LaFin Erste Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arnold Joachim Mroß seit 4.11.2024 | Prokura |
Renate Hirschmann seit 7.5.2019 | Prokura |
Stefanie Regenhardt seit 7.5.2019 | Geschäftsführer |
Jutta Lau seit 25.6.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
leo.Seminare GmbHAufgelöst | 15.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
bhm Outsourcing - Personalmanagement - Zeitarbeit GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BHM OUTSOURCING PERSONALMANAGEMENT ZEITARBEIT GMBH, MÖNCHENGLADBACHDie bhm Outsourcing Personalmanagement Zeitarbeit GmbH wurde am 14.10.1980 in Form einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet. Der Sitz der Gesellschaft ist Mönchengladbach. Der Gegenstand des Unternehmens ist die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung und die Arbeitsvermittlung sowie die damit verbundenen Regelungen und Geschäfte. 1. Geschäfts und Rahmenbedingungen 1.1 Allgemeine Entwicklung der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang. Das BIP in Deutschland ist um 0,3 % zum Vorjahr gesunken. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der " in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im CoronaJahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der CoronaPandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Wirtschaftsleistung in den einzelnen Branchen verlief unterschiedlich. So ging sie im Produzierenden und Verarbeitenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) insgesamt deutlich um 2% zurück. Ausschlaggebend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Ebenso sank die Produktion und Wertschöpfung im Jahr 2023 weiterhin in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie und Metallindustrie, nachdem die Wirtschaftsleistung bereits in 2022 schon besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Positive Impulse kamen aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Im Baugewerbe konnte insgesamt ein kleines Plus von 0,2% aufgrund der gesteigerten Produktion im Tiefbau verzeichnet werden. Der Hochbau hat weiterhin mit den hohen Baukosten, dem Fachkräftemangel und den schlechten Finanzierungsbedingungen zu kämpfen. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftliche Aktivität im Vorjahresvergleich ausweiten und stützen die Wirtschaft in 2023. Wobei der Anstieg schwächer ausfiel als in den beiden Jahren zuvor. Positive Entwicklung konnten die Branchen Information und Kommunikation (2,6%), die Unternehmensdienstleister (0,3%), die öffentliche Dienstleistung, Erziehung, Gesundheit (1%) und Sonstige Dienstleister (6,3%) verzeichnen. Handel, Verkehr und Gastgewerbe sowie der Groß und Einzelhandel gingen zurück. Die Exporte sanken im Jahr 2023 kalender und saisonbereinigt um 1,4% gegenüber dem Vorjahr, während die Importe nach Deutschland deutlicher stärker um 9,7% zurückgingen. Eine schleppende Entwicklung der Weltkonjunktur, hohe Inflationsraten, ein hohes Zinsniveau in wichtigen Absatzmärkten und geopolitische Risiken haben den internationalen Handel erschwert.
1.2 Entwicklung der Branche Im Jahresdurchschnitt 2023 gab es 748.240 sozialversicherungspflichtige Zeitarbeitnehmerinnen und nehmern. Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung lag bei rund 2,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank ihre Zahl um 35.000 (4,34%). Die schlechte Konjunkturentwicklung (siehe Erläuterungen in Punkt 1.1) in Deutschland verhindert eine positive Entwicklung der Personaldienstleitungsbranche. Neben der gesunkenen Zahl an Zeitarbeitnehmern/innen, schrumpft ebenfalls das Marktvolumen der Zeitarbeit um 3,1% auf 32,9 Milliarden Euro. Die Umsatzentwicklung in der Branche war nach Höchststand im Januar 2023 auf einem Negativtrend. Ab der zweiten Jahreshälfte sind negative prozentuale Veränderungen im Vergleich zum Vorjahresmonat sichtbar und zeichnen sich am stärksten im letzten Quartal 2023 ab. Der starke Rückgang der Exporte in Q4, Auftragsmangel, hohe Energiekosten sowie die Unsicherheiten und düsteren Prognosen für 2024 führen zu Einstellungszurückhaltung. Die Nachfrage nach Zeitarbeitskräften ist gegenüber der allgemeinen Personalnachfrage noch konjunktursensibler, sodass die Branche die Veränderungen frühzeitig erlebt. Das durchschnittliche Umsatzniveau vor der CoronaPandemie wird allerdings weiterhin noch deutlich übertroffen (+5,2%).
