Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 14387 HB
Vorher
TEGEE-CHEMIE BREMEN GmbHCaramba Bremen GmbH
Eingetragen
14.7.2005
Branche
Großhandel mit Wasch-, Putz- und ReinigungsmittelnHerstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und PoliermittelnHerstellung von Besen und Bürsten
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Reinigungsmitteln aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thorsten Hagemann
seit 12.9.2024
Prokura
Natascha Glenz
seit 14.4.2023
Prokura
Jörg Hepe
seit 29.3.2021
Geschäftsführer
Günter Baack
seit 4.5.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
522.300 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CCS Bremen GmbH (vormals: Caramba Bremen GmbH)

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024

INHALTSVERZEICHNIS

1. Grundlagen der Gesellschaft

a. Geschäftsmodell und organisatorische Struktur

b. Forschung und Entwicklung

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

b. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

c. Geschäftsverlauf

d. Vermögens- und Finanzlage

e. Ertragslage

3. Chancen- und Risikobericht

4. Prognosebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

a. Geschäftsmodell und organisatorische Struktur

Die Caramba Bremen GmbH ist ein Produzent und Direktvertreiber innerhalb Deutschlands im Bereich der Anwendungschemie für die professionelle Fahrzeugwäsche (NFZ, KFZ, Tankinnenreinigung). Weiterhin werden Spezial- und Prozesschemikalien für die Oberflächenbehandlung in industriellen Anwendungen entwickelt, produziert und vertrieben. Zielbranchen sind u. a. allgemein die produzierende Industrie, die metallbearbeitende Industrie sowie Kraftwerksbetreiber und Raffinerien. Der Markt in den Niederlanden wird über ein Tochterunternehmen bedient. Eine Reihe von Exportmärkten wird über Vertriebspartner realisiert.

Seit 2007 ist die Caramba Bremen GmbH ein Unternehmen der Caramba Chemie-Gruppe.

Mit ihrer Marke Caramba und dem Private-Label-Spezialisten Wigo entwickelt, produziert und vertreibt die Caramba Chemie Gruppe ein umfassendes Spektrum an chemischen Spezialprodukten, Dienstleistungen und Zubehör für Reinigung, Pflege, Wartung und Reparatur in Europa. Als strategische Säule gehört die Caramba Chemie Gruppe zum europaweit agierenden Konzern Berner SE in Künzelsau. Die Berner Unternehmensgruppe (Berner-Group) mit der Berner SE als Konzernobergesellschaft ist ein europäischer Konzern, der seine Wurzeln in Künzelsau (Baden-Württemberg) hat. Mit dem Geschäftsmodell Omnichannel-Trading ist die Berner-Group B2B-Handelspartner für Materialien im Bereich Wartung, Reparatur und Produktion für Kunden im Bau-, Mobilitäts- und Industriesektor. Die Geschäftssparten Berner, BTI und Caramba Chemie Gruppe sind die drei Säulen der Berner Group.

Mit Wirkung zum 01.01.2024 hat die Caramba Bremen GmbH ihr Washgeschäft inklusive Außendienst an die Albert Berner Deutschland GmbH übertragen und ihre Tochtergesellschaft in den Niederlanden zum 01.04.2024 ebenfalls an Berner verkauft. Durch die Integration in die Mutterorganisation soll die größere Marktdurchdringung des Berner Vertriebs genutzt werden 1 . Die Produktion der Washprodukte erfolgt nach wie vor in Bremen.

b. Forschung und Entwicklung

Durch Integration der Wash Anwendungstechnik zu Beginn des Geschäftsjahres 23/24 konnte die Entwicklungs- und Problemlösungsgeschwindigkeit deutlich optimiert werden. Da zum Ende des GJ 2024 die Anwendungstechnik jedoch zusammen mit dem Vertrieb an Berner überging, wird die Schnittstelle zwischen Labor (Caramba) und Anwendungstechnik/Vertrieb (beides Berner) neu zu definieren sein. An Produktinnovationen wurde eine Green Line entwickelt, welche als identitätsstiftendes Merkmal die Wassergefährdungsklasse 1 (WGK1) aufweist. Fokus war, die günstige Einstufung ohne Performance Verlust zu erreichen.

