Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 9633
Eingetragen
22.5.2003
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Lebensmitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Muammer Selim Temel
seit 27.3.2024
Geschäftsführer
Andreas Schmidt
seit 27.3.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Mustafa Demirdas
seit 11.10.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Mustafa Demirdas
Mannheim
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DemKa GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

9. Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Demka GmbH wurde am 22.05.2003 gegründet und hat ihren Sitz in Mannheim. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Firmensitz der Demka GmbH stellt den wesentlichen Standort dar, in dem alle strategischen Entscheidungen über Marktanteile und des Unternehmens getroffen werden. Die gegenwärtige strategische Ausrichtung beinhaltet im Wesentlichen, den Ausbau der Marktanteile, die Erweiterung des Sortiments und die Erweiterung der Kapazitäten und Reichweiten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Deutschlands Wirtschaft ist 2023 geschrumpft. Die schwache Weltkonjunktur, hohe Inflationsraten und steigende Zinsen sorgten für ein Minus des Bruttoinlandsprodukts (BIP), es sank um 2,1% seit Ende 2022 und verzeichnete damit erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 ein Minus von 0,3%, laut des statistischen Bundesamtes. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war 2023 im anhaltend krisengeprägten Umfeld ins Stocken geraten. Die hohen Preise dämpften trotz der zuletzt verzeichneten Rückgänge alle Wirtschaftsbereiche der Konjunktur."

Der Umsatz im Einzelhandel ist im abgelaufenen Jahr spürbar zurückgegangen

Die Unternehmen erwirtschafteten 2023 preisbereinigt 3,1 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Nominal verbuchte der Einzelhandel demnach zwar ein Plus, die deutschen Einzelhändler haben ihren Umsatz im vergangenen Jahr aber nur dank steigender Preise um nominal 2,4 Prozent erhöhen können.

Gründe für die hohen Preise bei Lebensmitteln sind unter anderem die noch immer hohen Kosten für Energie, Dünge- und Futtermittel. Die Verbraucherzentrale wies zudem darauf hin, dass Arbeitskräftemangel und Mindestlohn die Personalkosten erhöhten. Die Kritik, dass Hersteller ihre Preise unangemessen stark heraufsetzen, findet zudem seine Berechtigung.

2.2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir den Trend des Vorjahres bestätigen und im Gegensatz zu der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung unsere Umsätze nochmals deutlich um € 13,8 Mio. (18%) zum Vorjahr (€ 74,8 Mio.) auf € 88,6 Mio. steigern. Der Umsatzzuwachs im Inland mit € 9,9 Mio. (21%) trug im Wesentlichen zum Starken Anstieg des Gesamtumsatzes des Berichtsjahres bei und erhöhte sich noch zum Vorjahr. In den EU-Ländern erreichten wir eine Steigerung von € 3,0 Mio. (14%) und erreichten das Steigerungsniveau des Vorjahres.

In den Drittländern konnten wir mit einem moderaten Anstieg des Umsatzes um € 1,0 Mio. (18%) auf € 6,2 Mio. unsere Umsatzleistungen zum Vorjahr leicht verbessern. inflationsbedingte Preiserhöhungen bleiben wie im Vorjahr teilursächlich für die Umsatzerhöhung, ein weiterer Beitrag der Umsatzsteigerung im Berichtsjahr ist auf die kontinuierlich erfolgreiche Akquise und Gewinnung von über 550 Märkten als Neukunden zurückzuführen.

2.3. Ertragslage

Der Gesamtumsatz des Berichtsjahres betrug € 88,6 Mio. (Vorjahr € 74,8 Mio.). Der inländische Umsatz machte mit zweidrittel (65,5%) des Gesamtumsatzes den größten Anteil aus und stieg zum Vorjahr um € 9,9 Mio. an. Die Umsatzentwicklung im Ausland endete im Berichtsjahr ebenso mit einer Steigerung um € 3,9 Mio. erfolgreich. Die Marktanteile verschoben sich leicht um 1,1% zugunsten des Inlandumsatzes. Dennoch blieben die Umsätze des Inlands und Auslands bei erhöhten Umsatzniveau nahezu konstant.

