Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 1854
Vorher
EURYZA Reis GmbH
Eingetragen
12.5.1964
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Gegenstand
die Produktion, die Lagerung und der Handel von bzw. mit Lebensmitteln, Genußmitteln und Nahrungsgütern und sonstigen Waren aller Art - mit Ausnahme erlaubnispflichtiger - einschließlich Rohstoffen, Zwischenprodukten und Hilfsstoffen, insbesondere von Reis aller Art und anderen Nahrungsmitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Pablo Albendea Solis
seit 11.11.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Ebro Foods, S.A.ESP
68.91%
Ebro foods Belgium N.V.BEL
31.09%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Ebro Foods GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Euryza GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 53.286,96 29.924,19
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.922,44 6.023,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.429,54 88.463,66
49.351,98 94.487,41
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
127.638,94 149.411,60
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 154.940,05 280.940,89
2. Waren 6.232.041,27 7.062.214,87
6.386.981,32 7.343.155,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.768.887,12 12.372.750,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.526.700,44 7.064.292,26
davon gegen Gesellschafter: EUR 3.347.643,22 (Vj. EUR 0,00)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 823.709,87 8.279,57
19.119.297,43 19.445.322,02
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.885,31 489.828,75
25.516.164,06 27.278.306,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 515,52 128.641,56
25.644.318,52 27.866.359.69

PASSIVA

31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.112.100,00 1.112.100,00
II. Kapitalrücklage 287.844,06 287.844,06
III. Gewinnvortrag 10.670.117,86 10.670.117,86
12.070.061,92 12.070.061,92
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.406.814,00 4.362.221,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.666.840,32 5.163.151,25
8.073.654.32 9.525.372,25
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.316.954,03 1.337.872,89
davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr EUR 1.316.954,03 (VJ EUR 1.337.872,89)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.565.648,69 4.558.089,40
davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr EUR 3.565.648,69 (VJ EUR 4.558.089,40)
davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 0,00 (VJ EUR 1.587.803,41)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 617.999,56 64.963,23
davon mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr EUR 617.999,56 (VJ EUR 64.963,23)
5.500.602,28 5.960.925,52
25.644.318,52 27.556.359,69

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 57.041.710,91 50.436.928,34
2. Sonstige betriebliche Erträge 523.364,51 870.922,07
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vj. EUR 33,75)
57.565.075,42 51.307.850,41
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -46.399.212,08 -37.563.449,67
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.548,36 -6.358,07
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.322.970,06 -1.503.148,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -467.564,98 -573.250,36
davon für Altersversorgung: EUR 234.698,46 (Vj. EUR 277.273,72)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -89.248,01 -69.992,30
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.575.390,19 -11.266.912,53
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vj. EUR 76,52)
-60.859.933,68 -50.983.111,29
7. Erträge aus Gewinnübernahme/Aufwendungen aus Verlustübernahme 1.939,12 -1.859,97
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -54.715,08 -130.247,98
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung: EUR 53.600 (Vj. EUR 76.053,00)
-52.775,96 -132.107,95
9. Ergebnis nach Steuern -3.347.634,22 192.631,17
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Verluste/Gewinne 3.347.634,22 -192.631,17
11. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Euryza GmbH für das am 31. Dezember 2023 abgeschlossene Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB i. V. m. §§ 264 ff. HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften des GmbHG und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie im Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angabe zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

B. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Euryza GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nr. HRB 1854 eingetragen.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen über drei Jahre angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Eine Übersicht über die Abschreibungsdauer findet sich am Ende des Absatzes. Für Neuanschaffungen erfolgen die planmäßigen Abschreibungen linear pro rata temporis ab dem Anschaffungszeitpunkt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungsbzw. Einzelherstellungskosten ab EUR 250,00 und bis EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs als Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben.

Bezeichnung Abschreibung in Jahren
Bauten a.fr.Grundstücken 5
Betriebs- u. Geschäftsausstattung:
Computer 3
Handys, Küchenautomat, Server 5
Alarmanlage 11
Büromöbel 13

Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Etwaige Risiken im Forderungsbestand sind durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Werbekostenzuschüsse, die Entgeltminderungen nach § 17 UStG darstellen, wurden seit 2018 entsprechend forderungsmindernd berücksichtigt.

