Mouldtec Kunststoff - GmbH
Wiesenstraße 22, 87600 Kaufbeuren, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Allaart seit 21.12.2021 | Geschäftsführer |
Rainer Träger seit 21.8.2018 | Prokura |
Christian Wagner seit 21.5.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Wanzl Beteiligungsgesellschaft mbH | 1.27% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mouldtec Kunststoff - GmbHKaufbeurenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Mouldtec Kunststoff - GmbH, Kaufbeuren PRÜFUNGSURTEILEWir haben den Jahresabschluss der Mouldtec Kunststoff - GmbH, Kaufbeuren - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mouldtec Kunststoff - GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILEWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHTDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 27. Februar 2024 BDO
AG
Wörl, Wirtschaftsprüfer Hornischer, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31.12.2023
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Mouldtec Kunststoff - GmbH(1) Allgemeine AngabenDie Mouldtec Kunststoff - GmbH hat ihren Sitz in Kaufbeuren. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter HR B 4702 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (teilweise) in Anspruch genommen. (2) Bilanzierungs-, Bewertungs- und UmrechnungsmethodenBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Anlagegüter wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen zwischen 3 und 5 Jahren vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und nach der linearen Methode vorgenommen. Einbauten in fremde Grundstücke wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer zwischen 10 und 25 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bei technischen Anlagen und Maschinen beträgt zwischen 2 und 25 Jahren, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 1 und 15 Jahren. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 250 wurden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand erfasst. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens über einem Wert von € 250 bis € 1.000 wurden über den Pool aktiviert und werden über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Anschaffungskosten werden im Rahmen der Gruppenbewertung gemäß § 240 IVHGB nach dem gleitenden Durchschnittsverfahren ermittelt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit, usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen (§ 255 III HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,75 % gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet (§ 274 I 1 HGB). Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht aktiviert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Erwartete Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Bewertung berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Im Zinsergebnis werden die auf das Geschäftsjahr entfallenden Zinsanteile aus der Auf- bzw. Abzinsung von Rückstellungen ausgewiesen. Erträge und Aufwendungen aufgrund von Änderungen des Rechnungszinses werden im Zinsergebnis erfasst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EuroSofern der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Sachverhalte enthält, wurden diese zum jeweiligen Tageskurs umgerechnet und in Euro eingebucht. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten und deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a Satz 2 HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB). (3) Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungBruttoanlagenspiegelDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen in Höhe von 800 € vorhanden (Vj. 0 €). EigenkapitalDas gezeichnete Kapital war am Bilanzstichtag noch nicht in Euro umgestellt und beträgt DM 4.000.000. Angaben und Erläuterungen zu RückstellungenIm Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
1 = keine Sicherheiten 2 = Grundschulden 3 = Sicherheitsabtretung Forderungen 4 = branchenübliche Eigentumsvorbehalte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr sind nicht vorhanden. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenIn den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.371.869 € (Vj. 951.010 €) enthalten. Außerdem handelt es sich hierbei um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne von 0 € (Vj. 7 €) enthalten. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 25.625 € (Vj. 34.028 €) enthalten. (4) Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Namen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Christian Wagner, Geschäftsführer Peter Allaart, Geschäftsführer Vergütungen der GeschäftsführerHinsichtlich der Geschäftsführergehälter wird die Schutzklausel nach § 286 HGB angewendet. Honorar des AbschlussprüfersAuf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wurde aufgrund der Erleichterungsvorschrift für mittelgroße Unternehmen verzichtet. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge, welche von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind, eingetreten. KonzernzugehörigkeitDie Mouldtec Kunststoff - GmbH wird in den Konzernabschluss der Wanzl GmbH & Co. Holding KG, Leipheim, einbezogen (größter und zugleich kleinster Konsolidierungskreis). Diese ist auch Muttergesellschaft im Sinne des Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht können im Unternehmensregister eingesehen werden. MitarbeiterDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (inklusive einem Geschäftsführer) waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Kaufbeuren, den 21.02.2024 Christian Wagner Peter Allaart Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wirtschaftliches UmfeldDie deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. 1 1 Auch die kunststoffverarbeitende Industrie konnte sich diesem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld nicht entziehen. Der Umsatz der Kunststoff verarbeitenden Industrie ging in diesem wirtschaftlich unruhigen Umfeld im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um fast sechs Prozent zurück und lag bei rund 72,5 Milliarden Euro. 2 Der Inlandsumsatz ging stärker zurück als der Umsatz mit dem Ausland. Die Folge des Auftragsrückgangs waren für viele Branchenunternehmen Kurzarbeit und Investitionsstopp. Die Unternehmen aus den Bereichen langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme aus Kunststoff verzeichneten eine schwierige, aber weitgehend stabile Auftragslage im Jahr 2023. Einem relativ guten ersten Halbjahr 2023 folgte ein eher stagnierendes bis rückläufiges zweites. Die Unternehmen verzeichneten in der Folge insgesamt betrachtet leichte Umsatzrückgänge im Geschäftsjahr 2023, auch wenn die Einschränkungen der Corona-Pandemie besser verkraftet wurden als zunächst erwartet. Die geopolitische Situation infolge des Ukrainekriegs und des Nahost-Konflikts lies nur wenig Planungssicherheit zu, das generelle Marktumfeld war volatil. Nachteilige Auswirkungen hatten die Einbrüche in der Baubranche, obwohl energetische Sanierung und nachhaltiges Bauen Megatrends bleiben.
