne laufend reinvestiert und keine latenten Steuern bilanziert. Die temporären Differenzen im Zusammenhang mit diesen Anteilen, für die keine latenten Steuerschulden bilanziert wurden, belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 1.114,5 Mio. € (Vorjahr: 1.022,8 Mio. €). In diesem Zusammenhang bestehende aktive temporäre Differenzen, für die keine latenten Steuererträge bilanziert wurden, belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 18,3 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €).

20. Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnendes Konzernergebnis

Das den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnende Konzernergebnis beträgt 31,6 Mio. € (Vorjahr: 24,2 Mio. €).

Erläuterungen zur Bilanz

21. Immaterielle Vermögenswerte

Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte

in Mio. € Konzessionen, günstige Verträge, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte Kundenbeziehungen Geschäfts- oder Firmenwerte Geleistete Anzahlungen und in Entwicklung befindliche Vermögenswerte Summe
Anschaffungs- oder Herstellungskosten            
Stand zum 01.01.2020 1.449,5 170,2 315,8 2.326,4 41,5 4.303,4
Währungsumrechnung -9,0 0,0 0,0 -22,5 0,0 -31,5
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -0,2 0,0 0,0 0,0 0,0 -0,2
Zugänge aus Unternehmenserwerben 134,1 12,1 225,0 663,1 0,0 1.034,3
Zugänge 45,1 22,8 0,0 0,0 48,7 116,6
Abgänge -38,1 -4,4 0,0 -1,4 -1,1 -45,0
Umbuchungen 14,3 7,6 0,0 0,0 -21,9 0,0
Stand zum 31.12.2020 / 01.01.2021 1.595,7 208,3 540,8 2.965,6 67,2 5.377,6
Währungsumrechnung 3,9 0,0 0,0 34,1 0,0 38,0
Abgänge Konsolidierungskreis 0,0 0,0 0,0 -1,5 0,0 -1,5
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -23,1 0,0 0,0 -56,1 0,0 -79,2
Zugänge aus Unternehmenserwerben 1,7 0,3 0,0 5,8 0,0 7,8
Zugänge 53,7 22,5 0,0 0,0 43,7 119,9
Abgänge -16,8 -1,7 0,0 -2,3 -2,4 -23,2
Umbuchungen 31,0 7,1 0,0 0,0 -36,4 1,7
Stand zum 31.12.2021 1.646,1 236,5 540,8 2.945,6 72,1 5.441,1
in Mio. € Konzessionen, günstige Verträge, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte Kundenbeziehungen Geschäfts- oder Firmenwerte Geleistete Anzahlungen und in Entwicklung befindliche Vermögenswerte Summe
Abschreibungen *            
Stand zum 01.01.2020 764,9 102,6 222,9 552,1 8,2 1.650,7
Währungsumrechnung -6,9 0,0 0,0 0,0 0,0 -6,9
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 -0,1
Zugänge 113,5 22,0 46,0 0,0 0,0 181,5
Wertminderung 19,4 2,8 0,0 2,6 8,8 33,6
Abgänge -33,4 -3,7 0,0 0,0 0,0 -37,1
Zuschreibungen -2,8 0,0 0,0 0,0 0,0 -2,8
Stand zum 31.12.2020 / 01.01.2021 854,6 123,7 268,9 554,7 17,0 1.818,9
Währungsumrechnung 1,9 0,0 0,0 0,0 0,0 1,9
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -17,7 0,0 0,0 0,0 0,0 -17,7
Zugänge 94,0 23,7 44,5 0,0 0,0 162,2
Wertminderung 0,8 17,6 0,0 0,0 0,0 18,4
Abgänge -13,8 -1,7 0,0 -2,4 0,0 -17,9
Umbuchungen 0,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,2
Stand zum 31.12.2021 920,0 163,3 313,4 552,3 17,0 1.966,0
Buchwert zum 01.01.2020 684,6 67,6 92,9 1.774,3 33,3 2.652,7
Buchwert zum 31.12.2020 741,1 84,6 271,9 2.410,9 50,2 3.558,7
Buchwert zum 31.12.2021 726,1 73,2 227,4 2.393,3 55,1 3.475,1

* Vorjahr inkl. des aufgegebenen Geschäftsbereichs

Bei den selbst erstellten und in Entwicklung befindlichen immateriellen Vermögenswerten handelt es sich hauptsächlich um Software. Im Berichtsjahr sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 85,7 Mio. € (Vorjahr: 72,1 Mio. €) entstanden, die nicht die Kriterien für eine Aktivierung als selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte erfüllen.

Die Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte betrifft die Einheiten von BILLA Russland, die zum 30. Juni 2021 als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert und entsprechend ausgewiesen wurden. Zwischenzeitlich wurden die betroffenen Gesellschaften entkonsolidiert. Zu weiteren Erläuterungen verweisen wir auf Punkt 3 "Konsolidierung" - "Desinvestitionen".

Die Umbuchungen zwischen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten sowie in Entwicklung befindlichen Vermögenswerten betreffen im Wesentlichen die Fertigstellung selbst erstellter Software und beinhalten insbesondere diverse Softwarepakete, die im Rahmen der Einführung eines neuen ERP-Systems erfasst wurden.

Darüber hinaus beinhalten die Umbuchungen aufgelaufene Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. aufgelaufene Abschreibungen, die auf Vermögenswerte entfallen, die aus anderen Positionen des Anlagevermögens stammen oder nunmehr in anderen Positionen auszuweisen sind.

Zu den im Berichtsjahr vorgenommenen Wertminderungen verweisen wir auf die Ausführungen unter Punkt 13 "Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen".

Geschäfts- oder Firmenwerte

Gliederung der Geschäfts- oder Firmenwerte nach ZGE-Gruppen

Gruppe zahlungsmittelgenerierender Einheiten
in Mio. €
31.12.2021 31.12.2020
REWE 930,5 928,4
Convenience 573,9 573,9
Touristik Zentraleuropa 357,7 354,6
PENNY Tschechien 203,6 193,2
Touristik Osteuropa 92,4 92,4
Touristik Nordeuropa 90,5 87,9
IKI Baltikum 80,3 78,2
BILLA Tschechien 56,3 53,4
EHA 7,1 7,1
Baumarkt 1,1 1,1
BILLA Russland 0,0 40,8
Summe der Geschäfts- oder Firmenwerte 2.393,4 2.411,0

Der Wegfall des Geschäfts- oder Firmenwerts der ZGE-Gruppe BILLA Russland resultiert in voller Höhe aus der Veräußerung des Geschäftsbereichs BILLA Russland im Geschäftsjahr (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung").

Eine vorteilhafte Wechselkursentwicklung führte zu einem Anstieg des Geschäfts- oder Firmenwerts der ZGE-Gruppen PENNY Tschechien und BILLA Tschechien.

Auch die Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwerts bei den ZGE-Gruppen Touristik Zentraleuropa und Touristik Nordeuropa ist das Ergebnis vorteilhafter Wechselkursentwicklungen.

Die Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwerts der ZGE-Gruppe REWE in Höhe von 2,1 Mio. € ist begründet aus gegenläufigen Effekten aus diversen Asset Deals mit Gesellschaften der REWE-Kaufleute.

Wesentliche Bewertungsparameter

Die wesentlichen Annahmen, die bei der Schätzung des erzielbaren Betrags verwendet wurden, werden nachstehend dargelegt. Potenzielle Änderungen der gewichteten Kapitalkosten (WACC), der länderspezifischen nachhaltigen Wachstumsraten oder des EBIT des letzten Planungsjahres wurden im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse simuliert (siehe dazu den folgenden Abschnitt "Sensitivitäten der wesentlichen Bewertungsparameter").

Diskontierungszinssätze und nachhaltige Wachstumsraten im Vorjahresvergleich

Gruppe zahlungsmittelgenerierender Einheiten Abzinsungsrate pro Jahr (WACC) nachhaltige Wachstumsrate
2021 2020 2021 2020
REWE 4,5% 4,8% 0,5% 0,5%
Convenience 4,5% 4,8% 0,5% 0,5%
Touristik Zentraleuropa 8,0% 7,4% 0,5% 0,5%
PENNY Tschechien 5,3% 6,0% 1,0% 1,0%
Touristik Osteuropa 8,8% 8,4% 1,2% 1,6%
Touristik Nordeuropa 8,2% 7,6% 0,7% 0,7%
IKI Baltikum 5,3% 5,0% 0,8% 1,0%
BILLA Tschechien 5,3% 6,0% 1,0% 1,0%
EHA 4,5% 4,8% 0,5% 0,5%
Baumarkt 4,5% 4,8% 0,5% 0,5%

Aufgrund abweichender Währungen innerhalb der ZGE-Gruppe wurden bei den ZGE-Gruppen Touristik Zentraleuropa, Touristik Osteuropa und Touristik Nordeuropa die Impairmenttests in Euro durchgeführt und gewichtete durchschnittliche Diskontierungszinssätze und nachhaltige Wachstumsraten genutzt; der Durchschnitt über die länderspezifischen Parameter wurde auf Basis der Umsatz-Relationen gewichtet.

Für die Prognose der zukünftigen Cashflows der ZGE wird auf die Dreijahresplanung für interne Managementzwecke zurückgegriffen. Für die ZGE-Gruppen der Touristik wurde der Detailplanungszeitraum ausgeweitet. In erster Linie konnte wegen der noch andauernden Coronapandemie nicht unterstellt werden, dass das dritte Planungsjahr ein nachhaltiges Ergebnis als Grundlage für die ewige Rente widerspiegelt.

Für die einzelnen ZGE-Gruppen wurden die nachfolgenden Annahmen bezogen auf die zukünftige Entwicklung von EBIT und Umsatz im Detailplanungszeitraum getroffen:

Tendenzaussagen zur Entwicklung von EBIT und Umsatz

Gruppe zahlungsmittelgenerierender Einheiten Prognose Entwicklung EBIT/Umsatz Detailplanungszeitraum
EBIT Umsatz 2021 2020
REWE starkes Wachstum leichtes Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
Convenience signifikantes Wachstum leichtes Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
Touristik Zentraleuropa signifikantes Wachstum signifikantes Wachstum 5 Jahre 5 Jahre
PENNY Tschechien solides Wachstum solides Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
Touristik Osteuropa signifikantes Wachstum signifikantes Wachstum 5 Jahre 5 Jahre
Touristik Nordeuropa signifikantes Wachstum signifikantes Wachstum 5 Jahre 5 Jahre
IKI Baltikum signifikantes Wachstum deutliches Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
BILLA Tschechien starkes Wachstum starkes Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
EHA leichter Rückgang moderates Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
Baumarkt solides Wachstum leichtes Wachstum 3 Jahre 3 Jahre

Grundlage für die Umsatzplanung sind Annahmen aus der zu erwartenden Preis- und Wettbewerbsentwicklung zum Zeitpunkt der Planung. Ausgehend von einer moderaten Inflationsentwicklung in den einzelnen Ländern und den zu erwartenden Wettbewerbs- und Expansionseinflüssen wurden die Umsätze geplant. Negative Einflüsse aus der Coronapandemie wurden nicht im Budget berücksichtigt. Bei der Touristik wurde eine saisonal steigende unterjährige Umsatzentwicklung im Jahr 2022 unterstellt. Für die Planung des EBIT sind zusätzlich zur Rohertragsentwicklung in den Personalkosten Tariferwartungen und Lohnanpassungen abgebildet. Für die Budgetierung der Sachkosten wurden eine moderate Kosteninflation sowie die Realisierung geplanter Projekte und Maßnahmen berücksichtigt. Maßnahmen zu Kosteneinsparungen sind geplant und im Budget abgebildet.

Sensitivitäten der wesentlichen Bewertungsparameter

Im Rahmen von Sensitivitätsanalysen werden die potenziellen Auswirkungen von Änderungen der gewichteten Kapitalkosten (WACC), der länderspezifischen nachhaltigen Wachstumsraten oder des EBIT des letzten Planungsjahres sowie Kombinationen dieser wesentlichen Bewertungsparameter auf die zukünftigen Cashflows analysiert.

Bei den folgenden ZGE-Gruppen würden sich bei Veränderung der wesentlichen Parameter aus den Sensitivitätsanalysen die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts ergeben:

Tabelle: Erhöhung des WACC um einen Prozentpunkt

Zahlungsmittelgenerierende Einheit Wertminderung in Mio. € 2021 WACC in % 2021
IKI Baltikum 36,6 6,25

Tabelle: Minderung des EBIT um 10 Prozentpunkte

Zahlungsmittelgenerierende Einheit Wertminderung in Mio. € 2021 EBIT ewige Rente 2021
IKI Baltikum 4,2 17,7

Tabelle: Minderung der nachhaltigen Wachstumsrate um einen halben Prozentpunkt

Zahlungsmittelgenerierende Einheit Wertminderung in Mio. € 2021 Nachhaltige Wachstumsrate in % 2021
IKI Baltikum 4,6 0,25

Tabelle: Erhöhung des WACC um einen Prozentpunkt und Minderung der nachhaltigen Wachstumsrate um einen halben Prozentpunkt

Zahlungsmittelgenerierende Einheit Wertminderung in Mio. € 2021 WACC in % 2021 Nachhaltige Wachstumsrate in % 2021
Baumarkt 2,4 5,50 0,00
IKI Baltikum 59,4 6,25 0,25

Tabelle: Erhöhung des WACC um einen Prozentpunkt und Minderung des EBIT um 10 Prozentpunkte

Zahlungsmittelgenerierende Einheit Wertminderung in Mio. € 2021 WACC in % 2021 EBIT ewige Rente 2021
Baumarkt 39,8 5,50 102,0
IKI Baltikum 63,4 6,25 15,9

Tabelle: Minderung des EBIT um 10 Prozentpunkte und Minderung der nachhaltigen Wachstumsrate um einen halben Prozentpunkt

Zahlungsmittelgenerierende Einheit Wertminderung in Mio. € 2021 EBIT ewige Rente 2021 Nachhaltige Wachstumsrate in % 2021
IKI Baltikum 34,7 15,9 0,25

22. Sachanlagen

Entwicklung der Sachanlagen

in Mio. € Grundstücke und Bauten Einbauten in fremde Gebäude Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau Summe
Anschaffungs- oder Herstellungskosten 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Stand zum 01.01.2020 18.899,8 2.486,6 745,3 7.529,5 336,8 29.998,0
Währungsumrechnung -124,6 -32,0 -2,9 -42,5 -2,0 -204,0
Zu-/Abgänge Konsolidierungskreis 19,9 0,0 0,0 0,0 0,2 20,1
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -29,8 -7,5 -1,4 -20,4 -4,9 -64,0
Zugänge aus Unternehmenserwerben 376,3 17,1 5,2 91,7 1,2 491,5
Zugänge 2.400,7 223,6 41,9 751,9 363,3 3.781,4
Abgänge -408,8 -90,3 -23,4 -416,2 -1,7 -940,4
Umbuchungen 45,0 88,1 0,7 17,8 -157,3 -5,7
Stand zum 31.12.2020 / 01.01.2021 21.178,5 2.685,6 765,4 7.911,8 535,6 33.076,9
Währungsumrechnung 44,1 9,9 -1,0 16,6 0,4 70,0
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -243,6 -59,8 -4,4 -134,8 -1,4 -444,0
Zugänge aus Unternehmenserwerben 10,1 1,2 1,7 2,7 0,0 15,7
Zugänge 2.705,9 211,8 40,5 1.000,9 499,9 4.459,0
Abgänge -339,7 -72,2 -15,4 -565,5 -18,6 -1.011,4
Umbuchungen 35,4 87,2 6,4 18,3 -148,9 -1,6
Stand zum 31.12.2021 23.390,7 2.863,7 793,2 8.250,0 867,0 36.164,6
Abschreibungen * 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Stand zum 01.01.2020 4.764,1 1.505,2 353,1 4.717,9 0,7 11.341,0
Währungsumrechnung -40,7 -19,4 -1,2 -23,3 0,0 -84,6
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -6,5 -4,2 -0,5 -12,6 -0,1 -23,9
Zugänge 1.724,5 182,0 53,9 738,4 0,0 2.698,8
Wertminderungen 308,1 44,0 0,4 2,2 0,0 354,7
Abgänge -114,9 -65,4 -21,4 -389,9 0,0 -591,6
Zuschreibungen -105,6 -4,5 0,0 -4,3 0,0 -114,4
Umbuchungen -34,1 27,0 -0,1 2,5 0,0 -4,7
Stand zum 31.12.2020 / 01.01.2021 6.494,9 1.664,7 384,2 5.030,9 0,6 13.575,3
Währungsumrechnung 17,3 7,6 -0,5 11,7 0,0 36,1
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -124,4 -41,0 -1,7 -54,6 0,0 -221,7
Zugänge 1.696,1 170,7 53,9 737,5 0,0 2.658,2
Wertminderungen 202,5 40,7 0,5 11,6 0,0 255,3
Abgänge -152,2 -62,7 -14,6 -529,6 0,0 -759,1
Zuschreibungen -183,6 -8,2 0,0 -0,4 0,0 -192,2
Umbuchungen -41,5 41,4 -0,1 -0,1 0,0 -0,3
Stand zum 31.12.2021 7.909,1 1.813,2 421,7 5.207,0 0,6 15.351,6
Buchwert zum 01.01.2020 14.135,7 981,4 392,2 2.811,6 336,1 18.657,0
Buchwert zum 31.12.2020 / 01.01.2021 14.683,6 1.020,9 381,2 2.880,9 535,0 19.501,6
Buchwert zum 31.12.2021 15.481,6 1.050,5 371,5 3.043,0 866,4 20.813,0

* Vorjahr inkl. des aufgegebenen Geschäftsbereichs

Die Zugänge bei den Sachanlagen resultieren im Wesentlichen aus der Aktivierung von Nutzungsrechten an Immobilien. Weitere Zugänge bei den Grundstücken und Bauten umfassen insbesondere Expansionsinvestitionen in das Filialnetz sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei Filialen, Lagerstandorten und Produktionsunternehmen.

Die Abgänge resultieren überwiegend aus der Veräußerung bzw. der Verschrottung von Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Zu den im Berichtsjahr vorgenommenen Wertminderungen auf Sachanlagen verweisen wir auf die Ausführungen unter Punkt 13 "Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen".

In Höhe von 619,1 Mio. € (Vorjahr: 404,7 Mio. €) dienen Sachanlagen der Besicherung finanzieller Schulden. Für Sachanlagen wurden in Höhe von 365,0 Mio. € (Vorjahr: 224,4 Mio. €) Erwerbsverpflichtungen eingegangen. Es wurden keine Entschädigungen für wertgeminderte, untergegangene oder außer Betrieb genommene Sachanlagen ergebniswirksam vereinnahmt.

In den Grundstücken und Bauten sind Nutzungsrechte in Höhe von 9.777,5 Mio. € enthalten. Davon werden 3.708,2 Mio. € vermietet und die Übrigen in Höhe von 6.069,3 Mio. € selbst genutzt. Die Untervermietung betrifft im Wesentlichen Vermietungen an die REWE-Kaufleute im Geschäftsfeld Handel Deutschland. Zudem werden eigene Objekte in den Grundstücken und Bauten in Höhe von 487,5 Mio. € vermietet, in Höhe von 5.216,6 Mio. € werden sie selbst genutzt.

23. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Entwicklung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien

in Mio. €
Anschaffungs- oder Herstellungskosten  
Stand zum 01.01.2020 73,5
Zugänge 0,3
Abgänge -6,9
Umbuchungen 5,7
Stand zum 31.12.2020 / 01.01.2021 72,6
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -11,3
Abgänge -13,0
Stand zum 31.12.2021 48,3
Abschreibungen 0,0
Stand zum 01.01.2020 51,6
Zugänge 0,6
Wertminderungen 0,3
Abgänge -6,4
Umbuchungen 4,7
Stand zum 31.12.2020 / 01.01.2021 50,8
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -5,5
Zugänge 0,5
Wertminderungen 0,4
Abgänge -10,1
Zuschreibungen -2,3
Stand zum 31.12.2021 33,8
Buchwert zum 01.01.2020 21,9
Buchwert zum 31.12.2020 / 01.01.2021 21,8
Buchwert zum 31.12.2021 14,5

Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen durch den Verkauf von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International.

Die Mieteinnahmen aus den Immobilien betragen im Berichtsjahr 5,6 Mio. € (Vorjahr: 5,8 Mio. €). Die betrieblichen Aufwendungen für diese Objekte belaufen sich auf 0,3 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €). Betriebsaufwendungen für Objekte ohne Mieteinnahmen betragen 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €).

Der beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien beträgt 19,4 Mio. € (Vorjahr: 28,3 Mio. €). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Abgängen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International.

Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts werden anerkannte Bewertungsmethoden (Ertragswertverfahren) angewendet. Basierend auf den Inputfaktoren der verwendeten Bewertungsverfahren wird die Bewertung der Stufe 3 der Bewertungshierarchie zur Ermittlung beizulegender Zeitwerte zugeordnet. Neben angemessenen Bewirtschaftungskosten und marktüblichen Mieten werden auch die Mieterträge aus den gegenwärtigen Mietverhältnissen als wesentliche Bewertungsparameter einbezogen. Der Liegenschaftszinssatz berücksichtigt die individuelle Lage und den Zustand des jeweiligen Objekts. Weitere Informationen zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts sind unter Punkt 13 "Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen" enthalten. In Einzelfällen erfolgen Bewertungen durch externe, unabhängige Immobiliengutachter, die über einschlägige berufliche Qualifikation und aktuelle Erfahrungen mit Lage und Art der zu bewertenden Immobilien verfügen.

24. Leasing

REWE als Leasingnehmer

Im Konzern werden Immobilien (insbesondere Standorte für den Einzelhandel sowie Verwaltungs- und Lagerstandorte), Fahrzeuge und andere Betriebs- und Geschäftsausstattung angemietet. Im Geschäftsfeld Touristik gibt es zudem Leasingverhältnisse für Hotel- und Flugkontingente. Die Laufzeiterwartungen der Mietverträge betragen in Abhängigkeit vom jeweiligen Leasinggegenstand bis zu 18 Jahre bei Mobilien und bis zu 89 Jahre bei Immobilien. Die Verträge beinhalten in einer Vielzahl von Fällen Laufzeitoptionen. Zudem existieren Leasingvereinbarungen mit mietvertragstypischen Indexkoppelungen, die sich unter anderem an verschiedenen Zinssätzen oder Verbraucherpreisindizes orientieren. Insgesamt bestehen zum 31. Dezember 2021 10.327 Leasingverträge (Vorjahr: 10.597) mit einer Leasingschuld von 10,3 Mrd. €, bei denen Konditionen an Indizes oder Zinssätze gekoppelt sind (Vorjahr: 10,0 Mrd. €).

Immobilien-Leasingverhältnisse enthalten häufig Verlängerungsoptionen, die vertragsindividuell ausübbar sind. Nach Möglichkeit strebt der Konzern beim Abschluss von Leasingverhältnissen die Aufnahme von Verlängerungsoptionen an, um operative Flexibilität sicherzustellen. Der Konzern beurteilt am Bereitstellungsdatum, ob die Ausübung von Verlängerungsoptionen hinreichend sicher ist. Tritt während der Vertragslaufzeit ein signifikantes Ereignis oder eine signifikante Änderung von Umständen ein, wird die Ausübung einer Verlängerungsoption erneut beurteilt.

Eine Vielzahl von Leasingverträgen beinhaltet die Möglichkeit, die Vertragslaufzeit durch aktive Ausübung von Optionen oder durch Unterlassen einer Kündigung - quasi automatisch - zu verlängern. Diese Möglichkeiten stehen teils nur dem Leasingnehmer, teils nur dem Leasinggeber, teils beiden Vertragsparteien zu. Aufgrund der heterogenen Vertragsgestaltungen und der insbesondere bei langen Vertragslaufzeiten oftmals üblichen zusätzlichen Abstimmung zwischen den Vertragsparteien sind potenziell zukünftige Leasingzahlungen aus solchen Verträgen schwer abzuschätzen, soweit sie nicht bereits unter den Leasingschulden bilanziell erfasst sind. Unter der Annahme, dass sämtliche Verlängerungsoptionen, deren Ausübung zum Abschlussstichtag als nicht hinreichend sicher eingestuft wurde, genutzt werden, und der Annahme einer Laufzeit von 99 Jahren bei Verträgen mit einer automatischen Verlängerung, soweit nur durch den Leasingnehmer kündbar, gehen wir zum Bilanzstichtag von potenziellen zukünftigen zusätzlichen Leasingzahlungen von ca. 16,0 Mrd. € aus.

Informationen über Leasingverhältnisse, in denen der Konzern Leasingnehmer ist, werden nachfolgend dargestellt.

In der Bilanz werden nachfolgende Posten im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen ausgewiesen:

Nutzungsrechte nach Anlagenklassen

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Immobilien 9.756,7 9.253,4
Abnahmeverpflichtung (Touristik) 20,8 10,3
Technische Anlagen und Maschinen 1,2 1,6
Andere Anlagen, BGA 98,8 111,0
Gesamt 9.877,5 9.376,3

Die Zugänge von Nutzungsrechten betrugen im Geschäftsjahr 2.273,9 Mio. € (Vorjahr: 2.369,6 Mio. €), davon resultierten 675,6 Mio. € aus Neuverträgen (Vorjahr: 669,1 Mio. €). Davon entfielen 96,6 Prozent (Vorjahr: 98,8 Prozent) bzw. 2.195,9 Mio. € (Vorjahr: 1.975,9 Mio. €) auf Nutzungsrechte an Immobilien inklusive Hotelkontingente, vornehmlich in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International.

Aus Unternehmensveräußerungen resultierten Buchwertabgänge in Höhe von 99,3 Mio. €. Sie betreffen im Wesentlichen BILLA Russland und Jet Nordic Holding (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung" - "Desinvestitionen").

Leasingverbindlichkeiten nach Fristigkeit

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 1.683,3 1.630,3
langfristige Leasingverbindlichkeiten 9.459,5 9.055,9
Gesamt 11.142,8 10.686,2

Die gesamten Auszahlungen für Leasingverhältnisse betrugen im Berichtsjahr 2.111,2 Mio. € (Vorjahr: 2.079,2 Mio. €).

Künftige undiskontierte Zahlungen aus bilanzierten Leasingverbindlichkeiten

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
weniger als 1 Jahr 2.060,9 2.030,4
ein bis zwei Jahre 1.879,3 1.781,4
zwei bis drei Jahre 1.615,4 1.584,9
drei bis vier Jahre 1.422,0 1.401,3
vier bis fünf Jahre 1.237,7 1.217,6
mehr als fünf Jahre 5.408,2 5.279,6
Gesamtbetrag nicht diskontierte Leasingzahlungen 13.623,5 13.295,2

Künftige Zahlungsverpflichtungen aus bis zum 31. Dezember 2021 abgeschlossenen Verträgen, die erst nach dem Bilanzstichtag beginnen, betragen 1.585,8 Mio. € (Vorjahr: 1.499,5 Mio. €).

In der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene planmäßige Abschreibungen auf Nutzungsrechte

Abschreibungen
in Mio. €
2021 2020
Immobilien 1.475,8 1.472,9
Abnahmeverpflichtung (Touristik) 5,6 6,6
Technische Anlagen und Maschinen 1,1 0,1
Andere Anlagen, BGA 33,5 31,3
Gesamt 1.516,0 1.510,9

Eine Übersicht der Wertminderungen und Wertaufholungen von Nutzungsrechten ist in Punkt 13 "Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen" dargestellt.

Übrige in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Beträge

in Mio. € 2021 2020
Ertrag aus der Untervermietung von Mietobjekten 740,2 887,4
Mietaufwendungen für kurzfristige Leasingverhältnisse -11,7 -12,8
Mietaufwendungen für Leasingverhältnisse über einen Vermögenswert von geringem Wert -4,2 -4,2
Mietaufwendungen aus variablen Leasingzahlungen, die nicht in die Bewertung der Leasingschuld einbezogen werden -16,7 -12,8
Zinsaufwendungen für Leasingschulden -508,4 -546,5

Die Zinssätze bei Vertragsverlängerungen und Neuverträgen liegen teilweise unter den bislang verwendeten Zinssätzen. Dadurch sinken die Zinsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr.

REWE als Leasinggeber

Der Konzern vermietet seine Immobilien, bestehend aus eigenen Geschäftsgrundstücken und gemieteten Immobilien. Aus Leasinggebersicht werden die Leasingverhältnisse im Wesentlichen als Operating-Leasingverhältnisse eingestuft; hiervon ausgenommen sind einige Unterleasingverhältnisse, die der Konzern als Finanzierungsleasingverhältnis eingestuft hat.

Das Risiko aus zurückbehaltenen Rechten aus den vermieteten Vermögenswerten (Immobilien) besteht vor allem in der Beschädigung oder der Rückgabe in einem Zustand, der für REWE keine unmittelbare Wiederverwertbarkeit ermöglicht. Diesem Risiko wird vor allem durch die marktüblichen vertraglichen Vereinbarungen von Instandhaltungsklauseln sowie durch die Vereinbarung von Wiederherstellungs- und Rückbauverpflichtungen entgegengewirkt.

Finanzierungsleasing

Künftige undiskontierte Zahlungen aus Finanzierungsleasing

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
weniger als 1 Jahr 10,9 10,0
ein bis zwei Jahre 10,7 9,8
zwei bis drei Jahre 8,6 9,7
drei bis vier Jahre 7,6 7,5
vier bis fünf Jahre 5,7 6,4
mehr als fünf Jahre 19,9 24,5
Gesamtbetrag nicht diskontierte Leasingforderung 63,4 67,9
nicht realisierter Finanzertrag/Wertminderung -15,4 -16,3
Nettoinvestition in das Leasingverhältnis 48,0 51,6

Die Nettoinvestition berücksichtigt eine kumulierte Wertminderung in Höhe von 3,4 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €). Der Buchwert der Leasingforderung beträgt 48,0 Mio. € (Vorjahr: 51,6 Mio. €).

Folgende Erträge ergaben sich im Zusammenhang mit der Leasingforderung:

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Erträge aus Finanzierungsleasing

in Mio. € 2021 2020
Erträge aus dem Abgang von Nutzungsrechten 2,3 2,5
Zinserträge auf Leasingforderungen 3,3 3,5

Operating Leasing

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Erträge aus Operating Leasing

in Mio. € 2021 2020
Leasingerträge OL fix/indexbasiert 272,2 284,4
Leasingerträge OL variabel (umsatz-/verbrauchsabhängig) 771,0 705,5
Gesamt 1.043,2 989,9

Künftige undiskontierte Zahlungen aus Operating Leasing

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
weniger als 1 Jahr 920,8 730,1
ein bis zwei Jahre 822,6 640,4
zwei bis drei Jahre 723,1 557,5
drei bis vier Jahre 637,4 490,0
vier bis fünf Jahre 558,0 415,2
mehr als fünf Jahre 2.644,0 1.978,8
Gesamtbetrag nicht diskontierte Leasing(ein)zahlungen 6.305,9 4.812,0

25. At equity bilanzierte Unternehmen

Assoziierte Unternehmen

Der Konzern hält Anteile an einer Vielzahl von assoziierten Unternehmen. Die nachstehende Tabelle gliedert in aggregierter Form den Buchwert und Anteil am Gewinn und sonstigen Ergebnis dieser assoziierten Unternehmen auf.

Informationen zu assoziierten Unternehmen

in Mio. € 2021 2020
Konzernanteil am Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 127,1 98,8
Konzernanteil am sonstigen Ergebnis 0,2 -0,2
Konzernanteil am Gesamtergebnis 127,3 98,6
Buchwert der Anteile an assoziierten Unternehmen (zum 31.12.) 308,7 254,4

Bei den assoziierten Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um 1.339 (Vorjahr: 1.311) Gesellschaften der REWE- bzw. toom Baumarkt-Kaufleute, die jeweils nicht wesentlich sind.

Die Steigerung des Konzernanteils am Gesamtergebnis um 28,7 Mio. € auf 127,3 Mio. € ist mit 34,8 Mio. € maßgeblich auf den Ertrag aus einer disproportionalen Kapitalerhöhung bei der commercetools GmbH, München, zurückzuführen, die bei der RZF zu einem Verwässerungsgewinn geführt hat. Dazu kommen gegenläufige Effekte aus anderen Beteiligungen.

Die commercetools GmbH ist ein für den Konzern wesentliches assoziiertes Unternehmen, an dem er mit 36,65 Prozent beteiligt ist. Als Software-Unternehmen unterstützt sie den Konzern bei der Digitalisierung seiner Kernkompetenzen. Die Gesellschaft hat sechs ausländische Tochterunternehmen. Im Geschäftsjahr 2021 erfolgten quotale sowie disproportionale Kapitalerhöhungen, die zu einer Minderung der Beteiligungsquote des Konzerns um 3,35 Prozentpunkte führten. Demgegenüber partizipiert der Konzern quotal an der Kapitalerhöhung durch konzernfremde Gesellschafter. Dadurch erhöhte sich der Beteiligungsbuchwert um 34,8 Mio. €.

Nachfolgend werden konsolidierte Informationen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der commercetools GmbH und ihrer Tochtergesellschaften gegeben.

Vermögens- und Finanzlage

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Langfristige Vermögenswerte 33,2 10,2
Kurzfristige Vermögenswerte 145,8 16,2
Langfristige Schulden 1,8 0,0
Kurzfristige Schulden 29,9 10,4

Ertragslage

in Mio. € 2021 2020
Umsatzerlöse 39,7 25,1
Konzernergebnis -18,9 -8,3
Sonstiges Ergebnis 0,4 -0,6
Gesamtergebnis -18,5 -8,9

Der Buchwert der Beteiligung beträgt 122,7 Mio. € (Vorjahr: 74,8 Mio. €). Die Erhöhung resultiert aus proportionalen und disproportionalen Kapitalerhöhungen (19,5 Mio. € bzw. 34,8 Mio. €) sowie aus dem anteiligen Jahresergebnis, sonstigem Ergebnis und Konsolidierungseffekten (-6,4 Mio. €).

Gemeinschaftsunternehmen

Informationen zu Gemeinschaftsunternehmen

in Mio. € 2021 2020
Konzernanteil am Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen -1,0 3,1
Konzernanteil am sonstigen Ergebnis 0,3 -0,3
Konzernanteil am Gesamtergebnis -0,7 2,8
Buchwert der Anteile an Gemeinschaftsunternehmen (zum 31.12.) 103,8 54,2

Die ALDIANA GmbH, Frankfurt am Main, inklusive ihrer neun Tochterunternehmen ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem der Konzern mit 50,0 Prozent beteiligt ist. Die Anteile wurden zum 30. September 2020 erworben. Sie ist als Veranstalter von Cluburlauben in Europa und Nordafrika ein strategischer Partner für das Geschäftsfeld Touristik.

Die ALDIANA GmbH ist als eigenständiges Vehikel aufgebaut. Der Konzern hat einen Residualanspruch am Nettovermögen der Gesellschaft. Gemäß Gesellschaftervereinbarung haben die Gesellschafter im Berichtsjahr paritätisch Kapitaleinlagen von insgesamt 14,6 Mio. € geleistet.

Nachfolgend werden konsolidierte Informationen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ALDIANA GmbH und ihrer Tochtergesellschaften gegeben.

Vermögens- und Finanzlage

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Langfristige Vermögenswerte 7,1 8,7
Kurzfristige Vermögenswerte (einschließlich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 2021: 14,1 Mio. €) 32,9 11,3
Kurzfristige Schulden (einschließlich kurzfristiger finanzieller Schulden mit Ausnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten sowie von Rückstellungen - 2021: 18,7 Mio. €) 13,6 27,5

Ertragslage

in Mio. € 2021 2020
Umsatzerlöse 59,6 6,0
Planmäßige Abschreibungen 1,8 0,4
Zinsaufwendungen 0,7 0,1
Konzernergebnis 0,6 -3,6
Gesamtergebnis 0,6 -3,6

Der Buchwert der Beteiligung wurde auf den beizulegenden Zeitwert von 7,0 Mio. € (Buchwert Vorjahr: 7,7 Mio. €) abgeschrieben. Der Wertminderungsaufwand von 8,3 Mio. € ist im Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen erfasst worden (vgl. Punkt 15 "Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen"). Der beizulegende Zeitwert basiert auf nicht-beobachtbaren Inputfaktoren und ist der Stufe 3 zuzuordnen.

Zum 1. November 2021 erwarb der Konzern jeweils 50,0 Prozent der Anteile an der zuvor neu gegründeten DR Hospitality GmbH & Co. KG, Rostock, und der DR Hospitality Verwaltungsgesellschaft mbH, Rostock (im Weiteren kurz "DR Hospitality"), inklusive 17 Tochterunternehmen. Die Gemeinschaftsunternehmen sollen als strategische Partner Hotels und Resorts im Bereich des nachhaltigen erdgebundenen Tourismus entwickeln.

Nachfolgend werden konsolidierte Informationen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DR Hospitality und ihrer Tochtergesellschaften gegeben.

Vermögens- und Finanzlage

in Mio. € 31.12.2021
Langfristige Vermögenswerte 30,7
Kurzfristige Vermögenswerte (einschließlich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 2021: 24,6 Mio. €) 54,2
Langfristige Schulden (einschließlich langfristiger finanzieller Schulden mit Ausnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten sowie von Rückstellungen - 2021: 0,0 Mio. €) 4,4
Kurzfristige Schulden (einschließlich kurzfristiger finanzieller Schulden mit Ausnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten sowie von Rückstellungen - 2021: 44,7 Mio. €) 24,6

Ertragslage

in Mio. € 2021
Umsatzerlöse 20,6
Planmäßige Abschreibungen 0,7
Zinserträge 0,3
Zinsaufwendungen 0,6
Konzernergebnis -6,6
Gesamtergebnis -6,6

Der Buchwert der Beteiligung beträgt 42,6 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €). Dieser setzt sich aus dem Kaufpreis in Höhe von 45,9 Mio. € sowie dem anteiligen Verlust von 3,3 Mio. € zusammen.

26. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Gliederung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2021 Restlaufzeit 31.12.2020
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Ansprüche aus Lieferantenvergütungen 836,8 0,0 836,8 932,4 0,0 932,4
Debitorische Kreditoren aus Schulden aus Lieferungen und Leistungen 363,6 9,6 373,2 201,5 0,0 201,5
Darlehen an assoziierte Unternehmen 47,9 75,7 123,6 53,4 111,1 164,5
Sonstige Beteiligungen 0,0 119,0 119,0 0,0 2,3 2,3
Sonstige Darlehen 15,4 102,3 117,7 85,3 108,9 194,2
Sonstige Forderungen aus Finanzgeschäften 63,5 9,3 72,8 58,3 9,9 68,2
Leasingforderungen 7,6 40,4 48,0 6,9 44,7 51,6
Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten 21,3 0,0 21,3 7,8 0,0 7,8
Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen 2,2 9,9 12,1 4,7 0,3 5,0
Gesamt 1.358,3 366,2 1.724,5 1.350,3 277,2 1.627,5

Die sonstigen Darlehen beinhalten unter anderem Warenkredite, Darlehen an Vermieter:innen sowie Starthilfedarlehen an sonstige nahestehende Unternehmen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Abgang von Darlehen an nahestehende Unternehmen.

Die Darlehen an assoziierte Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Gesellschafter- und Starthilfedarlehen sowie Warenkredite an REWE-Kaufleute.

Der Anstieg der sonstigen Beteiligungen resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb von Anteilen an der Flink SE, Berlin, und der Trigo Vision Ltd., Tel Aviv (Israel).

Die sonstigen Forderungen aus Finanzgeschäften beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus dem laufenden Finanz- und Verrechnungsverkehr.

Die Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten betreffen im Wesentlichen Devisenderivate zur Währungssicherung aus den Geschäftsfeldern Touristik und Sonstige (Wareneinkauf). Weitere Erläuterungen zur Entwicklung der derivativen Finanzinstrumente sind dem Punkt 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" zu entnehmen.

Die Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen beinhalten im Wesentlichen Ausleihungen an die EURELEC TRADING SCRL, Brüssel (Belgien).

27. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Gliederung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte 1.444,6 1.191,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen assoziierte Unternehmen 463,6 512,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gemeinschaftsunternehmen 20,4 22,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen 4,1 2,4
Gesamt 1.932,7 1.728,4

Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist stichtagsbedingt.

28. Sonstige Vermögenswerte

Gliederung der sonstigen Vermögenswerte

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2021 Restlaufzeit 31.12.2020
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Abgegrenzte Vermögenswerte 68,7 112,7 181,4 51,1 104,8 155,9
Forderungen aus sonstigen Steuern 75,1 0,0 75,1 63,1 0,0 63,1
Anteile an assoziierten Unternehmen 0,0 55,4 55,4 0,0 61,4 61,4
Forderungen aus Vorauszahlungen und Kautionen 40,5 12,5 53,0 39,3 14,5 53,8
Forderungen gegen Altgesellschafter aus Kaufleutemodell 28,2 0,0 28,2 8,0 0,0 8,0
Abgegrenzte Provisionen für Reisebüros 24,1 0,0 24,1 18,5 0,0 18,5
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,0 19,3 19,3 0,0 19,7 19,7
Abgegrenzte Skonti aus Zentralregulierung 18,3 0,0 18,3 31,4 0,0 31,4
Sonstige Forderungen aus Lastschriften 14,8 0,0 14,8 14,4 0,0 14,4
Forderungen aus Leistungen an Arbeitnehmer 8,2 0,0 8,2 9,9 0,0 9,9
Planvermögen und Erstattungsansprüche gegen Treuhandvereine 6,8 0,3 7,1 3,7 0,0 3,7
Diverse 131,4 4,7 136,1 181,6 5,2 186,8
Gesamt 416,1 204,9 621,0 421,0 205,6 626,6

In den abgegrenzten Vermögenswerten sind unter anderem vorausbezahlte Mieten, Dienstleistungsentgelte, Wartungspauschalen sowie vorausbezahlte touristische Leistungen enthalten. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Geschäftsfeld Touristik aus der Abgrenzung von Versicherungsleistungen zur Reisepreisabsicherung.

Die Forderungen aus sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen die Umsatzsteuer. Die hier ausgewiesenen Anteile an assoziierten Unternehmen betreffen solche Beteiligungsverhältnisse, die entgegen den unter Punkt 25 "At equity bilanzierte Unternehmen" ausgewiesenen Anteilen aufgrund ihrer Unwesentlichkeit nicht at equity bilanziert werden.

Die abgegrenzten Provisionen für Reisebüros betreffen bereits gezahlte Provisionen aus dem Reisevermittlungsgeschäft für noch nicht angetretene Reisen.

Die diversen Vermögenswerte beinhalten eine Vielzahl von Einzelsachverhalten.

29. Vorräte

Gliederung der Vorräte

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Fertige Erzeugnisse und Waren 4.522,9 4.233,1
Geleistete Anzahlungen 179,9 237,6
Unfertige Erzeugnisse, vorausbezahlte Reiseleistungen 73,0 30,5
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 78,8 65,2
Gesamt 4.854,6 4.566,4

Der Anstieg des Bestands an fertigen Erzeugnissen und Waren resultiert aus einer höheren Bevorratung im Geschäftsfeld Baumarkt - vornehmlich bedingt durch eine drohende Container-Knappheit - und in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland, Handel International und Convenience.

