Wärmewende Vorderpfalz GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Alexander Manigold seit 11.3.2024 | Geschäftsführer |
Sandra Roth seit 2.9.2022 | Prokura |
Jens Torbjörn Jagodzinski seit 10.1.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Technische Werke Ludwigshafen am Rhein Aktiengesellschaft | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TWL Netze GmbHLudwigshafen/Rh.Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG, TKG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDas Unternehmen TWL Netze Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ludwigshafen am Rhein - nachfolgend TWL Netze genannt - ist die Netzgesellschaft der Technische Werke Ludwigshafen am Rhein Aktiengesellschaft, Ludwigshafen am Rhein - nachfolgend TWL AG genannt - für die Strom- und Gassparte sowie seit dem 01. Januar 2021 ebenfalls für die Wasser-, Fernwärme- und Telekommunikationssparte. Sie wurde als KNS - Kommunale Netzgesellschaft Südwest mit beschränkter Haftung seit dem 02. März 2007 unter der Handelsregisternummer 60629 geführt und wurde mit Eintragung zum 03. April 2019 in TWL Netze Gesellschaft mit beschränkter Haftung umfirmiert. Einziger Gesellschafter ist die TWL AG. TWL Netze verfügt über ein gezeichnetes Kapital von 600 Tsd. Euro. Sie ist Netzbetreiberin im Sinne des §11 Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in den Sparten Strom und Gas. Über Pachtverträge mit der TWL AG hat sie die Rechte und Pflichten an den Versorgungsnetzen der Sparten Strom, Gas, Wasser, Fernwärme und Telekommunikation erworben. Mit der Ausgründung des Teilbetriebs Netze bei der TWL AG und der zum 01. Januar 2021 vollzogenen Ausgliederung dieses Teilbetriebs auf die TWL Netze GmbH erbringt TWL Netze seither auch den technischen Netzbetrieb für die angepachteten Versorgungsnetze Strom, Gas, Wasser, Fernwärme und Telekommunikation. Für kaufmännische Dienstleistungen und Querschnittsfunktionen bedient sie sich weiterhin der TWL AG. TWL Netze ist grundzuständiger Messstellenbetreiber nach dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG). Mit dem Messstellenbetrieb hat TWL Netze das Schwesterunternehmen TWL Metering Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ludwigshafen am Rhein - nachfolgend TME genannt - ebenfalls ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der TWL AG, betraut. Wirtschaftliche EntwicklungFolgen der globalen Krisen belasten die deutsche WirtschaftDie wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war auch im Jahr 2023 weiterhin von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine geprägt. Insgesamt lag damit ein krisengeprägtes Umfeld vor. Entsprechend war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt mit -0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr sogar leicht rückläufig. Dabei wurde die Konjunktur vornehmlich durch die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen gedämpft. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich durchschnittlich auf 45,9 Millionen Personen und erreichte damit erneut einen historischen Höchststand. Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit fiel die Inflationsrate zwar geringer aus als im Vorjahr (+6,9 Prozent), verblieb aber weiterhin auf einem sehr hohen Stand. Die Preissteigerung wurde inhaltlich insbesondere durch die weiter gestiegenen Preise für Nahrungsmittel geprägt, während bei den Energieprodukten bereits eine leichte Entlastung festzustellen war. Turbulenter Energiemarkt, wieder fallende EnergiepreiseDer deutsche Energiemarkt war im Jahr 2023 weiterhin durch Turbulenzen geprägt. Die Alarmstufe des Notfallplans Gas bestand weiterhin. Dennoch sind die Preise von Jahresbeginn bis Jahresende massiv gesunken. Unterjährig gab es allerdings immer wieder Zeiträume mit massiven Preissteigerungen. Die Volatilität insgesamt hat stark zugenommen. Politische Maßnahmen zur EntlastungInfolge der beschriebenen Preisentwicklungen für Energie und Nahrung und der damit direkt verbundenen Belastungen für die deutsche Bevölkerung, arbeitete die Bundesregierung bereits im Jahresverlauf 2022 an zahlreichen Programmen und Hilfen, um die Auswirkungen und deren Folgen abzudämpfen. Eine direkte Auswirkung auf die Energiepreise der Konsumenten hatte die Gas- und Wärmepreisbremse, sowie die Strompreisbremse, die noch im Dezember 2022 beschlossen wurden. Diese Energiepreisbremsen traten zum 01. März 2023 in Kraft, verbunden mit einer sehr kurzfristigen Umsetzung und stellten TWL und TWL Netze als Netzbetreiber damit genauso wie alle anderen Unternehmen der Branche vor große Herausforderungen. Darüber hinaus wurde zur Entlastung der Kunden der Mehrwertsteuersatz für die Lieferung von Gas und Fernwärme seit Oktober 2022 auf 7 Prozent vermindert. Diese Regelung ist zum 31.12.2023 ausgelaufen. Mengenentwicklungen auf dem EnergiemarktVor allem infolge der zurückgehenden deutschen Wirtschaft wurde 2023 ein weiterer Rückgang des Energieverbrauchs um 7,9 % im Vergleich zum Vorjahr festgestellt. Die leicht wärmere Witterung 2023 verbucht hier lediglich einen Anteil von 0,5 % des Rückgangs, wobei der Verbrauchsrückgang im Haushaltssektor durch den Zuzug von 1,35 Millionen Menschen bereits abgeschwächt wurde. Mit 60,43 % wird der Energiemix für den Primärenergieverbrauch in Deutschland weiterhin durch die beiden Energieträger Mineralöl und Erdgas angeführt. Der Anteil der Kernenergie sank um 80 % auf 0,73 %, wohingegen sich die erneuerbaren Energien auf 19,64 % erhöhten. Der Verbrauch von Steinkohle sank um rund 30 %, während der Braunkohleanteil um 21,9 % unter Vorjahresniveau lag. Mit einem Netto-Importvolumen von 9,2 Mrd. kWh Strom, importierte Deutschland erstmals seit 2002 wieder mehr Strom als es exportierte. Hier sank der Export um 24 %, wobei der Import um 38 % zunahm.
GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2023 stellt sich gesamtwirtschaftlich schlechter als geplant dar. Nähere Ausführungen hierzu können dem "Vergleich zum Ausblick in 2022" entnommen werden. Das Jahr war wie die gesamte Branche weiterhin von den globalen Krisen und den damit einhergehenden Auswirkungen auf die Energiebranche geprägt. Das bundesweite Sparverhalten der Bevölkerung und die warmen Witterungsbedingungen waren auch bei TWL Netze deutlich spürbar. So lagen im Geschäftsjahr 2023 in der Sparte Gas die Verbrauchsrückgänge temperaturbedingt bei 8 Prozent und bei weiteren 12 Prozent aufgrund des Einsparverhaltens der Haushalte und Betriebe. So wurde im Vergleich zum Mittel der Jahre 2019-2021 in Summe 20 Prozent weniger Gas verbraucht. Auch in der Sparte Strom sind Einsparungen erkennbar und der allgemeine Trend der Bundesrepublik setzt sich fort. Somit wurde im Versorgungsgebiet der TWL Netze ein Rückgang um 7 Prozent im Vergleich zum Mittel aus 2019-2021 festgestellt. Diese Veränderungen schlagen sich in den Zahlen von TWL Netze deutlich nieder. Das Jahr 2023 war das erste Jahr der 4. Regulierungsperiode im Gas. Sowohl Ausgangsniveau als auch ein vorläufiger Effizienzwert wurden durch die Regulierungskammer Rheinland-Pfalz mitgeteilt, jedoch noch nicht beschieden. Der Effizienzvergleich fiel aufgrund der grundlegenden Änderung eines kostentreibenden Parameters schlechter aus, als erwartet. Vor dem Hintergrund der Aufhebung des Effizienzvergleichs für die 3. Regulierungsperiode durch den BGH kann jedoch nachträglich von einer leichten Verbesserung des Effizienzwertes ausgegangen werden. Ebenfalls noch nicht festgelegt ist die Höhe des generellen sektoralen Produktivitätsfaktors. Für den Bereich Strom wurde das Ausgangsniveau für die 4. Regulierungsperiode, beginnend im Kalenderjahr 2024, durch die Regulierungskammer mitgeteilt. Der Effizienzwert, der den Erlöspfad der 4. Regulierungsperiode Strom maßgeblich beeinflusst, steht noch aus. Zudem steht noch die Festlegung des generellen sektoralen Produktivitätsfaktors Strom und Gas durch die BNetzA aus. Da das Jahr 2022 im Zeichen der Mako (Marktkommunikation) 2022 stand, waren die Nachwehen im Jahr 2023 noch deutlich zu spüren. Es wurde zusätzlich eine neue Anwendungshilfe zum Ersteinbau intelligenter Messsysteme sowie die Strom- und Gaspreisbremse festgelegt, die weitreichende Systemanpassungen nach sich gezogen haben. Auch die Formatumstellung zum 01.04.2023 bezog sich weitestgehend noch auf die Weiterentwicklung der Prozesse der Mako 2022. Die Highlights der Anpassungen zum 01.10.2023 waren die Einführung der neuen Stammdaten Netzlokation, technische und steuerbare Ressourcen sowie der Universalbestellprozess. Die UTILMD EDIFACT-Dokumente (Anwenderhandbuch -AHB- und Message Implementation Guideline -MIG- (Nachrichten Implementierungsrichtlinie)) werden zukünftig spartenscharf nach Strom und Gas getrennt. Zusätzlich gab es Neuerungen in den Prozessen Elektromobilität (eMOB). Das Jahr 2023 kann abschließend als herausfordernd bezeichnet werden. Insbesondere die Turbulenzen am Energiemarkt machten auch TWL Netze zu schaffen. Die wirtschaftliche Lage kann unter diesen Umständen als erwartungsgemäß gegenüber den Marktumständen bezeichnet werden. Um den weiterhin bestehenden immensen Anforderungen des regulierten Energiemarktes und des steigenden Kostendrucks nachzukommen, arbeitet TWL Netze gemeinsam mit den Dienstleistungseinheiten von TWL AG und TWL Metering GmbH (TME) an der kontinuierlichen Verbesserung der konzernweiten Prozesse und an der Schaffung von Effizienzen. InvestitionenDie Investitionen in die örtlichen Versorgungsnetze Strom, Gas, Wasser, Fernwärme und Telekommunikation wurden entsprechend den abgestimmten Investitionsplänen bei der TWL AG (Asset-Owner) durch die TWL Netze durchgeführt. TWL Netze hat 2023 im Strom (inkl. LWL) 6.198 Tsd. Euro (i. Vj. 3.984 Tsd. Euro), im Gas 3.058 Tsd. Euro (i.Vj. 1.898 Tsd. Euro), im Wasser 2.118 Tsd. Euro (i.Vj. 1.895 Tsd. Euro) und in der Fernwärme 6.593 Tsd. Euro (i.Vj. 4.419 Tsd. Euro) investiert. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählte hierbei das städtebauliche Großprojekt der Hochstraße Nord. In dessen Umfeld wurden in der Bürgermeister-Grünzweig- und der Jägerstraße sowie in der Havering- und der Sumgaitallee auf einer Trassenlänge von 649 m Fernwärme und Gas verlegt und vorbereitende Arbeiten für Fernwärme, Wasser und Gas für das Jahr 2024 durchgeführt. Die Gesamtkosten beliefen sich in 2023 auf 4.205 Tsd. Euro. Für das Projekt Fernwärmesanierung Pfingstweide/Kranichstraße wurden auf einer Trassenlänge von 329 m Leitungen erneuert. Die Investitionen beliefen sich auf 827 Tsd. Euro. Durch den geplanten Neubau der Hochstraße Süd mussten im Umfeld 20 kV-, 0,4 kV-, Fernmelde- und LWL-Kabel umgelegt werden. Außerdem musste mittels Spülbohrverfahren der Gas-, Wasser- und Fernwärmeanschluss des Faktorhauses umgelegt werden. Die Maßnahmen hatten einen Umfang von 593 Tsd. Euro. TWL Netze investierte 2.304 Tsd. Euro. Die größten Positionen waren die Gasanbindung des Heizwerk Nord mit 851 Tsd. Euro, die Anschaffung eines neuen Hubsteigers (384 Tsd. Euro) sowie der Ausbau der IT-Infrastruktur und Software (Leitstelle und SAMO) in Höhe von rund 800 Tsd. Euro. Einspeisungen aus EEG- und KWK-AnlagenTWL Netze wickelt die Einspeiseanlagen im Netzgebiet Ludwigshafen am Rhein sowohl aus vertraglicher als auch aus monetärer Sicht gegenüber den Anlagenbetreibern und dem Übertragungsnetzbetreiber ab. Die relevanten Einspeisemengen sowie die zugehörigen Vergütungen werden im Rahmen einer gesonderten Prüfung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert. Im Jahr 2023 wurden 2.392 dezentrale Erzeugungsanlagen erfasst und abgerechnet, die 81,44 Mio. kWh Strom eingespeist haben. Davon entfielen 21,25 Mio. kWh auf 2.351 Photovoltaikanlagen. Die weiteren 60,19 Mio. kWh wurden durch insgesamt 41 KWK-Anlagen in das Netz eingespeist. Die installierte Gesamtleistung betrug 33,47 MW bei den EEG-Anlagen und 46,65 MW bei den KWK-Anlagen. ErtragslageTWL Netze hat in 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 124.402 Tsd. Euro (i.Vj. 105.123 Tsd. Euro) erwirtschaftet. Davon entfallen 65.950 Tsd. Euro (i.Vj. 59.778 Tsd. Euro) auf Strom, 28.853 Tsd. Euro auf Gas (i.Vj. 18.865 Tsd. Euro) und 525 Tsd. Euro auf iMSB Strom (i.Vj. 298 Tsd. Euro). Die restlichen Umsatzerlöse wurden mit den Sparten Wasser, Fernwärme, Telekommunikation und Dienstleistungen erzielt. Die Umsatzerlöse aus Netznutzung steigen aufgrund mehrerer Effekte auf 85.469 Tsd. Euro (i.Vj. 72.421 Tsd. Euro) an. Maßgeblich war dabei der deutliche Anstieg der Umsatzerlöse aus Netzentgelten in den Sparten Strom und Gas. In beiden Sparten sind die Erlösobergrenzen in 2023 deutlich angestiegen und damit auch die Umsatzerlöse aus Netzentgelten. Im Gas ist die gestiegene Erlösobergrenze durch das erste Jahr der neuen Regulierungsperiode (Beginn des Effizienzpfads), einen deutlichen Anstieg der vorgelagerten Netzentgelte des Vorjahres und eines leichten Anstiegs des Verbraucherpreisindexes (VPI) zu begründen. In der Sparte Strom sind maßgeblich die gestiegenen Verlustenergiekosten, der Anstieg der vorgelagerten Netzentgelte, gestiegene Investitionen (Erhöhung des Kapitalkostenaufschlags) und ebenfalls ein leichter Anstieg des VPI ́s dafür verantwortlich. Zudem ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg der Umsatzerlöse aus Netznutzung Fernwärme und Wasser zu sehen. Dies resultiert in erster Linie aus den gestiegenen Pachtentgelten und Materialaufwänden, welche sich in den Umsatzerlösen aus Netzentgelten wiederfinden. Die sonstigen Umsatzerlöse steigen zudem deutlich von 32.702 Tsd. Euro im Vorjahr auf 38.932 Tsd. Euro im Jahr 2023 an. Dies resultiert aus gestiegenen Umsatzerlösen aus Mehrmindermenge in den Sparten Strom und Gas, welcher Effekt sich jedoch auch im Aufwand wiederfindet. Der Bestand an unfertigen Leistungen zeigt eine deutliche Veränderung. Es zeigt sich eine Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen um -575 Tsd. Euro. Im Vorjahr wurde dagegen eine Erhöhung des Bestandes um 474 Tsd. Euro ausgewiesen. Die Bestandveränderungen setzen sich aus nicht abgeschlossenen und somit nicht abgerechneten Aufträgen zusammen. Im Jahr 2023 wurden hier Prozessoptimierungen vorgenommen, somit konnten deutlich mehr Aufträge abgerechnet werden. Andere aktivierte Eigenleistungen zeigen in 2023 einen Wert von 59 Tsd. Euro (i.Vj. 100 Tsd. Euro). Der Wert besteht überwiegend aus aktivierten Gemeinkosten von 53 Tsd. Euro (i.Vj. 74 Tsd. Euro). Die größten Positionen sind in 2023 die Erneuerung der Niederspannungshauptverteilung des Zentrallagers und vorbereitende Maßnahmen zur Erneuerung der Kranbahn in der Lagerhalle. Im Jahr 2022 war die wesentliche Position der Neubau des Entsorgungslagers. Die Veränderung wird somit durch die aktuellen Projekte begründet. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 1.789 Tsd. Euro (i.Vj. 923 Tsd. Euro). Im Wesentlichen sind darin Erträge aus Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.219 Tsd. Euro (i.Vj. 726 Tsd. Euro) enthalten. In 2023 wurden einige Rückstellungen aufgelöst. Dies betraf u.a. die Rückstellung für unterlassene Instandhaltung in Höhe von 605 Tsd. Euro sowie die Rückstellung DBA (Differenzbilanzkreis/Ausgleichsenergiekosten) und MeMi (Mehr-Mindermengenabrechnung). Der Rückstellungswert 2022 wurde aufgrund des Anstiegs der Ausgleichsenergiepreise im Jahr 2022 und dem damit wahrscheinlichen Anstieg der Kosten ermittelt. Der eingetretene Umstand überwiegender DBA-Verkaufsmengen in Verbindung mit günstigeren MeMi-Preisen (Mittel aus 12 Monaten) sorgte für die Unterschreitung dieses ursprünglichen Ansatzes und somit bestand die Notwendigkeit einen Teil der Rückstellungen aufzulösen. Die Materialaufwendungen stiegen insgesamt auf 90.536 Tsd. Euro (i.Vj. 76.019 Tsd. Euro). Diese teilen sich in Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von 29.149 Tsd. Euro (i.Vj. 19.370 Tsd. Euro) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 61.387 Tsd. Euro (i.Vj. 56.648 Tsd. Euro) auf. Der Anstieg der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe kann im Wesentlichen auf deutlich höhere Aufwendungen aus Mehrmindermengen Strom und Gas von 6.554 Tsd. Euro (in 2023 wurden Kosten in Höhe von 11.973 Tsd. Euro getragen, in 2022 in Höhe von 5.419 Tsd. Euro) sowie Netzverluste mit einer Erhöhung von 1.597 Tsd. Euro (in 2023 Kosten in Höhe von 3.593 Tsd. Euro, in 2022 in Höhe von 1.996 Tsd. Euro) zurückgeführt werden. Der Materialaufwand für bezogene Leistungen enthält insbesondere die Kosten des vorgelagerten Netzbetreibers Strom und Gas in Höhe von 16.396 Tsd. Euro (i.Vj. 13.973 Tsd. Euro). Zudem beinhalten diese die Pachtentgelte für die seitens der TWL AG gepachteten Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Telekommunikationsnetze in Höhe von 24.790 Tsd. Euro (i.Vj. 23.554 Tsd. Euro). Auch diese sind analog den Erlösen in den Sparten Wasser und Wärme aufgrund erhöhter Zinsen gestiegen. Ebenfalls stiegen die Kosten für technische Dienstleistungen durch Dritte deutlich an. Hierfür wurden 3.081 Tsd. Euro (i.Vj. 2.256 Tsd. Euro) ausgegeben. Der Anstieg ist auf eine erhöhte Beauftragung und vor allem gestiegenen Preise am Markt zurückzuführen. Der Personalaufwand lag mit 19.167 Tsd. Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (i.Vj. 19.054 Tsd. Euro). Der Personalaufwand lag mit 19.167 Tsd. Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (i.Vj. 19.054 Tsd. Euro). In 2023 wurde der Personalaufwand durch das ab Juni 2023 geleistete Inflationsausgleichsgeld gemäß Tarifabschluss erhöht. Dem entgegen standen TWL interne Einsparungen im Bereich des Personalaufwandes. So konnten aufgrund der Situation auf dem Arbeitsmarkt freie Stellen nicht zeitnah nachbesetzt und somit Personalkosten eingespart werden. Auch trugen weitere interne personalpolitische Maßnahmen zur Reduktion des Personalaufwands bei. In Summe führen diese gegenläufigen Effekte zu einem Ausgleich und somit nur zu einer geringen Veränderung des Personalaufwandes im Vergleich zum Vorjahr. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 1.145 Tsd. Euro (i.Vj. 1.119 Tsd. Euro) und bewegen sich damit nahe auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich auf 15.654 Tsd. Euro gegenüber dem Vorjahr (i.Vj. 14.597 Tsd. Euro). Der Anstieg resultiert zum einen aus den Kosten für den kaufm. Dienstleistungsvertrag zwischen der TWL AG und der TWL Netze in Höhe von 254 Tsd. Euro. Zum anderen sind die Kosten für vertraglich gebundene IT-Leistungen um 230 Tsd. Euro angestiegen. Dies resultiert durch die zusätzlichen Kosten innerhalb der Mako 2023 für die Marktrolle MSB. Weitere Anstiege sind auf verschiedenen Positionen zu finden, wie sonstige Gebühren, Beratungsleistungen, Betriebsverbräuche oder Versicherungen. Das Finanzergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf -227 Tsd. Euro (i.Vj. -162 Tsd. Euro). Der Zinsaufwand setzt sich aus 149 Tsd. Euro durch Zinsen für langfristige Darlehen, 95 Tsd. Euro für konzerninterne Zinsen und 1 Tsd. Euro für die Aufzinsung von Rückstellungen zusammen. Die Zinserträge aus dem Cashpooling mit dem Konzern belaufen sich auf 17 Tsd. Euro. Im Berichtsjahr sind Steuern in Höhe von 134 Tsd. Euro (i.Vj. 68 Tsd. Euro) angefallen. Diese setzen sich aus 74 Tsd. Euro sonstige Steuern (insb. Grundsteuer) und erstmalig Steuern für eine Nachzahlung aus Betriebsprüfungen von 60 Tsd. Euro zusammen. Diese resultiert aus einer Rückstellung, zu welcher in der Darstellung der Bilanz weitere Details folgen. Das Ergebnis von TWL Netze vor Verlustübernahme für das Geschäftsjahr 2023 beträgt somit -1.189 Tsd. Euro (i.Vj. -4.399 Tsd. Euro). Davon entfallen auf den Strombereich -3.658 Tsd. Euro (i.Vj -1.518 Tsd. Euro), den Gasbereich +1.613 Tsd. Euro (i.Vj. -2.891 Tsd. Euro) und auf den iMSB-Bereich +22 Tsd. Euro (i.Vj. -94 Tsd. Euro). Weitere Ergebnisse wurden mit den Sparten Wasser, Fernwärme, Telekommunikation und Dienstleistungen erzielt. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages werden die Verluste in voller Höhe durch die Gesellschafterin TWL AG übernommen. Vergleich zum Ausblick in 2022Der Jahresfehlbetrag 2023 (vor Verlustübernahme) stellt sich mit 1.189 Tsd. Euro um 1.139 Tsd. Euro schlechter als der Planwert dar (50 Tsd. Euro). Allerdings wurde diese Abweichung schon unterjährig erkannt und bereits in den Hochrechnungen angepasst. So wurde in der Hochrechnung des dritten Quartals 2023 bereits ein Jahresfehlbetrag von 1.413 Tsd. Euro prognostiziert. Somit stellt das Ergebnis eine Bestätigung bzw. leichte Verbesserung der letzten Hochrechnung dar. Die Sparte Strom liegt deutlich unter dem ursprünglichen Plan, wohingegen die Sparte Gas bessere Ergebnisse als prognostiziert zeigt. VermögenslageDie Bilanzsumme von TWL Netze hat sich gegenüber dem Vorjahr von 31.872 Tsd. Euro im Geschäftsjahr 2023 auf 31.340 Tsd. Euro leicht reduziert. Das Anlagevermögen stieg auf 13.581 Tsd. Euro an (i.Vj. 12.363 Tsd. Euro). Der deutliche Anstieg resultiert aus der Aktivierung des Netzanschlusskostenbeitrags für die Anschlussleitung an das vorgelagerte Netz von Creos in Höhe von 851 Tsd. Euro. Auch wurden im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung durch die Neuanschaffung von Messwagentechnik und eines neuen Hubsteigers für die Arbeiten an Freileitungen 568 Tsd. Euro investiert. Daneben stiegen die Anlagen im Bau von 819 Tsd. Euro auf 1.468 Tsd. Euro an. Neben vieler Einzelmaßnahmen sind hier als größte Positionen das andauernde Projekt "Samo" (Einführung einer neuen Software zur Abbildung und Dokumentation von Planung-, Bau-, und Instandhaltungsprozessen), das IT-Projekt zum Umzug der Wasser- und Wärmezähler in das SAP System der TWL Netze und noch nicht abgeschlossene Arbeiten am Lagergebäude zu nennen. Die unfertigen Leistungen sind auf 748 Tsd. Euro (i.Vj. 1.322 Tsd. Euro) gefallen. Der bestehende Betrag betrifft noch nicht abgeschlossene Netzbaumaßnahmen gegenüber Dritten. Der Rückgang ist durch die bereits beschriebene Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen zu erklären. Der Bestand an Forderungen fällt im Vergleich zum Vorjahr um 1.175 Tsd. Euro von 18.164 Tsd. Euro auf 16.989 Tsd. Euro ab. Im Wesentlichen konnten hierbei die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stark reduziert werden. Die sonstigen Vermögensgegenstände blieben mit 22 Tsd. Euro (i.Vj. 23 Tsd. Euro) nahezu unverändert. Der Anteil der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen an der Bilanzsumme, beträgt 54,3 Prozent (i.Vj. 57,1 Prozent). Kassenbestände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten bestehen nicht. Das Aktiva beläuft sich somit auf eine Summe von 31.340 Tsd. Euro. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme bleibt mit 41,7 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau (i.Vj. 41,0 Prozent). Die Höhe des Eigenkapitals ist dabei mit 13.061 Tsd. Euro unverändert geblieben. Die Rückstellungen haben sich auf 3.904 Tsd. Euro gegenüber dem Vorjahr (i.Vj. 4.019 Tsd. Euro) leicht reduziert. Erstmalig wurde in 2023 eine Rückstellung für Steuern aus der laufenden Betriebsprüfung 2017-2020 von 60 Tsd. Euro gebildet. In den sonstigen Rückstellungen wurden ähnliche Rückstellungen wie in den Vorjahren gebildet. So wurde beispielsweise auch in 2023 eine Rückstellung für DBA (Differenz-Bilanz-Aggregat für entstehende Differenzmengen im Rahmen der Energiemengenbilanzierung je Bilanzierungsgebiet) und Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungsarbeiten gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bleiben mit 9.574 Tsd. Euro unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die bestehenden Festdarlehen sind unverändert und haben noch eine Restlaufzeit bis 2026. Die übrigen Verbindlichkeiten sind auf 4.800 Tsd. Euro von in 2022 5.218 Tsd. Euro gefallen. Insbesondere konnten hier die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduziert werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten im Bereich Steuern steigen im Gegensatz dazu deutlich an. FinanzlageIm Geschäftsjahr 2023 wurde ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 1.398 Tsd. Euro (i.Vj. -2.439 Tsd. Euro) realisiert. Dies ist eine gemäß den vorangegangenen beschriebenen Tätigkeiten angemessene Veränderung im Vergleich zum Jahr 2022. Insbesondere die Minderung des Bestandes an unfertigen Leistungen und die Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wirken sich positiv auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit aus. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -2.343 Tsd. Euro (i.Vj. -1.749 Tsd. Euro). Dies spiegelt den Anstieg der getätigten Investitionen wider und ist somit ebenfalls schlüssig zu den bisherigen Schilderungen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt 945 Tsd. Euro (i.Vj. 4.188 Tsd. Euro). Die Veränderung basiert maßgeblich auf der geringeren Verlustübernahme als im Vorjahr. Schlussfolgernd daraus hat sich der Finanzmittelbestand insgesamt gegenüber dem Vorjahr nahezu nicht verändert und beträgt nun -3,00 Euro (i.Vj. 0 Euro). Entsprechend der Vorjahre finanziert sich die TWL Netze neben zweier Bankdarlehen weiterhin über anteilig vorschüssige Verlustausgleichszahlungen durch den Anteilseigner. Aufgrund eines täglichen zero-balanced Cashpoolings mit der Muttergesellschaft TWL AG beträgt der Bestand an Guthaben bei Kreditinstituten üblicherweise 0,00 Euro. Liquiditätsschwankungen werden ausschließlich über darin enthaltene kurzfristige Kreditmittellinien ausgeglichen. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Energiewirtschaft ist von tiefgreifenden politischen Entscheidungen sowie dynamischen Entwicklungen geprägt. Die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen stellen die TWL Netze vor große und teilweise unvorhersehbare Herausforderungen. Um den sich hieraus ergebenden Risiken entgegenzuwirken und Chancen zu nutzen, ist ein Risikomanagementsystem implementiert, mit dem Ziel den Bestand des Unternehmens zu sichern. Das Risikomanagementsystem basiert auf vom Vorstand definierten Verantwortlichkeiten, Systematiken und Prozessen. Die Risikomanagementstrategie des TWL Konzerns und somit auch für TWL Netze verfolgt die frühzeitige Erkennung, Bewertung, Vermeidung und Verringerung von Risiken sowie die Übertragung dieser auf Dritte durch das Durchführen geeigneter Maßnahmen. Der TWL Konzern geht im Rahmen der Risikopolitik bewusst Risiken ein, wenn ein angemessenes Verhältnis zu den Chancen besteht. In der Richtlinie für das konzernweite Risikomanagement sind Mindeststandards und Regeln dokumentiert, die einen strukturierten Umgang und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Risiken und Chancen sicherstellen. Diese Richtlinie wurde im Jahr 2021 komplett überarbeitet und wird laufend an die aktuellen Anforderungen und Bedürfnisse angepasst. Der Risikomanagementprozess ist durch eine Risikomanagementsoftware gestützt. Innerhalb regelmäßig wiederkehrender Risikoinventuren und Risikohaupterhebungen wird die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Risiken und Chancen innerhalb der Organisationseinheiten sichergestellt. Auf diese Weise werden die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken und Chancen in einem permanenten Kreislauf und in dokumentierter und transparenter Form durchgeführt. Die Risikosituation wird im zentralen Risikomanagement aggregiert und über eine regelmäßige Risikoberichterstattung an die Gesellschafter und somit den Vorstand der TWL AG kommuniziert. Bestandsgefährdende Risiken werden umgehend dem Gesellschafter gemeldet. Neue Erkenntnisse und Informationen zu Bestandsrisiken werden zeitnah in das Risikomanagementsystem eingearbeitet, sodass dieses kontinuierlich weiterentwickelt und an die aktuellen Anforderungen angepasst wird. Das hohe Qualifikationsniveau der Mitarbeiter von TWL Netze wird fortlaufenddurch interne und externe Schulungsmaßnahmen, insbesondere hinsichtlich gesetzlicher und zukunftsorientierter Anforderungen sichergestellt. Dadurch werden potenzielle Risiken reduziert und sich bietende Chancen aufgezeigt. Kontinuierlich steigende regulatorische Anforderungen an die IT-Systeme, insbesondere in den Prozessen Lieferantenwechsel, Energiemengenbilanzierung sowie Abrechnung stellen TWL Netze vor große Herausforderungen. Risiken, die die Informationssicherheit betreffen, werden in einem nach IT-Sicherheitskatalog und DIN ISO IEC 27001 zertifiziertem Informationssicherheitsmanagementsystem behandelt. Die Überprüfung des Managementsystems findet jährlich durch die TÜV Rheinland CERT GmbH in sogenannten Überwachungsaudits statt. Alle drei Jahre muss das Managementsystem rezertifiziert werden. Auch das geschieht durch die TÜV Rheinland CERT GmbH. Mit dem Hackerangriff im Jahr 2020 ist ein Ereignis eingetreten, mit dem ein hoher Schaden einherging. Im Rahmen der Aufarbeitung des Vorfalls wurden umfangreiche Absicherungsmaßnahmen etabliert, mit denen sowohl die Eintrittswahrscheinlichkeit als auch die Auswirkungen eines erneuten Angriffs deutlich reduziert werden. Diese Absicherungsmaßnahmen werden permanent weiterentwickelt. Ständige Risiken betreffen, neben technischen Betriebsmittelaspekten, im Wesentlichen die Felder Mehr-/Mindermengen, die Bilanzierung im Strom- und Gasbereich und auch die Unberechenbarkeit zum Teil willkürlicher Regulierungsvorgaben durch die verantwortlichen Behörden. Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist TWL Netze den marktüblichen Ausfallrisiken ausgesetzt. Dieses Risiko besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners, insbesondere gegenüber fremden Dritten. Aufgrund der anhaltenden extremen Lage an den Energiehandelsmärkten und des damit einhergehenden enormen Preisanstiegs, sowohl im Strom- wie auch Gassektor, bleibt das Risiko des Ausfalls von Energielieferanten rapide erhöht. Die steigende Anzahl an Abmeldungen und Insolvenzen bundesweiter Energievertriebe zeigt dies deutlich. TWL Netze selbst ist diesbezüglich nur in Bezug auf die Beschaffung von Netzverlusten und Eigenverbräuchen direkt dem starken Preisanstieg der Energiebeschaffung ausgeliefert. Das Risiko, dass die Beschaffungspreise aufgrund differenter Vorgaben der Regulierungsbehörden nicht eins zu eins an die Netzkunden weitergegeben werden können, ist dadurch drastisch gestiegen. TWL Netze hat dies erkannt und seine Beschaffungsstrategie in zwei Teilschritten schon 2021 optimiert. Hierbei hat sich TWL Netze schlussfolgernd auf die seitens der Regulierungskammer präferierte Beschaffungsstrategie festgelegt und so das Risiko aus volatilen Preisausschlägen deutlich reduziert. Dennoch kann man davon ausgehen, dass sich die TWL Netze auch bis auf weiteres enormen Preisschwankungen an den Handelsmärkten konfrontiert sieht. Risiken aus kurzfristigen Liquiditätsschwankungen wurden durch den Abschluss eines Cash-Pooling-Vertrages für künftige Zeiträume abgesichert. Durch einen valutascharfen Ausgleich der Banksalden von TWL Netze mit der Muttergesellschaft TWL AG (zero-balance) geht das Liquiditätsrisiko an die Muttergesellschaft über. TWL Netze verfügt dadurch grundsätzlich über ausreichend Liquidität. Vertraglich gesicherte Berichtsinstrumente versetzen TWL Netze jederzeit in die Lage, das Liquiditätsmanagement der Muttergesellschaft einzusehen, so dass Liquiditätsrisiken, die sich für TWL Netze aus diesem Vertragskonstrukt ergeben würden, rechtzeitig erkannt und ausgeschlossen werden können. TWL Netze setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein. TWL Netze liegen nach derzeitiger Einschätzung keine Risiken vor, die bestandsgefährdend sind oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich gefährden könnten. Weder aus den einzelnen Risiken noch aus der aggregierten Risikoposition hat sich im Berichtszeitraum und darüber hinaus eine Bestandsgefährdung für das Unternehmen ergeben. AusblickFür das Jahr 2024 plant TWL Netze ein positives Jahresergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von 71 Tsd. Euro. Für die Sparte Strom wird im Vergleich zu den Vorjahren eine deutliche Verbesserung geplant. Dies ist insbesondere durch die neue Regulierungsperiode Strom (2024) zu erklären. Der geplante Verlust in der Sparte Gas hängt ebenfalls mit dem Ablauf der Regulierungsperioden zusammen. Ein geplanter deutlich negativer Betrag der Sparte iMSB hängt im Wesentlichen mit dem voranschreitenden Rollout der intelligenten Zähler zusammen. Die Kosten für die Installation steigen stark an. Dies wird sich in den Folgejahren wieder relativieren. Ab dem Jahr 2025 reduzieren sich die Ergebnisse wieder deutlich bzw. zeigen negative Jahresergebnisse, aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen. Im Jahre 2024 plant TWL Netze Investitionen in Höhe von 2.473 Tsd. Euro. Für das Netz der TWL AG und somit den Pachtgegenstand werden Investitionen in Höhe von 20.119 Tsd. Euro geplant. Diese teilen sich in 7.695 Tsd. Euro für die Sparte Strom, 2.529 Tsd. Euro für Gas, 4.055 Tsd. Euro für Wasser und 5.840 Tsd. Euro für Fernwärme auf.
