Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
E.T. Restaurants GmbH
Aachener Straße 752, 50933 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Federico seit 5.8.2021 | Geschäftsführer |
Erkan Tolan seit 30.5.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
MCD Europe Limited | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E.T. Restaurants GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die E. T. Restaurants GmbH hat ihren Sitz in Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HR B 93797 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Geschäfts- und Firmenwert wird entsprechend der Branchenüblichkeit vergleichbarer Unternehmen der Systemgastronomie planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,- (Geringwertige Anlagegüter) wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Dies betrifft nicht diejenigen aus dem Erwerb der Restaurants zum 31. Dezember 2019. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel enthalten Kassen- und Bankguthaben, die den Nominalwerten entsprechen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich war, um alle erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend zu berücksichtigen. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die aktiven und passiven latenten Steuern, die Abweichungen zwischen der Handels- und Steuerbilanz berücksichtigen, werden als saldierte Position auf der Passivseite ausgewiesen. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 13.618,85 (Vorjahr: Euro 2.715,72) enthalten. Das gezeichnete Kapital (Euro 25.000,00) ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen im Geschäftsjahr Euro 374.827,30 (Vorjahr: Euro 357.624,39). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEuro 2.774 (Vorjahr: TEuro 1.305); solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEuro 12.849 (Vorjahr: TEuro 6.070). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind in Höhe von TEuro 6.065 (Vorjahr: TEuro 3.279) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEuro 14.252 (Vorjahr: TEuro 6.198) und haben in Höhe von TEuro 1.403 (Vorjahr: TEuro 127) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 12.849 (Vorjahr: TEuro 6.070) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEuro 87 (Vorjahr: TEuro 174) und im Rahmen sozialer Sicherheit in Höhe von TEuro 5 (Vorjahr: TEuro 8) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Abtretung der Rechte und Ansprüche aus den Franchiseverträgen sowie aus zwei Risikolebensversicherungen und betragsmäßig beschränkten Bürgschaften des Gesellschafters Herrn Erkan Tolan gesichert. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus geschlossenen Miet- und Leasingverträgen sowie aus geschlossenen Franchiseverträgen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Dies führt in 2020 zu einer voraussichtlichen Verpflichtung für:
Darüber hinaus existieren Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen (TEuro 43,0 in 2020; TEuro 27,6 in 2021 und TEuro 11,0 in 2022) sowie Bestellobligo in branchenüblicher Höhe.
Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 57 Angestellte und 373 gewerbliche Arbeitnehmer. Das Coronavirus sorgt seit Anfang März 2020 weltweit für Störungen des Wirtschaftskreislaufes. Auch für die E. T. Restaurants GmbH wird es unmittelbare Auswirkungen auf die wirtschaftliche Geschäftsentwicklung haben. Im Geschäftsjahr 2019 erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Holger Beeck, Kaufmann und Herrn Dipl. - Kaufmann Erkan Tolan, Kaufmann. Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Aus Datenschutzgründen wurde auf die Angabe der Organbezüge (§ 285 Abs. 9 Buchstabe a und b HGB) gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264ff., 284ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte erhält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Köln, den 30. Mai 2020 E. T. Restaurants GmbH - Geschäftsführung - Holger Beeck Erkan Tolan Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die E.T. Restaurants GmbH wurde in 2018 mit einer Anzahl von 9 Restaurants als Joint Venture zwischen der McDonald's Deutschland LLC und Herrn Erkan Tolan gegründet. Das Jahr 2019 stand für die E.T. Restaurants GmbH in mehrfacher Hinsicht weiter im Zeichen der Expansion. So betreibt das Unternehmen mit Stand heute bereits 18 Restaurants im Großraum Köln. Zu den Restaurant Standorten zählen u.a. einige bekannte Hotspots:
