ezs Planungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ICEM Technologies GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht zum 31. Dezember 20081. Geschäfts- und RahmenbedingungenICEM Technologies GmbH ("die Gesellschaft") wurde 1991 gegründet. Ihr Sitz ist in Hannover, wo sie im Handelregister unter der Handelsregister-Nr. 52423 geführt wird. Ihre Alleingesellschafterin ist die ICEM Limited (ICEML), eine in England und Wales unter der Registernummer 004485592 geführte, britische Gesellschaft. ICEML wurde 2007 von Dassault Systėmes S.A. (DS) übernommen. DS ist Weltmarktführer für 3D und Product Life Cycle Management (PLM) Softwarelösungen. Während des Geschäftsjahres 2008 lag der Fokus der Unternehmensaktivitäten weiterhin auf dem Vertrieb der ICEM Software in Deutschland sowie der Softwareentwicklung für ICEM. Einer der Schlüsselmärkte der Gesellschaft ist die international stark vertretene deutsche Automobilindustrie, in der ICEM mit seiner Oberflächendesignsoftware eine Anwendung der Spitzenklasse etabliert hat, die von Experten sowohl für Interior- als auch Außen-Design von Kraftfahrzeugen aller Art genutzt wird. Die ICEM Technologies GmbH besitzt an dem Hauptstandort in Hannover eine Forschungs- & Entwicklungsabteilung sowie zwei kleinere Zweigniederlassungen in Braunschweig und Herrenberg. Ein Vertriebsteam betreut die Software- und Serviceaktivitäten auf dem deutschen Markt. Die Gesellschaft generiert Umsätze durch den Vertrieb neuer Softwarelizenzen, durch Wartungsverträge, Dienstleistungen und Softwareentwicklung. Die folgende Übersicht veranschaulicht die Zusammensetzung der Umsätze für das Geschäftsjahr 2008 im Vergleich mit dem Geschäftsjahr 2007.
Der Gesellschaft gelang es die Umsätze mit neuen Lizenzen um 29 % und die Umsätze aus Wartungsverträgen um 9 % im Vergleich zum Vorjahr zu erhöhen. Die Umsatzsteigerung mit neuen Lizenzen ist im Wesentlichen auf erhöhte Designaktivitäten für Bestandskunden zurückzuführen. Der hohe Anteil der Umsätze aus Wartungsvertragen an dem gesamten Software- und Dienstleistungsumsatz von 63 % (2007: 67 %) ist auf den hohen Anteil der Kunden zurückzuführen, die nach dem Kauf von ICEM Software Wartungsverträge abschließen. Der Anstieg der Umsätze aus Softwareentwicklung ist auf die gestiegene Umsätze mit der ICEML zurückzuführen, welche höhere Investitionen in Projekte zur Entwicklung von Software, die den zukünftigen Unternehmenserfolg sichern sollen, getätigt hat. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2008 im Vergleich zu 2007.
Die Materialaufwendungen umfassen die Lizenzbelastungen von ICEM Ltd. an ICEM GmbH für die von der Gesellschaft vertriebene ICEM Software. Diese sind um 14 % (TEUR 456) von TEUR 3.175 auf TEUR 3.631 gestiegen. Dieser Zuwachs im Geschäftsjahr 2008 resultiert aus höheren Lizenzumsätzen mit ICEM-Software.. Die Personalaufwendungen umfassen die Löhne, Gehälter, soziale Aufwendungen und die Aufwendungen für Altersversorgung der gesamten Belegschaft. Der Anstieg der Personalaufwendungen um 22 % (TEUR 845) von TEUR 3.858 auf TEUR 4.703 im Vergleichszeitraum resultiert im Wesentlichen aus dem durchschnittlichen Anstieg der Grundgehälter um 3 %, höheren Pensionsaufwendungen aufgrund der Effekte aus der versicherungsmathematischen Berechnung der Pensionsrückstellungen sowie aus gestiegenen variablen Gehaltsbestandteilen in Folge des erfolgreichen Verkaufs von Software Versionen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich hauptsächlich aus den Umlagen der ICEML für Management Dienstleistungen der ICEML, bezogene Leistungen, Mietaufwendungen und Reisekosten zusammen. Diese Aufwendungen sanken bedingt durch die gesunkene Management Umlage sowie dem Rückgang von bezogenen Leistungen um 4 % (TEUR 35) von TEUR 913 in 2007 auf TEUR 878. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg aufgrund der genannten Faktoren um 45 % (TEUR 451) von TEUR 992 auf TEUR 1.443. Zum Bilanzstichtag 2008 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 338 (2007: TEUR 515). Zum Stichtag besteht gegen die Muttergesellschaft eine Forderung in Höhe von TEUR 5.711 (2007: TEUR 6.838), rückzahlbar auf Darlehensanforderung. Die Reduzierung enthält den Nettoeffekt der ergebniswirksamen Transaktionen inklusive der Erträge aus Produktentwicklungen und den Aufwendung für Software, sowie die Übertragung von überschüssigen flüssigen Mitteln an die Mutter zur Optimierung der Geldanlage. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich um TEUR 1.748 auf TEUR 2.513 (2007: TEUR 765). Die Pensionsrückstellung erhöhte sich gemäß Gutachten um TEUR 406 auf TEUR 5.164 (2007: TEUR 4.758). Die zum 31.12.2007 bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.744) wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlt, so dass zum 31.12.2008 keine derartigen Verbindlichkeiten mehr bestehen. Zum 31.12.2008 ist das Eigenkapital unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses auf TEUR 2.082 (2007: 681) gestiegen. Nicht-monetäre Leistungsindikatoren Die Gesellschaft pflegt mit Ihren Kunden aus der Automobilbranche umfangreiche Geschäftsbeziehungen. Zu diesen Kunden gehören die wohlbekannten deutschen Automobilhersteller und Anbieter von Designdienstleistungen höchsten Anspruchs. Das Wachstum 2008 entstand primär durch den 7 %igen Anstieg der verkauften Endnutzer-Lizenzen von ungefähr 220 Kunden. 2. RisikenDie Gesellschaft hält in den wichtigen Schlüsselmärkten eine starke Position. Dennoch ist sie, wie jede andere Gesellschaft auch, Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt, die ihren Erfolg beeinflussen können. Aufgrund ihrer Größe hat die Gesellschaft Keine Abteilung, die sich ausschließlich mit dem Risikomanagement auseinandersetzt. Daher übernimmt die Geschäftsführung diese Aufgabe und ist dafür verantwortlich, Risiken früh zu erkennen und zu kommunizieren. Für die für den Erfolg wichtige CATIA Software wurde im Geschäftsjahr bezüglich Entwicklung, effektiver Produktdefinitionsstrukturen sowie bezüglich der Reporting verfahren innerhalb der Software neue Standardprozeduren festgelegt. Dieser Prozess wird vom organisatorischen Reporting an das Senior Management, den Chief Operating Officer und den Vice President CATIA Produktenwicklung innerhalb der gesamten Gruppe unterstützt. Daher besteht ein hoher Grad an externer Aufsicht und Unterstützung des Geschäfts. Das Ziel dieses Risikomanagements ist es, ungeplante Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Geschäftsführung hält die folgenden Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit für die relevantesten: Schlägt die erfolgreiche Einführung von neuer und verbesserter Software durch ICEM fehl, werden die Umsätze und Margen des Verkaufs von neuen Lizenzen und den damit verbundenen Wartungsverträgen geringer ausfallen als erwartet. Sollte sich die Fähigkeit der Identifikation von Kundenbedürfnissen verschlechtern und als Folge die geplanten Weiterentwicklungen der Software sich verzögern, könnte die Nachfrage nach Softwareentwicklung geringer als die momentane Kapazität der Entwicklungsabteilung werden. Dies hätte einen entscheidenden Einfluss auf den Umsatz und die Handelsspanne. Zusätzlich bestehen für die Gesellschaft eine Reihe von Kredit- und Haftungsrisiken. Kreditrisiko Das Kreditrisiko beinhaltet das Risiko von Forderungsausfällen und der Verschlechterung der Kreditwürdigkeit. Die Gesellschaft reduziert jedes Risiko mithilfe des Lizenzmanagements. Die Kunden erhalten erst einen voll funktionsfähigen Softwarezugang nach dem vollständigen Zahlungseingang. Dieses Vorgehen ist Teil der Lizenzvereinbarungen. Wartungsverträge werden erst geschlossen oder erneuert, nachdem die Bonität der Kunden analysiert wurde. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko wird zentral durch die ICEM Finanzabteilung gesteuert, deren vorrangiges Ziel die Gewährleistung der Zahlungsfähigkeit aller verbundenen Unternehmen ist. Die Überwachung der liquiden Mittel und der erwarteten Cash-Flows erfolgt wöchentlich durch die ICEM Muttergesellschaft. Die Finanzabteilung erstellt Prognosen und stellt sicher, dass alle verbundenen Unternehmen über ausreichend liquide Mittel verfügen, um ihre kurzfristigen Verbindlichkeiten und Zahlungsmittelabflüsse zu decken. Überbestände an liquiden Mitteln werden gesammelt, um eine optimale Verzinsung zu gewährleisten. Risiko aus Wechselkursen Die Gesellschaft setzt sich keinen bedeutenden Risiken aus Wechselkursen aus. Insgesamt wird die Risikosituation der Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt als kontrollierbar eingeschätzt. 3. NachtragsberichtEs gab keine entscheidenden Änderungen in der Gesellschaft oder ihrer Umwelt seit Anfang 2009. Daher plant die Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt keine bedeutenden Eingriffe in die Organisations- oder Personalstruktur. 