Die geleisteten Anzahlungen umfassen überwiegend Anzahlungen für ausstehende Reiseleistungen.

Die vorausbezahlten Reiseleistungen betreffen das Geschäftsfeld Touristik; es handelt sich um vorausbezahlte und von den Kund:innen zum Bilanzstichtag angetretene Reiseleistungen. Das Vorjahr war von einem deutlichen Rückgang des Buchungsvolumens bei den Reiseveranstaltern aufgrund der Coronapandemie geprägt. Im Geschäftsjahr 2021 erholte sich das Buchungsvolumen und damit auch der Bestand an vorausbezahlten Reiseleistungen.

Die Wertabschläge für schlecht gängige Waren und für Einzelrisiken betragen zum Bilanzstichtag 320,2 Mio. € (Vorjahr: 305,1 Mio. €). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Wertminderungen in Höhe von 80,4 Mio. € erfasst. Daneben wurden Wertaufholungen in Höhe von 19,4 Mio. € auf wertgeminderte Vorräte vorgenommen und als Minderung des Materialaufwands erfasst. Im Vorjahr wurden keine Wertaufholungen erfasst.

Zum 31. Dezember 2021 bestanden verpfändete Vorräte zur Besicherung von finanziellen Schulden in Höhe von 29,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €).

30. Laufende und latente Steuern

Zu den laufenden und latenten Steuern verweisen wir auf die Erläuterungen unter Punkt 19 "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag".

31. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Gliederung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Kassenbestände und Filialgelder 312,2 319,8
Guthaben bei Kreditinstituten 303,1 385,0
Schecks 10,3 4,7
Gesamt 625,6 709,5
Kontokorrentkredite -88,1 0,0
Finanzmittelfonds laut Kapitalflussrechnung 537,5 709,5

Unter den Kassenbeständen und Filialgeldern werden im Wesentlichen Kassenbestände in Filialen und unterwegs befindliche Gelder bei Geldtransportunternehmen ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten sowohl laufende Guthaben als auch Tages- und Termingelder (mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten).

Die hier aufgeführten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der unter den Schulden gegenüber Kreditinstituten ausgewiesenen Kontokorrentkredite bilden den Finanzmittelfonds im Sinne der Kapitalflussrechnung. Die Veränderung des Finanzmittelfonds ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt (siehe Punkt 38 "Kapitalflussrechnung").

32. Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. In den "davon"-Vermerken innerhalb der Konzern-Gesamtergebnisrechnung werden die Beträge ausgewiesen, die während des Geschäftsjahres in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wurden. Das Geschäftsguthaben der RZF wird als Fremdkapital unter den finanziellen Schulden ausgewiesen.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beinhaltet das Aufgeld aus der Kapitalerhöhung der RZF zum 30. April 2019 im Rahmen des Erwerbs von 77,4 Prozent der Anteile an der RZAG abzüglich erworbener eigener Anteile in Höhe von 146,5 Mio. €.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten die gesetzlichen Rücklagen, die anderen Gewinnrücklagen, den Konzernbilanzgewinn, die Rücklage für die Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne, die Rücklage für Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von Eigenkapitalinstrumenten und die Rücklagen aus den Anpassungsbuchungen beim Übergang von der nationalen Rechnungslegung zur Rechnungslegung nach IFRS. In den Gewinnrücklagen ist mit 561,6 Mio. € (Vorjahr: 758,5 Mio. €) die gesetzliche Rücklage der RZF enthalten, die für Ausschüttungen nicht zur Verfügung steht.

Die Veränderung der Gewinnrücklagen setzt sich im Wesentlichen aus dem im Geschäftsjahr erwirtschafteten, den Anteilseignern des Mutterunternehmens zustehenden Konzernergebnis in Höhe von 724,0 Mio. € (Vorjahr: 391,1 Mio. €) und der Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen inklusive der darauf entfallenden latenten Steuern in Höhe 119,0 Mio. € (Vorjahr: -69,5 Mio. €) zusammen.

Übrige Rücklagen

Die Ergebniswirksamkeit von Veränderungen dieser Rücklagen ist in der Gesamtergebnisrechnung dargestellt.

Die Rücklage für Cashflow hedges beinhaltet die Effekte aus der ergebnisneutralen Bewertung der unter Punkt 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" dargestellten Cashflow hedges.

Die Rücklage für Absicherungskosten beinhaltet die Wertänderung des Zeitwerts der Terminkomponente und des Fremdwährungs-Basis-Spreads von Termingeschäften im hedge accounting.

Die Rücklage für Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung resultiert aus der Umrechnung abweichender Währungen in die Berichtswährung Euro (vgl. Punkt 5 "Währungsumrechnung").

Die Rücklage für ergebnisneutrale Bestandteile der Equity-Bewertung beinhaltet das kumulierte sonstige Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen.

Die Rücklage für latente Steuern beinhaltet die im Eigenkapital erfassten kumulierten latenten Steuern auf die vorstehend erläuterten, in den übrigen Rücklagen erfassten Sachverhalte.

Anteile anderer Gesellschafter

Die Anteile anderer Gesellschafter umfassen die Anteile Dritter am Eigenkapital der konsolidierten Tochtergesellschaften. Die unterjährige Veränderung der Anteile anderer Gesellschafter ist der Eigenkapitalveränderungsrechnung zu entnehmen. Sie resultiert im Geschäftsjahr 2021 im Wesentlichen aus den Anteilen anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis, am Anteil an einer Kapitalerhöhung sowie aus Dividendenausschüttungen.

Die Anteile anderer Gesellschafter betragen zum 31. Dezember 2021 211,0 Mio. € (Vorjahr: 161,6 Mio. €) und betreffen mit 135,9 Mio. € (Vorjahr: 110,1 Mio. €) im Wesentlichen Anteile anderer Gesellschafter an der REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund. Auf diese Gesellschafter entfällt ein Gewinn nach Konsolidierung von 30,0 Mio. € (Vorjahr: 27,4 Mio. €) sowie eine Dividende von 16,4 Mio. € (Vorjahr: 15,0 Mio. €).

Nachfolgend werden konsolidierte Informationen (basierend auf IFRS-Meldedaten) zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der REWE Dortmund SE & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften gegeben.

Vermögens- und Finanzlage

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Langfristige Vermögenswerte 911,1 829,4
Kurzfristige Vermögenswerte 430,4 383,8
Langfristige Schulden 672,4 607,4
Kurzfristige Schulden 461,1 422,5
Nettovermögen 208,0 183,3

Ertragslage

in Mio. € 2021 2020
Umsatzerlöse 2.410,0 2.466,9
Konzernergebnis 37,4 34,0
Sonstiges Ergebnis 7,8 -6,1
Gesamtergebnis 45,2 27,9

Gewinnverwendung

Nach Verzinsung der Geschäftsguthaben und satzungsgemäßer Einstellung von 93,2 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) in die gesetzlichen Rücklagen verbleibt bei der RZF ein handelsrechtlicher Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2021 von 528,1 Mio. € (Vorjahr: Bilanzverlust 387,7 Mio. €).

Der Vorstand der RZF wird der Generalversammlung am 27. Juni 2022 vorschlagen, aus diesem Bilanzgewinn 4,6 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) an Mitglieder zu verteilen, 217,5 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) in die gesetzliche Rücklage einzustellen und einen Betrag von 306,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) den anderen Ergebnisrücklagen zuzuführen.

33. Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer

Gliederung der Leistungen an Arbeitnehmer

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2021 Restlaufzeit 31.12.2020
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Pensionen 31,0 637,6 668,6 29,1 732,6 761,7
Abfertigungen und TFR 1,6 217,0 218,6 1,5 243,2 244,7
Jubiläumszuwendungen 9,8 171,7 181,5 9,7 176,3 186,0
Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer 175,6 0,0 175,6 138,7 0,0 138,7
Jahressonderzahlungen 150,0 15,2 165,2 187,9 14,0 201,9
Urlaubsrückstellungen 148,3 0,0 148,3 145,7 0,0 145,7
Abfindungen 50,9 12,5 63,4 67,7 21,8 89,5
Überstunden und Leistungsprämie 35,8 0,0 35,8 32,1 0,0 32,1
Altersteilzeit 13,0 19,0 32,0 12,0 17,3 29,3
Ruhestandsbeihilfen 1,3 7,8 9,1 1,3 7,7 9,0
Hinterbliebenenbezüge 0,0 7,9 7,9 0,0 7,8 7,8
Urlaubsgeld / Weihnachtsgeld 5,9 0,0 5,9 5,6 0,0 5,6
Sonstige 37,4 13,1 50,5 36,8 14,6 51,4
Gesamt 660,6 1.101,8 1.762,4 668,1 1.235,3 1.903,4

Angaben zu leistungsorientierten Versorgungsplänen

Den Arbeitnehmer:innen der einbezogenen Unternehmen stehen abhängig vom jeweiligen Landesrecht unterschiedliche Alterssicherungssysteme zur Verfügung. Diese Versorgungssysteme können sowohl beitrags- als auch leistungsorientiert sein. Wesentliche leistungsorientierte Versorgungspläne bestehen derzeit für einbezogene Unternehmen in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Österreich und Italien.

a) Beschreibung der leistungsorientierten Versorgungspläne

Die leistungsorientierten Verpflichtungen setzen sich aus Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen wie Abfertigungen und Trattamento di Fine Rapporto (TFR), Hinterbliebenenbezügen und Ruhestandsbeihilfen zusammen.

Gliederung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung nach Ländern

in Mio. € 2021 2020
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Deutschland 954,6 15,8 988,0 15,8
Schweiz 243,3 0,0 242,6 0,0
Großbritannien 34,7 0,0 31,9 0,0
Österreich 1,0 211,0 1,1 237,2
Italien 0,0 6,8 0,0 6,7
Übrige 6,6 2,0 6,9 1,8
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.240,2 235,6 1.270,5 261,5

Die wesentlichen Versorgungspläne lassen sich wie folgt unterteilen:

Deutschland

Handel Deutschland

Der wesentliche Anteil der Verpflichtungen resultiert aus einer Versorgungszusage in zwei unterschiedlichen Ausprägungen: Zum einen besteht eine beitragsorientierte Leistungszusage, die für Neueintritte zum 30. Juni 2021 geschlossen wurde, zum anderen eine bereits im Jahr 2009 geschlossene Leistungszusage. Beide Zusagen sehen eine Garantieverzinsung vor. Für die einbezogenen Unternehmen besteht damit das Risiko, langfristig nicht den Garantiezins der Leistungszusage zu erwirtschaften. Die Finanzierung der 2009 geschlossenen Leistungszusage erfolgte ausschließlich aus Entgeltumwandlungen. Zur Reduzierung des Langlebigkeitsrisikos wurde für diese Zusage eine Kapitaloption eingeführt. Die Finanzierung der 2021 geschlossenen Leistungszusage erfolgte sowohl durch Entgeltumwandlungen als auch durch Arbeitgeberbeiträge. Risiken wurden durch die Gestaltung als beitragsorientierte Leistungszusage minimiert. Das Langlebigkeitsrisiko wurde durch liberal gestaltete Kapitaloptionen zu Beginn der Rentenzahlung reduziert. Zusätzlich wurde das Inflationsrisiko für diese Leistungszusage durch eine festgelegte Rentenanpassung minimiert. Für die Leistungszusage besteht ein gesichertes Treuhandvermögen, das sich auf die hier beschriebene Leistungszusage sowie auf Einzelzusagen an einen ausgewählten Personenkreis verteilt. Für die beitragsorientierte Leistungszusage besteht gesichertes Treuhandvermögen in der Höhe, in der die Zusage nicht durch den PSVaG gegen Insolvenz gesichert ist (exzedente Zusagen). Da es sich bei dem Treuhandvermögen um Planvermögen handelt, erfolgt eine Saldierung mit den entsprechenden Verpflichtungen.

Zum 1. Januar 2022 wurde eine neue beitragsorientierte Leistungszusage eröffnet; siehe hierzu Punkt 43 "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag". Bei den übrigen, i.d.R. durch Übernahmen von einbezogenen deutschen Unternehmen erworbenen Leistungszusagen besteht ein Inflationsrisiko aufgrund der nach § 16 BetrAVG (Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung) geforderten Rentenanpassung entsprechend der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes. Der Anteil der Leistungsempfänger:innen liegt bei rund 70 Prozent. Es besteht ein geringes Langlebigkeitsrisiko.

Touristik

Im Geschäftsfeld Touristik liegen zudem gehalts- und dienstzeitabhängige Zusagen vor, die überwiegend als Leistungszusagen, teilweise aber auch als Gesamtversorgungszusagen ausgestaltet sind. Hierbei besteht für die einbezogenen Unternehmen aufgrund des Bestands an aktiven Begünstigten das Risiko einer überproportionalen Erhöhung der Verpflichtung aus Gehaltserhöhungen. Da die Auszahlung der Zusagen ausschließlich in Form von Rentenzahlungen vorgesehen ist, besteht zudem ein Langlebigkeitsrisiko.

Daneben bestehen im Geschäftsfeld Touristik bereits im Jahr 2004 für Neuzugänge geschlossene, dienstzeitabhängige Leistungszusagen. Für diese ergibt sich aufgrund vorgesehener Rentenzahlungen ebenfalls ein Langlebigkeitsrisiko. Zur Sicherung dieser Leistungszusagen liegt Planvermögen vor. Das im Geschäftsfeld Touristik in Deutschland vorliegende Planvermögen besteht überwiegend aus Immobilien und zu einem geringen Teil aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Sonstige Verpflichtungen

Neben den unmittelbaren und mittelbaren Verpflichtungen existieren noch pensionsähnliche Verpflichtungen in Form von Ruhestandsbeihilfen und Hinterbliebenenbezügen. Die Höhe der entsprechenden Einmalzahlungen richtet sich nach der jeweiligen Betriebszugehörigkeit der begünstigten Arbeitnehmer:innen.

Schweiz

Die Altersvorsorge, der Hinterbliebenenschutz und die Vorsorge für Erwerbsausfall in der Schweiz basieren auf einem Drei-Säulen-System mit unterschiedlicher Finanzierung. Gemäß dem Gesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) sichert die zweite Säule alle volljährigen Berufstätigen mit einem Jahreseinkommen von mindestens 21.330 Schweizer Franken bzw. deren Hinterbliebene bei Invalidität oder Tod der Versorger:innen ab. Ab einem Alter von 25 Jahren besteht zudem eine obligatorische Altersabsicherung. Die Finanzierung dieser Absicherung erfolgt durch die Arbeitgeber:innen und die Arbeitnehmer:innen nach dem Kapitaldeckungsverfahren in Prozent des versicherten Einkommens. Das Gesetz schreibt Minimalleistungen vor. Die berufliche Vorsorge wird bei den einbezogenen schweizerischen Unternehmen über die Pensionskasse BonAssistus, die Swiss Life BVG und die IGP-BVG Stiftung abgewickelt. Die oben genannten Pensionskassen und Stiftungen können jederzeit ihr Finanzierungssystem (Beiträge und Leistungen) ändern. Im Fall einer Unterdeckung können von den Arbeitgeber:innen Sanierungsbeiträge erhoben werden. Das in der Pensionskasse und den Sammelstiftungen eingelegte Planvermögen deckt den Großteil der Verpflichtungen aus den gemäß dem BVG bestehenden Vorsorgeverpflichtungen. Das Vermögen der einbezogenen Unternehmen in der Pensionskasse und den Stiftungen wird wie bei einer Teilliquidation unter Mitgabe von Wertschwankungsreserven bestimmt, indem die einzelnen Rückstellungen den Begünstigten zugeordnet werden und anschließend das Vermögen aller aktiven Versicherten im Verhältnis der Altersguthaben auf die einzelnen Unternehmen aufgeteilt wird, während das Vermögen der Pensionär:innen diesen direkt zugeordnet wird. Zur Sicherstellung der gesetzlichen Leistungen haben die Pensionskassen und Stiftungen Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen.

Großbritannien

Im Geschäftsfeld Touristik besteht eine Versorgungszusage, die bereits seit 2002 für Neuzugänge geschlossen ist, bei der jedoch für die bestehenden Begünstigten weiter angesammelt wird. Es handelt sich um eine gehalts- und dienstzeitabhängige Zusage, die derzeit durch Planvermögen gedeckt ist. Bei Renteneintritt können bis zu 25,0 Prozent des Rentenanspruchs als Einmalzahlung ausgezahlt werden. Aufgrund der vorgesehenen lebenslangen Rentenzahlungen von mindestens 75,0 Prozent besteht jedoch ein Langlebigkeitsrisiko.

In Großbritannien wird das Planvermögen in den Trusts mindestens alle drei Jahre neu bewertet. Die Treuhänder:innen des entsprechenden Trusts bestimmen dabei die meist sehr vorsichtig angesetzten Bewertungsparameter und legen dadurch ggf. bestehende Finanzierungsüberschüsse oder -defizite und damit die künftigen Einzahlungen der Arbeitgeber:innen fest.

Österreich

In Österreich besteht aufgrund arbeitsrechtlicher Vorschriften für alle Dienstverhältnisse, die bis zum 31. Dezember 2002 geschlossen wurden und mindestens ununterbrochen drei Jahre angedauert haben, ein leistungsorientiertes Versorgungssystem (altes Abfertigungsmodell), das im Falle der Kündigung der Arbeitnehmer:innen (außer bei Eigenkündigung) oder spätestens bei Renteneintritt eine Einmalzahlung vorsieht. Die Höhe der Einmalzahlung ist abhängig vom durchschnittlichen Monatsentgelt und der Betriebszugehörigkeit der Arbeitnehmer:innen und beträgt zwischen zwei und zwölf Monatsentgelten. Die Zahlungsmodalitäten reichen von einer sofortigen Auszahlung bis zu einer Auszahlung in halben Monatsraten.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2003 wurde das oben beschriebene Modell dahingehend geändert, dass Arbeitgeber:innen nun verpflichtet sind, 1,5 Prozent vom Monatsentgelt der Arbeitnehmer:innen in eine Vorsorgekasse einzuzahlen. Das neue Abfertigungsmodell ist daher als beitragsorientiertes Vorsorgemodell ausgestaltet.

Italien

Ähnlich wie in Österreich besteht für Arbeitnehmer:innen in Italien im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein Anspruch auf eine Abfindung, die als "Trattamento di Fine Rapporto" (TFR) bezeichnet wird. Es handelt sich um einen öffentlich-rechtlich geregelten Zusatzanspruch zur Altersversorgung. Der Anspruch ist mit einer Entgeltumwandlung vergleichbar und nimmt Bezug auf die Einkommenshöhe und die Anzahl der Dienstjahre.

Vor der Reform der TFR im Jahr 2005 handelte es sich um einen leistungsorientierten Versorgungsplan. Mit Wirkung zum 1. Januar 2007 wurden alle bestehenden Pläne geschlossen und in ein beitragsorientiertes Versorgungssystem überführt. Die Änderung galt sowohl für Neueintritte als auch für zukünftige Dienstjahre der aktiven Arbeitnehmer:innen. In der leistungsorientierten Verpflichtung einbezogener italienischer Unternehmen spiegelt sich daher der Verpflichtungsumfang für aktive Begünstigte der Dienstjahre bis 2007 wider.

Da es sich bei den Vorsorgemodellen in der Schweiz, Österreich und Italien um gesetzlich geregelte Vorsorgesysteme handelt, bestehen keine unternehmensspezifischen Risiken.

Niederlande

Bei dem im Geschäftsfeld Convenience vorliegenden Versorgungsplan handelt es sich um einen leistungsorientierten Plan mehrerer Arbeitgeber:innen. Für diesen liegen allerdings keine ausreichenden Informationen vor, um den Anteil des einbezogenen Unternehmens am Barwert der Verpflichtung, am Planvermögen und an den Kosten zu ermitteln. Da eine solche Zuordnung nicht möglich ist, wird dieser Plan als beitragsorientierter Plan bilanziert.

Im Geschäftsjahr wurden für diesen Plan Beiträge in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 2,2 Mio. €) erfasst. Im folgenden Geschäftsjahr werden Beiträge in gleicher Höhe erwartet. Die gezahlten Beiträge machen etwa 4,3 Prozent (Vorjahr: 2,9 Prozent) am Gesamtplan aus.

2015 wurden für den betroffenen Fonds die Regularien geändert, woraus sich eine neue Berechnung des Deckungsbeitrags auf Basis eines 12-Monats-Durchschnitts ergab. Sofern der aktuelle Deckungsbeitrag unterhalb des derzeit geforderten Deckungsbeitrags von 114,4 Prozent (Vorjahr: 114,6 Prozent) liegt, hat der Fonds einen Plan zur Wiederherstellung des geforderten Deckungsbeitrags aufzustellen, um diesen dann innerhalb der nächsten zwölf Jahre wieder zu erreichen. Der im Rahmen des Abschlusses festgestellte Deckungsgrad liegt mit 114,3 Prozent (Vorjahr: 104,7 Prozent) unter dem zur Abdeckung der Verpflichtung benötigten Deckungsgrad. Der Fonds befindet sich aufgrund der weiterhin bestehenden Unterschreitung seit Dezember 2015 in einem solchen Wiederherstellungszeitraum. Sollten die Maßnahmen nicht greifen, kann der Fonds im Wesentlichen zwei Maßnahmen ergreifen: Er kann die Prämie heraufsetzen oder die Pensionsregelungen anpassen.

b) Wesentliche versicherungsmathematische Annahmen

Den in der Bilanz ausgewiesenen leistungsorientierten Verpflichtungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Für die Bewertungen der wesentlichen leistungsorientierten Verpflichtungen wurden folgende Parameter verwendet:

Landesspezifische Parameter zur Bewertung der wesentlichen leistungsorientierten Verpflichtungen

Wesentliche Bewertungsparameter 2021
Rechnungszins Lohn- und Gehaltstrend Rententrend Duration
Deutschland 0,81% 3,00% 1,90% 16 Jahre
Schweiz 0,15% 0,50% - 14 Jahre
Großbritannien 1,80% 3,40% 3,40% 22 Jahre
Österreich 0,62% 3,00% - 10 Jahre
Italien 0,90% - - 10 Jahre
Wesentliche Bewertungsparameter 2020
Rechnungszins Lohn- und Gehaltstrend Rententrend Duration
Deutschland 0,36% 3,00% 1,90% 17 Jahre
Schweiz 0,15% 0,50% - 14 Jahre
Großbritannien 1,40% 3,00% 3,00% 22 Jahre
Österreich 0,14% 3,00% - 10 Jahre
Italien 0,40% - - 7 Jahre

Die Bewertungsparameter für Deutschland, die Schweiz und Großbritannien beziehen sich auf die Bewertung von Pensionsverpflichtungen, die Bewertungsparameter für Österreich und Italien auf die Bewertung von Abfertigungen und TFR.

Die Berechnungen für die deutschen Zusagen basieren auf den biometrischen Grundwerten (Wahrscheinlichkeiten für Todes- und Invaliditätsfälle) der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für die Schweiz wurden die Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten der technischen Grundlagen BVG 2020, für Großbritannien die Standardsterblichkeitstafeln S3PxA, für Österreich die Tafeln AVÖ 2018 P von Pagler & Pagler und für Italien die Tavole IPS55 und Tavole INPS 2000 angewendet.

c) Entwicklung der leistungsorientierten Nettoverpflichtung und der Erstattungsansprüche gegen Treuhandvereine

Ermittlung der in der Bilanz ausgewiesenen Nettoschuld

in Mio. € 2021 2020
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Barwert der nicht fondsfinanzierten Verpflichtungen 874,1 235,6 816,5 261,5
Barwert der ganz oder teilweise fondsfinanzierten Verpflichtungen 366,1 0,0 454,0 0,0
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 1.240,2 235,6 1.270,5 261,5
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 578,4 0,0 512,1 0,0
Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 31. Dezember 661,8 235,6 758,4 261,5
davon ausgewiesen als Rückstellung für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen 668,6 235,6 761,7 261,5
davon ausgewiesen als sonstige Vermögenswerte 6,8 0,0 3,3 0,0

Die unter den Rückstellungen ausgewiesene Nettoschuld aus pensionsähnlichen Verpflichtungen enthält Verpflichtungen aus Abfertigungen und TFR in Höhe von 218,6 Mio. € (Vorjahr: 244,7 Mio. €), aus Ruhestandsbeihilfen in Höhe von 9,1 Mio. € (Vorjahr: 9,0 Mio. €) und aus Hinterbliebenenbezügen in Höhe von 7,9 Mio. € (Vorjahr: 7,8 Mio. €).

Die sonstigen Vermögenswerte resultieren aus Finanzierungsüberschüssen leistungsorientierter Pläne der DER Touristik UK Limited, Dorking (Großbritannien), und der RZAG.

Entwicklung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen im Berichtsjahr

in Mio. € 2021 2020
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 1. Januar 758,4 261,5 716,6 256,6
Laufender Dienstzeitaufwand 34,1 9,9 29,6 10,2
Nettozinsaufwand 2,5 0,4 4,9 1,1
Auswirkungen aus Neubewertungen -128,5 -17,1 80,2 3,6
davon Auswirkungen aus Planvermögen ohne im Nettozinsaufwand erfasste Beträge -62,0 0,0 -19,8 0,0
davon Auswirkungen aus der Änderung demografischer Annahmen -9,5 0,1 0,6 0,0
davon Auswirkungen aus der Änderung finanzieller Annahmen -69,1 -9,6 66,1 7,8
davon Auswirkungen aus erfahrungsbedingten Anpassungen 12,1 -7,6 33,3 -4,2
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand -2,1 0,0 -4,3 0,0
davon aus Planabgeltungen -0,1 0,0 -3,6 0,0
Auswirkungen aus Wechselkursänderungen 1,0 0,0 0,5 0,0
Beiträge zum Versorgungsplan 14,6 0,0 -69,5 0,0
davon Beiträge des Arbeitgebers -0,8 0,0 -80,1 0,0
davon Beiträge der Teilnehmer:innen des Plans 15,4 0,0 10,6 0,0
Gezahlte Leistungen -18,4 -17,8 -18,0 -10,7
davon gezahlte Leistungen des Arbeitgebers -18,1 -17,8 -17,7 -10,7
davon gezahlte Leistungen im Rahmen von Planabgeltungen -0,3 0,0 -0,3 0,0
Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen und Veräußerungen 0,2 -1,3 19,7 0,7
Auswirkungen von Vermögensübergängen 0,0 0,0 -1,3 0,0
Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 31. Dezember 661,8 235,6 758,4 261,5

Entwicklung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung im Berichtsjahr

in Mio. € 2021 2020
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 1. Januar 1.270,5 261,5 1.143,9 256,6
Laufender Dienstzeitaufwand 34,1 9,9 29,6 10,2
Zinsaufwand 4,4 0,4 7,5 1,1
Auswirkungen aus Neubewertungen -66,5 -17,1 100,0 3,6
davon Auswirkungen aus der Änderung demografischer Annahmen -9,5 0,1 0,6 0,0
davon Auswirkungen aus der Änderung finanzieller Annahmen -69,1 -9,6 66,1 7,8
davon Auswirkungen aus erfahrungsbedingten Anpassungen 12,1 -7,6 33,3 -4,2
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand -2,1 0,0 -4,8 0,0
davon aus Planabgeltungen -0,1 0,0 -4,1 0,0
Auswirkungen aus Wechselkursänderungen 13,5 0,0 -1,2 0,0
Beiträge zum Versorgungsplan 21,7 0,0 18,1 0,0
davon Beiträge des Arbeitgebers 3,5 0,0 3,9 0,0
davon Beiträge der Teilnehmer:innen des Plans 18,2 0,0 14,2 0,0
Gezahlte Leistungen -35,6 -17,8 -37,6 -10,7
davon gezahlte Leistungen im Rahmen von Planabgeltungen -0,8 0,0 -0,9 0,0
Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen und Veräußerungen 0,2 -1,3 21,2 0,7
Auswirkungen von Vermögensübergängen 0,0 0,0 -6,2 0,0
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.240,2 235,6 1.270,5 261,5

Entwicklung des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens im Berichtsjahr

in Mio. € 2021 2020
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 1. Januar 512,1 427,3
Zinserträge 1,9 2,6
Auswirkungen aus Neubewertungen 62,0 19,8
Auswirkungen von Planabgeltungen 0,0 -0,5
Auswirkungen aus Wechselkursänderungen 12,5 -1,7
Beiträge zum Versorgungsplan 7,1 87,6
davon Beiträge des Arbeitgebers 4,3 84,0
davon Beiträge der Teilnehmer:innen des Plans 2,8 3,6
Gezahlte Leistungen -17,2 -19,6
davon gezahlte Leistungen aus dem Planvermögen -16,7 -19,0
davon gezahlte Leistungen im Rahmen von Planabgeltungen -0,5 -0,6
Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen und Veräußerungen 0,0 1,5
Auswirkungen von Vermögensübergängen 0,0 -4,9
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31. Dezember 578,4 512,1

Planvermögen besteht überwiegend im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen in Deutschland, der Schweiz und Großbritannien.

Zusammensetzung des Planvermögens der einbezogenen Unternehmen

in Mio. € 2021 2020
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 8,4 8,0
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 8,4 8,0
Eigenkapitalinstrumente 47,4 38,6
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 47,4 38,6
Schuldinstrumente 36,6 36,4
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 34,6 35,4
Immobilien 55,9 53,9
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 16,5 13,2
davon selbst genutzt 5,5 5,0
Wertpapierfonds 218,2 171,6
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 218,2 171,6
Rückdeckungsversicherungen 187,6 182,3
Sonstige 24,3 21,3
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 6,8 13,6
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31. Dezember 578,4 512,1

d) Erfolgsneutrale und erfolgswirksame Auswirkungen leistungsorientierter Versorgungspläne

Auswirkungen aus der Neubewertung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Verpflichtungen und Erstattungsansprüchen gegen Treuhandvereine auf die Gewinnrücklagen

in Mio. € 2021 2020
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Neubewertung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung 66,5 17,1 -100,0 -3,6
Neubewertung des Planvermögens 62,0 0,0 19,8 0,0
Gesamt 128,5 17,1 -80,2 -3,6

Zusammensetzung der Aufwendungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen

in Mio. € 2021 2020
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Laufender Dienstzeitaufwand 34,1 9,9 29,6 10,2
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand und Auswirkungen aus Planabgeltungen -2,1 0,0 -4,3 0,0
Nettozinsaufwand 2,5 0,4 4,9 1,1
Pensionsaufwand 34,5 10,3 30,2 11,3

Der Dienstzeitaufwand und die Auswirkungen aus Planabgeltungen werden im Personalaufwand erfasst, während der Nettozinsaufwand im Finanzergebnis ausgewiesen wird.

e) Mengengerüst

Hinsichtlich der Pensionsverpflichtungen teilen sich die Planteilnehmer:innen und der dazugehörige Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung wie folgt nach Gruppen auf:

Aufteilung nach Gruppen von Planteilnehmer:innen

Anzahl Personen /
in Mio. €
2021 2020
Anzahl der Planteilnehmer:innen Barwert leistungsorientierte Verpflichtung Anzahl der Planteilnehmer:innen Barwert leistungsorientierte Verpflichtung
Aktive Mitarbeiter:innen 10.227,0 582,9 10.759,0 594,0
Rentner:innen 7.589,0 460,3 7.496,0 458,0
Ausgeschiedene Anwärter:innen 4.469,0 197,0 4.436,0 218,5
Summe 22.285,0 1.240,2 22.691,0 1.270,5

f) Auswirkungen der wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen auf den Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung

Die folgenden Tabellen zeigen die Auswirkungen einer isolierten Veränderung der wesentlichen versicherungsmathematischen Parameter auf die Höhe des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtungen für die Pensionen und die pensionsähnlichen Verpflichtungen. Dabei wird jeweils eine Veränderung des Rechnungszinses, des Lohn- und Gehaltstrends und des Rententrends um 0,5 Prozentpunkte unterstellt. Zudem wird eine Veränderung der Lebenserwartung aller Begünstigten unabhängig vom jeweiligen Alter durch eine Verschiebung des Betrachtungsstichtags um ein Jahr fingiert.

Vor Anpassung der jeweiligen Parameter beträgt der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen für Pensionen 1.240,2 Mio. € (Vorjahr: 1.270,5 Mio. €) und für pensionsähnliche Verpflichtungen 235,6 Mio. € (Vorjahr: 261,5 Mio. €).

Auswirkungen wesentlicher versicherungsmathematischer Annahmen auf Pensionen

in Mio. € 2021 2020
Erhöhung Minderung Erhöhung Minderung
Erhöhung/Minderung Rechnungszins um 0,5 Prozentpunkte        
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.154,8 1.337,6 1.183,1 1.370,4
Erhöhung/Minderung Lohn- und Gehaltstrend um 0,5 Prozentpunkte        
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.243,4 1.237,1 1.273,8 1.267,5
Erhöhung/Minderung Rententrend um 0,5 Prozentpunkte        
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.290,4 1.200,7 1.321,9 1.229,8
Erhöhung/Minderung Lebenserwartung um 1 Jahr        
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.277,6 1.203,3 1.309,0 1.232,7

Auswirkungen wesentlicher versicherungsmathematischer Annahmen auf pensionsähnliche Verpflichtungen

in Mio. € 2021 2020
Erhöhung Minderung Erhöhung Minderung
Erhöhung/Minderung Rechnungszins um 0,5 Prozentpunkte        
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 224,7 246,9 249,7 274,2
Erhöhung/Minderung Lohn- und Gehaltstrend um 0,5 Prozentpunkte        
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 246,3 225,2 273,7 250,1
Erhöhung/Minderung Rententrend um 0,5 Prozentpunkte        
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 235,6 235,6 261,5 261,5
Erhöhung/Minderung Lebenserwartung um 1 Jahr        
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 235,6 235,6 261,5 261,5

Um die Veränderungen der leistungsorientierten Verpflichtung in Abhängigkeit von den oben aufgeführten Bewertungsparametern zu ermitteln, wird wie zur Berechnung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung in der Bilanz das Anwartschaftsbarwertverfahren verwendet.

Die erwarteten Auszahlungen im Rahmen der leistungsorientierten Pläne für das folgende Geschäftsjahr betragen für Pensionen 9,0 Mio. € (Vorjahr: 68,0 Mio. €) und für pensionsähnliche Verpflichtungen 10,2 Mio. € (Vorjahr: 9,7 Mio. €). Der Rückgang der erwarteten Auszahlungen für Pensionen resultiert im Wesentlichen aus erwarteten Rückzahlungen aus dem Planvermögen.

Angaben zu den übrigen Leistungen an Arbeitnehmer

Die einbezogenen Unternehmen haben sich durch Betriebsvereinbarung zur Zahlung von Jubiläumszuwendungen verpflichtet. Die Schuld in Höhe von 181,5 Mio. € (Vorjahr: 186,0 Mio. €) entspricht dem vollen Verpflichtungsumfang und wurde im Inland nach finanzmathematischen Grundsätzen auf Basis eines laufzeitadäquaten Rechnungszinses von 0,2 Prozent (Vorjahr: 0,1 Prozent) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Die Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 175,6 Mio. € (Vorjahr: 138,7 Mio. €) beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern in Höhe von 69,9 Mio. € (Vorjahr: 67,5 Mio. €). Des Weiteren werden hier überwiegend Verbindlichkeiten aus noch abzurechnenden Löhnen und Gehältern sowie Verbindlichkeiten aus Waren- und Reisegutscheinen an Mitarbeiter:innen ausgewiesen. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert aus Reisegutscheinen, die 2020 an Mitarbeiter:innen des Konzerns als Dank für den Einsatz während der Coronapandemie ausgegeben wurden. Im Vorjahr wurden diese Schulden noch unter den sonstigen Schulden (siehe Punkt 37 "Sonstige Schulden") ausgewiesen.

Die Schulden aus Jahressonderzahlungen in Höhe von 165,2 Mio. € (Vorjahr: 201,9 Mio. €) beinhalten Zusagen aus langfristig angelegten Incentivierungsprogrammen für leitende Mitarbeiter:innen. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen daraus, dass das Programm im Vorjahr für Neuzusagen geschlossen wurde und somit nur noch bestehende Zusagen angesammelt und ausgezahlt werden.

Die Schulden aus Abfindungen betragen 63,4 Mio. € (Vorjahr: 89,5 Mio. €). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen im Geschäftsfeld Touristik.

Den Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von 32,0 Mio. € (Vorjahr: 29,3 Mio. €) liegen versicherungsmathematische Gutachten der Hamburger Pensionsverwaltung e.G., Hamburg, zugrunde. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines laufzeitadäquaten Rechnungszinses von -0,3 Prozent (Vorjahr: 0,0 Prozent). Trotz des generellen Auslaufens der Altersteilzeitmodelle stieg der Rückstellungsbetrag an. Dies resultiert aus der Tatsache, dass weiterhin vereinzelt neue Altersteilzeitvereinbarungen abgeschlossen werden.

Die sonstigen Leistungen an Arbeitnehmer:innen beinhalten unter anderem Rückstellungen für Sozialplankosten und Entgeltfortzahlungen im Rahmen von Restrukturierungen.

34. Sonstige Rückstellungen

Entwicklung der sonstigen Rückstellungen

in Mio. € Stand zum 01.01.2021 Umbuchung Veränderung Konsolidierungskreis Inanspruchnahme Auflösung
Vergütungen an Großhandelskunden 351,6 0,0 2,4 -333,3 -11,1
Rückbaukosten 55,8 0,0 0,0 -0,6 -1,9
Gerichts-, Prozess-, Rechtsberatungskosten 34,5 0,0 0,1 -3,8 -9,8
Sonstige drohende Verluste 22,8 0,0 0,0 -16,0 -0,6
Sonstige Steuern 34,0 0,1 0,0 -19,6 -5,2
Mietrisiken 11,1 0,0 0,0 -2,1 -1,9
Rückstellungen für Garantie und Kulanz 6,6 0,0 0,2 -3,4 -1,2
Drohende Verluste aus Haftungsrisiken 10,7 0,0 0,0 -1,4 -5,5
Zinsen auf Steuern 5,6 -0,1 0,0 -1,0 -3,5
Übrige sonstige Rückstellungen 247,0 -0,5 0,3 -79,8 -43,0
Gesamt 779,7 -0,5 3,0 -461,0 -83,7
in Mio. € Zuführung Aufzinsung Währungsdifferenzen Umgliederung in Schulden von Veräußerungsgruppen und Reklassifikationen Stand zum 31.12.2021
Vergütungen an Großhandelskunden 370,6 0,0 0,0 -0,3 379,9
Rückbaukosten 5,3 0,2 0,2 0,0 59,0
Gerichts-, Prozess-, Rechtsberatungskosten 23,8 0,0 0,0 0,0 44,8
Sonstige drohende Verluste 18,7 0,0 0,4 0,0 25,3
Sonstige Steuern 9,9 0,0 0,0 0,0 19,2
Mietrisiken 3,8 0,0 0,0 0,0 10,9
Rückstellungen für Garantie und Kulanz 8,0 0,0 0,0 0,0 10,2
Drohende Verluste aus Haftungsrisiken 3,3 0,0 0,0 0,0 7,1
Zinsen auf Steuern 5,9 0,0 0,0 0,0 6,9
Übrige sonstige Rückstellungen 113,6 0,0 0,9 -3,3 235,2
Gesamt 562,9 0,2 1,5 -3,6 798,5

Die Rückstellungen für Vergütungen an Großhandelskunden umfassen zum Bilanzstichtag noch offene Abrechnungen aus zumeist umsatzabhängigen Vergütungsvereinbarungen. Die Rückstellungen wurden auf Basis des Umsatzes und eines vorläufigen Verteilungsschlüssels geschätzt. Es handelt sich um Rückerstattungsverpflichtungen im Sinne von IFRS 15.55.

Die Rückstellungen für Rückbaukosten resultieren im Wesentlichen aus den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International. Diese werden in Höhe des abgezinsten Erfüllungsbetrags angesetzt. Der Erfüllungsbetrag unterliegt aufgrund der notwendigen Schätzung künftiger Kostenentwicklungen, insbesondere bei längeren Laufzeiten, Unsicherheiten. Daher wird dieser zu jedem Bilanzstichtag neu geschätzt.

Die Rückstellungen für sonstige drohende Verluste umfassen im Wesentlichen Risiken aus Beschaffungsgeschäften in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Touristik.

In den Rückstellungen für Mietrisiken werden noch nicht eingeforderte Mietindexanpassungen sowie Risiken aus offenen Mietabrechnungen ausgewiesen.

Die übrigen sonstigen Rückstellungen umfassen eine Vielzahl von Einzelsachverhalten.

Gliederung der erwarteten Fälligkeiten der sonstigen Rückstellungen

in Mio. € 31.12.2021
Erwartete Fälligkeit innerhalb eines Jahres zwischen 1 und 5 Jahren nach mehr als 5 Jahren Summe
Vergütungen an Großhandelskunden 379,9 0,0 0,0 379,9
Rückbaukosten 6,7 15,7 36,6 59,0
Gerichts-, Prozess-, Rechtsberatungskosten 39,7 5,1 0,0 44,8
Sonstige drohende Verluste 21,6 3,7 0,0 25,3
Sonstige Steuern 19,2 0,0 0,0 19,2
Mietrisiken 5,9 0,0 5,0 10,9
Rückstellungen für Garantie und Kulanz 8,9 1,3 0,0 10,2
Drohende Verluste aus Haftungsrisiken 7,1 0,0 0,0 7,1
Zinsen auf Steuern 6,8 0,1 0,0 6,9
Übrige sonstige Rückstellungen 217,2 12,0 6,0 235,2
Gesamt 713,0 37,9 47,6 798,5
in Mio. € 31.12.2020
Erwartete Fälligkeit innerhalb eines Jahres zwischen 1 und 5 Jahren nach mehr als 5 Jahren Summe
Vergütungen an Großhandelskunden 351,6 0,0 0,0 351,6
Rückbaukosten 3,5 17,2 35,1 55,8
Gerichts-, Prozess-, Rechtsberatungskosten 23,5 11,0 0,0 34,5
Sonstige drohende Verluste 20,9 1,9 0,0 22,8
Sonstige Steuern 34,0 0,0 0,0 34,0
Mietrisiken 5,3 0,0 5,8 11,1
Rückstellungen für Garantie und Kulanz 5,3 1,3 0,0 6,6
Drohende Verluste aus Haftungsrisiken 10,7 0,0 0,0 10,7
Zinsen auf Steuern 5,4 0,2 0,0 5,6
Übrige sonstige Rückstellungen 218,9 13,1 15,0 247,0
Gesamt 679,1 44,7 55,9 779,7

35. Sonstige finanzielle Schulden

Gliederung der sonstigen finanziellen Schulden

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2021 Restlaufzeit 31.12.2020
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Leasingverbindlichkeiten 1.683,3 9.459,5 11.142,8 1.630,3 9.055,9 10.686,2
Schulden gegenüber Kreditinstituten 583,9 1.332,9 1.916,8 118,4 1.533,6 1.652,0
Schulden aus sonstigen Darlehen 101,4 372,5 473,9 163,1 341,2 504,3
Schulden gegenüber assoziierten Unternehmen 214,3 44,9 259,2 141,7 21,0 162,7
Sonstige Schulden aus Finanzgeschäften 55,0 0,0 55,0 48,9 0,0 48,9
Zinsswaps 0,0 5,5 5,5 0,0 10,0 10,0
Schulden gegenüber Beteiligungsunternehmen 5,0 0,0 5,0 4,3 0,0 4,3
Finanzschulden 2.642,9 11.215,3 13.858,2 2.106,7 10.961,7 13.068,4
Kreditorische Debitoren 83,8 0,0 83,8 88,3 0,0 88,3
Anteile fremder Gesellschafter am Reinvermögen von Gesellschaften 0,0 62,4 62,4 0,0 63,3 63,3
Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten 13,8 0,0 13,8 28,5 0,0 28,5
Sonstige 2,5 0,0 2,5 0,0 0,0 0,0
Gesamt 2.743,0 11.277,7 14.020,7 2.223,5 11.025,0 13.248,5

Erläuterungen zur Entwicklung der Leasingverbindlichkeiten sind dem Punkt 24 "Leasing" zu entnehmen.

