Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 32097
Vorher
Truck - Center Hauser GmbH
Eingetragen
17.1.1990
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Handel mit Kraftfahrzeugen insbesondere Nutzfahrzeugen sowie Fahrzeugteilen, die Vermietung dieser Fahrzeuge und alle sonstigen Tätigkeiten, die dem vorgenannten Geschäftszweck zu dienen geeignet sind. Gegenstand des Unternehmens sind auch die Spedition und die Ausführung von Beförderungsdienstleistungen im gewerblichen Straßengüterverkehr.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Neuenfeldt
seit 2.4.2020
Geschäftsführer
Gerrit Jan Bas
seit 24.2.2014
Geschäftsführer
Robert G. Southern
seit 30.7.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert66.67% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
PACCAR Financial Holdings Europe B.V.NLD
66.67%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PACCAR Financial Holdings Europe B.V.
Netherlands
2.550.000 €
85.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PACCAR Leasing GmbH

Dieburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PACCAR Leasing GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PACCAR Leasing GmbH, Dieburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PACCAR Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 29. Juli 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bühring, Wirtschaftsprüfer

Stier, Wirtschaftsprüfer

BILANZ 31.12.2023

PACCAR Leasing GmbH

Dieburg

AKTIVA

Anhang 2023 2022
Tz. TEUR TEUR
A. Anlagevermögen (3)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.596 5.775
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133 140
3. Fuhrpark 180.708 181.064
4. Geleiste Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.251 17.274
238.688 204.253
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0 0
238.688 204.253
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0 0
2. unfertige Leistungen 0 0
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 28.562 10.116
28.562 10.116
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.917 3.868
2. Forderungen gg. verb. Unternehm. 4.689 586
3. Sonstige Vermögensgegenstände 661 798
9.267 5.252
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.130 1.223
39.959 16.591
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.782 1.079
280.429 221.923

PASSIVA

Anhang 2023 2022
Tz. TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (5) 3.000 3.000
II. Kapitalrücklage (6) 74.550 74.550
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 16.696 5.974
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6.399 10.722
100.645 94.246
B. Rückstellungen (7)
1. Steuerrückstellungen 5.160 5.531
2. Sonstige Rückstellungen 3.047 3.903
8.207 9.434
C. Verbindlichkeiten (8)
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 81.580 23.651
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 85.928 90.240
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.489 2.858
davon aus Steuern TEUR 761 (2022: TEUR 906)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 11 (2022: EUR 7)
169.997 116.749
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.580 1.494
280.429 221.923

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUG für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

PACCAR Leasing GmbH

Dieburg

Anhang 2023
Tz. TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse (9) 133.538
2. Sonstige betriebliche Erträge (10) 2.222
135.760
3. Materialaufwand: (11)
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (81.933)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (441)
(82.374)
4. Personalaufwand (12)
a) Löhne und Gehälter (2.354)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (571)
davon für Altersvorsorge TEUR 47 (2022: TEUR 45) (2.925)
5. Abschreibungen (13)
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen (30.022)
b) Abschreibungen auf Vermögengegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten (1.107)
(31.129)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (14) (6.857)
(123.285)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (15) 1
davon an verbundene Unternehmen TEUR 0 (2022: TEUR 39)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (16) (2.304)
davon an verbundene Unternehmen TEUR 2.300 (2022: TEUR 246) (2.303)
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10.172
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (17) (3.360)
11. Sonstige Steuern (413)
12. Jahresüberschuss/(-fehlbetrag) 6.399
2022
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 101.060
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.419
103.479
3. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (46.646)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (612)
(47.259)
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (2.498)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (567)
davon für Altersvorsorge TEUR 47 (2022: TEUR 45) (3.065)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen (25.801)
b) Abschreibungen auf Vermögengegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten (82)
(25.883)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (11.002)
(87.209)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40
davon an verbundene Unternehmen TEUR 0 (2022: TEUR 39)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (480)
davon an verbundene Unternehmen TEUR 2.300 (2022: TEUR 246) (440)
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 15.830
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (4.505)
11. Sonstige Steuern (603)
12. Jahresüberschuss/(-fehlbetrag) 10.722

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

PACCAR Leasing GmbH, Dieburg

ALLGEMEINE ANGABEN

(1) Allgemeines

Die Gesellschaft wurde durch notariellen Vertrag vom 14. November 1989 unter dem Namen Truck-Center Hauser GmbH gegründet. Am 06.03.2008 wurde eine Änderung des Gesellschaftervertrages beschlossen und die Firma in PACCAR Leasing GmbH umbenannt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Darmstadt unter der Nummer HRB 32097 eingetragen. Das Stammkapital ist voll eingezahlt.