4. ChancenDie Nutzung von Chancen ist kontinuierlicher Bestandteil der geschäftlichen Aktivitäten, die darauf abzielen, den langfristigen Erfolg der Gesellschaft zu sichern. Durch die Beteiligung der Geschäftsführung am weltweiten Geschäft der Muttergesellschaft wird die Gesellschaft in die Lage versetzt, Trends und die Bedürfnisse der Anwender zu identifizieren und zu analysieren. ICEM ist der führende Anbieter von Oberflächengestaltungs- und Rendering-Software. Diese Software ist eine Schlüsselkomponente von Product Lifecycle Management (PLM) Umgebungen vieler Weltmarktführer aus der Automobil- und Luftfahrtbranche. ICEM hat eine Software der nächsten Generation entwickelt, ICEM Shape Design ("ISD"), die vollständig kompatibel zu anderen CATIA Produkten ist und durch die die Kunden von hochwertiger PLM Prozessleistung profitieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr veröffentlichte die Gesellschaft stark verbesserte Versionen von ISD sowie Upgrades der älteren Software ICEM Surf. Die Gesellschaft plant ihr starke Marktposition auf dem deutschen Markt durch ein breiteres Produktportfolio, das erhebliche Vorteile im PLM Prozess bei DS Catia Kunden bietet, auszubauen. Anfang 2009 wurde an mehreren Projekten gearbeitet. Das Entwicklerteam der Gesellschaft arbeitet weiterhin an der Verbesserung der bestehenden Produkte und an der Entwicklung neuer Oberflächendesign-Software im Namen von ICEM. Zukünftige Entwicklungsansätze sind beispielsweise Softwarelösungen für konzeptionelles Design in der Automobilbranche. 5. AusblickFür das Geschäftsjahr 2009 wird aufgrund der Wirtschaftskrise mit einem schwierigen ökonomischen Umfeld gerechnet. Insbesondere die Automobilindustrie ist von dem Wirtschaftsabschwung stark betroffen, was sich durch die Bekanntgabe von Überkapazitäten, der Warnung vor Werksschließungen oder drohender Insolvenz sowie der Beantragung von staatlicher Hilfe äußert. Trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds, geht die Gesellschaft davon aus, ungefähr 90 % des für 2009 geplanten Umsatzes zu erreichen und rechnet mit einer weiterhin hohen Nachfrage nach ihren Softwareentwicklungsfertigkeiten, die auf ICEMs bestehenden Bekenntnis zu der eigenen Produktpalette basieren. Die Gesellschaft evaluiert weiterhin die Leistung von ISD in einigen wichtigen Kundenprojekten, jedoch ist die Investitionsbereitschaft der Kunden in neue Projekt frühestens im zweiten Halbjahr 2009 abschätzbar. Deshalb wird auch in Zukunft eine ausgeprägte Kostenkontrolle erfolgen, die unter anderem keine Gehaltssteigerungen und eine zurückhaltende Ausgabenpolitik beinhaltet solange bis die weitere wirtschaftliche Entwicklung deutlicher wird.
Hannover, im August 2009 ICEM Technologies GmbH Der Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2008Aktiva
Gewinn und Verlust für 2008
Anhang zum 31. Dezember 2008Erstellung gemäß HandelsrechtDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Ergänzend waren dabei die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Aufgrund der Änderungen der entsprechenden steuerlichen Vorschriften werden seit dem 1. Januar 2008 geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Aus dem gleichen Grund werden seit dem 1. Januar 2008 Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 in einem Sammelposten zusammengefasst und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt und kundenspezifische Einzelrisiken durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Zinsrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen Rechnung getragen. In den sonstigen Vermögensgegenständen wird das nach § 37 KStG zu aktivierende, mit 5,5 % abgezinste, Anrechnungsguthaben in Höhe von TEUR 271,8 (nominal TEUR 347,2) ausgewiesen. Das Anrechnungsguthaben wird in einem Zeitraum bis 2017 ausgezahlt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden zur periodengerechten Erfassung des Aufwands bzw. des Ertrags gebildet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gem. § 6 a EStG nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Tageskurs gebucht. Kursverluste bis zum Bilanzstichtag werden bei der Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten erfasst. Erläuterungen zur BilanzDie Abschreibungen für immaterielle Vermögensgegenstände betragen EUR 1.504,10 (im Vorjahr EUR 3.723,10), für Sachanlagen EUR 58.032,70 (im Vorjahr EUR 70.554,32). Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind EUR 234.750,81 (im Vorjahr EUR 257.639,35) enthalten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin ICEM Ltd. in Höhe von TEUR 5.711 (im Vorjahr TEUR 6.838). Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber der ICEM Ltd. wurden gezahlt (im Vorjahr TEUR 1.744). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht gesondert abgesichert. In den Rückstellungen sind alle Risiken und alle wahrscheinlichen Verpflichtungen hinreichend berücksichtigt. Die Rückstellungen entsprechen dem Grunde und der Höhe nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Bonuszahlungen (TEUR 13; Vorjahr TEUR 54), Kosten der Berufsgenossenschaft mit TEUR 13 (Vorjahr TEUR 12), Kommissionen TEUR 90 (Vorjahr TEUR 25), ausstehende Rechnungen TEUR 22 (Vorjahr TEUR 3), Beratungskosten TEUR 15 (Vorjahr TEUR 15) Urlaubsrückstellungen TEUR 32 (Vorjahr TEUR 30) und Abschlusskosten TEUR 35 (Vorjahr TEUR 35) enthalten. KapitalrücklageGemäß Gesellschafterbeschluss vom 7. Februar 2003 wurde das Kapital von DM 2.000.000,00 (EUR 1.022.583,76) auf EUR 25.000,00 herabgesetzt. Der Differenzbetrag wurde in die Kapitalrücklage eingebracht. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse (TEUR 10.409) resultieren aus der Vermarktung von Anwendersoftware sowie aus Service- und Instandhaltungsleistungen. Serviceleistungen beinhalten im Unterschied zu den Wartungsleistungen Anwenderschulungen für die Nutzung der Software sowie Beratungsleistungen. Die Umsatzerlöse gliedern sich regional und nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres beinhalten berechnete interne Leistungsverrechnungen zwischen der ICEM Technologies GmbH und der ICEML in Höhe von TEUR 4.977. Von der ICEML werden im Rahmen der Verrechnungspreisvereinbarung die angefallenen Stunden für Software- und Entwicklungsleistungen zuzüglich einer vereinbarten Gewinnmarge an ICEM gezahlt. Des Weiteren werden von der ICEML Herstellungskosten für Software, die in Deutschland und weiteren ausländischen Märkten verkauft wird, an die ICEM Technologies GmbH weiterbelastet. Für die Verrechnung von Management Leistungen von der ICEML an die Gesellschaft werden die angefallenen Kosten unter Berücksichtigung einer Gewinnmarge zu Grunde gelegt. Diese Transaktionen sind durch die Transfer Pricing Policy der ICEM Gruppe geregelt, die im Geschäftsjahr angewendet wurde. Im Geschäftsjahr 2008 wurden periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 7 realisiert, insbesondere aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht. Finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den Mietverträgen für die Bürogebäude in Hannover, Braunschweig und Herrenberg. Zum 31. Dezember 2008 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Büro-Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 211, davon sind TEUR 153 innerhalb eines Jahres und TEUR 58 in einem Zeitraum zwischen einem und fünf Jahren zur Zahlung fällig. Zusätzlich liegen sonstige finanzielle Verpflichtungen von Leasingverträgen in Höhe von TEUR 96 vor. Davon sind TEUR 36 innerhalb eines Jahres und TEUR 60 in einem Zeitraum von einem bis fünf Jahren fällig. ArbeitnehmerIm Unternehmen waren durchschnittlich 46 (Vorjahr: 50) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfielen auf folgende Gruppen:
GeschäftsführerZum Geschäftsführer der ICEM Technologies GmbH, Hannover, war im Berichtsjahr Herr John Meirion Allen, Kaufmann, Dublin/Irland (im Handelsregister mit Einzelvertretungsbefugnis und Befreiung von den Vorschriften des § 181 BGB eingetragen), bestellt. Im Jahr 2008 wurde Herrn Erhard Pfeiffer, Kaufmann, Einzelprokura eingeräumt. Diese wurde im Handelsregister eingetragen. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. KonzernzugehörigkeitICEM Ltd. ist die unmittelbare Muttergesellschaft der ICEM Technologies GmbH, Hannover. Nach dem Erwerb der ICEM Ltd. durch Dassault Systemes S.A., Sureesnes, Frankreich, am 12. Juni 2007 ist Dassault die übergeordnete Muttergesellschaft mit Sitz in Frankreich. Die Gesellschaft wird seitdem in den Konzernabschluss der Dassault Systemes S.A. einbezogen. ZweigniederlassungenICEM hat Zweigniederlassungen in Braunschweig und Herrenberg.
Hannover, im August 2009 ICEM Technologies GmbH Der Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
F. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ICEM Technologies GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hannover, 28. August 2009 Ernst
& Young GmbH
Siebenthaler, Wirtschaftsprüfer Büchsenschütz, Wirtschaftsprüfer Gleiss Lutz
Hamble, 2 November 2009 Finance Director der TCEM, Ltd. John Meirion Allen |
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