Thomas Schumann Capital GmbH
Selbe AdresseFondsmanagement
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Cord von Lewinski seit 8.9.2023 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Macquarie Transportation Finance Australia Pty Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Macquarie European Rail GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021Bilanz zum 31. März 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.04.2020 bis 31.03.2021
Anhang für 2021Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Da die Gesellschaft im Berichtsjahr erstmalig die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB erfüllt, treten die Rechtsfolgen gemäß § 267 Abs. 4 HGB noch nicht ein. Es gelten weiterhin die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden bei der Erstellung des Anhangs, nicht jedoch bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bilanz des Geschäftjahres wurde unter Berücksichtigung einer teilweisen Ergebnisverwendung aufgestellt. Anstelle eines Gewinnvortrags und eines Jahresüberschusses, weist die Gesellschaft nunmehr einen Bilanzgewinn gem. § 268 Abs. 1 HGB aus. Um eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen zu gewährleisten, wurden im Vorjahr Anpassungen bei der Darstellung des Eigenkapitals vorgenommen. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Macquarie European Rail GmbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 82991 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, unverändert zum Vorjahr, maßgebend. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, bis zum Tag der Veräußerung, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das Bankguthaben wird zum Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 25.000 wird zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Sachanlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Hierbei handelt es sich um Lokomotiven, Wagons und Passagierzüge, die im Rahmen des operativen Leasings vermietet wurden. Das Sachanlagevermögen wurde im Berichtsjahr von der Gesellschaft veräußert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt TEUR 95.288 (VJ: EUR 67.228) setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 92.647; VJ: TEUR 63.463) sowie aus sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 2.641; VJ: TEUR 3.198) zusammen. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen aus Erstattungsansprüchen aus den Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer (TEUR 2.342; VJ: TEUR 2.342) sowie aus Umsatzsteuer (TEUR 197; VJ: TEUR 553) zusammen. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn entwickelt sich zum Bilanzstichtag wie folgt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen im Wert von insgesamt TEUR 71 (VJ: TEUR 30.959) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 35; VJ: TEUR 40), für Steuerberatungskosten (TEUR 28; VJ: TEUR 19) sowie für Kosten der Jahresabschlusserstellung (TEUR 8; VJ: TEUR 8). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 67.287 (VJ: TEUR 299.503) setzen sich aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 66.485; VJ: TEUR 298.207) und aus sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 801; VJ: TEUR 1.293) zusammen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 HGB und 268 Abs. 7 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.549 (VJ: TEUR 28.353) resultieren aus der Vermietung der als Anlagevermögen gehaltenen Lokomotiven, Wagons und Passagierzüge während des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Veräußerung des Sachanlagevermögens. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 93.509 (VJ: TEUR 42) resultieren im Wesentlichen aus der Veräußerung des Sachanlagevermögens (TEUR 61.399; VJ TEUR 0) sowie aus der Auflösung der Verbindlichkeitsrückstellungen (TEUR 30.950; VJ: TEUR 0), die in Zusammenhang mit der Wartung und der Instandhaltung des Betriebsvermögens standen. Zudem wurden im Geschäftsjahr bereits im Vorjahr berücksichtigte Konzernweiterbelastungen in Höhe von TEUR 1.008 ertragswirksam korrigiert. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten weiterhin Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 71; VJ: TEUR 0) sowie andere sonstige Erträge (TEUR 81; VJ: TEUR 42) Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.666 (VJ: TEUR 8.794) handelt es sich im Wesentlichen um Leistungen, die von verbundenen Unternehmen gegenüber der Gesellschaft erbracht wurden im Bereich der Unternehmensführung (TEUR 3.200; VJ: TEUR 5.138) sowie der Übernahme von betrieblichen Aufgaben (TEUR 203; VJ: TEUR 378), um Aufwendungen für Wartungen und Reparaturen (TEUR 2.336; VJ: TEUR 1.440) und um weitere sonstige Aufwendungen (TEUR 927; VJ: TEUR 1.838). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.101 (VJ: TEUR 6.039) handelt es sich um Zinszahlungen an verbundene Unternehmen für erhaltene Darlehen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
