NeckarCom Telekommunikation GmbHLiquidiert

Stöckachstraße 48, 70190 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 19409
Eingetragen
19.8.1998
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationSonstige Telekommunikation a. n. g.
Gegenstand
- Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Telekommunikationsnetzen mit der darin enthaltenen Übertragungs- und Vermittlungstechnik einschließlich zugeordnetem Netzwerkmanagement, - Vermarktung von Telekommunikationsnetzen einschließlich der darauf aufbauenden Dienste zur Sprach-, Daten- und Bildübertragung sowie multimedialer Mehrwertdienste, - damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen jeglicher Art sowie Geschäfte jeder Art, die der Erreichung des Gesellschaftszwecks mittelbar oder unmittelbar dienen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

NeckarCom Telekommunikation GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31.12.2012

Bilanz

der NeckarCom Telekommunikation GmbH

AKTIVA

Anhang 31.12.2012
31.12.2011
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle      
Vermögensgegenstände   127.290,10 1.558,00
II. Sachanlagen (1) 13.161.937,16 5.214.091,28
    13.289.227,26 5.215.649,28
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2) 5.696.505,82 1.709.733,91
II. Flüssige Mittel   0,00 1.197,65
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (3) 32.465,34 0,00
    5.728.971,16 1.710.931,56
    19.018.198,42 6.926.580,84

Passiva

     
A. Gezeichnetes Kapital (4) 511.293,00 511.293,00
B. Rückstellungen (5) 3.618.746,62 1.088.449,26
C. Verbindlichkeiten (6) 13.093.078,10 4.475.572,13
D. Passiver Rechnungsabgrenzungs- posten (7) 1.795.080,70 851.266,45
    19.018.198,42 6.926.580,84

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang 2012
2011
1. Umsatzerlöse (8) 14.039.301,34 10.920.554,20
2. Sonstige betriebliche Erträge (9) 2.205.024,39 2.152.389,82
3. Materialaufwand   -13.105.860,11 -12.014.448,49
4. Abschreibungen (10) -914.469,00 -389.714,29
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen (11) -2.594.003,21 -1.755.766,57
6. Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit   -370.006,59 -1.086.985,33
7. Finanzergebnis (12) -62.278,99 -50.454,55
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -432.285,58 -1.137.439,88
9. Ergebnis nach Steuern   -432.285,58 -1.137.439,88
10. Erträge aus Verlustübernahme   432.285,58 1.137.439,88
11. Jahresüberschuss   0,00 0,00

Anhang

der NeckarCom Telekommunikation GmbH

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens 2012 (in €)

  Anschaffungskosten - Herstellungskosten
  01.01.2012 Zugang Abgang Umbuchung 31.12.2012
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, Schutzrechte 8.520,00 0,00 0,00 0,00 8.520,00
Entgeltlich erworbene Software 13.211,40 129.842,50 0,00 0,00 143.053,90
Geleistete Anzahlungen 0,00 1.069,10 0,00 0,00 1.069,10
  21.731,40 130.911,60 0,00 0,00 152.643,00
Sachanlagen          
Technische Anlagen und Maschinen          
Verteilungsanlagen 4.456.660,11 6.516.952,01 0,00 847.933,02 11.821.545,14
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 580.985,20 39.611,47 0,00 0,00 620.596,67
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.515.268,28 2.300.571,90 0,00 -847.933,02 2.967.907,16
  6.552.913,59 8.857.135,38 0,00 0,00 15.410.048,97
  6.574.644,99 8.988.046,98 0,00 0,00 15.562.691,97
  Abschreibungen
  01.01.2012 Zugang Abgang Umbuchung 31.12.2012
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, Schutzrechte 7.738,00 782,00 0,00 0,00 8.520,00
Entgeltlich erworbene Software 12.435,40 4.397,50 0,00 0,00 16.832,90
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  20.173,40 5.179,50 0,00 0,00 25.352,90
Sachanlagen          
Technische Anlagen und Maschinen          
Verteilungsanlagen 925.604,11 801.586,03 0,00 0,00 1.727.190,14
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 413.218,20 107.703,47 0,00 0,00 520.921,67
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.338.822,31 909.289,50 0,00 0,00 2.248.111,81
  1.358.995,71 914.469,00 0,00 0,00 2.273.464,71
  Buchwerte
  31.12.2012 31.12.2011
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, Schutzrechte 0,00 782,00
Entgeltlich erworbene Software 126.221,00 776,00
Geleistete Anzahlungen 1.069,10 0,00
  127.290,10 1.558,00
Sachanlagen    
Technische Anlagen und Maschinen    
Verteilungsanlagen 10.094.355,00 3.531.056,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 99.675,00 167.767,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.967.907,16 1.515.268,28
  13.161.937,16 5.214.091,28
  13.289.227,26 5.215.649,28