Der Jahresabschluss der PACCAR Leasing GmbH, Dieburg wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die PACCAR Leasing GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) und daher prüfungspflichtig.

Die Bilanzgliederung erfolgte nach den handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§§ 275 ff. HGB) gegliedert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden Beträge in Tausend Euro (TEUR) dargestellt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Aktivierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen.

Der Wertansatz des Sachanlagevermögens entspricht den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. In dem Fall von sich abzeichnenden Abgangsverlusten erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den voraussichtlichen Verkaufswert, unter Berücksichtigung der verbleibenden Abschreibung. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer für die Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt in der Regel zwei bis höchstens zwölf Jahre bzw. für den Fuhrpark acht bis elf Jahre.

Fahrzeuge, welche bereits angeschafft aber noch für die Vermietung vorbereitet werden, werden als eigener Posten in "Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau" vom Fuhrpark getrennt ausgewiesen. Die reguläre Abschreibung beginnt mit der Umbuchung in den Fuhrpark.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 netto Anschaffungskosten werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte (Handelsfahrzeuge) werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Sofern die voraussichtlichen Verkaufspreise (Marktwerte) der Fahrzeuge niedriger sind wird auf diesen Wert abgeschrieben. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. sofern notwendig werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Versicherungsfällen wird die Forderung vermindert um einen prozentualen Risikoabschlag ausgewiesen. Der Abschlag wurde durch die Erfahrungswerte der letzten Jahre hochgerechnet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst. Auf die Abzinsung wird in Einzelfällen verzichtet, wenn die Effekte wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung sind.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkte des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden stets zu marktgerechten Konditionen durchgeführt. Für den An- und Verkauf gebrauchter Fahrzeuge der DAF Trucks N.V., wird eine marktübliche Provision abgerechnet, während das Margen Risiko der Transaktion bei DAF Trucks N.V. verbleibt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

(3) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind separat auf Seite 8 dargestellt.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 3.917 3.868
Forderungen gg. verbundene Unternehmen 4.689 586
Sonstige Vermögensgegenstände 661 798
9.267 5.252

1 davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 1.353 (2022: TEUR 1.136).

(5) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 nom. TEUR 3.000 und ist voll eingezahlt. Das Kapital wird von der PACCAR Financial Holdings Europe B.V., Eindhoven/Niederlande, gehalten.

(6) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 74.550.

(7) Rückstellungen

Zum Abschlussstichtag bestehen Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 5.160 (2022: TEUR 5.531).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 77 (2022: TEUR 77) und für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 2.970 (2022: TEUR 3.826) gebildet.

(8) Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt:

31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit
gesamt bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1 81.580 81.580 0 0
Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen 2 85.928 41.928 44.000 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3 2.489 2.489 0 0
169.997 125.997 44.000 0
31.12.2022 davon mit einer Restlaufzeit
gesamt bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1 23.651 23.651 0 0
Verbindlichkeiten gg. verbundenen Unternehmen 2 90.240 44.240 46.000 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3 2.858 2.858 0 0
116.749 70.749 46.000 0

1 In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 78.389 (2022: TEUR 21.711) mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr an verbundene Unternehmen enthalten.
2 Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen basieren auf einem Darlehensvertrag mit PACCAR Financial Europe B.V. Zum Jahresende betrug das Darlehen TEUR 85.928 (2022: TEUR 90.240). Die Verzinsung erfolgt zu markt üblichen Zinssätzen.
3 Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus Kautionszahlungen in Höhe von TEUR 1.672 (2022: TEUR 1.898), aus Lohn- und Kirchensteuern TEUR 40 (2022: TEUR 42) und TEUR 721 (2022: TEUR 865) aus Umsatzsteuern.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(9) Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR TEUR
Erlöse Vermietung 58.999 55.742
Erlöse Handel 72.670 43.329
Sonstige 1.869 1.989
133.538 101.060

(10) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 114 (2022: TEUR 602) sowie Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 2.007 (2022: TEUR 1.696). Von den Versicherungsentschädigungen entfallen TEUR 799 (2022: TEUR 555) auf bereits verkaufte Handelsfahrzeuge.