Zum Stichtag 31. März 2024 sind bei der Caramba Bremen GmbH 2 FTE im Bereich der F&E tätig (Vergleichszeitraum 2 FTE). Die Gesamtaufwendungen für den Bereich F&E belaufen sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf TEUR 129 (Vergleichszeitraum: TEUR 142).

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschlands Wirtschaft ist 2023 geschrumpft. Die schwache Weltkonjunktur, hohe Inflationsraten und steigende Zinsen sorgten für ein Minus von 0,3 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2 . Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte von März bis zum 20. September 2023 die Leitzinsen 1,0 Prozentpunkte auf 4,5% erhöht. Seither verharrt der Leitzins auf diesem Niveau 3 . Im Kalenderjahr 2023 betrug die Inflationsrate noch 5,9% im Vergleich zum Vorjahr, während sie im März 2024 auf 2,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück ging 4 .

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach 5 .

Das für die Caramba Bremen relevante Land Niederlande hatte im Jahr 2023 eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von nur +0,1% zu verzeichnen. Für 2024 wird für die Niederlande mit einem Wirtschaftswachstum von 0,7% gerechnet. 6

Die angespannte Wirtschaftslage und die steigenden Energie- und Personalkosten dämpften das Umsatzwachstum der Autowaschanlagenbetreiber 7 . Das spürte auch die Caramba Bremen GmbH als Hersteller von Produkten zur maschinellen Kraftfahrzeugreinigung.

b. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft wird wie im Vorjahr nach den Leistungsindikatoren Umsatz und dem operativen Ergebnis (EBIT) gesteuert.

c. Geschäftsverlauf

Die angespannte Wirtschaftslage hat den Geschäftsverlauf des ganzen Jahres maßgeblich geprägt. Insbesondere die hohe Inflation hat zu Konsumzurückhaltung bei den privaten Endverbrauchern geführt. Professionelle Endverbraucher - wie z.B. Außendienstler - sind nicht mehr so viel im Auto unterwegs wie in der Zeit vor der COVID-19 Pandemie, da grundsätzlich mehr digital aus dem Homeoffice gearbeitet wird 8 .

Dies bei den Bestandskunden vertrieblich aufzufangen sowie gleichzeitig neue Kunden zu akquirieren ist der Caramba Bremen im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht gelungen. Entstandener Kostendruck hat erfordert, insbesondere Personal im Außendienst zu reduzieren und die Verkaufs- und Servicegebiete neu zu strukturieren. Per Saldo wurde sowohl im Umsatz als auch im operativen Ergebnis das Planziel deutlich verfehlt.

Nicht zuletzt durch das geänderte Geschäftsmodell und den Kundentransfer auf Berner Deutschland zum 01.01.2024 liegen die Umsätze um -1.643 TEUR und -11,1% deutlich unter dem Umsatz des Vorjahreszeitraums. Die Umsatzentwicklung ist als nicht zufriedenstellend zu beurteilen.

d. Vermögens- und Finanzlage

31.03.2024
TEUR
31.03.2023
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 1
II. Sachanlagen 4.024 3.838
A. Anlagevermögen 4.024 3.839
I. Vorräte 2.168 2.536
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.688 1.108
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 75 118
B. Umlaufvermögen 5.931 3.761
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6 8
AKTIVA 9.961 7.609
A. Eigenkapital 3.012 2.529
1. Sonstige Rückstellungen 668 721
B. Rückstellungen 668 721
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.022 740
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.151 3.070
3. Sonstige Verbindlichkeiten 108 258
C. Verbindlichkeiten 6.281 4.068
PASSIVA 9.961 7.609

Die Bilanzsumme ist zum 31.03.2024 um 2.351 TEUR gestiegen.

Die Investitionen in Sachanlagen lagen über den Abschreibungen, was zu einer Steigerung des Sachanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/24 von 4,8% führte.

Das Vorratsvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 368 TEUR gesunken.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen zum 31.03.2024 auf Vorjahresniveau.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags deutlich gestiegen.

