Vergnügungs- und Themenparks
MeineZeit Mgt. AG
Am Hafen 28, 15864 Wendisch Rietz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susanne Du Chesne seit 23.2.2018 | Vorstandsmitglied |
Rene Kowatsch seit 23.2.2018 | Vorstandsmitglied |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
| 15.00% | |
| 2.55% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MeineZeit Mgt. AGWendisch RietzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Nach den "Corona-Jahren" war 2023 das erste Jahr ohne Einschränkungen für den Tourismus und das Gastgewerbe. Herausforderungen gab es durch den Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Material- und Lieferengpässe. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist zum Vorjahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 nominal gestiegen, jedoch durch die Inflation real um 0,2% gesunken. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 geringer aus und im Jahr 2023 kam es sogar zu einer Rezession. Diese Entwicklung ist auf eine anhaltende Schwäche in fast allen Wirtschaftssektoren zurückzuführen. Besonders betroffen waren der Wohnungsbau und das verarbeitende Gewerbe, während der private Konsum sich im zweiten Halbjahr langsam erholte. Die Inflationsrate lag im Jahr 2023 bei etwa 6%, was leicht unter der Rate von 2022 lag. Trotz sinkender Energiepreise blieben die Kosten für viele Güter und Dienstleistungen hoch. Die Europäische Zentralbank setzte ihre geldpolitische Straffung fort, um die Inflation zu bekämpfen, was jedoch die Investitionstätigkeit weiter dämpfte. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg leicht auf etwa 45,9 Millionen Personen, während die Arbeitslosenquote auf 5,7% anstieg. Dies zeigt eine leichte Verschlechterung im Vergleich zu den Vorjahren, bedingt durch die allgemeine konjunkturelle Schwäche. Nach den Jahren mit Reiseeinschränkungen und immer neuen Restriktionen legte ein Großteil der Bevölkerung die Nutzung von Erholung und Freizeit auch 2023 auf Angebote aus Deutschland aus. Ebenfalls verbrachten viele Deutsche ihren Urlaub und verfügbare Freizeit erstmals auch wieder häufiger im Ausland. 14,2 Millionen Übernachtungen von 5,2 Millionen Gästen wurden 2023 in den Brandenburger Beherbergungsbetrieben gezählt, 5,4 % mehr als 2022. Im Vergleich zu 2019 stieg die Zahl der Übernachtungen um 1,9 %. Das ist ein neuer Rekord seit Beginn der Erhebung im Jahr 1992. Mit 2,2 Millionen Übernachtungen und 826.294 Gästen waren der Spreewald, gefolgt vom Seenland Oder- Spree mit dem Scharmützelsee (2,1 Millionen) und 657.588 Gästen, die beliebtesten Reiseregionen nach Anzahl der Übernachtungen. Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe in Brandenburg stieg im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht, im Durschnitt um 4,2 %. In allen brandenburgischen Beherbergungsstätten lag die Bettenauslastung mit 40,8 % rund 3,0 % über dem Vorjahr 2022. Das Gastgewerbe verbuchte nach vorläufigen Berechnungen vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg im Vergleich zum Vorjahr Umsatzsteigerungen von 1,5 %. Die Hotels und weitere Beherbergungseinrichtungen setzten 1,9 % mehr um. Die Gastronomie meldete ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 1,4 %. 7,9 Millionen Gäste und 19,9 Millionen Übernachtungen verzeichneten die Beherbergungsbetriebe in Sachsen im Jahr 2023. Dies sind rund 13 % mehr Gäste und ein Zuwachs von 10,9 % bei den Übernachtungen. Die durchschnittliche Auslastung im Jahr 2023 bei den angebotenen Gästebetten lag bei 41,90 % rund 2,8 %-Punkte über dem Vorjahr. Die Anzahl der Beherbergungsstätten in Sachsen blieb auf Vorjahresniveau bei rund 2000. Das Reisegebiet Erzgebirge verzeichnete 977.031 Ankünfte mit 2,92 Millionen Übernachtungen, was ein Plus zum Vorjahr um 7,1 % beträgt bei einer Aufenthaltsdauer von durchschnittlich 3 Tagen. Die Geschäfte der MeineZeit Mgt. AG wurden in 2023 durch folgende vier Betriebe gemanagt:
