Coats GmbHLiquidiert
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Coats GmbHKenzingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht über das Geschäftsjahr 20061. Rahmenbedingungen Der Textileinzelhandel konnte ein befriedigendes bis gutes 1. Quartal im Hinblick auf Handarbeitsprodukte verzeichnen. Das Stricken von Kleidungsstücken und Accessoires stand im Blickpunkt des Verbraucherinteresses und trug zu einer Stimmungsaufhellung im Einzelhandel bei. Nach einem normal verlaufenden Sommergeschäft musste die gesamte Branche einen unerwartet starken Nachfrageeinbruch im 4. Quartal verkraften. Die wenig förderlichen klimatischen Rahmenbedingungen wurden als Hauptursache hierfür ausgemacht. Die Bekleidungsimporte nach Europa sind im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter angestiegen. Allein für Deutschland ist das Volumen um knapp 3 % und der Wert um ca. 10 % gestiegen. Überproportional sind hierbei die Importe aus Asien angewachsen, die wertmäßig um 17,8 % zugenommen haben. Diese Entwicklung zeigt auf, dass der Anteil der passiven Lohnveredelung sich weiter reduziert hat und der lokale Bedarf für Industrienähgarne und Reißverschlüsse sich weiter verringert hat. 2. Geschäftsverlauf 2006 a. Allgemein Im Geschäftsjahr 2006 hat unsere Gesellschaft den Gesamtumsatz um 8,4 % auf 157,6 Mio. € gesteigert. Mit 77,0 Mio. € lag der Anteil des Auslandsgeschäftes am Gesamtumsatz bei 48,8 %. Zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung der Exportquote um 8,5 %-Punkte, deren Anstieg in der neuen Funktion des Standortes Bräunlingen als European Distribution Centre der westeuropäischen Coats-Märkte im Industrienähgarnbereich begründet liegt. Die Gesamtinvestitionen betrugen im Geschäftsjahr 3,9 Mio. €. Schwerpunkte waren Investitionen in ERP-Software für den Endverbraucherbereich sowie Gebäude und Maschinen im Industrienähfadenbereich am Standort Bräunlingen. Der von unserem Gesellschafter zu übernehmende Jahresfehlbetrag beläuft sich 6,8 Mio. €. Dieser Betrag beinhaltet 5,3 Mio. € Aufwendungen für Reorganisationsmaßnahmen. b. Endverbraucher Im Jahr 2006 konnte nur im 1. Quartal die positive Umsatzentwicklung aus den Vorjahren weitergeführt werden. In nahezu allen zentraleuropäischen Märkten gab es in den ersten 3 Monaten Zuwächse in den Umsatzerlösen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Produktkategorie Handstrickgarne stellte - wie bereits in den vorangegangenen Perioden - den Wachstumsmotor dar. Die Geschäftsdynamik aus dem 1. Quartal konnte in den Folgequartalen nicht aufrecht erhalten werden. Ab April gab es in praktisch allen Produktkategorien eine deutliche Abschwächung der Endverbrauchernachfrage, die teils stärker als in den Vorjahres-Saisonzyklen verlief. Aufgrund von massiven Vororderaktivitäten und Incentive-Aktionen für unsere Handelskunden konnte das Umsatzniveau für die Vororder-Ausliefermonate Juli, August und September auf einem befriedigenden Niveau gehalten werden. Das 4. Quartal brachte eine bisher unbekannte Nachfrage-Zurückhaltung seitens des Endverbrauchers. Trotz umgehend eingeleiteter zusätzlicher Promotionsmaßnahmen mussten deutliche Umsatzverluste im Vergleich zu 2005 hingenommen werden. Das völlige Ausbleiben einer kalten Witterung scheint ein Hauptfaktor für die ausgebliebene Konsumentennachfrage zu sein. c. Industrie Der bereits erwähnte weitere Rückgang der passiven Lohnveredelung und der damit einhergehenden lokalen Bedarfsreduktion an Industrienähgarnen und Reißverschlüssen zeigte sich - vor allem im 1. Halbjahr - in der Verkaufsentwicklung nach Branchen. Die Umsätze im Bekleidungsbereich waren weiter rückläufig während der Bereich der technischen Industrienähgarne ein Wachstum verzeichnen konnte. Aufgrund der westeuropäischen Funktion, die der Industrienähgarnbereich nun innehat, konnten die Umsätze - wie erwartet - signifikant gesteigert werden. Eine negative Umsatzentwicklung musste hingegen im Reißverschlussbereich hingenommen werden. Vor dem Hintergrund der Marktentwicklung wurde eine Reorganisation in der