Das Eigenkapital hat sich im Zuge der Abspaltung des Wash-Geschäfts zum 31.12.2024 durch einen Überhang der Passiva um 192 TEUR erhöht.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 53 TEUR gesunken. Die wesentliche Ursache ist der Wegfall von personalbedingten Rückstellungen, da mit Mitarbeiter im Zuge der Abspaltung zur Konzernschwester gewechselt sind.

Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum 31.03.2024 deutlich gestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zum Vergleichszeitpunkt am deutlichsten gestiegen. Der Großteil entfällt auf das Intercompanydarlehen, dessen Inanspruchnahme um 1.200 TEUR gestiegen ist. Darüber hinaus ist in den Verbindlichkeiten die Vorauszahlung des Kaufpreises der Caramba Nederland BV enthalten. Der Eigentumsübergang erfolgt zum 01.01.2024.

Neben den üblichen Verpflichtungen aus den laufenden Verträgen mit Lieferanten sowie Haftungsverhältnissen und außerbilanziellen Geschäften bestehen keine sonstigen finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

31.03.2024
TEUR
31.03.2023
TEUR
Miet- und Leasingverträge 253 201
Bestellobligo 620 116
Sonstiges 35 55
908 372

Der Wiederanstieg des Bestellobligos ist der wesentliche Unterschied zum Vorjahr. Ursache dafür ist eine schlechtere Verfügbarkeit der Rohstoffe an den Beschaffungsmärkten.

Es steht eine Kreditlinie des Gesellschafters in Höhe von 6.000 TEUR zur Verfügung, die kurzfristig in Anspruch genommen werden kann. Sie wurde zum Stichtag mit 4.100 TEUR in Anspruch genommen. Kreditlinien bei Banken bestehen keine.

Die Eigenkapitalquote ist zum Vergleichszeitpunkt um 6,9 Prozentpunkte 30,2% gesunken.

Auszahlungen für Investitionen in Höhe von 540 TEUR gingen im Wesentlichen in Ersatzinvestitionen.

e. Ertragslage

Im Berichtszeitraum wurde in zwölf Monaten ein Ergebnis nach Steuern von -2.482 TEUR erzielt. Im Vergleichszeitraum betrug das Ergebnis nach Steuern -1.536 TEUR.

Aufgrund der Verlustsituation wird die Geschäftssituation als nicht zufriedenstellend beurteilt.

01.04.2023-31.03.2024
TEUR
Vergleichszeitraum 01.04.2022-31.03.2023
TEUR
Umsatzerlöse 13.166 14.809
Bestandsveränderung -241 146
sonstige betriebliche Erträge 168 198
Materialaufwand -7.018 -8.424
Rohergebnis 6.075 6.729
Personalaufwendungen -4.009 -4.645
sonstige betriebliche Aufwendungen -4.132 -3.889
EBITDA -2.066 -1.805
Abschreibungen -354 -341
EBIT -2.420 -2.146
Finanzergebnis -60 612
EBT -2.480 -1.535
Steuern -2 -2
Ergebnis nach Steuern -2.482 -1.536

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023/24 um -11,1% zum Vergleichszeitraum gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um -30 TEUR, da im Vorjahr mehr Rückstellungen ertragswirksam aufgelöst werden konnten.

Der Rückgang der Rohstoffkosten mit -16,7% zum Vergleichszeitraum ist prozentual höher als der Rückgang der Umsatzerlöse. Ursächlich ist eine Erholung der Beschaffungspreise.

Der Personalaufwand sank um -13,7% zum Vergleichszeitraum. Wesentlicher Einflussfaktor in dem Geschäftsjahr 2023/24 war der Übergang des Vertriebsaußendienstes im Zuge der Abspaltung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen durch Einmalbelastungen im Zuge Vorbereitung der Abspaltung und lagen 242 TEUR über Vorjahr.

Das EBIT ist im Wesentlichen aufgrund der einmaligen Aufwendungen aus der Abspaltung um 274 TEUR gesunken

Das Finanzergebnis ist aufgrund höherer Zinsaufwendungen und niedrigerer Dividendenanteile der Caramba Niederlande von 240 TEUR (722 TEUR im Vergleichszeitraum) deutlich gesunken.

3. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Berner Group eingebunden.