Von den ausgewiesenen Schulden gegenüber Kreditinstituten sind 411,4 Mio. € (Vorjahr: 222,7 Mio. €) grundpfandrechtlich gesichert.

Zinsstruktur der festverzinslichen Schulden gegenüber Kreditinstituten

Finanzierung Zinskondition Währung Zinsbindung Gewichteter Zinssatz in % der originären Mittelaufnahmen Volumen per Stichtag
      bis 1 Jahr 1,36 15,6
Schulden gegenüber Kreditinstituten (ohne Kontokorrent) festverzinslich Mio. € 1 bis 5 Jahre 2,61 44,2
      über 5 Jahre 0,69 342,0
Gesamt         401,8

Die Zinsbindung der mittelfristigen finanziellen Schulden gegenüber Kreditinstituten und die Zinsanpassungstermine aller festverzinslichen finanziellen Schulden gegenüber Kreditinstituten entsprechen den dargestellten Zinsbindungsfristen. Die Zinsanpassungstermine variabler Zinssätze liegen unter einem Jahr.

Die Schulden gegenüber Kreditinstituten beinhalten im Wesentlichen Schuldscheindarlehen zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung, Darlehen zur Immobilienfinanzierung und kurzfristige Kreditlinien.

Das 2018 aufgenommene Schuldscheindarlehen über 1.000,0 Mio. € wird in Höhe von 820,0 Mio. € (Vorjahr: 881,5 Mio. €) unter den Schulden gegenüber Kreditinstituten und in Höhe von 118,0 Mio. € (Vorjahr: 118,5 Mio. €) unter den Schulden aus sonstigen Darlehen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2021 wurden 62,0 Mio. € planmäßig getilgt.

Das 2019 aufgenommene Schuldscheindarlehen über 537,0 Mio. € wurde 2021 in Höhe von 301,5 Mio. € vorzeitig getilgt und wird am Abschlussstichtag in Höhe von 235,5 Mio. € unter den Schulden gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.

Die Schulden aus sonstigen Darlehen beinhalten zudem ein Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 175,0 Mio. € (Vorjahr: 175,0 Mio. €) sowie eine in den USA platzierte Anleihe über 30,0 Mio. € (Vorjahr: 30,0 Mio. €).

Erläuterungen zu den im Wesentlichen zur Verfügung stehenden Fremdfinanzierungsmitteln sind dem Punkt 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken", Punkt "Liquiditätsrisiko" zu entnehmen.

Die Schulden gegenüber assoziierten Unternehmen betreffen sowohl kurzfristige Darlehensschulden gegenüber den Gesellschaften der REWE-Kaufleute als auch kurz- und langfristige Schulden gegenüber weiteren assoziierten Unternehmen.

Die Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten betreffen im Wesentlichen Devisenderivate. Weitere Erläuterungen zur Entwicklung der derivativen Finanzinstrumente sind dem Punkt 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" zu entnehmen.

Die Schulden gegenüber Beteiligungsunternehmen beinhalten sowohl Schulden aus laufendem Verrechnungsverkehr als auch Darlehen.

Die sonstigen Schulden aus Finanzgeschäften beinhalten im Wesentlichen Schulden aus laufenden Verrechnungskonten mit nahestehenden Unternehmen sowie mit verbundenen Unternehmen, die mangels Wesentlichkeit nicht vollkonsolidiert werden.

Die Anteile fremder Gesellschafter am Reinvermögen von Gesellschaften betreffen Anteile an einbezogenen Gesellschaften, die den jeweiligen Inhabern das Recht zur Rückgabe an den Emittenten gegen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder andere finanzielle Vermögenswerte verbriefen. Hierunter fallen Anteile an Personengesellschaften sowie das Geschäftsguthaben der RZF.

Alle finanziellen Schulden mit Ausnahme der Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten und der Schulden aus Finanzierungsleasing (vgl. Punkt 24 "Leasing") sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

36. Schulden aus Lieferungen und Leistungen

Gliederung der Schulden aus Lieferungen und Leistungen

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2021 Restlaufzeit 31.12.2020
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 8.039,6 9,3 8.048,9 7.884,3 10,5 7.894,8
Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber assoziierten Unternehmen 4,0 0,0 4,0 4,5 0,0 4,5
Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen 0,4 0,0 0,4 0,0 0,0 0,0
Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gemeinschaftsunternehmen 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1
Gesamt 8.044,0 9,3 8.053,3 7.888,9 10,5 7.899,4

Der Anstieg der Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten ist stichtagsbedingt.

Der Konzern bietet ausgewählten Lieferanten Supply Chain Finance-Programme (SCF) an. Die Lieferanten können durch den Verkauf ihrer Forderungen gegen REWE-Kaufleute an einen Factor eine frühere Bezahlung ihrer Rechnungen bewirken. Die REWE-Kaufleute zahlen die Verbindlichkeit zum vertraglich vereinbarten Fälligkeitstermin an den Factor.

Die Zielsetzung des SCF ist, diesen Lieferanten eine effizientere Gestaltung ihrer Zahlungsziele durch Verkauf entsprechender Forderungen vor Fälligkeit zu ermöglichen. Der Konzern wiederum strebt damit eine bessere Lieferantenbindung an.

Der Ausweis erfolgt weiterhin unter den kurzfristigen Schulden aus Lieferungen und Leistungen, da weder eine rechtliche Befreiung erlangt wurde noch die Schuld wesentlich durch diese Vereinbarung verändert wurde.

Da sich der Charakter der Zahlungen aus Sicht des Konzerns nicht geändert hat, werden sie weiterhin im Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit ausgewiesen.

Zum Stichtag belief sich der Wert, zu dem Lieferanten diverse SCF-Vereinbarungen in Anspruch genommen haben, auf 97,3 Mio. € (Vorjahr: 97,9 Mio. €). Aufgrund der Auswahl verschiedener Factoring-Unternehmen ist eine Risikokonzentration nicht erkennbar.

Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos verweisen wir auf Punkt 40 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken".

37. Sonstige Schulden

Gliederung der sonstigen Schulden

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2021 Restlaufzeit 31.12.2020
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 333,8 0,0 333,8 166,1 0,0 166,1
Schulden aus sonstigen Steuern 213,4 0,0 213,4 174,1 0,0 174,1
Schulden aus Waren-/Geschenkgutscheinen 189,8 0,0 189,8 240,6 0,0 240,6
Schulden aus Kundenbindungsprogrammen 182,8 0,0 182,8 177,5 0,0 177,5
Schulden aus Reisevorleistungen 174,8 0,0 174,8 89,5 0,0 89,5
Rückstellungen mit Schuldcharakter 131,0 0,0 131,0 165,7 0,0 165,7
Rechnungsabgrenzung 35,5 78,6 114,1 38,5 54,2 92,7
Raumkosten 87,0 0,0 87,0 86,5 0,0 86,5
Berufsgenossenschaft 49,4 0,0 49,4 47,3 0,0 47,3
Schulden gg. Altges. aus Kaufleutemodell 26,6 0,0 26,6 1,4 0,0 1,4
Vergütungen aus Einhaltung Qualitätsstandards 18,0 0,0 18,0 17,5 0,0 17,5
Ungünstige Verträge 2,0 8,0 10,0 4,3 10,0 14,3
Diverse 166,8 6,4 173,2 174,0 5,5 179,5
Gesamt 1.610,9 93,0 1.703,9 1.383,0 69,7 1.452,7

Die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen ist vor allem auf die Erholung im Geschäftsfeld Touristik zurückzuführen, da coronabedingte Reisebeschränkungen schrittweise aufgehoben und im Zuge dessen wieder mehr Reisen gebucht wurden.

Die Schulden aus sonstigen Steuern betreffen in Höhe von 119,4 Mio. € (Vorjahr: 76,3 Mio. €) die Umsatzsteuer, in Höhe von 68,6 Mio. € (Vorjahr: 70,1 Mio. €) die Lohnsteuer sowie in Höhe von 25,4 Mio. € (Vorjahr: 27,7 Mio. €) die Kirchen- und sonstige Steuern.

Die Abnahme bei den Schulden aus Waren-/Geschenkgutscheinen resultiert hauptsächlich aus der Inanspruchnahme sowie dem Verfall der coronabedingt in 2020 ausgegebenen Reisegutscheine. Darüber hinaus werden Reisegutscheine, die an Mitarbeiter:innen des Konzerns für ihren Einsatz während der Coronapandemie ausgegeben wurden, nun unter den Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer (siehe Punkt 33 "Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer") ausgewiesen.

Die Schulden aus Kundenbindungsprogrammen beziehen sich im Wesentlichen auf das Kundenbindungsprogramm "jö Bonus Club" in Österreich und das Kundenbindungsprogramm "PAYBACK" in Deutschland.

Bei den Schulden aus Reisevorleistungen handelt es sich um ausstehende Rechnungen für Fremdleistungen, die von den Reiseveranstaltern im Rahmen der Durchführung eigener Reisen in Anspruch genommen und zum Bilanzstichtag von den Leistungsträgern noch nicht abgerechnet wurden. Der deutliche Anstieg ist auf die Aufhebung coronabedingter Einschränkungen und die dadurch wieder vermehrten Buchungen von Reiseveranstaltungen zurückzuführen.

Die diversen Rückstellungen mit Schuldcharakter wurden unter anderem für Maklerprovisionen, Verpflichtungen aus Mietverhältnissen, Verwaltungsaufwendungen und Abgrenzungen für Strom- und Gasrechnungen gebildet. Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf Konkretisierungen abgregrenzter Schulden hin zu einem Ausweis unter den Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie auf die Entkonsolidierungen (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung" - "Desinvestition") zurückzuführen.

Die Schulden aus Rechnungsabgrenzung beinhalten unter anderem Baukostenzuschüsse und abgegrenzte Dienstleistungsentgelte, unter anderem aus Vereinbarungen mit Prepaid-Produkten.

Für die Einhaltung der REWE-Qualitätsstandards werden den REWE-Kaufleuten gesonderte Vergütungen gezahlt.

Die diversen Schulden beinhalten eine Vielzahl an Einzelsachverhalten.

38. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der Kontokorrentkredite im Berichtsjahr. Es wird unterschieden zwischen Veränderungen aus betrieblicher Tätigkeit, aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit. Die Zahlungsmittelflüsse der aufgegebenen Geschäftsbereiche aus betrieblicher Tätigkeit, aus Investitionstätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit sind gemäß IFRS 5 getrennt von denen der fortgeführten Geschäftsbereiche angegeben. Diese betreffen den aufgegebenen Geschäftsbereich BILLA Russland (Berichtsjahr und entsprechend im Vorjahr) und den aufgegebenen Geschäftsbereich BILLA Ukraine (Vorjahr).

Nachfolgend werden die Zahlungsmittelflüsse der fortgeführten Geschäftsbereiche erläutert.

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

In der Berichtsperiode verminderte sich der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit von 3.621,5 Mio. € auf 3.187,1 Mio. €. Der Rückgang um 434,4 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der gezahlten/erhaltenen Ertragsteuern um -633,1 Mio. € und einem Anstieg von Working Capital-Effekten um -244,2 Mio. €, denen ein Anstieg erhaltener Anzahlungen von 619,2 Mio. € gegenübersteht.

Zu den gezahlten Ertragsteuern siehe auch Punkt 19 "Steuern vom Einkommen und Ertrag".

Bereinigt um Working Capital-Effekte (Veränderung der Vorräte sowie der Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen) verminderte sich der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 3.710,2 Mio. € auf 3.580,0 Mio. €.

Hierzu trugen neben den oben genannten Effekten auch um 117,7 Mio. € erhöhte Inanspruchnahmen von Rückstellungen bei.

Die sonstigen zahlungsunwirksamen Vorgänge in Höhe von 199,1 Mio. € (Vorjahr: 38,9 Mio. €) betreffen im Berichtsjahr im Wesentlichen Neubewertungen von Verpflichtungen aus Pensionen und pensionsähnlichen Zusagen.

Die gezahlten Zinsen in Höhe von 547,9 Mio. € (Vorjahr: 594,0 Mio. €) resultieren in Höhe von 510,4 Mio. € (Vorjahr: 553,7 Mio. €) aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer.

Die erhaltenen Zinsen in Höhe von 20,3 Mio. € (Vorjahr: 66,8 Mio. €) enthalten Zinsen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen beim Leasinggeber in Höhe von 3,3 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €).

Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr -2.237,5 Mio. € (Vorjahr: -1.828,1 Mio. €). Der Anstieg der Zahlungsmittelabflüsse in Höhe von 409,4 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien.

Die Einzahlungen aus den Abgängen finanzieller Vermögenswerte und at equity bilanzierter Unternehmen resultieren in Höhe von 375,7 Mio. € (Vorjahr: 256,0 Mio. €) aus der Tilgung von kurz- und langfristigen Darlehen. Davon betreffen 122,9 Mio. € (Vorjahr: 140,4 Mio. €) Darlehen an assoziierte Unternehmen und 99,0 Mio. € (Vorjahr: 74,9 Mio. €) Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen.

Die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 2.288,4 Mio. € (Vorjahr: 1.888,1 Mio. €) betreffen im Wesentlichen Expansionsinvestitionen in das Filialnetz sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei Filialen, Lagerstandorten und Produktionsunternehmen.

Die Auszahlungsüberschüsse aus dem Verkauf von Anteilen an konsolidierten Unternehmen in Höhe von 12,7 Mio. € betreffen den Abgang von Zahlungsmitteln im Rahmen des Verkaufs sämtlicher Anteile an der Jet Nordic Holding AB, Stockholm (Schweden), inklusive ihrer Tochtergesellschaften Nova Airlines AB, Stockholm (Schweden), und Novair AS, Oslo (Norwegen); siehe hierzu auch Punkt 3 "Konsolidierung".

Die Auszahlungen für Investitionen in finanzielle Vermögenswerte und at equity bilanzierte Unternehmen betreffen in Höhe von 264,7 Mio. € (Vorjahr: 248,1 Mio. €) gewährte kurz- und langfristige Darlehen. Davon betreffen Auszahlungen in Höhe von 81,5 Mio. € (Vorjahr: 107,5 Mio. €) Darlehen an assoziierte Unternehmen und Auszahlungen in Höhe von 106,1 Mio. € (Vorjahr: 33,5 Mio. €) Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen.

Die Auszahlungen für Unternehmenszusammenschlüsse und den Erwerb von Anteilen an konsolidierten Unternehmen in Höhe von 19,6 Mio. € (Vorjahr: 98,9 Mio. €) resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb sämtlicher Anteile an der Meister feines Fleisch − feine Wurst GmbH, Gäufelden (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung" - "Akquisitionen").

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -1.352,7 Mio. €. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr um 312,2 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten.

Die gezahlten Dividenden, Ausgleichsverpflichtungen und sonstigen Ergebnisanteile in Höhe von 18,6 Mio. € (Vorjahr: 19,6 Mio. €) resultieren vollständig aus Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter (Vorjahr: 17,4 Mio. €).

Die Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen in Höhe von 29,5 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) resultieren im Wesentlichen aus einer Kapitalerhöhung bei einer Gesellschaft im Geschäftsfeld Handel Deutschland; es handelt sich dabei um den Anteil von Minderheitsgesellschaftern.

Insgesamt führten die Aufnahme und Tilgung von Finanzkrediten zu Zahlungsmittelzuflüssen in Höhe von 214,9 Mio. € (im Vorjahr Zahlungsmittelabflüsse in Höhe von 194,2 Mio. €).

Die Inanspruchnahme von Kreditlinien führte im Berichtsjahr zu Einzahlungen in Höhe von 347,6 Mio. €. Im Vorjahr resultierten dagegen Auszahlungen von 94,8 Mio. € aus der Tilgung von Kreditlinien und Auszahlungen von 400,0 Mio. € aus der Rückzahlung des syndizierten Kredits.

Gegenläufig zur Inanspruchnahme von Kreditlinien wurde im Berichtsjahr das im Zusammenhang mit dem Erwerb der Lekkerland-Gruppe aufgenommene Schuldscheindarlehen in Höhe von 301,5 Mio. € vorzeitig getilgt. Im Vorjahr fanden hieraus noch Einzahlungen in Höhe von 100,0 Mio. € statt.

Darüber hinaus führte die anteilige Tilgung eines weiteren Schuldscheindarlehens zu Zahlungsmittelabflüssen von 62,0 Mio. €.

Im Rahmen der Aufnahme und Tilgung von Immobilienfinanzierungen ergaben sich im Berichtsjahr Zahlungsmittelzuflüsse in Höhe von 230,1 Mio. € (Vorjahr: 89,2 Mio. €) und Zahlungsmittelabflüsse in Höhe von 39,1 Mio. € (Vorjahr: 46,9 Mio. €).

Darüber hinaus führten Einzahlungen von 186,7 Mio. € (Vorjahr: 116,6 Mio. €) und Auszahlungen von 96,7 Mio. € (Vorjahr: 10,1 Mio. €) aus der Aufnahme und Tilgung von Darlehen gegenüber (nicht konsolidierten) verbundenen und assoziierten Unternehmen insgesamt ebenfalls zu Zahlungsmittelzuflüssen aus der Finanzierungstätigkeit.

Weiterhin führten die unterjährige Aufnahme und Tilgung von Darlehen von nahestehenden Unternehmen zu Einzahlungen in Höhe von 24,3 Mio. € (Vorjahr: 130,8 Mio. €) und Auszahlungen in Höhe von 92,1 Mio. € (Vorjahr: 8,5 Mio. €).

Zu den Auszahlungen für die Reduzierung von Schulden aus Leasingverhältnissen in Höhe von 1.578,5 Mio. € (Vorjahr: 1.450,9 Mio. €) vgl. Punkt 24 "Leasing". Die Auszahlungen betreffen den Tilgungsanteil des Leasingnehmers. Die Zinszahlungen werden unter den gezahlten Zinsen im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ausgewiesen. Die Auszahlungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse, denen Vermögenswerte von geringem Wert zugrunde liegen, werden im Konzernergebnis und damit ebenfalls im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ausgewiesen.

Schulden aus Finanzierungstätigkeit

Die Schulden aus Finanzierungstätigkeit betreffen insbesondere Leasingverbindlichkeiten, Darlehen sowie Tages- und Termingelder von Kreditinstituten und Schuldscheindarlehen. Daneben liegen auch Darlehen von verbundenen, assoziierten, nahestehenden und Gemeinschaftsunternehmen vor.

Überleitung der Schulden aus Finanzierungstätigkeit

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Sonstige finanzielle Schulden zum 01.01. 13.248,6 12.673,9
unverzinsliche finanzielle Schulden -180,2 -133,1
Finanzschulden zum 01.01. 13.068,4 12.540,8
Schulden aus operativem Verrechnungsverkehr -56,5 -49,7
Kontokorrentkredite 0,0 -9,4
Sonstige Schulden aus operativer Tätigkeit -29,9 -20,6
Schulden aus Finanzierungstätigkeit 01.01. 12.982,0 12.461,1
zahlungswirksame Veränderung aus fortgeführten Geschäftsbereichen -1.363,6 -1.645,1
davon Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 840,6 467,4
davon Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -625,7 -661,6
davon Auszahlungen aus der Tilgung von Schulden aus Finanzierungsleasing -1.578,5 -1.450,9
zahlungswirksame Veränderung aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -17,4 -45,4
nicht zahlungswirksame Veränderung 2.080,3 2.211,4
davon Zugänge aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer 2.149,2 1.733,8
davon Umbuchungen -117,9 86,4
davon Währungsumrechnung 22,6 -31,7
davon Änderungen des Konsolidierungskreises 5,9 422,6
davon sonstige Veränderungen 20,5 0,3
Schulden aus Finanzierungstätigkeit 31.12. 13.681,3 12.982,0
Schulden aus operativem Verrechnungsverkehr 47,6 56,5
Kontokorrentkredite 88,1 0,0
Sonstige Schulden aus operativer Tätigkeit 41,2 29,8
Finanzschulden zum 31.12. 13.858,2 13.068,3
unverzinsliche finanzielle Schulden 162,5 180,2
Sonstige finanzielle Schulden zum 31.12. 14.020,7 13.248,5

Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Veränderungen der Schulden aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 20,5 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) resultieren im Berichtsjahr im Wesentlichen aus einer Earn Out-Klausel im Rahmen des Erwerbs von Anteilen an einer Beteiligung.

Sonstige Angaben

39. Angaben zum Kapitalmanagement

Die finanzwirtschaftliche Steuerung des Konzerns dient der nachhaltigen Wahrung einer größtmöglichen finanziellen Flexibilität und ist darauf ausgerichtet, die jederzeitige Handlungsfreiheit hinsichtlich der operativen, finanziellen und strategischen Unternehmensentwicklung des Konzerns zu sichern. Der Konzern hat sich einem starken Finanzprofil und der Wahrung einer guten Bonitätseinschätzung verpflichtet. Zur Erhaltung dieses Finanzprofils orientiert sich der Konzern an international akzeptierten, für das Rating relevanten Finanzrelationen. Alle strategischen unternehmerischen Entscheidungen werden im Hinblick auf ihre Auswirkung auf diese Kennzahlen überprüft.

Für den Konzern wurde eine Finanzpolitik definiert, deren bedeutendste Kennzahl sich wie folgt darstellt:

Verschuldungsfaktor *=Netto-Verschuldung/EBITDA

* Der Verschuldungsfaktor ist nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften nach den IFRS und kann in der Definition und Berechnung bei anderen Unternehmen abweichend sein.

Der Verschuldungsfaktor ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der Netto-Verschuldung und dem EBITDA des Konzerns. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Berechnungsgrundlage wie folgt geändert:

Die Netto-Verschuldung berücksichtigt die folgenden Bestandteile:

Finanzschulden (siehe Punkt 35 "Sonstige finanzielle Schulden"),

zuzüglich der Nettoschuld aus Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen (siehe Punkt 33 "Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer"),

abzüglich der latenten Steuern aus Leistungsverpflichtungen * (siehe Punkt 19 "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag"),

abzüglich der überschüssigen Barmittel *.

Daneben berücksichtigt das EBITDA die folgenden Bestandteile:

EBITDA des Konzerns,

zuzüglich des Ergebnisses aus at equity bilanzierten Unternehmen *,

zuzüglich des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands * (siehe Punkt 33 "Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer"),

zu-/abzüglich der Verluste bzw. der Gewinne aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und finanziellen Vermögenswerten *,

zuzüglich des EBITDA der Gesellschaften der REWE-Kaufleute *,

abzüglich des Ergebnisses aus assoziierten Unternehmen * (siehe Punkt 15 "Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen").

* Bestandteil der Kennzahl neu bzw. angepasst

Auf Basis dieser im Vergleich zum Vorjahr veränderten Berechnungsgrundlage wurde als Maximalwert für den Verschuldungsfaktor eine Bandbreite von 3,0 bis 3,3 (Vorjahr 4,0) festgelegt. Das Management erstellt Strategien und Planungen so, dass die Kennzahl für den Konzern in der Regel unterhalb der Untergrenze und jedenfalls unterhalb der Obergrenze dieser Bandbreite liegt. Sollte die Grenze des Verschuldungsfaktors aufgrund außerordentlicher Entwicklungen verletzt werden, werden Maßnahmen entwickelt, ihn schnellstmöglich wieder auf das angestrebte Niveau zurückzusteuern.

Zum 31. Dezember 2021 liegt die entsprechende Kennzahl nach neuer Berechnungsmethode bei 2,7 (Vorjahr: 2,6).

Die Finanzierungsstruktur, die Liquidität und die Finanzrisikopositionen werden im Konzern zentral gesteuert. Basierend auf kapitalmarktorientierten Grundlagen beinhaltet das langfristige Kapitalmanagement darüber hinaus die Entscheidung hinsichtlich variabler und festverzinslicher Kreditaufnahme. Beispielsweise wird bei niedrigem Zinsniveau durch die Aufnahme von festverzinslichen Darlehen das Risiko gegenüber Zinssteigerungen abgesichert. Bei hohem Zinsniveau bietet sich eine Aufnahme variabler Darlehen an, um Chancen aus sinkenden Zinsen zu nutzen.

Die kurzfristige Liquiditätssteuerung für den Konzern erfolgt für das Folgejahr auf monatlicher Basis und wird fortlaufend aktualisiert. Der mittelfristige Liquiditätsbedarf wird für das jeweilige Kalenderjahr auf Basis der Mittelfristplanung ermittelt und dient somit als Grundlage für die Finanzierungsstrategie.

Zur Steuerung finanzwirtschaftlicher Risiken (z. B. Wechselkursrisiken, Zinsänderungsrisiken, Bonitätsrisiken) im Konzern ist ein zentrales Treasury-Committee eingesetzt. Darüber hinaus existieren Treasury-Committees auf Ebene der Geschäftsfelder. Diese Gremien dienen insbesondere der wechselseitigen Information und Meinungsbildung sowie einer engen Abstimmung der unterschiedlichen Konzerneinheiten zu Fragen und Strategien.

Des Weiteren wird das im Konzern gebündelte Know-how genutzt, um die Konzerngesellschaften im In- und Ausland in allen relevanten Finanzfragen zu beraten und zu betreuen. Das reicht von grundsätzlichen Überlegungen zur Finanzierung von Akquisitions- und Investitionsvorhaben bis hin zur Unterstützung der lokalen Finanzverantwortlichen der einzelnen Konzerngesellschaften in Gesprächen mit Banken und Finanzdienstleistern vor Ort.

40. Management der finanzwirtschaftlichen Risiken

Der Konzern ist durch seine Geschäftstätigkeit verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt, insbesondere dem Währungsrisiko, dem Liquiditätsrisiko, dem Zinsrisiko, dem Rohstoffpreisrisiko sowie dem Adressenausfallrisiko.

Diese Risiken werden gemäß der Konzernrichtlinie zum Finanzmanagement systematisch gesteuert. Die finanziellen Risiken werden in enger Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten identifiziert, bewertet und abgesichert. Über Risikopolitik und -strategie berät und entscheidet ein zentrales Treasury-Committee.

Der Handlungsrahmen, die Verantwortlichkeiten, die finanzwirtschaftliche Berichterstattung und die Kontrollmechanismen für Finanzinstrumente sind in Richtlinien detailliert festgelegt. Insbesondere gehört hierzu eine klare Funktionstrennung zwischen Handel und Abwicklung.

Das übergreifende Management finanzwirtschaftlicher Risiken ist auf die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen auf den Finanzmärkten fokussiert und zielt darauf ab, negative Auswirkungen auf die Finanzlage zu minimieren. Hierbei hat die Risikobegrenzung generell Vorrang vor Rentabilitätsaspekten.

Zur Absicherung gegen Zinsänderungs-, Währungs- und Rohstoffpreisrisiken werden Termingeschäfte, Swaps und Optionen eingesetzt. Diese werden unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten bzw. Schulden ausgewiesen.

Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente

in Mio. € Beizulegender Zeitwert Beizulegender Zeitwert
- Aktiva - - Passiva -
31.12.2021 31.12.2020 31.12.2021 31.12.2020
Zinsswaps 0,0 0,0 5,5 10,0
Devisenderivate 20,8 7,8 13,7 28,5
davon innerhalb Cashflow hedges 14,0 0,3 3,2 5,0
davon außerhalb einer hedge-Beziehung 6,8 7,5 10,5 23,5
Rohstoffderivate 0,5 0,0 0,1 0,0
Gesamt 21,3 7,8 19,3 38,5

Währungsrisiko

Der Konzern ist international tätig und infolgedessen einem potenziellen Währungsrisiko ausgesetzt.

Währungsrisiken, d. h. potenzielle Wertschwankungen eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen des Wechselkurses, bestehen insbesondere dort, wo Vermögenswerte und Schulden in einer anderen als der Berichtswährung des Konzerns bestehen bzw. bei planmäßigem Geschäftsverlauf entstehen werden. Gemäß der Konzernrichtlinie zum Finanzmanagement sind Fremdwährungsforderungen und -schulden gemäß den definierten Strategien durch Derivate zu sichern. Die Vertragspartner des Konzerns bei derivativen Finanzinstrumenten sind Banken bester Bonität.

Zur Absicherung der Währungsrisiken dürfen ausschließlich marktgängige derivative Finanzinstrumente eingesetzt werden, deren korrekte finanzmathematische und buchhalterische Abbildung in den Treasury-Systemen sichergestellt sein muss.

Im Geschäftsfeld Touristik und bei der RZAG werden zukünftige Fremdwährungszahlungen durch den Abschluss von entsprechenden Derivaten gesichert und - bei Vorliegen der Voraussetzungen zur Anwendung von hedge accounting - als Cashflow hedge abgebildet. In beiden Fällen handelt es sich um eine Plansicherung (Absicherung von mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen).

Im Rahmen des touristischen Devisenrisikomanagements werden die aus dem Einkauf touristischer Leistungen resultierenden Fremdwährungsschulden (Grundgeschäfte) durch den Einsatz von Kurssicherungsgeschäften gegen die Gefahr ergebnismindernder Währungseinflüsse abgesichert. Diese Devisentransaktionsrisiken entstehen zum Zeitpunkt der Festlegung der Kalkulationskurse für die verschiedenen Saisonbereiche. Zu diesen Zeitpunkten handelt es sich bei den Grundgeschäften um geplante Fremdwährungsschulden, die sich erst im Zuge der später eingehenden Buchungen sukzessive konkretisieren. Den Grundgeschäften werden im Rahmen der Währungssicherung Devisentermingeschäfte, -swaps und -optionen gegenübergestellt. Deren Ziel ist es, die Grundgeschäftsposition gegen ergebniswirksame Devisenkursveränderungen zu sichern.

Bei Vorliegen der Voraussetzungen für die Anwendung von hedge accounting gemäß IFRS 9 erfolgt die bilanzielle Abbildung der Sicherungsbilanzierung im Rahmen eines Cashflow hedges. Bei Abschluss der Devisentermingeschäfte und -swaps werden 100,0 Prozent des Nominalvolumens designiert. Sofern die Unternehmen davon ausgehen, dass keine hohe Wahrscheinlichkeit mehr hinsichtlich des Eintritts des erwarteten Grundgeschäfts besteht (dies ist beispielsweise der Fall, wenn sich Zahlungen um mehr als zwei Monate verschieben), wird die Sicherungsbeziehung dedesigniert und hedge accounting beendet. Die in diesem Zusammenhang abgeschlossenen "exotischen" Devisenoptionen (kein Plain-Vanilla) werden als freistehende Derivate abgebildet.

Bei der RZAG werden ebenfalls Devisentermingeschäfte und -swaps abgeschlossen. Diese dienen der Absicherung von Währungskursschwankungen aus warenwirtschaftlichen Kontrakten. Zum Zeitpunkt der Sicherung handelt es sich bei den Grundgeschäften um geplante Einkäufe in Fremdwährung, die sich im Zeitablauf von Rahmenkontrakten zu einzelnen Bestellungen konkretisieren. Bei Vorliegen der Voraussetzungen für die Anwendung von hedge accounting gemäß IFRS 9 erfolgt eine Bilanzierung der Sicherungsbeziehung im Rahmen eines Cashflow hedges. Dies gilt jedoch nur für die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte. Bei Abschluss und Designation der Derivate werden 90,0 Prozent des Nominalvolumens designiert. 10,0 Prozent des Nominalvolumens der Derivate werden nicht in die Sicherungsbeziehung designiert und freistehend erfasst. Sofern die RZAG davon ausgeht, dass erwartete Grundgeschäfte nicht mehr eintreten (dies ist beispielsweise bei einer Verschiebung einer Lieferung in den Folgemonat oder bei Wegfall einer Lieferung der Fall), werden die korrespondierenden derivativen Sicherungsinstrumente dedesigniert und wird die Anwendung von hedge accounting beendet. Devisenswaps werden als freistehende Derivate bilanziert.

Zusätzlich werden zur Absicherung des Währungsrisikos aus bereits entstandenen Fremdwährungsforderungen und -schulden kurzfristig fällige Devisentermingeschäfte und Devisenswaps abgeschlossen. Diese werden als freistehende Derivate ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.

Aufgrund der Coronapandemie lag im Vorjahr und am Anfang des Berichtsjahres keine ausreichende Planungssicherheit bzgl. des Einkaufs touristischer Leistungen vor. Das hat dazu geführt, dass im Vorjahr im Geschäftsfeld Touristik keine der abgeschlossenen Derivate designiert wurden und damit kein hedge accounting nach IFRS 9 angewendet wurde. In der zweiten Hälfte des Berichtsjahres wurden aufgrund zunehmender Planungssicherheit für das Einkaufsgeschäft touristischer Leistungen wieder Sicherungsgeschäfte abgeschlossen und designiert. Da im Vorjahr nur die RZAG hedge accounting angewendet hat, sind die folgenden Nominalvolumina und Geschäftskurse nicht vergleichbar:

Nominalvolumina der Devisenderivate im Cashflow hedge pro Währung

ISO-Code Land Währung Kauf Verkauf Kauf Verkauf
Nominalvolumen in Mio. Einheiten 2021 Nominalvolumen in Mio. Einheiten 2021 Nominalvolumen in Mio. Einheiten 2020 Nominalvolumen in Mio. Einheiten 2020
AED Vereinigte Arabische Emirate Dirham 98,8 0,8 0,0 0,0
AUD Australien Dollar 2,5 1,5 0,0 0,0
CAD Kanada Dollar 5,1 0,0 0,0 0,0
CHF Schweiz Franken 4,1 52,7 0,0 0,0
CNY China Yuan 60,6 0,0 30,3 0,0
DKK Dänemark Krone 7,0 105,0 0,0 0,0
GBP Großbritannien Pfund 3,6 34,8 0,0 0,0
INR Indien Rupie 15,0 0,0 0,0 0,0
JPY Japan Yen 20,0 0,0 0,0 0,0
MAD Marokko Dirham 3,5 0,0 0,0 0,0
NOK Norwegen Krone 31,9 350,4 0,0 0,0
NZD Neuseeland Dollar 2,9 1,6 0,0 0,0
QAR Katar Riyal 1,4 0,3 0,0 0,0
SEK Schweden Krone 16,3 936,4 0,0 0,0
SGD Singapur Dollar 0,2 0,0 0,0 0,0
THB Thailand Baht 473,9 0,6 0,0 0,0
USD USA Dollar 341,6 8,9 164,3 0,0
ZAR Südafrika Rand 73,7 4,4 0,0 0,0

Die eingesetzten Devisenderivate haben zum Stichtag insgesamt eine Laufzeit von bis zu 14 Monaten. Im Berichtsjahr ergaben sich hierfür folgende durchschnittliche Geschäftskurse:

Durchschnittliche Geschäftskurse der Devisenderivate im Cashflow hedge

ISO-Code Land Währung Kauf Verkauf Kauf Verkauf
Durchschnittskurs je € 2021 Durchschnittskurs je € 2021 Durchschnittskurs je € 2020 Durchschnittskurs je € 2020
AED Vereinigte Arabische Emirate Dirham 4,0 4,2 - -
AUD Australien Dollar 1,6 1,6 - -
CAD Kanada Dollar 1,5 0,0 - -
CHF Schweiz Franken 1,1 1,0 - -
CNY China Yuan 7,7 0,0 8,051 -
DKK Dänemark Krone 6,9 0,7 - -
GBP Großbritannien Pfund 0,9 0,8 - -
INR Indien Rupie 34,4 0,0 - -
JPY Japan Yen 123,7 0,0 - -
MAD Marokko Dirham 10,8 0,0 - -
NOK Norwegen Krone 9,9 2,7 - -
NZD Neuseeland Dollar 1,7 1,7 - -
QAR Katar Riyal 3,1 4,2 - -
SEK Schweden Krone 10,0 9,8 - -
SGD Singapur Dollar 1,6 0,0 - -
THB Thailand Baht 36,1 38,0 - -
USD USA Dollar 1,2 1,1 1,185 -
ZAR Südafrika Rand 18,2 17,9 - -

Erträge und Aufwendungen aus der Bewertung freistehender Derivate werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen ausgewiesen. Die Währungsumrechnungseffekte aus den gesicherten Grundgeschäften werden ebenfalls im Betriebsergebnis gezeigt. Dadurch, dass bereits Bewertungseffekte aus den freistehenden Derivaten entstehen können, bevor entsprechende Grundgeschäfte (wie Reisevorleistungen im Vorjahr) bilanziert werden, können Ergebnisverschiebungen im Betriebsergebnis entstehen.

Der mit den freistehenden Derivaten verbundene Ergebniseffekt beläuft sich insgesamt auf 11,0 Mio. € (Vorjahr: -4,4 Mio. €).

Die Erträge und Aufwendungen aus der Bewertung freistehender Derivate enthalten auch Effekte aus der Beendigung zuvor bestehender Sicherungsbeziehungen. Hieraus resultieren unwesentliche Ergebniseffekte.

Die Buchwerte der Sicherungsinstrumente sind der obigen Tabelle zu entnehmen. Die Wertänderung zur Ermittlung der Ineffektivität beträgt bei den Sicherungsinstrumenten 15,5 Mio. € (Vorjahr: -12,1 Mio. €) und bei den Grundgeschäften 15,4 Mio. € (Vorjahr: 11,9 Mio. €). Der Bestand der im sonstigen Ergebnis erfassten Beträge des gesicherten Risikos bestehender Sicherungsbeziehungen (ohne den Effekt von Zinsswaps) beläuft sich insgesamt auf 8,9 Mio. € (Vorjahr: -2,8 Mio. €).

Ineffektivitäten aus Wertänderungen der designierten Komponente von Sicherungsgeschäften können aus Kreditwertanpassungen resultieren. Diese Kreditwertanpassungen beziehen sich auf das eigene Ausfallrisiko bzw. das Risiko der Gegenpartei (Debit bzw. Credit Valuation Adjustments). Außerdem können diese aus Gewinnen oder Verlusten bei Ersteinbuchung resultieren, die durch Kursschwankungen zwischen Handelszeitpunkt und Abschluss des Geschäfts mit der Bank entstehen können (sogenannte "Day one Gains or Losses"). Die Auswirkungen aus diesen Ineffektivitäten werden ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen gezeigt. Die daraus resultierenden Ergebniseffekte sind für den Konzern unwesentlich.

Hinsichtlich der Auswirkungen der Cashflow hedges auf das Eigenkapital der Anteilseigner des Mutterunternehmens wird auf die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellte Entwicklung der Rücklage für Cashflow hedges verwiesen. Ergänzend werden in der Gesamtergebnisrechnung für alle Gesellschafter die ergebniswirksam und ergebnisneutral erfassten Beträge und damit die Auswirkungen der Cashflow hedges auf das sonstige Ergebnis und das Jahresergebnis dargestellt.

In den ergebnisneutral erfassten Beträgen laut Gesamtergebnisrechnung sind Ausbuchungen der Rücklagen gegen die erstmaligen Anschaffungskosten von Vorräten (Basis Adjustments) in Höhe von -4,0 Mio. € (Vorjahr: 4,1 Mio. €) enthalten. Hiervon wurden zwischenzeitlich -0,4 Mio. € (Vorjahr: 2,7 Mio. €) ergebniswirksam erfasst.

Das Ergebnis aus Währungsgeschäften würde um rund 47,7 Mio. € (Vorjahr: 43,1 Mio. €) geringer ausfallen, wenn der Euro gegenüber den wesentlichen Fremdwährungen am Bilanzstichtag um zehn Prozentpunkte stärker gewesen wäre. Wäre der Euro gegenüber den wesentlichen Fremdwährungen um zehn Prozentpunkte schwächer gewesen, dann wäre das Ergebnis aus Währungsgeschäften um rund 47,7 Mio. € (Vorjahr: 43,1 Mio. €) höher ausgefallen. Zinseffekte wurden nicht berücksichtigt. Davon entfallen 33,0 Mio. € (Vorjahr: 27,5 Mio. €) auf Veränderungen des Euros gegenüber dem rumänischen Leu.

Das Eigenkapital aus Währungsgeschäften würde um rund 18,0 Mio. € (Vorjahr: 13,4 Mio. €) geringer ausfallen, wenn der Euro gegenüber den wesentlichen Fremdwährungen am Bilanzstichtag um zehn Prozentpunkte stärker gewesen wäre. Wäre der Euro gegenüber den wesentlichen Fremdwährungen um zehn Prozentpunkte schwächer gewesen, dann wäre das Eigenkapital aus Währungsgeschäften um rund 18,0 Mio. € (Vorjahr: 13,4 Mio. €) höher ausgefallen. Davon entfallen 17,7 Mio. € (Vorjahr: 12,9 Mio. €) auf Veränderungen des Euros gegenüber dem US-Dollar. Zinseffekte wurden nicht berücksichtigt.

Liquiditätsrisiko

Im Zuge des Liquiditätsmanagements wird sichergestellt, dass die einbezogenen Unternehmen jederzeit über die RIF durch ausreichend ungenutzte Kreditlinien über genügend Liquidität verfügen, sodass auch dann keine Liquiditätsrisiken bestehen, wenn unerwartet auftretende Ereignisse negative finanzwirtschaftliche Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben.

Als Finanzinstrumente werden Darlehen sowie Fest- und Tagesgelder eingesetzt.

Dem Konzern stehen derzeit im Wesentlichen folgende Fremdfinanzierungsmittel zur Verfügung:

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020 Laufzeitende
Syndizierter Kredit 2.000,0 2.000,0 3. Dezember 2025
Syndizierter Kredit 750,0 0,0 30. September 2023
Syndizierter Kredit 0,0 1.000,0 7. Juli 2021
Schuldscheindarlehen 938,0 1.000,0 28. Februar 2023 bis 28. Februar 2028
Schuldscheindarlehen 235,5 537,0 20. Dezember 2022 bis 20. Dezember 2029
Schuldscheindarlehen 175,0 175,0 2. September 2024
US-Private-Placement 30,0 30,0 15. August 2027
Gesamt 4.128,5 4.742,0  

Dem Konzern steht ein syndizierter Kredit in Höhe von 2,0 Mrd. €, in dem Kreditlinien in Höhe von 500,0 Mio. € inkludiert sind, zur Verfügung. Der syndizierte Kredit (ohne die inkludierten Kreditlinien) wurde weder zum aktuellen Bilanzstichtag noch zum Vorjahresstichtag in Anspruch genommen. Die inkludierten Kreditlinien wurden in Höhe von 297,6 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) in Anspruch genommen.