Ludwigshafen am Rhein, 15. März 2024 Die Geschäftsführung Thorsten Leich Frank Alexander Manigold Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der TWL Netze Gesellschaft mit beschränkter Haftung Ludwigshafen am Rhein (HRB 60629, Ludwigshafen am Rhein) - nachfolgend TWL Netze genannt - wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Darüber hinaus wurden die Bestimmungen der Eigenbetriebs- und Anstaltsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz (EigAnVo) mit Ausnahme der Darstellung der Mengen- und Tarifstatistik beachtet. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die TWL Netze ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Technische Werke Ludwigshafen am Rhein Aktiengesellschaft, Ludwigshafen am Rhein - nachfolgend TWL AG oder Gesellschafterin genannt. Sie wurde als KNS - Kommunale Netzgesellschaft Südwest mbH seit dem 02. März 2007 im Handelsregister geführt und wurde mit Eintragung zum 03. April 2019 in TWL Netze GmbH umfirmiert. Mit der Ausgliederung des Teilbetriebs Netze bei der TWL AG und der zum 01. Januar 2021 vollzogenen Ausgliederung dieses Teilbetriebs auf die TWL Netze GmbH, erbringt TWL Netze seither den technischen Netzbetrieb für alle angepachteten Versorgungsnetze. Am 15. September 2014 wurde mit der TWL AG ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, aufgrund dessen entstehende Jahresüberschüsse an die TWL AG abzuführen sind bzw. entstehende Jahresfehlbeträge seitens der TWL AG in voller Höhe übernommen werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Davon-Vermerke werden insgesamt im Anhang angegeben. II. Erläuterungen zu den Posten von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Die im Rahmen der Ausgliederung des Teilbetriebs Netze zum 01. Januar 2021 übernommenen Vermögensgegenstände wurden zu Buchwerten übernommen. Im Berichtsjahr 2018 kam zum ersten Mal die Anwendung des § 3 Abs. 4 des Gesetzes über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (MsbG) zum Tragen. Demnach sind die Vorschriften des §6b ff. Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) anzuwenden. Hieraus ergibt sich die buchhalterische Trennung der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme inklusive der dazugehörigen Systeme von der konventionellen Stromsparte entsprechend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear um planmäßige Abschreibungen (3 bis 10 Jahre) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen (5 bis 50 Jahre) pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen 250 Euro und einschließlich 1.000 Euro werden in einem jährlichen Sammelposten zusammengefasst und über den Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Herstellungskosten werden zu Einzelkosten zuzüglich angemessener Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkostenzuschläge sowie angemessener Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, aktiviert. Bis zum 31. Dezember 2009 wurden Anlagegüter des Netzbereiches unter Zugrundelegung der steuerlichen Abschreibungstabellen abgeschrieben. Ab dem 1. Januar 2010 wurden für diesen Bereich die alternativen Nutzungsdauern nach der Netzentgeltverordnung, die den tatsächlichen Werteverzehr widerspiegeln, herangezogen. Innerhalb der Vorräte sind die unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten (Einzelkosten zuzüglich angemessener Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkostenzuschläge) oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Für Risiken aus einer langen Lagerdauer wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Es bestehen keine Guthaben bei Kreditinstituten. Ausfallrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen aus Netznutzung, von in Insolvenz geratenen Unternehmen, die zuvor keine Vorauskasse gezahlt hatten, wurden in voller Höhe einzelwertberichtigt. Zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Netzentgelte werden im Rahmen der bilanziellen Abgrenzung auf den Bilanzstichtag hochgerechnet. Die hieraus resultierenden Abgrenzungen der Netzentgelte werden in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen Gesellschafter und den Umsatzerlösen berücksichtigt. Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter wurden mit den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aufgerechnet. Bei den Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die langfristigen abzuzinsenden Rückstellungen werden bei ihrer erstmaligen Bildung nach der Nettomethode erfasst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. 2. Angaben zu Posten der Bilanz2.1 AnlagevermögenDie Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. Es handelt sich um gemeinsame Anlagen im Sinne der EigAnVO Rheinland-Pfalz. 2.2 VorräteDie unfertigen Leistungen sind im Berichtsjahr um 575 Tsd. Euro gesunken und betreffen noch nicht abgeschlossene Netzbaumaßnahmen gegenüber Dritten. 2.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin wurden soweit die Voraussetzung dafür erfüllt waren verrechnet. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betragen in Summe 12.916 Tsd. Euro (i.Vj. 12.945 Tsd. Euro). Diese setzen sich zusammen aus Forderungen aus der Verlustübernahme durch TWL AG in Höhe von 59 Tsd. Euro (i.Vj. 2.882 Tsd. Euro), aus dem Cashpoolingvertrag in Höhe von 1.223 Tsd. Euro (i.Vj. 1.700 Tsd. Euro Verbindlichkeit) sowie eine Forderungsabgrenzung in Höhe von 16.784 Tsd. Euro (i.Vj. 14.169 Tsd. Euro). Forderungsmindernd wurden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.256 Tsd. Euro und Verpflichtungen aus der Abführung der Konzessionsabgabe und der Mehr- Mindermengenabrechnung in Höhe von 3.892 Tsd. Euro berücksichtigt. Im Berichtsjahr werden 319 Tsd. Euro als Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen (i. Vj. 5 Tsd. Euro Verbindlichkeiten). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen die Kaution für die angemieteten Büroräume in Höhe von 22 Tsd. Euro (i.Vj. 23 Tsd. Euro). 2.4 EigenkapitalDie Eigenkapitalentwicklung stellt sich wie folgt dar:
2.5 RückstellungenDie Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:
Die Rückstellungen für Zahlungsverpflichtungen nach dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG) bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 50 Tsd. Euro (i.Vj. 174 Tsd. Euro). Die Rückstellungen aus dem Vorjahr wurden vollständig verbraucht. Für Verpflichtungen nach dem Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) besteht eine Rückstellung in Höhe von 117 Tsd. Euro (i.Vj. 0 Tsd. Euro). Von den Übrigen Rückstellungen entfallen 62 Tsd. Euro (i.Vj. 67 Tsd. Euro) auf eigene Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie 2 Tsd. Euro (i.Vj. 2 Tsd. Euro) auf die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Die Personalrückstellungen betragen im Berichtsjahr 1.987 Tsd. Euro (i.Vj. 1.561 Tsd. Euro). Für Bilanzkreismanagement bzw. Mehr- Mindermengenabrechnung wurden Rückstellungen in Höhe von 791 Tsd. Euro (i.Vj. 685 Tsd. Euro) und für unterlassenen Instandhaltungsarbeiten Rückstellungen in Höhe von 263 Tsd. Euro (i.Vj. 605 Tsd. Euro) gebildet. 2.6 Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren beträgt 9.500 Tsd. Euro (i.Vj. 9.500 Tsd. Euro), und beinhaltet 2 Darlehen, die zur Finanzierung des Teilbetriebsübergangs von der TWL AG auf die TWL Netze übertragen wurden. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von 176 Tsd. Euro (i.Vj. 184 Tsd. Euro) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 10 Tsd. Euro (i.Vj. 15 Tsd. Euro) aus angeforderten Barsicherheiten für Netznutzung, die bis zum Bilanzstichtag noch nicht verrechnet wurden, als auch Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 38 Tsd. Euro (i.Vj. 50 Tsd. Euro). Die Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuervoranmeldung für die Monate November und Dezember sowie die noch nicht abzugsfähige Vorsteuer betragen 821 Tsd. Euro (i.Vj. 318 Tsd. Euro). 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland im Netzgebiet Ludwigshafen am Rhein erzielt und gliedern sich wie folgt auf:
Die Veränderung der Verbrauchsabgrenzung beläuft sich auf 1.048 Tsd. Euro im Bereich Strom (i.Vj. 963 Tsd. Euro) und 3.007 Tsd. Euro (i.Vj. -1.320 Tsd. Euro) im Bereich Gas. Wesentliche periodenfremde Erlöse in der Sparte Strom sind aus Vorgängen betreffend KWK bzw. EEG in Höhe von 57 Tsd. Euro (i.Vj. 67 Tsd. Euro) entstanden. 3.2 BestandsveränderungenDie Verminderung der unfertigen Leistungen um 575 Tsd. Euro schlägt sich in den Bestandsveränderungen in gleicher Höhe nieder. 3.3 Aktivierte EigenleistungenDie aktivierten Eigenleistungen betragen im Berichtsjahr 59 Tsd. Euro (i.Vj. 100 Tsd. Euro) und beinhalten Leistungen der TWL Netze Mitarbeiter für aktivierungsfähige Anlagegüter. 3.4 Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge betragen 1.789 Tsd. Euro (i.Vj. 923 Tsd. Euro). In diesem Posten sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.219 Tsd. Euro (i.Vj. 726 Tsd. Euro) enthalten. Die sonstigen Erträge in Höhe von 570 Tsd. Euro setzen sich aus diversen Reparaturarbeiten an Kabeln oder Beleuchtungsanlagen sowie Entstördiensttätigkeiten an den Netzen sowie Erträgen aus Schadensfällen (in Höhe von 24 Tsd. Euro) zusammen. 3.5 Materialaufwand
Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Aufwendungen für die vorgelagerten Netzbetreiber Strom und Gas in Höhe von 16.396 Tsd. Euro (i.Vj. 13.973 Tsd. Euro) sowie Pachtentgelte für durch TWL Netze von TWL AG gepachteten Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Telekommunikationsnetze in Höhe von 24.790 Tsd. Euro (i.Vj. 23.554 Tsd. Euro). Darüber hinaus können im Materialaufwand Aufwendungen in Höhe von 25.870 Tsd. Euro (i.Vj. 16.535 Tsd. Euro) der EEG- und KWK-Wälzung, den Mehr- und Mindermengen sowie Netzverlusten zugerechnet werden. Des Weiteren beinhaltet die Position die Konzessionsabgaben Strom und Gas in Höhe von 5.400 Tsd. Euro (i.Vj. 5.610 Tsd. Euro). Periodenfremde Materialaufwendungen sind aus der in der Energiewirtschaft üblichen rollierenden Abrechnungslogik geschäftsbedingt. Sie beinhalten insbesondere Abweichungen zur Vorjahresabgrenzung der Preisbestandteile aus Netznutzungsentgelten. Insgesamt können saldiert 62 Tsd. Euro (i.Vj. 64 Tsd. Euro) als periodenfremd angesehen werden. Der periodenfremde Aufwand und Ertrag beinhaltet Nachholeffekte aus EEG- und KWK-Abrechnungen sowie aus den Vorschriften des § 19 StromNEV. 3.6 PersonalaufwandDer Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
3.7 Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle VermögensgegenständeDie Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände betragen in 2023 1.145 Tsd. Euro (i. Vj. 1.119 Tsd. Euro). 3.8 Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen kaufmännische Dienstleistungsentgelte an die Gesellschafterin in Höhe von 5.743 Tsd. Euro. (i.Vj. 5.489 Tsd. Euro). Die IT Dienstleistungen sind auf 5.924 Tsd. Euro (i.Vj. 5.716 Tsd. Euro) angewachsen. Zum Großteil werden diese auch von der Gesellschafterin ausgeführt. Außerdem sind Aufwendungen für Containermiete 665 Tsd. Euro (Vj. 733 Tsd. Euro), Fuhrpark 900 Tsd. Euro (i.Vj. 986 Tsd. Euro), Versicherungen 247 Tsd. Euro (i.Vj. 169 Tsd. Euro) sowie Betriebsverbräuche Strom, Gas, Fernwärme und Wasser in Höhe von 619 Tsd. Euro (i.Vj. 543 Tsd. Euro) entstanden. 3.9 Finanzergebnis
Im Jahr 2023 fielen Zinsen für langfristigen Darlehen in Höhe von 149 Tsd. Euro und konzerninterne Zinsen in Höhe von 95 Tsd. Euro an. III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und HaftungsverhältnisseDer Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 40.406 Tsd. Euro. Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus dem Pacht- und Dienstleistungsverhältnis (technisch und kaufmännisch) der TWL Netze mit der Gesellschafterin TWL AG in Höhe von jährlich rund 35.492 Tsd. Euro. Die Pachtverträge laufen zunächst bis zum 31.12.2025 und verlängern sich jeweils um 1 Jahr, wenn diese nicht mit einer Frist von 12 Monaten vor Ablauf gekündigt werden. Der kaufmännische sowie der technische Dienstleistungsvertrag wurden auf unbestimmte Zeit geschlossen und können jederzeit mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden. Der Vertrag mit der TWL Metering Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ludwigshafen am Rhein läuft zunächst bis zum 31.12.2026 und verlängert sich jeweils um 1 Jahr, wenn dieser nicht mit einer Frist von 3 Monaten jeweils zum Jahresende gekündigt wird. Das Auftragsvolumen betrug im Geschäftsjahr 3.876 Tsd. Euro. Eine weitere finanzielle Verpflichtung besteht aus dem Vertrag mit dem IT-Dienstleister von jährlich 556 Tsd. Euro. Dieser Vertrag lief zunächst bis zum 31. Dezember 2023 und wurde automatisch um 1 Jahr verlängert. Die Gesellschaft ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse der Bayerischen Versorgungskammer in München. Es besteht ein privatrechtliches Versicherungsverhältnis zwischen dem Arbeitgeber und der Kasse mit der Aufgabe, den pflichtversicherten Arbeitnehmern der Kassenmitglieder eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung zu gewährleisten. Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter betrug im Berichtsjahr 13.863 Tsd. Euro bei einem Beitragssatz von 3,75 Prozent und einem Umlagebeitrag zur Kapitaldeckung von 4,00 Prozent des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts. Die Umlage wird vom Arbeitgeber getragen. Hierbei handelt es sich um eine mittelbare Pensionsverpflichtung für die gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellung gebildet werden muss. IV. Geschäfte größeren Umfangs gemäß §6b Abs. 2 EnWGIm Jahr 2023 wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen getätigt: Netzanpachtung der Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme und Telekommunikationsnetze von der TWL AG in Höhe von 24.743 Tsd. Euro. V. Ergänzende Angaben1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung, die erst nach Abschluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. 2. Angaben zum JahresergebnisAuf Grund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags vom 15. September 2014 wird der Jahresfehlbetrag in voller Höhe von der TWL AG übernommen werden. 3. Organe der GesellschaftOrgane der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung. Geschäftsführung Frank Alexander Manigold (ab 01.03.2024 Technischer Geschäftsführer) Thorsten Leich (Kaufmännischer Geschäftsführer) Thorsten Jansing (bis 29.02.2024 Technischer Geschäftsführer) Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach §285 Nr. 9 HGB wird aufgrund von §286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. BelegschaftDer Personalbestand entwickelte sich wie folgt:
Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 beträgt 242,5. Von den 245 Mitarbeitern sind 110 kaufmännische Angestellte, davon sind 39 weiblich und 71 männlich. Unter den 98 gewerblichen Arbeitnehmern sind 97 männliche und eine weibliche Mitarbeiterin. Hinzu kommen 37 Auszubildende, davon absolvieren vier Auszubildende ihre Ausbildung im kaufmännischen Bereich und 33 im gewerblichen Bereich. Bei der Entwicklung des Personalbestandes wird die Geschäftsführung berücksichtigt. 5. AbschlussprüfungshonorarDie Gesellschaft verweist hinsichtlich der Angaben des Honorars des Abschlussprüfers auf den Konzernanhang der TWL AG zum 31. Dezember 2023. 6. KonzernabschlussDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der TWL AG, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.