Die Anforderungen an das Risikomanagementsystem für die Berner Group wurden von der Internen Revision überprüft. Neben den internationalen Audit Standards (AS 2110) wurden insbesondere die Vorschriften aus dem Aktiengesetz (u.a. § 91 Abs. 2 AktG) bei der Überprüfung berücksichtigt. Hiernach sollen geeignete Maßnahmen getroffen werden, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden. Derartige bestandsgefährdende Entwicklungen ergeben sich meist aus Kombinationseffekten von Einzelrisiken. Eine regelmäßige Risikoanalyse und eine Risikoaggregation bilden daher den Schwerpunkt des globalen Risikomanagement Konzeptes für die Berner Group.

Das gruppenweite Risikomanagement für aufkommende Risiken ist Bestandteil des eingerichteten "3-Lines-of-Defence-Model".

Das operative Management ist verantwortlich für die Aufrechterhaltung wirksamer interner Kontrollen und bildet die erste Stufe zur Risikovermeidung bei ihrer täglichen Umsetzung von Kontroll- und Korrekturmaßnahmen.

Der Bereich Controlling bildet die zweite Stufe zur Risikovermeidung. Einerseits durch die Erstellung des monatlichen Berichtswesens und deren Überprüfung. Andererseits wird die Geschäftsentwicklung der Verbundgesellschaften und des Konzerns durch den Dialog zwischen dem zentralen Management und den operativen Vertriebsgesellschaften (etablierte "Business-Review"-Struktur) kontrolliert.

Die dritte Stufe besteht aus einer unabhängigen Überwachungs- und Beratungsfunktion, verkörpert durch die Revisionsabteilung. Sie soll den Leitungsgremien ein Höchstmaß an Objektivität und Unabhängigkeit innerhalb der Organisation bieten.

Risiken und Chancen

Aus Unternehmenssicht wurden die wesentlichen Chancen und Risiken den nachfolgenden Risikokategorien (Sortierung nach Wesentlichkeit) zugeordnet:

Vertriebs-Chancen

Wesentliche Chancen der Gesellschaft liegen im neuen Geschäftsmodell - der Integration des Caramba Teams und der Wash-Produkte in die Marke Berner begründet. Die Kombination aus der Forschungs- und Entwicklungsperspektive sowie der hohen Herstellungs- und Produktqualität der Caramba kombiniert mit dem Premium-Vollsortiment rund um Pflege, Wartung und Reparatur von Autos und Nutzfahrzeugen kann neue vertriebliche Impulse setzen. Durch die engere Verzahnung mit Berner ergeben sich Synergien für gemeinsames Wachstum.

Maßnahmen zur Stärkung der Profitabilität

Im laufenden Geschäftsjahr wird wieder ein strukturierter Maßnahmenplan zur kontinuierlichen Verbesserung durchgeführt und nachverfolgt.

Um im produktiven Bereich sowohl Automatisierungen als auch die Digitalisierung von Prozessen zu forcieren, wurden im Berichtsjahr Investitionen getätigt sowie für das laufende Geschäftsjahr geplant. Dies zahlt insbesondere auf ein effizientes Anlagen-Setup als auch auf eine verbesserte Steuerung mithilfe weiterer operativer Kennzahlen ein - die Chancen hieraus werden als hoch eingeschätzt.

Geschäftsrisiken

Konjunktur

Das Risiko zyklischer konjunktureller Schwankungen sowie gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen, die einzelne Branchen - wie z.B. die Automobilbranche - negativ beeinflussen können, sind für die Gesellschaft als relevant zu beurteilen.

Beschaffungsmärkte

Die COVID-19-Pandemie sowie der Überfall Russlands auf die Ukraine haben gezeigt, wie verwundbar die globalen Lieferketten sowie die Beschaffungsmärke für chemische Rohstoffe sind und wie sensitiv die Kosten der chemischen Produktion auf engpassbedingte Gas- und Ölpreis-Anstiege reagieren.

Hierauf wurde kurzfristig durch entsprechende Preiserhöhungen reagiert. Um Lieferengpässe zu vermeiden, kommt die Qualifizierung mehrerer potenzieller Lieferanten zum Tragen.

