Driesch Forschung + Entwicklung GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Beierle seit 7.1.2022 | Prokura |
Lars Fleischer seit 8.1.2013 | Geschäftsführer |
Christiane Dr. Martin seit 23.11.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Driesch Anlagentechnik GmbHMendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Driesch Anlagentechnik GmbH wurde am 21. Dezember 1989 im Handelsregister Menden eingetragen und führt seit dem 01. Januar 1990 - im Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung - als Betriebsgesellschaft den Betrieb der Karl Driesch GmbH & Co. KG fort. Als Fachfirma der Galvano-Anlagentechnik plant, fertigt und installiert die Driesch Anlagentechnik GmbH Anlagen für fast jede Art der Oberflächenbehandlung und fast jede Größe. Die sehr hohe Fertigungstiefe - Behälter, Transport- und Beschickungsgeräte, Gleichrichter-Technik, Prozesssteuerung, Komplettmontage aus einem Haus - garantiert hohe Flexibilität und schließen Abgrenzungs- und Schnittstellenprobleme aus. Das Produktionsprogramm deckt Sonderaggregate und Anlagen für Spezialverfahren ab. Je nach Anforderungen des Kunden werden Komplettlösungen aus Anlagen, Chemie und Entsorgung/Aufbereitung geliefert. Hierbei kooperiert die Driesch Anlagentechnik GmbH mit entsprechenden, leistungsfähigen Fachunternehmen. Dadurch kann dem Anwender eine Konzeptlösung geboten werden, die auf seine Bedürfnisse optimal zugeschnitten ist. Zum Lieferprogramm gehören: - Galvanotechnische und Anodisier- Anlagen - Anlagen für chemische Verfahren, so u.a. Drahtbeizen - Kleinteil- Feuerverzinkungsanlagen - Modulbausysteme - Leitrechnersysteme - GleichstromVersorgungstechnik - Spezialkomponenten Ergänzt wird das Lieferprogramm durch folgende Serviceleistungen: - Komplett- oder Richtmeistermontage - Fernwartung - Instandhaltung / Reparaturen / Wartungen Qualität Für und mit ihren anspruchsvollen Kunden hat die Driesch Anlagentechnik GmbH ein hohes Qualitätsniveau zum Standard gemacht. Die Gesellschaft ist zertifiziert gem. DIN EN ISO 9001.2015. 2. Forschung und Entwicklung Die Routine ist der Gesellschaft nicht genug, deshalb ist sie offen für neue Herausforderungen: Sonderlösungen in und um die Oberflächenanlagen herum geben immer wieder neuen Auftrieb und lassen die Geschäftstätigkeit spannend bleiben. Aus dieser Beweglichkeit für Sonderaufgaben erwächst die Dynamik, Flexibilität und Kreativität des Unternehmens, die in das Repertoire übernommen wird - auch zum Vorteil für die Standardanlagen. Um den notwendigen Umweltschutzgesichtspunkten gerecht zu werden, besteht ein ständiges Bemühen, im Rahmen des technologisch Sinnvollen und wirtschaftlich Machbaren, die Natur und ihre Ressourcen soweit zu schonen und schützen, wie nur möglich. Diese zur Sicherung der Zukunft notwendigen Betrachtungen werden bei den jeweiligen Investitionen und Projekten stets mit beleuchtet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Situation Deutschlands ist mehr als düster. Die in den Lageberichten der letzten Jahre aufgezeigten Befürchtungen des wirtschaftlichen Niedergangs Deutschland sowie das Heraufbeschwören militärisch höchstgefährlicher Lagen in Europa, im Nahen Osten, in der Straße von Taiwan und in einigen Teilen Afrikas wurden innerhalb der letzten 12 Monate beängstigend weit übertroffen. Idiologische Reglementierungsmaßnahmen der sog. Ampelregierung, vornehmlich durch rot- grüne Wirtschaftslaien weisen den Weg zur Deindustrialisierung Deutschlands, und zwar einerseits durch Wegzug großer Industriebetriebe u.a. in die USA sowie durch Auswanderung von deutschen Fachkräften, andererseits durch eine stetige Insolvenzwelle, die vornehmlich den Mittelstand trifft u.a. aufgrund der sehr angespannten Energiesituation. Allgemeine Betrachtungen mit Sicht auf Osteuropa: Wie bereits im Vorjahr dargelegt, ist die Geschäftstätigkeit zu Osteuropa, insbesondere Rußland aufgrund des Ukrainekriegs gänzlich zum Erliegen gekommen. Es ist davon auszugehen, daß für einen langen Zeitraum durch die jüngeren geopolitischen Entwicklungen, insbesondere der Sanktionspolitik der EU und der USA aufgrund des Ukrainekonflikts keine nennenswerten wirtschaftlichen Kontakte zu Rußland respektive den europäischen Anrainerstaaten für unser Unternehmen zustande kommen werden. Aufgrund des in den letzten Jahren heraufbeschworenen Konflikts der EU respektive der USA gegenüber der Russischen Föderation wurde sehenden Auges eine prekäre Situation geschaffen, die Anfang des Jahres 2022 in der Ukraine zu einem Stellvertreterkrieg führte. Aufgrund der Positionierung der Nato, insbesondere der Regierungen Polens und Großbritanniens, der von Deutschland vorgenommenen Waffenlieferungen sowie der Zusagen der deutschen Regierung größte Anstrengungen für die Unterstützung der Ukraine in Bezug auf Waffenlieferungen zu tätigen, machen uns zur Kriegspartei. Ausdrücklich erklärte die Außenministerin, daß wir uns mit Rußland im Krieg befänden. Dieser Konflikt sowie speziell die seitens der westlichen Welt ausgesprochenen Sanktionen verursachen allein durch Energie- und Rohstoffknappheit einen wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands ungeahnten Ausmaßes, wobei die vorab völlig ungeplante Ingangsetzung der sog. Energiewende jetzt die wirtschaftliche Schlagkraft der deutschen Wirtschaft voll trifft. In Deutschland beheimate Schlüsselindustrien verschwinden. Viele Industrieunternehmen der Halbzeugfertigung (z.B. Metall-/ Aluminiumverarbeitung, Drahtindustrie) sind neben den hierfür notwendigen Rohstoffen auf große Mengen von Gas oder anderweitige Energieträger zwecks der Wärmebehandlung angewiesen. Diese Industriezweige umfassend mit Flüssigerdgas/ LNG -wie von der deutschen Politik in Aussicht gestellt- bzw. Strom für die elektrische Beheizung zu versorgen, erscheinen technisch, insbesondere logistisch auf absehbar Zeit zwar nicht unmöglich, jedoch nur zu einem sehr hohen -nicht marktgerechtem- Preis. Die angestrebte technische Umstellung auf grünen Wasserstoff für das produzierende Gewerbe erscheint demgegenüber utopisch. Selbst die angedachte Versorgung mit sog. blauen bzw. grauem Wasserstoff ist vom Bundeswirtschaftsministerium völlig unprofessionell und unwirtschaftlich angegangen worden. So hatte bereits in der Vergangenheit die Bundesregierung, namentlich der ehemalige Wirtschaftsminister Peter Altmaier 8 Milliarden Euro für die Wasserstofftechnik bereitgestellt. Das grüne Ministerium unter Robert Habeck sieht Wasserstoff sogar vor allem als Motor für die Stahlindustrie und warb daher auf dem "Stahlgipfel in Duisburg" für mehr Zuversicht in der kriselnden Branche. Hierbei erklärte er "Grüner Stahl made in Germany ist unser Antrieb. Doch dafür braucht es Importe aus dem Ausland, wie etwa aus Norwegen". Der zuständige norwegische Gaskonzern Equinor hat aber fast unmittelbar im Gegenzug den angedachten Bau einer unterseeischen Pipeline abgesagt, da dieser Bau unwirtschaftlich sei. Nun wird erwogen, sog. blauen Wasserstoff (aus Erdgas) über die Niederlande zu beziehen, was aber mangels für Wasserstoff geeigneter Gaskraftwerke erst frühestens in 2030 möglich wäre. Hierzu