Ludwigshafen am Rhein, 15. März 2024 Die Geschäftsführung Thorsten Leich Frank Alexander Manigold Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Tätigkeitsabschluss und Anlagen gem. § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG für dieElektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023
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31.12.2023
Euro |
31.12.2022
Euro |
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| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 667.859,97 | 314.749,33 |
| II. Sachanlagen | 5.804.149,69 | 5.519.702,55 |
| 6.472.009,66 | 5.834.451,88 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| Unfertige Leistungen | 354.781,04 | 612.281,91 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.115.304,40 | 3.573.447,72 |
| 2. Forderungen gegen Gesellschafter | 7.689.447,29 | 7.057.528,30 |
| 3. Forderungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 587,90 |
| 4. Forderungen gegen andere Aktivitäten | 0,00 | 396.227,55 |
| 5. Sonstige Vermögensgegenstände | 10.573,16 | 10.442,76 |
| 10.815.324,85 | 11.038.234,23 | |
| 11.170.105,88 | 11.650.516,14 | |
| 17.642.115,54 | 17.484.968,02 | |
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Passiva |
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31.12.2023
Euro |
31.12.2022
Euro |
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| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 420.000,00 | 420.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 6.710.797,56 | 6.710.797,56 |
| 7.130.797,56 | 7.130.797,56 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 28.470,00 | 0,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 2.265.245,84 | 2.758.743,17 |
| 2.293.715,84 | 2.758.743,17 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.542.846,30 | 4.432.744,32 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen | 70.000,00 | 194.336,41 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.752.152,80 | 2.708.512,74 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 23.495,63 | 0,00 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Aktivitäten | 329.749,52 | 0,00 |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 499.357,89 | 259.833,83 |
| 8.217.602,14 | 7.595.427,29 | |
| 17.642.115,54 | 17.484.968,02 |
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2023
Euro |
2022
Euro |
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| 1. Umsatzerlöse | 65.949.625,57 | 59.778.651,61 |
| 2. Bestandsveränderungen | -305.095,22 | 279.939,59 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 28.229,20 | 46.143,65 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 1.730.958,85 | 199.490,19 |
| 67.403.718,41 | 60.304.225,04 | |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -21.074.816,50 | -14.175.599,22 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -32.412.415,48 | -30.578.489,48 |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -7.291.719,95 | -7.344.834,81 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.870.568,28 | -1.922.837,30 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -508.286,03 | -491.005,64 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.732.336,08 | -7.218.979,66 |
| -70.890.142,31 | -61.731.746,10 | |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 8.133,71 | 38.880,28 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -116.081,17 | -97.333,96 |
| 11. Steuern vom Einkommen und Ertrag | -28.470,00 | 0,00 |
| 12. Ergebnis nach Steuern | -3.622.841,35 | -1.485.974,74 |
| 13. Sonstige Steuern | -35.099,25 | -31.638,04 |
| 14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags ausgeglichener Fehlbetrag | 3.657.940,61 | 1.517.612,78 |
| 15. Jahresergebnis | 0,00 | 0,00 |
Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für den Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert.
Die TWL Netze Gesellschaft mit beschränkter Haftung Ludwigshafen am Rhein (HRB 60629, Ludwigshafen am Rhein) - nachfolgend TWL Netze genannt - ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Technische Werke Ludwigshafen am Rhein Aktiengesellschaft, Ludwigshafen am Rhein - nachfolgend TWL AG oder Gesellschafterin genannt. Sie wurde als KNS - Kommunale Netzgesellschaft Südwest mbH seit dem 02. März 2007 im Handelsregister geführt und wurde mit Eintragung zum 03. April 2019 in TWL Netze GmbH umfirmiert. Am 01. Juli 2007 hat die TWL Netze den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Seit diesem Zeitpunkt ist das Strom- bzw. Gasversorgungsnetz der TWL AG an die TWL Netze verpachtet. Der Pachtvertrag wurde zuletzt am 30. Dezember 2020 angepasst. Mit Ausgründung der sogenannten großen Netzpachtgesellschaft zum 01. Januar 2021 sind auch die Versorgungsnetze der Sparten Wasser, Wärme und Telekommunikation mit in den Pachtgegenstand einbezogen worden. Die TWL Netze stellt gemäß §6b Abs. 3 EnWG Aktivitätenbilanzen für die regulierten Pachtsparten auf.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Die Aufgliederung und Entwicklung des in der Bilanz dargestellten Anlagevermögens zeigt der als Anlage zum Anhang enthaltene Anlagespiegel.
Wir verweisen an dieser Stelle auf die Ausführungen im Anhang der TWL Netze.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens der Elektrizitätsverteilung ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.
Das Investitionsvolumen in der Sparte Strom betrug im laufenden Jahr 1.146 Tsd. Euro (i.Vj. 910 Tsd. Euro). Insbesondere betrifft dies Konzessionen und ähnlichen Rechte, Fuhrpark und Maschinen.
Analog zur Gesamtbilanz wurden in der Sparte Strom die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, soweit die Voraussetzungen dafür erfüllt waren, verrechnet. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin beinhalten Forderungen aus der Verbrauchsabgrenzung in Höhe von 11.362 Tsd. Euro, Forderung aus der Verlustübernahme durch TWL AG in Höhe von 28 Tsd. Euro sowie aus dem Cashpoolingvertrag in Höhe von 580 Tsd. Euro (im Vorjahr Verbindlichkeit).
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin wurden aktivisch die Forderungen mindernd ausgewiesen. Diese beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 583 Tsd. Euro sowie Verpflichtungen aus der Abführung der Konzessionsabgabe und der Mehrmindermengenabrechnung in Höhe von 3.812 Tsd. Euro.
Im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände sind in der Sparte Strom 11 Tsd. Euro mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten. Diese betreffen die Kaution der Büroräume Walzmühlstraße (i.Vj. 10 Tsd. Euro).
Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Das gezeichnete Kapital der TWL Netze in der Sparte Strom liegt seit der im Zuge der Ausgliederung des Teilbetriebs Netze im Berichtsjahr 2021 erfolgten Erhöhung unverändert bei 420 Tsd. Euro. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert 6.711 Tsd. Euro.
Am 15. September 2014 wurde mit der TWL AG ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, aufgrund dessen entstehende Jahresüberschüsse an die TWL AG abzuführen sind bzw. entstehende Jahresfehlbeträge seitens der TWL AG in voller Höhe übernommen werden.
Die Rückstellungen in der Sparte Strom belaufen sich auf 2.294 Tsd. Euro (i.Vj. 2.759 Tsd. Euro). Darin enthalten sind im Wesentlichen die Rückstellungen für Zahlungsverpflichtungen nach KWKG und EEG in Höhe von 167 Tsd. Euro (i.Vj. 174 Tsd. Euro), die Rückstellungen für die Bilanzkreisabrechnung und Mehrmindermengen in Höhe von 591 Tsd. Euro (i.VJ. 685 Tsd. Euro) und die unterlassene Instandhaltung in Höhe von 263 Tsd. Euro (i.Vj. 605 Tsd. Euro), sowie Prozesskosten in Höhe von 157 Tsd. Euro (i.Vj. 173 Tsd. Euro), ausstehende Gebührenbescheide in Höhe von 174 Tsd. Euro (i.Vj. 60 Tsd. Euro) sowie sonstige ausstehende Rechnungen in Höhe von 239 Tsd. Euro (i.Vj. 344 Tsd. Euro).
Die Verbindlichkeiten der TWL Netze mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren in dem Bereich Strom betragen 4.543 Tsd. Euro (i.Vj 4.399 Tsd. Euro) und beinhalten zwei Darlehen, die zur Finanzierung des Teilbetriebsübergangs von der TWL AG auf die TWL Netze übertragen wurden.
Alle weiteren Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Von in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltene Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit entfallen auf die Sparte Strom 18 Tsd. Euro (i.Vj. 23 Tsd. Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich aus bislang nicht abgeführter Umsatzsteuer.
Im Wesentlichen beinhalten die Umsatzerlöse der TWL Netze die Netzentgelte, wobei auf die Sparte Strom 37.885 Tsd. Euro (i.Vj. 33.931 Tsd. Euro) entfallen. Darin enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 232 Tsd. Euro, die aus der Korrektur der Verbrauchsabgrenzung des Vorjahres entstanden sind.
In den sonstigen Umsatzerlösen in Höhe von 28.065 Tsd. Euro (i.Vj. 25.848 Tsd. Euro) sind insbesondere Konzessionsabgabe, EEG- und KWK- Umlagen, Mehr- und Mindermengen sowie die Erlöse aus dem Betriebsführungsvertrag mit der Stadt für die Straßenbeleuchtung enthalten. Darin enthalten sind periodenfremde Erlöse in Höhe von 57 Tsd. Euro (i.Vj. 66 Tsd. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Erträge im Bereich Strom sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.531 Tsd. Euro gestiegen und belaufen sich auf 1.731 Tsd. Euro (i. Vj. 199 Tsd. Euro). In diesem Posten sind im Wesentlichen Erträge aus Auflösung von Rückstellungen für Mehr- und Mindermengen in Höhe von 550 Tsd. Euro, technische Dienstleistungen des Netzbetriebs in Höhe von 478 Tsd. Euro (i.Vj. 139 Tsd. Euro) sowie Erträge aus Ausbuchung von verjährten Verbindlichkeiten in Höhe von 47 Tsd. Euro enthalten.
Der Anstieg des Materialaufwands in der Sparte Strom auf 53.487 Tsd. Euro (i.Vj. 44.754 Tsd. Euro) ist insbesondere auf höhere Entgelte des vorgelagerten Netzes (jetzt 11.799 Tsd. Euro, i.Vj. 10.835 Tsd. Euro), die insgesamt gestiegenen Umlagen (§ 17 EnWG und KWK-Umlage), stark gestiegenen Netzverluste in Höhe von 3.593 Tsd. Euro (i.Vj. 1.996 Tsd. Euro), ein wesentlich höheres Volumen an Mehr- und Mindermengen sowie höhere Pachtentgelte in Höhe von 5.910 Tsd. Euro (i.Vj. 5.125 Tsd. Euro) zurückzuführen.
Die Aufwendungen den Personalaufwand betreffend Sparte Strom sind von 9.268 Tsd. Euro auf 9.162 Tsd. Euro gesunken. Diese beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von 620 Tsd. Euro (i.Vj. 652 Tsd. Euro).
In diesem Posten können dem Bereich Strom im Wesentlichen kaufmännische Dienstleistungsentgelte der Gesellschafterin in Höhe von 2.732 Tsd. Euro. (i.Vj. 2.552 Tsd. Euro) sowie die IT-Dienstleistungen 2.975 Tsd. Euro (i.Vj. 2.854 Tsd. Euro) zugewiesen werden. Daneben sind die Aufwendungen für Fuhrpark 416 Tsd. Euro (i.Vj. 436 Tsd. Euro), Versicherungen 118 Tsd. Euro (i.Vj. 77 Tsd. Euro), Containermiete 299 Tsd. Euro (i.Vj. 359 Tsd. Euro) sowie Betriebsverbräuche 403 Tsd. Euro (i.Vj. 485 Tsd. Euro) enthalten.