Allgemein hat sich bis zum Ende des Geschäftsjahres die Preisstruktur auf den Beschaffungsmärkten entspannt. Die Frachtraten sind sowohl im Bereich der See-Container (bedingt durch die Unsicherheiten im Roten Meer) sowie im LKW-Bereich (Maut und Diesel-Preise) jedoch nach wie vor auf hohem Niveau.

Die weitere Entwicklung der Beschaffungsmärkte sowie deren Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft sind nicht klar absehbar. Das hieraus resultierende Risiko wird im Verglich zur Vorperiode niedriger, jedoch immer noch als relevant, jedoch nicht bestandsgefährdend eingestuft.

Personal

Im Personalbereich wird insbesondere die Mitarbeiterfluktuation sowie das Risiko mangelnder Mitarbeiterverfügbarkeit als Risiko eingeschätzt. Die eher alterszentrierte Struktur der Belegschaft deutet an, dass sich dieses Risiko in den nächsten Jahren aufgrund der negativen demografischen Entwicklung erhöhen wird. Personal ist für den Geschäftsbetrieb eine wesentliche Ressource. Es wird zunehmend schwieriger, freiwerdende Stellen adäquat wieder zu besetzen. Deshalb ist die Gesellschaft ständig darum bemüht, hochqualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren und durch abwechslungsreiche Stellen, attraktive Vergütungssysteme, flexible Arbeitszeitmodelle sowie Weiterbildungsangebote und Personalentwicklungsinitiativen langfristig zu binden. Im operativen Bereich zahlen Investitionen in weitere Anlagen-Automatisierung darauf ein, die Ergonomie der Arbeitsplätze zu verbessern und die Attraktivität der Arbeitsplätze weiter zu erhöhen. Das Personal-Risiko wird als mittel beurteilt, da die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos zwar hoch ist, aber das potenzielle Schadenlevel nicht bestandsgefährdend ist und regelmäßig interimistische externe Lösungen oder Rekrutierungen zu höheren Kosten erfolgen können.

IT

Die Gesellschaft ist in hohem Maße auf leistungsfähige und ausfallsichere IT-Systeme angewiesen. Neben technisch bedingten Störungen rücken hier immer stärker extern verursachte Störungen durch Phishing Attacken sowie durch Cyber-Angriffe und den damit verbundenen Risiken des Verstoßes gegen Grundsätze des Datenschutzes in den Vordergrund. Dem IT-Risiko wird durch eine enge Einbindung in die Sicherheitsarchitektur der IT des Berner Konzerns, durch eigene IT- und Datenschutz-Spezialisten sowie externe Dienstleister Rechnung getragen. Letztere überprüfen laufend die Leistungsfähigkeit und Sicherheit der IT-Systeme. Wenn notwendig, werden IT-Investitionen sofort und in der Regel vorrangig vorgenommen, um stets den aktuellen Stand der IT-Sicherheit zu gewährleisten. Parallel dazu werden die Mitarbeiter abteilungsübergreifend zum Thema "Cyber Security" geschult. Das Risiko hieraus wird als mittel beurteilt.

Zusammenfassung der Chancen- und Risikolage

In der Gesamtbetrachtung werden die vorhandenen Chancen und Risiken überwacht und es wurden Initiativen sowie Maßnahmen eingeleitet, um bestandsgefährdende Risiken zu vermeiden bzw. so weit wie möglich zu reduzieren.

Versicherbare Unternehmensrisiken werden über den Rahmenvertrag des Berner-Konzerns abgesichert. Die Berner Holding prüft jährlich auf Basis von Meldungen der Gesellschaft, bei relevanten Veränderungen auch während des Geschäftsjahres, die Angemessenheit des Versicherungsschutzes und veranlasst notwendige Anpassungen.

4. Prognosebericht

Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März auf 87,8 Punkte gestiegen, nach 85,7 Punkten im Februar. Insbesondere die Erwartungen der Unternehmen fielen deutlich weniger pessimistisch aus. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich. Die deutsche Wirtschaft sieht einen Silberstreif am Horizont. 9 .

Durch den Transfer der Kunden und der Vertriebsfunktion auf Berner geht die Gesellschaft in ihrer Planung von einem deutlichen Umsatzrückgang im laufenden Geschäftsjahr 24/25 aus. Kompensiert wird dies durch einen signifikanten Rückgang der Vertriebskosten, der mit der Übertragung des Außendienstes einhergeht.

Das Ergebnis (EBIT) des laufenden Wirtschaftsjahrs soll sich planerisch um 1.019 TEUR im Vergleich zum abgeschlossenen Geschäftsjahr verbessern und sich mittelfristig bei steigendem Umsatz weiter sukzessive steigern.

 

Bremen, den 18. Juni 2024

Jörg Hepe

1 "BERNERWash übernimmt Caramba-Produkte" - CarwashPro.de vom 19.04.2024
2 Pressemitteilung Nr. 019 des Statistischen Bundesamts vom 15. Januar 2024
3 Pressemitteilung "Combined monetary policy decisions and statement" der EZB vom 07. März 2024
4 Pressemitteilung Nr. 150 des Statistischen Bundesamts vom 12. April 2024
5 Sachverständigenrat - Jahresgutachten 2023/2024
6 KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 111 (2024|Q1) vom 05. März 2024 des Instituts für Weltwirtschaft ifw
7 Autowaschanlagen in Deutschland - IBISWorld vom 26.03.2024
8 CarwashPro.de vom 04.08.2023
9 ifo Geschäftsklima Deutschland Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen vom 22. März 2024

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.03.2024
31.03.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.045,00
II. Sachanlagen 4.023.963,25 3.837.732,85
III. Finanzanlagen 0,00 0,00
4.023.963,25 3.838.777,85
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.167.680,18 2.535.582,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.687.740,55 1.107.991,30
III. Kassenbestand und Guthaben bei bei Kreditinstituten 74.960,57 117.693,29
5.930.381,30 3.761.267,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.646,59 8.466,97
9.960.991,14 7.608.512,25

Passiva

31.03.2024
31.03.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 522.300,00 522.300,00
II. Kapitalrücklage 2.414.673,47 2.222.700,00
III. Gewinnvortrag 74.975,76 1.610.503,53
IV. Jahresfehlbetrag -1.535.527,77
3.011.949,23 2.819.975,76
B. Rückstellungen 668.266,20 720.606,30
C. Verbindlichkeiten 6.280.675,71 4.067.930,19
D. Rechnungsabgrenzungsposten 100,00 0,00
9.960.991,14 7.608.512,25

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

31.03.2024
31.03.2023
1. Rohergebnis 6.075.358,91 6.729.189,03
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.361.213,92 3.900.932,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 648.020,94 743.846,59
4.009.234,86 4.644.778,65
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 353.891,15 340.710,42
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.131.928,01 3.889.674,93
5. Erträge aus Beteiligungen 240.100,00 721.781,00
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 240.100,00; Vorjahr: € 721.781,00)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 177,48; Vorjahr: € 190,48)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 300.143,53 109.428,32
(davon an verbundene Unternehmen: € 299.999,53; Vorjahr: € 107.269,95)
7. Ergebnis nach Steuern -2.479.738,64 -1.533.622,29
8. Sonstige Steuern 1.781,60 1.905,48
9. Verlustausgleich 2.481.520,24 0,00
10. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss 0,00 -1.535.527,77

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bremen unter der Nr. HR B 14387 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Es werden darüber hinaus auch die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Es gelten nach § 267 HGB die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Hinsichtlich der Angaben im Anhang wird von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Zwischen der Gesellschaft und der Caramba Holding GmbH wurde am 22. Januar 2024 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, der am 2. Februar 2024 ins Handelsregister eingetragen wurde.

Die Gesellschaft hat auf Grund des Spaltungs- und Übernahmevertrages vom 4. März 2024 und der Zustimmungsbeschlüsse vom selben Tage einen Teil des Vermögens (Geschäftsbetrieb "Wash") als Gesamtheit mit allen Aktiva und Passiva auf die Albert Berner Deutschland GmbH mit Sitz in Künzelsau mit schuldrechtlicher Wirkung zum 31. Dezember 2023 übertragen.

