Möller Scientific Fulda GmbH

Wasserkuppenstraße 29, 36043 Fulda, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 7201
Eingetragen
18.12.2017
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Betriebsführung für Unternehmen der Medizintechnik, Feinwerktechnik sowie Mechatronik und alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen, gleich welcher Rechtsform, beteiligen, solche erwerben, deren Geschäftsführung übernehmen, sowie Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Günther Josef Wühr
seit 29.6.2022
Geschäftsführer
Petra Bellinger
seit 27.2.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Möller Scientific Fulda GmbH

Fulda

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

I. Grundlagen

Die Möller Scientific Fulda GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das die Betriebsführung für Unternehmen der Medizintechnik, Feinwerktechnik sowie Mechatronik und alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen übernimmt.

Der aktuell einzige Kunde der Möller Scientific Fulda GmbH ist die Möller Medical GmbH.

II. Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft (unseres Auftraggebers Möller Medical GmbH)

Die Medizintechnik-Branche wird voraussichtlich ein Wachstumsmarkt bleiben. Dazu tragen unter anderem folgende Faktoren bei:

Der medizinisch-technische Fortschritt: Der MedTech-Fortschritt ermöglicht die Behandlung von Krankheitsbildern, die vor 10 oder 20 Jahren nicht behandelt werden konnten. Und durch innovative schonendere Verfahren können immer mehr Operationen an immer älteren Patienten durchgeführt werden.

Die demographische Entwicklung: Es gibt in Deutschland zunehmend mehr ältere und oftmals multimorbide Menschen.

Der erweiterte Gesundheitsbegriff in Richtung mehr Lebensqualität: Patienten fragen Leistungen rund um ihre Gesundheit immer stärker selbst nach und sind bereit, für bessere Qualität und zusätzliche Dienstleistungen mehr zu bezahlen.

Die Folge all dieser Faktoren: Der Bedarf an Gesundheitsleistungen wird voraussichtlich weiter steigen. Die Marktforscher von Evaluate prognostizieren für den globalen Medizintechnik-Markt bis zum Jahr 2024 ein jährliches Wachstum von 6 Prozent. 1

Allgemeine Entwicklung und Tätigkeit

Das Geschäftsjahr 2020 war für die Möller Scientific Fulda GmbH ein erfolgreiches Jahr. Der Umsatz ist in 2020 um 7,3 Prozent gestiegen.

Umsatz- und Auftragslage

Umsatz und Auftragsbestand erneut gestiegen

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Berichtsjahr auf TEUR 15.305 (Vorjahr TEUR 14.265).

Ertragslage

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegt mit TEUR 60 (Vorjahr TEUR 36.) über Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich ebenfalls auf TEUR 60 (Vorjahr TEUR 36). Der Jahresüberschuss liegt bei TEUR 43 (Vorjahr TEUR 23).

Finanzlage

Es wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 60. (Vorjahr TEUR 36.) erwirtschaftet. Es stellt sich weiterhin eine positive Liquiditätslage dar und den Zahlungsverpflichtungen kann ordnungsgemäß nachgekommen werden.

Ausreichend Liquidität war im Geschäftsjahr 2020 jederzeit gegeben.

Vermögenslage / Eigenkapital

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt gesunken. Zum Stichtag beläuft sich das Guthaben bei Kreditinstituten auf TEUR 100 (Vorjahr TEUR 0).

Die Bilanzsumme verändert sich auf TEUR 1.054 (Vorjahr TEUR 1.153). Dabei umfasst das Eigenkapital TEUR 75, wodurch eine Eigenkapitalquote von 7,1 % ausgewiesen wird. Der Rückgang der Rückstellungen resultiert hauptsächlich aus der Verminderung von Urlaub und Gleitzeit.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Das EBIT betrug TEUR 60 (Vorjahr TEUR 36.). Die Prognose für 2020 war TEUR 30 - TEUR 40. Da die Kosten im Verhältnis zum Umsatz nur unterproportional gestiegen sind konnte die Prognose übertroffen werden.

Personalbereich

Im Geschäftsjahr 2020 lag die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten bei 287 Mitarbeiter/-innen, davon waren 105 Angestellte, 159 gewerbliche Arbeitnehmer/-innen und 23 Auszubildende. Die Ausbildungsquote des Unternehmens lag damit bei 8,0 Prozent. Die Personalquote (Personalaufwand/Umsatzerlöse) liegt mit 94,3 % (Vorjahr 95,36 %) auf Niveau des Vorjahres.