1.3 Geschäftsverlauf und Entwicklung Die Umsätze der bhm generieren sich in erster Linie über die Arbeitnehmerüberlassung. Entgegen der Personalstruktur aus den früheren Jahren, entwickelt sich die Zusammensetzung der externen Kräfte mehr in Richtung gehobene Fach und Führungskräfte, die ungelernten und angelernten Arbeitnehmeranfragen werden nur noch zu gut kalkulierten Preisen realisiert. Auch die bhm konnte in den Jahren 2021 und 2022 ein Umsatzwachstum verzeichnen. Im Benchmark wuchs die bhm sogar knapp doppelt so viel, wie die TOP 25 der Branche. Im Jahr 2023 ging der Umsatz von bisher 14,5 Mio. EUR auf 13,6 Mio. EUR zurück. (5,85%). Aufgrund des überdurchschnittlichen Wachstums der letzten beiden Jahre lag der Fokus in 2023 auf "Halten des enormen Umsatzwachstums trotz wirtschaftlichem Rückgang und Anpassung der Organisation und Struktur". Wir beschäftigten im letzten Jahr 45 externe Mitarbeiter/innen weniger als im Jahr 2022 (9,0%). Durch eine höhere Durchschnittsspanne von 0,93 Euro sank der Umsatz nicht in gleichen Maßen. Ebenso konnten wir die Umsätze aus der Personalvermittlung verdoppeln. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, dem Umsatzrückgang aus der Zeitarbeit entgegenzuwirken. Im Vergleich zum 2019 vor der CoronaPandemie hat die bhm nach wie vor ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum von 30,77%. Die Gesellschaft verfügt zum Stichtag über einen hohen Bestand an liquiden Mitteln (TEUR 821), welcher sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.418) jedoch um 42,12 % reduziert hat. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war damit zu jeder Zeit gesichert. Dies untermauert die Beständigkeit des Unternehmens in den letzten Jahren. 2. Darstellung der Ertrags, Finanz und Vermögenslage 2.1 Ertragslage Die Veränderung der Ertragslage ist maßgeblich auf die gesunkene Zahl an überlassenen Mitarbeitenden sowie auf die allgemeine wirtschaftliche Abschwächung zurückzuführen, die sich in einem rückläufigen Bedarf an Zeitarbeitskräften insbesondere in den nichtsystemrelevanten Industriezweigen widerspiegelte.Zudem trugen externe Faktoren wie der Rückgang der Exportzahlen, die konjunkturelle Zurückhaltung vieler Unternehmen und steigende Kosten auf Kundenseite dazu bei, dass einzelne Projekte kurzfristig verschoben oder storniert wurden. Zur Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zieht die Gesellschaft neben dem Jahresüberschuss weitere finanzielle Leistungsindikatoren heran. Hierzu zählen insbesondere die Umsatzrendite, das EBITDA, sowie der operative Cashflow. Im Geschäftsjahr 2023 betrug das EBITDA TEUR 174, die EBITDAMarge lag bei 1,28 %. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug TEUR 17. Diese Kennzahlen spiegeln die operative Ertragskraft und die Finanzstabilität der Gesellschaft wider. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 haben sich gegenüber dem Vorjahr um 5,85 Prozent (TEUR 850) von TEUR 14.510 auf TEUR 13.668 verringert. Eine differenzierte Umsatzanalyse zeigt, dass sich der Umsatzrückgang in im verarbeitenden Gewerbe am stärksten auswirkte. Während die Nachfrage nach externen Mitarbeitern in Sektoren wie die Lebensmittelindustrie und der Einzelhandel eine stabile oder leicht positive Entwicklung aufwiesen, war die Nachfrage insbesondere in den Branchen Automotive und Logistikbranche, sowie der Chemie und Metallindustrie rückläufig. Im Rahmen der Preisentwicklung konnten wir die Durchschnittsspanne um 0,93 EUR steigern. Diese gezielte Preisanpassung half, dem Umsatzrückgang teilweise entgegenzuwirken. Aufgrund der beschriebenen Effekte im Geschäftsjahr 2023 ist die Umsatzrendite um 2,12% auf 0,34% zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Erträge fielen um TEUR 335 auf TEUR 118. Dies ist durch den Beitragserlass der VBG in 2021 und der Auflösung der dazugehörigen Rückstellung in 2022 zu erklären. Nach der gängigen Steuergesetzgebung buchte der Steuerberater TEUR 4 in die PWB auf Forderungen ein. Die externen Personalkosten (Wareneinsatz) fielen um 5,33% im Vergleich zum Vorjahr. Dies liegt an der geringeren Mitarbeiterzahl. Die internen Personalkosten blieben im Vergleich zum Vorjahr konstant. Die stabile Entwicklung der internen Personalkosten ist auf effiziente Personaleinsatzplanung und gleichbleibende Gehaltsstrukturen zurückzuführen. Dies ermöglichte eine gleichmäßige Verteilung der Verwaltungskosten trotz verringerter Gesamterlöse. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 958 um TEUR 58 auf TEUR 900 zurückgegangen. Gestiegene Kosten im Bereich Fahrzeugkosten und Telefonkosten (+ 10 TEUR), Kosten der Warenabgabe (+12.9 TEUR), Raumkosten (+ 10.9 TEUR) sowie gestiegene Beiträge (+ 11 TEUR) für die Zusammenarbeit mit Marktbegleitern im Bereich OnSiteManagement und Managed Services trugen hierzu bei. 2.2 Finanzlage Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist durch ein ausgewogenes Verhältnis von Eigen und Fremdkapital gekennzeichnet. Die bestehenden Verbindlichkeiten bestehen überwiegend aus langfristigen Darlehen mit planmäßiger Tilgung und festen Zinssätzen zwischen 0,75% bei der KfW und 4% bei der Kraftfahrzeugfinanzierung. Die durchschnittliche Restlaufzeit bezüglich des Kredits bei der KfW beträgt 7,5 Jahre. Sonstige Verbindlichkeiten resultieren hauptsächlich aus Lohn und Gehaltsverbindlichkeiten und der Umsatzsteuer. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr gesichert. Der operative Cashflow lag bei TEUR 17 und ermöglichte die fristgerechte Begleichung aller Zahlungsverpflichtungen. Eine detaillierte Liquiditätsvorschau wurde regelmäßig erstellt, um frühzeitig auf Abweichungen reagieren zu können. Investitionen konnten vollständig aus dem laufenden Geschäftsbetrieb finanziert werden, wodurch keine zusätzliche Fremdfinanzierung erforderlich war. Der Finanzmittelfond (Saldo aus kurzfristigen Bankguthaben und schulen) verminderte sich von TEUR 1.418 um TEUR 598 (42,12%) auf TEUR 821. Die Gesellschaft kann aufgrund ihrer Finanzlage ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit uneingeschränkt nachkommen. 2.3 Vermögenslage Die im Folgenden dargestellten Punkte erläutern die wichtigsten Aspekte und Entwicklungen des abgelaufenen Geschäftsjahres, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögenslage hatten. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens (Anlagevermögen) am Gesamtvermögen beträgt 18,41% (Vj.: 18,81%). Das Anlagevermögen besteht zu 38,63% (Vj.: 37,34%) aus Sachanlagen und zu 61,7% (Vj.: 62,7%) aus Finanzanlagen. Die Investitionen lagen mit TEUR 111 im Geschäftsjahr unter der Summe der Abschreibungen und Anlagenabgänge (TEUR 141), so dass das Anlagevermögen um TEUR 30 verringert ausgewiesen wird. Das Umlaufvermögen ist mit einem Anteil von 81,58% (Vj.: 81,19%) am Gesamtvermögen nahezu unverändert. Es wird dominiert von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese sind mit TEUR 2.300 im Vorjahresvergleich um TEUR 393 gestiegen. Dies stellt eine Herausforderung dar, da die Durchlaufzeiten im Forderungsmanagement sich verlängert haben. Zurückzuführen ist dies auf den Umsatzausbau bei Bestandskunden, die längere Zahlungsziele von bspw. 60 Tagen vereinbart haben. Aktuell werden Maßnahmen zur Verbesserung der Forderungseintreibung ergriffen, um das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren und die Liquidität zu sichern. Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.742, was einer Eigenkapitalquote von 42,6 % entspricht (Vorjahr: 40,79 %) und damit eine Stärkung der Eigenkapitalbasis im Vergleich zum Vorjahr widerspiegelt. Die mittel bis langfristigen Bankverbindlichkeiten wurden im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 177 auf TEUR 585 reduziert (Vj.: TEUR 762). Der Rückgang ist insbesondere auf die planmäßige Tilgung der Darlehen bei der Genobank/KfW zurückzuführen. Auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten konnten um TEUR 308 auf TEUR 1.336 gesenkt werden. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Gesellschaft verwendet die bhm im wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus dem operativen Kennzahlen ableiten. Insbesondere sind hier der Umsatz bzw. die Rohgewinnmarge sowie die Einsatzzahlen zu nennen. Zudem wird das EBIT als Leistungsindikator herangezogen. Zu Jahresbeginn wird ein Forecast erstellt, der monatlich abgeglichen und ggf. angepasst wird. So wird zu jeder Zeit sichergestellt, dass Veränderungen zeitnah erkannt und im Bedarfsfall frühzeitig gehandelt werden kann. Investition in das Anlagevermögen bestehen in erster Linie aus EDVAusstattung und Firmenfahrzeugen. Durch die Nutzung von Standardsoftware und Cloudlösungen sind größere Investitionen insoweit bisher nicht notwendig gewesen. Die Erläuterungen hierzu sind der oben dargestellten Vermögens, Finanz und Ertragslage zu entnehmen. Neben den finanziellen Kennzahlen wird die Entwicklung der Gesellschaft auch durch nicht finanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Diese betreffen insbesondere die guten Beziehungen zu den Kunden, die durch individuelle Betreuung und partnerschaftliche Beratung über die Akquise hinaus zu Stammkunden gemacht werden sollen. Daneben sind selbstverständlich auch die Mitarbeiterzufriedenheit sowohl der extrernen aber auch der interne Mitarbeiter ein wesentlicher Bestandteil für unsere Unternehmensführung. 2.5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Finanzlage der Gesellschaft bleibt stabil. Die Liquidität war zu jeder Zeit im vollen Umfang gegeben. Dies entspricht auch unserer weiteren Erwartung. 3. Risikobericht Die bhm GmbH ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl interner und externer Risiken ausgesetzt, welche im weiteren Verlauf näher erläutert werden.