1 Quelle: Pressemitteilung des statistischen
Bundesamtes vom 15.01.2024
Organisatorische und rechtliche StrukturUnser Unternehmen mit Sitz in Kaufbeuren gehört zur Wanzl-Gruppe und fertigt Einkaufskörbe, Kunststoffteile für das technische Umfeld sowie für die Lebensmittelindustrie. Die gefertigten Produkte werden teilweise bedruckt und zu vollständigen Bauteilen weiterverarbeitet. Unser Portfolio wird durch die Erstellung von Werkzeugen für die Kunststofffertigung abgerundet. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich keine wesentlichen Änderungen. GeschäftsverlaufTrotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes war der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr zufriedenstellend. Bei einem vorübergehenden Auftragsrückgang wurden die personellen Kapazitäten durch Kurzarbeit angepasst. Im Zeitraum von vier Monaten wurde im Durchschnitt nur an 4 Tagen pro Woche produziert. Dennoch erwirtschafteten wir einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 603 (Vj. T€ 848). Intern konzentrierten wir uns weiterhin auf die Optimierung unserer Prozesse und der Entwicklung künftiger Produkte. Lage des UnternehmensDie Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. ErtragslageUnsere wesentliche Ergebnisquelle besteht in der Herstellung und der Weiterverarbeitung von Kunststoffteilen, die zum überwiegenden Teil an Konzernunternehmen geliefert werden. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr um 14,4% gesunken. Der erwirtschaftete Auslandsumsatz lag um 13,1% unter dem Niveau des Vorjahres. Er beträgt noch 2,3% (Vj. 2,3%) des Gesamtumsatzes. Der absolute Rohertrag in Höhe von T€ 10.300 (Vj. T€ 11.169) hat sich um 7,8% reduziert. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 19,7% gesunken. Die Materialquote hat sich aufgrund der gefallenen Rohstoffpreise um 2,8%-Punkte reduziert. Der Personalaufwand ist um 0,7% gesunken. Die Personalquote hat sich um 3,7 % -Punkte erhöht. Die Kosten für Leiharbeiter sind dem Materialaufwand zugeordnet. Die Abschreibungen haben sich um T€ 223 auf T€ 1.217 reduziert. Die Investitionen sind von dem niedrigen Niveau im letzten Jahr wieder um T€ 584 auf T€ 940 angestiegen. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnten um T€ 253 auf T€ 1.659 reduziert werden. Aufgrund unserer guten Eigenkapitalstruktur und unserer moderaten Finanzpolitik sind keine nennenswerten Zinsaufwendungen angefallen. Bedingt durch die negative Zinsentwicklung konnten allerdings auch keine Zinserträge erwirtschaftet werden. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 603 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um T€ 245 gesunken. FinanzlageUnsere Finanzlage beurteilen wir als sehr stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonti zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist gleichbleibend gut. Wesentlichen Anteil daran hat unsere konservative Finanzpolitik, aufgrund derer wir Investitionen regelmäßig aus dem freien Cash Flow tätigen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit waren nicht notwendig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 4,1% (Vj. 5,0%) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Im Berichtsjahr haben wir T€ 940 investiert. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen technische Anlagen und Software. Für die Zukunft sind weitere Ersatzinvestitionen geplant, um den hohen technischen Stand der Produktion zu erhalten und auszubauen. Unser Anlagevermögen ist durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich im Geschäftsjahr von T€ 2.483 auf T€ 5.656 erhöht. Der bestehende Kreditrahmen musste wiederum nicht genutzt werden. Das Unternehmen war jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. VermögenslageDie Vermögenslage unserer Gesellschaft bleibt nach wie vor gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 923 auf T€ 15.477 gestiegen. Dies hat Auswirkung auf die Entwicklung der Kennzahlen in Prozent. Das Anlagevermögen ist um T€ 291 auf T€ 3.122 gesunken und beträgt 20,2% (Vj. 23,4%) der Bilanzsumme. Bei den kurzfristigen Vermögenswerten sind die Vorräte mit T€ 5.893 (Vj. T€ 8.058) bzw. 38,1% (Vj. 55,4%) und die liquiden Mittel mit T€ 5.656 (Vj. T€ 2.483) bzw. 36,5% (Vj. 17,1%) von Bedeutung. Das Eigenkapital ist um T€ 397 auf T€ 10.550 gesunken