Die Materialaufwendungen des Geschäftsjahres 2023 betrugen € 70,2 Mio. und stiegen nahezu im gleichen Verhältnis zur Umsatzentwicklung um 18,3% (€ 10,8 Mio.) an. Die inflationsbedingt gestiegenen Beschaffungsmarktpreise konnten durch eine parallele Erhöhung der Absatzpreise zeitnah kompensiert werden.

Die zusätzlichen Margen aus der Kunden-Neuakquise, trugen zusätzlich, wie im Jahr zuvor dazu bei, die inflationsbedingten Preisirritationen zwischen dem Beschaffungs- und Absatzmarkt abzufedern.

Das Rohergebnis i. H. v. € 18,5 Mio. (Vorjahr € 18,8 Mio.) konnte weiterhin um € 3,0 Mio. gesteigert werden. Die Quote verhielt sich zum Vorjahr mit einer sehr leichten Steigerung um 0,1% auf 20,8% konstant.

Die Beschaffung unserer wichtigsten Produktsparten "Fleisch" und "Käse" war im Berichtsjahr noch geprägt von inflationsbedingt nicht leicht einschätzbaren Marktpreisen, die sich aber nicht mehr so sprunghaft bewegten, wie im Krisenjahr 2022. Mit den Erfahrungen der Krisenjahre konnten wir unser alternativ angelegtes Lieferantennetz nutzen, um Lieferengpässe und zu hohe Preisschwankungen abzufedern.

Die terminliche Versorgung mit den erforderlichen Handelswaren und Roh.- Hilfs.- und Betriebsstoffen war zu jeder Zeit sichergestellt. Durch langfristige Liefervereinbarungen waren grundsätzlich keine nennenswerten Beschaffungsengpässe in den einzelnen Produktsparten vorhanden.

Das Berichtsjahr haben wir mit einem Geschäftsergebnis in Höhe von € 3,8 Mio. abgeschlossen und das Ergebnis des Vorjahres (€ 2,9 Mio.) um € 0,8 Mio. gesteigert.

Im Jahr 2024 gehen wir von einer weitgehend stabilen Entwicklung und kontinuierlichen Steigerung der Ertragslage aus, somit werden wir das Geschäftsergebnis des Berichtsjahres um € 0,6 Mio. übertreffen.

2.4. Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 mit € 4,4 Mio. deutlich zum Vorjahr (€ -1,8 Mio.) um € 6,2 Mio. Die Entwicklung beinhaltet im Wesentlichen, neben der Steigerung des Periodenergebnisses um € 0,8 Mio., der Zunahme der Verbindlichkeiten aus L&L von € 3,1 Mio. sowie der Zunahme der Vorräte um € 2,6 Mio. auch die Zunahmen aus den periodenfremden Hinzurechnungen aus Abschreibungen und Ertragssteueraufwendungen um € 1,1 Mio., zum Vorjahr. Gegenläufig haben sich die Forderungen mit einer Reduktion von € 0,7 Mio. und sonstiger Aktiva von € 3,0 Mio. zum Vorjahr entwickelt.

Die starke Absenkung der sonstigen Aktiva ist auf eine ausgelaufene Projektfinanzierung im Berichtsjahr zurückzuführen. Bereinigt um diesen Sondereffekt in Höhe von € 2,7 Mio., zeigt sich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zum Vorjahr weiterhin stabil und mit € 1.6 Mio. deutlich positiv.

Mit dem positiven operativen Cashflow konnte das Berichtsjahr in einer soliden und konstanten Liquiditätssituation beendet werden.