Laut führenden Wirtschaftsinstituten (Statistisches Bundesamt, Sachverständigenrat für Wirtschaft, ifo und DIW) ist in den kommenden Jahren nur mit einem sehr geringen Wirtschaftswachstum in Deutschland zu rechnen. Dies kann sich mittelbar auch auf die Nachfrage nach externen Personaldienstleistungen auswirken. Die bhm GmbH ist grundsätzlich gesamtwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Die Risikosituation in der Personaldienstleistungsbranche insgesamt wird jedoch als kontrollierbar eingeschätzt. Durch gezielte Vertriebsaktivitäten und die strategischen Ausrichtungen auf systemrelevante Branchen wie die Lebensmittelindustrie, die Pharmaindustrie und den Einzelhandel konnten bereits in der Vergangenheit konjunkturell bedingte Rückgänge in den Bereichen Automotive, Logistik und Produktion erfolgreich kompensiert werden. Eine flexible Anpassung der Geschäftsfelder und des Kundenfokus wurde insbesondere während der CoronaPandemie im Jahr 2020 erfolgreich unter Beweis gestellt. Ein zusätzlicher positiver Faktor ist der anhaltende Fachkräfte und Arbeitskräftemangel, der in der Branche als Preistreiber wirkt. Die bhm GmbH nutzt diesen Effekt gezielt für die Kalkulation und erwartet dadurch - auch bei möglichem Umsatzrückgang - eine stabile oder sogar verbesserte Ergebnislage. Parallel dazu wird verstärkt in den Ausbau des Geschäftsbereichs der Personalvermittlung investiert, um die Abhängigkeit vom klassischen Arbeitnehmerüberlassungsmodell zu reduzieren und zusätzliche Margenpotenziale zu erschließen. Insgesamt bewerten wir dieses Risiko als gering.
Die Branche der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung ist in hohem Maß von gesetzlichen Rahmenbedingungen abhängig. Änderungen im Arbeits und Tarifrecht, insbesondere bei der Höchstüberlassungsdauer oder EqualPayRegelungen, können unmittelbare Auswirkungen auf die operative Tätigkeit und Rentabilität haben. Die bhm GmbH beobachtet diese Entwicklungen kontinuierlich und passt interne Prozesse frühzeitig an neue rechtliche Anforderungen an. Insgesamt bewerten wir dieses Risiko als gering.
Die bhm GmbH weist eine solide Kapitalstruktur auf. Dennoch bestehen finanzielle Risiken, insbesondere im Bereich der kurzfristigen Liquiditätssteuerung. Die Zahlungsmoral einzelner Kunden oder unerwartete Investitionsbedarfe können zu temporären Engpässen führen. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken durch ein aktives Liquiditätsmanagement sowie durch den kontinuierlichen Ausbau stabiler Kundenbeziehungen mit verlässlichen Zahlungszielen. Insgesamt bewerten wir dieses Risiko als gering.
Ein zentrales Risiko stellt die Verfügbarkeit qualifizierten Personals dar - sowohl für interne Positionen als auch im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung. Um dem entgegenzuwirken, investiert die bhm GmbH in gezielte Rekrutierungsmaßnahmen. Insgesamt bewerten wir dieses Risiko als gering. Einstufung der Gesamtrisikolage Aus heutiger Sicht ist die Gesamtrisikolage der bhm GmbH als überschaubar und beherrschbar einzustufen. Es liegen keine Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. Maßnahmen zur Risikosteuerung Zur Steuerung der identifizierten Risiken bedient sich die Gesellschaft eines internen Frühwarnsystems, das regelmäßig überprüft und weiterentwickelt wird. Darüber hinaus erfolgen interne RisikoWorkshops zur Sensibilisierung und Schulung relevanter Mitarbeiter. Chancenbetrachtung Trotz der genannten Risiken sieht die Geschäftsführung auch weiterhin deutliche Chancen. Der steigende Bedarf an flexiblen Beschäftigungsmodellen, die wachsende Nachfrage in systemrelevanten Branchen, der Arbeits und Fachkräftemangel und die zunehmende Digitalisierung der Personaldienstleistungen bieten Potenzial für organisches Wachstum und Prozessoptimierung. Dies ist insbesondere auch an den wieder gesteigerten Ergebnissen der Folgejahre zu erkennen, vgl. Prognosebericht. 