erklärte aber RWE, Voraussetzung wäre, daß die deutsche Regierung einem entsprechendem Förderprogramm zustimmen müßte, was aber das Bundeswirtschaftsministerium wiederum ablehnte, da es sich hierbei nicht um aus der Elektrolyse von Wasser hergestellten "grünen Wasserstoff" handeln würde. (Berliner Zeitung, 21.09.2024) Es ist folglich absehbar, daß die Stahlindustrie aus Deutschland über kurz oder lang verschwinden wird, was sich symptomatisch unlängst auch anhand der personellen Auseinandersetzungen in der Vorstands- und Aufsichtsratsebene von ThyssenKrupp zeigte. Ob die Krise bei ThyssenKrupp mit den bereits angedachten und in Aussicht gestellten Standortschließungen und Mitarbeiterentlassungen durch den geforderten Einstieg des deutschen Staats -als Teilverstaatlichung des Unternehmens- durchgestanden werden kann, muß demgegenüber stark bezweifelt werden. Allein das Mißmanagement der deutschen Regierung bei der Staatsbeteiligung an der Commerzbank sowie der anstehenden Übernahme besagter Bank durch die italienische UniCredit macht einen solchen Dilettantismus offensichtlich, der dem deutschen Steuerzahler rund 2,5 Milliarden Euro kosten dürfte (Focus, 13.09.2024- Nächste deutsche Ikone wackelt). Gerade diese weitreichenden Entscheidungen der deutschen Regierung zur Energieversorgung Deutschlands sind auch aus ökologischer Sicht sehr fragwürdig. Der Ersatz des russischen Erdgases durch LNG zum Beispiel bedingt, daß sowohl bei der Verflüssigung als auch bei der Regasifizierung ein nicht unerheblicher Anteil an Methan, (laut Umweltbundesamt: 25 mal klimaschädlicher als CO 2 ) in die Umwelt gelangt. Auch kommen im Rahmen der regelmäßigen Reinigungsmaßnahmen der LNG-Terminals chlorhaltige Flüssigkeiten (Chlor dient als Biozid) zum Einsatz, die ebenfalls in die Umwelt abgegeben werden dürfen. Der Betreiber Uniper hat z.B. für den Betrieb der Höegh Esperanza (LNG-Speicher- und Wieder-Verdampfungs-Schiff = Floating Storage and Regasification Unit; FSRU). vom niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eine wasserrechtliche Erlaubnis für die Einleitung von bis zu 35,6 Tonnen Chlor im Jahr erhalten. Diesbezüglich macht selbst der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) darauf aufmerksam, daß umweltschädliche Spaltprodukte bei der elektrochemischen Chlorierung des Seewassers entstehen können, vor allem Bromoform, 2,4,6-Tribromphenol, Dichlormethan, Trichlormethan und Dibromoacetonitril. Hinzu käme die Gefahr von sog. "Cocktaileffekten" durch verschiedene Chemikalien, die noch nicht absehbar sind. Ohne hier tiefgreifende physikalische Zusammenhänge diskutieren zu wollen, ist jedem etwas naturwissenschaftlich Interessierten klar, daß die seit Jahren verfolgte sog. Energiewende mit Kernkraft- und Kohleausstieg und der erklärte Verzicht auf die Einfuhr von russischem Erdöl und Erdgas mit nicht grundlastfähigen Wind- und Solarkraftwerken nicht umsetzbar ist. Allein das Problem der Netzstabilität ist ohne grundlastfähige Kraftwerke nicht möglich. Hierzu sei nur Folgendes angemerkt: Die Leistung eines Windrades steigt bzw. fällt in der 3ten Potenz zur Windgeschwindigkeit. Also 2fache Windgeschwindigkeit 8fache Leistung (2x2x2) bzw. halbe Windgeschwindigkeit 1/8 Leistung. Hinzu kommen die massiven Eingriffe in die Kulturlandschaft u.a. mit der erheblichen Erdverdichtung und -versiegelung durch Fundamente und Zufahrtstrassen, negative Beeinträchtigung der unteren Luftschichten und Minimierung der Windgeschwindigkeiten die zur Bodenaustrocknung beitragen (Harvard-Studie Miller/Keith, Dez. 2018) sowie der Gefährdung der Tierwelt, speziell des Vogelbestands, ohne daß man derzeit sagen könnte, ob nicht auch durch Infraschall weitergehende gesundheitliche Beeinträchtigungen der in unmittelbarer Nähe der Windkraftanlagen lebenden Bevölkerung mit einhergeht. Jedenfalls hat die vom grünen Wirtschaftsminister verfolgte Agenda der Energiewende Deutschland bereits jetzt an den Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs gebracht, wobei die Grundlagen -ohne Frage- durch die Vorgängerregierungen geschaffen, jedoch der "galoppierende" Abwärtstrend durch die jetzige Regierung gesetzt wurde. Dies bedeutet letztendlich, daß die wirtschaftliche Gesamtlage Deutschlands auf Jahrzehnte hinaus so erheblichen Schaden genommen hat, daß weltweit, aber auch im Besonderen Geschäfte gen Osten, hier speziell Russland und China, ausgeschlossen bzw. sehr stark beeinträchtigt sein werden. Gerade in Bezug auf die geostrategische Lage ist aus hiesiger Sicht keine rein idiologische, sprich vornehmlich militärische, sondern allein eine praxisorientierte politische Klärung des Status der von Rußland respektive der prorussischen Bevölkerung der Ukraine beanspruchten Territorien nötig. Auch der kriegerische Konflikt der Hamas im und aus dem Gaza- Streifen gegen Israel weitet sich derzeit massiv auf die anderweitigen Palästinensergebiete und Israels Nachbarstaaten, hier vornehmlich den Libanon aus. Eine absehbare friedliche Lösung erscheint es nicht zu geben. Vielmehr muß davon ausgegangen werden, daß dieser seit langem schwelende Konflikt noch viele Menschenleben kosten wird und jedwede Geschäfte auf Jahre für uns dort ausgeschlossen sind. Daß wir wegen dieser Konflikte keine erweiterten Geschäftsabschlüsse sehen, ist auch "eigenverursacht", da wir zwar von verschiedenen westlicher Rüstungsunternehmen diverse Anfragen zur Errichtung von speziellen Oberflächenbehandlungsanlagen u.a. für Deutschland, Ukraine, Südafrika u.a. erhielten, diese Möglichkeiten aber aus ethischen Gründen ausschlugen. Entsprechende geopolitische Gefahrenlagen ergeben sich zudem auch in den Grenzgebieten zwischen Aserbaidschan und Armenien, Georgien zu Südossetien, Moldawien zu Transnistrien sowie dem Kosovo und Serbien. Festzustellen ist, überall dort, wo Minderheiten eine gewisse Autonomie anstreben bzw. nach deren Ansicht Gebietsforderungen aufgrund "althergebrachter Rechte" fordern, kommt es zu äußert gefährlichen militärischen Situationen, sobald entweder USA und EU ebenso die Türkei einerseits oder Russland und China andererseits involviert sind. Hier sei insoweit auch die sog. Ein- China-Politik bzgl. Taiwans aber auch Tibets erwähnt. Auch zeigt sich seit Jahren, daß geopolitisch vor allem Afrika eine sehr gewichtige Rolle einnimmt. Dort liegt u.E. sogar der Schlüssel im Kampf der Systeme zwischen dem Westen einerseits und Rußland und China andererseits. Der Grund ist, daß sich größtenteils die afrikanischen Staaten bislang mehr oder weniger neutral verhalten haben, jedoch deren Bodenschätze und die aufstrebenden Märkte in Zukunft geopolitisch ein entscheidendes Faktum darstellen dürften. Die wirtschaftlichen, aber auch militärischen Bestrebungen Chinas und Rußlands zeigen nach unserer Ansicht bereits erhebliche Auswirkungen, indem gerade der französische Einfluß in Afrika stark schwindet, was sich u.a. bereits massiv in Mali, Niger und Gabun offenbarte. Die politische Lagebeurteilung in diesen Teilen der Welt, insbesondere exemplarisch in Bezug auf die Krim und der OstUkraine sollte vielmehr nach hiesiger Ansicht anhand der Realität des Faktischen