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Die aktiven Abgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen.

Die Pensionsrückstellungen wurden unter Verwendung des Projected-Unit-Credit-Verfahrens, eines Rechnungszinsfußes von 1,82% p. a. (Vorjahr 1,78% p. a.) sowie unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen von 3,0% p. a. (Vorjahr 3,0% p. a.) sowie künftiger Rentensteigerungen von 2,0% p. a. (Vorjahr 2,0% p. a.) auf Basis der veröffentlichten "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck angesetzt. Hierbei wurde die vereinfachte Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Der Unterschied des Erfüllungsbetrags zwischen dem angewendeten durchschnittlichen Zinssatz von 7 Jahren beträgt EUR 47.135 (Vorjahr EUR 214.771).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) bemessen.

Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Als Rechnungsgrundlagen dienten die "Heubeck-Richttafeln 2018 G". Bei den Bewertungen wurde das zusammen mit den biometrischen Rechnungsgrundlagen veröffentlichte Formelwerk verwendet. Die Bewertung erfolgte auf Monate genau, ohne versicherungstechnische Altersrundung. Die Rückstellung wird für die Aufstockungsbeträge inkl. Aufstockung der SV-Beiträge für die gesamte Vertragsdauer der abgeschlossenen ATZ-Verträge berechnet. Die Erfüllungsrückstände werden ohne Aufstockungsbeträge bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Aufgrund der bestehenden gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft mit der Ebro Foods GmbH, Hamburg, werden die Ertragsteuern beim Organträger ausgewiesen.

Werbekostenzuschüsse und vergleichbare Aufwendungen werden als Erlösschmälerungen und nicht als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen.

D. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung der Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel beigefügt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 5.128 (Vorjahr: TEUR 7.035) solche aus Cash-Pooling und mit TEUR 3.348 Forderungen aufgrund des erzielten Verlustes. Alle übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen.

Zum Stichtag haben sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen absatzbezogene Rückstellungen für Rabatte und Boni in Höhe von TEUR 2.913 (Vorjahr: TEUR 3.933), personalbezogene Rückstellungen TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 244) sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 599 (Vorjahr: TEUR 986).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen mit TEUR 3.566 (Vorjahr: TEUR 4.558) aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr waren darüber hinaus Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung (TEUR 1.588) sowie sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 5) enthalten.

Die Euryza GmbH hat ihre Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Reis und Pasta erzielt.

Die Zusammensetzung ergibt sich wie folgt:

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Verkauf von Reisprodukten und Pasta 117.950 100.433
Erlösschmälerungen* -60.908 -49.996
57.042 50.437
Die Umsatzerlöse werden dabei in den fol- 2023 Vorjahr
genden geographischen Regionen erzielt: TEUR TEUR
Inland 55.981 49.043
Mitgliedstaaten der EU 1.061 1.394
57.042 50.437

*Die Erlösschmälerungen betreffen im Wesentlichen die Inlandsumsätze.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u. a. Weiterbelastungen TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 47), sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 601).

Im Personalaufwand sind im Saldo TEUR 235 Aufwendungen (im Vorjahr: Saldo insgesamt TEUR 277) aus Altersversorgung enthalten. Diese setzen sich zusammen aus Aufwand zur Anpassung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 229 (im Vorjahr: Ertrag von TEUR 269) und sonstigem Aufwand aus Altersversorgung von TEUR 5 (im Vorjahr TEUR 8).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Verkaufskosten, Ausgangsfrachten, Reisekosten, Werbekosten, Zentralverwaltungskosten, Leasingkosten, Kosten EDV, Miete und Versicherung, Aufwendungen für Lizenzen sowie Entsorgungskosten für Endverbraucherverpackungen (Grüner Punkt).

Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 113 (im Vorjahr: TEUR 11) enthalten und entfallen in Höhe von TEUR 84 auf Personal sowie TEUR 29 auf sonstige Kosten.

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.

Mindestbesteuerung

Mit Gesetz vom 21. Dezember 2023 hat Deutschland die Regelungen zur Mindestbesteuerung (Säule 2 / Pillar 2 der sog. Zwei-Säulen-Lösung der OECD, MinStG) in das deutsche Recht verankert. Die Regelungen sind grundsätzlich für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen, anzuwenden. Die Gesellschaft als Konzerngesellschaft der Ebro Foods S.A., Madrid/ Spanien, fällt dabei grundsätzlich in den Anwendungsbereich dieser Regelungen.

