BF Bestattungsfinanz GmbHLiquidiert

50672 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 75250
Eingetragen
13.3.2007
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Bestattungsinstitute
Gegenstand
die Erbringung von Factoring-Finanzierungen für Unternehmen und Betriebe im Bestattungsmarkt sowie angrenzender Bereiche.

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Stasiak
seit 18.4.2012
Prokura
Markus Kanters
seit 18.4.2012
Prokura
Stephan Ninow
seit 18.4.2012
Geschäftsführer
Jenny Ursinus
seit 18.4.2012
Prokura
Michael Mohr
seit 18.4.2012
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

BF Bestattungsfinanz GmbH

Hagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz zum 31.12.2010

AKTIVA

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 22,57 87,52
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 30.773,07 64.768,77
b) andere Forderungen 0,00 175.640,05
3. Forderungen an Kunden 324.307,24 215.487,49
4. Treuhandvermögen 0,00 254.213,89
darunter: Treuhandkredite 0,00 EUR (Vorjahr: 186.000,00 EUR)
5. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 65.000,00 97.500,00
6. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 590,00 3.467,00
b) Geschäfts- oder Firmenwert 348.863,00 375.543,00
7. Sachanlagen 1.462,00 2.287,00
8. Sonstige Vermögensgegenstände 9.981,61 16.665,56
9. Rechnungsabgrenzungsposten 5.086,29 178,00
786.085,78 1.205.838,28

PASSIVA

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 57.008,37 279.096,78
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 56.612,33 113.620,70 120.440,17
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
aa) täglich fällig 0,00 0,00
ab) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 381.043,02 381.043,02 417.024,24
3. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 254.213,89
darunter: Treuhandkredite 0,00 EUR (Vorjahr: 186.000,00 EUR)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 93.273,01 40.441,51
5. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 52.350,00 12.350,00
b) andere Rückstellungen 30.100,00 82.450,00 32.300,00
6. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
b) Bilanzverlust/-gewinn 90.699,05 115.699,05 24.971,69
786.085,78 1.205.838,28

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
(Vorjahr: 1.1. bis 31.12.2009)

2010 2009
EUR
EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Factoring- und Geldmarktgeschäften 1.321.315,88 1.402.909,37
2. Zinsaufwendungen -576.603,30 744.712,58 -633.859,48
3. Provisionsaufwendungen -20.130,05 -30.782,65
4. Sonstige betriebliche Erträge 65.275,33 13.963,61
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -229.230,67 -210.565,72
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -33.877,10 -263.107,77 -36.119,49
darunter: für Altersversorgung EUR 440,00
(Vorjahr: EUR 520,00)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -233.397,66 -496.505,43 -283.712,76
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
immaterielle Anlagewerte und
Sachanlagen -62.882,00 -61.179,00
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen
sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -83.402,88 -72.291,58
8. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten
Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im
Kreditgeschäft 16.518,25 0,00
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 163.585,80 88.362,30
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -97.712,44 -12.350,00
11. Sonstige Steuern -146,00 -506,00
12. Jahresüberschuss 65.727,36 75.506,30
13. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 24.971,69 -50.534,61
14. Bilanzgewinn/-verlust 90.699,05 24.971,69

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

der BF BestattungsFinanz GmbH, Hagen

1. Allgemeine Angaben

Die BF BestattungsFinanz GmbH betreibt das Factoringgeschäft und unterliegt somit seit dem 1. Januar 2009 als Finanzdienstleistungsinstitut der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Die BF BestattungsFinanz GmbH gilt gemäß § 340a Abs. 1 i. V. m. § 267 Abs. 3 HGB als große Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie in dieser Verordnung vorgeschriebenen Formblätter 1 und 3 und in Übereinstimmung mit dem GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 VIII 1 HGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 VIII 2 EGHGB nicht angepasst.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die nicht direkt im Zusammenhang mit dem Factoringgeschäft stehen, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

2. Ansatz-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nominalwert angesetzt.

Unter den Forderungen an Kunden werden sämtliche Forderungen, die unmittelbar aus Geschäftsbeziehungen im Zusammenhang mit dem Factoringgeschäft resultieren, ausgewiesen. Darüber hinaus werden in dieser Position Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die Forderungen an Kunden wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, wobei bestehenden Ausfallrisiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen wurde.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Es wurde in der Vergangenheit von der Bilanzierungshilfe für Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs Gebrauch gemacht und auf Basis der Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben. Nach Art. 67 Abs. 5 EGHGB wurde der Ansatz der Bilanzierungshilfe beibehalten.

Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen ausgewiesen; es wurde die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrundegelegt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem Erwerb des Teilbetriebes Bestattungen, von der Adi GmbH in 2009. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der langjährig aufgebauten und gefestigten Position des Geschäftsbereiches über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Der Anlagespiegel ist als Anlage beigefügt.

Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von 32,1%. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine passive latente Steuer.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden werden sämtliche Verbindlichkeiten, die unmittelbar aus Geschäftsbeziehungen im Zusammenhang mit dem Factoringgeschäft resultieren ausgewiesen. Darüber hinaus werden in dieser Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet

Die Gesellschaft wickelt keine Geschäfte in Fremdwährung ab.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zur Bilanz

a) Forderungen an Kreditinstitute

Die Laufzeiten der anderen Forderungen an Kreditinstitute stellen sich wie folgt dar:

mit einer Restlaufzeit von

TEUR
bis drei Monate 31

b) Forderungen an Kunden

Der Posten enthält Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 116 (Vorjahr: TEUR 165).

Die Laufzeiten der Forderungen an Kunden lauten:

TEUR
mit unbestimmter Laufzeit 0
bis drei Monate 208
mehr als drei Monate bis ein Jahr 116

c) Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs

Die Ausschüttungssperre des § 269 HGB wurde beachtet.

d) Latente Steuern

Die Steuerrückstellungen beinhalten Körperschaftsteuer (TEUR 12) und Gewerbesteuer (TEUR 32) sowie passive latente Steuern in Höhe von TEUR 8.

Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Der sich zum 31. Dezember 2010 ergebende passive Überhang der latenten Steuern in Höhe von TEUR 8 resultiert aus steuerlichen Differenzen. Diese beruhen auf dem genutzten Wahlrecht zur Aktivierung bzw. Beibehaltung der Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen in Vorjahren (passive latente Steuern in Höhe von TEUR 21). Gegenläufig wirken sich aktive Latenzen aus der Inanspruchnahme der Verlustvorträge für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer (aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 13) aus.

Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 32,1 % zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 15,0 % und dem Solidaritätszuschlag von 5,5 % wurde der unternehmensindividuelle Gewerbesteuersatz von 16,3 % berücksichtigt.

e) Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 281) gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten, die sich ausschließlich aus dem Verrechnungskonto gegenüber der Adi GmbH ergeben.

Die anderen Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist setzen sich wie folgt zusammen:

Insgesamt
TEUR
Restlaufzeit gesichert Art und Form der Sicherheiten
bis 3 Monate
TEUR
> 3 Monabis 1 Jahr
TEUR
Betrag
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 57 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 381 381 0 0

f) Die ausgewiesenen anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

für Abschluss und Prüfung TEUR 18
für Jahresboni TEUR 10
für sonstige Kosten TEUR 2

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Zinserträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 14). Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 34).

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen verschiedene kleinere Positionen wie Erträge aus Schadensersatz.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen beinhalten vor allem Rechts- und Beratungskosten sowie Buchführungs- und Prüfungsaufwendungen in Höhe von TEUR 90, Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 31, Werbe- und Messekosten in Höhe von TEUR 42, Reisekosten in Höhe von TEUR 19 und Porto und Telekommunikationskosten in Höhe von TEUR 30.

Eine Aufgliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach geografischen Märkten gem. § 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV erfolgt nicht, da sich diese Märkte vom Standpunkt der Organisation des Instituts nicht wesentlich voneinander Unterscheiden.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren aus Körperschaftsteuer (TEUR 50) und Gewerbesteuer (TEUR 52) für das Jahres- und Vorjahresergebnis. Weiterhin enthalten sie Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern (TEUR 4).

4. Sonstige Angaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht nach § 251 HGB oder § 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, beträgt TEUR 11.

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 6 Mitarbeiter beschäftigt, die sich wie folgt aufteilen:

Geschäftsführer: 1
Andere Mitarbeiter: 5

Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr

Herrn Harald Glöde, Alfter, Geschäftsführer

Die Angabe der Gesamtbezüge des jeweiligen Geschäftsführers gem. § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar wird in dem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss angegeben.

