Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 61364
Vorher
MASTIOK Dachdeckerei GmbH
Eingetragen
27.8.2004
Branche
Architekturbüros für HochbauSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
Beratung, Planung und Durchführung von Bedachungsarbeiten , Maurer- und Betonarbeiten sowie die Durchführung aller sonstigen damit zusammenhängender handwerklicher Arbeiten, der Handel und Vertrieb von Baustoffen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nils Kranjac
seit 10.12.2012
Geschäftsführer
Tomo Budimir
seit 10.12.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

89.66% identifiziert10.33% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
44.83%
44.83%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MASTIOK Bau GmbHEigenbeteiligung
10.33%

Gesellschafter
Beta

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tomo Budimir
Berlin
8.590 €
33.33%
Nils Kranjac
Berlin
8.590 €
33.33%
TB VV GmbH
Germany
2.964 €
11.50%
NK VV GmbH
Germany
2.964 €
11.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MASTIOK Bau GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

MASTIOK Bau GmbH, Berlin

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die MASTIOK Bau GmbH ist ein gut eingeführtes Bauunternehmen mit Sitz der Gesellschaft und Ort der Geschäftsleitung in Berlin. Schwerpunkte unseres Geschäfts sind der Neubau von Wohn- und Geschäftsbauten. Die Geschäftsaktivitäten konzentrierten sich wie schon in den Vorjahren auf den Berlin-Brandenburger Raum. Auftraggeber sind hauptsächlich Bauträger, private Investoren und nahestehende Unternehmen.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt weiterhin in volumenstarken Rohbauaufträgen und Generalunternehmungen, insbesondere für nahestehende Unternehmen. Die Planungsleistungen und gewerblichen Arbeiten werden dabei größtenteils an Nachunternehmer vergeben. Die Projektsteuerung und -kontrolle erfolgt durch eigene Mitarbeiter.

Der im Februar 2021 ausgebrochene Ukraine-Konflikt hat zu einem allgemeinen Preisanstieg geführt, welcher sich auch bei den Preisen für Baumaterialien erkennbar gemacht hat. In Kombination mit den angestiegenen Finanzierungskosten für Immobilien hat dies zu einem Rückgang der Bauaktivitäten geführt. Aufgrund unseres hohen Auftragsbestands sowie Werkverträgen mit Preisanpassungsklausel haben uns die vorgenannten Entwicklungen jedoch nur wenig beeinflusst.

II. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens ist insgesamt als stabil zu bezeichnen.

Ertragslage

Aufgrund eines hohen Bestandes in Ausführung befindlicher Bauaufträge entspricht das diesjährige Ergebnis nicht der im Vorjahr ausgesprochene Prognose. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 151 (Vorjahr T€ 639). Die Gesamtleistung ist mit 27,3 Mio. € um 52 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtleistung setzt sich aus 3,4 Mio. € Umsatzerlösen (Vorjahr 28,0 Mio. €) und 23,9 Mio. € Bestandserhöhung in Ausführung befindlicher Bauaufträge (Vorjahr -9,9 Mio. €). Durch den Jahresüberschuss ist das Eigenkapital auf 1,3 Mio. € (Vorjahr 1,1 Mio. €) angestiegen. Der gestiegenen Gesamtleistung entsprechend wurde auch die Mitarbeiterzahl erhöht, sodass inkl. Geschäftsführer Ende 2022 47 (Ende Vorjahr 42) Mitarbeiter beschäftigt waren. Dadurch lagen die Personalkosten mit T€ 2.419 um 9 % über dem Vorjahreswert. Der prozentuale Anteil des betrieblichen Ergebnisses vor Zinsen und Steuern an der Gesamtleistung (EBIT-Marge) liegt bei 1 % (Vorjahr 4 %).

Finanz- und Vermögenslage

Unsere Finanzlage ist stabil, da die Eigenkapitalausstattung als adäquat angesehen wird und die Gesellschaft aus der operativen Geschäftstätigkeit ausreichende Zahlungsmittelzuflüsse erzielt, mit denen die geplanten Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden können. Vorauszahlungen werden teilweise durch Vorauszahlungsbürgschaften gesichert. Zur Finanzierung der Bauvorhaben werden mit den Auftraggebern Zahlungspläne, einschließlich Vorauszahlungen, vereinbart. Ein nicht unerheblicher Teil des zur Verfügung gestellten Kapitals stammt von den Gesellschaftern. Der Zahlungsmittelbestand hat sich von T€ 1.031 im Vorjahr auf T€ 2.363 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf T€ 2.710 (Vorjahr T€ 2.739) zuzüglich erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen von T€ 29.369 (Vorjahr T€ 4.220). Die sonstigen Rückstellungen liegen mit T€ 205 um T€ 53 unter dem Wert des Vorjahres. Durch den Gewinnvortrag und den im aktuellen Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss beträgt das Eigenkapital nun 1,3 Mio. € (Vorjahr 1,1 Mio. €). Die Eigenkapitalquote liegt bei 3 % (Vorjahr 8 %) der Bilanzsumme.

