MCW Invest GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Hilger seit 14.7.2025 | Prokura |
Sven Bornemann seit 31.7.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
K**** K*****+6 | 15.00% |
E*** v** G**********+6 | 15.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Vendis Capital III CommV | 69.16% |
Vendis Capital III CommV | 0.84% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MCW Invest GmbHFrankfurt am MainKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 30.06.2022Konzernbilanz zum 30. Juni 2022Aktiva
Konzern-Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2022 bis 30. Juni 2022
Konzernanhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2022A. Allgemeine HinweiseDie vorliegende Konzernbilanz zum 30. Juni 2022 sowie die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2022 wurden von der MCW Invest GmbH als Mutterunternehmen unter Berücksichtigung der Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Konzernbilanz ist nach den Vorschriften des § 266 HGB gegliedert und für die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 HGB gewählt.
Die MCW Invest hat im laufenden Berichtsjahr das Geschäftsjahr von Kalenderjahr auf ein abweichendes Geschäftsjahr 01.07. bis 30.06. geändert. Das Berichtsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr. Es beginnt zum 01.01.2022 und endet zum 30.06.2022. Eine Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses mit den Vorjahreszahlen ist vor diesem Hintergrund nur sehr eingeschränkt möglich. Konsolidierungskreis In dem Konzernabschluss zum 30. Juni 2022 der MCW Invest GmbH wurden folgende Unternehmen einbezogen:
Die folgenden verbundenen Unternehmen wurden gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert bzw. nicht nach § 311 Abs. 2 HGB at equity bewertet:
Die American Excellence Trading Corp. sowie die S.I.D. corp. s.r.o. sind aufgrund ihres geringen Geschäftsumfangs insgesamt von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Die Gesellschaften werden daher gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschlussstichtag ist der 30. Juni und entspricht dem Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens und der Jahresabschlüsse aller in den Konzern einbezogenen Gesellschaften. Es wurde erstmalig mit Stichtag 22. September 2021 eine Eröffnungsbilanz aufgestellt. Für den Zeitraum 01. Juli 2021 bis 21. September 2021 wurden Zwischenbilanzen der Tochtergesellschaften aufgestellt. Zum Zwecke der Aufstellung dieses Konzernabschlusses wurden jeweils Zwischenbilanzen der Tochtergesellschaften für den Zeitraum 1. Januar 2022 bis 30. Juni 2022 aufgestellt. Eine bedingte Kaufpreiszahlung über einem Nominalwert in Höhe von TEUR 25.000,0 wurde abgezinst und in den Anschaffungskosten der Beteiligung an der Model Car World GmbH berücksichtigt. Die Auszahlung erfolgt in zwei Chargen. Im Rahmen des Jahresabschlusses zum 30.06.2022 wurde der bedingte Kaufpreis gemäß dem Kaufvertrag neu bewertet. Im Rahmen der Bewertung ergab sich eine Anpassung in Höhe von TEUR 1.089,0 da es als überwiegend wahrscheinlich angesehen wird, dass die Bedingungen einer verminderten Auszahlung gegeben sind. Die Nominalwerte des bedingten Kaufpreises wurden mit den von der Deutschen Bundesbank ermittelten Marktzinssätzen i.S.d. § 253 Abs. 2 Satz 4 HGB abgezinst. Am 30. Juni 2022 beträgt der Barwert der bedingten Kaufpreiszahlungen TEUR 23.618,2. Für Unternehmenserwerbe erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt der Tochterunternehmen bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Dabei wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Für die Bestimmung des Zeitwerts, der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und für die Kapitalkonsolidierung ist grundsätzlich der Zeitpunkt maßgeblich, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Der bei der Erstkonsolidierung ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird über seine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben und nach der Ertragswertmethode auf seine Werthaltigkeit untersucht. Der sich im Rahmen der Erstkonsolidierung ergebende Geschäfts- oder Firmenwert beläuft sich auf TEUR 56.591. Im Rahmen der Neubewertung des bedingten Kaufpreises wurde der Geschäfts- und Firmenwert um TEUR 1.089,0 gemindert. Die zugrundeliegende Abschreibungsdauer basiert auf der zum Zeitpunkt des Zugangs erwarteten Haltedauer des Investments an der erworbenen Gruppe. Im Vorweg fand die Neubewertung des Eigenkapitals der Tochterunternehmen unter Aufdeckung von stillen Reserven in den Kundenlisten und in den Warenbeständen statt. Außerdem wurden stille Reserven aus den Lizenzgeschäften aufgedeckt. Die stillen Reserven werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3,5 bis 4 Jahren) abgeschrieben. Die in den Warenbeständen enthaltenen stillen Reserven werden annahmegemäß, innerhalb eines Jahres verbraucht. Es wurden passive latente Steuern aus Konsolidierungsbuchungen entsprechend § 306 HGB gebildet. Der Steuersatz (Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag/Gewerbesteuer) für latente Steuern beträgt gerundet 30 %. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Bei Konsolidierungsmaßnahmen im Sinne des § 306 HGB, die sich voraussichtlich umkehren, werden latente Steuerentlastungen bzw. -belastungen gebildet. Sie werden nicht abgezinst und in der Konzernbilanz als aktive latente Steuern bzw. als passive latente Steuern ausgewiesen. Die latenten Steuern gem. § 274 HGB werden mit den latenten Steuern nach § 306 HGB zusammengefasst. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten werden einheitlich bilanziert und bewertet. Sofern die Einzelabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften von den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden abweichen, werden bei den entsprechenden Posten die erforderlichen Anpassungen vorgenommen. Im Konzernabschluss fanden die Standards des DRSC, soweit sie in ihren Anforderungen über die gesetzlichen Vorschriften des HGB hinausgehen, keine Anwendung. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden gegenüber der Vorperiode die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert angewandt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Rumpfgeschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) nach der linearen Methode bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 8 Jahre) nach der linearen Methode bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von 150 Euro bis 1.000 Euro werden gemäß § 6 Abs. 2a EstG als Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Jeder Einkaufsartikel pro Lagerort wird mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt. Die Bestandsbewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen erfolgt mittels Plankalkulation nach dem Standardpreis. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Auf Euro lautende Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nennwerten bilanziert, Bestände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken, soweit sie bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses erkennbar waren, wurde durch Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Wertfeststellung ist rechnerisch erfolgt. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Für die Rückstellungen betreffend der Aufbewahrungsverpflichtungen sowie der Earn-Out-Verpflichtungen wurde ein laufzeitadäquater Marktzinssatz angewendet. Bei dem angewandten Zinssatz handelt es sich um den gem. § 253 Abs. 2 S. 1, 4 HGB um den durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre der von der deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Die Rückstellungen sind zu den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen für Schadensersatzansprüche sind auf dem erwarteten maximalen Risiko unter Bezug des Vorsichtsprinzips eingestellt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Erträge bzw. Aufwendungen werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch solche aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen, die aus den zugrunde liegenden Jahresabschlüssen resultieren, werden saldiert ausgewiesen. Die latenten Steuern gem. § 274 HGB werden mit den latenten Steuern nach § 306 HGB zusammengefasst. Konzernanlagenspiegel zum 30. Juni 2022
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Rumpfgeschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt (Alle Angaben in EUR). Im Zuge des Jahresabschlusses wurde der bedingte Kaufpreis neu bewertet und um TEUR 1.089,0 reduziert. Die Abwertung des bedingten Kaufpreises führt zu einer Reduzierung des Firmenwerts sowie der abgezinsten Rückstellung für die Earn-Out-Verpflichtung aus dem Erwerb der Model Car World GmbH. Vorräte Die Vorräte haben sich im Vergleich zum Vorjahr um +TEUR 23,2 verändert. Die Veränderung setzt sich zusammen aus Abgängen stiller Reserve aus der Erstkonsolidierung (TEUR -6.039,8) und einem Bestandsaufbau (+6.062,9) aufgrund des starken Umsatzwachstums um 61,9% im Vergleich zum Vorjahr. Zudem wurde im Rumpfgeschäftsjahr zum 30. Juni 2022 mit Star Trek Artikeln ein neues Themenfeld aufgebaut, welches den Bestand vorübergehend erhöht. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 851,4 enthalten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel als gesonderter Bestandteil des Konzernabschlusses. Der Nennbetrag des Eigenkapitals beträgt TEUR 25. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern mit TEUR 1.665,0 (VJ: TEUR 5.800,2). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Bereich Personal mit TEUR 252,5 (VJ: TEUR 131,7), Prozessrisiken mit TEUR 575,8 (VJ: TEUR 266,0), Rückstellungen für Jahresabschluss und Steuerprüfungen mit TEUR 208,5 (VJ: TEUR 184,8), Rückstellungen für ausstehende Leistungsrechnungen mit TEUR 373,2 (VJ: TEUR 604,8), und bedingten Kaufpreis mit TEUR 23.618,2 (VJ: TEUR 24.784,8). Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
