Gillet Baustoffe Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carl Gillet seit 22.4.2024 | Geschäftsführer |
Stephan Gillet seit 7.12.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gillet Baustoffe GmbHLandau in der PfalzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Gillet Baustoffe GmbH ist ein regionales Handelsunternehmen. Der Hauptsitz befindet sich in Landau in der Pfalz und agiert an diesem Standort als Baustoffgroßhandel mit angebundenem Mietpark und Profifachmarkt. Am Standort in Herxheim ist ebenfalls ein Baustoffhandel angesiedelt welcher ergänzt wird durch einen kleinflächigen Baumarkt im Hagebau Kompakt Konzept. In Neustadt an der Weinstraße wird seit 01.01.2023 ein weiterer Standort betrieben, hier befindet sich ein Mietpark und Profifachmarkt. Durch die Verbindung von Baumarkt und Fachhandel ist es dem Unternehmen möglich, sowohl Privat- als auch Unternehmenskunden zu bedienen. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde das Kalenderjahr vom 01.01.2023 bis einschließlich 31.12.2023 gewählt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Betrachtung Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 weiterhin durch diverse Krisen belastet. Hauptsächlich durch militärische Auseinandersetzungen wie der seit Februar 2022 anhaltende Ukrainekrieg, sowie der seit Oktober 2023 anhaltende Krieg zwischen Israel und Gaza, welcher durch einen Terroranschlag der Hamas verursacht wurde. Daraus resultiert weiterhin eine hohe Inflation (Deutschland 5,9%, Vorjahr 7,9%). Zur Bekämpfung der Inflation setzte die EZB im Jahr 2023 weiterhin auf Erhöhungen des Leitzinses, dieser Betrug zum 31.12.2023 4,25 Prozent. Dadurch konnte die Inflation eingedämmt und gesenkt werden, jedoch befinden sich die Preise für Energie, Lebensmittel und Rohstoffe weiterhin auf einem hohen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Weltwirtschaft um 2,6 % (Vorjahr 3,2%). Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2023 leicht. Das BIP sank im Vergleich zu 2022 um 0,3% (Vorjahr +1,8%). 2. Branchensituation Durch die stark gestiegenen Rohstoffpreise und Zinsen wurde die Bauwirtschaft in 2023 stark ausgebremst. Viele Großprojekte wurden vorerst stillgelegt, es werden auch aktuelle deutlich weniger Neubauten geplant. Dies ist durch den andauernden realen Rückgang der Auftragssummen im Baugewerbe um 4,4 % im Kalenderjahr 2023 (Vorjahr bereits -9,7%) zu belegen. Das Bauhauptgewerbe (Deutschland) konnte 2023 trotzdem ein reales Umsatzwachstum in Höhe von 1,4 % erwirtschaften, dies liegt allerdings vorrangig an den stark gestiegenen Materialpreisen. Die Auftragslage befindet sich befindet sich auf einem niedrigen Stand. Es besteht eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum in Landau Stadt und Umgebung. Diese Nachfrage wird aktuell allerdings nicht bedient, da sich der Großteil der Projekte bei der aktuellen Lage für die Bauträger nicht lohnt. Die Projektentwickler warten aktuell eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ab, bevor sie ihre Projekte umsetzen. Die wirtschaftliche Situation für den Einzelhandel ist ähnlich wie die in der Bauwirtschaft, durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten haben viele Privatpersonen ihr Konsumverhalten reduziert. In Anbetracht einer beständigen Inflation besteht die Sorge, dass die deutsche Wirtschaft in eine andauernde Rezession gerät. Dies könnte sich zukünftig noch stärker negativ auf den Konsum von Privathaushalten auswirken. Grundsätzlich sehen wir unser Geschäftsmodell als robust an und sind der Überzeugung, dass die Nachfrage langfristig Bestand haben wird. Kurz- bis mittelfristig rechnen wir aufgrund von gestiegenen Preisen, teilweise schwierigen Lieferbedingungen und höheren Bauzinsen mit einem preisgetriebenen Markt für Baustoffe im Bereich des Neubaus von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Nichts destotrotz ist die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in der Südpfalz weiterhin hoch, weshalb wir mittel- bis langfristig von einem beständigen Absatz im Bereich Roh- und Hochbau ausgehen. Im Gegensatz dazu, sehen wir viel Potenzial im Bereich Modernisierung von Bestandshäusern. Es sollte jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass die Branche in welcher das Unternehmen angesiedelt ist, in einer Abhängigkeit zu den Witterungsbedingungen steht. Dadurch gestaltet sich eine detaillierte Prognose für den Geschäftsverlauf als schwierig. 