Für das Geschäftsjahr 2023 ergeben sich für die Gesellschaft keine Auswirkungen aus dem MinStG, da das Gesetz insoweit noch nicht anwendbar ist. Auf Grundlage der bisherigen Analyse geht die Euryza GmbH derzeit davon aus, dass sich auch für 2024 keine materiellen Steuermehrbelastungen für die Gesellschaft aus dem MinStG ergeben.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zukünftigen Miet- und Leasingverpflichtungen betragen TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 363).

Haftungsverhältnisse aus § 251 HGB und außerbilanzielle Geschäfte bestehen wie im Vorjahr nicht.

Es wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen vorgenommen.

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

 

Herr Pablo Albendea Solis, Madrid / Spanien, Mitglied des Herba Group Management Committee, Sevilla/Spanien, einzelvertretungsberechtigt,

 

Herr Rafael Angel López Relimpio, Mitglied des Herba Group Management Committee, Sevilla/Spanien, Sevilla / Spanien, einzelvertretungsberechtigt

 

Herr Jochen Wendt, Geschäftsführer, Westerdeichstrich (bis 25. August 2023)

Die Geschäftsführer sind insgesamt von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Möglichkeit der Befreiung zur Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie früherer Organmitglieder und ihrer Hinterbliebenen gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Der Betrag der für frühere Organmitglieder Pensionsrückstellungen beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 904 (Vorjahr: TEUR 878).

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug:

2023 Anzahl Vorjahr Anzahl
Leitende Angestellte 3 2
Angestellte 14 17
Gesamt 17 19

Für das Geschäftsjahr beträgt das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 50.

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile der Reiskontor Handels-GmbH, Hamburg, die ein Eigenkapital von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) hat und nur auf Weisung der Euryza GmbH agiert. Mit dem Tochterunternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Das Jahresergebnis vor der Ergebnisabführung betrug TEUR +2 (Vorjahr: TEUR -2).

Das Stammkapital der Euryza GmbH wird zu 100 % von der Ebro Foods GmbH, Hamburg, gehalten. Mit der Muttergesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Ferner wird der Jahresabschluss der Euryza GmbH - zusammen mit dem Jahresabschluss des Tochterunternehmens - in den Konzernabschluss der Ebro Foods S.A., Madrid/Spanien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird in Madrid/Spanien offengelegt.

Zur Erstellung eines Konzernabschlusses für den kleinsten Kreis von Unternehmen war die Ebro Foods GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die Ebro Foods S.A., Madrid/ Spanien, in ihrer Eigenschaft als Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht, in den die Gesellschaft einbezogen ist, mit befreiender Wirkung für die Ebro Foods GmbH, Hamburg, erstellt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2023 haben.

 

Hamburg, den 13.09.2024

Euryza GmbH

Pablo Albendea Solis

Rafael Angel López Relimpio

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 329.388,12 65.000,00 0,00 0,00 394.388,12
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 8.265,19 0,00 0,00 0,00 8.265,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 385.364,32 2.475,35 0,00 0,00 387.839,67
393.629,51 2.475,35 0,00 0,00 396.104,86
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
748.017,63 67.475,35 0,00 0,00 815.492,98
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 299.463,93 41.637,23 0,00 341.101,16
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.241,44 2.101,31 0,00 4.342,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.900,66 45.509,47 0,00 342.410,13
299.142,10 47.610,78 0,00 346.752,88
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
598.606,03 89.248,01 0,00 687.854,04
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 53.286,96 29.924,19
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.922,44 6.023,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.429,54 88.463,66
49.351,98 94.487,41
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
127.638,94 149.411,60

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftstätigkeit

Die Euryza GmbH, Hamburg, vermarktet und vertreibt Reis und Reis-Kompositionen unter den Marken ,ORYZA', ,reis-fit' sowie Reissnacks unter der Marke ,reis-fit Risbellis'. Für unser Schwesterunternehmen aus Gragnano, Italien, wird die Pasta-Marke ,Garofalo' vertrieben. Absatzkanäle sind der Lebensmitteleinzel- sowie Onlinehandel in Deutschland und Österreich.

Die Euryza GmbH erhielt 2016 die "Bio-Zertifizierung", was den Handel mit Bio-Produkten ermöglicht.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Das Stammkapital der Euryza GmbH, Hamburg, wird seit dem 22. Dezember 2011 zu 100 % von der Ebro Foods GmbH, Hamburg, gehalten.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Coronajahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 noch um 0,7 % höher.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben nahmen 2023 in Deutschland gegenüber 2022 um 0,8 % ab. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr.

Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 gab es eine Veränderung in der Geschäftsleitung der Euryza GmbH. Während Herr Jochen Wendt (ehemals Geschäftsführer) das Unternehmen verließ, sind seitdem Frau Ann-Kathrin Kagel und Herr Steffen Schmidt mit einer Gesamtprokura bevollmächtigt. Herr Pablo Albendea Solis und Rafael Angel López Relimpio sind weiterhin als Geschäftsführer einzelvertretungsberechtigt.

Das Geschäftsjahr 2023 war von besonderen Herausforderungen geprägt. Während viele landwirtschaftliche Erzeugnisse einen rückläufigen Preistrend zu verzeichnen hatten, sind die Weltmarktpreise für viele Reissorten auf einem enorm hohen Niveau. Die Gründe liegen im Wesentlichen in den Ausfuhrrestriktionen bedeutender Exportländer, allen voran Indien als weltweit größten Reis-Exporteur. In der Logistik wurde die Situation durch die Erhöhung der LKW-Maut, sowie die schrittweise Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns weiter verschärft.

Im Gegensatz dazu steht die öffentliche Wahrnehmung, sowie die Erwartungshaltung des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) hinsichtlich Preissenkungen aufgrund der sich allmählich abschwächenden Inflation. Der Wettbewerb im deutschen LEH hat sich zudem durch den Markteintritt eines etablierten Akteurs in das Reis-Markengeschäft, sowie durch das weiterhin sehr starke Wachstum der Handelsmarken, weiter zugespitzt. Angesichts einer gesunkenen Kaufkraft bei den Konsumentinnen und Konsumenten ging die Nachfrage nach Markenprodukten im LEH tendenziell zurück. In dieser Konstellation konnten Preissteigerungen, wie bereits im Jahr zuvor, nicht vollumfänglich weitergegeben werden.

Der Nettoumsatz der Euryza GmbH belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 57,0 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach das einem Anstieg in Höhe von EUR 6,6 Mio. (+13,1%).

Der Umsatz der Marke "reis-fit" konnte gegenüber dem Vorjahr um 43% gesteigert werden, dagegen verringerte sich der Umsatz der Marken "Oryza" (-12%) und der Pasta- Marke "Garofalo" (-44%) verglichen mit 2022.

Der Verlust des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 3.348 (Vorjahr: Gewinn über TEUR 193) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Muttergesellschaft ausgeglichen.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen um TEUR 6.605 von TEUR 50.437 auf TEUR 57.042 (+13,1%).

Von der Steigerung der Umsatzerlöse um TEUR 6.605 entfallen auf unsere Reis-Marke "reis-fit" eine Steigerung von TEUR 8.065, wohingegen der Umsatz der anderen Marken zusammen um TEUR 1.460 gegenüber dem Vorjahr zurückging.

Der Materialaufwand stieg ebenfalls von TEUR 37.570 auf TEUR 46.405 (+23,5%) aufgrund von Inflation und Rohwarenpreissteigerungen.

Der Rohgewinn verringerte sich um TEUR 2.230 (-17,3%) auf TEUR 10.637 (Vorjahr: TEUR 12.867).

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 525 (Vorjahr: TEUR 871) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 601) und Erträge aus Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 47).

Die Personalaufwendungen haben sich um TEUR 285 von TEUR 2.076 auf TEUR 1.791 verringert (-13,7%). Ursächlich hierfür ist die Reduzierung der Mitarbeiterzahl.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.308 auf TEUR 12.575 (+11,6%). Der Anstieg basiert im Wesentlichen auf höheren Fracht- und Lagerkosten (TEUR +676 ), die nicht in vollem Umfang durch Erhöhungen der Verkaufspreise kompensiert werden konnten, sowie gestiegenen Lizenzgebühren für die Marke "reis-fit" (TEUR +594) aufgrund des gestiegenen Umsatzes.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung reduzierte sich um TEUR 3.540 auf TEUR -3.348 (Vorjahr: TEUR 193).

