Offenburger Baugenossenschaft e.G.

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg GnR 470013
Eingetragen
18.6.1913
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: (1) Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. (2) Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben, veräußern und betreuen; sie kann alle im Bereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören Gemeinschaftsanlagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbebetriebe, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen und Dienstleistungen. (3) Die Genossenschaft kann Beteiligungen im Rahmen von § 1 Abs. 1 GenG übernehmen. (4) Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zugelassen; Vorstand und Aufsichtsrat beschließen gemäß § 28 Buchstabe f die Voraussetzungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Kohler
seit 13.11.2018
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Rene Thomann
seit 5.9.2006
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Offenburger Baugenossenschaft e.G.

Offenburg

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

Euro Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 11.377.532,99 11.087.549,23
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 797.391,15 816.989,39
3. Technische Anlagen und Maschinen 26.924,68 30.348,58
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.890,64 183.570,35
5. Anlagen im Bau 4.284.427,25 199.678,95
6. Bauvorbereitungskosten 0,00 16.642.166,71 0,00
II. Finanzanlagen
1. Andere Finanzanlagen 250,00 250,00
Anlagevermögen insgesamt 16.642.416,71 12.318.386,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 809.252,26 711.625,20
2. Andere Vorräte 2.108,34 811.360,60 2.704,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung 6.583,93 3.556,40
2. Forderungen aus Lieferung und Leistung 135,11 1.761,99
3. Sonstige Vermögensgegenstände 17.875,27 24.594,31 10.397,70
III. Flüssige Mittel
1. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.273.999,43 2.284.808,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten
1. Andere Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 134,64
18.752.371,05 15.333.375,42

Passiva

A. Eigenkapital Euro Euro Vorjahr
Euro
I. Geschäftsguthaben
1. der mit dem Ablauf des Geschäftsjahres ausge- schiedenen Mitglieder 123.522,49 40.645,25
2. der verbleibenden Mitglieder 2.441.316,86 2.502.923,93
3. aus gekündigten Geschäftsanteilen 0,00 2.564.839,35 0,00
Rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile EURO 12.433,14 (EURO 12.576,07)
II. Ergebnisrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 1.080.000,00 1.080.000,00
davon aus Jahresüberschuss Geschäftsjahr eingestellt: EURO 0,00 (EURO 20.000,00)
2. Freie Rücklage 8.721.519,83 9.801.519,83 8.906.951,24
davon aus Jahresüberschuss Geschäftsjahr eingestellt: EURO 0,00 (EURO 71.661,93)
davon Entnahme im Geschäftsjahr: EURO 185.431,41 (EURO 0,00)
III. Bilanzgewinn 100.116,90 98.874,75
Eigenkapital insgesamt 12.466.476,08 12.629.395,17
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 925.669,56 58.891,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.727.433,78 1.287.262,15
2. Erhaltene Anzahlungen 876.017,49 783.164,91
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 357.751,38 157.127,95
4. Sonstige Verbindlichkeiten 36.732,60 4.997.935,25 24.022,49
davon aus Steuern: EURO 18.612,23 (EURO 8.017,86)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 362.290,16 393.510,88
18.752.371,05 15.333.375,42

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Offenburger Baugenossenschaft eG, Offenburg ist beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau unter der Nummer GnR 470013 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Die Offenburger Baugenossenschaft eG ist eine kleine Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Formblatt für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen in der Fassung vom 5. Juli 2021 wurde beachtet. Das Gliederungsschema wurde um den Posten "Andere Finanzanlagen" erweitert.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Zugänge betreffen sowohl Fremdkosten als auch aktivierte Eigenleistungen (Lohnkosten Regiebetrieb).

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Aufwendungen für die umfassende Modernisierung von Gebäuden wurden als nachträgliche Herstellungskosten aktiviert, soweit sie zu einer über den ursprünglichen Zustand hinausgehenden wesentlichen Verbesserung führten. Die nachträglichen Herstellungskosten wurden auf die Restnutzungsdauer der Gebäude abgeschrieben.

Bei umfassenden Modernisierungen wird die Restnutzungsdauer der Gebäude nach Abschluss der jeweiligen Maßnahme auf einen Zeitraum zwischen 20 und 40 Jahren neu festgelegt.