(11) Materialaufwand

2023 2022
TEUR TEUR
Wareneinsatz Handelsfahrzeuge 68.524 36.007
Aufwand Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und für Bezogene Waren 13.409 10.640
Aufwendung für Bezogene Leistung 441 612
82.374 47.259

(12) Personalaufwand

2023 2022
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 2.354 2.498
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung
- davon für Altersversorgung TEUR 47 (2022: TEUR 45) 571 567
2.925 3.065

Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 im Durchschnitt 38 Mitarbeiter, davon 8 weibliche und 30 männliche Mitarbeiter (2022: 41 Mitarbeiter, davon 8 weibliche und 33 männliche Mitarbeiter).

(13) Abschreibungen

Die Abschreibungen enthalten planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 28.736 (2022: TEUR 24.816) und außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.393 (2022: TEUR 1.067).

(14) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 6.857 (2022: TEUR 11.002) enthalten im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen sowie übrige Aufwendungen.

(15) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

2023 2022
TEUR TEUR
Zinsen von verbundenen Unternehmen 0 39
Zinsen aus Kundenforderungen u. sonstige 1 1
1 40

(16) Zinsen und ähnliche Aufwendungen

2023 2022
TEUR TEUR
Zinsen an verbundene Unternehmen 2.300 480
Sonstige 4 -
2.304 480

(17) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Aufwendungen aus Steuern resultieren aus einer Zuführung der Körperschaftsteuer Rückstellung in Höhe von TEUR 1.774 und für Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 1.586 für das Geschäftsjahr 2023. Der tatsächliche Steueraufwand/-ertrag aus dem MinStG für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR 0.

(18) Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beabsichtigt das Ergebnis des Geschäftsjahres in das neue Geschäftsjahr vorzutragen.

SONSTIGE ANGABEN

(19) Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind

Gerrit-Jan Bas, Eersel, Niederlande (Eintragung im Handelsregister Darmstadt HRB 32097 am 24.02.2014)

Michael Neuenfeldt, Köln (Eintragung im Handelsregister Darmstadt HRB 32097 am 02.04.2020)

(20) Bezüge der Geschäftsführung

Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführervergütungen verzichtet.

(21) Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251, 268 Abs. 7 HGB bestanden nicht.

(22) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB handelt es sich um Leasingverpflichtungen für PKW's und für RICOH-Drucker für den Zeitraum bis 2027 in Höhe von TEUR 117 (2022: TEUR 191); diese verringern sich im laufenden Geschäftsjahr um TEUR 73.

(23) Honorare des Abschlussprüfers

Der Abschlussprüfer EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erhielt im Geschäftsjahr insgesamt ein Honorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB von TEUR 65 (2022: 62 TEUR), das sich ausschließlich auf die Abschlussprüfung (inkl. Reporting) bezieht.

(24) Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der PACCAR Leasing GmbH, Dieburg, wird in den Konzernabschluss der PACCAR Financial Holdings Europe BV, Eindhoven/Niederlande, einbezogen, der am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die PACCAR Leasing GmbH einbezogen wird, wird von der PACCAR Inc., Bellevue/ Washington, USA, erstellt und ist dort erhältlich.

(25) Latente Steuern

Temporär abweichende Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen nicht. Der Ausweis von aktiven latenten Steuern unterbleibt gem. § 274 (1) Satz 2 HGB.

(26) Nachtragsbericht

Es gibt keine Sachverhalte von besonderer Bedeutung die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betreffen.

 

Dieburg, den 26. Juli 2024

PACCAR Leasing GmbH

Michael Neuenfeldt, Geschäftsführer

Gerrit-Jan Bas, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 31.12.2023

PACCAR Leasing GmbH

Dieburg

Anschaff.- Herstellungsk. 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaff.- Herstellungsk. 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167 0 0 0 167
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.195 0 46 0 8.149
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 523 20 0 0 543
3. Fuhrpark 225.788 1.297 61.847 64.003 229.241
4. Geleiste Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.274 98.980 0 -64.003 52.251
251.780 100.297 61.893 0 290.184
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0
Gesamt 251.947 100.297 61.893 0 290.351
kumulierte Abschreibungen Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022 Abschreibungen Geschäftsjahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167 0 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.553 5.596 5.775 179
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 410 133 140 27
3. Fuhrpark 48.533 180.708 181.064 29.816
4. Geleiste Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 52.251 17.274 0
51.496 238.688 204.253 30.022
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
Gesamt 51.663 238.688 204.253 30.022