Insgesamt ergibt sich damit ein im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags ein von der Muttergesellschaft auszugleichender Verlust von TEUR 3.348 (Vorjahr: Gewinn von TEUR 193).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme sank um TEUR 1.912 auf TEUR 25.644 (Vorjahr: TEUR 27.556).

Investitionen in das Anlagevermögen wurden in Höhe von TEUR 70 im Geschäftsjahr 2023 getätigt, u. a. für System-Schnittstellen zum neuen Lager.

Das Vorratsvermögen verringerte sich um TEUR 956 auf TEUR 6387 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 7.343). Zurückzuführen ist dies auf einen geringeren Lagerbestand verglichen mit 2022.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 2.604 auf TEUR 9.769 (Vorjahr: TEUR 12.373) gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um TEUR 1.462 auf TEUR 8.527 (Vorjahr: TEUR 7.064). Sie umfassen im Wesentlichen mit TEUR 5.128 (Vorjahr: TEUR 7.035) das Cash-Pooling mit dem Konzern und den auszugleichenden Verlust in Höhe von TEUR 3.348.

Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 815 von TEUR 8 auf TEUR 824.

Die flüssigen Mittel haben sich von TEUR 490 aus dem Vorjahr auf TEUR 10 reduziert.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Pensionsrückstellungen um TEUR 45 von TEUR 4.362 auf TEUR 4.407. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 1.496 von TEUR 5.163 aus 2022 auf TEUR 3.667.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich leicht um TEUR 21 auf TEUR 1.317. Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich verringerten sich um TEUR 992 auf TEUR 3.566 (Vorjahr: TEUR 4.558).

Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um TEUR 553 auf TEUR 618.

Die Eigenkapitalquote beträgt 47,1 % (Vorjahr: 43,8 %). Auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags beträgt das Eigenkapital wie zum Vorjahr TEUR 12.070.

Die Gesellschaft finanziert sich durch das operative Geschäft. Darüber hinaus besteht ein Cash-Pool mit einer Schwestergesellschaft. Die Geschäftsführung sieht daher die Zahlungsfähigkeit im Geschäftsjahr 2023 sowie auch in Zukunft als gegeben an. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zukünftigen Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 363).

Personalwesen

Die Mitarbeiterzahl der Euryza GmbH betrug zum 31. Dezember 2023 13 Personen (im Vorjahr: 19).

3. Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Das Risikomanagement der Gesellschaft erfolgt sowohl über ein monatliches Konzernreporting, ergänzt um monatliche Auswertungen von KPIs aus unterschiedlichen Fachbereichen. Zudem finden regelmäßige Meetings mit den bedeutendsten Stakeholdern statt, verbunden mit einer starken Einbindung der Geschäftsleitung in das operative Geschäft. Hierbei identifizierte Risiken werden fortwährend überwacht und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen eingeleitet. Die Eignung und Wirkung der eingeleiteten Maßnahmen werden permanent überprüft und es werden gegebenenfalls Anpassungen vorgenommen.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Das Jahr 2023 war aufgrund des geschilderten Geschäftsverlaufes sehr anspruchsvoll und für die Gesellschaft unprofitabel. Gestiegene Rohwarenpreise für eine Vielzahl unserer Produkte setzten uns im makroökonomischen Umfeld in Deutschland zusätzlich unter Druck.

Die Konzentration im deutschen Lebensmittelhandel und die Fokussierung der Händler auf die Eigenmarken verschärft die Situation zusehends. Die Weitergabe aller Kosten an unsere Handelspartner war im wirtschaftlichen Umfeld im Jahr 2023 nicht möglich.

Beschaffungsmarktrisiken bestehen in den von der Gesellschaft nicht beeinflussbaren Ernteergebnissen sowie politischen Risiken und dem Währungsrisiko. Letzteres ist als indirektes Risiko zu betrachten, da die Gesellschaft ihre Erzeugnisse zwar innergemeinschaftlich beschafft, unsere Hersteller diesem Risiko aber auf dem Weltmarkt ausgesetzt sind.