4. Prognosebericht Für 2024 wird nach Korrektur ein leichter Rückgang der Gesamtwirtschaft von 0,1% vorhergesagt. In 2025 bleibt die deutsche Wirtschaft auch in einem schwierigen Fahrwasser. KfW Research erwartet nur noch ein Wachstum von 0,5 %. Die private Kaufkraft dürfte 2025 wegen eines nachlassenden Lohnwachstums mit einem geringeren Tempo zunehmen als in 2024. Eine geringe Kapazitätsauslastung in der Industrie, pessimistische Geschäftserwartungen und die von vielen Unternehmen beklagte Verschlechterung der Standortbedingungen belasten die Investitionstätigkeit der Unternehmen. Die Wahl von Donald Trump zum neuen USPräsidenten bedeutet eine enorme politische wie wirtschaftliche Unsicherheit. Insbesondere die im Wahlkampf regelmäßig angekündigte Einführung von neuen Zöllen auf alle USImporte würde der deutschen Wirtschaft schaden. KfW Research rechnet für 2025 somit nur noch mit einem geringfügigen Wachstum der deutschen Exporte. "Mit den vorgezogenen Neuwahlen wird auch die Unsicherheit über die Politik in Deutschland bis zum Abschluss von Koalitionsverhandlungen hoch bleiben, zumal mindestens bis dahin nur eine vorläufige Haushaltsführung möglich ist. Chancen für ein höheres Wachstum als hier prognostiziert entstünden dagegen insbesondere bei einem deutlichen Rückgang der derzeit ungewöhnlich hohen Sparquote in Deutschland", sagte KfWKonjunkturexperte Dr. Philipp Scheuermeyer.
Neben der KfW prognostiziert ebenfalls die Bundesregierung einen Rückgang um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Beurteilung des Geschäftsjahres 2024 Im Geschäftsjahr 2024 hat sich die bhm GmbH erfolgreich den Herausforderungen der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten gestellt. Trotz eines schwierigen makroökonomischen Umfelds, das durch ein leichtes Wirtschaftswachstum und anhaltende politische und wirtschaftliche Unwägbarkeiten geprägt war, konnte das Unternehmen die gesetzten Ziele weitestgehend erreichen. Besonders hervorzuheben ist, dass die bhm GmbH durch ihre gezielten Vertriebsmaßnahmen und eine fokussierte Marktstrategie in systemrelevanten Branchen wie der Nahrungs und Genussmittelindustrie sowie der Pharmaindustrie stabile Auftragsvolumina sichern konnte. Besonders in diesen Bereichen konnte das Unternehmen von der weiterhin bestehenden Nachfrage und dem hohen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften profitieren. Die Investitionen in den Bereich der Personalvermittlung zeigten bereits im laufenden Jahr positive Ergebnisse. Durch den kontinuierlichen Ausbau dieses Geschäftsfeldes konnte das Unternehmen nicht nur seine Marktstellung im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung stärken, sondern auch neue Kundenbeziehungen etablieren. Besonders der verstärkte Einsatz von KIgestützten Rekrutierungstools hat dabei geholfen, Personal effizienter und gezielt zu vermitteln, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einer besseren Auftragsabwicklung führte. Ein weiterer positiver Faktor war die konsequente Weiterentwicklung und Digitalisierung interner Prozesse. Insbesondere die Implementierung neuer ITLösungen und die Optimierung von Verwaltungsabläufen führten zu einer signifikanten Steigerung der internen Effizienz. Dadurch konnte das Unternehmen nicht nur die operative Belastung verringern, sondern auch die Qualität der Dienstleistung und die Reaktionsgeschwindigkeit auf Kundenanfragen verbessern. Diese