2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Jahr 2023 begann für die MeineZeit Mgt. AG mit sehr guten Umsätzen und einer hohen Kundennachfrage nach unseren Dienstleistungen. Unsere größte Herausforderung bestand darin, unsere geplanten und schon begonnen Bau-, Umbau- und Renovierungsarbeiten so zu gestalten, dass unsere Gäste nicht übermäßig belästigt und vor allem die geplanten Termine der Fertigstellung der einzelnen Bauabschnitte eingehalten wurden. Folgende Baumaßnahmen wurden in den Betrieben durchgeführt: SATAMA Sauna & Resort SPA Abriss der alten und Neubau der neuen Banja, Bau der KOTONA (Gastronomie und Ritualsauna) und die Erweiterung und Neugestaltung der Außenanlagen. Fertigstellung Ende August 2023 Neubau eines 450qm großen Verwaltungsgebäudes incl. neuer Umkleideräume für unsere Mitarbeiter. Fertigstellung April 2024 HOTEL-RESORT Märkisches Meer Umbau und Kernsanierung von 15 Hotelzimmern. Fertigstellung Anfang April 2023 Neubau einer Grillstation auf der Terrasse. Fertigstellung Mai 2024 Neugestaltung des Fitness-Raumes. Fertigstellung April 2024 HOTEL DAS WOLFSBRUNN Sanierung der Dachterrasse und Umbau eines Hotelzimmers zur SPA-Suite sowie Neugestaltung eines weiteren Doppelzimmers. Fertigstellung Juli 2023. Neben der Bauproblematik machte uns allerdings auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine in unserer Geschäftsentwicklung immer größere Sorgen. Zum Einem hatten wir mit drastischen Einkaufspreissteigerungen für alle Waren und Dienstleistungen zu kämpfen und zum anderen konnten wir noch nicht einschätzen, inwieweit sich die spürbare Kaufzurückhaltung in unserem Lande auf unser Unternehmen auswirken würde. Trotz aller Bedenken entwickelte sich das Geschäftsjahr 2023 ausgesprochen gut und so konnten wir unsere Umsatzerlöse auf TEUR 15.742 (Vorjahr: TEUR 14.494) steigern. Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 963 nach TEUR 776 im Vorjahr und hat sich somit um 24,1 % erhöht. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen blieben nahezu konstant bei TEUR 1.055 nach TEUR 1.053 im Vorjahr. Die MeineZeit Mgt. AG hat sich in allen Geschäftsfeldern trotz aller Bedenken weiter positiv entwickelt. Die Zuwachsraten sowohl in der Anzahl der Besucher als auch in der Anzahl der Übernachtungen sowie im Bereich Besucher im Gastronomiebereich haben sich weiter in allen Monaten erheblich erhöht. Damit liegt die Gesellschaft, wie bereits in den letzten Jahren festgestellt, immer deutlich besser als die Mitbewerber. B. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur sowie deren Veränderung gegenüber dem Vorjahr gehen aus der folgenden Übersicht der zum Teil zusammengefassten Bilanzzahlen hervor. Die Fristigkeit wurde in der Strukturbetrachtung nach der Art des Bilanzpostens und nicht nach seiner zukünftigen Liquiditätswirkung bestimmt. Nachrangige Verbindlichkeiten, der Sonderposten für Investitionszuschüsse sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden aus Vereinfachungsgründen vollständig den langfristigen Mitteln zugeordnet. Vermögenslage
Gesamtvermögen
Das langfristig gebundene Vermögen der MeineZeit Mgt. AG (TEUR 17.440) ist zum Bilanzstichtag mit rund 93 % (Vorjahr: 104 %) durch Eigenkapital (TEUR 4.926) und langfristige Fremdmittel (TEUR 11.306) finanziert. Die Veränderung der Bilanzwerte ist auf der Aktivseite geprägt von einer erheblichen Steigerung beim langfristigen Vermögen (+ TEUR 1.703), einer Reduzierung beim kurzfristig gebundenen Vermögen (- TEUR 777) sowie ebenfalls deutlich niedrigen liquiden Mitteln zum Bilanzstichtag (- TEUR 861). Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens im Berichtsjahr ist auf 90,7% (Vorjahr 82,1%) der Bilanzsumme angestiegen, während die Anteile des kurzfristig gebundenen Vermögens und der liquiden Mittel rückläufig waren. Der investitionsbedingte Anstieg im langfristig gebundenen Vermögen ist im Wesentlichen auf die Erweiterung und die Umbaumaßnahmen im SATAMA (wo TEUR 1.079 investiert wurden) und auf den Neubau der MeineZeit Zentrale in Wendisch-Rietz (Investition TEUR 1.174) zurückzuführen. Insgesamt waren investitionsbedingte Zugänge zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 2.759 zu verzeichnen. Damit liegen die Neuinvestitionen deutlich über dem Abschreibungsvolumen von TEUR 1.055. Die stichtagsbedingte Aufnahme der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen- und Leistungen ergab im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentliche Veränderungen, was auf einen normalen Geschäftsbetrieb hinweist. Die Reduzierung bei den sonstigen Vermögensgegenständen ist hauptsächlich auf bereits bewilligte und ausgezahlte Zuwendungsbescheide der Investitionsbank des Landes Brandenburg zurückzuführen. Auf der Passivseite der Bilanz ist die Eigenkapitalquote u.a. durch das verbesserte Jahresergebnis von 22,1 % im Vorjahr auf 25,6 % angestiegen. Das langfristige Fremdkapital ist insgesamt um TEUR 796 auf TEUR 11.306 zurück gegangen. Hauptursache für diese Entwicklung ist die deutliche Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten (- TEUR 1.111). Ebenfalls rückläufig waren im Berichtsjahr 2023 die nachrangigen Verbindlichkeiten die sich um TEUR 70 und der Sonderposten für Investitionszuschüsse der sich um TEUR 127 reduziert hat. Diesen Rückgängen teilweise entgegen gewirkt haben geleistete Einlagen für eine bereits beschlossene und im Folgejahr noch durchzuführende Kapitalerhöhung. Da diese Mittel zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 noch keine Eigenmittel sind wurden diese in der Betrachtung der Vermögenslage den langfristigen Fremdmitteln zugeordnet. Die Steuerrückstellungen sind u.a. auf Grund des erzielten Jahresergebnis angestiegen. Die mit TEUR 353 ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen, sind im Vergleich zum Vorjahr moderat rückläufig und beinhalten Positionen für ausstehenden Urlaub/Überstunden (TEUR 176,2), Tantiemen (TEUR 40,0), Rechtskosten (TEUR 19,5) Berufsgenossenschaft (TEUR 20,4), Jahresabschlusserstellung und - prüfung (TEUR 48,3), Aufbewahrungsverpflichtung (TEUR 11,4), ausstehende Schwerbehindertenabgabe (TEUR 31,5) und Betriebskosten (TEUR 6,0). Die erhaltenen Anzahlungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -164 und die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR -8 verringert. Abschließend ist zur Vermögenslage festzuhalten, dass diese geordnet ist. C. Finanzlage Die Liquidität war im Wirtschaftsjahr zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Die langfristigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft wurden im Berichtszeitraum durch planmäßige Tilgungen bedient und reduziert. Zum Bilanzstichtag bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von TEUR 420. Im Jahr 2023 haben wir unsere angefangenen Investitionsmaßnahmen in unseren Betrieben fortgesetzt. Im SATAMA Saunaresort & SPA bauen wir für die MeineZeit Mgt. AG ein 450 qm großes Verwaltungsgebäude, in dem sich zukünftig auch die Mitarbeiterumkleiden befinden. Außerdem haben wir eine neue Banja und außerdem die neue Kotona (Restaurant und Ritualsauna) gebaut. Im Hotelresort Märkisches Meer renovierten wir noch bis April 2023 die letzten Zimmer und gestalteten den Fitnessbereich neu. Im Erzgebirge bekam "Das Wolfsbrunn" eine neue Hochzeitssuite incl. Terrassensauna. Insgesamt wurden für unsere Bauvorhaben bis Ende 2023 ca. TEUR 3.000 investiert, davon entfallen auf das Geschäftsjahr 2023 ca. TEUR 2.100. Die Finanzierung dieser Investitionsmaßnahmen erfolgt durch Eigenkapital und mit Hilfe der Investitionsbank des Landes Brandenburg sowie einem schon im Jahr 2022 aufgenommenen Mezzanine Nachrangdarlehen. Die Entwicklung der Finanz- und Liquiditätslage lässt sich wie folgt darstellen:
Insgesamt kam es zu einem Mittelabfluss von TEUR 861. Ursächlich für diese Entwicklung ist sowohl die angestiegene Investitionstätigkeit als auch die Verringerung der Gesamtverschuldung. Die gesamten Schulden (einschl. Rückstellungen) der Gesellschaft verminderten sich im Berichtsjahr um TEUR 953 auf TEUR 9.752. D. Ertragslage Zur Erläuterung der Ertragslage wurden die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung zu der auf der folgenden Seite dargestellten Ergebnisrechnung aufbereitet: Ertragslage