Bei den Restaurants Nr. 1-7 und 12-18 handelt es sich um traditionelle Restaurants. Restaurant Nr. 8,9 und 11 sind Satelliten, wovon im Jahr 2019 einer (Nr. 9) als Pilotprojekt in einen SDZ (Satellit der Zukunft) umgebaut wurde. Das war seinerzeit der erste SDZ Umbau in Deutschland. 11 der traditionellen Restaurants (Nr. 1,2,3,5,6,7,12,14,15,16 und 17) befinden sich bereits im RDZ (Restaurant der Zukunft) Standard. Die Restaurants 2,3 und 7 wurden erst 2019 sehr aufwendig umgebaut. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen a) Allgemeine Wirtschaftslage Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 % und 2018 um 1,5 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,3 % ist die deutsche Wirtschaft 2019 schwächer gewachsen. Gestützt wurde das Wachstum im Jahr 2019 vor allem vom Konsum: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,6 % höher als im Vorjahr, die Konsumausgaben des Staates stiegen um 2,5 %. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben wuchsen damit stärker als in den beiden Jahren zuvor (Private Konsumausgaben 2017 und 2018 jeweils +1,3 % zum Vorjahr; Konsumausgaben des Staates 2017 +2,4 % und 2018 +1,4 % zum Vorjahr). Auch die Bruttoanlageinvestitionen sind kräftig gestiegen: In Bauten wurde preisbereinigt 3,8 % mehr investiert als ein Jahr zuvor. Besonders stark war der Anstieg im Tiefbau und im Wohnungsbau. Die sonstigen Anlagen, zu denen unter anderem die Investitionen in Forschung und Entwicklung gehören, lagen mit +2,7 % ebenfalls weit über dem Vorjahresniveau. Die Ausrüstungsinvestitionen - darunter fallen hauptsächlich Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - entwickelten sich dagegen weniger dynamisch und stiegen nur um 0,4 %. Die preisbereinigten Bruttoinvestitionen insgesamt, zu denen neben den Bruttoanlageinvestitionen noch die Vorratsveränderungen (einschließlich des Nettozugangs an Wertsachen) zählen, gingen 2019 im Vorjahresvergleich um 1,7 % zurück. Der merkliche Vorratsabbau ist unter anderem die Folge einer schwachen Industrieproduktion und gestiegenen Exporten. Die deutschen Exporte nahmen im Jahresdurchschnitt 2019 weiter zu, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren: Preisbereinigt exportierte die deutsche Wirtschaft 0,9 % mehr Waren und Dienstleistungen als 2018. Die preisbereinigten Importe stiegen mit +1,9 % stärker. Auf der Entstehungsseite des BIP war die wirtschaftliche Entwicklung 2019 zweigeteilt: Einerseits verzeichneten die Dienstleistungsbereiche und das Baugewerbe überwiegend kräftige Zuwächse. Andererseits ist die Wirtschaftsleistung des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) eingebrochen. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr dadurch lediglich um 0,5 %. Den stärksten Zuwachs verzeichnete das Baugewerbe mit einem Plus von 4,0 %. Überdurchschnittlich entwickelten sich auch die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleister mit jeweils +2,9 %. Im Gegensatz dazu gab es in weiten Teilen der Industrie starke Rückgänge: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ohne Bau, das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, ging um 3,6 % zurück. Insbesondere die schwache Produktion in der Automobilindustrie trug zu diesem Rückgang bei. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2019 erstmals von mehr als 45 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten Berechnungen waren 45,3 Millionen und damit rund 400.000 Personen mehr als 2018 erwerbstätig. Dieser Anstieg von 0,9 % beruht vor allem auf einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Wie schon in den Vorjahren überwogen eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland altersbedingte demografische Effekte sowie Abwanderungen aus Deutschland. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2019 nach vorläufigen Berechnungen zum achten Mal in Folge mit einem Überschuss, der mit 49,8 Milliarden Euro nicht ganz an das Rekordergebnis von 62,4 Milliarden Euro im Jahr 2018 heranreicht. Der Bund hatte mit 19,2 Milliarden Euro den größten Anteil am Überschuss, gefolgt von Ländern mit 13,3 Milliarden Euro, Sozialversicherungen mit 10,7 Milliarden Euro und Gemeinden mit 6,6 Milliarden Euro. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2019 eine Überschussquote von 1,5 %. (Quelle: www.destatis.de) b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutschlands 100 führende Foodservice-Unternehmen haben 2019 mit 15,3 Milliarden Euro Nettoumsatz 6,1 % mehr erlöst als im Vorjahr. Es ist die beste Entwicklung für die Top-Riege nach 2006. Die Zahl der Betriebe erhöhte sich um 2,1 % auf erstmals mehr als 20.000. Vom Umsatzwachstum der Top 100 entfällt in absoluten Zahlen der größte Teil auf McDonald's (ca. 205 Mio. Euro bzw. 5,9% plus), es folgen Autogrill (ca. 81 Mio. Euro) sowie SSP (ca. 45 Mio. Euro). Bei den relativen Gewinnern führt Autogrill (plus 73,2 %) vor Lagardère (plus 51,2 %) und Gustoso (plus 34,2 %). Starkes Wachstum im Fullservice-Sektor liefern sehr analog zum Vorjahr die drei expansionsstarken Marken L'Osteria (plus 21,2 % Umsatz), Hans im Glück (plus 16,7 %) sowie Peter Pane (plus 23,3 %) mit Pizza und Burgern in den Kernsortimenten. Starke zweistellige Wachstumsraten auch für die Kino-Gastronomie, wohlgemerkt nach einem extremen Minus-Jahr ohne jeden Blockbuster. 2. Geschäftsverlauf der E.T. Restaurants GmbH a) Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die E.T. Restaurants GmbH konnte den Netto-Umsatz auf bestehender Fläche im Jahr 2019 um 0,71 % gegenüber dem Vojahreswert steigern. Damit kann das Unternehmen, trotz zwei Restaurantübernahmen und der vier Umbauten sowie den damit verbundenen mehrwöchigen Schließzeiten, einen positiven Umsatztrend aufweisen. Der Gesamtnettoumsatz stieg im Vergleich zum Vojahr (Rumpfjahr) um ca. 111,3% von 11.201 TEURO auf 23.666 TEURO an. Im Geschäftsjahr 2019 wird Jahresfehlbetrag in Höhe von 136 TEUR ausgewiesen. Dennoch schätzt die Geschäftsleitung den Geschäftsverlauf vor dem Hintergrund der aufwendigen Umbauten und Restaurantübernahmen als zufriedenstellend ein. b) Personalwesen Die E.T. Restaurants GmbH beschäftigte 2019 im Jahresdurchschnitt 436 Arbeitnehmer. Davon befanden sich 379 Mitarbeiter in der Crew und 57 Mitarbeiter im Management wovon sich sechs Mitarbeiter in einer Berufsausbildung befanden. Folgende Ausbildungsberufe werden angeboten: "Fachkraft im Gastgewerbe" und "Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie". Die E.T. Restaurants GmbH möchte ihr Engagement im Bereich Berufsausbildung noch ausweiten und weitere Auszubildende einstellen. Parallel zu den Ausbildungsberufen werden Mitarbeiter auch für McDonald's interne Weiterbildungskurse angemeldet, um ihnen damit eine zusätzliche Möglichkeit zu bieten sich weiterzuentwickeln. Damit legt die GmbH Grundsteine um auch zukünftig Mitarbeiter in der Crew zu motivieren und Nachwuchskräfte für das Management zu entwickeln. c) Beschaffung In 2019 war die Versorgungslage im Hinblick auf Rindfleisch und Schweinefleisch angespannt. Das Angebot war insgesamt verhalten nachdem Landwirte Ihre Herden nicht signifikant vergrößerten und somit zusätzlich Tiere nicht zur Schlachtung gebracht wurden. Darüber hinaus erhöhte die Export-Nachfrage, insbesondere nach Schweinefleisch aus China, den Preisdruck. Die insgesamt schwierige Kartoffelernte wirkte sich nicht auf die Preise aus, da bereits abgeschlossene Verträge für Preis Stabilität sorgten. Im Bereich Frittieröl konnten durch eine globale Ausschreibung Kosten gesenkt werden. d) Investition Im Jahr 2019 wurden einige größere Investitionen getätigt. So wurden 4 Restaurants aufwendig zum RDZ/SDZ umgebaut. Des Weiteren stand das Jahr wieder im Zeichen der Expansion. Im Juli wurden 2 weitere Restaurants und im Dezember (31.12) nochmal 6 weitere Restaurants übernommen. Durch die Zusammensetzung der Restaurants können Synergien gehoben werden um ein