Ferner stellt der weiterhin ungelöste Konflikt im Roten Meer ein bedeutendes Risiko für unsere Supply Chain dar. Die Seefrachtraten steigen im Vergleich zum Jahr 2023 aufgrund der längeren Transportstrecken und der geringeren Verfügbarkeit von Containern. Längere Transitzeiten der Ware sowie daraus möglicherweise resultierende Versorgungsengpässe sind in diesem Zusammenhang ein weiteres Risiko.

Forderungsausfallrisiken werden durch regelmäßige Kontrollen und ein konsequentes Mahnwesen minimiert.

Darüber hinaus bestehen keine wesentlichen Risiken aus einer Änderung des Zinsniveaus, da keine wesentlichen verzinslichen Verbindlichkeiten bestehen.

Die Vermarktung der Marken Oryza, reis-fit und Garofalo mit den neuen Produktkonzepten wird auch weiterhin der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit sein.

Der Geschäftsführung sind keine Risiken bekannt, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten.

4. Prognosebericht

Die zentrale Herausforderung im Jahr 2024 wird die Konkurrenzfähigkeit unserer Markenprodukte in einem sehr kompetitiven Umfeld bleiben. Geschilderte Kostenfaktoren werden unser betriebswirtschaftliches Ergebnis weiter belasten.

Ab Februar 2024 wurden beim Kunden EDEKA Produkte eines konkurrierenden Markenherstellers wieder ins Sortiment aufgenommen, nachdem der Handelsstreit aus 2023 beigelegt werden konnte. Dies führte zu einem Rückgang der Verkaufsmengen und - erlöse.

Die Nachhaltigkeit des Erfolgs eines weiteren etablierten Akteurs, der durch den Re-Launch seiner Reis-Markenprodukte eine bedeutende Präsenz im LEH erreichen konnte, bleibt abzuwarten.

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr hinsichtlich des Ergebnisses bei gleichzeitigem Rückgang des Absatzes. Der Umsatz verringert sich auf geschätzt TEUR 48.500, genauso wie sich der Materialaufwand reduziert und auf TEUR 37.100 geschätzt wird. Das Ergebnis würde dabei TEUR -380 betragen.

 

Hamburg, den 13.09.2024

Euryza GmbH

Pablo Albendea Solis

Rafael Angel López Relimpio

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Euryza GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Euryza GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Euryza GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 9. Dezember 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Horn, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. September 2024 festgestellt.

Protokoll über die Gesellschafterversammlung der Firma EURYZA GmbH vom 18.09.2024 in den Räumen der Euryza GmbH

Anwesend: Pablo Albendea Solis Geschäftsführer Ebro Foods GmbH
Rafael Angel López Relimpio Geschäftsführer Ebro Foods GmbH

Unter Verzicht auf Form und Frist wird eine Gesellschafterversammlung abgehalten und wird folgendes beschlossen:

1.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 endend mit einer Bilanzsumme von EUR 25.644.318,52 und einem Jahresergebnis von EUR 0,00 wird festgestellt.

2.

Den Geschäftsführern Pablo Albendea Solis und Rafael Angel López Relimpio wurde Entlastung erteilt.

3.

Als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 wird die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewählt.

 

Hamburg, den 18. September 2024

Ebro Foods GmbH

Pablo Albendea Solis

Rafael Angel López Relimpio

Record of the shareholders' meeting of the company Euryza GmbH 18 th of September 2024 in the rooms of Euryza GmbH

Present: Pablo Albendea Solis Managing Director Ebro Foods GmbH
Rafael Angel López Relimpio Managing Director Ebro Foods GmbH

Herewith the company holds a shareholders' meeting, waiving the legal and statutory compliances for terms and forms, and resolves the following:

1.

The financial statements, consisting of balance sheet, income statement and notes, per December 31 st , 2023 with a balance sheet total of EUR 25.644.318,52 and a result of EUR 0,00 is ascertained.

2.

The managing directors Pablo Albendea Solis and Rafael Angel Lopez Relimpio are granted formal approval.

3.

The auditors Ernst & Young GmbH are selected as auditors for Euryza GmbH for the financial year from 01.01.2024 to 31.12.2024.

 

Hamburg, 18th of September 2024

Ebro Foods GmbH

Pablo Albendea Solis

Rafael Angel López Relimpio

Nachrichten & Medien

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