Investitionen in die Digitalisierung haben sich als strategisch richtig erwiesen und bieten eine solide Grundlage für zukünftige Entwicklungen. Trotz der insgesamt stabilen Entwicklung musste die bhm GmbH im Jahr 2024 auch Herausforderungen bewältigen. Der weiterhin bestehende Fachkräftemangel und die damit verbundenen Kostensteigerungen im Personalbereich stellten eine nicht unerhebliche Belastung dar. Zudem führten die unklaren politischen Rahmenbedingungen, insbesondere die Unsicherheit durch die geopolitischen Spannungen, zu einer gewissen Zurückhaltung bei Investitionen auf Kundenseite. Jedoch konnte das Unternehmen durch seine Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in den verschiedenen Märkten weiterhin erfolgreich agieren. Das Geschäftsjahr 2024 wird als ein Jahr der konsolidierten Stabilität und der erfolgreichen Anpassung an sich verändernde Marktbedingungen betrachtet. Es hat den Weg für weiteres Wachstum und die fortgesetzte Optimierung der Geschäftsprozesse geebnet. Angesichts der weiterhin bestehenden Unsicherheiten und Herausforderungen bleibt es für die bhm GmbH wichtig, auch in den kommenden Jahren flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Im Jahr 2024 habe wir wieder einen Jahresumsatz von TEUR 14.600 erreicht und liegen damit nach dem Rückgang im vorliegenden Jahr wieder auf dem Niveau des Jahres 2022. Wir gehen von einem Jahresüberschuss im Bereich von TEUR 180 aus. Prognose der Umsätze 2025 unter Berücksichtigung der Risiken Für 2025 streben wir einen stabilen Umsatz von TEUR 14.200 und einen Überschuss von TEUR 100 an. Steigende Preise für Löhne und Gehälter sowie Bürokosten, wie Miete, IT und EDV müssen durch Anpassung unserer Kalkulation und den Fokus auf die Arbeitnehmerüberlassung im Fach und Führungskräftebereich sukzessive kompensiert werden. Diese Prognose orientiert sich an einem gleichbleibenden wirtschaftlichen Umfeld und einer weiteren Konsolidierung der Personalvermittlung. Allerdings müssen unvorhersehbare wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen berücksichtigt werden, die die Umsätze in einzelnen Segmenten beeinflussen könnten. Die genaue Höhe des Umsatzes wird in Abhängigkeit von den fortlaufenden Marktbedingungen und den internen Anpassungsmaßnahmen festgelegt. Zukunftsprognose und Entwicklung In 2025 wird in erster Linie weiter in Vertrieb investiert, um herausfordernde Marktgegebenheiten aufzufangen. Hierzu zählt insbesondere die Investition in Personal und Löhne und Gehälter, sowie in den Ausbau interner Vertriebs und Rekrutingsysteme. Weiterhin im Fokus steht der Ausbau der Personalvermittlung. Durch den Wegfall des Schriftformerfordernisses in 2025 und damit erheblich weniger administrativer Aufwand erwarten wir mehr Kapazitäten für unser Kerngeschäft. Durch Beteiligungen und Neugründungen von Unternehmen in der Personaldienstleistung mit erprobten Führungskräften der bhm soll langfristig weiteres Wachstum generiert werden. Die Weiterentwicklung der internen und externen Abläufe durch Prozessoptimierung, Digitalisierung und KI, sowie einer internen Lernakademie bietet Kompetenzentwicklung, Weiterbildungschancen und kostenfreie Qualifizierung unseres Personals. Durch Nutzung von automatisierten KPI ́s bekommen die Führungskräften visuell und zahlenmäßig eine Transparenz um zeitnah auf Anforderungen reagieren und die Strategien anpassen zu können. Der Ausbau unserer IT Entwicklung und Optimierung auf Kundenseite stellt eine wichtige Erweiterung unseres Geschäftsfeldes dar und soll weiterhin kontinuierlich ausgebaut werden, um weitere Dienstleistungen zu etablieren. Erste Kunden konnten bereits gewonnen werden.