Höhere Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr sind im Wesentlichen durch das Unternehmenswachstum zu erklären. Zu diesem Zweck wurde die Betriebsmittellinie von TEUR 3.008,8 (VJ TEUR 0,0) in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 18.137,0 (Vorjahr TEUR 15.000,0) sind u.a. durch Globalzessionen, Kontenverpfändungen und Sicherheitsübereignungen von beweglichen Sachen gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Darlehen von Gesellschaftern TEUR 31.639,2 (Vorjahr TEUR 31.407,4) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 2.005,7 (Vorjahr TEUR 2.079,7). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.079,7 (Vorjahr TEUR 1.274,1) enthalten. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern im Wesentlichen aus aktivierten Verlustvorträgen der MCW Invest GmbH belaufen sich auf TEUR 1.043,4. Die Veränderung zum Vorjahr beträgt plus TEUR 1.017,7 (Vorjahr TEUR 25,7). Die passiven latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen, betragen im Geschäftsjahr TEUR 9.364,8. Die Veränderung zum Vorjahr beläuft sich auf TEUR -3.457,7 (Vorjahr TEUR 12.822,5). Der angewendete Steuersatz zur Berechnung der latenten Steuern beträgt 30%. Haftungsverhältnisse: Es besteht eine Eventualverpflichtung aus einer Bankbürgschaft für Mietkautionen in Höhe von 172 TEUR. Die Bürgschaft ist nicht in den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 2.063,7 (Vj. TEUR 2.069,7) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betrifft dies Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet- und Leasingverpflichtungen enden zwischen 2022 und 2025. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren aus den Bereichen Noppensteine für Erwachsene mit TEUR 17.087,5 (VJ: TEUR 11.837,9) sowie Modellautos mit TEUR 10.193,1 (VJ: TEUR 5.015,9). Die geografischen Märkte für Noppensteine für Erwachsene waren Deutschland (90,1%), Europa (6,3%) und Drittländer (3,6%) und für Modellautos Deutschland (44,5%), Europa (43,4 %) und Drittländer (12,1%). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 54,5 (VJ: TEUR 20). Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung mit TEUR 376,3 (VJ: TEUR 376,8) enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 2. Der Anstieg der Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr (1.352,7) ist auf die unterschiedliche Dauer des Rumpfgeschäftsjahres mit sechs Monate (VJ ca. drei Monate) und dem Mitarbeiteraufbau und dem Aufbau einer Managementstruktur im Rahmen der Unternehmensentwicklung zurückzuführen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 99,0 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand im Berichtsjahr beträgt TEUR 1.474,8 (Vorjahr TEUR 746,2). Davon entfallen TEUR 1.050,0 (Vorjahr TEUR 589,2) auf Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschaftern. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Steuerertrag aus Steuern von Einkommen und vom Ertrag beträgt TEUR 2.500,1. Davon entfällt auf passive latente Steuern ein Ertrag von TEUR 3.457,7 (Vorjahr TEUR 1.633,3). Der Steuerertrag aus aktiven latenten Steuern beträgt TEUR 1.017,7 (Vorjahr TEUR 1,5). C. Sonstige AngabenBefreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die nachfolgend aufgeführten Tochtergesellschaften, die in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen werden, nehmen die Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 3 in Anspruch:
Namen der Geschäftsführer Als Geschäftsführer war im Rumpfgeschäftsjahr Herr Alexander Matthes, Frankfurt am Main, bestellt. Der Beruf des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung. Die Eintragung von Herrn Matthes erfolgte im Handelsregister am 01.07.2021. Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß §§ 314 Abs. 3 i. V. m. 286 Abs. 4 HGB. Beirat Der Beirat besteht aus
Die Gesamtbezüge der Beiratsmitglieder betrugen im Berichtsjahr TEUR 0. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Rumpfgeschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und ohne Auszubildende) betrug 193 (Vorjahr 172). Hiervon entfallen 95 Mitarbeiter auf Stores (Vorjahr 87 Mitarbeiter), 64 Mitarbeiter auf die Verwaltung (Vorjahr 58 Mitarbeiter) und 34 Mitarbeiter auf die Logistik (Vorjahr 27 Mitarbeiter). Konzernzugehörigkeit Die MCW Invest GmbH erstellt für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen gemäß den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB zum 30. Juni 2022 den Konzernabschluss, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Angabe des Vorschlages über die Verwendung des Ergebnisses der MuttergesellschaftDie Geschäftsführung schlägt vor den Verlust der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 1.557,0 mit dem Verlustvortrag in Höhe von TEUR 1.828,9 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das von dem Abschlussprüfer BDO AG Frankfurt, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 90 und entfällt zu TEUR 88 auf Abschlussprüfungsleistungen und zu TEUR 2 auf andere Bestätigungsleistungen. Konzernkapitalflussrechnung Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. In Übereinstimmung mit DRS 21 (Kapitalflussrechnung) wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Im Posten "Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge" sind Posten aus der Fortführung der Equity-Bewertung enthalten (Konsolidierungsbuchungen). Der Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 1.238,4 entspricht den Bankguthaben zum Bilanzstichtag. Zum Bilanzstichtag stehen keine Beträge zur Gewinnausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung.