Verkaufsorganisation durchgeführt. Der Verkauf für Deutschland wurde neu geordnet und die Kundenbetreuung und Auftragsbearbeitung für den Industrienähgarnbereich in Bräunlingen konzentriert. Die Auftragsbearbeitung für den Reißverschlussbereich ist im Reißverschlusswerk in Rhauderfehn angesiedelt. Die Verkaufsbüros in Österreich und der Schweiz wurden in die Innendienst-Verkaufsorganisation in Deutschland integriert und geschlossen. Die Restrukturierungsmaßnahmen im Bereich Produktion Industrienähfaden Westeuropa konnten im Jahr 2006 abgeschlossen werden. In Bräunlingen wurde eine moderne, vollautomatische Servicefärberei komplettiert. Diese Anlage erlaubt es, Serviceprodukte zu den bestmöglichen Produktionskosten herzustellen. Darüber hinaus wurde ein westeuropäisches Zentrallager in Bräunlingen geschaffen. Dieses Zentrallager, zusammen mit der Servicefärberei, die ebenfalls für Westeuropa produziert, beliefert nun die Märkte Deutschland, Schweiz, Österreich, Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien, Portugal, Spanien und Großbritannien. Vor dem Hintergrund der weiter rückläufigen Marktentwicklung im Reißverschlussbereich in Deutschland und Westeuropa ist es notwendig gewesen, weitere Personalanpassungen durchzuführen. Zum Ende des Jahres wurden 50 Vollzeitstellen definiert, die reduziert werden. Bedingt durch die Übernahme einiger Betriebsmittel aus den zuvor geschlossenen Coats-Standorten Peterlee (Großbritannien) und Oporto (Portugal) war es notwendig gewesen, die Fertigungsbereiche teilweise neu zu strukturieren. So wurde beispielsweise die bis dahin räumlich getrennte Metallreißverschlussvorfertigung - und -endfertigung komplett innerhalb eines Gebäudes zusammengefasst, was zu effizienteren Produktionswegen geführt hat. Ebenso wurde das Rohschieberlager in das Zentrallager integriert, um weitere Verbesserungen innerhalb der logistischen Abläufe zu ermöglichen. Weiterhin wurden Wärmerückgewinnungsanlagen installiert und andere Energiesparmaßnahmen eingeleitet, um zumindest einen Teil der gestiegenen Energiekosten zu kompensieren. Zur Mitte des Jahres wurden Standardisierungsprojekte auf europäischer Ebene mit dem Ziel eingeleitet, weitere Materialeinsparungen und eine Verbesserung der logistischen Abläufe innerhalb der europäischen Reißverschlussversorgungskette zu erreichen. d. Corporate Im Frühjahr 2006 wurde das Eigentum an der Immobilie Freiburg nach erfolgter Räumung an den Erwerber übertragen. Bedingt durch diesen Verkauf wurde der Sitz unserer Gesellschaft von Freiburg nach Kenzingen verlegt. Im Dezember 2006 wurde eine Kapitalherabsetzung um 23,542 Mio. € auf 1 Mio. € beschlossen. Das hiermit verbundene Ziel ist eine Erhöhung des ungebundenen Eigenkapitals. Nach Verstreichen der gesetzlich vorgeschriebenen einjährigen Wartefrist kann diese Herabsetzung frühestens im Dezember 2007 im Handelsregister eingetragen werden. 2. Beteiligungen In 2006 haben wir die Geschäftsanteile an der Schachenmayr, Mann & Cie. GmbH an den Mehrheitsgesellschafter Coats Deutschland GmbH zum Buchwert von 1,688Mio. € abgetreten. Es wurde vereinbart, dass unsere Gesellschaft die Garantiedividende 2006 vollumfänglich noch einmal erhält. Die belgische Vertriebsgesellschaft Coats N.V. hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz von 6% gegenüber dem Vorjahr steigern können. Reorganisationsrückstellungen für Personalanpassungen im Endverbraucher- wie auch im Industriegeschäft führten zu einem Jahresfehlbetrag. Ohne Berücksichtigung dieses Postens verbesserte sich das Jahresergebnis nach Steuern um 21% gegenüber dem Vorjahr. Die niederländische Vertriebsgesellschaft Coats B.V. war in 2006 mit einem Umsatzrückgang von 17% konfrontiert. Auch in den Niederlanden waren Reorganisationsrückstellungen notwendig, überwiegend für Personalanpassungen im Industriegeschäft. Ohne Berücksichtigung des Reorganisationsaufwandes konnte das Jahresergebnis nach Steuern erfreulicherweise um 33% gesteigert werden. Ursächlich hierfür waren zum einen die verbesserte Zinssituation bei den Geldanlagen sowie eine Steuergutschrift. Die Gewinnabführung für das Vorjahr betrug 0,4 Mio. €. 