erfolgen und nicht nach den von der Regierung der Bundesrepublik respektive der EU oder NATO gewünschten Lösungen. Rußland wird nicht im Ansatz über die Rückgabe der Krim an die Ukraine "nachdenken", da aus russischer Sicht die Osterweiterung der NATO und der EU die Problematik erst heraufbeschwor. Allein die Stationierung von NatoTruppen im Baltikum ließ Rußland aufschrecken. Die "Einvernahme der Ukraine durch die NATO" dagegen mußte aus russischer Sicht unbedingt verhindert werden, da neben dem relativ langen Grenzverlauf beider Staaten zueinander, die relative Nähe der Grenze zu Moskau (ca. 500 km), aber insbesondere die strategische Lage der Marinestützpunkte der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim für Rußland entscheidend war und ist. Hinzu kommt, daß das Gros der Bevölkerung der OstUkraine und der Krim russischstämmig ist, somit die russische Regierung nach dortiger Sicht dem eigenen Volk in diesen Gebieten verpflichtet war. Deswegen wäre es mehr als ratsam, die "Macht des Faktischen" anzuerkennen und nicht an unrealistischen Wunschvorstellungen bei der Einordnung der politischen Lage in Osteuropa festzuhalten. Die Zerstörung der Nord Stream II- Trassen und der Plan des vollständigen Verzichts auf russische Energieträger wird demgegenüber vor allem zu massiven Schädigungen der deutschen Industrie und des Wohlstands der deutschen Bevölkerung führen, ohne daß dieser EU-Verzicht die Einnahmensituation Rußlands aus entsprechenden Exporten -insb. aufgrund der Preisentwicklung- entscheidend getroffen hat und in Zukunft treffen wird. Rußland hat genügend anderweitige Bezugsländer für Rohstoffe und Energieträger, u.a. China, Indien und auch SaudiArabien sowie verschiedene afrikanische Staaten. In diesem Zusammenhang ist augenscheinlich, daß einerseits ein Großteil der OPEC + Mitglieder die Stabilisierung des Rohölpreises -die u.a. russischen Interessen dient- stützt, andererseits die BRICS-Staaten und dieser Wirtschaftsgemeinschaft zugetanen Staaten (u.a. BRICS- Beitrittskandidaten) die "Quasi- Referenzwährung" US-Dollar (hier speziell als Leitwährung in Form des sog. Petrodollar) versuchen abzuschaffen. Unter anderem wickeln Rußland, China und Indien einen Großteil Ihrer Öl- und Gasgeschäfte nicht mehr in US-Dollar ab, sodaß auch dadurch der US-Einfluß auf die Märke weiter sinkt und dadurch Rußland trotz der Sanktionen aufgrund der Öl- und Gasexporte wirtschaftlich profitiert. Wie über Jahre bzw. Jahrzehnte hinweg die politische und geostrategisch - militärische Lage seitens hiesiger Regierung fehlinterpretiert wurde, hat sich jüngst in Afghanistan aber auch in Mali gezeigt. Entgegen fachmännischer Analysen (hierzu u.a.: verschiedene Stellungnahmen von Peter SchollLatour sowie jüngeren Datums: Michael Lüders: Hybris am Hindukusch) wurde gerade in Afghanistan an einem finanziell und personell intensiven Einsatz festgehalten, der keinen nennenswerten Erfolg erbrachte, da man seitens hiesiger Regierung nicht das vor Ort Machbare anstrebte, sondern das aus Sicht eines "abendländischen Dritten" moralisch Erstrebenswerteste. Ähnliches scheint sich in Bezug auf die Ukraine zu wiederholen. So werden seitens Deutschland massiv Finanzmittel, insbesondere in Bezug auf Waffenlieferungen bereit gestellt, und zwar ohne jedwede Aussicht auf eine finanzielle Ausgleichung, obwohl absehbar ist, daß der -wenn auch überschaubare- Vormarsch der russischen Armee im Donbas durch die ukrainische Armee nicht zu stoppen ist. Auch wird sich die USA in absehbarer Zeit aus der erweiterten Unterstützung der Ukraine -insbesondere bei einem Wahlsieg von D. Trump- zurückziehen, um vermehrt Israel zu unterstützen und ggf. in den Krisenherd China/ Taiwan einzugreifen, was bedeutet, daß die bereitgestellten Finanzhilfen zu 100% abzuschreiben sind. Demgegenüber scheinen die wirtschaftlichen Gegebenheiten der Visegrád - Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn noch leidlich robust, wobei auch dort die Sanktionsmaßnahmen zu wirtschaftlichen Einschnitten geführt haben. Gleichwohl schauen die dortigen Regierungen immer darauf, die Ausweitung von Kompetenzen für die Vertreter der EU in Brüssel so gering wie möglich zu halten und unternehmen gleichzeitig verschiedenste Anstrengungen, nationale Interessen, insbesondere mit Blick auf die jeweils eigene Geschichte, Tradition, aber insbesondere auch Justiz, Wirtschaft sowie die damit einhergehende gesellschaftliche Entwicklung zu stärken. Hierbei haben es besagte Staaten geschafft, in den letzten Jahren verschiedene große mitteleuropäische Unternehmen des Automobil- und Spezialmaschinenbaus zu überzeugen, dort größere Produktionsbetriebe aufzubauen, die wiederum deren Unterlieferanten ihrerseits anhielten, dort auch als Zulieferbetriebe Produktionslinien zu errichten. Unsere hierauf gerichteten Initiativen, auch in diesen Ländern uns zu etablieren, waren leider bislang nur eingeschränkt vom Erfolg gekrönt. Endgültig bleibt aber abzuwarten, ob der seit Jahren im europäischen Automobilbereich festzustellende wirtschaftliche Abschwung sowie die gegenüber Rußland und Weißrußland erlassenen Sanktionspakete sich nicht auch in den Visegrád- Staaten negativ bemerkbar machen werden, wovon u.E. ausgegangen werden muß. Interessant wird der Vergleich der Visegrád- Staaten untereinander sein, da z.B. Polen eine gänzlich andere "Russland-Politik" betreibt als Ungarn. Südeuropa/ Balkan: Aufgrund der wirtschaftlichen Situation Südeuropas, insbesondere Griechenlands und Italiens, aber auch der Balkanstaaten, scheidet dieser Markt für uns als Lieferant von relativ hochpreisigen Sondermaschinen eher aus. Allein Slowenien als nördlichster Staat des ehemaligen Jugoslawien und auch Rumänien haben bislang ein solches wirtschaftliches Potential an den Tag gelegt, daß es sich lohnte, Geschäftskontakte dahin zu pflegen. Aus diesen Ländern kamen und kommen noch Anfragen und Geschäftskontakte, die vielversprechend sind, was u.a. daran liegt, daß in Slowenien und Rumänien seit Jahrzehnten größere Zulieferer des Maschinen- und Fahrzeugbaus, sowie auch der Flugzeugindustrie beheimatet sind. Mit der möglichen Verlagerung von Produktionsstäten in die südlicheren Balkanstaaten ExJugoslawiens sowie Albaniens mag sich vielleicht ein neuer Trend ergeben. Anderweitige Volkswirtschaften Südeuropas und die der Balkanstaaten lassen nach unserer Ansicht für uns eher keine nennenswerten Geschäftsentwicklungen erwarten, sofern nicht qualitativ sehr hochwertige und damit kostenintensive Investitionen namhafter Konzerne dort erfolgen sollten. Asien: Obgleich die wirtschaftliche Situation in Asien, insbesondere in China, nicht homogen ist, vielmehr branchenbezogen teilweise einen Abwärts-, teilweise einen Aufwärtstrend aufweist, sind erweiterte Exportmöglichkeiten über das Maß der letzten Jahre hinaus nicht zu erwarten. Geschäftskontakte und hierauf gerichtete mögliche Projekte beziehen sich daher regelmäßig auf deutsche Unternehmen mit verbundenen chinesischen Unternehmungen. Durch die seitens der EU festgeschriebenen Zölle, insbesondere auch für E- Pkws und entsprechender Teilkomponenten schottet sich