2.5. Vermögenslage

Das Bilanzvermögen beträgt zum Bilanzstichtag € 31,4 Mio. und ist im Vergleich zum Vorjahr (€ 24,0 Mio.) um € 7,4 Mio. (30,7%) weiter angestiegen. Der Anstieg der Aktivseite ist auf die Erhöhung des Forderungsbestands um € 2,0 Mio., des Warenbestands und der geleisteten Anzahlungen um € 3,7 Mio. sowie der Erhöhung des Anlagevermögens um € 0,9 Mio. zurückzuführen. Die liquiden Mittel haben sich zum Vorjahr um € 0,8 Mio. erhöht.

Auf der Passivseite führt die Steigerung der Kapitalposten um € 3,8 Mio. und der Verbindlichkeiten um € 2,5 Mio., sowie ergebnisbedingt die Rückstellungen um € 1,1 Mio. zum Anstieg des Vermögens.

Die Eigenkapitalquote steigerte sich zum Vorjahr (48,8%) leicht um 0,6% und betrug zum Jahresende des Berichtsjahres 49,4%.

Die zum Bilanzstichtag bestehenden mittel- und kurzfristigen Verbindlichkeiten (ohne Rückstellungen) in Höhe von € 13,7 Mio. sind durch liquide Mittel sowie mittel- und kurzfristige Forderungen in Höhe von € 28,0 Mio. gedeckt.

2.6. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Investitionen € 1,5 Mio. und haben sich zum Vorjahr (€ 1,0 Mio.), um € 0,5 Mio. erhöht. Der Anstieg der Investitionen im Berichtsjahr ist im Wesentlichen auf Einbauten im Gebäude des neuen Firmensitzes zurückzuführen.

2.7. Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der durchschnittliche Personalbestand mit 93 Arbeitnehmern zum Vorjahr (81 AN) weiterhin deutlich erhöht. Durch höhere Lagerkapazitäten, Ausbau des Vertriebsnetzes sowie Verstärkung einzelner Verwaltungsbereiche wurden zusätzliche Mitarbeiter angestellt.

Die Personalkosten haben sich demnach mit € 5,1 Mio. um € 1, Mio. zum Vorjahr (€ 4,1 Mio.) erhöht. Dies ist zum einen auf den Zugang zusätzlicher Mitarbeiter zurückzuführen und zum anderen wurden Bezüge angepasst.

3. Nachtragsbericht

Die Demka GmbH hat seit 2021 konkrete Maßnahmen getroffen, die Kapazitäten der Kühllagerhaltung auszuweiten. Eine geplante Standortverlegung, die innerhalb Mannheims und für das Jahresende 2023 vorgesehen war, wurde in der zweiten Jahreshälfte 2024 realisiert. Wider Erwarten konnten Verzögerungen durch krisenbedingte Engpässe auch im Jahr 2023 nicht ohne Weiteres kompensiert werden.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft schrumpft, die Regierung rechnet auch 2024 mit einer Rezession. Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose deutlich nach unten korrigiert. Sie geht nun von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr aus. Es wäre das zweite Rezessionsjahr in Deutschland. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Die privaten Haushalte konsumieren aktuell noch zurückhaltend, die Industrie und die Baubranche verzeichnen nur geringfügig neue Aufträge, erwartet wird, dass die deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2024 etwas an Fahrt gewinnt, so der Sachverständigenrat der Wirtschaft. Der private Konsum beginnt voraussichtlich im Jahresverlauf die Konjunktur zu stützen, da die Realeinkommen deutlich steigen dürften. Insgesamt rechnet der Sachverständigenrat für dieses Jahr nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent. Im nächsten Jahr dürfte die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 Prozent wachsen.

Die inzwischen seit mehreren Monaten anhaltende Abwärtsbewegung der Verbraucherstimmung im Jahr 2024 setzt sich weiter fort. Das zeigt das aktuelle Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE). In den letzten Monaten des Jahres 2024 wird ein vom privaten Konsum ausgehender Wachstumsimpuls daher voraussichtlich ausbleiben.