3. Ertragslage Unsere Gesellschaft weist für das abgelaufene Geschäftsjahr beim Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen (EBITDA), bereinigt um die angefallenen Reorganisationsaufwendungen, einen wiederholten Rückgang aus. Das Ergebnis verfehlte mit -4,2 Mio. € die Erwartungen sehr deutlich. Ursache hierfür waren u.a. fehlende Umsätze im 4. Quartal im Endverbraucherbereich und damit fehlender Deckungsbeiträge, die weiterhin anhaltende Absatzverschiebung im Reißverschlussbereich von Stückverschlüssen zu Rollenware sowie eine Risikovorsorge bei der Ökosteuer. Der von unserem Gesellschafter aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages zu übernehmende Verlust beträgt 6,79 Mio. € (Vorjahr Verlust 9,92 Mio €). Hierin enthalten sind 6,00 Mio. € außerordentliche Erträge (saldiert) und 5,29 Mio. € Aufwendungen für Reorganisationen, wovon 4,10 Mio. € auf Personalabfindungen entfallen. 4. Finanz- und Vermögenslage Die Finanzlage der Gesellschaft wird durch die Einbeziehung in ein Cash-Pooling-System der deutschen Coats-Gesellschaften, das durch den Gesellschafter - die Coats Deutschland GmbH - betrieben wird, beeinflusst. Bedingt durch die Verlustübernahme für das Vorjahr stieg der Forderungsbestand unserer Gesellschaft im Cash-Pool an. Die Bilanzsumme ging im Geschäftsjahr 2006 um 1,4 Mio. € (- 1,8 %) auf 81,5 Mio. € zurück. Die langfristigen Vermögenswerte sanken hierbei überproportional (- 11,1 %). Der überwiegende Grund hierfür ist der Abgang der Immobilie in Freiburg und der damit einhergegangenen Abgabe der Maschinen und Anlagen. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme lag zum 31.12.2006 bei 20,3 % (Vorjahr: 22,4 %). Die kurzfristigen Aktiva erhöhten sich geringfügig um 0,7 Mio. € auf 65,0 Mio. €. Während die liquiden Mittel und der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten im Jahresvergleich nahezu konstant blieben (0,4 Mio. €), verminderten sich das Vorratsvermögen um 1,1 Mio. € und erhöhten sich die Forderungen um 1,9 Mio. €. Der Anteil der kurzfristigen Aktiva an der Bilanzsumme lag zum Jahresende bei 79,7 % (Vorjahr: 77,6 %). Der Anstieg entfiel hauptsächlich auf die Erhöhung der Cash-Pool-Forderung gegenüber dem Gesellschafter. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages blieb das Eigenkapital in 2006 konstant. Durch den Rückgang der Bilanzsumme erhöhte sich somit die Eigenkapitalquote auf 34,4 % (Vorjahr: 33,8 %). Im Gegenzug verminderten sich die Rückstellungen auf 44,7 % (Vorjahr: 45,5 %). Die Verbindlichkeiten blieben mit 21,0 % (Vorjahr: 20,7 %) der Bilanzsumme nahezu konstant. Die Verminderung der Rückstellungen war in erster Linie bedingt durch Pensionsabfindungen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich 2006 auf -9,7 Mio. € (Vorjahr: -12,5 Mio. €). Der Mittelabfluss resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresfehlbetrag bedingt durch überproportional gestiegene Ausgaben für Materialbeschaffung, Vertriebs- und Verwaltungskosten, Restrukturierungsmaßnahmen sowie aus Abstandszahlungen für Rentner. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -0,3 Mio. € (Vorjahr: +9,9 Mio. €) reflektiert den Saldo aus der Erhöhung der Cash-Pool-Forderung gegenüber dem Gesellschafter um 7,3 Mio. € (vornehmlich aufgrund der Verlustausgleichszahlung des Gesellschafters für den Vorjahresfehlbetrag), den Rückführungen der Cash-Pool-Verbindlichkeiten der zentraleuropäischen Konzerngesellschaften um 2,3 Mio. €, den Einzahlungen aus den Sachanlagenabgängen in Höhe von 6,9 Mio. € (vornehmlich aus dem Verkauf der Immobilie Freiburg), dem konzerninternen Beteiligungsverkauf in Höhe von 1,7 Mio. € sowie die Auszahlungen für Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von 3,9 Mio. €. 5. Mitarbeiter Die Beschäftigtenzahl unserer Gesellschaft beläuft sich zum 31. Dezember 2006 auf 868 (Vorjahr: 891). Im Jahre 2006 konnten 12 Mitarbeiter ihr 35-jähriges Jubiläum feiern. Darüber hinaus blickten 10 Mitarbeiter auf eine 25-jährige Betriebszugehörigkeit zurück. Den Jubilaren danken wir für ihr langjähriges, treues Engagement für die Belange der Coats GmbH. Allen unseren Mitarbeitern danken wir für ihren engagierten Beitrag im vergangenen Geschäftsjahr. 