demgegenüber auch China ab, so daß sich u.E. keine Verbesserung der Geschäftstätigkeit zu China ergeben wird. Der eigentliche asiatische, vornehmlich chinesische Markt ist aus Sicht unserer Unternehmung nur bedingt zu erreichen, was aber mittelbar an der vornehmlich auf Europa zugeschnittenen Ausrichtung unseres Unternehmens liegt. Nordamerika und Mitteleuropa Durch die Abschottung der jeweiligen Wirtschaftsbereiche der USA und der EU, insbesondere durch den Bestand von nicht unerheblichen beidseitigen ZollHürden zeigt sich eine nicht unerhebliche Abschwächung der wirtschaftlichen Lage, insbesondere auch im Bereich der Automobil- sowie der Werkzeugindustrie. Verstärkt wird der negative Trend für die deutsche mittelständische Industrie noch dadurch, daß größere mitteleuropäische Unternehmen, insb. deutsche Branchenführer durch gezielte amerikanische Wirtschaftsförderung (Inflation Reduction Act) und günstige Energiepreise veranlaßt werden, ihre Produktion in die USA zu verlegen bzw. ganze Geschäftsfelder gleich ganz an amerikanische Investoren zu verkaufen (z.B. Fa. Viessmann). Daß dabei auch die u.E. nicht ausgewogene Strategie der Elektromobilität der deutschen Automobilhersteller unter Vernachlässigung bzw. Mißachtung der heutzutage nachweisbar sehr sauberen und effizienten Verbrennungstechniken im Focus steht, wird weiterhin für den deutschen Mittelstand einen negativen Einfluß auf den Automobilmarkt in den USA als auch auf den von Mitteleuropa haben. Erschwerend kommt hinzu, daß zum Juli 2025 die Schadstoffnorm Euro 7 beschlossen wurde, was -nach Experteneinschätzung- dazu führen dürfte, daß wegen des hierfür notwendigen technischen Aufwands und der dadurch entstehenden Kosten die Produktion und der Vertrieb von Pkws mit Verbrennungsmotoren in Deutschland erheblich einbrechen dürfte. Diese Problematik stellt einen nicht zu unterschätzenden Risikoaspekt dar. Besagte unüberschaubare Situation wird noch verstärkt durch politisch sehr fragwürdige Entscheidungen und der teilweisen regierungsseitigen Unterstützungen von Verbänden und Organisationen wie die der Deutschen Umwelthilfe, der "letzten Generation" oder "Extinction Rebellion". Besagte Organisationen, die u.a. Fahrverbote für diverse deutsche Städte gerichtlich durchgesetzt haben und beabsichtigen, auch weiterhin den Individualverkehr mehr und mehr zu be- und zu verhindern, blockieren nunmehr zum Teil ganze Autobahnabschnitte und Flughäfen und gefährden damit nicht nur die betroffenen Verkehrsteilnehmer im Speziellen, sondern schädigen damit die Infrastruktur Deutschlands und damit hiesigen Wirtschaftsstandort im Besonderen. Gleichzeitig werden durch diese Politik von Bund, Ländern und Kommunen Maßnahmen und Vorgaben auf den Weg gebracht, die nach außen als Umwelt- bzw. Klimaschutzregelungen dargestellt werden, am Ende u.E. aber allein Reglementierungen des Individualverkehrs inkl. der möglichen Beschränkung von Kurzstrecken- bzw. Inlandsflügen darstellen. Mit diesen Maßnahmen ginge aber neben der Reglementierung der Freizügigkeit jedermanns eine Beschneidung des wirtschaftlichen Bestands unseres Landes einher, ohne überhaupt einen nennenswerten Einfluß auf die Umwelt zu haben. Alle diese Umstände lassen eine abschließende Beurteilung der Lage in ihren gesamten Folgen unmöglich erscheinen. Sicher ist aber, daß auch weiterhin die zunächst von der Abgasaffäre ausgelöste verstärkte Emmissionsbetrachtung von Verbrennungsmotoren und damit die aus wissenschaftlich/ ökonomischer Sicht nicht abschließend betrachtete Elektromobilisierung der Gesellschaft einen nicht absehbaren Einfluß auf unsere Wirtschaft haben werden. Erheblich negativ verstärkt wird dies durch die u.E. nicht durchdachte Energiewende. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, daß der Anspruch einer umweltgerechten und unter fairen Arbeitsbedingungen gewonnenen ausreichenden Zurverfügungstellung der für die Batterieproduktion erforderlichen Rohstoffe nicht gegeben ist. Gleichfalls ist die flächendeckende Versorgung Deutschlands mit SchnellLadesäulen nicht absehbar, respektive die Zurverfügungstellung ausreichender Elektroenergie in Spitzenzeiten insbesondere nach dem vollständigen Wegfall deutschen Atomstroms und absehbarem Wegfall der Kohleverstromung. Es darf doch stark bezweifelt werden, daß dieser Weg ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist. Jedenfalls ist u.E. mit weitergehenden Reglementierungen des Individualverkehrs zu rechnen, die zumindest einen weiteren starken negativen Einfluß auf den Automobil- und Zweiradmarkt hätten. Dieser Trend zeichnete sich bereits die letzten Jahre ab. Die in den letzten Jahrzehnten von der "Großindustrie" favorisierte Verlagerung der Produktion von Zulieferprodukten u.a. nach Fernost rächt sich nun. Es ist für einen Mittelständler -wie uns- nicht nachvollziehbar, daß man allein aus Kostengründen -die nur für einen überschaubaren Zeitraum andauern- sein know-how, seine Flexibilität sowie Fertigungs- und Liefersicherheit aufgibt, ohne im eigenen Land "Sicherheiten" zu schaffen. Sollten die deutschen Automobilhersteller aufgrund dieser negativen Vorzeichen gegenüber asiatischen oder auch amerikanischen Automobilkonzernen weiter ins Hintertreffen geraten, würde dies unmittelbar erhebliche negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft, die schließlich einen sehr großen AutomotiveAnteil ausmacht, und damit auch auf hiesigen Maschinenbau haben. Bereits jetzt zeigen sich diese Folgen massiv. Daß die großen deutschen Automobilunternehmen gleichwohl zum Teil sehr gute Geschäftszahlen präsentieren konnten, liegt weniger an gestiegenen Produktions- und Verkaufszahlen im Inland, vielmehr an den seit Jahren von diesen Unternehmen verfolgten Bestrebungen der Produktionsverlagerung ins Ausland inkl. der Vorfertigung durch deren Lieferanten in den Ländern Asiens, Afrikas oder Mittelamerikas. Arabische Welt/ Naher Osten Gesamtpolitisch bleibt auch die Lage im Grenzbereich Türkei und Syrien sowie weiten Teilen der arabischen Welt angespannt. Speziell der Krieg im Nahen Osten, sprich die israelischen Einsätze der IDF im Gaza- Streifen sowie die sehr bedrohliche Lage zum Libanon und Iran mit den ständigen Raketeneinsätzen auf beiden Seiten lassen absehbar keinerlei Geschäftskontakte für diesen Bereich erkennen. Den Abschluß nennenswerter Geschäfte in diesem Teil der Welt sehen wir auf absehbare Zeit für unser Unternehmen nicht. Geschäftsverhältnisse, die man über Jahrzehnte im arabischen Bereich pflegte, bestehen zwar weiterhin fort und haben auch zu kleineren Geschäftsabschlüssen bzw. Projektplanungen geführt, sind aber mit nicht unerheblichen Risiken verbunden, insbesondere im Hinblick auf die Entsendung von Personal zwecks Ausführung von Montage- und Inbetriebnahmetätigkeiten. Allgemein: Aufgrund der kriegerischen Konflikte bzw. der angespannten militärischen Lage in der Ukraine, im Nahen Osten und China/ Taiwan sowie der daraus resultieren Folgen, insbesondere der u.E. nicht durchdachten Sanktionspolitik gegenüber der Russischen Föderation, aber auch dem völlig undiplomatischen Verhalten der dt. Außenministerin sowie des