Auswirkungen auf den Jahresabschluss, die die Vergleichbarkeit wesentlich beeinträchtigen, haben sich nicht ergeben bzw. sind im Anhang erwähnt.

II. BILANZIERUNG UND BEWERTUNGSMETHODEN SOWIE ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses sind die Ansatz- und Bewertungsvorschriften unverändert angewendet worden. Aktiviert und passiviert wurden nur die bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten.

AKTIVA

A. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände (im Wesentlichen Software) wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Im Jahr des Zugangs wurde zeitanteilig abgeschrieben. Sogenannte Trivial-Software wurde im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Nutzungsdauern entsprechen der Konzernrichtlinie der Berner SE, Künzelsau, bzw. den vom Finanzministerium veröffentlichen AfA-Tabellen und den jeweils zulässigen Höchstsätzen. Sie beträgt für die meisten Anlagen zwischen 3 Jahren (Hardware) und 8 Jahren (Maschinen und BGA).

Bei Gebäuden wurde in der Regel eine Nutzungsdauer zwischen 30 und 50 Jahren unterstellt.

Zugänge beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis EUR 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und vereinfachend wurde der Vollabgang der Anschaffungskosten im Berichtszeitraum unterstellt.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst.

Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagenspiegel dargestellt.

B. Umlaufvermögen

Vorräte werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten, Herstellungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis bzw. beizulegenden Wert bewertet.

Fertige und unfertige Erzeugnisse umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Für nicht mehr gängige bzw. verwertbare Bestände wurden Wertberichtigungen gebildet.

Die Ermittlung der Wertberichtigungen für Reichweitenabschreibungen wurde auf Basis der historischer Verschrottungsquoten der vergangenen Jahre je Vorratsklasse zum 31.03.2024 angepasst. Der Bedarf zur Reichweiten-/Niederstwertabschreibung der Vorräte beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 135).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das allgemeine Zins-, Ausfall- und Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet. Erkennbare Ausfallrisiken wurde durch eine individuelle Bewertung des Einzelfalles mit Bewertungsschlüsseln von 50 % oder 70 % in der Einzelwertberichtigung Rechnung getragen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren i. H. v. TEUR 435 (Vorjahr TEUR 277) aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter der Caramba Holding GmbH betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 144). Aus dem Ergebnisabführungsvertrag besteht eine Forderung in Höhe von TEUR 2.482.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die flüssigen Mittel sind mit den Nominalbeträgen bilanziert.

C. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten den Teil geleisteter Vorauszahlungen, der dem neuen Geschäftsjahr zuzurechnen ist.

PASSIVA

A. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 522 und ist vollständig einbezahlt. Im Zusammenhang mit der Abspaltung des Wash-Geschäfts zum 31.12.2023 erhöhte sich die Kapitalrücklage um TEUR 192.

B. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Langfristige Rückstellungen mit einer Laufzeit > 12 Monate liegen für Jubiläumsrückstellung in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 11) vor. Mit den Rückstellungen wurde möglichen Einzelrisiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

C. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 407 (Vorjahr: TEUR 170) und sonstige Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 644 (Vorjahr TEUR 0)

Am Abschlussstichtag bestehen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der alleinigen Gesellschafterin Caramba Holding GmbH i. H. v. TEUR 4.100 (Vorjahr: TEUR 2.900).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Lieferungen und Leistungen erfolgen gegen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Zahlungseingänge für Mieten, die das kommende Geschäftsjahr i. H. v. TEUR 0,1 (Vorjahr: TEUR 0) betreffen.

III. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. In Übereinstimmung mit § 288 Abs. 2 HGB werden Angaben zur Aufteilung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten nicht gemacht.

Von den Umsatzerlösen i. H. v. TEUR 13.166 (Vorjahr: TEUR: 14.809) entfallen TEUR 6.892 (Vorjahr: TEUR 9.183) auf Inlandsumsätze mit Dritten und TEUR 1.930 (Vorjahr: TEUR 2.060) auf Auslandsumsätze mit Dritten. Mit verbundenen Unternehmen wurden Umsatzerlöse i. H. v. TEUR 4.343 (Vorjahr: TEUR 3.380) erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i. H. v. TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 65 enthalten.