Wir begleichen sämtliche Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist, der Bestand an Lieferantenverbindlichkeiten hat sich um T€ 29 auf T€ 2.710 verringert und beträgt nun 7 % der Bilanzsumme (Vorjahr 19 %).

Allfällig notwendige Ersatzinvestitionen können aus dem vorhandenen Zahlungsmittelbestand oder aus zielgerichteten Finanzierungen für Anlagevermögen getätigt werden.

Unser Unternehmen verfügt zum Ende des Berichtsjahres über Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von T€ 351 und über Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände von T€ 2.512. Materialbestände und im Bau befindliche Aufträge haben eine Werthaltigkeit von T€ 34.018. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist unverändert positiv. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Im Berichtsjahr wurden insgesamt T€ 142 (Vorjahr T€ 118) in Anlagevermögen investiert.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Kontrolle und Steuerung werden vorrangig die Gesamtleistung und das Jahresergebnis herangezogen und ins Verhältnis gesetzt. Insbesondere wird hierzu das Verhältnis der Gesamtleistung zur Mitarbeiteranzahl betrachtet. Im Geschäftsjahr 2022 betrug die Gesamtleistung je Mitarbeiter T€ 582 im Jahresdurchschnitt (Vorjahr T€ 652).

IV. Zukünftige Chancen und Risiken, Prognosebericht

Die zukünftige Entwicklung wird im nachfolgenden aufgrund der heute vorliegenden Informationen eingeschätzt. Abweichungen von diesen Erwartungen zu den tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnissen sind möglich. Die Geschäftsführung erwartet für die nachfolgenden Geschäftsjahre ab 2023 weiter positive Jahresergebnisse. Der Auftragsbestand liegt weiterhin über der jährlichen Gesamtleistung und sichert eine konstante Auslastung bis mindestens Ende 2026. Der Anteil an Aufträgen durch nahestehende Unternehmen nimmt weiter zu, wodurch kontinuierlich die Abhängigkeit vom allgemeinen Markt verringert und eine risikogerechte Teilhabe an den Chancen der zukünftigen Marktentwicklung erreicht wird. Die Geschäftsleitung arbeitet intensiv daran, durch Joint Ventures große Auftraggeber und Wohnungsbaugesellschaften noch enger und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Die mit dem Geschäft der Gesellschaft verbundenen Risiken sind im Wesentlichen weiterhin in konjunkturell bedingten Schwankungen in der Bauindustrie sowie den gestiegenen Zinsen am Kapitalmarkt zu sehen. Die Auswirkungen auf den Immobilienmarkt im Berliner Raum halten sich jedoch in Grenzen. Der Mangel an Wohnraum in Berlin und Umgebung besteht weiterhin. Die Lebenshaltungskosten und auch die Kosten für Wohnraum sind in Berlin, verglichen mit anderen europäischen Metropolen weiterhin unterdurchschnittlich, weshalb Berlin weiterhin ein attraktiver Immobilienmarkt bleiben wird. Um unabhängiger von Schwankungen am Markt für Eigentumsimmobilien zu sein, wurden einige Projekte nahestehender Unternehmen für den Mietmarkt umgeplant. Risiken liegen aber auch zukünftig in steigenden Rohstoffpreisen und stagnierendem Preisniveau. Aufgrund der etablierten Kontrollsysteme im Unternehmen können finanzwirtschaftliche Risiken aber frühzeitig erkannt und reduziert werden. Die Auswirkungen der COVID19-Pandemie sind in der Branche nicht mehr zu spüren. Lieferschwierigkeiten aufgrund des Ukraine-Konfliktes bestehen nicht. Die im Vorjahr teilweise stark gestiegenen Preise für Baumaterialien haben sich in weiten Teilen wieder auf das Niveau vor der COVID19-Pandemie stabilisiert.

Auch die MASTIOK Bau GmbH ist als Auftraggeber von Nachunternehmern Risiken ausgesetzt, aufgrund nicht ordnungsgemäßer Lohnabrechnungen ihrer Nachunternehmer in Haftung für Lohnsteuer oder Sozialversicherungsbeiträge genommen zu werden. Die Geschäftsführung schätzt jedoch dieses Risiko auch aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der Überwachung der Nachunternehmer durch Einholung von Unbedenklichkeitsbescheinigungen als gering ein. Auch zukünftig wird eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Banken zur Finanzierung von Anlageninvestitionen, zur Übernahme von Erfüllungsbürgschaften und Bürgschaftsübernahmen für Sicherheitseinbehalte von Wichtigkeit sein. Die vorrangige Umsetzung des Abschlusses von Kautionsversicherungen und Ausfallbürgschaften führt zielgenau zu höherer Liquidität. Das Bauleitungsgeschäft wird weiter vorangetrieben und die Mitarbeiteranzahl in diesem Bereich ausgebaut. Aufgrund in der Branche allgemein vorhandener Kapazitätsengpässe und einer sehr guten Auftragslage erwarten wir, mittel- und langfristig den Rohgewinn konstant halten zu können. Die Werthaltigkeit von Forderungen ist unseres Erachtens vom Verlauf der Baukonjunktur nicht betroffen, da die Auftraggeber nicht branchengleich sind und unser Unternehmen kaum als Subunternehmer auftritt.

Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir von einem Jahresüberschuss von ca. T€ 300 und einer Gesamtleistung von ca. 26 Mio. € aus. Langfristig soll sich die Gesamtleistung bei gleichbleibender Mitarbeiteranzahl konstant zwischen 25 Mio. € und 30 Mio. € bewegen. Unsere Erfahrung, Innovationen und Zuverlässigkeit sowie das hohe Maß an Qualität haben uns bereits einen festen Platz am Markt gesichert. Eine Gefährdung des Fortbestands der Gesellschaft ist nicht erkennbar.

 

Berlin, den 05.10.2023

gez. Tomo Budimir

gez. Nils Kranjac

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 352.178,25 359.533,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.500,00 8.654,00
II. Sachanlagen 349.427,00 349.628,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 486,00 1.500,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5,00 5,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 348.936,00 348.123,00
III. Finanzanlagen 1.251,25 1.251,25
1. Beteiligungen 1.251,25 1.251,25
B. Umlaufvermögen 38.711.941,55 13.825.482,46
I. Vorräte 33.837.290,40 9.907.393,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.512.099,98 2.887.260,63
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -1.565.972,88 -1.044.273,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.362.551,17 1.030.827,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.371,26 26.074,46
Aktiva 39.087.491,06 14.211.090,17

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.262.090,83 1.111.043,05
I. ausgegebenes Kapital 23.108,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.770,00 25.770,00
2. eigene Anteile -2.662,00
II. Gewinnrücklagen 2.661,00
III. Gewinnvortrag 1.085.273,05 446.017,73
IV. Jahresüberschuss 151.048,78 639.255,32
B. Rückstellungen 287.203,31 326.720,00
C. Verbindlichkeiten 37.538.196,92 12.773.327,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 89.538,45 93.643,98
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 75.602,65 34.127,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.935,80 59.516,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.345.527,78 1.562.941,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.284.430,77 156.047,26
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 61.097,01 1.406.894,24
3. sonstige Verbindlichkeiten 36.103.130,69 11.116.741,64
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 34.449.674,59 8.929.293,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.653.456,10 2.187.447,89
Passiva 39.087.491,06 14.211.090,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 4.404.408,17 4.907.915,89
2. Personalaufwand 2.418.714,35 2.212.848,99
a) Löhne und Gehälter 1.971.651,74 1.764.095,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 447.062,61 448.753,29
davon für Altersversorgung 83.195,41 113.177,60
3. Abschreibungen 148.822,19 145.039,34
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 148.822,19 145.039,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.511.877,90 1.756.546,64
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.313,34 2.456,11
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 91.415,94 83.459,37
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 81.841,97 68.463,79
8. Ergebnis nach Steuern 155.049,16 644.013,87
9. sonstige Steuern 4.000,38 4.758,55
10. Jahresüberschuss 151.048,78 639.255,32

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, insbesondere unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß der §§ 242 ff. HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MASTIOK Bau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 61364

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es wurden Einzelwertberichtigungen durchgeführt.

Die liquiden Mittel - Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten - sind zum Nennwert bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine gewisse Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens je Posten der Bilanz ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Guthaben bei Kreditinstituten

Von den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.362 sind T€ 724 zugunsten bürgender und sicherungsgebender Banken und Versicherungen verpfändet.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

- Personal

- Aufbewahrung

- Gewährlesitungen

- Rechts- und Beratungskosten

- Prüfungskosten

Die Rückstellung für die Archivierung sind langfristig und werden über einen durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen

T € davon in 2023
T €
Mieten 895 179
Leasing 96 22
Total 991 201

Der Mietvertrag über die Räumlichkeiten ist unbefristet. Für die Ermittlung der Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen wurde eine Restlaufzeit von 5 Jahren zu Grunde gelegt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 46,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Tomo Budimir technischer Geschäftsführer
Nils Kranjac techn. u. kaufm. Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden T€ 259 (T€ 255) gewährt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 07.02.2024

gez. Tomo Budimir

gez. Nils Kranjac

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MASTIOK Bau GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MASTIOK Bau GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MASTIOK Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 7. Februar 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Udo Heckeler, Wirtschaftsprüfer

gez. Marko Pape, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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