Mit Vertrag vom 7. April 2020 schloss der Konzern einen weiteren Konsortialkreditvertrag mit einem Volumen von 1,0 Mrd. € ab. Dieser wurde im März 2021 abgelöst durch eine neue Linie mit einem Volumen von 750,0 Mio. €, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde.

Daneben bestehen weitere bilaterale Kreditlinien zwischen einzelnen Gesellschaften und Banken.

Das US-Private-Placement resultiert aus der 2020 erworbenen Lekkerland-Gruppe.

Wie unter Punkt 36 "Schulden aus Lieferungen und Leistungen" beschrieben, hat der Konzern mehrere SCF-Vereinbarungen abgeschlossen, deren Zweck insbesondere die Stärkung der Lieferantenbindung ist. Der Konzern schließt diese Vereinbarungen nur mit Factoring-Anbietern sehr guter Bonität ("Investment Grade") ab.

Sollte dennoch ein Factoring-Anbieter nicht willens oder nicht mehr in der Lage sein, die SCF-Vereinbarung weiterhin einzuhalten, und sollten die Lieferanten auf kürzere oder der Konzern auf verlängerte Zahlungsfristen angewiesen sein, könnte sich in dieser Situation ein potenzielles Liquiditätsrisiko ergeben. Wir schätzen dieses Risiko jedoch als gering ein.

Durch den internen Finanzausgleich (Cash pooling) wird eine Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens sowie eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen erreicht. Das Cash pooling ermöglicht die Nutzung der Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften zur internen Finanzierung des Geldbedarfs anderer einbezogener Unternehmen. Durch die Finanzsteuerung wird die optimale Verwendung der Finanzressourcen der Konzernunternehmen sichergestellt.

Der Konzern hat keine wesentlichen Saldierungen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden mit konzernfremden Gesellschaften vorgenommen. Globalaufrechnungsvereinbarungen bestehen im Zusammenhang mit dem Zentralregulierungsgeschäft und derivativen Finanzinstrumenten.

Die folgenden Übersichten geben Aufschluss über die vertraglich vereinbarten undiskontierten Zins- und Tilgungszahlungen für finanzielle Schulden. Sofern ein Kündigungsrecht besteht, wurde der Zahlungsmittelabfluss zum frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt unterstellt.

Liquiditätsanalyse finanzieller Schulden

in Mio. € 31.12.2021 2022 2023 2024
Buchwert
Originäre Finanzinstrumente Vertraglich fixierte Zahlungsströme 1 Jahr und weniger 1 bis 2 Jahre 2 bis 3 Jahre
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 11.272,2 12,5 1.903,2 1.611,1
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 9,3 0,0 1,7 3,3
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 2.729,2 2.741,0 0,0 0,0
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 8.044,0 8.044,0 0,0 0,0
Kreditzusagen 13,5 13,5 0,0 0,0
in Mio. € 2025 2026 2027 ff.
Originäre Finanzinstrumente 3 bis 4 Jahre 4 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 1.660,6 1.085,3 5.023,1
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 1,4 2,1 0,8
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 0,0 0,0 0,0
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,0 0,0
Kreditzusagen 0,0 0,0 0,0
in Mio. € 31.12.2020 2021 2022 2023
Buchwert
Originäre Finanzinstrumente Vertraglich fixierte Zahlungsströme 1 Jahr und weniger 1 bis 2 Jahre 2 bis 3 Jahre
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 11.015,0 17,7 1.631,5 1.590,4
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 10,5 0,0 4,4 2,6
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 2.195,0 2.203,2 0,0 0,0
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 7.888,9 7.888,9 0,0 0,0
Kreditzusagen 22,6 22,6 0,0 0,0
in Mio. € 2024 2025 2026 ff.
Originäre Finanzinstrumente 3 bis 4 Jahre 4 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 1.393,7 1.624,5 4.812,5
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 1,0 1,9 0,6
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 0,0 0,0 0,0
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,0 0,0
Kreditzusagen 0,0 0,0 0,0

Die Zahlungsmittelabflüsse der originären Finanzinstrumente enthalten neben den Tilgungsanteilen auch den Zinsanteil, sodass die Summe der Zahlungsmittelabflüsse gegebenenfalls den Buchwert des betrachteten Geschäftsjahres übersteigt.

Die künftigen undiskontierten Zahlungen bilanzierter Leasingverhältnisse sind in Punkt 24 "Leasing" dargestellt.

Bei den Kreditzusagen handelt es sich um fest zugesagte Kredite innerhalb des Berichtsjahres mit Laufzeitbeginn ab 2021.

Die finanziellen Schulden in der Liquiditätsanalyse beinhalten ausschließlich originäre Finanzinstrumente. Zusätzlich sind in der Bilanz derivative Finanzinstrumente in Höhe von 19,3 Mio. € (Vorjahr: 38,6 Mio. €) ausgewiesen.

Liquiditätsanalyse der Derivate

in Mio. € 2022 2023 ff.
Cashflows Cashflows
Währungsderivate    
Finanzielle Vermögenswerte    
Einzahlungen 899,8 0,3
Auszahlungen 918,0 0,3
Finanzielle Schulden    
Einzahlungen 827,8 0,3
Auszahlungen 813,3 0,3
Zinsderivate    
Finanzielle Schulden    
Einzahlungen 0,0 0,0
Auszahlungen 1,4 4,6
in Mio. € 2021 2022 ff.
Cashflows Cashflows
Währungsderivate    
Finanzielle Vermögenswerte    
Einzahlungen 368,7 0,0
Auszahlungen 361,7 0,0
Finanzielle Schulden    
Einzahlungen 1.073,8 0,5
Auszahlungen 1.101,1 0,5
Zinsderivate    
Finanzielle Schulden    
Einzahlungen 0,0 0,0
Auszahlungen 1,4 6,0

Zinsrisiko

Zinsrisiken entstehen grundsätzlich durch Änderungen der Marktzinssätze für verzinsliche Vermögenswerte sowie verzinsliche Schulden. Alle Vermögenswerte und Schulden mit variabler Verzinsung bzw. kurzfristigen Zinsfestschreibungen setzen den Konzern einem Cashflow-Risiko aus. Aus den festverzinslichen Schulden mit längerer Zinsfestschreibung entsteht ein fair-value-Zinsrisiko. Zum Jahresende waren 21,0 Prozent (Vorjahr: 12,9 Prozent) der Bankschulden festverzinslich.

Aus verzinslichen Vermögenswerten und Schulden können sich Auswirkungen auf das Ergebnis und das Eigenkapital durch Zinsschwankungen ergeben. Diese Risiken werden in Form einer Sensitivitätsanalyse ermittelt. Aus dieser geht hervor, welche Auswirkungen sich durch Änderungen der relevanten Parameter - insbesondere des Zinssatzes - ergeben würden.

Mit Vereinbarungen vom 28. Februar 2018 hat die RIF vier Zinsswaps mit unterschiedlichen externen Banken zur Absicherung variabler Zinszahlungen auf verschiedene Tranchen eines Schuldscheindarlehens abgeschlossen.

Konditionen der abgeschlossenen Zinsswaps

Fälligkeit Nominalvolumen
in Mio. €
Festzins
in %
28.02.2025 35,0 0,878
28.02.2026 35,0 0,897
28.02.2027 40,5 0,873
28.02.2028 31,0 1,225

Die Bilanzierung dieser Zinsswap-Vereinbarungen erfolgt als Cashflow hedge. Da die wesentlichen Vertragskonditionen (Critical Terms) von Grundgeschäft und Sicherungsinstrumenten wie die Laufzeit und das Nominalvolumen übereinstimmen, kommt es nicht zur Erfassung von Ineffektivitäten. Die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung aufgeführte Rücklage für Cashflow hedges enthält Verluste in Höhe von 2,4 Mio. € (Vorjahr: 6,8 Mio. €), die auf die oben genannten Zinsswaps bei der RIF entfallen.

Hinsichtlich der Zinssicherungsgeschäfte im Rahmen der Cashflow hedge-Bilanzierung würde das Eigenkapital um rund 5,9 Mio. € (Vorjahr: 7,5 Mio. €) höher ausfallen, wenn das Zinsniveau zum Bilanzstichtag um 100 Basispunkte höher wäre. Da eine Absenkung um 100 Basispunkte nicht mehr erwartet wird, wurde für 2021 zusätzlich mit einer Senkung um 50 Basispunkte gerechnet. Wäre das Zinsniveau um 50 Basispunkte geringer ausgefallen, würde das Eigenkapital um rund 3,1 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €) geringer ausfallen.

Es besteht ferner ein Zinsrisiko aus originären, variabel verzinslichen Finanzinstrumenten. Eine Erhöhung des Zinsniveaus um 100 Basispunkte hätte ein um 4,2 Mio. € (Vorjahr: 1,6 Mio. €) schlechteres Zinsergebnis zur Folge. Da eine Absenkung um 100 Basispunkte nicht mehr erwartet wird, wurde für 2021 zusätzlich mit einer Senkung um 50 Basispunkte gerechnet. Wäre das Zinsniveau um 50 Basispunkte geringer ausgefallen, würde sich das Finanzergebnis um rund 2,1 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €) verbessern.

Rohstoffpreisrisiko

Bis zu ihrer Veräußerung (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung" - "Desinvestitionen") war der Konzern über die Nova Airlines AB, Stockholm (Schweden), einem (direkten) Rohstoffpreisrisiko ausgesetzt. Die Sicherungsstrategie sah vor, dass das Management der Gesellschaft die geplanten Bedarfe an Flugbenzin für die nächste Saison abschätzt und in einem Sicherungszeitraum von 18 Monaten gestaffelt bis zu 90,0 Prozent des Netto-Exposures vor Saisonbeginn absichert. Da die Verträge auf US-Dollar lauteten, wurde zudem eine Devisensicherung vorgenommen.

Die Absicherung erfolgte nur für die Nova Airlines AB, da die Kraftstoffpreise in anderen Beförderungsverträgen zum Zeitpunkt der Vertragsverhandlung vor einer Saison bereits festgesetzt werden und somit keine Absicherung erforderlich ist.

Durch das zwischen DER Touristik Nordic AB, Stockholm (Schweden), und Nova Airlines AB abgeschlossene Operating Agreement (kurz "OA") mit einer Laufzeit bis zum 30. November 2023 ist der Konzern weiterhin einem (indirekten) Rohstoffpreisrisiko ausgesetzt. Dieses aus dem OA resultierende Risiko wird weiterhin durch Warentermingeschäfte abgesichert. Die Sicherung basiert dabei auf gemeldeten Netto-Exposures des Vertragspartners und folgt somit weiterhin der ursprünglichen Sicherungsstrategie der Nova Airlines AB.

Im Berichtsjahr wurde durch die abgeschlossenen Rohstoffderivate insgesamt ein Volumen von 4.400 metrischen Tonnen Flugbenzin gesichert. Die eingesetzten Derivate hatten eine maximale Laufzeit von 16 Monaten. Die Sicherungsbeziehungen wurden als Cashflow hedge bilanziert.

Ausfallrisiko

Das Bonitäts- oder Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten entsteht dann, wenn eine Vertragspartei ihren Verpflichtungen teilweise oder vollständig nicht nachkommen kann und dadurch bei der anderen Partei finanzielle Verluste verursacht.

Eventuelle Ausfallrisiken bestehen im Bereich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Ausleihungen und Darlehen, der sonstigen Forderungen sowie bei derivativen Finanzinstrumenten mit positiven Marktwerten.

Kreditrisiken aufgrund von Geldanlagen, Verträgen über derivative Finanzinstrumente und Finanztransaktionen werden gemindert, indem derartige Transaktionen im Rahmen festgelegter Limits und nur mit Banken guter bis sehr guter Bonität, was einem unabhängigen Mindestrating von "Investment Grade" entspricht, abgeschlossen werden. Auch der Zahlungsverkehr wird über solche Banken abgewickelt. Die Bonität und Risikotragfähigkeit der Partnerbanken werden fortlaufend und systematisch überprüft. Die Festlegung und Überwachung der Limits erfolgen funktional getrennt zwischen Handel und Abwicklung.

Im Zuge des Debitorenmanagements, der betriebswirtschaftlichen Überwachung der Debitoren sowie der laufenden Überwachung der Forderungen sind Mindestanforderungen an die Bonität und individuelle Höchstgrenzen für das finanzielle Engagement festgelegt.

Das Geschäft mit Großkunden unterliegt einer gesonderten Bonitätsüberwachung. Gemessen an dem gesamten Risikoexposure aus dem Ausfallrisiko sind die Forderungen gegen diese Kontrahenten im Einzelnen jedoch nicht so groß, dass sich außerordentliche Risikokonzentrationen begründen würden. Verkäufe an Kund:innen des Einzelhandels werden in bar, über EC-Cash, PayPal oder gängige Kreditkarten abgewickelt. Die Bargeldlogistik im Einzelhandel unterliegt einer gesonderten Überwachung.

Wesentliche Ausleihungen und Darlehen werden durch externe Ratings überwacht, um potenzielle Ausfallrisiken frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus bestehen erhaltene Sicherheiten (z. B. Bankbürgschaften, abgetretenes Vorratsvermögen) in Höhe von 138,0 Mio. € (Vorjahr: 126,0 Mio. €).

Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten

Der Konzern wendet die Vorschriften des mehrstufigen Wertminderungsmodells nach IFRS 9 auf zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte an. Zum Erstansatz solcher finanziellen Forderungen wird eine Wertminderung in Höhe des 12-monatigen Kreditverlusts angesetzt. Soweit eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos seit Zugangszeitpunkt identifiziert wird, wird der erwartete Kreditverlust über die Restlaufzeit abgebildet.

Das Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und von Leasingforderungen wird unter Anwendung des vereinfachten Wertminderungsmodells anhand einer Wertminderungsmatrix ermittelt, die auf historischen Ausfallraten basiert, die um aktuelle und zukunftsorientierte Informationen ergänzt werden. Über die laufende Überwachung der Debitoren werden objektive Hinweise für eine Wertminderung identifiziert und über individuelle Wertkorrekturen abgebildet. Soweit nach angemessener Einschätzung keine Realisierbarkeit mehr gegeben ist, wird die Forderung ausgebucht. Zu den Indikatoren, wonach nach angemessener Einschätzung keine Realisierbarkeit mehr gegeben ist, zählen unter anderem das Versäumnis des Schuldners, sich zu einem Rückzahlungsplan gegenüber dem Konzern zu verpflichten.

Aufgrund der großen Anzahl von Kund:innen an unterschiedlichen Standorten besteht keine Konzentration von Kreditrisiken. Die Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2021 kann der folgenden Tabelle entnommen werden:

Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

in Mio. € 2021 2020
Stand zum 1. Januar 27,2 21,8
Zuführungen 9,1 16,8
Auflösungen/Inanspruchnahmen -30,2 -15,9
Konsolidierungskreisänderungen 0,0 4,6
Umgliederung aufgegebene Geschäftsbereiche -1,2 -0,3
Wechselkurseffekte und sonstige Veränderungen 1,0 0,2
Stand zum 31. Dezember 5,9 27,2

Die nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, wie zuvor beschrieben, anhand einer Wertminderungsmatrix mit ihrem erwarteten Kreditverlust angesetzt.

Die Altersstruktur der nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kann der folgenden Tabelle entnommen werden:

Gliederung der Altersstruktur der überfälligen, nicht wertgeminderten Forderungen nach IFRS 9

in Mio. € 31.12.2021 davon zum Bilanzstichtag überfällig und nicht wertgemindert
Buchwert weniger als 30 Tage zwischen 30 und 60 Tagen zwischen 60 und 90 Tagen über 90 Tage
Erwartete Verlustquote 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,1%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.334,6 1.293,7 14,9 5,5 20,5
Wertminderung 3,4 0,5 0,1 0,0 2,8
in Mio. € 31.12.2020 davon zum Bilanzstichtag überfällig und nicht wertgemindert
Buchwert weniger als 30 Tage zwischen 30 und 60 Tagen zwischen 60 und 90 Tagen über 90 Tage
Erwartete Verlustquote 0,3% 0,0% 0,4% 3,5% 10,6%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.262,2 1.221,9 9,8 3,1 27,4
Wertminderung 3,3 0,3 0,0 0,1 2,9

Die Leasingforderungen belaufen sich zum Stichtag auf 48,0 Mio. € (Vorjahr: 51,6 Mio. €). Diesbezüglich wurde anhand der erwarteten Verlustquote von 1,0 Prozent ein Ausfallrisiko der Bewertungsstufe 1 in Höhe von 0,5 Mio. € ausgewiesen. Wertminderungen der Stufe 2 und 3 erfolgten im Geschäftsjahr nicht (Vorjahr: 2,9 Mio. €).

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte im Anwendungsbereich des allgemeinen Wertminderungsmodells haben grundsätzlich ein geringes Ausfallrisiko.

Aufgrund der großen Anzahl an Lieferanten an unterschiedlichen Standorten besteht keine Risikokonzentration, was dazu führt, dass der identifizierte 12-Monats-Kreditverlust von sonstigen Forderungen gegen Lieferanten unwesentlich ist. Zur Übersicht der finanziellen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Vermögenswerte verweisen wir auf die Bilanz nach Klassen.

Die Entwicklung der Wertberichtigungen auf sonstige finanzielle Vermögenswerte zum 31. Dezember 2021 kann der folgenden Tabelle entnommen werden:

Entwicklung der Wertberichtigungen auf sonstige finanzielle Vermögenswerte

in Mio. € Stufe 1 * Stufe 2 * Stufe 3 *
Bestand zum 01.01.2021 9,4 38,2 34,8
Zuführung 0,9 11,0 0,0
Auflösung/Abgang -2,0 -3,6 -8,9
Bestand zum 31.12.2021 8,3 45,6 25,9

* Der Bestand zum 01.01.2021 wurde im Vergleich zum Vorjahr angepasst.

in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
Bestand zum 01.01.2020 0,0 38,4 30,1
Zuführung 0,4 39,7 4,7
Auflösung/Abgang 0,0 -0,7 0,0
sonstige Veränderung 0,0 -1,3 0,0
Bestand zum 31.12.2020 0,4 76,1 34,8

Zum Stichtag bestehen Ausleihungen und Darlehen in Höhe von 63,0 Mio. € (Vorjahr: 111,1 Mio. €), die aufgrund von Abtretungsvereinbarungen auf Vorratsvermögen nicht wertgemindert wurden.

Im Berichtsjahr wurde im Geschäftsfeld Touristik wie im Vorjahr aufgrund der Coronapandemie eine detailliertere Analyse auf mögliche Wertminderungen bei finanziellen Vermögenswerten vorgenommen. Die im Berichtsjahr gebildeten Wertminderungen sind im Wesentlichen hierauf zurückzuführen. Die übrigen Geschäftsfelder sind weniger von der Coronapandemie betroffen.

Aufwendungen aus Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte werden zusammen mit Erträgen aus Zuschreibungen aus in Vorjahren vorgenommenen Wertminderungen im Betriebsergebnis ausgewiesen.

41. Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente nach Klassen und Bewertungskategorien zum 31. Dezember 2021

IFRS 7 schreibt für zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente verpflichtend deren Einstufung in eine Bewertungshierarchie vor. Es wird zwischen drei Stufen der Bewertung unterschieden. Stufe 1 beinhaltet Finanzinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte aus notierten Preisen abgeleitet werden können. Stufe 2 beinhaltet Finanzinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht aus notierten Preisen abgeleitet werden können, deren bewertungsrelevante Inputfaktoren aber direkt oder indirekt am Markt beobachtet werden können. Finanzinstrumente, die weder Stufe 1 noch Stufe 2 zugeordnet werden können, werden in Stufe 3 eingeordnet. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts werden hier nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierende Faktoren herangezogen.

Buchwerte und Wertansätze nach Klassen und Bewertungskategorien

in Mio. € Buchwert 31.12.2021 Wertansatz nach IFRS 9 Wertansatz nach IFRS 16
(fortgeführte) Anschaffungskosten beizulegender Zeitwert ergebnisneutral beizulegender Zeitwert ergebniswirksam
AKTIVA − Finanzielle Vermögenswerte
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.724,4 1.484,5 14,5 177,4 48,0
sonstige Forderungen gegen Lieferanten 1.210,0 1.210,0 0,0 0,0 0,0
Ausleihungen und Darlehen 221,8 221,8 0,0 0,0 0,0
Gesellschafterdarlehen an Kaufleute 43,2 0,0 0,0 43,2 0,0
Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten 21,3 0,0 14,5 6,8 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung 6,8 0,0 0,0 6,8 0,0
Derivate mit Hedge-Beziehung * 14,5 0,0 14,5 0,0 0,0
Anteile an KapGes. und sonstige Wertpapiere 126,0 0,0 0,0 126,0 0,0
Anteile an Personengesellschaften 1,4 0,0 0,0 1,4 0,0
Leasingforderungen * 48,0 0,0 0,0 0,0 48,0
übrige finanzielle Vermögenswerte 52,7 52,7 0,0 0,0 0,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.932,7 1.932,7 0,0 0,0 0,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 625,6 625,6 0,0 0,0 0,0
PASSIVA − Finanzielle Schulden
Sonstige finanzielle Schulden 14.020,7 2.858,6 8,8 10,5 11.142,8
Schulden gegenüber Kreditinstituten 1.916,8 1.916,8 0,0 0,0 0,0
Leasingverbindlichkeiten * 11.142,8 0,0 0,0 0,0 11.142,8
Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten 19,3 0,0 8,8 10,5 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung 10,5 0,0 0,0 10,5 0,0
Derivate mit Hedge-Beziehung * 8,8 0,0 8,8 0,0 0,0
übrige finanzielle Schulden 941,8 941,8 0,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.053,3 8.053,3 0,0 0,0 0,0

* keine Bewertungskategorie gemäß IFRS 9

Finanzinstrumente nach Klassen und Bewertungskategorien zum 31. Dezember 2020

Buchwerte und Wertansätze nach Klassen und Bewertungskategorien

in Mio. € Buchwert 31.12.2020 Wertansatz nach IFRS 9 Wertansatz nach IFRS 16
(fortgeführte) Anschaffungskosten beizulegender Zeitwert ergebnisneutral beizulegender Zeitwert ergebniswirksam
AKTIVA − Finanzielle Vermögenswerte
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.627,5 1.501,7 0,3 73,9 51,6
sonstige Forderungen gegen Lieferanten 1.134,0 1.134,0 0,0 0,0 0,0
Ausleihungen und Darlehen 321,1 321,1 0,0 0,0 0,0
Gesellschafterdarlehen an Kaufleute 55,8 0,0 0,0 55,8 0,0
Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten 7,8 0,0 0,3 7,5 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung 7,5 0,0 0,0 7,5 0,0
Derivate mit Hedge-Beziehung * 0,3 0,0 0,3 0,0 0,0
Anteile an KapGes. und sonstige Wertpapiere 8,9 0,0 0,0 8,9 0,0
Anteile an Personengesellschaften 1,7 0,0 0,0 1,7 0,0
Leasingforderungen * 51,6 0,0 0,0 0,0 51,6
übrige finanzielle Vermögenswerte 46,6 46,6 0,0 0,0 0,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.728,4 1.728,4 0,0 0,0 0,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 709,5 709,5 0,0 0,0 0,0
PASSIVA − Finanzielle Schulden
Sonstige finanzielle Schulden 13.248,5 2.510,2 15,0 37,1 10.686,2
Schulden gegenüber Kreditinstituten 1.652,0 1.652,0 0,0 0,0 0,0
Leasingverbindlichkeiten * 10.686,2 0,0 0,0 0,0 10.686,2
Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten 38,5 0,0 15,0 23,5 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung 23,5 0,0 0,0 23,5 0,0
Derivate mit Hedge-Beziehung * 15,0 0,0 15,0 0,0 0,0
übrige finanzielle Schulden 871,8 858,2 0,0 13,6 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.899,4 7.899,4 0,0 0,0 0,0

* keine Bewertungskategorie gemäß IFRS 9

Die finanziellen Vermögenswerte, die zum beizulegenden Zeitwert angesetzt sind, beinhalten:

Gesellschafterdarlehen an REWE-Kaufleute:

Das Bewertungsmodell berücksichtigt den Barwert der erwarteten Zahlungen, abgezinst mit einem risikoadjustierten Diskontierungssatz. Wesentliche nicht beobachtbare Parameter, die bei der Level 3-Bewertung zum beizulegenden Zeitwert der Gesellschafterdarlehen verwendet werden, basieren auf zukünftigen Geschäftsentwicklungen und vergangenheitsorientierten Ausfallquoten unter Berücksichtigung von tatsächlichen Tilgungsleistungen. Der Rückzahlungsanspruch jedes Gesellschafterdarlehens bildet die Wertobergrenze. Bei diesen Vermögenswerten ergeben sich zum 31. Dezember 2021 keine wesentlichen Bewertungseffekte. Der geschätzte beizulegende Zeitwert dieser Vermögenswerte würde steigen bzw. sinken, wenn die erwarteten Zahlungsströme höher bzw. niedriger oder die Ausfallquoten niedriger bzw. höher wären.

Anteile an Kapitalgesellschaften und Wertpapiere sowie Anteile an Personengesellschaften:

Bei der Bewertung des beizulegenden Zeitwerts dieser Vermögenswerte wird die Ausnahmeregelung des IFRS 9.B5.2.3 angewendet, nach der die Anschaffungskosten den besten Schätzwert darstellen, sofern der Vermögenswert an keinem öffentlichen Markt gehandelt wird und nicht genügend neuere Informationen vorhanden sind, um einen angemessenen beizulegenden Zeitwert anhand von anerkannten Bewertungsmethoden zu ermitteln. Diese Vermögenswerte werden der Stufe 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet und unterliegen zum 31. Dezember 2021 keinen wesentlichen Bewertungseffekten.

In den Fällen, in denen die Vermögenswerte an einem öffentlichen Markt gehandelt werden, wird der daraus abgeleitete beizulegende Zeitwert bilanziert. Diese Vermögenswerte werden der Stufe 1 der Bewertungshierarchie zugeordnet; sie haben zum 31. Dezember 2021 keine wesentlichen Bewertungseffekte.

Die im Berichtsjahr erworbenen Eigenkapitaltitel Flink SE, Berlin, und Trigo Vision Ltd., Tel Aviv (Israel), sind zum Stichtag ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet und der Stufe 2 der Bewertungshierarchie zuzuordnen.

Der beizulegende Zeitwert der Flink SE beträgt 112,9 Mio. € und führt zu einem Ertrag in Höhe von 37,0 Mio. € (vgl. Punkt 18 "Sonstiges Finanzergebnis").

Bei der Trigo Vision Ltd. entsprechen die Anschaffungskosten von 4,1 Mio. € zum Bilanzstichtag im Wesentlichen noch dem beizulegenden Zeitwert, daher hat die Beteiligung zum 31. Dezember 2021 keine wesentlichen Bewertungseffekte.

Die Forderungen und Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und der Stufe 2 der Bewertungshierarchie zuzuordnen.

Die übrigen finanziellen Schulden enthalten eine im Rahmen eines Erwerbs abgeschlossene bedingte Kaufpreiszahlung. Das Bewertungsmodell berücksichtigt den Barwert der erwarteten Zahlungen, abgezinst mit einem risikoadjustierten Diskontierungssatz. Wesentliche nicht beobachtbare Parameter, die bei der Level 3-Bewertung zum beizulegenden Zeitwert der bedingten Kaufpreiszahlung verwendet werden, basieren auf den Vertragsbedingungen (hauptsächlich EBITDA-bezogene Leistungsindikatoren), auf der diesbezüglich vorgenommenen Wahrscheinlichkeitsbewertung verschiedener Szenarien zur möglichen Geschäftsentwicklung und darauf, wie sich das aktuelle wirtschaftliche Umfeld voraussichtlich darauf auswirkt. Diese Schuld wird der Stufe 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet und hat zum 31. Dezember 2021 keinen wesentlichen Bewertungseffekt. Der geschätzte beizulegende Zeitwert würde steigen bzw. sinken, wenn die erwarteten Zahlungsströme höher bzw. niedriger wären.

Angaben zum beizulegenden Zeitwert

Gegenüberstellung der Buchwerte und der beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente in den jeweiligen Klassen

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Buchwert Beizulegender Zeitwert Buchwert Beizulegender Zeitwert
AKTIVA
Langfristig 366,2 369,7 277,2 280,1
Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 366,2 369,7 277,2 280,1
Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Kurzfristig 3.916,6 3.916,6 3.788,2 3.788,2
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.358,3 1.358,3 1.350,3 1.350,3
Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.932,7 1.932,7 1.728,4 1.728,4
Kurzfristige Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 625,6 625,6 709,5 709,5
PASSIVA
Langfristig 11.287,0 11.379,0 11.035,5 11.172,7
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 11.277,7 11.369,7 11.025,0 11.162,2
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 9,3 9,3 10,5 10,5
Kurzfristig 10.787,0 10.787,3 10.112,4 10.109,6
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 2.743,0 2.743,3 2.223,5 2.220,7
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 8.044,0 8.044,0 7.888,9 7.888,9

Bei den kurzfristigen Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten entsprechen die Buchwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeit näherungsweise den beizulegenden Zeitwerten.

Langfristige Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen werden auf den Barwert abgezinst und entsprechen der Stufe 2 der Bewertungshierarchie. Die Buchwerte entsprechen in diesem Fall im Wesentlichen den beizulegenden Zeitwerten.

Bei der Bewertung der übrigen finanziellen Vermögenswerte und Schulden wird grundsätzlich auf Börsenkurse zurückgegriffen. Soweit kein Börsenkurs vorhanden ist, erfolgt die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts mittels anerkannter Discounted-Cashflow-Bewertungsverfahren. Dem Bewertungsmodell werden dabei die zum Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurven und Wechselkurse zugrunde gelegt.

Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten

Gliederung der Erträge und Aufwendungen aus Finanzinstrumenten nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9

Ertrag (+) / Aufwand (-)
in Mio. €
2021 2020
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten -8,3 -27,3
Finanzielle Vermögenswerte und Schulden zum Zeitwert ergebniswirksam bilanziert 40,7 -0,4
Finanzielle Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten -8,9 -10,7

Die Aufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten enthalten im Wesentlichen Verluste aus Wertberichtigungen finanzieller Forderungen. Der Rückgang beruht im Wesentlichen auf geringeren Wertberichtigungen gegenüber dem Vorjahr. Gegenläufig sind Währungskursgewinne und -verluste sowie Erträge aus vormals wertberichtigten Forderungen in diesem Posten enthalten. Das Ergebnis der ergebniswirksam zum Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Schulden umfasst die Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten sowie Erträge aus Beteiligungen. Die Aufwendungen aus finanziellen Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten enthalten im Wesentlichen Währungskursverluste.

Der Zinsertrag aus Finanzinstrumenten, die nicht ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, beträgt 3,4 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €); die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen 26,3 Mio. € (Vorjahr: 26,6 Mio. €).

Globalnetting-Vereinbarungen oder sonstige Vereinbarungen

Der Konzern schließt gemäß den Globalnetting-Vereinbarungen (Rahmenvertrag) Derivategeschäfte ab. In bestimmten Fällen - zum Beispiel, wenn ein Kreditereignis wie ein Verzug eintritt - werden alle ausstehenden Transaktionen unter der Vereinbarung beendet und der Wert zur Beendigung ermittelt. Dieser ist als einziger Nachtrag zum Ausgleich aller Transaktionen zu zahlen.

42. Eventualschulden/-forderungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Eventualschulden zum Bilanzstichtag

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Eventualschulden aus Bürgschaften 550,3 529,2
Eventualschulden aus Gewährleistungsverträgen 0,3 6,2
Sonstige Eventualschulden 63,5 54,9
Gesamt 614,1 590,3

Die Eventualschulden aus Bürgschaften betreffen im Wesentlichen eine Bürgschaft der RIF für offene Warenschulden der EURELEC TRADING SCRL, Brüssel (Belgien), in Höhe von 424,7 Mio. € (Vorjahr: 400,4 Mio. €). Diese erhöhten sich aufgrund der Ausweitung des Geschäftsvolumens. Daneben existieren Bürgschaften im Geschäftsfeld Touristik. In einigen Ländern, in denen Touristik-Gesellschaften tätig sind, sind nach den dort gültigen Gesetzen Reisegarantien und Bürgschaften des Veranstalters abzugeben, um die Ausfallrisiken des Veranstalters gegenüber den Kund:innen abzusichern.

Die Eventualschulden aus Gewährleistungsverträgen beinhalten im Wesentlichen Patronatserklärungen gegenüber Kreditinstituten. Ein Teil der im Vorjahr in den Gewährleistungen enthaltenen Eventualschulden sind im Berichtsjahr unter den Bürgschaften erfasst.

Die sonstigen Eventualschulden enthalten im Wesentlichen Eventualschulden aus der Delkredere-Übernahme. Diese betreffen die mit Vertragslieferanten vereinbarte Schuldmitübernahme aus Warenbezügen von Mitgliedsbetrieben, deren Abrechnung erst im Folgejahr erfolgt.

Im Berichtsjahr und im Vorjahr lagen keine Eventualforderungen vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Des Weiteren bestehen im Geschäftsfeld Touristik Verpflichtungen aus Garantie-Kontingentverträgen mit Hotels und verschiedenen Fluggesellschaften sowie Verpflichtungen aus Vorauszahlungsvereinbarungen mit Hotels in Höhe von 70,8 Mio. € (Vorjahr: 76,2 Mio. €).

43. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der seitdem unvermindert fortdauert. Es zeichnet sich ab, dass dieser Krieg die Erholung der Weltwirtschaft von den Folgen der Coronakrise bremsen wird. Die westlichen Staaten haben mit wirtschaftlichen Sanktionen reagiert, die gesamtwirtschaftliche Effekte auslösen. Das Ausmaß der Effekte ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen. Für Deutschland gehen führende Wirtschaftsforschungsinstitute in der Gemeinschaftsdiagnose vom Frühjahr 2022 von einem Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent aus. Die Inflationsrate wird hiernach mittlerweile auf 6,1 Prozent geschätzt.

Auswirkungen auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 haben sich wegen des Ukraine-Kriegs nicht ergeben. Die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf werden laufend analysiert; bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses haben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. Eine Schätzung der Auswirkungen auf den weiteren Geschäftsverlauf ist zum Aufstellungszeitpunkt nicht möglich; wir verweisen diesbezüglich auf den Prognose-, Chancen- und Risikobericht im Konzern-Lagebericht.

Der Konzern hat im Januar 2022 die Verlängerungsoption um zwölf Monate (bis 30. September 2023) für die im Frühjahr 2021 refinanzierte syndizierte Kreditlinie in Höhe von 750,0 Mio. € gezogen. Bei der Kreditlinie handelt es sich um die erste Kreditlinie des Konzerns, die sich an dem ESG-Rating der Ratingagentur ISS ESG orientiert. Die Backup-Kreditlinie wurde mit zehn Banken abgeschlossen. Alle beteiligten Kreditinstitute haben der Verlängerungsoption zugestimmt. Damit wurde die ursprüngliche Laufzeit von 18 Monaten um weitere zwölf Monate verlängert.

Zum 1. Januar 2022 wurde eine neue beitragsorientierte Leistungszusage eröffnet, die sich im Wesentlichen durch den Wegfall einer Garantie- und Bonusverzinsung von der 2021 geschlossenen Zusage unterscheidet (siehe hierzu Punkt 33 "Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer"). Für die neue Zusage besteht gesichertes Planvermögen in Höhe der Zusage, da es sich um eine kongruente Rückdeckung der Zusage durch die im CTA eingebrachten Beiträge handelt. Die Finanzierung der Zusage erfolgt durch Bruttoentgeltumwandlung, Zuschüsse des Arbeitgebers auf die umgewandelten Beträge und Arbeitgeberbeiträge. Es besteht eine Garantie seitens des Arbeitgebers für eine Mindestleistung in Höhe der eingebrachten Beiträge und Zuschüsse im Versorgungsfall. Das hierdurch für den Arbeitgeber verbleibende Risiko wird durch die Anlagestrategie in einem Lebenszyklusmodell minimiert.

Mit bereits unterzeichnetem Kaufvertrag übernimmt die DER Touristik Hotels & Resorts GmbH, Köln, die restlichen Anteile an der ALDIANA GmbH, Frankfurt am Main, und wird somit alleinige Eigentümerin der ALDIANA-Gruppe. Es handelt sich um den führenden Veranstalter von hochwertigen Cluburlauben in Europa und Afrika. Der Vollzug des Kaufs steht derzeit noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe und der Erfüllung der vertraglichen Abschlussbedingungen. Am 24. März 2022 erwarb die W&D Venture II GmbH, Köln, 4,70 Prozent der Anteile an der Wingcopter GmbH, Weiterstadt. Die Gesellschaft entwickelt, fertigt und vertreibt innovative, unbemannte Flugzeugsysteme, die autonom außerhalb der Sichtlinie fliegen und Logistikdienstleistungen erbringen. Das Investment ermöglicht perspektivisch attraktive Last Mile- und On Demand Delivery-Lösungen für den ländlichen und suburbanen Raum.

Die RZF hat im März 2022 bekannt gegeben, ihren Vorstand zu erweitern. Mit der Bestellung von Christoph Eltze zum 1. Juli 2022 sowie Dr. Daniela Büchel, Peter Maly und Hans-Jürgen Moog zum 1. Januar 2023 werden die gruppenübergreifende Zusammenarbeit der Geschäftseinheiten weiter gestärkt und zusätzliche Synergien im Konzern geschaffen. Alle vier neuen Vorstände waren bislang als Bereichsvorstände Handel Deutschland verantwortlich. Zudem hat der Aufsichtsrat Telerik Schischmanow zum Nachfolger von Dr. Christian Mielsch als CFO berufen, der zum 30. Juni 2022 ausscheiden wird. Vorstandsmitglied Sören Hartmann wird nach dem Ende seines laufenden Vertrags zum 31. Dezember 2022 aus dem Vorstand des Konzerns ausscheiden und danach beratend zur Verfügung stehen. Die Verantwortung für das Geschäftsfeld Touristik wird ab dem 1. Januar 2023 Lionel Souque übernehmen. Zusammen mit Lionel Souque (Vorstandsvorsitzender) und Jan Kunath (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender) bilden Dr. Daniela Büchel, Christoph Eltze, Peter Maly, Hans-Jürgen Moog und Telerik Schischmanow ab Januar 2023 den dann siebenköpfigen Vorstand des Konzerns. Darüber hinaus übernimmt zum 1. Juli 2022 Jan Kunath im REWE Group-Vorstand die Verantwortung für das Geschäftsfeld Baumarkt mit den toom Baumärkten in Deutschland aus dem Ressort des ausscheidenden CFO Dr. Christian Mielsch.

44. Angaben über die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Als dem Konzern nahestehende Unternehmen und Personen gemäß IAS 24 gelten nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen mitsamt ihren Tochterunternehmen sowie wie folgt definierte sonstige Unternehmen und Personen: Vorstand und Aufsichtsrat der RZF sowie von diesen Personen oder deren nahen Familienangehörigen beherrschte, gemeinsam beherrschte bzw. maßgeblich beeinflusste Unternehmen. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen.

Im Wesentlichen zählen die FÜR SIE Handelsgenossenschaft eG Food - Non Food, Köln, REWE Dortmund Großhandel eG, Dortmund, Gesellschaften der REWE-Kaufleute ohne Beteiligung sowie die Regionalgenossenschaften der REWE über die Aufsichtsratsmitglieder der RZF zum Kreis der sonstigen nahestehenden Unternehmen.

Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die RZF mittelbar oder unmittelbar in Ausübung ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit nicht einbezogenen und assoziierten Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen des Konzerns gelten, in Beziehung. Der Konzern unterhält wesentliche Geschäftsbeziehungen zu den Gesellschaften der REWE- bzw. toom Baumarkt-Kaufleute. Hierbei handelt es sich um assoziierte Unternehmen, an denen die RZF indirekt beteiligt ist. Die im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erfolgten Lieferungen und Leistungen beinhalten Warenlieferungen, Vermietungen sowie Dienstleistungen.

Lieferungen und Leistungen von bzw. an nahestehende Unternehmen und Personen

in Mio. € Volumen der erbrachten Lieferungen und Leistungen Volumen der erhaltenen Lieferungen und Leistungen
2021 2020 2021 2020
Tochterunternehmen (nicht konsolidierte) 19,7 18,7 0,0 0,0
Gemeinschaftsunternehmen 263,9 250,3 0,8 0,6
Assoziierte Unternehmen 10.317,8 9.598,6 3,8 7,3
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen 12,3 4,8 16,4 9,8
Gesamt 10.613,7 9.872,4 21,0 17,7

Das Volumen der erbrachten Lieferungen und Leistungen an Gemeinschaftsunternehmen resultiert im Wesentlichen aus Warenlieferungen in Höhe von 243,4 Mio. € (Vorjahr: 232,6 Mio. €).

Bei den erbrachten Lieferungen und Leistungen an assoziierte Unternehmen handelt es sich hauptsächlich um Warenlieferungen in Höhe von 9.238,4 Mio. € (Vorjahr: 8.635,9 Mio. €) sowie um Vermietungs- und Dienstleistungen in Höhe von 856,0 Mio. € (Vorjahr: 787,4 Mio. €) an die Gesellschaften der REWE- bzw. toom Baumarkt-Kaufleute.

Die erbrachten Lieferungen und Leistungen bei den nicht konsolidierten Tochterunternehmen resultieren im Wesentlichen aus Warenlieferungen in Höhe von 16,4 Mio. € (Vorjahr: 15,5 Mio. €).

Die erhaltenen Lieferungen und Leistungen von assoziierten Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für in Anspruch genommene Dienstleistungen.

Die erhaltenen Lieferungen und Leistungen von sonstigen nahestehenden Unternehmen und Personen resultieren in Höhe von 10,2 Mio. € (Vorjahr: 9,2 Mio. €) aus Vermietungen.

Zusammensetzung der Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Tochterunternehmen (nicht konsolidierte) 16,6 17,4
Gemeinschaftsunternehmen 35,7 29,8
Assoziierte Unternehmen 596,1 678,1
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen 95,0 167,3
Gesamt 743,4 892,6

Die Forderungen gegen nicht konsolidierte Tochterunternehmen sind in den Sonstigen Forderungen aus Finanzgeschäften und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen enthalten (vgl. Punkt 26 "Sonstige finanzielle Vermögenswerte" und Punkt 27 "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen").

Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Warenlieferungen an Gesellschaften der REWE- bzw. toom Baumarkt-Kaufleute in Höhe von 415,4 Mio. € (Vorjahr: 484,6 Mio. €) sowie Ausleihungen an assoziierte Unternehmen in Höhe von 130,1 Mio. € (Vorjahr: 164,5 Mio. €). Hierbei handelt es sich größtenteils um Gesellschafterdarlehen und Starthilfedarlehen an die Gesellschaften der REWE- bzw. toom Baumarkt-Kaufleute (vgl. Punkt 26 "Sonstige finanzielle Vermögenswerte").