Die Darstellung der Ertragslage orientiert sich im Wesentlichen an der Gewinn- und Verlustrechnung. Insgesamt haben sich die Erträge aus der betrieblichen Leistung um TEUR 1.228 auf TEUR 16.000 bzw. um 8,3 % erhöht. Insgesamt ist diese betriebliche Leistung auf eine konstante Geschäftsentwicklung zurückzuführen, wobei die Aufguss WM im SATAMA Sauna Resort & SPA einen zusätzlichen Umsatz von ca. TEUR 400 eingebracht hat. Ebenfalls angestiegen sind die Aufwendungen aus betrieblicher Leistung. Diese sind um TEUR 983 auf TEUR 14.491 angestiegen. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der überproportionale Anstieg beim Materialaufwand (+ 15,3 %), wo sich in der Folge des Ukrainekrieges die inflationsbedingten Preissteigerungen ausgewirkt haben. Der Personalaufwand ist aufgrund der tariflichen Anpassungen und der höheren Anzahl der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten angestiegen. Die Abschreibungen sind auf einem hohen Niveau nahezu unverändert. Da insgesamt die Erträge aus betrieblicher Leistung stärker angestiegen sind als die Aufwendungen für die betriebliche Leistung, ist das Betriebsergebnis um TEUR 245 auf TEUR 1.509 angewachsen. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis hat sich weiter positiv entwickelt ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 20 angestiegen und wird mit TEUR -174 ausgewiesen. Insbesondere durch das angestiegene Betriebsergebnis hat sich das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um ca. 25 % erhöht und wird mit TEUR 1.335 ausgewiesen. Bedingt durch den im Vergleich zum Vorjahr höheren Jahresüberschuss steigt auch im Berichtsjahr der Aufwand für die Steuern vom Einkommen und Ertrag (+TEUR 78). Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2023 eine Steigerung beim Jahresüberschuss erreicht werden. Dieser beträgt 6,1% der Gesamtleistung nach 5,4% im Vorjahr und ist auf TEUR 963 angestiegen. E. Risiko- und Chancenbericht Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind derzeit grundsätzlich nicht erkennbar. Es liegen keine Tatsachen oder Erkenntnisse vor, welche den Bestand der Gesellschaft gefährden können. Versicherbare Risiken werden über Versicherungsmakler mit denen seit Jahren zusammengearbeitet wird, abgedeckt. Das größte identifizierbare externe Risiko des vergangenen Geschäftsjahres war zum Jahresbeginn noch der Ukraine-Krieg und der Konflikt im Gazastreifen zwischen der Hamas und Israel, deren Auswirkungen zu Beginn des Geschäftsjahres so nicht abzusehen waren. Die allein schon durch die Corona-Pandemie bedingten Auswirkungen auf die Preis- und Liefersituationen wurden durch den Ukraine-Krieg nochmals verschärft. Die Auswirkungen auf den Beschaffungsmarkt und damit einhergehende Preissteigerungen waren außerdem immens. Zudem wird sich die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 7% auf 19% bei den Einnahmen auf Speisen negativ auf die Geschäftsentwicklung und das Ergebnis der MeineZeit Mgt. AG auswirken. Die künftige Entwicklung der Gesellschaft als Dienstleister im Freizeit-, Event- und Erholungsbereich hängt im Weiteren von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Die weitere Inflationsentwicklung wird sicher das Konsum- und Freizeitverhalten der Bevölkerung beeinflussen. Nicht unerheblichen Einfluss auf die Entwicklung haben auch die Verfügbarkeit und die Preisentwicklung von Waren, Lebensmittel, Rohstoffen, Energie und Dienstleistungen. Durch Investitionen in moderne Technik und Bauten sowie Modernisierung und Instandhaltung versuchen wir u.a. den Energieverbrauch zu senken. Dazu trägt auch die im Jahr 2022 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage bei. Preissteigerungen im Rahmen der Beschaffung versuchen wir durch Kooperationen