Müllerland GmbHLiquidiert

97084 Würzburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 14168
Eingetragen
10.11.1954
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von PolstermöbelnHerstellung von Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Einrichtungsgegenständen.

Historie

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Management

NameRolle
Alois Kobler
seit 30.5.2018
Geschäftsführer
Konrad Nill
seit 30.5.2018
Geschäftsführer
Jürgen Herzig
seit 30.5.2018
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Müllerland GmbH

Görgeshausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht zum 31.12.2015

Die Geschäftsführer des obigen Unternehmens erläutern hiermit nachstehend die wirtschaftlichen Aktivitäten des Jahres 2015:

1. Globales Umfeld, Branchenentwicklung und Unternehmensumfeld

Die geschriebenen Umsätze waren im Möbelhandel im Jahr 2015 ähnlich volatil wie in den Vorjahren. Die Finanz- und Wirtschaftskrise belastete die Weltwirtschaft nicht mehr so stark wie in den Vorjahren, war aber noch spürbar. In Deutschland ist ein geringes Wirtschaftswachstum in 2015 erreicht worden. Nach den Prognosen der führenden Wirtschaftsverbände soll es in 2016 und 2017 ein stabiles Wirtschaftswachstum geben. Auch im Möbelhandel wird von einer Erholung ausgegangen.

Aufgrund des auch für unser Unternehmen weiterhin bestehenden Wettbewerbsdrucks ist die Kundenbindung von besonderer Bedeutung, welche in unserem Hause in hohem Maße gepflegt wird.

2. Entwicklung des Geschäftsverlaufs und der Lage unseres Unternehmens

2.1 Vermögens- und Finanzlage sowie Investitionen

Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei der Vermögenslage nicht. Als Vollsortimentler ist auf die Aktualität des Warenbestandes unser Hauptaugenmerk gerichtet. Dadurch ist der Vorratsbestand mit ca. EUR 5,2 Mio. die wesentliche Aktivposition.

Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss auf TEUR 1.713 erhöht.

Ein positiver Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 472 (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) ist Basis für unsere solide Finanzlage und ist gegenüber dem Vorjahr stabil. Investitionen betrafen im Geschäftsjahr Betriebs- und Geschäftsausstattung.

2.2 Ertragslage

In unserem Hause wurde ein Rohertrag von EUR 16,5 Mio. erzielt und damit ein etwas höherer Rohertrag als im Vorjahr (EUR 15,8 Mio.) erreicht. Damit wurden unsere Erwartungen fast erfüllt. Aufgrund unserer Mitgliedschaft in einem Einkaufsverband sind wir in der Lage, auf Preisentwicklungen entsprechend schnell reagieren zu können. Durch ein fokussiertes Werbeverhalten unterstützen wir die Umsatzentwicklung in unserem Hause.

Insgesamt führte der Rohertrag bei etwas höheren Personalaufwendungen und höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu einem Jahresüberschuss von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 114).

2.3 Interne Organisation und Entscheidungsfindung

Wir verfügen über eine branchenübliche Aufbau- und Ablauforganisation. Die Funktionsbereiche sind nach Einkauf, Verwaltung, Vertrieb und Logistik aufgeteilt. Wesentliche Entscheidungen werden unter Einbeziehung der Geschäftsführung getroffen.

Über unsere Kontrollprogramme bekommen wir aktuelle Auswertungen und Informationen. Unterstützt durch das Zahlenmaterial unseres Einkaufsverbandes sind wir in der Lage, auf unvorhersehbare Dinge entsprechend schnell zu reagieren.

3. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken für unser Unternehmen

Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten sind für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 aufgrund der weiterhin nicht absehbaren Auswirkungen aus der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise schwer zu prognostizieren. Nach den neuesten Prognosen sollte sich aber die Erholung in 2016 und auch in 2017 fortsetzen. Für unsere Branche gehen wir auch aufgrund der weiter vorhandenen Kaufzurückhaltung der Verbraucher von einem ähnlich hohen Umsatzniveau wie im Vorjahr und von einem anhaltenden Margendruck aus.

Wir rechnen für unser Haus im laufenden Jahr und in 2017 mit einem ähnlich hohen Umsatz, wobei wir gleich hohe Margen einkalkulieren. Unsere Stärke als Mittelständler sehen wir darin, durch eine gute Vertrauensbasis eine enge Kundenbindung und eine größere Kundenzufriedenheit zu erreichen.

Den im Oktober 2011 eröffneten weiteren Standort in Hennef/Sieg beziehen wir in den Restrukturierungsprozess der Kosten unserer Gesellschaft mit ein.

Die Sicherung der Finanzierung und der Liquidität ist von entscheidender Bedeutung. Diese sehen wir als gesichert an.

Wir gehen davon aus, dass auch in den Jahren 2016 und 2017 ein positives Ergebnis erzielt wird.

