SW Color Lackfabrik GmbH
Goldkronacher Straße 26, 95463 Bindlach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut Suckfüll seit 2.1.2026 | Prokura |
André Suckfüll seit 2.1.2026 | Geschäftsführer |
Stefan Weißflach seit 16.7.2020 | Geschäftsführer |
Berthold Weißflach seit 16.7.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SW Color Lackfabrik GmbHBindlachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Branche 2023 Das Unternehmen SW Color Lackfabrik GmbH ist Mitglied des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V., kurz VdL. Die Mitgliedsunternehmen sind in diverse Fachgruppen untergliedert. SW Color ist auf Grund des Produktportfolios der 68 Mitgliedsunternehmen umfassenden Gruppe der Industrielacke zugeordnet. Alle folgenden Angaben zur Branchenentwicklung sind den Veröffentlichungen des VdL entnommen. Bei den Industrielacken kam es 2023 insgesamt zu einem Anstieg des Verbrauchs um 1,5 % in der Menge. Der Wert stieg preisbedingt um 6,7 %. Der Zuwachs wurde vorwiegend durch erhöhte Zuwächse im Bereich Äutoserienlacke, Autoreparaturlacke, sonstiger Fahrzeugbau sowie Korrosionsschutzbeschichtungsstoffe erzielt. Im internationalen Handel sank der Export im Wert um knapp 4 % auf 3,6 Milliarden Euro; der Import fiel um 8 % auf 1,3 Milliarden Euro. Hohe Rohstoffpreise beeinflussen nach wie vor die Margen der Hersteller. Ein leichter Rückgang der Einkaufspreise ist in einzelnen Bereichen seit Anfang 2023 zu verzeichnen, über das gesamte Rohstoffsortiment bleiben die Einkaufspreise jedoch auf hohem Niveau. Prognose für 2024 Auf Grund Auftragsmangel in der allgemeinen Industrie wird für 2024 mit einem kleinen Minus von 0,5 % in der Menge gerechnet. Der Inlandsumsatz dürfte sich aufgrund der Preiseffekte noch um 3 % erhöhen. 2. Eigene Umsatz- und Auftragsentwicklung Die SW Color Lackfabrik GmbH produziert und vertreibt
Der Umsatz ist im Berichtsjahr um 15,2 % gegenüber Vorjahr gesunken; bereinigt um Handelsware beträgt der Rückgang ca. 10 %. Die Ursachen sind vielfältig. Zum einen ist starker Umsatzrückgang bei A-Kunden mit spezieller Produktpalette zu verzeichnen, zum anderen ist der Markt fest vergeben, so dass keine Neukunden gewonnen werden konnten, die den Umsatz wesentlich positiv beeinflussen hätten können. Der Planumsatz aus eigener Produktion wurde aus vorgenannten Gründen ebenfalls um ca. 10 % verfehlt. 3. Produktion Zur Rentabilitätssteigerung wurde 2023 die Anschaffung einer neuen Fertigungslinie für Pasten mit einem Investitionsvolumen > 3 Mio Euro beschlossen. Diese Investition dient nicht nur der Rationalisierung des Produktionsprozesses, sie wird auch den Materialeinsatz - bedingt durch die Möglichkeit höherer Abnahmemengen - positiv beeinflussen. Die Inbetriebnahme der Anlage ist Anfang 2025 geplant. Nach wie vor werden durch regelmäßig stattfindende Betriebsbesprechungen Verbesserungen im Verfahrensablauf und Produktionsprozess angestoßen und realisiert. Alle Qualitätsmaßnahmen und Prozessabläufe wurden von externen Unternehmen und Prüfern stets positiv evaluiert. 4. Beschaffung Die Rohstoff-Einkaufspreise entwickelten sich im 2. Halbjahr 2022 leicht nach unten. Leider konnte dieser Trend im Berichtsjahr nur geringfügig festgestellt werden. Hinzu kam, dass die Vorjahresentwicklung auf dem Einkaufsmarkt von unseren Großabnehmern benutzt wurde, um nötige Preiserhöhungen zu umgehen. Als Folge blieb ein erhoffter wesentlich positiver Effekt auf die Margen aus. Durch Verträglichkeitsversuche und Verwendbarkeitsstudien im Labor setzen wir die Suche nach alternativen Rohstoffen / Lieferanten fort, um einer Lieferantenabhängigkeit durch Konzentrationen am Beschaffungsmarkt zu begegnen. 5. Investitionen Im Berichtsjahr wurden vorwiegend Ersatzinvestitionen durchgeführt. Weitere Investitionen in Maschinen und Anlagen sind in Planung und können durch die 2018 getätigte Betriebsstättenerweiterung ohne zusätzliche Baumaßnahmen durchgeführt werden. Die Abschreibungen für Sachanlagen sind in den Vorjahren erheblich gestiegen und werden auf Grund der unter Punkt 3 (Produktion) beschriebenen Anschaffung ab 2025 wieder steigen. 