* eingetragen im Handelsregister am 29. Juni
2020
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung hat während des Geschäftsjahres 2020/2021 keine Bezüge erhalten. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer i.S.d. § 285 Satz 1 Nr. 7 HGB beträgt 0 (Vorjahr 4 Mitarbeiter). Prüfungs- und Beratungsgebühren Das Honorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr 2021 TEUR 35 und entfiel ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Konzernverhältnisse Das oberste Mutterunternehmen und die beherrschende Partei der Gesellschaft ist die Macquarie Group Limited, Australien. Die Macquarie Financial Holdings Pty Limited, Sydney, Australien, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von Macquarie Group Limited, Sydney, Australien, erstellt. Kopien der Konzernabschlüsse der Macquarie Group Limited, Sydney, Australien, sowie der Macquarie Financial Holdings Pty Limited, Sydney, Australien, sind in den Geschäftsräumen Level 6, 50 Martin Place, Sydney, New South Wales, 2000, Australien, erhältlich. Nachtragsbericht Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Krise werden aus heutiger Sicht keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft erwartet. Weitere Erläuterungen in diesem Zusammenhang sind dem Lagebericht zu entnehmen. Die Auswirkungen des Russland/Ukraine-Konflikts auf die Weltwirtschaft sind zur Zeit nicht vollumfänglich abschätzbar. Die Gesellschaft hat derzeit keine unmittelbaren Geschäftsbeziehungen zu beiden Ländern. Auswirkungen, die sich mittelbar ergeben könnten, werden fortlaufend analysiert, um im Bedarfsfall entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Auf den Jahresabschluss 2021 hat der Konflikt keinen Einfluss. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Gesellschaft hat im Geschäftsjahr eine Vorabausschüttung in Höhe von EUR 60.000.000 vorgenommen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.480.914,81 auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, 31. März 2022 Geschäftsführung gez.: Byatt gez.: von Lewinski Hinweis: Der Jahresabschluss der Macquarie European Rail GmbH zum 31. März 2021 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 31. März 2022 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020/2021Unternehmenszweck Der Zweck des Unternehmens ist der Erwerb, die Bestandspflege, Verwaltung, das Leasing und die Vermietung, einschließlich des operativen Leasings, ausgenommen Finanzierungsleasing, und der Verkauf von Schienenfahrzeugen und anderen Objekten, die für die Nutzung im Eisenbahnsektor vorgesehen sind, besonders in Europa. Berichterstattung zur aktuellen Geschäftstätigkeit Die Haupttätigkeit des Unternehmens war das Leasing von Wirtschaftsgütern im Schienengüter- und Schienenpersonenverkehr im Vereinigten Königreich und Kontinentaleuropa. Die Wirtschaftsgüter wurden im Vereinigten Königreich und Nordeuropa eingesetzt. Die Wirtschaftsgüter des Unternehmens für den Schienengüter- und Schienenpersonenverkehr wurden am 23. April 2020 verkauft. Die gesetzlichen Vertreter des Unternehmens prüfen derzeit die möglichen Optionen für die Zukunft des Unternehmens, einschließlich einer mittelfristigen Liquidation. Ertragslage Die Umsatzerlöse aus dem operativen Leasing für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrugen 1.549.217 €, was eine durch den Verkauf von Sachanlagen bedingte Senkung von 95 Prozent im Vergleich zu dem Einkommen aus dem operativen Leasing in Höhe von 28.353.064 € im vorherigen Geschäftsjahr darstellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrugen 93.509.081 €, was hauptsächlich durch den Verkauf von Sachanlagen bedingt ist und eine Steigerung von 220.609 Prozent im Vergleich zu den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 42.368 € im vorherigen Geschäftsjahr darstellt. Die Personalkosten für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrugen 286.623 €, was eine Senkung von 56 Prozent im Vergleich zu den Personalkosten von 652.834 € im vorherigen Geschäftsjahr darstellt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen in dem am 31. März 2021 endenden Geschäftsjahr keine Mitarbeiter beschäftigt, während es im vorangegangenen Geschäftsjahr 4 Mitarbeiter waren. Die Abschreibungen für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrug 922.961 €, was eine durch den Verkauf von Sachanlagen bedingte Senkung von 94 Prozent im Vergleich zu den Abschreibungen von 15.102.992 € im vorherigen Geschäftsjahr darstellt. Der Nettozinsaufwand für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrug 154.493 €, was eine Senkung von 103 Prozent im Vergleich zum