und beläuft sich auf 68,2% (Vj. 75,2%) der Bilanzsumme. Im Geschäftsjahr wurde eine Ausschüttung in Höhe von T€ 1.000 vorgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen im Geschäftsjahr T€ 2.384 (Vj. T€ 1.013). Finanzielle LeistungsindikatorenWir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u.a. die Kennzahlen Umsatzrendite, Wareneinsatzquote, die Maschinenauslastung und den Cash Flow heran. Bei den Mitarbeitern ist 1 Geschäftsführer mitgezählt. Die Umsatzrendite berechnen wir seit dem Geschäftsjahr 2015 mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen. Die Umsatzrendite des Geschäftsjahres ist um 0,7 %-Punkte gefallen. Der Cash Flow beträgt T€ 1.819 und liegt somit 20,5% unter dem Vorjahreswert (T€ 2.288). GesamtaussageDie für das Jahr 2023 gesetzten Ziele wurden trotz des schwierigen Umfelds in Hinblick auf das Ergebnis vollumfänglich erreicht. Der geplante EBIT von T€ 595 wurde ebenso übertroffen wie die Planumsatzrendite (EBIT zu Nettoumsatz). Ein wichtiger Einflussfaktor dieser Entwicklung war die positive Entwicklung der Materialeinsatzpreise im Laufe des Jahres 2023. Insgesamt sind wir in der Planung für das Jahr 2023 aufgrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten von einem konservativen Ergebnisansatz ausgegangen. Wie auch im Vorjahr waren Unsicherheiten auf den Beschaffungsmärkten für wichtige Rohmaterialien ein Problem für unsere Firma. Durch ein aktives Beschaffungsmanagement konnte dieser negative Effekt jedoch abgeschwächt werden. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Chancen- und RisikoberichtBranchenspezifische Risiken:Laut einer Umfrage der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) sind die größten Herausforderungen für die Branche im Jahre 2024 die teilweise drastisch gestiegenen Kosten, insbesondere für Energie und Löhne. Als mögliche Auswirkungen dieser Probleme gaben 58 Prozent an, dass ein Abbau von Arbeitsplätzen dann unausweichlich sei, gefolgt von Kurzarbeit und der Verlagerung von Produktion ins Ausland. Erstmals wurden die Unternehmen in der jährlichen Befragung in der kunststoffverarbeitenden Industrie auch nach ihrer Einschätzung bezüglich des Ausmaßes der Kosteneffekte auf ihre Wettbewerbsfähigkeit befragt. Die Befragungsergebnisse machen deutlich, dass die Kosten für Strom, Löhne und Gas die Unternehmen deutlich stärker belasten als zuvor, gefolgt von den Bürokratiekosten. Die schwierige Suche nach adäquatem Personal ist ein Thema, das die gesamte Branche beschäftigt. 72% der Unternehmen verzeichnen einen Mangel an Fachkräften und Auszubildenden. 3 Auch für uns liegt ein Schwerpunkt im Personalbereich auf dem Ausbau der Arbeitgeberattraktivität. Die Besetzung aller angebotenen Ausbildungsstellen für das Jahr 2023 zeigt den Erfolg dieser Ausrichtung. Die tariflichen Löhne und Gehälter sind für das kommende Geschäftsjahr durch einen Haustarifvertrag bis zum 31.05.2024 fixiert. Eine Entgeltsteigerung über einen neuen Haustarifvertrag wurde in der Planung für 2024 berücksichtigt. Ertragsorientierte RisikenDen überwiegenden Teil unseres Umsatzes generieren wir weiterhin innerhalb des Konzernverbundes. Dadurch besteht eine hohe Sicherheit. Dies bedeutet jedoch gleichzeitig eine hohe Abhängigkeit von der Auftragslage des Konzerns, welche wir nur sehr begrenzt beeinflussen können. Unser Unternehmen ist jedoch so flexibel ausgerichtet, dass wir schnell auf sich ändernde Marktsituationen reagieren können. Finanzwirtschaftliche RisikenAufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, sind nicht vorhanden. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. ChancenberichtUnsere Qualitätsansprüche werden wir konsequent fortführen. Interne Qualitätskontrollen sowie eine Abstimmung mit unseren Kunden zur Verbesserung bilden die Kernpunkte unserer Qualitätspolitik. Darin sehen wir die Chance, konzernfremde Kunden langfristig an unser Unternehmen zu binden, konzerninterne Qualitätsvorgaben zu erfüllen und so die Umsatzziele zu erreichen. Die Eruierung neuer Materialien am Markt der Kunststoffe sowie der Einsatz von Recyclingmaterial werden weitere Schwerpunkte unserer Entwicklungstätigkeit sein. Damit wollen wir uns Wettbewerbsvorteile sichern und die Rohstoffversorgung gewährleisten. Dem Wettbewerb am Markt, insbesondere dem stetig zunehmenden