Die Forderungen gegen sonstige nahestehende Unternehmen und Personen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus der Zentralregulierung in Höhe von 64,1 Mio. € (Vorjahr: 61,7 Mio. €) sowie Darlehensforderungen in Höhe von 30,4 Mio. € (Vorjahr: 105,5 Mio. €).

Zusammensetzung der Schulden gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen

in Mio. € 31.12.2021 31.12.2020
Tochterunternehmen (nicht konsolidierte) 10,7 12,2
Gemeinschaftsunternehmen 2,9 0,3
Assoziierte Unternehmen 263,3 167,2
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen 100,3 165,4
Gesamt 377,2 345,1

Die Schulden gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen sind in den Schulden gegenüber verbundenen Unternehmen und den Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten (vgl. Punkt 35 "Sonstige finanzielle Schulden" und Punkt 36 "Schulden aus Lieferungen und Leistungen").

Die Schulden gegenüber assoziierten Unternehmen betreffen sowohl einen Anstieg der kurzfristigen Darlehensschulden gegenüber den Gesellschaften der REWE- bzw. toom Baumarkt-Kaufleute als auch kurz- und langfristige Schulden gegenüber weiteren assoziierten Unternehmen.

Die Schulden gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen und Personen beinhalten Darlehen bzw. Tages- und Termingelder in Höhe von 100,0 Mio. € (Vorjahr: 133,0 Mio. €).

Bezüge für Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen

Gesamtbezüge für Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der RZF sowie der Aufsichtsräte

in Mio. € 2021 2020
Vorstand 15,9 14,5
Aufsichtsrat 1,2 1,1
Gesamt 17,1 15,6

Gliederung der Bezüge für Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen

in Mio. € 2021 2020
Kurzfristig fällige Leistungen 7,3 7,1
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses * 2,7 2,2
Andere längerfristig fällige Leistungen 9,2 8,6
Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0,6 0,0
Gesamt 19,8 17,9

* laufender und nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

Für noch nicht ausgezahlte übrige Vergütungen wurden zum 31. Dezember 2021 Rückstellungen in Höhe von 14,9 Mio. € (Vorjahr: 13,7 Mio. €) passiviert. Diese betreffen insbesondere langfristige erfolgsabhängige Vergütungen.

Jedem Mitglied der Arbeitnehmendenvertretung, das in den Aufsichtsrat der RZF gewählt wurde, steht weiterhin ein reguläres Gehalt im Rahmen seines Arbeitsvertrags zu. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach den entsprechenden dienstvertraglichen Regelungen.

Pensionsverpflichtungen für Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen

Für aktuelle Vorstandsmitglieder sind Pensionsverpflichtungen in Höhe von 16,4 Mio. € (Vorjahr: 15,3 Mio. €) und für ehemalige Vorstandsmitglieder in Höhe von 40,2 Mio. € (Vorjahr: 37,8 Mio. €) dotiert. An die ehemaligen Vorstandsmitglieder wurden im Berichtsjahr Rentenzahlungen in Höhe von 1,4 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €) geleistet.

45. Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzern-Lageberichts der RZF erfolgt nach § 14 PublG grundsätzlich durch den zuständigen Prüfungsverband. Für das Berichtsjahr hat der zuständige Prüfungsverband DGRV - Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V., Berlin, unter Anwendung von § 55 Abs. 3 GenG diese Prüfung auf die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln (im Weiteren kurz "KPMG"), übertragen.

Die folgende Übersicht zeigt das für die KPMG als Abschlussprüfer des Konzernabschlusses im Berichtsjahr erfasste Gesamthonorar im Inland.

Gesamthonorar für den Konzernabschlussprüfer im Berichtsjahr

in Mio. € 2021 2020
KPMG
Honorare für Abschlussprüfungsleistungen 5,6 3,2
davon für das Vorjahr 1,5 0,0
Honorare für andere Bestätigungsleistungen 0,3 0,0
Honorare für sonstige Leistungen 1,3 1,7
Gesamt 7,2 4,9

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen umfassen vor allem die gesetzliche Prüfung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse sowie alle für freiwillige Abschlussprüfungen erforderlichen Leistungen der RZF und ihrer einbezogenen Konzernunternehmen.

Bei den ausländischen Konzernunternehmen betrugen die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen im Geschäftsjahr 3,3 Mio. € - davon betreffen 0,3 Mio. € Leistungen des Vorjahres - (Vorjahr: 2,8 Mio. €) und die Honorare für Steuerberatungsleistungen 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €).

Die Honorare für sonstige Leistungen umfassen überwiegend prüfungsnahe Beratung und projektbegleitende rechnungslegungsbezogene IT- sowie Prozessprüfungen.

Im Konzern haben inländische, einbezogene Unternehmen, die andere Abschlussprüfer als KPMG beauftragt haben, von der Befreiungsvorschrift des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht. Von diesen Unternehmen erhielt ein anderer Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 0,7 Mio. € Honorare für Abschlussprüfungsleistungen sowie jeweils 0,1 Mio. € Honorare für andere Bestätigungsleistungen und für sonstige Leistungen.

46. Befreiungswahlrechte nach §§ 264 Abs. 3, 264b und 291 HGB

Nachfolgende inländische Tochtergesellschaften in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft bzw. Personenhandelsgesellschaft werden die Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 HGB und § 264b HGB nutzen und deshalb auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse 2021 sowie auf die Erstellung des Lageberichts und überwiegend auch auf die Erstellung des Anhangs verzichten. Die Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 291 HGB ist durch eine Fußnote kenntlich gemacht:

Nr. Gesellschaft, Sitz

1. Ademus Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln

2. akzenta GmbH & Co. KG, Wuppertal *

3. Amero Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln

4. Amtliches Allgäuer Reisebüro, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Stuttgart

5. Avigo GmbH, Köln

6. Becker Projektierungsgesellschaft mbH, Köln *

7. Campina Verde Deutschland GmbH, Köln *

8. clevertours.com GmbH, Köln

9. cofact financial services GmbH, Elz

10. DEGOR Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal

11. DELUS GmbH & Co. Objekt Frankfurt KG, Pullach i. Isartal

12. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Buttenheim KG, Pullach i. Isartal

13. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Dreieich KG, Pullach i. Isartal

14. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Gießen KG, Pullach i. Isartal

15. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Großbeeren KG, Pullach i. Isartal

16. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Köln-Langel KG, Pullach i. Isartal

17. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Neuhausen KG, Pullach i. Isartal

18. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Norderstedt oHG, Pullach i. Isartal

19. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Rosbach oHG, Pullach i. Isartal

20. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Rüsseina KG, Pullach i. Isartal

21. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Stelle KG, Pullach i. Isartal

22. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Wiesloch KG, Pullach i. Isartal

23. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekte Dietzenbach KG, Pullach i. Isartal

24. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal

25. DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG, Frankfurt am Main *

26. DER Reisebüro OTTO GmbH, Hof

27. DER Reisebüro Service GmbH, Köln

28. DER Reisebüro Südwest GmbH, Stuttgart

29. DER Touristik Airport Services GmbH, Düsseldorf

30. DER Touristik Central Europe GmbH, Köln *

31. DER Touristik Deutschland GmbH, Köln *

32. DER Touristik DMC GmbH, Köln *

33. DER Touristik Group GmbH, Köln *

34. DER Touristik Hotels & Resorts GmbH, Köln *

35. DER Touristik Immobilien GmbH, Köln

36. DER Touristik Online GmbH, Frankfurt/Main

37. DER Touristik Partner-Service Verwaltungs GmbH, Köln

38. Dienstleistungszentrum Südmarkt GmbH & Co. oHG, Starbach

39. -EHA- Energie-Handels-Gesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg *

40. Entsorgungsgesellschaft Handel "Pro Umwelt" mbH, Köln

41. GBI Gesellschaft für Beteiligungs- und Immobilienverwaltung mbH, Köln *

42. Gebrüder Mayer Produktions- und Vertriebs GmbH, Wahrenholz

43. Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. Immobilien KG, Pullach i. Isartal

44. Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. oHG, Köln *

45. Glockenbrot Bäckerei Verwaltungs GmbH, Köln *

46. Glockenbrot Immobilien 1 GmbH & Co. KG, Köln

47. HD Handelsdienstleistungs GmbH, Köln

48. Heiliger & Kleutgens Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln

49. HLS Handel und Lager Service Gesellschaft mbH, Köln

50. IMPULS Grundstücksverwaltungsgesellschaft Objekte Nord mbH, Köln

51. IMPULS Grundstücksverwaltungsgesellschaft Objekte Süd mbH, Köln

52. ITS Reisen GmbH, Köln

53. ja-Lebensmittelvertriebsgesellschaft mbH, Köln

54. Koban Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. Objekt Egelsbach KG, Köln

55. KOBAN Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. Vermietungs KG, Köln

56. Latscha Filialbetriebe Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln

57. Lekkerland information systems GmbH, Frechen

58. Lekkerland SE, Köln *

59. MEDIAPOINT GmbH, Frechen

60. Michael Brücken Kaufpark GmbH & Co. OHG, Hagen

61. Motorhome Bookers GmbH & Co. oHG, München

62. NeuMarkt Lebensmittel GmbH, Köln *

63. NeuMarkt Lebensmittel-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln

64. NORIL Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal

65. OC fulfillment GmbH, Köln

66. OC Payment GmbH, Köln

67. OVO Vertriebs-GmbH, Köln

68. Penny Dienstleistung GmbH, Köln

69. Penny Immobilien EINS GmbH, Köln

70. PENNY Markt GmbH, Köln *

71. Penny Spedition GmbH, Köln

72. Pro Tours GmbH, Köln *

73. Reisebüro Rominger actionade GmbH, Baden-Baden

74. REMUS Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal

75. REWE Berlin Logistik GmbH, Köln

76. REWE Beteiligungs-Holding Aktiengesellschaft, Köln *

77. REWE-Beteiligungs-Holding National GmbH, Köln *

78. REWE-Beteiligungs-Verwaltungs-GmbH, Köln *

79. REWE Card GmbH, Köln

80. REWE-Centermanagement und Verwaltungs GmbH, Köln

81. REWE Deutscher Supermarkt AG & Co. KGaA, Köln *

82. REWE Digital Fulfilment Services GmbH, Köln *

83. REWE Digital GmbH, Köln *

84. REWE Digital Verticals GmbH, Köln *

85. REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund *

86. REWE DORTMUND Vertriebsgesellschaft mbH, Dortmund *

87. REWE Großflächengesellschaft mbH, Köln *

88. REWE Group Buying GmbH, Köln

89. REWE Group Fruchtlogistik GmbH, Köln

90. REWE Group Marketing GmbH, Köln

91. REWE Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln *

92. REWE Immobilien 1 GmbH, Köln

93. REWE Immobilien 2 GmbH & Co. KG, Köln

94. REWE Immobilien 3 GmbH & Co. KG, Köln

95. REWE-Immobilien-Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Köln

96. REWE International Warenhandels GmbH, Köln

97. REWE LOG 1 GmbH, Köln

98. REWE LOG 11 GmbH, Köln

99. REWE LOG 12 GmbH, Köln

100. REWE LOG 13 GmbH, Köln

101. REWE LOG 14 GmbH, Köln

102. REWE LOG 3 GmbH, Köln

103. REWE LOG 30 GmbH, Köln

104. REWE LOG 31 GmbH, Köln

105. REWE LOG 32 GmbH, Köln

106. REWE LOG 33 GmbH, Köln

107. REWE LOG 34 GmbH, Köln

108. REWE LOG 36 GmbH, Köln

109. REWE LOG 4 GmbH, Köln

110. REWE LOG 5 GmbH, Köln

111. REWE LOG 50 GmbH, Köln

112. REWE LOG 52 GmbH, Köln

113. REWE LOG 53 GmbH, Köln

114. REWE LOG 6 GmbH, Köln

115. REWE LOG 60 GmbH, Köln

116. REWE LOG 62 GmbH, Köln

117. REWE LOG 63 GmbH, Köln

118. REWE LOG 7 GmbH, Köln

119. REWE LOG 70 GmbH, Köln

120. REWE LOG 71 GmbH, Köln

121. REWE LOG 9 GmbH, Köln

122. REWE Markt GmbH, Köln *

123. REWE Märkte 1 GmbH, Köln

124. REWE Märkte 10 GmbH, Köln

125. REWE Märkte 11 GmbH, Köln

126. REWE Märkte 12 GmbH, Köln

127. REWE Märkte 13 GmbH, Köln

128. REWE Märkte 14 GmbH, Köln

129. REWE Märkte 15 GmbH, Köln

130. REWE Märkte 16 GmbH, Köln

131. REWE Märkte 17 GmbH, Köln

132. REWE Märkte 18 GmbH, Köln

133. REWE Märkte 19 GmbH, Köln

134. REWE Märkte 2 GmbH, Köln

135. REWE Märkte 21 GmbH, Köln

136. REWE Märkte 22 GmbH, Köln

137. REWE Märkte 24 GmbH, Köln

138. REWE Märkte 3 GmbH, Köln

139. REWE Märkte 30 GmbH, Köln

140. REWE Märkte 32 GmbH, Köln

141. REWE Märkte 33 GmbH, Köln

142. REWE Märkte 34 GmbH, Köln

143. REWE Märkte 35 GmbH, Köln

144. REWE Märkte 36 GmbH, Köln

145. REWE Märkte 38 GmbH, Köln

146. REWE Märkte 39 GmbH, Köln

147. REWE Märkte 4 GmbH, Köln

148. REWE Märkte 40 GmbH, Köln

149. REWE Märkte 41 GmbH, Köln

150. REWE Märkte 42 GmbH, Köln

151. REWE Märkte 43 GmbH, Köln

152. REWE Märkte 44 GmbH, Köln

153. REWE Märkte 45 GmbH, Köln

154. REWE Märkte 46 GmbH, Köln

155. REWE Märkte 47 GmbH, Köln

156. REWE Märkte 48 GmbH, Köln

157. REWE Märkte 49 GmbH, Köln

158. REWE Märkte 5 GmbH, Köln

159. REWE Märkte 51 GmbH, Köln

160. REWE Märkte 52 GmbH, Köln

161. REWE Märkte 53 GmbH, Köln

162. REWE Märkte 54 GmbH, Köln

163. REWE Märkte 55 GmbH, Köln

164. REWE Märkte 56 GmbH, Köln

165. REWE Märkte 57 GmbH, Köln

166. REWE Märkte 58 GmbH, Köln

167. REWE Märkte 59 GmbH, Köln

168. REWE Märkte 6 GmbH, Köln *

169. REWE Märkte 60 GmbH, Köln *

170. REWE Märkte 61 GmbH, Köln

171. REWE Märkte 62 GmbH, Köln

172. REWE Märkte 7 GmbH, Köln

173. REWE Märkte 70 GmbH, Köln

174. REWE Märkte 71 GmbH, Köln

175. REWE Märkte 72 GmbH, Köln

176. REWE Märkte 73 GmbH, Köln

177. REWE Märkte 74 GmbH, Köln *

178. REWE Märkte 75 GmbH, Köln

179. REWE Märkte 76 GmbH, Köln

180. REWE Märkte 77 GmbH, Köln

181. REWE Märkte 78 GmbH, Köln

182. REWE Märkte 79 GmbH, Köln

183. REWE Märkte 8 GmbH, Köln

184. REWE Märkte 9 GmbH, Köln

185. REWE Märkte 90 GmbH, Köln

186. REWE Märkte 92 GmbH, Köln

187. REWE Märkte 93 GmbH, Köln

188. REWE Partner GmbH, Köln

189. REWE-Projektentwicklung GmbH, Köln *

190. REWE Regiemarkt GmbH, Köln

191. REWE RZ GmbH, Köln

192. REWE Spedition und Logistik GmbH, Hürth *

193. REWE Südmarkt GmbH, Köln *

194. REWE Systems GmbH, Köln *

195. REWE-Versicherungsdienst-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln

196. REWE Warenhandelsgesellschaft mbH, Köln *

197. REWE Wein online GmbH, Köln

198. REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln *

199. REWE Zentrale-Business Organisation GmbH, Köln *

200. REWE-Zentrale-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Köln

201. REWE-Zentral-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln *

202. Rheika Lebensmittel Alois Sans GmbH & Co., Köln

203. SANS-Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Köln

204. Schmidt & Co. GmbH, Köln *

205. Schwarzwald Reisebüro Freiburg, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Freiburg im Breisgau

206. SEKANS Grundstücks-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln *

207. SÜDEMA Grundbesitz GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal

208. Südmarkt Olching GmbH & Co.oHG, Köln

209. toom Baumarkt Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln

210. toom Baumarkt GmbH, Köln *

211. toom Baustoff-Fachhandel GmbH, Köln

212. TourContact Reisebüro Cooperation Verwaltung GmbH, Köln

213. TRIMEX Transit Import Export Carl Nielsen GmbH & Co. KG, Frechen

214. W&D Venture II GmbH, Köln

215. Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. oHG, Köln *

216. Wilhelm Brandenburg Immobilien 1 GmbH, Köln

217. Wilhelm Brandenburg Immobilien 2 GmbH & Co. KG, Köln

218. Wilhelm Brandenburg Immobilien 3 GmbH & Co. KG, Köln

219. Wilhelm Brandenburg Verwaltungs GmbH, Köln *

220. WISUS Beteiligungs GmbH & Co. Zweite Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal

221. WISUS Objekt Wangen GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal

222. WTS Grundstücksverwaltung GmbH & Co Vermietungs KG, Pullach i. Isartal

223. ZooRoyal GmbH, Köln

224. ZooRoyal Petcare GmbH, Köln

* Die Gesellschaft wird mit ihren Tochtergesellschaften in den EU/EWR-Konzernabschluss der RZF einbezogen und wird von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzern-Lagebericht aufzustellen, befreit.

47. Vorstand und Aufsichtsrat

Dem Vorstand der RZF gehörten im Berichtszeitraum und im Zeitraum bis zur Erstellung des Konzernabschlusses 2021 folgende Mitglieder an:

Lionel Souque Vorsitzender des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Handel Deutschland inkl. REWE Group Buying, REWE Systems und REWE Digital, Convenience, Coopernic/EURELEC, Selbstständigkeit und Genossenschaft, Konzernrevision, Corporate Affairs, Executive HR
Jan Kunath Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Handel International, IT Konzern
Sören Hartmann Mitglied des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Touristik
Dr. Christian Mielsch Mitglied des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Baumarkt, Betriebswirtschaft, Finanzen, Steuern, Beteiligungsmanagement / M&A und Konzerncontrolling

Dem Aufsichtsrat der RZF gehörten im Berichtszeitraum und im Zeitraum bis zur Erstellung des Konzernabschlusses 2021 folgende Mitglieder an:

Erich Stockhausen Aufsichtsratsvorsitzender REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE West eG, Hürth
Fritz Aupperle Geschäftsführer REWE Aupperle GmbH, Fellbach
Michael Fricke Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Handels eG Hungen, Hungen
Jürgen Lang Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Süd/Südwest eG, Fellbach
Stefan Lenk Kaufmann und Aufsichtsratsvorsitzender der REWE DORTMUND Großhandel eG, Dortmund
Matthias Peikert Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Nord-Ost eG, Teltow
Robert Schäfer Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE West eG, Hürth
Sven Schäfer Kaufmann und Aufsichtsratsvorsitzender der REWE Handels eG Hungen, Hungen
René Schneider Kaufmann und Aufsichtsratsvorsitzender der REWE Nord-Ost eG, Teltow
Christoph Steverding Kaufmann und Mitglied des Aufsichtsrats der REWE DORTMUND Großhandel eG, Dortmund, und der DOEGO Fruchthandel und Import eG, Dortmund

Dem Aufsichtsrat der RZF gehörten ferner die folgenden Arbeitnehmendenvertreter an:

Helmut Göttmann Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender REWE Deutscher Supermarkt AG & Co. KGaA, Köln Gesamtbetriebsratsvorsitzender REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Köln Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Region Südwest, Wiesloch
Michael Adlhoch Freigestellter Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Region Mitte II Logistik und Verwaltung, Rosbach v.d.H.
Josef Czok Freigestellter Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Region West II, Hürth
Alfred Daubenmerkl Freigestellter Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Region Süd I, Eching
Bernhard Franke Gewerkschaftssekretär bei ver.di, Stuttgart
Claudia Kottke-Kynast Freigestellte Betriebsratsvorsitzende, toom Baumarkt GmbH / B1 Discount Baumarkt, Region Ost, Zwickau
Jutta Mirtezani Freigestellte Betriebsratsvorsitzende, REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Region Nord, Norderstedt
Vivien Schmitt Leiterin Holding Executive HR, REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln
Lutz Staude Freigestelltes Betriebsratsmitglied, REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Region Nord, Lehrte
Nicole van Uffelt Stellv. Betriebsratsvorsitzende, REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Region West I, Hürth

 

Köln, den 29. April 2022

Der Vorstand

Sören Hartmann

Jan Kunath

Dr. Christian Mielsch

Lionel Souque

Übersicht über den Anteilsbesitz der Konzern- und sonstigen Beteiligungsunternehmen zum 31. Dezember 2021

a) Konsolidierte Gesellschaften

Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1 ACS Reisen AG, Zürich Schweiz 100,0 100,0
2 AD Clubreisen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, München Deutschland 51,1 51,1
3 Adeg-Invest Zentrale Realitätenverwertung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
4 ADEG Logistik GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
5 ADEG Markt GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
6 Adeg Österreich Handelsaktiengesellschaft, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
7 ADEG Verbrauchermärkte GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
8 Ademus Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 87,0
9 Adventure Specialists B.V., Amsterdam Niederlande 100,0 100,0
10 Adventure Specialists BVBA, Gent Belgien 100,0 100,0
11 Adventure Specialists GmbH, Oberhausen Deutschland 100,0 100,0
12 AK Diskont Beteiligungs-GmbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
13 Akzenta AK Diskont Markt GmbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
14 akzenta GmbH & Co. KG, Wuppertal Deutschland 100,0 100,0
15 akzenta Immobilien GmbH, Köln Deutschland 85,0 85,0
16 akzenta Verwaltungs GmbH, Wuppertal Deutschland 100,0 100,0
17 Amero Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 87,0
18 Amtliches Allgäuer Reisebüro, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Stuttgart Deutschland 100,0 100,0
19 amv GmbH, München Deutschland 100,0 100,0
20 A+R s.r.o., Jirny Tschechien 100,0 100,0
21 ATLASREISEN GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
22 Avigo GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
23 AVM Holding GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
24 AVM Immobilien GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
25 Bäckerei & Konditorei Rothermel GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
26 BALDU Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
27 Becker Projektierungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
28 bestkauf SB Warenhäuser GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
29 Billa Aktiengesellschaft, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
30 BILLA Bulgaria EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
31 BILLA Immobilien GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
32 BILLA Import EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
33 BILLA Nedvizhimosti EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
34 Billa Realitäten GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
35 BILLA REALITY SLOVENSKO spol.s.r.o., Bratislava Slowakei 100,0 100,0
36 Billa Reality spol. s r.o., Ricany u Prahy Tschechien 100,0 100,0
37 BILLA Russia GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
38 BILLA Service EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
39 BILLA, spol. s r. o., Ricany u Prahy Tschechien 100,0 100,0
40 BILLA s.r.o., Bratislava Slowakei 100,0 100,0
41 BIPA d.o.o., Zagreb Kroatien 100,0 100,0
42 BIPA Parfumerien Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
43 Blautal-Center Ulm Verwaltungs-GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
44 BML-REWE Einkaufsgesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
45 Campina Verde Deutschland GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
46 Campina Verde Ecosol, S.L., Cordoba Spanien 100,0 100,0
47 CAMPINA VERDE ITALIA S.R.L., Verona Italien 100,0 100,0
48 Carrier Limited, Manchester Großbritannien 100,0 100,0
49 Carrier Transport Limited, Cheadle Großbritannien 100,0 100,0
50 C & C Abholgroßmärkte Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
51 Centor-Warenhandels-GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
52 Cestovní kancelář FISCHER a.s., Prag Tschechien 100,0 100,0
53 CKF Facility s.r.o, Prag Tschechien 100,0 100,0
54 clevertours.com GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
55 cofact financial services GmbH, Elz Deutschland 100,0 100,0
56 Convenience Concept B.V., Son Niederlande 100,0 100,0
57 Convenience Concept Holding B.V., Son Niederlande 100,0 100,0
58 Convenience Retail Solutions B.V., HR Son Niederlande 100,0 -
59 convivo GmbH, Wien Österreich 100,0 100,0
60 Conway Services - The Convenience Comp., Luxembourg Luxemburg 100,0 100,0
61 Conway - The Convenience Company Belgien, Temse Belgien 100,0 100,0
62 Conway - The Convenience Company SA, Quer Spanien 70,0 70,0
63 Corfu Villas Limited, Dorking Großbritannien 100,0 100,0
64 "Cosmetica" Parfumeriewaren-Handels- und Erzeugungs-Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
65 C+R Projekt spol. s r.o., Prag Tschechien 100,0 100,0
66 CV Villas Transport Ltd, Dorking Großbritannien 100,0 100,0
67 DEGOR Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal Deutschland 94,0 94,0
68 DELUS GmbH & Co. Objekt Frankfurt KG, Pullach i. Isartal Deutschland 81,0 81,0
69 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Buttenheim KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
70 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Dreieich KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
71 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekte Dietzenbach KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
72 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Gießen KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
73 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Großbeeren KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
74 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Köln-Langel KG, Pullach i. Isartal Deutschland 85,5 85,5
75 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Neuhausen KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
76 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Norderstedt oHG, Pullach i. Isartal Deutschland 86,0 86,0
77 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Rosbach oHG, Pullach i. Isartal Deutschland 86,0 86,0
78 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Rüsseina KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
79 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Stelle KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
80 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Wiesloch KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
81 DELUS Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
82 DER ASIA TOURS CO., LTD., Bangkok Thailand 49,0 49,0
83 DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 100,0
84 DERPART Reisebüro Service GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 100,0
85 DERPART Reisevertrieb GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 50,0 50,0
86 DER Reisebüro Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 100,0
87 DER Reisebüro Göbel GmbH, Schweinfurt Deutschland 66,0 66,0
88 DER Reisebüro OTTO GmbH, Hof Deutschland 100,0 100,0
89 DER Reisebüro Service GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
90 DER Reisebüro Südwest GmbH, Stuttgart Deutschland 100,0 60,0
91 DERTOUR America Inc., Miami USA 100,0 100,0
92 DERTOUR Austria GmbH, Salzburg Österreich 100,0 100,0
93 DERTOUR BULGARIA OOD, Sofia Bulgarien 75,0 75,0
94 DERTOUR Cesko s. r. o., Prag Tschechien 100,0 100,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
95 DERTOUR d.o.o., Belgrad Serbien 75,0 75,0
96 DERTOUR Hungária Kft., Budapest Ungarn 75,0 75,0
97 DER Touristik Airport Services GmbH, Düsseldorf Deutschland 100,0 100,0
98 DER Touristik Central Europe GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
99 DER Touristik CZ a.s. , Prag Tschechien 100,0 100,0
100 DER Touristik Destination Service AG, Wilen Schweiz 100,0 100,0
101 DER Touristik Deutschland GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
102 DER Touristik DMC GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
103 DER Touristik Eastern Europe a.s., Prag Tschechien 100,0 100,0
104 DER Touristik Group GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
105 DER Touristik Hotel & Investment Hellas AE, Rhodos Griechenland 100,0 100,0
106 DER Touristik Hotels Lemnos Single Member Societe Anonyme, Athen Griechenland 100,0 100,0
107 DER Touristik Hotels & Resorts GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
108 DER Touristik Hotels Syvota Single Member Societe Anonyme, Athen Griechenland 100,0 100,0
109 DER Touristik Immobilien GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
110 DER Touristik Nordic AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
111 DER Touristik Online GmbH, Frankfurt/Main Deutschland 100,0 100,0
112 DER Touristik Partner-Service Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
113 DER Touristik Services, S.L.U., Palma de Mallorca Spanien 100,0 100,0
114 DER Touristik Suisse AG, Zürich Schweiz 100,0 100,0
115 DER Touristik Transport UK Limited, Dorking Großbritannien 100,0 100,0
116 DER Touristik Tunisie S.A.R.L., Tunis Tunesien 99,0 99,0
117 DER Touristik UK Limited, Dorking Großbritannien 100,0 100,0
118 DERTOUR Polska Sp.z.o.o., Warschau Polen 75,0 75,0
119 DERTOUR Romania S.R.L, Bukarest Rumänien 100,0 100,0
120 DERTOUR Slovakia s.r.o., Bratislava Slowakei 75,0 75,0
121 Destination Touristic Services OOD, Varna Bulgarien 90,0 90,0
122 Destination Touristic Services S.A.R.L., Tunis Tunesien 50,0 50,0
123 Destination Touristik Services d.o.o., Pula Kroatien 100,0 100,0
124 Destination Turistik Hizmetleri Ticaret Limited Sirketi, Muratpasa Türkei 100,0 100,0
125 Deutsches Reisebüro S.r.l., Rom Italien 100,0 100,0
126 Dienstleistungszentrum Südmarkt GmbH & Co. oHG, Starbach Deutschland 100,0 100,0
127 Dr. Holiday AG, Sinzing Deutschland 100,0 100,0
128 DTS Cyprus Ltd, Agios Athanasios Zypern 60,0 60,0
129 DTS Destination Touristic Services Incoming GmbH, WALS / SALZBURG Österreich 100,0 100,0
130 DTS INCOMING HELLAS TOURISTIC SERVISES SOCIETE ANONYME, Heraklion Griechenland 70,0 70,0
131 EHA Austria Energie-Handelsgesellschaft mbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
132 -EHA- Energie-Handels-Geschäftsführungs-Gesellschaft mbH, Hamburg Deutschland 90,0 90,0
133 -EHA- Energie-Handels-Gesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg Deutschland 100,0 100,0
134 Emileon AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
135 Entsorgungsgesellschaft Handel "Pro Umwelt" mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
136 Eurogroup Deutschland GmbH, Langenfeld Deutschland 100,0 100,0
137 "EUROGROUP" Ein- und Ausfuhrhandel Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
138 Eurogroup Espana F&V S.A.U., Valencia Spanien 100,0 100,0
139 EUROGROUP ITALIA S.R.L., Verona Italien 100,0 100,0
140 E U R O G R O U P S.A., Brüssel Belgien 100,0 100,0
141 Europrocurement AG, Basel Schweiz 100,0 100,0
142 EXIM S.A., Warschau Polen 100,0 100,0
143 Ferd. Rückforth Nachfolger Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 100,0 100,0
144 FT Aviation AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
145 GBI Gesellschaft für Beteiligungs- und Immobilienverwaltung mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
146 Gebrüder Mayer Produktions- und Vertriebs GmbH, Wahrenholz Deutschland 100,0 100,0
147 Gilden Holding B.V., Son en Breugel Niederlande 100,0 100,0
148 Globus Immobilien GmbH, Köln Deutschland 85,0 85,0
149 Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. Immobilien KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 87,0
150 Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. oHG, Köln Deutschland 100,0 100,0
151 Glockenbrot Bäckerei Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
152 Glockenbrot Immobilien 1 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 87,0
153 GO CARIBIC, S.R.L., Puerto Plata Dominikanische Republik 100,0 100,0
154 Golf Plaisir Resebyrå Aktiebolag, Stockholm Schweden 100,0 100,0
155 GO!Reisen GmbH, Bremen Deutschland 80,0 60,1
156 GO VACATION AFRICA (PTY) LTD, Gauteng Südafrika 65,0 65,0
157 GO VACATION (CAMBODIA) CO., LTD., Pnomh Penh Kambodscha 100,0 100,0
158 Go Vacation Egypt for Tourism S.A.E., Hurghada Ägypten 36,0 36,0
159 GO VACATION SPAIN SL, Palma de Mallorca Spanien 100,0 100,0
160 GO VACATION VIETNAM COMPANY LIMITED, Hanoi Vietnam 99,0 99,0
161 Grundstücksverwertungs-Gesellschaft Schwerte-Ost mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 85,0 85,0
162 HD Handelsdienstleistungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
163 Heiliger & Kleutgens Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
164 Heinr. Hill Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 85,0 85,0
165 HLS Handel und Lager Service Gesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
166 IMPULS Grundstücksverwaltungsgesellschaft Objekte Nord mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
167 IMPULS Grundstücksverwaltungsgesellschaft Objekte Süd mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
168 Intubit AG, Zug Schweiz 100,0 100,0
169 ITS BILLA TRAVEL s.r.o., Prag Tschechien 100,0 100,0
170 ITS Reisen GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
171 IVONA Property Omega GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
172 IVP-Bau Hungaria Ipari és Szolgáltáto Kft., Alsónémedi Ungarn 100,0 100,0
173 ja-Lebensmittelvertriebsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
174 "JA! NATÜRLICH" Naturprodukte Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
175 Journey Latin America Limited, London Großbritannien 100,0 100,0
176 Journeys of Distinction Limited, Cheadle Großbritannien 100,0 100,0
177 Jules Verne Ltd, London Großbritannien 100,0 100,0
178 Jules Verne Transport Limited, Cheadle Großbritannien 100,0 100,0
179 K 2 Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH, Klagenfurt Österreich 100,0 100,0
180 KARTAGO TOURS a.s., Bratislava Slowakei 100,0 100,0
181 KARTAGO TOURS Zrt., Budapest Ungarn 100,0 100,0
182 Kirker Travel Limited, London Großbritannien 100,0 100,0
183 Kirker Travel Services Limited, London Großbritannien 100,0 100,0
184 KLEE-Garten-Fachmarkt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
185 Koban Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. Objekt Egelsbach KG, Köln Deutschland 81,0 81,0
186 KOBAN Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. Vermietungs KG, Köln Deutschland 81,0 81,0
187 K+R Projekt s.r.o., Prag Tschechien 100,0 100,0
188 KS Holding Danmark AS, Kopenhagen Dänemark 100,0 100,0
189 Latscha Filialbetriebe Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 85,0 85,0
190 Lekkerland AG, Frechen Österreich 100,0 100,0
191 Lekkerland Beheer N.V., Son Niederlande 100,0 100,0
192 Lekkerland Europa Holding GmbH, Frechen Deutschland 100,0 100,0
193 Lekkerland information systems GmbH, Frechen Deutschland 100,0 100,0
194 Lekkerland Nederland B.V., Son Niederlande 100,0 100,0
195 Lekkerland SE, Köln Deutschland 100,0 100,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
196 Lekkerland Vending Services B.V., Son Niederlande 100,0 100,0
197 Lekkerland Verwaltungs SE, Köln Deutschland 100,0 100,0
198 Lime Travel AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
199 lti Kaiserfels Hotelbetriebs GmbH, St. Johann Österreich 51,0 51,0
200 Lucullumar - Sociedade Hoteleira e Turismo S.A., Caniςo de Baixo Portugal 100,0 100,0
201 MAREAL Immobilienverwaltungs GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
202 Marian & Co. Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
203 Masters for Hotels and Touristic Services S.A.E., Hurghada Ägypten 60,0 60,0
204 Masters Transport Service S.A.E., Hurghada Ägypten 60,0 60,0
205 Masters Travel Service S.A.E., Hurghada Ägypten 60,0 60,0
206 max digital GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
207 MAXFIVE GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
208 MEDIAPOINT GmbH, Frechen Deutschland 100,0 100,0
209 Meister feines Fleisch - feine Wurst GmbH, Gäufelden Deutschland 100,0 -
210 Merkur Realitäten GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
211 Michael Brücken Kaufpark GmbH & Co. OHG, Hagen Deutschland 100,0 100,0
212 Michael Brücken Kaufpark Verwaltungs GmbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
213 Miracle Tourism LLC, Dubai Vereinigte Arabische Emirate 60,0 60,0
214 Motorhome Bookers GmbH & Co. oHG, München Großbritannien 100,0 100,0
215 NeuMarkt Lebensmittel GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
216 NeuMarkt Lebensmittel-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln Deutschland 100,0 100,0
217 NORIL Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal Deutschland 85,0 85,0
218 NWT New World Travel Inc., New York USA 100,0 100,0
219 OC fulfillment GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
220 OC Payment GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
221 Online Travel Information Services AG, Koblenz Schweiz 100,0 100,0
222 OVO Vertriebs-GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
223 Penny Dienstleistung GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
224 Penny GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
225 Penny Immobilien EINS GmbH, Köln Deutschland 85,0 85,0
226 Penny-Market Kft, Budapest Ungarn 100,0 100,0
227 PENNY MARKET S.R.L., Mailand Italien 100,0 100,0
228 Penny Market s.r.o., Radonice Tschechien 100,0 100,0
229 PENNY Markt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
230 Penny Spedition GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
231 PMI Guest Services, S.L., Palma de Mallorca Spanien 100,0 -
232 PRONTO Energieberatung GmbH & Co. KG, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
233 Pronto Projektentwicklung GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
234 Pro Tours GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
235 Railtour (Suisse) SA, Bern Schweiz 93,4 93,4
236 REISEBÜRO RADE GMBH, Offenburg Deutschland 100,0 100,0
237 Reisebüro Rominger actionade GmbH, Baden-Baden Deutschland 100,0 51,0
238 Reisebüro Rominger Bodenseereisebüro GmbH, Konstanz Deutschland 62,5 62,5
239 Reisebüro ROMINGER SÜDLAND GmbH, Biberach an der Riß Deutschland 68,0 68,0
240 REISEWELT GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 100,0
241 Rema Beteiligungs-GmbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
242 REMUS Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal Deutschland 81,0 81,0
243 Repros S.r.l., Mailand Italien 100,0 100,0
244 REWE - Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 80,0 80,0
245 Rewe Austria Fleischwaren GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
246 REWE Austria Touristik GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
247 REWE Berlin Logistik GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
248 REWE Beteiligungsgenossenschaft eG. Nord, Köln Deutschland 22,2 22,2 1
249 REWE Beteiligungs-Holding Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 100,0 100,0
250 REWE-Beteiligungs-Holding International GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
251 REWE-Beteiligungs-Holding National GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
252 REWE-Beteiligungs-Verwaltungs-GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
253 REWE Card GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
254 REWE-Centermanagement und Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
255 REWE Deutscher Supermarkt AG & Co. KGaA, Köln Deutschland 100,0 100,0
256 REWE DIGITAL BULGARIA EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 -
257 REWE Digital Fulfilment Services GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
258 REWE Digital GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
259 REWE Digital Verticals GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
260 REWE Dortmund Markt GmbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
261 REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund Deutschland 20,0 20,0
262 REWE DORTMUND Vertriebsgesellschaft mbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
263 REWE Dortmund Verwaltung SE, Dortmund Deutschland 20,0 20,0
264 REWE Far East Limited, Hongkong China 100,0 100,0
265 REWE-Finanz-Service GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
266 REWE Großflächengesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
267 REWE-GROSSHANDEL Oberbayerische Lebensmittel Einkaufsgenossenschaft eG, Eching Deutschland 53,7 53,7 1
268 REWE Group Buying GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
269 REWE Group Buying Italy S.r.l., Oppeano Italien 100,0 100,0
270 REWE Group Fruchtlogistik GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
271 REWE Group Marketing GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
272 REWE Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
273 REWE Handelsgesellschaft Weser-Harz mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
274 REWE Immobilien 1 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
275 REWE Immobilien 2 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 87,0
276 REWE Immobilien 3 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 87,0
277 REWE Immobilien Beteiligungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
278 REWE-Immobilien-Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
279 REWE International AG, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
280 REWE International Dienstleistungsgesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
281 REWE Internationale Beteiligungs Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
282 REWE International Finance B.V., Venlo Niederlande 100,0 100,0
283 REWE International Lager- und Transportgesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
284 REWE International Warenhandels GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
285 REWE Kooperations GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
286 REWE Lebensmittel-Großhandel eG, Köln Deutschland 12,5 12,5 1
287 REWE LOG 1 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
288 REWE LOG 3 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
289 REWE LOG 4 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
290 REWE LOG 5 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
291 REWE LOG 6 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
292 REWE LOG 7 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
293 REWE LOG 9 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
294 REWE LOG 10 GmbH, Köln Deutschland 51,0 100,0
295 REWE LOG 11 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
296 REWE LOG 12 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
297 REWE LOG 13 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
298 REWE LOG 14 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
299 REWE LOG 30 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
300 REWE LOG 31 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
301 REWE LOG 32 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
302 REWE LOG 33 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
303 REWE LOG 34 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
304 REWE LOG 35 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
305 REWE LOG 36 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
306 REWE LOG 50 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
307 REWE LOG 52 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
308 REWE LOG 53 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
309 REWE LOG 60 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
310 REWE LOG 62 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
311 REWE LOG 63 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
312 REWE LOG 64 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
313 REWE LOG 70 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
314 REWE LOG 71 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
315 REWE LOG 72 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
316 REWE Märkte 1 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
317 REWE Märkte 2 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
318 REWE Märkte 3 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
319 REWE Märkte 4 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
320 REWE Märkte 5 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
321 REWE Märkte 6 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
322 REWE Märkte 7 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
323 REWE Märkte 8 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
324 REWE Märkte 9 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
325 REWE Märkte 10 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
326 REWE Märkte 11 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
327 REWE Märkte 12 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
328 REWE Märkte 13 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
329 REWE Märkte 14 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
330 REWE Märkte 15 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
331 REWE Märkte 16 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
332 REWE Märkte 17 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
333 REWE Märkte 18 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
334 REWE Märkte 19 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
335 REWE Märkte 21 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
336 REWE Märkte 22 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
337 REWE Märkte 24 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
338 REWE Märkte 30 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
339 REWE Märkte 32 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
340 REWE Märkte 33 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
341 REWE Märkte 34 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
342 REWE Märkte 35 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
343 REWE Märkte 36 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
344 REWE Märkte 38 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
345 REWE Märkte 39 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
346 REWE Märkte 40 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
347 REWE Märkte 41 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
348 REWE Märkte 42 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
349 REWE Märkte 43 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
350 REWE Märkte 44 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
351 REWE Märkte 45 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
352 REWE Märkte 46 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
353 REWE Märkte 47 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
354 REWE Märkte 48 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
355 REWE Märkte 49 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
356 REWE Märkte 51 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
357 REWE Märkte 52 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
358 REWE Märkte 53 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
359 REWE Märkte 54 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
360 REWE Märkte 55 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
361 REWE Märkte 56 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
362 REWE Märkte 57 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
363 REWE Märkte 58 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
364 REWE Märkte 59 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
365 REWE Märkte 60 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
366 REWE Märkte 61 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
367 REWE Märkte 62 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
368 REWE Märkte 63 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
369 REWE Märkte 70 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
370 REWE Märkte 71 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
371 REWE Märkte 72 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
372 REWE Märkte 73 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
373 REWE Märkte 74 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
374 REWE Märkte 75 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
375 REWE Märkte 76 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
376 REWE Märkte 77 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
377 REWE Märkte 78 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
378 REWE Märkte 79 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
379 REWE Märkte 90 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
380 REWE Märkte 91 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
381 REWE Märkte 92 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
382 REWE Märkte 93 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
383 REWE Markt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
384 REWENTA Fonds 6 s.r.o., Prag Tschechien 100,0 100,0
385 REWENTA Fonds 7 s.r.o., Prag Tschechien 100,0 100,0
386 REWENTA Immobilien Verwaltung GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
387 REWE Partner GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
388 REWE-Projektentwicklung GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
389 REWE Projektentwicklung Kft., Budapest Ungarn 100,0 100,0
390 REWE PROJEKTENTWICKLUNG ROMANIA S.R.L., Stefanestii de Jos Rumänien 100,0 100,0
391 REWE Regiemarkt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
392 REWE Romania SRL, Stefanestii de jos Rumänien 100,0 100,0
393 REWE RZ GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
394 REWE Services Shanghai Co., Ltd., Shanghai China 100,0 100,0
395 REWE Spedition und Logistik GmbH, Hürth Deutschland 100,0 100,0
396 REWE Südmarkt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
397 REWE Systems Austria GmbH, Premstätten Österreich 100,0 100,0
398 REWE Systems GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
399 REWE Systems Spain S.L., Malaga Spanien 100,0 100,0
400 REWE-Unterstützungsverein für Kaufleute e.V., Köln Deutschland 100,0 100,0
401 REWE Verkaufsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
402 REWE-Versicherungsdienst-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
403 REWE Verwaltungs- und Vertriebs GmbH, Hürth Deutschland 50,1 50,1
404 REWE Warenhandelsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
405 REWE Wein online GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
406 REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 100,0 100,0
407 REWE Zentrale-Business Organisation GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
408 REWE-Zentrale-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
409 REWE-Zentralfinanz Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
410 REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln Deutschland 100,0 100,0
411 REWE-Zentral-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
412 RG Verlag GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
413 Rheika Lebensmittel Alois Sans GmbH & Co., Köln Deutschland 87,0 87,0
414 R-Kauf-Märkte-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
415 SANS-Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 81,0 81,0
416 Sapor Beteiligungsverwaltungs GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
417 Sapor Polen Beteiligungen Ges.m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
418 Schmidt & Co. GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
419 Schwarzwald Reisebüro Freiburg, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Freiburg im Breisgau Deutschland 100,0 81,8
420 SEKANS Grundstücks-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
421 Sotavento S.A.U., Fuerteventura Spanien 100,0 100,0
422 S+R Projektentwicklung Kft., Alsónémedi Ungarn 100,0 100,0
423 SÜDEMA Grundbesitz GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal Deutschland 0,0 0,0
424 Südmarkt Olching GmbH & Co.oHG, Köln Deutschland 100,0 100,0
425 Südmarkt Olching Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
426 Sutrans N.V., Temse Belgien 100,0 100,0
427 TCI-Go Vacation India Private Limited, Gurgaon Indien 51,0 51,0
428 toom Baumarkt Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
429 toom Baumarkt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
430 toom Baumarkt Immobilien Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
431 toom Baustoff-Fachhandel GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
432 TourContact Reisebüro Cooperation Verwaltung GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
433 Travel Brands S.A., Bukarest Rumänien 100,0 100,0
434 Travel LAB SAS, St. Ouen Frankreich 100,0 100,0
435 TRIMEX Transit Import Export Carl Nielsen GmbH & Co. KG, Frechen Deutschland 100,0 100,0
436 UAB Greituolis, Vilnius Litauen 67,0 -
437 UAB Palink, Vilnius Litauen 93,8 93,8
438 Unser Ö-Bonus Club GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
439 W&D Venture I GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
440 W&D Venture II GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
441 Wegenstein Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
442 Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. oHG, Köln Deutschland 100,0 100,0
443 Wilhelm Brandenburg Immobilien 1 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
444 Wilhelm Brandenburg Immobilien 2 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 87,0
445 Wilhelm Brandenburg Immobilien 3 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 87,0
446 Wilhelm Brandenburg Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
447 WISUS Beteiligungs GmbH & Co. Zweite Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal Deutschland 81,9 81,9
448 WISUS Objekt Wangen GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal Deutschland 0,0 0,0
449 WTS Grundstücksverwaltung GmbH & Co Vermietungs KG, Pullach i. Isartal Deutschland 0,0 0,0
450 Württ. Reisebüro Otto Schmid GmbH & Co. KG., Ulm Deutschland 60,0 60,0
451 Xtravel AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
452 ZooRoyal GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
453 ZooRoyal Petcare GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0