Die Krisenauswirkungen werden erfahrungsbedingt aus den vergangenen Jahren bereits im Tagesgeschäft zeitnah eingepreist. Wir sehen uns aufgrund unserer exponierten Branchenzugehörigkeit und der Grundnotwendigkeit unserer Produkte absolut in der Lage, vertrauend auf unsere Qualität und innovativen Vorgehensweise auf unseren Märkten, flexibel auf unvorhergesehene Veränderungen angemessen zu reagieren. Mit den gewonnenen Erfahrungswerten aus den Krisenjahren und einer erarbeiteten Kontinuität, die speziellen Anforderungen der wirtschaftlichen Situationen zu managen, sehen wir uns für die aktuelle Krisensituation weiterhin, ausgestattet mit der nötigen Resilienz, gut gewappnet.

4.2 Risiken

Risiken resultieren grundsätzlich aus der Unsicherheit über zukünftige Ereignisse und schlagen sich wirkungsbezogen in negativen Abweichungen von festgelegten Zielgrößen nieder.

Trotz der anhaltenden geopolitischen Risiken sehen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Internationale Währungsfonds (IWF) Anhaltspunkte für vorsichtigen Optimismus. Die Inflation geht schneller zurück, als erwartet und die Arbeitslosigkeit ist in den meisten Regionen auf oder nahe einem Rekordtief. Unternehmen und Haushalte schöpfen Vertrauen. Die weiterhin restriktiven Finanzierungsbedingungen bleiben allerdings spürbar. In ihren jüngsten Veröffentlichungen der OECD und des IWF nehmen die Organisationen für dieses Jahr erneut leichte Aufwärtskorrekturen vor.

Inwiefern die Lebensmittelbranche aufgrund ihrer Systemrelevanz noch Risko bedingte unvorhergesehene Kosten an den Endverbraucher zeitnah und durchgehend weiterreichen kann, bleibt weiterhin schwer einzuschätzen und vorauszusehen. Ein Umsatzrückgang in bestimmten Produktsegmenten kann deswegen grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Insgesamt hat sich die Demka GmbH, durch die gewonnenen Erfahrungen in den letzten Krisenjahren, eine gesunde Resilienz und Flexibilität angeeignet. Es wurden bereits Maßnahmen zu größerer Selbstständigkeit und Unabhängigkeit getroffen, um die Stabilität des Unternehmens weiterhin zu gewährleisten. Der Fortbestand der Demka GmbH ist aus den benannten Gründen für die zukünftigen Herausforderungen gesichert.

4.3 Chancen

Die Demka GmbH hat die Verlegung des Firmensitzes zur Mitte des Jahres 2024 erfolgreich abschließen können. Alle geplanten infrastrukturellen Verbesserungen, insbesondere die Erweiterung der Kapazitäten und Umschlagshäufigkeiten und somit auch Forcierung der Reichweiten auf den nationalen und internationalen Märkten, sind bereits spürbar. Durch den Zugewinn an Produktvielfalt in diversen Segmenten und der gewonnen Flexibilität konnten wir bereits in kurzer Zeit auf neue Anforderungen schneller reagieren. Flankierend wurden parallel dazu Schlüsselpositionen mit qualifiziertem Personal verstärkt. Somit sehen wir uns deutlich gestärkt, unsere Marktanteile im Inland und im europäischen Ausland und zunehmend in Übersee nachhaltig auszubauen und zu festigen.

Wir bleiben unseren bewährten Marktstrategien treu, werden weiterhin durch Förderung bestehender Geschäftsmodelle und der Weiterentwicklung innovativer Vertriebskonzepte sowie der konsequenten Ausrichtung des Handels auf die Bedürfnisse der Partner und Kunden, unsere Chancen im Markt erkennen und ausbauen.

Die Präsenz unserer Marken, in überseeischen Ländern konnte konsequent gesteigert werden. Somit werden wir den Ausbau unserer Premiummarken auch auf diesen Märkten forcieren können.