Die BF BestattungsFinanz GmbH gehört dem Adi-Konzern an. Die Konzernobergesellschaft ist die Adi GmbH, Hagen und ist alleinige Gesellschafterin der BF BestattungsFinanz GmbH. Die Adi GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 65.727,36 nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 24.971,69 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hagen, 20. Mai 2011

Harald H. Glöde, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2010

Anschaffungs- Herstellungskosten 1.1.2010
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2010
Euro
5. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 130.000,00 0,00 0,00 130.000,00
Summe 130.000,00 0,00 0,00 130.000,00
6. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.106,41 0,00 0,00 9.106,41
b) Geschäfts- oder Firmenwert 400.000,00 0,00 0,00 400.000,00
Summe immaterielle Anlagewerte 409.106,41 0,00 0,00 409.106,41
7. Sachanlagen 6.035,44 0,00 0,00 6.035,44
Summe Sachanlagen 6.035,44 0,00 0,00 6.035,44
Summe Anlagevermögen 545.141,85 0,00 0,00 545.141,85
kumulierte Abschreibungen 1.1.2010
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2010
Euro
5. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 32.500,00 32.500,00 0,00 65.000,00
Summe 32.500,00 32.500,00 0,00 65.000,00
6. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.639,41 2.877,00 0,00 8.516,41
b) Geschäfts- oder Firmenwert 24.457,00 26.680,00 0,00 51.137,00
Summe immaterielle Anlagewerte 30.096,41 29.557,00 0,00 59.653,41
7. Sachanlagen 3.748,44 825,00 0,00 4.573,44
Summe Sachanlagen 3.748,44 825,00 0,00 4.573,44
Summe Anlagevermögen 66.344,85 62.882,00 0,00 129.226,85
Buchwert 31.12.2010
Euro
Buchwert 31.12.2009
Euro
5. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 65.000,00 97.500,00
Summe 65.000,00 97.500,00
6. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Recht und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 590,00 3.467,00
b) Geschäfts- oder Firmenwert 348.863,00 375.543,00
Summe immaterielle Anlagewerte 349.453,00 379.010,00
7. Sachanlagen 1.462,00 2.287,00
Summe Sachanlagen 1.462,00 2.287,00
Summe Anlagevermögen 415.915,00 478.797,00

Lagebericht 2010

BF BestattungsFinanz GmbH

I. Angaben, Darstellung und Analysen des Geschäftsverlaufe einschließlich des Geschäftsergebnisses und zur Lage der Gesellschaft:

Wir sind nach wie vor im Bereich Factoring für den Bereich Friedhof und Bestattung bundesweit tätig.

Der Bestand an refinanzierten Forderungen hat sich zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 3.423 auf TEUR 3.092 reduziert.

Das Rohergebnis, d.h. das Ergebnis bezogen auf Zins-, Provisionserträge und sonstigen Erträgen unter Berücksichtigung der entsprechenden Aufwendungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 38 verbessert. Neben der absoluten Steigerung des Rohgewinnes konnte vor allem auch die Marge auf Basis der ordentlichen Erträge von 53,6% in 2009 auf 59,8% in 2010 gesteigert werden. Die Rohgewinnmarge (auf Basis von Zins- und Provisionsergebnis) wurde von 52,6% im Vorjahr auf 54,9% in 2010 gesteigert.

Zudem konnten wir die Personal- und anderen Verwaltungsaufwendungen von TEUR 531 auf TEUR 497 senken, dies entspricht einer Reduzierung von TEUR 34 bzw. 6,4%. Hier konnten vor allem die Serviceleistungen von Dritten weiter reduziert werden. Ansonsten sind die laufenden Aufwendungen relativ stabil geblieben.

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge hat sich aufgrund der oben genannten Effekte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 70 auf TEUR 230 verbessert.