Zum Stichtag 31. Dezember 2020 war 1 Geschäftsführer bei der Möller Scientific GmbH beschäftigt.

III. Wesentliche Chancen und Risiken

Das Geschäftsjahr 2020 war ein erfolgreiches Jahr. Möller Scientific Fulda ist weiterhin im bisherigen Maße abhängig von seinem einzigen Kunden, der den monatlichen Umsatz und damit Ertrag des Geschäftsjahres bestimmt.

Mögliche Risiken sehen wir im Produktions- und Lagerbereich der Auftragsfirma Möller Medical GmbH. Möglichen Unfällen beugen wir durch entsprechende Verhütungsvorschriften und -maßnahmen vor.

Theoretisch besteht das Risiko, dass der einzige Kunde seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen wird oder den Vertrag aufkündigt. Das Risiko wird als vernachlässigbar gering eingeschätzt wegen der umgekehrt genauso vorhandenen Abhängigkeit sowie der guten Marktposition des Kunden.

Umweltschutz und Arbeitssicherheit hat bei Möller Scientific einen hohen Stellenwert. Schadstoffe werden im Gefahrstoffkataster des Kunden geführt und beurteilt.

Eine gewisse Abhängigkeit von bestimmten Schlüsselmitarbeitern besteht, im Zuge unseres Wachstums vergrößert sich jedoch die Basis der hoch qualifizierten Mitarbeiter, so dass dieses Risiko abnimmt.

Im EDV-Bereich kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich bisher noch nicht erkannte Probleme ergeben oder behobene Probleme erneut auftreten. Ebenfalls kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Störung im EDV-Bereich trotz laufender Datensicherung zu Datenverlusten und damit zu erheblichen Schäden führen kann. Zur Begrenzung dieser Risiken werden die üblichen Vorkehrungen und Sicherheitsmaßnahmen im EDV-Bereich angewandt. Die Maßnahmen werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls an sich ändernde Anforderungen angepasst.

Finanzierungsrisiken bestehen nicht.

Die Corona-Pandemie hat innerhalb weniger Wochen zu einer in dieser Form noch nie dagewesenen Herausforderung für die Wirtschaft geführt, die auch Risiken für die Geschäftstätigkeit der Möller Scientific Fulda GmbH birgt. In welchem Umfang sich diese in der Umsatz- und Ergebnissituation der Möller Scientific Fulda GmbH widerspiegeln werden ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Daher ist die aktuell noch gültige Prognose mit Unsicherheiten behaftet.

V. Sonstige Angaben und Ausblick

Das Geschäftsjahr 2021 ist positiv gestartet.

In der Prognose für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir einen Umsatz von TEUR 16.500 - TEUR 17.500 und einen EBIT von TEUR 50 - TEUR 70.

Diese Prognose basiert auf den vorliegenden Rahmenaufträgen des Kunden Möller Medical GmbH und den vorliegenden Informationen von dessen Kunden und Absatzerwartungen.

Eine wesentliche Veränderung in der Risiko / Chancen Einschätzung hat sich weder für das abgelaufene Geschäftsjahr ergeben, noch wird diese für das nächste Geschäftsjahr erwartet.

Den Jahren 2021 und 2022 sehen wir mit Optimismus entgegen und freuen uns auf die Herausforderungen.

 

Fulda, 21. Mai 2021

Möller Scientific Fulda GmbH

Die Geschäftsführung

1 Quelle: Branchenbericht Medizintechnologien 2020 - BVMed

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 909.563,32 1.104.045,81
2. sonstige Vermögensgegenstände 44.132,54 49.183,44
953.695,86 1.153.229,25
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 100.224,30 0,00
1.053.920,16 1.153.229,25
1.053.920,16 1.153.229,25

Passiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 49.813,88 48.231,57
(davon Gewinnvortrag € 7.231,57, Vj. € 22.646,47)
74.813,88 73.231,57
B. Rückstellungen:
1. sonstige Rückstellungen 250.319,28 339.701,98
250.319,28 339.701,98
C. Verbindlichkeiten:
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 3.658,72
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 112.148,63 67.153,38
3. sonstige Verbindlichkeiten 616.638,37 669.483,60
(davon aus Steuern € 578.357,44; Vorjahr € 635.116,34)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 33.041,37; Vorjahr € 31.005,21)
728.787,00 740.295,70
1.053.920,16 1.153.229,25

