EGM Service
GmbH
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009
Lagebericht
Zum Unternehmen
Die EGM Service GmbH betreibt als Subunternehmer
Gerüstbau im Industriebereich und alle damit
zusammenhängenden und verwandten Geschäfte wie
Akustik- und Trockenbau, Montage von Baufertigteilen,
Übernahme von Abbrucharbeiten, Gerüstteile und
Materialien werden überwiegend von den Auftraggebern
gestellt.
Branchenentwicklung
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2009 die tiefste
Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg durchlaufen.
Stärker noch als das weltweite Sozialprodukt mit -1,1
Prozent wurde der Welthandel getroffen, der um 11,9 Prozent
einbrach.
Ab Herbst 2009 mehrten sich die Anzeichen für
eine Überwindung der Rezession. Maßgeblich
für die Entschärfung der Krise waren
Konjunkturpakete vieler Staaten und Maßnahmen zur
Rettung bedrohter Banken, durch die ein Zusammenbruch des
Finanzsektors verhindert wurde.
Deutschland war als exportabhängiges Land stark
vom Einbruch des Welthandels und insbesondere der globalen
Nachfrageschwäche im Bereich der
Investitionsgüter betroffen. Trotz der umfangreichen
Konjunkturpakete ging die gesamtwirtschaftliche Leistung
nach einem Wachstum von 1,3 Prozent im Vorjahr um 5 Prozent
zurück. Überraschend robust hielt sich der
Arbeitsmarkt, wo es bis zum Jahresende nur zu einem
geringen Anstieg der Arbeitslosigkeit kam. Flexible
Arbeitszeitinstrumente, Kurzarbeitergeld, aber auch das
Interesse der Unternehmen, qualifizierte Arbeitnehmer nicht
zu verlieren, haben im Jahr 2009 einen noch stärkeren
Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern können.
Branchenspezifische Auswirkungen
Die Bauinvestitionen in Deutschland waren im Jahr
2009 stabil. Dabei verlief die Entwicklung uneinheitlich.
Während der Wohnungsbau im Vergleich zum Vorjahr
unverändert blieb, wurde der Wirtschaftsbau mit einem
Minus von 2 Prozent von der Investitionszurückhaltung
der Unternehmen und ihren Finanzierungsschwierigkeiten
getroffen. Der öffentliche Bau hat sich seit dem
zweiten Quartal deutlich belebt, so dass für das
Gesamtjahr ein Zuwachs in Höhe von über 5 Prozent
zu verzeichnen war. Dabei waren die Nachfrageimpulse aus
den Konjunkturpaketen seit Mitte des Jahres spürbar,
allerdings werden sich die Auswirkungen erst im Jahr 2010
voll entfalten. Im Gegensatz zur noch günstigen
Perspektive des öffentlichen Baus ist im
Wirtschaftsbau aufgrund des geringen Auftragsbestands zum
Jahresende nicht mit einer schnellen Erholung zu rechnen.
Die Gerüstbaubranche hat sich jedoch deutlich
positiver entwickelt als die Baubranche insgesamt. Der
Gesamtumsatz der Gerüstbaubranche betrug in 2009 EURO
MRD 1,609.
Die Anzahl der Gerüstbaubetriebe die seit 2005
kontinuierlich gesunken war, konnte sich in 2009 bei 2.464
stabilisieren und zeigt wieder leicht ansteigende Tendenz.
Die Anzahl der Mitarbeiter ist in 2009 in der
Gerüstbaubranche auf ca. 23.500 gestiegen.
Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
Die Gesellschaft war im abgelaufenen Kalenderjahr
ausschließlich als Subunternehmer für andere
namhafte Gerüstbauunternehmen tätig. Ihre Aufgabe
war der Auf- und Abbau von Baugerüsten an großen
Industrieanlagen der Branchen Chemie, Petrochemie,
Energiewirtschaft und Anlagenbau. Dabei setzte die
Gesellschaft ihr eigenes Personal sowie von ihr beauftragte
Subunternehmer ein.
Der Bedarf an Fach- und Führungskräften in
der Bauwirtschaft stellt die EGM GmbH weiterhin vor
Herausforderungen, die nur durch nachhaltige Ansätze
in der Personalarbeit lösbar sind.
Die notwendigen Gerüstteile wurden von den
Auftraggebern gestellt.
Im Geschäftsjahr 2009 konnte ein Umsatz in
Höhe von EUR 11.931.202,15 (Vj. EUR 11.979.643,92)
erzielt werden. Der Umsatz verminderte sich
gegenüber dem Vorjahr um EUR 48.441,77.