Frankfurt am Main, 14. Dezember 2022 MCW Invest GmbH Alexander Matthes, Geschäftsführer Sonstige BerichtsbestandteileDer Konzernabschluss der MCW Invest GmbH zum 30.06.2022 wurde am 07.02.2023 gebilligt. Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 30. Juni 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr zum 30. Juni 2022Kapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards DRS 21 Gliederungsschema II ("Indirekte Methode")
Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2022I. Grundlagen des Unternehmensa. Geschäftsmodell des Unternehmens Die MCW Invest GmbH ist Anbieterin von Modellautos und Noppensteinen für erwachsene Sammler in Europa. Die Tochterunternehmen der MCW Invest GmbH sind die Model Car World GmbH, Speidel Replicars GmbH, Brekina Modellspielwaren GmbH und BB Services GmbH. Dieser Kreis von selbständigen Gesellschaften wird im Folgenden "MCW Invest" oder "MCW-Unternehmensgruppe" genannt. Die Model Car World GmbH hält zudem Anteile an der American Excellence Trading Corp. und an der S.I.D. corp s.r.o. Die MCW Invest GmbH erklärt sich bereit, für die von der Model Car World GmbH eingegangenen Verpflichtungen bis zum 31.12.2022 einzustehen; hierzu wurde eine harte Patronatserklärung abgegeben. Für die Unternehmen Speidel Replicars GmbH, Brekina Modellspielwaren GmbH und BB Services GmbH besteht ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag. Das Warensortiment umfasst circa 8.600 unterschiedliche Artikel im Bereich der Modellautos und einen Bestand von circa 9.900 unterschiedlichen Noppensteinprodukten, die von Großhändlern, Importeuren und Herstellern in Europa und Asien bezogen werden. Mit den Tochterunternehmen beliefert die Gesellschaft Modellautos nahezu europaweit Endverbraucher, Einzel- und Großhändler sowie Distributoren. Die Noppenstein Sets werden derzeit noch überwiegend im DACH Raum vertrieben. Mit den Tochterunternehmen deckt die MCW Invest ein breites Spektrum von Eigen- und Fremdmarken ab. b. Entwicklung Die MCW Gruppe verkauft über die eigenen Onlineshops und nutzt alle namhaften Online-Marktplätze und Plattformen um ihr Warenangebot gezielt im Markt zu platzieren. Die Noppensteine werden zudem über 18 Stores in Deutschland (Stand 30.06.2022) vertrieben. Den Umsatz mit Modellautos erzielt die MCW-Unternehmensgruppe überwiegend mit Eigenmarken oder exklusiv vertriebenen Kooperationsmarken, insbesondere IXO, Brekina, MCG (ModelCarGroup), White Box, PCX87, Premium ClassiXXs und Neo Scale Models. Das Sortiment umfasst Modelle aller gängigen Maßstäbe. Der Vertrieb bindet neben dem Endkundengeschäft des Model Car World OnlineShops auch mit den Unternehmen Speidel Replicars GmbH und Brekina Modellspielwaren GmbH Groß- und Einzelhändler ein. Die Umsätze mit Noppensteinen werden zum größten Teil unter der Eigenmarke BlueBrixx und zum kleineren Teil mit Fremdmarken erzielt. Lizenzverträge eröffnen neue Möglichkeiten. Im Berichtsjahr wurde mit der Star Trek Serie die erste bedeutenden Lizenzvereinbarung realisiert. Der Umsatz wird überwiegend in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland realisiert. Im Rumpfgeschäftsjahr blieb die Umsatzentwicklung hinter den Erwartungen zurück. Grund war der im Februar 2022 begonnene Angriff auf die Ukraine und die damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten. Die MCW Gruppe lag bis zum Kriegsbeginn über der Umsatzerwartung. Aus Sicht der Geschäftsführung kann durch Diversifizierung die MCW Invest weitere Käuferschichten gewinnen. Die Umsätze mit Modellautos und Noppensteinen entwickeln sich positiv im Rahmen der Erwartungen und tragen zu dem guten operativen Ergebnis bei. Die MCW Invest hat im laufenden Berichtsjahr das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr auf ein abweichendes Geschäftsjahr vom 01.07. bis 30.06. geändert. Das Berichtsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr. Es beginnt zum 01.01.2022 und endet zum 30.06.2022. Im Rahmen der Erstkonsolidierung im Vorjahr ist das Vorjahr ein Rumpfgeschäftsjahr mit Beginn 22.09.2021 bis 31.12.2021. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Rumpfgeschäftsjahr 2022 stand unter dem Einfluss des Krieges in der Ukraine. Trotz des Krieges und der in dessen Folge drastisch gestiegenen Energiepreise blieb die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal unverändert. Insgesamt hat sich die deutsche Volkswirtschaft im ersten Halbjahr besser entwickelt als von vielen Beobachtern erwartet. Innerhalb des Spielzeugmarktes sind Noppensteine für Erwachsene das bei weitem am stärksten wachsende Segment mit vielversprechenden Aussichten für die kommenden Jahre. Der Markt dürfte mittelfristig weiter stark wachsen, angetrieben durch die steigende Bekanntheit auch außerhalb der Noppenstein-Gemeinde dank der sozialen Medien sowie vielfältigen Wachstumsinitiativen von BlueBrixx. Im Wettbewerbsumfeld gibt es lediglich einen größeren Wettbewerber im Bereich der Noppensteine. Infolge eines breiten Angebotes in der MCW Invest und der aktuellen Neuheiten ist der wirtschaftliche Verlauf der MCW Gruppe von weiterem Wachstum geprägt. Die Inflationsrate im September 2022 ist in der Europäischen Union mit einem Wert von 9,9 % niedriger als die Inflationsrate in Deutschland mit 10,9 %. Der Wechselkurs EURO zu US-Dollar lag am 30.06.2022 bei 1,0387 und sank bis 31.10.2022 bis auf 0,9914 (Quelle: Deutsche Bundesbank). Obwohl die Inflation stark ansteigt durch die steigenden Energiepreise und dies zu einer Abschwächung der Konjunktur und damit zu niedrigeren Währungskursen führt, ist der Verlauf von Umsatz und Ergebnis des Konzerns in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres planmäßig. 2. Geschäftsverlauf Bei beiden Geschäftsjahren handelt es sich um Rumpfgeschäftsjahre. Das Geschäftsjahr 2021 bildet den Zeitraum von drei Monate ab. Das Geschäftsjahr 2022 bildet einen Zeitraum von sechs Monaten ab.
Die Ergebnisse sind im Wesentlichen durch die unterschiedliche Anzahl der Perioden zu begründen. Die Vergleichbarkeit der Geschäftsjahre ist nur begrenzt gegeben, da das Geschäftsjahr 2021 das umsatzstärkste Quartal abbildet. Für die MCW Gruppe ist der EBITDA der bedeutsame finanzielle Leistungsindikator. Der EBITDA wird auf Basis des Jahresfehlbetrag wie folgt berechnet:
Die Geschäftsentwicklung aus Sicht der Konzernleitung ist günstig verlaufen, da trotz Inflation, Kaufzurückhaltung und Krieg ein gutes EBITDA mit 727,2 TEUR generiert wurde. Im Materialeinsatz in beiden Geschäftsjahren sind Einmaleffekte aus der Aufdeckung der stillen Reserven aus Bestandsbewertung im Rahmen der Erstkonsolidierung in Höhe von 6.039,8 TEUR (Vorjahr: 3.019,9 TEUR) enthalten. In den Abschreibungen sind zudem Abschreibungen auf die im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven im Berichtsjahr (7.524,8 TEUR) und im Vorjahr (3.839,1 TEUR) enthalten. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren haben für die Geschäftsführung keine besondere Bedeutung bei der Erfolgsmessung und Steuerung der Unternehmensaktivitäten in der Gruppe. 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um 61,9% auf T€ 27.280,6 angestiegen. Hiervon entfallen T€ 10.193,1 auf Modellautos (Anstieg von 103,2% zum Vorjahr) und T€ 17.087,5 auf Noppensteine (Anstieg von 44,3% zum Vorjahr). Der Anstieg im Berichtsjahr ist im Wesentlichen durch die unterschiedlichen Zeitperioden zu erklären, da das Berichtsjahr aus 6 Monaten und das Vorjahr aus 3 Monaten besteht. Die Materialaufwandsquote liegt bei 70,6 % im laufenden Jahr (Vorjahr 67,9 %). Im Materialeinsatz in beiden Geschäftsjahren sind Einmaleffekte aus stillen Reserven aus Bestandsbewertung im Rahmen der Erstkonsolidierung enthalten. Bereinigt um diese Effekte liegt die Materialaufwandsquote bei 48,4 % im laufenden Jahr (49,9 % im Vorjahr). Die bereinigte Materialaufwandsquote konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert werden, da mit lizenzierten Star Trek Artikeln ein neues Themenfeld aufgebaut wurde, welches sich positiv auf den Rohertrag auswirkt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenständen, aus Sachanlagen und Firmenwerten in Höhe von T€ 7.524,8 (Vorjahr T€ 3.839,5) beinhalten im Wesentlichen Abschreibungen auf im Rahmen der Erstkonsolidierung gehobenen stillen Reserven und dem Geschäfts- oder Firmenwert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 4.579,7 im Berichtsjahr sind im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.478,3) aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Monaten höher. Lediglich die Werbekosten sind auf einem vergleichbaren Niveau geblieben, da das Vorjahr das werbeintensivste Quartal mit Weihnachtsverkaufsaktionen beinhaltet. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Berichtsjahr sind zudem Kosten für den Aufbau neuer Managementstrukturen in Höhe von T€ 309,8 und Lizenzkosten in Höhe von T€ 180,8 enthalten. Im Geschäftsjahr erreicht die MCW Invest vor Abschreibung, Steuern und Zinsen (EBITDA) ein Ergebnis von T€ 727,2. Gegenüber dem Vorjahr mit T€ 1.485,3 liegt ein Minus von T€ -758,1 vor. Bereinigt um Effekte aus den im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten Stillen Reserven liegt das EBITDA bei T€ 6.767,0 (Vorjahr T€ 4.505,2). Aufgrund der unterschiedlichen Vergleichsperioden von sechs und drei Monaten, weicht das Finanz- und Beteiligungsergebnis um T€ -728,6 ab (Berichtsjahr in Höhe von T€ -1.474,8 und Vorjahresresultat mit T€ -746,2). Das Jahresergebnis liegt in der Berichtsperiode bei T€ -6.141,3 (Vorjahr T€ -2.945,0). b) Finanzlage Kapitalstruktur des Konzerns
Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr durch die Reduzierung des Eigenkapitals gesunken. Dies wird durch einen höheren Jahresfehlbetrag verursacht, welcher durch Erstkonsolidierungseffekte und einer unterschiedlichen Periodenanzahl zu begründen ist. Der Großteil der Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr sowie Vorjahr haben eine Fälligkeit von über einem Jahr. Der Konzern hat wesentliche Sicherheiten für die Darlehen in der Konsortialkreditvereinbarung über Globalzessionen, Kontenverpfändungen und Sicherheitsübereignungen von beweglichen Sachen gegeben. Aufgrund von Einmaleffekten aus der Erstkonsolidierung, Abschreibungen und Ertragssteuerzahlungen ist das Umlaufvermögen der MCW-Unternehmensgruppe gefallen, so dass der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr negativ ist (- 7,0 Mio. EUR). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt 0,6 Mio. EUR. Es wurden 0,6 Mio. EUR in Gussformen für Neuheiten im Bereich Modellautos investiert. Der Firmenwert und die immateriellen Vermögenswerte wurde aufgrund einer konkreteren Berechnung verändert. Der Earn-out wurde zugunsten der Rückstellungen für den Earn-out um 1,1 Mio. EUR reduziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Gunsten des Firmenwertes um 0,6 Mio. EUR verringert. Im Jahr 2022 wurde die Fremdverschuldung erhöht, der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit weist einen Nettozuwachs in Höhe von 2,3 Mio. EUR auf. Die MCW-Unternehmensgruppe arbeitet mit mehreren Banken zusammen und verfügt über eine Betriebsmittellinie. Diese Mittel wurden nicht vollständig abgerufen, so dass die MCW-Unternehmensgruppe neben dem Bestand an flüssigen Mitteln noch über Finanzierungspuffer in Höhe von 1,8 Mio. EUR verfügt. Die MCW Gruppe war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. c) Vermögenslage
Die Aktivseite der MCW-Unternehmensgruppe ist von den stillen Reserven sowie dem Geschäfts- und Firmenwert aus dem Kauf der Model Car World GmbH geprägt. Im Geschäftsjahr erfolgten weiterhin Investitionen in für die Produktion von Modellautos notwendige Gussformen. Auf das Anlagevermögen entfällt 72,3 % des Gesamtkapitals. Weiterhin wurde in den Aufbau des in den Vorräten ausgewiesenen Warenbestandes investiert. Im Rahmen der Earn-Out Kalkulation und der im Ergebnis erfolgten Reduzierung des Earn-Outs um 1,1 Mio. EUR wurden in Folge der Goodwill und im Gegenzug die Rückstellung für den Earn-out um 1,1 Mio. EUR reduziert. Durch den Jahresfehlbetrag verringert sich das Eigenkapital um 6,1 Mio. EUR. Grund sind die hohen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf stille Reserven auf Bestände im Rahmen der Erstkonsolidierung. III. PrognoseberichtDie