Kostendruck, werden wir weiterhin durch Maßnahmen zur Kostenoptimierung, Flexibilisierung, Automatisierung und Weiterentwicklung des bestehenden Produktsortiments begegnen. Dies gilt gleichermaßen für konzerninterne und konzernfremde Produkte. Intern sehen wir Chancen in der Digitalisierung der Produktion und der internen Abläufe. Aus diesem Grund wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Manufacturing Execution System in der Produktion eingeführt. Mit diesem System werden alle Betriebs- und Maschinendaten automatisch erfasst und in Echtzeit zur Verfügung gestellt. Durch die schnellen Reaktionsmöglichkeiten auf Produktionsstörungen erwarten wir eine Steigerung der Produktivität in den folgenden Jahren. GesamtaussageRisiken der künftigen Entwicklung sehen wir, wie bereits im Vorjahr, in der jederzeitigen Gewährleistung der Materialversorgung, den hohen Energiekosten und dem Fachkräftemangel. Diesen Risiken treten wir mit einem aktiven Beschaffungsmanagement, einem etablierten Energiemanagementsystem und Investitionen in die Arbeitgeberattraktivität entgegen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Umsetzung der Chancen und für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. AusblickMit eher negativen Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung gehen die Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie in das Jahr 2024. 45 Prozent der Unternehmen erwarten einen Umsatzrückgang, im Durchschnitt um 8 Prozent. Auch bei den Ergebniserwartungen sind viele Unternehmen zurückhaltend. Lediglich eine Minderheit von 28 Prozent der befragten Unternehmen erwartet eine Verbesserung des Betriebsergebnisses in 2024. 1 Wir sind in unserer Planung für 2024 mit einer höheren Auslastung der Produktionskapazitäten und einem höheren Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Jahr 2023 ausgegangen. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Zusammenarbeit mit unseren bestehenden Kunden, insbesondere den Konzernunternehmen, intensivieren. Es sind keine grundsätzlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Zur Sicherung der Auslastung unserer Kapazitäten wollen wir mittelfristig, sowohl innerhalb des Konzerns als auch außerhalb, zusätzliche Absatzmöglichkeiten generieren. Den weiterhin vorhandenen Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch sehr enge Abstimmung mit unseren Lieferanten, einer vorausschauenden Beschaffungspolitik sowie dem Führen strategischer Bestände. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachzukommen. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten bei Lieferanten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, der aus konzernfremden und Konzerngesellschaften besteht. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Bankguthaben und Lieferantenkrediten. Es bestehen ausreichend freie Kreditlinien, um unerwartete Spitzen jederzeit kurzfristig abdecken zu können. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Risiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sind durch branchenübliche Versicherungen abgedeckt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit erstellt das Unternehmen einen Liquiditätsplan, der laufend aktualisiert wird und als Grundlage für unsere Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden und Lieferanten. Risiken, die sich aus den Marktpreisschwankungen der Rohstoffe ergeben, werden durch eine vorausschauende Beschaffungspolitik sowie dem Führen von strategischen Bestände minimiert. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Forschungs- und EntwicklungsberichtDie Schwerpunkte unserer Entwicklungstätigkeit sind die Weiterentwicklung bestehender Produkte und die Umsetzung neuer Projekte. Dies erfolgt grundsätzlich in Zusammenarbeit und Abstimmung mit unseren Kunden. Neben der Weiterentwicklung bestehender und der Entwicklung neuer Produkte fokussieren wir uns auf die Optimierung der Verfahrensabläufe zur Verbesserung unserer Kostensituation.
Kaufbeuren, den 21.02.2024 Christian Wagner Peter Allaart Rechtliche, wirtschaftliche und steuerliche VerhältnisseRechtliche Verhältnisse
Wirtschaftliche Verhältnisse
Steuerliche VerhältnisseDie Gesellschaft wird unter der Steuernummer 125/132/70001 beim Finanzamt Kaufbeuren geführt. |
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