Husqvarna Logistics GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominique Krupa seit 19.3.2026 | Geschäftsführer |
Markus Beuttenmüller seit 19.3.2026 | Prokura |
Chris Felix seit 1.12.2025 | Prokura |
Thomas Kleine-Möllhoff seit 1.12.2025 | Prokura |
Chantal Bachteler seit 1.12.2025 | Prokura |
Benjamin Herbert seit 1.12.2025 | Prokura |
Martin Lienhard seit 6.10.2025 | Geschäftsführer |
Joachim Heppler seit 6.10.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Grein seit 6.10.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Manuel Koerner seit 6.10.2025 | Geschäftsführer |
Reinhard Pompe seit 29.9.2023 | Geschäftsführer |
Sarah Dürr seit 8.12.2020 | Prokura |
Jens Tiede seit 14.3.2019 | Prokura |
Markus Kreuzer seit 13.6.2017 | Prokura |
Michael Kieser seit 1.2.2013 | Prokura |
Alexander Mack seit 13.12.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Husqvarna Business Support AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GARDENA Manufacturing GmbHUlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BESTÄTIGUNGSVERMERKBilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die GARDENA Manufacturing GmbH, Ulm, ist, wie alle früheren GARDENA Gesellschaften am Standort in Deutschland, seit dem Jahr 2007 Bestandteil der an der Stockholmer Börse notierten Husqvarna AB. Dabei ist die Gesellschaft als einhundertprozentige Tochtergesellschaft der GARDENA GmbH eine mittelbare Tochtergesellschaft der Husqvarna AB, Stockholm. Die GARDENA Manufacturing GmbH hat seit dem im Jahr 2012 getroffenen Advanced Pricing Agreement (APA) innerhalb der Husqvarna Group sowie am deutschen Standort die Funktion einer Produktionsgesellschaft, im Wesentlichen für GARDENA Produkte, aber auch als Auftragsfertiger für Produkte anderer Marken innerhalb der Gruppe. Darüber hinaus ist die Gesellschaft im Tagesgeschäft weiter für die zentrale Versorgung der Vertriebsgesellschaften in Mittelund Südwesteuropa mit Waren zuständig. Allerdings trägt hierbei seit dem 1. Januar 2012 die Husqvarna AB das Bestandsrisiko. Weiter erbringt die Gesellschaft auch als sogenannte "Servicegesellschaft" verschiedene Arten von Dienstleistungen innerhalb der Husqvarna Group, wie zum Beispiel für Forschung und Entwicklung. Ein weiterer Bestandteil der Dienstleistungen im Auftrag der Husqvarna AB ist die Abwicklung des Vertriebs an die weltweit 59 Distributoren. Darüber hinaus ist die Gesellschaft für das Geschäft im OEM-Bereich mit externen Kunden verantwortlich. Allerdings werden seit der bereits beschriebenen Umstrukturierung sämtliche Dienstleistungen mit einem Aufschlag an die Husqvarna AB berechnet. Neben dem Hauptstandort in Ulm, an welchem sich die Gesellschaft in gemieteten Räumen befindet, betreibt die GARDENA Manufacturing GmbH weiterhin Betriebsstätten in Niederstotzingen und Heuchlingen. Darüber hinaus hält die Gesellschaft weiterhin 100 % der Anteile an der Husqvarna Manufacturing CZ s.r.o. sowie 90 % der Anteile an der Steeltec CZ s.r.o. (beide in Tschechien). Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses werden die für die einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung geforderten zusätzlichen Angaben teilweise in den Anhang übernommen. RegisterinformationenDie Gesellschaft ist unter der Firma GARDENA Manufacturing GmbH mit Sitz in Ulm im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 1315 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Das Wahlrecht, selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 HGB zu aktivieren, wurde nicht ausgeübt. Es wird die lineare Abschreibungsmethode zugrunde gelegt, wobei sich die Nutzungsdauern an den steuerlichen AfA-Tabellen (Höchstsätze) orientieren. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, bei abnutzbaren Gegenständen abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Soweit notwendig, erfolgen bei dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen. Die degressive Abschreibungsmethode wird für Zugänge bis zum 31. Dezember 2007 angewendet, soweit und solange sie zu höheren Abschreibungsbeträgen als die lineare Abschreibungsmethode führt, ansonsten wird die lineare Abschreibungsmethode zugrunde gelegt, wobei sich die Nutzungsdauern an den steuerlichen AfA-Tabellen (Höchstsätze) orientieren. Geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. von § 6 Abs. 2a Satz 4 EStG (bis EUR 250) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und sind in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zu- und Abgang ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. von § 6 Abs. 2a Satz 1 EStG (EUR 250 bis EUR 1.000) werden ebenfalls im Zugangsjahr voll abgeschrieben und sind in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zu- und Abgang ausgewiesen. Steuerlich wird ein Sammelposten gebildet, welcher gewinnmindernd über fünf Jahre aufgelöst wird. Die Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens erfolgt pro rata temporis ab dem Monat der Anschaffung oder Herstellung. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aufgrund von gesunkenen Wiederbeschaffungskosten bewertet. Unfertige Erzeugnisse sowie fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten aktiviert. Für die Herstellungskosten bestehend aus Materialeinsatz und Fertigungskosten, werden angemessene Zuschläge für Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Vom Wahlrecht zur Aktivierung der auf den Zeitraum der Herstellung entfallenden Zinsen für Fremdkapital wird kein Gebrauch gemacht. Die Wertberichtigung der Vorräte erfolgt im Rahmen der verlustfreien Bewertung. Hierzu werden die Konzernnettoverkaufspreise nach Abzug des Rohmargenabschlages mit den Preisen zu Herstellungskosten bzw. gesunkenen Wiederbeschaffungskosten verglichen. Der niedrigere Wert wird dann zur Bewertung der un-/fertigen Erzeugnisse und Handelswaren herangezogen. Darüber hinaus erfolgen Abschreibungen für ungängige Artikel. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten und nicht kreditversicherten Forderungen gebildet. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen werden, soweit dem kein Saldierungsverbot entgegensteht, mit den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verrechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) mit einem Zinssatz von 1,78 % (Vj. 1,87 %) und unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebene Zinssatz bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren und einem 10-Jahresdurchschnitt beträgt 1,78 %. Die Dynamik der Bezüge wurde mit 2,5 % p.a. (Vj. 2,5 % p.a.), die Rentensteigerungen mit 2,0 % p.a. (Vj. 1,7 % p.a.) und die Fluktuation mit einem altersabhängigen Faktor angesetzt. Diese Bewertungsparameter finden auch Anwendung auf die mittelbare Pensionsverpflichtung der GARDENA Unterstützungskasse e.V., bei der die Gesellschaft ein Trägerunternehmen ist. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung der Pensionsrückstellung im Rahmen des BilMoG linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Arbeitnehmerfinanzierte Pensionsverpflichtungen aus der Entgeltumwandlung werden mit den Vermögensgegenständen aus der Rückdeckungsversicherung (sog. Deckungsvermögen) verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 S.1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,51 % p.a. (Vj. 0,33 % p.a.) und einer Dynamik der Bezüge von 2,5 % (Vj. 2,5 %) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Altersteilzeitrückstellungen werden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Jubiläumsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) analog den Parametern der Pensionsverpflichtungen, jedoch unter Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und zum Abschlussstichtag 1,44 % beträgt, ermittelt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen sind zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die GARDENA Manufacturing GmbH erbringt am Standort in Deutschland für die Gesellschaften GARDENA GmbH, GARDENA Deutschland GmbH, Husqvarna Logistics GmbH, Husqvarna Deutschland GmbH und die Diamant Boart Deutschland GmbH verschiedene Dienstleistungen im Vertriebs- und Verwaltungsbereich. Die bei der GARDENA Manufacturing GmbH hierfür angefallenen Aufwendungen werden im Wesentlichen nicht unter den entsprechenden Funktionskosten, sondern unter den Herstellungskosten ausgewiesen. Die entsprechenden Erträge werden gemäß BilRUG in den Serviceumsätzen gezeigt. Dienstleistungen (z.B. für Forschung und Entwicklung) mit dem entsprechenden Mark-up, welche die Gesellschaft innerhalb der Husqvarna Group als "Servicegesellschaft" für die Husqvarna AB erbringt, werden gemäß BilRUG in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die korrespondierenden Kosten werden in den Herstellungskosten gezeigt. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter i. S. von § 6 Abs. 2a Satz 4 EStG in Höhe von TEUR 54 (Vj. TEUR 104) werden im Jahr des Zuganges als Abgang behandelt und voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. von § 6 Abs. 2a Satz 1 EStG wurden in Höhe von TEUR 408 (Vj. TEUR 525) angeschafft und im Jahr des Zugangs als Abgang behandelt und voll abgeschrieben. (2) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen, wie im Vorjahr, keine Forderungen gegenüber der Gesellschafterin GARDENA GmbH. Des Weiteren sind auch keine Forderungen gegen die Konzernmuttergesellschaft Husqvarna AB enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 40 (Vj. TEUR 40) an Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. (3) Aktiver RechnungsabgrenzungspostenIm aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind neben anteilig abgegrenzten Beiträgen auch Wartungskosten, IT-Lizenzkosten und Versicherungsprämien enthalten. (4) EigenkapitalDas Stammkapital beträgt am Bilanzstichtag unverändert TEUR 6.650. Daneben besteht weiterhin eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 12.782 sowie eine Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 3.123. Hierin enthalten ist eine Gewinnrücklage aus der BilMoG Umstellung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB in Höhe von unverändert TEUR 239. Weiterhin besteht unverändert ein Gewinnvortrag über TEUR 1.672. (5) Rückstellung für PensionenDie Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung der Pensionsrückstellung im Rahmen des BilMoG in Höhe von TEUR 6.331 linear über einen Zeitraum von 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2022 wurden TEUR 422 (Vj. TEUR 422) als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung der Pensionsrückstellungen somit auf TEUR 844 (Vj. TEUR 1.266). Unter Inanspruchnahme von Art. 28 EGHGB wurden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.099 (Vj. TEUR 2.076) nicht in der Bilanz ausgewiesen. Nach § 246 Abs. 2 HGB wird das Deckungsvermögen mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen saldiert. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt TEUR 1.452 (Vj. TEUR 2.195) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde der Unterschiedsbetrag vollständig an die GARDENA GmbH abgeführt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