3. Wirtschaftsbericht a. Umsatzentwicklung Im Berichtsjahr 2023 sank der Umsatz trotz des zusätzlichen Standorts um insgesamt 7,5%. Der Rohertrag konnte dabei allerdings um 3,5% gesteigert werden. Es ist anzumerken, dass die Geschäftslage weiterhin zufriedenstellend ist. Die Bauwirtschaft in der Südpfalz zeigt sich bis dato als einigermaßen robust. Digitalisierungsprozesse im Unternehmen sind weiterhin ein zentraler Punkt im Ausbau der Geschäftstätigkeit. Sie sollen kontinuierlich verbessert werden, um zukünftig einen noch größeren Faktor zur Generierung von Umsatz darzustellen. a. Der Standort Landau verbuchte in 2023 ein Umsatzrückgang von 10,9 %. Der Umsatz der Niederlassung in Herxheim ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,7% gesunken. Im Gesamtunternehmen ist der Umsatz nur um 7,5% gesunken, da der neue Standort in Neustadt an der Weinstraße den Rückgang teilweise abfedern konnte. b. Mitarbeiter Momentan beschäftigt die Gillet Baustoffe GmbH 63 Arbeitnehmer. Diese unterteilen sich in 46 vollzeit- und 17 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter. Sie werden ergänzt um 5 Auszubildende und 1 Geschäftsführer. Um der anhaltend hohen Nachfrage gerecht zu werden und die Kundenbindung weiterhin zu fördern, ist das Unternehmen stetig bemüht, Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen. Ebenso ist es ein Bestreben, dass die Mitarbeiter durch Schulungen und Weiterbildungen in ihrer Arbeit gefördert und motiviert werden. c. Investitionen Investitionen in das Anlagevermögen wurden im Berichtsjahr 2023 in Höhe von 1.437 T EUR getätigt. Diese verteilen sich auf den kontinuierlichen Ausbau und Erneuerung des Mietparks, Instandhaltung der Lagertechnik (neue Stapler), Erneuerung und Ausbau des Fuhrparks (Kauf neuer LKW). Ein großer Teil der Investitionen fiel am neuen Standort in Neustadt an der Weinstraße an. 4. Ertragsbericht a. Ertragssituation Für das Jahr 2023 ging der Umsatz um 7,5% zurück. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Jahresüberschuss der Gillet Baustoffe GmbH 606 T EUR. Im Hinblick auf geplante Investitionen soll auch in diesem Jahr, wie in den vergangenen Jahren zuvor, auf eine Gewinnausschüttung nach Jahresabschluss verzichtet werden. Durch gezielte Investitionen in die Erweiterung, Modernisierung und Verbesserung der Ausstattung wird das Unternehmen auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet, um eine gestärkte Position am Markt einnehmen zu können. b. Finanz - und Vermögenslage Generell ist die Finanzlage des Unternehmens als positiv zu bewerten. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 1.380 T EUR. Die Zahlungsmittel welche durch die vermiedene Gewinnausschüttung im Unternehmen gehalten werden, können für zukünftige Investitionen genutzt werden. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 110 T EUR verringert was einen Rückgang von 0,58 % bedeutet. Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 79 %. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung Betriebsergebnis Branchenentwicklung Zu diesem Zweck werden die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite und Cashflow in Bezug auf das Eigenkapital herangezogen. Der Umsatz ist um 7,5% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Umsatzrendite beträgt 2,58%. Für die Eigenkapitalrendite bezogen auf den Cashflow ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein Wert von 9,29%. Insgesamt fiel das Betriebsergebnisse für die Gillet Baustoffe GmbH im Jahr 2023 positiv aus. 6. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zwar rückläufig, allerdings stabil genug um weiterhin positive Geschäftsergebnisse zu erwirtschaften. Das Unternehmen ist darauf bedacht, Verbindlichkeiten fristgerecht zu tilgen bei gleichzeitiger Einforderung der Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele. Es bleibt weiterhin ein Bestreben des Unternehmens, die Rechnungen innerhalb der Skontovereinbarungen zu zahlen. Verbindlichkeiten und Rückstellung sind durch die liquiden Mittel und kurzfristigen Vermögenswerte abgesichert. 7. Nachtragsbericht Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine besonderen Vorkommnisse eingetreten, die nachgetragen werden müssen. III. Chancen- und Risikobericht Die Gillet Baustoffe GmbH wird auch weiterhin durch geeignete Maßnahmen versuchen, die Stabilität des Geschäftsverlaufes zu sichern. Eine dieser Maßnahmen wird seit Jahren getätigt und ist die konstant hohe Eigenkapitalquote. Sie dient dem Zweck zukünftige Investitionen vorantreiben zu können. Sie ermöglicht es dem Unternehmen ebenfalls, ausreichenden Kontenrahmen bei Kreditinstituten zu erhalten. Dementsprechend soll zukünftig die Suche nach Standorten intensiviert werden, um ein Wachstum des Unternehmens zu fördern. Investitionen werden außerdem in Bereichen notwendig sein, die den Wandel der Baustoffbranche vorantreiben. Allen voran steht dabei die Digitalisierung. Dieser Bereich bietet Potential in den Bereichen der Umsatzsteigerung und zugleich der Prozessoptimierung. a. Risikofaktor Digitalisierung In Zukunft muss damit gerechnet werden, dass neue Marktteilnehmer, die aufgrund der geringen Margen momentan noch keine großen Investitionen tätigen, auf den Markt drängen werden. Es gilt dabei, die momentanen Branchentrends zu verfolgen und zu verstehen, um diese in den aktuellen Geschäftsbetrieben umzusetzen und nicht zu einem späteren Zeitpunkt aufholen zu müssen. b. Risikofaktor Logistik/ Warenwirtschaft Logistische Prozesse sind in jeder Branche in einem ständigen Wandel. Prozesse zur Zentralisierung von Logistiklagern beschäftigen momentan stark die Baustoffbranche. Da dieser Bereich noch viel Potential zur Marginalisierung bietet, gibt es verschiedenste Optionen für den optimalen Lösungsweg. Aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten, gilt es die Prozesse genau zu analysieren und zu versuchen, für das Unternehmen den bestmöglichen Weg zu finden. Auch dieser Bereich bietet, wie die Digitalisierung, einen breiten Rahmen an Investitionsmöglichkeiten. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass keine Entscheidungen parallel getroffen werden können, sondern Entscheidungen in der Logistik oftmals dauerhaft sind. c. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Durch den Verkauf von Baustoffen an Gewerbekunden auf Ziel, besteht immer das Risiko von Zahlungsausfällen. Mittels eines konsequenten Debitorenmanagements und Streuung auf eine breit aufgestellte Kundenzahl, hat dieses Risiko absehbar keinen existenziellen Charakter. Positiv wirkten sich in der Vergangenheit das gute konjunkturelle Umfeld, sowie die gute gesamtwirtschaftliche Lage auf die Zahlungsfähigkeit der Kunden aus. Anhaltende Zinsschritte der EZB und die daraus resultierende Entwicklung der Zinsen für Bau- und Unternehmenskredite könnten sich zukünftig negativ auf die Zahlungsfähigkeit auswirken. Zur Überwachung möglicher Zahlungsausfälle legt das Unternehmen großen Wert auf ein sachgerechtes Risikocontrolling welches durch die kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung der Überwachungsprogramme und CRM- Software vorangetrieben wird. Zukünftige Investitionen in den Geschäftsbetrieb sollen weiterhin durch die Unterstützung von Finanzintermediären realisiert werden. Dabei orientiert sich die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens am Geschäftsverlauf und der Entwicklung der Investitionen. Die