Die Personalkosten verminderten
sich gegenüber dem Vorjahr
von rd. EUR 3.124.000,00 um rd. EUR 115.000,00
auf rd. EUR 3.009.000,00. Die Aufwendungen für
Fremdleistungen erhöhten sich von rd. EUR 7.731.000,00
um rd. EUR 88.000,00 auf rd. EUR 7.819.000,00.
Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich
Personalkosten und Fremdleistungen) verminderte sich
gegenüber dem Vorjahr um rd. EUR 21.000,00. Im
Kalenderjahr 2009 wurde ein Rohertrag von rd. EUR
1.103.000,00 erzielt.
Im Jahre 2006 fand eine Betriebsprüfung für
die Jahre 2004 bis 2006 statt, die den
Jahresüberschuss 2008 erheblich beeinflusst hatte.
Aufgrund des Betriebsprüfungsberichts wurden
Lohnsteuer- und Umsatzsteuerbescheide vom Finanzamt
Köln-Ost in Höhe von insgesamt €
1.141.751,80 inklusive Zinsen erlassen. Gegen diese
Bescheide wurde Einspruch eingelegt, über die bis zum
jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig entschieden
wurde. Ein Teilbetrag von € 473.972,90 wurde in 2008
an die Finanzbehörde geleistet. Für die
noch ausstehenden Beträge wurden nach Abwägung
der vorhandenen Risiken ausreichend Rückstellungen
gebildet.
Bedingt durch die Festsetzung der nachträglichen
Lohnsteuer ist davon auszugehen, dass noch
Sozialversicherungsbeiträge nachentrichtet werden
müssen, die ebenfalls durch ausreichende
Rückstellungen berücksichtigt worden sind.
Da die Gesellschaft über ausreichend liquide
Mittel verfügt, ist nicht von einer
Substanzgefährdung für das Unternehmen
auszugehen.
Für das Wirtschaftsjahr vom 1.1.-31.12.2009 sind
der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft als
zufrieden stellend zu bezeichnen.
Nachtragsbericht
Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Erstellungsdatum
des Jahresabschlusses sind keine Tatbestände von
besonderer Bedeutung bekannt geworden.
Voraussichtliche Entwicklung
Die Entwicklung der EGM Service GmbH wird auch
für 2010 positiv beurteilt.
Nach der Wirtschaftskrise zu Beginn des
Geschäftsjahres 2009 und dem damit verbunden
Rückgang des Auftragsaufkommens, konnte zu Beginn des
Wirtschaftsjahres 2010 mit der Nachholung der durch die
Auftraggeber aufgeschobenen Arbeiten begonnen werden. In
den ersten vier Monaten des Jahres 2010 konnte eine
Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr von rd. 83%
verzeichnet werden. Für das Geschäftsjahr 2010
wird mit einem Umsatz von EUR 16.000.000,00
kalkuliert.
Es wird mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet.
Ziel der EGM GmbH ist es durch Kostenreduktion der
betrieblichen Abläufe uns Ausbau der
Geschäftsbeziehungen durch Auftragsaquisition die
Ertragsgrundlagen weiter zu verbessern und damit die
Erträge und Ergebnisse zu steigern.
Parallel dazu wird die Ergebnisentwicklung im
kommenden Jahr durch ein konsequentes Kosten- und
Finanzmanagement unterstützt.
Für das Jahr 2010 hat sich die EGM Service GmbH
folgende Schwerpunkte gesetzt:
| • |
Fortsetzung der
Wachstumsstrategie durch Akquisitionen im Gesamtmarkt
des Gerüstbaus
|
| • |
Ausbau der vorhandenen
Vertragsbeziehungen
|
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
Aufgrund einer in der Branche üblichen hohen
Fluktuation bei den Mitarbeitern und allgemein sich
abzeichnenden Fachkräftemangel besteht die
Gefahr, dass die Gesellschaft selber
Subunternehmerleistungen einkaufen muss. Demzufolge besteht
auf der Beschaffungsseite das Risiko von Preisschwankungen,
die kurzfristig nicht in vollem Umfang an die Kunden
weitergegeben werden können. Durch sehr gute
Marktkenntnis und effizientes Management im Einkauf von
Subunternehmerleistungen wird dieses Risiko weitgehend
ausgeschaltet und kann sogar als Chance genutzt werden.
Es besteht eine gewisse Abhängigkeit
hinsichtlich der Auftragsseite, da die EGM Service GmbH
für einige wenige Auftraggeber
Subunternehmerleistungen ausführt. Insoweit besteht
das Risiko dass es zu Ausfällen beim Auftragsvolumen
wie auch zu einzelnen Forderungsausfällen kommen
kann.Durch hohe Service- und Dienstleistungsorientierung
sowie jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den
Auftraggebern wird das vorgenannte Risiko minimiert.