(6) Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich, Rückstellungen für Kursverluste aus Devisentermingeschäften und Verpflichtungen durch ausstehende Rechnungen. In den sonstigen Rückstellungen sind Verpflichtungen für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 1.130 (Vj. TEUR 809) enthalten, die nach dem Blockmodell gebildet werden. Nach § 246 Abs. 2 HGB wird das zur Insolvenzsicherung gemäß § 8a AltTZG verwendete Treuhandguthaben in Höhe von TEUR 1.309 mit den zu sichernden Wertguthaben saldiert. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Verpflichtungen beträgt TEUR 2.439. Aus dem Treuhandguthaben wurden keine Erträge erzielt, die mit den Zinsaufwendungen aus den saldierten Verpflichtungen zu verrechnen wären. Jubiläumsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) analog den Parametern der Pensionsverpflichtungen ermittelt. (7) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 126.633 (Vj. TEUR 118.089), der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 14.488 (Vj. TEUR 12.480), zwei Darlehen zu insgesamt TEUR 110.000 (Vj. TEUR 110.000) sowie Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 182.687 (Vj. TEUR 65.852) und Darlehenszinsen in Höhe von TEUR 404 (Vj. TEUR 41). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin GARDENA GmbH in Höhe von TEUR 15.727 (Vj. TEUR 4.833) sowie der Husqvarna AB in Höhe von TEUR 273.917 (Vj. TEUR 139.013) enthalten. Gegenüber der Husqvarna Finance International Limited, Irland bestehen zwei Darlehen. Ein Darlehen über TEUR 80.000, mit einer Laufzeit bis zum 23. April 2024 sowie ein weiteres Darlehen über TEUR 30.000 mit einer Laufzeit bis zum 12. Dezember 2025. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte. (8) HaftungsverhältnisseEs bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(9) Umsatzerlöse
(10) Forschungs- und EntwicklungskostenDer Aufwand für Forschung und Entwicklung, welcher am Standort in Ulm im Auftrag der Husqvarna AB von der Gesellschaft als Dienstleistung erbracht wird, wird monatlich mit einem angemessenen Aufschlag an die Husqvarna AB verrechnet. Aufgrund des Inkrafttretens von BilRUG werden diese Kosten seit dem Jahr 2016 in den Herstellungskosten ausgewiesen. (11) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge in Höhe von TEUR 2.712 aus Veränderungen in den Pensionsverpflichtungen sowie realisierte Kurserträge in Höhe von TEUR 30.477 (Vj. TEUR 7.567). Der Anstieg ist unter anderem auf Sondereinflüsse zurückzuführen, die nicht jährlich wiederkehren. Insbesondere wurden im März 2022 Positionen in Rubel mit einem Ertrag von ca. Mio. EUR 9,0 glattgestellt. Weiterhin sind nichtrealisierte Erträge in Höhe von TEUR 190 (Vj. TEUR 252) aus der Währungsumrechnung gemäß § 256a HGB enthalten. Des Weiteren sind Erträge aus dem Deckungsvermögen der Arbeitnehmeraufbaukonten zur Altersversorgung, Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen sowie Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.331 (Vj. TEUR 955) enthalten. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. (12) Sonstige betriebliche AufwendungenDieser Posten enthält Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 149,5 (Vj. Mio. EUR 156,2), welche auf dem im Jahr 2012 mit der Husqvarna AB geschlossenen Advanced Pricing Agreement beruhen. Gemäß einem Service Agreement mit Wirkung zum Januar 2016 zwischen der Husqvarna Logistics GmbH und der GARDENA Manufacturing GmbH werden Logistikkosten in Höhe von Mio. EUR 114,7 verrechnet. Diese Kosten reduzieren die an die Husqvarna AB abzuführende Marge gemäß dem APA. Nichtrealisierte Kursaufwendungen aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB sind in Höhe von TEUR 421 (Vj. TEUR 796) enthalten. Realisierte Kursaufwendungen sind in Höhe von TEUR 12.997 (Vj. TEUR 5.273) angefallen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist wie im Vorjahr ein Betrag von TEUR 422 gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 408 (Vj. TEUR 297) enthalten. (13) Erträge aus BeteiligungenIm Berichtszeitraum wurden Beteiligungserträge von einer in Tschechien ansässigen Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 1.254 (Vj. TEUR 1.883) vereinnahmt. (14) Zinsergebnis
Die Zinsaufwendungen nach § 253 Abs. 2 HGB enthalten folgende Sachverhalte: Altersteilzeitrückstellung TEUR 0 (Vj. TEUR 13), Jubiläumsrückstellung TEUR 4 (Vj. TEUR 16) sowie Pensionsrückstellung und Verbindlichkeiten TEUR 2.088 (Vj. TEUR 2.391). (15) Steuern vom Einkommen und vom ErtragAufgrund der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der GARDENA GmbH sind wie im Vorjahr keine Steuern vom Einkommen und Ertrag für das Geschäftsjahr 2022 angefallen. (16) Latente SteuernDurch die körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft wird auf die Darstellung der latenten Steuern bei der Organträgerin GARDENA GmbH verwiesen. (17) MaterialaufwandGemäß § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB:
(18) PersonalaufwandGemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB:
Sonstige Angaben(19) Derivative FinanzinstrumenteÄnderungen von Währungskursen und Zinssätzen stellen für das operative Geschäft ein nur schwer einschätzbares Risiko dar. Zur Minimierung dieses Risikos werden daher entsprechende Sicherungsgeschäfte, wie beispielsweise derivative Finanzinstrumente, eingesetzt. Dazu gehören in diesem Geschäftsjahr Devisentermingeschäfte. Diese Geschäfte werden grundsätzlich mit dem zentralen Group Treasury der Husqvarna Gruppe in Stockholm abgeschlossen. Die Vorgehensweise ist in einer eigenen Richtlinie definiert. Der Marktwert dieser Finanzinstrumente beläuft sich zum 31. Dezember 2022 auf insgesamt TEUR 2.615 (Vj. TEUR 2.002). Zum Bilanzstichtag teilen sich die Derivate wie folgt auf:
Die Bewertung erfolgt gemäß der Market-to-market Bewertung bei den derivativen Devisentermingeschäften zusätzlich unter Berücksichtigung der Zinssituation. Für die drohenden Verluste aus Devisentermingeschäften wurde in der Bilanz eine Rückstellung zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 3.677 (Vj. TEUR 3.593) gebildet. (20) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus einem Mietvertrag für die Verwaltungs-, Produktions- und Lagerstätten in Ulm mit der Husqvarna Real Estate Germany GmbH. Die Miet- und Leasingverträge stellen eine Finanzierungsalternative zum Kauf der ihnen zugrundeliegenden Vermögensgegenstände dar. Vorteile der Miet- und Leasingverträge sind insbesondere die niedrige Kapitalbindung und der Wegfall des Verwertungsrisikos sowie die Planungs- und Kalkulationssicherheit im Hinblick auf die für die Laufzeit fest vereinbarten Miet- und Leasingkonditionen. Risiken können sich insbesondere aus der Vertragslaufzeit ergeben, sollten Objekte nicht mehr vollständig nutzbar sein. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB bestehen nicht. (21) MitarbeitendeIm Geschäftsjahr wurden beschäftigt (Jahresdurchschnitt):
Darüber hinaus war im Jahresdurchschnitt ein Arbeitnehmer geringfügig beschäftigt (Vj. 3). (22) Beziehungen zu verbundenen UnternehmenDer Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, wird von der Husqvarna AB, Stockholm, Schweden, erstellt und im Bundesanzeiger offengelegt. Da die Voraussetzungen des § 291 Abs. 1 HGB vorliegen, ist die GARDENA Manufacturing GmbH von ihrer Pflicht gemäß § 290 Abs. 1 und Abs. 2 HGB, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Die GARDENA Manufacturing GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss der Husqvarna AB, Stockholm in Schweden einbezogen. Dieser wird im Bundesanzeiger in Deutschland veröffentlicht. (23) Honorar für AbschlussprüferGemäß § 285 Nr. 17 HGB:
(24) GeschäftsführerIm Geschäftsjahr 2022 waren folgende Geschäftsführer bestellt: Wolfgang Engelhardt, Abensberg Vice President Manufacturing, Supply Chain & Sourcing GARDENA Division der Husqvarna AB, Stockholm, Schweden Joachim Müller, Erbach Vice President Global Business Solutions Group Finance, IT & IR der Husqvarna AB, Stockholm, Schweden Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. Die Bezüge der ehemaligen Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.842 (Vj. TEUR 1.745). Des Weiteren wurden für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 10.404 (Vj. TEUR 11.078) gebildet. (25) Mitglieder des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 15 (Vj. TEUR 15). (26) Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022
Zum 31. Dezember 2022 gingen die Anteile an der Husqvarna Logistics GmbH, Ulm, Deutschland, zum Buchwert von TEUR 3.599,1 von der GARDENA Manufacturing GmbH, Ulm, Deutschland, vollständig an die Husqvarna GmbH, Ulm, Deutschland, über. Sowohl bei der Husqvarna Logistics GmbH als auch bei der Husqvarna GmbH handelt es sich um Gesellschaften der Husqvarna Group und damit um verbundene Unternehmen. Bei den Fremdwährungsabschlüssen erfolgte die Umrechnung nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. (27) NachtragsberichtNach Abschluss des Geschäftsjahres sind bis heute keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die einer zusätzlichen Erwähnung an dieser Stelle bedürfen.
Ulm, 28. April 2023 GARDENA Manufacturing GmbH Joachim Müller, Geschäftsführer Wolfgang Engelhardt, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen der Gesellschaft1.1 GeschäftsmodellDie GARDENA Manufacturing GmbH, Ulm, ist, wie alle früheren GARDENA Gesellschaften am Standort in Deutschland, seit dem Jahr 2007 Bestandteil der an der Stockholmer Börse notierten Husqvarna AB, Stockholm, Schweden. Dabei ist die Gesellschaft als eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der GARDENA GmbH, Ulm, eine mittelbare Tochtergesellschaft der Husqvarna AB. Die Husqvarna Group gliedert sich in die Divisionen Husqvarna, GARDENA und Construction. Während die Husqvarna Division vor allem Wald- und Gartenprodukte sowie Mähroboter und damit verbundene Serviceleistungen umfasst, bedient die GARDENA Division die Märkte für Bewässerungsprodukte, Gartenwerkzeuge und Smart Garden Systems. Die Construction Division umfasst Maschinen und Werkzeuge, insbesondere Diamantwerkzeuge, für die Bauindustrie und die natursteinverarbeitende Industrie. Die GARDENA Manufacturing GmbH hat seit dem im Jahr 2012 getroffenen Advanced Pricing Agreement (APA) innerhalb der Husqvarna Group am deutschen Standort die Funktion einer Produktionsgesellschaft, im Wesentlichen für GARDENA Produkte, aber auch als Auftragsfertiger für Produkte anderer Marken innerhalb der Gruppe. Dabei wird das "day-to-day-business" weiterhin über die Gesellschaft gesteuert und ausgeführt. Darüber hinaus ist die Gesellschaft im Tagesgeschäft für die zentrale Versorgung der Vertriebsgesellschaften in Mittel- und Südwesteuropa mit Waren zuständig. Das gesamte Bestandsrisiko trägt hierbei seit dem 1. Januar 2012 jedoch die Husqvarna AB im Bereich der Fertigerzeugnisse und Handelswaren. Darüber hinaus erbringt die Gesellschaft als sogenannte "Servicegesellschaft" verschiedene Arten von Dienstleistungen innerhalb der Husqvarna Group für die Husqvarna AB. Das sind zum Beispiel Dienstleistungen für Forschung und Entwicklung oder globale Einkaufsfunktionen. Zusätzlich ist die GARDENA Manufacturing GmbH für den direkten Vertrieb an die weltweit 59 Distributoren sowie für das Geschäft mit externen Kunden (OEM-Bereich und B2C-Bereich) verantwortlich. Sämtliche Dienstleistungen werden seit der bereits beschriebenen Umstrukturierung mit einem Aufschlag an die Husqvarna AB berechnet. Die Gesellschaft erbringt am Standort in Ulm weiterhin Leistungen für Forschung und Entwicklung ausschließlich im Auftrag und als Dienstleistung für die Husqvarna AB. Diese Leistungen werden monatlich an den Auftraggeber, die Husqvarna AB, mit einem Aufschlag weiterberechnet. Seit Inkrafttreten des BilRUGs im Jahr 2016 werden diese Weiterberechnungen in den Umsatzerlösen sowie Herstellungskosten der Gesellschaft ausgewiesen. 1.2 Standorte und BeteiligungenDie Gesellschaft betreibt neben dem Hauptstandort in Ulm, an welchem sich die Gesellschaft in gemieteten Räumen der Schwestergesellschaft Husqvarna Real Estate Germany GmbH befindet, Betriebsstätten auf eigenen bebauten Grundstücken in Niederstotzingen und Heuchlingen. In Niederstotzingen befindet sich die Metallverarbeitung mit dem Schwerpunkt Schneidtechnik. In Heuchlingen befinden sich die Spritzgussproduktion sowie der technische Vertrieb OEM. Zum Stichtag 31. Dezember 2022 ist die Gesellschaft weiterhin an zwei tschechischen Produktionsgesellschaften beteiligt, welche ein ähnliches Leistungsspektrum wie die Werke an den deutschen Standorten abdecken und komplett in den Beschaffungsprozess der GARDENA Manufacturing GmbH integriert sind. Die Husqvarna Manufacturing CZ s.r.o. ist eine 100 % Tochter der GARDENA Manufacturing GmbH. Diese Tochtergesellschaft betreibt zwei Produktionsstätten unter gemeinsamer Leitung. Dort werden Kunststoffteile hergestellt und Produkte montiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Mährobotern, Wandschlauchboxen und anderen Bewässerungsprodukten. Die Standorte sind in Vrbno und Bruntal, wobei die Entfernung zwischen den beiden Werken lediglich 23 km beträgt. Die Steeltec CZ s.r.o. befindet sich zu 90 % im Eigentum der GARDENA Manufacturing GmbH. Je 5 % halten zwei der tschechischen Geschäftsführer. Steeltec ist in Trinec innerhalb des örtlichen Stahlkombinates untergebracht. Es werden dort Stahlteile produziert und pulverbeschichtet. Daraus werden unter Einbeziehung einer Behindertenwerkstätte Gartenwerkzeuge und Handrasenmäher montiert. Zum 31. Dezember 2022 gingen die Anteile an der Husqvarna Logistics GmbH, Ulm, Deutschland, von der GARDENA Manufacturing GmbH, Ulm, Deutschland, an die Husqvarna GmbH, Ulm, Deutschland, über. 1.3 Finanzierung der GesellschaftDie Gesellschaft ist in das Cash-Pooling-System der Husqvarna AB integriert. Dabei übernimmt die Husqvarna AB, Schweden, über ein sogenanntes "Zero-Balancing" das Cash-Pooling für die EUR-Konten für alle deutschen Gesellschaften. Dieser Cash-Pool wird über die BNP Paribas, Schweden, gesteuert. Für das USD-Konto der GARDENA Manufacturing GmbH übernimmt die Husqvarna AB, Schweden, über das sogenannte "Top-Account" das Cash-Pooling. Dieser Cash-Pool wird über die SEB Bank, Schweden, als so genanntes "Balance Netting" gesteuert. Die Verzinsung der Aufnahmen und Anlagen erfolgt im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen. Neben dem CashPooling, welches zur Finanzierung des operativen Geschäftes dient, nimmt die Gesellschaft wie im Vorjahr noch Darlehen der Husqvarna Finance International Limited, Dublin, Irland, in Höhe von Mio. EUR 110,0 in Anspruch. 1.4 PersonalIm Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 1.453 Mitarbeitende (Vj. 1.335). Zum Stichtag 31. Dezember 2022 waren insgesamt 1.427 Mitarbeitende (davon 71 Auszubildende) an den Standorten Ulm, Heuchlingen und Niederstotzingen beschäftigt (Vj. 1.405 Mitarbeitende inklusive Auszubildende). 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft2.1 Entwicklung Gesamtwirtschaft und BrancheDas Jahr 2022 war geprägt von verschiedenen exogenen Einflussfaktoren, die insgesamt zu einer Abschwächung der Weltwirtschaft führten. Der russische Angriffskrieg führte zu einer hohen Unsicherheit in der Wirtschaft und deutlich steigenden Energiepreisen. Dadurch wurde die Verbraucherpreisinflation in vielen Ländern weiter befeuert und ist in 2022 auf ein jahrzehntelanges Hoch gestiegen. Hieraus resultierte eine Straffung der Geldpolitik in vielen Währungsräumen mit dem Ziel, die Nachfrage zu dämpfen und so die Preisstabilität zu sichern. Gleichzeitig haben sich die Auswirkungen der Pandemie in fast allen Ländern verringert. Vor allem im Frühjahr kam es jedoch weiterhin, insbesondere in China, zu Produktionsausfällen und damit verbundenen Lieferengpässen. Diese Entwicklungen belasten auch die Wirtschaft im Euroraum. Im Frühjahr profitierten die meisten marktbestimmten Dienstleistungen (z. B. Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe) von der Aufhebung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Im Sommer wurden dann die Belastungen durch die Preissteigerungen spürbar. Während die Wirtschaftsleistung im ersten Halbjahr noch zunahm, haben sich die konjunkturellen Aussichten seit Sommer 2022 deutlich eingetrübt und die Stimmung der Verbraucher ist auf einem mehrjährigen Tiefstand. Bei der deutschen Wirtschaft führten Versorgungsengpässe mit Energie, Rohstoffen, Vorprodukten und Handelswaren, wie auch der zunehmende Arbeitskräftemangel zu Behinderungen bei der Herstellung von Waren und Dienstleistungen. Dies führte zu einer Einschränkung der Produktionsmöglichkeiten und einer Erhöhung der Produktionskosten. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg 2022 preisbereinigt um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei sind die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt um 7,9 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Inflationsrate lag damit auch in Deutschland auf einem historischen Hoch. Der Beschäftigungsaufbau hat sich zwar seit dem Sommer abgeschwächt, der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich jedoch dennoch in robuster Verfassung. 2.2 Allgemeines zum Geschäftsverlauf und LeistungsindikatorenDas Geschäftsjahr 2022 war insbesondere geprägt vom Einfluss mehrerer, exogener Einflussfaktoren und schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich auf den geschäftlichen Verlauf der Gesellschaft wesentlich ausgewirkt haben. Die konkreten Auswirkungen werden im Folgenden einzeln dargestellt. Zudem wurde die bis 31. Dezember 2022 bestehende Beteiligung an der Husqvarna Logistics GmbH aufgrund von konzerninternen Umstrukturierungsmaßnahmen im Rahmen eines Share Deals an die neu gegründete Husqvarna GmbH veräußert. Die Übertragung erfolgte zu Buchwerten, sodass sich mit Ausnahme des Buchwertabgangs in Höhe von Mio. EUR 3,6 keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Die Gesellschaft hat die Umsatzerlöse und das EBIT sowie die EBIT-Marge als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren definiert, welche auch für die interne Steuerung herangezogen werden. Die Umsatzerlöse werden dabei aus der Gewinn- und Verlustrechnung übernommen. Das EBIT ermittelt sich dabei ausgehend vom Jahresüberschluss vor Ergebnisabführung wie folgt:
Die EBIT-Marge ergibt sich als Verhältnis des EBIT zu den Umsatzerlösen aus der Produktionsleistung der Werke (Umsatzerlöse ohne Erlöse aus Handelswaren). Als bedeutsamster nicht finanzieller Leistungsindikator wird das Umweltmanagement herangezogen. 2.3 Umsatzentwicklung der GesellschaftDie Umsatzerlöse der Gesellschaft entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Das Geschäftsjahr 2022 war insbesondere durch mehrere exogene Einflussfaktoren, die sich auf den geschäftlichen Verlauf wesentlich ausgewirkt haben, beeinflusst. Zum einen begann im Februar der russische Angriffskrieg, welcher zu einer Verunsicherung beim Endverbraucher führte und gleichzeitig die Inflation im Verlauf des Jahres deutlich steigerte. Zum anderen hat COVID an Bedeutung verloren und viele Endverbraucher investierten seit langem wieder Geld und Zeit in Reisen, wodurch weniger Geld für DIY-Produkte ausgegeben wurde. Des Weiteren hatte der Handel in Deutschland sehr hohe Bestände, auch im für GARDENA wichtigen Wasserbereich. In den Jahren 2020 und 2021 waren viele Händler, noch unter dem COVID Einfluss stehend, an hohen Lagerbeständen interessiert, die dann aber auf Grund der Witterung in 2021 keinen Abfluss fanden. Zwar verlor der Gesamtmarkt nur geringfügig mit -0,4 %, aber da der Handel aktive Bestandsreduzierungen durchführte, konnte die GARDENA Deutschland GmbH, als zuständige Vertriebseinheit für den deutschen Markt, umsatzmäßig nicht auf ähnlichem Niveau agieren. Entsprechend waren auch die Abnahme bei der GARDENA Manufacturing GmbH sowie analog die Umsatzerlöse geringer. Die Prognose des Vorjahres mit einem Planumsatz von Mio. EUR 1.409,0 und einem geplanten Anstieg von 7,7 % verteilt über alle Divisionen hinweg konnte insbesondere aufgrund der oben beschriebenen externen Faktoren nicht erreicht werden. Der Gesamtumsatz reduzierte sich um 3,6 % auf Mio. EUR 1.326 (Vj. Mio. EUR 1.376). Die reinen Warenumsätze der Gesellschaft sanken dabei im Jahr 2022 ebenfalls um 3,4 % von Mio. EUR 1.308 auf Mio. EUR 1.264. Dabei war der Verlauf der Saison sowie die daraus resultierenden Umsätze über die verschiedenen Divisionen durchaus unterschiedlich. Die GARDENA Division hat in 2022 einen Umsatzrückgang von Mio. EUR 56,0 auf Mio. EUR 680,4 zu verzeichnen, dies entspricht einem Rückgang von 7,6%. Sie trägt weiterhin den größten Anteil am Gesamtumsatz. Die Umsätze für die Husqvarna Division, welche ebenfalls über die GARDENA Manufacturing GmbH gesteuert wird, stiegen trotz aller Herausforderungen im Jahr 2022 um 1,8 % auf nunmehr Mio. EUR 528,6. Das entspricht einem absoluten Anstieg in Höhe von Mio. EUR 9,5. Ausschlaggebend hierfür war eine hohe Frühdisposition der Händler für die Saison 2022 mit Auslieferung im Herbst 2022. Auch die Umsätze der Division Construction haben sich im Jahr 2022 erneut positiv entwickelt und sind von Mio. EUR 52,2 im Jahr 2021 auf Mio. EUR 55,0 gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 5,5 % im Jahr 2022. Zusätzlich weist die Gesellschaft im Jahr 2022 Erlöse gemäß BilRUG in Höhe von Mio. EUR 61,8 (Vj. Mio. EUR 68,0) in den Umsatzerlösen aus. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus internen Verrechnungen und Weiterberechnungen. In diesen ist unter anderem auch die Weiterberechnung für Entwicklungsleistungen, welche die Gesellschaft als Dienstleistung für die Husqvarna AB erbringt, enthalten. Darüber hinaus sind weiterberechnete Zentraldienstleistungen, welche die Gesellschaft als Servicegesellschaft im Auftrag der Husqvarna AB erbringt, Teil der Serviceerlöse. 2.4 Entwicklung des EBIT und der EBIT-MargeDas EBIT beträgt im Geschäftsjahr Mio. EUR 17,1 (Vj. Mio. EUR 13,5). Die Umsatzerlöse aus der Produktionsleistung der Werke betragen im Geschäftsjahr Mio. EUR 447,0 (Vj. Mio. EUR 470,0). Bezogen auf die Umsatzerlöse aus der Produktionsleistung ergibt sich damit eine EBIT-Marge von 3,8 % (Vj. 2,9 %). Die im Vorjahr geplante EBIT-Marge von 3,9 % konnte damit nahezu erreicht werden. Die Gesellschaft ist wie beschrieben eine in der Husqvarna Group gesteuerte Produktionsgesellschaft. Als Auftragsfertiger ist für sie gemäß Transferpreisvereinbarung eine bestimmte EBIT-Marge definiert, die ggf. über Ausgleichszahlungen erreicht wird. Darüber hinaus erhält die Gesellschaft ein fest definiertes Mark-up auf Dienstleistungen, welche sie am Standort in Deutschland für die Husqvarna AB erbringt. Das EBIT des Geschäftsjahres ist beeinflusst durch eine außerplanmäßige Glattstellung von Devisentermingeschäften in Rubel im März 2022, wodurch ein Ertrag in Höhe von Mio. EUR 9,0 erzielt werden konnte. Bereinigt um diesen Effekt beträgt das EBIT Mio. EUR 8,0; die bereinigte EBIT-Marge beträgt 1,8 %. Sondersachverhalte werden bei den Ausgleichszahlungen nicht berücksichtigt. 2.5 UmweltmanagementDie Husqvarna Group hat sich dazu entschlossen, dem im Jahr 2015 auf dem Klimagipfel in Paris getroffenen Programm zur Begrenzung der globalen Erderwärmung auf weniger als 2°C zu folgen. Damit verpflichtet sich die Gruppe weltweit dazu, den CO 2-Ausstoß in Übereinstimmung mit den globalen Bestrebungen zu reduzieren, um die Erderwärmung auf einen vorindustriellen Wert von unter 2 % zu reduzieren. An allen deutschen Standorten unterhalten wir ein nach ISO 14001 und ISO 50001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Die Rezertifizierung durch den TÜV Süd als akkreditiertes Zertifizierungsinstitut wurde 2022 erfolgreich absolviert. Bestandteil dieser Zertifizierung ist der Nachweis der kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung. Unser Energiemanagementsystem, das im zertifizierten Umweltmanagementsystem integriert ist, haben wir sukzessive weiterentwickelt. Die Produkte mit Holzanteil im GARDENA Sortiment sind nach dem international gültigen FSC-Standard (Siegel für nachhaltige Forstwirtschaft) zertifiziert. Die GARDENA Manufacturing GmbH fungiert für die internationale FSC-Multi-Site-Zertifizierung als Zertifikatshalterin und "Central Office". Im Bereich Abfallmanagement beträgt die Recyclingquote der Gesellschaft 93,4 %. Seit 2015 wurde der CO 2 Ausstoß um 85 % reduziert. Beim Neuproduktentstehungsprozess werden systematisch Umweltaspekte berücksichtigt und bereits bei der Entwicklung sowie der Konstruktion umgesetzt. Durch regelmäßige interne EHS-Audits werden in den Unternehmensbereichen die Umsetzung des betrieblichen Umweltschutzes und die Umweltleistung auf Wirksamkeit laufend überprüft und verbessert. Durch wiederkehrende interne Veröffentlichungen und Schulungen, wird das Bewusstsein der Mitarbeitenden gefördert und erhalten. Unser Bestreben sind effiziente und effektive sowie umweltverträgliche Produktionsabläufe. Wir legen dies als Wettbewerbsvorteil im internationalen Vergleich mit Langfristwirkung aus. Neben anderen Zielen hat sich die GARDENA Division zum Ziel gesetzt, bis 2025 20 Circular Innovations auf den Markt zu bringen. Ende 2022 waren sechs Innovationen bestätigt und weitere sechs nominiert. Am Standort in Heuchlingen wurde ein Versuchslabor eingerichtet, in welchem ein Team aus Spezialisten an Verfahren zur Beherrschung und Verarbeitung von "Post-Consumer" Kunststoffen arbeitet. Für die Saison 2022 wurde die Produktlinie EcoLine, bei der mehr als 65 % des verwendeten Kunststoffes aus Post Consumer Materialien stammt, in unser Angebot aufgenommen. Die Herstellprozesse der beteiligten Werke wurden entsprechend weiterentwickelt. Diese neue Produktlinie "GARDENA EcoLine" wurde im Jahr 2022 mit den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2022 ausgezeichnet! Der Strombedarf der Gesellschaft sowie ihrer Tochtergesellschaften wird weiterhin zu 100 % durch Strom aus erneuerbaren Energien abgedeckt. 2.6 VermögenslageZum Stichtag weist die Gesellschaft Aktiva in Höhe von Mio. EUR 560,5 aus (Vj. Mio. EUR 494,0). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Vorräte zurückzuführen. Das Sachanlagevermögen beträgt zum Stichtag per 31. Dezember 2022 Mio. EUR 87,4. Dieser Wert liegt 5,2 % über dem Wert des Jahres 2021 (Vj. Mio. EUR 83,1). Dies verdeutlicht, wie in den Vorjahren, die große Investitionsbereitschaft in den Standort Deutschland. Der Anstieg resultiert zum einen aus Investitionen in Neuprodukte und zum anderen aus Investitionen zum Ausbau der Produktionskapazität in unserem Werk in Heuchlingen. Diese Kapazitätserweiterung, verbunden mit einem Neubau am Produktionsstandort in Heuchlingen, bedingt dabei den größten Teil des Anstieges. Der Rückgang der Anteile an verbundenen Unternehmen ist auf den Verkauf der Anteile an der Husqvarna Logistics GmbH und damit verbunden den Buchwertabgang von Mio. EUR 3,6 zurückzuführen. Das Vorratsvermögen zum 31. Dezember 2022 ist um Mio. EUR 69,2 höher als im Vorjahr. Damit weist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag mit Mio. EUR 394,4 (Vj. Mio. EUR 325,2) einen um 21,3 % gestiegenen Vorratsbestand aus. Dieser Anstieg spiegelt sich am stärksten in der Position der fertigen Erzeugnisse und Handelswaren wider. Hier verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg in Höhe von Mio. EUR 44,4 im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig sind auch die Bestände an Roh- und Halbfertigerzeugnissen im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 24,4 gestiegen. Der Anstieg der Bestände insgesamt ist darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft mit einem Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2022 gerechnet hat und zur Sicherstellung der Produktverfügbarkeit aufgrund der durch COVID beeinflussten längeren Lieferzeiten bereits ab Ende des Geschäftsjahres 2021 ihre Bestände aufgebaut hat. Dieser Bestandsaufbau wurde im ersten Halbjahr 2022 fortgesetzt. Durch die oben beschriebenen exogenen Faktoren blieb die Nachfrage jedoch hinter der Planung zurück, sodass die Bestände ebenfalls auf einem höheren Niveau verharrten. Dazu beigetragen hat auch das Fehlen von Teilen, sodass insbesondere in der Husqvarna Division Produkte nicht fertiggestellt und damit erst mit Verzögerungen abgesetzt werden konnten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen zum Stichtag bei Mio. EUR 72,1 (Vj. Mio. EUR 75,5). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte liegen bei Mio. EUR 5,2 (Vj. Mio. EUR 7,0) und sind somit um 25,7 % geringer. Die Reduzierung der Forderungen gegenüber dem Vorjahr stammt im Wesentlichen aus gesunkenen Umsätzen mit diversen Distributoren zum Jahresende. Bei Betrachtung der Altersstruktur der gesamten Forderungen ergeben sich keine Hinweise auf wesentliche Ausfallrisiken, zumal, wie in den Vorjahren, die größten Risiken über eine Warenkreditversicherung abgedeckt sind. Eventuell darüber hinausgehende Ausfallrisiken sind über entsprechend gebildete Wertberichtigungen abgedeckt. 2.7 FinanzlageDie Finanzlage der Gesellschaft stellt sich gegliedert nach der Fristigkeit zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist mit Mio. EUR 24,2 im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Dabei beträgt das Stammkapital weiterhin Mio. EUR 6,7. Da sich die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr jedoch um Mio. EUR 66,4 erhöht hat, reduziert sich infolgedessen die Eigenkapitalquote auf 4,3 % (Vj. 4,9 %). Der Jahresüberschuss wurde gemäß des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe an die Muttergesellschaft, die GARDENA GmbH, abgeführt. Die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus einem gestiegenen Cashpool zur Finanzierung der Bestände. Die Fristenkongruenz bezüglich langfristiger Vermögenswerte und langfristiger Finanzierungen ist zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr gegeben. Kurzfristige Schulden sind durch kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die Rückstellungen für Pensionen liegen zum Stichtag bei Mio. EUR 46,0 (Vj. Mio. EUR 45,0). Die sonstigen Rückstellungen liegen zum 31. Dezember 2022 bei Mio. EUR 13,0 (Vj. Mio. EUR 15,5). In dieser Position enthalten sind Rückstellungen aus Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden für Zeitguthaben, Prämien, Urlaub oder Altersteilzeit. Des Weiteren sind in dieser Position Rückstellungen für drohende Verluste aus Devisentermingeschäften sowie für ausstehende Rechnungen enthalten. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist im Wesentlichen auf geringere Zeitguthaben der Mitarbeiter durch Abbau von Überstunden sowie geringere Verpflichtungen aus Erfolgsprämien zurückzuführen. Gegenläufig wirken sich einmalige Rückstellungen für die Inflationsausgleichsprämie aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen zum Stichtag bei Mio. EUR 33,4 und sind somit um Mio. EUR 58,2 (- 63,5 %) unter dem Wert des Vorjahres (Vj. Mio. EUR 91,6). Diese Reduzierung resultiert aus geringeren Materialbeschaffungen insbesondere zum Geschäftsjahresende, da bereits ein vergleichsweise hoher Lagerbestand verfügbar ist, um die Aufträge im kommenden Jahr bedienen zu können. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist insbesondere bedingt durch die höheren Cashpool-Verbindlichkeiten zur Finanzierung der höheren Bestände. Darüber sind Verbindlichkeiten aus konzerninternen Darlehen in Höhe von unverändert Mio. EUR 110,0 enthalten, welche langfristig fällig sind. Insgesamt hat sich das operative Working Capital (Vorratsvermögen + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen % Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 125,6 (52,2 %) verschlechtert. Diese Verschlechterung spiegelt sich im Anstieg der Vorräte zum 31. Dezember 2022 wider. Das bereinigte Working Capital (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe + Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen Z Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen Inland) der Gesellschaft liegt per Ende 2022 bei Mio. EUR 71,0 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit erfolgt durch die Einbeziehung der Gesellschaft in das Cash-Pooling-System der Husqvarna Group. Zudem werden vorrangig zur Finanzierung wesentlicher Investitionen konzerninterne Darlehen genutzt. Externe Finanzierungen bestanden wie im Vorjahr weder unterjährig, noch bestehen solche zum Bilanzstichtag. 2.8 ErtragslageZur Darstellung und Analyse der Umsatzerlöse siehe die Ausführungen oben. Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2022 Mio. EUR 1.325,8 (Vj. Mio. EUR 1.375,6), die Herstellungskosten des Umsatzes Mio. EUR 1.048,7 (Vj. Mio. EUR 1.097,7). Die Bruttomarge liegt damit im Jahr 2022 bei 20,9 % (Vj. 20,2 %). Neben einer Veränderung im Produktmix wird die Bruttomarge der Gesellschaft im Wesentlichen durch die Transferpreispolitik beeinflusst. An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass der Gesellschaft gemäß Transferpreisvereinbarung als Auftragsfertiger grundsätzlich eine fest definierte Marge auf "Cost-Plus-Basis" für selbst hergestellte Produkte zusteht. Somit führt ein Anstieg der Herstellungskosten des Umsatzes, z.B. aufgrund gestiegener Energie- und Rohstoffpreise sowie höheren Produktionskosten auch zu höheren Umsatzerlösen. Des Weiteren sind in den Umsätzen seit 2018 auch Erlöse ausgewiesen, welche Weiterberechnungen von konzerninternen Dienstleistungen enthalten. Diese Weiterberechnungen erfolgen inkl. eines Aufschlags in Höhe von 5,0%. Die Vertriebskosten des Jahres 2022 liegen mit Mio. EUR 2,5 (Vj. Mio. EUR 2,7) erneut auf dem Niveau des Vorjahres. Die Vertriebstätigkeiten werden im Wesentlichen durch die Vertriebs-Schwestergesellschaften durchgeführt. Die Verwaltungskosten sind ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres Mio. EUR 3,6 (Vj. Mio. EUR 3,6). Das sonstige betriebliche Ergebnis beinhaltet das sogenannte "operational Adjustment", welches gemäß dem im Jahr 2012 getroffenen APA auf Basis der zu diesem Zeitpunkt vorgenommenen Funktionsverlagerung als überschüssige Marge an die Husqvarna AB abzuführen ist. Daneben sind in dieser Position auch die Kosten für Logistikdienstleistungen der Husqvarna Logistics GmbH enthalten, welche im Auftrag der Gesellschaft tätig ist und angefallene Kosten für Lagerung und Organisation mit einem entsprechenden Aufschlag an die Gesellschaft verrechnet. Zudem befinden sich im sonstigen betrieblichen Ergebnis die Effekte aus der Fremdwährungsbewertung sowie aus Hedgegeschäften. Letztere aus Hedge-Geschäften betragen im Geschäftsjahr 2022 Mio. EUR 13,6 (Vj. Mio. EUR 3,1). Der Anstieg ist auf Sondereinflüsse zurückzuführen, die nicht jährlich wiederkehren. Insbesondere wurden im März 2022 Positionen in Rubel mit einem Ertrag von ca. Mio. EUR 9,0 Mio. glattgestellt. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2022 Beteiligungserträge in Höhe von Mio. EUR 1,3 (Vj. Mio. EUR 1,9) aus. Diese stammen aus der Ergebnisausschüttung einer der beiden tschechischen Tochtergesellschaften, an welchen die Gesellschaft, wie bereits erwähnt, beteiligt ist. Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr unwesentlich verändert und liegt bei -2,5 Mio. EUR (Vj. Mio. EUR -1,0). Nach wie vor wird das Zinsergebnis maßgeblich durch die Zinsaufwandskomponente bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen geprägt. Ferner sind die Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus und variabler Verzinsung um Mio. EUR 1,2 angestiegen. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei Mio. EUR 14,6 (Vj. Mio. EUR 12,5). Das Ergebnis entspricht einem EBIT in Höhe von Mio. EUR 17,1 (Vj. Mio. EUR 13,5). Damit weist die Gesellschaft auf die Produktionsleistung der Werke (Umsatzerlöse Handelswaren in Höhe von Mio. EUR 878,8 (Vj. Mio. EUR 905,6) sind nicht berücksichtigt) bezogen eine EBIT-Marge von 3,8 % (Vj. 2,9 %) aus. Da sich die Gesellschaft zusammen mit der Muttergesellschaft, der GARDENA GmbH, in einer steuerlichen Organschaft befindet, weist die Gesellschaft im Jahresabschluss keinen Steueraufwand aus. Der gesamte Steueraufwand aus Gewerbe- und Körperschaftsteuer wird demzufolge bei der GARDENA GmbH ausgewiesen. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit dem Mutterunternehmen wurde das komplette Jahresergebnis in Höhe von Mio. EUR 14,5 (Vj. Mio. EUR 12,5) fristgerecht an die GARDENA GmbH abgeführt. Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, insbesondere innerhalb der Konzernstruktur und im Rahmen der damit verbundenen Preisvereinbarungen sowie den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, als weiterhin gut. 3. Voraussichtliche Entwicklung3.1 Wesentliche Chancen und RisikenDie Gesellschaft ist nicht nur, wie beschrieben, organisatorisch, sondern auch das Risikomanagementsystem betreffend, vollständig in die Husqvarna Group integriert. Es gelten alle konzerninternen Richtlinien verbindlich. Soweit lokale Ergänzungen notwendig sind, wurden diese bereits in den letzten Jahren vorgenommen. Dabei spielen weiterhin die Bereiche Versicherungen, Cash- und Fremdwährungsmanagement, Kreditmanagement sowie das einheitliche Husqvarna Group Reporting zum monatlichen Monitoring der finanziellen Geschäftsentwicklung und deren Steuerung eine wesentliche Rolle. Auch Themen wie Investitionen oder Personalbeschaffung werden innerhalb einer global einheitlichen Richtlinie geregelt, entweder über die zuständigen Gremien der jeweiligen Division oder in Abhängigkeit von den Investitionsgrößen durch das Husqvarna Group Management bzw. den Aufsichtsrat genehmigt. Darüber hinaus sind in der "Delegation of Authority Policy" konzernweit Befugnisgrenzen, sowohl für die einzelnen Divisionen als auch für die gesamte Gruppe, verbindlich geregelt und definiert. Die Darstellung der Risiken erfolgt vor Umsetzung von Risikobegrenzungsmaßnahmen (Bruttodarstellung). AusfallrisikenAuf Basis der Group Credit Policy werden alle wesentlichen oder mit spezifischen Finanzrisiken behafteten Kunden einem jährlichen Rating unterworfen. Die für das Jahr 2023 in der Weise ermittelten Kundenkreditlimits stellen aus heutiger Sicht kalkulierbare Risiken für die Gesellschaft dar. Darüber hinaus arbeitet die Gesellschaft weiterhin mit einer namhaften Warenkreditversicherung sowie mit einer staatlichen Ausfuhrpauschalgewährleistung für Kunden außerhalb der EU oder Nicht-OECD-Ländern zusammen. Im abgelaufenen Jahr hatte die Gesellschaft, sicherlich auch bedingt durch dieses Kreditmanagement, wie bereits in den Vorjahren, nahezu keine Ausfälle zu verzeichnen. Zu Jahresbeginn 2023 wurde mit dem Kreditversicherer ein Neuvertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren implementiert. Des Weiteren nutzt die Gesellschaft ein von der Husqvarna Group zur Verfügung gestelltes Rating Model, welches die Identifizierung und Bewertung der Ausfallrisiken noch weiter verbessern wird. Aufgrund der beschriebenen Vorkehrungen und Absicherungen schätzen wir das Risiko als überschaubar ein. Markt- und Absatzchancen und RisikenAuf die Preissteigerung des Jahres 2022 erfolgte eine weitere Anpassung für 2023. Aufgrund der Inflationsentwicklung ist damit zu rechnen, dass die Konsumbereitschaft bzw. Konsummöglichkeit der Endverbrauchenden eingeschränkt ist. Eine Kaufzurückhaltung infolge dieser Rahmenbedingungen wird mit einem mittleren Risiko eingeschätzt. Die Situation für den Bezug von elektronischen Komponenten hat sich deutlich verbessert, jedoch besteht weiterhin das Risiko, bestimmte Bauteile nicht oder nur verspätet zu erhalten. Bedingt durch den Zinsanstieg und der allgemein hohen Bestände bei den deutschen Baumarktbetreibern ist davon auszugehen, dass Bestellungen eher vorsichtig getätigt werden und erst einmal der Saisonverlauf nach Beginn des Frühjahrs abgewartet wird. Es kann damit gerechnet werden, dass aufgrund der Inflation die Endverbrauchenden eher auf Reisen verzichten werden und ihre Urlaubstage vermehrt zu Hause und in ihren Gärten verbringen. Die beschriebenen Risiken werden insgesamt als mittel eingestuft. Die Chance hierfür ist als mittel einzustufen. Der GARDENA-Bestand, speziell im Wasserbereich, ist nach der Saison 2022 wieder auf einem normalen Niveau, was sich bei entsprechenden Witterungsbedingungen positiv auf die Umsatzpotentiale auswirken kann. Die Chance hierfür wird ebenfalls als mittel eingeschätzt. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von FinanzinstrumentenFinanzinstrumente bestehen bei der Gesellschaft insbesondere in Form von Finanzanlagen, Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Devisentermingeschäften. Die Risiken aus den Finanzanlagen bestehen insbesondere in Form von Marktpreisrisiken, sind für die Gesellschaft jedoch von untergeordneter Bedeutung. Aus den Forderungen resultieren Adressenausfallrisiken. Aus den Verbindlichkeiten ergeben sich Liquiditätsrisiken, sofern bei deren Fälligkeit nicht ausreichend Liquidität verfügbar ist. Die Devisentermingeschäfte bergen sowohl Marktpreisänderungsrisiken als auch Liquiditätsrisiken; Ausfallrisiken sind bei den entsprechenden Gegenparteien von untergeordneter Bedeutung. Die Gesellschaft ist wie oben dargestellt in das Risikomanagementsystem der Husqvarna Group einbezogen. Eine Risikovermeidung lässt sich für alle o.g. Risiken nicht realisieren, jedoch hat die Gesellschaft diverse Maßnahmen unternommen, um die notwendigerweise eingegangenen Risiken zu reduzieren. Zu den Maßnahmen bezüglich der Ausfallrisiken aus Forderungen siehe die beschriebenen Maßnahmen oben. Die Gewährleistung der jederzeitigen Verfügbarkeit von Liquidität wird durch die Einbindung in das Cash-Pooling-System der Husqvarna Group für den operativen Bereich sichergestellt. Ferner werden vorrangig konzerninterne Darlehen insbesondere zur Finanzierung von Investitionen genutzt. Auch hierzu wird auf die Ausführungen weiter oben verwiesen. Die genannten Devisentermingeschäfte sind Bestandteil einer Sicherungsbeziehung, wobei zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen aus dem Einkauf von Vorräten in Fremdwährung das Grundgeschäft bilden (sog. antizipative Sicherungsbeziehrungen). Durch die Portfolio-Sicherungsbeziehungen sollen Cashflowrisiken aus schwankenden Wechselkursen reduziert werden. Die Wirksamkeit dieser Sicherungsbeziehungen wird durch kontinuierliche Beobachtung von Risikolimits und ggf. Anpassungen des Sicherungsumfangs sichergestellt. Hierbei folgt die Gesellschaft der von der Husqvarna Group vorgegebenen Richtlinie. Die Sicherungsbeziehungen werden nicht bilanziell als Bewertungseinheiten abgebildet. Allgemeine RisikenWie bereits erläutert, wurde zum 1. Januar 2012 die organisatorische Struktur der Husqvarna Group auch auf die GARDENA Manufacturing GmbH übertragen. Das bedeutet für die Gesellschaft, dass sämtliche Chancen, aber vor allem auch Risiken in Zusammenhang mit den Bereichen Forschung und Entwicklung, strategischer Einkauf, Demand und Supply Chain sowie sämtliche Währungs- und Bestandsrisiken seit diesem Zeitpunkt durch die Husqvarna AB getragen werden. Die Gesellschaft wird im operativen Alltag auch in Zukunft diese Aufgaben als Dienstleistungen für die Gruppe erbringen, diese jedoch unter Verwendung eines Aufschlages regelmäßig an die Husqvarna AB verrechnen. Dabei wird die Gesellschaft selbst innerhalb der Husqvarna Group ergebnisseitig als "Produktionsgesellschaft, Auftragsfertiger und Serviceprovider" gesteuert. Das bedeutet gemäß dem im Jahr 2012 getroffenen APA, dass die Ertragslage der Gesellschaft über ein so genanntes "Cost Plus Modell" sowie mit Aufschlägen versehene Weiterberechnungen für Dienstleistungen gesteuert wird. Die beschriebenen Risiken werden daher als gering eingestuft. Es fand noch keine abschließende Stellungnahme der deutschen Finanzverwaltung zu dem im Jahr 2012 geschlossenen APA statt. Aus Sicht der Gesellschaft sowie der Husqvarna Group gehen wir nach wie vor von einem geringen Anerkennungsrisiko aus. Insgesamt sehen wir für die Gesellschaft keinerlei existenzbedrohenden Risiken. 3.2 AusblickFür die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts der Welt geht das ifo Institut für 2023 von einer Zunahme von 1,6 % und 2024 von 2,6 % aus. Aussagen zur Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes unterliegen derzeit verschiedenen Herausforderungen. So ist insbesondere die Entwicklung der Strom- und Erdgaspreise aufgrund der Abkehr von Russland als Rohstofflieferant unsicher, die inflationären Tendenzen können länger anhalten und auch erneute Auswirkungen der Pandemie können nicht ausgeschlossen werden. Für Deutschland prognostiziert das ifo Institut in den kommenden Monaten einen Rückgang der Inflationsrate, sodass diese im Jahr 2023 bei voraussichtlich 6,4 % liegen wird. Durch eine strengere Geldpolitik und sich stabilisierende Rohstoffpreise kommt es voraussichtlich zu einer Abschwächung der Inflationsdynamik. Vor allem in den ersten Monaten des Jahres 2023 ist jedoch noch mit einem Abkühlen der deutschen Konsumkonjunktur aufgrund des hohen Preisauftriebs zu rechnen. Ab der zweiten Jahreshälfte ist zu erwarten, dass der private Konsum wieder stärker zunimmt. Die staatlichen Strom- und Gaspreisbremsen wirken entlastend. Gleichzeitig werden hohe Tarifabschlüsse zu einer höheren Kaufkraft, aber auch zu höheren Lohnkosten führen. So rechnet das ifo Institut für 2023 mit einem geringfügigen Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 0,1 % und für 2024 mit einem Zuwachs von 1,6 %. Aufgrund der Abschwächung der Konjunktur setzt sich der Beschäftigungsaufbau in den kommenden Monaten voraussichtlich nicht fort. Daher ist für 2023 mit einer Arbeitslosenquote von 5,5 % und für 2024 von 5,3 % zu rechnen. Die Umsatzplanung der Gesellschaft ist im Wesentlichen von den Planzahlen der jeweiligen Division abhängig, da die Gesellschaft die jeweiligen Fertig- und Handelswaren letztendlich lediglich im Auftrag der Husqvarna AB am Standort in Deutschland verwaltet. Für 2023 ergibt sich daraus ein Planumsatz in Höhe von Mio. EUR 1.259. Die geplanten Warenumsätze befinden sich somit auf Vorjahresniveau. Diese verteilen sich über alle Divisionen und werden auch außerhalb der Gesellschaft in den zuständigen Divisionen geplant. Rückblickend zeigt sich, dass der Umsatzplan für das Jahr 2022 um -10,3 % unterschritten wurde. Im Jahr 2022 kam es zu einem Umsatzrückgang. Aufgrund hoher Bestände mussten die Kapazitäten in den Werken gedrosselt werden. Entsprechend haben sich die Zielsetzungen der Werke verändert: a. Neuausrichtung in Heuchlingen (Spritzguss und Montage)In Heuchlingen sollen Teile des Bewässerungs-Wertstromes integriert werden. Dabei geht es darum, zunehmend auch Montage für Bewässerungsprodukte zu installieren, um dem zukünftigen Wachstum der GARDENA Division gerecht zu werden. Diese Maßnahme in Heuchlingen ist erforderlich, da die Kapazität zur Erweiterung von Montageflächen am Stammsitz in Ulm ausgeschöpft ist. Derzeit werden mehrere Montage- und Verpackungsautomaten für das neue Micro-Drip-System aufgebaut und in Betrieb genommen. Zur Absicherung des weiteren Wachstumspotentials wurden im Herbst 2022 umfangreiche Industriegrundstücke erworben. Für 2023 ist die Erlangung der Baugenehmigung für die vorgesehenen Erweiterungsbauten geplant. b. Ausbau der Montagekapazität in UlmAufgrund des geplanten Wachstums wurden auch 2022 Anlagen zur Kapazitätserweiterung aufgebaut. Darunter befindet sich ein Schlauchstückautomat. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit wird nun nach der Montage auch die Verpackung automatisiert und auf umweltfreundlichere Materialien umgestellt. Hierfür wurden neun Verpackungsautomaten installiert. Sechs davon dienen für die neue Generation des Micro-Drip-Systems. c. Investitionen in Niederstotzingen (Wettbewerbsfähigkeit)Die Modernisierung und Automatisierung wird weiter fortgesetzt. Hierfür wurde in eine neue automatisierte Laseranlage und je zwei automatische Schleifzellen für Ober- und Untermesser investiert. Die Gesellschaft betreibt Projekte zur Optimierung der Herstell- und Logistikkosten, koordiniert durch unsere HOS Organisation (HOS - Husqvarna Operating System). Hierbei werden allerdings keinerlei Kompromisse in Bezug auf die Qualität eingegangen. Seit 2018 werden auch Verwaltungsabläufe in diesem Zusammenhang untersucht und optimiert (Lean Administration). Durch die Fokussierung darauf erwarten wir in den kommenden Jahren weitere Prozessoptimierungen und eine damit verbundene Minimierung von Ineffizienzen sowie die Vermeidung von Kostensteigerungen, insbesondere in den Verwaltungsbereichen. Auf der Ergebnisseite wird für das Jahr 2023 eine EBIT-Marge in der Größenordnung von rund 3,8 % erwartet, welche gemäß Transferpreisvereinbarung für einen Auftragsfertiger fest definiert ist. Für 2023 ergibt sich dementsprechend ein geplantes EBIT in Höhe von Mio. EUR 283. Darüber hinaus erhält die Gesellschaft ein fest definiertes Mark-up auf Dienstleistungen, welche sie am Standort in Deutschland für die Husqvarna AB erbringt. Zusammenfassend kann man daher von einer weiterhin sehr vergleichbaren Ergebnissituation im Jahr 2023 zum abgelaufenen Jahr ausgehen. Das im Jahr 2012 geschlossene APA hatte eine Laufzeit von fünf Jahren und endete formell somit im Jahr 2016. Die hierin getroffenen Vereinbarungen laufen jedoch auch im Jahr 2023 unverändert weiter. Das gilt auch für die Aufschlagsätze, sowohl im Bereich der Fertigung als auch auf Dienstleistungen. Bezüglich des Umweltmanagements wird geplant, die Verpflichtung zur Einhaltung des 2°C-Ziels und zur Reduktion des CO 2-Ausstoßes auf unter 2 % weiterhin aufrechtzuerhalten. Ferner sollen die genannten ISO- und FSC-Multi-Site-Zertifizierungen kontinuierlich erneuert und aufrechterhalten werden. Im Abfallmanagement soll die Recyclingquote auf dem hohen Niveau gehalten bzw. wo möglich noch erhöht werden. Ferner soll der CO 2-Ausstoß im Vergleich zu 2015 weiter reduziert werden. Das Ziel der GARDENA Division, bis 2025 20 Circular Innovations auf den Markt zu bringen, soll weiter vorangetrieben werden und die bereits 6 bestätigten Innovationen um bereits nominierte sowie auch um neue Innovationen ergänzt werden. Darüber hinaus soll der Strombedarf der Gesellschaft weiterhin zu 100 % durch Strom aus erneuerbaren Energien abgedeckt werden. 4. Erklärung zur UnternehmensführungZum Jahresende 2022 lag die Frauenquote in den Führungspositionen bei 22,2 % (Vj. 16,0 %). Damit lag die Quote über der Grenze von 15 %, welche sich die Gesellschaft als Mindestziel gesetzt hat. Der Aufsichtsrat hat die selbst definierte Quote von > 15 % auch im Jahr 2022 erreicht. Sowohl die Gesellschaft (15 %) als auch der Aufsichtsrat (> 15 %) halten für 2023 und die folgenden Jahre unverändert an den definierten Zielgrößen fest.
Ulm, 28. April 2023 GARDENA Manufacturing GmbH Joachim Müller, Geschäftsführer Wolfgang Engelhardt, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GARDENA Manufacturing GmbH, UlmPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der GARDENA Manufacturing GmbH, Ulm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GARDENA Manufacturing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 4 "Erklärung zur Unternehmensführung" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 4 "Erklärung zur Unternehmensführung" des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, den 28. April 2023 KPMG
AG
Dr. Katja Faul, Wirtschaftsprüfer Dr. Sarina Sterk, Wirtschaftsprüferin 85016637DEF_End_TE_JA2022Final Audit Report 2023-05-09
"85016637DEF_End_TE_JA2022" HistoryDocument created by Katharina Konrad (katharina.konrad@husqvarnagroup.com) 2023-05-02 - 12:40:40 PM GMT- IP address: 147.161.235.107 Document emailed to joachim.mueller@husqvarnagroup.com for signature 2023-05-02 - 12:42:00 PM GMT Email viewed by joachim.mueller@husqvarnagroup.com 2023-05-02 - 1:41:56 PM GMT- IP address: 104.47.11.126 Signer joachim.mueller@husqvarnagroup.com entered name at signing as Joachim Müller 2023-05-02 - 1:42:36 PM GMT- IP address: 147.161.165.92 Document e-signed by Joachim Müller (joachim.mueller@husqvarnagroup.com) Signature Date: 2023-05-02 - 1:42:38 PM GMT - Time Source: server- IP address: 147.161.165.92 Document emailed to wolfgang.engelhardt@husqvarnagroup.com for signature 2023-05-02 - 1:42:40 PM GMT Email viewed by wolfgang.engelhardt@husqvarnagroup.com 2023-05-02 - 3:15:01 PM GMT- IP address: 80.187.103.7 Email viewed by wolfgang.engelhardt@husqvarnagroup.com 2023-05-09 - 7:58:43 AM GMT- IP address: 104.47.11.254 Signer wolfgang.engelhardt@husqvarnagroup.com entered name at signing as Wolfgang Engelhardt 2023-05-09 - 7:59:07 AM GMT- IP address: 147.161.235.96 Document e-signed by Wolfgang Engelhardt (wolfgang.engelhardt@husqvarnagroup.com) Signature Date: 2023-05-09 - 7:59:09 AM GMT - Time Source: server- IP address: 147.161.235.96 Agreement completed. 2023-05-09 - 7:59:09 AM GMT Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2022der GARDENA Manufacturing GmbHDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2022 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Tätigkeiten der Geschäftsführung überwacht und beratend begleitet. In zwei Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat mittels schriftlicher und mündlicher Berichte ausführlich über die Lage und Entwicklung der GARDENA Manufacturing GmbH, insbesondere die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft sowie über die Aussichten zum Geschäftsverlauf und der Unternehmensplanung informiert. Des Weiteren wurde ein Beschluss per Umlaufverfahren gefasst.
Die Geschäftsführung legte dem Aufsichtsrat die nach Gesetz und Satzung zustimmungspflichtigen Geschäfte zur Zustimmung vor, die ausführlich erörtert wurden. Über die Sitzung des Aufsichtsrats hinaus hat der Aufsichtsrat regelmäßig mit der Geschäftsführung wichtige Geschäftsvorfälle und Einzelvorgänge besprochen. In der Geschäftsführung haben sich im Geschäftsjahr 2022 keine Veränderungen ergeben. Im Aufsichtsrat haben sich im Geschäftsjahr 2022 keine Veränderungen ergeben. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss der GARDENA Manufacturing GmbH zum 31. Dezember 2022 sowie der Lagebericht wurden durch den Abschlussprüfer KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ulm, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Prüfer haben festgestellt, dass im Lagebericht die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft zutreffend dargestellt sind. Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für die GARDENA Manufacturing GmbH wurden jedem Mitglied des Aufsichtsrats zugesandt, von diesen eingehend geprüft und ohne Beanstandungen gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und allen Mitarbeiterinnenund Mitarbeitern für ihre im Geschäftsjahr 2022 geleistete, erfolgreiche Arbeit. Report of the Supervisory Board for the Fiscal Year 2022of GARDENA Manufacturing GmbHThe Supervisory Board has executed the necessary duties and responsibilities according to law and statute in the fiscal year 2022 and supervised and accompanied the activities of the Management Board. In two meetings the Supervisory Board has informed itself by written and verbal reports in detail about the situation and development of GARDENA Manufacturing GmbH, in particular the financial and assets position and the results of the company as well as the prospects for the business performance and business planning. Additionally one resolution were adopted by circulation procedure:
The Management Board presented the Supervisory Board the transactions subject to approval according to law and statute for approval, which were discussed in detail. Beyond the meeting of the Supervisory Board the Supervisory Board discussed important business transactions and individual processes regularly with the Management Board. In the Management Board no changes resulted in the fiscal year 2022. In the Supervisory Board no changes resulted in the fiscal year 2022. The financial statements of GARDENA Manufacturing GmbH as per December 31, 2022 as well as the financial report prepared by the Management Board were examined and certified by the auditors KPMG AG, audit firm, Ulm. The auditors stated that in the financial report the chances and risks of the future development of the company are correctly represented. The financial statements as well as the financial report of GARDENA Manufacturing GmbH were sent to each member of the Supervisory Board, examined of them in detail and approved without objections. The Supervisory Board thanks the Management Board, the Work Council and all Employees for their successful work carried out in the fiscal year 2022.
Ulm, im/on April 2023 Pär Aström, Vorsitzender des Aufsichtsrats/Chairman of the Supervisory Board |
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