Die planmäßigen Abschreibungen auf abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens wurden wie folgt vorgenommen:

- Grundstücke mit Wohn- sowie Geschäfts- und anderen Bauten werden linear mit 2 %, 2,5 %, 3,33 % bzw. 5 % abgeschrieben, Stellplätze und Carports je nach Befestigung linear mit 5 % bis 11,11 %.

- Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird mit Sätzen zwischen 7,14 % und 33,33 % linear abgeschrieben.

- Die technischen Anlagen werden mit 5 % bis 20 % linear abgeschrieben .

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu Anschaffungskosten von 250 €, die einer selbständigen Nutzung unterliegen, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Nettoanschaffungskosten 250 € nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Nettoanschaffungskosten mehr als 250 € und bis zu 1.000 € betragen, wird ein jährlicher Sammelposten gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst.

Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten.

Unter den Unfertigen Leistungen sind noch nicht abgerechnete Betriebskosten ausgewiesen. Sie wurden mit den voraussichtlich abrechenbaren Kosten angesetzt.

Die Ölvorräte werden mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um vorausgezahlte Aufwendungen zur Abgrenzung der Erfolgsrechnung.

Die Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Unfertige Leistungen

Im Posten Unfertige Leistungen sind T€ 809 (Vorjahr T€ 711) noch nicht abgerechnete Betriebs- und Heizkosten enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen T€ 854 (Vorjahr T€ 0) für erbrachte und noch nicht abgerechnete Bauleistungen, T€ 19 (Vorjahr T€ 0) für anteilige CO 2 -Kosten, T€ 14 (Vorjahr T€ 21) Urlaubsrückstellungen sowie T€ 12 (Vorjahr T€ 13) Rückstellungen für die Erstellung des Jahresabschlusses enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte o.ä. Rechte ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten Insgesamt davon Restlaufzeit gesichert Art der
Euro bis 1 Jahr
Euro
1 bis 5 Jahre
Euro
mehr als 5 Jahre
Euro
Euro Sicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.727.433,78 170.507,28 770.097,18 2.786.829,32 3.727.433,78 GPR *
(1.287.262,15) (94.232,56) (404.871,31) (788.158,28) (1.287.262,15) GPR *
Erhaltene 876.017,49 876.017,49
Anzahlungen (783.164,91) (783.164,91)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 357.751,38 357.751,38
und Leistungen (157.127,95) (157.127,95)
Sonstige 36.732,60 36.732,60
Verbindlichkeiten (23.651,84) (23.651,84)
Gesamtbetrag 4.997.935,25 1.441.008,75 770.097,18 2.786.829,32 3.727.433,78
(2.251.577,50) (1.058.547,91) (404.871,31) (788.158,28) (1.287.262,15)

E. Sonstige Angaben

Mitgliederbewegung

2023 Mitglieder Geschäftsanteile
Anfang 1.300 10.062
Zugang 2023 36 303
Abgang 2023 43 550
Ende 2023 1.293 9.815

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Laufe des Geschäftsjahres um 61.607,07 € reduziert.

Satzungsmäßig haften die Mitglieder nur mit ihren Geschäftsanteilen. Eine Nachschusspflicht besteht nicht.

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen

e. V., Herdweg 52/54, 70174 Stuttgart.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Genossenschaft 11 (Vorjahr 11) Arbeitnehmer.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr:

Karl-Heinz Eckerle Geschäftsführer Vorsitzender
Rita Böcherer Dipl. Sparkassenbetriebswirtin Stv. Vorsitzende
Katharina Heitz ass. iur.
Hubert Müller DB-Betriebsinspektor i. R.
(bis 25.05.2023)
Stephanie Chaloupka Media Design Manager
(seit 25.05.2023)
Oliver Strauch Abteilungsleiter
Matthias Lipps Kriminalhauptkommissar i. R.

Vorstand

Hans-Joachim Fomferra Dipl.-Ingenieur nebenamtlich
Markus Kohler Geschäftsführer hauptamtlich
René Thomann Rechtsanwalt nebenamtlich

 

Offenburg, den 05.02.2024

Der Vorstand

gez. Fomferra

gez. Kohler

gez. Thomann

Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt.

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