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

PACCAR Leasing GmbH, Dieburg

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen der Gesellschaft

PACCAR Leasing GmbH (im Folgenden "die Gesellschaft" oder "PacLease") ist mittelbar ein 100%iges Tochterunternehmen der PACCAR Inc., Bellevue, Washington, USA. Die direkte Muttergesellschaft ist die PACCAR Financial Holdings Europe BV, Eindhoven, Niederlande. Die Gesellschaft bietet kurz- und langfristige Vermietung von DAF Nutzfahrzeugen, Aufliegern und Anhängern an. Weiterhin wird der Handel von Nutzfahrzeugen, Aufliegern und Anhängern betrieben, wobei es sich hier ausschließlich um den Verkauf eigener Fahrzeuge aus dem Vermietungsbestand handelt. Die Aktivitäten der Gesellschaft werden im Wesentlichen durch die Beziehung mit DAF Trucks NV, Eindhoven, Niederlande und PACCAR Inc., Bellevue, Washington, USA geprägt.

PacLease ist mit dem Hauptsitz in Dieburg und mit einer Niederlassung in Frechen vertreten.

Wirtschaftsbericht

Der Güterverkehr in Deutschland hat sich im Jahr 2023 verringert:

Nach Angaben des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) 1 , Stand: März 2024, reduzierte sich das Transportaufkommen gegenüber dem Vorjahr um 6,3 % auf 4.032 Millionen Tonnen. Im Güterverkehr wurde der tiefe Einbruch des Jahres 2020 im Folgejahr zu mehr oder minder großen Teilen ausgeglichen. Somit wurde die Entwicklung ab dem Jahr 2022 nicht mehr - wie im Personenverkehr - von weiteren Aufholbewegungen dominiert, sondern wie üblich von den gesamt- und branchenwirtschaftlichen Einflüssen geprägt. Im Verlauf des Jahres 2023 haben sie sich allesamt deutlich verschlechtert und waren auch wesentlich ungünstiger als im Vorjahr. Das BIP nahm leicht ab. Der Außenhandel schrumpfte sogar noch wesentlich stärker, was vor allem den grenzüberschreitenden Güterverkehr tangierte. Von den, vor allem für die Eisenbahnen und die Binnenschifffahrt noch wichtigeren, branchenwirtschaftlichen Einflussfaktoren sind die Bau- und die Industrieproduktion etwas, die Stahlerzeugung spürbar sowie der Steinkohleabsatz massiv geschrumpft.

Vor diesem Hintergrund verbuchte der gesamtmodale Güterverkehr im Jahr 2023 ein kräftiges Minus um 6,3 % (Aufkommen) bzw. 5,0 % (Leistung). Ersteres liegt sogar über dem Rückgang im Pandemiejahr 2020 (-3,6 %) und ist nach dem Finanzkrisenjahr 2009 (-11 %) das zweitstärkste seit der Vereinigung Deutschlands. Der vergleichsweise große Unterschied zwischen den beiden Größen entstand vor allem dadurch, dass die am stärksten schrumpfenden Bereiche (Erze/Baustoffe und Chemie, s.u.) über weit unterdurchschnittliche Distanzen verlaufen, so dass deren Einbrüche bei der Leistung weniger durchschlugen als beim Aufkommen.

Im Jahr 2023 haben mautpflichtige schwere Nutzfahrzeuge rund 39,7 Mrd. km auf dem gebührenpflichtigen Streckennetz in Deutschland zurückgelegt. Damit hat sich die Fahrleistung gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % verringert. Während hierbei die mautpflichtige Fahrleistung in Deutschland zugelassener LKW gegenüber dem Vorjahr um 4,8% auf 22,6 Mrd. km gesunken ist, wurde für LKWs aus anderen Zulassungsstaaten eine Reduzierung von 2,7% auf 17,1 Mrd. km verzeichnet.

1 Gleitende Mittelfristprognose für den Güter-und Personenverkehr Mittelfristprognose Winter 2023/24

Der Anteil der in Deutschland zugelassenen LKW an der gesamten Fahrleistung betrug im Jahr 2023 damit 56,8% gegenüber 57,4% in 2022.