1 Gesellschaft in Liquidation

b) Gemeinschaftsunternehmen

Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1 ALDIANA GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 50,0 50,0
2 COOP-ITS-TRAVEL AG, Volketswil Schweiz 50,0 50,0
3 DIY Union GmbH, Köln Deutschland 50,0 50,0
4 DR Hospitality GmbH & Co. KG, Rostock Deutschland 50,0 -
5 DR Hospitality Verwaltungsgesellschaft mbH, Rostock Deutschland 50,0 -
6 EURELEC TRADING SC, Brüssel Belgien 50,0 50,0
7 PETZ REWE GmbH, Wissen Deutschland 50,0 50,0
8 respeggt GmbH, Köln Deutschland 50,0 50,0
9 SELEGGT GmbH, Köln Deutschland 50,0 50,0
10 Wasgau Food Beteiligungsgesellschaft mbH, Annweiler am Trifels Deutschland 51,0 51,0

c) Assoziierte Unternehmen

Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1 ADEG Zell am See GmbH, Maishofen Österreich 33,4 33,4
2 Administratiekantoor Maxxam CBK B.V., Ede-West Niederlande 34,4 34,4 1
3 commercetools GmbH, München Deutschland 36,7 40,0
4 DER Reisecenter TUI GmbH, Berlin Deutschland 50,0 50,0
5 DER Touristik Partner-Service GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 20,0 20,0
6 Durststrecke GmbH, Köln Deutschland 36,6 36,6
7 EKF Finanz Frankfurt GmbH, Hofheim am Taunus Deutschland 24,9 24,9 1
8 EKZ-HERMSDORF Objektverwaltungs GmbH & Co. Beteiligungs KG, Köln Deutschland 49,0 49,0 1
9 EKZ-HERMSDORF Objektverwaltungs GmbH, Köln Deutschland 49,0 49,0 1
10 Go Vacation Lanka Co (Pvt) Ltd, Colombo Sri Lanka 40,0 40,0 1
11 HaDer JV Holding B.V., ´s-Hertogenbosch Niederlande 75,0 75,0 1
12 HÜTER Einkaufszentrum GmbH & Co. KG, Wirges Deutschland 25,3 25,3
13 Kontra Goffart GmbH & Co. KG, Stolberg Deutschland 62,5 62,5
14 KONTRA-Markt Lindenlauf GmbH & Co. KG, Würselen-Bardenberg Deutschland 60,0 60,0
15 Mautourco Holdings Ltd, Forest Side Mauritius 20,0 20,0
16 MEDITERRANEAN TRAVEL SERVICES - INCOMING PORTUGAL S.A., Faro Portugal 35,0 35,0
17 Michael Brücken GmbH, Hagen Deutschland 20,0 20,0 1
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
18 Münchener Stadtrundfahrten oHG Arbeitsgemeinschaft der Firmen DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG. Automobilgesellschaft Rudolf Schönecker GmbH. Math. Holzmair & Söhne, GmbH. Taxi München eG Genossenschaft der Münchner Taxiunternehmen, München Deutschland 25,0 25,0
19 Prei$tour s.r.o., Prag Tschechien 50,0 50,0 1
20 REWE Acar oHG, Salzgitter Deutschland 20,0 20,0
21 REWE Achenbach oHG, Bammental Deutschland 20,0 20,0
22 REWE Achim Blumentritt oHG, Pulheim Deutschland 20,0 20,0
23 REWE Achim Huss oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
24 REWE Adam oHG, Stromberg Deutschland 20,0 20,0
25 REWE Adil Akay oHG, Neu-Isenburg-Gravenbruch Deutschland 20,0 20,0
26 REWE Adnan Mayhoub oHG , Weyhe Deutschland 20,0 20,0
27 REWE Adrian Bryant oHG, Icking Deutschland 20,0 20,0
28 REWE Adrian OHG, Bonn Deutschland 20,0 20,0
29 REWE Adrian Sperlich oHG, Willingen Deutschland 20,0 20,0
30 REWE Ahmad Ahad oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
31 REWE Ahmet Akay oHG, Frankfurt Deutschland 20,0 20,0
32 REWE Akbar Hadafmand oHG, Nürnberg Deutschland 20,0 20,0
33 REWE Albert Schnee oHG Deutschland 20,0 -
34 REWE Albin Idrizaj oHG Deutschland 20,0 -
35 REWE Albion Karaxha oHG, Immenstaad Deutschland 20,0 20,0
36 REWE Aleksander Trivanovic oHG, München Deutschland 20,0 20,0
37 REWE Alessio Masala oHG Deutschland 20,0 -
38 REWE Alexander Borngräber oHG, Dahlwitz-Hoppegarten Deutschland 20,0 20,0
39 REWE Alexander Goßmann oHG, Suhl-Schmiedefeld Deutschland 20,0 20,0
40 REWE Alexander Hammann oHG Deutschland 20,0 -
41 REWE Alexander Heiden oHG, Königs Wusterhausen Deutschland 20,0 20,0
42 REWE Alexander Kern oHG, Hattersheim-Okriftel Deutschland 20,0 20,0
43 REWE Alexander Kersten oHG, Fürstenfeldbruck Deutschland 20,0 20,0
44 REWE Alexander Koch oHG, Halle (Saale) Deutschland 20,0 20,0
45 REWE Alexander Krüger oHG, Bad Kreuznach Deutschland 20,0 20,0
46 REWE Alexander Marchel oHG, Linden Deutschland 20,0 20,0
47 REWE Alexander Mudrack oHG, Bad Tennstedt Deutschland 20,0 20,0
48 REWE Alexander Müller oHG Deutschland 20,0 -
49 REWE Alexander Petzold oHG, Breitengüßbach Deutschland 20,0 20,0
50 REWE Alexander Sangel oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
51 REWE Alexander Schulz oHG, Lemgo Deutschland 20,0 20,0
52 REWE Alexander Sept oHG, Bergisch Gladbach Deutschland 20,0 20,0
53 REWE Alexander Tutlewski oHG, Schwarzenbek Deutschland 20,0 20,0
54 REWE Alexander Vogt oHG, Velburg Deutschland 20,0 20,0
55 REWE Alexander Weigelt oHG, Sachsenheim Deutschland 20,0 20,0
56 REWE Alexander Wutke oHG, Bad Heilbrunn Deutschland 20,0 20,0
57 REWE Alexander Zitlau oHG, Köln-Kalk Deutschland 20,0 20,0
58 REWE Alexandra Frankenbach oHG, Oberndorf Deutschland 20,0 20,0
59 REWE Alexandra Scharrer oHG, München Deutschland 20,0 20,0
60 REWE Alex Schmid oHG, Erbach Deutschland 20,0 20,0
61 REWE Alex Schwagerus oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0
62 REWE Ali Sahin oHG, Frankfurt/Main Deutschland 20,0 20,0
63 REWE Ana-Maria Klisch oHG, Diemelstadt Deutschland 20,0 20,0
64 REWE Andrea Ahrendt oHG, Teterow Deutschland 20,0 20,0
65 REWE Andrea Flammuth oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
66 REWE Andrea Fritz oHG, Lorch Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
67 REWE Andrea Genz oHG, Riesa Deutschland 20,0 20,0
68 REWE Andreas Bortar oHG, Cham Deutschland 20,0 20,0
69 REWE Andreas Friesen oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
70 REWE Andreas Heilek oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
71 REWE Andreas Kijaczek oHG, Oberaula Deutschland 20,0 20,0
72 REWE Andreas Kindermann oHG, Pfarrkirchen Deutschland 20,0 20,0
73 REWE Andreas Klautke oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
74 REWE Andreas Kühnast oHG, Nahe Deutschland 20,0 20,0
75 REWE Andreas Kurz oHG, Abtsgmünd Deutschland 20,0 20,0
76 REWE Andreas Scherf oHG, Goslar Deutschland 20,0 20,0
77 REWE Andreas Schmid oHG, Burglengenfeld Deutschland 20,0 20,0
78 REWE Andreas Spangl oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
79 REWE Andreas Straub oHG, Illingen Deutschland 20,0 20,0
80 REWE Andreas Ziegler oHG, Rabenau-Londorf Deutschland 20,0 20,0
81 REWE Andre Döring oHG, Neuruppin Deutschland 20,0 20,0
82 REWE Andre Kniesche oHG, Bad Düben Deutschland 20,0 20,0
83 REWE André Schäfer oHG, Euskirchen Deutschland 20,0 20,0
84 REWE Andre Utay oHG, Frankfurt-Bockenheim Deutschland 20,0 20,0
85 REWE Andy Linde oHG, Zeuthen Deutschland 20,0 20,0
86 REWE Angelika Ber oHG, Ottersweier Deutschland 20,0 20,0
87 REWE Anika Scherf oHG, Goslar Deutschland 20,0 20,0
88 REWE Anja Jeschke oHG, Jengen Deutschland 20,0 20,0
89 REWE Anja Mohr oHG, Fuldabrück Deutschland 20,0 20,0
90 REWE Anja Rau oHG, Hallenberg Deutschland 20,0 20,0
91 REWE Anja Schaller oHG, Vohenstrauß Deutschland 20,0 20,0
92 REWE Anja Seelmann oHG Deutschland 20,0 -
93 REWE Anja Straub oHG Deutschland 20,0 -
94 REWE Anja Sug oHG, Hildburghausen Deutschland 20,0 20,0
95 REWE Anna Matzke oHG Deutschland 20,0 -
96 REWE Anna Pauly oHG Deutschland 20,0 -
97 REWE Anne Erdmann oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
98 REWE Anne Skiba oHG, Ebersbach-Neugersdorf Deutschland 20,0 20,0
99 REWE Antje Eismann oHG, Jena Deutschland 20,0 20,0
100 REWE Antje Fack oHG, Arnstadt Deutschland 20,0 20,0
101 REWE Antje Holzschuh oHG, Neustadt-Wied Deutschland 20,0 20,0
102 REWE Antoni Mirakai oHG, Lauterbach Deutschland 20,0 20,0
103 REWE Anton Krieger oHG, Weitnau Deutschland 20,0 20,0
104 REWE Anton Wiebe oHG, Herzebrock-Clarholz Deutschland 20,0 20,0
105 REWE Arina Fester oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
106 REWE Arkadius Jodlowiec oHG, Langenhagen Deutschland 20,0 20,0
107 REWE Arthur Badt oHG, Marsberg Deutschland 20,0 20,0
108 REWE Arthur Becker oHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0
109 REWE Arthur Boos oHG, Niederkassel-Mondorf Deutschland 20,0 20,0
110 REWE Arthur Sattler oHG, Ebersberg Deutschland 20,0 20,0
111 REWE Aupperle OHG, Fellbach Deutschland 20,0 20,0
112 REWE Axel Flentje oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
113 REWE Azhari OHG, Mülheim-Kärlich Deutschland 20,0 20,0
114 REWE Baisch OHG, Bodelshausen Deutschland 20,0 20,0
115 REWE Bartholomaeus OHG, Neuwied Deutschland 20,0 20,0
116 REWE Bastian Hirschmann oHG, Bamberg Deutschland 20,0 20,0
117 REWE Bastian Hummel oHG, Beilngries Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
118 REWE Beate Sader oHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0
119 REWE Beatrix Heynckes OHG, Tönisvorst Deutschland 20,0 20,0
120 REWE Becker oHG, Karlsdorf-Neuthard Deutschland 20,0 20,0
121 REWE Bellinger OHG, Schelklingen Deutschland 20,0 20,0
122 REWE Bell oHG, Blankenheim Deutschland 20,0 20,0
123 REWE Benedikt Bühler oHG, Aidlingen Deutschland 20,0 20,0
124 REWE Benedikt Kirschner oHG, Lenting Deutschland 20,0 20,0
125 REWE Benedikt Theile oHG, Bamberg Deutschland 20,0 20,0
126 REWE Benjamin Adam oHG, Werther Deutschland 20,0 20,0
127 REWE Benjamin Albert oHG, Hauneck-Unterhaun Deutschland 20,0 20,0
128 REWE Benjamin Bachmann oHG, Lübeck Deutschland 20,0 20,0
129 REWE Benjamin Baldauf oHG Deutschland 20,0 -
130 REWE Benjamin Geschwill oHG, Görlitz-Rauschwalde Deutschland 20,0 20,0
131 REWE Benjamin Glang oHG, Krefeld Deutschland 20,0 20,0
132 REWE Benjamin Haase oHG, Neustadt Deutschland 20,0 20,0
133 REWE Benjamin Müller oHG, Daun Deutschland 20,0 20,0
134 REWE Benjamin Sabo oHG, Biberbach Deutschland 20,0 20,0
135 REWE Benjamin Schober oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
136 REWE Benjamin Stein oHG, Am Mellensee Deutschland 20,0 20,0
137 REWE Benjamin Wiese oHG, Velten Deutschland 20,0 20,0
138 REWE Berdnik OHG, München Deutschland 20,0 20,0
139 REWE Bernd Huber oHG, Neckartenzlingen Deutschland 20,0 20,0
140 REWE Bernd-Josef Hoffmann OHG, Höhr-Grenzhausen Deutschland 20,0 20,0
141 REWE Bernd Kaffenberger oHG, Bad Vilbel Deutschland 20,0 20,0
142 REWE Bernd Sorgalla oHG, Stade Deutschland 20,0 20,0
143 REWE Bernd Stummer oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0
144 REWE Bernd Uderhardt oHG, Dormagen Deutschland 20,0 20,0
145 REWE Bernhard Scheller oHG, Dassendorf Deutschland 20,0 20,0
146 REWE Bernhard Weis oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
147 REWE Bertram Pestinger oHG, Bad Buchau Deutschland 20,0 20,0
148 REWE Beu oHG, Sittensen Deutschland 20,0 20,0
149 REWE B + F Lindenlauf GmbH & Co. oHG, Hückelhoven-Hilfarth Deutschland 20,0 20,0
150 REWE Birgitt Ziems oHG, Schönebeck Deutschland 20,0 20,0
151 REWE Björn Keyser oHG, Radebeul Deutschland 20,0 20,0
152 REWE Björn Rohe OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
153 REWE Bluhm oHG, Walsrode Deutschland 20,0 20,0
154 REWE Böckler OHG, Waldfeucht Deutschland 20,0 20,0
155 REWE Bock OHG, Königswinter Deutschland 20,0 20,0
156 REWE Bock OHG, Schwegenheim Deutschland 20,0 20,0
157 REWE Bödicker oHG, Ratekau Deutschland 20,0 20,0
158 REWE Boie oHG, Harsefeld Deutschland 20,0 20,0
159 REWE Bolte oHG, Langenhagen Deutschland 20,0 20,0
160 REWE Bombe oHG, Neuerburg Deutschland 20,0 20,0
161 REWE Boris Safonov oHG, Hainburg Deutschland 20,0 20,0
162 REWE Borowicz OHG, Bötzingen Deutschland 20,0 20,0
163 REWE Brehmer OHG, Essingen Deutschland 20,0 20,0
164 REWE Britta Friederichs oHG, Neuss Deutschland 20,0 20,0
165 REWE Britta Picarra dos Santos oHG, Nienburg Deutschland 20,0 20,0
166 REWE Buhlmann OHG, Hahnstätten Deutschland 20,0 20,0
167 REWE Buhrandt OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
168 REWE Bülent Yigit oHG, Neu-Isenburg Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
169 REWE Burmeister oHG, Rosengarten/Klecken Deutschland 20,0 20,0
170 REWE Cammann OHG, Harsum Deutschland 20,0 20,0
171 REWE Can Güler oHG, Offenbach-Mathildenviertel Deutschland 20,0 20,0
172 REWE Carmelina Papa oHG, Gottmadingen Deutschland 20,0 20,0
173 REWE Carmen Pollner oHG, München Deutschland 20,0 20,0
174 REWE Carsten Behrens oHG Deutschland 20,0 -
175 REWE Carsten Krage oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
176 REWE Carsten Reincke oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0
177 REWE Celal Erdem oHG, Niederaula Deutschland 20,0 20,0
178 REWE Cemal Harite oHG, Nersingen Deutschland 20,0 20,0
179 REWE-Center Höfling OHG, Duderstadt Deutschland 20,0 20,0
180 REWE-Center Rothamel OHG, Schmalkalden Deutschland 20,0 20,0
181 REWE Cevahir oHG, Bad Mergentheim Deutschland 20,0 20,0
182 REWE Cezary Szpula oHG, Bremervörde Deutschland 20,0 20,0
183 REWE Chris-Marcel Grotheer oHG, Tarmstedt Deutschland 20,0 20,0
184 REWE Christian Beushausen oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
185 REWE Christian Dadt oHG, Neuberg-Ravolzhausen Deutschland 20,0 20,0
186 REWE Christian Eggert oHG, Isernhagen Deutschland 20,0 20,0
187 REWE Christian Fichna oHG Deutschland 20,0 -
188 REWE Christian Friebe oHG Deutschland 20,0 -
189 REWE Christian Krüger oHG, Teltow Deutschland 20,0 20,0
190 REWE Christian Märker oHG, Ginsheim-Gustavsburg Deutschland 20,0 20,0
191 REWE Christian Meyer oHG, Nienburg Deutschland 20,0 20,0
192 REWE Christian Naumann oHG, Kirchhain Deutschland 20,0 20,0
193 REWE Christian Oder oHG, Obrigheim Deutschland 20,0 20,0
194 REWE Christian Prell oHG, Espenau Deutschland 20,0 20,0
195 REWE Christian Scheel oHG, Mannheim Deutschland 20,0 20,0
196 REWE Christian Schmidt oHG, Hoyerswerda Deutschland 20,0 20,0
197 REWE Christian Schuster OHG, Daaden Deutschland 20,0 20,0
198 REWE Christian Seidel oHG, Oyten Deutschland 20,0 20,0
199 REWE Christian Springer oHG, Zwiesel Deutschland 20,0 20,0
200 REWE Christian Stecher oHG, Gau-Odernheim Deutschland 20,0 20,0
201 REWE Christian Stelzer oHG, Reichenbach Deutschland 20,0 20,0
202 REWE Christian Thalheim oHG Deutschland 20,0 -
203 REWE Christian Werner oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
204 REWE Christian Wincierz oHG, Ebeleben Deutschland 20,0 20,0
205 REWE Christina Graep oHG, Eberswalde Deutschland 20,0 20,0
206 REWE Christina Zauske oHG, Wittingen Deutschland 20,0 20,0
207 REWE Christine Horst oHG, Detmold Deutschland 20,0 20,0
208 REWE Christof Wenglorz oHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0
209 REWE Christoph Albrecht oHG, Schöppenstedt Deutschland 20,0 20,0
210 REWE Christoph Bachmann oHG Deutschland 20,0 -
211 REWE Christoph Bechter oHG, Babenhausen Deutschland 20,0 20,0
212 REWE Christophe Daguerre oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
213 REWE Christopher Lannert oHG, Karlsruhe Deutschland 20,0 20,0
214 REWE Christopher Pickel oHG, Nürnberg Deutschland 20,0 20,0
215 REWE Christopher Szabó oHG, Leipzig / Neustadt-Neuschönefeld Deutschland 20,0 20,0
216 REWE Christopher Titze oHG, Schwielowsee OT Geltow Deutschland 20,0 20,0
217 REWE Christoph Gosewisch oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
218 REWE Christoph Holzschuh oHG, Krefeld Deutschland 20,0 20,0
219 REWE Christoph Kluwe oHG, Bestensee Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
220 REWE Cindy Wilgotzki oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0
221 REWE Constanze Huppert oHG, Heilbad Heiligenstadt Deutschland 20,0 20,0
222 REWE Craemer OHG, Euskirchen Deutschland 20,0 20,0
223 REWE Daehnhardt oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
224 REWE Daniela Fischer oHG, Am Ettersberg Deutschland 20,0 20,0
225 REWE Daniela Paeplow oHG, Falkensee Deutschland 20,0 20,0
226 REWE Daniela Rietzschel oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0
227 REWE Daniel Bunzeck oHG, Burg Deutschland 20,0 20,0
228 REWE Daniel Dugandzic oHG, Swisttal-Heimerzheim Deutschland 20,0 20,0
229 REWE Daniel Freund oHG, Blankenhain Deutschland 20,0 20,0
230 REWE Daniel Gärtner oHG, Gemmrigheim Deutschland 20,0 20,0
231 REWE Daniel Gebremedhin oHG, Frankfurt am Main Deutschland 20,0 20,0
232 REWE Daniel Gehweiler oHG, Riedenburg Deutschland 20,0 20,0
233 REWE Daniel Harting oHG, Giesen Deutschland 20,0 20,0
234 REWE Daniel Jahn oHG, Bergtheim Deutschland 20,0 20,0
235 REWE Daniel Kühn oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
236 REWE Daniel Kunkel oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
237 REWE Daniel Petrat oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
238 REWE Daniel Rössing oHG, Willebadessen Deutschland 20,0 20,0
239 REWE Daniel Schoeneck oHG, Berlin/Französisch Buchholz Deutschland 20,0 20,0
240 REWE Daniel Schulze oHG, Wilhelmshaven Deutschland 20,0 20,0
241 REWE Daniel Weber oHG, Saarbrücken/Klarenthal Deutschland 20,0 20,0
242 REWE Danijel Hrnjic oHG Deutschland 20,0 -
243 REWE Danny Kögler oHG, Selbitz Deutschland 20,0 20,0
244 REWE Danny Söllner oHG, Heldrungen Deutschland 20,0 20,0
245 REWE Danny Wedekind oHG, Vetschau Deutschland 20,0 20,0
246 REWE David Hegemann oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0
247 REWE David Irmischer oHG, Ebersbach Deutschland 20,0 20,0
248 REWE David Latta oHG, Schauenburg-Hoof Deutschland 20,0 20,0
249 REWE David Pohle oHG, Schwielowsee Deutschland 20,0 20,0
250 REWE David Stigler oHG, München Deutschland 20,0 20,0
251 REWE Davut Erdem oHG, Neuried Deutschland 20,0 20,0
252 REWE Deininger OHG, Diedorf Deutschland 20,0 20,0
253 REWE Dejvid Skender oHG, Allmendingen Deutschland 20,0 20,0
254 REWE Dell oHG, München Deutschland 20,0 20,0
255 REWE Denise Kappenberger oHG, Roedental Deutschland 20,0 20,0
256 REWE Dennis Dorkowski oHG, Hessisch-Oldendorf Deutschland 20,0 20,0
257 REWE Dennis Maul oHG, Hameln Deutschland 20,0 20,0
258 REWE Dennis Rein oHG Deutschland 20,0 -
259 REWE Dennis Schneider oHG, Gummersbach Deutschland 20,0 20,0
260 REWE Dennis Steinbeck oHG, Reutlingen Deutschland 20,0 20,0
261 REWE Dennis Weirich oHG, Strassenhaus Deutschland 20,0 20,0
262 REWE Detlef Nieth oHG, Burgkirchen Deutschland 20,0 20,0
263 REWE Dettling OHG, Bad Schussenried Deutschland 20,0 20,0
264 REWE De Witt OHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0
265 REWE Diana Michalik oHG, Lonsee Deutschland 20,0 20,0
266 REWE Diedrichs oHG, Neustadt Deutschland 20,0 20,0
267 REWE Dieter Schneider OHG, Denzlingen Deutschland 20,0 20,0
268 REWE Dietrich Wenzel oHG, Vlotho Deutschland 20,0 20,0
269 REWE Dimitrij Herhold oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
270 REWE Di Prospero oHG, Grafenau Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
271 REWE Dirk Haberlick oHG, Ockenheim Deutschland 20,0 20,0
272 REWE Dirk Pfleger oHG, St. Augustin Deutschland 20,0 20,0
273 REWE Dirr OHG, Dettingen unter Teck Deutschland 20,0 20,0
274 REWE Dmitri Springer oHG Deutschland 20,0 -
275 REWE Dominic Mayer oHG, Gräfenberg Deutschland 20,0 20,0
276 REWE Dominik Bachmeier oHG, Wiesentheid Deutschland 20,0 20,0
277 REWE Dominik Lingstädt oHG, Neuenhagen Deutschland 20,0 20,0
278 REWE Dominik Rohde oHG, Walldürn Deutschland 20,0 20,0
279 REWE Dominik Stahl oHG, Nürnberg Deutschland 20,0 20,0
280 REWE Dominique Müller oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
281 REWE Douglas Toll oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
282 REWE Dreschmann OHG, Langenfeld Deutschland 20,0 20,0
283 REWE Dreysse GmbH+Co. KG, Wilnsdorf Deutschland 28,6 28,6
284 REWE Drietchen oHG, Bad Sooden-Allendorf Deutschland 20,0 20,0
285 REWE Dustin Hofmann oHG, Bad Langensalza Deutschland 20,0 20,0
286 REWE Eberhardt oHG, Pfullendorf Deutschland 20,0 20,0
287 REWE Eckert OHG, Vaihingen an der Enz Deutschland 20,0 20,0
288 REWE Eddie Buder oHG, Weimar Deutschland 20,0 20,0
289 REWE Ederer oHG, Roding Deutschland 20,0 20,0
290 REWE Eduard Schulz oHG, Lemgo Deutschland 20,0 20,0
291 REWE Ehlert oHG, Ulm Deutschland 20,0 20,0
292 REWE EinsA GmbH & Co. oHG, Herborn Deutschland 20,0 20,0
293 REWE Ekrem Özdemir oHG Deutschland 20,0 -
294 REWE Elias Elahad oHG, Braunschweig Deutschland 20,0 20,0
295 REWE Elisabeth Ott oHG, Hameln Deutschland 20,0 20,0
296 REWE Elmar Engel oHG, Biberach an der Riß Deutschland 20,0 20,0
297 REWE Enrico Kaden oHG, Freiberg Deutschland 20,0 20,0
298 REWE Enrico Weinert oHG, Dresden/Mickten Deutschland 20,0 20,0
299 REWE Ercan oHG, Höchst im Odenwald Deutschland 20,0 20,0
300 REWE Eroglu OHG, Bonn Deutschland 20,0 20,0
301 REWE Ervin Helac oHG, Singen Deutschland 20,0 20,0
302 REWE Eugen Heinrich oHG, Mayen Deutschland 20,0 20,0
303 REWE Eugen Wolf oHG, Biedenkopf Deutschland 20,0 20,0
304 REWE Eveline Duck oHG, Pforzen Deutschland 20,0 20,0
305 REWE Ewgeni Heinz oHG, Seevetal Deutschland 20,0 20,0
306 REWE Ewgenij Balagun oHG, München Deutschland 20,0 20,0
307 REWE Fabian Dengscherz oHG, Neunburg vorm Wald Deutschland 20,0 20,0
308 REWE Fabian Engelke oHG Deutschland 20,0 -
309 REWE Fabio Motta oHG, Leutkirch Deutschland 20,0 20,0
310 REWE Fatih Turkut oHG, Frankfurt am Main Deutschland 20,0 20,0
311 REWE Fatma Akgünyener oHG, Miltenberg Deutschland 20,0 20,0
312 REWE Faust OHG, Eichstetten Deutschland 20,0 20,0
313 REWE Fazli Erdogan-Zurikyan oHG, Neuss-Norf Deutschland 20,0 20,0
314 REWE F. Buhlmann OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
315 REWE Felix Bär oHG, Helmbrechts Deutschland 20,0 20,0
316 REWE Fenzile Temin-Kiy oHG, Herford Deutschland 20,0 20,0
317 REWE Ferdinand Mihl oHG Deutschland 20,0 -
318 REWE Ferdi Skenderi oHG, Bleckede Deutschland 20,0 20,0
319 REWE Feselmayer oHG, Kümmersbruck Deutschland 20,0 20,0
320 REWE Fickeis oHG, Königswinter Deutschland 20,0 20,0
321 REWE Fischer oHG, Bous Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
322 REWE Fischer OHG, Übach-Palenberg Deutschland 20,0 20,0
323 REWE Flemke oHG, Barmstedt Deutschland 20,0 20,0
324 REWE Florian Gerke oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
325 REWE Florian Grifitz oHG, Rednitzhembach Deutschland 20,0 20,0
326 REWE Florian Kunkel oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0
327 REWE Florian Potrykus oHG, Hannover/Misburg Deutschland 20,0 20,0
328 REWE Florian Schill oHG, Grimma Deutschland 20,0 20,0
329 REWE-Fördergesellschaft Nord-Ost mbH, Teltow Deutschland 20,0 20,0 1
330 REWE-Fördergesellschaft Rhein-Lahn mbH, Hürth Deutschland 50,0 50,0
331 REWE-Fördergesellschaft Rhein-Sieg mbH, Hürth Deutschland 33,6 33,6
332 REWE-Fördergesellschaft Süd/Südwest mbH, Fellbach Deutschland 20,0 20,0 1
333 REWE-Fördergesellschaft West mbH, Hürth Deutschland 20,0 20,0
334 REWE Frank Burkhardt oHG, Asperg Deutschland 20,0 20,0
335 REWE Frank Fritsch oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
336 REWE Frank Glawe oHG, Berlin / Lichtenberg Deutschland 20,0 20,0
337 REWE Frank Lindenlauf OHG, Heinsberg Deutschland 20,0 20,0
338 REWE Frank Mohaupt oHG, Bad Herrenalb Deutschland 20,0 20,0
339 REWE Frank Möllhoff oHG, Hermsdorf Deutschland 20,0 20,0
340 REWE Frank Ortlepp oHG, Arnstadt Deutschland 20,0 20,0
341 REWE Frank Schneider oHG, Johanngeorgenstadt Deutschland 20,0 20,0
342 REWE Frank Tätzner oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
343 REWE Frederic Cahon oHG, Bonn Deutschland 20,0 20,0
344 REWE Friedrich Jähnel oHG, Jessen Deutschland 20,0 20,0
345 REWE Fuchs OHG, Prüm Deutschland 20,0 20,0
346 REWE Funk OHG, Runkel Deutschland 20,0 20,0
347 REWE-FÜR SIE Eigengeschäft GmbH, Köln Deutschland 80,0 80,0
348 REWE Gabriel Kwoczalla oHG, Aying Deutschland 20,0 20,0
349 REWE Garry Simshäuser oHG, Guxhagen Deutschland 20,0 20,0
350 REWE Gärtner oHG, Bergisch Gladbach Deutschland 20,0 20,0
351 REWE Gayer oHG, Feldafing Deutschland 20,0 20,0
352 REWE Geissler OHG, Wolfschlugen Deutschland 20,0 20,0
353 REWE Genschel oHG, Ibbenbüren Deutschland 20,0 20,0
354 REWE Georg Szedlak oHG, Gehrden Deutschland 20,0 20,0
355 REWE Gerrit Hemm oHG Deutschland 20,0 -
356 REWE Gesell oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0
357 REWE Gesine Hiekel oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
358 REWE Gierke oHG, Buxtehude Deutschland 20,0 20,0
359 REWE Giese oHG, Springe-Eldagsen Deutschland 20,0 20,0
360 REWE Goce Jandreoski oHG, Gütersloh Deutschland 20,0 20,0
361 REWE Gordon Schneider oHG, Brandenburg Deutschland 20,0 20,0
362 REWE Grafl oHG, Ulm Wiblingen Deutschland 20,0 20,0
363 REWE Gregor Efentzidis oHG, Renningen Deutschland 20,0 20,0
364 REWE Greuloch OHG, Kirn Deutschland 20,0 20,0
365 REWE Gritzner OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
366 REWE-Gruber oHG, Aßling Deutschland 20,0 20,0
367 REWE Grühn oHG, Lübeck Deutschland 20,0 20,0
368 REWE Guido Hörle oHG, Vallendar Deutschland 20,0 20,0
369 REWE Guido Hörnschemeyer oHG, Holdorf Deutschland 20,0 20,0
370 REWE Gülke oHG, Salzhemmendorf Deutschland 20,0 20,0
371 REWE Günay oHG, Bad Saulgau Deutschland 20,0 20,0
372 REWE Güntner OHG, Filderstadt Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
373 REWE Gutzelnig oHG, Tegernheim Deutschland 20,0 20,0
374 REWE Haberkorn OHG, Mainburg Deutschland 20,0 20,0
375 REWE Hakan Özgüc oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
376 REWE Halbich oHG, Emmering Deutschland 20,0 20,0
377 REWE Hannes Griffel oHG, Rostock / Groß Klein Deutschland 20,0 20,0
378 REWE Hansen oHG, Flensburg Deutschland 20,0 20,0
379 REWE Hans-Jürgen Schnitzer oHG, Oberstdorf Deutschland 20,0 20,0
380 REWE Hartges OHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0
381 REWE Hasenöhrl OHG, Sindelfingen Deutschland 20,0 20,0
382 REWE Hauber oHG, Wiesloch Deutschland 20,0 20,0
383 REWE Hedro Masso oHG, Florstadt Deutschland 20,0 20,0
384 REWE Hegedüs oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
385 REWE Heide Drotleff oHG, Straubing Deutschland 20,0 20,0
386 REWE Heike Knappe oHG, Fredersdorf-Vogelsdorf Deutschland 20,0 20,0
387 REWE Heike Thietz oHG Deutschland 20,0 -
388 REWE Heiko Onusseit oHG, Bad Kreuznach Deutschland 20,0 20,0
389 REWE Heinz Schmitz oHG, Gangelt-Birgden Deutschland 20,0 20,0
390 REWE Hendrik Müller oHG, Steffenberg-Niedereisenhausen Deutschland 20,0 20,0
391 REWE Hendrik Schröder oHG, Schwentinental/Raisdorf Deutschland 20,0 20,0
392 REWE Hendryk Kania oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
393 REWE Hennigs oHG, Hildesheim Deutschland 20,0 20,0
394 REWE Henry Mattusch oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
395 REWE Herbel OHG, Rommerskirchen Deutschland 20,0 20,0
396 REWE Heribert Alschbach oHG, Viersen Deutschland 20,0 20,0
397 REWE Hessami oHG, Bonn Deutschland 20,0 20,0
398 REWE Heynckes oHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0
399 REWE Höcker OHG, Herrsching Deutschland 20,0 20,0
400 REWE Hodyra oHG, Kreuzau Deutschland 20,0 20,0
401 REWE Hofheinz oHG, Nideggen Deutschland 20,0 20,0
402 REWE Holger Appel oHG, Speyer Deutschland 20,0 20,0
403 REWE Holger Bertram oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
404 REWE Holger Gaul oHG, Berlin/Schmöckwitz Deutschland 20,0 20,0
405 REWE Holger Rohe OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
406 REWE Holy oHG, Ulm Deutschland 20,0 20,0
407 REWE Homes oHG, Braunschweig Deutschland 20,0 20,0
408 REWE Huber oHG, Horneburg Deutschland 20,0 20,0
409 REWE Hufnagl OHG, Fürstenzell Deutschland 20,0 20,0
410 REWE Husein Dugonjic oHG Deutschland 20,0 -
411 REWE Hüseyin Bilkay oHG Deutschland 20,0 -
412 REWE Ibrahim Özmentekin oHG, Trebur Deutschland 20,0 20,0
413 REWE Ilka Schilling oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
414 REWE Ilona El Beshawi oHG, Gersthofen Deutschland 20,0 20,0
415 REWE Imran Butt oHG Deutschland 20,0 -
416 REWE Ina Rappsilber oHG, Halle (Saale) Deutschland 20,0 20,0
417 REWE Ines Wolf oHG, Falkenberg Deutschland 20,0 20,0
418 REWE Ioannis Mouratidis oHG, München Deutschland 20,0 20,0
419 REWE Irfan Sinanovic oHG, Giebelstadt Deutschland 20,0 20,0
420 REWE Ivan Jerkovic oHG, München Deutschland 20,0 20,0
421 REWE Ivica Poblic oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
422 REWE Ivonne Schönbein oHG Deutschland 20,0 -
423 REWE Izzet Türköz oHG, Altusried Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
424 REWE Jacqueline Keller oHG, Hardheim Deutschland 20,0 20,0
425 REWE Jacqueline Orschel oHG, Unstrut-Hainich Deutschland 20,0 20,0
426 REWE Jahn oHG, Hilders Deutschland 20,0 20,0
427 REWE Jakubek OHG, Bergisch Gladbach Deutschland 20,0 20,0
428 REWE Jana Gießler oHG, Bad Berka Deutschland 20,0 20,0
429 REWE Jana Hoch oHG, Hohenmölsen Deutschland 20,0 20,0
430 REWE Janet Pomian oHG, Guben Deutschland 20,0 20,0
431 REWE Janine Matthes oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
432 REWE Jan Kaiser oHG, Uslar Deutschland 20,0 20,0
433 REWE Jan Müller oHG, Bitburg Deutschland 20,0 20,0
434 REWE Janzen oHG, Oldenburg Deutschland 20,0 20,0
435 REWE Jaqueline Podschun oHG, Braunsbedra Deutschland 20,0 20,0
436 REWE Jasmin Wahl oHG, Burghaun Deutschland 20,0 20,0
437 REWE Jennifer Biniek oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
438 REWE Jens Heimbrodt oHG, Dallgow-Doeberitz Deutschland 20,0 20,0
439 REWE Jens Kaluscha oHG Deutschland 20,0 -
440 REWE Jens Ullmann oHG, Bruchsal Deutschland 20,0 20,0
441 REWE Jens Wechsler oHG, Osnabrück Deutschland 20,0 20,0
442 REWE Jérôme Digeon oHG Deutschland 20,0 -
443 REWE Joachim Silberzahn oHG, Wedemark Deutschland 20,0 20,0
444 REWE Jochen Widmann oHG, Ehingen Deutschland 20,0 20,0
445 REWE Jochen Ziegler GmbH & Co. OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
446 REWE Jörg Artischewski oHG, Kaltenkirchen Deutschland 20,0 20,0
447 REWE Jörg Randebrock oHG, Wesseling Deutschland 20,0 20,0
448 REWE Jörg Schäfer oHG, Bad Neuenahr-Ahrweiler Deutschland 20,0 20,0
449 REWE Josef Seifert oHG, Berlin / Wedding Deutschland 20,0 20,0
450 REWE Josephine Weigl oHG, Erfurt/Rieth Deutschland 20,0 20,0
451 REWE Judith Schönefeld oHG Deutschland 20,0 -
452 REWE Julian Schüngel oHG Deutschland 20,0 -
453 REWE Jürgen Cernota oHG, Passau Deutschland 20,0 20,0
454 REWE Jürgen Czernoch oHG, Spardorf Deutschland 20,0 20,0
455 REWE Jürgen Maziejewski oHG, Köln-Braunsfeld Deutschland 20,0 20,0
456 REWE Jürgen Müller oHG, Röttenbach Deutschland 20,0 20,0
457 REWE Jürgen Pouwels oHG, Lingen Deutschland 20,0 20,0
458 REWE Juri Judow oHG, Calberlah Deutschland 20,0 20,0
459 REWE Juri Nezlow oHG, Waging am See Deutschland 20,0 20,0
460 REWE Käfer OHG, Wüstenrot Deutschland 20,0 20,0
461 REWE Kai Hoffmann oHG, Rülzheim Deutschland 20,0 20,0
462 REWE Kai Kohlmorgen oHG, Neumünster Deutschland 20,0 20,0
463 REWE Kai Prochazka oHG Deutschland 20,0 -
464 REWE Kaiser oHG, Auerbach Deutschland 20,0 20,0
465 REWE Kai Uwe Grasmück oHG, Fulda Deutschland 20,0 20,0
466 REWE Kai Windmüller oHG, Hoppegarten Deutschland 20,0 20,0
467 REWE Kamil Malgir oHG, Kelsterbach Deutschland 20,0 20,0
468 REWE Karaaslan oHG, Heidelberg Deutschland 20,0 20,0
469 REWE Katharina Schell oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
470 REWE Katharina Schiersch oHG, Tostedt Deutschland 20,0 20,0
471 REWE Kathrin Balcke oHG, Kaufungen Deutschland 20,0 20,0
472 REWE Kathrin Bräuer oHG Deutschland 20,0 -
473 REWE Kathrin Schiffmann oHG, Wurzen Deutschland 20,0 20,0
474 REWE Katja Ißleib oHG, Eisenach Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
475 REWE Katja Nehlert oHG, Roßleben Deutschland 20,0 20,0
476 REWE Katrin Ritscher oHG Deutschland 20,0 -
477 REWE Kelterbaum oHG, Troisdorf Deutschland 20,0 20,0
478 REWE Kerstin Bradtke oHG, Gmund Deutschland 20,0 20,0
479 REWE Kerstin Dreißig oHG, Ohrdruf Deutschland 20,0 20,0
480 REWE K. Esser GmbH & Co. oHG, Aachen-Brand Deutschland 20,0 20,0
481 REWE Kessler OHG, Eberbach Deutschland 20,0 20,0
482 REWE Kevin Bräutigam oHG Deutschland 20,0 -
483 REWE Kevin Junker oHG Deutschland 20,0 -
484 REWE Kevin Lemme oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
485 REWE Kiezko oHG, Hildesheim Deutschland 20,0 20,0
486 REWE Kim Ide oHG, Elmshorn Deutschland 20,0 20,0
487 REWE Kirkamm oHG Deutschland 20,0 -
488 REWE Kirsten Hausmann oHG, Buttenwiesen Deutschland 20,0 20,0
489 REWE Klaus-Dieter Scholz oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
490 REWE Klaus Eßwein oHG, Hagenbach Deutschland 20,0 20,0
491 REWE Klaus Scheider oHG, Wiesbaden Deutschland 20,0 20,0
492 REWE Klein oHG, Erlangen Deutschland 20,0 20,0
493 REWE Kleinschmidt OHG, Lindlar Deutschland 20,0 20,0
494 REWE Klingenberg oHG, Gaggenau Deutschland 20,0 20,0
495 REWE Klings oHG, Helmstedt Deutschland 20,0 20,0
496 REWE Knichel oHG, Morbach Deutschland 20,0 20,0
497 REWE Knoepffler oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0
498 REWE Koc oHG, Eching am Ammersee Deutschland 20,0 20,0
499 REWE Koll OHG, Kürten Deutschland 20,0 20,0
500 REWE Korbinian Röckenschuß oHG, München Deutschland 20,0 20,0
501 REWE Kornelius Golbik oHG, Mömbris Deutschland 20,0 20,0
502 REWE Körner oHG, Cremlingen Deutschland 20,0 20,0
503 REWE Köstermann oHG, Gnarrenburg Deutschland 20,0 20,0
504 REWE Kost OHG, Spraitbach Deutschland 20,0 20,0
505 REWE Krause oHG, Lüneburg Deutschland 20,0 20,0
506 REWE Kriegel oHG, Erolzheim Deutschland 20,0 20,0
507 REWE Kubicki oHG, Weilheim an der Teck Deutschland 20,0 20,0
508 REWE Kubinski oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
509 REWE Kühme OHG, Extertal Deutschland 20,0 20,0
510 REWE Kunkel oHG, Kempten Deutschland 20,0 20,0
511 REWE Kurz OHG, Aalen Deutschland 20,0 20,0
512 REWE Labinot Asllani oHG, Lichtenstein Deutschland 20,0 20,0
513 REWE Labinot Haziri oHG, Fürth Deutschland 20,0 20,0
514 REWE Lamm OHG, Siegen-Weidenau Deutschland 20,0 20,0
515 REWE Lang OHG, Korb Deutschland 20,0 20,0
516 REWE Lankenau oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
517 REWE Lars Klingauf oHG Deutschland 20,0 -
518 REWE Lars Klöckner oHG, St. Goarshausen Deutschland 20,0 20,0
519 REWE Lars Markus oHG, Bad Driburg Deutschland 20,0 20,0
520 REWE Lars Meyer oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
521 REWE Last oHG, Edewecht Deutschland 20,0 20,0
522 REWE Laugs OHG, Selfkant Deutschland 20,0 20,0
523 REWE Laute oHG, Brandenburg Deutschland 20,0 20,0
524 REWE Legner OHG, Bretten Deutschland 20,0 20,0
525 REWE Leitenstorfer OHG, Markt Indersdorf Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
526 REWE Levent Yakisik oHG Deutschland 20,0 -
527 REWE Leyla El Hamdani OHG Deutschland 20,0 -
528 REWE Linda Pfeffer oHG, Wörnitz Deutschland 20,0 20,0
529 REWE Lindenlauf oHG, Hückelhoven-Ratheim Deutschland 20,0 20,0
530 REWE Lucas Musculus oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
531 REWE Luisa Bühl oHG, Hirschaid Deutschland 20,0 20,0
532 REWE Lukas Eßinger oHG, Pfullingen Deutschland 20,0 20,0
533 REWE Lukas Nonn oHG, Hadamar Deutschland 20,0 20,0
534 REWE Lukas OHG, Stephanskirchen Deutschland 20,0 20,0
535 REWE Lukas Wahl oHG Deutschland 20,0 -
536 REWE Lutterbach oHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0
537 REWE Lutz Ahlers oHG, Pattensen Deutschland 20,0 20,0
538 REWE Lutz OHG, Sinsheim Deutschland 20,0 20,0
539 REWE Mahyar Molavijoo oHG, Alsbach-Hähnlein Deutschland 20,0 20,0
540 REWE Maik Bahr oHG, Berlin / Buckow Deutschland 20,0 20,0
541 REWE Majorow oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0
542 REWE Mändle oHG, Neu-Ulm-Pfuhl Deutschland 20,0 20,0
543 REWE Mandy Bronsert oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
544 REWE Mandy Görlitz-Krüger oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
545 REWE Mandy Kanter oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0
546 REWE Mandy Moeller oHG, Schleusingen Deutschland 20,0 20,0
547 REWE Mandy Pfeiffer Eisenmann oHG, Halle Deutschland 20,0 20,0
548 REWE Manja Baer oHG, Schkeuditz Deutschland 20,0 20,0
549 REWE Manuela Greger oHG, Chemnitz Deutschland 20,0 20,0
550 REWE Manuela Hammel oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
551 REWE Manuela Kimes oHG, Wöllstadt Deutschland 20,0 20,0
552 REWE Manuela Schrein oHG Deutschland 20,0 -
553 REWE Manuela von Krüchten oHG, Hürtgenwald Deutschland 20,0 20,0
554 REWE Manuel Gallauch oHG, Langweid-Stettenhofen Deutschland 20,0 20,0
555 REWE Manuel Kaiser oHG, Dautphetal Deutschland 20,0 20,0
556 REWE Manuel Pfeffer oHG, Merkendorf Deutschland 20,0 20,0
557 REWE Manuel Studer oHG, Bad Endbach Deutschland 20,0 20,0
558 REWE Manuel Wieber oHG, Schlitz Deutschland 20,0 20,0
559 REWE Marc Adams oHG, Nonnweiler-Otzenhausen Deutschland 20,0 20,0
560 REWE Marc Aßmann oHG, Leun Deutschland 20,0 20,0
561 REWE Marcel Claus oHG, Chemnitz Deutschland 20,0 20,0
562 REWE Marcel Doeveling oHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0
563 REWE Marcel Ettner oHG, Dudenhofen Deutschland 20,0 20,0
564 REWE Marcel Fiebig oHG, Nordhausen Deutschland 20,0 20,0
565 REWE Marcel Peters oHG, Isernhagen Deutschland 20,0 20,0
566 REWE Marcel Scheibe oHG, Pößneck Deutschland 20,0 20,0
567 REWE Marcel Simons oHG, Bonn Deutschland 20,0 20,0
568 REWE Marcel Tuffin oHG, Berlin / Friedrichsfelde Deutschland 20,0 20,0
569 REWE Marco Marach oHG, Verden Deutschland 20,0 20,0
570 REWE Marco Martin oHG, Heusweiler Deutschland 20,0 20,0
571 REWE Marco Pfeffel oHG, Neuss-Reuschenberg Deutschland 20,0 20,0
572 REWE Marco Startari oHG, Wennigsen Deutschland 20,0 20,0
573 REWE Marco Sterna oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
574 REWE Marco Weiß oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
575 REWE Marc Strelow oHG, Lauffen am Neckar Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
576 REWE Marcus Morrone oHG, Aschaffenburg Deutschland 20,0 20,0
577 REWE Marcus Schlese oHG, Harzgerode Deutschland 20,0 20,0
578 REWE Marcus Schöne oHG Deutschland 20,0 -
579 REWE Marén Hünecke oHG, Bad Nenndorf Deutschland 20,0 20,0
580 REWE Marina Schuster oHG, Katzenelnbogen Deutschland 20,0 20,0
581 REWE Mario Celebi oHG, Mainz Deutschland 20,0 20,0
582 REWE Mario Kachel oHG, Tambach-Dietharz Deutschland 20,0 20,0
583 REWE Mario Karlstedt oHG, Amt Creuzburg Deutschland 20,0 20,0
584 REWE Marion Mehrl oHG, Schwarzenfeld Deutschland 20,0 20,0
585 REWE Mark Rankel oHG, Westhofen Deutschland 20,0 20,0
586 REWE-Markt Adolph OHG, Katlenburg Deutschland 20,0 20,0
587 REWE-Markt Alberts oHG, Harsewinkel Deutschland 20,0 20,0
588 REWE-Markt Alexander Beinecke oHG, Erfurt Deutschland 20,0 20,0
589 REWE Markt Alexander Pohl oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
590 REWE-Markt Altergott OHG, Bevern Deutschland 20,0 20,0
591 REWE-Markt Amrell OHG, Bad Blankenburg Deutschland 20,0 20,0
592 REWE-Markt Anderlik OHG, Neustadt b. Coburg Deutschland 20,0 20,0
593 REWE-Markt Andrea Hasenau OHG, Großenlüder Deutschland 20,0 20,0
594 REWE Markt Andrea Retzler oHG, Bad Liebenwerda Deutschland 20,0 20,0
595 REWE Markt Andreas Fleischer oHG, Wustermark Deutschland 20,0 20,0
596 REWE Markt Andreas Gommlich oHG, Heidenau Deutschland 20,0 20,0
597 REWE Markt Andreas Lück oHG, Oranienburg Deutschland 20,0 20,0
598 REWE Markt Angela Krauße oHG, Erfurt Deutschland 20,0 20,0
599 REWE Markt Anja Wirker oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
600 REWE Markt Anke Baumeister oHG, Zehdenick Deutschland 20,0 20,0
601 REWE Markt Annett Drieschner oHG, Oelsnitz Deutschland 20,0 20,0
602 REWE Markt Annett Peuser oHG, Halle (Saale) Deutschland 20,0 20,0
603 REWE-Markt Bakalla OHG, Olsberg Deutschland 20,0 20,0
604 REWE-Markt Bauer oHG, Wilhelmsthal-Steinberg Deutschland 20,0 20,0
605 REWE-Markt Baum oHG, Ilmenau Deutschland 20,0 20,0
606 REWE-Markt Becker oHG, Bad Rodach Deutschland 20,0 20,0
607 REWE-Markt Becker OHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0
608 REWE Markt Beinecke OHG, Erfurt Deutschland 20,0 20,0
609 REWE-Markt Bergmann oHG, Großbreitenbach Deutschland 20,0 20,0
610 REWE Markt Berszinski GmbH & Co. oHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0
611 REWE-Markt Beume OHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0
612 REWE Markt Bianka Hesse oHG, Schwarzheide Deutschland 20,0 20,0
613 REWE Markt Bierwirth OHG, Schöllkrippen Deutschland 20,0 20,0
614 REWE-Markt Bierwirth OHG, Seesen Deutschland 20,0 20,0
615 REWE-Markt Binder OHG, Hersbruck Deutschland 20,0 20,0
616 REWE-Markt Bleifuß OHG, Kleinheubach Deutschland 20,0 20,0
617 REWE - Markt Bobsien OHG, Zarrentin Deutschland 20,0 20,0
618 REWE-Markt Borkmann oHG, Kaltennordheim Deutschland 20,0 20,0
619 REWE-Markt Bosen oHG, Brühl Deutschland 20,0 20,0
620 REWE-Markt Brähler OHG, Eiterfeld Deutschland 20,0 20,0
621 REWE-Markt Brendel oHG, Kronach Deutschland 20,0 20,0
622 REWE-Markt Bruch OHG, Breidenbach Deutschland 20,0 20,0
623 REWE-Markt Brückner oHG, Mücke Deutschland 20,0 20,0
624 REWE-Markt Bunke OHG, Apolda Deutschland 20,0 20,0
625 REWE-Markt Burkard OHG, Hirschaid-Sassanfahrt Deutschland 20,0 20,0
626 REWE-Markt Burkhardt OHG, Niederorschel Deutschland 20,0 20,0
627 REWE-Markt Busche OHG, Einbeck Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
628 REWE Markt Carmen Jänisch OHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
629 REWE Markt Carola Rautenberg oHG, Freital Deutschland 20,0 20,0
630 REWE-Markt Christine Arnold oHG, Sangerhausen Deutschland 20,0 20,0
631 REWE Markt Christine Kutrieb oHG, Templin Deutschland 20,0 20,0
632 REWE Markt Claudia Fischer oHG, Nuthetal Deutschland 20,0 20,0
633 REWE Markt Cornelia Awischus oHG, Leipzig/Lausen Deutschland 20,0 20,0
634 REWE Markt Daniela Ketzscher oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
635 REWE Markt Daniel Reiche oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
636 REWE-Markt Dennis Henke oHG, Brieselang Deutschland 20,0 20,0
637 REWE Markt Diana Martens oHG, Grimmen Deutschland 20,0 20,0
638 REWE-Markt Dicke oHG, Bad Wünnenberg Deutschland 20,0 20,0
639 REWE Markt Dietmar Palm oHG, Neuhardenberg Deutschland 20,0 20,0
640 REWE Markt Doreen Urban oHG, Forst Deutschland 20,0 20,0
641 REWE Markt Doris Nerlich OHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0
642 REWE-Markt Eckart OHG, Biebergemünd Deutschland 20,0 20,0
643 REWE-Markt Ehlert OHG, Fuldatal-Rothwesten Deutschland 20,0 20,0
644 REWE-Markt Ehlert OHG, Grebenstein Deutschland 20,0 20,0
645 REWE-Markt Eisenhuth OHG, Künzell Deutschland 20,0 20,0
646 REWE Markt Elke Holzer oHG, Hoppegarten Deutschland 20,0 20,0
647 REWE - Markt Engelhaupt oHG, Memmelsdorf-Lichteneiche Deutschland 20,0 20,0
648 REWE Markt Eric Wildenhain oHG, Dessau-Roßlau Deutschland 20,0 20,0
649 REWE-Markt Esser OHG, Rheinbach Deutschland 20,0 20,0
650 REWE-Markt Fackelmann OHG, Sömmerda Deutschland 20,0 20,0
651 REWE-Markt Faulhammer oHG, Herborn Deutschland 20,0 20,0
652 REWE-Markt Fix oHG, Neunkirchen am Sand Deutschland 20,0 20,0
653 REWE-Markt Förster OHG, Mücheln Deutschland 20,0 20,0
654 REWE Markt Frank Zander oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
655 REWE-Markt Fricke OHG, Homberg (Ohm) Deutschland 20,0 20,0
656 REWE-Markt Fröhlich OHG, Nürnberg Deutschland 20,0 20,0
657 REWE-Markt Fröhlich-Wehner OHG, Maßbach Deutschland 20,0 20,0
658 REWE-Markt Fuchs oHG Deutschland 20,0 -
659 REWE-Markt Fürst oHG, Wiesau Deutschland 20,0 20,0
660 REWE-Markt Gerd Carl oHG, Plech Deutschland 20,0 20,0
661 REWE-Markt Gert oHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0
662 REWE-Markt Gilsoul oHG, Dörentrup Deutschland 20,0 20,0
663 REWE-Markt Gippert GmbH & Co. oHG, Moringen Deutschland 20,0 20,0
664 REWE-Markt Glemser oHG, Würzburg Deutschland 20,0 20,0
665 REWE-Markt Glock GmbH & Co. oHG, Suhl Deutschland 20,0 20,0
666 REWE-Markt Glück OHG, Rudolstadt Deutschland 20,0 20,0
667 REWE-Markt Göbel GmbH & Co. OHG, Teistungen Deutschland 20,0 20,0
668 REWE-Markt Götzelmann oHG, Gerolzhofen Deutschland 20,0 20,0
669 REWE-Markt Graf OHG, Markt Erlbach Deutschland 20,0 20,0
670 REWE-Markt Grimm oHG, Staufenberg-Landwehrhagen Deutschland 20,0 20,0
671 REWE Markt Grit Melka oHG, Bergen Deutschland 20,0 20,0
672 REWE-Markt Groß oHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0
673 REWE-Markt Gürntke oHG, Bad Lausick Deutschland 20,0 20,0
674 REWE-Markt Häber oHG, Röthenbach a.d. Pegnitz Deutschland 20,0 20,0
675 REWE-Markt Hagemeier OHG, Bad Arolsen Deutschland 20,0 20,0
676 REWE Markt Hans-Georg Möller oHG, Borsdorf Deutschland 20,0 20,0
677 REWE-Markt Hauke OHG, Wildflecken Deutschland 20,0 20,0
678 REWE-Markt Heidrich OHG, Erndtebrück Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
679 REWE Markt Heike Kockejei oHG, Großräschen Deutschland 20,0 20,0
680 REWE Markt Heike Winter oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
681 REWE-Markt Heimann OHG, Waischenfeld Deutschland 20,0 20,0
682 REWE-Markt Heinisch oHG, Himmelkron Deutschland 20,0 20,0
683 REWE-Markt Helmreich OHG, Ebelsbach Deutschland 20,0 20,0
684 REWE Markt Henkel OHG, Gründau Deutschland 20,0 20,0