steigenden Immobilienpreise könnten sich zukünftig auf die Nachfrage auswirken, was eine weitere Absenkung der Baukonjunktur hervorrufen könnte. Investitionen in den Geschäftsbetrieb könnten dadurch nicht die gewünschte positive Wirkung erzielen, was sich auf die Rückzahlung der Kredite auswirken kann. Die Gillet Baustoffe GmbH agiert lediglich am deutschen Markt, weshalb das Unternehmen weniger stark von Währungsschwankungen betroffen ist als andere Unternehmen. Die Zinsentwicklung wird maßgeblich einen Anteil daran haben, inwiefern sich das Unternehmen in Bezug auf Großinvestitionen positionieren wird. d. Chancen Für die kommenden Jahre ist weiterhin mit einem Rückgang der Baukonjunktur in vereinzelten Bereichen (wie z.B. dem Bau von Ein- und Zweifamilenhäusern) zu rechnen. Es ist weiterhin ein Bestreben des Unternehmens, die langjährigen Kundenbeziehungen aufrechtzuerhalten und im gleichen Zug Kundenakquise zu betreiben. Die Akquise von Unternehmenskunden in der Südpfalz soll sowohl über die Offline als auch Online Kanäle generiert werden. Die Möglichkeiten, die sich dem Unternehmen durch die Implementierung der Online Shops für Baustoffe und Mietpark ergeben haben, sind noch nicht vollends ausgenutzt und sollten zukünftig eine noch größere Rolle im Bereich der Akquise einnehmen. Die finanziellen Rahmenbedingungen die sich das Unternehmen im Laufe der Jahre erarbeitet hat, sollen zukünftig genutzt werden, um größere Investitionen in den Geschäftsbetrieb zu tätigen. Durch die Modernisierung und Erweiterung der bestehenden Standorte und mögliche Neubauten wird es dem Unternehmen möglich sein, die Wachstumsraten anzuheben zu können. Ebenso kann eine Diversifikation des Portfolios dazu führen, dass durch Immobilien und Einzelhandelsstandorte die Margen keinen Einschnitt erleiden und das Betriebsergebnis fortführend gesteigert wird. Das Unternehmen strebt dementsprechend ein organisches Wachstum an, ohne dabei die Investitionen in zukünftige Marktentwicklungen zu verpassen. IV. Prognosebericht Im Jahr 2024 sind vor allen Dingen die andauernden Kriege ein Risikofaktor für die Weltwirtschaft. Außerdem sind die Preise sehr stark gestiegen, vor allem bei Baustoffen wie zum Beispiel Stahl sowie bei Rohstoffen und Energieträgern wie Erdöl, Gas und Strom, haben sich die Preise signifikant erhöht. Dies führte zu einer weltweiten Inflation. Aktuell scheint die Inflation im Griff, im Mai 2024 betrug diese nur noch 2,4%. Daher hat die EZB den Leitzins erstmals wieder um 0,25 Prozentpunkte auf auf 4,25 % erhöht. Die Bauzinsen verharren trotzdem weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Durch die Momentan sehr hohen Preise und die hohen Bauzinsen, sowie die allgemeine Unsicherheit am Markt ist die Weltwirtschaft und vor allem die Baubranche stark belastet. Für viele private Bauherren ist ein Neubau unter diesen Voraussetzungen nicht finanzierbar und die gewerblichen Bauträger haben viele ihrer Projekte vorerst eingestellt bis sich der Markt wieder beruhigt hat. Durch diese Entwicklungen ist im Jahr 2024 mit einem starken Umsatzrückgang im Baustoffhandel zu rechnen. Dieser Rückgang wird voraussichtlich bis mindestens Mitte 2025 anhalten, die Branche hofft auf sinkende Zinsen und weitere Konjunkturpakete der Bundesregierung im Bereich des Neubaus und der energetischen Sanierung. Trotzdem sollen weiterhin die Prozesse der Digitalisierung vorangetrieben werden. Nach der erfolgreichen Implementierung des Webshops und des Mietpark Online Moduls, sollen diese weiterhin optimiert und auf die Kundenwünsche angepasst werden. Auch die positive Bindung zu unseren Kunden durch die Fachberater im Fachhandel und die Anpassung unseres Sortiments, vor Allem im Bereich der Modernisierung, sollen zukünftig intensiviert werden. Die Gillet Baustoffe GmbH sucht weiterhin nach neuen Standorten um diese zu implementieren und dadurch das Einzugsgebiet und die angebotenen Dienstleistungen zu erweitern.