Der LKW-Bereich

Im Jahr 2023 erfolgten 83.468 Neuzulassungen für LKW über 6 Tonnen in Deutschland, was eine Zunahme von 15,941 Neuzulassungen im Vergleich zu 2022 bedeutet. DAF erreichte einen Marktanteil von 9,5% im Jahr 2023 (2022: 11,1%) mit insgesamt 7.927 (2022: 7.505) Neuzulassungen von DAF Fahrzeugen.

2. Ertragslage

Die Erlöse aus der Vermietung haben sich im Geschäftsjahr 2023 positiv entwickelt von 55,7 Mio. Euro in 2022 auf 59,0 Mio. Euro in 2023. Der Erlös aus dem Handel von Fahrzeugen und Aufliegern hat sich auf 72,7 Mio. Euro erhöht (2022: 43,3 Mio. Euro). Dabei hat sich das Volumen von verkauften Fahrzeugen und Aufliegern von 738 in 2022 auf 1.082 in 2023 erhöht. Die Verkaufspreise sind im Geschäftsjahr weiter angestiegen. Die sonstigen Erlöse haben sich um 0,1 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro reduziert. Damit hat sich die Summe der gesamten Umsatzerlöse in 2023 im Vergleich zum Vorjahr auf 133,5 Mio. Euro erhöht. (2022: 101,1 Mio. Euro).

Aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens hat sich der Materialaufwand und der Finanzierungsaufwand erhöht. Insgesamt wurde im Vermietgeschäft eine reduzierte Marge erzielt.

Aufgrund der Marktbedingungen verlief das Geschäftsjahr 2023 besser als die Erwartungen, und durch das schwieriger gewordene Marktumfeld für Neufahrzeuge war die Nachfrage für gebrauchte Nutzfahrzeuge deutlich höher. Das Jahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von 6,4 Mio. Euro abgeschlossen.

Der Bestand der Vermietflotte hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7.6% auf 2,764 Einheiten reduziert.

3. Finanzlage

Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit ist durch Darlehensverträge mit PACCAR Financial Europe B.V. (PFE) gewährleistet. Im Rahmen eines kurzfristigen Darlehens verfügt die Gesellschaft zum Stichtag über einen Kreditrahmen von 150,0 Mio Euro (2022: 150,0 Mio Euro) mit einem variablen Zinssatz.

Bei dem langfristigen Darlehen besteht ein Kreditrahmen in Höhe von 250,0 Mio. Euro (2022: 250,0 Mio. Euro). Die Darlehenssumme wird in Abhängigkeit der zu finanzierenden Verträge in Teilbeträgen über die jeweilige Vertragslaufzeit zu einem festen Zinssatz abgeschlossen. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 belief sich das kurzfristige Darlehen auf 16,9 Mio. Euro (2022: 36,7 Mio. Euro). Die langfristigen Darlehen summierten sich auf 69,0 Mio. Euro (2022: 53,5 Mio. Euro), davon bestanden Darlehen mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr in Höhe von 25,0 Mio. Euro (2022: 7,5 Mio. Euro). Die Netto Zinsbelastung erhöhte sich von TEUR 440 auf TEUR 2.303.

Wir beurteilen die Finanzlage der Gesellschaft auch vor dem Hintergrund der Einbindung in den Konzern als stabil.

4. Vermögenslage

Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss von TEUR 6.399 von TEUR 94.246 auf TEUR 100.645.

Das Anlagevermögen erhöhte sich von TEUR 204.253 auf TEUR 238.688. Die Neuinvestitionen in den Fuhrpark inklusive Anlagen im Bau betrugen TEUR 100.297.

Die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 23.651 auf TEUR 81.580 resultiert großteils durch den Neuerwerb von Fahrzeugen im zweiten Hälfte des Jahres 2023 mit einer höheren Stückzahl gegenüber dem Vorjahr.

Die Gesellschaft beurteilt die Vermögenslage als geordnet.

5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die relevanten Leistungsindikatoren für das Management sind Mietumsatz, Auslastung der Vermietungsflotte, Ergebnis von Handelsfahrzeuge und Jahresergebnis.

Bedingt durch die Veränderungen der Vermietflotte, gestiegener Auslastung und einen höheren LKW-Anteil im Portfolio ist der Mietumsatz der Vermietflotte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.257 auf TEUR 58.999 gestiegen. Der Mietumsatz liegt mit TEUR 3.339 unter der ursprünglichen Planung von TEUR 62.338 für das Jahr 2023.