In den Personalkosten sind Zuschüsse des Arbeitgebers zur Altersversorgung i.H. v. TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 12) enthalten.

Aufgrund des mit der Caramba Holding GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags vom 22.01.2024 wird der Jahresfehlbetrag in voller Höhe ausgeglichen und ein Jahresergebnis von EUR 0,00 ausgewiesen.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war

 

Herr Jörg Hepe, General Manager Caramba Chemicals Group

Die Angabe gemäß § 285 Nr.9 HGB zu den Gesamtbezügen aktiver und ehemaliger Geschäftsführer unterbleibt gemäß der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

2. Mitarbeiter

Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende):

31.03.2024
Anzahl
31.03.2023
Anzahl
Verkauf/Außendienst 17 21
Verwaltung 25 28
Produktion/Logistik 23 25
65 74

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag hat die Gesellschaft sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit Laufzeiten bis zum Jahr 2027. Der Gesamtbetrag dieser Verpflichtungen am Bilanzstichtag beläuft sich auf TEUR 908 (Vorjahr TEUR 373). Es handelt sich um geschäftsübliche und herkömmliche Verträge, die vornehmlich abgeschlossen worden sind, um den Liquiditätsabfluss über die Nutzungsdauer zu verstetigen. Das Bestellobligo beträgt TEUR 620.

4. Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Caramba Holding GmbH, Künzelsau.

Die Gesellschaft wird zum 31. März 2024 in den Konzernabschluss der Berner SE, Künzelsau (eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 735610) als kleinsten und größten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

5. Nachtragsbericht

Mit Wirkung zum 01.04.2024 wurde im Zuge der Auslagerung des Wash-Geschäfts die Beteiligung an der Caramba Nederland B.V. innerhalb des Konzerns zu einem Preis von TEUR 644 verkauft.

Mit Wirkung zum 1. Mai 2024 hat die Gesellschaft ein Cash Pool Agreement mit der Caramba Holding GmbH, Künzelsau über eine Kreditlinie von TEUR 1.750 abgeschlossen.

 

Bremen, 18. Juni 2024

Caramba Bremen GmbH

Jörg Hepe, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.3.2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Abgänge aus Abspaltung
EUR
Stand 31.03.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 649.634,84 0,00 0,00 0,00 649.634,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.269.661,80 0,00 0,00 0,00 7.269.661,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.668.283,08 152.465,92 14.916,73 0,00 2.805.832,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.162.387,02 185.866,14 15.044,31 6.126,92 1.327.081,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 201.811,25 0,00 0,00 201.811,25
11.100.331,90 540.143,31 29.961,04 6.126,92 11.604.387,25
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00 0,00 0,00 1,00
11.749.967,74 540.143,31 29.961,04 6.126,92 12.254.023,09
Abschreibungen
Stand 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Abgänge aus Abspaltung
EUR
Stand 31.03.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 648.589,84 1.045,00 0,00 0,00 649.634,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.691.726,58 91.167,51 0,00 0,00 4.782.894,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.658.250,14 162.724,58 14.133,39 0,00 1.806.841,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 912.622,33 98.954,06 15.044,31 5.843,50 990.688,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.262.599,05 352.846,15 29.177,70 5.843,50 7.580.424,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0,00 0,00 0,00 1,00
7.911.189,89 353.891,15 29.177,70 5.843,50 8.230.059,84
Buchwerte
Stand 31.03.2024
EUR
Stand Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 1.045,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.486.767,71 2.577.935,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 998.990,94 1.010.032,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 336.393,35 249.764,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 201.811,25 0,00
4.023.963,25 3.837.732,85
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
4.023.963,25 3.838.777,85

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Caramba Bremen GmbH, Bremen

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Caramba Bremen GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Caramba Bremen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 14 HGB wurde im Anhang die Angabe zu Name und Sitz des Mutterunternehmens der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie der Ort, wo der von diesem Mutterunternehmen aufgestellte Konzernabschluss erhältlich ist, nicht gemacht.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 18. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Geers, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Kröck, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 wurde am 24.06.2024 festgestellt.

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