und Rahmenverträge sowie gezielter Vorratsbewirtschaftung entgegenzuwirken. Durch die Diversifikation auf mehrere Standorte und Kundengruppen besteht keine direkte Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Branchen. Die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre wird in nicht unerheblichem Maße von dem benötigten Fachpersonal in den Betrieben abhängen. Da die Erreichbarkeit des Standorts in Wenisch-Rietz mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht rund um die Uhr problemlos gegeben ist, hat die Gesellschaft bereits 2022 das Haus Mara erworben und als Mitarbeiterwohnhaus umgebaut. Weitere Investitionsmaßnahmen sind auch davon abhängig, wie sich die Inflation und die Zinsen in den nächsten Jahren entwickeln werden. Der Vorstand der MeineZeit Mgt. AG stimmt sich regelmäßig mit dem Aufsichtsrat über die zu treffenden Entscheidungen ab. F. Prognosebericht In der Hoffnung, dass keine Verschlechterung der politischen und epidemischen Lage, sowohl im Konflikt mit Russland als auch eine neuerliche Coronawelle, eintritt, erwarten wir, dass die Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft weiterhin über dem Branchentrend liegt. Allgemeine Einschätzung Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben den Wirtschaftskreislauf teilweise lahmgelegt bzw. die Entwicklung negativ beeinflusst. Damit lösten diese Ereignisse insgesamt zu Beginn 2023 eine Rezession in Deutschland aus. Die wirtschaftlichen Folgen treffen Branchen und Unternehmen unterschiedlich. Neben Branchen und Unternehmen, deren Geschäftsmodell über Nacht vorerst nicht mehr existiert, gibt es Branchen und Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit davon kaum betroffen ist und wiederum andere, die sogar eine Geschäftsausweitung erleben. Mittelfristig ist davon auszugehen, dass alle Branchen und Unternehmen den jetzt in vielen Volkswirtschaften eingetretenen Wohlstandsverlust zu spüren bekommen. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine und der Konflikt im Gazastreifen führten zu weiteren wirtschaftlichen Beeinträchtigungen und ebenso politischen Risiken. Eine Flüchtlingswelle, drastisch gestiegene Energiepreise, erhöhte Verbraucherpreise und eine immer noch zu hohe Inflationsrate sind derzeit zu spüren. Nicht zuletzt stellen aber auch innenpolitische Entscheidungen Unternehmen in der Dienstleistungsbranche vor Herausforderungen. So wird die personelle Situation zunehmend schwieriger, z. Bsp. die wiederholt von der Regierung in Aussicht gestellte Erhöhung des Mindestlohnes oder z. Bsp. die Möglichkeiten von "Krankheit" mit Lohnfortzahlung - inzwischen sogar ohne Vorlage von Krankenscheinen - sind nur einige Schwierigkeiten, mit denen Unternehmer zu tun haben. Derzeit verspürt unsere Branche in der Region Berlin Brandenburg geringfügige Nachfrage- und Umsatzrückgänge. Unternehmensspezifische Einschätzung Aufgrund der breiten Diversifikation und unseren vier Standorte in Verbindung mit der breiten Kundenstruktur erwartet der Vorstand der Gesellschaft, dass die gesamtwirtschaftliche Rezession im Unternehmen weitgehend abgefedert und überbrückt werden kann. Das erste Quartal im Jahr 2024 schneidet im Vergleich zum Vorjahr bereits besser ab. In der Hoffnung, dass keine Verschlechterung der politischen und volkswirtschaftlichen Lage sowohl im Konflikt mit Russland als auch eine erhebliche Verschlechterung der Konsumlaune eintritt, erwarten wir, dass die Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft weiterhin über dem Branchentrend liegt. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr 2024 alle unsere Betriebsstätten weiter normal bewirtschaften können, so dass die MeineZeit Mgt. AG einen Gesamtumsatz von ca. TEUR 15.825 anstrebt. Auf Grundlage dieser Umsatzrealisierung können wir ein positives Betriebsergebnis von TEUR 1.000 vor Steuern erzielen. Mittelfristig betrachten wir unsere Geschäftsaussichten weiterhin positiv und beabsichtigen unser Geschäft weiter auszubauen.