Die Auslastungsquote 1 der Vermietungsflotte im Bereich der ziehenden Einheiten hat sich im Vergleich mit 2022 auf 96,8% leicht reduziert. Für gezogene Einheiten hat sich die Auslastungsquote im Vergleich mit 2022 leicht verbessert auf 91.5%. Insgesamt lag die Auslastungsquote etwa 3% über dem Jahresziel.

In Rahmen der geplanten Erneuerung und Erweiterung von unserer Flotte wurden 47% mehr Gebrauchte und neue Nutzfahrzeuge verkauft im Vergleich mit 2022. Dabei haben sich die Verkäufe der Auflieger etwas erhöht. Aufgrund des erhöhten Nutzfahrzeug Verkaufsvolumens und der gestiegenen Preise durch die ebenfalls erhöhte Nachfrage, liegt das Ergebnis aus Nutzfahrzeugen mit TEUR 4.146 deutlich über dem für 2023 geplanten Ergebnis von TEUR 3.071. Die Nachfrage und die Preise auf dem Markt für Gebrauchte und neue Nutzfahrzeuge lagen im Jahresverlauf 2023 immer noch auf einem historisch hohen Niveau.

Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von einem Jahresüberschussbetrag in Höhe von TEUR 10.722 auf einen Jahresüberschussbetrag in Höhe von TEUR 6.399 reduziert. Aufgrund der anhaltend hohen Preisevon gebrauchten Fahrzeugen und der starken Nachfrage hat sich das Ergebnis stark verbessert im Vergleich zu der Planung für 2023. In Übereinstimmung mit den internationalen Sanktionen hat PacLease keine Vertriebsaktivitäten in Russland und Weißrussland. PacLease beobachtet die Situation genau. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hatte der Konflikt keine wesentlichen Auswirkungen auf die Betriebsergebnisse oder die Cashflows des Unternehmens.

1 Die Auslastungsquote entspricht dem Verhältnis der vermieteten Einheiten zum Gesamtbestand.

Die Gesamtanzahl der Mitarbeiter hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3 Mitarbeiter reduziert (2023: 38, 2022:41).

6. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Allgemeiner Ausblick 2024

In nahezu allen (gesamtwirtschaftlichen) Konjunkturprognosen, die in den letzten Monaten erstellt wurden, wurde betont, dass die kurzfristige künftige Entwicklung ein leicht positives Bruttoinlandsprodukt für Deutschland im Jahr 2024 erreichen soll. Die Prognosen für 2024 sind stark beeinflusst durch die internationalen Entwicklungen und Engpässe in der Lieferkette, die sich aus den Auswirkungen dem Konflikt in der Ukraine ergeben und können sich abhängig von der Entwicklung negativ auf die Konjunktur für das Jahr 2024 auswirken.

Im Jahr 2024 wird das BIP in Deutschland laut der Prognose des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 29. Februar 2024 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen.

Prognose - Ausblick Entwicklung PacLease 2024

Nach konzerninterner Prognose wird die Nachfrage nach LKWs über 6 Tonnen für 2024 in der Bundesrepublik Deutschland sich voraussichtlich auf 66.800 Einheiten belaufen, und damit ungefähr 16.668 Einheiten weniger als im Vorjahr betragen (2023: 83.468 Einheiten). Wir erwarten das aufgrund der unsicheren Situation in der Transport Branche Kunden weitere Ersatzinvestitionen oder gar Zukäufe für ihre Flotten nur vornehmen, wenn man in der Lage ist auch zusätzliche Fahrer an zu stellen. PACCAR Leasing GmbH geht von einem moderaten Reduzierung der eigenen LKW Flotte aus.

Aufgrund gestiegener Zinsen zusammen mit dem starken Wettbewerb der Finanzierungsgesellschaften erwarten wir einen weiteren Druck auf die Margen. Um unsere Position im Markt zu schützen bzw. zu fundamentieren werden wir auch in 2024 weiter in die Erneuerung unserer Flotte investieren. Geplant ist eine weitere moderate Reduzierung der Aufliegerflotte und Investition in unsere LKW-Flotte auf gleichem Niveau resultierend in einer moderaten Reduzierung der LKW-Flotte. Somit ist gewährleistet das wir unseren Kunden modernstes und zeitgemäßes Equipment für den Geschäftsbetrieb zur Verfügung stellen.