Landau in der Pfalz 30.04.2024 Stephan Gillet BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag, sowie zum Abschlussstichtag des Vorjahres die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Daraus folgt, dass die Gesellschaft für den Jahresabschluss zum 31.12.2023 prüfungspflichtig ist. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Die Berechnungen liegen als versicherungsmathematisches Gutachten vor. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss wurde mit Berücksichtigung einer eventuellen Thesaurierung des Gewinnes aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag keine. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. TEuro 6.392 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: TEuro 6.975). Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet (Projected Unit Credit Method; hiernach werden die in den einzelnen Jahren verdienten Teile der Versorgung als Baustein angesehen, die insgesamt die Pensionsverpflichtung ergeben). Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§285 Nr. 24 HGB): - Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G" - Durchschnittlicher Marktzins von 4,53 % für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde - Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,0 %, Rententrend von 0,0 % - Fluktuation 0,0 %
Es besteht eine Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin Karl Gillet GmbH & Co. KG in Höhe von 1.593 TEuro deren Restlaufzeit länger als fünf Jahre beträgt, die restlichen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherungsrechte Die Gesellschaft hat gegenüber Kreditinstituten folgende Sicherheiten gestellt: ./. Sonstige Sicherungsrechte Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehälte. Angaben zu Finanzderivaten Zum Bilanzstichtag bestand kein aktueller Vertrag. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Im Rahmen der Betriebsaufspaltung wird die Karl Gillet GmbH & Co. KG als Besitzgesellschaft geführt, welche das wesentliche von der Baustoffe GmbH genutzte Anlagevermögen hält. Das Anlagevermögen wird der Gillet Baustoffe GmbH für eine aufwands- und gewinnabhängige Pacht überlassen, welche jährlich neu ermittelt wird. Für die Filialen in Herxheim und Neustadt wird die Gillet Baustoffe Besitz GmbH & Co. KG als Besitzgesellschaft geführt, welche das wesentliche von der Gillet Baustoffe GmbH genutzte Anlagevermögen in Herxheim und Neustadt hält. Das Anlagevermögen wird der Gillet Baustoffe GmbH für eine jährliche Pacht in Höhe von 253.320,00 € überlassen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnungen Es kommt das Gesamtkostenverfahren zum Einsatz. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zeit der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
(Angaben ohne Geschäftsführer und Auszubildende) Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Stephan Gillet, Landau, geführt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Bericht des Aufsichtsrats./. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Landau in der Pfalz 30.04.2024 Stephan Gillet Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Gillet Baustoffe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Firma Gillet Baustoffe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Firma Gillet Baustoffe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Landau, 20. September 2024 RS
Audit GmbH
Geschäftsführer Klaus-Peter Risch, Wirtschaftsprüfer ANLAGE ZUM BESTÄTIGUNGSVERMERK: WEITERGEHENDE BESCHREIBUNG DER VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. |
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