optimales McDonald's Gästeerlebnis in Köln zu bieten. e) Umwelt Die E.T. Restaurants GmbH folgt den von McDonald's vorgegebenen Maßnahmen, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Mit einem globalen Maßnahmenpaket zur Reduktion der Treibhausgase will McDonalds ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen. Dazu gehört unter anderem bis 2030 die CO2- Emissionen in Restaurants und Verwaltungen weltweit um 36 % (im Vergleich zu 2015) zu reduzieren. Zudem soll im gleichen Zeitraum der CO2-Ausstoß bei der Produktion sowie in der Lieferkette von Zutaten und Verpackungen um 31 % gesenkt werden. Das bedeutet, dass McDonald's rund 150 Millionen Tonnen CO2 einsparen wird. Weitere umfassende Zielsetzungen betreffen den Bereich Verpackungen und Recycling: Bis 2025 sollen die Verpackungsmaterialien in allen McDonald's-Ländern nur noch aus erneuerbaren, recycelten oder zertifizierten Quellen stammen und sämtliche Verkaufsverpackungen wiederverwertet werden. So wurden in Deutschland bereits seit Ende 2019 die Plastikhalter der Luftballons abgeschafft und die 4er Chicken McNuggets in einer Papiertüte anstatt einer Papierschachtel serviert. Im Laufe des Jahres 2020 erfolgt dann die Umstellung der Desserverpackungen. Damit wird rund 1000 t Plastik pro Jahr eingespart. 3. Darstellung der Lage Die folgenden Kennzahlen beschreiben die Ertrags- und Vermögenslage in 2019 im Vergleich zum Rumpfgeschäftsjahr 2018: a) Ertragslage Die nachfolgenden Kennzahlen beschreiben die Ertragssituation der Gesellschaft:
b) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage lässt sich durch nachfolgende Kennzahlen darstellen:
Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Eigenkapital. Die Investitions- und Finanzierungstätigkeit kann durch den laufenden Cashflow gedeckt werden bzw. im Rahmen weiterer Investitionen wurden weitere Darlehn aufgenommen. c) Finanzielle Leistungsindikatoren Nachfolgende finanzielle Leistungsindikatoren werden genannt:
Im Geschäftsjahr 2019 konnte die Ergebnisplanung nicht erreicht werden. Dies lag neben den nicht erfüllten Umsatzerwartungen bei den Non Product Sales im Wesentlichen daran, dass es sich bei den 4 Umbauten um komplett Sanierungen handelte, was zu außerplanmäßigen Anlagenabgängen führte. Außerdem wirkte sich die aufgrund der Zukäufe erhöhte Abschreibung auf das Ergebnis aus. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Der geplante Produkt Nettoumsatz für das Jahr 2020 liegt laut Budget bei 32.161 TEUR. Durch den erfolgten Umbau weiterer Restaurants in RDZ werden sich durch die erweiterte RDZ Produktpalette, den neuen RDZ Restaurant Designs und durch die RDZ spezifischen Services u.a. Tischservice weitere positive Effekte auf das Ergebnis auswirken. Auch die Global Mobile App, welche es dem Gast nicht nur ermöglicht personalisierte Coupons einzulösen, sondern ebenfalls Bestellungen bereits von unterwegs zu tätigen, wird einen positiven Beitrag zum Betriebsergebnis leisten. Selbstverständlich birgt auch die Ausweitung des Lieferando Liefergebietes in Köln viel Potenzial um am stetig steigenden Food Delivery Markt zu partizipieren. So konnte sich die Anzahl der Restaurants im Lieferando Netzwerk durch die Ausweitung des Liefergebietes von 5 in 2019 auf 7 in 2020 erhöhen. Neben vielen positiven Aspekten trübt die aktuelle Corona Krise natürlich auch bei der E.T. Restaurants GmbH die Stimmung und es ist derzeit nicht abzusehen wie und wann sich die Lockerungen so auswirken, dass sich die E.T. Restaurants GmbH bzw. McDonald's wieder hin zur alten Stärke bewegt. Sicher ist jedoch bereits jetzt, dass sich erste Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen deutlich positiv auf die Umsätze auswirken. Die beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer für Speisen in Restaurants und Gaststätten von 19 auf 7 Prozent wird helfen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Beschränkungen zu mildern. Auf der anderen Seite wirkt sich natürlich auch der am 03.03.2020, nach mehreren Verhandlungsrunden, abgeschlossene Tarifvertrag mit Start 01.07.2020 auf das Ergebnis aus. Der neu abgeschlossene Entgelttarif hat eine Gültigkeit bis zum 30.06.2024 und bietet damit Planungssicherheit für die nächsten Jahre. Vorteilhaft ist das die Unternehmensstrategie damit bereits heute auf die lange Dauer ausgelegt werden kann. Im Ergebnis rechnet die Gesellschaft jedoch, bedingt durch die Umsatzeinbrüche geschuldet der Corona Krise, für das Geschäftsjahr 2020 mit einem negativen Ergebnis, welches deutlich über dem aus 2019 liegt. 