In 2024 werden wir weiterhin einen höheren Focus auf Nutzfahrzeuge legen. Durch die erwartete Reduzierung der Nachfrage erwarten wir eine Abnahme der LKW-Flotte sowie ein Rückgang der Auflieger Flotte bei einer stabilen Auslastung und einen moderaten Rückgang der Mietmarge bei einem rücklaufenden Mietumsatz. Die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit den DAF Händlern wird hier positiv dazu beitragen. Wir rechnen mit einer rücklaufenden Preisentwickelung auf dem Markt für gebrauchte und neue Nutzfahrzeuge und erwarten so eine deutliche Reduzierung des Ergebnisses aus dem Handel von Fahrzeugen. Für das Jahr 2024 erwarten wir insgesamt ein positives Ergebnis deutlich unter dem Niveau von 2023.

Konflikt in der Ukraine

Sollte die Verfügbarkeit von Energie durch den Krieg in der Ukraine in Europa stark eingeschränkt werden, könnten Geschäftsaktivitäten beeinträchtigt werden. Das Unternehmen beobachtet die Situation weiterhin genau. Der Konflikt hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf das Betriebsergebnis oder den Cashflow des Unternehmens. Die potenziellen zukünftigen Auswirkungen auf das Geschäft des Unternehmens werden von weiteren Entwicklungen abhängen, einschließlich der Schwere und Dauer des Konflikts und seiner Auswirkungen auf die europäischen und globalen Wirtschaftsbedingungen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft sowie die Möglichkeit der Refinanzierung ist nach Einschätzung der Geschäftsführung so bemessen das der Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen gewährleistet ist. Es gibt Refinanzierungsoptionen innerhalb des Konzerns über eine unbefristete Kreditlinie in Höhe von EUR 150 Millionen sowie einen langfristigen Kreditrahmen in Höhe von EUR 250 Millionen. Zum 31. Dezember ist die bestehende Kreditlinie mit EUR 16,9 Millionen in Anspruch genommen. PACCAR Inc. besitzt ein A+/A1 Investment Grade Rating und Liquiditäts- und Kreditlinien.

Derzeit überwacht das Unternehmen alle finanziellen Auswirkungen. Angesichts der Unsicherheiten und der laufenden Entwicklung kann das Unternehmen die quantitativen Auswirkungen derzeit nicht genau messen.

Chancen, Risiken und Risikomanagement

Chancen sieht PacLease darin, dass immer mehr Unternehmen in Erwägung ziehen zumindest teilweise anzumieten anstatt eine eigene große Fuhrparkflotte vorzuhalten, um so flexibel und kalkulierbar auf ein geändertes Marktumfeld reagieren zu können.

Im Bereich des Risikomanagements für PacLease ist ein Berichtswesen implementiert das ständig überprüft und weiterentwickelt wird.

Das Adressenausfallrisiko stellt das Hauptrisiko der Gesellschaft dar. Darunter versteht die Gesellschaft den erlittenen Verlust, wenn ein Kontrahent nicht in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen aus Vertragsbeziehungen mit dem Unternehmen nachzukommen.

Ein wichtiges Ziel ist die Adressausfallrisiken gemäß der Kundenstruktur gering zu halten. Zur Bewertung und Steuerung der Adressausfallrisiken werden regelmäßig Kreditwürdigkeitsprüfungen (Creditreform, Schufa) durchgeführt. Zur Absicherung der Adressausfallrisiken wurden ausreichend Wertberichtigungen gebildet. Darüber hinaus wurden in einzelnen Fällen weitere Sicherheiten (z.B. Kautionen) eingefordert.

Ferner besteht das Auslastungsrisiko für die Vermietflotte darin, dass bei zu geringer Auslastung nicht mehr genügend Erträge zur Deckung der Fixkosten erzielt werden. Dieses Auslastungsrisiko ist im Wesentlichen abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung im Transportsektor in Deutschland. Diesem Risiko wird durch Anpassung der Größe der Vermietflotte entgegengewirkt.

Unter Restwertrisiko versteht die Gesellschaft das Risiko, dass das Unternehmen dadurch Verluste erleidet, dass es nicht in der Lage ist, Fahrzeuge zu einem Wert zu verkaufen, der zumindest jenem Wert entspricht, der bei Anschaffung des Fahrzeugs unter Berücksichtigung des Abgangszeitpunktes und der Nutzung zugrunde gelegt wurde (und aufgrund dessen Mietraten kalkuliert wurden).