Planung für den 12-Monatszeitraum 2021/2022 sah einen Anstieg der Umsatzerlöse um ca. 38,8% vor. Mit einem Umsatzwachstum von 36 % wurde die Prognose leicht unterschritten. Als Grund hierzu ist insbesondere der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Effekte zu nennen. Auch für das Jahr 2022/2023 sind die Planungsfaktoren von einer hohen Unsicherheit geprägt. Trotz der bestehenden Planungsunsicherheiten rechnet die MCW-Unternehmensgruppe für das Wirtschaftsjahr 2022/2023 mit einem Wachstum der Umsatzerlöse von circa 20 %. Im nächsten Geschäftsjahr wird eine Verbesserung der Materialaufwandsquote auf 44% erwartet. Dies möchte die MCW Gruppe vor allem durch Einsparungspotenziale im teurer werdenden Versandbereich durch Optimierungen in der Nutzung der Containerflächen erreichen und den Verkauf von Eigenprodukten mit geringeren Fertigungskosten erhöhen. Beim EBITDA wird infolge mit einem starken Anstieg von 9,4 % gerechnet. Im Jahr 2022 sind zudem weitere wesentliche Investitionen in das Sachanlagevermögen geplant. Wir gehen von einem Anstieg der Bankverbindlichkeiten für bedingte Kaufpreiszahlungen und Akquisition auf 25 bis 30 Mio. EUR aus. Aufgrund der Abschreibungen aus den im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven wird für das Geschäftsjahr 2022/2023 weiterhin mit einem negativen Ergebnis gerechnet, im Vergleich zum Vorjahr jedoch mit einer Besserung von 28%. Unter Außerachtlassung der Effekte aus den im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven wird mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. Aufgrund der Risikostreuung auf verschiedene Produkte und etablierte internationale Absatzmärkte im Bereich der Modelautos sowie eine geplante Expansion im gesamten europäischen Ausland im Bereich der Noppensteine, erwartet die Geschäftsleitung, dass die MCW-Unternehmensgruppe sich nicht nur im Marktumfeld behauptet, sondern die Chancen nutzt, um das erwartete Wachstum zu ermöglichen. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Konsumrückgang Vorausschauende Indikatoren und Stimmungsdaten wie die Auftragseingänge und das ifo Geschäftsklima deuten auf eine Verschlechterung der Wirtschaftsleistung im zweiten Halbjahr hin. Vor allem die reduzierten Gaslieferungen aus Russland drücken die Stimmung und eine weitere Drosselung stellt das Hauptrisiko für die weitere wirtschaftliche Entwicklung dar. Die Unsicherheit und die hohe Inflation wirkten belastend auf das Konsumklima. Die Einzelhandelsumsätze waren zuletzt wieder rückläufig. In der Bruttobetrachtung ist das Risiko des Konsumrückgangs zu benennen. Dies kann die Umsatzerlöse reduzieren und das angestrebte Unternehmenswachstum bremsen. Für die folgenden Jahre bietet eine geplante internationale Expansion innerhalb der europäischen Union die Möglichkeit das Risiko zu streuen. Fachkräftemangel Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der MCW-Unternehmensgruppe beträgt 196,5 (Vorjahr 181). Die MCW-Unternehmensgruppe hat schon vor Jahren erkannt, dass gut ausgebildete Mitarbeiterinnen zukünftig schwierig zu akquirieren sind, und bildet deshalb sein Personal selbst aus. Der Trend zu gut ausgebildeten Mitarbeitern/innen hält an und die Fluktuation der Mitarbeiter/innen ist gering. Markenrechtliche Streitigkeiten Die MCW Gruppe hat laufende Prozesse hinsichtlich Markenverletzungen mit anderen Noppensteinherstellern und Automobilherstellern. Dieses Risiko wird in der Form von Rückstellungen abgebildet. Um das Risiko zu vermindern, wurden die kritischsten Minifiguren aus dem Sortiment genommen oder die Figuren aus den Sets entfernt. Gerichte werden darüber entscheiden, wie die Klagen zu bewerten sind und ob Teilergebnisse erreicht werden können. Lieferengpässe Die Lage bei den weltweiten Lieferketten bleibt ebenfalls angespannt, auch wenn sich das aus Asien stammende Frachtvolumen zuletzt wieder erholte. Die Engpässe dürften jedoch im zweiten Halbjahr anhalten, sodass die Aussichten für den deutschen Außenhandel verhalten ausfallen. Zur Risikobegrenzung von Engpässen, werden die Waren