Entsprechend der Schlüsselung wurden der Sparte Strom im Geschäftsjahr Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von 116 Tsd. Euro zugewiesen (i.Vj. 97 Tsd. Euro).
TWL Netze führt überwiegend getrennte Konten für die Tätigkeiten in den Sparten Strom, iMSB Strom, Gas, Wasser, Wärme und den sonstigen Bereich.
Basierend auf den einzelnen Ergebnissen der jeweiligen Kontierungsträger des internen Rechnungswesens erfolgt die Zuordnung zu den Tätigkeiten im Wesentlichen direkt. Zuordnungen des sonstigen Bereiches erfolgen über Schlüsselungen.
Soweit eine direkte Zuordnung von Kostenarten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich war oder mit unvertretbar hohem Aufwand möglich gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung über Schlüssel. Hierbei wesentlich waren die Zuordnungsschlüssel allgemeiner Verteilschlüssel, Rohrmedienschlüssel und Gas-Wasser-Schlüssel. Diese wurden aus der Kombination der Eingangsparameter Hausanschlüsse, Zählpunkte, Leitungslänge und Anschaffungs- und Herstellkosten ermittelt. Im Berichtsjahr wurden zusätzlich direkt zuordenbaren Kosten in die Berechnung der Schlüssel hinzugezogen.
Daneben wurde der gewichtete Marktlokationsschlüssel insbesondere zur Verteilung der die regulierten Sparten betreffenden Positionen verwendet. Außerdem fand der Ergebnisschlüssel Anwendung.
Alle Bilanzwerte wurden soweit möglich direkt den entsprechenden Tätigkeitsbereichen zugeordnet. War eine unmittelbare direkte Zuordnung nicht möglich oder mit unangemessen hohem Aufwand verbunden, erfolgte die Zuordnung über Verteilungsschlüssel.
In der Bilanz wurden insbesondere folgende Positionen mit Hilfe von Schlüsseln verteilt:
Nicht direkt einer Sparte zurechenbares Anlagevermögen wurde jeweils sachlogisch nach dem allgemeinen Verteilschlüssel, dem Rohrmedienschlüssel oder dem gewichteten Marktlokationsschlüssel verteilt.
Die unfertigen Leistungen wurden nach dem allgemeinen Verteilschlüssel zugewiesen.
Die Forderungen wurden weitestgehend direkt zugeordnet. Sowohl bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, wie auch bei den Forderungen gegen den Gesellschafter erfolgte größtenteils eine Schlüsselung nach dem gewichteten Marktlokationsschlüssel, in Ausnahmefällen auch nach dem allgemeinen Verteilschlüssel. Die Forderung aus Verlustübernahme gegen die Gesellschafterin wurde nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Die Verteilung der sonstigen Vermögensgegenstände wurde größtenteils nach dem allgemeinen Verteilschlüssel vorgenommen.
Die Aufteilung des bilanziellen Eigenkapitals wird stetig beibehalten. Der in 2021 zugeführte Anteil des gezeichneten Kapitals wurde entsprechend der bisherigen Aufteilung des gezeichneten Kapitals aufgeteilt. Die Einzahlung in die Kapitalrücklage wurde entsprechend dem allgemeinen Verteilschlüssel auf die Sparten verrechnet.
Daneben wurden auf der Passivseite die Rückstellungen weitestgehend direkt zugeordnet, der Rest wurde fast vollständig nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden weitestgehend nach dem allgemeinen Verteilschlüssel auf die Sparten verteilt. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden größtenteils nach dem gewichteten Marktlokationsschlüssel verteilt, teilweise nach dem allgemeinen Verteilschlüssel.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den anderen Unternehmensbereichen sind Residualgrößen und gleichen als Verrechnungsposten die Bilanzsummen der Aktiv- und Passivseite aus. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen des IDW RS ÖFA 2.
Die Umsatzerlöse konnten nahezu vollständig den getrennten Konten der Buchführung zugeordnet werden. Übrige Positionen wurden größtenteils nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Der Materialaufwand wurde weitgehend direkt zugeordnet. Daneben fand tendenziell der allgemeine Verteilschlüssel Anwendung.
Der Personalaufwand wurde vornehmlich direkt einer Sparte zugerechnet. Nicht direkt zurechenbare Positionen wurden jeweils sachlogisch nach dem allgemeinen Verteilschlüssel, dem Gas-Wasser-Schlüssel, dem Rohrmedienschlüssel oder dem gewichteten Marktlokationsschlüssel verteilt.
Die Verteilung der Abschreibungen entspricht der Verteilung des Anlagevermögens.
Die Zuordnung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfolgte sachabhängig. Größtenteils kamen der allgemeine Verteilschlüssel und der gewichtete Marktlokationsschlüssel zum Einsatz.
Die Zinsen und sonstigen Steuern wurden nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Bezüglich der Haftungsverhältnisse verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang der TWL Netze.
Wesentliche Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, ergeben sich für das Berichtsjahr 2023 aus dem Pachtverhältnis der TWL Netze mit der Gesellschafterin TWL AG in der Sparte Strom in Höhe von 5.910 Tsd. Euro sowie gegen verbundene Unternehmen (TWL Metering Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ludwigshafen am Rhein) aus der Erbringung von Messdienstleistungen in Höhe von 1.438 Tsd. Euro. Darüber hinaus wurden kaufmännische Dienstleistungen in Höhe von 2.552 Tsd. Euro sowie IT-Dienstleistungen 2.732 Tsd. Euro, beides seitens der Gesellschafterin TWL AG, in Rechnung gestellt.
Ludwigshafen am Rhein, 15. März 2024
Die Geschäftsführung
Thorsten Leich
Frank Alexander Manigold
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| in Euro | 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2023 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.525.890,52 | + 208.368,96 | + 0,00 | + 229.298,46 | 2.963.557,94 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.071.223,59 | 16.423,29 | 0,00 | 0,00 | 5.087.646,88 |
| 2. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen | 4.276.606,23 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.276.606,23 |
| 3. Sonstige technischen Anlagen | 165.593,90 | + 0,00 | + 0,00 | + 0,00 | 165.593,90 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.991.547,49 | + 292.842,87 | - 124.840,26 | + 84.164,59 | 2.243.714,69 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 372.809,40 | 628.208,69 | 0,00 | -313.463,05 | 687.555,05 |
| 11.877.780,61 | 937.474,85 | -124.840,26 | -229.298,46 | 12.461.116,75 | |
| Gesamt | 14.403.671,13 | 1.145.843,81 | -124.840,26 | 0,00 | 15.424.674,68 |
| Abschreibungen (kumuliert) | |||||
| in Euro | 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2023 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.211.141,19 | + 84.556,77 | + 0,00 | + 0,00 | 2.295.697,96 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.118.920,81 | 141.213,86 | 0,00 | 0,00 | 2.260.134,67 |
| 2. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen | 2.583.240,47 | 172.158,09 | 0,00 | 0,00 | 2.755.398,57 |
| 3. Sonstige technischen Anlagen | 47.909,82 | + 3.192,91 | + 0,00 | + 0,00 | 51.102,74 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.608.006,95 | + 107.164,40 | - 124.840,26 | + 0,00 | 1.590.331,09 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 6.358.078,06 | 423.729,26 | -124.840,26 | 0,00 | 6.656.967,06 | |
| Gesamt | 8.569.219,25 | 508.286,03 | -124.840,26 | 0,00 | 8.952.665,02 |
| Buchwerte | ||
| in Euro | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 667.859,98 | 314.749,33 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.827.512,21 | 2.952.302,78 |
| 2. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen | 1.521.207,66 | 1.693.365,75 |
| 3. Sonstige technischen Anlagen | 114.491,17 | 117.684,08 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 653.383,60 | 383.540,54 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 687.555,05 | 372.809,40 |
| 5.804.149,69 | 5.519.702,55 | |
| Gesamt | 6.472.009,66 | 5.834.451,88 |
Aktiva
|
31.12.2023
Euro |
31.12.2022
Euro |
|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 292.028,19 | 146.082,93 |
| II. Sachanlagen | 2.644.025,40 | 2.542.399,22 |
| 2.936.053,58 | 2.688.482,15 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| Unfertige Leistungen | 164.492,79 | 288.288,24 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 471.416,82 | 354.558,74 |
| 2. Forderungen gegen Gesellschafter | 5.251.797,20 | 2.793.898,26 |
| 3. Forderungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 89,07 |
| 4. Forderungen gegen andere Aktivitäten | 0,00 | 605.848,18 |
| 5. Sonstige Vermögensgegenstände | 4.902,20 | 4.916,89 |
| 5.728.116,22 | 3.759.311,14 | |
| 5.892.609,01 | 4.047.599,39 | |
| 8.828.662,59 | 6.736.081,54 | |
|
Passiva |
||
|
31.12.2023
Euro |
31.12.2022
Euro |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 180.000,00 | 180.000,00 |
| II. Kapitalrücklage | 3.055.555,83 | 3.055.555,83 |
| 3.235.555,83 | 3.235.555,83 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 13.200,00 | 0,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 867.968,64 | 531.211,14 |
| 867.968,64 | 531.211,14 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.106.272,26 | 2.087.123,67 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 398.953,14 | 761.835,06 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.584,28 | 0,00 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Aktivitäten | 1.985.650,64 | 0,00 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 231.677,80 | 120.355,83 |
| 4.725.138,12 | 2.969.314,57 | |
| 8.828.662,59 | 6.736.081,54 |
|
2023
Euro |
2022
Euro |
|
| 1. Umsatzerlöse | 28.852.891,56 | 18.864.526,14 |
| 2. Bestandsveränderungen | -186,17 | 26.845,60 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 13.088,35 | 21.726,39 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 21.938,05 | 694.682,69 |
| 28.887.731,79 | 19.607.780,81 | |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -7.265.985,02 | -4.479.081,93 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -12.085.266,89 | -10.596.951,86 |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -3.010.229,67 | -2.963.406,87 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.054.525,86 | -1.028.288,29 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -248.232,04 | -240.162,50 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.531.493,67 | -3.133.811,04 |
| -27.195.733,16 | -22.441.702,49 | |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3.771,16 | 3.804,54 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -53.820,56 | -45.828,95 |
| 11. Steuern vom Einkommen und Ertrag | -13.200,00 | 0,00 |
| 12. Ergebnis nach Steuern | 1.628.749,24 | -2.875.946,09 |
| 13. Sonstige Steuern | -16.239,32 | -14.896,53 |
| 14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags ausgeglichener Fehlbetrag | -1.612.509,91 | 2.890.842,61 |
| 15. Jahresergebnis | 0,00 | 0,00 |
Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für den Tätigkeitsbereich Gasverteilung wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert.
Die TWL Netze Gesellschaft mit beschränkter Haftung Ludwigshafen am Rhein (HRB 60629, Ludwigshafen am Rhein) - nachfolgend TWL Netze genannt - ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Technische Werke Ludwigshafen am Rhein Aktiengesellschaft, Ludwigshafen am Rhein - nachfolgend TWL AG oder Gesellschafterin genannt. Sie wurde als KNS - Kommunale Netzgesellschaft Südwest mbH seit dem 02. März 2007 im Handelsregister geführt und wurde mit Eintragung zum 03. April 2019 in TWL Netze GmbH umfirmiert. Am 01. Juli 2007 hat die TWL Netze den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Seit diesem Zeitpunkt ist das Strom- bzw. Gasversorgungsnetz der TWL AG an die TWL Netze verpachtet. Der Pachtvertrag wurde zuletzt am 30. Dezember 2020 angepasst. Mit Ausgründung der sogenannten großen Netzpachtgesellschaft zum 01. Januar 2021 sind auch die Versorgungsnetze der Sparten Wasser, Wärme und Telekommunikation mit in den Pachtgegenstand einbezogen worden. Die TWL Netze stellt gemäß §6b Abs. 3 EnWG Aktivitätenbilanzen für die regulierten Pachtsparten auf.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Die Aufgliederung und Entwicklung des in der Bilanz dargestellten Anlagevermögens zeigt der als Anlage zum Anhang enthaltene Anlagespiegel.
Wir verweisen an dieser Stelle auf die Ausführungen im Anhang der TWL Netze.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens der Gasverteilung ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.
Der Investitionsvolumen in der Sparte Gas betrug im laufenden Geschäftsjahr 496 Tsd. Euro (i.Vj. 1.989 Tsd. Euro). Insbesondere betrifft dies Konzessionen und ähnlichen Rechte, Fuhrpark und Maschinen.