Da der Saldo aus Aufwendungen und Erträgen für Risikovorsorge in etwa auf Vorjahresniveau liegt, verbesserte sich entsprechend auch das Ergebnis vor Steuern von TEUR 88 auf TEUR 164. Die Ertragsteuern enthalten neben Ertragsteuern für 2010 auch Steuern für Vorjahre in Höhe von TEUR 38, so dass der Jahresüberschuss mit TEUR 66 unter dem des Vorjahres bleibt (TEUR 76). Die Steuern für Vorjahre wurden zunächst gebildet, sind aber noch nicht abschließend geklärt. Hier wurde eine Verlustverrechnung seitens des Finanzamts nicht anerkannt. Wir haben hier im Rahmen der sogenannten "Sanierungsklausel" im Rahmen der Übernahmen von Verlustvorträgen bei Unternehmenserwerben Gebrauch gemacht.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Kurzfristigen Vermögenswerten bei Kreditinstituten und Kunden in Höhe von TEUR 239 (ohne Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 116) stehen kurzfristige Schulden gegenüber Kreditinstituten und Kunden in Höhe von TEUR 274 (ohne Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 220) gegenüber. Hier ist zu beachten, dass den Verbindlichkeiten aus dem Factoring in der Regel fristenkongruente Forderungen gegenüber stehen.

Die Risikovorsorge auf die Forderungsbestände beträgt zum 31. Dezember 2010 TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 39).

Die im Vorjahr bestehenden Treuhandverhältnisse, die gleichlautend unter den Treuhandforderungen sowie Treuhandverbindlichkeiten (jeweils TEUR 254) ausgewiesen wurden, sind im Geschäftsjahr 2010 an die BF GmbH übertragen worden. Insbesondere hierdurch konnte die Bilanzsumme der Gesellschaft von TEUR 1.206 auf TEUR 786 reduziert werden.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich in Folge der Minderung der Bilanzsumme sowie des wiederum positiven Jahresergebnisses von 4,1% auf 14,7%.

Zurzeit stehen keine größeren Investitionsvorhaben zur Finanzierung an. Die Finanzlage kann nach wie vor als geordnet bezeichnet werden. Laufende Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Durch unsere Marketingkonzepte, konnten Kunden und Marktteilnehmer mit Informationen und innovativen Ideen von der Kompetenz der Adi Gruppe in den jeweiligen Bereichen überzeugt werden. Gleichzeitig haben wir uns von unrentablen Engagements getrennt. Gerade in unserem Bereich unterstreichen wir neben unserer Kompetenz als Factor für den Mittelstand unser Branchen Knowhow durch Vertriebsmitarbeiter, die selbst aus dem Markt kommen, d.h. bereits als Bestatter gearbeitet haben.

Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Die Personalkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 6,7 % auf TEUR 263. Dies auch als Ausfluss des gestiegenen Betriebsergebnisses.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

II. Angabe der bedeutsamen finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren und ihre Erläuterung unter Bezugnahme auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge und Angaben:

Aufgrund unseres sehr ausgeprägten Branchen-Knowhows und der tiefen Marktkenntnis durch die mehrjährige Tätigkeit unserer Geschäftsführung in diesem Marktsegment, kennen wir die besonderen Marktgegebenheiten im Detail.

Dies wirkt sich vor allem bei der Gewinnung von Neukunden aus, führt aber auch zu einer sehr risikobewussten Einschätzung dieser Neukunden, sodass wir in der Regel vor "bösen Überraschungen" verschont bleiben. Dies hat wiederum direkten Einfluss auf unsere Ertragslage. Die Rohgewinnmarge konnte somit von 52,6% auf 54,9% in 2010 gesteigert werden.

Unsere Gesellschaft hat, wie die gesamte Adi-Gruppe, ihr Risikomanagement im Geschäftsjahr 2010 weiterhin umfassend überarbeitet und verbessert. Die Gesellschaft wird ihr Risikomanagement aber auch weiter ausbauen. Hierzu wurde mit Beginn des Jahres 2010 bereits eine eigens dafür verantwortliche Mitarbeiterin mit entsprechendem wirtschaftlichem Hintergrund auf Ebene der Muttergesellschaft eingestellt. Diese ist zentral verantwortlich für den Bereich Risikomanagement der Gruppe. Erste Erfolge konnten in 2010 bereits erzielt werden. Auch stellen wir fest, dass die Akzeptanz unserer geänderten Risikosteuerung bei den Anschluss- und Neukunden langsam besser wird, sodass wir hier bei der Bereitstellung von Unterlagen immer seltener auf Unverständnis stoßen.

III. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken unter Angabe der zugrunde liegenden Annahmen:

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach 10-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit der ADI-Gruppe im Factoring als gefestigt.

Das Geschäftsjahr 2010 war durch eine erhöhte Profitabilität bei leicht gesunkenen Erträgen gekennzeichnet. Für 2011 streben wir ein Umsatzwachstum um 15% an, bei gleichbleibender Profitabilität. In den ersten Monaten des Jahres 2011 liegen wir noch auf Vorjahresniveau, gehen aber immer noch davon aus das geplante Wachstum realisieren zu können.

Bei unserem Betriebsergebnis vor Risikovorsorge streben wir mindestens das Niveau des Vorjahres an.

Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Die Risikolage der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag geprägt von den Geschäftsrisiken aus der Bonität von Anschlusskunden sowie der Verität der Forderungen als auch dem Informations- und Verarbeitungsrisiko bei Vertragsabschluss.

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken.

Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die Geschäftsrisiken wird das Risikomanagement der Muttergesellschaft im Rahmen einer bestehenden Dienstleistungsvereinbarung genutzt. Die Adi GmbH hat auf Gruppenebene eine eigene Stabsabteilung "Risikomanagement" in 2010 geschaffen, deren Besetzung bereits Anfang 2010 umgesetzt wurde. Ebenfalls wird mit strukturierten Vertriebsmaßnahmen auf den Markt reagiert. Die im Geschäftsjahr 2009 eingeleitete und in 2010 abgeschlossene Durchsicht des Bestandes an Forderungen aus Factoring hat weitere Ausfallrisiken reduzieren können.

Zur Risikominimierung akquirieren wir derzeit neue Banken für Betriebsmittel und Refinanzierung, die unseren hohen Qualitätsansprüchen entsprechen.

Durch die Kundenbereinigung in einigen Bereichen, die zu Volumenverlusten führten, konnte das Risiko minimiert und die Qualität der Forderungsportfolien deutlich gesteigert werden.

Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind nach derzeitigem Kenntnisstand keine Engpässe zu erwarten.

Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit namhaften Rechtsanwälten die den Forderungseinzug der BF-Eigenen Forderungen durchführen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

Prognosebericht

Für 2011 rechnen wir mit einer positiven Entwicklung unseres Unternehmens. Wir erwarten in 2011 ein weiteres Umsatzwachstum (+18% geplant) und aufgrund weiterer Kostenoptimierung eine Ertragsteigerung. Von einem ähnlichen Ergebnis gehen wir nach derzeitigem Kenntnisstand auch für 2012 aus.

Für 2010 hat sich die Gesellschaft entsprechend unserer damaligen Planungen entwickelt. Die Ertragslage wird sich infolge des bereinigten Umsatzzuwachses in 2010 weiter verbessern. Wir rechnen für 2011 mit einem Betriebsergebnis, dass mindestens auf dem des Jahres 2010 liegt.

Auch sehen wir die gebildete Risikovorsorge für den zum Bilanzstichtag bestehenden Bestand an finanzierten Forderungen als ausreichend und umfassend an. Insoweit wird auch hier für 2011 nicht von "bösen Überraschungen" ausgegangen. Dies hat sich auch in den ersten Monaten 2011 so bestätigt.

Wir sehen uns auch zukünftig jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen

fristgerecht nachzukommen

IV. Allgemeine Marktentwicklung

2010 stellte sich für den deutschen Factoring-Markt als ein erfolgreiches Jahr dar. Viele der in der Finanzkrise neu gewonnen Kunden sind Factoring auch in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs treu geblieben, und die fast durchweg vollen Auftragsbücher der Industrie haben das Volumen der verkauften Forderungen stark steigen lassen.

Der deutsche Factoring-Markt konnte demzufolge das bisher beste Ergebnis seiner Geschichte vermelden. Der Gesamtumsatz der im Deutschen Factoring-Verband e.V. vertretenen 26 Factoring-Institute weist in 2010 einen Anstieg um 37,48 % auf nunmehr 132,28 Mrd. Euro auf (2009: 96,21 Mrd. Euro).

Der Anstieg resultiert dabei im Wesentlichen aus der Anzahl der Nutzer von Factoring. Die Anzahl der Kunden steigerte sich von 8.840 in 2009 auf 12.000 im Jahr 2010 (+35,7 %).