2. Chancen- und Risikobericht Wir sehen grundsätzlich Chancen in unserem Geschäft bzw. dass wir am Branchenwachstum durch unsere bewährte Qualität, die ausgereiften Prozesse und innovative Marketingansätze und -konzepte (u.a. Restaurant der Zukunft) weiter partizipieren können. Diese Chancen möchten wir insbesondere durch unsere Investitionen in das o.g. Konzept nutzen und verweisen auf den Prognosebericht. In diesem Rahmen halten wir auch eine positive Planabweichung, sollten sich die Corona bedingten Einschränkungen weiter aufheben, für möglich. Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements der E.T. Restaurants GmbH ist das Controlling- und Reporting-System. Von den Verantwortlichen werden regelmäßig die Geschäftsrisiken analysiert. Forderungsausfälle und in Konsequenz ein Wertberichtigungsbedarf sind im Hinblick auf die Art des Geschäftes nicht zu erkennen. Liquiditätsrisiken sowie Zahlungsschwankungen sind für die Gesellschaft aufgrund des Bestandes an frei verfügbaren Zahlungsmitteln beherrschbar. Preisänderungsrisiken auf der Beschaffungsseite und Lohnsteigerungen sind aufgrund der regional begrenzten Marktstellung und der Unternehmensstruktur grundsätzlich nicht vermeidbar. Inwieweit solche Risiken ertragswirksam werden, hängt maßgeblich davon ab, ob sich gestiegene Kosten an den Endkunden weiterbelasten lassen. Dies ist insbesondere im hart umkämpften Systemgastronomiebereich nicht immer der Fall. Zinsänderungsrisiken bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten spielen derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Sollte sich dies ändern, wird die Gesellschaft diesen Risiken durch Zinsfestschreibungsvereinbarungen begegnen. Verschiedene, jedoch nach derzeitiger Kenntnis beherrschbare, Risiken bestehen naturgemäß auch in den Investitionen im Falle einer negativen Planabweichung. IV. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht eingesetzt. Als Finanzinstrumente werden Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten eingesetzt. Im Übrigen verweisen wir auf die Risikoberichterstattung. V. Zweigniederlassungsbericht 1. Aachener Straße 752, 50933 Köln (Gegenüber dem RheinEnergie Stadion) 2. Marzellenstraße 2-8, 50667 Köln (Gegenüber dem Kölner Dom) 3. Barbarossaplatz 1, 50674 Köln 4. Rudolfplatz 8-10, 50674 Köln 5. Koblenzer Str. 2-4, 50968 Köln 6. Venloer Str. 624, 50827 Köln 7. Schildergasse 60-68, 50667 Köln 8. Aachener Straße 1253, 50858 Köln (Im RheinCenter Weiden) 9. Mailänder Passage 1, 50765 Köln 10. Aachener Straße 999, 50933 Köln (McCafe im VIP Bereich RheinEnergie Stadion) 11. Rudolf-Diesel-Str. 32, 51149 Köln 12. Luxemburger Str. 106-112, 50354 Hürth 13. Frankfurter Str. 20, 51065 Köln 14. Bergisch Gladbacher Str. 1005, 51089 Köln 15. Frankfurter Str. 236, 51065 Köln 16. Clevischer Ring 1, 51063 Köln 17. Richard-Zanders-Str. 5, 51465 Bergisch Gladbach 18. Istanbulstraße 1, 51103 Köln
Köln, den 30. Mai 2020 E.T. Restaurants GmbH - Geschäftsführung - Erkan Tolan Holger Beeck Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die E.T. Restaurants GmbH, Köln:Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der E.T. Restaurants GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E.T. Restaurants GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 22. Juni 2020 DORNBACH
GMBH
Küster, Wirtschaftsprüfer Breker, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde am 22. Juli 2020 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2019 in Höhe von EUR 136.006,65 wird mit der Gewinnrücklage verrechnet. Der die Gewinnrücklage übersteigende Jahresfehlbetrag wird vorgetragen. |
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