Analog zur Gesamtbilanz wurden in der Sparte Gas die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, soweit die Voraussetzungen dafür erfüllt waren, verrechnet. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin beinhalten Forderungen aus der Verbrauchsabgrenzung in Höhe von 5.145 Tsd. Euro, Forderung aus der Verlustübernahme durch TWL AG in Höhe von 13 Tsd. Euro sowie aus dem Cashpoolingvertrag in Höhe von 269 Tsd. Euro (im Vorjahr Verbindlichkeit).
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin wurden aktivisch die Forderungen mindernd ausgewiesen. Diese beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 262 Tsd. Euro sowie Verpflichtungen aus der Abführung der Konzessionsabgabe in Höhe von 80 Tsd. Euro.
Im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände sind in der Sparte Gas 5 Tsd. Euro mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten. Diese betreffen die Kaution der Büroräume Walzmühlstraße (i.Vj. 5 Tsd. Euro).
Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Das gezeichnete Kapital der TWL Netze in der Sparte Gas liegt seit der im Zuge der Ausgliederung des Teilbetriebs Netze im Berichtsjahr 2021 erfolgten Erhöhung unverändert 180 Tsd. Euro. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert 3.056 Tsd. Euro.
Am 15. September 2014 wurde mit der TWL AG ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, aufgrund dessen entstehende Jahresüberschüsse an die TWL AG abzuführen sind bzw. entstehende Jahresfehlbeträge seitens der TWL AG in voller Höhe übernommen werden.
Die Rückstellungen in der Sparte Gas belaufen sich auf 868 Tsd. Euro (i. Vj. 531 Tsd. Euro). Darin enthalten sind im Wesentlichen die Rückstellung für die Mehr- und Minderabrechnung in Höhe von 200 Tsd. Euro, ausstehenden Rechnungen und Gebührenbescheide in Höhe von 103 Tsd. Euro (i.Vj. 234 Tsd. Euro) sowie sonstige ausstehende Rechnungen in Höhe von 133 Tsd. Euro (i.Vj. 162 Tsd. Euro).
Die Verbindlichkeiten der TWL Netze mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren in dem Bereich Gas betragen 2.106 Tsd. Euro (i. Vj. 2.071 Tsd. Euro) und beinhalten 2 Darlehen, die zur Finanzierung des Teilbetriebsübergangs von der TWL AG auf die TWL Netze übertragen wurden.
Alle weiteren Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Von in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltene Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit entfallen auf die Sparte Gas 8 Tsd. Euro (i.Vj. 10 Tsd. Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich aus bislang nicht abgeführter Umsatzsteuer.
Im Wesentlichen beinhalten die Umsatzerlöse der TWL Netze die Netzentgelte, wobei auf die Sparte Gas 21.195 Tsd. Euro (i.Vj. 14.070 Tsd. Euro) entfallen. Darin enthalten sind periodenfremde Erlöse in Höhe von 934 Tsd. Euro, die aus der Verbrauchsabgrenzung des Vorjahres entstanden sind.
In den sonstigen Umsatzerlösen in Höhe von 7.658 Tsd. Euro (i.Vj. 4.795 Tsd. Euro) sind insbesondere Konzessionsabgabe sowie Mehr- und Mindermengen enthalten. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auf den wesentlich höheres Volumen an Mehr- und Mindermengen zurückzuführen.
In diesem Posten können dem Bereich Gas im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung der Rückstellungen in Höhe von 12 Tsd. Euro zugewiesen werden.
Der Anstieg des Materialaufwands in der Sparte Gas auf 19.351 Tsd. Euro (i.Vj. 15.076 Tsd. Euro) ist insbesondere auf wesentlich höheres Volumen an Mehr- und Mindermengen zurückzuführen.
Die Aufwendungen für den Personalaufwand betreffend Sparte Gas sind von 3.992 Tsd. Euro auf 4.065 Tsd. Euro gestiegen. Diese beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von 342 Tsd. Euro (i.Vj. 295 Tsd. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in der Sparte Gas im Wesentlichen kaufmännische Dienstleistungsentgelte der Gesellschafterin in Höhe von 1.262 Tsd. Euro. (i.Vj. 1.192 Tsd. Euro) sowie die IT-Dienstleistungen 1.421 Tsd. Euro (i.Vj. 1.292 Tsd. Euro). Daneben sind die Aufwendungen für Fuhrpark 159 Tsd. Euro (i.Vj. 214 Tsd. Euro), Versicherungen 54 Tsd. Euro (i.Vj. 32 Tsd. Euro), Containermiete 139 Tsd. Euro (i.Vj. 145 Tsd. Euro) sowie Betriebsverbräuche 116 Tsd. Euro (i.Vj. 28 Tsd. Euro) enthalten.
Entsprechend der Schlüsselung wurden der Sparte Gas im Geschäftsjahr Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von 54 Tsd. Euro zugewiesen (i.Vj. 46 Tsd. Euro).
TWL Netze führt überwiegend getrennte Konten für die Tätigkeiten in den Sparten Strom, iMSB Strom, Gas, Wasser, Wärme und den sonstigen Bereich.
Basierend auf den einzelnen Ergebnissen der jeweiligen Kontierungsträger des internen Rechnungswesens erfolgt die Zuordnung zu den Tätigkeiten im Wesentlichen direkt. Zuordnungen des sonstigen Bereiches erfolgen über Schlüsselungen.
Soweit eine direkte Zuordnung von Kostenarten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich war oder mit unvertretbar hohem Aufwand möglich gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung über Schlüssel. Hierbei wesentlich waren die Zuordnungsschlüssel allgemeiner Verteilschlüssel, Rohrmedienschlüssel und Gas-Wasser-Schlüssel. Diese wurden aus der Kombination der Eingangsparameter Hausanschlüsse, Zählpunkte, Leitungslänge und Anschaffungs- und Herstellkosten ermittelt. Im Berichtsjahr wurden zusätzlich direkt zuordenbaren Kosten in die Berechnung der Schlüssel hinzugezogen.
Daneben wurde der gewichtete Marktlokationsschlüssel insbesondere zur Verteilung der die regulierten Sparten betreffenden Positionen verwendet. Außerdem fand der Ergebnisschlüssel Anwendung.
Alle Bilanzwerte wurden soweit möglich direkt den entsprechenden Tätigkeitsbereichen zugeordnet. War eine unmittelbare direkte Zuordnung nicht möglich oder mit unangemessen hohem Aufwand verbunden, erfolgte die Zuordnung über Verteilungsschlüssel.
In der Bilanz wurden insbesondere folgende Positionen mit Hilfe von Schlüsseln verteilt:
Nicht direkt einer Sparte zurechenbares Anlagevermögen wurde jeweils sachlogisch nach dem allgemeinen Verteilschlüssel, dem Rohrmedienschlüssel oder dem gewichteten Marktlokationsschlüssel verteilt.
Die unfertigen Leistungen wurden nach dem allgemeinen Verteilschlüssel zugewiesen.
Die Forderungen wurden weitestgehend direkt zugeordnet. Sowohl bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, wie auch bei den Forderungen gegen den Gesellschafter erfolgte größtenteils eine Schlüsselung nach dem gewichteten Marktlokationsschlüssel, in Ausnahmefällen auch nach dem allgemeinen Verteilschlüssel. Die Forderung aus Verlustübernahme gegen die Gesellschafterin wurde nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Die Verteilung der sonstigen Vermögensgegenstände wurde größtenteils nach dem allgemeinen Verteilschlüssel vorgenommen.
Die Aufteilung des bilanziellen Eigenkapitals wird stetig beibehalten. Der neu zugeführte Anteil des gezeichneten Kapitals wurde entsprechend der bisherigen Aufteilung des gezeichneten Kapitals aufgeteilt. Die Einzahlung in die Kapitalrücklage wurde entsprechend dem allgemeinen Verteilschlüssel auf die Sparten verrechnet.
Daneben wurden auf der Passivseite die Rückstellungen weitestgehend direkt zugeordnet, der Rest wurde fast vollständig nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden weitestgehend nach dem allgemeinen Verteilschlüssel auf die Sparten verteilt. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden größtenteils nach dem gewichteten Marktlokationsschlüssel verteilt, teilweise nach dem allgemeinen Verteilschlüssel.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den anderen Unternehmensbereichen sind Residualgrößen und gleichen als Verrechnungsposten die Bilanzsummen der Aktiv- und Passivseite aus. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen des IDW RS ÖFA 2.
Die Umsatzerlöse konnten nahezu vollständig den getrennten Konten der Buchführung zugeordnet werden. Übrige Positionen wurden größtenteils nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Der Materialaufwand wurde weitgehend direkt zugeordnet. Daneben fand tendenziell der allgemeine Verteilschlüssel Anwendung.
Der Personalaufwand wurde vornehmlich direkt einer Sparte zugerechnet. Nicht direkt zurechenbare Positionen wurden jeweils sachlogisch nach dem allgemeinen Verteilschlüssel, dem Gas-Wasser-Schlüssel, dem Rohrmedienschlüssel oder dem gewichteten Marktlokationsschlüssel verteilt.
Die Verteilung der Abschreibungen entspricht der Verteilung des Anlagevermögens.
Die Zuordnung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfolgte sachabhängig. Größtenteils kamen der allgemeine Verteilschlüssel und der gewichtete Marktlokationsschlüssel zum Einsatz.
Die Zinsen und sonstigen Steuern wurden nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Bezüglich der Haftungsverhältnisse verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang der TWL Netze.
Wesentliche Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, ergeben sich für das Berichtsjahr 2023 aus dem Pachtverhältnis der TWL Netze mit der Gesellschafterin TWL AG in der Sparte Gas 4.924 Tsd. Euro sowie gegen verbundene Unternehmen (TWL Metering Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ludwigshafen am Rhein) aus der Erbringung von Messdienstleistungen in Höhe von 1.085 Tsd. Euro. Darüber hinaus wurden kaufmännische Dienstleistungen in Höhe von 1.261 Tsd. Euro sowie IT-Dienstleistungen 987 Tsd. Euro, beides seitens der Gesellschafterin TWL AG, in Rechnung gestellt.
Ludwigshafen am Rhein, 15. März 2024
Die Geschäftsführung
Thorsten Leich
Frank Alexander Manigold
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| in Euro | 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2023 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.163.280,84 | + 90.160,68 | + 0,00 | + 99.216,81 | 1.352.658,33 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.340.277,21 | 7.106,31 | 0,00 | 0,00 | 2.347.383,53 |
| 2. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen | 1.970.297,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.970.297,00 |
| 3. Sonstige technischen Anlagen | 76.399,64 | + 0,00 | + 0,00 | + 0,00 | 76.399,64 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 916.235,70 | + 126.712,30 | - 54.018,04 | + 36.417,79 | 1.025.347,76 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 177.000,09 | 271.824,18 | 0,00 | -135.634,60 | 313.189,67 |
| 5.480.209,65 | 405.642,80 | -54.018,04 | -99.216,81 | 5.732.617,59 | |
| Gesamt | 6.643.490,49 | 495.803,47 | -54.018,04 | 0,00 | 7.085.275,92 |
| Abschreibungen (kumuliert) | |||||
| in Euro | 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2023 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.017.197,92 | + 43.432,22 | + 0,00 | + 0,00 | 1.060.630,14 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 980.312,48 | 68.339,27 | 0,00 | 0,00 | 1.048.651,75 |
| 2. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen | 1.195.008,88 | 83.306,12 | 0,00 | 0,00 | 1.278.315,00 |
| 3. Sonstige technischen Anlagen | 22.163,12 | + 1.545,03 | + 0,00 | + 0,00 | 23.708,15 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 740.325,95 | + 51.609,39 | - 54.018,04 | + 0,00 | 737.917,31 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.937.810,43 | 204.799,82 | -54.018,04 | 0,00 | 3.088.592,20 | |
| Gesamt | 3.955.008,34 | 248.232,04 | -54.018,04 | 0,00 | 4.149.222,34 |
| Buchwerte | ||
| in Euro | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 292.028,19 | 146.082,93 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.298.731,78 | 1.359.964,74 |
| 2. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen | 691.982,00 | 775.288,12 |
| 3. Sonstige technischen Anlagen | 52.691,50 | 54.236,52 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 287.430,45 | 175.909,75 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 313.189,67 | 177.000,09 |
| 2.644.025,39 | 2.542.399,22 | |
| Gesamt | 2.936.053,58 | 2.688.482,15 |
Aktiva
|
31.12.2023
Euro |
31.12.2022
Euro |
|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 40,05 | 40,05 |
| II. Sachanlagen | 880,27 | 880,27 |
| 920,32 | 920,32 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 69.956,58 | 34.605,79 |
| 2. Forderungen gegen Gesellschafter | 234,47 | 136.361,82 |
| 3. Forderungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 4.090,05 |
| 70.191,06 | 175.057,66 | |
| 70.191,06 | 175.057,66 | |
| 71.111,38 | 175.977,98 | |
|
Passiva |
||
|
31.12.2023
Euro |
31.12.2022
Euro |
|
| A. Eigenkapital | ||
| 0,00 | 0,00 | |
| B. Rückstellungen | ||
| Sonstige Rückstellungen | 6.677,34 | 3.250,50 |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.348,25 | 0,00 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Aktivitäten | 63.085,79 | 161.763,95 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 0,00 | 10.963,53 |
| 64.434,04 | 172.727,48 | |
| 71.111,38 | 175.977,98 |
|
2023
Euro |
2022
Euro |
|
| 1. Umsatzerlöse | 524.823,89 | 297.782,94 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | -2,84 | -6,00 |
| 524.821,05 | 297.776,94 | |
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 0,00 | -193,25 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -385.939,45 | -321.467,06 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -61.168,00 | -29.541,84 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -16.603,21 | -8.253,52 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 0,00 | -275,47 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -39.163,93 | -31.555,56 |
| -502.874,58 | -391.286,69 | |
| 7. Ergebnis nach Steuern | 21.946,47 | -93.509,75 |
| 8. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags ausgeglichener Fehlbetrag | -21.946,47 | 93.509,75 |
| 9. Jahresergebnis | 0,00 | 0,00 |
Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für den Tätigkeitsbereich Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme (iMSB) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert.