6. Finanzierungsmaßnahmen / Liquidität Flüssige Mittel sind ausreichend vorhanden. Eingangsrechnungen wurden - soweit erlaubt - skontiert. Kredittilgungen erfolgen termingerecht. Die vorab beschriebenen hohen Abschreibungen wirken sich positiv auf die Liquidität aus. Dennoch ist mit dem Rückgang der Umsatzerlöse auch ein Rückgang der liquiden Mittel um TEUR 912 bzw. 25,3 % zu verzeichnen. 7. Personal- und Sozialbereich Das Unternehmen ist nicht tarifgebunden. Es ergibt sich zum 31. Dezember 2023 folgender Personalstand (inklusive Auszubildende und Geschäftsführer):
Wir verfolgen konsequent das Ziel, aufgrund des Mangels an qualifizierten externen Bewerbern, weiter Fachkräfte durch eigene Ausbildung heranzuziehen. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Anlagenintensität der Gesellschaft beträgt 56,2 % gegenüber 54,9 % im Vorjahr. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote (unter Berücksichtigung von 50 % des Sonderpostens), bezogen auf das Gesamtkapital, beträgt 78,8 % (gegenüber 76,0 % im Vorjahr). 2. Finanzlage Wir konnten unseren Zahlungsverpflichtungen auf Grund der vorhandenen Liquidität jeweils pünktlich, soweit möglich, unter Skontoausnutzung nachkommen. Der einfache Cash Flow beträgt TEUR 1.200. Die Anlagendeckung hat sich von 138,3 % im Vorjahr auf 140,2 % im Geschäftsjahr verbessert. Die Nettoverschuldung als Saldo von Gesamtverbindlichkeiten und liquiden Mitteln beträgt zum 31.12.2023 TEUR 385. 3. Ertragslage Die Umsatzrentabilität betrug im Berichtszeitraum 2,1 %. Die Umsätze haben sich im Berichtszeitraum um TEUR 3.651 verringert, dem steht geringerer Materialaufwand i.H.v. TEUR 3.327 bei leicht sinkendem Personalaufwand von TEUR 141 im Vorjahresvergleich gegenüber. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Im Berichtsjahr 2023 ist ein Umsatzrückgang in Höhe von TEUR 3.651, entsprechend 15,2 % zu verzeichnen. Knapp die Hälfte (45,8 %) des Betrages ist auf den Minderumsatz Handelsware zurückzuführen. Der Handelswarenumsatz mit gegenüber Eigenproduktion geringerer Marge wurde nicht forciert. Die für den Vertrieb verantwortliche Geschäftsleitung erwartet für das zweite Halbjahr 2024, vor allem für das gesamte Jahr 2025, eine wesentliche Verbesserung des Umsatzes. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wurden bereits zusätzliche Aufträge mit einem siebenstelligem Umsatzvolumen lanciert. Weitere Produkte sind in der Erprobungsphase und geben Anlass zu erhöhtem Optimismus. Die geplanten Sachinvestitionen werden die Abarbeitung des zu erwartenden Mehrumsatzes ohne zusätzliche Mitarbeiter ermöglichen. 2. Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Dem Wettbewerbsdruck am Markt muss weiterhin mit der Entwicklung von umweltfreundlichen, trendgerechten Lacksystemen begegnet werden. Serviceleistungen mit hoher Fachkompetenz sichern Kundenbindung und erhöhen die Kundenzufriedenheit. Die Liquiditätslage ist befriedigend. Die Investitionen sind so finanziert, dass auch evtl. starke Umsatzrückgänge keine finanziellen Risiken erwarten lassen. Betriebsmittel sind in ausreichender Höhe vorhanden. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Risiken sieht die Geschäftsleitung in einer für den Mittelstand nicht nachvollziehbaren Ausuferung von Bürokratismus und Vorschriften. Die Installation einer speziellen Abteilung die die Informationsflut auswertet, würde das Budget überfordern. 3. Prognosebericht Die vertriebsorientierten Maßnahmen der Geschäftsführung werden ab dem Geschäftsjahr 2024 den im Berichtsjahr eingetretenen Umsatzrückgang kompensieren. Damit verbunden ist eine leichte Erhöhung des Umsatzes und des Ergebnisses. Chancen für die Zukunft ergeben sich durch Weiterentwicklung umweltfreundlicher Lacksysteme. Dazu gehören High-Solid-, UV-trocknende und wasserverdünnbare Lacke. In Verbindung mit dem Ausbau der Marktführerschaft im Bereich Einfärbepasten für GfK erwarten wir Erlössteigerungen. Neue entwickelte Qualitäten versprechen in Verbindung mit moderner Fertigungstechnologie zusätzliche Umsatzrendite.