Es bleibt abzuwarten, welche Konsumauswirkung die aktuell andauernden Krisen auf den Ethno-Food- Bereich haben. Wir sehen dem, mit dem gebührenden Respekt und der nötigen Demut, dennoch mit geringer Sorge entgegen. Wir sind überzeugt, dass sich unser Lebensmittelbereich, auch aufgrund einer gewissen Systemrelevanz, weiterhin positiv entwickeln wird. Mit der weiteren Erschließung überseeischer Märkte, werden wir zudem eine größere Unabhängigkeit erreichen und Risiken aufgrund weltweit unterschiedlicher Konsumverhalten minimieren können.

5. Risikomanagementsystem

Unser Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs- und Controlling-Systems. Durch ein permanentes Controlling und eine konsequente Nachkalkulation werden ggf. vorhandene Risiken früh erkannt. Es existieren aussagefähige Kennzahlensysteme, die eine Überwachung der Ertrags- und Vermögenslage gewährleisten und permanent weiterentwickelt werden.

 

Mannheim, im Oktober 2024

Mustafa Demirdas, Geschäftsführer

Abdurrahman Demirdas, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.357.272,00 2.459.149,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.949,00 31.353,00
II. Sachanlagen 3.318.273,00 2.427.746,41
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.571,00 8.721,00
2. technische Anlagen und Maschinen 57.049,00 43.486,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.253.653,00 1.427.119,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 948.420,41
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 27.962.418,87 21.529.330,69
I. Vorräte 8.024.292,35 4.308.616,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.813.707,86 16.855.202,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 100.000,00 100.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.124.418,66 365.511,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.925,88 52.354,61
Aktiva 31.411.616,75 24.040.834,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.503.148,34 11.726.267,42
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 11.701.267,42 8.760.118,58
III. Jahresüberschuss 3.776.880,92 2.941.148,84
B. Rückstellungen 2.177.110,20 1.111.808,88
C. Verbindlichkeiten 13.731.358,21 11.202.758,41
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 929.240,92 3.161.441,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 877.256,67 3.026.829,76
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 7.355,82
2. sonstige Verbindlichkeiten 12.802.117,29 8.041.316,81
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.802.117,29 8.041.316,81
Passiva 31.411.616,75 24.040.834,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.795.965,35 15.983.312,84
2. Personalaufwand 5.136.163,93 4.161.855,98
a) Löhne und Gehälter 4.175.779,27 3.459.983,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 960.384,66 701.872,34
davon für Altersversorgung 70.686,05 68.736,39
3. Abschreibungen 593.951,44 385.461,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 593.951,44 385.461,26
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.406.089,59 7.236.196,35
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1,50 1,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 161.225,49 117.357,18
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 61.698,43 45.725,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.970.981,99 1.319.792,31
9. Ergebnis nach Steuern 3.788.306,96 2.951.639,57
10. sonstige Steuern 11.426,04 10.490,73
11. Jahresüberschuss 3.776.880,92 2.941.148,84

8. Anhang

8.1 Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft firmiert unter DemKa GmbH und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 9633 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Mannheim.

Der Jahresabschluss der DEMKA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

8.2 Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Zugänge seit dem Jahr 2010 wurden ausschließlich linear abgeschrieben.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung bei Altzugängen (bis zum Jahr 2009) erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Bankbestände bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalposten sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

8.3 Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Wie schon vorab erläutert: Prozesskostenrückstellung bzgl. der Markenrechtsverletzung.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
zum 31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 929,2 929,2
aus Lieferungen und Leistungen 12370,7 12370,7
gegenüber Gesellschaftern 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 431,5 431,5
-davon Verbl.aus Steuern: 146,6TEuro
-davon Verbl.soz.Sicherh.: 6,1TEuro
Summe 13731,4 12802,2 929,2 0,0

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 1.552.429,40 €.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

8.4 Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 93.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Mustafa Demirdas

Beruf: Kaufmann

Wohnort: Mannheim

Weiterer Geschäftsführer: Abdurrahman Demirdas

Beruf: Kaufmann

Wohnort: Mannheim

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Mannheim, 12.10.2024

Unterschrift

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DEMKA GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der DEMKA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DEMKA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Kaiserslautern, 16. 11. 2024

Alfred Eltschkner, vereidigter Buchprüfer

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