unprofessionellen Vorgehens des dt. Wirtschaftsministers gegenüber der chinesischen Regierung wird sich der Wirtschaftsabschwung in Deutschland massiv fortsetzen. Insbesondere wegen der drohenden Rohstoff- und Energieknappheit Deutschlands, aber auch wegen des abgekühlten politischen Kontakts zu China wird der Bereich des Maschinenbaus, für Inlandsinvestionen, aber auch für den Export hart getroffen werden. Hinzu kommt, daß durch die erheblich steigenden Verbraucherpreise (Energie, Lebensmittel u.s.w.) die Konsumnachfrage erheblich abgenommen hat und weiter abnehmen wird. Dies zeigt sich derzeit einerseits beim Pkw- Absatz, andererseits im Baubereich. Diese Unsicherheit wird noch verstärkt durch die stetig zunehmende Skepsis bzw. Kritik an der EU und deren Gremien aus den Mitgliedsstaaten, insbesondere den Visegrád- Staaten. Erschwerend kommt hinzu die Forderung der europäischen Südländer respektive Frankreichs und die hierauf in Aussicht gestellte Unterstützung durch die EU-Präsidentin v.d.Leyen, wonach Deutschland noch weit stärker die anderen europäischen Länder wirtschaftlich unterstützen solle, inklusive der finanziellen Unterstützung der Ukraine sowie der Zurverfügungstellung von militärischem Gerät. Diese Hilfspakete stellen jedoch letztendlich nur die seit Jahren geforderten sog. Eurobonds und die Transferunion dar und führen unmittelbar in die Vergemeinschaftung von Schulden, was dem Sinn der Gründungsväter der EU und des Euro völlig zuwiderläuft. Diese politischen Umstände sind nicht zu kalkulierende Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschland, insbesondere in Bezug auf die Sozialsysteme und damit auch auf das Lohngefüge, also speziell die Abgabenlast bei den Lohnnebenkosten. Diese Problematiken werden durch die vielerorts noch völlig unberücksichtigte nicht kalkulierbare Kostenspirale der Deutschland verordneten Energiepolitik sowie des durch die nahezu unbegrenzte Aufnahme von Immigranten drohenden Kollaps der Sozialsysteme verstärkt. Lösungen für diese Probleme werden von der Politik nicht aufgezeigt, und begründen die Gefahr von weitergehenden sozialen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die durch die Wahlerfolge der AFD ausgelöste Debatte einer neuen Migrationspolitik durch die sog. "Altparteien" erscheinen demgegenüber nur als Lippenbekenntnisse und werden absehbar keinerlei positive Auswirkungen auf die Sozialstruktur Deutschlands und somit auf hiesige Sozialsysteme haben. Berücksichtigt man neben dem sog. Sondervermögen für die Bundeswehr und der erheblichen finanziellen Unterstützung der Ukraine mit militärischem Gerät die weitere massive Staatsverschuldung Deutschlands allein durch die absehbaren Kosten- und Kostenmehrbelastungen durch das sog. Bürgergeld i.H.v. ca. 45,5 Milliarden Euro für das Jahr 2025 (Artikel Welt online vom 24.09.2024 - Fehlen 9,6 Milliarden Euro?....), und zwar ohne einen wirtschaftlich produktiven Gegenwert hierdurch zu haben, zeigt sich, daß der Haushalt Deutschlands nur mit den bereits bekannten und vom BVerfG bereits gerügten Taschenspielertricks dargestellt werden kann. Ein seriöser, nachhaltig auf die Zukunft Deutschlands gerichteter Haushalt ist durch die Regierungsparteien gar nicht möglich, insbesondere aber auch in Zukunft durch eine anderweitige Parteienkonstellation als Bundesregierung abwegig, da hierfür das gesamte Wirtschafts- und Sozialsystem nachhaltig reformiert werden müßte. Eine solche Reform ginge mit massiven Einschnitten im Sozialbereich einher, was aber von keiner Partei ernsthaft in Angriff genommen würde, da man hierfür in den folgenden Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen mit einer nachhaltigen Wahlniederlage bedacht würde. Gerade diese vorgenannten "unkonventionellen Buchungs- Kunstgriffe" zeigen u.E., daß seitens der deutschen Regierung gar nicht die Konsolidierung des Staatshaushalts und damit auch die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft angestrebt wird, vielmehr auf Jahrzehnte hinaus hier ansässige Unternehmen und die arbeitende Bevölkerung mit weiteren Abgaben und Steuererhöhungen sowie bürokratischen Hemmnissen belastet werden. Nachhaltige Maßnahmen zur Förderung des deutschen Mittelstands werden seitens der Politik demgegenüber nicht aufgezeigt. Wie oben bereits ausgeführt, sind gänzlich unabsehbar die Folgen der gegenüber Russland ausgesprochenen Sanktionspolitik für die deutsche Wirtschaft, da gerade der Bezug von Rohstoffen und der Energieträger (Erdöl und Erdgas) davon betroffen ist. Vorgenannte Punkte stellen für die kommenden Jahre die größten Gefahren für hiesige Wirtschaft dar, und zwar neben der weiterhin drohenden Inanspruchnahme Deutschlands aus übernommenen Bürgschaftsverpflichtungen zur Stabilisierung des Euros durch die erklärten Finanzzusagen gegenüber der EU. Die in Deutschland relativ hohen Lohnkosten sowie der sog. Fachkräftemangel machen es notwendig, noch stärker Fachkräfte an das eigene Unternehmen zu binden, was nicht nur durch die Erhöhung entsprechender Entgelte, sondern auch durch Gewährung zusätzlicher freiwilliger sozialer Leistungen bewirkt werden muss. Da die Projektierung, Konstruktion, Fertigung und Montage inklusive der software-technischen Anbindung entsprechender Sondermaschinen nur im Team erfahrener Fachkräfte bewerkstelligt werden kann, muß die von der Politik vertretene Auffassung, wonach der Fachkräftemangel durch zu integrierende Immigranten abgefangen werden könne, wie die letzten Jahre auch zeigen, als untauglich angesehen werden. So ist u.E. nicht die Zuführung von Arbeitskräften aus Dritte-WeltLändern Mittel der Wahl, sondern die gezielte Verbesserung der Förderung hiesigen Nachwuchses durch bessere schulische Ausbildung sowie die Stärkung und Aufwertung der handwerklichen Berufe gegenüber den in den letzten Jahren stetig ausgeweiteten Studienmöglichkeiten. Diese Stärkung und Aufwertung der handwerklichen Berufe könnten noch ausgeweitet werden auf jugendliche Arbeitskräfte aus EU-Staaten, insbesondere aus den Regionen mit hoher Jugendarbeitslosigkeit. Besagte Personengruppe, so z.B. aus Spanien und Griechenland, wäre auch, anders als Asylbewerber, aufgrund der EU-Freizügigkeitsregularien ohne nennenswerten Bürokratismus in den Arbeitsmarkt, speziell in Ausbildungsverhältnisse mit anschließender Übernahme in Arbeitsverhältnisse, zu integrieren. Gesamteuropäisch hätte dies daher mehrere Vorteile, und zwar bis hin zur Möglichkeit für die deutschen Ausbildungsunternehmen, auf gut ausgebildete Facharbeiter und Gesellen zwecks möglicher europäischer Expansionen zurückgreifen zu können. Wegen der vorgenannten hohen Lohnkosten und der im Sondermaschinenbau vorliegenden Gegebenheiten der preisintensiven Einzelteilfertigung (keine Fließbandarbeit) sind auch weiterhin für hiesige Branche vornehmlich Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen in Nordamerika und Mitteleuropa interessant, da in diesen Märken die Spezialität der Produkte, deren Qualität sowie die entsprechenden Preise gewürdigt bzw. respektiert werden. Daß besagte Spezialität und Qualität entsprechender Produkte sehr wohl weltweit geschätzt und auch bezahlt wird, zeigt sich daran, dass auch Unternehmen z.B. in Schwellenländern, die mit Unternehmen in Mitteleuropa und Nordamerika gesellschaftsrechtlich verbunden sind, auf diese Technik setzen. Jedoch investieren regelmäßig Unternehmen aus diesen Ländern nur dann in entsprechende qualitativ hochwertige Technik, wenn in den mitteleuropäischen bzw. nordamerikanischen Markt geliefert werden soll. Letztendlich bedeutet dies, daß qualitativ hochwertige in Deutschland gefertigte Technik im In- und Ausland gefragt ist, jedoch der entsprechende Absatz stark von der politischen und wirtschaftlichen Situation -global gesehen- beeinflusst wird. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war für hiesiges Unternehmen geschäftlich ein positives Jahr. Ausgehend von verschiedenen Bestellungen im Laufe des Jahres 2022 hatten wir im Jahre 2023 in allen Abteilungen eine Vollauslastung. Durch die relativ lange Vorlaufzeit für die Planung und den Bau entsprechender Oberflächenbehandlungsanlagen von über einem Jahr ergibt sich die Fertigung und Montage der Anlagentechnik regelmäßig erst im Folgejahr bzw. die Auswertung des wirtschaftlichen Erfolgs noch später, und zwar erst nach Inbetrieb- und Abnahme. Mit Jahresbeginn wurden Montagetätigkeiten, die wir Ende des Jahres 2022 begonnen hatten, fortgesetzt und verschiedene kleinere und mittlere Projekte fertigungstechnisch im Hause begonnen. Über das gesamte Jahr fertigten wir sodann hier im Hause und montierten verschiedene Anlagen bzw. rüsteten bestehende Anlagen mit neuen Komponenten aus. Insbesondere wurde dann im 2. Halbjahr der Montageeinsatz einer sehr großen Anlage für die Wasserstofftechnik begonnen, deren Pilotprojekt wir bereits in den Vorjahren durch Errichtung einer kleineren Referenz-/ Versuchsanlage abgeschlossen hatten. Hierbei handelt es sich um Anlagentechnik, welche für eine spezielle Beschichtung von Komponenten der Wasserstoff-Gewinnung mittels sog. Elektrolyseure dient, um sog. "grünen Wasserstoff" zu gewinnen. Darüber hinaus wurden bei einigen unseren Kunden Anlagen um- und ausgebaut bzw. technisch auf den neuesten Stand gebracht sowie eine ausgewachsene Beizanlage zur Behandlung von großen Drahtcoils fertigungstechnisch in Angriff genommen. Wie die Jahre zuvor fertigten und montierten wir zudem noch weitere Anlagenkomponenten (Transportwagen, Speichertechnik, Schaltanlagen inkl. Leitrechner- und SPS-Steuerungen, Ersatzteilgeschäft usw.) und erledigten die regelmäßigen Wartungseinsätze zu den verschiedenen Projekten. Diese Maßnahmen fanden vornehmlich in Deutschland, Österreich und in der Schweiz statt, aber es gab auch -wie in den vergangenen Jahren- Wartungs- und Umbaumaßnahmen in den USA. Das Jahr 2023 war letztendlich von der Arbeitsauslastung und vom wirtschaftlichen Erfolg ganz annehmbar im Vergleich zu dem "schlechten Jahr 2021", jedoch vom wirtschaftlichen Erfolg weniger tragfähig wie das Jahr 2022. Dies resultiert vor allem daraus, daß wir nur kleinere und mittegroße Projekte endgültig abschlossen, demgegenüber die großen Behandlungsanlagen erst in die Fertigung bekamen. Dies bedeute viel Arbeit in den Abteilungen und den Einkauf von Materialien sowie die Vorfinanzierung von Untergewerken, was zwar als Halbfertige in die wirtschaftliche Betrachtung für 2023 mit einfloß, jedoch erst die eigentliche Montage und Inbetriebnahme -die nachfolgend für 2024 und später geplant war und ist sowie teilweise noch ansteht- erst endgültig mit Abnahme den tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg zeigen wird. Obwohl auch wir die erheblichen Lieferschwierigkeiten sowie nicht unerheblichen Preissteigerungen spürten, waren wir regelmäßig lieferfähig, was dem Umstand geschuldet ist, daß wir uns vorsorglich nicht nur ausreichend mit Rohmaterialien, sondern auch mit speziellen Elektronikartikeln, wie CPU- Komponenten, Frequenzumformern und anderweitige Elektronikartikel lagermäßig ausreichend eindecken. Dies stellt zwar eine nicht unerhebliche Kapitalbindung dar, die einerseits gewährleistungsrechtlich Schwierigkeiten bereiten kann, andererseits viele Elektrokomponenten speziell auf den konkreten Auslegungsfall anzupassen sind, somit nicht als Standardeinheit verbaut werden können. Diesen Lager- Vorhalt leisten wir uns aber, um geschäftlich nicht mangels Materials das Nachsehen zu haben. Abschließend läßt sich feststellen, daß nach dem wirtschaftlich schwachen Jahr 2021 auch das Jahr 2023 trotz politisch negativer Wirtschaftsvoraussetzungen uns einen gewissen befriedigenden Erfolg bescherte. Da das Geschäft des Anlagen-/ Maschinenbaus regelmäßig nicht stringent, vielmehr aus unserer Erfahrung ein stetiges bergauf und bergab darstellt, sind wir froh, daß sich abermals ein wirtschaftlich recht stabiles Jahr für uns ergeben hat. 3. Lage a) Vermögenslage Da, bis auf unwesentliche Ausnahmen, sämtliches Anlagevermögen von der Verpachtungsgesellschaft Karl Driesch GmbH & Co KG angepachtet wird, sind unsere materiellen Vermögensgegenstände dem Umlaufvermögen zuzuordnen. Das Finanzanlagevermögen macht 17,1 % unserer Bilanzsumme aus und beinhaltet Investmentanlagen mit langfristigem Charakter. Infolge eines Anstiegs der unfertigen Arbeiten sowie der von uns bevorrateten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erhöhten sich unsere Vorräte um T€ 2.515,5 auf T€ 10.737,0 bzw. 41,1 % unserer Bilanzsumme. Die Forderungen aus sonstigen Vermögensgegenstände betragen zusammen rund 7,4 % der Bilanzsumme. Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel in Höhe von T€ 8.996,0. Dies stellt 34,4 % der Bilanzsumme dar. Die Gesellschaft weist eine Eigenkapitalquote von 62,4 % aus. b) Finanzlage Die kurzfristigen Fremdmittel betragen 37,6 % der Bilanzsumme, davon 30,9 % erhaltene Anzahlungen für die in der Produktion befindlichen Anlagen. c) Ertragslage Die Gesellschaft erzielte in 2023 ein Rohergebnis von T€ 7.629,9 und nach Berücksichtigung der betrieblichen Aufwendungen ein Betriebsgewinn von T€ 699,9. Nach Berücksichtigung von Finanzergebnis und Steuerbelastungen wird ein Jahresgewinn von T€ 481,7 (Vj. Jahresüberschuss T€ 1.345,5) ausgewiesen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Gesamtleistung, Gesamtleistung pro Mitarbeiter und den EBIT heran. Die Gesamtleistung beträgt im Geschäftsjahr T€ 13.561,2 und liegt damit um 7,73 % niedriger unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter beträgt T€ 191 und ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um T€ 19 gesunken. Die Gesamtleistung wurde im Berichtsjahr mit 69 Mitarbeiter erbracht, im Vorjahr mit 70 Mitarbeiter. Unsere im Vorjahr getätigte Prognose, bezogen auf die Gesamtleistung, i.H.v. 14 Mio. € haben wir damit nur knapp verfehlt. Unser EBIT als Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern ist im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 617 gesunken und somit um T€ 1.281 niedriger. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann trotzdem insgesamt als stabil bezeichnet werden. IV. Prognosebericht Unter Zugrundelegung der Ergebnisse der Vorjahre ist festzustellen, daß ausgehend von den Bestellungen aus den Vorjahren, insbesondere auch 2023 das Jahr 2024 mit einer durchschnittlich guten Gesamtleistung/ einem guten Umsatz gerechnet werden darf, jedoch keineswegs die wirtschaftlichen Erfolge der Jahre 2015 ff. zu erreichen sind. Dies liegt u.a. daran, daß verschiedene unserer Kunden der Automobil- und Flugzeugindustrie sehr verhalten Projekte planen, insbesondere der Automobilsektor in Deutschland einen erheblichen Einbruch verzeichnet. Es bleibt auch abzuwarten, ob die sich abzeichnende Energiekrise, insbesondere in den Wintermonaten nicht dazu führt, daß verschiedene Projekte wegen nicht geklärter Absicherung der Energiebereitstellung ins Stocken kommen bzw. ganz abgesagt werden. Das Jahr 2024 ist zum jetzigen Zeitpunkt wirtschaftlich auf die letzten 10 Jahre betrachtet, ausgeglichen zu bewerten. Hierzu ist anzumerken, daß ein Teil der laufenden Projekte in der 2. Jahreshälfte 2023 Arbeit in die Fertigung brachten und montagmäßig zur Jahreswende 2023/ 24 begannen. Problematisch ist für uns dabei, daß die von uns vorkalkulierten Preise aufgrund der zeitlichen Verschiebung zur Fertigung und Montage nicht unerhebliche Probleme bereiten, da in den letzten Monaten bis zum heutigen Tage teilweise wegen erheblicher Lieferschwierigkeiten überdurchschnittliche Preissteigerungen zu Buche schlugen und schlagen. Nach derzeitiger Einschätzung wird die wirtschaftliche Gesamtleistung unseres Unternehmens für das Jahr 2024 hochgerechnet bei ca. 14 Mio. € liegenDas Betriebsergebnis wird unter Berücksichtigung aller Parameter, insbesondere eines recht erfolgreichen Abschlusses des o.g. Wasserstoffprojekts zum 4. Quartal 2024 einen Ergebnissprung bewirken, der ein positives Ergebnis ausweisen wird, was über dem von 2022 liegt. Wir rechnen daher mit einem Gewinn von über 1.5 Mio €. Für das Restjahr 2024 haben wir eine volle Auslastung u.a. aufgrund im Frühjahr und Sommer des laufenden Jahres abgeschlossener Lieferverträge, und zwar bis in das kommende Jahr hinein. Für einen sehr großen deutschen Kunden haben wir zudem die verbindliche Zusage für den Bau von 3 größeren Anlagen im Wert von insg. ca. 13,5 Mio. €, die wir derzeit projektieren. Diese Anlagen werden dann spätestens im 1.Halbjahr 2025 in die Fertigung gehen und in der 2. Hälfte des Jahres 2025 bis in 2026 hinein montiert und in Betrieb genommen werden. Gesamtwirtschaftlich ist aber festzustellen, daß alle seriösen Wirtschaftswissenschaftler für bestimmte Bereiche die Anzeichen des wirtschaftlichen Rückgangs für die deutsche Wirtschaft sehen, gerade für die Bereiche der Automobil- und der Bauindustrie. Diese Entwicklung beruht vornehmlich auf den Auswirkungen der nach hiesiger Ansicht nicht durchdachten sog. Energiewende respektive der auf reinen Aktionismus abzielenden Maßnahmen im Hinblick auf wissenschaftlich nicht belegte Daten zum Zwecke des sog. Klimaschutzes. Unser Unternehmen bekennt sich demgegenüber ausdrücklich zu einem ausgewogenen und nachhaltigen Umgang mit allen Ressourcen unseres Planeten. Dieses Bekenntnis ist für unsere Firma als Fachunternehmen der Galvanobranche nebst WHG- Zulassung im Hinblick auf die von uns stets zu beachtenden Regularien bei der Auslegung und der Errichtung von Abluftreinigungsanlagen und der der Anlagentechnik nach den Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes und der Verordnung wassergefährdender Stoffe immanent. Wissenschaftlich nicht belegbare Gedankengänge hinsichtlich der Steuerung bzw. Begrenzung hochkomplexer klimatischer Entwicklungen als Maßstab für reglementierende Bestimmungen für das gesamte Zusammenleben in Deutschland und der EU zu machen, erscheint demgegenüber äußert gesellschafts- und wirtschaftsfeindlich. Diese werden für jeden Einzelnen zu erheblichen finanziellen Mehrbelastungen führen und damit einen erheblichen wirtschaftlichen Einschnitt begründen, ohne jeglichen Einfluß auf das Weltklima zu haben. Auf unser Unternehmen abgestellt, wird daher wegen immer weitergehender Bestimmungen der Kontroll-, Dokumentations- und Prüfungspflichten sowie der regelmäßig von Unterlieferanten geforderten Erhöhungen von Einkaufspreisen nebst der Lohnkostenentwicklung das Gesamtergebnis des Jahres 2024 zwar positiv ausfallen, aber hinter den wirtschaftlich erfolgreichen Jahren 2015 ff. zurückbleiben. Durch hauseigene Tarifabschlüsse, die dem Tarifabschluss im Elektro- und Metallbereich entsprechen, fallen die Lohnkosten relativ hoch aus, was jedoch zur Sicherstellung und der Bindung der Mitarbeiter an hiesiges Unternehmen notwendig ist. Die Personalentwicklung zur Stichtagsbetrachtung 01.08.23 bzw. 01.08.24 stellt sich wie folgt dar:
V. Chancen- und Risikobericht Die weitere Nachfrage entsprechender Anlagentechnik in Deutschland sowie der Nachbarstaaten, insbesondere aus Tschechien, Österreich und der Schweiz dürfte von Bestand sein. Voraussetzungen sind, daß die oben beschriebene weltpolitische Lage sowie die wirtschaftlichen Gegebenheiten in der EU, respektive hiesige Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, aber auch die Innenpolitik nicht gravierende Beeinträchtigungen auf das Wirtschaftssystem erfahren. In den abgelaufenen Jahren konnten wir im In- und Ausland interessante Projekte umsetzen und der Trend zeigt, dass auch in den nächsten Jahren vergleichbare Projekte angedacht bzw. schon in der Verhandlung sind. Durch behördenseitige/ gesetzliche neue Vorgaben, insbesondere im Bereich der Umwelt und der Arbeitsplatzgestaltung sind TeilErneuerungen und Renovierungen von Anlagen regelmäßig Gegenstand von Anfragen. Diese neuen Normen stellen gleichzeitig für die Betreiber entsprechender Anlagen gewisse Hürden dar, die wiederum auch Gefahren bergen, da regelmäßig eine wirtschaftliche Betrachtung zur Aufstellung entsprechender Anlagen im Ausland, insbesondere in Fernost mit dortigen Anbietern, zum Thema wirtschaftlicher Betrachtungen der Anlagenbetreiber gemacht wird. Verstärkt wird diese Problematik durch den bereits beschriebenen Fachkräftemangel, der sowohl die Industrie als auch das Handwerk trifft. Die Suche nach geeigneten Auszubildenden wird immer schwieriger, gleichfalls die Suche nach geeigneten Fachkräften. Durch die beschriebene Lohnentwicklung wird es notwendig, die Anlagen- und Komponentenpreise auf einem hohen Niveau zu halten, was nennenswerte Exporte (bis auf USA und Mitteleuropa) kaum zulässt. Gleichwohl rechnen wir aufgrund der zu Beginn dieses Abschnitts aufgeführten Gründe für das Jahr 2024 mit einem Gewinn von über 1. 