Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 196237
Eingetragen
2.1.2012
Branche
Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Montage von sowie Handel mit und Service für Maschinen und Anlagen für die Papier erzeugende und artverwandte Industrie sowie Maschinen und Anlagen in den Bereichen Oberflächentechnik, Umwelt- und Energietechnik.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Schimion
seit 7.2.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
KRESTA industries GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
KRESTA industries GmbH
Austria
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

PAMA GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

I. Grundlagen des Unternehmens

Die PAMA GmbH ist im Jahr 2011 gegründet worden und hat von einem nahe stehenden Unternehmen im Rahmen eines Asset Deals Know-how, Maschinen zur Fertigung von Papiermaschinen sowie einen bestehenden Kundenstamm gekauft. Die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiter des nahe stehenden Unternehmens gingen nach § 613 a BGB auf unsere Gesellschaft über.

Wir betreiben unsere Geschäftstätigkeit in von einem nahe stehenden Unternehmen angemieteten Räumlichkeiten.

Gesellschafterin ist die Kresta industries GmbH in St. Andrä, Österreich.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, brachen bezogene Rahmenbedingungen

Hauptklientel der PAMA GmbH sind Papierproduzenten. Die gesamte Branche steht unter Wettbewerbsdruck, insbesondere durch die immer stärker werdenden Mitanbieter in Ostasien. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass die Nachfrage nach neuen Papiermaschinen in Europa weiterhin abnimmt. Zukunftsmärkte liegen im Spezialpapierbereich, insbesondere in der Fertigung von Verpackungsmaterialien wie Kartonagen.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2013 war der Umsatzverlauf nicht zufriedenstellend. Die Investitionsfreudigkeit der Kunden war sehr verhalten. Es sind insgesamt über 150 Mio. Euro an neuen Projekten angeboten worden, der Auftragseingang lag bei 9 Mio. Euro.

Die Performance in der Projektabwicklung konnte auch im Jahr 2013 durch bessere interne Abstimmung gesteigert werden. Eine eigene Serviceabteilung steht während und nach der Projektrealisierung unseren Auftraggebern aktiv zur Seite.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2013 Euro -3,8 Mio., darin sind Abschreibungen in Höhe v. TEUR 964 enthalten. Das Finanzergebnis betrug TEUR -197.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist auch weiterhin hauptsächlich abhängig vom Investitionsverhalten unserer Kunden in der Papierindustrie.

a) Ertragslage

Wir sind im Projektgeschäft tätig und bewerten jedes einzelne Investitionsvorhaben unserer Kunden und wickeln dieses kosteneffizient und professionell ab. Der Umsatz betrug 9,3 Mio. Euro, der Rohertrag lag bei >50% des Umsatzes.

b) Finanzlage

Der Vendor Loan in Höhe v. TEUR 893 an ein nahe stehendes Unternehmen ist noch offen. Die Kreditrahmen bei unserer Hausbank sind per Jahresende mit ca. 96% in Anspruch genommen worden.

Des Weiteren wurde uns von unserer Gesellschafterin eine Finanzierungszusage erteilt, die die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs sicherstellen soll.

Die Projekte sind durch Projektanzahlungen unserer Kunden teilweise vorfinanziert.

c) Vermögenslage

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten betragen Euro 0,8 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen Euro 0,9 Mio. Halbfertige Projekte zum Bilanzstichtag betragen Euro 1,2 Mio., dafür sind von den Kunden ca. Euro 1,4 Mio. an Anzahlungen geleistet worden. Das Eigenkapital zum Jahresende beträgt Euro -5,6 Mio.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die PAMA GmbH ist auf eine optimale Projektfinanzierung angewiesen. Bei jedem Projekt werden vertragsmäßig Teilzahlungen vereinbart, die jedes einzelne Projekt finanziell absichern. Somit ist das Verhältnis zwischen den unfertigen Leistungen und den erhaltenen Anzahlungen neben den reinen Ertragskennzahlen für uns ein wesentlicher finanzieller Leistungsindikator.

5. Nachtragsbericht

Die ursprünglich vereinbarte Mindestlaufzeit der oben erwähnten Finanzierungszusage wurde im April 2014 um ein weiteres Jahr verlängert.