Die TWL Netze Gesellschaft mit beschränkter Haftung Ludwigshafen am Rhein (HRB 60629, Ludwigshafen am Rhein) - nachfolgend TWL Netze genannt - ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Technische Werke Ludwigshafen am Rhein Aktiengesellschaft, Ludwigshafen am Rhein - nachfolgend TWL AG oder Gesellschafterin genannt. Sie wurde als KNS - Kommunale Netzgesellschaft Südwest mbH seit dem 02. März 2007 im Handelsregister geführt und wurde mit Eintragung zum 03. April 2019 in TWL Netze GmbH umfirmiert. Am 01. Juli 2007 hat die TWL Netze den Geschäftsbetrieb aufgenommen. Seit diesem Zeitpunkt ist das Strom- bzw. Gasversorgungsnetz der TWL AG an die TWL Netze verpachtet. Der Pachtvertrag wurde zuletzt am 30. Dezember 2020 angepasst. Mit Ausgründung der sogenannten großen Netzpachtgesellschaft zum 01. Januar 2021 sind auch die Versorgungsnetze der Sparten Wasser, Wärme und Telekommunikation mit in den Pachtgegenstand einbezogen worden. Die TWL Netze stellt gemäß §6b Abs. 3 EnWG Aktivitätenbilanzen für die regulierten Pachtsparten auf.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Die Aufgliederung und Entwicklung des in der Bilanz dargestellten Anlagevermögens zeigt der als Anlage zum Anhang enthaltene Anlagespiegel.
Wir verweisen an dieser Stelle auf die Ausführungen im Anhang der TWL Netze.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.
Das Investitionsvolumen in der Spare iMSB betrug im laufenden Geschäftsjahr 0 Euro (i.Vj. 244 Euro).
Analog zur Gesamtbilanz wurden in der Sparte iMSB Strom die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, soweit die Voraussetzungen dafür erfüllt waren, verrechnet. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 234 Euro.
Die restlichen Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Das gezeichnete Kapital der TWL Netze in der Sparte iMSB liegt seit der im Zuge der Ausgliederung des Teilbetriebs Netze im Berichtsjahr 2021 erfolgten Erhöhung und der Aufstockung der Kapitalrücklage unverändert bei 0 Tsd. Euro.
Am 15. September 2014 wurde mit der TWL AG ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, aufgrund dessen entstehende Jahresüberschüsse an die TWL AG abzuführen sind bzw. entstehende Jahresfehlbeträge seitens der TWL AG in voller Höhe übernommen werden.
Die Rückstellungen in der Sparte iMSB Strom belaufen sich auf 7 Tsd. Euro (i.Vj. 3 Tsd. Euro). Darin enthalten sind im Wesentlichen die Rückstellungen für den Personalbereich sowie eigene Jahresabschlusskosten und Prüfungskosten.
Die in der Sparte iMSB Strom ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Von in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltene Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit entfallen auf die Sparte iMSB Strom 0 Euro (i.Vj. 102 Euro).
Im Wesentlichen beinhalten die Umsatzerlöse der TWL Netze die Netzentgelte, wobei auf die Sparte iMSB Strom 525 Tsd. Euro (i.Vj. 298 Tsd. Euro) entfallen.
Der Materialaufwand in der Sparte iMSB Strom enthält insbesondere die Pachtentgelte für die verbauten modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen in Höhe von 249 Tsd. Euro (i.Vj. 204 Tsd. Euro) sowie technische Dienstleistungen in Höhe von 137 Tsd. Euro (i.Vj. 117 Tsd. Euro).
Die Aufwendungen den Personalaufwand betreffend Sparte iMSB Strom sind von 38 Tsd. Euro auf 78 Tsd. Euro gestiegen. Von den Aufwendungen für Altersversorgung entfallen 5 Tsd. Euro (i.Vj. 3 Tsd. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen IT-Dienstleistungen in Höhe von 36 Tsd. Euro (i.Vj. 31 Tsd. Euro).
TWL Netze führt überwiegend getrennte Konten für die Tätigkeiten in den Sparten Strom, iMSB Strom, Gas, Wasser, Wärme und den sonstigen Bereich.
Basierend auf den einzelnen Ergebnissen der jeweiligen Kontierungsträger des internen Rechnungswesens erfolgt die Zuordnung zu den Tätigkeiten im Wesentlichen direkt. Zuordnungen des sonstigen Bereiches erfolgen über Schlüsselungen.
Soweit eine direkte Zuordnung von Kostenarten zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich war oder mit unvertretbar hohem Aufwand möglich gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung über Schlüssel. Hierbei wesentlich waren die Zuordnungsschlüssel allgemeiner Verteilschlüssel, Rohrmedienschlüssel und Gas-Wasser-Schlüssel. Diese wurden aus der Kombination der Eingangsparameter Hausanschlüsse, Zählpunkte, Leitungslänge und Anschaffungs- und Herstellkosten ermittelt. Im Berichtsjahr wurden zusätzlich direkt zuordenbaren Kosten in die Berechnung der Schlüssel hinzugezogen.
Daneben wurde der zuvor beim Netzbetreiber verwendete gewichtete Marktlokationsschlüssel insbesondere zur Verteilung der die regulierten Sparten betreffenden Positionen verwendet. Außerdem fand der Ergebnisschlüssel Anwendung.
Alle Bilanzwerte wurden soweit möglich direkt den entsprechenden Tätigkeitsbereichen zugeordnet. War eine unmittelbare direkte Zuordnung nicht möglich oder mit unangemessen hohem Aufwand verbunden, erfolgte die Zuordnung über Verteilungsschlüssel.
In der Bilanz wurden insbesondere folgende Positionen mit Hilfe von Schlüsseln verteilt:
Nicht direkt einer Sparte zurechenbares Anlagevermögen wurde jeweils sachlogisch nach dem allgemeinen Verteilschlüssel, dem Rohrmedienschlüssel oder dem gewichteten Marktlokationsschlüssel verteilt.
Die unfertigen Leistungen wurden nach dem allgemeinen Verteilschlüssel zugewiesen.
Die Forderungen wurden weitestgehend direkt zugeordnet. Sowohl bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, wie auch bei den Forderungen gegen den Gesellschafter erfolgte größtenteils eine Schlüsselung nach dem gewichteten Marktlokationsschlüssel, in Ausnahmefällen auch nach dem allgemeinen Verteilschlüssel. Die Forderung aus Verlustübernahme gegen die Gesellschafterin wurde nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Die Verteilung der sonstigen Vermögensgegenstände wurde größtenteils nach dem allgemeinen Verteilschlüssel vorgenommen.
Die Aufteilung des bilanziellen Eigenkapitals wird stetig beibehalten. Der neu zugeführte Anteil des gezeichneten Kapitals wurde entsprechend der bisherigen Aufteilung des gezeichneten Kapitals aufgeteilt. Die Einzahlung in die Kapitalrücklage wurde entsprechend dem allgemeinen Verteilschlüssel auf die Sparten verrechnet.
Daneben wurden auf der Passivseite die Rückstellungen weitestgehend direkt zugeordnet, der Rest wurde fast vollständig nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden weitestgehend nach dem allgemeinen Verteilschlüssel auf die Sparten verteilt. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden größtenteils nach dem gewichteten Marktlokationsschlüssel verteilt, teilweise nach dem allgemeinen Verteilschlüssel.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den anderen Unternehmensbereichen sind Residualgrößen und gleichen als Verrechnungsposten die Bilanzsummen der Aktiv- und Passivseite aus. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen des IDW RS ÖFA 2.
Die Umsatzerlöse konnten nahezu vollständig den getrennten Konten der Buchführung zugeordnet werden. Übrige Positionen wurden größtenteils nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Der Materialaufwand wurde weitgehend direkt zugeordnet. Daneben fand tendenziell der allgemeine Verteilschlüssel Anwendung.
Der Personalaufwand wurde vornehmlich direkt einer Sparte zugerechnet. Nicht direkt zurechenbare Positionen wurden jeweils sachlogisch nach dem allgemeinen Verteilschlüssel, dem Gas-Wasser-Schlüssel, dem Rohrmedienschlüssel oder dem gewichteten Marktlokationsschlüssel verteilt.
Die Verteilung der Abschreibungen entspricht der Verteilung des Anlagevermögens.
Die Zuordnung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfolgte sachabhängig. Größtenteils kamen der allgemeine Verteilschlüssel und der gewichtete Marktlokationsschlüssel zum Einsatz.
Die Zinsen und sonstigen Steuern wurden nach dem allgemeinen Verteilschlüssel verteilt.
Bezüglich der Haftungsverhältnisse verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang der TWL Netze.
Wesentliche Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, ergeben sich in der Sparte iMSB Strom für das Berichtsjahr 2023 aus dem Pachtverhältnis der TWL Netze mit der Gesellschafterin TWL AG in Höhe von 249 Tsd. Euro sowie gegen verbundene Unternehmen (TWL Metering Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ludwigshafen am Rhein) aus der Erbringung von Messdienstleistungen in Höhe 138 Tsd. Euro.
Ludwigshafen am Rhein, 15. März 2024
Die Geschäftsführung
Thorsten Leich
Frank Alexander Manigold
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| in Euro | 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2023 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 767,57 | + 0,00 | + 0,00 | + 0,00 | 767,57 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 837,45 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 837,45 |
| 2. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen | 582,67 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 582,67 |
| 3. Sonstige technischen Anlagen | 27,76 | + 0,00 | + 0,00 | + 0,00 | 27,76 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 331,42 | + 0,00 | + 0,00 | + 0,00 | 331,42 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 125,15 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 125,15 |
| 1.904,45 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.904,45 | |
| Gesamt | 2.672,02 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.672,02 |
| Abschreibungen (kumuliert) | |||||
| in Euro | 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | 31.12.2023 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 727,52 | + 0,00 | + 0,00 | + 0,00 | 727,52 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 350,66 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 350,66 |
| 2. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen | 419,98 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 419,98 |
| 3. Sonstige technischen Anlagen | 14,85 | + 0,00 | + 0,00 | + 0,00 | 14,85 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 238,70 | + 0,00 | + 0,00 | + 0,00 | 238,70 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.024,18 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.024,18 | |
| Gesamt | 1.751,70 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.751,70 |
| Buchwerte | ||
| in Euro | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 40,05 | 40,05 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 486,80 | 486,80 |
| 2. Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen | 162,69 | 162,69 |
| 3. Sonstige technischen Anlagen | 12,91 | 12,91 |
| 4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 92,72 | 92,72 |
| 5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 125,15 | 125,15 |
| 880,27 | 880,27 | |
| Gesamt | 920,32 | 920,32 |
An die TWL Netze GmbH, Ludwigshafen am Rhein
Wir haben den Jahresabschluss der TWL Netze GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TWL Netze GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN NACH § 6b ABS. 3 ENWG und § 3 ABS. 4 SATZ 2 MSBG
Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung sowie moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
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Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. |
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Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenem Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. |
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.
Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.
Das Überwachungsorgan ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
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ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und |
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ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen. |
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hin sichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweili gen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Köln, 29. März 2024
BBH AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Michael Koch, Wirtschaftsprüfer
Stefan Mackenrodt, Wirtschaftsprüfer
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