frühzeitig bestellt und das Warenlager für wichtige Absatzzeiträume wie Weihnachten sowie eine geplante Expansion im europäischen Ausland aufgestockt. Steigende Inflation und hohe Wechselkursschwankungen Erstmals seit der Nachkriegszeit erreichte die Inflationsrate die Marke von 10 Prozent. Der Wechselkurs EURO zu US-Dollar lag am 30.06.2022 bei 1,0387 und sinkt bis 31.10.2022 bis auf 0,9914. Die steigende Inflation und Währungsschwankungen, einschließlich Wechselkursschwankungen, können die Nettoeinnahmen und Erträge verringern und die Kosten der MCW-Unternehmensgruppe beeinflussen. In Konsequenz müssen wir damit rechnen, dass die Preise weiter steigen und die Verkaufspreise angepasst werden müssen. Cyberangriffe Ein weiteres Risiko sieht die MCW Invest bei Cyberangriffen. Nahezu jedes Dritte der insgesamt rund 3,5 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland hat in den vergangenen Jahren Cyberangriffe mit durchschnittlichen Schäden im hohen fünfstelligen Bereich). Auch die MCW Gruppe war einem Cyberangriff auf Web basierte Infrastruktur ausgesetzt. In Konsequenz werden Mitarbeiter/innen auf Spam- oder Phishing-Mails und auf Vortäuschen falscher Identitäten sensibilisiert. Der Bereich Informationstechnologien wurde intern modernisiert, weiter ausgebaut und der Stand der Systeme regelmäßig aktualisiert. 2. Chancenbericht Chancen durch Diversifikation der Produkte und Regionen Konsequente Weiterentwicklung der Produktpalette, Exklusivrechte in Vertrieb von namhaften Herstellern in Bereich von Modellautos, aber zunehmend auch im Umfeld von Noppensteinproduzenten wirken sich mittelfristig positiv auf die Marktplatzierung der MCW-Unternehmensgruppe aus. Die Anzahl der Stores wird im kommenden Geschäftsjahr weiter ausgebaut. Aktuell liegt der Umsatzschwerpunkt der Noppensteine in den DACH Regionen. Für die folgenden Jahre bietet eine geplante internationale Expansion innerhalb der europäischen Union ein hohes Wachstumspotential. Stärkere Zunahme des Onlinehandels Die deutsche Spielwarenbranche hat ihre Umsätze auch im zweiten Jahr der Pandemie deutlich gesteigert. Besonders beliebt waren unter anderem Bausätze. Das Absatzplus ging dabei vor allem auf den Online-Handel zurück. Steigende Coronazahlen in den Herbst- und Wintermonaten könnte eine stärkere Zunahme des Onlinehandels zur Folge haben, um die Ansteckungsgefahr zu vermindern. Unternehmenswachstum Mit einem breit angelegten Warensortiment und in Verbindung mit den Tochtergesellschaften und strategischen Partnern sehen wir die MCW Invest im Wettbewerberfeld als gut etabliert an. Die Einführung der neuen Produktkategorie Star Trek im Noppensteinbereich ist gut angelaufen und weitere Lizenzvermarktungen werden folgen. Weiteres Umsatzwachstum wird aus der Einführung neuer Produkte, Innovationen und Initiierung einer geplanten Auslandsexpansion durch den Start erster Testkampagnen zu Beginn 2023 resultieren. Zudem sind weitere Neueröffnungen von Stores im Geschäftsjahr 2022/2023 geplant.
Frankfurt am Main, 14. Dezember 2022 Alexander Matthes, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MCW Invest GmbH, Frankfurt am Main PRÜFUNGSURTEILEWir haben den Konzernabschluss der MCW Invest GmbH, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MCW Invest GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILEWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. HINWEIS AUF EINEN SONSTIGEN SACHVERHALTDer von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft aufgestellte Konzernabschluss - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 22. September 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - und Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 22. September 2021 bis zum 31. Dezember 2021 wurden nicht durch einen Abschlussprüfer geprüft. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHTDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTSUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 14. Dezember 2022 BDO
AG
gez. Dr. Faßhauer, Wirtschaftsprüfer gez. Mielchen, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen