Guntermann & Drunck GmbH Systementwicklung
Obere Leimbach 9, 57074 Siegen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alena Lombartová seit 4.2.2026 | Geschäftsführer |
Marcel Fuchs seit 29.8.2024 | Prokura |
Uwe Milde seit 6.12.2023 | Geschäftsführer |
Thorsten Alexander Lipp seit 19.9.2023 | Geschäftsführer |
Jochen Bauer seit 26.1.2022 | Prokura |
Andreas Weitz seit 12.12.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
PANOPTEC GROUP FRANCE SAS | 88.47% |
| 7.85% | |
| 3.68% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Guntermann & Drunck GmbH SystementwicklungWilnsdorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2014LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014Guntermann & Drunck GmbH Systementwicklung, WILNSDORFI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Guntermann & Drunck GmbH ist ein führender deutscher Hersteller digitaler und analoger High-End-KVM-Produkte für Kontrollräume aus der Flugsicherung, dem Broadcast, der Industrieprozesskontrolle sowie für maritime Anwendungen. Mit einem breiten Spektrum an KVM-Extendern, -Switches und -Matrixswitches bietet G&D seinen Anwendern das wohl größte verfügbare KVM-Produktportfolio auf dem Markt, das miteinander kompatibel und untereinander kombinierbar ist. KVM-Produkte von G&D optimieren den IT-Einsatz und verbessern die Arbeitsbedingungen für Mensch und Maschine. Sie sind die stillen Unterstützer im Hintergrund, leistungsstark und jederzeit einsatzbereit. Durch kurze Kommunikationswege und die Bündelung aller Kernkompetenzen wie Entwicklung, Produktmanagement, Vertrieb, Marketing und Produktion unter einem Dach, begleitet G&D seine Kunden von der technischen Erstberatung, über die anwendungsspezifische Unterstützung vor Ort bis hin zum After-Sales-Support aus einer Hand. Unabhängig davon, wie unterschiedlich die Rahmenbedingungen einzelner KVM-Installationen sind, eines haben sie gemeinsam: den Bedarf an robusten, zuverlässigen, benutzerfreundlichen und intuitiv zu bedienenden KVM-Produkten zu sichern. Und das mit der G&D-typischen Qualität, die zu Recht das Siegel 'Made in Germany' trägt. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung betreibt die Gesellschaft sowohl zur Entwicklung neuer als auch zur Weiterentwicklung bestehender Produkte und zur Realisierung kundenindividueller Anforderungen. Das Budget für Forschungs- und Entwicklungskosten wurde entsprechend der Vorhaben angepasst. Die langjährige Zusammenarbeit mit der Universität Siegen wurde auch in 2014 fortgesetzt. Die finanzielle Absicherung unserer Entwicklungstätigkeit war jederzeit gewährleistet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Verlauf des Jahres 2014 schwächte sich die deutsche Konjunktur nach einem starken ersten Quartal merklich ab, um in den letzten Monaten des Jahres eine Erholung zu erfahren. Diese relativ enttäuschende wirtschaftliche Entwicklung sowie einige geopolitische Risiken setzen den Investitionsneigungen im Jahr 2014 merklich zu. Das Bruttoinlandsprodukt stieg real um 1,5 %. Der Beschäftigtenaufbau stieg um 0,9 % und erreichte wieder einen neuen Höchststand. Für 2015 wird ein reales Bruttoinlandprodukt von 1,5 % prognostiziert, was dem Verlauf des Jahres 2014 entspräche. Für die KVM-Branche war das Jahr 2014 ein gutes Jahr, da die Investitionsbremse für Ersatz- und Neuanschaffungen nicht dauerhaft angezogen bleiben konnte. So hat sich in allen Teilmärkten des KVMs eine leicht höhere Investitionsneigung ergeben. Diese war insbesondere im Broadcast- und Air-Traffic-Markt spürbar. Auch ergaben sich stärkere Nachfrage-impluse aus dem europäischen Ausland. 2. Geschäftsverlauf Die Guntermann & Drunck GmbH erlebte im Jahr 2014 einen positiven Geschäftsverlauf und konnte dieses Jahr mit einem Umsatzplus von 12,7 % abschließen und aus Umsatzsicht ein weiteres Rekordjahr erreichen. Im Auftragseingang erlebte G&D zunächst das stärkste erste Quartal seiner Firmenhistorie. Quartal Zwei und Drei verliefen daraufhin stabil auf gutem Niveau. Quartal Vier lieferte abschließend aufgrund einiger sehr großer Auslandsprojekte ein weiteres Rekordergebnis in der Geschichte G&Ds. Diese Großprojekte wurden allerdings erst in 2015 ausgeliefert und beeinflussen dessen Umsatz entsprechend positiv. Man könnte von einem badewannenkurvigen Verlauf des Auftragseingangs sprechen. Der Auftragseingang stieg insgesamt um 16,9 % zum Vorjahr. Branchenspezifisch konnte G&D seine hervorragende Marktstellung in den Bereichen Air Traffic und Broadcast ausbauen. Geografisch betrachtet haben sich die Aktivitäten G&Ds in Europa auf einem guten Niveau stabilisiert. Gleichzeitig wurde der Aufbau internationaler Geschäftsbeziehungen in Asien sowie in Nord- und Südamerika konsequent forciert. Im asiatischen Raum stellen China, Japan und Malaysia wichtige Absatzmärkte für G&D dar. Zur Verfolgung seiner Geschäftsstrategie gründete G&D in Nordamerika die 100-%-Tochtergesellschaft "G&D North America" mit Firmensitz in Miami/Florida. Von dort sollen alle Geschäftsaktivitäten in den Regionen USA, Kanada sowie Lateinamerika koordiniert werden. Erste größere Projekte wurden bereits im US-Amerikanischen Broadcast gewonnen. Der Auslandsanteil wuchs insgesamt um rd. 7 % auf nunmehr rd. 41 % des Gesamtumsatzes. Produktseitig weitete G&D sein Portfolio hinsichtlich digitaler Videosignale konsequent aus. Insbesondere der neue Videosignalstandard DisplayPort fand Eingang in das Produktprogramm und wird sowohl bei Extendern, einfachen Umschaltern sowie als Quell- und Anzeigesignal innerhalb der Matrixswitches berücksichtigt. Bei allen Aktivitäten G&Ds stehen Qualität, Zuverlässigkeit und höchste Kompatibilität der Systemkomponenten im Vordergrund und bilden die Voraussetzung für eine fortwährend positive Entwicklung der Guntermann & Drunck GmbH. 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Der Umsatz stieg mengenbedingt im Vergleich zum Vorjahr um 12,7 % auf TEUR 21.481. Der Auftragseingang erreichte im Vergleich zum Vorjahr ein absolutes Rekordniveau. Leider schlägt sich diese Tendenz nicht in der Faktura des Unternehmens nieder, da einige Großprojekte dem Kundenwunsch entsprechend, nicht vor dem ersten Quartal 2015 abgewickelt werden können. Auch in 2014 stieg das Exportgeschäft gemäß der zugrundeliegenden Expansionsstrategie an. Insbesondere in Asien und der USA setzt sich die hohe Qualität der G&D-Produkte fortwährend durch. Der Siegeszug der digitalen Videosignale hält unvermindert an. Ihr Anteil an Umsatz und Auftragseingang vergrößert sich alljährlich. Aus diesem Grunde verfolgt G&D konsequent den Ausbau seines Produktportfolios in dieser Richtung. Ein weiterer Trend im Bereich KVM ist beobachtbar: Das Verlagern des Marktes in Richtung höherer Videoauflösungen hinsichtlich digitaler Bildsignale. Diese werden in Zukunft eine noch bedeutendere Rolle spielen. G&D ist für diese Tendenz mit seinem bestehenden Produktportfolio bereits gut gerüstet und wird zukünftig den Anteil entsprechender Komponenten planmäßig ausbauen. Die Absatzpreise des Produktportfolios blieben 2014 stabil. Der wirtschaftlichen Entwicklung des Jahres 2014 entsprechend, wurde der Personalbestand während des Jahres entsprechend angepasst. Weiterhin im Fokus steht die Intensivierung der Ausbildungssituation um dem hohen Fachkräftebedarf der Zukunft zu genügen. Trotz der gestiegenen Gesamtleistung um TEUR 2.987 auf TEUR 22.512 im Geschäftsjahr 2014 ist der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Dies ist wesentlich bedingt durch höhere Personalaufwendungen und höhere sonstige betriebliche Aufwendungen. Die Gesellschaft nutzt unverändert gemietete Räumlichkeiten für Lager, Entwicklung, Produktion und Verwaltung. Die Ertragslage des Jahres 2014 ist als gut zu bezeichnen. b) Finanzlage Der kurzfristige Finanzbedarf konnte jederzeit durch die zur Verfügung stehenden Kontokorrentlinien gedeckt werden. Insgesamt wurden diese eher selten beansprucht. Der erhebliche Anstieg der Bankverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag resultiert überwiegend aus der Vorfinanzierung eines Auftrages, dessen Auslieferung wesentlich im ersten Quartal 2015 erfolgte. Die langfristigen Verbindlichkeiten wurden stets planmäßig bedient. Ein Teil der Darlehen aus dem Programm ERP Innovationsprogramm für KMU (aus dem Jahre 2009) in Höhe von TEUR 400 ist noch bis zum 30.06.2016 tilgungsfrei. Die Finanzierung der Produktneu- bzw. Produktweiterentwicklung ist durch die Inanspruchnahme der ERP Mittel längerfristig gesichert. Investitionen, die ohne Kreditaufnahme finanziert wurden, erfolgten in Höhe von rd. TEUR 443 in Software und Sachanlagen.Unverändert werden auch wesentliche Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Teile der Software über Leasing finanziert. Die Finanzlage kann weiterhin als gut bezeichnet werden. c) Vermögenslage Die Eigenkapitalquote stieg von 52,1 % zum 31.12.2013 auf nunmehr 52,9 % zum 31.12.2014. Die Erhöhung der Bilanzsumme um ca. 25 % resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Vorratsvermögens um TEUR 1.799 auf TEUR 5.636, bedingt duch den hohen Auftragseingang im vierten Quartal. Die Vermögenslage kann weiterhin als gut bezeichnet werden. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet. IV. Prognosebericht Aufgrund unserer laufend optimierten und den wirtschaftlichen Gegebenheiten angepassten Umsatz- und Ertragsplanung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzwachstum von rund 20 % bei einem Ergebniswachstum von bis zu 50 %. Diese Prognose beruht auf unserer Markteinschätzung und einer Bewertung unserer Produkte, Produktentwicklungen und der Kundennachfrage aus heutiger Sicht. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Grundsätze Als Basis des Risikomanagements betrachtet die Geschäftsführung eine hohe Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft sowie die Sicherung eines Bestandes an verfügbarer Liquidität. Zum anderen ist das Risikomanagement durch entsprechende Überwachungs- und Berichtsprozesse so ausgestaltet, dass die zeitnahe Information der Geschäftsleitung über alle wesentlichen Risiken gewährleistet ist. b) Operative Risiken Als wesentliche operative Risiken betrachten wir die Qualitäts- und Preisrisiken. Qualität ist die Grundlage aller Aktivitäten bei Guntermann & Drunck. Eine angestrebte Null-Fehler-Qualität bei allen Produkten, Prozessen und Dienstleistungen ist die Voraussetzung zur Zukunftssicherung. Zur Erreichung der Zielsetzungen entwickelt das Unternehmen sein integriertes Managementsystem kontinuierlich fort und richtet es nach den sich stets ändernden Bedürfnissen aus. Die laufende Überwachung und kontinuierliche Verbesserung von Produkt- und Prozessqualität obliegt der Geschäftsleitung und den Teamleitern. Die Firma Guntermann & Drunck GmbH ist seit November 2008 nach DIN EN ISO 9001:2000 sowie ab November 2010 nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Die Geschäftsleitung ist zudem mit allen wesentlichen Fragen der Einkaufs- und Verkaufspreisgestaltung selbst befasst. Die Preisgestaltung erfolgt unter Beachtung der Qualitätsziele und der branchenüblichen Wettbewerbsbedingungen. Der Versicherungsschutz wurde in 2014 bezüglich der Risikominimierung umfassend überprüft. Für ungewisse Verbindlichkeiten wird im Wege der Rückstellungsbildung Vorsorge getroffen. c) Finanzielle Risiken Der mittelfristige Finanzierungsbedarf ist durch die zur Verfügung stehenden Darlehen und Kontokorrentlinien gedeckt. Wesentliche Zinserhöhungen sind aus heutiger zinspolitischer Sicht nicht zu erwarten. Für die weitere Wachstumsfinanzierung stehen derzeit ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Aufgrund der laufenden Debitorenüberwachung sehen wir derzeit keine Ausfall- oder Wechselkursrisiken. Möglichen Forderungsausfällen wird durch ständige Debitorenüberwachung und Mahnwesen vorgebeugt. Neben der Debitorenüberwachung obliegt auch das Liquiditätsmanagement der Geschäftsführung und dem Finanzprokuristen. d) Rechtliche Risiken Die Überwachung der rechtlichen Risiken obliegt der Geschäftsführung, die bei Bedarf externen rechtlichen Rat einholt. e) IT-Risiken IT-Risiken werden durch die Geschäftleitung überwacht, die auch den gegebenenfalls erforderlichen Einsatz externer Spezialisten koordiniert. f) Sonstige Risiken Sonstige wesentliche Risiken sehen wir derzeit nicht. 2. Chancenbericht Wir sehen Wachstumschancen bei allen wesentlichen Produktgruppen, durch die in der Entwicklung sowie in unserem Produktportfolio befindlichen Produkte sowie in der Öffnung weiterer Märkte im In- und Ausland. 3. Gesamtaussage In Anbetracht der gegenwärtigen Geschäftslage und Rahmenbedingungen sehen wir keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014GUNTERMANN & DRUNCK GMBH SYSTEMENTWICKLUNG, WILNSDORFAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014Guntermann & Drunck GmbH SystementwicklungI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Guntermann & Drunck GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB. II. Erläuterungen zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten für die Neuanschaffungen linear bzw. für die Altbestände linear und degressiv; die Nutzungsdauern wurden entsprechend den amtlichen AfA-Tabellen angesetzt. Neu zugegangene geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung bis EUR 150,00 gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet und linear über fünf Wirtschaftsjahre abgeschrieben. Neu zugegangene Wirtschaftsgüter über EUR 1.000,00 wurden linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. 2. Finanzanlagen Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten einschließlich der ihnen zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Höhe der Beteiligungen beträgt EUR 8.118,20 (im Vorjahr: 0,00). Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert zum 31.12.2014 angesetzt worden. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen wurden entsprechend der versicherungsmathematischen Berechnung der Lebensversicherungsgesellschaft angesetzt und mit den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen verrechnet. Im Übrigen wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. 3. Vorräte Der Bestand aller Vorräte per 31. Dezember 2014 wurde körperlich aufgenommen und bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Bestände an Handelswaren wurden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung von Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen auf niedrigere beizulegende Werte wurden vorgenommen. Bei dem Einkauf von Vorräten, die in USD zu bezahlen sind, erfolgt die Währungsumrechnung zur Ermittlung der Anschaffungskosten zu den Tageskursen der Kreditinstitute. Die Vorräte zum Bilanzstichtag sind mit den Anschaffungskosten zu den Tageskursen der Kreditinstitute bewertet. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen wurden mit ihrem Nennbetrag bewertet. Das allgemeine Ausfallrisiko (einschließlich der Mahnkosten) und der Zinsverlust wurden im Rahmen einer Pauschalwertberichtigung unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit gewonnenen Erfahrungen angemessen berücksichtigt und aktivisch abgesetzt. Die erforderlichen Einzelwertberichtigungen wurden in ausreichender Höhe vorgenommen. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen EUR 0,00 (im Vorjahr: EUR 30.940,00). Die übrigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Innerhalb der Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. 5. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. 6. Eigenkapital Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt. 7. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berechnet und gebildet. Erforderliche Schätzungen wurden dabei aufgrund von Erfahrungen der Vergangenheit vorgenommen. Die Rückstellungen für Pensionen werden aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Für die Berechnung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck. Die Rückstellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Hierbei wurde mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Berücksichtigt wurde ein Rechenzinsfuß von 4,88 %. Ein Renten- und Gehaltstrend wurde nicht in die Berechnung einbezogen. Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 872.926,00,00 (Erfüllungsbetrag) wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Rückdeckungsversicherungen im Wert von EUR 383.412,21 (Zeitwert lt. versicherungsmathematischer Gutachten) saldiert. Der Zinsaufwand für die Verpflichtungen von EUR 31.471,00 wurde mit den Zinserträgen des Deckungsvermögens von EUR 28.536,72 saldiert. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen insgesamt EUR 1.749.558,07 (im Vorjahr: EUR 872.497,01). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen EUR 2.600.813,80 (im Vorjahr: EUR 1.715.513,63). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich auf EUR 0,00 (im Vorjahr: EUR 45.826,00). Dabei handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 9. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von EUR 387.144,00 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, in Höhe von EUR 1.348,14 auf die Veränderung der latenten Steuern. III. Sonstige Angaben 1. Finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus am Bilanzstichtag abgeschlossenen Leasingverträgen belaufen sich in 2015 auf rd. EUR 192.775,00. Zum 31. Dezember 2014 bestehen weiterhin sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag für die Grundstücke in Wilnsdorf, Dortmunder Str. von EUR 214.530,00 jährlich. 2. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2014 wurden 84 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Darüber hinaus werden drei bis vier Personen geringfügig bzw. kurzfristig beschäftigt. 3. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind Herr Udo Guntermann, Radio- und Fernsehtechniker, Siegen, Herr Martin Drunck, Elektroniker, Siegen, Herr Reiner Ruelmann, Meß- und Regeltechniker, Nordhorn, und Herr Roland Ollek, Dipl. Kaufmann, Wilnsdorf. bestellt worden. Die Gesellschaft wird jeweils durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. 4. Prokura Herrn Friedhelm Hetzel wurde Prokura erteilt. Er vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer.
Wilnsdorf, den 15.07.2015 Udo Guntermann Martin Drunck Reiner Ruelmann Roland Ollek Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014: 27.08.2015 Gewinnverwendungsvorschlag: Es wurde vorgeschlagen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Guntermann & Drunck GmbH Systementwicklung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis 31.12.2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 285 Nr. 9a HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nicht angegeben. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Siegen, 15. Juli 2015 RSM
K & P Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. S. Lützenbürger, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Bw. M. Künzel, Wirtschaftsprüfer |
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