I. Allgemeine Grundlagen

Der Jahresabschluss der NeckarCom Telekommunikation GmbH, Stuttgart, (NeckarCom) zum 31. Dezember 2012 ist entsprechend den Bestimmungen des HGB sowie des GmbHG erstellt und in Euro (€) ausgewiesen. Die Gesellschaft erfüllt im zweiten Jahr in Folge die Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB und wendet im Berichtsjahr erstmalig die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften an.

Die zur übersichtlicheren Darstellung in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Mit der EnBW Regional Aktiengesellschaft, Stuttgart, (REG), mit der ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen wurde, besteht eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Mit der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, (EnBW AG) besteht ein umsatzsteuerliches Organschaftsverhältnis.

II. Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung der Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr erfolgt zeitanteilig (pro rata temporis).

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 € Netto-Anschaffungswert werden im Jahr der Anschaffung voll aufwandswirksam berücksichtigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter größer 150 € bis 1.000 € Netto-Anschaffungswert werden in einem Sammelposten aktiviert und über eine einheitliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer erfolgt jeweils in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2012
31.12.2011
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.550.094,77 371.310,09
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.979.022,57 1.139.813,88
(davon gegen Gesellschafter) (2.967.487,66) (1.137.439,88)
Sonstige Vermögensgegenstände 167.388,48 198.609,94
  5.696.505,82 1.709.733,91

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Im Berichtjahr wurden Einzelwertberichtigungen i.H.v. 28.908,73 € (Vj. 43.756,77 €) vorgenommen.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr 11.534,91 € ( Vj. 2.374,00 €) sowie die Forderung gegen die REG aus der Verlustübernahme des Geschäftsjahres 2012 von 432.285,58 € (Vj. 1.137.439,88 €), einem Marketingzuschuss in Höhe von 1.500.000,00 € und dem Liefer- und Leistungsverkehr 1.035.202,08 €.

(3) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Diese Position beinhaltet eine im Voraus bezahlte Miete für 2013.

(4) Eigenkapital

Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt 511.293,00 €. Alleingesellschafterin ist die REG.

(5) Rückstellungen

Die Rückstellungen umfassen ausschließlich Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und für die Jahresabschlussprüfung.

(6) Verbindlichkeiten

  31.12.2012
31.12.2011
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 30.055,12
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.975.835,06 4.445.156,37
(davon gegenüber Gesellschafter) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 117.243,04 360,64
(davon aus Steuern) (0,00) (360,64)
  13.093.078,10 4.475.572,13

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind ungesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 12.920.153,62 € (Vj. 4.404.398,11 €) den Finanzverkehr sowie mit 55.683,36 € (Vj. 40.758,26 €) Lieferungen und Leistungen.

(7) Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Abgrenzungsposten berücksichtigt Zuschüsse von Kunden sowie einen Zuschuss der REG.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(8) Umsatzerlöse

Die Umsätze werden in den Produktbereichen Übertragungswege, DSL Anschlüsse, Dark Fiber und Bandbreite erlöst.

(9) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Marketingzuschuss der EnBW Regional AG enthalten.

(10) Abschreibungen

Die Position umfasst die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf Sachanlagen.

(11) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für Leihpersonal, externe Beratungskosten, Jahresabschlusskosten, Reisekosten, Provisionen und sonstige Kosten.

