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Gameforge 4D GmbHKarlsruheJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011A. GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGEN Die Gameforge 4D GmbH, Karlsruhe, ist Publisher von clientbasierten Onlinespielen. Die Gesellschaft ist Teil der Gameforge Gruppe, welche mit mehr als 300 Millionen registrierten Spielern in über 50 Sprachräumen europäischer Marktführer ist. Umsatzerlöse erzielt das Unternehmen aus dem Betrieb von Onlinespielen und dem damit verbundenen Verkauf von virtuellen Gütern, Währungen und Premium Features ingame sowie aus der zeitlich begrenzten Bereitstellung von Premium Accounts. B. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2011 EUR 87,7 Mio. (Vorjahr: EUR 85,3 Mio.). Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr entstand ausschließlich organisch. Neue Titel sowie eine verbesserte Monetarisierung der Spiele trugen hierzu bei. Durch die Einstellung von zwei Projekten im Berichtsjahr und die hieraus resultierenden Aufwendungen in Höhe von EUR 1,3 Mio. lag das EBIT 2011 mit EUR 6,7 Mio. leicht unter dem des Vorjahres (EUR 6,9 Mio.). Investitionen in Sachanlagen betrafen vor allem notwendige Server, Rechenzentrums-Hardware und andere für die Performance der Spiele notwendige Anschaffungen. Sie beliefen sich im Geschäftsjahr 2011 auf TEUR 325. Die Investitionen in immaterielle Wirtschaftsgüter in Höhe von TEUR 1.375 wurden für Software, Lizenzen sowie Domain-Käufe getätigt. Die Bilanzsumme betrug zum Jahresende 2011 EUR 42,7 Mio. (Vorjahr: EUR 39,9 Mio.), davon entfiel auf das kurzfristige Vermögen EUR 40,4 Mio. (Vorjahr: EUR 37,5 Mio.). Die Gameforge Productions GmbH, Karlsruhe, ist der Abwickler des Zahlungsverkehrs mit den Spielern. Daher weist die Gesellschaft selbst keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus. Die ausstehenden Salden sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten, die von der Gameforge Productions GmbH, Karlsruhe, berechneten Serviceentgelte in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Anstieg des kurzfristigen Vermögens und der Verbindlichkeiten gegenüber der Gameforge Productions GmbH, Karlsruhe, ist auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 4,3 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert (4,6 %). Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. C. RISIKOBERICHT Laufendes Risiko sind Zahlungsausfälle bei einzelnen Bezahlmethoden, vor allem verursacht durch Betrugsfälle. Durch die Einführung eines Risikomanagementsystems werden die Bezahlmethoden laufend überwacht und in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Dienstleistern kontinuierlich verbessert. Da PC-Spiele-Erstvermarktungslizenzen zunehmend zu einem Zeitpunkt erworben werden, in dem das Spiel noch nicht fertiggestellt ist, besteht das Risiko einer Verzögerung oder gar Unmöglichkeit ihrer Fertigstellung, eines Zurückbleibens gegenüber der erhofften Qualität sowie des Verlusts der an den Lizenzgeber geleisteten Anzahlungen. Dieses Risiko besteht wegen des größeren Umfangs und des höheren Innovationsgrads in besonderer Ausprägung für die lizenzierten Massively Multiplayer Online Games. Durch die gewonnenen Erfahrungen im Bereich der Massively Multiplayer Online Games und eine sorgfältige Auswahl der zu lizensierenden Titel und Lizenzpartner wird das Risiko gemindert. Die Einwerbung, Bindung und Motivation gut ausgebildeter, erfahrener sowie kreativer Mitarbeiter ist ein ständiger Risikofaktor für ein Know-how basiertes Unternehmen. Die Gesellschaft begegnet dem Risiko durch die Schaffung eines positiven Betriebsklimas und durch verschiedene Bonusprogramme für Mitarbeiter. Die Finanzinstrumente der Gesellschaft unterliegen im Wesentlichen Währungsrisiken. Verbindlichkeiten und liquide Mittel bestehen teilweise in Fremdwährungen (hauptsächlich US-Dollar). Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass sich der Wert der Finanzinstrumente aufgrund von Änderungen der Wechselkurse verändern kann. Originäre oder derivative Kurssicherungsgeschäfte werden nicht vorgenommen. Allgemeine, den Unternehmensfortbestand gefährdende Risiken bestehen nicht. D. NACHTRAGSBERICHT Im Februar 2012 wurde das Online-Game AION erfolgreich gelauncht. Das Spiel trägt schon kurz nach seinem kommerziellen Start signifikant zum Umsatz bei. Weitere wesentliche Ereignisse haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ergeben. E. PROGNOSEBERICHT Das Marktsegment der Online-Games befindet sich weltweit nach wie vor in einem konstanten, seit einigen Jahren anhaltenden Wachstum. Die hohen Wachstumsraten von kostenlos angebotenen Online-Games (sog. Free-to-Play) der vergangenen Jahre haben zu einer Verschärfung der Wettbewerbssituation beigetragen. Vor dem Hintergrund gestiegenen Wettbewerbsdrucks zeichnet sich eine Konsolidierung des Marktes auf hohem Niveau ab. Premium-MMOGs, die bisher als kostenpflichtige Angebote (Pay-to-Play) und mit Abonnement betrieben wurden, sind vielfach in das Free-to-Play-Modell überführt worden. Großunternehmen aus dem konventionellen Computerspiele-Geschäft drängen mit ihren bekannten Marken in den Online- und Free-to-Play-Markt. Darüber hinaus wächst die Konkurrenz durch große asiatische oder osteuropäische Marktteilnehmer, die versuchen, sich im westlichen Markt zu etablieren. Die Gameforge 4D GmbH sieht sich durch ihre Expertise als Early Mover und ihre über die Jahre erlangte Marktposition gut auf ein wettbewerbsintensiveres Marktumfeld vorbereitet, um auch weiterhin neue hochwertige Titel zu lizensieren und in den Markt einzuführen. So konnte eines der weltweit erfolgreichsten Online-Games AION im Jahr 2011 für die Kernländer Europas lizensiert werden. Der vormalige Pay-to-Play Titel wurde von der Gameforge auf das Free-to-Play-Modell umgestellt und Ende Februar 2012 erfolgreich gelauncht. Zusätzlich werden Bestandstitel in "Emerging Markets" mit starkem Wachstumspotenzial ausgerollt und, wenn technisch möglich, in Kooperation mit einem Technologiepartner als Browser-Versionen unter Nutzung von Streaming- und Cloud-Verfahren angeboten, die weit geringere Zugangshürden an Spieler stellen. Die Gameforge 4D GmbH wird daher ihren Wachstumskurs auch in den kommenden Jahren fortsetzen und ähnliche Ergebnisse wie in Vorjahren erwirtschaften können.
Karlsruhe, 5. April 2012 Die Geschäftsführung Alexander Rösner Carsten van Husen BilanzA K T I V A
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSESFür den Jahresabschluss der Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften Anwendung. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Die Postenbezeichnungen wurden gemäß § 265 Abs. 6 HGB zur Erreichung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses angepasst. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Geschäftszweck der Gesellschaft ist der Betrieb und Vertrieb sowie die Entwicklung von Internetportalen, Foren sowie der Be- und Vertrieb und die Vermarktung von Online-, Computer-und Videospielen und allen zugehörigen Rechten und Lizenzen. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte vornehmen, die der Erreichung und Förderung des Gesellschaftszweckes dienlich sein können. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENSelbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht bilanziert, da eine zuverlässige Trennung von Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen nicht vorgenommen werden kann. Die entgeltlich erworbenen Spielelizenzen werden vom Tag der Freischaltung der Spiele für kommerzielle Zwecke an (sog. commercial launch) linear über die Periode der Vertragslaufzeit abgeschrieben. Die Gesellschaft geht dabei davon aus, dass neben der unbedingten Minimumlaufzeit, die in der Regel zwei Jahre umfasst, eine ebenso lange Verlängerungsphase eintritt (zusammen Vertragslaufzeit). Die Verlängerungsoption kann abhängig vom Eintritt vorher definierter Mindest-Umsatzzahlen im Spiel einseitig vom Lizenznehmer ausgeübt werden. Die Bedingungen sind vertraglich so gestaltet, dass in der Regel von einem Erfüllen ausgegangen werden kann. Die Werthaltigkeit der aktivierten Lizenzen wird durch Ermittlung des Ertragswertes des jeweiligen Spieles zum Bilanzstichtag nachgewiesen. Sonstige entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über drei Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer liegt zwischen drei und 15 Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert bis EUR 150 werden sofort im Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000 werden zu Sammelposten zusammengefasst und über die Dauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Posten des Umlaufvermögens werden zu Nennwerten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen bewertet. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände werden hierbei mit dem Devisenkassakurs zum 31. Dezember bewertet, soweit diese innerhalb eines Jahres fällig werden. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den jeweiligen Erfüllungszahlungsbeträgen. Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind, soweit diese innerhalb eines Jahres fällig sind, mit dem Devisenkassakurs zum 31. Dezember bewertet. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennwert der Zahlungen angesetzt, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 36.186 (Vorjahr: TEUR 25.369). Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen mit TEUR 2.190 (Vorjahr: TEUR 10.578) im Wesentlichen aus der Begebung von kurzfristigen Darlehen. Alle Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. EIGENKAPITAL Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage wurden im Geschäftsjahr 2011 nicht verändert. SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN Die sonstigen Rückstellungen betreffen neben ausstehenden Rechnungen (TEUR 74, Vorjahr: TEUR 12) Aufwendungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 14 (Vj.: TEUR 17). VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 29.768; Vorjahr: TEUR 27.683). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter enthalten Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 7.015 (Vorjahr: TEUR 7.190) und solche aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig und nicht besichert. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUMSATZERLÖSE Unter den Umsatzerlösen werden Erträge aus dem Betrieb von Onlinespielen und dem damit verbundenen Verkauf von virtuellen Gütern, Währungen und anderen Premium Features sowie Erträge aus der zeitlich begrenzten Nutzung von Premium Accounts ausgewiesen. Die Umsatzerlöse werden im In- und Ausland erzielt. PERIODENFREMDES ERGEBNIS Aus der Einstellung von Projekten resultierten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.278. Diese betreffen außerplanmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen in Höhe von TEUR 608, Abschreibungen auf nicht rückzahlbare Vorauszahlungen in Höhe von TEUR 610 sowie Aufwendungen aus Abstandszahlungen in Höhe von TEUR 60. Die Aufwendungen aus Abstandszahlungen werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Aus einer abgeschlossenen steuerlichen Außenprüfung resultiert ein Ertrag in Höhe von TEUR 20, welcher unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen wird. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen waren im Vorjahr nicht in wesentlicher Höhe zu verzeichnen. E. SONSTIGE ANGABENHAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Die Gesellschaft hat sich für eine Verbindlichkeit der Gameforge AG, Karlsruhe, gegenüber einem inländischen Kreditinstitut verbürgt. Die Verbindlichkeit valutiert zum Stichtag mit TEUR 42.883 (Vorjahr: TEUR 22.250). Aufgrund der Bonität des Schuldners rechnet die Gesellschaft nicht mit einer Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft. MITARBEITER Im Berichtsjahr waren durchschnittlich drei Mitarbeiter (Vorjahr: drei Mitarbeiter) beschäftigt. ORGANE Die Organe der Gesellschaft sind Gesellschafterversammlung und Geschäftsführung. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch Herrn Carsten van Husen, Karlsruhe, und Herrn Alexander Rösner, Karlsruhe, geführt. Herr Alexander Rösner ist nicht bei der Gesellschaft beschäftigt und bezieht von dieser keine Bezüge. Auf eine Angabe der Bezüge des Geschäftsführers Carsten van Husen wird gemäß S 286 Abs. 4 HGB verzichtet. KONZERNZUGEHÖRIGKEIT Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Gameforge AG, Karlsruhe, (kleinster Kreis von Unternehmen) und in den Konzernabschluss der Rösner Holding GmbH, Karlsruhe, (größter Kreis von Unternehmen) einbezogen. Letzterer wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. ABSCHLUSSPRÜFERHONORAR Hinsichtlich der Angabe des Abschlussprüferhonorars wird in Anwendung des S 285 Nr. 17 HGB auf den Konzernabschluss verwiesen.
Karlsruhe, 5. April 2012 Die Geschäftsführung Alexander Rösner Carsten van Husen Anlagennachweis
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gameforge 4D GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, 5. April 2012 BDO
AG
gez. Rauscher Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Hennig Wirtschaftsprüferin Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 31.08.2012. |
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