685 REWE-Markt Hennrich OHG, Wächtersbach Deutschland 20,0 20,0
686 REWE-Markt Hensel oHG, Niestetal Deutschland 20,0 20,0
687 REWE-Markt Hentzel OHG, Georgensgmünd Deutschland 20,0 20,0
688 REWE-Markt Herrmann OHG, Heinersreuth Deutschland 20,0 20,0
689 REWE-Markt Herröder oHG, Freigericht Deutschland 20,0 20,0
690 REWE-Markt Herzing oHG, Gedern Deutschland 20,0 20,0
691 REWE - Markt Hetzer oHG, Leuna Deutschland 20,0 20,0
692 REWE-Markt Hinderer OHG, Hünfeld Deutschland 20,0 20,0
693 REWE-Markt Hinz OHG, Kölleda Deutschland 20,0 20,0
694 REWE-Markt Hofmann oHG, Ebensfeld Deutschland 20,0 20,0
695 REWE-Markt Hofmann oHG, Gera Deutschland 20,0 20,0
696 REWE-Markt Hofmann OHG, Ochsenfurt Deutschland 20,0 20,0
697 REWE-Markt Höhne OHG, Nordhausen Deutschland 20,0 20,0
698 REWE-Markt Hoh oHG, Scheßlitz Deutschland 20,0 20,0
699 REWE-Markt Hollweg oHG, Kulmbach Deutschland 20,0 20,0
700 REWE Markt Immo Grollmisch oHG, Quedlinburg Deutschland 20,0 20,0
701 REWE Markt Ines Sackel oHG, Brandenburg an der Havel Deutschland 20,0 20,0
702 REWE Markt Ingrid Stein oHG, Penig Deutschland 20,0 20,0
703 REWE Markt Iris Schmidt oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
704 REWE Markt Jana Büttner oHG, Schwerin Deutschland 20,0 20,0
705 REWE Markt Jan Radke OHG, Lübbenau Deutschland 20,0 20,0
706 REWE Markt Jens Geidel oHG, Delitzsch Deutschland 20,0 20,0
707 REWE-Markt Johannes Hösch OHG, Freudenberg Deutschland 20,0 20,0
708 REWE Markt Juliane Hoff oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
709 REWE-Markt Jürgens oHG, Willingen Deutschland 20,0 20,0
710 REWE Markt Jutta Reiher oHG, Lutherstadt Wittenberg Deutschland 20,0 20,0
711 REWE-Markt Kahle OHG, Friedland Groß-Schneen Deutschland 20,0 20,0
712 REWE-Markt Kaiser OHG, Fronhausen Deutschland 20,0 20,0
713 REWE-Markt Kalbhenn OHG, Uder Deutschland 20,0 20,0
714 REWE-Markt Kanne oHG, Steinheim Deutschland 20,0 20,0
715 REWE-Markt Karsubke OHG, Göttingen Deutschland 20,0 20,0
716 REWE-Markt Kehr OHG, Bad Zwesten Deutschland 20,0 20,0
717 REWE-Markt Kellner oHG, Speichersdorf Deutschland 20,0 20,0
718 REWE-Markt Kelm OHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0
719 REWE-Markt Kerkau OHG, Lauenförde Deutschland 20,0 20,0
720 REWE-Markt Kerschensteiner oHG, Langenzenn Deutschland 20,0 20,0
721 REWE Markt Kerstin Daedelow oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
722 REWE Markt Kerstin Holz oHG, Neubrandenburg Deutschland 20,0 20,0
723 REWE Markt Kerstin Radke oHG, Senftenberg Deutschland 20,0 20,0
724 REWE Markt Kerstin Schumacher oHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0
725 REWE Markt Kerstin Vogel oHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0
726 REWE-Markt Kieffer GmbH & Co. oHG, Dornburg-Camburg Deutschland 20,0 20,0
727 REWE-Markt Kirsch OHG, Geisa Deutschland 20,0 20,0
728 REWE-Markt Kiwitt oHG, Detmold Deutschland 20,0 20,0
729 REWE-Markt Klatt oHG, Marktrodach Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
730 REWE-Markt Klocke oHG, Lage Deutschland 20,0 20,0
731 REWE-Markt Knapp OHG, Frielendorf Deutschland 20,0 20,0
732 REWE Markt Knapp OHG, Neukirchen Deutschland 20,0 20,0
733 REWE-Markt Koch OHG, Vacha Deutschland 20,0 20,0
734 REWE-Markt Köhler oHG, Hildesheim Deutschland 19,9 19,9
735 REWE-Markt Köppl oHG, Bamberg-Gaustadt Deutschland 20,0 20,0
736 REWE-Markt Krämer oHG, Eschenburg-Wissenbach Deutschland 20,0 20,0
737 REWE-Markt Kramer OHG, Löhnberg Deutschland 20,0 20,0
738 REWE-Markt Krause OHG, Stadtoldendorf Deutschland 20,0 20,0
739 REWE-Markt Krauße OHG, Erfurt Deutschland 20,0 20,0
740 REWE-Markt Kraußer OHG, Apolda Deutschland 20,0 20,0
741 REWE Markt Kristina Feibig oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
742 REWE-Markt Krodel OHG, Pressath Deutschland 20,0 20,0
743 REWE-Markt Krumbach OHG, Augustdorf Deutschland 20,0 20,0
744 REWE-Markt Krüper oHG, Reinhardshagen Deutschland 20,0 20,0
745 REWE-Markt Kubitza oHG, Leopoldshöhe Deutschland 20,0 20,0
746 REWE-Markt Leifholz OHG, Lügde Deutschland 20,0 20,0
747 REWE-Markt Lemp OHG, Heuchelheim Deutschland 20,0 20,0
748 REWE-Markt Lichtenberg GmbH & Co. OHG, Heilbad Heiligenstadt Deutschland 20,0 20,0
749 REWE Markt Linß oHG, Steinach Deutschland 20,0 20,0
750 REWE-Markt Löhner oHG, Schwarzenbach/Wald Deutschland 20,0 20,0
751 Rewe-Markt Lütge oHG, Lamspringe Deutschland 19,9 19,9
752 REWE Markt Lutz Hovest oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
753 REWE-Markt Lutz oHG, Würzburg Deutschland 20,0 20,0
754 REWE - Markt Maenz oHG, Herleshausen Deutschland 20,0 20,0
755 REWE Markt Manuela Böhme OHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
756 REWE-Markt Manuela Busche oHG, Einbeck Deutschland 20,0 20,0
757 REWE Markt Marcel Engels oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
758 REWE Markt Marcin Paczek oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
759 REWE Markt Marion Ludwig oHG, Ballenstedt Deutschland 20,0 20,0
760 REWE Markt Marlene Kramer oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
761 REWE-Markt Martin OHG, Flieden Deutschland 20,0 20,0
762 REWE Markt Mathias Lehmann oHG, Neubrandenburg Deutschland 20,0 20,0
763 Rewe Markt Matthias Becker oHG, Prenzlau Deutschland 20,0 20,0
764 REWE-Markt Matthias Jacobs OHG, Rosdorf Deutschland 20,0 20,0
765 REWE Markt Matthias Peikert oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
766 REWE-Markt Matthias Schneider oHG, Bischofsheim Deutschland 20,0 20,0
767 REWE-Markt Meserjakov OHG, Altenstadt-Oberau Deutschland 20,0 20,0
768 REWE-Markt Messerschmidt OHG, Kirchheim Deutschland 20,0 20,0
769 Rewe-Markt Meyer OHG, Bad Kreuznach Deutschland 20,0 20,0
770 REWE Markt Michael Batz oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0
771 REWE Markt Michael Günther oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
772 REWE Markt Michael Siebert oHG, Wandlitz OT Basdorf Deutschland 20,0 20,0
773 REWE Markt Michael Wörner oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
774 REWE Markt Mike Gabrich oHG, Leegebruch Deutschland 20,0 20,0
775 REWE-Markt Mischke oHG, Bad Staffelstein Deutschland 20,0 20,0
776 REWE-Markt Möhring OHG, Elze Deutschland 20,0 20,0
777 REWE-Markt Mohr OHG, Homberg/Efze Deutschland 20,0 20,0
778 REWE-Markt Müller oHG, Neustadt an der Orla Deutschland 20,0 20,0
779 REWE-Markt Müller OHG, Stadtsteinach Deutschland 20,0 20,0
780 REWE-Markt Mumme oHG, Bielefeld Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
781 REWE-Markt Nagler oHG, Greifenstein Deutschland 20,0 20,0
782 REWE-Markt Nicolas Heiderich oHG, Anröchte Deutschland 20,0 20,0
783 REWE-Markt Nies OHG, Hungen Deutschland 20,0 20,0
784 REWE Markt Peter Koppenhagen oHG, Brandenburg an der Havel Deutschland 20,0 20,0
785 REWE Markt Peter Lehmann oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0
786 REWE Markt Petra Götz oHG, Greifswald Deutschland 20,0 20,0
787 REWE Markt Petra Luda oHG, Brandenburg Deutschland 20,0 20,0
788 REWE-Markt Preisner OHG, Hardegsen Deutschland 20,0 20,0
789 REWE-Markt Prieto-Pacheco oHG, Volkach Deutschland 20,0 20,0
790 REWE-Markt Rademacher OHG, Warburg Deutschland 20,0 20,0
791 REWE-Markt Rainer Lapp oHG, Büdingen Deutschland 20,0 20,0
792 REWE Markt Ramona Reiche oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
793 REWE-Markt Rauhe OHG, Bleicherode Deutschland 20,0 20,0
794 REWE Markt Regina Keller oHG, Naunhof Deutschland 20,0 20,0
795 REWE-Markt Remmert-Bobe oHG, Steinheim Deutschland 20,0 20,0
796 REWE Markt René Schneider oHG, Bernau bei Berlin Deutschland 20,0 20,0
797 REWE-Markt Renger OHG, Bayreuth Deutschland 20,0 20,0
798 REWE Markt Ricardo Steinbrück oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
799 REWE - Markt Richter oHG, Burgebrach Deutschland 20,0 20,0
800 REWE Markt Rico Rappmann oHG, Könnern Deutschland 20,0 20,0
801 REWE Markt Ridders OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
802 REWE Markt Rocco Bräsemann oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
803 REWE Markt Ronny Jarius oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
804 REWE-Markt Roppelt OHG, Kitzingen Deutschland 20,0 20,0
805 REWE-Markt Rösel oHG, Kleinostheim Deutschland 20,0 20,0
806 REWE-Markt Rößling OHG, Warburg-Scherfede Deutschland 20,0 20,0
807 REWE-Markt Roth oHG, Veitshöchheim Deutschland 20,0 20,0
808 REWE-Markt Rudel OHG, Bamberg Deutschland 20,0 20,0
809 REWE-Markt Rüthing OHG, Büren-Steinhausen Deutschland 20,0 20,0
810 REWE-Markt Saal OHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0
811 REWE Markt Sabine Ratz oHG, Markranstädt Deutschland 20,0 20,0
812 REWE Markt Sabine Schürer oHG, Werdau Deutschland 20,0 20,0
813 REWE Markt Sandra Lehmann oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
814 REWE-Markt Schäfer GmbH & Co. OHG, Hofgeismar Deutschland 20,0 20,0
815 REWE Markt Scharmann OHG, Romrod Deutschland 20,0 20,0
816 REWE-Markt Schelper OHG, Dransfeld Deutschland 20,0 20,0
817 REWE-Markt Schmidt oHG, Lage-Müssen Deutschland 20,0 20,0
818 REWE-Markt Schmidt OHG, Lich Deutschland 20,0 20,0
819 REWE-Markt Schmidt OHG, Waldkappel Deutschland 20,0 20,0
820 REWE-Markt Schöttler OHG, Schlangen Deutschland 20,0 20,0
821 REWE-Markt Schott oHG, Zeulenroda-Triebes Deutschland 20,0 20,0
822 REWE-Markt Schrempf OHG, Ebern Deutschland 20,0 20,0
823 REWE-Markt Schünke oHG, Heringen (Werra) Deutschland 20,0 20,0
824 REWE-Markt Schwalb oHG, Adelsdorf Deutschland 20,0 20,0
825 REWE-Markt Schwamberger oHG, Hammelburg Deutschland 20,0 20,0
826 REWE Markt Sebastian Schubert oHG, Zwickau Deutschland 20,0 20,0
827 REWE-Markt Siegel oHG, Dassel-Markoldendorf Deutschland 20,0 20,0
828 REWE Markt Siegfried Grube oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0
829 REWE Markt Silke Wiese oHG, Parchim Deutschland 20,0 20,0
830 REWE-Markt Simon OHG, Staufenberg Deutschland 20,0 20,0
831 REWE-Markt Siveke OHG, Bodenwerder Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
832 REWE Markt Stefan Köckeritz oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
833 REWE-Markt Steiner oHG, Pressig-Rothenkirchen Deutschland 20,0 20,0
834 REWE-Markt Stein oHG, Wildeck Deutschland 20,0 20,0
835 REWE-Markt Stephan Fink oHG, Korbach Deutschland 20,0 20,0
836 REWE-Markt Sternberger OHG, Nordheim Deutschland 20,0 20,0
837 REWE-Markt Stoll GmbH & Co oHG, Langenselbold Deutschland 20,0 20,0
838 REWE-Markt Stoll OHG, Lahntal Deutschland 20,0 20,0
839 REWE-Markt Stoll OHG, Schwabach Deutschland 20,0 20,0
840 REWE-Markt Stolpowski OHG, Heilsbronn Deutschland 20,0 20,0
841 REWE-Markt Stotko oHG, Pohlheim-Garbenteich Deutschland 20,0 20,0
842 REWE-Markt Ströer OHG, Gotha Deutschland 20,0 20,0
843 REWE Markt Sven Böttcher oHG, Chemnitz Deutschland 20,0 20,0
844 REWE Markt Sylvia Sauer OHG, Strausberg Deutschland 20,0 20,0
845 REWE-Markt Tanz OHG, Gotha Deutschland 20,0 20,0
846 REWE-Markt Tätzner oHG, Schweinfurt Deutschland 20,0 20,0
847 REWE-Markt T. Dunker oHG, Einbeck Deutschland 20,0 20,0
848 REWE Markt Thomas Berges oHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0
849 REWE-Markt Thomas Höfling GmbH & Co. oHG, Gleichen Deutschland 20,0 20,0
850 REWE Markt Thomas Höppner oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
851 REWE-Markt Thomas Kassel GmbH & Co. OHG, Obermichelbach Deutschland 20,0 20,0
852 REWE Markt Thomas Pausch oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
853 REWE Markt Thomas Wietasch oHG, Halle Deutschland 20,0 20,0
854 REWE-Markt Tietz OHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0
855 REWE Markt Tino Renner oHG, Chemnitz Deutschland 20,0 20,0
856 REWE-Markt Tino Stützer oHG, Jena Deutschland 20,0 20,0
857 REWE-Markt Tobias Krause oHG, Forchheim Deutschland 20,0 20,0
858 REWE-Markt Torben Dunker oHG, Dassel Deutschland 20,0 20,0
859 REWE-Markt Träger oHG, Fuldatal Deutschland 20,0 20,0
860 REWE-Markt Travaci oHG, Langgöns Deutschland 20,0 20,0
861 REWE-Markt Treude oHG Deutschland 20,0 -
862 REWE-Markt Treutlein OHG, Euerdorf Deutschland 20,0 20,0
863 REWE-Markt Uras oHG, Buseck Deutschland 20,0 20,0
864 REWE Markt Ute Pahnke oHG, Greifswald Deutschland 20,0 20,0
865 REWE Markt Uwe Andreß oHG, Zwenkau Deutschland 20,0 20,0
866 REWE Markt Uwe Zschorn oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
867 Rewe Markt Viertel oHG, Lichtenau Deutschland 20,0 20,0
868 REWE Markt Volker Brand oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0
869 REWE-Markt Wakup OHG, Nieheim Deutschland 20,0 20,0
870 REWE-Markt Weidling oHG, Nidda-Eichelsdorf Deutschland 20,0 20,0
871 REWE-Markt Weigel oHG, Gebesee Deutschland 20,0 20,0
872 REWE-Markt Weiß OHG, Weilrod Deutschland 20,0 20,0
873 REWE-Markt Weitzel OHG, Bad Lauterberg im Harz Deutschland 20,0 20,0
874 REWE - Markt Wenzel oHG, Wanfried Deutschland 20,0 20,0
875 REWE-Markt Wieber OHG, Petersberg Deutschland 20,0 20,0
876 REWE-Markt Wild oHG, Wertheim Deutschland 20,0 20,0
877 REWE-Markt Wilhelm OHG, Waldbrunn Deutschland 20,0 20,0
878 REWE-Markt Wilkens OHG, Habichtswald-Ehlen Deutschland 20,0 20,0
879 REWE-Markt Winkler oHG, Hof Deutschland 20,0 20,0
880 REWE-Markt Wittmann oHG, Neunkirchen am Brand Deutschland 20,0 20,0
881 REWE-Markt Worofsky OHG, Uttenreuth Deutschland 20,0 20,0
882 REWE-Markt Wutzler OHG, Weida Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
883 REWE Markt Yvonne Berkefeld oHG, Zwickau Deutschland 20,0 20,0
884 REWE-Markt Zieten oHG, Dillenburg Deutschland 20,0 20,0
885 REWE-Markt Zwingel OHG, Bubenreuth Deutschland 20,0 20,0
886 REWE Markus Brzezina oHG, Ingelheim Deutschland 20,0 20,0
887 REWE Markus Hauptig oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
888 REWE Markus Labod oHG, Dessau-Roßlau Deutschland 20,0 20,0
889 REWE Markus Lischka oHG, Landsberg Deutschland 20,0 20,0
890 REWE Markus Martin oHG, Buttenheim Deutschland 20,0 20,0
891 REWE Markus Meyer OHG, Ransbach-Baumbach Deutschland 20,0 20,0
892 REWE Markus Steiner oHG, Runkel Deutschland 20,0 20,0
893 REWE Markus von Lieres und Wilkau oHG, Bad Oldesloe Deutschland 20,0 20,0
894 REWE Martin Altenburg oHG, Kiel Deutschland 20,0 20,0
895 REWE Martin Balke oHG Deutschland 20,0 -
896 REWE Martin Bornemann oHG, Meine Deutschland 20,0 20,0
897 REWE Martin Eideloth oHG, Mistelgau Deutschland 20,0 20,0
898 REWE Martin Kolbe oHG, Altenkunstadt Deutschland 20,0 20,0
899 REWE Martin Krämer oHG Deutschland 20,0 -
900 REWE Martin Maicher oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0
901 REWE Mathias Starch oHG Deutschland 20,0 -
902 REWE Matthes oHG, Alfeld (Leine) Deutschland 20,0 20,0
903 REWE Matthias Böker oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0
904 REWE Matthias Fröhlich oHG, Bamberg Deutschland 20,0 20,0
905 REWE Matthias Hinz oHG, Weimar Deutschland 20,0 20,0
906 REWE Matthias Rump oHG Deutschland 20,0 -
907 REWE Matthias Schäm oHG, Gardelegen Deutschland 20,0 20,0
908 REWE Maxim Nowokreschenow oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
909 REWE Max Schubert oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
910 REWE Meczurat oHG, Langenhagen Deutschland 20,0 20,0
911 REWE Mehmed Porobic oHG, Fridingen Deutschland 20,0 20,0
912 REWE Mehmet Deveci, Frankfurt am Main (Gateway Gardens) Deutschland 20,0 20,0
913 REWE Mehmet Kaysal oHG, Lengede Deutschland 20,0 20,0
914 REWE Melanie Engelhardt oHG, Roth Deutschland 20,0 20,0
915 REWE Melanie Tolk-Spaar oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
916 REWE Metin Kanbur oHG, Waibstadt Deutschland 20,0 20,0
917 REWE Michael Alscher oHG, Leisnig Deutschland 20,0 20,0
918 REWE Michael Birnbreier oHG, Laupheim Deutschland 20,0 20,0
919 REWE Michael Döffinger oHG, Neuenstein Deutschland 20,0 20,0
920 REWE Michael Ermer OHG, Jüchen Deutschland 20,0 20,0
921 REWE Michael Glathe oHG, Burgstädt Deutschland 20,0 20,0
922 REWE Michael Gut oHG Deutschland 20,0 -
923 REWE Michael Heinzelmann oHG, Meßkirch Deutschland 20,0 20,0
924 REWE Michael Herker oHG, Thale Deutschland 20,0 20,0
925 REWE Michael Holmer oHG, Türkheim Deutschland 20,0 20,0
926 REWE Michael Kuhnke oHG, Goldberg Deutschland 20,0 20,0
927 REWE Michael Lohnert oHG, Sand am Main Deutschland 20,0 20,0
928 REWE Michael Maier oHG, Herrieden Deutschland 20,0 20,0
929 REWE Michael Mayr oHG, Königsbrunn Deutschland 20,0 20,0
930 REWE Michael Meige oHG, Echzell Deutschland 20,0 20,0
931 REWE Michael Reinartz oHG, Aachen Deutschland 20,0 20,0
932 REWE Michael Reising oHG, Erlensee Deutschland 20,0 20,0
933 REWE Michael Roth oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
934 REWE Michael Schmatloch oHG, Großkrotzenburg Deutschland 20,0 20,0
935 REWE Michael Simon oHG, Schotten Deutschland 20,0 20,0
936 REWE Michael Weisbrod oHG, Darmstadt-Griesheim Deutschland 20,0 20,0
937 REWE Michael Wolf oHG, Dippoldiswalde Deutschland 20,0 20,0
938 REWE Michalik OHG, Blaustein Deutschland 20,0 20,0
939 REWE Michel Fritzsche oHG, Weißenfels Deutschland 20,0 20,0
940 REWE Michel Reimer oHG, Radebeul Deutschland 20,0 20,0
941 REWE Mihael Stojkovic oHG, Ketsch Deutschland 20,0 20,0
942 REWE Mike Baer oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
943 REWE Mike Hüttenrauch oHG, Wolfsburg Deutschland 20,0 20,0
944 REWE Mike Schneider oHG, Merdingen Deutschland 20,0 20,0
945 REWE Mirco Bieber oHG, Piding Deutschland 20,0 20,0
946 REWE Mirco Weisenborn oHG, Ober-Mörlen Deutschland 20,0 20,0
947 REWE Mockenhaupt GmbH & Co. oHG, Mudersbach Deutschland 20,0 20,0
948 REWE Mölders oHG, Neuffen Deutschland 20,0 20,0
949 REWE Moussa Harrou oHG, Frankfurt-Niederrad Deutschland 20,0 20,0
950 REWE Murat Aslim oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
951 REWE Nadine Pfeifer oHG, Reichenbach im Vogtland Deutschland 20,0 20,0
952 REWE Neda Musura oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
953 REWE Nehring OHG, Gechingen Deutschland 20,0 20,0
954 REWE Nepomuck GmbH & Co. KG, Alsdorf Deutschland 50,0 50,0
955 REWE Neuroth GmbH & Co.OHG, Wallmerod Deutschland 20,0 20,0
956 REWE Nick Michalik oHG, Dornstadt Deutschland 20,0 20,0
957 REWE Nico Grunert oHG, Andernach Deutschland 20,0 20,0
958 REWE Nicolai Kauferstein oHG, Elz Deutschland 20,0 20,0
959 REWE Nicolas Heinisch oHG, Haßloch Deutschland 20,0 20,0
960 REWE Nicole Amling oHG, Lübeck Deutschland 20,0 20,0
961 REWE Nicole Köhler oHG, Blankenfelde-Mahlow Deutschland 20,0 20,0
962 REWE Nicole Kunzendorf oHG, Lichtenstein / Sachsen Deutschland 20,0 20,0
963 REWE Nicole Labudde oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
964 REWE Nicole Scholer oHG, Schiffweiler Deutschland 20,0 20,0
965 REWE Nicole Trautwein oHG, Reilingen Deutschland 20,0 20,0
966 REWE Nico Radloff oHG, Creuzburg Deutschland 20,0 20,0
967 REWE Nieß oHG, Gundelfingen a.d. Donau Deutschland 20,0 20,0
968 REWE Nieth OHG, Bad Waldsee Deutschland 20,0 20,0
969 REWE Nihat Özgül oHG, Frankfurt-Nieder-Eschbach Deutschland 20,0 20,0
970 REWE Niklas Gerlach oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
971 REWE Niklas Restle oHG Deutschland 20,0 -
972 REWE Niklas Riebel oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
973 REWE Nikolaos Pagoulatos oHG, München Deutschland 20,0 20,0
974 REWE Nikolaus Materna oHG, Hohenkammer Deutschland 20,0 20,0
975 REWE Nord-Ost Immobilien GmbH, Teltow Deutschland 26,0 26,0 1
976 REWE Norma Zych oHG, Sprendlingen Deutschland 20,0 20,0
977 REWENTA Immobilien Verwaltung Fonds 4 KG, Köln Deutschland 41,1 41,1 1
978 REWENTA Immobilien Verwaltung Fonds 6 KG, Köln Deutschland 58,0 56,8 1
979 REWE Oberle oHG, Stockach Deutschland 20,0 20,0
980 REWE Oelgeschläger oHG, Nordstemmen Deutschland 20,0 20,0
981 REWE Oel OHG, Nistertal Deutschland 20,0 20,0
982 REWE Oleg Scheifler oHG, Bielefeld Deutschland 20,0 20,0
983 REWE Oliver Fischer oHG Deutschland 20,0 -
984 REWE Oliver Frank oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
985 REWE Oliver Heinzel oHG, Teltow Deutschland 20,0 20,0
986 REWE Oliver Hermeier oHG, Neunkirchen-Seelscheid Deutschland 20,0 20,0
987 REWE Oliver Jänisch oHG, Altlandsberg OT Bruchmühle Deutschland 20,0 20,0
988 REWE Oliver Jäschke oHG, Hilpoltstein Deutschland 20,0 20,0
989 REWE Oliver Richter oHG, Dieburg Deutschland 20,0 20,0
990 REWE Oliver Scherff oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
991 REWE Oliver Wehling oHG, Osnabrück Deutschland 20,0 20,0
992 REWE Ömer Demirhan oHG, Kornwestheim Deutschland 20,0 20,0
993 REWE Övünc Bekar oHG, Großwallstadt Deutschland 20,0 20,0
994 REWE Ozan Partlak oHG, Kassel-Niederzwehren Deutschland 20,0 20,0
995 REWE Özgür Ögünc oHG, Lauenburg Deutschland 20,0 20,0
996 REWE Pascal Kneuer oHG, Nürnberg Deutschland 20,0 20,0
997 REWE Pascal Valentin oHG, Solms Deutschland 20,0 20,0
998 REWE Patricia Grützmacher oHG, Kiel Deutschland 20,0 20,0
999 REWE Patrick Dolata oHG, Bad Zwischenahn Deutschland 20,0 20,0
1000 REWE Patrick Franz oHG, Bad Soden-Salmünster Deutschland 20,0 20,0
1001 REWE Patrick Kroppen oHG, Grefrath Deutschland 20,0 20,0
1002 REWE Patrick Lenz oHG Deutschland 20,0 -
1003 REWE Patrick Lukowsky oHG, München Deutschland 20,0 20,0
1004 REWE Patrick Meier oHG, Müllheim Deutschland 20,0 20,0
1005 REWE Patrick Ney oHG, Geestland (Langen) Deutschland 20,0 20,0
1006 REWE Patrick Schätzle oHG, Münstertal Deutschland 20,0 20,0
1007 REWE Patrick Vorig oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
1008 REWE Patrick Wartha oHG Deutschland 20,0 -
1009 REWE Patrick Wilfert oHG, Schieder-Schwalenberg Deutschland 20,0 20,0
1010 REWE Paul Dederichs oHG Deutschland 20,0 -
1011 REWE Paul Golly oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
1012 REWE Pauling OHG, Mayen Deutschland 20,0 20,0
1013 REWE Peggy Jahn oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
1014 REWE Peter Arnold oHG, Mosbach Deutschland 20,0 20,0
1015 REWE Peter Erichsen oHG, Klein Nordende Deutschland 20,0 20,0
1016 REWE Peter Kehrer oHG, Scheidegg Deutschland 20,0 20,0
1017 REWE Peter Knakowski oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
1018 REWE Peter Kotlarski oHG, Meerbusch-Osterath Deutschland 20,0 20,0
1019 REWE Peter Richter oHG Deutschland 20,0 -
1020 REWE Peter Schüller oHG, Eschweiler Deutschland 20,0 20,0
1021 REWE Peter Teucke oHG, Dillingen Deutschland 20,0 20,0
1022 REWE Peter Ziegler oHG, Bonn-Beuel Deutschland 20,0 20,0
1023 REWE Petra Landes oHG, Rain am Lech Deutschland 20,0 20,0
1024 REWE Philip Monien oHG, Syke Deutschland 20,0 20,0
1025 REWE Philipp Barthel oHG Deutschland 20,0 -
1026 REWE Philipp Dreisvogt oHG, Bad Hersfeld Deutschland 20,0 20,0
1027 REWE Philipp Fischer oHG, Werder Deutschland 20,0 20,0
1028 REWE Philipp Grofe oHG Deutschland 20,0 -
1029 REWE Philipp Smith oHG, Baunach Deutschland 20,0 20,0
1030 REWE Ponzer oHG, Karlsruhe Deutschland 20,0 20,0
1031 REWE Porombka oHG, Bad Sachsa Deutschland 20,0 20,0
1032 REWE Post oHG, Kaarst Deutschland 20,0 20,0
1033 REWE Rafael Döring oHG, Nordhorn Deutschland 20,0 20,0
1034 REWE Raik Groth oHG, Alling Deutschland 20,0 20,0
1035 REWE Raimund Wieselhuber oHG, Rohrbach Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1036 REWE Rainer Czerlinski oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0
1037 REWE Rainer Hahn oHG, Baienfurt Deutschland 20,0 20,0
1038 REWE Rainer Nuvoli oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0
1039 REWE Rainer Quermann oHG, Bielefeld Deutschland 20,0 20,0
1040 REWE Ralf Hermann oHG, Köln-Dellbrück Deutschland 20,0 20,0
1041 REWE Ralf Lorenz oHG, Buchholz Deutschland 20,0 20,0
1042 REWE Ralf Peters oHG, Düren Deutschland 20,0 20,0
1043 REWE Ralf Rieger oHG, Süderbrarup Deutschland 20,0 20,0
1044 REWE Ralf Ruscher oHG, Flöha Deutschland 20,0 20,0
1045 REWE Ralf Wollersheim oHG, Merzenich Deutschland 20,0 20,0
1046 REWE Ramazan Zor oHG, Wiesbaden Deutschland 20,0 20,0
1047 REWE Ramona Roscher oHG, Jena Deutschland 20,0 20,0
1048 REWE Regina Karge oHG, Barth Deutschland 20,0 20,0
1049 REWE Regina Widmer oHG, Paderborn-Sennelager Deutschland 20,0 20,0
1050 REWE Rena Magdalena Langosz oHG Deutschland 20,0 -
1051 REWE Rene Giese oHG, Pulheim Deutschland 20,0 20,0
1052 REWE René Hartmann oHG, Hildesheim Deutschland 20,0 20,0
1053 REWE René Müller oHG, Karlsruhe/Oststadt Deutschland 20,0 20,0
1054 REWE Rene Scholz oHG, Gera Deutschland 20,0 20,0
1055 REWE Riccardo Mann oHG, Halle Deutschland 20,0 20,0
1056 REWE Richard Theiler oHG, Bad Urach Deutschland 20,0 20,0
1057 REWE Richber oHG, Neustadt Deutschland 20,0 20,0
1058 REWE Rico Adolph oHG, Fürstenwalde Deutschland 20,0 20,0
1059 REWE Rico Faulhammer oHG, Bischoffen-Niederweidbach Deutschland 20,0 20,0
1060 REWE Riethmüller oHG, Goettingen Deutschland 20,0 20,0
1061 REWE Ritterescu oHG, Sulzbach/Rosenberg Deutschland 20,0 20,0
1062 REWE Rizzi OHG, Winnenden Deutschland 20,0 20,0
1063 REWE Rizzo oHG, München Deutschland 20,0 20,0
1064 REWE Robby Heggenstaller oHG, Thalheim (Erzgebirge) Deutschland 20,0 20,0
1065 REWE Robert Heß oHG, Dornburg-Camburg Deutschland 20,0 20,0
1066 REWE Robert Leise oHG Deutschland 20,0 -
1067 REWE Robert Mack oHG, Burgthann Deutschland 20,0 20,0
1068 REWE Robert Ortlepp oHG, Waltershausen Deutschland 20,0 20,0
1069 REWE Rodriguez OHG, Worms Deutschland 20,0 20,0
1070 REWE Roland Farnhammer oHG, Tittling Deutschland 20,0 20,0
1071 REWE Rolf Weiland oHG, Vechta Deutschland 20,0 20,0
1072 REWE Roman Haslinger oHG, Laupheim Deutschland 20,0 20,0
1073 REWE Roman Kesselring oHG, Herbertingen Deutschland 20,0 20,0
1074 REWE Roman Krieger oHG Deutschland 20,0 -
1075 REWE Roman Kulakov oHG, Mainz-Gonsenheim Deutschland 20,0 20,0
1076 REWE Romy Kühn oHG, Lauchhammer Deutschland 20,0 20,0
1077 REWE Ronny Bork oHG, Hannover/Vahrenwald Deutschland 20,0 20,0
1078 REWE Ronny Neue oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0
1079 REWE Röttcher oHG, Kaarst Deutschland 20,0 20,0
1080 REWE Rudat oHG, Algermissen Deutschland 20,0 20,0
1081 REWE Rudolf Fahn oHG, Rehburg-Loccum Deutschland 20,0 20,0
1082 REWE Rudolf Schmidt oHG, Diez Deutschland 20,0 20,0
1083 REWE Ruf oHG, Rheinhausen Deutschland 20,0 20,0
1084 REWE Sabine Hess oHG, Peiting Deutschland 20,0 20,0
1085 REWE Sabine Klitsch oHG, Gräfenhainichen Deutschland 20,0 20,0
1086 REWE Sabrina Fischer oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1087 REWE Sabrina Keller oHG, Wetzlar-Münchholzhausen Deutschland 20,0 20,0
1088 REWE Sabrina Kling oHG, Stuhr-Brinkum Deutschland 20,0 20,0
1089 REWE Sacha Nolte oHG, Leinefelde-Worbis Deutschland 20,0 20,0
1090 REWE Salvatore Minacapilli oHG, Saarbrücken-Scheidt Deutschland 20,0 20,0
1091 REWE Samuel Schönle oHG, Isny Deutschland 20,0 20,0
1092 REWE Sander oHG, Gronau Deutschland 20,0 20,0
1093 REWE Sandra Burkhardt oHG, Dahlen Deutschland 20,0 20,0
1094 REWE Sandra Dietrich oHG, Frankfurt/Oder Deutschland 20,0 20,0
1095 REWE Sandra Eisenmenger oHG, Eisenberg Deutschland 20,0 20,0
1096 REWE Sandra Müller oHG, Gera Deutschland 20,0 20,0
1097 REWE Sarina Steinicke oHG, Dillingen Deutschland 20,0 20,0
1098 REWE Sascha Georg oHG, Wetzlar-Niedergirmes Deutschland 20,0 20,0
1099 REWE Sascha Horn oHG, Iphofen Deutschland 20,0 20,0
1100 REWE Sascha Sieger oHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0
1101 REWE Sascha Ullah oHG, Sehnde Deutschland 20,0 20,0
1102 REWE Sauerbach OHG, Rösrath Deutschland 20,0 20,0
1103 REWE Sbikowski oHG, Freiburg im Breisgau Deutschland 20,0 20,0
1104 REWE Schäfer OHG, Niederkassel- Lülsdorf Deutschland 20,0 20,0
1105 REWE Schauer oHG, Euskirchen Deutschland 20,0 20,0
1106 REWE Schenkelberg OHG, Waldbreitbach Deutschland 20,0 20,0
1107 REWE Schimpf OHG, Nattheim Deutschland 20,0 20,0
1108 REWE Schmailzl OHG, Berching Deutschland 20,0 20,0
1109 REWE Schmitt OHG, Idar-Oberstein Deutschland 40,0 40,0
1110 REWE Schneeberger OHG, Sulzbach an der Murr Deutschland 20,0 20,0
1111 REWE Schön oHG, Wernberg-Köblitz Deutschland 20,0 20,0
1112 REWE-Schönwälder oHG, Schönau a. Königssee Deutschland 20,0 20,0
1113 REWE Schork oHG, Weinheim Deutschland 20,0 20,0
1114 REWE Schorn oHG, Bergheim - Niederaußem Deutschland 20,0 20,0
1115 REWE Schuck OHG, Herzogenrath-Merkstein Deutschland 20,0 20,0
1116 REWE Schulz OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
1117 REWE Schütt oHG, Laatzen Deutschland 20,0 20,0
1118 REWE Scosceria oHG, Koblenz Deutschland 20,0 20,0
1119 REWE Sebastian Schäfer oHG, Schönefeld bei Berlin Deutschland 20,0 20,0
1120 REWE Sebastian Sommer oHG, Schöffengrund-Schwalbach Deutschland 20,0 20,0
1121 REWE Sedat Tekin oHG, Heusenstamm Deutschland 20,0 20,0
1122 REWE Selcuk Memoglu oHG Deutschland 20,0 -
1123 REWE Selcuk Sallabas oHG, Eschborn Deutschland 20,0 20,0
1124 REWE Selim Senkaya oHG, Berlin / Reinickendorf Deutschland 20,0 20,0
1125 REWE Semai Akale oHG, Mainz Deutschland 20,0 20,0
1126 REWE Sercan Övüc oHG, Bad Salzdetfurth Deutschland 20,0 20,0
1127 REWE Serdar Kayacan oHG, München Deutschland 20,0 20,0
1128 REWE Sergej Schlender oHG, Lohfelden Deutschland 20,0 20,0
1129 REWE Serkan Ergül oHG, Hargesheim Deutschland 20,0 20,0
1130 REWE Servet Ilhan oHG Deutschland 20,0 -
1131 REWE Sevdaim Terzija oHG, München Deutschland 20,0 20,0
1132 REWE Sievering OHG, Plochingen Deutschland 20,0 20,0
1133 REWE Sigrun Ulrich oHG, Schlossvippach Deutschland 20,0 20,0
1134 REWE Silke Hürten oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
1135 REWE Silke Ullrich oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
1136 REWE Simone Dietzler oHG, Lahnstein Deutschland 20,0 20,0
1137 REWE Simone Lehmann oHG, Berlin-Charlottenburg Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1138 REWE Simone Mehmeti oHG, Wiesbaden Deutschland 20,0 20,0
1139 REWE Simone Nieß oHG, Schönebeck (Elbe) Deutschland 20,0 20,0
1140 REWE Simon Kashanna oHG, Memmingen Deutschland 20,0 20,0
1141 REWE Skowronnek OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
1142 REWE Smajli OHG, Mössingen Deutschland 20,0 20,0
1143 REWE Sommer oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0
1144 REWE Sophie Kluwe oHG, Trebbin Deutschland 20,0 20,0
1145 REWE Sophie Walther oHG, Gotha Deutschland 20,0 20,0
1146 REWE Sören Prokop oHG, Beverungen Deutschland 20,0 20,0
1147 REWE Sören Schmidt oHG, Jork Deutschland 20,0 20,0
1148 REWE Spodat oHG, Stadtkyll Deutschland 20,0 20,0
1149 REWE Spreen oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
1150 REWE Stanisic OHG, Freising Deutschland 20,0 20,0
1151 REWE Stanislawski & Laas GmbH & Co. oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0
1152 REWE Stefan Fritz oHG, Böblingen Deutschland 20,0 20,0
1153 REWE Stefan Guggenmos oHG, Neuburg Deutschland 20,0 20,0
1154 REWE Stefan Holzner oHG Deutschland 20,0 -
1155 REWE Stefanie Voigt oHG, Brandenburg an der Havel Deutschland 20,0 20,0
1156 REWE Stefan Klotz oHG, Marktbreit Deutschland 20,0 20,0
1157 REWE Stefan Knop oHG, Düren Deutschland 20,0 20,0
1158 REWE Stefan Koch oHG, Rauschenberg Deutschland 20,0 20,0
1159 REWE Stefan Lamke oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0
1160 REWE Stefan Link oHG, München Deutschland 20,0 20,0
1161 REWE Stefan Meilick oHG, Leipzig / Sellerhausen-Stünz Deutschland 20,0 20,0
1162 REWE Stefan Miggisch oHG, Waldkirchen Deutschland 20,0 20,0
1163 REWE Stefan Riedl oHG, Freyung Deutschland 20,0 20,0
1164 REWE Stefan Rösch oHG, Glauburg Deutschland 20,0 20,0
1165 REWE Stefan Sachsenweger oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0
1166 REWE Stefan Schneider oHG, Gera Deutschland 20,0 20,0
1167 REWE Stefan Strube oHG, Ludwigsau Deutschland 20,0 20,0
1168 REWE Stefan Weber oHG, Bad Homburg v.d.H. Deutschland 20,0 20,0
1169 REWE Stefan Weinrowsky oHG, Drochtersen Deutschland 20,0 20,0
1170 REWE Stefan Woye oHG, Nauen Deutschland 20,0 20,0
1171 REWE Steffen Krickow oHG, Ottersberg Deutschland 20,0 20,0
1172 REWE Steffen Stein oHG Deutschland 20,0 -
1173 REWE Steffi Trinkl oHG, Stadtroda Deutschland 20,0 20,0
1174 REWE Steininger OHG, Wassenberg Deutschland 20,0 20,0
1175 REWE Stenger OHG, Bornheim Deutschland 20,0 20,0
1176 REWE Stephan Dathe oHG, Weimar Deutschland 20,0 20,0
1177 REWE Stephan Hilmes oHG, Hausham Deutschland 20,0 20,0
1178 REWE Stephanie Güntner oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0
1179 REWE Stephanie Schneider oHG Deutschland 20,0 -
1180 REWE Stephan Kansy oHG, Winkelhaid Deutschland 20,0 20,0
1181 REWE Stephan Matthies oHG, Lütjenburg Deutschland 20,0 20,0
1182 REWE Stephan Nadler oHG, Meckenbeuren Deutschland 20,0 20,0
1183 REWE Stephan Nowak oHG, Denkendorf Deutschland 20,0 20,0
1184 REWE Steven Eifler oHG, Bad Homburg v.d.H. Deutschland 20,0 20,0
1185 REWE Steven Hoffmann oHG Deutschland 20,0 -
1186 REWE Steven Neumann oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0
1187 REWE Stockhausen OHG, Erkrath Deutschland 20,0 20,0
1188 REWE Ströhmann oHG, Sulzfeld Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1189 REWE Strud OHG, Weilerswist Deutschland 20,0 20,0
1190 REWE Stücken OHG, Brüggen Deutschland 20,0 20,0
1191 REWE Suat Özbey oHG, Nandlstadt Deutschland 20,0 20,0
1192 REWE-Supermarkt Goffart oHG, Eschweiler Deutschland 20,0 20,0
1193 REWE-Supermarkt Grundhöfer OHG, Elsdorf Deutschland 20,0 20,0
1194 REWE-Supermarkt Hamacher OHG, Bornheim Deutschland 20,0 20,0
1195 REWE-Supermarkt Hannen OHG, Geilenkirchen Deutschland 20,0 20,0
1196 REWE Supermarkt Rippers OHG, Grevenbroich Deutschland 20,0 20,0
1197 REWE-Supermarkt Steffens OHG, Erkelenz Deutschland 20,0 20,0
1198 REWE Susan Geißler oHG, Neuhaus a. Rennweg Deutschland 20,0 20,0
1199 REWE Susann Daubitz oHG, Kemnath Deutschland 20,0 20,0
1200 REWE Susanne Bitterlich oHG, Walzbachtal Deutschland 20,0 20,0
1201 REWE Susanne Krainhöfner oHG, Naumburg Deutschland 20,0 20,0
1202 REWE Susann Gaspar oHG, Heringen Deutschland 20,0 20,0
1203 REWE Susann Hoßfeld oHG, Werra-Suhl-Tal Deutschland 20,0 20,0
1204 REWE Susan Tscheschlog oHG, Schildow Deutschland 20,0 20,0
1205 REWE Sven Arndt oHG, Wegberg-Arsbeck Deutschland 20,0 20,0
1206 REWE Sven Beisel oHG Deutschland 20,0 -
1207 REWE Sven Hasenstab oHG Deutschland 20,0 -
1208 REWE Sven Hornung oHG, Bünde Deutschland 20,0 20,0
1209 REWE Sven Kubus oHG, Aschheim-Dornach Deutschland 20,0 20,0
1210 REWE Sven Pilaske oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0
1211 REWE Sven Rotter oHG, Königsbronn Deutschland 20,0 20,0
1212 REWE Sven Schwarz oHG Deutschland 20,0 -
1213 REWE Sven Sprenger oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0
1214 REWE Sven Thietz oHG, Neu-Ulm Deutschland 20,0 20,0
1215 REWE Swen Passinger oHG, Günzburg Deutschland 20,0 20,0
1216 REWE Szabolcs Magyar oHG, Frankfurt-Nied Deutschland 20,0 20,0
1217 REWE Tanja Schiller oHG, Gefrees Deutschland 20,0 20,0
1218 REWE Tarek Anbari oHG, Altlußheim Deutschland 20,0 20,0
1219 REWE Tatjana Blaszczyk oHG, Obertraubling Deutschland 20,0 20,0
1220 REWE Tetzlaff OHG, Neustadt Deutschland 20,0 20,0
1221 REWE Theis GmbH & Co.KG, Wissen Deutschland 44,4 44,4
1222 REWE Theoharis Geladaris oHG, Backnang Deutschland 20,0 20,0
1223 REWE Thieme OHG, Frechen Deutschland 20,0 20,0
1224 REWE Thieß Passon oHG, Ahrensburg Deutschland 20,0 20,0
1225 REWE Thilo Zorbach oHG, Nierstein Deutschland 20,0 20,0
1226 REWE Thomas Dau oHG, Mengen Deutschland 20,0 20,0
1227 REWE Thomas Frey oHG, Walldürn Deutschland 20,0 20,0
1228 REWE Thomas Kessler oHG, Gladenbach Deutschland 20,0 20,0
1229 REWE Thomas Lutz oHG, Dusslingen Deutschland 20,0 20,0
1230 REWE Thomas Narzynski OHG, Nettetal Deutschland 20,0 20,0
1231 REWE Thomas Rippl oHG Deutschland 20,0 -
1232 REWE Thomas Schwenger oHG, Mainz Deutschland 20,0 20,0
1233 REWE Thomas Viering oHG, Mannheim Deutschland 20,0 20,0
1234 REWE Thomas Vorhauer oHG, Ottobeuren Deutschland 20,0 20,0
1235 REWE Thomas Wolf oHG, Hallstadt Deutschland 20,0 20,0
1236 REWE Thorsten Jahn oHG, Bad Orb Deutschland 20,0 20,0
1237 REWE Thorsten Krause oHG, Barsinghausen Deutschland 20,0 20,0
1238 REWE Thorsten Marcordes oHG, Twistringen Deutschland 20,0 20,0
1239 REWE Thorsten Mölders oHG, Donzdorf Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1240 REWE Tim Ax oHG, Kamp-Bornhofen Deutschland 20,0 20,0
1241 REWE Tim Hauspurg oHG, Wutha-Farnroda Deutschland 20,0 20,0
1242 REWE Tim-Marlo Kaiser oHG, Wolfsburg Deutschland 20,0 20,0
1243 REWE Tim Metlagel oHG, Limburg Deutschland 20,0 20,0
1244 REWE Tim Michalik oHG, Illertissen Deutschland 20,0 20,0
1245 REWE Tim Mohr oHG, Rotenburg Deutschland 20,0 20,0
1246 REWE Timo Behrendt-Fischer oHG, Eschau Deutschland 20,0 20,0
1247 REWE Timo Pick oHG, Kell am See Deutschland 20,0 20,0
1248 REWE Tim Schirra oHG, Trier Deutschland 20,0 20,0
1249 REWE Tina Goebel oHG, Hessisch Lichtenau Deutschland 20,0 20,0
1250 REWE Tino Dinter oHG, Feldkirchen Deutschland 20,0 20,0
1251 REWE Tino Geiling oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0
1252 REWE Tino Reitmann oHG, Bernburg Deutschland 20,0 20,0
1253 REWE Tino Schmidt oHG, Neubukow Deutschland 20,0 20,0
1254 REWE Tino Uhlstein oHG, Jena Deutschland 20,0 20,0
1255 REWE Tipit OHG, Leingarten Deutschland 20,0 20,0
1256 REWE Tobias Buchner oHG, Landshut Deutschland 20,0 20,0
1257 REWE Tobias Faustmann oHG, Volkmarsen Deutschland 20,0 20,0
1258 REWE Tobias Kurbjuhn oHG, Bayreuth Deutschland 20,0 20,0
1259 REWE Tobias Merzbach oHG, Osterhofen Deutschland 20,0 20,0
1260 REWE Tobias Mück oHG, Regenstauf Deutschland 20,0 20,0
1261 REWE Tobias Popp oHG, Heubach Deutschland 20,0 20,0
1262 REWE Tobias Schmitz oHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0
1263 REWE Tobias Schwarz oHG, Stegaurach Deutschland 20,0 20,0
1264 REWE Tolksdorf oHG, Ulm Deutschland 20,0 20,0
1265 REWE Toni Zach oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0
1266 REWE Tönnies OHG, Odenthal Deutschland 20,0 20,0
1267 REWE Torben Osterode oHG, Lensahn Deutschland 20,0 20,0
1268 REWE Torsten Kerst oHG, Arnstadt Deutschland 20,0 20,0
1269 REWE Torsten Stützer oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0
1270 REWE Trim Llugiqi oHG, Rosenheim Deutschland 20,0 20,0
1271 REWE Tristan Klein oHG, St. Ingbert-Rohrbach Deutschland 20,0 20,0
1272 REWE Ulrich Pebler oHG, Nassau Deutschland 20,0 20,0
1273 REWE Ulrike Igler oHG, Sonneberg Deutschland 20,0 20,0
1274 REWE Umut Ayaz oHG, Dornburg-Frickhofen Deutschland 20,0 20,0
1275 REWE Umut Ceylan oHG Deutschland 20,0 -
1276 REWE Ünal Eyüboglu oHG, Simmern Deutschland 20,0 20,0
1277 REWE Uta Möller oHG, Noervenich Deutschland 20,0 20,0
1278 REWE Ute Kaufhold oHG, Sollstedt Deutschland 20,0 20,0
1279 REWE Ute Podschun oHG, Kranichfeld Deutschland 20,0 20,0
1280 REWE Utsch oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0
1281 REWE Uwe Angl oHG, Füssen Deutschland 20,0 20,0
1282 REWE Uwe Lang oHG, Stühlingen Deutschland 20,0 20,0
1283 REWE Uwe Reisch oHG, Bad Abbach Deutschland 20,0 20,0
1284 REWE Uwe Schneider oHG, Heidenrod-Kemel Deutschland 20,0 20,0
1285 REWE Uwe Steidel oHG, Nittendorf Deutschland 20,0 20,0
1286 REWE Uwe Ströbel oHG, Heilbronn Deutschland 20,0 20,0
1287 REWE Vadim Paul oHG, Hilchenbach Deutschland 20,0 20,0
1288 REWE van Bürck oHG, Dinkelsbühl Deutschland 20,0 20,0
1289 REWE Vanessa Richter-Helms oHG, Zetel Deutschland 20,0 20,0
1290 REWE Veronika Stüwe oHG, Heidenau Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1291 REWE Viehmann OHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0
1292 REWE Viet Nguyen Duc oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0
1293 REWE Vigheshan Gahndi oHG, Flörsheim-Weilbach Deutschland 20,0 20,0
1294 REWE Viktor Adler oHG, Osterholz-Scharmbeck Deutschland 20,0 20,0
1295 REWE Viktor Likej oHG, Hainburg Deutschland 20,0 20,0
1296 REWE Vitali Wenzel oHG, Hilter Deutschland 20,0 20,0
1297 REWE Vitali Wolf oHG Deutschland 20,0 -
1298 REWE Volkan Cakmakci oHG, München Deutschland 20,0 20,0
1299 REWE Volker Jonuscheit oHG, Gifhorn Deutschland 20,0 20,0
1300 REWE Volker Weiß oHG, Wittstock Deutschland 20,0 20,0
1301 REWE Vuthaj OHG, Ilvesheim Deutschland 20,0 20,0
1302 REWE Waldmann oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0
1303 REWE Wassili Hofmann oHG, Memmingen Deutschland 20,0 20,0
1304 REWE Weber OHG, Hohenlinden Deutschland 20,0 20,0
1305 REWE Weber OHG, Münsingen Deutschland 20,0 20,0
1306 REWE Weimper OHG, Weißenhorn Deutschland 20,0 20,0
1307 REWE Weller OHG, Bad Hönningen Deutschland 20,0 20,0
1308 REWE Wendt oHG, Leezen Deutschland 20,0 20,0
1309 REWE Wilbur OHG, Weikersheim Deutschland 20,0 20,0
1310 REWE Willi Schäfer oHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0
1311 REWE Windl OHG, Urbach Deutschland 20,0 20,0
1312 REWE Wintgens OHG, Bergisch Gladbach Deutschland 20,0 20,0
1313 REWE Wladimir Pojanow oHG, Trier Deutschland 20,0 20,0
1314 REWE Wolfgang Leuzinger oHG, Eggenfelden Deutschland 20,0 20,0
1315 REWE Wüst OHG, Regen Deutschland 20,0 20,0
1316 REWE Xhevat Nrecaj oHG, München Deutschland 20,0 20,0
1317 REWE Yama Akbary oHG, Mainz Deutschland 20,0 20,0
1318 REWE Yanneck Bliesmer oHG, Schenefeld Deutschland 20,0 20,0
1319 REWE Yasar Yavuz oHG, Stadthagen Deutschland 20,0 20,0
1320 REWE Yassine Fakhouri oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0
1321 REWE Yilmaz Tezcanli oHG, Kelheim Deutschland 20,0 20,0
1322 REWE Yunus Cifci oHG, Hanau Deutschland 20,0 20,0
1323 REWE Zec oHG, Altshausen Deutschland 20,0 20,0
1324 REWE Zielke oHG, Tönisvorst Deutschland 20,0 20,0
1325 REWE Zozan Direk oHG, Mettlach-Orscholz Deutschland 20,0 20,0
1326 R - Kauf - Märkte Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co.KG, Oestrich-Winkel Deutschland 50,0 50,0
1327 R-Kauf Märkte GmbH & Co. KG, Gebhardshain Deutschland 20,0 20,0
1328 S.H.S. Service B.V., Son Niederlande 50,0 50,0 1
1329 Sutterlüty Handels GmbH, Egg Österreich 24,9 24,9
1330 toom Baumarkt Albert Soltziem OHG, Fürstenberg Deutschland 20,0 20,0
1331 toom Baumarkt Alexander Langer-Miehle oHG, Hoyerswerda Deutschland 20,0 20,0
1332 toom Baumarkt Christian Kastner OHG, Öhringen Deutschland 20,0 20,0
1333 toom Baumarkt Christoph Sugg OHG, Schorndorf Deutschland 20,0 20,0
1334 toom Baumarkt Claus Stögbauer OHG, Bad Mergentheim Deutschland 20,0 20,0
1335 toom Baumarkt Dirk Braatz OHG, Spremberg Deutschland 20,0 20,0
1336 toom Baumarkt Felix Heyer oHG, Wismar Deutschland 20,0 20,0
1337 toom Baumarkt Frank Mast OHG, Schleswig Deutschland 20,0 20,0
1338 toom Baumarkt Fürstenwalde GmbH & Co. OHG, Fürstenwalde/Spree Deutschland 20,0 20,0
1339 toom Baumarkt Gelsenkirchen GmbH & Co. OHG, Gelsenkirchen Deutschland 20,0 20,0
1340 toom Baumarkt Hartmut Trocha oHG, Brandenburg an der Havel Deutschland 20,0 20,0
1341 toom Baumarkt Hendrik Papenroth OHG, Jüterbog Deutschland 20,0 20,0
Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1342 toom Baumarkt Hoyerswerda GmbH & Co. oHG, Hoyerswerda Deutschland 20,0 20,0
1343 toom Baumarkt Iris Pschan OHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0
1344 toom Baumarkt Jan Bauch OHG Deutschland 20,0 -
1345 toom Baumarkt Jens Heimann oHG, Ehingen Donau Deutschland 20,0 20,0
1346 toom Baumarkt Karsten Krüger OHG, Bergen auf Rügen Deutschland 20,0 20,0
1347 toom Baumarkt Maik Krüger OHG, Ribnitz-Damgarten Deutschland 20,0 20,0
1348 toom Baumarkt Maik Wollmer oHG, Burglengenfeld Deutschland 20,0 20,0
1349 toom Baumarkt Marco Sicuro OHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0
1350 toom Baumarkt Martin Düwell OHG, Remagen Deutschland 20,0 20,0
1351 toom Baumarkt Martin Skerwiderski oHG, Bernau bei Berlin Deutschland 20,0 20,0
1352 toom Baumarkt Michael Thies OHG, Norden Deutschland 20,0 20,0
1353 toom Baumarkt Mike Helbig OHG, Radeberg Deutschland 20,0 20,0
1354 toom Baumarkt Mike Melzer OHG, Marienberg Deutschland 20,0 20,0
1355 toom Baumarkt Mirko Lessing OHG, Freital Deutschland 20,0 20,0
1356 toom Baumarkt Mirko Pschan OHG, Fürstenwalde Deutschland 20,0 20,0
1357 toom Baumarkt Olaf de Waal OHG, Duisburg Deutschland 20,0 20,0
1358 toom Baumarkt Oliver Jähnel oHG, Senftenberg Deutschland 20,0 20,0
1359 toom Baumarkt René Meißner oHG, Fürstenwalde Deutschland 20,0 20,0
1360 toom Baumarkt Thomas Baran OHG, Ludwigslust Deutschland 20,0 20,0
1361 toom Baumarkt Thomas Mai OHG, Bad Saulgau Deutschland 20,0 20,0
1362 toom Baumarkt Torsten Melzer OHG, Meißen Deutschland 20,0 20,0
1363 toom Baumarkt Udo Sill oHG, Geesthacht Deutschland 20,0 20,0
1364 toom Baumarkt Ute Helbig OHG, Senftenberg Deutschland 20,0 20,0
1365 toom BM D. Laske oHG, Anklam Deutschland 20,0 20,0
1366 toom BM M. Ebel oHG, Michelstadt Deutschland 20,0 20,0
1367 TourContact Reisebüro Cooperation GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 0,0 0,0 1
1368 WASGAU Produktions & Handels AG, Pirmasens Deutschland 14,8 14,8 1