(12) Finanzergebnis

  2012
2011
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 62.278,99 50.454,55
(davon an verbundene Unternehmen) (62.278,99) (50.454,55)
  -62.278,99 -50.454,55

Das Finanzergebnis umfasst ausschließlich Zinsaufwendungen im Rahmen des Cashpooling der EnBWAG.

V. Sonstige Angaben

Konzernzugehörigkeit

Die EnBW AG, Karlsruhe, stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen entsprechend § 285 Nr. 14 HGB auf. Dieser Konzernabschluss, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt wird, wird im Bundesanzeiger offengelegt. Die NeckarCom Telekommunikation GmbH wird zum 31. Dezember 2012 nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit.

Gesamtbezüge der Organe

Die Organe der Gesellschaft erhielten im Berichtsjahr keine Vergütungen.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Mitglieder des Aufsichtsrats:

Dipl.-Kfm. Klaus Brändle

Leiter kaufmännische Angelegenheiten der REG, Stuttgart (bis 05.09.2012)

Dipl.-Ing. Frank Hose

Vorstand ODR AG, Ellwangen (ab 05.09.2012)

Dr. Ulrich Kleine

Leiter Kommunale Beziehungen der REG, Stuttgart

Harald Hauser

Leiter Dienstleistungsmanagement und TK-/IT-Dienstleistungen der REG, Stuttgart

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Jürgen Herrmann, Nagold

Leiter Kunden-/Produktmanagement EnBW Regional AG, Stuttgart (bis 05.12.2012)

Michael Preiß, Diplom-Kaufmann, Schwäbisch Gmünd (ab 06.08. 2012)

Dr. Roland Schmid, Pforzheim

Leiter Weitverkehrsnetze und TK-Vertrieb EnBW Regional AG, Stuttgart

(ab 17.01.2013)

 

Stuttgart, 07. Juni 2013

Die Geschäftsführung

Michael Preiß

Dr. Roland Schmid

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

der NeckarCom Telekommunikation GmbH, Stuttgart

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die NeckarCom Telekommunikation GmbH (NeckarCom) bietet als lizenzierter Telekommunikations-Anbieter maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen und Privatkunden. Gegenstand des Unternehmens sind Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Telekommunikationsnetzen einschließlich der Übertragungs- und Vermittlungstechnik. Ferner zählt zum Gegenstand des Unternehmens die Vermarktung von Telekommunikationsnetzen und der darauf aufbauenden Dienste zur Sprach-, Daten- und Bildübertragung sowie multimedialer Mehrwertdienste.

Seit Sommer 2012 gilt in Baden-Württemberg die neue Breitbandinitiative des Ministeriums für ländlichen Raum. Damit der ländliche Raum auch in Zukunft attraktiv und wirtschaftlich stark bleibt, setzt die Landesregierung mit der Breitbandinitiative neue Schwerpunkte beim Ausbau. Ziel ist eine bedarfsgerechte und erschwingliche Anbindung ans schnelle Netz in ganz Baden-Württemberg.

Die Entwicklung der Gesellschaft ist zum einen maßgeblich durch die Anbindung weiterer Kommunen an das EnBW Backbonenetz und zum anderen durch die Akquisition neuer B2B - Kunden geprägt. Durch den starken Anstieg an Kundenzugängen ist es der Gesellschaft gelungen, den Jahresfehlbetrag des Vorjahres von 1.137 T€ deutlich auf 432 T€ zu senken. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurde dieser Jahresfehlbetrag von der EnBW Regional AG übernommen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme der NeckarCom beträgt zum 31.12.2012 19.018 T€und ist gegenüber dem Vorjahr um 12.092 T€ gestiegen. Ursachen für diese Entwicklung sind im Wesentlichen Investitionen im Telekommunikationsnetz sowie höhere Forderungen.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 69,9%.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen verzeichnen einen Zugang um 3.987 T€ auf 5.697 T€. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (2.979 T€) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2.550 T€).

Der Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen beträgt 30,0%.

Sowohl die Verbindlichkeiten (13.093 T€; Vj. 4.476 T€) als auch die Rückstellungen (3.619 T€; Vj. 1.088 T€) sind im Wesentlichen aufgrund der Investitionen gestiegen.