Bindlach, im August 2024 gez. Stefan Weißflach, Geschäftsführer gez. Helmut Suckfüll, Geschäftsführer BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022A. Allgemeine Angaben 1. Generalnorm Angaben gem. § 264 Abs. 1a HGB
Gemäß § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB ist für Kapitalgesellschaften der Anhang "Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses", der denselben Prüfungs- und Offenlegungspflichten unterliegt wie die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanz ist nach den Bestimmungen des § 266 HGB in Kontoform aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde, wie in den Vorjahren, die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. In § 267 HGB ist geregelt, welche Kriterien für die Einstufung der Kapitalgesellschaften in die verschiedenen Größenklassen gelten. Dabei sind je nach Einstufung in sogenannte "kleine", "mittelgroße" oder "große" Kapitalgesellschaften unterschiedliche Vorschriften für die Rechnungslegung, Offenlegung oder eine mögliche Abschlussprüfung zu beachten. Die Gesellschaft ist zum Abschlusszeitpunkt als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 75 Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB i.V.m. § 267 Abs. 5 HGB, die in folgende Gruppen eingeteilt werden:
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibung auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgt zeitanteilig. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten 800,00 Euro nicht übersteigen, wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse beinhalten nach § 255 Abs. 2 HGB die Material- und Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung, Material- und Fertigungsgemeinkosten, den Wertverzehr des Anlagevermögens sowie angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Einzelwertberichtigungen wurden in ausreichender Höhe gebildet. Flüssige Mittel Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Aktive latente Steuern Für die aktiven latenten Steuern wurde ein entsprechender Bilanzposten gebildet. Der anzugebende Betrag der aktiven latenten Steuern nach § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 47.485,00. Eigenkapital Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 15.424.487,78. Ausschüttungssperren Die Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB (latente Steuern) beträgt EUR 47.485,00 (Vj.: EUR 51.000,00). Die Ausschüttungssperre aus dem Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB (Pensionsrückstellung) beträgt EUR 4.595,00 (Vj.: EUR 21.495,00). Sonderposten Die Auflösung des Sonderpostens für den Investitionszuschuss erfolgt entsprechend den Abschreibungen der bezuschussten Wirtschaftsgüter. Gem. Art. 67 (3) EGHGB wird der Sonderposten beibehalten und fortgeführt. Rückstellungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis des versicherungsmathematischen Gutachtens der Allianz Lebensversicherungs-AG vom 14. Februar 2024 durchgeführt. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 561.451,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Entwicklung des AnlagevermögensDie Gliederung zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
2. Angaben zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 0,00.
3. Aktive latente Steuern Aufgrund von Differenzen zwischen den Wertansätzen der Handelsbilanz zu den Wertansätzen der Steuerbilanz kommt es zum Ausweis von aktiven latenten Steuern i.H.v. EUR 47.485. Er ergibt sich aus Bewertungsunterschieden der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 175.738,00 unter Anwendung eines Steuersatzes von 27,02 %. 4. Eigenkapital Ausschüttungssperre Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 4.595,00 (Vj.: EUR 21.495,00). In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Dieser abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Ein weiterer Betrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt, beläuft sich auf EUR 47.485,00 (Vj.: EUR 51.000,00). Er resultiert aus den aktiven latenten Steuern. 5. Rückstellungen Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC Methode). Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet, um die auf Grund der andauernden Niedrigzinsphase zunehmende Zuführungsdynamik möglichst frühzeitig abzumildern. Der neue Abzinsungssatz betrug zum Bilanzstichtag 1,82 %. Der nach altem Recht ermittelte Abzinsungssatz aus den vergangenen sieben Jahren betrug zum Bilanzstichtag 1,74 %. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
6. Verbindlichkeiten Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen folgende Verbindlichkeiten:
*) davon ggü. Gesellschaftern 14,1 davon
aus Steuern 72,3 davon i.R.d. soz. Sicherheit 5,0
7. Angaben zur Sicherung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr.1b HGB Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 2.469.990,00. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetz entstehende Sicherheiten. 8. Eventualverbindlichkeiten Die jüngste, umfangreiche Geschäftserweiterung wurde in Höhe von 646 TEUR öffentlich bezuschusst. Zum Mittelerhalt ist eine aufschiebend bedingte Rückzahlungsverpflichtung auferlegt. Diese tritt bei Nichterhalt von Dauerarbeitsplätzen für eine Bindungsdauer von 5 bzw. 8 Jahren ab dem 21.12.2019 ein. Bisher ist dies nicht der Fall. Auch künftig ist mit dem Eintritt der Bedingung kaum zu rechnen. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinsen Die Höhe der Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betragen im Kalenderjahr 10.140,00 EUR (Vj.: EUR 10.898,00). D. Sonstige Angaben 1. Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB Auf die Angabe der im Geschäftsjahr bezogenen Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Angaben betreffend die Gesellschafter gem. § 42 Abs. 3 GmbHG Zwischen der Gesellschaft und den Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag Darlehens- und Verrechnungskonten zu Lasten der Gesellschaft in Höhe von EUR 14.111,65 (Vorjahr EUR 14.111,65). 3. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Stefan Weißflach, kaufmännischer Bereich Herr Helmut Suckfüll, Maschinenbautechniker 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft (§ 264 Abs. 2 S. 1 HGB).
Bindlach, im August 2024 gez. Stefan Weißflach, Geschäftsführer gez. Helmut Suckfüll, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SW Color Lackfabrik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SW Color Lackfabrik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SW Color Lackfabrik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Weiden i.d.OPf., den 30. September 2024 Lauterbach
& Scholz GmbH .
gez. Norbert Scholz, Wirtschaftsprüfer gez. Julia Martin, Wirtschaftsprüferin |
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