Düsseldorf, den 07. Mai 2025 bhm Outsourcing Personalmanagement Zeitarbeit GmbH Stefanie Regenhardt BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BHM OUTSOURCING PERSONALMANAGEMENT ZEITARBEIT GMBH, MÖNCHENGLADBACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BHM OUTSOURCING PERSONALMANAGEMENT ZEITARBEIT GMBH, MÖNCHENGLADBACH
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BHM OUTSOURCING PERSONALMANAGEMENT ZEITARBEIT GMBH, MÖNCHENGLADBACH1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 i. V. m. § 267 Abs. 1 u. 2 HGB auf. Die Bilanz sowie die Gewinn und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt. Für die Gewinn und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgericht Mönchengladbach unter der Firma bhm OutsourcingPersonalmanagementZeitarbeit GmbH (HRB Nummer: 1615) eingetragen. Sitz der Gesellschaft lt. Handelsregister ist Mönchengladbach. Der Sitz der Geschäftsleitung ist in Düsseldorf. 2. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Allgemeines Der Jahresabschluss wird auf Grundlage der Bilanzierungs und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Darüber hinaus werden die Vorschriften des GmbHG beachtet. Die Grundsätze für die Bilanzierung und Bewertung wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände betragen zwischen 3 und 13 Jahren. Vermögensgegenstände im Einzelwert unter 800,00 EUR werden im Zugangsjahr sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten. Ausleihungen zum Nennwert. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden, soweit erforderlich, durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko bei den Forderungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Liquide Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden nach dem Leistungsdatum erfasst. 3. Angaben zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagevermögens 2023 ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage 4 des Berichten die Anlage zu diesem Anhang bildet. Forderungen In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung gegen die Gesellschafterin in Höhe von 8.419,52 EUR enthalten. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind u.a. Rückstellungen für Urlaubs und Freizeitausgleichs in Höhe von 505.209,17 EUR sowie die Rückstellung für die Schwerbehindertenabgabe in Höhe von 34.545,00 EUR enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Tabelle. Bei dem Darlehen bei der Genobank (Stand am Stichtag 568.750,00 EUR) handelt es sich einen Investitionskredit über die KfW, der durch Bundesgarantien gesichert ist. Weitere Sicherheiten wurden nicht gestellt. Verschiedene Darlehen über Kraftfahrzeuge sind durch Sicherheitsübereignung der Fahrzeuge an die finanzierenden Banken gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 282.598,10 EUR sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 19.929,50 EUR enthalten.
4. Angaben zu Posten der Gewinn und Verlustrechnung In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 25.143,40 EUR enthalten. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 430 (Vorjahr 473) Arbeitnehmer. Davon betreffen 31 interne Arbeitnehmer und 399 extrene Arbeitnehmer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse Der Gesamtbetrag der nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte ergeben sich im Wesentlichen aus den Mietverträgen für die Büros. Diese finanziellen Verpflichtungen betragen jährlich ca. TEUR 122. Haftungsverhältnisse liegen nicht vor. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Stefanie Regenhardt. Die Tätigkeit als Geschäftsführerin wird von Frau Regenhardt hauptberuflich ausgeübt. Dei Befreiungsvorschrift gemäß §286 Abs. 4 HGB wird bezüglich der Angaben gemäß §285 Nr. 9a) HGB in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.
Düsseldorf, den 07.05.2025 Stefanie Regenhardt, Geschäftsführerin ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023BHM OUTSOURCING PERSONALMANAGEMENT ZEITARBEIT GMBH, MÖNCHENGLADBACH
Sonstige Angaben: Der Jahresabschluss wurde am 8. Mai 2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die bhm Outsourcing Personalmanagement Zeitarbeit GmbH, Mönchengladbach Wir haben den Jahresabschluss der bhm Outsourcing Personalmanagement Zeitarbeit GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bhm Outsourcing Personalmanagement Zeitarbeit GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung eines Jahresabschlusses und eines Lageberichtes nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, 07.05.2025 HBP
Treuhandgesellschaft mbH
Dr. Walter Husemann, Wirtschaftsprüfer Klaus Bellgardt, Wirtschaftsprüfer |
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