1 wegen Unwesentlichkeit nicht at equity einbezogen

2 Gesellschaft in Liquidation

d) Nicht konsolidierte verbundene Gesellschaften

Anteilsquote
Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land 31.12.2021
%
31.12.2020
%
1 akzenta Beteiligungs-GmbH, Wuppertal Deutschland 100,0 100,0
2 B-B-B Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft für Lebensmittel und Non-Food mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
3 BREAK TIME UG (haftungsbeschränkt), Frechen Deutschland 100,0 100,0
4 Buffalo Vertriebs GmbH, Frechen Deutschland 100,0 100,0
5 Burghof Vertriebs GmbH, Frechen Deutschland 100,0 100,0
6 DER Touristik Hotels Bulgaria EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
7 Expres Verkaufsförderungs-GmbH, Frechen Deutschland 100,0 100,0
8 Food IQ GmbH, Frechen Deutschland 100,0 100,0
9 Getränkeland Getränke Handels- und Dienstleistungs-Verwaltung GmbH, Frechen Deutschland 100,0 100,0
10 GFI-Gesellschaft für Industriebedarf mbH, Hürth Deutschland 100,0 100,0
11 INSEL IMMOBILIENMANAGEMENT- UND INVESTMENTBERATUNGSGESELLSCHAFT MBH, Köln Deutschland 100,0 100,0
12 Inversiones El Toreador S.A., Puerto Plata Dominikanische Republik 100,0 100,0 1
13 Lekkerland Beteiligungs-Management GmbH, Wien Österreich 100,0 100,0
14 Lekkerland Prepaid Solutions GmbH, Frechen Deutschland 100,0 100,0
15 LoMa III Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 100,0 100,0
16 Oberle Schwarzwälder Edelobstbranntweine, Achem Deutschland 100,0 100,0
17 Perwenitz Fleisch- & Wurstwaren GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
18 REWE Dortmund Aplerbeck GmbH & Co. Einzelhandels KG, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
19 REWE Dortmund Kampstraße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Dortmund Deutschland 100,0 -
20 REWE Duisburg Eschenstraße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Duisburg Deutschland 100,0 100,0
21 REWE Duisburg Hamborn GmbH & Co. Einzelhandels KG , Duisburg Deutschland 100,0 100,0
22 REWE Essen Gemarkenstraße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Essen Deutschland 100,0 -
23 REWE Essen Karnap GmbH & Co. Einzelhandels KG, Essen Deutschland 100,0 100,0
24 REWE Essen Limbecker Platz GmbH & Co. Einzelhandels KG, Essen Deutschland 100,0 100,0
25 REWE-FÜR SIE Getränkevermarktungs- und Einkaufsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 51,0 51,0
26 REWE Gelsenkirchen-Ückendorf GmbH & Co. Einzelhandels KG, Gelsenkirchen Deutschland 100,0 100,0
27 REWE Gladbeck Wilhelmstraße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Gladbeck Deutschland 100,0 -
28 REWE-Handelsgesellschaft Rhein-Schwarzwald mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
29 REWE Herne Hauptstraße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Herne Deutschland 100,0 100,0
30 REWE IBERIA S.L., Barcelona Spanien 100,0 100,0
31 REWE Kamen Lünener Straße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Kamen Deutschland 100,0 100,0
32 REWE Kevelaer GmbH & Co. Einzelhandels KG, Kevelaer Deutschland 100,0 100,0
33 REWE Moers Repelen GmbH & Co. Einzelhandels KG, Moers Deutschland 100,0 100,0
34 REWE Moers Uerdinger Straße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Moers Deutschland 100,0 100,0
35 REWE Münster Roggenmarkt GmbH & Co. Einzelhandels KG, Münster Deutschland 100,0 -
36 REWENTA Immobilien Verwaltung GmbH & Co. Fonds 7 KG, Köln Deutschland 84,8 84,8
37 REWE Regiemarkt Oldenburg GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
38 REWE Schwelm GmbH & Co. Einzelhandels KG , Schwelm Deutschland 100,0 100,0
39 REWE Südlohn-Oeding Einzelhandels KG, Südlohn Deutschland 100,0 100,0
40 REWE Weeze GmbH & Co. Einzelhandels KG, Weeze Deutschland 100,0 100,0
41 Société de Gestion de l'Hôtel Yati Beach S.a.r.l., Djerba Tunesien 98,0 98,0
42 TSL GmbH, Transportsystem und Logistik, Groß-Umstadt Deutschland 100,0 100,0

1 Gesellschaft in Liquidation

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), - bestehend aus der Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzern-Anhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzern-Lagebericht der REWE-ZENTRALFINANZ eG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Konzern-Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Der Konzern-Lagebericht enthält als ungeprüft gekennzeichnete, nicht vom Gesetz vorgesehene Querverweise. Diese Querverweise sowie die Informationen, auf die sich die Querverweise beziehen, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzern-Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzern-Lagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzern-Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Konzern-Lageberichts. Der Konzern-Lagebericht enthält als ungeprüft gekennzeichnete, nicht vom Gesetz vorgesehene Querverweise. Unser Prüfungsurteil erstreckt sich nicht auf diese Querverweise sowie die Informationen, auf die sich die Querverweise beziehen.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzern-Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzern-Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzern-Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzern-Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzern-Lageberichts:

die im Konzern-Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzern-Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zu den inhaltlich geprüften Konzern-Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzern-Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzern-Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzern-Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzern-Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzern-Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzern-Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzern-Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzern-Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzern-Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzern-Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzern-Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzern-Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb der Genossenschaft ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzern-Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzern-Lageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzern-Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 17. Mai 2022

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schumacher, Wirtschaftsprüfer

Sailer, Wirtschaftsprüferin


Feststellung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 27. Juni 2022 festgestellt.

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2021

der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung der Genossenschaft und des Konzerns regelmäßig beraten und seine Tätigkeit sorgfältig und kontinuierlich überwacht.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat in den Aufsichtsratssitzungen und zwischen den Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte über die Geschäftspolitik, alle relevanten Aspekte der Unternehmensplanung einschließlich der Finanz-, Investitions- und Desinvestitionsplanung, den Gang der Geschäfte, die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft und des Konzerns, die Finanzlage sowie über alle für den Konzern wichtigen Entscheidungen und Geschäftsvorgänge regelmäßig und umfassend informiert.

In sämtliche Entscheidungen, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Zustimmungspflichtigen Geschäften hat der Aufsichtsrat nach eingehender Beratung und Prüfung der vom Vorstand übergebenen Unterlagen zugestimmt.

Im Geschäftsjahr 2021 hat sich der Aufsichtsrat in insgesamt 10 Sitzungen (teils in digitaler Austragung) gemeinsam mit den Mitgliedern des Vorstandes von allen wesentlichen Angelegenheiten der Genossenschaft unterrichten lassen. Dabei standen regelmäßig die auch in 2021 erneut erheblichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und deren Bewältigung im Fokus. Darüber hinaus haben im Geschäftsjahr 2021 vier Audit Committee-Sitzungen, vier Präsidiumssitzungen sowie vier Personalausschusssitzungen stattgefunden. Soweit erforderlich, holte der Aufsichtsrat vom Vorstand zusätzliche mündliche und schriftliche Berichte ein. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ließ sich vom Vorstand laufend über wesentliche Entwicklungen und anstehende Entscheidungen unterrichten. Unter Beachtung der ihm nach Gesetz und Satzung auferlegten Aufgaben hat der Aufsichtsrat die erforderlichen Beschlüsse gefasst; darüber liegen gesonderte Protokolle vor. Der Aufsichtsrat hat sich durch seine Kontrollhandlungen und die Auskünfte und Nachweise des Vorstandes von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt.

Zwecks Feststellung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung wurden die Einrichtungen, die Vermögenslage und die Geschäftsführung gemäß § 53 Abs. 1 GenG durch den DGRV - Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (kurz: DGRV), Berlin, geprüft. Der Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und der Lagebericht der Genossenschaft wurden unter Anwendung von § 55 Abs. 3 GenG vom DGRV und der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (kurz: KPMG), Köln, als Joint Audit durchgeführt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wurden durch die vom DGRV gemäß § 55 Abs 3 GenG beauftragte KPMG geprüft. Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht erhielten den Bestätigungsvermerk ohne Einwendungen.

Das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung hat sowohl das Audit Committee als auch der Aufsichtsrat gemäß § 58 GenG in gemeinsamer Sitzung mit dem Vorstand und den Abschlussprüfern DGRV und KPMG erörtert. Die Abschlussprüfer berichteten über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung und standen zudem für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht geben die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft zutreffend wieder und führten zu keinen Beanstandungen. Der Aufsichtsrat ist mit dem Ergebnis der gesetzlichen Prüfung einverstanden. Auch mit dem Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses ist der Aufsichtsrat einverstanden.

Für die Arbeit im Geschäftsjahr 2021, besonders vor dem Hintergrund der nach wie vor erheblichen Herausforderungen, vor die das Unternehmen durch die Corona-Pandemie gestellt wurde und die mit gemeinsamer Kraftanstrengung bewältigt wurden, spricht der Aufsichtsrat den Mitgliedern des Vorstandes und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der REWE-ZENTRALFINANZ eG seinen großen Dank aus.

 

Köln, den 18. Mai 2022

DER AUFSICHTSRAT

gez.: Erich Stockhausen, Vorsitzender

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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