Auch die Betriebsvergleiche des Einkaufsverbandes bestätigen uns, dass wir auf dem richtigen Wege sind. Die Risikoentwicklung in unserem Hause wird im wesentlich über unsere ständig aktualisierten Kontrollprogramme überwacht, in die sowohl gesamtwirtschaftliche als auch branchenspezifische Daten einfließen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Görgeshausen, den 18. März 2016

Christoph Müller

Stephan Müller

Bilanz zum 31.12.2015

AKTIVA

2015
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 90.355,93 121.047,93
II. Sachanlagen 1.288.009,50 1.632.362,50
III. Finanzanlagen 30.666,86 30.666,86
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 2.738.459,96 2.598.290,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.234.458,05 7.271.374,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 597.919,01 400.187,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 93.921,52 105.853,78
  10.073.790,83 12.159.783,93

PASSIVA

   
  2015
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital    
I. gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Gewinnvortrag 1.181.695,15 1.067.629,58
III. Jahresüberschuss 19.643,90 114.065,57
B. Rückstellungen 404.314,00 619.391,00
C. Verbindlichkeiten 7.956.845,90 9.847.405,90
davon aus Steuern: EUR 368.181,40 Vorjahr: TEUR 355    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 Vorjahr: TEUR 0    
  10.073.790,83 12.159.783,93

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2015

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis   16.530.337,31 15.778.887,77
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 5.279.985,98   5.016.802,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 970.675,51 6.250.661,49 946.143,68
- davon für Altersversorgung: EUR 65.543,68 (Vorjahr: EUR 51.080,46)      
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   452.078,63 480.152,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   9.439.357,59 8.872.359,53
Betriebsergebnis   388.239,60 463.429,51
5. Erträge aus Beteiligungen   0,00 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   102.918,23 150.506,93
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   334.563,30 446.358,43
Finanzergebnis   -231.645,07 -295.851,50
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   156.594,53 167.578,01
9. außerordentliche Aufwendungen   2.213,00 2.212,00
10. außerordentliches Ergebnis   -2.213,00 -2.212,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   128.762,27 44.724,07
12. sonstige Steuern   5.975,36 6.576,37
13. Jahresüberschuss   19.643,90 114.065,57

Anhang zum 31.12.2015

A. Allgemeine Angaben

1. Ansatz und Gliederung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt und nach der für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 266 und 275 HGB vorgeschriebenen Form gegliedert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen.

2. Bewertungsmethoden und Ausweisstetigkeit

Die Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze unter Zugrundelegung der degressiven und linearen Methode ermittelt werden.

Die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis 410,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten, die ausgehend von den Einkaufspreisen ermittelt wurden, bewertet. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Risiken, die sich aus der Lagerung oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind mit angemessenen Wertabschlägen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Abwertungen angesetzt; dem Ausfall-, Kredit- und Zinsrisiko wurde in Form eines 1%igen pauschalen Abschlages Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach "Projected Unit Credit Method". Als Rechnungszins wurde zum Bilanzstichtag ein Zinssatz von 3,89 % angesetzt.

Für die weiteren Berechnungsannahmen wurden die erwartenden Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 0 % p.a., die erwarteten Anpassungen laufender Leistungen mit 0 % p.a. und keine Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Aktivenbestand) verwendet.

Der bisher nicht der Pensionsrückstellung zugeführte Betrag gemäß dem Verteilungswahlrecht beträgt gem. Artikel 67 Abs. 2 EGHGB TEUR 20. Die gem. Artikel 67 Abs. 7 EGHGB als außerordentliche Aufwendungen auszuweisenden Anpassungen betreffen mit TEUR 2 (ein Fünfzehntel) die geänderte Bewertung der Pensionsrückstellungen aufgrund der Vorschriften des BilMoG.

Die Anschaffungskosten der mit den Pensionsrückstellungen verrechneten Rückdeckungsversicherung betragen TEUR 518; der Zeitwert beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 518. Von der Zuführung in 2015 von TEUR 18 wurden im Zinsaufwand TEUR 22 verrechnet.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Abschreibungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnem Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus beigefügtem Anlagengitter.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind entsprechend der versicherungsmathematischen Gutachten vom 18.01.2016 gebildet worden.

4. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Resturlaubsansprüche, Gewährleistungen, interne und externe Jahresabschlusskosten, Aufbewahrungskosten und Berufsgenossenschaft.

5. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten bestehen in üblichem Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die Laufzeit und Besicherung der Verbindlichkeiten zeigt der beigefügte Verbindlichkeitenspiegel.

6. sonstige Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese betragen derzeit jährlich ca. EUR 2,5 Mio.

7. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 47; diese betreffen Anzahlungsbürgschaften.

Ferner existiert ein Sicherungsübereignungsvertrag bezüglich des Warenlagers einschließlich der Abtretung der Ansprüche aus den Kaufverträgen zu Gunsten der euro delkredere GmbH, Mülheim an der Ruhr.

Außerdem haftet die Gesellschaft für fremde Bankverbindlichkeiten über TEUR 6.950 mit.

C. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2015 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende) 187 (Vorjahr: 191) Arbeitnehmer beschäftigt. Dabei wurden die Teilzeitkräfte unter der Annahme von Halbtagsbeschäftigungen nur mit einer entsprechenden Anzahl berücksichtigt.

Davon entfallen auf:

2015 Anzahl 2014 Anzahl
Angestellte 89 91
Arbeiter 34 36
Teilzeitkräfte 64 64
  187 191

2. Stammkapital

Das Stammkapital beträgt DM 1.000.000,00 (entspricht EUR 511.291,88).

3. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis zur Jahresabschlussprüfung wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt von:

Herrn Christoph Müller

Herrn Stephan Müller

Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

 

Görgeshausen, den 18.03.2016

Christoph Müller, Geschäftsführer

Stephan Müller, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Stand 01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 455.400,15 44.551,35 0,00
II. Sachanlagen      
1. technische Anlagen und Maschinen 61.955,86 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.515.077,51 93.626,28 99.123,69
  4.577.033,37 93.626,28 99.123,69
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 25.666,86 0,00 0,00
  30.666,86 0,00 0,00
  5.063.100,38 138.177,63 99.123,69
Umbuchungen
EUR
Abschreibungen (kumuliert)
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 409.595,57 0,00
II. Sachanlagen      
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 58.873,86 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.224.652,60 0,00
  0,00 3.283.526,46 0,00
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00
  0,00 3.693.122,03 0,00
Restbuchwert 31.12.2015
EUR
Restbuchwert 31.12.2014
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.355,93 121.047,93 75.243,35
II. Sachanlagen      
1. technische Anlagen und Maschinen 3.082,00 4.061,00 979,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.284.927,50 1.628.301,50 375.856,28
  1.288.009,50 1.632.362,50 376.835,28
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 25.666,86 25.666,86 0,00
  30.666,86 30.666,86 0,00
  1.409.032,29 1.784.077,29 452.078,63

Verbindlichkeitenspiegel

gesamt
EUR
bis 1 J.
EUR
>1 bis 5 J.
EUR
über 5 J.
EUR
Davon durch Sicherungs- übereignung gesichert
EUR
gegenüber Kreditinstituten          
gesamt: 2.284.826,22 2.271.174,38 13.651,84 0,00  
Vorjahr: 2.215.562,30 1.982.160,56 233.401,74 0,00  
erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00  
Vorjahr: 0,00 0,00 0,00 0,00  
aus Lieferungen und Leistungen 2.902.832,66 2.902.832,66 0,00 0,00  
Vorjahr: 2.871.320,78 2.871.320,78 0,00 0,00  
gegenüber Gesellschafter          
gesamt: 0,00 0,00 0,00 0,00  
Vorjahr: 0,00 0,00 0,00 0,00  
gegenüber nahestehenden Unternehmen 1.776.600,97 1.776.600,97 0,00 0,00  
Vorjahr: 3.933.846,77 3.933.846,77 0,00 0,00  
sonstige Verbindlichkeiten 992.586,05 992.586,05 0,00 0,00  
Vorjahr: 826.676,05 826.676,05 0,00 0,00  
Summe: 7.956.845,90 7.943.194,06 13.651,84 0,00 0,00
Vorjahr: 9.847.405,90 9.614.004,16 233.401,74 0,00  

* Die Verbindlichkeiten werden zum Großteil über einen Zentralregulierer abgewickelt. Als Sicherheit wurde das Vorratsvermögen übereignet.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Müllerland GmbH, Görgeshausen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Baden-Baden, 25. März 2016

JU-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Blust vereidigter Buchprüfer

Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer

Hinweis:

Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der oben genannte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf dieses Exemplar für Offenlegungszwecke.

Gesellschafterbeschluss

Die Gesellschafter der Müllerland GmbH mit dem Sitz in Görgeshausen treten hiermit unter Verzicht auf die Frist- und Formvorschriften für die Einberufung zu einer Gesellschafterversammlung zusammen:

Die Gesellschafterversammlung hat folgende Tagesordnungspunkte:

1. Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015

2. Ergebnisverwendung

3. Entlastung der Geschäftsführer

4. Bestellung des Abschlussprüfers

Das gesamte Stammkapital der Gesellschaft ist vertreten. Die Versammlung ist beschlussfähig.

Hierauf beschloss die Gesellschafterversammlung im Wege der mündlichen Abstimmung wie folgt:

Zu Punkt 1 der Tagesordnung:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wird festgestellt.

Zu Punkt 2 der Tagesordnung:

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von EUR 19.634,90 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Zu Punkt 3 der Tagesordnung:

Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2015 Entlastung erteilt.

Zu Punkt 4 der Tagesordnung:

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 wurde die JU-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewählt. Die Geschäftsführer wurden beauftragt, unverzüglich den Prüfungsauftrag gemäß § 318 Abs. 1 HGB zu erteilen.

 

Görgeshausen, den 12. April 2016

Christoph Müller

Stephan Müller

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