Wendisch Rietz, den 28.06.2024 gez. René Kowatsch gez. Susanne Du Chesne Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben 1. Die Gesellschaft wird in der Rechtsform einer AG geführt und ist unter der MeineZeit Mgt. AG in das Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt (Oder) unter HRB 16770 FF eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist 15864 Wendisch Rietz. 2. Die MeineZeit Mgt. AG weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. 3. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gem. § 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. 4. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 266 HGB bzw. gemäß Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB. 5. Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung unter Buchwertfortführung der Satama GmbH mit Sitz in Wendisch Rietz (Amtsgericht Frankfurt (Oder), HRB 13127 FF) auf Grund des Umwandlungsbeschlusses vom 29.08.2017/12.02.2018. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 23.02.2018. 6. Auf Basis von § 265 Abs. 5 HGB haben wir die Bilanz um die Posten "zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen", "nachrangige Verbindlichkeiten" sowie "Sonderposten für Investitionszuschüsse" und die Gewinn- und Verlustrechnung um die Posten "Ordentliches Betriebsergebnis" und "Finanzergebnis" erweitert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:
C. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der Anschaffungs- und Herstellungskosten und der Abschreibungen wird auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Bei den Abschreibungen handelt es sich vollumfänglich in Höhe von EUR 1.054.543,37 um planmäßige Abschreibungen. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um TEUR 1.703 auf TEUR 17.440 erhöht. Vorräte Ausgewiesen werden der Bestand an Lebensmitteln und Waren in Höhe von EUR 127.905,12. Sonstige Vermögensgegenstände Bei den sonstigen Vermögensgegenständen werden unter anderem die beschiedenen Zuwendungen der Investitionsbank des Landes Brandenburg für die Erweiterung des Sauna-Resorts mit Beherbergung und Gastronomie (EUR 154.900,00) ausgewiesen. Weiterhin beinhaltet diese Position debitorische Kreditoren (EUR 16.571,58) und Forderungen nach dem IfSG (EUR 12.247,29). Eigenkapital Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29.08.2017 ist das Stammkapital aus Gesellschaftsmitteln (Gewinnrücklage) um EUR 700.000,00 auf EUR 1.000.000,00 erhöht und die Satzung entsprechend in § 4 geändert. Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft am 23. August 2021 wurde das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1.000.000,00 aus Gesellschaftsmitteln um EUR 1.500.000,00 auf EUR 2.500.000,00 durch Umwandlung eines Teilbetrags von EUR 1.500.000,00 in Grundkapital, welcher in der Bilanz zum 31.12.2020 unter Gewinnrücklagen ausgewiesen ist, erhöht. Die Kapitalerhöhung erfolgt durch Ausgabe von 1.500.000 Stückaktien an die Aktionäre der Gesellschaft im gleichen Verhältnis zu deren damaligen Aktienanteilen. § 4 Absatz 1 der Satzung ist in Anpassung an die Kapitalerhöhung neu gefasst worden. Ferner erfolgte durch Beschlussfassung der Hauptversammlung am 23. August 2021 die Anpassung des § 4 der Satzung unter Erweiterung um einen neuen Absatz (5), wonach der Vorstand ermächtigt ist, das Grundkapital bis zum 31. August 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bareinlagen, um bis zu insgesamt EUR 500.000,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Der Vorstand ist ermächtigt, die übrigen Bedingungen der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung, des Inhalts der Aktienrechte sowie die Bedingungen der Aktienausgabe nach eigenem pflichtgemäßem Ermessen mit Zustimmung des Aufsichtsrates festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, den Wortlaut der Satzung nach vollständiger oder teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist für die Ausnutzung des genehmigten Kapitals entsprechend der tatsächlichen Erhöhung des Grundkapitals anzupassen. In teilweiser Ausnutzung der vorbezeichneten Ermächtigung hat der Vorstand am 20. September 2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom selben Tag beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von 2.500.000,00 um EUR 100.000,00 auf EUR 2.600.000,00 durch Ausgabe von 100.000 auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen. Die Aktien sind ab dem 1. Oktober 2021 gewinnberechtigt. In weiterer teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung soll das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 2.600.000,00 um EUR 85.500,00 auf EUR 2.685.500,00 durch Ausgabe von 85.500 auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bareinlagen erhöht werden. Die diesbezügliche Einzahlung der Aktionäre im Berichtsjahr wurde vollumfänglich in Höhe von EUR 513.000,00 wegen seiner Eigenkapitalnähe als gesonderte Schuldposition direkt nach dem Eigenkapital ausgewiesen, da die Eintragung in das Handelsregister am Bilanzstichtag noch ausstand, § 189 AktG. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt mithin zum Bilanzstichtag EUR 2.600.000,00 und ist eingeteilt in 2.600.000 Stückaktien a EUR 1,00. Die Aktien lauten auf den Namen. Das genehmigte Kapital beträgt nach der teilweisen Ausschöpfung zum Bilanzstichtag noch EUR 400.000,00. Die Ermächtigung endet mit Ablauf des 31.08.2025. Die Kapitalrücklage beläuft sich wie im Vorjahr auf EUR 500.000,00. Eine Einstellung in die gesetzliche Rücklage gem. § 150 Abs. 2 AktG aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 erfolgte nicht, die gesetzliche Rücklage beträgt zum Bilanzstichtag EUR 95.128,83. Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Sonderposten für Investitionszuschüsse Als Sonderposten für Investitionszuschüsse beinhaltet diese Position Zuwendungen der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie weiterer Zuwendungsgeber für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von EUR 2.601.068,45. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter. Nachrangige Darlehen Die Gesellschaft hat von der ILB-Mezzanine-Kapital zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und Verbesserung der Bonität der Gesellschaft in Höhe von TEUR 1.500 erhalten. Diese Mittel wurden aus dem Förderprogramm Brandenburg-Kredit Mezzanine II in Form von Nachrangdarlehen gewährt. Die ILB tritt mit Ihren Forderungen hinter alle gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger im Sinne des § 39 Abs. 1 Nr. 1 - 5 InsO zurück. Die Restlaufzeit gliedert sich wie folgt, wobei die Vorjahreswerte in Klammern dargestellt sind:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeitenspiegel Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten zusammengefasst dargestellt (Vorjahreswerte in Klammer). Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammer)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Gewährung von Darlehen sind vollumfänglich durch die Eintragung von Grundschulden i. H. v. TEUR 6.763 in den Grundbüchern von Wendisch Rietz, Schlepzig, Diensdorf und Hartenstein sowie der Abtretung von Ansprüchen aus Gebäude- und Zubehörversicherungen besichert. Die Restlaufzeiten entsprechen denen der zugehörigen Verbindlichkeiten. Erhaltene Anzahlungen Die erhaltenen Anzahlungen enthalten Gutscheinverkäufe, welche bis zum Bilanzstichtag nicht eingelöst wurden. Wesentliche nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, über die zu berichten wäre, waren im Geschäftsjahr 2023 nicht zu verzeichnen. Zum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB aus einem Pachtvertrag i. H. v. TEUR 106 p. a. (Laufzeit bis 31.12.2026). Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unter anderem Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 127.318,55 sowie Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 61.033,10 enthalten. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 wurden Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 4 HGB in Höhe von EUR 16.731,71 vorgenommen. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine wesentlichen periodenfremden Erträge und Aufwendungen enthalten. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größe oder außergewöhnlicher Bedeutung waren im Geschäftsjahr 2023 nicht zu verzeichnen. D. Sonstige Angaben Zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats der MeineZeit Mgt. AG wurden mit Beschluss vom 23.08.2021 bzw. vom 7.09.2023 bestellt:
Im Geschäftsjahr 2023 erhielten die Aufsichtsratsmitglieder der MeineZeit Mgt. AG Vergütungen in Höhe von EUR 7.750,00. Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im Berichtszeitraum durch Frau Susanne Du Chesne (Vorstand/Bestensee) und Herrn René Kowatsch (Vorstand/Wendisch Rietz), jeweils mit der Befugnis, die Gesellschaft allein zu vertreten und Rechtsgeschäfte als Vertreter Dritter abzuschließen, geführt. Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 a HGB wird für die Mitglieder des Vorstands von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Im Jahresdurchschnitt wurden 222 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende, Vorjahr 217 Arbeitnehmer) beschäftigt, davon 190 Voll- bzw. Teilzeitbeschäftige und 32 geringfügig Beschäftigte. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf gehabt hätten. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 963.234,66 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 767.418,27 als Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.730.652,93 zusammenzufassen, eine Dividende von EUR 0,10 je Aktie (EUR 268.550,00) auszuschütten und EUR 1.462.102,93 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wendisch Rietz, den 28.06.2024 gez. René Kowatsch gez. Susanne Du Chesne Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bericht des AufsichtsratesZur Vorlage an die Hauptversammlung der MeineZeit Mgt. AGBericht des Aufsichtsrates an die ordentliche Hauptversammlung u.a. über seine Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023, über seine Überprüfungshandlungen der Geschäftsführung während des Geschäftsjahres und über seine Stellungnahme zum Bericht des Abschlussprüfers gem. §§ 171 Abs. 1 bis 3, 172 Abs. 1 Aktiengesetz (AktG). Der Aufsichtsrat der MeineZeit Mgt. AG hat sich eingehend mit dem Verlauf der Geschäftstätigkeit und der Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 befasst und sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben mit größter Sorgfalt wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat insbesondere die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung des Vorstandes im vergangenen Geschäftsjahr laufend überwacht und sorgfältig geprüft. Der Vorstand ist seiner Berichtspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat regelmäßig nachgekommen. Der Aufsichtsrat hat sich insbesondere durch regelmäßige Berichte des Vorstandes und im Rahmen von diversen Managementgesprächen laufend Einblick in den Verlauf der Geschäfte sowie die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, die strategische und operative Planung sowie in das Risikomanagement des Unternehmens verschafft und sich mit besonders bedeutsamen Themen für das Unternehmen auseinandergesetzt. Der Aufsichtsrat hat sich darüber hinaus intensiv mit der strategischen Ausrichtung und weiteren Unternehmensplanung der Gesellschaft beschäftigt. Der Aufsichtsrat hat sich des Weiteren mit den Vorkehrungen der Gesellschaft im Hinblick auf Systeme sowie Prozesse bei der Gesellschaft befasst, um Risiken und Chancen für die Gesellschaft frühzeitig zu identifizieren und Ihnen angemessen zu begegnen. Der Prüfungsauftrag für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 an die AIOS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, wurde ordnungsgemäß erteilt. Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wurde der Prüfungsbericht des Wirtschaftsprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes rechtzeitig ausgehändigt. Der Wirtschaftsprüfer Herr Schneider, hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht berichtet und stand für ergänzende Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Der Prüfungsbericht wurde in der Sitzung des Aufsichtsrates am 29. Juli 2024 besprochen. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis des Wirtschaftsprüfers angeschlossen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 und den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und erhebt keine Einwendungen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, der vom Wirtschaftsprüfer geprüft worden ist und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erhalten hat, ist vom Aufsichtsrat gebilligt und damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Der Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns wird der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt. Der Aufsichtsrat schließt sich insoweit dem Vorschlag des Vorstandes an, der Hauptversammlung als Beschlussvorschlag zu unterbreiten, den erwirtschafteten Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.730.652,93 wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von gesamt EUR 268.550 (0,10 EUR je Stückaktie) brutto und EUR 1.462.102,93 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den im Geschäftsjahr 2023 hohen Einsatz.
Wendisch Rietz, den 29.07.2024 Für den Aufsichtsrat Splanemann-Du Chesne, Vorsitzender Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MeineZeit Mgt. AG, Wendisch Rietz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MeineZeit Mgt. AG, Wendisch Rietz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MeineZeit Mgt. AG, Wendisch Rietz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 28. Juni 2024 AIOS
GmbH
Matthias Giese, Wirtschaftsprüfer Marco Schneider, Wirtschaftsprüfer sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 29.07.2024 festgestellt. |
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