6. Risikobericht Die Risikopolitik unserer Gesellschaft orientiert sich an der mittelfristigen, auf Wertsteigerung des Unternehmens angelegten Strategie. Diese wird im Rahmen eines konzernweit umgesetzten Risikomanagementsystems analysiert. Unser alle Geschäftsbereiche erfassendes Risikomanagement mit regelmäßiger Risikoerfassung meldet, dass auf der Grundlage unserer heutigen Erkenntnisse wir für unsere Gesellschaft mittelfristig keine ihren Fortbestand gefährdende Entwicklungen sehen. Die Artikel des Industrienähgarnbereiches für das EDC (European Distribution Centre) werden hauptsächlich in US-Dollar eingekauft. Die hierin bestehenden Wechselkursrisiken werden durch den systematischen Einsatz derivativer Finanzinstrumente begrenzt. Zum Einsatz kommen Devisentermingeschäfte, die ausschließlich konzernintern abgeschlossen werden. Für das Geschäftsjahr 2007 haben wir ein Volumen von 7,4 Mio. $ kursgesichert. Kredit-, Liquiditäts- und Zinsrisiken werden im Rahmen des Cash-Poolings von unserem Gesellschafter gesteuert und abgesichert. Im Herbst 2006 wurde durch das Hauptzollamt Lörrach eine Ökosteuer-Prüfung (Vergütung der Strom- und Mineralölsteuer) vorgenommen. Für das Risiko hieraus wurde eine angemessene Rückstellung gebildet. Langfristig müssen wir unverändert in einigen Produktbereichen von weiteren absoluten Marktrückgängen ausgehen, die wir durch Kostenanpassungen, Produktinnovationen sowie Nutzung neuer Vertriebswege kompensieren werden. Insbesondere die Umsetzung internationaler Produktharmonisierungsprojekte wird positive Auswirkungen auf Einstandskosten haben und die Komplexität in den Abläufen reduzieren. Ferner sehen wir langfristig mögliche Liquiditätsbelastungen für Pensionsverpflichtungen unserer Gesellschaft auf uns zukommen. 7. Prognosebericht Im Endverbraucherbereich erwarten wir für das 1. Halbjahr 2007 ein weiterhin sehr schwieriges Marktumfeld für unsere Produkte. Basierend auf weiter intensivierten, konsumentenorientierten Produkt- und Promotion-Programmen liegt die Hauptaufgabe im Ausbau unserer Marktanteile, insbesondere im Handstrickgarnbereich. Daneben gilt es, Maßnahmen zur Stabilisierung der Geschäftsentwicklung unserer Handelspartner im Fokus zu behalten, insbesondere im Hinblick auf die Absicherung des Durchverkaufes hin zum Endverbraucher. Für das 2. Halbjahr wird eine Geschäftsbelebung erwartet, die ein deutlich höheres Nachfrageniveau als im 2. Halbjahr 2006 zeigen sollte. Im Industriegeschäft sehen wir uns weiterhin mit rückläufigen Umsatzerlösen konfrontiert. Einzig bei den Umsatzerlösen des Industrienähfadenbereiches an die westeuropäischen Konzerngesellschaften erwarten wir einen signifikanten Anstieg. Die in 2006 eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen sollen jedoch die Umsatzrückgänge überkompensieren, so dass wir insgesamt eine Verbesserung der Profitabilität für das kommende Geschäftsjahr in diesem Bereich erwarten. Für die Coats GmbH insgesamt sehen wir für 2007 eine Umsatzsteigerung in Höhe von ca. 4 %. Aufgrund der erst in 2008 und 2009 vollumfänglich greifenden Einsparungen aus den Reorganisationsprojekten und weiterer Aufwendungen für Reorganisationsmaßnahmen werden die Umsätze die Fixkosten noch nicht decken können. Für das kommende Geschäftsjahr 2007 erwarten wir somit erneut einen Jahresfehlbetrag. Für das Folgejahr rechnen wir mit einem Umsatzanstieg von ca. 3% und - aufgrund des Ganzjahreseffektes der Restrukturierungsmaßnahmen - einem deutlich verbesserten Betriebsergebnis. Aufgrund des Beherrschungsvertrages mit Ergebnisabführungsvereinbarung besteht eine Abhängigkeit vom Gesellschafter Coats Deutschland GmbH. Dieser hat im Rahmen des Cash Poolings die Jahresfehlbeträge in der Vergangenheit ausgeglichen. Der zusätzliche Finanzbedarf, der insbesondere 2007 durch den erwarteten Jahresfehlbetrag entsteht, wird durch eine Rückführung unseres Cash-Pool-Guthabens beim Gesellschafter gedeckt, der sich wiederum durch eine Ausweitung seines Finanzierungssaldos bei der Konzernfinanzierungsgesellschaft refinanziert. Es ist beabsichtigt, die drei operativen Geschäftsbereiche der Coats GmbH (Endverbraucher, Industrienähfaden, Reißverschluss) in 2007 in getrennten Gesellschaften zu führen. Freiburg i. Br., den 29. März 2007 Die Geschäftsführer Dr. Wilhelm Hohenegger Wolfgang Kirsch Hermann Mayer Georg Rochau Coats GmbH, Kenzingen