Die seit der Finanzkrise im Jahr 2009 verstärkte Nachfrage nach Factoring im Mittelstand zeigt sich darin, dass der Anteil der Forderungsvolumina 0 - 7,5 Mio. EUR erneut angestiegen ist. Der Anteil erhöhte sich dabei von 43,0 % in 2009 auf 44,6 % im Jahr 2010.

Factoring hat sich nach der Krise in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs als geeigneter Partner für Unternehmen beweisen können, die schnell frische Liquidität benötigen, um das neue Wachstum finanzieren zu können. Das gilt sowohl für den klassischen Mittelstand als auch für die gehobene Unternehmensfinanzierung.

Die Factoring-Quote, also das Verhältnis zwischen dem angekauften Forderungsvolumen und dem Bruttoinlandsprodukt (BIP),(gemessen am Umsatz der Mitgliedsunternehmen des Deutschen Factoring-Verbandes) erhöhte sich um 1,3 % auf nunmehr 5,3 % bei einem gegenüber 2009 um 3,6 % gewachsenen BIP. Der Umsatz der Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes entspricht also zwischenzeitlich 5,3 % des gesamten deutschen Bruttoinlandsproduktes und das Umsatzvolumen im Deutschen Factoring-Verband e.V. nahm allein in den letzten vier Jahren um 83 % zu (2006: 72,02 Mrd. Euro).

Aufgrund dieses erfreulichen erneuten Anstieges nähert sich die deutsche Factoring-Quote langsam auch an die Ergebnisse der anderen europäischen Länder an. Gerade unter Berücksichtigung der abweichenden Rahmenbedingungen dieser Länger zeigt Factoring in Deutschland immer noch weiteres Aufholpotential, wenn es gilt, sich im internationalen Vergleich mit Factoring-Quoten von über 15 %, wie in Großbritannien, oder von rund 9 % in Italien sowie ca. 7 % in Frankreich zu messen.

Ausblick 2011:

Unabhängig von einer sich sicherlich fortsetzenden Konsolidierung des Marktes auf Anbieterseite, auch bedingt durch die Auswirkungen der Finanzaufsicht und die weiter verschärften Anforderungen auf dem Refinanzierungsmarkt, werden auch in 2011 die klassischen Kreditvergabekapazitäten für potentielle Factoring-Kunden tendenziell begrenzt sein. Dies und der Trend nach zunehmend gewollter Unabhängigkeit der Unternehmen vom klassischen Bankkredit werden Factoring weiterhin als attraktive alternative Finanzierungsform wachsen lassen.

Wie sich Factoring in 2011 dabei konkret entwickeln kann, wird indes maßgeblich auch vom allgemeinen Wachstum der Wirtschaft abhängen. Der Arbeitsmarkt zeigte sich schon in 2010 stabiler als erwartet und für 2011 ist mit einer weiteren Verbesserung am Arbeitsmarkt zu rechnen. Dies dürfte weiter konjunkturstabilisierende Impulse für den Konsumgüter- und Einzelhandelssektor bieten und damit auch das nationale Geschäft erneut stärken.

Für die künftige Entwicklung der Finanzdienstleistung Factoring gehen daher auch die Mitgliedsunternehmen des Verbandes mit deutlichem Optimismus in das Jahr 2011: Bereinigt um eine Äußerung eines aus konzernpolitischen Gründen den Markt verlassenden Unternehmens, sehen erstaunliche 83 % der Mitgliedsunternehmen eine gute oder sehr gute wirtschaftliche Entwicklung voraus.

V. Einzelangaben:

a.) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres:

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, und über die nach § 289 Abs. 2 HGB zu berichten wäre, lagen nicht vor.

b.) Zweigniederlassungsbericht:

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Hagen, den 20. Mai 2011

Harald H. Glöde, Geschäftsführer

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 (Anlagen 1, 2 und 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 (Anlage 4) der BF BestattungsFinanz GmbH, Hagen unter dem Datum vom 27. Mai 2011 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BF BestattungsFinanz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Düsseldorf, 27. Mai 2011

ALEGIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Faasch, Wirtschaftsprüfer

gez. Buder, Wirtschaftsprüfer

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