Nettozinsaufwand von 5.144.586 € im vorherigen Geschäftsjahr darstellt. Der Grund hierfür war im Wesentlichen die Rückzahlung von konzerninternen Darlehen im Laufe des Jahres. Der Jahresüberschuss für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrug 60.772.163 €, im Vergleich zum Jahresfehlbetrag von 1.205.174 € im vorherigen Geschäftsjahr. Finanzlage Die liquiden Mittel für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrugen 2.395.776 €, was eine Erhöhung von 15 Prozent im Vergleich zu den liquiden Mitteln in Höhe von 2.092.204 im vorherigen Geschäftsjahr darstellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Macquarie Gruppe für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrugen 92.647.102 €, was eine Steigerung von 46 Prozent im Vergleich zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Macquarie Gruppe in Höhe von 63.463.457 € im vorherigen Geschäftsjahr darstellt. Der Hauptgrund dafür war die Erhöhung der Mittel aus anderen Unternehmen der Macquarie-Gruppe. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Macquarie Gruppe für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrugen 66.485.246 €, was eine Senkung von 78 Prozent im Vergleich zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Macquarie Gruppe in Höhe von 298.207.043 € im vorherigen Geschäftsjahr darstellt. Der Grund hierfür war im Wesentlichen die Rückzahlung von konzerninternen Darlehen im Laufe des Jahres. Vermögenslage Infolge der Veräußerung der Güter- und Schienenpersonenverkehrsanlagen der Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr beliefen sich die Sachanlagen zum 31. März 2021 auf 0 €, was einer Verringerung um 100 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr entspricht. Die gebildeten Steuerrückstellungen in Höhe von 25.820.695 € stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Abgang von Sachanlagevermögen. Die Veränderung gegenüber dem Betrag von 965.575 € im Vorjahr entspricht einer Erhöhung von 2.574 Prozent. Das Nettovermögen zum 31. März 2021 beläuft sich auf 4.505.915 €, ein Anstieg um 21 Prozent gegenüber dem Nettovermögen von 3.733.752 € im vorangegangenen Geschäftsjahr. Die Eigenkapitalquote für das am 31. März 2021 geendete Geschäftsjahr betrug 4,6 %, was eine Erhöhung von 316 Prozent im Vergleich zur Eigenkapitalquote von 1,1 % im vorherigen Geschäftsjahr darstellt. Bericht zu Prognosen, Chancen und Risiken Die Güter- und Personenverkehrsanlagen der Gesellschaft wurden am 23. April 2020 für 328.000.000 € und mit einem Gewinn von 61.398.941 € verkauft. Nach der Veräußerung von Vermögenswerten hat die Gesellschaft keine geschäftlichen Aktivitäten verfolgt und die gesetzlichen Vertreter haben keine Entscheidungen hinsichtlich weiterer geschäftlicher Aktivitäten getroffen. Nach dem Verkauf des Sachanlagevermögens prüfen die gesetzlichen Vertreter die möglichen Optionen für die Zukunft der Gesellschaft, einschließlich einer mittelfristigen Liquidation. Da die Sachanlagen im Berichtszeitraum veräußert wurden, werden für das Geschäftsjahr 2022 keine Umsatzerlöse erwartet. Es wird ein Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen sowie ein deutlich geringerer Gewinn für das Geschäftsjahr erwartet. Hauptrisiken und Unsicherheiten Aus Sicht der Gesellschaft sind die Hauptrisiken und -unsicherheiten in den Hauptrisiken der Macquarie Gruppe integriert und werden zentral durch die Macquarie Gruppe gesteuert. Bei den Risiken handelt es sich im Wesentlichen um Kredit-, Liquiditäts-, Zins-, Markt- und Wechselkursrisiken. Finanzrisikomanagement Risiken sind ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmen der Macquarie Gruppe. Das Unternehmen ist einer Vielzahl an Risiken ausgesetzt, zu denen die Auswirkungen des Kreditrisikos, das Liquiditätsrisiko, Betriebsrisiko und Zinsrisiko gehören. Zusätzliche Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, beinhalten das rechtliche Risiko, Konformitätsrisiko und Dokumentationsrisiko. Die Verantwortung für die Steuerung dieser Risiken liegt bei den einzelnen Unternehmen, die sie entstehen lassen. Es ist die Verantwortung der Risikomanagementgruppe ("RMG"), eine angemessene Bewertung und Steuerung dieser Risiken sicherzustellen. Als letztendlich indirekte Tochtergesellschaft der MGL verwaltet das Unternehmen Risiken innerhalb des Rahmens der allgemeinen Strategie- und Risikomanagementstruktur der Macquarie Gruppe. Die RMG ist unabhängig von allen anderen Bereichen der Macquarie Gruppe und untersteht direkt dem Geschäftsführer und dem Vorstand von MGL. Der Leiter der RMG ist Mitglied des Lenkungsausschusses von MGL. Die Kompetenz der RMG ist für alle wesentlichen Entscheidungen zur Risikoübernahme erforderlich. Die RMG identifiziert, beziffert und bewertet alle wesentlichen Risiken und setzt vernünftige Grenzen fest. Gegebenenfalls werden diese Grenzen vom Lenkungsausschuss und dem Vorstand der MGL genehmigt. Die Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, werden auf einer global verbundenen Grundlage für ganz MGL gesteuert, einschließlich aller Tochterunternehmenan allen Standorten. Die interne Herangehensweise von Macquarie an Risiken stellt sicher, dass Risiken in Tochtergesellschaften den gleichen strengen Entscheidungen zur Risikoübernahme unterliegen. Kreditrisiko Kreditinanspruchnahmen, Genehmigungen und Grenzen werden durch den Kreditrahmen der Macquarie Gruppe gesteuert, der von der RMG festgelegt wurde. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko einer Firma, bei der Erfüllung ihrer Pflichten hinsichtlich finanzieller Verbindlichkeiten auf Schwierigkeiten zu stoßen. Die Direktoren haben das von der Macquarie Gruppe genutzte Risikomodell übernommen, das von der RMG genehmigt wurde. Dieses Modell ist in die Risikomanagementsysteme der Macquarie Gruppe integriert, damit das Unternehmen das Risiko wirksam steuern kann. Zinsrisiko Das Unternehmen hat sowohl verzinsliche Vermögenswerte als auch verzinsliche Verbindlichkeiten. Zu den verzinslichen Vermögenswerten gehören Forderungen an andere Unternehmen der Macquarie-Gruppe, die mit einem variablen Zinssatz verzinst werden. Zu den verzinslichen Verbindlichkeiten gehören Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmen der Macquarie Gruppe, die ebenfalls variabel verzinst werden. Marktrisiko Die Gesellschaft war durch ihre Leasingaktivitäten einem Marktrisiko ausgesetzt, das sich aus den Veränderungen des Marktwerts des rollenden Materials ergab. Die gesetzlichen Vertreter haben das von der Macquarie Group verwendete und von der RMG genehmigte Risikomodell übernommen. Dieses Modell ist in die Risikomanagementsysteme der Macquarie Group integriert, um der Gesellschaft ein effektives Management dieses Risikos zu ermöglichen. Fremdwährungsrisiko Die Gesellschaft ist Fremdwährungsrisiken ausgesetzt, die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmen der Macquarie Group und externen Parteien umfassen, die auf nicht-funktionale Währungen lauten. Alle wesentlichen nicht-funktionalen Währungsrisiken werden durch ein konzernweites Verfahren zur Minimierung des Risikos auf Ebene der einzelnen Unternehmen gesteuert. Nachtragsbericht COVID-19, eine durch ein neues Virus verursachte Atemwegserkrankung, wurde von der Weltgesundheitsorganisation im März 2020 zur weltweiten Pandemie erklärt. COVID-19 und die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus haben seitdem erhebliche Auswirkungen auf die die globale Wirtschaft und die Aktien-, Schulden- und Rohstoffmärkte. Es wird weiterhin ein robuster Risikomanagementrahmen angewandt und RMG überwacht weiterhin die Auswirkungen von COVID-19 auf das Risikoprofil des Unternehmens. Nicht-finanzielle Risiken, die sich aus den globalen Bewegungseinschränkungen und der Fernarbeit unserer Mitarbeiter, Geschäftspartner, Kunden und Lieferanten ergeben, werden durch die rechtzeitige Anwendung des Risikomanagementrahmens des Unternehmens identifiziert, bewertet, verwaltet und geregelt. Als Reaktion auf COVID-19 hat das Unternehmen eine Überprüfung der Kredite an andere verbundene Unternehmen und der sonstigen Engagements in finanziellen Vermögenswerten sowie der ECL für jedes dieser Risiken vorgenommen. Bei der Überprüfung wurden die makroökonomischen Aussichten und das Risiko bei Ausfall zum Berichtszeitpunkt berücksichtigt. Die ECL-Methode, die SICR-Schwellenwerte und die Definition des Ausfalls blieben gegenüber den Vorperioden unverändert. In Bezug auf COVID-19 gab es im Geschäftsjahr 2021 keine wesentlichen Auswirkungen und es werden keine erwartet. Die Auswirkungen des Russland/Ukraine-Konflikts auf die Weltwirtschaft können derzeit nicht vollständig abgeschätzt werden. Das Unternehmen hat derzeit keine direkten Geschäftsbeziehungen zu beiden Ländern. Auswirkungen, die sich indirekt ergeben könnten, werden laufend analysiert, um bei Bedarf entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Der Konflikt hat keinen Einfluss auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021.
Düsseldorf, 31. März 2022 Geschäftsführung gez.: A. Byatt gez.: C. Lewinski BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Macquarie European Rail GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Macquarie European Rail GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Macquarie European Rail GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 31. März 2022 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Fatih Agirman, Wirtschaftsprüfer ppa. Joanna Spassova, Wirtschaftsprüferin |
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