Bilanz zum 31. Dezember 2006
Aktiva
Passiva
Coats GmbH, Kenzingen
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
Anhangfür das Geschäftsjahr 2006Coats GmbH, KenzingenA) Allgemeine Angaben Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes angewandt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 3 HGB. Der Gesellschaftsvertrag enthält keine Bestimmungen über anzuwendende Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Wahlrecht, Angaben in der Bilanz oder im Anhang darzustellen, wurde in der Weise ausgeübt, dass die Erläuterungen im Anhang erfolgen. B) Allgemeine Grundsätze für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen beruhen grundsätzlich auf den steuerlichen Höchstsätzen. Sie sind nach der degressiven Abschreibungsmethode gerechnet, soweit dies steuerlich zulässig ist. Verkaufsmöbel werden in Anlehnung an Konzernrichtlinien nach der linearen Methode abgeschrieben. Von der steuerlichen Möglichkeit der Vollabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde Gebrauch gemacht. Die Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu den durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben Fertigungsmaterial und Fertigungslöhnen nach den steuerlichen Vorschriften aktivierungspflichtige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Besonderen Bestandsrisiken wurde durch ausreichende Abwertungen Rechnung getragen. Wertabschläge zur Berücksichtigung veränderter Situationen am Absatzmarkt wurden, soweit erforderlich, berücksichtigt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nominalwerten bilanziert. Für das Ausfallrisiko wurden ausreichende Wertberichtigungen abgezogen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Teilwertverfahrens gemäß § 6a EStG unter Heranziehung der "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck und unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 6 % p.a. berechnet und sind in voller Höhe dotiert. Ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen wird die Rückstellung für Altersteilzeit gebildet. Der hierbei zugrunde gelegte Rechnungszinssatz beträgt 5,5 %. Die übrigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die in der Bilanz enthaltenen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit den bei der Entstehung maßgebenden Wechselkursen bewertet, wenn nicht ein anderer Kurs am Abschlussstichtag eine Abwertung bei Forderungen bzw. eine Höherbewertung bei Verbindlichkeiten erforderlich gemacht hat. Der Ansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem am Bilanzstichtag tatsächlich bestehenden Haftungsvolumen. C) Angaben und Erläuterungen zur Bilanz (Werte in Tausend €, wenn nicht anders angegeben) 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zu diesem Anhang dargestellt. Die Zugänge in Höhe von 3.938 (Vorjahr 9.390) sind im Bereich Grundstücke (Bodenbelag für Werkstraße und Parkplätze in Bräunlingen), im Bereich Bauten (Neuorganisation Wareneingang in Bräunlingen), im Bereich Technische Anlagen und Maschinen (Färbemaschinen in Bräunlingen und Rhauderfehn, Spulmaschinen in Bräunlingen) sowie im Bereich Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (Paternoster und Förderanlage in Bräunlingen, IBM-Blade-Center in Kenzingen, Neuorganisation Kommissionierung in Rhauderfehn). Anzahlungen im Bereich der Immateriellen Vermögensgegenstände wurden für das begonnene Projekt der SAP-Einführung im Endverbraucherbereich an den Standorten Salach und Kenzingen geleistet. Ca. 10 % der Investitionen (410; Vorjahr 493) entfallen auf Verkaufsmöbel. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes an verbundenen Unternehmen ist als Anlage 2 zu diesem Anhang beigefügt. Die Geschäftsanteile an der Schachenmayr, Mann & Cie. GmbH sind im abgelaufenen Geschäftsjahr zum Buchwert an den Mehrheitsgesellschafter abgetreten worden. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen in Höhe von 19.859 an den Gesellschafter (Vorjahr 15.963) und bestehen überwiegend aus Cash-Pool Forderungen sowie der Ergebnisübernahmeverpflichtung. 3. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungsminderung um 1.727 (Vorjahr 961) beinhaltet die Veränderung in der Altersstruktur der Pensionsberechtigten. Pensionsabfindungen belaufen sich auf 1.271 (Vorjahr 20). Die Gesamtrückstellung enthält einen Teilbetrag von 21.613 (Vorjahr 23.221) für laufende Pensionen und einen Teilbetrag von 6.644 (Vorjahr 6.763) für Anwartschaften. Die Pensionszahlungen einschließlich Abfindungen beliefen sich auf 3.733 (Vorjahr 2.483). 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten als größte Posten Beträge für Sondervergütungen, Jubiläumsgelder, Urlaubsvergütungen, Kunden-Umsatz-Boni, Rückzahlung Stromsteuer, Ausfinanzierung Pensions-Sicherungs-Verein für Anwartschaften, Altersteilzeit sowie Beträge für Reorganisationsmaßnahmen. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten keine Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter (Vorjahr 0). Für Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten geleistet. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 299 (Vorjahr 431) aus Steuern und 17 (Vorjahr 879) im Rahmen der sozialen Sicherheit. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 2.824 (Vorjahr 3.254). Von diesen Verpflichtungen sind Beträge in einer Größenordnung von 1.350 (Vorjahr 1.350) Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. D) Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 7. Umsatzerlöse
8. Sonstige betriebliche Erträge, aktivierte Eigenleistungen Als größte Einzelposten sind zu erwähnen Erträge aus der Weiterberechnung von Kosten an verbundene Unternehmen sowie aktivierte Eigenleistungen für Ersatzteilgeschäfte. Ein weiterer wesentlicher Posten betrifft Erträge aus Rückstellungsauflösungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Beträge in Höhe von 626 (Vorjahr 356). 9. Personalaufwand, Mitarbeiter Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug
Der Personalaufwand beinhaltet im abgelaufenen Geschäftsjahr Aufwendungen aus Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 4.104. 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen umfassen als wesentliche Posten Kostenbelastungen von verbundenen Unternehmen, Vertriebs- und Werbeaufwendungen, Reparaturen- und Instandhaltungsaufwendungen, Aufwendungen für Versicherungen, Provisionen und Frachten sowie Miet- und Pachtaufwendungen. Für Restrukturierungsmaßnahmen sind im Geschäftsjahr 2006 Aufwendungen von 1.187 (Vorjahr 2.823) angefallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Beträge in Höhe von 550 (Vorjahr 0). 11. Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis betrifft die Schließung des Standortes Freiburg. Während die außerordentlichen Erträge den Saldo des Erlöses zu den Restbuchwerten Grundstücke und Gebäude ausmachen, beinhalten die außerordentlichen Aufwendungen die Abgänge der Technischen Maschinen sowie der Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen. E) Angaben zu Mutterunternehmen und befreiender Konzernabschluss An der Gesellschaft ist die Coats Deutschland GmbH, Kenzingen, allein beteiligt. Die Gesellschafterin gehört zum Konzern der Coats plc (vormals Coats Holdings plc), London, Großbritannien. Der ultimative Gesellschafter der Coats plc ist die Guinness Peat Group plc, London, Großbritannien, in deren mittelbarem Besitz sich unsere Gesellschaft damit befindet. Die Coats plc erstellt einen befreienden Konzernabschluß und Konzernlagebericht nach britischem Recht, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Dieser Abschluß ist am Sitz dieser Gesellschaft in 1 The