Die aktuellen Chancen eines externen Wachstums liegen
in der Übernahme von Wettbewerbern. Diese
Möglichkeiten werden kontinuierlich
überprüft.
Finanzierungsrisiken bestehen gegenwärtig
aufgrund der anhaltend positiven Unternehmensergebnisse
nicht.
Derivative Finanzinstrumente wurden im abgelaufenen
Geschäftsjahr nicht eingesetzt.
Trotz dieser positiven Entwicklung ist es der EGM
GmbH bewusst, dass man weiterhin auf Wachstumskurs bleiben
muss, um konjunkturbedingte Schwankungen in der Zukunft
auszugleichen.
Die Beziehungen zu den Vertragspartnern werden weiter
ausgebaut.
Das Risikoprofil der EGM GmbH wird ständig
überarbeitet und den Marktentwicklungen angepasst.
Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den
Fortbestand der EGM GmbH in der Zukunft substanziell
gefährden könnten
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2009
EUR |
31.12.2008
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
265.131,50 |
250.522,50 |
| I.
Sachanlagen |
265.131,50 |
250.522,50 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
265.131,50 |
250.522,50 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.082.421,60 |
2.436.991,89 |
| I.
Vorräte |
95.966,39 |
0,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.516.070,91 |
2.027.138,81 |
| 1.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.516.070,91 |
2.027.138,81 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
31.832,97 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
470.384,30 |
409.853,08 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
16.690,40 |
22.443,16 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
2.364.243,50 |
2.709.957,55 |
Passiva
|
|
31.12.2009
EUR |
31.12.2008
EUR |
| A.
Eigenkapital |
435.948,96 |
192.506,85 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
167.506,85 |
-16.062,87 |
| III.
Jahresüberschuss |
243.442,11 |
183.569,72 |
| B.
Rückstellungen |
1.200.003,76 |
1.216.500,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
728.290,78 |
1.300.950,70 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
124.207,93 |
158.764,45 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
0,00 |
8.703,21 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
604.082,85 |
1.142.186,25 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
604.028,34 |
1.142.186,25 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
2.364.243,50 |
2.709.957,55 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR |
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
4.256.631,57 |
4.320.606,46 |
| 2.
Personalaufwand |
3.009.184,29 |
3.124.364,32 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.936.109,68 |
1.928.966,69 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.073.074,61 |
1.195.397,63 |
| davon
für Altersversorgung |
450.107,55 |
478.223,46 |
| 3.
Abschreibungen |
69.126,31 |
63.842,75 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
69.126,31 |
63.842,75 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
799.115,30 |
808.311,01 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
4.237,36 |
10.978,54 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
7.533,73 |
40.330,30 |
| 7.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
375.909,30 |
294.736,62 |
| 8.
außerordentliche Aufwendungen |
13.500,00 |
10.000,00 |
| 9.
außerordentliches Ergebnis |
-13.500,00 |
-10.000,00 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
112.756,29 |
93.449,50 |
| 11.
sonstige Steuern |
6.210,90 |
7.717,40 |
| 12.
Jahresüberschuss |
243.442,11 |
183.569,72 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss sowie zu den
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den
Vorschriften für mittelgroße
Kapitalgesellschaften gem. §§ 242 ff. und
§§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen
Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB)
aufgestellt.
Aus Gründen eines verbesserten Einblicks in die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden
zusätzlich die folgenden Angaben gegeben:
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden an
den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten
angesetzt und wird um planmäßige, lineare
Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen
Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungen erfolgen
zeitanteilig.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von
EUR 150,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im
Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang
wurde unterstellt.
Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert
zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden
gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einem
Sammelposten zusammengefasst und auf 5 Jahre verteilt
abgeschrieben.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder mit
den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Allen
risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener
Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen
Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden
Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendig ist.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem
Rückzahlungsbetrag bzw. Nennwert angesetzt.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der
Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz
zusammengefassten Posten des Anlagevermögens mit
ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten
Abschreibungen ist unter Angabe der Abschreibungen des
Geschäftsjahres im "Anlagenspiegel" dargestellt.
Die Abschreibungen des Anlagevermögens betrugen
EUR 66.299,69 (Vj. EUR 61.457,87).
Die Sofortabschreibung auf geringwertige
Wirtschaftsgüter bis EUR 150,00 betrug im Kalenderjahr
2009 EUR 800,80 (Vj. EUR 1.576,54).
Die Abschreibungen auf geringwertige
Wirtschafsgüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00
betrugen in 2009 EUR 2.025,82 (Vj. EUR 808,34)
In der Position der sonstigen
Vermögensgegenstände sind die Forderungen an den
Gesellschafter in Höhe von € 63.493,62 (Vorjahr
€ 25.018,51) enthalten.
Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden diverse
Aufwendungen für die Jahre 2010 ff. abgegrenzt.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende
Sachverhalte:
| • |
Lohn- und Umsatzsteuer sowie
Sozialversicherungsbeiträge aufgrund einer
steuerlichen Außenprüfung für die
Jahre 2004 bis 2006. Gegen die Bescheide wurde
Einspruch eingelegt. Das Finanzamt gewährte
gegen Zahlung einer Teilleistung Aussetzung der
Vollziehung in Höhe von rd. €
788.000,00.
|
| • |
Rechts- und Beratungskosten
für das zuvor genannte Verfahren
|
| • |
Kosten für die interne und
externe Jahresabschlussprüfung 2008 und 2009
|
| • |
Kosten für die Erstellung
und Veröffentlichung der Jahresabschlüsse
2008 und 2009
|
| • |
Ausgleichsabgaben nach dem
Schwerbehindertengesetz für die Jahre 2004 bis
2007 und 2009
|
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr
als 5 Jahren betragen € 0,00.
Die Umsätze wurden ausschließlich im
Inland erzielt. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse
wird verzichtet. Es wird von den Erleichterungen nach
§ 288 HGB für mittelgroße
Kapitalgesellschaften gebrauch gemacht.
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich
aus Mieterlösen, Sachzuwendungen, Erträgen aus
der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen sowie
Schadensersatzleistungen zusammen.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
insbesondere Raumkosten, Versicherungen, Fahrzeugkosten,
Werbe- und Reisekosten, Kosten für Werksausweise,
Kosten für Berufskleidung und Kosten für die
Büroorganisation enthalten.
Für das Kalenderjahr 2009 ergibt sich ein
Körperschaftsteueraufwand von EUR 53.569,00, ein
Solidaritätszuschlag von € 2.946,29 sowie ein
Gewerbesteueraufwand von EUR 56.241,00.
Ergänzende Angaben
Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz
ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen,
bewertet zu Rückzahlungsbeträgen:
a. Leasingverpflichtungen bestehen bis zum Ende der
Leasinglaufzeit in Höhe von EUR 5.106,00 und in
Höhe von EUR 760,26.
b. Mietverpflichtungen bestehen für ein Objekt
in Höhe von mtl. EUR 595,00 bzw. ab 01.08.2010 in
Höhe von mtl. EUR 1.090,04. Der Mietvertrag endet am
31.07.2011. Für ein weiteres Objekt bestehen
Mietverbindlichkeiten in Höhe von mtl. EUR 1.066,24.
Der Mietvertrag endet am 31. März 2018.
Die gemäß § 267 Abs. 5 HGB ermittelte
durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter
beträgt 116 (Vj. 122).
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurde die Geschäftsführung durch Herrn Erdal
Gündogan und Herrn Mehmet Yerlice (ab dem 04.12.2009)
ausgeübt.
Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss 2009 in Höhe von EUR
243.442,11 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Anlagespiegel
|
Anschaffungs-,
|
|
|
|
|
|
|
Herstellungs-
|
Zugänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
|
|
Abschreibungen
|
|
kosten
|
- Abgänge
|
|
Abschreibungen
|
Buchwert
|
Geschäftsjahr
|
|
01.01.2009
|
|
|
31.12.2009
|
31.12.2009
|
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
404.794,04
|
102.606,31
|
0,00
|
211.972,25
|
265.131,50
|
69.126,31
|
|
|
- 30.296,60
|
|
|
|
|
Summe Sachanlagen
|
404.794,04
|
102.606,31
|
0,00
|
211.972,25
|
265.131,50
|
69.126,31
|
|
|
- 30.296,60
|
|
|
|
|
Summe
Anlagevermögen
|
404.794,04
|
102.606,31
|
0,00
|
211.972,25
|
265.131,50
|
69.126,31
|
|
|
- 30.296,60
|
|
|
|
|
Bestätigungsvermerk
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz und Anhang)
handelt es sich um die nach § 327 HGB für
Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde
der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:
Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang und Lagebericht
für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2009
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des
Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des
Gesellschaftsvertrages liegen in der gesetzlichen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
zu geben.
Ich habe die Jahresabschlussprüfung nach §
317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ermittelten Bildes der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit
hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung
der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über
die Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungsbezogenen Kontrollsystems sowie
Nachweise für die Angaben in Buchführung und
Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von
Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die
Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze
und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen
Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung
des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der
Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages
und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft.
Der Lagebericht steht im Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
Esch, den 25.06.2010
Maria
Stabel, Wirtschaftsprüferin
|