5 Mio €. Da die oben beschriebenen gesamtpolitischen und das Wirtschaftssystem Deutschland betreffenden Problemkreise erhebliche Risiken bergen, die sich derzeit gerade im Bereich Fahrzeug-und Maschinenbau realisieren, denen man u.E. seitens der deutschen Regierung und der EU nicht mit den nötigen Maßnahmen begegnet, dürfte die Investitionsbereitschaft weiter abnehmen, so daß wir weiter einen wirtschaftlichen Abschwung in der Branche -wohlmöglich mit Insolvenzen wichtiger Unternehmen- zu befürchten haben. Durch die Bündelung der Fachkräfte in allen Abteilungen des Unternehmens haben wir noch einen relativ hohen Personalkostenbestand. Diesen müssen wir zwecks Aufrechterhaltung unserer Fertigungstiefe und Flexibilität auch weiterhin im Auge behalten, zumal in den letzten Jahren bereits langjährige Mitarbeiter ausgeschieden sind und auch in absehbarer Zeit altersbedingt ausscheiden werden. Größtenteils ist die Nachfolge geregelt, teilweise jedoch wegen des bereits beschriebenen Facharbeitermangels vakant, so daß wir unter Einsatz unserer finanziellen Mittel, insbesondere der verschiedenen übertariflichen Leistungen jede Anstrengung unternehmen, den Personalbestand zu halten und weiter auszubauen. Der vorwiegend langjährige Mitarbeiterstamm ist der Garant für den Erfolg des Unternehmens Driesch. Die Nachhaltigkeit und Kontinuität ist auch inzwischen ein prägendes Merkmal der Firma Driesch Anlagentechnik GmbH am Markt und für viele Interessenten und Kunden ein wesentliches Entscheidungskriterium für unser Unternehmen. Der anspruchsvolle Personalbesatz, gerade in den entscheidenden Abteilungen Projektierung, mechanische und elektrotechnische Konstruktion, Softwareabteilung, Steuerungsbau und mechanische Fertigung, inklusive der langjährigen bei Driesch beschäftigten Meister, ist die Voraussetzung für die interdisziplinäre Arbeitsweise bei der Umsetzung der Projektaufträge und oft maßgebliches Kriterium für den Kunden, sich für die Firma Driesch zu entscheiden. Da wir aufgrund unserer personellen Ausrichtung und der breiten Aufstellung mit den verschiedenen Abteilungen unter dem eigenen Dach preislich mit Billiganbietern nicht konkurrieren können und wollen, ist es regelmäßig eine Einzelfallbetrachtung, ob man Aufträge realisieren kann oder nicht. Hier ist der Kunde von Qualität und "Made in Germany" zu überzeugen, was jedoch regelmäßig mit einer höheren Kostenbelastung für den Endkunden einhergeht. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass einem möglichen Nachfragerückgang internationaler Kundschaft, resultierend aus der angespannten weltpolitischen Lage, der unruhigen innenpolitischen Lage in Bezug auf die Ausrichtung der EU und der anstehenden Fragen zur Arbeits-, Sozial- und Innenpolitik bislang eine konstante Nachfrage aus dem Inland sowie aus direkten Nachbarstaaten entgegensteht. Insgesamt sind die hoch qualifizierten Mitarbeiter unseres Unternehmens als ein Erfolgsfaktor anzusehen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken aber noch gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absoluten Ausnahmen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Menden im Oktober 2024 Driesch Anlagentechnik GmbH Lars Fleischer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeines Der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB zugrunde. Die Driesch Anlagentechnik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie stellt daher in Anwendung von § 267 HGB eine Gewinn- und Verlustrechnung auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Anhang enthält die unter Beachtung des § 288 Abs. 2 HGB erforderlichen Angaben.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Der Jahresabschluss wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Einzelnen werden folgende Grundsätze und Methoden angewandt: Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung gemäß § 6 Abs.2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderten Verwendbarkeit ergeben, werden durch Abwertung berücksichtigt. Der Ansatz der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt zu den nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Herstellungskosten unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung. Die aktivierungspflichtigen Herstellungskosten werden mit Hilfe der elektiven Zuschlagskalkulation berechnet. Forderungen sind zum Nominalwert bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die Erträge aus Währungsumrechnungen betrugen € 56.226,28 (Vj € 1.840,91) und die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betrugen € 2.132,44 (Vj € 52.576,58). Für alle ungewissen Verbindlichkeiten werden Rückstellungen gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Nennwert oder zum höheren Rückzahlungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. C. Einzelangaben zur Bilanz I. ANLAGEVERMÖGEN Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt. II. UMLAUFVERMÖGEN 1. Vorräte Die ausgewiesenen Vorräte bestehen aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, die zu Anschaffungskosten bewertet werden, sowie aus mit den Herstellungskosten bewerteten unfertigen Erzeugnissen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben € 98.769,47 (Vorjahr: € 98.209,30) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,0 % der Nettoforderungen beträgt € 28.090,00. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen handelt es sich um Gewerbesteuererstattungsansprüche in Höhe von € 80.789,20. III. PASSIVA 1. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die Nachzahlungen für das Jahr 2022 und 2023. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen:
Die sonstigen Rückstellungen sind in angemessener Höhe für noch zu erwartende Aufwendungen des Geschäftsjahres 2023 gebildet worden. 2. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Position "sonstige Verbindlichkeiten" beinhaltet € 105.201,80 (Vorjahr: € 221.413,20) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie € 16.619,80 (Vorjahr: € 15.166,28) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. € 0,00 (Vorjahr € 0,00) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. D. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus dem Pachtvertrag vom 22.09.1996 mit Nachträgen zum 02.01.1993, zum 22.09.1996, zum 31.01.2008 und zum 01.07.2017 besteht - ohne Berücksichtigung der vereinbarten Erhöhungs- bzw. Verminderungsklausel - eine Jahrespachtzinsverpflichtung für das Jahr 2021 von etwa € 408.000,00. In Folgejahren werden die Pachtzinsen in ähnlicher Höhe erwartet. Finanzielle Verpflichtungen aus am 31.12.2023 bestehenden Miet- und Leasingverträgen betragen € 45.402,00 (Vorjahr: € 20.769,00). E. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 481.687,55 auf neue Rechnung vorzutragen. F. Sonstige Angaben I. GESCHÄFTSFÜHRUNG In 2023 wurde die Geschäftsführung von Herrn Lars Fleischer - allein vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit - wahrgenommen. II. GESCHÄFTFÜHRUNGSVERGÜTUNG Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs.4 HGB wird Gebrauch gemacht. III. MITARBEITER Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 69 Mitarbeiter, davon 36 gewerbliche Arbeitnehmer und 31 Angestellte sowie 2 Teilzeitkräfte.
Menden, den 25. September 2024 gez. Lars Fleischer, Geschäftsführer Brutto-Anlagenspielgel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.01.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Driesch Anlagentechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Driesch Anlagentechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Driesch Anlagentechnik GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Siegel
Menden, den 17. Oktober 2024 Völkering
& Humpert Partnerschaft mbB
gez. Martin Walther, Wirtschaftsprüfer gez. Matthias Humpert, Wirtschaftsprüfer |
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