Die erwarteten Marktwerte der Vermietflotte bei Ende der Nutzungsdauer werden von der Asset Management-Abteilung der PACCAR Financial Europe B.V. festgelegt. Diese Abteilung befindet sich im niederländischen Eindhoven und ist von den Vertriebs- und Kreditabteilungen unabhängig. Die Asset Management-Abteilung überprüft die Restwerte der vorhandenen Bestände in regelmäßigen Abständen. Diese Prüfung berücksichtigt die erwartete Anzahl von ziehenden und gezogenen Einheiten die in den nächsten zwölf Monaten auslaufen, und vergleicht die Restwerte mit den geschätzten Marktwerten der Vermietflotte zum Zeitpunkt der geplanten Rückgabe. Falls die Marktwerte unter den Restwerten liegen, bildet die Gesellschaft eine entsprechende außerplanmäßige Abschreibung.

Die Gesellschaft verkauft ihre gebrauchten Fahrzeuge aus der Vermietflotte über DAF Händler und das bestehende Händlernetzwerk.

PacLease unterliegt nur im Rahmen des kurzfristigen Darlehens durch PACCAR Financial Europe B.V. einem Zinsänderungsrisiko. Im Rahmen des Risikomanagements wird das Risiko als unwesentlich eingeschätzt und nicht gesteuert.

Unter Liquiditätsrisiko versteht man das Risiko, dass die Gesellschaft nicht in der Lage ist, ihre kurzfristigen Verpflichtungen, einschließlich Zahlungen an PACCAR Financial Europe B.V., aufgrund unzureichender Liquidität zu bezahlen. Als Refinanzierungsrisiko bezeichnet die Gesellschaft das Risiko, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist seinen langfristigen Zahlungsverpflichtungen dauerhaft nachzukommen.

Um diesen beiden Risiken vorzubeugen hat die Gesellschaft Darlehensverträge mit PACCAR Financial Europe B.V. abgeschlossen. Die Treasury-Abteilung von PACCAR Financial Europe B.V. unterstützt die Gesellschaft beim Liquiditäts-Management. In den Jahren 2023 und 2022 verfügte das Unternehmen über ausreichende Liquidität zur fristgemäßen Tilgung seiner kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Operationelle Risiken

Outsourcing-Risiken

Das Outsourcing-Risiko bezieht sich auf das Risiko, dass eine ausgelagerte wesentliche Unternehmensfunktion nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird. Da das Unternehmen ein Teil der PACCAR Financial Europe Group ist, sind mehrere Unternehmensfunktionen in Eindhoven, Niederlande, oder Bellevue, USA, zentralisiert, darunter die Bereiche Asset Management, Treasury, Informationstechnologie und Interne Revision. Diese Bereiche arbeiten nach Konzernvorgaben und werden dahingehend konzernintern überwacht.

Sonstige operationelle Risiken

Operationelle Risiken umfassen auch das Risiko, dass Systeme oder Prozesse aufgrund menschlicher oder technischer Fehler oder unerwarteter äußerer Einflüsse (betriebliche Risiken)

oder aufgrund der vertraglichen Beziehungen des Unternehmens (rechtliche Risiken) versagen oder nicht ordnungsgemäß funktionieren.

Auf IT-Systeme bezogene Maßnahmen wie Änderungs-Management, Zugangskontrollen und Lösungen für Backup und Recovery sind vorhanden und werden auf Konzernebene von PACCAR Financial Europe B.V. durchgeführt oder sind in den PACCAR-Verfahren des Unternehmens enthalten. Die Mitarbeiter sind angehalten die von PACCAR eingeführten Prozesse und Abläufe einzuhalten. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die Vorschriften des Geldwäschegesetzes implementiert und dokumentiert.

Zur Absicherung rechtlicher Risiken werden angemessene Vorkehrungen getroffen, wobei die spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Falles berücksichtigt werden. Zum 31. Dezember 2023 musste das Unternehmen, analog zum Vorjahr, keine Rückstellungen für Rechtsrisiken bilden.

Aus den zuvor genannten operativen Risiken gab es weder im Jahr 2023 noch im Jahr 2022 wesentliche Schadensfälle. Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft werden durch implementierte Prozesse überwacht und gesteuert. Auch für das Jahr 2024 sind bisher keine unerwarteten Risiken aufgetreten oder vorhersehbar.

 

Dieburg, im Juli 2024

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