Square, Stockley Park, Uxbridge, Middlesex UB11 1TD, Großbritannien erhältlich. Die Gesellschaft ist in England registriert unter der Nummer 4620973 bei Companies House, Crown Way, Maindy, Cardiff CF14 3UZ. Unter Bezugnahme auf § 291 HGB wird von der Befreiung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses Gebrauch gemacht. Der befreiende Konzernabschluss ist nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) aufgestellt. Dabei fanden insbesondere folgende im Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens angewandte Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die in folgender Hinsicht von deutschem Recht abweichen, Anwendung: Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden auch zukünftige Gehalts- und Rentensteigerungen berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt mit dem jeweils aktuellen Kapitalmarktzins. Anschaffungs- und Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung begrenzt ist, werden planmäßig ausschließlich in gleichen Beträgen linear auf Geschäftsjahre der voraussichtlichen Nutzung verteilt. Nach dem Neubewertungsmodell werden Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens zum beizulegenden Zeitwert (Neubewertung) angesetzt, sofern dieser verlässlich ermittelt werden kann. Die Risikovorsorge bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erstreckt sich zusätzlich auf den darin enthaltenen Mehrwertsteuerbetrag. Anschaffungs- und Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Vorratsvermögens beinhalten den Wertverzehr von Anlagevermögen, soweit er durch die Herstellung des Wirtschaftsgutes veranlasst ist, der planmäßig ausschließlich in gleichen Beträgen linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt wird. In die Bewertung gehen jedoch nicht die erzielten Skontoerträge sowie Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und partielle Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen ein. F) Organe Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehören an: Gesellschaftervertreter: Kurt Blatter, Direktor, Präsident des Verwaltungsrates der Coats Stroppel AG (Vorsitzender) Helmut Seleger, Industriedirektor, ehem. Vorstand Mez AG (Stellvertretender Vorsitzender) John Griffiths, Industriedirektor, ehem. Geschäftsführer Prym Dieter Heinrich, Bankdirektor Arbeitnehmervertreter: Manfred Bußmann, Textilveredler Gabriele Zängle, Arbeiterin Die Aufsichtsratsvergütungen beliefen sich auf 22.500 €. Der Geschäftsführung gehören an: Dr. Wilhelm Hohenegger, Endingen, Betriebswirt - Vertrieb Endverbraucher Wolfgang Kirsch, Oldenburg, Dipl.-Ing. (FH) - Betrieb Industriereißverschluss Hermann Mayer, Bräunlingen, Dipl.-Ing. - Betrieb Industrienähfaden und Endverbraucher Georg Rochau, Hildrizhausen Diplom-Betriebswirt - Vertrieb Industrie Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen 709.331 €. An ehemalige Vorstandsmitglieder bzw. Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden Gesamtbezüge in Höhe von 343.144 € gezahlt. Die für diesen Personenkreis zum Ende des Berichtsjahres vorhandenen Pensionsrückstellungen betrugen 3.233.080 €. G) Vorschlag für die Gewinnverwendung Wegen des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages ist über eine Gewinnverwendung des Jahresergebnisses nicht zu beschließen. Nach dem Vertrag ergibt sich folgendes:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 6.757,22 € auf neue Rechnung vorzutragen. Kenzingen, den 29. März 2007 Die Geschäftsführer Dr. Wilhelm Hohenegger Wolfgang Kirsch Hermann Mayer Georg Rochau Coats GmbH, Kenzingen
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2006
Coats GmbH, KenzingenAufstellung des Anteilsbesitzes per 31.12.2006
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Coats GmbH, Kenzingen, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis 31.Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Coats GmbH, Kenzingen, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Frankfurt am Main, 29.März 2007 Deloitte & Touche GmbH
Wegner
Deselaers
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