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020
2019
1. Umsatzerlöse 15.304.711,96 14.265.312,25
2. sonstige betriebliche Erträge 90.797,57 79.568,00
15.395.509,53 14.344.880,25
3. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 10,08 110,94
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.088.172,22 -11.388.672,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -2.344.393,90 -2.214.767,20
(davon für Altersversorgung € 5.640,21; Vorjahr € 5.836,28)
-14.432.566,12 -13.603.439,48
5. sonstige betriebliche Aufwendungen -902.872,77 -705.338,06
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,15 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -114,76
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -17.498,56 -10.513,79
9. Ergebnis nach Steuern 42.582,31 25.585,10
10. Jahresüberschuss 42.582,31 25.585,10
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.231,57 22.646,47
12. Bilanzgewinn 49.813,88 48.231,57

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Möller Scientific Fulda GmbH mit Sitz in Fulda ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB und beim Amtsgericht Fulda unter der Handelsregisternummer HRB 7201 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Die Aufstellung des Abschlusses erfolgt soweit nicht anders angegeben in EUR.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

2. Liquide Mittel

Die Beträge bestehen ausschließlich in inländischer Währung (EUR) und sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

2. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Das Stammkapital ist voll eingezahlt und beträgt EUR 25.000. Es wird von der Stiftung Ordo Laboris, Zürich mit EUR 25.000 gehalten.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub und Gleitzeit (TEUR 133).

4. Verbindlichkeiten

Stand davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
31.12.2020 31.12.2019 31.12.2020 31.12.2019
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 3.659 0 3.659
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 112.149 67.153 112.149 67.153
Sonstige Verbindlichkeiten 616.638 669.484 616.638 669.484
728.787 740.296 728.787 740.296
davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr davon über fünf Jahre
31.12.2020 31.12.2019 31.12.2020 31.12.2019
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0
0 0 0 0

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 435 (Vorjahr TEUR 441) und Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer von TEUR 144 (Vorjahr TEUR 194).

D. ERLÄUTERUNGEN zur GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Geografische Aufteilung 2020
TEUR
2019
TEUR
Erlöse Inland 15.305 14.265
Erlöse Ausland 0 0
Umsatzerlöse brutto 15.305 14.265
Erlösschmälerungen 0 0
Umsatzerlöse netto 15.305 14.265

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 4 periodenfremde Erträge.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten überwiegend Fremdarbeiten und Fortbildungskosten. Ebenfalls enthalten sind TEUR 0,3 periodenfremde Aufwendungen.

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Das Ergebnis wird im Geschäftsjahr 2020 mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 17 belastet.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr von dem folgenden Geschäftsführer ausgeübt:

Peter Schrempp, Diplom-Betriebswirt (BA), Künzell, Geschäftsführer der Möller Scientific Fulda GmbH.

Von der Befreiung der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß

§286 Abs. 4 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

2. Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

3. Mitarbeiter

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer/-innen (inkl. Auszubildende) beträgt:

2020 2019
Gewerbliche Arbeitnehmer/-innen 181 169
Angestellte 106 103
Gesamt 287 272

4. Besondere Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres

Die Corona-Pandemie setzt sich im Jahr 2021 weiter fort. In unserer Planung für 2021 gehen wir von einer weiteren Normalisierung der Situation in unseren Absatzkanälen, sowie bei unseren Kunden aus. Eine negative Veränderung birgt auch Risiken für die Geschäftstätigkeit der Möller Scientific Fulda GmbH. Die aktuelle Prognose beinhaltet dementsprechend höhere Unsicherheiten, als dies in einem stabilen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld der Fall wäre.

 

Fulda, 21. Mai 2021

Möller Scientific Fulda GmbH

Peter Schrempp, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Möller Scientific Fulda GmbH, Fulda

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Möller Scientific Fulda GmbH, Fulda, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Möller Scientific Fulda GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 21. Mai 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Küfner, Wirtschaftsprüfer

ppa. Martin Krüger, Wirtschaftsprüfer

Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2020 wird auf EUR 42.582,31 festgestellt und vorgetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 01.06.2021 festgestellt.

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