Das Unternehmen befindet sich weiterhin in einem massiven Umstrukturierungsprozess. Die Vertriebsorganisation mit Engineering wird in ein nahestehendes Unternehmen mit ebenfalls erfahrenen und mit dem Markt vertrauten Mitarbeitern ausgegliedert, die bewährten PAMA- Produkte mit dem umfangreichen Know-How und die eigene Fertigung bleiben am Standort in Freiberg. Die PAMA und der KRESTA Konzern erhoffen sich auf diesem Weg einen besseren und breiteren Zugang zu den Papierproduzenten europa- u. weltweit.

Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

III. Prognosebericht

Es liegt unter Zugrundelegung eines Auftragseingangs v. jährlich ca. Euro 15 Mio und einem geplanten Umsatz für 2014 von 12 Mio. Euro eine positive Fortführungsprognose vor.

IV. Bericht über Forschung und Entwicklung

Es sind im Jahr 2013 insgesamt ca. 80 TSD Euro in Forschung und Entwicklung investiert worden. Für das Jahr 2014 sind 60 TSD Euro vorgesehen. Insbesondere geht es hierbei um die Weiterentwicklung und Optimierung bestehender PAMA-Produkte.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische u. ertragsorientierte Risiken

Die Abhängigkeit der PAMA von der Papierindustrie stellt ein Risiko dar. Daher ist es notwendig, sich weiterhin international breiter aufzustellen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der vorliegenden Finanzierungszusage der Muttergesellschaft sehen wir bei Planerreichung im Jahr 2014 keine finanzwirtschaftlichen Risiken, jedoch muss die PAMA GmbH den eingeschlagenen Weg der Restrukturierung weiter verfolgen, damit grundsätzlich jedes Projekt gewinnbringend abgeschlossen werden kann und am Markt eine größere Auftragsgewinnung erzielt werden kann.

Sofern wir die geplanten Auftragseingänge nicht realisieren können, sind wir von einer über die vorliegende Finanzierungszusage hinausgehende Unterstützung durch unsere Muttergesellschaft abhängig.

2. Chancenbericht

Durch die Verlagerung des Vertriebs in ein nahestehendes Unternehmen sehen wir die Chance einer größeren Auftragsgewinnung am Markt, da in diesem nahestehenden Unternehmen Mitarbeiter mit sehr gutem papiertechnologischen Wissen gepaart mit viel Markterfahrung arbeiten. Die PAMA wird in Zukunft von diesem breiteren Marktzugang profitieren.

Darüber hinaus werden durch diese internen Restrukturierungsmaßnahmen die Fixkosten weiter gesenkt.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kreditlinien bei einem Kreditinstitut sowie bei unserer Gesellschafterin.

Wir haben keine Kenntnis über aktuell erhöhte Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auch in Bezug auf die sonstigen Finanzinstrumente sind uns keine Risiken bekannt.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Im Jahr 2013 sind die Anteile am Tochterunternehmen in China verkauft worden, das Tochterunternehmen in Italien befindet sich in Liquidation. Beide Unternehmen brachten nicht die gewünschten Ergebnisse und hätten die PAMA GmbH zunehmend belastet.

 

Freiberg, 29. April 2014

PAMA GmbH

Stefan Schimion, Geschäftsleitung

Bilanz zum 31. Dezember 2013

AKTIVA

31.12.2013
EUR
31.12.2012
TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.982.019,38 2.630
II. Sachanlagen 1.460.936,80 1.771
III. Finanzanlagen 0,00 169
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 678.760,99 1.218
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 903.418,73 2.282
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.752,55 17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.393,10 8
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.590.486,95 1.830
  10.645.768,50 9.925

PASSIVA

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Verlustvortrag -1.854.558,54 -10
III. Jahresfehlbetrag -3.760.928,41 -1.845
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.590.486,95 1.830
B. Rückstellungen 740.801,08 1.127
C. Verbindlichkeiten 9.904.967,42 8.798
  10.645.768,50 9.925

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013

2013
EUR
2012
TEUR
1. Rohergebnis   4.488.192,92 6.765
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -3.449.703,79   -3.686
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für      
Altersversorgung und für Unterstützung -717.490,70   -685
    -4.167.194,49  
3. Abschreibungen      
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -963.679,63 -953
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.860.712,81 -3.121
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   11,27 0
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   60.625,46 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -196.919,20 -165
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -3.760.927,40 -1.845
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -1,01 0
10. Jahresfehlbetrag   -3.760.928,41 -1.845

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen verringert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten zusammengefasst und auf fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung des Projected Unit Credit-Verfahrens ermittelt. Dabei wurde unverändert ein Zinssatz von 5,04 %, welcher sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, und eine erwartete Fluktuationsrate von 2,00 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln 2005 G nach Heubeck verwendet.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 165.873,65).

Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten bestehen nachfolgende Sicherheiten:

Art der Verbindlichkeit Art der Sicherheit gesicherter Betrag
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Abtretung von Forderungen aus Liefe-rungen und Leistungen, Sicherungsübereignung des Warenlagers 4.513.770,30

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 4.513.770,30 (i. Vj. EUR 4.119.218,61) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 7.444,41 (i. Vj. EUR 309.791,53).

Von den Verbindlichkeiten haben EUR 3.801.074,61 (i. Vj. EUR 741.150,23) eine Restlaufzeit von über einem bis zu fünf Jahren. Ansonsten haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 172 (i. Vj. TEUR 338), davon aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 146 (i. Vj. TEUR 230).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 280 (i. Vj. TEUR 64), darunter aus der Ausbuchung von Forderungen TEUR 124 (i. Vj. TEUR 52).

Die Zinsaufwendungen enthalten TEUR 0 (i. Vj. TEUR 4) aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Nicht bilanzierte Geschäfte

Die Gesellschaft mietet ihre Geschäftsräume von einem nahe stehenden Unternehmen an. Dadurch wird die Eigenkapitalquote verbessert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus den genannten nicht bilanzierten Geschäften betragen TEUR 480. Darüber hinaus bestehen weitere unwesentliche Miet- und Leasingverpflichtungen.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 99 Mitarbeiter, davon

Arbeiter 26
Angestellte 73

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Dr. Peter Engelmann, Dipl.-Ing. bis zum 31. Juli 2013
Herr Stefan Schimion, Betriebswirt seit dem 21. Januar 2013
Herr Erik Lippert seit dem 27. August 2013
  bis zum 31. März 2014

Die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

Gesellschaft Sitz Beteiligung
in %
Eigenkapital gesamt
EUR
Jahresergebnis
EUR
Stichtag
PAMA Kresta Italia S.r.l. Negrar, Italien 100% 40.926 -33.605 31.12.2013

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 der KRESTA Industries GmbH, St. Andrä, Österreich, einbezogen.

 

München, 8. Mai 2014

gez. Stefan Schimion

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2013

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.270.230,35 1.179,50 0,00 3.271.409,85
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.540.326,65 0,00 0,00 1.540.326,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 542.385,58 5.950,07 2.183,00 546.152,65
  2.082.712,23 5.950,07 2.183,00 2.086.479,30
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 168.851,63 0,00 108.226,17 60.625,46
  5.521.794,21 7.129,57 110.409,17 5.418.514,61
Aufgelaufene Abschreibungen
01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 640.312,35 649.078,12 0,00 1.289.390,47
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 219.903,01 220.040,99 0,00 439.944,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.427,98 94.560,52 390,00 185.598,50
  311.330,99 314.601,51 390,00 625 542,50
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 60.625,46 0,00 60.625,46
  951.643,34 1.024.305,09 390,00 1.975.558,43
Buchwerte
31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.982.019,38 2.629.918,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.100.382,65 1.320.423,64
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 360.554,15 450.957,60
  1.460.936,80 1.771.381,24
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 168.851,63
  3.442.956,18 4.570.150,87

Der vorstehende Jahresabschluss wird unter Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen wiedergegeben. Zu dem aufgestellten Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PAMA GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt V.1. "Risikobericht" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft bei Nichterreichen der für das Jahr 2014 geplanten Auftragseingänge von einer über die vorliegende Finanzierungszusage hinausgehenden Unterstützung durch die Gesellschafterin abhängig ist.

 

Stuttgart, 8. Mai 2014

Lohrmann Riehle Lätsch Durach GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. FRANK M. MÜLLER, WIRTSCHAFTSPRÜFER

gez. HELMUT LOHRMANN, WIRTSCHAFTSPRÜFER

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS

Die KRESTA industries GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Franz Kreuzer, fasst als Gesellschafter der

 

PAMA GmbH,

 

Freiberg, Deutschland

folgende Beschlüsse:

1.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 mit einer Bilanzsumme von EUR 10.645.768,50 und einem ausgewiesenen Fehlbetrag von EUR 3.760.928,41 wird genehmigt und festgestellt. Der handelsrechtliche Verlustvortrag beträgt demnach insgesamt EUR 5.615.486,95.

2.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2013 Entlastung erteilt.

 

St. Andrä, am 28.8.2014

KRESTA industries GmbH

Franz Kreuzer

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