Das bilanzielle Eigenkapital beläuft sich auf 511 T€, was einer Eigenkapitalquote von 2,7% entspricht.

Die Umsatzerlöse sind von 10.921 T€ in 2011 auf 14.039 T€ in 2012 gestiegen. Wesentliche Steigerungen wurden bei DSL Anschlüssen und Dark Fiber verzeichnet.

Der Materialaufwand ist von 12.014 T€ in 2011 auf 13.106 T€ in 2012 gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus deutlich gestiegenen Instandhaltungs- und Reparaturaufwendungen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 838 T€, ist vor allem auf die Erhöhung des Leihpersonals zurück zu führen.

Die Gesellschaft verfügt über kein eigenes Personal.

Die Finanzierung des Unternehmens ist durch die Einbeziehung in das Cash-Pooling-System der Energie Baden-Württemberg AG gesichert. Hierüber werden alle finanziellen Transaktionen der Gesellschaft abgewickelt. Der Saldo aus Barvermögen und Cash-Pool-Verbindlichkeiten beträgt zum Stichtag -12.920 T€ (Vj. -4.404 T€).

Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verlief zufriedenstellend.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Risikobericht

Chancen für die NeckarCom ergeben sich aus der Geschäftstätigkeit und der Umfeldentwicklung. Neue Potenziale können sich durch das Erschließen neuer Märkte ergeben. Im Fokus stehen die Weiterentwicklung in dem Bereich Carrier sowie der kontinuierliche Ausbau im B2B- und Breitbandgeschäft. Im Blickfeld sind hierbei beispielsweise Betreibermodelle für Umlandkommunen. Regulatorische Entscheidungen der Bundesnetzagentur werden das Geschäftsergebnis der nächsten beiden Jahre maßgeblich mit beeinflussen.

Risiken für die NeckarCom liegen insbesondere in der Insolvenz direkter und indirekter Kunden sowie in der Kündigung bzw. nicht Verlängerung von bestehenden Mietverträgen.

In den bisherigen Breitbandausbaugebieten besteht das Risiko, dass die Mitwettbewerber, die im Festnetz kein gleichwertiges Produkt zur NeckarCom anbieten können, verstärkt auf die Versorgung durch LTE setzen. Dies könnte bedeuten, dass die geplante Gewinnung von Neukunden nicht realisiert wird, was eine Minderung der Ertragskraft der NeckarCom zur Folge hätte.

Einseitige Entscheidungen der Bundesnetzagentur zu Gunsten der Deutschen Telekom im Zuge des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik mit der neuen Vectoringtechnik könnte dazu führen, dass sich die Ausbaugeschwindigkeit für neue Projekte in den Gebieten der NeckarCom signifikant reduziert. Für die bestehende Infrastruktur wird es voraussichtlich eine Bestandsschutzregelung geben.

Prognosebericht

In den Jahren 2013 und 2014 stehen die organisatorische Stärkung der NeckarCom sowie eine geplante Produktoffensive im besonderen Fokus.

Bei unveränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist für das Jahr 2013 ein Ergebnis unter dem Geschäftsjahr und in 2014 ein Ergebnis gleich dem Geschäftsjahr zu erwarten. Dies resultiert insbesondere aus der Erwartung, dass die im Geschäftsjahr vereinnahmten Einmalzuschüsse in 2013 nicht in derselben Höhe erwirtschaftet werden können.

Die Investitionen in 2013 werden ca. 7 Mio. Euro betragen und in 2014 voraussichtlich auch 7 Mio. Euro.

Um auch in den kommenden Geschäftsjahren erfolgreich bestehen zu können, ist es erforderlich einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess auf den Weg zu bringen und die Kundenzufriedenheit zu stärken.

 

Stuttgart, 07. Juni 2013

NeckarCom Telekommunikation GmbH

Michael Preiß

Dr. Roland Schmid

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der NeckarCom Telekommunikation GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der NeckarCom Telekommunikation GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 7. Juni 2013

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stratmann, Wirtschaftsprüfer

Schmeisky, Wirtschaftsprüfer
  

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 3.12.2013.

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